Anziehend anders [ Nao.nline & Minacat ]

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Hoshino Kei

      Obwohl den schwarz Haarigen noch einige Gedanken und Gefühlswelten wach hielten fand er schneller als erwartet den Weg in den tiefen Schlaf.
      Seltsamerweise Träumte er vom Meer...
      In seinen Leben hatte Wasser schon oft rine große Rolle gespielt jedoch eher im Negativen Sinne.
      Doch in seinen Traum beobachtete er jeglich die Rhythmisch schlagenden Wellen ans Ufer...
      So wie er konzentriert aufs Meer starrte fühlte er deutlich das nach etwas suchte...
      Doch was war es?
      Und war ed überhaupt möglich in diesem großen Meer überhaupt etwss zu finden?
      Egal was er suchte eigentlich war doch Hoffnungslos oder nicht?
      Das Meer schien größer zu werden und das ganze Land um ihn herum zu verschlucken...
      Doch noch immer suchten seine Blauen Augen die Wasseroberfläche ab...
      Wonach... Suchte er??!
      Irgendwie hallten die Worte von Lex in seinem Kopf... ...Du solltest dein Platz kennen."
      Wo sollte dieser Platz sein? Auf dem Meeresgrund...? Gab es überhaupt einen Platz für Hoshino in dieser Welt...?
      Als das Meer ihn immer verschlang... Wurde Hoshino wach.

      Verarbeitend Blinzeltend sah er gerade aus auf das Kissen an das er sich angeschmiegt hatte.
      Wieder Herr im hier und jetzt werden sah er sogleich über seine Schulter.
      Allerdings war der Platz neben ihn leer... Hiroko muss wohl vor ihm wach geworden sein. Oder war er schon früher gegangen weil mit ihm zusammen hier doch nicht auszuahleten war?
      Etwas mürrisch über diese vielen Negativen Gedanken fühlte er sich beinahe wie seine Mutter in ihrer schlechten Phase...
      Noch immer etwas müde rieb er sich über die Augen und senkte sein Blick Gedankeverloren auf seine rechte Hand die gestern öfters die Hand von Hiroko gehalten hatte..
      Was würde eigentlich passieren...
      ... Wenn das Date gur verlaufen würde?
      Seltsamerweise hatte Hoshino darüber gestern gar nicht nachgedacht.
      Das sie immer noch Freunde bleiben würden und es immer ein Weg zurück gab.
      Aber... Was wenn dieses Date... So eine Art Schritt in eine vollkommend neue Richtung war?
      Hoshino richtete sich auf und hoffte jetzt einfach nur das seine Klamotten von Gestern mitterweile Trocken waren und er sich kurz und Schmerzlos verabschieden konnte.
      Ein wenig zögern verließ er das Zimmer der Schwester von Hiroko... Er wollte nicht unbedingt umher wandern aber auf denn Zimmer zu bleiben und abzuwarten fühlte sich nicht besser an.

      Derweil hatte der Vater von Hoshino auf Hiroko Handy geantwortet nachdem diesen gestern eine Nachricht an ihn geschickt hatte.

      Hoshino:
      "Hey Dad, ich bin es Hoshino.
      Mein Handy hat den Geist aufgeben daher schreibe über das Handy eines Freundes.
      Die Party war ok.
      Ich bleibe übernacht bei Hiroko, er ist aus meiner Klasse.
      Bitte sag das auch Mom."

      Vater von Hoshino:
      "Oh das ist gut!! Wir freuen uns das du neue Freunde gefunden hast und die Party gut lief. Wir bringen dir ein neues Handy mit, gerade läuft es sehr gut mit den Kunden im Ausland daher mach dir keine sorgen wegen den Kosten! Sollte noch etwas sein Kontaktiere wir dich über das Arbeitshandy. Dein neuen Schichtplan haben wir dir ins Wohnzimmer gelegt, bitte denk dran das es ein Krankheit Fall gab und du Notfalls einspringen musst. Grüße viel Spaß!"

      Believe Me ~

    • Hiroko Sano

      Als er zurück kam, hörte er bereits seine Mutter in der Küche und das vertraute Geräusch der Kaffeemaschine. Am Weg warf er einen Blick hinauf zur Treppe und sah Hoshino aus Nanamis Zimmer kommen. Sein Herz machte einen kleinen nervösen Hüpfer. "Hoshino!", sagte er, um dessen Aufmerksamkeit zu bekommen. "Morgen. Willst du was essen?", Er hob mit einem verlegenen Grinsen die Tüte aus der Bäckerei hoch. Der Rothaarige sah noch immer total verschlafen aus und hatte beinahe schon wieder vergessen, dass er im Pyjama aus dem Haus gelaufen war. Naja, Hoshino war von seinem morgendlichen Aussehen auch nichts anderes gewohnt, nach der Klassenfahrt.
      Er lief durchs Wohnzimmer in die offene Küche und legte die Tüte ab. Seine Mutter warf ihm sofort einen Blick zu, als hätte sie einen Geist gesehen. "Hiroko… sag mal, du warst doch so nicht draußen?", murmelte sich geschockt, doch ihre Stimme blieb verschlafen. Die ganze Familie bestand aus wahren Morgenmuffeln.
      "Ehh… war doch eh keiner auf der Straße um die Zeit", gab er als Rechtfertigung zurück.
      Wo Nanami war, brauchte er sich garnicht fragen. Die würde noch bis Mittags schlafen… Also hatte Hiroko erst einmal keinen Zutritt in sein eigenes Zimmer und konnte sich auch nicht umziehen. Da fiel ihm ein… er hatte dank seines kleinen panischen Ausflugs noch niemandem zurück geschrieben. Er sah auf sein Handy, da las er auf einmal die Nachricht von Hoshinos Vater, der endlich geantwortet hatte. Hm… Hoshino hatte ein Arbeitshandy?
      Als der Schwarzhaarige auftauchte, teilte Hiroko ihm sofort it: "Dein Vater hat geschrieben, hier" Er reichte ihm das Handy, damit er selbst lesen konnte. Doch sofort fügte er hinzu: "Wenn du ein Arbeitshandy hast, könntest du mir doch derweil die Nummer davon geben, bis du dein neues Handy hast. Dann… bleiben wir in Kontakt" Er bemühte sich nicht rot anzulaufen, bei diesen harmlosen Worten. Klar wollte er mit ihm in Kontakt bleiben… Er wusste ja nicht einmal, wo Hoshino wohnte und sah ihn sonst bloß in der Schule. Dennoch war es ihm peinlich, das nun so direkt zu sagen. Aber nach gestern Abend war das doch ganz normal, oder?
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    • Hoshino Kei

      Tatsächlich hatte Hoshino denn Anderen nicht wirklich als Mlrhen Menschen eingeschätzt aber scjeonbar war Hiroko schon draußen gewesen?
      In denn Klamotten??
      Erneut zeigte Hiroko ihm eine Seite von mit die unvollstellbar für Hoshino war.
      Eigentlich war er unbeholfen was das Frühstück betraff... Doch seine Klamotten waren noch etwas feucht daher sollte er wohl noch etwas warten... Was bot sich dann also besser an als ein Frühstück?
      "Ähm... Klar.", hielt sich der Dunkelhaarige dazu kurz.
      Schenkte Hiroko dabei jedoch ein sehr schwaches angedeutetes Lächeln das aber schnell wieder verschwand.
      Als ihm Hiroko später mitteilte das sein Vater geschrieben hatte nahm ee das Handy entgegen aber hätte es fast fallen lassen bei seiner Frage.
      "Das...geht nicht.", kam so steif über Hoshino lippen weil sich eine Ausrede einfallen lassen musste.
      "... W.. Weil eh...Ich die Nummer nicht auswendig kann, tut mir Leid."
      Bei der offensichtlich Lüge griff er sich lirz an den Arm und lenkte schnell ab:
      " A..aber eigentlich lohnt es sich nicht sobald meone Eltern zurück simd hab ja öait der Nachricht meines Vater ein neues Handy und dann können wir den Kontakt gleich austauschen
      ", schluger sogleich vor unsversuchte es für ihn Unterhaltsam zu verpacken.
      " Lass uns Frühstücken... ", nuschelte er hinter her um die Sache damit auch zu Beenden.
      Believe Me ~

    • Hiroko Sano

      Hoshinos Worte fühlten sich erstmal an wie eine Abfuhr. Manchmal sagte der Dunkelhaarige Dinge, die ihn wie ausgewechselt erscheinen ließen. Bestand Hoshino aus zwei Versionen seiner Selbst? Die eine, die Hiroko das süßeste sanfte Lächeln zuwerfen konnte und ganz ehrlich mit ihm war und die andere, die konstant versuchte ihn aus seinem Leben auszuschließen.
      Hiroko musste schlucken. Auch wenn er scheinbar einfach die Nummer nicht kannte, schien es doch so, als wollte er sie ihm ohnehin nicht geben, was doch… absolut keinen Sinn machte. Hatte er ihm gestern Abend nicht erst gestanden, ihn ebenfalls zu mögen oder hatte Hiroko das auch nur geträumt?
      „Na schön“, antwortete er und zwang sich ein Lächeln ins Gesicht. Nach seiner morgendlichen Krise hätten ein bisschen Hoffnung zwar gut getan, aber er würde schon früh genug wieder Hoshinos liebevolle Seite zu Gesicht bekommen, wenn das Date anstand.
      Als sie frühstücken und so am Tisch mit Hirokos Mutter saßen… fühlte er sich komisch beobachtet, obwohl diese ihnen nicht die geringste Beachtung schenkte und die beiden Jungen weit voneinander entfernt saßen. Alles sah normal aus, doch innerlich wusste Hiroko, dass eigentlich gar nichts normal war. Er war schrecklich nervös und hippelig, am liebsten würde er noch eine Runde ums Haus laufen. Um seine eigenen rasenden Gedanken zu einem Stopp zu bringen, begann er zu sprechen.
      „Also… ich nehme an, du findest allein nachhause?“, fragte er Hoshino, doch ungewollt klang die Frage kälter als beabsichtigt. Er konnte zwar nicht leugnen, dass diese beinahe Heimlichtuerei langsam auffällig wurde… aber er musste Hoshinos Privatsphäre eben respektieren. „Aber… du kannst natürlich bleiben, solange du willst“, fügte er murmelnd hinzu um seine vorherige Aussage ein wenig abzupolstern. Er konnte nicht nur, es war auch definiert erwünscht, wenn es nach Hiroko ging… Wenn Hoshino sich entschloss ihn auf Abstand zu halten, wollte er ihm erst recht näher kommen. Und er würde diese Mauern um Hoshinos Herz schon noch überwinden. Jetzt, da er wusste, dass er eine Chance bei ihm hatte, war er äußerst determiniert.
      „Bevor du gehst, könnten wir ja noch… Computerspiele spielen, oder so? In meinem Zimmer, wenn Nanami aufwacht“, schlug er etwas hinterlistig vor. „Bestimmt braucht deine Kleidung auch noch, um zu trocknen…“
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    • Hoshino Kei

      Langsam merkte Hoshino das ein gewaltiges Problem in der Sache gab wenn er Hiroko näher kennenlernen wollte... In Gegenzug wollte schließlich der Rothaarige ihn auch näher kommen. Das jedoch wenn mam ein Geheimnis so intensiv beschützte als hinge wirklich sein Leben davon ab machte alöes nicht gerade einfacher. Schließlich hatte er damals als Hino ihm schon die Nummer seines Arbeitshandys geben...
      Hiroko würde sich doch sichtlich veräppelt fühlen wenn er ihm jetzt Hinls Nummer gibt fie der Andere sicher trotz der Auseinandersetzung mit Hino in den tiefen seines Handys noch gespeichert hatte.
      Es war fast so das Hoshino ihm die Sache wie eine Superhelden Tarnung verheimlichen wollte... Er wusste ja das es Hiroko so unangenehm gewesen war sich als Mädchen zu verkleiden das er Hino schließlich ja auch gebeten hatte es nicht weiter zu erzählen... Sobald vielleicht noch herum sprach was Hoshino zweit Leben als Hino betraff in der Öffentlichkeit...
      Alle Faktoren schrien einfach danach es ihm nicht zu erzählen oder zu erklären...

      Ungewohnt beisammen zu Frühstücken sah Hoshino sehr konzentriert aus... Fsst als hätte er sorge sich selbst dabei zu blamieren. Er wollte weder wie ein Fressack rüber kommen noch wie jemand empfindlichen der nicht mal ein Blatt aß.
      „Also… ich nehme an, du findest allein nachhause?“
      Obwohl das vielleicht jeden Anderen wegen diese. Kalt wirkenden Ton schockiert hätte wirkt Hoshino überraschend gefasst. Schließlich spielte es ihm direkt in die Karten. "Ja, richtig.", kam es kurz zurück von dem Dunkelhaarigen der nicht aufblickte während er sein Frühstück genau studierte als müsste er berechnen von welcher Seite er es am besten anfing zu essen.
      Das er aber etwas länger bleiben konnte wenn er wollte hatte Hoshino eteas aus seiner Kalten Schale geholt... Eigentlich wollte er gar nicht hier sein zu Anfang.
      Er wäre sehr grrn allein gewesen am gestrigen Nacht...
      Doch nun hatte er unerwartet diese Gastfreundschaft kennengelernt und eigentlich... War es hier gar nicht so schlimm wie gedacht.
      Es war Sonntag und bis das er später zu Hause noch ein paar Kuchen für das Cafè vorbereiten musste stand für Hoshino nichts besonderes an. Außer...
      Nun blickte Hoshino mit seinen blauen Augen doch aif in die Richtung von Hiroko. Aber anstatt die verlockende Einladung anzunehmen das sie die letzten Stunden bis seine Klamotten Trockenen mit Game verbrachten schlug er etwas anderes total Rational vor:
      "... Wir könnten noch etwas zusammen Lernen."
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    • Hiroko Sano

      Hirokos Auge begann beinahe zu zucken, so sehr trieb ihn der heutige Tag in den Wahnsinn. Lernen? Na schön, er hatte es dringend nötig und Hoshino zudem tausend Mal gebeten, ihm Nachhilfe zu geben… Aber irgendwie hatte er sich vorgestellt, dass das noch etwas weiter in der Zukunft lag und sie mal etwas Spaßiges machen konnten. Vor allem am Sonntag. Sonntag Morgen! Wer lernte denn da freiwillig? Hiroko war um die Uhrzeit selten wach! Dennoch knickte der Rothaarige ein, denn es war nicht irgendjemand, der ihn gerade fragte und außerdem saß seine Mutter ihnen gegenüber und selbst, wenn sie aussah, als wäre sie mit ihrem Kaffee beschäftigt, wusste Hiroko doch genau, dass sie ihre Ohren weit aufgesperrt hatte. "Eh… ja… das ist eine gute Idee", zwang er die Worte aus sich heraus. Sie aßen fertig und Hiroko hielt sich zurück, noch etwas zu sagen. Die Stimmung war eigenartig und für ihn nicht ganz einschätzbar. Wollte Hoshino eigentlich wirklich nur lernen, oder im Zuge dessen Zeit mit ihm verbringen?
      Irgendwann kam Nanami doch aus Hirokos Zimmer, nahm aber ihre Bettwäsche mit und verzog sich in ihr eigenes. Zumindest hatten die Jungen nun wieder zutritt. Das erste, das Hiroko tat, war sich blitzschnell eine andere Jogginghose und ein Shirt anzuziehen und seine Haare zu richten, natürlich im Badezimmer. Länger wollte er so wirklich nicht herumlaufen, wenn er Besuch hatte. Dann kramte er seine Schulbücher aus einer Schreibtischlade und legte sie auf den Boden, dazu Stifte und ein Block. Eine andere Wahl als am Boden seines Zimmers zu lernen hatten sie gerade nicht, wenn seine Mutter hier war. Vorzuschlagen, das Ganze zu Hoshino nachhause zu verlegen hatte ja ohnehin keinen Sinn. Hiroko setzte sich im Schneidersitz vor seine Bücher und lehnte sich mit dem Rücken an sein Bett. "Also… Mathe?", fragte er neutral. Es war schon seltsam… Sie verhielten sich, als wäre gestern gar nichts passiert. Langsam begann Hiroko sich doch zu fragen, ob er nur eine ziemlich überwältigende Fantasie besaß.
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    • Hoshino Kei

      Als würde Hoshino nicht bemerken wie gezwungen die Worte von Hiroko klangen nickte er zufrieden damit das er mit dem Lernen einverstanden war.
      So Aß er in ruhe zu Ende und sie konnten später in Hirokos Zimmer gehen.
      Schwach wanderten seine Augwn herum um das Zimmer etwas zu studieren bevor er sich zu ihm auf den Boden setzte.
      Da sie jetzt nur Hirokos Bücher hatten rutschte der Dunkelhaarige näjer an denn Anderen heran und warf ein Blick darauf.
      "Wenn es Mathe ist das du als erstes Lernen möchtest, dsnn ja.", gab Hoshino Neutral zurück was deutlich danach klang das nach Mathe noch mehr folgte.
      Er selbst konnte sich gerade nichts entspannenderes vorstellen als zu lernen...
      Allerdings wäre Hoshino nicht er selbst wenn ihm trotz seiner Kalten Art nicht auffallen würde das Hiroko etwas an der Situation störte.
      Sein Blick wirkte merklich nachdenklicher als er auf Hirokos Buch sah und danach zu dem Stift an seiner Hand um beinahe schon Etappen weise desen Arm hinauf zu Blicken zurück zu Hiroko Gesicht.
      "Hm..", brummte Hoshino kurz als er sein Kopf schwach auf die Seite neigte.
      "Ich nehme an Lernen gehört nicht zu denn Dingen die du gern machst? Das hätte mir eigentlich denken sollen... Willst du lieber darüber reden wo und wann unserer Date haben werden?"
      Bei den Worten entnahm Hoshino ihm Stift und Notizblock um sich selbst Notizen zu machen.
      " Ich möchte das durch planen...Um nicht Unorganisiert später da zu stehen.",erklärte er äußerlich schlicht und ruhig als wäre er innerlich nicht mal ein Fünkchen nervös.
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    • Hiroko Sano

      Hiroko griff nach Stift und Block, schlug eine Seite des aktuellen Mathe-Kapitels auf und lehnte sich wieder zurück. Sogleich merkte er, dass seine Konzentration schnell schwächeln würde, wenn Hoshino so nah neben ihm saß und ihm konstant über die Schulter sah. Bemüht, sich abzulenken, da der andere ja wirklich lernen zu wollen schien, meine er: "Also… Cosinus Formel… kennst du die? Ich kann mir sowas… nie…", er stockte, denn auf einmal fühlte er sich beobachtet. Der Rothaarige schielte zur Seite. "…merken", murmelte er skeptisch den Satz zu Ende. Während Hoshinos Blick an ihm nach oben wanderte tat er es ihm gleich, bis sich ihre Augen trafen und Hiroko nervös schluckend den Kopf einzog. Sofort sah er wieder auf sein Buch.
      Auf die Worte des Dunkelhaarigen, dass Lernen keine von Hirokos Lieblingsbeschäftigungen war, setzte er an: "Naja, ich muss es ja sowieso machen, also…" Doch dann sprach Hoshino weiter und er merkte, wie ihm beinahe der Stift aus der Hand fiel. Nur gut, dass er ihm sogleich abgenommen wurde. Da war ohnehin keine Kraft mehr in seinen Händen übrig… oder in seinen Knien. Das Sitzen war ebenfalls von Vorteil. Erst brachte Hiroko Keine Antwort hervor, aber dann meinte er etwas heiser: "…Klar, ich meine… j-ja gerne"
      Endlich wagte er es den Blick wieder zu heben. Hoshino wirkte so wie immer. Ganz entspannt und rational. Es passierte nur ganz selten, dass man ihm seine Emotionen ablesen konnte. Das wahre Gegenteil zu Hiroko. Je länger er ihn ansah, umso nervöser wurde er, also betrachtete er am Ende den Stift in Hoshinos Hand. Irgendwann musste es diesem außerdem auffallen, wie sehr Hiroko manchmal starrte. Auch darüber hatte er kaum Kontrolle. Doch genau Momente wie diese… verschafften ihm jede Klarheit, die er brauchte, um von der Date-Idee überzeugt zu sein.
      Hiroko guckte seinem Nachbarn ein wenig über die Schulter. "Also… mir ist es ganz egal. Ich mache alles gerne mit dir, wenn du Spaß hast", murmelte er und schluckte. Auf einmal hatte er Angst, etwas Falsches zu sagen. Kurz schielte er wieder in Hoshinos Gesicht, um irgendwie schlau aus ihm zu werden, aber es gelang ihm nicht. Hm… aber seine Wange war gar nicht weit von ihm entfernt. Und sah so weich aus… Ein Gedanke blitzte in ihm auf. Was, wenn er ihm einen Kuss auf die Wange gab? Nein, natürlich würde er das nicht machen. Schon garnicht so plötzlich und… vielleicht wollte Hoshino das ja nicht. Da begannen Hirokos Gedanken zu rasen… Ob Hoshino es überhaupt mochte, wenn er so nah bei ihm saß? Seine Hand ungefragt hielt oder ihn umarmte? Bisher hatte er keine Beschwerden gehört…
      Für Hiroko war körperliche Nähe immer schon ein Ausdruck seiner Zuneigung gewesen, das hatte er auch in seiner Familie so gelernt. Aber… er würde auch nicht ungefragt die Hand eines Mädchens halten. Vielleicht… sollte er mal nachfragen? War das merkwürdig? Aber was, wenn Hoshino ganz anders dachte als er und das alles gar nicht wirklich wollte? Bisher gab es jedenfalls nicht unbedingt viele Momente, an denen er das messen konnte…
      Ganz plötzlich entschloss er sich doch auf Nummer Sicher zu gehen. "Sag mal… ist es okay, wenn ich deine Hand halte?", fragte er leise.
      Er meinte das nur ganz allgemein… und hörte sich wohl auch selbst nicht zu, denn klarerweise klang das ganz so, als wollte er jetzt Hoshinos Hand halten. Unwissend sah er den Dunkelhaarigen fragend an und schluckte seine Nervosität hinunter. Aber es war ihm wichtig zu wissen, ob er irgendwas tat, das Hoshino unwohl fühlen ließ… Immerhin hatte dieser gerade sogar vom Lernen abgelenkt, nur weil Hiroko etwas umbegeistert gewirkt hatte.
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    • Hoshino Kei

      So wie es Hoshino schon einmal erwähnte war Hiroko für ihn in manchen Punkten wie ein offenes Buch. Das war wirklich ein Kompliment seiner Seits gewesen da er in diesem Sinne das glatte Gegenteil war.
      "Mhm, dacht ich mir.", gab Hoshino ruhig zurück das die Idee Sonntags zu lernen und nachdem Hiroko auch ordentlich gestern was abbekommen hatte eine der eher unattraktiven Einfälle gewesen sind. Hoshino merle das lernen musste in diese Dingen mehr auf Hiroko zu Achten. Er wollte das wirklich gerne tun...
      ... Hiroko Glücklich sehen und nicht das dieser gezwungen Dinge tat wegen ihm weil einfach Hoshinos Komfor Zone entspricht.
      Allerdings der Satz von Hiroko das ihm alles gern machte was Hoshino spaß machte ließ ihn innerlich seufzten...Die Dinge die ihm wirklich Spaß machen konnte er sich nur schwer zu zweir vorstellen und... Irgendwie wusste er nicht so recht wie er diese Aktivitäten mit ihm zusammen verbinden sollte ohne dabei erneut sein Zweit Leben ohm zu offenbaren. Also brauchte er etwas das... Glaubwürdig okay wirkte und zugleich nicht wie ein Notfall Plan klang.
      Konzentriert war der Blick von Hoshino zurück auf Leere Papier vor ihm gefallen...
      Wieder Kino vorzuschlagen kam ihm nicht richtig vor...
      Es war zwar der bequeme und angenehme Option aber so lernte er Hiroko schwer besser kennen.
      "Sag mal… ist es okay, wenn ich deine Hand halte?"
      Die Frage kam für Hoshino wirklich plötzlich und für seine Berechnung etwas unerwartet. Weswegen er blinzelnd wieder zu dessen Gesicht schaute und ein hauch Röte auf seine hellen Wangen sich zeigte. Für ihn klang das danach als wollte er jetzt seine Hand halten.
      Die Frage wieso lag ohm so brennend auf denn Lippen das er diewe etwas unwohl zusammen presste. Dabei war ihm die Antwort schon mehr als Bewusst... Danach zu Fragen konnte die situation nur Peinlich machen.
      So Rational er aber denken konnte wechselte er denn Stift in die Andere Hand und sah Hiroko mit einen Funken Nervöstät aber auch Selbstvertrauen an als er ihm nun die freie Hand hin hielt.
      "Ich... Kann auch mit der Anderen Hand schreiben."
      Als bezog sich die Frage nicht darauf ob es ihm angenehm war sonder eher darauf ob möglich wäre.
      In Hoshino Augen war das natürlich möglich!
      Nun allerdings während er ihm die Hand hin hielt und zurück auf Papier sah wollte er mit der Planung weiter machen.
      Sowas zu tun half ihm wirklich mehr nicht nervös hier zu zappeln oder mehr über dessen Gefühlswelt nachzudenken.
      Zwar hatte er damals ein Freizeitpsrk vorgeschlagen aber es gab einige Dinfe dort die ihm eigentlich nicht gefieln... Was gab es dann alsl für weitere Option die nicht direkt in der Öffentlichkeit warennund auch seinen Spaß treffen könnte?
      "Ähm wir könnten... Ja zusammen in den Zoo gehen.", überkam ihn nun der Vorschlag Spontan. Es war nicht der Romantiste Ort aber es klang nach einer guten Mischung...Die Aufmerksamkeit der Leute lag mehr auf denn Tieren, er erfuhr vielleicht so auch mehr von Hiroko Interessen und Informativ war sowas auch! Also... Ein Winwin...
      Und wenn jemand fragt klang es im ersten Moment nicht danach als hätten die beiden Jungs ein Date gehabt nur weil sie zu zweit dort gewesen sind.
      Es sei denn das Hiroko wollte das man sowas dachte...
      Fragend sah Hoshino daher wieder zu Hiroko um nichts falsches zu bestimmen das ihm hinterher Unglücklich machen könnte.
      ".... Sonst könnte man in ein Restaurant... Essen gehen oder so...", fügte er langsamer hinzu.
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    • Hiroko Sano

      Ein wenig perplex starrte Hiroko auf die offene Hand, die ihm vor die Nase gehalten wurde. Es dauerte Sekunden bis sich in seinem Gehirn alles einordnete und er seinen Fehler bei der Fragestellung erkannte. "Oh… äh…", begann er stockend und wurde rot. "ich… meinte… das nur ganz allgemein, aber…" Naja, warum denn auch nicht, wenn Hoshino es bereits anbot? Aber wenn er dann mit der anderen Hand schreiben musste… Das könnte Hiroko nicht einmal. Etwas skeptisch betrachtete er die Hand. "Dann… sag einfach, wenn es dich stört", murmelte er. Er verschränkte sanft seine Finger mit Hoshinos. Seine eigenen Hände waren vom Morgensport und der generellen Aufregung des Tages ganz warm, also spürte er einen deutlichen Temperaturunterschied. Einen Moment betrachtete er ihre Hände, wie er es gestern Abend getan und sich offensichtlich doch nicht eingebildet hatte. Er fühlte sich auf einmal so federleicht und kribblig, dass ganz von selbst sein Gesicht aufhellte. Während Hoshino Vorschläge machte bewegte sich Hirokos Oberkörper, der ohnehin nicht weit entfernt war, magnetartig immer weiter zu ihm, bis er… vor der Frage stand, ob er den Kopf auf seine Schulter legen dürfte. Naja, soweit so gut… Er würde es ihm schon deutlich machen, wenn Hiroko ihm zu sehr auf die Pelle rückte, oder? Langsam senkte er den Kopf, bis er auf Hoshinos Schulter verweilte. Doch etwas unsicher, was dieses Territorium anging, murmelte er: "Ist das okay?" Ehrlicherweise konnte er das Problem, kein Nein über die Lippen zu bringen, nicht nachvollziehen.
      "Ich finde beides gut", erwiderte er auf die Vorschläge. "Oder was hältst du… vom Aquarium?"
      Bislang war dieser Tag zu einem wahr gewordenen Traum mutiert. Hoshino roch gut… irgendwie nach seinem eigenen Shampoo, was kurzzeitig Fragen aufwarf aber dann war ihm wieder klar wieso. Eigentlich wollte er nur kurz die Augen schließen und an gar nichts denken… Was hielt ihn auf? Nichts. Ihm fielen sanft die Augen zu. Er spürte wie sich Hoshinos Schulter leicht hob und senkte, wenn er atmete. Hiroko konnte jetzt ganz locker einschlafen und es wäre das zufriedenste Nickerchen seines Lebens.
      "Da gibt's Quallen", murmelte er mit geschlossenen Augen, um sich in der Realität zu halten.
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    • Hoshino Kei

      "Oh...", kam es selbst realisierenden von Hoshino als er das Missverständnis begriff. Doch bevor die Hand wieder wegziehen konnte hatte Hiroko sie doch ergriffen.
      Hitz durch kämte sein Körper und er hatte nicht erwartet das dieses Gefühl seine Hand zu halten intensiver werden könnte als zu gestern...
      Die Realisation bekamm Hoshino so heftig zu spüren das er für Augenblick etwas einfrierte.
      Wie konnte sich so eine einfache Geste plötzlich so... So gut anfühlen?!
      Der Drang zur Flucht begann in Hoshino aufzusteigen und gleichzeitig ließ ihn Hiroko trotzdem denn Freiraum denn er brauchte. Allein die Frage ob es okay wäre ließ seinen Puls langsamer werden.
      Seine Muskeln hatten sich zwar angespannt aber äußerlich blieb er ziemlich gelassen.
      Bis auf das sein Gesicht immer röter wurde...
      Nie im Leben hätte Hoshino gedacht das ein Junge ihn so auf diese Art nervös machen würde... Vermutlich lag einfach daran das dieser Junge Hiroko war... Er war eben Anderes.
      Oder besser gesagt besonderes!
      "Aquarium...", murmelte Hoshino langsam aus der starre erholen.
      Er schrieb es auf wobei ein leichtes Lächeln sich auf seine Lippen schlicht.
      "... Ich mag Quallen." , hauchte ehrlich aus und empfand es ein guten Vorschlag.
      Sachte kitztelte er neben das Wort kleine Qallen dazu und erinnerte sich an einen Ausflug mit seinen Eltern die er vor Jahren mal mit ihnnen gemacht hatte.
      "Ihre Kugelig, würfelförmig, schirmartig Form hat mich immer wunderschlne Seiden Kleider erinnert... Sie sehen so schön im Wasser aus als würden sie elegant tanzen..."
      Für ein Augenblick war er von der schönen und inspirierenden Erinnerung gefangen.
      Es war ein aufregendes Gefühl in einem neuen Kleid zu stecken und sich dieses bei jeder Bewegung bewegte wie ein einer anmutige Qualle.
      Schnell aber fiel Hoshino im Fokus zurück als er Räuspernd nuschelt:
      "A... Abdere Fische sind auch Interessant eh.
      . Dann sollten wir das mit den Aquarium feste machen... Wie wäre es mit Mittwoch?"
      Believe Me ~

    • Hiroko Sano

      Ein zufriedenes Lächeln legte sich auf Hirokos Lippen als er Hoshino dabei zuhörte, wie er über Quallen sprach, als wären sie das faszinierendste auf der Welt. Wenn er so in Gedanken versank und vor sich hin erzählte… da merkte Hiroko, dass die Person, die er so mochte, immer da war, auch wenn er mal kalt oder uninteressiert schien. "Seidenkleider…?", murmelte er. "Das fällt dir als erstes ein? Ich finde sie sehen aus, wie Pilze. Ob man Quallen essen kann…?" Er schmunzelte als der Dunkelhaarige versuchte die Begeisterung über Quallen zu kaschieren indem er 'andere Fische' erwähnte.
      "Klar. Mittwoch passt gut. Ich bin sowieso vom Training verbannt diese Woche", murmelte Hiroko nachdenklich. "Achja, wo du Kleider erwähnst… das Schulfest ist doch bald. Denkst du, Kaya hat schon begonnen die Kostüme zu nähen? Ich würde aus der ganzen 'wir verkleiden uns als Mädchen' Sache echt gerne noch rauskommen…" Ja, vor allem nachdem er damit ein für alle Mal abgeschlossen hatte. Außerdem hatte er keine Lust sich vor allen, und besonders Hoshino, zu blamieren, weil man ihn tatsächlich kaum von einem Mädchen unterscheiden konnte, wenn man ihn mal in Kleid und Perücke gesteckt hatte.
      "Vielleicht tu ich so… als wäre ich krank… Aber dann bringt Mio mich bestimmt um", meinte er nachdenklich. Etwas frustrieren und gedankenlos fügte er hinzu: "Wünscht du dir manchmal, nicht so klein zu sein? Ich meine, so klein sind wir doch beide gar nicht, alle anderen Jungs sind nur… relativ groß, nehme ich an. Ich hab mal überlegt mit Plateaus rumzulaufen aber damit lässt sich schwer Basketball spielen" Während er sprach vergaß er, dass das für Hoshino vielleicht ein ebenso sensibles Thema war, wie für ihn selbst, doch gerade fühlte er sich danach, das mal zu äußern.
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    • Hoshino Kei

      "Pilze? Oh mann...Naja so kann man sie natürlich auch sehen."
      Tatsächlich brachte es Hoshino etwas zum schmunzeln wie unterschiedlich man Dinge sah.
      "Versuch das Bloß nicht...", seufzte Hoshino anschließend ernst als würde er wirklich glaube Hiroko würde daran denken eine Qualle essen zu wollen.
      Jedoch Schwandt seine gute Laune bei der Erwähnung der Schulfestes. "Das hab schon ganz verdrängt...", murmelte er zum Teil Frustriert und tippte mit dem Stift eher Ziellos auf denn beschriebenen Papier herum.
      "Hm...Ich würd auch gern auf Krank machen.", gestand der Dunkelhaarige ehrlich darüber obwohl er so gut wie keine Unterrichtstunde verpasste würde er auf das fest gern verzichten.
      Andererseits...Wenn alle verkleidet waren?
      Ob...Hiroko ihn aber dann grenzlich als Hino wieder erkennen würde?
      Naja er könnte eine Andere Perücke wählen und darauf verzichten die schminke so perfekt zu setzten wie bei Hino...
      Und natürlich würde er sich nicht die Brüste ausstopfen...
      Ja...Da sollte Hiroko kein Zusammenhang sehen? Oder?
      Trotzdem war Hoshino unwohl bei dem Risiko...
      Bei der Erwähnung der Körper Größe schaute er doch ein wenig aufmerksamer zu Hiroko.
      "Hmm...Nein eigentlich nicht.", gab Hoshino neutral zurück und hob seine Schultern schwach nach Oben an.
      "Ich finde...Wenn man Groß ist erwartet man von einem auch einiges, mir ist das schon bei Haruka aufgefallen, sie ist für ein Mädchen ziemlich groß...Und irgendwie erwartet man sogleich auch Selbstbewusstsein von der Person. Als jemand großes...Nun dann ist man irgendwie automatisch wie der Schutz für die kleinen Leute oder man sticht hervor...Das sind alles Dinge die mir Persönlich ehr wenig zusagen daher bin eigentlich mit der Größe soweit zufrieden.", erklärte er doch recht deutlich seine Ansicht darüber. Zudem würde ihm einige dieser schönen Kleider vielleicht nicht so gut passen...
      Da er aber merkte das Hiroko sich wirklich eine Andere Größe wünschte sah er nachdenklich zu ihm:
      "Es gibt einige Dehnübung und Ernährungspläne die beim Wachstum helfen sollen und es Fördern...Wenn du möchtest kann dir mal so ein Fitness Plan zusammen stellen aber ob es wirklich Hilft kann ich nicht versprechen."
      Believe Me ~

    • Hiroko Sano

      "Hm… ich hab das Gefühl, dass von mir viel erwartet wird, obwohl ich nicht groß bin", murmelte er. Woran das lag, konnte er nicht sagen. Vielleicht, weil er schon ewig bei den Basketballern dabei war? Weil die Mädchen immer auf ihn flogen, da er unter den Sportlern ein wenig herausstach… Da erwartete man wohl automatisch, dass er sich auch so verhielt, wie man sich das von einer solchen Person vorstellte. Und lange Zeit hatte er das auch. Im Nachhinein betrachtet hatte er bei vielem bloß versucht, den Ansprüchen gerecht zu werden. Aus Angst, er wäre sonst alleine. Ja, diese Angst trieb ihn oft an.
      "Ne… ist schon okay. Sonst erwartet man echt noch mehr von mir", meinte er mit einer plötzlichen Abneigung gegen den Gedanken, größer zu sein. Im Moment wollte er nichts weniger, als noch mehr aufzufallen. Er wollte nur hier sitzen und unsichtbar sein. Sich keine Sorgen machen. Keine Erwartungen haben. Nur hier sitzen…
      "Haruka tut mir leid. Sie will einfach nur, dass man aufhört, Dinge von ihr zu erwarten, denen sie nicht gerecht werden kann", flüsterte Hiroko. In ihrem Fall war das ganz klar, dass sie in ein Mädchen verliebt war, aber porträtiert wurde, wie ein Männerschwarm. Na… das konnte Hiroko mittlerweile gut nachvollziehen. Aber er wollte als Resultat nicht so ängstlich und unsicher werden wie Haruka. Aber selbstbewusst zu sein, als die Person die er war… das würde noch etwas Zeit brauchen. Unsicher, ob er das ansprechen konnte, ohne Hoshino misstrauisch zu machen, was ihre momentane Beziehung anging, brauchte er einen Moment um sich zu überwinden, bevor er weitersprach. "Ohne diese Erwartungen wäre ich jetzt vielleicht nicht so verwirrt darüber… wie ich bin"
      Hiroko war froh darüber, dass sein Kopf auf Hoshinos Schulter lag, damit er ihm nicht in die Augen sehen musste.
      Ob er schon immer gewusst hätte, was er für Jungen fühlte, wenn er sich nicht so sehr verbogen hätte, um einem Ideal zu entsprechen?
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    • Hoshino Kei

      Etwas fühlte sich Hoshino schlecht, er wollte Hiroko mein sein oft eher Pessimistischen Gedanken nicht weiter runter ziehen...Als Hino wäre ihm sicher etwas weit aus Aufbauerenderes und motivierendes eingefallen. So fühlte er sich gerade eher hilflos in der Situation...
      "A-am...Ende zählt ja wie du dich am wohlsten fühlst...", murmelte Hoshino der wohl nciht gerade der Experte darin war was bedeutete sich in seiner eigenen haut wohl zu fühlen.
      Zudem war ihm die Meinung Anderer auch unsagbar wichtig...
      Jeder schien seine Päckchen zu tragen, wieso man sich eigentlich nicht dafür zu schähmen bräuchte und trotzdem wollte sich jeder für die Gesellschaft verbiegen.
      Schwer schluckend sah Hoshino still auf den Boden während das Gewicht von Hirokos Kopf auf seiner Schulter sich anfühlte als würde es zunehmen...
      "...ich..."
      Hoshino spürte denn drang es jetzt auszusprechen...Es fühlte sich nach denn richtigen Moment an.
      "...W..weiß wie es ist...Verwirrt zu sein...Das bin ich...schon mein ganzes Leben..."
      Sein Herz begann unangenehm schneller zu schlagen und bestimmt spürte Hiroko jetzt sein Zittern.
      "..M..meine...."
      Hoshino Stimme brach ab und seine Lippen öffnete sich aber kein Ton kam heraus.
      Verdammt...er hatte...zu große Angst...!
      "..a--also..."
      Seine Atmung ging unregelmäßig als in sich in ihm alles begann zu verkrampfen.
      Er sah seine Alte Grundschule Klasse innerlich wieder vor seine inneren Auge wie sie ihn anstarrten...ihn auslachten und tuschelten...
      "Häh wie läufst du rum?"
      "Das voll Ekelhaft du bist doch ein Junge!"
      "Deine Eltern müssen dich Hassen! Wollen wohl lieber eine Tochter!"
      "Ein Junge macht sowas nicht!"
      Unsicher sprangen seine Augen herum...Er...sollte es ihm sagen...er sollte...
      "Du… also wusstest du, dass du mir diese ganzen Dinge… ins Gesicht gesagt hast?"
      Plötzlich erinnerte sich Hoshino an die verletzte Gesicht von Hiroko an dem Tag wo er als Hino mit ihm geredet hatte...
      Wenn...Wenn er die Wahrheit wusste dann...dann...
      Lebwohl...
      Auf einmal wurde Hoshino vor einer Panik überflutetet und musste die Hand von Hiroko lösen und sich diese an die Brust drücken die ihm begann zu schmerzen. Ihm stiegen sogar Tränen in die Augen, die entspannte Stimmung drehte sich um 180 Grad.
      "..T..tut...mir leid Hiroko..!! Ich muss...nach hause...!"
      Hastig versuchte sich Hoshino zurück auf die Beine zu bekommen und drückte Hiroko dabei von sich.
      Dabei mied er es ihn anzusehen und wäre am liebsten sofort los gestürmt...Doch gerade reichte es ihm einfach aus Hirokos Zimmer zu Stürmen.
      Believe Me ~

    • Hiroko Sano

      Irgendetwas stimmte nicht. Wo kam das plötzliche Stottern her? Hoshino begann zu zittern. Etwas verwirrt wollte Hiroko bereits den Kopf heben, um Hoshino in die Augen zu sehen, um ihn zu fragen, was los war, aber da drückte er ihn schon von sich weg. Sofort kam Hiroko der Gedanke, dass ihm die Nähe zu viel geworden war. Und er war ebenfalls sein ganzes Leben verwirrt gewesen… Bestimmt hatte ihn die Nähe eben überfordert.
      "Warte… warte!", sagte er schnell und stand auf, als der Dunkelhaarige aus seinem Zimmer lief. Doch auf halbem Weg blieb Hiroko stehen. Sollte er ihm jetzt folgen? Er wollte ganz klar weg. Aber… wollte er… wirklich alleine sein? Hiroko kämpfte innerlich mit sich selbst. Er wollte Hoshino nicht alleine lassen. Manchmal dachte man, man brauchte Zeit für sich selbst, dabei brauchte man eigentlich eine Umarmung. Er kannte das von sich selbst. Und zum Glück hatte er eine nervige Schwester und eine aufdringliche Mutter, die ihm ans Ende der Welt hinterher laufen würden. Aber lief Hoshino jemand nach?

      Nun, ab heute würde Hiroko ihm eben nachlaufen. Er beeilte sich, um Hoshino noch aufzuhalten, bevor er aus der Tür ging. Er packte ihn am Arm. Da seine Familie noch im Wohnzimmer saß, sagte er nur ganz leise: "Warte… Zieh dir Schuhe an… ich komme mit, egal wo du hingehst" Er zog sich selbst seine Sneaker an, öffnete die Haustür und ließ Hoshino raus.
      Draußen konnte er wieder etwas lauter sprechen. Dem Dunkelhaarigen standen Tränen in den Augen. "Wenn… du meinetwegen gerade weglaufen wolltest, tut es mir leid. Ich werde aber nicht weggehen. Also… wenn du reden willst… dann höre ich zu", sagte er bestimmt.
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    • Hoshino Kei

      Der Ruck am Arm der ihn zum stoppen brachte Jagte Hoshino ein so heftigen schock ein als wäre er gerade über Rot einer Ampel gelaufen und man hatte ihn gerade noch rechtzeitig fest gehalten. Vielleicht wäre er gerade in seiner Panik wirklich hinaus ins Freie mitten auf eine befahrende Straße gestürmt...
      Noch immer fehlte ihm die Worte so das Hoshino nicht die Kraft aufbringen konnte Hiroko zu widersprechen das er nicht ihm mitkommen sollte.
      Mit einem schwachen nicken nahm er es daher also hin und zog sich die Schuhe an bevor sie zusammen raus gingen. Die frische Luft und der deutlich größere Platz in vergleich zum Zimmer vom Rothaarigen ließ ihm das Atmen leichter fallen...
      Trotzdem wollte er gerade Hiroko nicht in die Augen sehen, die Tränen die sich bei ihm gesammelt hatten versuchte er mittlerweile fort zu kneifen und mit dem Arm weg zu rubbeln.
      "Es...es nicht...wegen dir...", versuchte Hoshino seine Stimme ruhig zu behalten und dabei nicht erneut ins Stottern zu verfallen. Trotzdem wollte er weg von ihm...
      "Hiroko...du bist...so verdammt ehrlich.", kam es ihm schon fast frustriert heraus als die Tränen dem Dunkelhaarigen erneut drohten zu überkommen.
      "...Du vertraust mir...deine Gedanken und Gefühle an und...ich..."
      Seine Lippen zitterten als er die Arme über den Kopf überkreuzte und langsam in die Hocke ging, sein ganzer Körper war furchtbar angespannt und es zig sich alles zusammen. Er wollte sich am liebsten verkriechen, vor alles und jedem!
      "Aber...ich bin es nicht...Ich bin nicht ehrlich zu dir Hiroko...! Und...ich will nicht das du mich Hasst...oder das du...verschwindest..."
      Seine Hände rutschen über sein Kopf hinweg und umklammerten seine eigenen Arme um sich zu ruhe zu zwingen.
      "Ich möchte dich nicht verletzten...das...ich dich mag...ist mein ernst...Aber ich bin widerlich... bin ein schrecklicher Mensch."
      Erneut schüttelte Hoshino sein Kopf er wollte nicht das sich Hiroko überhaupt darüber Gedanken machte...
      "Ich...sollte einfach...den Mund halten aber...ich hab das Gefühl je mehr ich schweige desto mehr ziehen sich Fäden aus Lügen um mich herum...ich...ich wollte gestern überhaupt nicht zu euch mitkommen...."
      Believe Me ~

    • Hiroko Sano

      Mit großen Augen betrachtete Hiroko wie Hoshino vor ihm zu Boden sank. Er hatte einen richtigen Zusammenbruch. Was sollte das denn heißen, er war nicht ehrlich? „Ich würde dich nie hassen“, murmelte Hiroko hilflos, unsicher worum es überhaupt ging. Am einfachsten wäre es, wenn der Dunkelhaarige es einfach ausspucken würde, doch scheinbar versuchte er das ja gerade und bekam die Worte einfach nicht heraus.
      Widerlich… Ein schrecklicher Mensch… Lügen…
      „Wovon redest du?“, fragte Hiroko verwirrt und hockte sich gegenüber dem kauernden Hoshino auf den Boden. „Ich dachte, du wolltest nicht alleine sein?“ Zugegeben hatte er ihm das ja zu Beginn auch kaum abkaufen wollen. Aber wieso würde er denn so etwas sagen, wenn er es garnicht wollte?
      Skeptisch betrachtete Hiroko den Dunkelhaarigen. Er wirkte, als würde er gleich einen Mord gestehen. Und dennoch empfand Hiroko riesige Wellen an Mitleid, desto mehr Hoshino sprach. Es schien ihn zu quälen, was auch immer es war, das er nicht sagen konnte. Aber was konnte es denn belastenderes auf seiner Seele geben, als worüber sie gestern Abend gesprochen haben?
      „Hey… ich verspreche dir, ich versuche zu verstehen, was auch immer du sagen willst. Ich verspreche es“, sagte er. Mehr konnte er ihm nicht anbieten. „Es ist nicht… das beste Gefühl, etwas vor jemandem geheim halten zu müssen. Ich weiß, wie das ist. Also sag es einfach. Selbst… wenn es mich verletzt. Ich will doch auch nicht, dass du dich quälst. Und wenn es dir so schwer fällt… dann weiß ich ja, dass es keine Absicht ist. Was auch immer… es ist, das mich verletzen könnte“
      Trotz seiner zusprechenden Worte bekam Hiroko es mit der Angst zu tun. Angst, dass Hoshino ihm vielleicht doch nicht näher kommen wollte oder… dass er jemand anderen hatte, für den er etwas empfand. Denn das waren die schlimmsten und einzigen Szenarien die der Rothaarige sich vorstellen konnte. Beide würden ihm das Herz herausreißen. Aber er wollte Hoshino nicht so verzweifelt vor seiner Haustüre sitzen sehen, als würde die Welt gleich untergehen.
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    • Hoshino Kei

      "Das... Hab ich nur Gesagt... Damit du nicht weißt wo ich Wohne...", gestand Hoshino zumindest ein Teil von der langsam schon auffällig Ausweich Methode das Hiroko ihn nicht zu Hause abholen sollte oder dergleichen.
      Er wusste das es für Hiroko nur mehr als nur schwer zu verstehen war und eigentlich wollte er wirklich Hiroko ein großen Schritt entgegen kommen. Aber alles hing einen so dünnen Faden das es sich anfühlte als würde alles was sie zusammen gebracht hatte mit einem mal komplett zerschlagen werden wenn er nur ein falsches Wort oder Bewegung tat...
      "Bitre mach keine Versprechen...", murrte Hoshino immer frustrierter und kniff die Augen zusammen. Er wollte gerade wirklich einfach nur im Erdboden versinken und nie wieder hervor kommen!
      Ein Teil von ihm wollte es wohl schon die ganze Zeit Hiroko mitteilen anderes konnte er sich nicht erklären wie dieser heftige selbst Konflikt entstehen konnte.
      Aber so wie er sich vorgestellt hatte das fpr immer zu verheimlichen konnte er vergessen... Er konnte nicht beides Haben. Entweder Hiroko näher kommen oder ihn für immer von sich stoßen..
      Letzter wae gerade nachdem er merkte wie scjön es in seiner Nähe war einfach unvollstellbar. Doch... Das Reden... Er würde sich auf ewig veraspeln oder wieder eine Panik Attacke bekommen...
      "Ich... Kann es dir... Nicht sagen...", flüsterte Hoshino niedergeschlagen aber versuchte mit eiben tiefen Atemzug nicht die Sache komplett unter gehe zu lassen.
      "Aber... Ich... Ähm... Kann... Es... Dir vielleicht... Zeigen wenn... Es in Ordnung für dich ist wenn... Du Morgen zum Nähladen kommen würdest...."
      Erneut mied es Hoshino ihn anzusehen und wusste wie bescheuert das klingen musste.
      "Ich denke... Es würde mir leichter fallen...", murmelte er düster und konnte aber verstehen wenn Hiroko das ganze zu Dumm wurde oder er gar nicht dahin kommen wollte.
      "Du... Musst aber nicht..."
      Er konnte aber nicht sagen wann er jemals in der Lage wäre es ihm zu beichten was von ihm Geheim hielt...
      Believe Me ~

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    • Hiroko Sano

      Wo Hoshino wohnte… Langsam hatte Hiroko das Gefühl, er musste obdachlos sein, wenn er so eine riesen Sache aus seinem Wohnort machte. „Weißt du, es ist mir… eigentlich total egal wo du wohnst… Du musst es mir auch nicht sagen“, versuchte er ihn ein wenig aufzuheitern, wusste aber selbst nicht so recht ob das irgendetwas bringen würde. Aber… was wollte er Hiroko denn zeigen? Und dann auch noch im Nähladen? Ob es etwas mit Hino zu tun hatte? Hiroko wurde auf einmal ganz kalt. Bestimmt hatte es etwas mit Hino zu tun. Vielleicht hatte er doch eine Beziehung mit ihr… vielleicht war das der Grund für all diese merkwürdigen Dinge, die Hoshino in letzter Zeit sagte und all die kontroversen Aussagen.
      „Äh… schön… dann gehe ich morgen nach der Schule hin“, erwiderte er ein wenig steif. Er war nicht gerade heiß drauf, bis morgen zu warten um sein Herz gebrochen zu bekommen. Aber so konnte er… zumindest noch einmal kurz so tun, als wäre alles in Ordnung. Selbst wenn sein Körper sich wie ein schwerer Stein anfühlte. Er erhob sich schwerfällig und zog Hoshino mit sich nach oben ohne ihm eine andere Wahl zu lassen. Dann legte er fest die Arme um ihn. Er sah über Hoshinos Schulter hinweg und drückte sich so fest an den Dunkelhaarigen wie es ihm nur möglich war, um diese Umarmung wirklich zu verinnerlichen. Denn irgendwie hatte er Angst, dass es vielleicht doch die Letzte für lange Zeit sein könnte. Gerade wollte er einfach die Zeit zurück drehen und wieder mit ihm in seinem Zimmer sitzen. Er wollte alles vergessen, das Hoshino gesagt hatte, denn er fühlte eine Welle der Zerstörung auf die beiden zurollen, die von seinen Worten ausgelöst worden war. Hiroko hoffte nur, sie würden irgendwie stark genug sein, darüber zu stehen. Denn sie hatten viel zu wenig Zeit miteinander verbracht um schon wieder getrennte Wege zu gehen.
      Hiroko hatte nichts zu sagen. Er ließ Hoshino irgendwann los, als er das Gefühl hatte, es war Zeit. „Wir… sehen uns morgen“, murmelte er.
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