War es fair, was Ember hier gerade abzog?
Die Frage stellte sich Ruairi während des gesamten Wutausbruchs, den sie durchlebte, auch wenn sie ungern zeigte, dass sie verletzt war. Sicherlich waren seine Fragen persönlicher Natur, aber sie konnte nicht erwarten, dass sie eine derartige Bombe platzen lassen konnte ohne eine Reaktion zu erhalten.
"Ich darf dich daran erinnern, dass es hier nicht um eine Kennenlernphase geht"; preschte er dazwischen und wirkte nun seinerseits ein wenig erbost. "Wir reden nicht vom Kennenlernen sondern von Ehrlichkeit. Und du warst diejenige, die mir diese Dinge verschwiegen hat, nicht ich, Ember,. Ich verurteile dich nicht wegen deiner Vergangenheit, aber bin ich begeistert, dass du dich quasi von deiner Ex-Affäre zu einem Himmelfahrtskommando überreden lässt? Nein, bin ich nicht. Entschuldige, dass ich dich mag und mir etwas an dir liegt!"
Jetzt troff auch der Sarkasmus aus seiner Stimme, während er sich wieder hob und ihre weitere Rechtfertigung anhörte.
"Ich hatte die Hoffnung, dass du mir vertrauen würdest, weil auch ich dir nicht den geringsten Grund zum Zweifeln gegeben habe. Und wenn mein Ton nicht angemessen war, liegt es vielleicht daran, dass die Frau, die ich umwerfend find mir gerade gesagt hat, dass mein Zwilling die Welt vernichten will und ich gezwungen bin, gegen sie zu ziehen. Also, ja man könnte meinen, ich bin nicht ganz auf der Höhe, verflucht noch mal!"
Als Ember einfach so abhaute, erschien es ihm wie ein Schlag ins Gesicht. Er verstand es noch immer nicht. Sie verschwieg Dinge vor Ruairi und war diejenige, die wütend war? Dies war auch der Grund, weshalb er nicht einmal nachsetzte sondern das Klicken der Haustür abwartete und erst danach ein wenig im Raum herum tigerte.
Glück...Dass er nicht lachte. Es war klar, dass dies alles zu schön gewesen war, um wahr zu sein. Aber noch mals...Was erwartete Ember eigentlich in einer solchen Situation?
Schweigsam verharrte er vor dem Kamin und atmete durch...
Gleich um den Kamin im nächsten Moment mit einer Urgewalt und leuchtenden blauen Augen aus der Wand zu reißen und durch den Raum zu schmeißen. Mit einem Wink seiner Hand zerknüllte sich das Möbelstück wie ein Papier zu einem kleinen Ball zusammen und klackte an die Fensterscheibe, ehe es splitternd zu Boden fiel.
Er musste sich umziehen...Und Siobhan finden. Es gab Dinge zu besprechen.
Embers Abgang - Vor der Haustür zu Ruairis Mehrfamilienhaus
Das Mädchen saß im Busch und las einen Comic, während sie die Türen hörte.
Das war erstaunlich. Wenn Ember zu Ruairi ging, blieb sie doch über Nacht, oder nicht? Zumindest war das doch der Faden gewesen, den sie gesehen hatte..Wieso also...
Neugierig lugte das Mädchen aus dem Busch heraus und sah gerade noch Embers schlanke und umwerfend gekleidete Gestalt zu ihrem Auto huschen und einsteigen. Na, sie würde doch nicht...
Doch, würde sie...
Die an die Stirn gelehnte Stirn sagte alles. Verbockt. Oh je...
Kopfschüttelnd steckte sie den Comic fort und sah dem Auto hinterher, das brausend in die Nacht fuhr. Sachte ließ das Mädchen einen Kaugummi zerplatzen und seufzte.
"Ach Ember...", murmelte sie. "Das hättest du besser nicht gemacht."
Ein letzter Blick galt dem Lichtfetzen aus Ruairis Wohnung, der seinen fahlen Schatten auf die Straße warf. Schulterzuckend machte sie sich auf. Immerhin gab es Dinge zu tun. Und auf die Frau aufzupassen.
Die Frage stellte sich Ruairi während des gesamten Wutausbruchs, den sie durchlebte, auch wenn sie ungern zeigte, dass sie verletzt war. Sicherlich waren seine Fragen persönlicher Natur, aber sie konnte nicht erwarten, dass sie eine derartige Bombe platzen lassen konnte ohne eine Reaktion zu erhalten.
"Ich darf dich daran erinnern, dass es hier nicht um eine Kennenlernphase geht"; preschte er dazwischen und wirkte nun seinerseits ein wenig erbost. "Wir reden nicht vom Kennenlernen sondern von Ehrlichkeit. Und du warst diejenige, die mir diese Dinge verschwiegen hat, nicht ich, Ember,. Ich verurteile dich nicht wegen deiner Vergangenheit, aber bin ich begeistert, dass du dich quasi von deiner Ex-Affäre zu einem Himmelfahrtskommando überreden lässt? Nein, bin ich nicht. Entschuldige, dass ich dich mag und mir etwas an dir liegt!"
Jetzt troff auch der Sarkasmus aus seiner Stimme, während er sich wieder hob und ihre weitere Rechtfertigung anhörte.
"Ich hatte die Hoffnung, dass du mir vertrauen würdest, weil auch ich dir nicht den geringsten Grund zum Zweifeln gegeben habe. Und wenn mein Ton nicht angemessen war, liegt es vielleicht daran, dass die Frau, die ich umwerfend find mir gerade gesagt hat, dass mein Zwilling die Welt vernichten will und ich gezwungen bin, gegen sie zu ziehen. Also, ja man könnte meinen, ich bin nicht ganz auf der Höhe, verflucht noch mal!"
Als Ember einfach so abhaute, erschien es ihm wie ein Schlag ins Gesicht. Er verstand es noch immer nicht. Sie verschwieg Dinge vor Ruairi und war diejenige, die wütend war? Dies war auch der Grund, weshalb er nicht einmal nachsetzte sondern das Klicken der Haustür abwartete und erst danach ein wenig im Raum herum tigerte.
Glück...Dass er nicht lachte. Es war klar, dass dies alles zu schön gewesen war, um wahr zu sein. Aber noch mals...Was erwartete Ember eigentlich in einer solchen Situation?
Schweigsam verharrte er vor dem Kamin und atmete durch...
Gleich um den Kamin im nächsten Moment mit einer Urgewalt und leuchtenden blauen Augen aus der Wand zu reißen und durch den Raum zu schmeißen. Mit einem Wink seiner Hand zerknüllte sich das Möbelstück wie ein Papier zu einem kleinen Ball zusammen und klackte an die Fensterscheibe, ehe es splitternd zu Boden fiel.
Er musste sich umziehen...Und Siobhan finden. Es gab Dinge zu besprechen.
Embers Abgang - Vor der Haustür zu Ruairis Mehrfamilienhaus
Das Mädchen saß im Busch und las einen Comic, während sie die Türen hörte.
Das war erstaunlich. Wenn Ember zu Ruairi ging, blieb sie doch über Nacht, oder nicht? Zumindest war das doch der Faden gewesen, den sie gesehen hatte..Wieso also...
Neugierig lugte das Mädchen aus dem Busch heraus und sah gerade noch Embers schlanke und umwerfend gekleidete Gestalt zu ihrem Auto huschen und einsteigen. Na, sie würde doch nicht...
Doch, würde sie...
Die an die Stirn gelehnte Stirn sagte alles. Verbockt. Oh je...
Kopfschüttelnd steckte sie den Comic fort und sah dem Auto hinterher, das brausend in die Nacht fuhr. Sachte ließ das Mädchen einen Kaugummi zerplatzen und seufzte.
"Ach Ember...", murmelte sie. "Das hättest du besser nicht gemacht."
Ein letzter Blick galt dem Lichtfetzen aus Ruairis Wohnung, der seinen fahlen Schatten auf die Straße warf. Schulterzuckend machte sie sich auf. Immerhin gab es Dinge zu tun. Und auf die Frau aufzupassen.
The more that I reach out for heaven
The more you drag me to hell
