[2er RPG] Brotherly Logic [Lucy-chan & Sohira]

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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie musste über so vieles nachdenken und sich klar werden. Das wird vermutlich eine sehr kurze Nacht für sie werden, aber das nahm sie jetzt in Kauf, immerhin konnte sie nicht wissen, dass sie diese Informationen von Dons Vater bekommen wird. Einerseits konnte sie gut nachvollziehen, warum Don ihr nie etwas davon erzählt hat, es ging zwischen den beiden selten so sehr ins Detail, sie unterhielten sich meistens über andere Dinge und Waleria selbst hielt noch sehr vieles über sich selbst zurück, aber andererseits war sie irgendwie schon ein wenig getroffen. Das überraschte sie wirklich sehr, aber diese ganze Gefühlssache war neu für sie gewesen.
      Letztendlich verstand sie jetzt aber auch, warum Don das letzte Mal so reagiert hatte, als es darum ging, ob Waleria in seine Akte reingesehen hat, oder nicht. Es war jetzt alles so viel klarer und für sie stand definitiv fest, dass sie sich an diese Sache ranhängen wird. Allein für Don war sie bereit das zu tun, um ihm zu helfen sich davon zu lösen. Rührten daher seine Albträume?
      Ihr Ziel war es sich zu verabschieden und nach einem Hotel zu suchen, um Mister Walker nicht mehr zu stören, immerhin wurde es jetzt auch immer später. Er hatte jedoch andere Pläne für sie und die Tatsache, dass er ihr wirklich anbot hier zu bleiben überraschte sie. Es war etwas, was nicht viele Menschen für sie taten und es fühlte sich so seltsam vertraut an, wie der Mann mit ihr umging. Sie durfte hier bleiben, durfte hier schlafen und wie es schien beharrte er auch darauf. Das konnte sie nicht annehmen, oder? Ihr Blick glitt zum Wohnzimmer, zu Don, der friedlich auf dem Sofa schlief. Ob er sich freuen wird sie morgen früh hier zu sehen? "Mache ich Ihnen damit keine Umstände?", fragte Waleria vorsichtig und blickte zurück zu dem Mann. Sein Lächeln musste sie gleich erwidern. "Ich möchte Ihnen wirklich keine Umstände oder Probleme bereiten". Immerhin wusste sie auch nicht, wie Don auf sie reagieren wird. Ja, sie waren eigentlich zusammen, sie waren eigentlich ein Paar, aber das war es gewesen bevor Waleria verhaftet wurde und wie er inzwischen zu ihr stand wusste sie nicht. Vielleicht hat er sich das anders überlegt, vielleicht sah er doch die Schuld in ihr, oder vielleicht mochte er sie sie gar nicht so sehr, wie gedacht. Für sie stand es jedoch definitiv fest: sie liebte ihn.
      "Ich bin übrigens Waleria.. Waleria Sobolew", stellte sie sich richtig vor und hielt dem Mann ihre Hand hin. Beim letzten Mal ist das eher so unter gegangen. "Sie müssen mich auch nicht siezen", er war immerhin älter als sie und sie kannte es ganz anders aus ihrem Elternhaus: die Älteren wurden gesiezt, die jüngeren geduzt. "Es reicht, wenn Sie einfach Waleria sagen". Ein Lächeln zierte ihre Lippen, es zeugte laut ihren Eltern in Osten von Respekt, was sie gerade tat.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Sein Vater war schon immer ein sehr hilfsbereiter und höflicher Mensch gewesen. Egal ob es nun enge Freunde seiner Kinder oder doch irgendwelche Verwandte aus der Familie, welche er selbst nicht ausstehen konnte, waren, war Alan nichts desto trotz stets stets bemüht gewesen immer einen guten Eindruck zu hinterlassen. Es war einfach nicht seine Art gewesen jemandem auf die Straße zu setzen und genauso wenig wollte er auch Waleria nicht davor setzen. Wenn sie eine eigene Wohnung hatte oder vielleicht ein Haus mittlerweile, könnte sie ja sein Angebot auch ablehnen. Böse würde er nicht deswegen werden, schließlich ist es ja ihre Entscheidung. Er konnte es ihr nur vorschlagen und soweit er sich vorstellen könnte, sollte selbst sie Don etwas bedeuten, wäre er sicher erfreut die junge Dame am nächsten Morgen zu sehen.
      Ein sanftes Lächeln konnte sich der Pensionist nicht verkneifen als sie zweimal meinte ihm wirklich keine Umstände bereiten zu wollen. Wenn sie das doch machen würde, hätte er es ihr doch nicht angeboten? "Machen Sie sich doch deswegen keine Sorgen" lachte er "Ob nun eine Person mehr im Haus ist oder nicht, macht doch keinen großen Unterschied" winkte er das Thema somit ab. Ob sie nun zu zweit sind oder zu dritt, weil Don vorbei kam oder jetzt zu viert waren, spielt für Alan keine Rolle. Er war sogar froh wenn mehr Leben vorhanden war und da David sowieso vermutlich diese Nacht bei Amira verbrachte, konnte sie ruhig bleiben. Etwas verwundert war er schon gewesen als sie sich dann schließlich förmlich bei ihm vorstellte. Aber sie hatte sich doch schon mal vorgestellt weshalb er ihren Namen ja wusste oder war ihm da etwas entgangen? Jedoch konnte er dies nicht ablehnen und nahm ihre Hand in seine "Alan. Dieses 'Mister Walker' ist dann wohl auch nicht mehr notwendig. Freut mich Waleria" lächelte er ihr zu "Komm, ich zeige dir das Schlafzimmer ich müsste nur noch die Wäsche tauschen. Es ist ja nicht gerade angenehm in einer Bettwäsche eines anderen zu schlafen" Alan konnte ja nicht wissen, dass Waleria und Don schon viel mehr getan haben als nur miteinander gearbeitet und, dass es daher vielleicht für sie kein Problem war. Dennoch wurde er so erzogen, dem Gast immer frische Sachen beizulegen. Oben angekommen öffnete er die Türe von Dons alten Schlafzimmer. Beim Fenster stand ein großes Doppelbett, links daneben ein großer Klamottenschrank sowie neben der Türe an der Wand ein kleines Regal mit Schubladen und oben drauf einige Bilder der Familie. "Er hat es vor 3 Jahren nachdem er zurück nach Los Angeles zog komplett renoviert. Also mach es dir ruhig bequem" dabei ließ er sie für einen kurzen Moment alleine um frische Deckenbezüge, Polster und Lacken zu holen, richtete das Bett her um ihr anschließend "Gute Nacht" zu wünschen und, dass sie ruhig ausschlafen könne.


      Am nächsten Morgen schien schon früh die Sonne ins Wohnzimmer rein. Doch dies war nicht der Grund weshalb Don langsam aus seinem langen Schlaf erwachte. Nein! Eher lag es daran, dass der frische Kaffeegeruch aus der Küche ins Wohnzimmer und in seine Nase schlich und den schwarzhaarigen weckte. "Guten Morgen Donnie" hörte er seinen Vater sagen als dieser vom Esstisch aus Bewegungen vom Sofa erkennen konnte "Morgen Dad" kam es etwas verschlafen aus ihm heraus bevor dieser zurück in die Küche verschwand um das Frühstück fertig zu machen, strich sich mit einer Hand über die Augen, stand auf, streckte sich und begab sich zum Esstisch um beim decken zu helfen als er sah, dass sein Vater bereits für 3 Leute gedeckt hatte. War David etwa doch noch nach Hause gekommen? Aber er dachte, dass er bei ihr blieb über Nacht oder hatten sie sich gestritten und war deswegen zurück gekommen? Vielleicht sollte er später mal mit ihm reden. Schnell machte er sich eine Tasse Kaffee aus der er einen Schluck nahm um wenigstens mal ein wenig wach zu werden "Ich gehe mal kurz duschen" gab er seinem Vater bekannt und noch bevor er seinem Sohn erklären konnte, dass oben Waleria schlief und er leise sein soll, sollte sie noch schlafen, war dieser bereits die Treppen nach oben verschwunden. Kurz blickte er in das erste Zimmer, welches David gehörte und sah, dass dieser gar nicht im Bett lag. Auch sah dieses unbenutzt aus. Hatte er in der Garage geschlafen? Das war ja sonst nicht sein Ding? Mit einem Schulter zucken ging er weiter in sein Schlafzimmer um sich für die Dusche danach schon mal frische Klamotten bereit zu legen als er die Türe öffnete und in seinem Bett jemanden liegen sah. Nach David sah es eher weniger aus und als er näher ran trat erkannte er, dass es Waleria war, welche darin schlief. Aber was machte sie denn hier? Sie war doch bei der CIA oder hatte er irgendwas verpasst gehabt? Träumte er vielleicht noch und lag in Wahrheit noch selbst auf dem Sofa? Hatten etwa die Beweise, welche er für sie zusammensuchte und dem Agent überbrachte doch ausgereicht? Wann wurde sie freigelassen? Warum wusste er davon nichts? Wann war sie überhaupt hergekommen? Gestern Abend als er kam, erwähnte sein Dad von ihr nichts also musste sie irgendwann danach gekommen sein, oder? Sanft setzte er sich neben sie auf die Bettkante und strich mit einer Hand eine Haarsträhne aus ihrem Gesicht hinter ihr Ohr, welche wohl irgendwann in der Nacht direkt dorthin geflogen sein muss. Ein kleines Lächeln auf den Lippen konnte er sich nicht verkneifen als er sie beobachtete wie friedlich und beruhigend sie hier schlief. Wann war es das letzte Mal gewesen sie so zu sehen? Eigentlich nie, da beide stets auf Hochtouren waren. "Wal" sprach er leise, strich ihr erneut durchs Haar und hinterließ einen Kuss auf ihrer Stirn um sie sanft zu wecken.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Ja, Mister Walker hatte schon einmal nach ihrem Namen gefragt, aber das hier war jetzt anders, ihr Gespräch war ein ganz anderes gewesen und wenn Don womöglich das wirklich ernst meinte mit der Beziehung, dann würden sich die beiden hier deutlich öfter sehen. Waleria wollte sich richtig vorstellen, wollte dem Mann zeigen, dass er sie nicht siezen musste, dass sie ihm diesen Respekt erwies, nur rechnete sie nicht damit, dass auch ihr das Du angeboten wird. Sie erwiderte gleich auch sein Lächeln und folgte ihm, bedankte sich vor allem für die frische Bettwäsche und den Schlafplatz. Dons altes Zimmer wirkte sehr gemütlich und auch, wenn es hier ein unbekannter Schlafplatz war, es war immer noch besser, als die Zelle, in der sie die letzten zwei Wochen ihre Tage und Nächte verbringen durfte. Es war um einiges besser, allein das Bett war so viel gemütlicher! Und hier fühlte sie sich auch deutlich wohler.
      Sofort ging sie nicht schlafen, sie nutzte die Zeit, die sie hatte, um sich in ihren Laptop einzuloggen und ein paar Sachen nachzusehen. Ihr Zugang war noch nicht freigeschaltet worden, aber das machte nichts, denn mit der Information, die sie von Alan vorhin bekommen hat, mit der Akte und dem, was sie zu lesen bekam wollte sie etwas anderes prüfen. Waleria wollte wissen, wo sie zu dem Zeitraum gewesen ist, was in dieser Zeit los war, ob es passte, ob der Zeitraum stimmte.

      Ohne ihren Zugang konnte sie nicht viel auf ihrem Laptop finden, was ihr die Antworten liefern könnte. Sie war irgendwann ins Bett gegangen, hatte den Laptop auf dem Boden neben dem Bett abgelegt und mit ihrem Oberteil und in Unterwäsche geschlafen, denn was blieb ihr anderes übrig? Nicht viel, um ehrlich zu sein, aber es war immer noch alles besser, als in der Zelle zu sitzen. Es war sogar eine ganz angenehme Nacht, wie sie fand, eine seit einer wirklich langen Zeit, seit sie bei Don in der Wohnung geschlafen hatte, bevor diese zerschossen wurde, bis irgendwann etwas über ihr Gesicht strich, oder jemand? In ihrem Halbschlaf nahm sie an noch bei der CIA zu sein, deshalb wunderte sie sich, was das war. Einbildung? Sie wollte ihre Augen nicht öffnen. Sie wollte die Wärme im Bett noch ein wenig genießen.
      Als sie ihren Spitznamen hörte war sie innerlich entgültig verwirrt, das war nur eine Einbildung, oder? Konnte man im Halbschlaf halluzinieren? Oder träumte sie einfach nur? Doch der Kuss auf die Stirn zwang sie dazu ihre Augen leicht zu öffnen, um zu sehen, ob sie sich das nur einbildete. Waleria erkannte, was es war, oder eher wer es war und noch nicht so ganz realisiert wurden ihre Augen noch größer. "Don", stellte sie zufrieden fest und handelte schnell, indem sie sich bewegte und ihm um den Hals fiel, ihre Arme einfach um ihn legte. Jetzt war sie wirklich wach, immerhin war er bei ihr! Er war wach und ihm ging es gut und er gab ihr einen verdammten Kuss auf die Stirn! Das bedeutete doch etwas. Das hieß aber vor allem, dass sie sich das nicht eingebildet hatte.
      Zufrieden drückte sie den Mann an sich. "Ich habe dich vermisst", murmelte sie ihm zu, weil das einfach raus musste. Das war einfach alles, was sie die letzten zwei Wochen wollte. Ihn und ihre Freiheit.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Eigentlich hätte er sie am Liebsten ja weiterschlafen lassen, so wie sie hier lag und vermutlich kam sie in den letzten 2 Wochen in Gefangenschaft der CIA kaum zum Schlaf weshalb dieser dann bestimmt bitter nötig war. Sein Dad hatte für drei gedeckt gehabt und da sein Bruder nicht im Haus war, wollte er ihm kein schlechtes Gewissen machen. Doch ließ er es sich nicht nehmen sie für einen Augenblick einfach zu beobachten. Dass eine Frau wie Waleria es schaffte ihn den Kopf zu verdrehen. Am Anfang konnten sich die beiden so gut wie gar nicht ausstehen und sein einziger Gedanke ihrertwegen war eher, wie schnell Don und sein Team sie wieder loswerden würde, doch heute könne er sich ein weiteres Leben, ein weiteren Monat, ein weiteren Tag, eine weitere Stunde nicht mehr vorstellen. Er liebte sie, das konnte er nicht abstreiten und sie hatten ihre Höhen und Tiefen gehabt aber dies war in seinen Augen kein Grund gewesen die blondhaarige wieder gehen zu lassen. Erst wenn sie die Beziehung beendet würde er gehen aber solange sie das nicht tat, würde er bleiben. Hieß es denn nicht 'wie in guten und schweren Tagen' ? Bekam man denn nicht in solchen Dingen gerade den Beweis wie wichtig die andere Person einem war?
      Nachdem er anfing sie sanft zu wecken und ihren Namen erwähnte, wartete er auf eine Reaktion, entdeckte gleich darauf ihren Laptop neben seinem Bett, welcher am Boden lag. War sie etwa in der Garage gewesen um sich den zu holen? Oder sein Vater hatte ihr diesen gebracht was eher das erklären würde. Wozu brauchte sie ihn aber hier oben? Hat Waleria vorm Schlafen gehen noch gearbeitet? Nach allem was passiert war? Was musste sie da noch nachschlagen? Er war ja schon ein Arbeitstier gewesen und wusste aus eigener Erfahrung, dass Waleria ihm da sehr ähnlich war aber selbst jemand wie Don hatte eine Regel wenn er heim kam: nicht mehr an die Arbeit denken solange es nicht notwendig ist. Es kam zwar des Öfteren vor, dass er trotzdem hinten mit David an seinen Fällen arbeitete aber nur wenn er nur noch einen Schritt vor der Lösung stand. Ansonsten ließ er es bleiben und versuchte auszuschalten. Wozu war ein zu Hause sonst da? Um sich wohl zu fühlen mit den Leuten die einen wichtig waren. Eine andere Aufgabe hatte es doch nicht, oder?
      Sich darüber weiter einen Kopf zu machen war nicht mehr machbar gewesen als er merkte, dass Waleria ihre Augen leicht öffnete, diese schnell aber größer wurden als sie ihn erblickte, seinen Namen sagte und noch bevor er in der Lage war ansatzweise darauf zu reagieren, legte sie bereits ihre Arme um seinen Hals. Für einen kurzen Augenblick war er über ihr Handeln überrascht gewesen, da Waleria ja sonst mit ihren Gefühlen kämpfte sie zu zeigen oder zu sagen aber das hier? Für jeden normalen Menschen war es die Reaktion die man sich wünschte aber er und sie waren nicht normal was Beziehungen betraf. Nein! Beide waren in der Hinsicht, wie sie sich selbst sahen, kaputt. Don war mal verlobt, ja, aber seither hatte nichts mehr geklappt. Bis sie in seinem Büro erschien und nun in seinen Armen lag. Der schwarzhaarige zögerte nicht lange um sie selbst in seine Arme zu nehmen als sie meinte ihn vermisst zu haben. Es war wirklich ein schönes Gefühl gewesen dies von ihr zu hören, denn so wusste er, dass alles was sie sich bisher gesagt haben doch ehrlich gemeint war? "Du hast mir auch gefehlt. Sehr sogar" sprach er leise und gab ihr einen weiteren Kuss auf die Wange um die Umarmung noch genießen zu können. Er hatte alles an ihr vermisst: Ihren Charakter, ihr Aussehen, ihren Duft, ihre Wärme, ihre komplette Anwesenheit. Es verging keine Zeit an der er nicht an sie dachte. Don machte sich in den letzten 2 Wochen riesige Sorgen um sie und ihr Wohlergehen. Ging es ihr dort wirklich gut? Waren die Kollegen der CIA auch nicht zu hart zu ihr? Wurde sie nicht auch zu sehr in die Mangel genommen? "Ich muss dir was gestehen" war seine Stimme plötzlich etwas ernster geworden als er die Umarmung löste und ihr in die Augen blickte. "Es gibt da etwas von dem du wissen solltest" fuhr er weiter fort "Die letzten 2 Wochen waren wirklich nicht einfach gewesen. Weder für dich noch für mich. Ich hab wirklich versucht es zu verhindern aber es war einfach nicht machbar. Es traf mich komplett unerwartet auch wenn ich weiß, dass wir zwei beschlossen hatten zusammen zu sein aber.... " erklärte er weiter im selben Ton bevor er kurz stoppte, tief Luft holte um die weiteren Worten zu finden "das Sofa und ich.....es wird langsam ernst zwischen uns. Schließlich verbrachten wir die letzten 14 Tage miteinander" blieb er noch kurz ernst bevor er dann doch anfangen musste zu lachen.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie war jetzt nicht der Mensch, der wirklich große Emotionen ans Tageslicht brachte, aber das hier war anders, die Situation hier war deutlich anders und Waleria dachte einfach mal nicht nach, sie tat das, wonach es ihr war. Ihre Freude darüber, dass Don hier war und dass es ihm gut ging überkam sie einfach und so warf sie sich ihm an den Hals, um ihn fest an sich zu drücken. Er war hier bei ihr, er war lebendig. Selbst, wenn er nicht bei ihr bleiben wollte, wenn er nicht an ihrer Seite bleiben wollte bei dem, was ihr noch bevorstand war es ihr wichtig, dass es ihm gut ging. Er war ihr wichtig geworden und Waleria konnte sich nicht selbst anlügen, denn es lag eigentlich klar auf der Hand. Ihre Gedanken drehten sich nur um ihn, ihre Sorgen drehten sich um ihn und ihr Herz war so verdammt glücklich ihn hier bei sich zu haben. Sie hatte Gefühle für ihn, große Gefühle, aber das war ein Punkt, über den sie nicht gerade jetzt sprechen mussten. Eines war aber deutlich anders: Sie schämte sich nicht für ihre Reaktion. Don kannte sie schon in ganz anderen Situationen, warum sollte sie sich jetzt also schämen?
      Für den Moment schloss sie ihre Augen, als auch Don die Arme um sie legte. Sie hat ihm gefehlt, das hörte sie wirklich gerne, das erfreute sie gleich noch viel mehr. Seinen Kuss auf ihre Wange quittierte sie mit einem zufriedenen Lächeln und konnte sich keinen Grund vorstellen, warum sie den Mann überhaupt los lassen sollte. Es fühlte sich an, wie das nach Hause kommen nach einem langen Tag, wie einfach Geborgenheit und Sicherheit. Don gab ihr diese Sicherheit, in dem er sie einfach in seinen Armen hielt, er war ihre Sicherheit. Ein Gedanke, den sie sich früher verboten hätte, aber durch die Sorgen der letzten zwei Wochen, durch die Zeit davor mussten diese Gedanken einfach an die Oberfläche, sie konnten nicht viel länger zurück gehalten werden.
      Als Don meinte ihr etwas gestehen zu müssen suchten ihre Augen nach seinen. War doch etwas passiert? War etwas vorgefallen? Ist ihm etwas passiert? Wovon sollte sie wissen? Waleria verstand nicht ganz, aber sie wartete auf eine Antwort, denn mit Sicherheit würde sie gleich aufgeklärt werden. Sie runzelte ihre Stirn mit den weiteren Worten des Mannes, hat er sich das anders überlegt? Das.. würde sie verstehen, bei dem, was vorgefallen ist. So weit musste sie jedoch nicht denken, denn Don veräppelte sie einfach. "Don!", sie war wütend, aber gleichzeitig wollte das Grinsen nicht von ihren Lippen verschwinden. "Du bist so ein Arsch". Spielerisch schlug sie ihm mit der Hand auf den Oberarm, bevor sie ihren Kopf schüttelte. "Ein dummer Scherz", ermahnte sie den Mann, bevor sie sich wieder nach vorne lehnte, sich an ihn zu lehnen. Es kam nicht oft vor, aber ihr war es einfach danach, ihr war es nach Nähe und Geborgenheit.
      Hinter dem Scherz schien dennoch etwas zu sein, was ihr nicht gefiel: Das Don die letzten zwei Wochen auf dem Sofa schlief. Das war nicht gut.. "Ich wollte dich gestern nicht wecken", erklärte sie aber letztendlich, denn mit Sicherheit fragte sich Don, was sie hier tat. "Dein Vater hat mir angeboten hier zu schlafen.. Ich habe gestern meinen Deal unterschieben und ihn echt spät bewilligt bekommen.. Aber jede Nacht nicht dort in der Zelle ist eine gute Nacht". Leicht schmunzelte Waleria. "Das habe ich für unmöglich gehalten, aber wir haben uns geeinigt.. Ich kriege volle Straffreiheit.. Und Adam kriegt auch einen, wenn ich mich an meinen halte.. Wir sollten aber vielleicht später darüber reden.. Ich glaube, dein Vater wird mich köpfen, wenn er Wassilijew noch ein Mal hört". Sie griff mit ihrer Hand nach Dons, um mit seinen Fingern zu spielen. "Wie geht es dir?", wollte sie noch definitiv wissen.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Don versuchte wirklich bei seinem Geständnis ernst zu bleiben und er schaffte dies auch wirklich bis zum Schluss, doch konnte er sich kurz darauf den Lacher nicht mehr verkneifen. Das ernste als auch besorgte Gesicht, welches Waleria dabei aufsetzte war wirklich amüsant gewesen aber was soll er denn machen? Ihr es verschweigen? Die Beziehung zwischen ihm und dem Sofa wurde langsam bedenklich ernst. Schließlich verbrachten sie die letzten 2 Wochen miteinander und hatten schon einiges dabei durcherlebt gehabt. Einmal lag er seitlich drauf oder doch eher mit dem Rücken, wobei es am darauf folgenden Tag sein Körper schon zeigte wie entspannt es war. Sein Vater erwähnte des Öfteren schon, dass er ruhig in seinem alten Zimmer schlafen gehen könne, doch Don stand jeden Abend bis spät in die Nacht in der Garage um die Informationen zu sammeln sowie die Dokumente zusammen zu bekommen und wollte danach seine Familie nicht mehr aufwecken, sollten sie merken, dass er raufkam. Somit entschloss er sich dazu lieber im Wohnzimmer zu schlafen. Dies war ja vor diesen 2 Wochen auch nicht gerade ungewöhnlich gewesen. Alan fragte sich wozu er überhaupt sein Zimmer renovierte wenn er doch mehr unten lag als hier oben.
      Das Lachen verging nicht als sich Waleria nach seiner Erklärung hin aufregte, selbst dabei aber lächeln musste, und ihm mit der Hand gegen deh Oberarm schlug. "Was denn? Ich dachte wir sind ehrlich zueinander und das ist eine sehr ernste Sache. Du könntest Konkurrenz bekommen" scherzte er weiter darüber, legte aber seine Arme erneut um sie als sich die Agentin gegen ihn lehnte. Sanft stützte er sein Kinn auf ihren Kopf und schloss für einen Moment die Augen um einfach den Moment mit ihr hier und jetzt zu genießen. Waleria hatte ihn schon einmal aufgrund ihrer Behörde verlassen. Er nahm es ihr nicht übel, auch wenn er sauer war, aber sie musste einen Befehl befolgen. Trotzdem schwor er sich eigentlich dies niemals wieder zuzulassen und dennoch war es ihm nicht gelungen. Wieder wegen der CIA. Vielleicht lag ja nicht das Problem zwischen ihnen beiden sondern an den Behörden? Die wollten vermutlich nicht, dass sie zusammen waren? Aber bevor sich Don von ihr trennen müsse, würde er lieber seinen Job aufgeben. Er konnte sich ruhig auf was Neues umstellen auch wenn es hart werden würde. Waleria erklärte nach einer aufgebauten Stille im Raum, dass sie ihn gestern nicht wecken wollte. Wieso das denn? Er hätte doch kein Problem damit gehabt oder gab es einen bestimmten Grund dazu? Gleich darauf erklärte sie sich schon weiter, dass sein Vater ihr sein Zimmer angeboten hatte um über Nacht zu bleiben was ihn kurz zum Lächeln brachte. So kannte er ihn. Immer aufmerksam und hilfsbereit. Doch verschwand dieses wieder als sie schon weiter erklärte wie sie es überhaupt schaffte endlich ihre Freiheit zu bekommen. "Soll ich fragen was sie dir dagegen angeboten haben?" //oder eher mit was sie dich erpressen? //, schoss es ihm durch den Kopf als seine Tonlage dabei etwas abkühlend geworden ist. Ihm wurde ihre Bundesbehörde immer mehr und mehr unsympathisch er. Ob es wirklich richtig war überhaupt für diese weiter zu arbeiten konnte nur sie sagen bzw entscheiden aber er hielt von dieser gesamten Einheit nicht mehr viel. Nicht seit er mitbekam wie diese überhaupt vorgingen geschweige denn arbeiteten und das sogar gegen ihre eigenen Leute.
      Don wurde bei ihren weiteren Worten dann doch etwas hellhöriger während er ihre Spielerei mit seinen Finger betrachtete. Was meinte sie damit, dass sein Vater sie köpfen wird wenn er noch einmal den Namen von Wassilijew hört? "Wie soll ich das denn jetzt verstehen? Wieso noch einmal?" dabei löste er sich etwas um sie besser anzusehen. Er hatte zwar schon mal den Namen in seiner Anwesenheit erwähnt gehabt als er anfing mit ihr zu arbeiten und er der Sache nachgehen wollte. Aber da war er ja mit seinem Vater alleine? Seitdem hat er es vermieden gehabt das Thema anzuschneiden, weil Don genau wusste wie er darauf reagierte geschweige denn darüber dachte wenn sein Sohn was mit dem Russen zu tun hat.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Das war ein sehr schlechter Scherz gewesen, wie Waleria fand, aber der Mann schaffte es ihr ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Nach den letzten zwei Wochen war das einfach mal notwendig, wie sie es fand. Es war generell schön bei ihm zu sein und wie es schien wollte Don sie noch ein wenig länger behalten, dagegen hatte sie nichts, sie wird auch sehr gerne bleiben. "Ich bin ja jetzt da", entgegnete Waleria auf die Erklärung und schüttelte sachte mit dem Kopf, bevor sie sich an den Mann lehnte und er sie auch wieder in den Arm nahm. Das wollte sie spüren, seine Nähe und diese Geborgenheit, die damit zusammenhing. Sie schloss auch für den Moment ihre Augen, genoss das einfach nur und ließ sich bei ihm fallen, wie es sonst selten der Fall war. Wir es wohl weiter laufen wird, wenn sie ihren Teil des Deals erfüllen wird? Wird sie bei der CIA bleiben, oder wird sie sich nach etwas anderem umsehen? Wie stand Don denn eigentlich dazu?
      Sie erzählte ihm von dem Deal, oder eher davon, dass sie einen hatte. Seine Frage war richtig und berechtigt, ein kleines Lächeln bildete sich auf ihren Lippen. "Ich habe meine Seele verkauft", antwortete Waleria. "Quasi, jedenfalls.. Ich kriege die volle Straffreiheit, wenn ich der CIA die Informationen liefere, die sie haben wollen.. Der Fall gehört jetzt wohl, oder übel mir, aber dafür muss ich für nichts in Gefängnis, ganz gleich, was dabei herauskommt". Und ihr wurde eindeutig die Mitarbeit vorgeworfen. Don hatte ein Problem mit ihrer Bundesbehörde, aber das hatte er auch wohl schon bevor sie sich kannten. Die CIA arbeitete anders und Waleria selbst arbeitete anders, als es der Mann tat. Sie konnte die Abneigung aber verstehen, Homeland Security konnte sie auch nicht ausstehen.
      Ihre Worte über seinen Vater ließen ihn aber hellhörig werden. Waleria runzelte kurz ihre Stirn, warum war es dem Mann gerade so wichtig? Sie musterte ihn kurz. "Nun, ich habe gestern ein sehr ernstes Gespräch mit deinem Vater gehabt", antwortete sie ehrlich. "Und er hat mir zwar sehr freundlich, aber sehr eindeutig klar gemacht, dass ich dich in keiner Weise in den Fall einbinden soll, oder die CIA". Er musste ja nicht wissen, dass sie sich entschuldigt hatte und die Schuld auf sich nahm, das ließ sie vielleicht lieber aus, genauso wie die Tatsache, dass er ihr Dons Akte gab, das würde hier mit Sicherheit nur zu Streit führen. "Er ist sauer auf mich, weil du dich die letzten zwei Wochen mit Wassilijew auseinander gesetzt hast und das wohl wegen mir.. Er macht sich Sorgen um dich". Das tat sie auch, vor allem nach dem, was sie gelesen hatte. "Und ich habe ihm gesagt, dass ich dich nicht von etwas abbringen werde, was du dir in den Kopf gesetzt hast.. Du bist alt genug". Aber Waleria wird alles dafür tun, um Don nicht noch einmal einer solchen Gefahr auszusetzen. Es war etwas anderes, wenn er es selbst tat, als wenn sie ihn in etwas hinein zog. Sie schwieg über die Akte, das war einfach besser so, sie musste warten, bis Don bereit war es ihr selbst irgendwann zu erzählen. Doch etwas anderes wollte sie wissen, deshalb blickte sie nach seinen Augen. "Sind seine Sorgen bezüglich Wassilijew berechtigt?".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Ein paar Minuten war es ihnen beiden vergönnt gewesen einfach nur die Anwesenheit des anderen zu genießen und in den Armen zu liegen. Sie waren zwei Wochen voneinander getrennt gewesen, für Don kam es wie eine halbe Ewigkeit vor. Doch nun war sie hier. Hier bei ihm und er würde alles daran setzen um zu verhindern, dass sie wieder verschwand. Auch die CIA würde es nicht mehr schaffen. Sollte Waleria jedoch wieder untertauchen müssen, würde er keine Sekunde lang zögern um ihr zu folgen. Er konnte zwar nicht einfach alles liegen und stehen lassen, wie es bei ihr der Fall war, aber er brauchte nur vorher Lucas anrufen und die Sache wäre geklärt. Er wusste, dass sich dieser um seine Familie kümmerte, wenn es bei ihm nicht machbar war. Beide arbeiteten dafür schon zu lange zusammen um zu wissen wie der andere tickte. Dennoch hatte es auch etwas Beruhigendes gehabt von ihr persönlich zu hören nun hier zu sein.
      Schnell wurde das Thema aber schon gewechselt als Waleria anfing von ihrer Freiheit zu sprechen, doch ging das nur mit einem Deal. Wie konnte man das nicht kommen sehen, würde er noch sarkastisch hinzufügen, verkniff sich aber das Argument. Waleria's Behörde war ihn sowieso schon unsympathisch gewesen, warum sollte sich das denn auch in den 2 Wochen geändert haben? Selbst das Gespräch mit ihrem Kollegen war freundlich verlaufen, wenn man den abwertenden Unterton wegließ und den Schlag von Don außer Acht ließ. Aufmerksam horchte er ihren Worten als sie sich dazu entschloss auf seine Frage zu antworten. Eigentlich rechnete er eher damit, dass sie nicht wirklich darauf einging, so wie es sonst bis jetzt gelaufen war, doch nun sprach sie offen und ehrlich über die momentane Situation und was sie tun musste um ihre Freiheit beizubehalten. "Und solltest du keine liefern, buchten die dich wieder ein, richtig?" brachte er die Sache auf den Punkt. "Aber wenigstens haben sie mal ihren Kopf eingeschaltet und den Fall jemanden übergeben, die auch weiß was sie tut" versuchte er sie ein wenig aufzuheitern. Es war gut, dass man ihr den Fall übergab denn schließlich arbeitete Waleria lang genug an der Sache und hatte mehr im Blick als was es die restlichen CIA-Agenten hatten. Die würden nur einen Fehler nach dem anderen machen und zuviel Zeit verschwenden um nach den Fakten zu suchen, welche sie bereits gesammelt hatte. Daher wunderte er es ihn nicht mehr, wieso auch der Laptop hier oben lag. Ihre Kollegen konnte sich echt glücklich schätzen jemanden wie sie zu haben.
      Der Fall dürfte aber wohl nicht nur bei ihr geblieben sein als Don etwas hellhöriger wurde nachdem sie meinte, dass sein Vater durchdreht wenn er nochmals den Namen Wassilijew zu hören bekommt. Er selbst hatte das Thema in dessen Nähe immer vermieden und ja, er wusste auch, dass sein Sohn in letzter Zeit in der Garage daran arbeitete, ließ ihn aber damit in Ruhe um kein Streit zu verursachen. Sie hatten beide gestern ein ernstes Gespräch geführt gehabt? Über was denn? Was hatte er denn noch verpasst gehabt während er schlief? Zuerst ihre Ankunft und nun das! Seine Frage bekam schnell die Antwort als sie davon sprach, was dessen Bitte war sowie, dass er sich Sorgen um Don machte. "Das darf doch nicht wahr sein" kam es sauer aus ihm heraus während er aufstand und ein paar Schritte machte. Wie alt musste er noch werden bis sein Vater endlich akzeptierte kein kleines Kind mehr zu sein? Jeder wusste, wenn es um seine Arbeit ging, dass sich keiner einzumischen hatte. Das war sein Gebiet gewesen. Er mischte sich doch auch nicht in die Mathematik von David oder in die Stadtplanung seines Vaters ein und nur, weil er als Cop fungierte, der tagtäglich sein Leben riskiert, waren die Spielregeln plötzlich anders? Sein Blick ging zurück zur blondhaarigen Agentin als sie wissen wollte ob die Sorgen seines Vaters bezüglich Wassilijew berechtigt waren. "Was willst du damit nun wieder sagen? Willst du mich jetzt auch hindern daran weiter zu arbeiten? Gab ich irgendjemanden das Gefühl, dass es in den letzten Wochen ein Problem für mich war?" war seine Stimme wütend als auch etwas lauter geworden. Warum machte sie sich plötzlich solche Sorgen darum? Hatte er ihr irgendeinen Anlass dazu gegeben? "Mein Dad macht sich doch jeden Tag Sorgen um mich sobald ich das Haus verlasse, weil ich zu einem neuen Fall oder sonst was gerufen werde solange es mit dem FBI zu tun hat" war seine Stimme wieder leiser geworden als er weiter hin und her ging.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Der Deal war nicht so einfach, er war reaktiv kompliziert und beinhaltete einige Punkte, die sie erfüllen musste, aber dafür bekam Waleria die vollständige Freiheit und Straffreiheit. Ihr wird vieles vorgeworfen und trotz dessen, dass sie nichts davon gewusst hatte hat sie sich der Mittäterschaft strafbar gemacht, sie hat Informationen und Beweise verschwinden lassen, hat dem Mann unterbewusst geholfen und noch einiges mehr. Allein der Staatsverrat würde sie für sehr viele Jahre wegsperren und das wollte die definitiv nicht, dafür war ihr ihre Zeit mit Don viel zu wichtig. Ihre Freiheit war ihr wichtig und auch ihr leben.
      "Quasi", bestätigte Waleria die Annahme ihres Freundes. "Es ist Recht kompliziert..aber der wichtigste Bestandteil ist, dass ich als eine der wichtigsten Zeugen gegen Larcksen aussagen werde.. falls es zu einem Prozess kommt". Und das wird sie auch tun. "Wenn das alles wirklich so ist, wie ich es annehme.. werde ich mir einige Freunde mehr im Leben machen". Aber das war es ihr wert.. und Don war der Meinung, dass sie die Richtige für diesen Fall war. Es erfreute sie, dass er sie für kompetent und richtig für den Fall hielt, das ließ ihr Herz ein wenig aufgeregt schlagen.
      Das mit ihrem Vater erzählte sie dem Mann, wenn auch nicht ganz ins Detail. Don wurde sauer.. er ließ sie alleine sitzen und erhob sich. Waleria verstand die Aufregung nicht, sie runzelte ihre Stirn, was hat sie denn falsches gesagt? Ihre Frage, ob die Sorgen seines Vaters berechtigt waren brachten das Fass wohl zum überlaufen. Don wurde lauter, da wusste die Blondine gar nicht mehr wirklich, was sie sagen sollte. Im ersten Impuls wollte sie genauso laut zurück sprechen, aber eigentlich freute sie sich hier zu sein, mit dem Mann zu reden.. bei ihm zu sein. "Don..", konnte sie erst einmal nur raus bringen. Er war schon einmal ihr gegenüber lauter geworden, als sie einen Spaß gemacht hatte über seine Akte. Deshalb erwähnte sie das auch nicht, sagte ihm nicht, was sein Vater ihr in die Hand gab. Es schien ein sehr empfindliches Thema für den Agent zu sein. "Ich verstehe nicht, warum du mich jetzt damit anfährst". Innerlich war sie stolz auf sich, weil sie nicht weggelaufen ist und ruhig bleiben konnte. Doch Waleria erhob sich vom Bett, sie trug keine Hose, aber ihr Oberteil bedeckte samt der Unterwäsche noch das nötigste. Ihre Hand griff nach seinem Arm, wenn Don noch weiter so hin und her laufen wird wird sie noch durchdrehen. "Was ist los Don?". Irgendetwas schien ja gerade falsch zu sein. Sie hat ihm doch eine ganz normale, simple Frage gestellt. Ihre Augen versuchten seine zu finden, um vielleicht etwas zu erkennen. Aber was war los?
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    • Special Agent Dominic Walker

      "Ihr habt doch eindeutige Beweise seiner Aktivitäten beidseitig vorliegen die gegen ihn sprechen, sogar auch noch weitere Dokumente bekommen in denen Informationen darüber stehen, dass er der gesuchte Russe ist und trotzdem wird überlegt ob es zu einem Prozess kommt oder nicht?" kam es mit einem eher überraschenden Ton aus ihm heraus. Also das wunderte den schwarzhaarigen nun wirklich. Eigentlich dachte er, dass es mit all den Unterlagen von ihm als auch von der CIA die Sache klärt und man die nächsten Schritte einleitet aber ein Prozess wo er selbst auch noch aussagen kann? Vielleicht sollte sich doch das FBI dabei einschalten, doch andererseits wusste er, dass Waleria ihm dafür eher die Hölle heiß macht und auf solch einen Kampf hatte er nun echt keine Lust gehabt. Daher ließ er sie lieber ihre Arbeit machen und wenn die CIA damit sich selbst damit ein Fuß stellen soll, dann bitte. Don würde in der ersten Reihe stehen und lachen wenn der Moment kommt an dem es Larcksen, wie auch immer, gelingt sich frei zu kaufen. Da Waleria aber den Fall übernahm und nun die das Kommando in der Hand hatte, zweifelte er nicht an ihren Künsten. Sie hatte durchaus mehr Fakten auf den Tisch und wusste vorzugehen wenn es hart auf hart kam. Dafür war sie in die Sache schon viel zu lange verstrickt und somit würde selbst der Direktor der CIA den Kürzeren gegen sie ziehen.
      Die Stimmung bei Don änderte sich aber schlagartig als sie anfing von seinem Dad zu erzählen und was die beiden gestern für ein ernstes Gespräch geführt hatten. In erster Linie war er ja nicht auf sie sauer gewesen sondern eher über die Tatsache um was sein Vater sie gebeten hat. Der Agent konnte verstehen, dass sich dieser Sorgen um ihn machte wenn man bedachte wie es letztes Mal zwischen ihm und Wassilijew ausging. Dennoch machte er seinen Job schon lang genug um langsam selbst zu entscheiden wie weit er ging und wo für ihn die Grenze lag. Um sich ein wenig zu beruhigen stand er dabei auf und machte ein paar Schritte in seinem Zimmer. Dies half ihm meistens aber als Waleria ihn dann fragte ob die Sorge berechtigt sei, brachte sie damit das Fass zum überlaufen woraufhin er laut wurde und einiges sagte was vielleicht eher weniger klug war. Zweifelte sie etwa auch schon daran, dass er es nicht packen würde? Auch wenn es vielleicht Waleria nicht bewusst war, was diese Frage für ihn bedeutete so wusste er gerade nicjt hinter wem sie stand. Auf seiner oder auf Dad's Seite? "Tut mir leid" entschuldigte er sich und erklärte gleich darauf, dass sein Vater sich immer Sorgen um ihn macht, egal wann er das Haus für seinen Job verlässt. Es war zwar nur eine kleine Ausrede gewesen für dessen Handeln und Bitte an sie aber andererseits war es auch wiederum die Wahrheit. Als Waleria dann aufstand und sich um zu ihm begab um sanft seinen Arm zu packen der gerade mehr als nur angespannt sich anfühlen musste, so tat es auch irgendwie gut ihren warmen Druck darauf zu spüren was ihn schließlich zum stehen brachte. "Was ist los Don?", hörte er ihre Frage woraufhin er seinen Blick zu ihr wandte sodass seine Augen in ihre fielen. Ja....was war eigentlich los mit ihm? Warum schaffte es dieser Fall ihn nach solange Zeit immernoch aus der Bahn zu werfen? Er behielt doch sonst immer die Nerven, auch wenn es persönlich wurde. Sollte er mit ihr darüber überhaupt sprechen? Klar, sie hatte vorher ja auch offen und ehrlich darüber gesprochen gehabt was in den 2 Wochen bei der CIA geschah und wie es kam, dass sie frei war. Sowie hatten beide auch offen den jeweils anderen gestanden, dass sie sich gegenseitig vermissten und gefehlt hatten. Wie offen mussten sie noch miteinander sein, bis er endlich darüber sprach? Leicht zog er die Agentin zu sich um den kleinen Abstand zwischen ihnen beiden nun zu beenden und legte erneut seine Arme um sie, legte seinen Kopf an ihren und schloss die Augen. Wieso konnten sie nicht die Zeit stoppen und einfach nur hier stehenbleiben um die Gemeinsamkeit zu genießen? Don würde nichts lieberes als dass machen während er ihren sanften Duft einatmete. "Ich wollte dich vorher nicht so anfahren. Das hast du nicht verdient. Es tut mir leid" entschuldigte er sich erneut bei ihr. Don fühlte sich deswegen wirklich schlecht aber andererseits hatte sie ihm auch Anlass dafür gegeben. "Anscheinend weiß ich nicht mehr wo mir der Kopf steht. Zuerst das mit David, dann die Tatsache, dass du untertauchen musstest, Toby und Sophia und nun deine Gefangenschaft wobei das ja auch noch nicht wirklich geklärt bis man weiß was mit Larcksen geschieht. Keine Ahnung...ich hab vermutlich einfach Angst dich zu verlieren. Wieder und wieder und wieder" seufzte er etwas aus als die letzten Worte eher leiser aus ihm kamen. Zum Teil war es die Wahrheit gewesen auch wenn er sich damit vielleicht schon einmal erklärte als sie ihn fragte was los sei. Den anderen Teil ließ er lieber aus bevor Waleria noch entschied, dass es vielleicht doch besser wäre, wenn er nicht mehr mitagiert. Es war ja schließlich ihr Fall, somit konnte sie befehlen wer mit dabei sein durfte und wer nicht.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Woher wusste Don von den Informationen? Waleria hatte die ganze Zeit die Vermutung, dass er sie gebracht hatte, als der leitende Agent mit dem Schlag ins Gesicht zurück kam, aber sie wusste es nicht direkt. Don hat davon nichts erzählt, aber nun, sie hatten jetzt auch nicht sonderlich viel gesprochen bisher, immerhin sahen sie sich erst seit einigen Minuten. Doch er schien unzufrieden zu sein, sehr sogar, was Waleria seufzen ließ. "Das habe ich nicht zu entscheiden, Don", erklärte sie ruhig. "Auch die die CIA.. das wird der Staatsanwalt entscheiden, ob es einen Prozess geben wird, oder einen Deal.. ins Gefängnis geht er so, oder so.. dafür sorge ich persönlich". Und das war auch ihr Ernst. Nur gab es hier in den Staaten ein Rechtssystem, welches darüber entschied, was mit Menschen passierte, die gegen das Gesetz verstoßen. "Ich habe auch noch keine Ahnung.. ich wurde gestern am frühen Abend entlassen und werde nach dem Wochenende mich dem Fall widmen..". Er musste doch ein klein wenig Verständnis für sie aufbringen können, oder nicht?
      Mit der anderen Sache schien Don auch irgendwie Probleme zu haben. So langsam fragte sich Waleria, ob er nicht ein Problem mit ihr hatte.. womöglich.. immerhin griff er sie an und wurde laut, aber warum? Sie machte sich doch nur Sorgen um ihn! Warum durfte sie das nicht mitteilen? Sie sagten sich doch sonst alles, oder nicht? Er entschuldigte sich, aber das wollte sie gar nicht, sie wollte wissen, was mit ihm los war. Würde er ihr ehrlich antworten und sagen, was los war? Irgebdetwas musste doch sein.. und die Blondine wollte ihm helfen, für ihn da sein. Vertraute er ihr nicht mehr? Gab es womöglich doch keine Chance für sie beide? Als sein Blick ihren traf wusste sie nicht wirklich, ob das nicht schon alles zu viel gewesen ist, ob sie nicht einfach besser gehen sollte, doch Don zog sie zu sich und Waleria ließ ihn machen, um für einen Moment die Augen zu schließen. Sie verstand gar nichts mehr, aber sie wollte diesen Augenblick der Nähe genießen, bevor sie fragen wollte, ob sie nicht einfach gehen sollte. Ein wenig fühlte sie sich Fehl am Platz.
      Don sprach, er entschuldigte sich und ließ damit ein Lächeln auf ihren Lippen erscheinen. Er erklärte dann einen möglichen Grund für sein Verhalten. Waleria öffnete die Augen und ihr Herz setzte in dem Moment aus ,in welchen der Mann ihr offenbarte, dass er Angst hatte sie zu verlieren. Er hatte wirklich Angst sie zu verlieren? Diese Worte aus seinem Mund zu hören.. Waleria hob ihre Hand, um ihm über die Wange zu streicheln, sie fand im ersten Moment keine Worte dafür, was sie ihm gerne sagen würde. "Es tut mir leid", entschuldigte sie sich leise. "Einfach alles.. dass ich dich da rein zog, dass ich verschwunden war, dass alles so gelaufen ist". Das war alles nicht gut gelaufen. "Aber eine Sache tut mir überhaupt nicht leid.. und zwar, dass ich in deinem Büro erschienen bin damals". Ein Lächeln bildete sich wieder auf ihren Lippen. "Das was ich dir sagen will.. ist nicht einfach.. weil ich meine Gründe habe, warum es mir schwer fällt mich Menschen zu öffnen.. ihnen zu vertrauen..", und vor allem hat sie lange, wirklich sehr lange überlegt, ob sie es aussprechen will. Die letzten zwei Wochen hatte Waleria viele schlaflose Nächte, sie konnte sich das lange gut überlegen, aber es wollte an die Oberfläche raus, es musste gesagt werden! "Ich habe Angst um dich.. ich habe auch Angst dich zu verlieren.. du bist einer der besten Agents, die ich kenne, ich könnte mir nicht einmal vorstellen an dir zu zweifeln.. Don.. ich würde dir mein Leben anvertrauen", hat sie auch in vielen Momenten. "Und ich liebe dich". Es war raus. Es war raus und die Welt ist noch nicht unter gegangen. Das war für Waleria mehr, als nur aufregend, aber sie hat es ausgesprochen! Verdammt war sie stolz auf sich.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Don wusste wie das Verfahren nach Abklärung eines Falls aussah. Dass es nicht in der Hand einer Bundesbehörde lag ob es zu einem Prozess für den Verdächtigen kam oder nicht lernte man schon sehr früh in der Ausbildung. Trotzdem hatte er irgendwie damit gehofft gehabt, dass es für Larcksen erst gar nicht soweit kommen würde, da genug Beweise und Dokumente gegen ihn sprachen. Vielleicht lag ja das Glück auf seiner Seite? "Das Gefängnis wird ihm vermutlich nicht wirklich was ausmachen" kam es leise aber auch wieder ruhiger aus ihm heraus. Mehr wollte er aber selbst nicht mehr dazu sagen, da es auch nichts mehr zu sagen gab. Beide Agenten kannten die weiteren Schritte und momentan hieß es zu warten bis sich die Staatsanwaltschaft entschieden hat wie es weitergehen wird. Für den schwarzhaarigen war dies das Nervigste an seiner Arbeit....naja ausgenommen von der Schreibtischarbeit. Er war lieber draußen unterwegs als den ganzen Tag an einem Tisch gebunden zu sein. Wie andere Leute sowas überhaupt schafften verstand er sowieso nicht. Selbst David arbeitete den ganzen Tag daran aber der vergaß sowieso die Zeit sobald er in seiner kleinen mathematischen Welt verschwunden ist. Mit einem hatte Waleria auch recht: jetzt stand erstmal das Wochenende vor der Türe. Sie war frei und sollte es daher erstmal genießen können. Die Arbeit würde sowieso früh genug wieder zurückkommen.
      Dass er sie wieder angefahren hatte, tat ihm selbst innerlich leid. Es war nicht das erste Mal, dass dies zwischen ihnen geschah und er wollte ihr nicht das Gefühl geben nicht erwünscht zu sein. Es war genau das Gegenteil: Er liebte ihre Anwesenheit, liebte es sie alleine nur in seinen Armen spüren zu dürfen, liebte es wenn sie ihn anschrie, ihn Konter gab und auf den Boden zurückholte, wenn er mal zu weit auswarf. Sie war der Anker den er brauchte. Don wollte es auf keinen Fall mit ihr verpatzen. Er musste nur ehrlich mit ihr reden. Das konnte doch nicht so schwer sein? Sie waren zusammen, sie hatten beschlossen einen gemeinsamen Weg zu gehen und das ging nur wenn man sich auch vertraute. Vermutlich war dies einer der Gründe warum seine Beziehungen immer kaputt gingen. Zu sagen was einem beschäftigt war noch nie Don's Stärke gewesen. Er badetete es meistens mit sich selbst aus. Das ist heute so und wenn man schon von klein auf damit leben musste, dann war es umso schwerer es als Erwachsener jetzt abzulegen. Daher erklärte er ihr zum Teil was mit ihm los war. Die letzten Wochen zogen an seinen Nerven. Stets musste er einen kühlen Kopf bewahren und nun wo es langsam zu Ende geht, wächst ihm die Sache zu Kopf. Auch die Angst sie für immer deswegen zu verlieren stieg mit jeden Tag mehr. Dies zeigte sich alleine schon als sie untertauchen musste und nun die 2 Wochen bei der CIA gefangen gehalten wurde. Er brauchte sie und das vermutlich mehr als was er eigentlich jemals geglaubt hat. Als er ihre Hand auf seiner Wange spürte, blickte er ihr in die Augen und drückte sich dieser ein wenig entgegen. Alleine diese Berührung löste in ihm schon einiges aus. Das konnte nur sie schaffen. Das zeigte doch wie abhängig er von ihr bereits war. Ein sanftes Lächeln glitt über seine Lippen als sie anfing sich dafür zu entschuldigen wie alles abgelaufen ist während er seine Hand auf ihre auf seiner Wange legte. Wieso entschuldigte sie sich dafür? Waleria war doch am Wenigstens an allem schuld. Dass sie damals in sein Büro getreten war, war an diesen Tag das Beste was ihm passieren konnte, denn seither hatte sie seine Welt komplett auf den Kopf gestellt. Und zwar nicht auf die negative Art und Weise. Klar, es gab schwierige Zeiten dazwischen aber sie hatten bewiesen, dass man es gemeinsam schaffen kann um diese zu überstehen. Es heißt doch auch bei der Heirat: wie in guten, wie in schweren Zeiten und so wie er es sah, hatten sie bereits beides zusammen geschafft. Don horchte noch den weiteren Worten von ihr bevor er selbst was sagen konnte, aber mit dem was sie als Letztes von sich gab hatte er nun wirklich nicht gerechnet gehabt. Hat sie das gerade ernsthaft gesagt oder hat er sich verhört gehabt? Vielleicht sollte er zur Sicherheit einen HNO Arzt aufsuchen? Sein Herz hörte für einen Augenblick auf zu schlagen und auch er war für einen Moment komplett perplex gewesen, doch versuchte er sich wieder zu fangen, die passenden Worte zu finden. Waleria gestand ihm wirklich, dass sie ihn liebte. Eigentlich durfte es ihn nicht überraschen, da sie ja beschlossen hatten zusammen zu sein aber es war trotzdem noch was anderes es zu sagen als es nur zu empfinden. Aber, dass sie die Erste von ihnen sein würde? Sonst hielt sie sich ja sonst damit zurück? "Vielleicht sollten wir dich öfters einsperren um sowas von dir zu hören zu bekommen" sprach er leise mit einem frechen Grinsen da es lauter nicht mehr notwendig war durch den Abstand den beide zueinander hatten. Don verringerte diesen erneut um sie sanft zu küssen. Dabei legte er beide Hände hinter ihren Ohren, schloss seine Augen und genoss es einfach sie zu spüren...sie zu schmecken. Einfach alles an ihr war perfekt, mehr brauchte er an einer Frau nicht. Das was und wie Waleria war reichte ihn vollkommen aus. "Ich liebe dich auch und daran wird sich nie etwas ändern" hauchte er gegen ihre Lippen als er den Kuss kurz löste bevor er diesen wieder aufnahm. Sein ganzer Körper entspannte sich deutlich aber die Leidenschaft die er für sie empfand würde mit keiner Berührung von ihr jemals verschwinden. Don gehörte ganz ihr. Keine andere Frau schaffte es das in ihm auszulösen was sie schaffte. Sein ganzer Körper, seine Liebe, seine ganze Seele war nun an Waleria Sobolew verschrieben.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Die Worte, die sie aussprach, die Don galten waren nicht einfach für sie. Waleria war kein großer Gefühlsmensch, sie konnte nicht mit ihren Gefühlen so einfach umgehen und noch schwieriger war es das auszusprechen. Zwei Wochen hatte sie jetzt Zeit, um sich ihren Gefühlen bewusst zu werden und das zu üben, was sie jetzt aussprach. Letztendlich ging es einfacher, als gedacht, denn es war die Wahrheit, es war dass was sie gerade spürte und das, was sie Don wissen lassen wollte. Er hat es verdient zu hören, er hat es verdient zu wissen und das zu spüren. Don verdiente noch deutlich mehr, er verdiente die Welt und so viel Liebe, wie sie ihm nur geben konnte. Das war alles sehr kitschig, aber manchmal war es auch ihr danach, manchmal wollten die Worte raus und wollten ausgesprochen werden, auch wenn das nicht normal für sie war. Die Freude über das Wiedersehen mit diesem Mann hier machte es ihr einfacher.
      Sein Lächeln ließ sie gleich lächeln, Don war ein toller Mann, er war das, was sie sich wünschte und noch viel mehr. Deshalb sprach sie ihre Worte auch aus, gab dem Mann zu wissen, dass sie ihn liebte. Es kam in dem ersten Moment nicht zurück, vermutlich hatte er damit auch wirklich nicht gerechnet gehabt, aber jetzt war es raus. Etwa Unsicherheit überkam die Blondine, weil sie keine Antwort bekam, bis die ersten Worte aus seinem Mund kamen. Sie sollte öfter eingesperrt werden? "Hättest du wohl gerne", murmelte Waleria zurück, bevor sie endlich das bekam, was sie brauchte und wollte. Sie ließ sich küssen, zog sich sehr gerne in einen Kuss hinein und erwiderte ihn auch gleich. Das haben sie schon sehr lange nicht mehr gemacht und die Hände an ihrer Haut hinterließen gleich ein Kribbeln. Er liebte sie auch.. dafür unterbrach sie zu gerne den Kuss, um in den nächsten breit zu lächeln. Ihr Herz hüpfte wie verrückt und freute sich, sie freute sich so unglaublich, dass Don ihre Gefühle erwiderte. Das hätte sie sich in ihren Träumen nicht vorstellen können, auch wenn sie ja zusammen waren.
      Langsam löste Waleria den Kuss, um dem Mann in die Augen zu schauen. Sie lächelte ihm zu, wollte diesen Augenblick in sich aufnehmen. "Du bist trotzdem noch doof", machte sie leise klar. Eine Hand strich ihm durch das Haar. "Ich ziehe mich Mal an, bevor dein Dad noch irgendwie rein kommt", schließlich war die Tür auch nur leicht angelehnt und die Frau stand in Unterwäsche und einem Oberteil. "Wir sollten uns nachher Mal über diesen ganzen Fall Unterhalten", das sollten die vermutlich auch.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Genau das was hier gerade geschah, zwischen ihnen, war vermutlich das was sie einmal nach langer Zeit wieder benötigten. Einfach Zeit für sich beide gemeinsam. Sie waren zwar bei Toby und Sophia auch hier und da alleine gewesen und konnten somit etwas Gemeinsamkeit genießen aber es war dennoch großteils Waleria's Arbeit und Leben, warum sie dort waren. Vielleicht täte ihnen ein kleiner Urlaub oder Wochenendausflug gut um endlich mal von allem abzuschalten? Um seine Familie müsse er sich keine Sorgen machen, da er die letzten 2 Wochen hier verbracht hatte. Somit würden sie bestimmt schon mal 2 - 3 Tage ohne ihm auskommen und diesmal bekämen sie ja auch die Information, dass er wegfahre. Don war über ihr Liebesgeständnis ziemlich überrascht, da er nicht gedacht hätte diese Worte zuerst aus ihrem Munde zu hören. Waleria war in der Hinsicht, was Gefühle oder über sich reden betraf, eher eine zurückhaltende Person aber das hier? Was war der Auslöser für diese plötzliche Klarheit? Verständlich...Sie beide beschlossen eine Beziehung zu führen aber das eine war trotzdem noch ein Unterschied zum anderen. Lag es vielleicht an ihrer Gefangenschaft, dass sie sich klar wurde was sie wollte und was sie ihm gegenüber empfand? Eigentlich hatte Don sich in den 14 Tagen große Gedanken gemacht wie es zwischen ihnen beiden wohl weitergehen würde. Schließlich waren sie die letzten Wochen immer nur aufgrund ihrer Job's zusammen gewesen und nun würde alles bald vorbei sein und jeder ging zurück zur Normalität ihres Lebens. Hieß doch somit auch, dass sich die beiden nun weniger sehen würden? Würde damit auch der Kontakt weniger werden und damit irgendwann mal verblassen? Diese Sorgen verschwanden mit einem Augenblick als beide hier im Raum standen, sich ihre Gefühle beichteten und er noch einen kleinen Scherz zum einsperren dazu machte "Hmm, ja vielleicht?" grinste er erneut frech vor sich hin bevor er sie in einen zärtlichen Kuss zog.
      Er liebte sie und sie liebte ihn. Was gab es da Schöneres als einfach die Person bei sich zu haben die einem mehr bedeutete als das eigene Leben? Don hatte schon oft genug bewiesen und gezeigt, dass ihm das Leben der blondhaarigen wichtiger war als seines. Alleine schon im Wald als sie von ihren Kollegen umzingelt wurden. Lieber hätte er seinen Körper als Schutzschild für die Kugeln verwendet als eine in ihrem Körper sehen zu müssen. Es war ja schließlich sein tägliches Brot gewesen sich in eine Schießerei zu begeben während Waleria sich im Untergrund aufhielt. Waleria löste den Kuss wieder, den er ihr schenkte, wobei er ihr ebenfalls in die Augen sah und erneut lächeln musste als sie seine Worte horchte "Hey, das mit dem Sofa bin ich komplett unschuldig, ja? Das müsst ihr beide schon miteinander klären" kam er wieder auf die Beziehung mit der Couch von vorhin zurück. Dass sie sich langsam nach unten begeben sollten war schlüßig, denn sein Vater hatte das Frühstück bereits vorbereitet gehabt während er nach oben ging um sich eigentlich eine Dusche zu gönnen als er sah, dass Waleria in seinem Schlafzimmer schlief. "Etwa Angst doch erwischt zu werden?" damit kam er zurück auf die Anspielung, welche sie schon mal in Sophia's Wohnung hatten bevor beide gemeinsam unter die Dusche gingen. "Du kannst dir eine Jogginghose von mir leihen, wenn du möchtest. Im Kasten sind genug vorhanden. Oberes Regal neben den Shirt's" meinte er noch, da sich Don nicht sicher war ob sie überhaupt etwas anderes mit hatte außer die Klamotten, welche sie gestern getragen hat. Kurz gab er ihr nochmals einen Kuss um sich gleich darauf von ihr zu lösen um ins Badezimmer zu gehen als er ihre weiteren Worte horchte was ihn zum Seufzen brachte "Wal" dabei drehte er sich zu ihr um "Es ist Wochenende. Du bist gerade nach 2 Wochen aus der CIA raus was keine 24 Stunden her ist. Gönn dir doch selbst mal eine Pause. Über den Fall können wir am Montag noch zu genüge reden" sprach er offen aus bevor sie überhaupt noch etwas drauf sagen konnte, ließ er sie alleine ließ um sich unter die Dusche zu stellen. Einerseits sollte sich Waleria wirklich mal eine Pause gönnen und ausschalten. Andererseits war es auch ein kleiner Vorwand gewesen um der Sache für heute erstmal aus dem Weg zu gehen. Don war vorher schon ein wenig impulsiv deswegen geworden und auf eine Wiederholung war er nicht besonders scharf.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es war alles ein wenig anders gelaufen, als sich Waleria das vorgestellt hatte. Sie konnte aber auch nicht wissen, dass sie letztendlich zwei Wochen ihrer Lebenszeit in einer Zelle verbringen wird, oder, dass sie es sich trauen wird Don zu sagen, was sie für ihn fühlte. Letztendlich lebte sie für ihre Arbeit, bisher jedenfalls, für diesen Adrenalinschub, sie brannte dafür, was sie bisher tat, jetzt brannte sie aber auch für den Mann hier, der sie mit einfachen Sachen schon zum lächeln bringen konnte. Eine sehr ungewohnte Sache, aber die ganze Situation war mehr, als nur ungewöhnlich für die Blondine, dementsprechend musste sie sich auch nicht wundern, dass sie irgendwo das alles überforderte. Am liebsten würde sie von all dem fliehen, vor ihrer Verantwortung, ihrem Leben, vor dem, was sie sich noch stellen musste.. Vor ihren Gefühlen.. Sie würde gerne einfach Don an die Hand nehmen und mit ihm auf die andere Seite der Welt verschwinden, er war nicht das Problem und Waleria sprach genug sprachen, um wo anders klar zu kommen.
      Sie durfte sich Sachen von ihm nehmen, denn Waleria besaß nichts mehr, wenn sie ehrlich war. Mit einem Nicken und einem dankbaren Lächeln ließ sie das so stehen, wollte gleich schauen, ob sie etwas finden wird, was ihr passen könnte. Mit Sicherheit war etwas da, sie musste nur gut suchen, aber das wollte sie gleich erst machen, vorher genoss sie noch den Kuss den sie bekam und teilte Don mit, dass sie sich über diese ganze Sache noch unterhalten musste. Sein Seufzer deutete schon an, dass ihm die Worte wohl nicht so wirklich gefielen. Unsicher sah sie ihn an, während er ihr erklärte, dass sie sich eine Pause gönnen sollte. Er ließ sie mit diesen Worten alleine stehen und verschwand aus dem Badezimmer, während Waleria sich nicht sicher war, was sie jetzt tun sollte. Eine Pause gönnen? Aber was sollte sie tun? Sie besaß gar nichts mehr. Es gab keine Wohnung, keine eigenen Klamotten und keinen Platz, an dem sie zurück konnte. Ihre Konten waren wieder frei gegeben, sie konnte sich ein paar Sachen kaufen, ein Hotel bezahlen, aber was sonst? Wo sollte sie hin? Was sollte sie tun? Es machte sie unsicher, überforderte sie gleich auch.. Die Arbeit war das Einzige, was ihr bekannt war, was ihr neben Don übrig blieb, aber genau davon sollte sie eine Pause nehmen?
      Mit einem nicht gerade schönem Gefühl widmete sich die Frau der Kommode zu, um etwas zu finden, was ihr vielleicht passen könnte, aber es war einfacher gesagt, als getan, in den Klamotten schwamm sie fast schon und das nicht, weil Don irgendwie dick war, er war einfach deutlich größer und anders gebaut, als sie es war. Dazu kam es, dass sie durch den Stress auch wieder nicht viel gegessen hatte die letzten zwei Wochen.
      Waleria wartete nicht oben, sie ließ Don ein wenig Zeit, sie wollte ihn nicht überrumpeln, dass sie auf ihn wartete. Letztendlich zog sie sich ihre Jeans an, um die Treppe runter zu nehmen und seinen Vater zu begrüßen, ihm einen guten Morgen zu wüschen. Nach dem Frühstück würde sie in die Stadt fahren wollen, um sich ein paar ordentliche Klamotten zu holen, um allgemein irgendetwas zu besitzen, was nicht ihr Handy oder ihre Kreditkarte war, ihre Wohnung existierte nicht und was aus ihren Sachen passiert ist wusste sie selbst auch nicht. Ah, ein Haargummi besaß sie noch, mit welchem sie sich ihre langen Haare zu einem Zopf zusammen band.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Im Badezimmer angekommen, schloss er hinter sich die Türe sodass sonst niemand eintreten konnte. Wenn Waleria ihn ohne Klamotten erwischen würde, wäre es kein Problem, schließlich haben sich beide ja schon oft genug nackig gesehen aber, dass vielleicht sein Vater auch eintrat wollte er vermeiden. Klar, er wusch Don als kleines Baby und Kind in der Wanne aber irgendwann war der Zeitpunkt gekommen an dem ein Kind nicht mehr wollte, dass die Eltern sie so sahen. Seinem Shirt, Hose, Boxershort und Socken entledigt stellte er sich unter die Dusche, drehte das Wasser auf und regulierte die Temperatur bevor er anfing sich zu duschen. Es war wirklich ein schönes Gefühl gewesen zu wissen, dass Waleria ihn liebte. Manchmal war er sich unsicher wie sie ihn sah oder ob die Beziehung zwischen ihnen ernst gemeint war aber nachdem sich beide nun gestanden hatten was sie füreinander empfanden, konnte er all diese Sorgen über'n Berg werfen. Er gehörte ganz allein ihr und Don hatte nicht die Absicht dies irgendwann zu ändern. Sie war die Frau mit welcher er sich seine restliche Zukunft vorstellen konnte. Wie weit das Ganze aber noch führen wird, wusste er noch nicht aber darüber wollte er sich auch keinen Kopf machen sondern ließ es eher auf sich zukommen.
      In erster Linie war es auch mal wichtig gewesen, dass sich Waleria eine Pause gönnte. Es dankte ihr weder die Arbeit noch ihr Körper wenn sie ständig auf den Beinen war ohne sich eine kleine Auszeit zu nehmen. Da sprach er aus Erfahrung. Don arbeitete selbst immer wie ein Arbeitstier und einmal klappte sein Körper zusammen weshalb er 2 Wochen lang mit einer schweren Grippe, Fieber, Husten, Schnupfen, Kopfschmerzen, Gelenksschmerzen und was es noch so gab, zu Hause lag. Seine damalige Verlobte kümmerte sich um ihn aber für den schwarzhaarigen war das die Hölle. Er war einfach nicht der Typ der das Bett hüten muss und wollte stets wieder zurück zu Arbeit doch hielt sie ihm ständig davon ab. Daher war es gut sie vielleicht mal aus der Stadt zu bringen? Dabei fiel Don eine Idee ein, welche er ihr dann vorschlagen würde.
      Alan wunderte sich schon wo Don geblieben war. Er meinte doch nur eine kurze Dusche zu nehmen und meistens dauerte dies nicht länger als 5 - 10 Minuten. Nun waren es bereits 25 Minuten gewesen, welche er oben war. Hat er etwa Waleria entdeckt oder war ihm was anderes dazwischen gekommen? Noch bevor er weiter darüber rätseln konnte kam Waleria schon zu ihm runter und begrüßte diesen mit einem freundlichen 'Guten Morgen' "Guten Morgen" erwiderte er dies mit einem sanften Lächeln "Eine Tasse Kaffee?" fragte er nach und deutete schon auf den Esstisch welcher mit dem ganzen Frühstück vorbereitet war. Waleria sah frischer als gestern aus. Somit schien ihr wohl der Schlaf gut getan haben. Das freute ihn doch ein wenig. Schließlich war ja das Gespräch gestern und das was sie vermutlich über Donnie erfahren hat, nicht gerade gut gelaufen und irgendwie hatte er auch ein schlechtes Gewissen. War er mit all dem vielleicht zu weit gegangen? "Waleria...es tut mir leid wegen gestern. Ich weiß was ich dir damit zugemutet habe" entschuldigte er sich bei ihr.
      Nach kurzer Zeit kam Don, mit Shirt und Jogginghose, zu ihnen runter und setzte sich an den Esstisch, nahm sich einer der leeren Tassen, schenkte sich Kaffee ein und machte gleich einen Schluck aus diesem. Das Duschen ging schon immer recht flott, da er sich das fönen aufgrund seiner kurzen Haare ersparte. Der Kaffee seines Vaters schmeckte einfach immernoch am Besten. "Sag mal, was hälst du davon für die nächsten 2 Tage wegzufahren?" sah er dabei zur blondhaarigen. "Entweder Stadt, Strand oder Wanderurlaub. Das kannst du gerne entscheiden. Ich wäre für alles offen" somit war Waleria dazu gezwungen sich eine Pause zu gönnen und Don machte alle drei Dinge gerne sowie hatte er dieses Wochenende keine Bereitschaft. "Ihr wollt Urlaub machen?" kam es überraschend aus seinem Vater raus "Nur für 2 Tage, Dad. Danach bin ich wieder da. Das ist doch kein Problem, oder etwa doch?" sah er dabei etwas ernst zu diesem rüber. Dass er Waleria gebeten hatte ihn aus allem weiter rauszuhalten, nahm er ihn ziemlich übel. Es war seine Arbeit und da hat sich selbst sein Vater nicht einzumischen.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Mit einem Lächeln wünschte die Blondine Alan einen guten Morgen, kaum betrat sie die Küche unten, bevor sie sich an den Tisch setzte. So ein Essen war sie gar nicht mehr wirklich gewöhnt, immerhin gab es die letzten zwei Wochen zwar etwas, aber wirklich gut war es nicht gewesen. Ihr Magen freute sich irgendwie, auch wenn ihre Gefühle noch immer Achterbahn fuhren. Es war zu viel auf einmal und irgendwie wurde es auch nicht weniger, aber Waleria ließ sich nichts anmerken. "Sehr gerne", antwortete sie auf die Frage nach Kaffee und lächelte dem Mann zu, der sich kurz darauf auch schon entschuldigte. Er hat ihr einiges zugemutet und es gibt einen Anteil in Waleria, der es wirklich nicht wissen wollte, denn jetzt stand sie vor einem großen Problem. Sie konnte es Don nicht sagen, sie konnte aber auch nicht so tun, als wüsste sie nichts davon! Egal, was sie jetzt tat, es wird sowieso auf einen Streit und Probleme hinaus laufen. "Machen Sie sich keinen Kopf", bat sie Alan und merkte, dass sie ihn gerade gesiezt hatte. "Mache du dir keine Sorgen", verbesserte sie sich auch gleich. Noch einmal lächelte sie dem Mann zu, dann waren sie auch nicht mehr alleine.
      Für ihren Kaffee bedankte sich Waleria gleich auch, sie war dankbar für einen richtigen, normalen Kaffee. Ihre Augen musterten Don kurz, wie er sich seinen Kaffee machte, dann schlug er ihr vor.. Urlaub zu machen? Verwirrt blickte ihn die Blondine an, meinte er es ernst? Sie hatte die Wahl zwischen Strand, Stadt oder den Bergen.. Das war wirklich sein purer Ernst! Deshalb war sie noch ein wenig länger sprachlos, war froh, dass Alan etwas sagte, damit sie einen Moment hatte, um darüber nachzudenken. Wegfahren.. Das war ein Wort, welches selten bei ihr Bedeutung fand, denn Waleria arbeitete die meiste Zeit, sie mochte es nicht einfach nichts zu tun, das war nicht sie. Aber die Tatsache, dass der Mann es ihr vorschlug, dass er mit ihr diese Zeit verbringen wollte, die ließ ihr Herz ein wenig aufgeregt schlagen.
      Waleria wartete einen Moment, bevor sie das Wort ergriff, störte damit mit Sicherheit die Diskussion der beiden Männer. "Strand", wählte sie aus und machte damit deutlich, dass sie dabei war. Am Strand war sie schon so lange nicht mehr, jedenfalls nicht, um sich zu erholen. "Aber ich muss in der Stadt noch ein paar Sachen erledigen.. Ich besitze keine Wohnung mehr.. Und keine Klamotten, nicht einmal mehr eine Zahnbürste..", klärte sie Don auf, bevor sie ihm zulächelte. Also würden sie jetzt Urlaub machen? Waleria nahm einen Schluck des Kaffees, sie konnte es nicht glauben und noch viel weniger konnte sie glauben, dass sie dem einfach so zugesagt hat. "Und ich will nur rumliegen und nichts tun". Deshalb auch der Strand und nicht das Wandern, auch wenn sie es nicht so schlimm finden würde, Berge mochte sie auch.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lucy-chan ()

    • Special Agent Dominic Walker

      Alan lächelte ihr wieder sanft zu als sie zustimmte eine Tasse Kaffee haben zu wollen. Kaffee hatte sie bisher von ihm noch nie abgelehnt daher hätte es ihn eher überrascht wenn die es diesmal täte. Daher schenkte er ihr auch gleich was ein als er sich für sein Vergehen von gestern entschuldigte. Er wusste was er damit angerichtet hat. Alan brachte sie damit in eine Zwickmühle. So wie sie gestern reagiert hat auf die Geschichte zwischen Donnie und Wassilijew, wusste sie wohl nichts davon und somit hat sie auch vorher seine Akte anscheinend nicht gelesen gehabt. Wenn sein Sohn all dies herausfindet würde er ganz bestimmt sauer werden. Nicht nur auf Waleria sondern auch auf ihn. Ein klein wenig beruhigte es ihn als sie meinte, dass er sich keinen Kopf machen soll. Ein Lächeln auf den Lippen zauberte sie ihm auch als die sich mit ihrer Aussage verbesserte. Es war für jeden am Anfang sicher ungewohnt jemanden zu dutzen wenn man die Person eigentlich vorher sietzte
      Weiter kamen beide mit ihrem Gespräch nicht da Donnie bereits zu ihnen an den Tisch trat, sich auf einen der freien Stühle setzte und sich selbst Kaffee einschenkte woraus er auch gleich einen Schluck machte bevor er schon mit der Idee mit dem Urlaub kam. Die Überraschung oder eher Verwunderung in ihrem Gesicht war keinem der beiden Männer entgangen doch auch sein Vater schien komplett überrascht als er nochmals nachfragte um sicher zu gehen sich auch nicht verhört zu haben. Urlaub? Donnie schlug wirklich vor Urlaub zu machen? War das vor ihm auch sein Sohn? Das war doch sonst nie sein Ding und schon gar nicht freiwillig. Meistens ging er nur wenn sein Chef es ihn angeordnet hatte. Nur dann bekam man ihn aus dem Büro. "Nein, kein Problem. Ich bin einfach nur überrascht" gab dieser offen zu als Don fragte ob dies eines wäre und setzte sich neben ihn um ebenfalls ein wenig zu frühstücken. Als Don merkte, dass sein Vater sonst nichts mehr dazu sagte wandte er seine Aufmerksamkeit zurück auf Waleria "Und? Was wird es werden?" fragte er erneut nach aber so, dass sie sich entscheiden musste und keinen Weg auf eine Ausweichmöglichkeit hatte.
      Waleria entschied sich endlich. Strand also. Das klang doch nach einem guten Plan. Davon hatten sie zwar hier in Los Angeles genug gehabt aber es wäre kein Urlaub wenn sie zum Long Beach fahren würden. "Also gut. Dann fahren wir nach San Diego" eine Fahrt von etwa 3h. Das dürfte kein Problem sein. Viel weiter konnten sie auch nicht fahren wenn sie sich 2 Tage Auszeit gönnen wollten. Denn sonst säßen die beiden mehr im Wagen als am Strand. Von seiner Seite aus konnten sie auch ruhig mit seinem Dienstwagen fahren, den ein anderes hatten sie sowieso nicht zur Verfügung. "Ich würde ja meine anbieten aber da werde ich wohl noch einen Kostenantrag an die CIA senden müssen für die ganzen Reparaturen" Don wollte ehrlich gesagt nur wegen all dem seine Wohnung nicht aufgeben. Er musste halt nur alles ersetzen und das wars. Für all die neuen Sachen musste aber defintiv ihre Behörde aufkommen. "Wir können vorher ruhig einkaufen gehen, das ist kein Problem. Dafür haben wir Zeit" lächelte er ihr zustimmend zu und musste bei ihrem nächsten Kommentar schon etwas lachen. Sie und nur rumliegen? "Das glaube ich erst wenn ich es sehe" musste er weiterlachen. "Ihr könnt sicher das kleine Strandhaus von den Wilson's nehmen. Die sind sowieso immer nur im Frühjahr dort" schlug sein Vater plötzlich vor "Bist du dir sicher, dass es ihnen überhaupt recht ist?" war Don verwundert gewesen "Ganz bestimmt. David und Amira fahren auch hier und da dorthin. Der Schlüssel liegt immernoch am selben Platz. Ich werde Steve anrufen und bescheid geben, dass ihr dort seid" versicherte er ihm was Don doch sehr gelegen kam. Das Strandhaus war zwar nicht groß aber für einen kleinen Urlaub reicht es vollkommen aus. "Na dann, das kleine Strandhaus. Danke Dad" stimmte der schwarzhaarige zu und bedankte sich kurz dafür, dass sein Vater den Wilson's Bescheid geben wird. "Oder hast du lieber Lust auf ein Hotel?" fragte er Waleria. Schließlich soll sie ja auch mitentscheiden dürfen und in einem Hotel mussten sie sich um nichts selber kümmern. Im Strandhaus war kochen und Frühstück machen halt selbst angesagt.


      "We are only small chess pieces in a big game.
      Dead but alive at the same time!"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Die idee mit dem Urlaub kam sehr überraschend, wie Waleria es fand, aber es war eigentlich gar nicht Mal so schlecht, wie sie es fand. So konnte sie ein wenig abschalten, sie konnten zusammen etwas zur Ruhe kommen, Zeit verbringen, wie sie es noch nicht getan haben. Klar, sie haben Mal einen Abend etwas gemacht, aber das war nicht das Gleiche als das, was sie hier vor hatten. Waleria entschied sich aber für den Strand, wenn sie schon die Möglichkeit hatte zu entscheiden. Sie erhoffte sich davon einfach eine Menge Ruhe und etwas Nichtstun. Überrascht war die Frau auch, denn sie hatte nicht damit gerechnet, aber sie freute sich wahnsinnig. Etwas Auszeit passte gut und San Diego hörte sich auch sehr gut an. Vorher musste sie aber gleich noch ein paar Dinge klären, dann konnten sie von ihr aus los.
      Don sprach seine ehemalige Wohnung an und Waleria hatte da keine erfreulichen Nachrichten. "Ich glaube, das kannst du vergessen", machte sie ihm klar und nahm einen Schluck des Kaffees. "Du bist überall rausgestrichen.. es gab also niemals einen Angriff auf deine Wohnung". Entschuldigend blickte sie ihn an, aber das konnte mit den Kosten ein wenig schwierig aussehen. "Ich gucke Montag aber Mal, was sich machen lässt .. ich kenne die Dame, die in der Finanzabteilung sitzt". Und für Don würde sie wenigstens fragen, was sie tun konnten. Zur Not wird sie ihn das erstatten, damit er nicht ohne Alles da stand.
      Ihr Einkauf wurde aber bewilligt, darüber konnte die Frau nur lächeln. Sie war gezwungen sich ein paar Sachen zu kaufen, sonst besaß sie nämlich wirklich gar nichts mehr, außer den Sachen, die sie an hatte. Letztendlich gab es wohl auch eine Bleibe für die beiden, es gab ein Standhaus, welches sie nutzen konnten. Das klang doch gut, oder nicht? So hätten sie ein wenig Zweisamkeit und keiner würde sie stören. Sie könnten essen gehen, sich zurück ziehen, wann es ihnen passte und tun und lassen, wonach es ihnen war. "Ich finde das Strandhaus super", gab sie ehrlich von sich und lächelte Don zu. "Ich habe zwei Wochen in einer Zelle verbracht.. alles, was ihr nicht gleicht ist schon super". Das stimmte. Die war dankbar, dass Don überhaupt mit ihr wegfahren wollte, dass er bereit war sich das gemeinsam mit ihr anzutun.
      "Nach dem Frühstück fahre ich in die Stadt und dann könnten wir gegen Mittag los?", schlug sie ihm vor. Er konnte sie auch ruhig in die Stadt begleiten, wenn es ihm danach war, aber Waleria wusste nicht, ob er sich das antun wollte und ob er nicht bessere Pläne für seine Zeit hatte.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Don machte gerade einen weiteren Schluck von seinem Kaffee nachdem er meinte, dass die CIA noch einen Kostenantrag von ihm erhalten würde bezüglich seiner Wohnung. Schließlich gehört diese ja noch renoviert und wegen dem ganzen Zwischenfall wollte er sich nun wirklich keine Neue suchen müssen. Selbst für die hatte er ewig gebraucht, die Lage war gut und auch die monatliche Miete konnte er sich ohne Probleme leisten. Jetzt erneut damit anzufangen lag nun nicht gerade in der Top Ten seiner To Do Liste. Doch Waleria schien da anderer Meinung zu sein weshalb er sich verschluckte und kurz Husten musste. War das ihr Ernst? Hieß, dass er alleine auf all den Kosten sitzen bleiben würde? //Ist ja wieder mal typisch. Die CIA weiß sich echt rauszuputzen//, schoss es ihm durch den Kopf, behielt die Gedanken eher für sich um kein schlechtes Licht auf Waleria zu werfen. Er verstand ja, dass sie seinen Namen komplett aus allem streichen ließ um ihn damit bei allem zu entlassen. Somit war auch seine Wohnung nicht mehr involviert gewesen aber die CIA kann nicht von ihm verlangen, dass er jetzt alles von seinem eigenen Geld bezahlt während sie darauf schossen? "Nein, schon gut. Lass es. Du hast schon genug getan. Ich werde es selbst lösen" er wollte die Agentin nicht noch mehr in seine Angelegenheit mitreinziehen. Sie hatte selbst schon genug Sorgen und Dinge um welche sie sich kümmern musste und die waren weitaus wichtiger als das.
      Jetzt sollte aber keiner von ihnen beiden sich darüber Gedanken machen. Sie wollten Urlaub machen und nachdem sich Waleria für einen Strandurlaub entschied, hatte Don auch schon das richtige Ziel dafür im Kopf. Weit konnten sie nicht fahren, wenn sie nur 2 Tage dort verbrachten, somit blieb nur San Diego über. Sein Vater kam gleich mit der Idee das Strandhaus der Wilson's zu nehmen, was Don sehr gelegen kam. Dennoch ließ er es sich nicht nehmen Waleria zu fragen was ihr lieber war. Vielleicht war sie ja eher der Hoteltyp? Don liebte es eher abgeschieden von anderen zu sein, denn so kam er erst wirklich zur Ruhe bevor irgendwelche kleine Kinder umher schrien, weil sie am Buffet kein Muffin oder Buttercroissant mehr bekamen. Somit hätten sie auch ihre Ruhe gehabt und würden alles machen auf was sie Lust haben. Die blondhaarige stimmte zu zum Landhaus zu fahren woraufhin er nickte. Dann war es also abgemacht. Als sie dann auch gleich meinte nach dem Frühstück noch ihre Erledigung machen zu wollen um danach losfahren zu können, nickte dieser zustimmend. "Du kannst eine Tasche von mir haben. Ich hab genug oben, somit brauchst du dir keine Neue kaufen" meinte er noch dazu, sodass sie sich wenigstens eines erspart. "Die Autoschlüssel liegen vorne am Wohnzimmertisch" bot er seinen an. "Oder soll ich mitkommen? " fragte er nach, schließlich wollte er ihr nicht das Gefühl geben ständig an ihr zu kleben. Während sie weg wäre, würde er selbst seine Tasche packen und die Garage hinten noch aufräumen, sodass David diese wieder verwenden kann. Er hat sie lang genug in Anspruch genommen und sein kleiner Bruder hatte sich an die Vereinbarung gehalten keinen Fuß reinzusetzen solange er drinnen arbeitete.


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