Endlich ein durch und durch herrlicher Tag. Es fühlte sich an als könne Melora nun gar nicht mehr von Monster angegriffen, oder überfallen werden. Diese Präsens der Soldaten strahlte eine regelrechte Unbesiegbarkeit aus. Schon lustig, dabei war Melora für den Kampf gegen die Monster doch so bekannt und nicht die Königsstadt.
Aber Renera hatte mal wieder den besten Einfall. Bevor sie den gesamten Tag nun hinter dem Haus blieben und ihrer Gier einander nach gaben, war es tatsächlich besser wieder zur Handelsstraße zu laufen, was beide dann auch geschwind in die Tat umsetzten.
Dort angekommen trennten sich die Hände von den Beiden ohne es bemerkt zu haben da es Aradan mehr zu den antiken Objekten zog.
All diese schönen Dinge.. Verwitterte Figuren aus Gold, welche ganz sicher nicht aus dieser Zeit stammten. Aradan wurde regelrecht von diesen Dingen angezogen als stünde er unter Hypnose. Er streichelte eine Figur neugierig über den Rücken. Es war ein abstrakter brüllender Fuchs. Bis auf die verwitterten Stellen fühlte es sich so unfassbar glatt an, als hätte man es erst kürzlich gegossen. Dieses Gold war scheinbar so unglaublich rein, dass es in eine der Modular-Hochöfen gefertigt haben muss. Er kannte diese zwar nur aus den Geschichten seiner Mutter aber anders als mit einer Geschichte konnte er sich diese Objekte einfach nicht erklären.
"Na Junge? Gefallen die dir?"
Aradan nickte leicht und nahm seine Hand wieder weg.
"Wo habt ihr diese Figuren her?"
"Ach Junge. Von hier und dort. Einer bezahlt damit seinen Tribut. Ein andere tauscht viele Güter dagegen ein nur um es beim nächsten Treffen wieder für etwas anderes einzutauschen. Keiner weiß wo genau die her kommen. Waren einfach da."
Diese mysteriöse Herkunft hätte Aradan dazu gebracht einfach alle Figuren zu kaufen, hätte er auch nur im Ansatz genug zum handeln gehabt. Doch blieb ihm nur mit den Schultern zu zucken
"Kann ich mir wohl eh nicht leisten. Sind sicher aus der alten Zeit oder?"
Da lachte der Händler beherzt
"Ja genau Jungchen. Aus der alten Zeit. So wirds sein."
Dass er Aradan's Worte als einen Witz verstanden hatte, feuerte ihn nur noch mehr an künftig nach genau solchen Dingen zu suchen. Bestenfalls wie es Renera vorgeschlagen hatte. Es benötigte nur zwei Pferde und schon hätten sie frei sein können.
Direkt fing der Händler an Aradan für das ein oder andere Objekt überreden zu wollen, doch waren die Preise meist einfach exorbitant. Kein Wunder dass Aradan der Einzige war, welcher sich an dieser Stelle des Karrens aufhielt. Unmittelbar neben den Figuren fiel ihm dann aber eine ziemlich leere Stelle bis unter die Decke auf
"Was hat denn da gestanden? Hier steht doch sonst keiner rum um etwas zu kaufen."
Der Händler nickte und zeigte in eine Richtung des Dorfes.
"Wenn du wüsstest. So ne Kräuterfrau hat mir wieder alle Bücher, Schriftrollen und Tinte abgenommen. Die lässt einfach nichts für andere Dörfer über."
Etwas peinlich berührt sah Aradan hinab, genau wissend wer diese "Kräuterfrau" war. Schnell lenkte er vom Thema ab und wandte sich dem antiken Schmuck zu. Es war wieder sehr viel goldener Kram darunter. Nur konnte Aradan direkt sehen was davon wertvoll und was nur mit einer schlechten Goldfarbe überzogen wurde um wertvoll auszusehen. Da machten sich die Jahre in der Schmiede wohl doch ziemlich bezahlt. Doch ein Schmuckstück stach Aradan ins Auge. Es war eine Halskette, so unglaublich fein hergestellt dass man meinen könnte er blickte nur ein weißes Halsband an, doch waren es tatsächlich fein geschmiedete kleine Ketten. Und diese war nicht aus Gold. Sie schien aus purem Silber zu sein. Auch die Brosche wunderschön. Sie sah aus wie eine Blutrote Rose. So groß wie eine Fingerkuppe.
Der Händler bemerkte sofort dass Aradan an einer Ware Interesse hatte und fing schon an freudig zu grinsen. So nahm er die Silberkette und hielt sie Aradan zur besseren Betrachtung entgegen.
Plötzlich war es für Aradan als würde einfach alles um ihn herum ruhiger werden. So ruhig wie in tiefster Winter Nacht in welcher man nicht mal Tiere hörte. Kurz sah er nach links und rechts. Die Leute waren noch da, alle handelten und sprachen miteinander aber für Aradan war die Welt komplett stumm. Doch wurde es noch kurioser. Er hätte schwören können ein Flüstern gehört zu haben. Ein Flüstern aus... Aus der Rose? Seine Augen fixierten die Rose und es war ihm als würde sie ihn anziehen. Als wolle sie dass Aradan sie kauft. Dieses Gefühl wurde immer stärker. Irgendwann gehorchte er nur noch und nickte um dem Händler zu bestätigen dass er die Kette kaufen würde.
Sie war tatsächlich sogar recht erschwinglich. Mit dem halben Inhalt Aradan's Börse gehörte sie nun ihm. Doch kaum als er die Kette in die Hand nahm musste Aradan sie schnell los lassen. Diese Rose... Sie brannte als er sie berührte. Was war das denn bitte für eine seltsame Kette? Er tat schnell so als wäre sie ihm nur aus seiner Hand gerutscht, da der Händler direkt neugierig hinterher sah.
So nutzte Aradan ein Tuch aus seiner Tasche um die Kette darin einzuwickeln. Darüber würde er später ganz sicher mit Renera reden müssen. Doch vorerst wollte er sie den Tag in vollen Zügen genießen lassen. Für Aradan selbst war es vorerst genug. Er kletterte wieder auf das Dach auf welchem die Beiden zuvor waren und beobachtete nun alles in Ruhe.
Aber Renera hatte mal wieder den besten Einfall. Bevor sie den gesamten Tag nun hinter dem Haus blieben und ihrer Gier einander nach gaben, war es tatsächlich besser wieder zur Handelsstraße zu laufen, was beide dann auch geschwind in die Tat umsetzten.
Dort angekommen trennten sich die Hände von den Beiden ohne es bemerkt zu haben da es Aradan mehr zu den antiken Objekten zog.
All diese schönen Dinge.. Verwitterte Figuren aus Gold, welche ganz sicher nicht aus dieser Zeit stammten. Aradan wurde regelrecht von diesen Dingen angezogen als stünde er unter Hypnose. Er streichelte eine Figur neugierig über den Rücken. Es war ein abstrakter brüllender Fuchs. Bis auf die verwitterten Stellen fühlte es sich so unfassbar glatt an, als hätte man es erst kürzlich gegossen. Dieses Gold war scheinbar so unglaublich rein, dass es in eine der Modular-Hochöfen gefertigt haben muss. Er kannte diese zwar nur aus den Geschichten seiner Mutter aber anders als mit einer Geschichte konnte er sich diese Objekte einfach nicht erklären.
"Na Junge? Gefallen die dir?"
Aradan nickte leicht und nahm seine Hand wieder weg.
"Wo habt ihr diese Figuren her?"
"Ach Junge. Von hier und dort. Einer bezahlt damit seinen Tribut. Ein andere tauscht viele Güter dagegen ein nur um es beim nächsten Treffen wieder für etwas anderes einzutauschen. Keiner weiß wo genau die her kommen. Waren einfach da."
Diese mysteriöse Herkunft hätte Aradan dazu gebracht einfach alle Figuren zu kaufen, hätte er auch nur im Ansatz genug zum handeln gehabt. Doch blieb ihm nur mit den Schultern zu zucken
"Kann ich mir wohl eh nicht leisten. Sind sicher aus der alten Zeit oder?"
Da lachte der Händler beherzt
"Ja genau Jungchen. Aus der alten Zeit. So wirds sein."
Dass er Aradan's Worte als einen Witz verstanden hatte, feuerte ihn nur noch mehr an künftig nach genau solchen Dingen zu suchen. Bestenfalls wie es Renera vorgeschlagen hatte. Es benötigte nur zwei Pferde und schon hätten sie frei sein können.
Direkt fing der Händler an Aradan für das ein oder andere Objekt überreden zu wollen, doch waren die Preise meist einfach exorbitant. Kein Wunder dass Aradan der Einzige war, welcher sich an dieser Stelle des Karrens aufhielt. Unmittelbar neben den Figuren fiel ihm dann aber eine ziemlich leere Stelle bis unter die Decke auf
"Was hat denn da gestanden? Hier steht doch sonst keiner rum um etwas zu kaufen."
Der Händler nickte und zeigte in eine Richtung des Dorfes.
"Wenn du wüsstest. So ne Kräuterfrau hat mir wieder alle Bücher, Schriftrollen und Tinte abgenommen. Die lässt einfach nichts für andere Dörfer über."
Etwas peinlich berührt sah Aradan hinab, genau wissend wer diese "Kräuterfrau" war. Schnell lenkte er vom Thema ab und wandte sich dem antiken Schmuck zu. Es war wieder sehr viel goldener Kram darunter. Nur konnte Aradan direkt sehen was davon wertvoll und was nur mit einer schlechten Goldfarbe überzogen wurde um wertvoll auszusehen. Da machten sich die Jahre in der Schmiede wohl doch ziemlich bezahlt. Doch ein Schmuckstück stach Aradan ins Auge. Es war eine Halskette, so unglaublich fein hergestellt dass man meinen könnte er blickte nur ein weißes Halsband an, doch waren es tatsächlich fein geschmiedete kleine Ketten. Und diese war nicht aus Gold. Sie schien aus purem Silber zu sein. Auch die Brosche wunderschön. Sie sah aus wie eine Blutrote Rose. So groß wie eine Fingerkuppe.
Der Händler bemerkte sofort dass Aradan an einer Ware Interesse hatte und fing schon an freudig zu grinsen. So nahm er die Silberkette und hielt sie Aradan zur besseren Betrachtung entgegen.
Plötzlich war es für Aradan als würde einfach alles um ihn herum ruhiger werden. So ruhig wie in tiefster Winter Nacht in welcher man nicht mal Tiere hörte. Kurz sah er nach links und rechts. Die Leute waren noch da, alle handelten und sprachen miteinander aber für Aradan war die Welt komplett stumm. Doch wurde es noch kurioser. Er hätte schwören können ein Flüstern gehört zu haben. Ein Flüstern aus... Aus der Rose? Seine Augen fixierten die Rose und es war ihm als würde sie ihn anziehen. Als wolle sie dass Aradan sie kauft. Dieses Gefühl wurde immer stärker. Irgendwann gehorchte er nur noch und nickte um dem Händler zu bestätigen dass er die Kette kaufen würde.
Sie war tatsächlich sogar recht erschwinglich. Mit dem halben Inhalt Aradan's Börse gehörte sie nun ihm. Doch kaum als er die Kette in die Hand nahm musste Aradan sie schnell los lassen. Diese Rose... Sie brannte als er sie berührte. Was war das denn bitte für eine seltsame Kette? Er tat schnell so als wäre sie ihm nur aus seiner Hand gerutscht, da der Händler direkt neugierig hinterher sah.
So nutzte Aradan ein Tuch aus seiner Tasche um die Kette darin einzuwickeln. Darüber würde er später ganz sicher mit Renera reden müssen. Doch vorerst wollte er sie den Tag in vollen Zügen genießen lassen. Für Aradan selbst war es vorerst genug. Er kletterte wieder auf das Dach auf welchem die Beiden zuvor waren und beobachtete nun alles in Ruhe.

