[2er RPG] The Curse of Time {TobiMcCloud & Codren}

    • Das neue Drachenbräu sorgte nun zusätzlich dafür, dass Renera selbst im Sitzen schwindelig wurde, was es ihr ganz schön erschwerte, ihren Krug richtig zu führen. Sie verschüttete ein wenig von ihrem Inhalt, als sie sich nach vorne beugte und Aradans Idee zu einem Trinkspiel zuhörte. Ihre Miene hellte sich sogleich auf.
      "Angenomm'n! Fertich? Los!"
      Sie nippte an ihrem Krug, stellte ihn ab und versuchte sich dann an einer neutralen Miene, die sich etwa drei Sekunden lang hielt. Sie hatte völlig vergessen, dass der Trunk tatsächlich noch scharf war und der kleine Schluck sorgte dafür, dass ihre ganze Zunge in Flammen aufging. In ihren Augen sammelten sich Tränen und sie rutschte unruhig auf ihrem Sitz herum, aber ihr Wille war noch immer eisern. Und tatsächlich, Aradan gab auf, kurz bevor sie selbst den Schluck ausspuckte und nach Luft hechelte. Sie streckte triumphierend die Faust in die Luft, trank allerdings gleich einen weiteren Schluck nach um die Schärfe aus ihrem Mund zu waschen. Es funktionierte nur halbwegs und hinterließ trotz allem noch immer ein Brennen.
      "Ha! Du darfs' was für mich tun, daran könnt' ich mich gewöhnen."
      Sie kicherte und grinste Aradan diabolisch an, ehe sie einen Blick in die Umgebung warf.
      "Hm... Oh! Ich weiß was. Wenn wir surück ins Gasdhaus geh'n, wirsd du mich auf deinen Armen trag'n wie vorhin. Und wenn dir jemand über den Weg läufd, wirsd du ihm sagen, dass du mich vor dem Drachen geretted hast."
      Sie lachte ein weiteres Mal, beglückt über die Vorstellung und schielte dann in ihren Krug, ob noch genug von dem Gebräu übrig war.
      "Nochmal! Ich kann das den gans'n Abend machen."
    • Langsam aber sicher konnte sich Aradan dem Alkohol nicht mehr so gut entziehen wie zuvor. Das merkte er spätestens in dem Moment als er seinen Krug beinahe umwarf als er diesen greifen wollte um für das Trinkspiel anzusetzen. Und falls es ihm nicht schon dadurch klar wurde, wäre es spätestens durch den Fakt offensichtlich gewesen wie irre witzig er es gefunden hat zwei Anläufe gebraucht zu haben um den Krug zu greifen.
      Dann aber recht eingeschnappt, die erste Runde verloren zu haben, tat er das selbe wie Renera. Er kippte einen großen Schluck nach um dieses unsägliche Brennen los zu werden, was trotz dem steigenden Pegel noch immer unglaublich unangenehm war.
      "Du bist gut! Ich soll dich tragen? Wer trägt denn dann mich? Aber okay. Regeln sind Regeln. Wird gemacht."
      Noch bekam Aradan seine Worte ohne auffälligem lallen hinaus, nur sein Blick zeigte dass er sich bei jedem Wort enorm konzentrieren musste.
      Dann schlug er mit seiner Faust auf den Tisch und unterstützte Renera's Schlachtruf für die nächste Runde. Zugleich setzten beide ihren Krug an um sich einen kleinen Schluck im Mund zu behalten. Dieses Mal hielten beide noch einen ganzen Moment länger aus, doch war es Aradan welcher es eine ganze Sekunde länger in seinem Mund halten konnte ehe auch er es zur Seite hin ausspucken musste und hechelte mit raus gestreckter Zunge. Es fühlte sich beinahe so an als würde seine Zunge bluten, doch bei jedem prüfendem Abstrich mit seinem Finger, war kein Blut zu sehen.
      "Also gut! Hör her! Duhuu, hast nun die Pflicht uns morgen Früh ein dickes Frühstück zu besorgen. UND!..."
      Mit erhobenem Finger saß Aradan dort als würde nun ein wichtiger Zusatz folgen, doch wurde immer klarer dass er einfach nur vergessen hatte was er sagen wollte
      "...Und... Ach vollkommen egal. Du holst morgen das Frühstück."
      Daraufhin klopfte er mit den Fingerknöcheln zur nächsten Runde auf dem Tisch, welche beide langsam so spaßig aussehen ließen, dass sich benachbarte Tische tatsächlich auch davon beeinflussen ließen und es mit ihren Angehörigen ebenso zu spielen begannen.
    • Renera gab ein missbilligendes Geräusch von sich.
      "Frühstüg? Das is'... du bis' einfach nur faul! Wirs' den gans'n Tag verpenn'n! Bah! Na schön. Nochmal!"
      Sie tranken erneut und dann erneut und weil sie sich mit dem Ergebnis nicht zufrieden geben wollten, gingen sie gleich eine Revanche an und noch eine und dann noch eine. Schließlich vergaßen Aradan und Renera gleichzeitig, dass sie am Spielen waren, und als die Bedienung ihnen ein weiteres Drachenbräu vorenthielt, mussten sie beide eingestehen, dass es womöglich Zeit war nachhause zurückzukehren. Da stand Renera auf, friemelte sich hinter der Bank hervor, schwankte gewaltig und hielt sich an der Tischkante fest.
      "Ah... Erdbeben! Hehe."
      Sie grinste dümmlich, ließ den Tisch los, torkelte ein wenig in irgendeine Richtung und sah sich dann mit zusammengekniffenen Augen um.
      "Ne warde... Träger! Wo is' mein Träger? Ah! Vergiss deine 'flicht nich', A'adan!"
      Sie kam zu ihm zurück geschwankt und hielt sich an seinem Arm fest, den sie kurz darauf grinsend betrachtete.
      "Seid wann bis'n du so kräftich gebaud, hmm?"
      Sie fuhr mit der Hand seinen Arm entlang, schlang schließlich beide Arme um seinen Hals und lehnte sich an ihn.
      "Wieso is' mir das nich' früher aufgefall'n?"
      Sie grinste ihn an, ehe sie sich von ihm hochheben ließ. Auch Aradan war mittlerweile nicht mehr ganz bei Sinnen, was ihrem gemeinsamen Abgang einen gewissen unbeständigen Schwung bereitete, der Renera zum lachen brachte. Sie hielt sich an seinem Hemd fest, unter das sie lugte, wann immer sie es zu weit nach vorne zog und legte den Kopf an seinen Hals.
      "Ah... He! Nich' so schnell, Freundch'n! Du bis' viel zu schnell."
      Sie kicherte und rieb ihre Nase an seinem Hals.
      "Ich fin's gud, dass du wieder hier bis'. Seid wann bis' du wieder hier? Hätt'sd ja mal schreib'n könn'n... ich dachd du bis' die ganze Seit tod. Dabei hab' ich dich soo vermissd."
      Sie schlang die Arme um seinen Hals und ließ sich ein wenig von ihm durchschaukeln.
      "Du geh's aber nich' nochmal, oder?"
    • Nach einem wohl ziemlich kindischem Wettstreit, in welchem es darum ging wer Recht und wer nicht Recht hatte, entschieden sich Beide den Abend zu beenden ohne es auszusprechen. Lediglich Renera's Aufgabe aufzustehen sorgte dafür dass Aradan das Selbe versuchte, wobei die Sitzbank schon ein ziemlich mächtiger Feind war. Bis er es geschafft hatte ohne zu stolpern im freien zu stehen, verging eine gute Minute mit zwei Anläufen.
      Aber er hielt sein Wort, auch wenn er sich schon gar nicht mehr daran erinnern konnte. Viel mehr sorgte Renera dafür dass er sein Wort hielt indem sie sich ihm so ran warf, dass er beinahe aus Reflex ihre Beine griff und wie durch ein Wunder nur eine kurze Stütze der Theke hinter ihm brauchte um nicht auf den Boden zu fallen.

      Alles was Renera ihm sagte, nickte Aradan mit zustimmenden Geräuschen ab, als würde er nicht wagen jetzt noch etwas zu sagen, da es einfach zu anstrengend war ein Wort zu formulieren... oder gar über eines nachzudenken. Wie hatte Renera es bloß drauf noch so gut sprechen zu können? Darauf musste er sie am nächsten Morgen ganz klar noch anhauen.
      Nun galt es aber vorerst die Aufgabe zu bestehen nicht hinzufallen und vor allem den Weg zum Gasthaus zurück zu legen, was ihm schon nach dem dritten Schritt wie eine unmögliche Aufgabe erschien.
      Doch als er eine freie Strecke vor sich hatte, gelang es ihm einen Schritt nach den anderen zu setzen ohne dabei das Gleichgewicht zu verlieren, auch wenn sich die Abstände der Schritte immer etwas unterschieden. Mal war ein Schritt sehr weit, mal war einer ganz kurz. Aradan schrieb es dem tückischen Boden zu, welchen er seiner Ansicht nach meisterhaft besiegte und auf keine dieser fiesen Unebenheiten hinein fiel, als würde sich der Boden stets wandeln um ihn außer Gleichgewicht zu bringen.

      Nach einer endlos langen 'Reise' kamen die Beiden endlich im Gasthaus an und fanden auch 'schnell' ihr Zimmer. Es war angenehm kühl im Raum und half etwas dabei wieder runter zu kommen, nach dieser hitzig amüsanten Nacht.
      Langsam torkelte Aradan mit Renera zum Bett rüber, wo er plante sie ab zu lassen, doch schauspielerte er in seinem Zustand grandios unglaubwürdig, dass auf dem Bett eine dicke Spinne sei und dass er diese vorerst beseitigen muss. So trug er Renera rüber zur Wand und setzte sie auf ihre Füße ab. Doch statt sich um die ominöse Spinne zu kümmern, blieb er vor Renera stehen und hielt sich für keinen Augenblick zurück sich gegen sie zu drücken und ihr seine Lippen auf ihre zu drücken.
    • Kaum als sie die Türschwelle übertreten hatten, sehnte Renera sich schon in das unheimlich weiche Bett, das sich vor ihr auftat wie eine Wolke aus flaumigen Leinen. Aradan brachte sie sogar hinüber, besser konnte es gar nicht werden. Doch als sie davor standen, schien er plötzlich einen Herzinfarkt zu bekommen - oder war es ein Anfall? Oder weinte er? Oder bekam er Panik? Renera hatte keine Ahnung, wie sie das Gezappel deuten sollte, das er von sich gab, doch seine undeutlich herausgepressten Worte, die sich anhörten wie Spinne und Decke, ließen sie sich dann doch wieder bereitwillig an ihn klammern, um sich stattdessen zur Wand bringen zu lassen. Nun, zumindest hatte er seine Abmachung eingehalten. Sie richtete sich auf, lehnte sich an die Wand und wartete darauf, dass er sich um - was auch immer tatsächlich im Bett auf sie lauern mochte - beseitigte.
      Stattdessen küsste er sie.
      Renera glaubte wieder beim Fest zu sein. Sie konnte fast das Feuer vor sich sehen, das ihr in diesem Moment durch den Körper hoch in den Kopf schoss und sich dort sammelte, wo Aradans Lippen lagen. Sie spürte, wie sie von einer regelrechten Hitzewallung ergriffen wurde, die ihren ganzen Körper zum Glühen brachte, genau dort, wo sie Aradan an sich spüren konnte. Seine Muskeln waren wie eine zweite Wand, die ihr mit ihrem Druck die Luft zu rauben versuchte - und das hätte sie jederzeit zugelassen.
      Als er sich wieder zurückziehen wollte, hielt sie ihn auf. Erst schob sie seinen Kopf zurück zu sich, presste ihre Lippen erneut auf seine und schlang dann den anderen Arm um seine Hüfte, die sie ebenfalls wieder zu sich zog. Fast hätte sie durch dieses Manöver das Gleichgewicht zur Seite verloren, fing sich allerdings wieder, indem sie sich in sein Hemd verkrallte. Sie küsste ihn erneut, dann schloss sie die Augen. In ihrer Empfindung existierte nur noch Aradan.
      Sie umschlungen sich, an die Wand gedrückt, eine Weile, ehe Renera schließlich ein Keuchen von sich gab und ihn grob von sich wegschob, nur um sogleich nachzuziehen und ihn in einem - so wie sie fand - aufreizendem Bedrängen rückwärts zum Bett zu leiten. Sie hatte dabei weder beachtet, dass die Wand nun nicht mehr in ihrem Rücken war um sie zu stützen, noch, dass Aradan in seinem Zustand schlecht rückwärts laufen konnte, und so gingen sie genau zwei Schritte, ehe beide auf den Boden krachten. Renera kicherte und rollte sich dann auf Aradan, der zumindest ihr eine weiche Unterlage bot, ehe sie erst sein Gesicht, und dann auch noch seinen Hals mit ungebremsten Küssen bedeckte. Mit der Hand versuchte sie ihm das Hemd auszuziehen, was ein ganz schön kompliziertes Unterfangen war, besonders nachdem sie eigentlich mit ihren Küssen beschäftigt war. Aber sie riss dennoch mit eiserner Willenskraft daran und versuchte es ihm schließlich auszuziehen.
    • Aradan's glorreicher Plan zeigte Wirkung. Renera glaubte tatsächlich dass auf dem Bett eine dicke Spinne war. Was er allerdings damit bezwecken wollte, außer sie zu erschrecken, war ihm selbst nicht ganz klar, denn was er letzten Endes tat, hatte er ganz sicher nicht geplant. Es kam viel mehr über ihn als sich sein Körper gegen ihren drückte, was eher aus dem Wunsch nach Balance zu Grunde lag.
      Er bereute es jedoch für keine Sekunde und nahm sogar in Kauf eine gewaltige Ohrfeige zu bekommen oder erneut abgewiesen zu werden, doch was nach dem Kuss folgte, sprenge seine Vorstellungskraft noch mehr als das Drachenbräu.
      Sehr davon angezogen wie Renera ihn weg stieß, mit dem klaren Ziel zum Bett, sah sich Aradan elegant rückwärts laufen, stolperte aber über seine eigenen Füße und knallte samt Renera auf dem Boden auf. Glücklicherweise war dieser Boden, welcher aus leicht nachgebenden Holzbrettern verlegt war, nicht so gnadenlos wie befestigter Stein, also kam auch keinerlei Verletzung mit sich als beide nun nur so da lagen und für eine gefühlte Ewigkeit in die Augen des anderen blickten ehe Renera endlich wieder die viel zu lange andauernde Entfernung beider Lippen schloss, in welche sich wohl beide sehr hinein steigerten. Beinahe mit leicht sehnsüchtiger Gewalt presste Aradan seine Lippen ihren entgegen und erkundete mit seinen Händen verlangend ihren Rücken.
      Erst als er spüren konnte was Renera tat, hielt er sich ebenso nicht mehr zurück und zog ihr Oberteil so an, dass es aus ihrem Hosenbund hinaus kam um seine Hände nun unter dieses gleiten lassen zu können um ihren nackten Rücken ertasten zu können.
    • Es war ein gewaltiges Unterfangen Aradan aus seinem Hemd zu befördern, doch als es Renera endlich gelang, starrte sie triumphierend auf ihn hinab, als würde es sich bei ihm um erlegte Beute handeln. Dann setzte sie sich auf, schob seine Hände beiseite und zog sich ihr eigenes Hemd über den Kopf.
      Reneras Oberkörper war, ähnlich wie der Aradans, von Narben gezeichnet, die größte davon über ihren Bauch. Die Haut war rau, es gab kaum eine Stelle, die gänzlich unbefleckt war, wenngleich das Alter der einzelnen Narben sich weitläufig unterschied.
      Normalerweise hätte Renera sich des Anblicks geschämt. Ihr Körper war längst nicht mehr so makellos und einladend wie Khils und erst recht nicht so jung, aber darüber dachte Renera in diesem Moment nicht nach. Sie dachte weder an sich selbst, noch an Khil, sie dachte nur an den Mann unter sich, dessen Anblick sie selbst in diesem Zustand völlig entzückte. Sie strich mit den Händen über jeden freien Fleck seines Oberkörpers und liebkoste seinen Hals, ehe sie sich wankend aufrichtete, auf die Beine kam, Aradan hochzuziehen versuchte und ihn dann zum Bett zog, wo sie zumindest eine weiche Unterlage hätten. Die Spinne hatte sie wieder völlig vergessen.
      Dort angekommen gab sie sich ihm und dem Alkohol vollständig hin, eine wunderbare Mischung aus beider Drogen, von denen sie vor allem erstere nicht genug bekommen konnte. Sie glaubte völlig in dem Gefühl versinken zu können, als sie Aradans Lippen auf ihren und seinen Atem auf ihrer Haut spürte, gemischt mit der Hitze seines Körpers, der sich an sie presste, während sie sich selbst ihm entgegen wölbte. Sie hatte das Gefühl, als würden sie für immer auf diesem Bett bleiben, als gäbe es nichts anderes mehr als ihre beiden Körper, die sich gemeinsam über die ganze Länge des Bettes wälzten, nur hauptsache, sie fanden genug Platz, um sich gegenseitig zu berühren. Sämtliche Empfindungen schlugen wie eine Welle über sie ein, spülten sie fort und wenn sie nicht schon gelegen hätte, hätte sie sicherlich der Schwindel ergriffen, aber so schloss sie nur die Augen und genoss, dass ihre Sinne in viele kleine Einzelteile gesplittet wurden, die sich allesamt auf Aradan konzentrierten.
    • Aradan konnte nicht glauben was grade passierte aber es war die Wirklichkeit. Und selbst wenn nicht war es wohl der schönste Traum den er seit einer Ewigkeit hatte. Bereitwillig ließ er seine Hände wieder von Renera um ihr dabei zuzusehen wie sie sich ihr Oberteil auszog.
      Dabei ging ein Kribbeln durch seinen gesamten Körper, doch was seinen Blick am meisten fing, waren ihre Narben, welche so viele Geschichten erzählten, wie er es zuvor kaum für möglich gehalten hätte. Er glitt mit seinen Händen über die Prägendsten und kam nicht umher sich auf seine Unterlippe zu beißen als seine Hände nun auch ihre Brüste liebkosten.
      Kurz darauf stand Renera auch schon auf und zog ihn mit auf das weiche Bett auf welchem sich beide eng umschlungen ihrer Lust und ihrem Verlangen hin gaben.
      Langsam aber sicher glitten Aradan's Hände dann auch schon zum Knopf Renera's Hose. Geschickt, wie er glaubte, löste er diesen und konnte kaum abwarten Renera in ihrem erwachsenen Körper gänzlich betrachten zu können.
      Doch was waren das nur für störende Geräusche im Gang? Noch hätte es keine Beschwerden über eine gewisse Lautstärke geben dürfen, doch wurde der Tumult rapide so laut, dass sogar ein betrunkener, vor Lust getriebener Kopf es nicht mehr ignorieren konnte.
      Es hörte sich an als würden sich zwei Personen über etwas streiten, wer nun den Sack nimmt und wer für eine Ablenkung sorgt.
      Aber egal. Diesen Moment sollte keiner in einem Flur stören, also legte Aradan seine Hand auf den Bauch von Renera um diese ganz langsam weiter zu ihrem geöffneten Bund gleiten zu lassen. Die Fingerspitzen verschwanden bereits darunter doch dann knallte es so laut, dass Aradan hoch schreckte und wie ein Pudel, welcher die Steckdose erwischt hatte, in Richtung Tür blickte. Allem voran darüber überrascht nun Licht in das Zimmer scheinen zu sehen, folgte die Überrascht die komplette Tür im Zimmer wieder zu finden, dicht gefolgt von einem fremden Mann, ein großer Kerl mit schmierigen langen Haaren und lange nicht mehr gereinigter Ledermontur.

      Aradan verstand nicht ob das alles noch ein Traum war aber geistesgegenwärtig legte er die Decke über Renera's Körper und stand auf. Er stand neben dem Bett und legte seinen Kopf fragend schräg bis der Fremde als auch Aradan an ihm hinunter sahen. Der Moment mit Renera hatte ein klares Zeichen hinterlassen, was Aradan wieder hoch blicken und die Hände ausstrecken lies.
      "Hey. Das is nich wonach es aussieht! Du bist n impulsiver Kerl und so aber das ist nicht wegen dir, sondern ihr."
      Aradan zeigte anschließend auf Renera, doch hielt es den grimmigen Mann nicht davon ab die eingerissene Tür von der Innenseite des Zimmer wieder auf zu stellen und kurz darauf auf Aradan zu zu stürmen. Dieser wurde vom Fremden am Hals gepackt und gegen die Wand gepresst als würde er eine stumme Drohung ausstoßen. Renera blickte der Mann nur kurz an, empfand sie wohl aber nicht als eine Bedrohung.
      Aradan selbst bekam weniger Luft aber dennoch konnte er sich nicht zurück halten ein lachen auszustoßen und auf das Gesicht des Mannes zu zeigen während Aradan unter beschwerten Bedingungen säuselte
      "Guck mal. Das is doch der Typ vom Steckbrief. Schau dir den Zinken an. Und die Narbe. Heut ist wohl unser Glückstag"
      Der Mann zog die Luft ein als er erkannt wurde. Hastig blickte dieser umher um im dunklen Raum etwas zu erkennen. Und tatsächlich sah er ein paar Steckbriefe auf dem Tisch liegen, was seinen Griff nur noch fester werden lies. Das war dann langsam auch kein Spaß mehr, was Aradan nur noch nach Luft schnappendem Geräuschen äußern und wild an der starken Hand des Mannes fummeln lies. Dieser Kerl hatte nicht die Arme wie sie Valteri besaß, doch lag genug Stärke darin Aradan zu übertrumpfen. Vor allem einen so betrunkenen Aradan.
    • Ein plötzliches Krachen von der Tür her ließ Renera aus ihrer Träumerei hochfahren und sie schreckte - in einer synchronen Bewegung mit Aradan - auf. Beide starrten zur aufgebrochenen Tür auf den eintretenden Mann, der weder so wirkte, als würde es sich um einen Gast handeln, noch als ob er mit guten Nachrichten hereinkam. Renera wurde für einen Moment wütend, wer wagte es nur ihre gemeinsame Zeit mit Aradan zu unterbrechen? Sie würde ihn umbringen! ... Natürlich nicht wörtlich.
      Aradan sprang bereits auf, während Renera die Decke, die er ihr reichte, ergriff und sie bis zu ihren Schultern hochzog. Die darauffolgende, knappe Begrüßung der beiden Männer sorgte für eine unangenehme Spannung im Raum, die sich gleich auf sie übertrug, als beide zu ihr herübersahen. Sie hob die Hand hinter der Bettdecke.
      "Hi."
      Glücklicherweise wandten sie sich da wieder gegenseitig zu, aber Nettigkeiten wurden immer noch nicht ausgetauscht. Stattdessen fixierte der Mann Aradan mit einem gekonnten Griff an der Wand, ehe er Reneras Neugier weckte.
      "Wie? Echt jetz?"
      Sie begann aus dem Bett zu krabbeln, ehe ihr ihr entblößter Oberkörper einfiel und die Decke schnell wieder hochzog. Da gab Aradan ein Röcheln von sich, das sich nun doch nicht so anhörte, als würde er von dem anderen lediglich fixiert werden und eine gewisse Panik in Renera hervorrief. Sie war zu betrunken für sowas! Was sollte sie denn tun, sich erst anziehen oder ihn abstechen? Sie trug ihre Rüstung nicht! Anziehen oder abstechen? Was, wenn er bewaffnet war? Spielte das eigentlich eine Rolle? Eigentlich schon, weil sie musste sich ja noch anziehen. Oder doch lieber abstechen?
      Auf ein weiteres japsendes Geräusch von Aradan hin, wählte sie einen dritten Weg, rollte sie sich aus dem Bett heraus, kam auf die Beine, richtete sich wankend aus und stürmte auf den Mann zu. Was ein athletischer Sprung auf seinen Rücken und ein darauffolgender Klammergriff sein sollte, den sie von den wenigen Ringstunden kannte, die sie genommen hatte, entpuppte sich als ein fehlgeschlagener Anlauf, der darin endete, dass sie gegen seinen Rücken prallte und um ihr Gleichgewicht kämpfte. Zumindest sah er sich ein weiteres Mal nach ihr um, verstärkte allerdings auch seinen Griff auf Aradan, um die Sache schnell zu beenden.
      "He! Wag' es nich' ihm wehzudun!"
      Sie zielte erneut, sprang und bekam diesmal tatsächlich die Arme um dessen Hals gewickelt, ehe sie auch die Beine um seine Brust schlang. Dann versuchte sie sich an einem Würgegriff, was nicht sonderlich gut hinhaute, nachdem sie sich an ihm festklammern musste, woraufhin sie seine Haare packte und kräftig daran zog.
    • Renera war tatsächlich in der Lage den Fremden hinweg zu reißen, mit einer zugegeben überraschend freizügigen Sprung Einlage, welche Aradan beinahe vergessen ließ dass er kaum noch Luft bekam.
      Als dann aber wieder die Luft durch seinen Hals kam, atmete er keuchend durch, fiel dabei wankend gegen den Nachttisch und riss dabei alles hinunter da er dank dem Alkohol nur schwer Halt fand.
      Wütend stach dann sein Finger aus zum Mann, welcher sich durch den Griff Renera's nur schwer bewegen konnte.
      "Sach mal gehts noch?! Erst machst hier so nen Lärm, dann störst du uns bei unserer überfälligen Erkundungstour und dann drückst du mir den Hals zu? Na warte!"
      In drei ungleich aufeinander folgenden Schritten, lies sich Aradan auf den Mann nieder, was durch die klammernde Pose von Renera dann wohl auch auf ihr war und das Gewicht unnötig erhöhte und holte dabei weit mit seiner flachen Hand aus und wischte dem Mann eine.
      "Schäm dich!"
      Doch nach genauerem Hinsehen... hatte Aradan den Mann verfehlt und hat stattdessen Renera eine salzige Ohrfeige verpasst.
      Kaum hatte Aradan das bemerkt, sah er erschrocken drein, doch nicht dass er Renera erwischt hatte, sondern..

      "Moment mal!! Was ist das für ne Technik? Du kannst Körper tauschen? Kein Wunder dass du viel Wert bist! Na los! Hopp hopp, lass dich festnehmen."


      Wenige Augenblicke danach und wohl äußerst verwirrt, schaffte es der Mann mit etwas grober Gewalt sich aus beider Fängen zu befreien und stand grimmig im Raum, seine Hand langsam zu einer kaum erkennbaren Waffe wandernd. Doch so langsam war das ganze Gasthaus wach geworden, so auch die Truppe Aradan's, welche sich wohl auch schon im Treppenhaus auf dem Weg zu ihnen befand, was man an den hart knarzenden Treppenstufen hören konnte, welche unter dem Gewicht Valteri's um Hilfe zu schreien schienen.
    • Renera krachte mitsamt dem Fremden auf den Boden, ehe sich auch noch Aradan auf sie beide kniete und ihr ein gequetschtes "Uff" entlockte, nachdem sie nun selbst kaum mehr Luft bekam. Der Mann war wirklich unglaublich schwer - sie bezweifelte, dass alles von seinem Gewicht Muskeln waren. Hatte er absichtlich gegessen, bevor er hergekommen war? Aber Aradans Worte stachelten sie selbst an und so ließ sie kein bisschen locker, auch nicht dann, als ihr Aradan unvorhergesehens eins überzog. Sie wandte ihm ihren Kopf erstaunt zu, auf ihrer Wange bildete sich ein hellroter Handabdruck.
      "Festnehm'n? Lass DU dich doch festnehm'n, wenn du unbed'ngt 'n Roll'nspiel draus mach'n willsd! Und dabei dacht' ich, wir hab'n noch nich'mal angefang'n mit - agh!"
      Der Mann trat Aradan von sich und rollte sich mit Renera herum, die für einen Augenblick glaubte, ihre Brust von ihm zerquetschen lassen zu müssen. Sie ließ ihn freiwillig los, rollte zurück auf den Rücken und hielt sich die schmerzende Schulter, was nichtmal ihre Trunkenheit vollständig unterdrücken konnte.
      "Ahh... Das is' genug Roll'nspiel für heute..."
      Sie schloss die Augen, um in einer dramatischen Geste dem Tod entgegen zu blicken, ehe sie sie erneut aufriss, als ein Riese das Zimmer stürmte. Das stimmte sie nun doch ärgerlich - war das etwa eine öffentliche Veranstaltung in ihrem Zimmer?
      "He! Raus hier! ... Oder klopf wenigst'ns!"
      Der Fremde wirbelte zu Valterri herum, war aber mit Daikata im Hintergrund zunehmend in der Minderzahl. Entweder er kämpfte sich seinen Weg nach draußen, oder er riskierte das Fenster hinter sich.
    • Als Aradan vom Störfaktor zurück getreten wurde, lehnte er gegen einer Wand und spitzte die Augen als würde er nachdenken, doch versuchte er eigentlich nur diesen Moment zu verstehen. Was um alles in der Welt ging hier eigentlich vor sich? Eine bezaubernd, halb nackte Renera auf der einen Seite, von dessen Oberweite er sich erst mal wieder los reißen musste und auf der anderen Seite ein verrucht stinkiger Gauner dessen Auftrag es war...
      "MOMENT !!"
      Aradan ging ein Lich auf. Es war so offensichtlich. Wieso kam er nicht direkt darauf?
      "Du wurdest von Fijena geschickt! Gibs zu! Die wollte damals nich dass ich und Renera in die Kiste springen und heute will sie es noch immer nicht! Woah!.."
      Als wäre es eine Unerhörtheit, torkelte Aradan zu seinem Schwert, welches er erst nach dem zweiten Versuch zu fassen bekam, doch dann stand bereits Valteri im Raum, der erst mal die Lage überblicken musste. Als dieser Renera auf dem Boden liegen sah, blickte er sofort weg und entschuldigte sich hingesehen zu haben. Daikata hielt er sofort seine große Hand hin um deutlich zu machen nicht näher zu kommen. Dieser wäre wohl ohnehin nicht viel näher gekommen, so gezwungen wie er überhaupt in dem Flur stand, klar von Valteri dazu überredet, noch in seinem Schlafanzug, Spitzmütze und einem Kissen unter dem Arm.


      Valteri lies sich aber den Ernst der Lage nicht durch diese peinliche Lage mindern und fixierte den Fremden im Raum. Um Aradan hätte er sich für's Erste nicht kümmern müssen, der war immerhin damit beschäftigt sein Schwert aus der Scheide zu fummeln.. was ihm ganz klar nicht gelang.
      "Wer bist du und was hast du hier verloren?!"
      Sprach Valteri bedrohend und trat einen Schritt näher, was den Fremden dazu brachte direkt einen Schritt zurück zu gehen. Er war zwar nicht grade klein oder schwach aber gegen Valteri wirkte er trotzdem als würde eine Mauer auf ihn zu schreiten.
      "Warum sollte ich das sagen hä? Komm näher und der Bengel ist Tod!"
      Es war klar dass der Mann schon hastig nach Fluchtmöglichkeiten suchte, was wohl nur das Fenster sein dürfte. Valteri war sich dessen auch bewusst und lauerte nur auf eine Chance den Eindringling zu überrumpeln.
      Dann fiel Aradan auch noch sein Schwert auf den Boden, was den nervösen Mann ablenkte
      "Hups.. Sekunde.. Gleich hab ichs, dann mach ich dich nen Kopf kürzer."
      Doch hatte Valteri den Moment schon genutzt um einen Spurt los zu treten. Geplant war den Mann zu packen und mit einem Armwürger in's Traumland zu schicken, doch nur einen Schritt bevor er sein Ziel erreichte... kam Aradan dazwischen gestolpert, was Valteri instinktiv ausweichen lies und sein Versuch den Mann zu packen, in einem heftigen Bodycheck endete, welcher den Mann durch das Fenster, ein ganzes Stockwerk nach unten auf die Straße knallen ließ.

      Dieser hatte sich dabei an den zersplitterten Scheiben am Oberarm so verletzt, dass er bei seiner direkten Flucht eine Blutspur hinterließ, welche direkt einige Wachen hinter laufen ließ.
    • Alle Anwesenden im Raum sahen zu Aradan hinüber, als er die Situation zu begreifen schien - aber nur Renera begriff tatsächlich, was er da sagte. Sie machte große Augen und mühte sich kurz darauf auf die Beine, was ein ganz schön kompliziertes Unterfangen war. Seit wann hatte man die Gravitation höher gestellt? Das war sicher ein hinterhältiger Trick, mit dem man sie kampfunfähig machen wollte, aber so leicht würde sie sich nicht außer Gefecht setzen lassen! Sie kam wankend auf die Beine und zeigte anklagend auf den Mann.
      "Wo is' meine Mutter und was hasd du ihr angetan?!"
      Aradan war bereits auf dem Weg sich dafür zu rächen - guter Mann! Dafür würde sie ihn später loben. Aber sie hatte ja ihre eigenen Schwerter auch noch! Sie würde ihm zur Hilfe kommen.
      Angefacht von dem Gedanken stolperte sie zum Bett - aber sie war nicht schnell genug. Während sie sich noch zu erinnern versuchte, wo sie ihre Schwerter abgelegt hatte, und wieso sie gerade das Bett angesteuert hatte, hatte Valterri den Fremden bereits aus dem Fenster geschleudert und ließ sie mit dem lauten Splittern der Scheibe herumfahren.
      "Ahh! Nee! Der hat Gold gekostet! Gold!!"
      Sie schlug die Hände über dem Kopf zusammen und auch Aradan schien von dieser Aussage sichtlich betroffen zu sein, während Valterri sich eher zu entscheiden versuchte, ob er den Sinn ihrer Worte entschlüsseln oder nach dem Fremden Ausschau halten sollte. Aber letzteres war schon nicht mehr nötig, die Rufe und das Scheppern der Wachen von unten bezeugten, dass der Fluchtversuch des Mannes früher oder später auch ohne ihr Zutun scheitern würde.
      Renera ließ sich auf die Bettkante fallen und starrte derweil mit zusammengekniffenen Augen auf die beiden Männer. Es war schwierig, die Situation vollständig im Blick zu behalten und mit dem leiser werdendem Lärm vergaß sie auch schon fast wieder, dass der Fremde hier gewesen war. Allerdings war sie sich bis vor einer Sekunde noch sicher gewesen, dass es nur einen Aradan gab, nämlich den rechten, aber in diesem dämmrigen Licht sahen sie ziemlich gleich aus. War Aradan der große oder der kleine? Der mit den riesigen Muskeln oder mit dem freien Oberkörper? Aradan hatte schon viel Muskeln... aber auch einen freien Oberkörper.
      "... Gibt's jetz' swei von euch? Das is' Betrug. Unfair is' das. Ich dacht' immer es gäb' nur ein'n..."
      Sie ließ sich rücklings auf die Matratze fallen und spürte mit einem Mal, wie ihr Körper von der weichen Unterlage verschlungen wurde und ihr den Dienst versagte. Sie griff halbherzig nach der Decke, erschlaffte dann allerdings mitten in der Bewegung und schloss die Augen.
      "Ah... Ich mach'... kurs Pause..."
    • Nachdem Valteri dabei zusah wie der fremde Mann vor den Wachen floh, blickte er wieder in das Zimmer hinein und sah Aradan auf dem Boden liegen. Hatte er Aradan tatsächlich so hart getroffen? Valteri hätte schwören können dass er Aradan grade noch ausgewichen war. Erschrocken schnellte er rüber, prüfte Aradan auf offensichtliche Wunden, doch dann kam ihm die Lösung für dieses eigenartige Problem direkt entgegen. Und zwar durch die Luft. Aradan roch stark nach Alkohol. Direkt machte es Sinn warum weder Renera noch Aradan in der Lage waren diesen Typen zu überwältigen. So war wenigstens die erste Furcht hinweg gewischt in welcher er glaubte beide hätten ein starkes Gift verabreicht bekommen.
      "Aradan..?"
      Valteri rüttelte ihn leicht, bekam aber nur ein genervtes Stöhnen aus ihm hinaus. Ein gutes Zeichen. Aber hier hätte er ihn nicht einfach liegen lassen können, also half er Aradan auf die Beine. Dies weckte Aradan wieder mehr oder weniger auf, welcher dann sofort dort weiter machte wo er stehen geblieben war. So sah er zum Fenster, zeigte aber knapp daneben
      "DAs hast du jetzt davon!"
      prahlte Aradan als wäre all das sein Verdienst gewesen. Daraufhin patschte Aradan Valteri zwei mal auf die Wange
      "Kannst noch viel lernen mein Großer... Gute Nacht."
      Valteri sah ihm hinterher, wie er zum Bett wankte in welchem schon Renera lag. Was für eine Nacht. Nicht nur zu sehen wie beide halb Nackt das Bett teilten, sondern auch was beide für ein Zeug von sich gegeben hatten.
      Aber gut. Valteri kannte Aradan schon wenn er zu viel trank. Das konnte schon ziemlich amüsant sein aber dass er sich an eine Frau ran machte, hat er noch nie in dieser Form gesehen. Das hatte wohl aber klar andere Gründe über die er nicht unbedingt nachdenken wollte. Da gab es wichtigeres um dass er sich nun kümmern musste. Allem Voran war es die Tür wieder zu richten, welche nur aus den verbogenen Scharnieren geflogen war, die Valteri aber wieder mit seiner Kraft an ihre richtige Stelle zurückbiegen konnte. Dann galt es die ganze Aufruhr vor dem Zimmer, im Flur zu klären. Der Besitzer und dessen Frau hatten ganz klare Fragen an Valteri, welche er sich nun widmete. Daikata selbst war derweilen schon längst wieder in seinem Zimmer und schlief.


      So brach der nächste Morgen an. Für Aradan ein doch etwas verkaterter Morgen. Er richtete sich langsam auf und wunderte sich warum er neben dem Bett auf dem Boden lag.
      "Was zum..."
      Äußerte er verwundert unter leichten Kopfschmerzen. Vom Boden aus konnte er jedoch kaum etwas klares erkennen also stand er langsam auf ehe er sich im Raum umsah. Das Fenster schien kaputt zu sein aber ansonsten war alles in Ordnung. Erst der Blick zum Bett ließ ihn rot anlaufen und die Augen weiten. Renera lag auf dem Bauch, nur mit ihrer Hose bekleidet, welche ihr wohl aber auch schon deutlich locker hing, als hätte sie diese nur notdürftig angezogen. Was um alles in der Welt haben die Beiden nur in der letzten Nacht angestellt?! Haben sie etwa...?! Direkt sah Aradan an sich runter. Er hatte selbst nur eine Hose an. Hätten die Beiden getan was er im ersten Moment dachte, wäre es doch etwas merkwürdig gewesen dass sie noch halb bekleidet waren... oder?
    • Renera wurde am nächsten Morgen durch das Sonnenlicht geweckt und glaubte, sterben zu müssen.
      Sie war kaum dabei sich richtig zu orientieren, geschweige denn ihr Gehirn überhaupt erstmal in Gang zu setzen, als sie sich regte und eine heftige Schmerzenswelle in ihrem Kopf in Gang setzte. Sie stöhnte gequält auf und überlegte für einen Moment, ob sie nicht doch lieber in dieser Position bleiben und einfach wieder einschlafen sollte, aber mit jeder verstreichenden weiteren Sekunde spürte sie einen ansteigenden Druck auf ihren Magen, der sich nicht gut anfühlte. Eigentlich fühlte sich gar nichts in ihrem Körper gut an.
      Sie wälzte sich auf den Rücken und zuckte zusammen.
      "Wer - achso, du bist's."
      Aradan verdeckte das Licht vom Fenster, das an diesem Tag unheimlich hell schien. Es tauchte ihn in einen Kegel aus Licht, der ihn wie ein Heiliger wirken ließ. Nur sein freier Oberkörper, die ungeknöpfte Hose, die zerzausten Haare und das rote Gesicht ließen ihn eher wieder wie einen heiligen Säufer aussehen. Das wäre fast schon wieder lustig gewesen, wenn Renera nicht solche Kopfschmerzen gehabt hätte.
      "... Wieso schaust du denn so?"
      Dann fiel ihr erst auf, wieso sie so fröstelte.
      Ihr Körper konnte sich nicht entscheiden, ob er die Decke ergreifen und hochziehen, oder sich auf der anderen Seite aus dem Bett schmeißen und sich damit gleichermaßen aus Aradans Blickfeld begeben sollte - und ihr Gehirn war noch nicht bereit dazu, eine solch schwerwiegende Entscheidung zu treffen. Daher verband sie beide Vorhaben zu einer unbeholfenen Bewegung, mit der sie zuerst die Decke ergriff und sich dann zur Seite rollte, sich in eben jener Decke verfing und auf den Boden krachte, wo sie für eine Sekunde gepeinigt liegenblieb, ehe sie sich ächzend auf die Beine kämpfte und endlich die Decke um sich wickelte. Jetzt lief sie bei Aradans Anblick selbst rot an, plötzlich war seine Erscheinung nicht mehr ganz so lustig.
      "Wieso sind...?! Haben wir...?! Aber wir...?!"
      Ihre eigenen Haare standen ihr in alle Richtungen ab und sie musste sich die Hose festhalten, damit sie ihr nicht runterrutschte. Sie versuchte sich zu erinnern, aber bis auf ein paar Eindrücke und die ein oder andere Situation wusste sie nichts mehr.
      "... Kannst du dich daran erinnern?"
      Sie fummelte an der Decke herum, damit sie auch noch ihre Schultern bedeckte.
    • Na ganz toll. Renera hatte ganz offenbar auch keine Ahnung mehr was passiert war. Sie zeigte ihren Schock geschwind mit einem ziemlich hastig misslungenen Kunststück, welches Renera mitsamt dem halben Bett von der Kante fliegen ließ.
      Es hatte schon etwas niedliches eine furchtlose Kämpferin so reagieren zu sehen aber er hätte vermutlich nicht anders reagiert, wenn er gänzlich unbekleidet vor ihr gestanden hätte. Also gab er ihr genug Zeit sich zu bedecken ehe er wieder zu ihr sah und richtete seine Hände nach unten um ruhe zu symbolisieren.
      "Ganz ruhig. Ich kann mich kaum an etwas erinnern. Mir dröhnt der Schädel etwas und mein Magen fühlt sich an als hätte ich eine Ampulle schwaches Gift getrunken. Frag nicht woher ich das weiß..."
      Er lächelte noch immer etwas verlegen und setzte sich erstmal auf einen Stuhl neben dem Tisch mit den Steckbriefen.
      "Alles was ich noch weiß war.. dass wir getrunken haben. Dieses brennende Zeug was mit jedem Mal besser schmeckte. Und wir haben getanzt. Aber ab da werden die Erinnerungen immer schwächer."
      Seinen Kopf auf dem Tisch mit einer Hand abstützend, blickte er zu Renera, welche in seinen Augen mit dem dünnen Laken bekleidet beinahe aussah wie ein Engel
      "Wir hatten auf jeden Fall einen schönen Abend. Aber wenn du mich fragst, haben wir es wohl übertrieben und sind vorher eingeschlafen."
      Dann lehnte er sich doch ganz in den Stuhl und verschränkte die Arme vor sich
      "Mensch.. ist ewig her dass ich mich an eine Nacht nicht mehr erinnern konnte."
    • "Ach, ist das so?", murmelte Renera nur und erwischte sich dabei, wie ihr Blick an seiner Brust hinabglitt. Sie glaubte sich zu erinnern ihm nah gewesen zu sein, allerdings vermischte sich diese Erinnerung stark mit dem Tanz, an den sie sich allerdings noch recht gut erinnern konnte. Sie hätte es fast heraufbeschwören können, das rötliche Licht der Flammen, die hallende Musik, Aradan der sie auffing, seine Hand, die sich ihr entgegen streckte, seine muskulösen Arme, die sich um ihre Hüfte schlossen...
      Sie blinzelte. Dann krümmte sie sich und schlich in Richtung des Badezimmers davon. Das war nicht die Art von Reaktion, die sie bei der Erinnerung zu spüren erwartet hätte.
      "Ah... 'tschuldigung."
      Sie knallte keine Sekunde zu spät die Tür hinter sich zu, ehe ihr Magen heraufbeschwörte, was auch immer sie am gestrigen Abend noch gegessen hatte. Sie übergab sich, dann übergab sie sich noch ein bisschen mehr und als schließlich nichts mehr herauskam wusch sie sich, kämmte sich in einem äußerst aufwendigem Akt die Haare und schlich wieder heraus, die Bettdecke wie einen Umhang um sich gewickelt. Sie hätte sich gern vor Aradans Blick versteckt, aber das Zimmer war für eine solche Aktion nicht wirklich ausgelegt. Stattdessen suchte sie Schutz im Bett, auf das sie sich wieder legte und zusammenkrümmte. Wenigstens war ihr nicht mehr übel, aber die Kopfschmerzen hatten eher noch zugenommen als nachzulassen.
      "Wir sollten wohl frühstücken gehen", brummte sie und schielte unter der Bettdecke hervor, um einen Blick auf Aradan zu erhaschen. Sie glaubte ihn nach dieser Nacht in einem anderen Licht zu sehen, einem, das ihn irgendwie hübscher wirken ließ. Eindrucksvoller. Ihr Blick wanderte wieder seine Muskeln hinab.
      "... Sind die anderen schon wach? Wie lang bist du schon wach?"
    • Der schnelle Sprint ins Bad hatte wohl nur auf sich warten lassen. Aradan konnte den Magen von Renera immerhin schon ganze zwei mal grummeln hören und das war kein Grummeln dass für Hunger bekannt war. Ihm blieb nichts als ihr nach zu sehen und sich am Hinterkopf zu kratzen. Sie hatten es ganz klar übertrieben gehabt aber.. aus irgendeinem Grund fühlte er sich kein wenig schlecht dafür wie die Lage nun war. Es fühlte sich beinahe so an als wäre eine unbekannte Last deutlich leichter geworden. War es vielleicht einfach nur der Abend an sich? Dass er mal tatsächlich seine Gedanken lüften konnte?
      Er nutzte den Moment um sich erst mal seine Hose zu zu knüpfen... warum auch immer sie halb offen war. Bei dem Gedanken dass es Renera gewesen sein könnte, stieg ihm sofort wieder die Röte in den Kopf.. und nicht nur dort hin, also war es höchste Zeit an etwas anderes zu denken. ANZIEHEN. Das war ein guter Gedanke. Wo war sein Oberteil? Er fand es auf den ersten Blick nicht, also zog er sich nur seinen Mantel über. Das verdeckte seinen Oberkörper zwar nicht komplett aber es war besser als bei dem frischen Wind, welcher durch das kaputte Fenster hinein säuselte, ohne da zu stehen.
      Danach fuhr er sich ein paar mal durch die Haare bis Renera wieder hinaus kam und ein gutes Thema ansprach, nur nicht ganz wie er es zugelassen hätte, was er auch deutlich machte.
      "Gute Idee. Aber du gehst auf keinen Fall irgendwo hin. Ich werd was besorgen und direkt mal nachsehen wer schon wach ist. Und ich dulde keine Widerrede, damit das klar ist."
      Mit einem Auge zwinkerte er Renera zu, was seinen Satz besiegelte ehe er die etwas schwer fällige Tür öffnete und hinaus ging. Zuerst ging er hinunter wo die Wirtin Aradan auch schon in Empfang nahm. Sie schien gut drauf zu sein und bedankte sich bei Aradan für die nette Spende. Aradan sah natürlich nur verwirrt drein, würde aber vorerst nicht fragen wovon sie sprach. Erst mal war es wichtiger Renera etwas zu essen zu bringen. Und das tat er. Er bestellte einmal alles was es zum Frühstück in diesem Gasthaus geben würde und auch an Getränken sollte nicht gespart werden. Bei den Kopfschmerzen und dem Verlust an Flüssigkeit den Renera hatte, würde sie einiges an Kraft brauchen um wieder fit zu werden... mal ganz davon abgesehen dass auch Aradan ziemlich hungrig und durstig war.

      Die Bestellung würde einen Moment dauern, da sie so viel auf einmal in der Regel nicht direkt beauftragt bekamen. Aber das war ein guter Moment um nach den Anderen zu sehen. Leise klopfte Aradan an, bekam aber keine Rückmeldung, also ging er leise hinein und hörte direkt lautes Schnarchen von mindestens zwei Personen. Es waren Daikata und Jarku. Kein Wunder. Die Zwei wirkten dabei immer als würden sie sich gegenseitig übertrumpfen wollen. Valteri war nicht im Raum. Also war dieser vermutlich schon irgendwo in der Stadt unterwegs.
      Leise nutzte Aradan aber den Moment um an Daikata's Tasche zu gehen, in welchem er seine Arznei aufbewahrte. Leider konnte Aradan nichts wirklich sinnvolles finden, bis auf ein leichtes Beruhigungsmittel und Salben gegen Verbrennungen. Er würde mit Daikata ganz sicher noch reden müssen die Vorräte wieder aufzufüllen, wenn dieser sich das nicht selbst schon für heute vorgenommen hatte.
      Abgelenkt wurde Aradan dann jedoch von Geklimper und quietschenden kleinen Rollen.
      Ein schneller Blick in den Flur machte es dann schon anhand der Luft klar. Es war das bestellte Frühstück, also ging Aradan flott bis vor seine Tür wo er den großen Wagen entgegen nahm und direkt bezahlte.
      So fiel die Tür nun langsam auf mit Aradan und einem großen Wagen voller leckerer Dinge darauf. Auf dem Fach darunter befanden sich ebenso mehrere Karaffen mit frischen Getränken. Perfekt für einen rebellierenden Magen.
      "Da bin ich wieder. Ich hoffe ich habe mit irgendetwas deinen Geschmack getroffen."
    • Da war sie wieder, Aradans Fürsorge, mit der er sich um Renera kümmerte. Es war wie damals, sie konnte es fast schon riechen, ehe er schon sagte, selbst das Frühstück holen zu gehen. Sie konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen und als sie ihm beim Verlassen des Zimmers nachsah, spürte sie fast so etwas wie Schmetterlinge im Bauch.
      Er kam keine halbe Stunde später tatsächlich wieder, begleitet von einem riesigen Wagen voller Essen. Renera hatte die Zeit genutzt um sich ein zweites Mal aus dem Bett zu quälen, das viel zu gemütlich war um es wieder zu verlassen, ehe sie sich vollständig angezogen und das Zimmer aufgeräumt hatte. Das war zwar keine wirklich entspannte Tätigkeit gewesen - und hatte sie viel mehr erschöpft als sie gedacht hätte - aber zumindest waren nun die Scherben des Fensters verschwunden und das Bett sah auch wieder normal aus. Sie hätte sogar fast ihre Schwerter poliert, aber für so eine stumpfsinnige Arbeit hatte sie dann doch nicht die Nerven übrig. Sie würde es irgendwann nachher tun, in der Stadt brauchte sie sowieso keine.
      Der Geruch des Essens weckte die Übelkeit in ihr erneut, die halb von ihrem Hunger und halb von dem Alkohol kam. Sie ließ sich auf den Stuhl bei dem einzigen, kleinen Tisch im Raum fallen und starrte dem Wagen missmutig entgegen - allerdings hatte Aradan sich extra die Mühe dafür gemacht, so viel Gold für sie auszugeben, da würde sie zumindest etwas davon essen.
      "Was würde ich nur ohne dich machen?"
      Er belud den Tisch mit den Tellern des Wagens, während Renera für einen Moment genoss, von ihm bedient zu werden. Es fühlte sich ziemlich angenehm an sich zurückzulehnen, während sie Aradan dabei zusehen konnte, wie er sich vornüber beugte, die Teller mit höchster Vorsicht aufnahm und auf dem Tisch abstellte. Seine Hand strich an ihrem Arm vorbei und versetzte ihr einen leichten Schlag.
      "Ich sollte wohl öfter so viel trinken, wenn ich noch bedient werde."
      Sie grinste, dann griff sie zu einem einfachen Stück Brot und würgte es hinab. Es gab sogar Milch, das Gasthaus schien wohl nicht gerade arm zu sein.
      Sie stützte ihren Kopf schwer auf ihrer Hand auf und musste um jedem Bissen mit ihren Magen kämpfen. Langsam schämte sie sich für ihren Zustand, sie war diejenige, die sonst immer höchste Achtsamkeit predigte und nun konnte sie sich kaum auf den Beinen halten. Sie würde nie wieder Alkohol anfassen.
      "... Du hast doch genauso viel getrunken wie ich, oder etwa nicht? Wieso geht es dir dann so gut und mir nicht? Du bist doch auch keine 20 mehr."
      Oder 14. Sie kniff sich in den Nasenrücken und nahm noch ein paar Bissen. Wenn sie langsamer aß, ging es besser.
      "Ich finde wir sollten nochmal schlafen gehen - im Bett meine ich. Also - ich meine im Sinne von schlafen. Nicht - ach, du weißt schon."
      Sie raufte sich die Haare.
    • Aradan lachte kurz bei dem Gedanken öfter zu trinken. Tatsächlich war es eine schöne Erfahrung gewesen, wenn auch eine mit halber Erinnerung. Dennoch war es eine angenehme Abwechslung mal nicht nur mit den anderen Männern zu trinken, was meist in zwar lustigen Auseinandersetzungen endete, oder man einfach nur Blödsinnig daher schwafelte. Da war dieses Erwachen wohl ganz klar etwas schöner.
      "Was du ohne mich tun würdest? Na ich schätze mal dir würde viel Leid erspart bleiben und dein Leben würde mit Sicherheit etwas ruhiger verlaufen nehme ich an."
      Auch hier musste er lächeln. Immerhin vermutete er anhand ihrer guten Laune, trotz ihrem offensichtlichen Kater, dass ihr die letzte Nacht ebenso gefallen hat.
      "Hm.. das kann ich dir gar nicht wirklich sagen. Es gibt sehr vieles an mir was ich noch erfahren muss. Schon öfter hat sich gezeigt dass ich nicht die selben Reaktionen wie andere, normale Menschen, habe."
      Während er Renera antwortete, nahm er ihr das Brötchen vorsichtig aus der Hand, an welchem sie sich so abquälte und setzte sich neben ihr. Er wusste genau wie man diesen Kater angehen musste.
      "Lass mich dir zeigen wie das besser geht. Weißt du.. Wir haben öfter mal ausgelassene Abende mit ganzen Fässern verbracht. Da kam es auch schon mal dazu dass sich die Zwillinge, nachdem wir zu betrunken waren um aufzupassen, daran zu schaffen gemacht haben. Denen ging es am Tag danach ähnlich wie dir jetzt."

      Da nahm er eine Karaffe aus der es dampfte. Darin befand sich ein leicht gesüßter Kräutertee, welchen Aradan auf einem tiefen Teller, beinahe schon eine Schüssel, einfüllte und immer ein Mundgerechtes Stück vom Brot abriss und es im Tee tränkte, ehe er es Renera zu essen gab.
      "Dein Magen rebelliert grade gegen alles was du ihm geben willst, dabei ist Brot eigentlich eine gute Lösung. Du musst ihn nur vorher beruhigen. Jetzt gerade ist er ein zähne fletschender Wolf, der zwar sehr hungrig ist, aber allem misstraut was du ihm geben willst. Beruhigen wir ihn aber, wird er dir aus der Hand fressen"
      Während er sprach, machte er schon ein paar weitere Stücke fertig, die immer etwas weniger getränkt waren. Auch einen Krug mit frischem Saft schenkte er ein und stellte es Renera hin.
      "Und vergiss die Vitamine nicht. Wenn wir viel trinken, verliert der Körper wichtige Stoffe die er braucht um richtig zu funktionieren. Beispielsweise ist es eines der grundlegensten Dinge die ihm danach fehlt. Und zwar Wasser. Direkt gefolgt von Vitaminen. Vertrau mir. Iss langsam und trink viel, dann wird es dir schnell besser gehen. Auch die Kopfschmerzen werden verschwinden wenn du genug trinkst."

      Daraufhin rückte Aradan wieder etwas von ihr weg und begann selbst das ein oder andere zu Essen. Darunter war eine Portion Rührei, zwei scheiben Speck und ebenso etwas Brot. Auch seinen eigenen Rat hielt er ein und trank reichlich.
      Daran könnte er sich ganz sicher gewöhnen. Ein ausgiebiges Frühstück um das er sich nicht mit allen anderen Prügeln musste. Und dann auch noch geschützt in einem Raum, welcher ebenso von Mauern geschützt war.
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