[2er RPG] Brotherly Logic [Lucy-chan & Sohira]

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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Die Akte in ihren Händen war das, worauf sie jetzt hin gearbeitet haben und das, was ihr offenbaren wird, was sie gegen sie in der Hand hatten. Die Belehrung von Benjamin war lächerlich, er hatte doch keinerlei Ahnung, was hier wirklich los war, wer die Wahrheit sagte und was Waleria getan, oder nicht getan hatte. Sie wusste, dass sie unschuldig war, sie wusste, dass sie nichts mit der russischen Mafia oder dem zu tun hatte, was ich vorgeworfen wurde, jetzt musste nur der Rest davon überzeugt werden. Vor allem vermutlich Don, denn so langsam sagte ihr ihr Bauchgefühl, dass er womöglich kleine Zweifel hatte, oder sich nicht ganz dessen sicher war, wie viel Wahrheit hier drin steckte. Sie nahm es ihm nicht übel, wenn es so war, wenn es wirklich der Fall war, aber wissen wollte sie es trotzdem nicht.
      Ihre Augen musterten Benjamin, beobachteten ihn, während er die Bar wieder verließ und den Rest hier alleine zurück ließ. Waleria seufzte, sie hatte es geschafft diese Akte in der Hand zu halten, aber für welchen Preis? Für einen weiteren Feind in ihrem Leben? Für ein Stück mehr Kaltherzigkeit? Sie fuhr sich durch das Gesicht und blickte auf die Akte, die vor ihr lag. War es schlau hinein zu sehen?
      Sie blickte auf, kaum setzte sich Don ihr gegenüber. Und nun? Eine sehr gute Frage. Sie wusste es nicht wirklich. "Ich schaue mir an, was sie gegen mich in der Hand haben und entscheide dann, ob ich für immer aus dem Land fliehe, oder wir es schaffen mich von den Anschuldigungen rein zu waschen". Noch ein wenig skeptisch war Waleria, aber sie hat in deutlich schlimmeren Situationen schon gesteckt. "Ich habe keine Ahnung, was sie mit vorwerfen, deshalb ist es wichtig, dass ich das hier auch hier habe", sie deutete auf die Akte, die sie gleich aufschlug, um den großen Batzen an Unterlagen zu sehen, die sich drinnen versteckten. Es gab eine Menge Fotos, auf einigen sah sie richtig gut aus, aber mit der Tatsache setzte sie sich nicht lange auseinander, sie wollte an die Berichte, an das, warum sie hinter ihr her waren.
      Es war eine Menge, die sie durchsehen musste, an einige der aufgeführten Einsätze konnte sie sich nicht mal mehr richtig erinnern, so lange war es schon her, doch es gab wiederum andere, die die CIA mit einer möglichen Zusammenarbeit mit den Russen zusammen brachte. Ihre zweijährige Arbeit an der Organisation, ihre Berichte, über die Arbeit innerhalb der Gruppierung, ihre zweite Identität.. Es wurde ihr alles quasi im Mund verdreht und gegen sie angewendet, mit der Begründung, es nicht anders für möglich zu halten. Merkwürdig.. Ihre Augen beschäftigten sich mit eines der Fotos, die zu einem Bericht geschossen wurden. Sie sprachen von einem Symbol, welches hier aufgeführt gewesen ist. Mit dem Foto in der Hand lehnte sich Waleria zurück und musterte es, um sich zu erinnern, wo sie dieses Zeichen gesehen hatte. Sie hat es irgendwo gesehen, dessen war sie sich sicher, aber wo war eine andere Sache. Es war nicht einfach zwei Jahre ihrer Arbeit in so einer kurzen Zeit irgendwie zusammen zu bekommen, doch mit einem Mal wurde es ihr schlagartig bewusst.
      "Dieses Symbol", sie legte das Foto auf den Tisch hin, um Don mit in ihre Gedanken einzubeziehen. "Das habe ich schon mehrmals gesehen.. Bei den Russen, es war tätowiert auf ihren Unterarmen..". Sie blickte weiterhin das Foto an. "Und das habe ich bei Larcksen mal gesehen, wenn ich so darüber nachdenke.. er hat mir mal eine Tasche gegeben, die ich sicher entsorgen sollte, ich habe es nie hinterfragt, weil man seinen Boss nicht hinterfragt, aber da war dieses Zeichen drin zu sehen.. Ich habe es deutlich gesehen, als er sie Tasche gepackt hatte". Waleria versuchte sich die Erinnerung vor dem geistigen Auge vorzustellen. "Ich weiß nicht, ob ich es mir einbilde, aber ich habe es an seinem Unterarm mal vielleicht gesehen.. Was jedoch viel wichtiger ist ist diese Tasche, was sie enthält". Ihre Augen blickten auf. "ich glaube, ich weiß noch, wo ich sie entsorgt habe".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Beide waren endlich an dem Punkt angekommen an welchen sie wollten: Die Akte von der CIA, die ihr helfen sollte ihren Namen reinwaschen zu können. Ihre ganze Arbeit als auch ihr Leben hing davon ab und Don dachte keine einzige Sekunde mehr daran nur ansatzweise einen Rückzieher zu machen. Dafür war er selbst schon viel zu weit gegangen und sollte sein Chef herausfinden was er hier tat, konnte dies entweder seine Suspendierung oder im schlimmsten Fall seine Kündigung bedeuten. Desweiteren wollte er endlich wissen was es sich mit Larcksen und mit Wassilijew auf sich hatte. War er wirklich ein und dieselbe Person? Wenn ja würde Dominic keine Sekunde zögern um diesen Mistkerl endlich aus dem Verkehr zu ziehen. Wie lange hatte er versucht nach ihm zu suchen? Erst als sein Chef die Akte hat sperren lassen, blieb dem schwarzhaarigen nichts anderes übrig als sich dem Thema erstmal abzuwenden aber nun gab es einen neuen Weg es endlich zu beenden und alleine schon der Grund als auch die Sicherheit von Waleria zu sichern....die beiden Dinge waren es die ihn von diesen Weg nicht mehr abbrachten.
      "Dann solltest du dich gleich an die Arbeit machen" kam es ruhig aus ihm heraus und beobachtete die junge Frau vor sich wie sie die ganze Zeit über die Akte studierte und über jegliche Dokumente ihre Augen wandern ließ bis sie wohl auf etwas gestoßen war, was sie nicht mehr losließ. Hatte sie leicht etwas gefunden gehabt was ihr helfen würde? Er selbst konnte nicht mehr sagen wie es weitergehen soll, da Waleria die meisten Informationen hatten, daher musste er das Kommando erstmal auf sie verlagern. Es dauerte nicht lange bis sie sich vorlehnte und ein Bild mit einem Zeichen auf den Tisch legte, welches Don selbst dann in die Hand nehmen konnte um dies genauer zu betrachten. Es war ein Zeichen der Russen gewesen? Don dachte selbst darüber nach ob er dies schon mal wo gesehen hatte. Aus irgendeinen Grund kam ihm dies selbst bekannt vor aber woher nur? "Und das habe ich bei Larcksen mal gesehen, wenn ich so darüber nachdenke"..."Ich weiß nicht, ob ich es mir einbilde, aber ich habe es an seinem Unterarm mal vielleicht gesehen", alleine diese Worte "Ich glaube nicht, dass du dir das einbildest. Wassilijew hat ebenfalls solch ein Zeichen am Unterarm aber mit einer leichten Einkerbung an dieser Stelle am Zeichen" kam es mit einem gefühllosen Ton aus ihm heraus, deutete am Bild auf die Stelle des Zeichens während plötzlich eine Erinnerung an den Keller ihm in den Kopf schoss. Als Wassilijew Jack und ihn in Gefangenschaft hatte und sie folterte, konnte er deutlich ein Zeichen auf dessen Unterarm stets wahrnehmen. Was genau das aber zu bedeuten hatte, wusste er nicht. Nun legte Wal die Karten offen auf den Tisch. Im nächsten Moment legte er das Bild wieder zurück auf den Tisch um es der Agentin zu übergeben bevor er anschließend die Arme wieder vor der Brust verschrenkte. "Und wo ist diese Stelle?" fragte er anschließend wieder etwas mit einem ruhigeren Ton. Ihr gegenüber solch einen Ton anzuschlagen war nicht in Ordnung. Daher versuchte er schnell seine Gefühle wieder in den Griff zu bekommen und sich auf das wesentliche zu konzentrieren. "Wenn sie sich noch dort befindet, sollten wir sie holen gehen? Vielleicht gibt es dort weitere Sachen die deine Unschuld beweisen sowie auch gleich deinen Namen reinwaschen?" brachte er die Idee auf den Tisch wobei er sich sicher sein konnte, dass selbst Waleria schon diese Idee im Hintergrund hatte. Sie war momentan der einzige Anhaltspunkt, welchen die beiden hatten um die Sache endlich zu Ende zu bringen. "Also?"


      "We are only small chess pieces in a big game.
      Dead but alive at the same time!"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Jede der Organisationen führte eine Akte über ihre Mitarbeiter und das nicht gerade mit positiven Aspekten ihrer Karrierelaufbahn. Doch es war ein merkwürdiges Gefühl die eigene Akte in der Hand zu halten und sie zu lesen, zu erfahren, was man alles über sich Preis gegeben hat und welche Fehler man in seiner Arbeit begangen hatte. Diese Akte hier war ein großes Problem, denn all die Informationen, die gegen Waleria sprachen waren aus der Luft gegriffen und das war mehr als nur gefährlich. Jetzt verstand sie alles, sie verstand, warum Adam in Gefangenschaft gehalten wurde, warum man sie suchte und warum man sie schnappen wollte, aber das, was hier drinnen war stimmte nicht, es stimmte in keiner Art und Weise. Ihre Gedanken im Kopf bewegten sich in verschiedene Richtungen und wollten nicht aufhören, vor allem aber hatte die Blondine Angst, Don könnte das alles vielleicht glauben, es wäre immerhin nicht das erste Mal, dass er glauben würde, sie steckte mit den Russen unter einer Decke.
      Waleria fand etwas und sie teilte es Don auch mit, denn mit der Zeit, in welcher sie zusammen arbeiteten hatte sie gelernt, dass sie ihm vertrauen konnte. Er bestätigte ihre Gedanken, er bestätigte auch, dass Wassilijew solch ein Zeichen am Unterarm besaß, damit würde es ein weiteres Indiz dafür werden, dass ihr Vorgesetzter, dass Larcksen womöglich der verschwundene Russe war.. Doch ihre Augen musterten Don ein wenig länger, der Ton, mit welchem er mit ihr sprach.. Es war nicht das erste Mal, dass er so mit ihr sprach. Aber die nächsten Worte kamen schon anders aus ihm heraus, deshalb Versuchte Waleria es einfach zu ..verdrängen. Wo die Stelle war, das war schwer zu beschreiben.
      "Das ist ein wenig kompliziert, ich sollte es verstecken, verschwinden lassen.. Und bin wahllos herum gefahren damals, um eine geeignete Stelle zu finden, aber ich weiß grob im Kopf noch, wonach ich gegangen bin", erklärte die Frau ehrlich. "Es weiß eigentlich keiner außer mir, wo es ist". Aber der Vorschlag, den Don brachte war nicht schlecht. Vielleicht ist da etwas, was ihre Unschuld beweisen kann. Deshalb nickte die Frau gleich mehrmals. "Lass uns hinfahren", bestätigte sie Don. Sie sprach absichtlich von ihnen beiden, von uns und nicht nur von ihr selbst, denn diese Sache hier haben sie zusammen angefangen und werden sie auch zusammen zu Ende bringen. Etwas anderes kam da gar nicht mehr in Frage, ganz gleich, wie es privat mit ihnen beiden aussah.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Eines verstand der schwarzhaarige an der ganzen Sache nicht. Lucas erzählte ihm damals, dass Wassilijew ausgeschaltet wurde...von ihm persönlich. Wie konnte es also sein, dass Larcksen vielleicht hinter dem Russen steckte und überlebte? Man fand eine Leiche..bei der Autopsie gab man bekannt, dass es sich um ihn handelte. Wie konnte es daher sein, dass es soviele Einstimmigkeiten gab mit dem Boss der CIA? Oder war das Ganze nur ein reiner Zufall und Don reimte sich da was zusammen was in Wirklichkeit gar nicht hier war? Vermutlich halluzinierte er selbst schon, da der Einsatz von damals bis heute noch nicht wirklich verarbeitet war.
      Nachdem er Waleria mitteilte, dass sie es sich nicht einbildete und der Russe genau das selbe Zeichen mit einer Einkerbung an der gleichen Stelle am Unterarm hatte, legte er das Bild zurück auf den Tisch. Kurz darauf teilte sie ihm auch schon mit eine Tasche verschwinden hat lassen müsse, welche wohl nun doch die entscheidende Beweise in sich hatte um den Namen der Agentin hineinzuwaschen. War nur noch die Frage gewesen wo genau sie diese versteckt hatte und als sie meinte, wahllos drauf losgefahren zu sein, sank die Chance diese zu finden. Ob sie wirklich noch genau wusste wo in etwa der Ort war? Was wenn jemand die Tasche fand, per Zufall, und diese schon woanders hingebracht hatte? Don und Waleria hatten nicht genug Zeit gehabt um sich in der Stadt umzusehen. Waleria stand an der obersten Stellte der Liste der meistgesuchten Agenten, somit war das Risiko viel zu groß einfach durch die Straßen zu fahren bis sie diese fanden. "Hoffen wir nur, dass die Tasche noch dort ist" sprach er leise vor sich her und als die blondhaarige ihm gegenüber meinte loszufahren, nickte er ihr zu, stand auf und begab sich nach draußen. Kurz blickte er sich um und wandte sich an einen der Leute die auf seinen Befehl hin aufgestellt waren, um ihm mitzuteilen, dass sich alle von ihren Posten zurückziehen konnten. Da Benjamin nun verschwunden war und keine Gefahr mehr bestand, zumindest nicht hier im Dorf, gab es auch keinen Grund mehr, dass diese auf ihren Posten blieben.
      "Hier" dabei schupfte er ihr die Autoschlüssel rüber sodass Waleria selbst fahren konnte. Schließlich wusste sie ja in etwa noch wo sie Tasche versteckt hatte und bevor sie das Navigationsgerät neben ihm spielen würde, sollte sie gleich selbst fahren. "Wenn Larcksen dir die Tasche im Vertrauen gab um diese zu verstecken...hast du es dann nicht in Erwägung gezogen hineinzusehen?" wollte er dann noch von ihr wissen. Wenn sein Chef ihm diesen Job aufgab, würde er ihm zwar genauso vertrauen wie sie es bei ihrem Boss damals tat, aber dennoch hätte er wissen wollen mit was genau er da beauftragt wurde. Schließlich hing ja nicht nur sein Leben sondern auch das seines Agenten dran? Dass Waleria andererseits vermutlich nicht fragte oder nachsah, war bei der ganzen Geschichte, was er seit Beginn an ihres Treffens miterlebt hatte, nicht gerade verwunderlich.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Die Tasche würde noch dort sein, mit Sicherheit, immerhin war dieses Versteck dafür so wahllos gewesen, das wäre aber ein wirklich großer Zufall, wenn jemand sie wirklich zufällig finden sollte. Dieses Mal war Waleria die, die von ihnen beiden zuversichtlich war, die sich sicher war, dass das Glück auf ihrer Seite stand.
      Sie erhob sich gleich mit und sammelte die Sachen auf dem Tisch ein, um sie zurück in die Akte zu legen und genau diese mitzunehmen. Ob sie sie brauchten wusste sie nicht, aber sie war sich sicher, dass sie die Akte hier nicht einfach herumliegen lassen wollte. Die Gefahr war nicht vorüber nur, weil Benjamin verschwunden war, wer weiß, ob er nicht vielleicht doch gleich diese Adresse nannte und die Bar umstellt wird, immerhin wurde die Agentin gesucht und die CIA ließ nichts unversucht, um die gesuchten Agenten zu finden. Dessen war sie sich sehr gut bewusst.
      Dass sie fahren sollte war keine schlechte Idee, deshalb nickte sie dem Mann auch zu, kaum gab er ihr die Autoschlüssel. Sie erinnerte sich daran, was sie gesehen hatte, als sie die Tasche verschwinden lassen hat. Die Frage danach, ob sie nicht in Erwägung zog hinein zu sehen war berechtigt, ließ Waleria kurz seufzen. "Jaein", antwortete sie ehrlich. "Ich bin meinem Vorgesetzten treu gewesen und die Informationen, die er mir geben kann gibt er mir..", sie war ihrer Organisation treu. "Aber es hat mich skeptisch gemacht, weil ich nicht im Namen der CIA handelte, es war ein Gefallen.. Den er einforderte", und fairerweise fragte sie nicht nach. "Das Problem war nur, dass er auch keine Fragen gestellt hat, als ich um einen Gefallen bat.. Und genau das gleiche wollte er zurück bekommen.. Ich habe gesehen, wie er die Tasche gepackt hat, wie er Unterlagen dort hin gepackt hat und da war ein Buch mit diesem Zeichen, aus dieser Akte", Waleria deutete auf ihre Akte in der Hand. "Ich habe nicht rein gesehen, deshalb habe ich keine Ahnung, was darin sein könnte".
      Darüber konnte Don denken, wie er wollte, aber er konnte es ihr nicht vorwerfen, er hat in den letzten Wochen auch nicht immer an den richtigen Stellen eine gesunde Skepsis vorweisen können, zum Beispiel bei den Anschuldigungen, wegen welchen er Waleria hat festnehmen lassen. Gut, sie war ihm nicht mehr böse, aber er machte genauso Fehler, wie sie es tat, es war menschlich und irgendwie auch normal, seiner Organisation blind zu vertrauen, in einem gewissen Rahmen jedenfalls. Dafür war sie ausgebildet worden, für genau die speziellen Aufträge. Länger wollte die Frau darüber nicht nachdenken, sie stieg in den Wagen auf der Fahrerseite ein und legte die Akte nach Hinten auf die Rückbank, um sie einfach mitzuhaben.
      "Ich weiß in etwa, wo wir hin müssen.. ich habe die Tasche im Wald verschwinden lassen", ließ sie Don wissen. "Und wenn sich nicht gerade alles geändert hat, weiß ich noch, was ich gesehen habe".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Don sah immer zu, dass niemand Unschuldiges in seine Fälle reingezogen wird, auch wenn es sich hier und da manchmal nicht vermeiden ließ. Dennoch glaubte er nicht daran, dass Benjamin hier noch im Dorf war und nur darauf wartete, dass die beiden die Bar verließen um sie dann anschließend zu schnappen. Mit den ganzen Leuten, welche er aufgestellt hatte, würde Benjamin definitiv im Nachteil sein, doch als der schwarzhaarige davon ausging, dass diese Gefahr nicht mehr bestand, ließ er die Truppen zurückziehen um wenigstens hier wieder das normale Leben zurückzuholen, was sie sich alle sichtlich aufgebaut hatten. Er wollte nicht noch mehr Probleme bereiten als was sie alle schon mitmachen mussten alleine durch die Anwesenheit der beiden. Wie es jedoch außerhalb der Stadt aussah, konnte er selbst nicht sagen aber dieses Risiko waren Waleria als auch er bereit gewesen einzugehen.
      Als er ihr die Autoschlüssel zuwarf, sodass sie fahren konnte da Waleria ja auch wusste wo sie damals die Tasche versteckt hatte, fiel ihm dabei jedoch noch eine Frage ein, welche ihn wirklich brennend interessiert hatte. Hatte sie es nie Erwägung gezogen gehabt hineinzusehen, nachdem Larcksen ihr die Tasche gab ohne jegliche Informationen was sich darin befand? Waleria ließ nicht lange auf sich warten um ihm diese Frage zu beantworten und einerseits konnte er das sehr gut nachvollziehen, dass sie ihm vertraut hatte. Wenn sein Boss ihm um einen Gefallen bat dann vertraute er ihm ebenfalls ohne weitere Fragen zu stellen. Wäre das Vertrauen nicht vorhanden, könnten sie sowieso nicht zusammenarbeiten und Waleria als auch Don gehörten einer Bundesbehörden an, somit war es sozusagen schon ihr täglicher Job solche Aufgaben zu übernehmen. Daher konnte er ihr keinen Vorwurf in der Hinsicht machen. Wie denn auch? Wenn man die ganze Sache hier genauer betrachtete, dürfte er erst gar nicht hier sein. Don hatte sich zwar bei Lucas damals gemeldet und gemeint Urlaub zu nehmen aber er wusste auch, dass es vom FBI nicht gern gesehen wird, wenn man sich ohne weitere Daten, Informationen oder sonst was mit einer anderen Bundesbehörden zusammentut. Don wusste, dass sein momentane Handeln sicher noch Konsequenzen haben wird aber was wäre er für ein Agent, wenn er diese Sachen nicht einging sondern immer nach Vorschrift handelt? Das wäre nicht Don.
      Danach setzte er sich selbst schon in den Wagen aber diesmal auf der Beifahrerseite, was ziemlich ungewohnt für ihn war, wenn man bedenkte, dass er es meistens war der am Steuer von ihnen beiden saß. "Kein schlechter Ort um etwas verschwinden zu lassen" gab er offen zu. Los Angeles hatte genügend Wälder, besonders oben bei den Bergen, zur Verfügung gehabt, daher würde es etliche Zeit kosten dort etwas zu suchen was jemand versucht hätte zu verstecken. "Heißt somit aber auch einmal durch die Stadt durch" sprach er weiter gedanklich aus. "Na dann mal los"


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie erklärte ihm ehrlich, wie die Antwort auf seine Frage aussah, öffnete sich vor allem und war bereit ihm zu antworten, aber der bittere Nachgeschmack auf ihrer Zunge ließ sie nicht los, kaum setzte sich Don in den Wagen und antwortete ihr nicht. Er kommentierte es nicht, er schwieg und sprach eher etwas zu dem Wald, in welchem Waleria damals die Tasche verschwinden lassen hat. Wollte er nichts dazu sagen, weil er enttäuscht war? Oder weil er eine ganz andere Meinung darüber hatte? Oder vielleicht, weil er einen Streit mit ihr verhindern wollte? Die Blondine selbst war sich dessen nicht so ganz sicher, aber sie bemerkte für sich, wie wichtig ihr das erschien, was Don über sie dachte. Nun, wirklich gut war es nicht, natürlich nicht, immerhin war sie damit irgendwie von ihm abhängig, zumindest auf der Gefühlsebene, aber sie wollte diesen Gefühlen und dieser Unsicherheit keinen Platz geben, nein, stattdessen startete sie den Motor.
      "Wir müssen nicht durch die Stadt durch", erklärte sie dem Mann auf der Beifahrerseite mit einem sanften Lächeln, bevor sie rückwärts raus fuhr und von dem Parkplatz der Bar fuhr, um sich auf dem Highway ins Geschehen unter zu mischen. "Wir fahren Außen herum", erklärte sie und blickte für einen kurzen Moment zu Don, bevor sie auf die Straße zurück sah. "Die Gefahr, dass wir in der Stadt in stockenden Verkehr geraten ist groß, ich fühle mich sicherer, wenn wir Außen herum fahren". Das war auch inzwischen kein Problem es dem Mann zuzugeben, wenn sie zugeben konnte Gefühle für ihn zu haben, dann konnte sie auch das zugeben.
      Der Verkehr war fließend, sie kamen gut voran, auch wenn es um die Stadt herum deutlich länger dauerte, statt Mitten durch. Waleria konzentrierte sich, sie versuchte auf Punkte zu achten, die ihr damals schon aufgefallen waren. Ein großes Schild von dem Naturpark außerhalb von L.A. lenkte ihre Aufmerksamkeit kurz auf sich. "Hier bin ich runter", erklärte sie und tat es ihr damaligen Ich gleich, um die Ausfahrt zu nehmen und nach einigen Metern die Straße dem Waldweg auszutauschen. Die Geschwindigkeit reduzierte sie ein wenig, die Straße war uneben, Waleria wollte den Wagen nicht irgendwie kaputt machen, bis sie an einer Sackgasse angelangten und sie auf dem kleinen Parkplatz den Wagen parkte. Sie sah sich noch im Auto um. "Achte auf ein kleines Schild mit einem roten Pfeil", wies sie Don an. Sie war damals ein Stück weit dem Wanderweg gefolgt.. Aber nur ein Stück weit.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Don wusste ehrlich gesagt nichts auf ihre Antwort zu erwiedern. Er wusste nicht was er hätte sagen sollen ohne, dass es vielleicht falsch verstanden wurde. Er war von ihr nicht enttäuscht gewesen nicht hineingesehen zu haben. Er selbst hätte dies nicht gemacht, da seine Loyalität zu seinem Boss hin viel zu hoch war. Wie oft hatte der Mann ober ihm schon den Arsch gerettet geschweige denn ihn seine Arbeit so machen lassen wie er es am Besten hielt und dafür die Konsequenzen gezogen? Er war seinem Chef einiges schuldig, wenn nicht sogar sein Leben, daher konnte er auch Waleria's Vorgehen komplett verstehen. Aber war es auch richtig das zu sagen? Was wenn sie eigentlich von ihm etwas anderes erwartete zu sagen? Don lernte früh schon für sich selbst zu wissen wann etwas gesagt werden musste und wann nicht und für diesen Moment hielt er es für klüger seine Meinung dazu sicherheitshalber für sich zu behalten. Jetzt hatten sie aber auch die Chance wirklich herauszufinden was sich in der Tasche befand und dieses Ziel durften die beiden nicht verlieren nur, weil sie sich vielleicht jetzt darüber streiten würden.
      Ins Auto gesetzt und seine Sorge ausgesprochen, dass sie durch die ganze Stadt fahren müssten, startete Waleria den Wagen und fuhr rückwärts aus der Lücke raus als sie meinte, dass sie von außen rum fahren würden. Von außen? Das war doch ein extrem großer Umweg gewesen wenn sie in die Wälder fahren wollten? Aber Waleria schien zu wissen wie sie am Besten hinkamen, daher akzeptierte er ihre Richtung mit einem Nicken während sein Blick auf die Straßen ging. Selbst als Beifahrer war er sehr aufmerksam gewesen was andere Autofahrer taten um Waleria vielleicht rechtzeitig auf ein Hindernis aufmerksam machen zu können. Das war auch schon bei seinen anderen Fällen so, wenn Danielle, Lucas oder Brian fuhr und er auf der Beifahrerseite Platz nahm. "Kann ich gut verstehen. Das war selbst meine Sorge gewesen. Schließlich wissen wir nicht wie Benjamin oder die CIA auf das Ganze hier reagiert und im Stau sind wir ein deutlich leichteres Ziel als wenn wir uns stets weiterbewegen" gab auch er seine Sichtweise drauf um ihr ein wenig die Sorge zu nehmen vielleicht alleine damit zu sein.
      Es dauerte eine Weile, auch mit fließenden Verkehr, bis sie am Anfang des Waldes von Los Angeles angekommen sind und bei einem großen Schild des Naturpark's ankamen an dem Waleria meinte runtergegangen zu sein. Ohne zu zögern fuhr sie auch schon den schmalen Weg entlang, welcher ziemlich viele Unebenheiten hatte weshalb sie auch die Geschwindigkeit ein wenig reduzierte. Wenn der Wagen dadurch kaputt gehen würde, würde er nicht Waleria die Schuld dafür geben sondern eher mehr der Werkstatt des FBI's. Schließlich waren die doch dafür angestellt gewesen die Wagen stets im Schuss zu halten und wenn sie nicht mal sowas aushielten, waren es definitiv die falschen Fahrzeuge gewesen. Zu seinem Glück jedoch parkte sie den Wagen an einen der freien Parkplätze, blieb aber noch sitzen als sie meinte auf ein Schild mit einem roten Pfeil zu achten. "Sag mir bitte nicht, dass du es dort versteckt hast?" kam es ruhig aus ihm heraus bevor er dann schon ausstieg und sich umsah. Auffälliger ging es in der Hinsicht ja dann nicht mehr, wenn die Tasche dort wäre. Was würde er dafür geben jetzt David an seiner Seite zu haben. Sein kleiner Bruder kannte sich in den Wälder schon immer besser aus als er selbst, da dieser viel wandern ging. Er wüsste sofort wo man dieses Schild mit dem roten Pfeil schnell fand, doch jetzt war er zu Hause mit seinem Dad. "Hoffen wir mal, dass wir nicht zu spät sind" Don bewegte sich ein wenig Richtung Süden den Wanderweg, welcher vorhanden war, entlang um weiter Ausschau zu halten, atmete dabei auch etwas von der frischen Luft ein. Vielleicht sollte er sich auch mehr in den Wald begeben? Könnte helfen den Kopf frei zu bekommen? Weit und breit war nirgendwo jemand oder etwas zu sehen gewesen. Nur das zwitschern der Vögel war zu hören während die Blätter und die Äste unter seinen Füßen knackte als er weiterging. Wie weit war sie denn damals gegangen um die Tasche zu verstecken?


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    • Special Agent Waleria Sobolew


      Die Aufregung über diese Sache hier war spürbar und die Frau merkte deutlich, wie nervös sie war. Es war eine riskante Sache, die sie gerade hier durch zogen, aber es gab kaum noch richtige Anhaltspunkte, was sie denn überhaupt tun konnten und damit blieb nur noch das hier übrig. Was blieb ihnen sonst? Sich stellen? Das würde Waleria tun, wenn es die einzige Möglichkeit wäre, um Don zu retten, aber in dem jetzigen Augenblick führte es zu nichts. Sie hatten sonst wenige Anhaltspunkte, wenige Informationen, das hieß, sie mussten darauf hoffen, dass diese Tasche ihnen helfen könnte. Innerlich war sich die Frau nicht so ganz sicher, ob sie helfen könnte, aber sie zog es durch und parkte den Wagen in der Sackgasse des Waldweges.
      Don brachte sie zum Schmunzeln mit seiner Aussage. "Komm schon, ein wenig Intelligenz musst du mir doch zutrauen", scherzte die Blondine und stieg dann auch aus. Sie hat es nicht dort an dem Schild platziert, aber dieses Schild führte zu einem Wanderweg, von dem Waleria irgendwann dann abgekommen war, um die Tasche zu verstecken. Sie blickte sich auch gleich um, kaum schloss sie die Tür des Wagens, um dieses Schild zu erkennen. Es gab einige Wanderwege hier. "Sind wir mit Sicherheit nicht", sprach sie zuversichtlich. "Wenn mir nicht gerade jemand gefolgt ist weiß ich nicht, wie man sonst dahin kommen sollte", erklärte sie ehrlich. Der Wald war sonst ruhig, an hörte das Rascheln der Blätter, die Bäume bewegten sich leicht, wenn der Wind kam. Waleria erkannte jedoch den roten Pfeil und deutete auf diesen. "Hier entlang". Sie lief gleich vor, lief am Don vorbei, um die beiden zu führen, um sich umzusehen und darauf zu achten, was sie in ihren Erinnerungen noch hatte. "Ich bin irgendwann vom Weg abgekommen und in den Wald hinein", ließ sie den Mann hinter sich wissen, während sie weiter lief. Nach einigen Metern blieb die Frau stehen, hinter ihnen war nur der Weg zu sehen, das Auto nicht mehr zu erkennen wegen der Bäume, die sich immer dichter um sie versammelten. Kurz überlegte sie, blickte sich um, bevor sie weiter lief. Die Bäume sahen fast alle gleich aus, aber Waleria achtete auf etwas bestimmtes, auf einen Baum, der mit Farbe markiert war, der die weiteren Wanderwege anhand der verschiedenen Farben zeigte. Hier war sie damals vom Weg abgekommen. "Hier entlang", sie blickte nach Don, um dann von dem Weg abzukommen und in den Wald hinein zu laufen. Hier führte kein Weg entlang, hier musste man aufpassen, wohin man trat und was auf dem Boden lag. Ihre Schritte waren zu hören, der Laub, der auf dem Boden lag gab Geräusche von sich. Mit jedem Schritt weiter hinein verschwand auch der Wanderweg hinter ihnen. Waleria blickte immer wieder nach hinten, um sich zu vergewissern, dass Don hinter ihr blieb, bis sie die kleine Lichtung erreichten, die sie in Erinnerung hatte. "Ich bin zu gut", musste sie sich grinsend selbst loben, bevor die Frau die Bäume musterte, die vor ihnen zu sehen waren. "Eines der Bäume hatte ein Loch im Stamm", vermutlich ein Eichhörchenbau, oder so. "Dort habe ich sie rein gesteckt".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Selbst der schwarzhaarige konnte sich bei ihrem Kommentar ein leichtes Lächeln nicht verkneifen. Waleria war in der Hinsicht wirklich eine andere Art von Frau gewesen. Jede andere hätte seine Meldung ihm ziemlich übel genommen und wäre gleich sauer gewesen aber Waleria nahm es ziemlich gut mit Humor auf. Vermutlich war sie wirklich die Frau gewesen nach welcher er solange gesucht hatte? Aber wie würde die Sache nach all dem hier noch aussehen? Gab es überhaupt eine Zukunft, welche beide gemeinsam erleben konnten oder würden sich ihre Wege für immer trennen?
      Lange hatte der schwarzhaarige keine Zeit gehabt sich darüber einen Kopf zu zerbrechen als sich beide schließlich auf den Weg machten um das rote Schild mit einem Pfeil zu suchen. Don folgte stets Waleria als sie das Kommando übernahm, musste dennoch im dichten Wald aufpassen wohin man trat. Es war zwar nicht wirklich feucht gewesen geschweige denn hatte es in den letzten Tagen geregnet, dennoch gab es Stellen an denen es deutlich rutschiger war. Andererseits hatten die beiden auch nicht gerade die richtigen Schuhe für eine Wanderung angehabt. Stets versuchte er hinter der blondhaarigen zu bleiben und darauf zu achten wo sie überall lang gegangen sind um danach wieder zum Wagen zu finden, welcher nach einer Weile durch die dichten Bäume nicht mehr zu sehen war. Die Ruhe, welche hier aber ausgestrahlt wurde, hatte dennoch was entspanntes gehabt. Vielleicht sollte er wirklich es in Erwägung ziehen des Öfteren in einen Wald spazieren zu gehen? Vielleicht auch mit David herkommen um zu wandern? Sein jüngerer Bruder würde dies mit Sicherheit willkommen heißen. Man konnte schon immer gut an ihm erkennen wie sehr er es genoss mit Don Zeit zu verbringen. Vor 3 Jahren hätte man nie glauben können, dass sich die beiden Brüder wieder mal so nahe kommen würden, wenn man bedachte wie die Vergangenheit zwischen ihnen abgelaufen war. Heute war er dem Jüngeren einiges Schuldig und Dankbar gewesen.
      Nach einiger Zeit erreichten sie eine kleine Lichtung, eine Stelle in seinen Augen, an dem es gar keine schlechte Idee war etwas zu verstecken. Waleria schien sich damals wirklich Gedanken gemacht zu haben wo sie die Tasche verstecken könne und wenn die CIA nichts davon wusste, dann konnten die lange danach suchen ohne wirklich Erfolg damit zu haben. Don selbst sah sich ein wenig um bevor er dann anschließend schon die Beschreibung bekommen hatte wo sich diese befinde. "Na dann würde ich sagen, machen wir uns an die Arbeit" blickte er noch kurz zu ihr rüber um sich gleich darauf schon ans Werk zu machen und jeden einzelnen Baum auf ein Loch zu prüfen. Die ersten drei waren definitiv ein Fehlschlag gewesen, weshalb er schon zu Baum Nummer vier ging aber hier war auch nichts. Dass er den Baum nicht gleich finden würde, war ihm durchaus bewusst gewesen, dennoch mussten sie zusehen, dass sie nicht alzuviel Zeit verschwendeten. Irgendwann würde die Sonne untergehen und dann wäre es umso schwieriger die Tasche zu finden sowie zurück zum Auto zu finden. Donn bewegte sich gleich auf den nächsten Baum zu, welcher etwas mit einem kleinen Abhang nach unten stand als er plötzlich ausrutschte und mit seiner rechten Hand versuchte Halt zu finden, was ihm auch gelang, sich dabei jedoch die Handfläche aufschürfte. "Verflucht" kam es zornig aus ihm heraus, schüttelte diese um den Schmerz zu verdrängen um sich gleich wieder auf den Baum zu konzentrieren, welcher ein kleines Loch beinhaltete. "Waleria? Ich hab hier was" rief er ihr zu. Ob aber das Loch wirklich groß genug war um die Tasche darin zu verbergen, konnte er nicht sagen.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Die Aufregung war groß in ihrer Brust und die Tatsache, dass sie hier waren machte sie innerlich schon ein wenig nervös. Vielleicht war es auch die ganze Situation, die gerade zur Zeit herrschte, vielleicht auch die Tatsache, dass die Tasche etwas beinhalten könnte, was sie entlasten könnte. Das hätte die Blondine am liebsten, denn sie würde gerne wieder normal arbeiten, der Beziehung zwischen Don und ihr eine richtige Chance geben. Ob das halten wird, wenn sie wieder in ihre eigentliche Jobs zurückkehren und mit ihren Leben beschäftigt waren? Das hätte sie wirklich gerne, denn sie mochte diesen Mann, sie hatte ihn mehr, als nur gern und mochte seine Nähe. Es war verrückt, wenn man bedachte, dass es all die letzten Jahre nur sie gab, aber seit einer geraumen Zeit gab es noch deutlich mehr, als nur sie alleine. Seit einiger Zeit war auch ein Platz für Don da, ein sehr großer sogar. Für ihn war Waleria bereit ein wenig umzustrukturieren, auch wenn sie noch etwas Angst davor hatte sich zu öffnen.
      Sie versuchte ihren Kopf nur auf die Tasche zu konzentrieren, die sie suchten, aber ganz so einfach war es nicht. Er war in ihrer Nähe und Fragen kamen ihr in ihrem Kopf auf, was denn mit Don werden würde, sollte das hier schief laufen. Ob er warten wird, wenn sie sie festnehmen? Wenn Waleria für eine ungewisse Zeit eingesperrt wird? Ob er alles dafür tun wird, um ihr zu helfen? Konnte sie ihm soweit vertrauen, dass sie sich ihm öffnen konnte? Ein Geräusch weckte ihre Aufmerksamkeit und ließ sie zu Don sehen. "Alles in Ordnung?", fragte sie und ließ von dem Baum ab, um mit einer gerunzelten Stirn nach ihm zu sehen. Er fluchte, war ihm was passiert? Die Frau bewegte sich auf ihn zu, da rief er schon nach ihr, weil er etwas fand. Die Tasche? Ihre Augen blickten nach ihm, er war ihr im ersten Moment deutlich wichtiger, als die Tasche. "Alles okay, Don?", fragte sie besorgt und ihre Augen blickten nach dem Mann, um zu erkennen, ob bei ihm alles in Ordnung war. Sie hielt ihm ihre Hand hin, um ihm aufzuhelfen, sollte er es nötig haben. Doch Don fand auch noch etwas anderes, er fand ein Loch, viel mehr das Loch im Baum, welches die Blondine gemeint hatte. Ein zufriedenes Lächeln bildete sich auf ihren Lippen, bevor sie in dieses hinein griff, kaum half sie Don. Das Loch war nicht sehr groß, aber das war die Sporttasche auch nicht, die sie hier platziert hatte.
      Sie griff nach oben im Loch und bekam etwas zu spüren, woran sie zog. "Bingo!", grinste sie und versuchte die Tasche von dort heraus zu ziehen. Es war eine knifflige Angelegenheit, aber mit etwas Ruck und Gefühl zog sie die schwarze Sporttasche heraus, die auf den Boden fiel. Ihre Muskeln spannten sich an, bevor sich Waleria in die Hocke bewegte und die Tasche öffnete. Das Buch mit dem Zeichen war dort, einige anderen Unterlagen, eine Menge Unterlagen. Sie blickte hinein, das waren Fahrtenbücher, es waren Notizen, ihr Name tauchte auf, aber bevor Waleria wirklich begriff, was sie in der Hand hatte bewegte sich das Laub, es raschelte und Menschen kamen mit schweren Waffen auf sie zu. Die CIA hatte sie hier und ein Fliehen war unmöglich. Ein besorgter Blick glitt zu Don rüber, was war's jetzt, oder?
      "Special Agent Sobolew?". Ihr Name fiel. "Hiermit verhafte ich Sie für den Verdacht des Staatsverrates".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Kurz schüttelte er noch seine rechte Hand um den weiteren Schmerz zu verdrängen und rieb sich anschließend mit dem Daumen seiner linken Hand über die Stelle um den Schmutz der Erde davon zu streichen. Als er kurz drauf blickte, sah er, dass definitiv eine kleine Wunde bleiben würde und blutete doch war das in seinen Augen nicht gerade das gewesen was seine 100%ige Aufmerksamkeit bekommen sollte. Nein! Es war der Baum, welcher vor ihm stand mit einem kleinen Loch, wobei der schwarzhaarige aber nicht wirklich sagen konnte ob dies auch für ein Versteck einer Tasche groß genug sei woraufhin er schon nach Waleria rief. Nur sie konnte es ihm bestätigen. Lange ließ die blondhaarige nicht auf sich warten als sie kurz darauf schon neben ihm stand und wissen wollte ob alles okay sei. Mit einem sanften "Danke" nahm er ihre Hand an, welche sie ihm hinhielt, um leichter aufstehen zu können und putzte sich den Dreck der Erde von der Hose. "Sagen wir einfach, dass ich eine neue Lebensweisheit soeben erhalten habe: Hab immer Wanderschuhe im Auto parat, egal ob dienstlich oder privat" lächelte er ihr zu, nickte aber schon kurz darauf um ihr damit zu bestätigen, dass alles okay sei. Die Wunde an seiner Hand war nur ein Kratzer, keine große Sache um sich damit mehr zu befassen.
      Stattdessen wandte er ebenfalls seine Aufmerksamkeit zurück auf das Loch, als es auch Waleria tat, und anfing in diesen zu greifen. War es auch wirklich der richtige Baum gewesen? Don konnte nur darauf hoffen, denn langsam musste er zugeben, dass auch ihm die Optionen ausgingen und er sonst nicht mehr wusste wie er Waleria aus der ganzen Sache helfen konnte. Was wenn alles umsonst war und sie von der CIA gefangen genommen wird? Wie soll er da was machen um sie daraus zu holen? Selbst Adam hätte er nicht mehr als Hilfe, da dieser selbst gefangen gehalten wurde. 'Bingo' horchte er plötzlich im nächsten Moment von ihr, als sie eine Sporttasche aus dem Baum zog, was ihn selbst etwas erleichtert ausatmen ließ. Hieß, sie hatten eine neue Spur? Don wandte selbst seinen Blick über ihre Schultern als sie sich auf den Boden damit hockte, diese öffnete und alles durchsah. Selbst er erkannte einige Notizen sowie Bücher aber was genau es war konnte er nicht genau erkennen. Dafür würde er sich komplett auf sie verlassen müssen.
      Länger kamen beide aber nicht dazu sich die Unterlagen geschweige denn den Inhalt der Tasche genauer anzusehen als das Laub im nächsten Moment zu rascheln anfing und einige Männer, der Aufschrift nach von der CIA, mit schweren Waffen auf die beiden zukamen um Waleria mitzuteilen, dass sie hier waren um sie aufgrund Verdachts des Statsverrates zu verhaften. Schnell und ohne wirklich darüber nachzudenken was er hier und jetzt gerade tat, zog Don die blondhaarige Agentin hinter sich, griff nach hinten um seine Waffe vom Rücken hervor zu holen und richtete diese auf die Person, der das Wort gegen sie gerichtet hatte. "Tut mir leid aber das kann ich nicht zulassen" war sein Ton ruhig aber auch kühl gewesen. Don war wirklich nicht überrascht gewesen die CIA hier zu sehen. Seit sie aus dem Dorf gefahren waren, war es in seinen Augen nur eine Frage der Zeit gewesen, wann die ersten Komplikationen auftreten würden aber er hätte nicht gedacht, dass es so schnell gehen würde. "Das ist eine Angelegenheit der CIA und da hat sich das FBI nicht einzumischen" kam es genauso kühl aus dem Mann heraus der seinen Blick auf Don gerichtet hatte, welcher weiterhin Waleria hinter sich behielt "Am Besten gehen Sie zur Seite, Agent Walker, ansonsten können wir für nichts garantieren" kam es bedrohlich aus ihm heraus was dem schwarzhaarigen nur ein amüsante Lächeln auf die Lippen zauberte. "Gut, dass ich zurzeit aber kein Agent bin. Somit hat das FBI auch nichts damit zu tun" kam es kurz aus ihm heraus und legte mit dem Daumen hinten die Sicherung runter um sich Schussbereit zu machen "Wenn die Herren also beiseite gehen würden? Wir haben noch etwas zu erledigen" kam es selbst warnend aus ihm heraus.


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      Dead but alive at the same time!"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Don hatte sich nicht schlimm verletzt, dennoch machte sich die Frau Sorgen um ihn. Er war ihr wichtig, sehr wichtig, wichtiger als diese ganze Sache mit ihr und den Russen, als ihr Leben! Doch ihm ging es gut und er zog eine Lehre aus der Sache, die ihr ein breites Lächeln auf die Lippen zauberte. "Wäre keine so schlechte Idee", stimmte Waleria ihm auch zu. In all dieser stressigen Situation musste es auch Mal etwas lustiges geben, einfach manchmal auch etwas lachen und lächeln.
      Sie fanden die Tasche, leider war ihnen wohl nicht aufgefallen, dass sie nicht alleine gewesen sind. Panik stieg in ihr auf, weil sie Angst davor hatte, was jetzt passieren wird. Sie waren geliefert, oder? Was würde jetzt mit Don passieren? Würden sie ihn jetzt auch verhaften? Würde er raus kommen? Was würde aus seinem Job werden? Doch es war er, der sofort reagierte und seine Waffe zog. Sie waren zu zweit, also in der Unterzahl und hatten definitiv nicht die Waffen, die der Rest besaß. Schwere Geschütze wurden auf sie gerichtet, damit war nicht zu spaßen, dagegen konnte Don mit seiner Waffe einfach nicht ankommen. Aber seine Tat wurde von ihr gewertschätzt, er stellte sich vor sie, um sie zu beschützen. Ihr Herz wollte aufgeregt klopfen, aber dafür war gerade nicht die Zeit da.
      Waleria blickte sich um, blickte Don über die Schulter, um im Kopf zu überlegen, was man jetzt am Besten tun sollte. Sie musste sich stellen, anders ging es nicht, anders könnte es passieren, dass er verletzt werden könnte. Wenn sie ihn erschießen würden? Ihre Augen glitten zu dem Mann, der sie festnehmen wollte, er erwiderte den Augenkontakt und nickte ihr sanft zu, als könnte er ihre Gedanken lesen.
      "Don?", sprach sie leise und legte ihrem Freund eine Hand auf die Schulter. "Wir sind in der Unterzahl.. ich habe Angst um dich". Dieses Mal war sie ehrlich, sie wollte ihn davon überzeugen, dass es am Besten war, wenn sie sich einfach stellen wird. "Sie werden schießen.. wenn wir weiter gehen ..Ich will nicht, dass dir etwas passiert", flüsterte sie ihm ins Ohr. Das waren Worte, die nur ihm gewidmet waren. "Ich .. lasse mich verhaften.. ohne Widerwehr und ich überreiche ihnen die Tasche.. ich werde alles tun, um wieder raus zu kommen". Ihre Augen musterten ihn, sie wollte kein Blut sehen, sie wollte ihn in Sicherheit wissen und ihn von dummen Gedanken abbringen.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Die Situation wr in seinen Augen definitiv aussichtslos gewesen. Sie waren nur zu zweit und zu wievielt war die CIA? Soweit er um sich herum zählen konnte, waren es sieben Männer gewesen. Dass zusätzlich auch noch ein oder zwei Scharfschützen irgendwo in der Nähe auf die beiden zielen würden, durfte er nicht außer Acht lassen. Somit waren Don als auch Waleria ihnen schonungslos ausgeliefert gewesen. Sich auch frei zu schießen war genauso wenig eine Option gewesen, denn da zogen sie nur den Kürzeren und Don hatte sicher nicht genug Munition bei sich gehabt um alle zu erschießen. Somit stand es 1:0 gegen den Agenten.
      //Und was jetzt?//, schoss es ihm durch den Kopf als er seinen Blick rund um die CIA Agenten vor sich wandern ließ. Er konnte Waleria ihnen doch nicht so einfach ausliefern lassen? Nein! Dafür waren die beiden nicht den ganzen Weg gegangen. Dafür haben sie beide nicht alles riskiert um nun hier alles hinzulegen und aufzugeben. Waleria würde da sicher anderer Meinung sein, das wusste er wenn es hier um ihrer beider Leben ging, aber sobald er sie mitnehmen ließ, würden ihm beide Hände gebunden sein um ihr noch ansatzweise zu helfen. Sobald sie mitging, war sie ihnen doch komplett alleine ausgeliefert. Woher soll er wissen, dass sich die beiden überhaupt noch sehen würden? "Nein" sprach er mehr zu sich selbst als zu den anderen. Er wollte nicht aufgeben. Nicht alles hinschmeißen.
      Gerade als er dabei war etwas zu unternehmen, hörte er ihre Stimme hinter sich sowie einen leichten Druck auf seiner Schulter als Waleria ihre Hand auf diese legte und versuchte auf eine vernünftige Art und Weise ihm zu erklären, dass es keinen Sinn machte sich hier noch ansatzweise gegen sie zu wehren, auch wenn sie es direkt so nicht aussprach. Don kante aber Waleria schon eine Weile und gut genug um zu wissen was genau sie damit andeuten wollte. War das ihr Ernst? Ihr musste doch klar gewesen sein, was passieren würde sobald die Männer sie mitnahmen? Don konnte doch nicht... ..."Und ich soll dich einfach so mit ihnen gehen lassen? Zusehen wie sie dich festnehmen ohne zu wissen ob du es jemals wieder da raus schaffst? Ohne zu wissen was mit dir geschieht? " kam es sauer aber auch gleichzeitig mit großer Sorge aus ihm heraus. Jeder Agent wusste, dass Gefühle in einem Fall so gut wie gar nichts zu suchen hatten aber hier ging es weitaus mehr als um irgendwelche Regeln. Es ging hier um Waleria's Leben. Um ein Leben einer Frau, welche nach langer Zeit es schaffte ihm eine große Bedeutung zu schenken. Er konnte doch nicht zulassen, dass wieder eines aus seiner Welt verschwand? "Wir sind nicht soweit gegangen nur um jetzt alles hinzuschmeißen" dabei wandte er seine Blick zurück auf den Mann vor sich, welcher immernoch die Waffe auf die beiden gerichtet hatte "Seien Sie vernünftig, Agent Walker. Es bringt nichts und so wie es aussieht, werden Sie nicht lebendig davon kommen, wenn Sie uns Agent Sobolew nicht freiwillig aushändigen" sprach er weiterhin bedrohlich aus. Was soll er tun? Egal welche Option er durch den Kopf wandern ließ...sie würden beide sterben. Es machte keinen Sinn. Don saß auf den kürzeren Ast, egal wie er vorgehen würde und die Wahrscheinlichkeit, dass Waleria dabei unversehrt blieb, stand genauso niedrig. "Scheiße" fluchte dieser nach ein paar Minuten bevor Don die Waffe sinken ließ. Er konnte es nicht riskieren sie zu verlieren und dennoch wusste er, dass es mit dieser Entscheidung passiert war. "Los, festnehmen" kam als Nächstes der Befehl des leitenden Agenten und schon begaben sich zwei andere rüber zu Waleria um diese festzunehmen. "Es tut mir leid" sprach Don leise aus ohne noch zu ihr zurück zu blicken. Er konnte es nicht. Er konnte ihr nicht in die Augen sehen. Er hatte versagt und zugleich sie verloren.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Don war nicht einverstanden mit dem, was ihm die Blondine vorschlug. Ja, das war auch nichts, was ihr gefiel, weil sie nicht wusste, wie es weiter gehen wird, aber was blieb ihr sonst übrig? Don womöglich zu verlieren, weil sie ihn erschießen werden? Sie war lieber eingesperrt, statt ohne ihn leben zu müssen, oder mit dem Gedanken, dass er hier drauf ging. "Ich habe Angst dich zu verlieren", flüsterte sie ihm zu. Und die Angst war verdammt groß. Er hatte Recht: sie waren nicht so weit gegangen, um alles hinzuschmeißen, aber sie mussten sich auch eingestehen, dass es hier kein Zurück mehr gab. Sie waren in einer Sackgasse und der einzige Weg hier raus ging nur über das Stellen.
      Ihre Hand strich ihm über die Schulter, um ihm noch einen Moment Nähe zu geben und das Gefühl, dass sie da war. Das hier wollte sie ruhig angehen, ohne Gewalt oder Streit, Don sollte sich das selbst durch den Kopf gehen lassen. Doch er schien es zu erkennen, ließ sie Waffe sinken. Für Waleria war er ihr Held, der Mann, der sie beschützen wollte, der sein Leben für sie in Gefahr gebracht hat. Ein kleines Lächeln war auf ihren Lippen zu sehen, als er ihre Worte akzeptierte, das war mit Sicherheit nicht leicht für ihn gewesen.
      Der Befehl sie festzunehmen wurde sofort gegeben und die Blondine trat einen Schritt von Don zurück, um ihre Arme freiwillig an den Rücken zu legen. Sie wollte keine Widerwehr leisten, sie wollte Don nicht unnötig in Gefahr bringen. Es tat ihm leid? Was tat ihm leid? Das war doch nicht seine Schuld! Die lehnte sich vor, wenn er nicht zu ihr blicken konnte, dann wollte sie ihm wenigstens noch etwas sagen. "Wir kriegen das hin, Don.. ich verspreche es dir", sie würde alles dafür geben, um wieder heraus zu kommen. Alles, was in ihrer Macht stand, er musste nur auf sie warten. Würde er das tun? Oder gab er sie gerade auf? Mehr konnte sie ihm nicht sagen, denn sie wurde mitgeführt und mitgenommen. Nicht sehr zärtlich, aber sie ließ es mit sich machen. Die Tasche wurde gleich ebenfalls mitgenommen.
      "Sie werden uns auch begleiten müssen, Mr. Walker", machte der Mann klar, der die Befehlsmacht hatte. "Müssen wir Ihnen Handschellen anlegen?". Er hob seine Augenbraue und musterte den Agent.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Er hatte versagt....es trat genau die Situation ein, welche er eigentlich versucht hatte zu vermeiden und nun waren sie dieser komplett ausgeliefert gewesen. Waleria hatte Recht: ihnen blieb nichts anderes übrig als sich zu Stellen um zu überleben aber gab es dabei auch nur ansatzweise die Chance sie danach noch zu sehen? Würden sich beide wieder über den Weg laufen oder war's das somit? Waleria sprach davon ihn nicht verlieren zu wollen, genauso wenig wollte er sie verlieren und doch hatte er dies nun nachdem er sich dazu entschloss die Waffe sinken zu lassen sodass die CIA die Agentin ohne Probleme festnehmen konnten. Er wusste nicht was auf sie zukommen würde und das war irgendwie das Schlimmste daran. Er wusste nicht was er mit seiner Entscheidung eigentlich angerichtet hatte. Würde die CIA sie nur ausfragen oder würden sie Waleria solange foltern bis sie gewisse Informationen bekamen?
      Als sie einen Schritt nach hinten machte sodass man ihr die Handschellen anlegen konnte, war es schon fast wie ein Stich in die Brust gefühlt gewesen. Er war daran schuld gewesen. Er hatte sie nicht gut genug beschützen können weshalb er sich anschließend bei ihr entschuldigte. Jetzt war sie auf sich alleine gestellt gewesen. Sie wussten beide sobald Waleria gefangen genommen werden würde, waren ihm selbst die Hände gebunden gewesen. Er konnte sich nur darauf verlassen, dass sie einen Weg fand wieder heil raus zu kommen, doch würde sie es auch schaffen? Selbst Adam stand ihr nicht mehr zur Verfügung der sonst ihr immer den Rücken freihielt.
      "Wir kriegen das hin, Don.. ich verspreche es dir", waren noch die Worte gewesen, welche sie an ihn wandte bevor man sie weg brachte. Jetzt darauf zu erwidern wäre sinnlos da sie es sowieso nicht mehr hören würde aber Don schwor sich auf jeden Fall auf sie zu warten. Niemals würde er Waleria aufgeben und wenn er selbst einen Weg finden muss um sie vielleicht da raus zu holen zu können. Schließlich hatte er sich jetzt auch ein paar Tage frei genommen um ihr stets zur Seite zu stehen und Urlaubstage hatte er noch zu genüge übrig mit denen er sowieso nicht recht wusste wohin. Don wandte seine Aufmerksamkeit zurück auf den Agent vor sich als dieser meinte er müsse sie genauso begleiten und ob sie ihm ebenfalls Handschellen anlegen müssten. Kurz dachte er über diese Worte nach, blickte in die Richtung in welche sie Waleria mitgenommen hatten, sowie auf seine Waffe welche er wieder sicherte und hinter seinen Rücken wegpackte um zurück auf den Mann zu blicken "Wäre vielleicht keine schlechte Idee" sprach dieser kühl aus aber nicht um die CIA damit zu bedrohen, dass diese in Gefahr laufen würden, sondern eher um sich selbst zu schützen nichts Unüberlegtes zu machen. Daher legte er genauso wie Waleria vorhin, seine Hände hinter den Rücken sodass man ihm die Handschellen anlegen konnte, was auch kurz darauf geschah und ging mit ihm zurück zu einen der Wagen mit denen sie gekommen waren. Don müsste auf jeden Fall nochmals herkommen um seine Wagen zu holen der abseits von hier irgendwo stand. Hoffentlich fand er diesen überhaupt wieder, dennim Wald musste er zugeben hatte er nicht gerade die beste Orientierung. Vielleicht sollte er David dabei mitnehmen?
      Waleria und Don wurden in getrennten Wagen hinten auf der Rückbank platziert und zurück in die Stadt Richtung CIA Gebäude gebracht. Die Fahrt fühlte sich wie eine Ewigkeit an während sein Blick nach draußen ging. Er hatte echt keine Ahnung was noch auf ihn zukam. Wenn jeder von der CIA schon wusste, dass er vom FBI war, würde sicher sein Chef selbst schon davon gehört haben, dass er sich in die Angelegenheit einer CIA Operation eingemischt hatte. Dies würde definitiv nicht ohne Folgen bleiben, das war ich bewusst. Was würde seine Familie auch über ihn denken? //Dad, David//, gingen seine Gedanken noch zu den beiden Männer, welche er stets versucht hatte aus seinen Problemen rauszuhalten bevor der Wagen nach einiger Zeit schon in die Garage der CIA fuhr, an einer der Parkplätze stehenblieb, man ihn von hinten aus dem Wagen holte, zum Aufzug zusteuerte, den Rufknopf drückte und als dieser erschien fuhren sie schon nach oben um den schwarzhaarigen in einer der Verhörräume zu bringen. Dabei nahm man ihm anschließend die Handschellen ab und ließ ihn kurz darauf schon alleine im Raum. Als sich Don die Handgelenke rieb und sich dabei ein wenig im Raum umsah, musste er zugeben, dass ihm seine Verhörräume durchaus lieber wären. Während seine einen Tisch, zwei Stühle und Glaswände mit Vorhänge besaßen sodass man sich nicht ganz wie in einem Käfig fühlte und man während dem Verhör dennoch ins Büro sehen konnte, sowie einen Spiegel mit dem Raum daneben besaß, waren die Räume der CIA mit weißen Wänden, ein Spiegel an der Wand, einen Tisch in der Mitte, welcher ebenfalls mit zwei Stühlen beschmückt wurde, recht kühl gewesen. Noch nie saß er auf der anderen Seite des Tisches. Eigentlich war er es meistens gewesen der jemanden verhörte und aber niemals andersrum. Dennoch ließ er es sich nicht nehmen einen der Stühle zurückzuziehen und setzte sich so, sodass sein Blick auf den Spiegel an der Wand gerichtet war, verschenkte seine Arme vor der Brust und wartete geduldig darauf, dass jemand eintrat und anfing seine Arbeit zu machen. Nur zu blöd, dass sie diesmal jemanden hatten der diese Techniken kannte.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Wie versprochen leistete sie keine Widerwehr, um den Männern, die sie zu einem der Wagen brachten, keinen Grund zu geben Gewalt anwenden zu müssen. Die Frau hatte mit ihrem Schicksal abgeschlossen, es war, wie es kommen musste und jetzt war die Frage viel mehr, wie sie hier heraus kommen würde. Es war nicht einfach, die Situation war nicht einfach und es war vor allem auch nicht einfach zu sehen, wie Don mit Handschellen zu einem der Wagen geführt wurde. Konnten sie ihn nicht wenigstens aus der ganzen Sache raus halten? Er hatte damit nur wenig zu tun, ihr wurde der Staatsverrat vorgeworfen, nicht ihm. Doch jetzt konnte die Blondine nichts tun, sie wurden beide aus dem Wald weggebracht, wurden zur Zentrale gefahren, sie konnte sich nur überlegen, wie sie es am schlausten anstellen könnte.
      Die Fahrt dauerte ein wenig länger, die Zentrale lag am anderen Ende, ein wenig außerhalb der Stadt. Den Weg kannte Waleria, sie wusste genau, wohin sie fuhren und sie wusste auch, was vermutlich jetzt mit ihnen geschehen wird. Falsch lag sie nicht, als sie in einen der Verhörräume im Keller gesteckt wurde, um für den ersten Moment alleine für sich zu bleiben. Sie setzte sich auf einen der Stühle, blickte in den Spiegel, um sich selbst zu mustern. Fertig sah sie aus, die letzten Tage, sogar Wochen waren wirklich schwer für sie, alles andere, als einfach. Wie Don sie so gern haben konnte war ihr ein Rätsel, aber den Gedanken schob sie bei Seite, um rational zu überlegen, was jetzt am Schlausten wäre. Eines kam ihr sehr schnell in den Sinn: Handeln. Sie konnte doch hier verhandeln, oder nicht? Wenn jemand sie mit seiner Anwesenheit beehren würde. Nur, dass sie die erste Zeit über allein gelassen wurde. Allein mit ihren Gedanken. Am liebsten würde sie den Spiegel einschlagen, sie wollte den Tisch gegen diesen werfen, um ihre Wut loszuwerden. Kaum gedacht, schon öffnete sich auch die Tür. Der Herr trat herein, der vorhin den Befehl gab sie festzunehmen. Er schloss die Tür hinter sich, legte eine Akte und Unterlagen auf dem Tisch ab, um sich Waleria gegenüber zu setzen. Die ersten Momente lang schwiegen sie beide, bis sie das Wort ergriff: "Ich sage nichts, solange Agent Walker nicht aus dieser Sache rausgehalten wird". Sie machte ihren Standpunkt deutlich und behielt den Augenkontakt, um zu zeigen, wie ernst es ihr war. Der Mann ihr gegenüber seufzte, bevor er in die Akte hinein blickte.
      "Nun, er hat Ihnen Unterschlüpf gewährt, Ihnen zu Flucht verholfen, er ist außerdem an dieser Sache beteiligt gewesen und hat wichtige, geheime Informationen anvertraut bekommen.. Ich denke nicht, dass Sie noch Forderungen stellen können, Agent Sobolew". Waleria schluckte innerlich, gut, das sah vielleicht noch schlimmer aus, als angenommen. "Aber ich bin bereit auf ihre Forderung einzugehen.. Sie arbeiten mit uns und werden uns jedes noch so kleine Detail erzählen, dafür lassen wir Agent Walker gehen..". Sie runzelte ihre Stirn. "Wo ist der Haken an der Sache?", wollte sie wissen. Der Mann schmunzelte. "Er muss die Verschwiegenheitserklärung unterschreiben.. Dann kann er von mir aus gehen..", antwortete er. "Das.. war's?", fragte Waleria verwirrt. Das konnte nicht deren Ernst sein. "Ja, das war's.. Wir möchten diese Angelegenheit intern klären, deshalb wäre es für uns einfacher, wenn er die Erklärung unterschreibt und wir werden seinen Namen streichen.. Die CIA würde ungern wollen, dass sich andere Behörden einmischen.. Wenn er unterschreibt erfährt niemand etwas, kein Vorgesetzter, keine Außenstehenden, er wird einfach entlassen und wir werden mit Ihnen zusammen arbeiten". Jetzt verstand sie. Sie hatten also Angst, jemand könnte Wind davon bekommen und damit würde die CIA ihren Ruf verlieren können. Clever. "Gut, von mir aus.. Ich gebe euch, was ihr wollt, aber sein Name taucht nirgendswo auf.. Und es wird keine Konsequenzen für ihn geben!", das war ihr wichtig. Der Mann nickte. "Wenn er denn unterschreibt", das war ihm wichtig. "Ja, legen Sie es ihm vor und dann ist die Sache vom Tisch", was war daran so schwer. "Er fordert nach Ihnen..", der Mann schob ihr die Verschwiegenheitserklärung hin. "Sie überzeugen ihn davon zu unterschreiben und er darf gehen, so einfach ist es.. Ich führe Sie auch hin".

      Mit den Unterlagen in der Hand wurde Waleria heraus geführt und ein paar Räume weiter geführt, wo ihr die Tür aufgeschlossen wurde. Sie betrat den Raum und blickte zu Don, eine Unsicherheit machte sich in ihrem Inneren breit, aber sie lächelte ihn trotzdem an, während die Tür hinter ihr wieder geschlossen wurde. "Hi Don", begrüßte sie den Mann und lief die wenigen Schritte auf den Tisch zu, um die Unterlagen auf den Tisch zu legen. "Tut mir leid, dass ich dich in diese Sache reingezogen habe".
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lucy-chan ()

    • Special Agent Dominic Walker

      Umso länger Don im Verhörraum saß und auch nicht mehr wusste wieviel Zeit wirklich vergangen war, seitdem man ihm hier reinbrachte, umso mehr bekam er das Gefühl wie sich wohl einer seiner Verdächtigen fühlen musste, wenn er / sie von ihm oder seinen Leuten in die Mangel genommen wird. Doch wie lange wollten sie ihn hier noch sitzen lassen? Wollten sie zuerst von Waleria Informationen haben um zu wissen wieviel er wusste oder mussten sie sich erst beraten wie sie bei ihm vorgingen um ansatzweise etwas aus ihm heraus zu quetschen? Bei Don würden sie definitiv auf Granit beißen. Er war schon lang genug Agent um zu wissen wie man bei einem Verhör vorging. Dafür hatte er selbst schon zu Genüge geführt gehabt wobei leider auch, rückblickend gesehen, Waleria einmal daran glauben musste. Doch da war er eher mehr von seine Gefühlen geleitet gewesen als es hätte sein dürfen. Hätte er sich als Agent richtig verhalten, wären sie dann anders vorgegangen? Hätte er in gewissen Situationen anders gehandelt? Don konnte nicht bestreiten, dass er all dies nur machte, weil er niemanden in Stich lassen konnte. Waleria war in seinen Augen schon viel mehr als nur jemand die Hilfe gesucht hatte. Sie waren zusammen, sie gingen eine Beziehung ein, sie gehörte zu den wichtigsten Menschen in seinen Leben und er wollte es auf keinen Fall vermasseln oder sie verlieren nur, weil er vielleicht irgendeine Dummheit machte. Und nun? Nun hatte er es doch geschafft sie in Gefangenschaft der CIA zu bringen was er mit seinem Leben unbedingt verhindern wollte.
      Für einen kurzen Moment ging plötzlich die Türe zu seinem Raum auf als ein CIA - Agent mit einer Flasche Wasser reinkam, ihm diese auf den Tisch stellte bevor man den schwarzhaarigen schon wieder alleine ließ. Ein Blick auf die Flasche gerichtet, konnte er sich erneut ein amüsante Lächeln nicht verkneifen. Das war eine typische Vorgehensweise von Beginn eines Verhörs: Eine Flasche Wasser zur Beruhigung des Verdächtigen während man ihn weiterhin alleine sitzen lässt "Netter Versuch aber das funktioniert nicht. Ich spreche hauptsächlich nur Agent Sobolew" wandte er seine Aufmerksamkeit auf den Spiegel und fragte sich dabei ob überhaupt jemand dahinter stand um ihn zu beobachten sowie seiner Bitte nachkam. Warteten sie darauf, dass Don die Nerven verlor und auspacken würde? Warteten sie überhaupt auf irgendeine Reaktion von ihm? Richtig einschätzen konnte er die Sache selbst nicht, da er ehrlich gesagt auch noch nie von einer anderen Bundesbehörde verhört wurde.
      Im nächsten Moment wurde erneut die Türe zu ihm aufgemacht und eigentlich rechnete er mit einem der Typen die sie beide hierher geschleppt hatten doch war es Waleria selbst gewesen, welche eintrat. Also hatte man ihn doch durch den Spiegel beobachtet. Don wäre am Liebsten aufgesprungen vor Erleichterung zu sehen, dass es ihr gut ging und hätte sie auch in die Arme genommen um einfach zu spüren, dass sie es auch wirklich war doch als er die Unterlagen in ihrer Hand erblickte welche kurze Zeit später schon auf den Tisch vor ihm landeten wurde sein Blick doch etwas skeptisch. Was würde das hier werden? Etwa ein Verhör? Von ihr persönlich? Das wäre doch komplett schwachsinnig, denn schließlich war sie doch die ganze Zeit über bei ihm gewesen und hatte genau all das miterlebt wie er? "Du brauchst dich nicht zu entschuldigen. Ich habe mich selbst dafür entschieden und reingezogen von dem her übernehme ich auch die komplette Verantwortung für mein Handeln" war seine Stimme ruhig gewesen während sein Blick fest auf der blondhaarigen blieb "Also..... was wird von mir verlangt?" wollte er gleich wissen mit der Andeutung auf die Dokumente vor ihm. Er war nicht dumm und schon gar nicht auf den Kopf geflogen. Er wusste, dass sie ihre Befehle hatte und da er nicht zu ihnen gehörte, würde die CIA sicher etwas von ihm wollen bevor er hier rausgehen durfte. Desweiteren standen ihre Kollegen sicher hinter dem Spiegel um alles zu beobachten, daher wäre es zu riskant gewesen behutsam und liebevoll miteinander umzugehen was er viel lieber getan hätte. Er konnte nur hoffen, dass Waleria dies auch wusste und daher seine Vorgehensweise ihr gegenüber verstand.


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