[2er RPG] Brotherly Logic [Lucy-chan & Sohira]

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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Allein die Luft hier war schon eine ganz andere und das genoss Waleria sichtlich. Sie war froh darüber mit Don hier her gefahren zu sein, denn sie merkte, wie angespannt sie schon war. Die letzten Wochen waren nicht einfach, aber vor allem ihre Verhaftung und der Aufenthalt in der Zelle nahmen sie ganz schön mit. Das hier war so viel anders, es war schön anzusehen und es war vor allem ruhig, sehr ruhig. Diese Ruhe brauchte sie, denn das ganze Durcheinander, der Stress und vor allem die Ungewissheit waren einfach zu viel für die junge Frau geworden. Sie war Stress gewöhnt, aber das alles war einfach eine Nummer härter, als ihre bisherigen Einsätze. Dann noch die Gedanken, die sie sich um ihre Zukunft machen musste.. Das verbot sie sich für das ganze Wochenende und nahm sich fest vor diese Dinge später zu klären, denn dafür gab es noch immer später Zeit. Jetzt könnten sie sich mit Don gemeinsam um ihre gemeinsame Zukunft Gedanken machen, nach Wohnungen suchen, oder einfach nur die Zeit zusammen genießen.
      Das Bett war wirklich bequem und Waleria war glücklich wieder in einem normalen Bett zu schlafen. Erst gestern war sie aus der Zelle gekommen.. Ein hartes Ding. Die Erinnerungen würde sie nicht mehr so schnell vergessen, die Alpträume vor allem. Sie hatte den Keller noch nicht wirklich verarbeitet gehabt und jetzt die Gefangennahme.. Viele schlimme Dinge, die so schnell hintereinander passiert waren, aber als sie Don über sich erblickte war das alles wieder egal. Ein Lächeln bildete sich direkt auf ihren Lippen, er war wirklich toll, mit all seinen schlechten Seiten, die sie wirklich an ihm liebte. "Ich bin zu müde, um ins Wasser zu gehen.. Das machen wir morgen", murmelte Wal und schmunzelte ein wenig. "Ich denke, wir könnten was essen gehen und dann in Ruhe spazieren, um zu verdauen". Eine ihrer Hände fuhr Don durch seine Haare. "Und dann können wir einfach ins Bett fallen und all die Wochen fehlenden Schlafs nachholen".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Don wollte ihr einen, ganz besonders ihren gemeinsamen, ersten Urlaub schenken. Sie hatte es sich nach den ganzen Strapazen und den Problemen die er ihr noch zusätzlich gemacht hat, reichlich verdient gehabt sich einmal zurückzulehnen und zu entspannen ohne sich ständig umdrehen zu müssen ob sie nicht verfolgt wurde. Er wollte alles Mögliche dafür tun auch wenn er sich dabei etwas hilflos fühlte. Don war jetzt kein Experte darin gewesen wie man richtig Urlaub machte. Natürlich reichte er seinen jährlichen Urlaub ein um nicht zuviel zusammen zu sammeln, denn dies geschah genau einmal und schon war er für gut 1 1,5 Monate auf Urlaub während Lucas alles übernahm. Seine Urlaube vebrachte er jedoch nicht am Strand oder was andere Menschen sonst alles taten, sondern war zu dieser Zeit immer im Elternhaus gewesen um seinem Vater im Haus zu helfen wenn es etwas zu reparieren gab und David aufgrund seiner Vorlesungen es selbst nicht erledigen konnte. Für ihn war das aber kein Problem. Er liebte dieses Haus. Hier wuchs er bis in etwa seinem 18ten Lebensjahr auf und er würde immer herkommen. Hier fühlte er sich am Wohlsten. Klar hatte er seine eigene Wohnung gehabt aber dies war sozusagen eher ein Zwischenort, wenn er sich zurückziehen wollte. Als mehr sah er es nicht an. Doch nachdem waleria ihn sein Leben trat und hier und da bei ihm schlief fühlte es sich auch sowas wie ein zu Hause an. Sie gab ihm ein neues zu Hause.
      Da es also ihr erster Urlaub war und Don hier sowieso schon alles kannte, überließ er daher seiner Freundin die Entscheidung auf was sie Lust hatte. Seine Freundin....irgendwie war es immernoch unvorstellbar gewesen, dass er in einer Beziehung war und diese auch zu funktionieren schien. Jedes Mal wenn er so darüber nachdachte war auch immer im Hintergrund die Frage wie lange diese wohl halten würde. So sehr er versuchte nur an das Positive zu denken, so schlich sich auch immer wieder das Negative daran sich an. Das Schwimmen fiel für heute aus aber Waleria plante es mal für morgen. Heute wollte sie nur mehr zuerst was Essen gehen und danach einen Verdauungsspaziergang am Strand machen bevor sie beide ins Bett fallen und sich erstmal richtig ausschlafen würden. Kurz schloss er seine Augen um ihre Berührungen zu genießen bevor er diese wieder öffnete "Klingt nach einem guten Plan", lächelte er ihr zu, stieß sich mit seinen Händen vom Bett um ihr anschließend eine davon zu reichen um beim Aufstehen zu helfen. "Ich kenne am Pier einen guten Mexikaner wenn du möchtest. Italienisch oder Griechisch stehe auch noch zur Auswahl", schlug er ihr vor während er sich auf die andere Seite des Bettes begab, das kleine Nachtkästchen öffnete und sein Handy sowie die Waffe reinlegte. Für heute wollte er wirklich nicht mehr erreichbar sein. Am Besten die nächsten 2 Tage nicht. Wenn es was Wichtiges gäbe, dann nur von seiner Familie aus und einmal am Tag würde er wenigstens einen Blick darauf werfen um zu sehen ob er einen Anruf verpasst hatte oder nicht. Als er dann ins Wohnzimmer ging wo ihre Taschen noch standen, überlegte er kurz ob sie beide diese zuerst auspacken sollten aber das konnten sie morgen auch noch tun. Danach schnappte er sich die Schlüssel vom Haus und ging rüber ins Vorzimmer um sich die Schuhe anzuziehen. Erst als Waleria bei ihm erschien und beide fertig waren, gingen sie sich raus, Don sperrte noch ab und begaben sich in die Richtung der kleinen Stadt wo die große Essensmeile war.
      Das Treiben dort war wirklich hoch gewesen. Bei einigen Paare, an welche sie vorbeigingen, konnte Don durch ihre Sprache hören, dass es sich durchaus um Touristen handelte. Dass es um diese Zeit soviele sein würde, hätte er wirklich nicht gedacht. Es war ihm auch nicht gerade bekannt, dass allgemein in San Diego soviele Touristen erschienen. Los Angeles hingegen war da wiederum komplett anders. Seine Stadt zog Touris ja förmlich an. Es war sozusagen ein Zwang einmal im Leben dorthin zu reisen. Was einem dazu aber bewegte konnte der schwarzhaarige nicht beantworten. So toll fand er Los Angeles jetzt auch wieder nicht aber wenn man dort aufwuchs sah man es vermutlich mit komplett anderen Augen.


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      Dead but alive at the same time!"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es gab für Waleria nicht so etwas wie Urlaub. Sie arbeitete viel undercover, war viel unterwegs und konnte sich nicht einfach so eine Auszeit nehmen. Wenn sie in ihrer Rolle steckte, um Informationen zu beschaffen, oder um eine Aufgabe zu erledigen konnte sie nicht einfach aufhören und Urlaub machen, um dann später wieder zu kommen. In den letzten Jahren steckte sie bei den Russen, durchgängig, aber jetzt gab es die Möglichkeit ein wenig abzuschalten und Ruhe zu bekommen. Vielleicht gäbe es bald wieder eine Möglichkeit gemeinsam für ein wenig länger wegzufahren, zusammen einen größeren Urlaub zu machen.
      Ihr Plan klang gut, was freute Waleria wirklich. Sie lächelte sanft und zufrieden. Die Hand, die ihr gereicht wurde nahm sie gerne an, um sich zu erheben. „Finde ich auch“, bestätigte sie. Es gab auch Vorschläge dazu was sie essen könnten. „Ich bin mit allem zufrieden“, ließ Wal den Mann wissen. „Mexikanisch klingt gut“, das war Dons erster Vorschlag gewesen. Ihre Augen beobachteten, wie er seine Waffe und das Handy weglegte. Es würde sie selbst keiner anrufen, mit Sicherheit nicht, aber das Handy war auch auf stumm gewesen, Waleria wollte sich damit nicht beschäftigen.
      Sie folgte Don, um Schuhe anzuziehen und ihm zuzunicken. Mehr brauchte sie nicht, damit konnten sie auch los. Erst zögerte Wal, doch dann ergriff sie die Hand des Mannes, um ihre Finger miteinander zu verschränken. Sie waren ein Paar und das zeigte sie gerne den Menschen um sich herum. Es war viel los und es gab auch viele Touristen, aber Waleria sah sich um, wollte lieber sehen, was es zu sehen gab. Es war wirklich schön hier, Don hatte eine tolle Idee gehabt.
      „Es ist super schön hier“, ließ Waleria ihren Freund wissen. Leicht lächelte sie ihm zu, musterte ihn. „Weißt du was?“. Es fiel ihr irgendwie so erstaunlich einfach mit diesem Mann zusammen zu sein. Es war.. sehr schön und es fühlte sich wahnsinnig gut an. „Ich liebe dich“. Sie lächelte Don breit zu, war stolz auf sich es gesagt zu haben.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Eigentlich war es nicht seine Art gewesen nicht für seine Familie wenigstens erreichbar zu sein. Er war es aber Don wollte das kleine Ding einmal nicht bei sich mittragen. Ständig begleitete es ihn überall hin daher fand er tat es mal gut wenn er 2 Tage lang nicht darauf schaute. Es war Wal's und sein Urlaub gewesen. Er wollte sich eine Entspannung gönnen und seine Aufmerksamkeit ihr schenken. Mehr gab nicht. Dennoch wusste sein Bruder und Vater, wenn wirklich der Hut brannte, dass sie ihn anrufen konnten. Wäre ja nicht das erste Mal, dass er sein Leben ihnen gegenüber nach hinten stellte. Schließlich gab er alles in Quantico auf als seine Mutter im Sterben lag. Jeder normaler Mensch wäre nach deren Tod und nachdem er sah, dass seine Familie seine Hilfe nicht mehr brauchten, zurückgegangen aber Don brachte es nicht übers Herz die beiden Männer alleine zu lassen. Sein Vater und er hatten erst vor ein paar Monaten die Sachen von seiner Mutter in Kisten gepackt. Ob er diese auch bereits weggebracht hat, wusste er nicht.
      Während beide sich angezogen haben um Richtung Pier zu gehen, sah sich der schwarzhaarige ein wenig um und stellte fest, dass viele Touristen unterwegs waren. Eigentlich rechnete er um diese Jahreszeit oder überhaupt an diesen Ort nicht mit sovielen. Im nächsten Moment spürte er wie sie seine Hand mit ihrer verschränkte, was er nur zu gern zuließ. Ein sanftes Lächeln glitt über seine Lippen als er hörte, dass es ihr anscheinend hier wirklich gefiel. Damit zeigte sie ihm, dass er doch etwas richtig zu machen schien und das beruhigte ihn selbst sehr. Don war sich, was Beziehungen betraf, immernoch unsicher gewesen. Gerade seit seine Verlobte sich von ihm getrennt hatte, weil ihm die Familie zu der Zeit wichtiger war. Daher stellte er sich manchmal die Frage ob es auch bei Waleria irgendwann soweit sein wird? Er wollte sie nicht verlieren, egal wegen was, daher musste er sich umso mehr anstregend. Als sie davon sprach ob er etwas wusste, sah er zu ihr, horchte ihre Worte was sein Herz wieder schneller schlagen ließ. Einerseits war es noch ungewohnt von jemanden diese Worte zu hören aber andererseits war er wirklich glücklich darüber, dass es Waleria war, die solche Gefühle in ihm auslösten. Don löste seine Hand von ihrer, um seinen Arm um ihren Hals zu legen und Waleria einen sanften Kuss zu schenken "Ich liebe dich auch", sprach er als er sich wieder von ihr löste und noch einen an ihren kopf hinterließ. Danach ging er mit ihr weiter zum Pier bis sie schließlich dort ankamen. Die ganzen Lokale waren sehr gut besucht gewesen weshalb er darauf hoffte, dass beim Mexikaner noch ein Tisch für sie beide frei war. "Dort ist es", zeigte er mit seiner Hand auf das kleine Restaurant. Dort angekommen wurden sie bei der Türe schon freundlich von einem jungen Mann begrüßt "Guten Tag", fragte dieser höflich "Guten Tag. Habt ihr noch einen Tisch für zwei frei?", nahm Don das Gespräch an sich. Der junge Mann sah kurz in seine Liste, wo auch alle Reservierungen eingetragen wurden. "Natürlich. Wollen sie drinnen oder draussen sitzen?"
      , fragte er weiter als er zurück zu den beiden blickte, woraufhin der schwarzhaarige zu Waleria sah "Was meinst du? Draußen oder drinnen?"


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie hatte Angst davor zu lieben und vor allem geliebt zu werden. Waleria hatte noch immer im Kopf, wie schmerzhaft das Verschwinden und Verlassen ihrer Mutter war, der Person die sie so sehr liebte, weshalb es für sie einfach nicht möglich erschien dieses Gefühl zuzulassen. Es hat sich mit Don geändert, einiges hat sich mit Don geändert. Er war.. anders, aber in einem wirklich positiven Sinne. Er gab ihr das Gefühl nicht allein zu sein, denn die Beziehung zu ihrem Vater war auch nicht ganz einfach. Mit ihm fühlte sie sich einfach wohl und glücklich, ein Gefühl, welches ihr ebenfalls sehr unbekannt war. Wie es weiterlaufen sollte wusste sie nicht wirklich, denn ob sie ihre Beziehung und ihre Undercoverarbeit vereinbaren konnte war ihr unklar, aber sie wollte ja nicht jetzt darüber nachdenken!
      Waleria suchte die Nähe, die war ihr irgendwie wichtig geworden, vor allem nach all dem, was geschehen war. Don zu sagen, dass sie ihn liebte wäre früher unmöglich, aber jetzt tat sie es einfach so, sprach es aus, als würden diese Worte sie nicht verletzen und zerstören können. Das Wichtigste war, dass Don diese Gefühle erwiderte, das bedeutete dieser Frau wirklich sehr viel. Es klang schon fast wie Musik in ihren Ohren, es war wirklich wunderschön.
      Sie würden mexikanisch essen, damit hatte die Blondie kein Problem, ihr war es wirklich ganz gleich, was sie essen würden, die Hauptsache war, dass sie zusammen waren. Ihr wurde die Wahl überlassen, ob sie drinnen oder draußen sitzen wollten, da blickte Waleria kurz zu der Aussicht, die sie haben könnten. "Draußen bitte", bat sie den Mann und lächelte sanft. Mit einem tieferen Nicken führte er die beiden an einen freien Tisch draußen, mit einer wirklich wundervollen Aussicht, hier war es mehr als nur schön. Waleria setzte sich an den freien Tisch.
      "Ich lasse Ihnen die Karten bringen", ließ der Herr sie wissen, der sie zu dem Tisch gebracht hatte und entfernte sich für einen Moment. Die Blondine blickte zu ihrer Begleitung. "Wie oft bist du schon hier gewesen? Also vor allem in dem Ferienhaus?", wollte sie wissen, weil es sie wirklich sehr interessierte, ob Don oft hier her gefahren war.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Jemanden zu lieben war einfach. Jemanden aber an sich zu lassen war wiederum eine große Herausforderung. Nur, weil man Gefühle für einen hatte, hieß es nicht gleichzeitig, dass man auch bereit war die Person in das eigene Leben zu lassen. In Don's Augen waren das zwei unterschiedliche Dinge gewesen. Dass es ausgerechnet Waleria war, welche sich in das Herz des Agenten schlich, hätte er niemals gedacht. Am Anfang hat er sich nicht viel dabei gedacht gehabt aber als man sie gefangen nahm, Waleria für vier Wochen verschwand und jetzt auch noch im Gefängnis der CIA gesessen hatte.....Don merkte erst zu diesen Zeiten wie groß die Sorge um sie war und wie oft seine Gedanken zu ihr schweiften. Egal wie sehr er es versuchte, er konnte seine Gefühle nicht einfach ignorieren und da merkte er wie wichtig ihm diese Frau wurde. Was er wirklich für sie empfand. Ihm war bewusst, dass er sie nicht vor allem retten konnte. Beide gingen einen gefährlichen Beruf nach aber er hatte sich damit abgefunden eines Tages vielleicht nicht mehr nach Hause zu kommen. Bei dem Gedanken, dass es aber Waleria passieren könnte war dafür umso schmerzhafter. Wie sollte es mal mit ihm weitergehen wenn sie nicht mehr war? Don hatte bereits seine Mutter verloren....die einzige Person die ihn damals wirklich verstand. Das war damals schon nicht einfach, für keinen Walker, und viel Zeit zum trauern oder es zu verarbeiten hatte der schwarzhaarige nicht, da er für seinen Bruder und Vater da sein musste. Danach stürzte er sich gleich wieder auf die Arbeit. Aber wie würde es ablaufen wenn Waleria nicht mehr war? Würde Don danach wieder aufstehen und sein Leben weiterführen oder wäre er diesmal bereit die Waffe auf sich zu richten und es zu beenden?
      Als beide beim Mexikaner ankamen und vom netten Herren gefragt wurden ob sie drinnen oder draußen sitzen möchten, überließ Don ihr die Wahl. Schließlich kannte er hier schon alles, somit war ihm beides gleich. Waleria entschied sich für draußen woraufhin sie dem Herr zu einem freien Tisch folgten. Die Aussicht war wirklich schön gewesen. Ein Blick auf den Pier und aufs Meer mit den ganzen Lichterspiegelungen darin, eine angezündete Kerze in der Mitte des Tisches und das Rauschen des Meeres welches sich dem Strand näherte und unter ihnen das Wasser auf die Pfosten stieß. Don war jetzt kein wirklicher Romantiker in der Hinsicht wie in einem Buch gewesen aber als er für einen kleinen Moment Waleria in diesen Bild ansah, hätte es nicht perfekter sein können. Von seiner Seite aus könnten sie ruhig den ganzen Abend hier so verbringen. Der Herr ließ sie beide wieder alleine um die Karten zu holen als sie von ihm gleich darauf wissen wollte wie oft er im Ferienhaus bereits gewesen war. "Wie oft?", wiederholte er während er kurz darüber nachdachte. "Schwer zu sagen. Ab dem 5ten mal, schätze ich, habe ich aufgehört mitzuzählen", lächelte er vor sich her. "Als wir noch klein waren, verbrachten wir fast jeden Sommer hier", falls nicht beschlossen wurde woanders mal Urlaub zu machen. "Die Williams waren mit der Familie meiner Mutter verwandt. Daher kannte sie dieses Haus. Sie hat sozusagen hier auch des Öfteren in ihrer Kindheit die Ferien verbracht und da es ihr so gut gefiel, wollte sie uns ebenfalls diesen Ort zeigen", jedoch endete diese Tradition als David mit 13 Jahren anfing auf die Prinston Universität zu gehen und ihre Mutter ihn begleitete. Zum selben Zeitpunkt verließ Don die Familie und ging nach Quantico um die Ausbildung als FBI Agent zu beginnen. Einen weiteren gemeinsamen Sommer hier gab es dann nicht mehr, denn 6 Jahre später verstarb sie. 6 Jahre, in den er seine Mutter kaum zu Gesicht bekam außer an den Feiertagen und das nur, weil er versuchte sein eigenes Leben zu leben. Vermutlich war das der Grund warum er danach beschloss bei seiner Familie zu bleiben. Er wollte bei den beiden das wieder gut machen was er bei ihr nicht konnte. "dann sind wir älter geworden und damit hörte es auf", lächelte er ihr zu. "Aber ich muss zugeben, dass es sich in der Zeit doch ein klein wenig verändert hat"


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Der Mexikaner war eine wirklich gute Wahl, vor allem aufgrund der Aussicht, die die beiden hatten. Für Waleria glich das wirklich einem echten Urlaub, so stellte sie sich das vor. Ihr Freund bei ihr, eine schöne Aussicht und ein gutes Essen, vor allem aber die Ruhe, um sich ein wenig gemeinsam zu unterhalten. Mit Don hier zu sein war einfach perfekt, Waleria konnte sich niemand besseren als ihre Begleitung vorstellen und sie wollte ein wenig mehr von ihm wissen. Sie wusste inzwischen wie er arbeitet, welche Waffen er bevorzugt und was ihm wichtig sei, aber das war alles auf die Arbeit bezogen und sie wollte auch den Don kennenlernen, den es außerhalb der Arbeit gab, denn sie würden sich jetzt andere Dinge teilen, als einen gemeinsamen Fall.
      Sie nickte, als er die Frage widerholte und schmunzelte bei den nächsten Worten. Er schien sehr oft hier zu sein, aber das hier war auch ein wirklich schöner Ort. "Es ist auch wirklich schön hier", bestätigte Waleria mit einem Lächeln. Es hatte irgendwann aufgehört, aber das war in Ordnung, denn irgendwann änderten sich die Dinge auch.
      "Wir haben nie wirklich Urlaub gemacht", verriet sie Don, um ihm auch etwas von sich zu erzählen. "Mein Dad hatte nicht viel Geld, er hatte das Meiste in meine Bildung hinein gesteckt, damit ich früh vier Sprachen lernen konnte, als er bemerkt hatte, wie einfach es mir fiel". Es war schwierig, als ihre Mom sie verlassen hatte und seit dem waren die Dinge nie wieder wie zuvor. "Ein, oder zwei Mal waren wir in all den Jahren weggefahren.. Ich war zwei Mal auf Sprachreisen mit der Schule.. Aber wenn ich ehrlich bin, kenne ich so Urlaub gar nicht". Leicht zuckte die Blondine mit ihren Schultern. Es hatte sie eigentlich nie wirklich gestört, es war einfach so, wie sollte man etwas vermissen, was man nicht kannte? "Ich habe durch meine Untergrundarbeit ein wenig was gesehen.. Europa, ein wenig die Staaten.. Da kommt man viel rum". Sie lächelte Don zu, bevor ein Kellner zu ihnen kam, um ihnen die Karten zu reichen.
      "Wenn Sie etwas brauchen, lassen Sie mich es bitte wissen", bat er und man konnte seinen Akzent deutlich heraus hören. Waleria wusste eigentlich schon, was sie trinken wollte, dafür musste sie nicht hinein sehen. Sie bestellte sich direkt ein großes Wasser, es war super warm und sie sollte mehr trinken. Doch sie bestellte auf Spanisch, um dem Mann ein wenig seine Arbeit zu erleichtern, man hörte, dass Englisch nicht seine Muttersprache war. Sichtlich freute er sich darüber, nickte, blickte kurz zu Don, ob er denn schon wüsste, was er trinken wolle.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Don hatte gegen diesen Ort nichts. Seit dem Tod seiner Mutter fühlt er sich hier ihr ein Stück näher, auch wenn es für andere vielleicht doof klang. Zusätzlich war es zu seinem sonst stressigen Alltag ein guter Ausgleich um mal die Notbremsung zu ziehen, sich zu entspannen und es einfach zu genießen. Wie ging das besser als mit der eigenen Partnerin? Er war froh, dass es Waleria war, mit welcher er die Zeit hier verbringen durfte. Sie war eine taffe Frau und war genau nach seinen Vorstellungen gewesen. Es gab genügend Momente in den letzten Wochen wo er glaubte, dass es niemals zwischen ihnen gut gehen würde aber sie hatten bewiesen, egal wie scheiße die Lage noch so sein konnte, dass sie stets füreinander da waren und genau das war einer der wichtigsten Dinge für eine Beziehung. Niemals würde er sie in Stich lassen oder dafür sorgen, dass solche Geschehnisse erneut passierten. Mit ihm hatte sie sicher noch genügend Katastrophen vor sich. Das müsste doch ausreichen, oder?
      Bei dem Gedanken glitt ihm für einen kurzen Moment ein Lächeln über die Lippen und als er ihr dann auch ncch erzählte, dass sie fast jeden Sommer hier verbracht hatten bis es schließlich mit dem Alter aufhörte, fing auch die blondhaarige zu erzählen an. Ihr Vater und sie waren so gut wie fast gar nicht auf Urlaub, da er lieber für ihre Ausbildung sparte. "Sehr rücksichtsvoll wenn man es aus der Sicht eines Elternteils betrachtet", argumentierte er vorsichtig. Anscheinend wollte ihr alter Herr dafür sorgen, dass sie eine tolle Zukunft vor sich hatte und als CIA Agentin ist sie, seiner Meinung nach, gar nicht so schlecht gefahren. Sie kam trotzdem durch ihre Arbeit sehr viel herum aber ob dafür wirklich genügend Zeit blieb sich auch etwas anzusehen?
      Bevor Don diesbezüglich seine nächste Frage stellen konnte, kam der Kellner von vorhin zu ihnen zurück um beiden die Karte zu reichen. Mit einem freundlichen nicken nahm er diese entgegen und öffnete sie schon mal als Waleria plötzlich in einer Fremdsprache etwas zu dem jungen Mann sagte. Aus dem Akzent her konnte er das spanisch deutlich raushören aber was es bedeutete wusste er nicht. Don hatte in der Schule auch spanisch gehabt aber wirklich interessiert hat es ihn nicht. Daher waren außer 'Hallo', 'Ja', 'Nein', 'Guten Morgen / Mittag / Abend' und 'Tschüss' nicht gerade viel hängen geblieben. "Ich nehme ein Zitronenwasser", gab er dann seine Bestellung bezüglich des Getränks dem Kellner mit und als sich dieser beides aufschrieb und sie wieder alleine ließ, schloss er seine Karte und wandte seinen Blick auf Wal. "Also gut. Wir hatten einmal Englisch und Russisch. Jetzt auch noch Spanisch", zählte er die drei an seinen Fingern ab "Du steckst voller Überraschungen, Sobolew. Wieviele Sprachen stecken noch in dir?", konnte er sich ein weiteres Lächeln nicht verkneifen "Ich hoffe doch sehr, dass ich mit dem Typen dort jetzt keine Konkurrenz bekomme, wenn ihr euch anfangt gut zu verstehen", musste er lachen. Er hörte oft, dass die spanischen Männer doch eine gewisse Ausstrahlung auf Frauen haben konnten.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es war schön Don dabei zuzusehen, wie er von den gemeinsamen Urlauben erzählte, auch wenn Waleria nie die Möglichkeit hatte mit ihrem Vater Urlaub zu machen. Er hatte sich aufgeopfert, für sie, hatte Geld in ihre Zukunft und ihre Bildung gesteckt und Waleria war dankbar dafür, sie hatte etwas daraus gemacht und war jetzt sehr erfolgreich in der CIA. Sie nickte bei den Worten, die Don ihr entgegen brachte. „Er hat sich sehr aufgeopfert in dieser Hinsicht“, stimmte Waleria zu. Aber es fehlte an anderen Dingen. Die Beziehung zu ihrem Vater war nicht die einfachste, aber die Frau war zufrieden damit, wie es bisher lief.
      Spanisch zu sprechen war für sie sehr einfach, es war wie eine dritte Muttersprache. Waleria war eine Zeit lang im Mexiko gewesen, sie hatte täglich spanisch gesprochen und das konnte sie relativ gut, besser als die anderen Fremdsprachen. Der Kellner war erleichtert, dass er wohl nicht so viel englisch sprechen musste und mit den Bestellungen fürs Trinken ließ er die beiden alleine. Dons Reaktion löste ein Grinsen auf den Lippen der Blondine aus, er schien wohl nicht zu wissen, dass sie das konnte. Es kribbelte ein wenig in ihrer Brust mit der Art, wie er mit ihr sprach, das Grinsen wurde nicht weniger. „Es gibt noch vieles an mir, was du nicht kennst“, merkte sie an. „Ich habe als Kind und Jugendliche ein großes Sprachverständnis gehabt.. und neben Russisch wollte ich noch mehr lernen .. so wurde es Spanisch.. Französisch.. Koreanisch und ich spreche Mandarin“. Ganz stolz lächelte sie. Bei der nächsten Bemerkung schmunzelte Waleria breit. „Ein halbes Jahr habe ich in Mexiko gelebt und gearbeitet.. ich stehe nicht so auf diesen Typ Mann“, gestand sie. „Durch meine Sprachkenntnisse habe ich bei der CIA die Undercoverarbeit bekommen, weil das sich natürlich sehr gut anbietet.. Informationsbeschaffung mit dem Schlüpfen in die verschiedenen Rollen.. vor allem mit Fremdsprachen auf Muttersprachniveau.. ich kann vielleicht nicht mit einer Schusswaffe umgehen, aber ich habe auch viele Vorteile“.
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      Don fiel schon immer auf, dass sich Waleria's Stimmung plötzlich ändert wenn sie anfing über ihre Eltern zu sprechen. Egal ob es nun über ihren Vater oder Mutter ging....auch wenn sie meint, dass es okay sei wie es ist, so wünschte sie sich es vielleicht doch anders? Menschen zu lesen und sie zum sprechen zu bringen, war sein tägliches Brot und da sie ihre Gefühle in der Hinsicht auch nicht zu verbergen versuchte, war es für ihn ein leichtes Spiel. Am Liebsten hätte er gleich weitergefragt aber erstens wollte Don die Stimmung jetzt damit nicht kaputt machen und zweitens war das ein Thema was er sich vielleicht für später für den Spaziergang am Strand aufheben sollte. Jedoch bemerkte er auch jetzt, als sie ihre Bestellung dem Kellner auf spanisch angab, dass es an ihr noch so einiges zu entdecken gab. Beide wollten zusammen in eine Wohnung oder in ein Haus, was er auch noch zur Sprache bringen wird, ziehen und da war es doch gut die andere Person, mit welcher man das ganze Leben verbringen will, zu kennen? Er wusste zwar von ihr beruflich einige Dinge was sie gerne hätte, was sie konnte und was nicht aber die private Waleria Sobolew hatte definitiv noch einiges im Hintertürchen für ihn versteckt gehalten. Don sah dies aber nicht negativ an. Nein! Es machte die blondhaarige in seinen Augen damit sogar noch viel interessanter und er war sowieso schon immer einer dieser Männertypen, die es gerne schwer hatten als einfach eine Frau kennen zu lernen, welche gleich alles von sich offenbarte. Sowas war in seinen Augen zu langweilig und es gab ihm damit keine Herausforderung.
      Don lehnte sich ein wenig vor als sie meinte, dass es noch vieles gab was er an ihr nicht kannte "das hoffe ich doch sehr", grinste er sie frech an, horchte ihren weitere Worte. Mit Franzosen konnte der schwarzhaarige noch nie. Sie waren unhöflich und hassten es in Englisch reden zu müssen. Einmal musste er einen Franzosen verhören ws sich als deutlich schwierig rausstellte. Er brauchte dafür einen Dolmetscher um an die Informationen zu kommen, da dieser nur bereit war auf französisch zu reden. Koreanisch war sehr verbreitet aber als sie Mandarin erwähnte, war er sichtlich beeindruckt "Wie kommt man denn als Jugendliche bitte auf Mandarin?", wollte er von ihr wissen bevor sie weiter erzählte ein halbes Jahr in Mexiko gelebt zu haben aber nicht auf solch einen Typ Mann stand "Das solltest du lieber gegenüber dem Kellner nicht erwähnen. Zumindest bis du dein Essen nicht hast", scherzte er kurz. Dass die CIA Interesse an ihr zeigten mit ihren Künsten war nicht verwunderlich. Jede Behörde wünschte sich solche Leute. Auch das FBI musste hier und da Undercover rangehen und eine person wie Waleria würden sie mit Handkuss nehmen. Don selbst arbeitete einmal undercover aber ansonsten übernahm Danielle diese Aufgaben. Manchmal machte er sich wirklich Sorgen um sie wenn er sah wie sie an ihre Arbeit ging. Eine andere Rolle anzunehmen war für sie ein Kinderspiel und die spanische Sprache war durch ihre Herkunft auch keine Herausforderung. "Du könntest dich wirklich gut mit Danielle verstehen. Sie ist ebenfalls der spanische Sprache mächtig und kann sich in eine andere Rolle versetzen wenn es sein muss", Don versuchte schon des Öfteren, wenn die beiden alleine waren, etwas über ihre Vergangenheit herauszufinden aber seine Agentin hielt sich da komplett zurück. Mehr als über ihre Herkunft und, dass sie heute alleine lebte sowie seit 6 Jahren in Los Angeles, wusste er nichts über Danielle. Sie war einer der besten Agenten mit denen er zusammenarbeitete. Deswegen machte er sich da keine großen Gedanken was ihr Leben davor anging.
      Der Kellner kam im nächsten Moment mit den bestellten Getränken wieder zu den beiden zurück und stellte diese auf jeweiligen Seiten als er seine Aufmerksamkeit auf Waleria wandte und auf spanisch fragte ob sie denn beide schon wussten was sie speisen möchten.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es gab noch eine Menge, die Don nicht von ihr kannte, aber wenn es gut laufen würde hätten sie beide noch ein ganzes Leben vor sich und damit genügend Zeit, um mehr übereinander zu erfahren. Der Gedanke war aufregend und zum ersten Mal im Leben konnte sich Waleria so etwas wie eine Zukunft mit jemanden vorstellen. Die anderen waren meist nur eine flüchtige Bekanntschaft, nichts ernstes und nichts auf Dauer, aber das hier mit Don war deutlich anders.
      Als er fragte wie man auf Mandarin kam grinste Waleria breit. „Nun.. ich sprach bis dahin spanisch französisch und russisch.. und wollte eine nicht lateinische Sprache lernen, ich wollte etwas Herausforderung.. und viel Auswahl gab es nicht, also nahm ich das erst Beste.. das war Mandarin, eine wirkliche Herausforderung, aber ich spreche es sehr gerne.. koreanisch lernte ich wegen eines Typen, mit dem ich eine Zeit lang zusammen gearbeitet habe, er war Koreaner und mir gefiel diese Sprache sehr“, erzählte sie in Ruhe. „Wenn ich ein wenig mehr freier Zeit habe würde ich gerne eine weitere Sprache lernen.. vielleicht Italienisch, oder peruanisch, mal schauen was es wird“.
      Über den Scherz konnte sie nur grinsen. „Ich könnte sicherlich auch ein wenig Rabatt für uns rausschlagen, wenn du willst“, schlug die Blondine scherzend vor. Es war so angenehm hier zusammen zu sitzen und so zu scherzen. So etwas fehlte ihr oft im Leben. Als Don aber vorschlug sie könnte sich gut mit Danielle verstehen schüttelte Waleria ihren Kopf. „Ich weiß nicht, ob dir das nicht aufgefallen ist.. Aber ich komme bei Menschen nicht gut an.. und verstehe mich mit ihnen meist auch nicht wirklich“, da zuckte sie mit ihren Schultern. Sie brauchte keine anderen Menschen, aber sie brauchte Don. „Außerdem verbringe ich lieber Zeit mit dir, als mit anderen Menschen“. Da lächelte Waleria ihm zu.
      Der Kellner wollte wissen, was sie zu essen bestellen, weshalb die Blondine direkt zu ihrem Freund blickte. „Was essen wir?“, fragte sie Don und lächelte ihm zu. „Ich kann mich nicht entscheiden und du warst hier bestimmt schon öfter essen“.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Sie lernte nur Mandarin um eine Herausforderung zu haben? Sie konnte bereits französisch, spanisch und russisch und wollte noch etwas lernen? Freiwillig? Die letzte Sprache, so vermutete er es, war ja eher auf ihrer Herkunft zurück zu führen, somit zählte das weniger zu den anderen erlernten Sprachen. Aber Mandarin und Koreanisch waren sicher nicht einfach gewesen. Da war es doch sicher leichter eine weitere europäische Sprache anzunehmen? Don verstand aber sowieso bis heute nicht wirklich wie man aus freien Stücken etwas lernen wollte. Die Schulzeit war für ihn die Hölle gewesen. Nicht, weil er so ein mieser Schüler war. Er schrieb sogar sehr gute Noten aber als dann mit 13 Jahren sein 8jähriger Bruder in die selbe Klasse wie er kam und um seine Intelligenz total beneidet wurde, wurde es für den schwarzhaarigen nur umso schwieriger sich in der Stunde zu beweisen geschweige denn sich das ganze Schuljahr durchzusetzen. Seine Eltern halfen auch mehr David als Don, da dieser sich dafür in den anderen Schulfächer schwer tat. David suchte zwar immer die Hilfe seines Bruders aber Don hatte durch sein Baseballtraining nebenbei keine Zeit und wirklich helfen wollte er dem Schlaukopf genauso wenig. Die Beziehung zwischen den Brüdern war in der Vergangenheit ziemlich angespannt aber dafür lief es jetzt umso besser. Er war froh und stolz darauf was aus dem Jüngeren geworden ist. Manchmal kam er sich dennoch etwas Unbehagen vor wenn er seine Hilfe bei einem Fall brauchte.
      "Noch eine weitere Sprache?", kam es überraschter aus ihm heraus als was Don das eigentlich wollte. "Was fängst du denn mit sovielen an wenn du sie nicht regelmäßig anwenden kannst? Verlernt man das dann nicht wieder?", oder hofft Waleria damit vielleicht durch ihre Aufgaben bei der CIA mehr in der Welt umher zu kommen wo sie das Gelernte umsetzen könnte? Wollte sie jetzt noch weiter die Welt sehen? Don würde sie selbstverständlich nicht aufhalten dabei. Wenn es ihr Wunsch war und zusätzlich auch noch zu einem Fall gehörte, dann wäre er der Letzte der ihr im Weg stand. Waleria ging auf seinen kleinen Scherz ein was den spanischen Kellner betraf woraufhin er selbst wieder lächeln musste "Sehr gerne. Dann muss ich mich nicht einschleimen" lachte dieser wieder. Don würde sowieso die Rechnung übernehmen. Schließlich war es auch seine Idee gewesen heute hierher essen zu gehen und er war auch die Art Mann die eine Dame einlud auch wenn sie der Meinung war selbst bezahlen zu können. Aber dies wird er ihr heute nicht durchgehen lassen. Als er dann meinte, dass sie sich vielleicht mit Danielle gut verstehen würde was das Spanische und die Annahme der unterschiedlichsten Rollen betraf, sah das seine Freundin wohl anders. Auch wenn sie der Meinung war mit anderen Menschen nicht zu können....so stimmte das in seinen Augen nicht. "Da muss ich widersprechen. Du kannst mit David, meinem Vater, mit dem Kellner hier, meine Leute haben dich auch noch nicht erschossen, Adam, Sophia und Toby und ganz besonders gut mit mir", bei diesen Worten nahm er ihre Hände in seine "Du kannst sehr wohl mit anderen Menschen. Sonst würden wir nicht hier sitzen und unseren Urlaub verbringen", lächelte er ihr sanft zu, wandte aber dann seinen Blick auf den jungen Mann, welcher aber seine Aufmerksamkeit auf Wal gerichtet hat. Musste er wirklich nicht eifersüchtig werden so wie der Typ sie ansah? Im nächsten Moment und bevor er weiter darüber nachdenken konnte, wurde er gefragt was er essen möchte, da sie sich nicht wirklich entscheiden konnte. "Da kann ich dir die hausgemachten Enchiladas anbieten. Und als Vorspeise haben sie kleine Mini Tacos, vom Chef höchstpersönlich gemacht", dabei sah er zurück zum Kellner und ihm seine Bestellung aufzugeben. Dieser schrieb sich alles auf, wartete aber noch ab ob Waleria das selbe nahm oder sich doch für etwas anderes entscheidet.


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      Dead but alive at the same time!"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie nickte euphorisch und leicht belustigt. „Ja noch eine Sprache“, bestätigte Waleria. „Ich habe Spaß daran Neues zu lernen und eine weitere Sprache wäre eine Herausforderung“, erklärte sie. „Ich spreche alle Sprachen sehr regelmäßig, um sie nicht zu verlernen.. Ich unterhalte mich oft mit Muttersprachlern, um meinen Akzent anzupassen und vor allem typische Ausdrücke kennenzulernen, die man als Muttersprachler so benutzt.. damit ich nicht zu sehr auffalle, wenn ich einen Auftrag habe“. Es bereitete ihr wirklich viel Spaß. „Informationsbeschaffung funktioniert meist nur mit viel Vertrauen und einer gewissen Basis.. ist ein wenig anders, als dein täglicher Job, aber ich denke am Ende kommt es auf die gleichen Werte hinaus“. Über ihre Arbeit sprach sie wirklich gerne, das war etwas was ihr Freude bereitete.
      Don widersprach ihr, zählte ihr auf mit wem sie alles klar kam. Es kribbelte, als seine Hände ihre berührten, aber Waleria sagte dazu nichts, weil sie unterbrochen wurden. Sie hatte nicht das Gefühl wirklich gut bei Menschen anzukommen, Frauen sahen Hoheit eine potentielle Gefahr in ihr, Männer fanden sie häufig zickig und arrogant. Waleria hatte eine kleine Gruppe an Menschen mit denen sie klar kam und alles andere war schwierig. Vor allem Fremde..
      Doch Waleria wollte ihrem Freund die Auswahl überlassen, sie wollte ihm vor allem zeigen, dass sie ihn besser fand, als den Kellner. Schmunzelnd nickte sie, als sie an der Reihe war. „Ich nehme das Selbe“, bestätigte sie. Es klang wirklich gut und Don hatte Geschmack, deshalb wollte sie auch dem vertrauen und es einfach mal probieren.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Waleria's Vorgehen Ihre Sprachkenntnisse stets am Laufenden zu halten, war wirklich beeindruckend. Für Ihre Arbeit war es sicher nur zum Vorteil. Opfer als auch Verdächtige, die unschuldig waren, vertrauten jemanden mehr die dieselbe Muttersprache wie sie sprachen. Ein amerikanischer Agent konnte schon in Augen anderer gefährlich und misstrauisch wirken. Da war ein Geständnis oder vertrauliche Informationen, die man für einen Fall brauchte, schwierig zu bekommen. Don hingegen ging mit seiner harten und strengen Vorgehensweise vor. Er versucht ständig die Leute in die Enge zu treiben bis sie einknicken und alles Preis gaben was er wissen wollte. Selbst Waleria setzte er bereits auf die andere Seite des Tisches doch waren 2 Fakten anders als sonst: Erstens war er damals knapp davor den Fall entzogen zu bekommen und zweitens kannte sie die Verhörtechniken alleine schon von der CIA. Daher biss er bei ihr auf Granit. Und trotzdem bei allem was er ihr angetan hat, saß sie hier mit ihm.
      Waleria meinte nicht gut mit anderen Menschen zu können aber das stimmte in seinen Augen nicht. Sie konnte sehr gut mit anderen wobei Don schon eine Aufzählungen von Leuten machte, die sichtlich die Anwesenheit und Freundschaft mit ihr genossen. David war sogar froh mit ihr arbeiten zu können. Sein Vater....bei ihm wusste er noch nicht ganz wie er zu ihr stand aber wenn sein alter Herr sogar es erlaubte bei ihnen zu übernachten, dann musste schon was dran sein. Adam war ihr Kontaktmann und so wie er manchmal auf den FBI Agent wirkte, war von seiner Seite her vermutlich mehr vorhanden als nur reine Arbeitsbeziehung. Sophia und Toby gewährten ihr in einer schwierigen Zeit Unterschlupf und Sicherheit. Wieviel musste man hier noch beweisen, dass Wal ihnen am Herzen lag? Und Don selbst? Musste er ihr etwa noch weiterhin Beweise liefern um zu zeigen wie wichtig und gut sie mit ihm konnte? Aber sah sie das Alles anders? Waleria ging auf seine Worte nicht, da der Kellner ihnen genau zu diesem Zeitpunkt dazwischen funkte. Einen unpasssenderen Moment hat es nicht geben können, dachte er sich, wandte aber seine Aufmerksamkeit auf sie als er nach dem Essen gefragt wurde. Enchiladas und Mini Tacos gab er dem Kellner weiter, der sich die Bestellung aufschrieb und kurz darauf gleich 2 Portionen daraus machte. Danach begab er sich zurück um der Küche Bescheid zu geben während Don zurück zu ihr blickte "du zweifelst an dir wenn es um den Kontakt zu anderen Leuten geht, nicht wahr?", war er ein wenig ernster geworden. Auch wenn bei seiner Aufzählung nicht viele Menschen zusammen kamen, so konnte auch eine kleine Anzahl schon für ein tolles Leben ausreichen. Aber wenn sie daran zweifelte.....wieso? Es gab doch keinen Grund dazu? Klar trat man einem Agenten einer Bundesbehörde anders gegenüber, wenn man von dessen Beruf wusste, als einen ganz normalen Bankangestellten aber Waleria war keine schlechte Person. Sie war stur, zielstrebig und tat alles dafür die Menschen zu schützen, die ihr wichtig waren. Aber auch sie hatte Gefühle und eine verletzliche Seite an sich die geliebt werden wollte. Das war nur menschlich.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es klang wirklich gut was Don da ausgesucht hatte und das wollte Waleria auch essen. Sie wollte seiner Wahl vertrauen und ihm vor allem auch zeigen, dass er ihr wichtig war. Er war es nämlich wirklich. Selten war in ihrem Leben jemand so wichtig, aber Don war es wirklich. Waleria konnte sich ein Leben mit ihm vorstellen und das war eine Besonderheit.
      Doch kaum verschwand der Kellner musste ihr Freund das letzte Thema ein wenig weiter vertiefen. Die Blondine nahm einen Schluck des Wassers, sie wollte eigentlich gar nicht darüber reden. Ihre Augen musterten den Mann für einen Moment, noch bevor sie bereit war ihm eine Antwort zu geben. Leicht senkte sie den Blick, kein guter Ort um darüber zu sprechen. „Was war das Erste, was du dir dachtest, als ich in dein Büro kam? Was für eine Bitch ich bin? Wie zickig ich bin? Du mochtest mich nicht, weil ich mich Fremden gegenüber so zeige.. und dieses Gefühl teilen viele Menschen.. wenn es um mich geht“, versuchte sie ihre Sicht zu erläutern. „Noch bevor ich so distanziert zu Fremden wurde.. hatten die meisten ein falsches Bild von mir.. sie nahmen an ich wäre zu hübsch für diesen Job.. dass ich deshalb nicht intelligent wäre, nicht für den Job geeignet wäre..das ich zickig wäre.. schwer mit zu arbeiten.. Frauen waren oft eifersüchtig, sahen mich als Konkurrenz und die kleine Waleria wollte einfach in diese Welt hinein passen“. Leicht zuckte Wal mit ihren Schultern. „Die Menschen haben mir beigebracht an mir und meinem Auftreten zu zweifeln.. es ist ein Schutz vor ihnen, um das nicht mehr an mich dran zu lassen.. ich kann vielleicht mit dir.. und den wenigen Menschen die du aufgezählt hast, aber ihr wisst wie ich wirklich bin und die anderen? Ich habe zu viele schlechte Erfahrungen gemacht, um vom Gegenteil überzeugt zu werden“.
      Pure Ehrlichkeit. Sie gab ihm wirklich eine ehrliche Antwort, die sie selbst ein wenig sehr überraschte. Aber Waleria wollte diese Beziehung mit Don, sie wollte sie wirklich führen und sie hatte sich geschworen sich Mühe zu geben!
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    • Special Agent Dominic Walker

      Sie beschlossen zusammen zu sein und wenn man ein Leben miteinander führen wollte, hieß es auch über gewisse Dinge zu sprechen, welchen man vorher vielleicht lieber aus dem Weg gegangen ist. Was würden die beiden für eine Beziehung führen wenn sie nicht bereit wären mit dem jeweils anderen über solche Probleme zu reden? Don war nicht nur zu ihrer Sicherheit da sondern auch um stets ein offenes Ohr zu haben wenn es ihr nicht gut ging....zu helfen, wenn sie die Unterstützung brauchte....sie zu pflegen wenn es ihr gesundheitlich nicht gut ging. Für alles für was eine Partnerschaft stand. Waleria schien an sich zu zweifeln bezüglich in Kontakt zu fremden Menschen zu treten. In ihrem Beruf musste sie dies aber jeden Tag machen. Selbst ihn kannte sie nicht bevor sie eines Tages sich dazu entschloss zur FBI Zentrale zu fahren um ihn ausfindig zu machen um David zu finden. Daher sah er die ganze Sache nicht so negativ an wie sie es vielleicht tat.
      Don konnte sich gut vorstellen, dass ihr die ganze Sache unangenehm war, alleine schon darüber reden zu müssen und das zeigte sie ihm auch deutlich als sie ihren Blick von ihm abwandte. Aber ehrlich gesagt war er auf ihre erste Frage nicht vorbereitet gewesen. Was er als Erstes über sie dachte als sich beide zum ersten Mal über den Weg liefen? Das war eine sehr gute Frage, dachte er sich. Im ersten Moment glaubte er nicht, bzw. wollte es nicht glauben, dass sie wirklich bei der CIA arbeitete. Die Menschen dort waren meistens anders gekleidet gewesen und auch ihr Auftreten war ein komplett anderes als was Waleria ihm gezeigt hatte. Sie war jedoch anders. So als gehöre sie gar nicht zu denen. Aber gerade diese Art machte sie in seinen Augen interessant. Beide verstanden sich in den ersten Tagen gar nicht. Jeder wollte sich beweisen und die Arbeit des anderen nicht akzeptieren. Für Don war das aber vollkommen normal. Keine Behörde gab offen und ehrlich zu einen Fehler gemacht zu haben aber wenn er rückblickend auf seine Vorgehensweisen sah, musste er doch zugeben, dass Waleria in dieser Hinsicht die Oberhand hatte. Sein erster Eindruck von ihr war stur, zickig, distanziert und misstrauisch. So gar nicht sein Typ. Don hatte eher die Tage gezählt wann er sie wieder loswerden würde aber umso länger er mit ihr zusammenarbeitete und die Frau hinter dieser Fassade kennenlernte, umso mehr veränderte sich natürlich auch sein Eindruck. Er fand großen Gefallen an ihr und heute konnte er sich glücklich schätzen sie an seiner Seite zu haben. Natürlich konnte er sich am ersten Tag nicht ganz auf sie fokussieren denn im Einsatz davor hatte er Tony, einer seiner Agenten, verloren gehabt. Zusätzlich auch die Sorge um David's Verschwinden als man seinen Wagen fand. Es passierte zuviel rund herum.
      Don horchte ihren weiteren Worten und war etwas verwirrt darüber. "Stimmt, ich konnte dich anfangs nicht ausstehen aber bist du schon mal jemanden beim ersten Treffen über den Weg gelaufen und von dir aus gesagt: den mag ich?", stellte er ihr die Gegenfrage "Man kennt die Person nicht gleich nach 5 Minuten Kaffeetratsch, Wal. Wir gehen einen Beruf nach in welchen wir tagtäglich gleichzeitig mit Vertrauen und Verrat konfrontiert werden. Zeig mir einen Mitarbeiter der mit jahrelanger Erfahrung immer noch offen einem anderen gegenübertritt ohne sich Gedanken über diesen zu machen", versuchte er ihr zu erklären, dass es vollkommen in Ordnung war wie sie war. "Seitwann machst du dir überhaupt Gedanken darüber wie dich andere sehen?", so kannte er die Agentin gar nicht. Sie schien immer den Eindruck zu machen als wäre ihr die Meinung anderer über sie vollkommen egal? "das hast du nicht notwendig. Ist es nicht wichtiger zu wissen wie dich gerade diese wenigen Menschen, die um dich herum sind, über dich denken? Dass gerade sie wissen wie du wirklich bist und für dich da sind wenn es drauf ankommt? Denk an die letzten Wochen, Waleria. Adam, Toby, Sophia, David....sie alle haben ihr Leben riskiert. Für dich. Weil du ihnen etwas bedeutest. Da kann es doch egal sein wie dich die fremden Personen sehen? Finde ich zumindest", sprach er die letzten Worte etwas leiser aus. Eines fiel ihm aber noch ein. Wenn sie an sich und den Menschen zweifelt wie man sie sieht, dann...."kann es vielleicht sein, dass du mit dir selbst nicht glücklich bist?", das würde zumindest das fehlende Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein an diesem Punkt erklären.


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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sohira ()

    • Special Agent Waleria Sobolew

      Don ging natürlich noch viel tiefer in dieses Thema hinein, was Waleria nur bedingt gefiel. Hier in der Öffentlichkeit darüber zu sprechen, vor allem überhaupt darüber zu sprechen war einfach.. schwierig. Aber Waleria wollte sich dazu bewegen, sie wollte dem Mann einfach die Möglichkeit geben sie kennenzulernen und sie wollte lernen ihm zu vertrauen, ihm Dinge anzuvertrauen. Er dachte mit Sicherheit seine Dinge zu ihr, als er sie das erste Mal kennenlernen durfte. Waleria kam nicht gut an, sie wurde oft als zickig, als stur und arrogant bezeichnet, weil sie das auch wollte. Es war einfacher, wenn die Menschen so etwas von ihr dachten, als wenn sie die Frau ständig unterschätzten wegen ihres Aussehens. Die Kommentare zu ihrem Aussehen hatte sie einfach wirklich satt, sie konnte nicht mehr hören sie sei zu hübsch, um bei der CIA zu arbeiten, um ein Special Agent zu sein.
      Waleria nickte. "Klar, ich habe schon oft Menschen kennengelernt die ich von Anfang an sympathisch fand", bestätigte sie die Frage. "Der Unterschied dazu Don.. besteht darin, dass die meisten Menschen mich nicht mehr kennenlernen möchten.. nach den fünf Minuten". Leicht schmunzelte sie. "Ich bin sechsundzwanzig Jahre alt.. Wir müssen ganz sicher nicht darüber sprechen, dass man mir nur eine Chance geben muss, um mich besser kennenzulernen, damit sie mich mögen.. Ich weiß, wie ich bei Menschen ankomme". Sie wollte jetzt nicht darüber sprechen wie sie war und wie Menschen sie fanden.. und ganz sicher wollte sie keine Tipps bekommen, oder irgendwelche Erklärungen. Sie war erwachsen, sie lebte die letzten Jahre damit und das war in Ordnung.
      Ihre Laune wurde schlechter, deutlich schlechter. Es war das eine sich Don zu öffnen, aber das andere in der Öffentlichkeit über solche Themen zu sprechen. Es konnte jemand mithören, den es nichts anging und vielleicht würden ihr auch Gefühle entlockt werden können, die sie so in der Öffentlichkeit nicht zeigen wollte. "Schon immer", antwortete die Blondine auf die Frage, seit wann sie sich Gedanken um die Meinung anderer zu ihrer Person machte. Der Druck wurde mit jedem Wort schlimmer. Die letzte Frage, die Don ihr stellte ließ Waleria die Augen schließen, um für einen Moment durchzuatmen. Sie wollte nicht böse werden, sie wollte vor allem nicht zickig werden, aber warum zur Hölle sprachen sie jetzt hier über so etwas? Und was fiel Don ein so eine Frage hier zu stellen?!
      "Es ist eine ganz andere Geschichte, wenn du nicht in einem liebenden Elternhaus aufwächst und auf dir ständig der Druck lastet das Beste von dir zu zeigen und auch nur das Beste zu erbringen.. Wenn du den Druck hast der Beste in allen Dingen zu sein, die du anfängst und ja niemanden schlecht über dich reden zu lassen, um deinen Vater nicht zu blamieren.. Wenn deine Bestleistungen nicht zählen, weil sie keine 100% betragen.. Das.. kriegt man nicht einfach so aus dem Kopf raus.. und ich gebe derzeit definitiv nicht das Beste von mir, also wie soll ich zufrieden mit mir selbst sein?". Leicht schüttelte sie ihren Kopf, das waren vielleicht ein paar Dinge zu fiel, die sie hier gerade aussprach. Tief atmete Waleria durch. "Können wir bitte nicht in der Öffentlichkeit über so etwas sprechen?", fragte sie mit ein wenig Nachdruck und öffnete die Augen, um ihren Freund anzusehen. Sie blieb ruhig, auch wenn dieses Thema einiges in ihrem Inneren auslöste und das nicht sehr positiv.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Don war ja auch Menschen, besonders Frauen, begegnet die ihm in den ersten 5 Minuten sympathisch rüberkamen. Täten sie es nicht, würde man das Gespräch entweder so schnell wie möglich beenden und eine Ausrede zum Verschwinden suchen oder man ließ es über sich ergehen, versprach beim Verabschieden sich zu melden was man aber nie macht. Dennoch konnte man in diesen Menschen nicht hineinsehen. Das war eben auch bei Waleria der Fall. Am Anfang wollte er sie so schnell wie möglich loswerden. Heute wollte er gar keine weitere Sekunde mehr von ihr getrennt sein. Das wusste er, weil er mehr Zeit mit ihr verbrachte aber Dominic wurde selbst schon öfters nach einem Treffen abserviert, weil sie alleine mit der Tatsache, dass er Special Agent beim FBI war, nicht zurecht kamen. Sie wollten nicht jeden Tag mit der Angst leben, dass er irgendwann nicht mehr nach Hause kommen wird. Anfangs tat es weh, weil er nicht wusste ob noch mehr dahinter steckte und die Frauen es nur als einer der Ausreden nahmen aber irgendwann fing er an mit dieser Tatsache zu leben. Es würde sich nichts ändern wenn er sich den Kopf zerbrach. Waleria hingegen schien mit ihren 26 Jahren es noch nicht akzeptiert zu haben. Don war sich bewusst, dass er ihr nicht zu erklären brauchte wie sowas ablief. Sie hatte genügend Erfahrungen gehabt und es war auch nicht so, dass er ihr jetzt nur die positiven Seiten aufzählen wollte. Er wollte ihr nur zeigen, dass sie schon etwas hatte. Menschen die sie liebten, so wie sie war. Was wollte man da mehr?
      Als er seine weiteren Fragen stellte merkte er deutlich, dass ihr es nicht gefiel. War er vielleicht doch zu weit gegangen? Gerade als Waleria ihren Augen schloss und er glaubte, dass die Sache hiermit beendet war oder sie aufstand und ging, beantwortete sie eine nach der anderen wobei es gerade wirklich schwer war ihre Worte nicht persönlich zu nehmen. Meinte sie mit liebenden Elternhaus etwa seines? Glaubte sie wirklich, dass er eine glückliche und sorgenlose Kindheit hatte? Klar hatte Don Eltern die stets für die beiden Brüder da waren...welche ihnen Rückhalt und Liebe schenkten aber sie hatte keine Ahnung wie es war mit einem Bruder aufzuwachsen der zu 95% Aufmerksamkeit von allen bekam und man mit 8 Jahren auf sich selbst angewiesen war. Don lernte sehr früh selbstständig zu werden und konnte dadurch nur schwer über seine Probleme reden. Früher hatten seine Eltern die Erwartung, dass er ein großer Baseballspieler werden würde. Als er ihnen mitteilte zum FBI zu gehen war ihre Enttäuschung deutlich im Gesicht zu erkennen. Danach war der Kontakt zu ihnen großteils abgebrochen gewesen und Don kam sich noch einsamer vor als was er sich vorher schon immer gefühlt hätte. Als er das nächste Mal von ihnen hörte, lag seine Mutter im Sterben. Bei seinem Vater konnte er dies heute noch gut machen aber seine Mutter war tot. Bei ihr war alles zu spät. Waleria hatte noch beide Elternteile. Mit dem Vater schien sie im Kontakt zu stehen und von ihrer Mutter wusste sie so gut wie gar nichts. Aber sie lebte vielleicht noch, somit bestand eine Chance.
      "Schon gut, schon gut", löste er seine Hände von ihr zur Abwehr. "Tut mir leid wenn ich zuweit ging", es tat ihm wirklich leid. Sie waren hier um sich zu entspannen und nicht, dass er einen Streit provozierte. Das wollte er nicht. Sie solle sich hier doch wohlfühlen können und sich nicht von seinen Fragen eingeengt oder bedrängt fühlen. Don nahm sein Glas und um einen Schluck davon zu nehmen und zu überlegen was er als Nächstes tun oder sagen soll. Würde das jetzt immer so zwischen ihnen ablaufen wenn er etwas versuchte von ihr und ihrer Person zu erfahren? "Wie war Mexiko so?", wechselte er das Thema um die angespannte Stimmung ein wenig zu lockern "wenn du nicht arbeiten musstest?", sollte sie überhaupt Zeit dafür gehabt haben.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie hatte eine sehr schwierige Kindheit gehabt. Eine Mutter, die einfach so abgehauen war und ein Vater, der wirklich große Erwartungen an sie hatte. Waleria sollte die Beste sein, sie sollte sich nur von ihrer besten Seite zeigen und der Druck lag bis heute noch auf ihren Schultern, auch wenn der Kontakt zu ihrem Vater nicht sehr groß war. So wenig wie möglich lautete die Devise.
      Kurz atmete Waleria durch, als als Don löste und sich entschuldige. Sie schüttelte leicht den Kopf, wollte einfach nicht so reagieren, aber leider waren ihre Gefühle einfach schneller. „Nein, tut mir leid“, entschuldigte sie sich. „Ich.. das.. ist kein einfaches Thema für mich und ich fühle mich damit in der Öffentlichkeit nicht sehr wohl“, erklärte Waleria, bevor sie nach ihrem Freund sah. „Es.. ist einfach schwierig“. Sie wollte Don vor allem nicht so anfahren, das verdiente er nicht.
      Auch die Blondine nahm einen Schluck von ihrem Wasser. Bei der Frage nach Mexiko schmunzelte sie ein wenig, das war ein deutlich besseres Thema. „Ich habe schon Zeit gehabt auch was zu sehen.. und es war schön, die Küste ist sehr schön und das Essen alleine“, kurz seufzte sie schwärmend. „Aber die Armut ist deutlich zu sehen.. viele Kinder, die auf der Straße leben.. wir könnten mal zusammen nach Mexiko“. Das war nur ein Vorschlag, um gemeinsam Zeit zu verbringen. Sie wäre bereit sich Urlaub zu nehmen, mit Don gemeinsam wegzufahren oder wegzufliegen. „Aber die Arbeit war wirklich anstrengend gewesen, vor allem weil die Möglichkeiten unterzutauchen in Mexiko riesig sind und die Zielperson zu finden war.. beinahe unmöglich“.
      „Wo bist du schon alles gewesen?“. Damit war ihre Laune deutlich besser.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Waleria brauchte sich nicht zu entschuldigen. Don hatte ihr Fragen gestellt gehabt ohne wirlklich darüber nachzudenken was er da eigentlich sagte und war vermutlich damit auch viel zu weit gegangen. Er wollte sie einfach mehr kennenlernen. Die Waleria, welche mal nicht an einem Fall arbeitete. "es ist nicht deine Schuld. Somit brauchst du dich nicht zu entschuldigen. Es war von meiner Seite her nicht in Ordnung dir all diese Fragen zu stellen", vermutlich war es besser zu warten bis sie mal etwas von sich erzählte anstatt sie unabsichtlich in Bedrängnis zu setzen. Das war nicht seine Absicht. Manchmal fiel es ihm einfach nur schwer seine Agentenseite abzustellen. Bei sowas kam einfach eine Frage nach der anderen aus ihm heraus um an Informationen zu kommen.
      Die Stimmung zwischen ihnen beiden wurde angespannter umso länger keiner von ihnen etwas sagte. Don überbrückte diese Zeit indem er sein Glas in die Hand nahm und ein Schluck daraus machte während er überlegte was er als Nächstes sagen oder fragen soll ohne sie erneut anzugreifen. Waleria erzählte vorhin ein halbes Jahr aufgrund der Arbeit in Mexiko gewesen zu sein, weshalb er dann diese Richtung einschlug und wissen wollte wie es dort denn war. Er selbst war noch nie in Mexiko gewesen daher war seine Vorstellung eher nur auf Typen mit einem Sombrero am Kopf eingeschränkt gewesen. Waleria schien den Themawechsel sehr willkommen zu heißen als er sah, dass sie wieder schmunzelte. Einerseits schien es schön dort zu sein aber andererseits gab es mit der Armut dort auch eine Schattenseite. "Es wird wohl nie ein Land geben wo Kinder nicht auf der Straße leben müssen", murmelte er leise vor sich her während der schwarzhaarige mit seiner Hand sein Glas am Tisch drehte. Auch in LA brauchte man nur im die schlimmsten Straßen fahren um Frauen, Männer oder Kinder zu sehen die jeden Tag ums nackte Überleben kämpften. Gerade wenn er an solche Dinge dachte fühlte er sich irgendwie schlecht. Don hatte ein Haus über den Kopf, ein Bett zum Schlafen und stets ein wames Essen während solche Menschen nichts von all dem hatten. Für sie war es nur ein großer Wunsch und blieb es vermutlich auch für immer.
      Als sie weiter davon erzählte, dass die Arbeit durch die großen Möglichkeiten unterzutauchen wirklich schwer war, nickte er verständnisvoll. "Hier kommt es ganz auf die Künste und Fähigkeiten der Agenten drauf an", lächelte er etwas "Egal wie lange es dauert...das man es schafft, zählt am Schluss". Wo er schon überall war? Don musste für einen kurzen Augenblick darüber nachdenken "Hier in San Diego, Quantico, Boston und San Francisco", zählte er ihr auf. "Weiter als die amerikanische Staaten bin ich nie gefahren oder geflogen", warum eigentlich nicht? Als er mit seiner Ex Verlobten noch zusammen war hatten sie doch soviele Möglichkeiten gehabt? Doch im selben Moment fiel ihm ein, dass sie nicht gerne flog. Deswegen hielt sich das eher in Grenzen aber das war für ihn okay. Er bereute es nicht, schließlich waren sie noch jung.


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