Viola
Die Richtung, die der friedliche Morgen einschlug, gefiel der Heilerin überhaupt nicht. Für einen Augenblick ärgerte sich Viola darüber, nicht achtsamer gewesen zu sein. Vielleicht hätte sie über eine Möglichkeit nachdenken sollen, die Male auf ihrer Haut vor dem Elfen zu verbergen. Nur dafür hätte sie diese als Erste bemerken müssen. Bevor sie Viola die Chance hatte die Hand nach ihm auszustrecken, hatte sich Andvari bereits vom Bett erhoben. Der Bruch in der zärtlichen Zweisamkeit fühlte sich eisig und viel zu hart an.
"Du hast nicht...", seufzend schüttelte sie den Kopf und schlang die Arme fröstelnd um ihren Oberkörper, als das Fenster einen Spalt breit geöffnet wurde. Allerdings war sich Viola ziemlich sicher, dass die plötzliche Kälte auf ihrer Haut weniger von dem kühlen Luftzug kam.
Aus dem Augenwinkel beobachtete die ihren Gefährten, wie er durch den Raum ging und bereits seine Sachen zusammen suchte. Das Herz schlug einen wehmütigen Takt in ihrer Brust, ehe sie ihre Beine aus der Decke entwirrte und ebenfals über die Bettkante schwang.
Ihr Blick wanderte durch den Raum, der sich als einziges Chaos herausstellte. Kleidungsstücke lagen wild verteilt auf dem Boden, überall um das Bett herum verstreut. Völlig fehl am Platz wirkte der Badezuber, der nun wie ein Mahnmal mitten im Raum stand, das Wasser bereits vor Stunden erkaltet.
Aber am Ende hatte Andvari recht. Der Morgen ließ sich nicht weiter aufhalten, ebenso wenig wie das Kommende. Schweigend erhob sich Viola und tapste auf nackten Füßen durch den Raum, um als erstes nach der lockeren Hemdbluse zu suchen. Rasch zog sie das etwas zu groß geratene Stück Stoff über ihren Kopf, wodurch augenblicklich die Spuren an ihren Hüften verhüllt wurden. Die Ärmel schob sie bis zu den Ellbogen hinauf. Sie umfasste das eigene Handgelenk, unter dessen dünner Haut der Schutzzauber ruhte. Als sie mit dem Finger darüber strich, schimmerten die goldenen Runen kurz durch die Haut.
Die Heilerin hüllte sich in Schweigen und entdeckte ihre achtlos fort geworfene Hose am Fußende des Bettes. Sie bückte sich danach und klopfte den Staub von dem weichen Leder.
"Ob er sich erholen konnte?", murmelte sie eher beiläufig, um die Stille nicht zu weit auszudehnen. Das er ihnen bereits einen Bad spendiert hatte, zeigte bereits, dass es ihm schon besser gehen musste.
Die Richtung, die der friedliche Morgen einschlug, gefiel der Heilerin überhaupt nicht. Für einen Augenblick ärgerte sich Viola darüber, nicht achtsamer gewesen zu sein. Vielleicht hätte sie über eine Möglichkeit nachdenken sollen, die Male auf ihrer Haut vor dem Elfen zu verbergen. Nur dafür hätte sie diese als Erste bemerken müssen. Bevor sie Viola die Chance hatte die Hand nach ihm auszustrecken, hatte sich Andvari bereits vom Bett erhoben. Der Bruch in der zärtlichen Zweisamkeit fühlte sich eisig und viel zu hart an.
"Du hast nicht...", seufzend schüttelte sie den Kopf und schlang die Arme fröstelnd um ihren Oberkörper, als das Fenster einen Spalt breit geöffnet wurde. Allerdings war sich Viola ziemlich sicher, dass die plötzliche Kälte auf ihrer Haut weniger von dem kühlen Luftzug kam.
Aus dem Augenwinkel beobachtete die ihren Gefährten, wie er durch den Raum ging und bereits seine Sachen zusammen suchte. Das Herz schlug einen wehmütigen Takt in ihrer Brust, ehe sie ihre Beine aus der Decke entwirrte und ebenfals über die Bettkante schwang.
Ihr Blick wanderte durch den Raum, der sich als einziges Chaos herausstellte. Kleidungsstücke lagen wild verteilt auf dem Boden, überall um das Bett herum verstreut. Völlig fehl am Platz wirkte der Badezuber, der nun wie ein Mahnmal mitten im Raum stand, das Wasser bereits vor Stunden erkaltet.
Aber am Ende hatte Andvari recht. Der Morgen ließ sich nicht weiter aufhalten, ebenso wenig wie das Kommende. Schweigend erhob sich Viola und tapste auf nackten Füßen durch den Raum, um als erstes nach der lockeren Hemdbluse zu suchen. Rasch zog sie das etwas zu groß geratene Stück Stoff über ihren Kopf, wodurch augenblicklich die Spuren an ihren Hüften verhüllt wurden. Die Ärmel schob sie bis zu den Ellbogen hinauf. Sie umfasste das eigene Handgelenk, unter dessen dünner Haut der Schutzzauber ruhte. Als sie mit dem Finger darüber strich, schimmerten die goldenen Runen kurz durch die Haut.
Die Heilerin hüllte sich in Schweigen und entdeckte ihre achtlos fort geworfene Hose am Fußende des Bettes. Sie bückte sich danach und klopfte den Staub von dem weichen Leder.
"Ob er sich erholen konnte?", murmelte sie eher beiläufig, um die Stille nicht zu weit auszudehnen. Das er ihnen bereits einen Bad spendiert hatte, zeigte bereits, dass es ihm schon besser gehen musste.
“We all change, when you think about it.
We’re all different people all through our lives.
And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
so long as you remember all the people that you used to be.”
We’re all different people all through our lives.
And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
so long as you remember all the people that you used to be.”