Renera's Antworten und Reaktionen hatten schon etwas ziemlich reizbares. Aber nicht auf die positive Weise. Aradan kam sich bei nahezu jeder ihrer Antworten vor, als würde sie ihn zu keinem Zeitpunkt auch nur im Ansatz ernst nehmen. Er zählte doch schon alle möglichen Tiere auf die solche Geräusche machen könnten, schloss diese aus und dann kam sie ihm tatsächlich mit Wildkatzen, Füchsen und Eichhörnchen? Langsam tat sich auf seine Stirn schon eine Stressader auf. Würden diese 7 Tage vielleicht eher darauf hinaus laufen dass sie eine Solo Nummer machten? Eventuell wäre das besser gewesen.
Dann aber ganz verwundert, wollte Renera doch die Höhle sehen. Wozu wusste er nicht, immerhin erzählte er schon dass man nichts sehen oder hören konnte aber dennoch führte er sie hin, auch wenn es schon langsam zu dunkel für eine sichere Wanderung war. Aber was solls. Sie hatte ihre Schwerter dabei. Mit etwas Glück würde sich ein größeres Tier mit ihnen anlegen. Das wäre dann wenigstens eine üppige Mahlzeit geworden.
An der Höhle angekommen, untersuchten beide die Umgebung noch mal etwas besser ab und auch unter genauer Beobachtung tat sich nicht das geringste Geräusch aus der Höhle. Lediglich ein scharfer Windzug kam hin und wieder hinein und auch hinaus, als würde diese Höhle atmen. Für Aradan hatte das nur eine mögliche Aussage und zwar dass das keine Höhle, sondern viel eher ein Tunnel war. Ein natürlicher Tunnel. Aber das behielt er vorerst für sich, da seine Bemerkungen ohnehin nur ins Lächerliche gezogen wurden, wie Renera auch kurz darauf erneut unter Beweis stellte. Sie erzählte ihm gerade tatsächlich dass es im Wald immer solche Geräusche gab und vermutete sogar dass er nur geträumt hätte. Erst wollte er ihr entgegnen dass er doch grade vor ihr steht und er sie nicht zu dieser Höhle hätte führen können wenn er nur davon geträumt hätte, doch wollte er die ohnehin schon angespannte Stimmung nicht noch eskalieren lassen, auch wenn Renera ihm echt was abverlangte.
Vorerst ging er also mit Ihr zurück zum Lager, wo er sie ihren kleinen Fang zubereiten lies. Dieses magere Eichhörnchen hatte kaum genug Fleisch an sich um als Mahlzeit gewertet zu werden, also fing er lieber im Licht des Feuers an aus dünnen langen Ästen einen kleinen Korb zu flechten. Groß genug um Pilze, Beeren oder andere Nahrhafte Vegetation zu transportieren. Das würde ihn zumindest vorerst beschäftigen und genug Zeit in Anspruch nehmen um sich weitere Gedanken um das Lager machen zu können.
Das ein oder andere Mal blickte er zu Renera als sie krampfhaft grob das arme Tier von seiner Haut befreite und auf einem Stock ans Feuer hielt. Die ganze Zeit über hatte sich Aradan geweigert ein Thema anzuschneiden und wartete nur darauf bis Renera sich schlafen legte, was auch direkt nach dem Verspeisen ihrer Beute der Fall war.
Gute 30 Minuten verbrachte Aradan noch damit das kleine Körbchen fertig zu stellen, bis er Feuer nachlegte und aufstand.
Er sondierte die komplette Umgebung und blendete dabei all die üblichen Geräusche aus die ein Wald nun mal so an sich hatte.. Letzterer Gedanke lies ihn doch etwas zornig auf Renera nieder blicken, doch atmete er vorerst durch. Ihm lies diese Höhle einfach keine Ruhe. Was wenn es wirklich ein Durchgang war? Davon hätte Wilk und die anderen beteiligten für die Survival Prüfung doch wissen müssen während die Orte geplant wurden. Zwar war die Höhle ein Stück weit weg aber das wäre trotzdem recht eigenartig gewesen diese nicht gefunden zu haben. Vielleicht wäre es keine schlechte Idee gewesen am nächsten Tag ein paar Holzstämme davor zu legen... Aber wenn dort tatsächlich Tiere hausten, wäre das ziemlich gewesen.
Aradan rieb sich nachdenklich den Kopf und stand daraufhin mit verschränkten Armen und nachdenklicher Mine nur so dort.
Es hatte keinen Sinn. Diese Höhle hätten einfach beide untersuchen müssen. Und zwar mit Fackeln. Also schrieb sich Aradan auf die Agenda, am nächsten Tag auf die Suche nach Harz zu gehen.
Nun da er dies für sich beschlossen hatte, nahm er seinen kleinen Korb und ging im dunklen Wald auf die Suche nach Pilzen und anderen Nahrungsmitteln. Glücklicherweise hatten sich die anfangs dicken Wolken wieder verzogen, wodurch man durch das Mondlicht genug erkennen konnte um nicht blindlinks gegen einen Baum zu laufen. Ebenso war das Lagerfeuer groß genug um Aradan stets zurück führen zu können, so blieb er auch permanent in Sichtweite des Feuers.
Sogar die Ausbeute war recht ergiebig. In der Nähe tat sich ein großes Brombeerfeld auf und etwas wuchsen sogar prächtige, nicht von Insekten zerfressene Steinpilze. Zwar bestanden diese größtenteils aus Wasser und würden kaum Kalorien abgeben, doch würden sie auf einem Stein geröstet zumindest für einen warmen Bauch sorgen.
Das Sammeln der Beeren dauerte eine ganz schöne Weile, so verbrachte er ganze 2 Stunden nur damit 3 ganze Körbe voll zu machen, welche er immer zurück zum Lager brachte um dort das Körbchen zu leeren.
Auch die Pilze brachte er zum Lager. Ganze 6 große Prächtige Pilze.
Doch bevor er diese auf einem Stein nahe des Feuers rösten würde, wartete er noch weitere 2 Stunden ab bis Renera's Wachdienst beginnen sollte. So zerteilte er die Pilze in gleichgroße, mundgerechte Stücke und sorgte dafür dass alle gut durchgebraten waren bevor er sich zu Renera runter beugte und sie vorsichtig an ihrer Schulter gefasst rüttelte
"Hey. Aufwachen. Deine Wacht beginnt nun. Essen ist schon fertig"
Die 4 Stunden waren ganz klar lange genug um den anfänglichen Frust wieder vergessen zu haben. So war seine Stimme auch recht ruhig und behutsam, damit Renera nicht in einem Schreck ihre Schwerter um sich schlagen würde.
Dann aber ganz verwundert, wollte Renera doch die Höhle sehen. Wozu wusste er nicht, immerhin erzählte er schon dass man nichts sehen oder hören konnte aber dennoch führte er sie hin, auch wenn es schon langsam zu dunkel für eine sichere Wanderung war. Aber was solls. Sie hatte ihre Schwerter dabei. Mit etwas Glück würde sich ein größeres Tier mit ihnen anlegen. Das wäre dann wenigstens eine üppige Mahlzeit geworden.
An der Höhle angekommen, untersuchten beide die Umgebung noch mal etwas besser ab und auch unter genauer Beobachtung tat sich nicht das geringste Geräusch aus der Höhle. Lediglich ein scharfer Windzug kam hin und wieder hinein und auch hinaus, als würde diese Höhle atmen. Für Aradan hatte das nur eine mögliche Aussage und zwar dass das keine Höhle, sondern viel eher ein Tunnel war. Ein natürlicher Tunnel. Aber das behielt er vorerst für sich, da seine Bemerkungen ohnehin nur ins Lächerliche gezogen wurden, wie Renera auch kurz darauf erneut unter Beweis stellte. Sie erzählte ihm gerade tatsächlich dass es im Wald immer solche Geräusche gab und vermutete sogar dass er nur geträumt hätte. Erst wollte er ihr entgegnen dass er doch grade vor ihr steht und er sie nicht zu dieser Höhle hätte führen können wenn er nur davon geträumt hätte, doch wollte er die ohnehin schon angespannte Stimmung nicht noch eskalieren lassen, auch wenn Renera ihm echt was abverlangte.
Vorerst ging er also mit Ihr zurück zum Lager, wo er sie ihren kleinen Fang zubereiten lies. Dieses magere Eichhörnchen hatte kaum genug Fleisch an sich um als Mahlzeit gewertet zu werden, also fing er lieber im Licht des Feuers an aus dünnen langen Ästen einen kleinen Korb zu flechten. Groß genug um Pilze, Beeren oder andere Nahrhafte Vegetation zu transportieren. Das würde ihn zumindest vorerst beschäftigen und genug Zeit in Anspruch nehmen um sich weitere Gedanken um das Lager machen zu können.
Das ein oder andere Mal blickte er zu Renera als sie krampfhaft grob das arme Tier von seiner Haut befreite und auf einem Stock ans Feuer hielt. Die ganze Zeit über hatte sich Aradan geweigert ein Thema anzuschneiden und wartete nur darauf bis Renera sich schlafen legte, was auch direkt nach dem Verspeisen ihrer Beute der Fall war.
Gute 30 Minuten verbrachte Aradan noch damit das kleine Körbchen fertig zu stellen, bis er Feuer nachlegte und aufstand.
Er sondierte die komplette Umgebung und blendete dabei all die üblichen Geräusche aus die ein Wald nun mal so an sich hatte.. Letzterer Gedanke lies ihn doch etwas zornig auf Renera nieder blicken, doch atmete er vorerst durch. Ihm lies diese Höhle einfach keine Ruhe. Was wenn es wirklich ein Durchgang war? Davon hätte Wilk und die anderen beteiligten für die Survival Prüfung doch wissen müssen während die Orte geplant wurden. Zwar war die Höhle ein Stück weit weg aber das wäre trotzdem recht eigenartig gewesen diese nicht gefunden zu haben. Vielleicht wäre es keine schlechte Idee gewesen am nächsten Tag ein paar Holzstämme davor zu legen... Aber wenn dort tatsächlich Tiere hausten, wäre das ziemlich gewesen.
Aradan rieb sich nachdenklich den Kopf und stand daraufhin mit verschränkten Armen und nachdenklicher Mine nur so dort.
Es hatte keinen Sinn. Diese Höhle hätten einfach beide untersuchen müssen. Und zwar mit Fackeln. Also schrieb sich Aradan auf die Agenda, am nächsten Tag auf die Suche nach Harz zu gehen.
Nun da er dies für sich beschlossen hatte, nahm er seinen kleinen Korb und ging im dunklen Wald auf die Suche nach Pilzen und anderen Nahrungsmitteln. Glücklicherweise hatten sich die anfangs dicken Wolken wieder verzogen, wodurch man durch das Mondlicht genug erkennen konnte um nicht blindlinks gegen einen Baum zu laufen. Ebenso war das Lagerfeuer groß genug um Aradan stets zurück führen zu können, so blieb er auch permanent in Sichtweite des Feuers.
Sogar die Ausbeute war recht ergiebig. In der Nähe tat sich ein großes Brombeerfeld auf und etwas wuchsen sogar prächtige, nicht von Insekten zerfressene Steinpilze. Zwar bestanden diese größtenteils aus Wasser und würden kaum Kalorien abgeben, doch würden sie auf einem Stein geröstet zumindest für einen warmen Bauch sorgen.
Das Sammeln der Beeren dauerte eine ganz schöne Weile, so verbrachte er ganze 2 Stunden nur damit 3 ganze Körbe voll zu machen, welche er immer zurück zum Lager brachte um dort das Körbchen zu leeren.
Auch die Pilze brachte er zum Lager. Ganze 6 große Prächtige Pilze.
Doch bevor er diese auf einem Stein nahe des Feuers rösten würde, wartete er noch weitere 2 Stunden ab bis Renera's Wachdienst beginnen sollte. So zerteilte er die Pilze in gleichgroße, mundgerechte Stücke und sorgte dafür dass alle gut durchgebraten waren bevor er sich zu Renera runter beugte und sie vorsichtig an ihrer Schulter gefasst rüttelte
"Hey. Aufwachen. Deine Wacht beginnt nun. Essen ist schon fertig"
Die 4 Stunden waren ganz klar lange genug um den anfänglichen Frust wieder vergessen zu haben. So war seine Stimme auch recht ruhig und behutsam, damit Renera nicht in einem Schreck ihre Schwerter um sich schlagen würde.

