[2er RPG] Brotherly Logic [Lucy-chan & Sohira]

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    • Special Agent Waleria Sobolew

      "Okay Waleria.. Beruhige dich und atme tief durch", sie sprach mit sich selbst und atmete auch tief durch, um sich zu beruhigen. Die Panik war kaum zu stoppen, es fühlte sich bedrückend an, als würde ihr die Luft weg bleiben, als würde sie gleich ersticken und tot umfallen. "Das ist nur eine Einbildung", sprach sie wieder und öffnete die Augen, um in das leere Haus zu sehen. Hier war wirklich niemand und sie war alleine für sich, da war die Panik und Angst völlig Fehl am Platz, vor allem war es ihr selbst nicht bewusst, warum sie überhaupt da war, immerhin hatte Waleria so etwas bisher nicht gehabt. Der Schuss, den sie ab und zu in ihrem Kopf hörte war ein inzwischen treuer Begleiter geworden, an den hatte sie sich gewöhnt aber weitere Paranoia standen eigentlich nicht auf ihrer Liste! Es war zu viel für ihre Psyche, vor allem nur für sie alleine, aber auch wenn die Möglichkeit bestand, brauchte sie so etwas nicht mit Don ausdiskutieren..vor allem nicht nach dem er vorhin so wütend hier raus war, das war lächerlich und damit musste sie alleine klar kommen..
      Waleria atmete noch einmal tief durch, sie ging einen Moment in sich, um letztendlich langsam wieder zur Normalität zurück zu kommen und aufzustehen. Hier war niemand, außer ihr selbst und hier würde auch niemand hin kommen, sie waren sicher, wie es Don ihr schon gesagt hatte. Sie bewegte sich auf den Schreibtisch, strich das Haar auf ihrem Kopf ein wenig glatt und legte die Waffe neben sich ab, um sich wieder der Arbeit zu widmen. Es sollten noch weitere Sachen recherchiert werden, aber sie waren wie vergessen. Die Unruhe wollte die Blondine nicht los lassen, sie fühlte sich beobachtet, sie fühlte sich nicht allein in dem Raum, sie konnte sich nicht umdrehen, um nicht in die Augen von jemanden anderen zu blicken. Es war ihr klar, dass ihre Ängste vollkommen eingebildet waren, sie war sich vor allem nicht wirklich sicher, warum ausgerechnet jetzt, aber das half ihr nicht dabei es zu bekämpfen. Wieder einmal atmete sie durch, blickte auf den Bildschirm, als sie neben sich spürte, als sie einen Atem an ihrem Hals spürte. "Ich töte zuerst ihn, damit du schön zusehen kannst!". Ein Lachen erfüllte den Raum, oder eher ihren Kopf, panisch ergriff Waleria wieder die Waffe und drehte sich um, beteit zum schießen, sollte sie Igor wirklich hinter sich sehen, aber sie war alleine, vollkommen alleine und brauchte sich eigentlich keine Sorgen zu machen. Die Frau erhob sich, blickte in die Ecken, in die Küche und auch in das kleine Schlafzimmer.. Sie hörte ihr Blut in den Ohren rauschen, sie fühlte, wie aufgeregt und bereit sie war auf jeden zu schießen, der jetzt auftauchen würde, aber es war Dons Stimme, die sie da wieder raus holte. Er klang besorgt und er sprach davon, dass sie nicht mehr sicher hier waren, Benjamin wusste, dass die sich hier aufhielten, verdammt, wie das denn?! Ihre Panik nicht allein in der Hütte zu sein verwandelte sich in Adrenalin, die Blondine schnappte sich das Gerät, um mit Don zu sprechen. "Don?", fragte sie gleich schon, um ihre Stimme zu beruhigen. Es wsr also vorbei mit der Sicherheit, verdammt, wo sollte die hin? "Wenn ich die Hütte verlasse, wie willst du mich finden?! Du sagtest der Funk wird hier über die Hütte aufgenommen.. Wir haben keine Handys!". Eine berechtigte Frage, während Waleria ihren Laptop zusammen klappte, um ihn zu ihren Sachen zu legen, sie würde auch noch etwas Munition mitnehmen, wenn sie hier schon weg sollten. Einen Rucksack fand sie tatsächlich, stopfte in diesen gleich noch weitete zwei Pistolen und Munition, nur für den Notfall, bevor sie im Wohnzimmer ihren Laptop und ihre Handtasche da rein stopfte. Wo sollten sie sich am besten treffen? "Du fährst die 53. Oder?", sie versuchte sich daran zu erinnern, was dort sein könnte, was ihnen helfen wird. Sie müssten richtig untertauchen, müssten aus der Bildfläche verschwinden. "Ich habe eine Idee!", unter diesem Stress konnte sie besser funktionieren, als vorhin in Ruhe, interessant. "Aber du musst meine Anweisungen befolgen, ohne Fragen zu stellenund ohne jemals auch nur einen Wort zu irgendwen zu erwähnen, was darin ist! Ich kann uns untertauchen lassen.. Da kommt nach der Abfahrt auf die 48ste ein Rasthof.. Keine Ahnung, wie der hieß, aber da ist auch ein McDonalds.. Und so.. Du fährst da runter, fährst aber weiter, da steht eine spanische Bar.. Da musst du rein und nach Toby fragen.. Wenn dich irgendeiner schief ansehen sollte, sagst du, dass du zu mir gehörst... Fang keinen Streit an, die meisten darin könnten bewaffnet sein.. Bei Toby werden wir uns treffen". Das war zwar radikal, aber dort waren sie sicher und von dort aus konnten sie spurlos verschwinden. "Ich besorge mir einen Wagen und komme dahin.. Nimm alles aus deinem Auto mit, was du mitnehmen willst, wir werden alles zurück lassen..". Für eine gewisse Zeit jedenfalls, bis sie sicher waren. "Soll ich den Code hier eingeben, den du mir genannt hattest?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Mit einem hatte die Agentin recht. Wie wollten sie wirklich kommunizieren, wenn beide kein Handy bei sich hatten und der Funk nur im Haus sicher war? Sobald sie ihren Funk mitnehmen würde, wäre der Schutz, welchen er für beide haben wollte, damit vorbei gewesen und man konnte ohne Probleme anfangen die beiden zu orten. Benjamin würde sicher keine Sekunde daran zögern, so wie er vorher drauf war. "Sie wird genauso wie Larcksen und Adam sterben. Nicht mal Sie können was dagegen unternehmen" schossen ihm die Worte des anderen nochmals durch den Kopf. Stimmte es? Würde nicht mal er die ganze Sache verhindern können? Bisher hatte es doch auch immer funktioniert, auch wenn die Lage nicht besonders gut momentan für die beiden aussah. Als er gedanklich wieder zurück in die Realität ankam, dachte er über die nächsten Schritte nach aber wohin? Das FBI Haus war ihre einzige Möglichkeit gewesen noch ansatzweise unterzutauchen und nun wusste Benjamin von ihrem Aufenthaltsort. Wer würde noch alles davon wissen? Ein leichter Seufzer entglitt seinen Lippen als er jegliche Optionen durchging aber irgendwie fand er keine. Plötzlich wollte Waleria wissen ob er auf der 53er fährt. Es gab viele Routen zu Benjamin's Haus. Woher wusste sie das denn nun schon wieder? "Richtig, wieso?" war seine Stimme ernst gewesen aber nicht, weil er sauer war bzw. noch sauer auf sie war sondern versuchte er sich zu konzentrieren, auch wenn dies nicht besonders leicht war. Die Sorge um ihr wohl im Haus war in ihm dabei viel größer gewesen. Waleria konnte schießen und wusste eine Waffe zu benutzen aber sie sagte selber, dass sie nicht besonders ein großes Ass darin war. Würde die Agentin also lang genug überleben um da heil rauszukommen? War sie überhaupt in Gefahr oder wollte Benjamin ihn nur unsicher machen? Bevor er sich weiter darüber Gedanken machen würde horchte er den weiteren Worten von der blondhaarigen wobei er auch gut folgen konnte. Den McDonald's und den Rasthof kannte er bei der Abfahrt auf die 48er sowie auch die Straße runter aber wenn er ehrlich war, fiel ihm dort noch nie eine spanische Bar auf "Schon wieder eine Bar mit Spanier drinnen" murmelte er leise vor sich her. Als hätte die ganze Sache mit Alejandro nicht längst gereicht, mussten sich beide auch noch mit einem Toby sprechen. "Alles klar. Pass gut auf dich auf, wenn du da draußen unterwegs bist" sprach er doch mit ein Stück Sorge aus versuchte dies aber gleich wieder abzustellen. Jetzt war nicht der Zeitpunkt gewesen.
      "Soll ich den Code hier eingeben, den du mir genannt hattest?".....Don wusste gerade selbst nicht was er in der Hinsicht machen solle, da er die Situation vor Ort nicht kannte aber wenn sie sahen wo die agentin rauskam und alles durchsuchten war es vielleicht sogar besser, alles zu löschen was machbar war "Ja....Hinterlasse keine Spuren im Haus. Schließ alles ab, sodass der Rest wie ein normales Haus aussieht und verschwinde von dort anschließend" befahl er ihr schon fast, während seine Konzentration weiter auf die Straßen ging. 3km noch bis zur Abfahrt zeigte das nächstkommende Schild schon an als für einen kleinen Moment Stille zwischen den beiden herschte. "Wir sehen uns dann hoffentlich dort" mit diesen Worten unterbrach er den Funk, legte das kleine Teil auf den Beifahrersitz und würde es, sobald er ausstieg, es zerstören, sodass kein anderee es verwenden könnte.
      Don fuhr nach einer Weile die Abfahrt auf die 48er runter, so wie sie es beschrieben hatte wobei es auch nicht lange dauerte bis der Rasthof sowie der McDonald's erschienen. Gefolgt von ihrer Beschreibung, folgte er der Straße weiter runter bis er nach ner Zeit bei einer spanischen Bar ankam. Richtig zu übersehen war sie nicht besonders, da es auch zwar auch weitere Bar's in der Nähe gab aber die Meisten kannte der schwarzhaarige schon. Von denen war niemals ein Toby dabei gewesen. Den Wagen in der Nebenstraße geparkt, all seine Sachen rausgenommen, ließ er erstmal den Funk auf den Boden fallen, trat drauf, bevor er die Waffe im Rücken versteckte, diese durch die Jacke verdeckte bevor er sich dann schon auf den Weg dorthin machte. Der Geruch in der Bar war deutlich mit Alkohol und Kotze zu vergleichen gewesen, was ihn nicht besonders verblüffte, dennoch waren auch die Besucher nicht gerade die Art von Menschen, welche man um die Ecke treffen wollte. "Kann ich Ihnen behilflich sein?" erklang eine kühle Stimme hinter dem Tracen, welche einen Mann zugeordnet wurde, der gerade dabei war die Gläser mit einem Tuch zu putzen, welche wohl gereinigt wurden. "Ja, ich suche einen Mann namens Toby. Ich hörte er gibt die besten Drinks aus?" fragte er nach den Mann "Und warum sollte gerade er Ihnen einen Drink spendieren?" fragte er weiter kühler nach woraufhin auch alle anderen die Augen auf die beiden richteten. "Weil Waleria ihn empfohlen hat" wurde auch Don's Stimme plötzlich kälter was ihn bei dem Namen von ihr plötzlich davon abhielt weiter abzutrocknen, legte es auf den Tracen sowie wurde das geputzte Glas zu den anderen gestellt bevor er dann schon ihm deutete mitzukommen. Der Mann steuerte direkt auf die Toiletten zu, was Don etwas stutzig machte. Wollte er jetzt ernsthaft mit ihm pinkeln gehen oder wie hatte er das nun zu verstehen? Doch war dies nicht der Fall gewesen, als im Toilettenbereich eine weitere Türe vorhanden war, welche von ihm geöffnet wurde und die Treppen nach unten führten. Dies erinnerte Don gleich an das Haus in welchen Waleria und David von Igor festgehalten wurden. War dieser Ort wirklich sicher gewesen? "Er wartet da unten" sprach er nur und verließ den Agenten gleich wieder. Er sah dem anderen noch für einen Moment nach bevor er seinen Blick zurück auf die Treppe wandte und sich dann, nach einem kurzen Moment, dazu entschied diese herabzusteigen.


      "We are only small chess pieces in a big game.
      Dead but alive at the same time!"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Sie würden sich dort sehen, hoffentlich.. Ja, damit hatte Don recht, jedenfalls mit dem Hoffentlich, aber Waleria war guter Dinge und sie war sich sicher, dass da alles klappen wird, so wie sie sich gerade in ihrem Kopf zusammen legte. Den Funk legte sie gleich ab, setzte sich an den Computer, um kurz zu überlegen, welchen Code Don ihr gesagt hatte.. 51...Verdammt, sie konnte sich nicht mehr erinnern, die Zeit eilte ihr davon, jeden Moment konnte sie hier erwischt werden, konnte getötet werden, es musste ihr doch wieder einfallen. 5193! Es dämmerte ihr sofort und sie zögerte auch nicht, um das einzutippen und die Daten somit zu löschen. Die Pistole, die der Agent ihr gelassen hatte behielt Waleria in der Hand, sie konnte diese in der Leggings, die sie trug nicht wirklich verstecken, aber das brauchte sie auch nicht, sie war hier in Gefahr und musste dringend an einen Wagen kommen, dringend! Tief atmete sie an der Haustür durch, sie hatte eine kleine Angst davor, was passieren wird, wenn sie hier raus kommt. Wird jemand auf sie warten? Wird sie erschossen werden, sobald der Schutz des Hauses verschwunden war? Eine sehr gute Frage, aber die Antwort konnte sie nur mit einem Schritt nach draußen erfahren. Einen weiteren tiefen Atemzug später ergriff sie die Klinke, um die Tür zu öffnen und raus zu sehen. Sauber, auf den ersten Blick jedenfalls, die Frage war, was danach folgte, aber damit konnte sich ihr Kopf nicht auseinander setzen, sie brauchte eher einen Wagen, eine Möglichkeit hier weg zu kommen, um zu dem Treffpunkt zu kommen. Ihre Augen überflogen die Gegend, das war nicht gerade eine sehr belebte Gegend, aber in einem kleinen Häuschen einige Meter weiter parkte gerade eine Dame mittleren Alters ein, um den Einkauf in das Häuschen zu bringen. Das war ihre Möglichkeit! Da musste Waleria hin und kaum hatte sie sich versichert, dass sie auf den ersten Blick niemanden entdeckte nahm sie auch schon den Weg in Richtung des kleinen Hauses. Aus dem Rucksack ergriff sie ihr Portemonnaie, gleich darauf auch den Ausweis der CIA, mit welchem sie hoffte den Wagen zu bekommen. "Entschuldigen Sie!", rief sie der Frau zu, die gerade dabei war den Kofferraum zu schließen. Ein wenig verwirrt blickte diese auf, verstand nicht, was man von ihr wollte. "Ich brauche Ihren Wagen und das dringend!". Waleria zeigte ihren Dienstausweis, den sie noch besaß und blickte streng zu der Frau. "Ich bin einem Kriminellen hinterher, für die Entschädigung kommt die CIA auf!". Es brauchte noch zwei, oder gleich auch drei Versuche, dann saß die Blondine aber auch schon in dem Kleinwagen und fuhr auf den Highway drauf.

      Wenn sie ehrlich war, konnte Waleria die ganze Zeit nicht das Gefühl los werden, dass sie verfolgt wurde, aber im Schutz des immer stärkeren Verkehrs konnte sie den weißen Lieferwagen irgendwie aus den Augen verlieren. Das Adrenalin, welches durch ihre Venen gepumpt wurde ließ sie nicht in Panik verfallen, sie hoffte nur, dass Don sicher am Treffpunkt angekommen war, aber kaum war sein Wagen erblickt worden, als sie den geliehenen Wagen einparkte war die Hoffnung nur noch größer, dass er sicher hier angekommen ist. Mit dem Rucksack lief sie in die Bar rein, es war eine kleine, heruntergekommene, die man sonst sicherlich nicht betreten würde. Die wenigen Gäste blickten auf, als sie die Tür öffnete, der Barkeeper widmete sich ihr, musterte sie, bevor er belustigt schnaubte. Du hast dich lang nicht mehr blicken lassen", begrüßte der Mann sie, woraufhin Waleria ein klein wenig schmunzelte. "Da ist ein Kerl, der meint zu dir zu gehören.. Ich habe ihn noch nicht erschossen", sprach er weiter und warf sich das Tuch über die Schulter. "Groß, brünett und sieht aus wie ein Cop?", fragte sie gleich schon, während ihre Beine sie in Richtung der Bar führten. "Also gehört er wirklich zu dir? Du kennst den Weg". Damit deutete der Mann in Richtung der Toiletten. "Ist Toby da?", fragte die Frau, noch bevor sie los ging. "Jo, der ist noch da, du hast ihn noch erwischt". "Danke..", sie nickte dem Mann zu, wollte zu den Toiletten los, da blieb sie noch kurz stehen. "Kann sein, dass ich Besuch mitgebracht habe.. der gehört definitiv nicht zu mir". Die Waffe des Barkeepers war in dem Moment auch schon zu sehen, er grinste ein wenig schief. "Kriegen wir hin!".
      Der Weg in den Keller war ihr bekannt, doch kaum war die Tür geöffnet und ein Blick hinein geworfen schon wurde es der Frau wieder übel. Es erinnerte sie an ein Ereignis, welches sie lieber schnellstens wieder vergessen sollte, deshalb schüttelte sie den Kopf und nahm die Treppe runter, in einen Raum, mit einem Sofa, einem Schreibtisch mit Computer und Fluren, die in weitere Räume führten. Hinter einem durchsichtigen Vorhang ließ sich erahnen, dass das Drogenlabor nur provisorisch abgedeckt wurde, aber als ihre Augen Don erblickten seufzte sie zufrieden. Von Toby war noch keine Spur zu sehen, aber es waren Stimmen und Gemurmel zu vernehmen. "Ich bin froh, dass wir beide hier stehen", grinste die Blondine ein wenig, während sie den Drang zurück halten konnte den Mann nicht sofort zu umarmen. Der leicht durchsichtige Vorhang, der aus einer Plane bestand, wurde zur Seite geschoben, ein großer Amerikaner trat heraus. "Sieh an, sieh an.. Wie lange ist es her?", fragte der Mann und kreuzte seine Arme vor der Brust. "Und wer ist das?", mit einem Kopfnicken deutete er auf Don. "Gehört zu mir, ist safe.. Ich brauche einen Gefallen.. Wir müssen spurlos untertauchen und das sofort". Der Amerikaner schmunzelte, während Flüche auf Spanisch von Hinten zu hören waren. "Neue Identität? Neue Pässe? Flugtickets? Was brauchst du meine Liebe?", er bewegte sich an den Computer und setzte sich in den Stuhl. "Eine Unterkunft und Schutz".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Die Treppen nach unten knarrten, als wäre es ein Gebäude vom 1900 Jahrhundert gewesen aber dennoch sicher. Unten war die Stimmung dunkel gewesen. Es war zwar Licht aber es war nur eine Glühlampe an der Decke gewesen, welche brannte. Don fragte sich schon langsam woher Waleria all ihre Kontakte her hatte aber wenn sie ihn schon hierher leitete, dann muss es auf jeden Fall jemand sein, wem sie vertraute und dies tat sie nun wirklich nicht jeden. Erstens durfte er selbst schon eine Kostprobe davon haben und zweitens hatte er sie in all der Zeit, in der sie sich sahen, schon ein wenig selbst einschätzen können. Aber genau so war er genauso gewesen. Don schenkte selbst sein Vertrauen nicht jeden. In seinen Augen musste sich erstmal die Person beweisen ob sie es überhaupt verdient hatte. Als er schließlich unten ankam, kam auch in ihn ein mulmiges Gefühl im Magen. Jetzt fehlte nur mehr das Tropfen von Nässe, welcher auf den Boden flog und schon würde sich Dominic wie damals in der Gefangenschaft fühlen, was ihm für einen kurzen Moment einen kalten Schauer über den Rücken laufen ließ. Vielleicht sollte er es doch in Betracht ziehen mit dem Firmenpsychologen zu sprechen um das Erlebnis endlich vergessen zu können. Dies würde er aber auch erst machen sobald er Sascha Wassilijew getötet hat. Seine Augen flogen in allen Richtungen, welche ein Sofa, ein Schreibtisch mit Computer sowie Fluren, die zu weiteren Räumen führten, erkannten sowie einen durchsichtigen Vorhang. Dem Geruch nach dürfte es sich hierbei um ein Drogenlabor handeln. Don würde als FBI Agent dieses gebäude gleich hochnehmen aber erstens war er hier nicht als Agent und zum anderen vertraute Waleria diesen Toby. Somit war es so oder so schon ausgeschlossen, dass er es durchzog. Die Frau wollte er nun wirklich nicht als Feind haben. Davon hatte er reichlich genug auch wenn eine mehr schon keine Rolle mehr spielte. Spanischer Akzent war dahinter zu hören und als kurz jemand vor dem Vorhang durchtrat und den schwarzhaarigen erblickte
      Es dauerte nicht lange bis dann auch schon die blondhaarige die Treppen hinunter stieg und schließlich bei ihm stand worauf sie dann auch noch meinte, froh zu sein hier stehen zu können. "Und das vielleicht auch nur, weil uns Benjamin einen Vorsprung ließ" kam es eher sakastisch aus ihm heraus während er seine Hände in die Hosentaschen vergrub als plötzlich im nächsten Moment dann ein Mann hinter dem fast transparenten Vorhang hervortrat und seine Worte an die Frau neben ihn widmete. Dass er gleich danach fragte wer Don war, wunderte ihn nicht wirklich. Würde er vermutlich an dessen Stelle auch nicht anders machen aber Waleria kam anschließend gleich auf den Punkt woraufhin Toby dann schon einige Dinge aufzählte die er ohne Probleme organisieren konnte. Wie standen die beiden zueinander, dass Toby es machte ohne nur ansatzweise zu fragen wieso? Andererseits war sie ja schließlich undercover unterwegs gewesen und somit war eine weitere Frage erst gar nicht mehr übrig geblieben. Don beobachtete die ganzen Szenen und hielt sich eher im Hintergrund auf. Hier waren nicht die Künste eines Agenten gefragt sondern lieber eines Undercoveragenten und das war ganz Waleria's Welt gewesen. Eine Welt, in welche er nicht hineinpasste. Also warum blieb sie dann eigentlich noch bei ihm? Warum zog es die beiden immer zueinander wenn beide Welten doch so unterschiedlich waren? "Und Waffen" schlug er selbst dann auch noch vor. Wenn ihr Plan immernoch darin bestand Larcksen und Adam zu finden, reichte es defintiv nicht aus nur mit einer einzigen Waffe aufzutreten. Don war gerne vorbereitet gewesen auch wenn es sein Job manchmal forderte zu improvisieren. Aber hierbei ging es nicht nur eine Person aus der Schusslinie zu bringen sondern 2 aus der Untersuchungshaft zu befreien die erst gar nicht schuldig waren. Naja, Adam war es nicht aber Larcksen vermutlich schon.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Die Frau hatte sehr viel und sehr oft mit Kriminellen zu tun, es war für sie nichts Neues, bis auf die Tatsache, dass diese Kriminellen hier definitiv nicht mit ihrem eigentlichen Fall zu tun hatten. Es war eine ganz andere Geschichte, aber das Wichtigste war, dass hier keine Fragen gestellt wurden, es war nicht wichtig warum, es war wichtig was und wie viel, auch wenn das Letztere bei Waleria nicht vor kam, jedenfalls nicht bei Toby. Er wollte wissen, was es gab und was sie brauchten, Waleria antwortete, Don fügte noch ein, was er wollte, Waffen war nicht schlecht, aber einiges hatte sie mit genommen. "Ich habe aus der Hütte was mitgehen lassen", sie nahm den Rucksack ab und öffnete ihn, um diesen dem Agent neben sich zu zeigen. "Zwei weitere Pistolen.. Ein wenig Munition.. Reicht dir das?". Wenn es nicht der Fall war würde es noch welche geben, kein Problem.
      "Setzt euch", der Amerikaner deutete auf das Sofa, auf welches sich die Blondine gleich setzte, um einfach nur kurz durch zu atmen. "Wie dringend ist es?", fragte Toby, der sich sein Handy gegriffen hatte und damit tippte. "Sofort.. Ich habe keine Ahnung, wer da oben vielleicht gleich rein spaziert.. Mir ist ein weißer Transporter gefolgt, kann auch nur eine Einbildung sein". Sie widmete sich Don zu. "Hast du was bemerkt?". Die anderen Fragen, wie was los war und was er von Benjamin erfahren hatte konnten warten, bis sie definitiv sicher genug waren, um durch zu atmen und sich das weitere Vorgehen zu überlegen. "Gib mir fünf Minuten.. Ich warte auf eine Antwort". Diese Zeit hatten sie, sollte oben wirklich etwas los sein gab es genug Fluchtmöglichkeiten hier, darauf waren die Jungs vorbereitet. Schon wieder waren Flüche auf Spanisch zu hören, Toby rief den Männern in der gleichen Sprache zu, sie sollen sich zusammen reißen, bevor er den Kopf schüttelte. "Wie geht es Sophia und den Kindern?", fragte Waleria derweil, ein wenig Smalltalk musste sie auch führen, um die Kontakte zu pflegen, tat es aber auch gerne, um sich für einen Moment abzulenken. Der Amerikaner blickte zu ihr, schmunzelte kurz. "Gut.. Miguel ist letzte Woche drei geworden.. Und Lucia ist gerade in ihrer 'Eltern-sind-doof' - Phase", der Mann strahlte ein wenig, während er von seiner Familie sprach. "Ah, vielleicht sind Eltern auch doof", da zuckte sie Waleria mit ihren Schultern und konnte sich das Grinsen nur schwer zurück halten. Das Telefon auf dem Schreibtisch vibrierte, der Besitzer griff danach sofort und nickte mehrmals, während er die Nachricht überflog. "Ich habe eine Unterkunft für euch.. Mit genügend Schutz und allem, was ihr braucht..meine Leute bringen euch hin, durch den Hinterausgang.. Es fahren drei exakte Wagen raus, damit wird sich eure Spur verwischt..". Es gab also wirklich noch Hoffnung, sie könnten noch in Sicherheit kommen. Waleria seufzte zufrieden, da erhob sich Toby, um zu dem Vorhang zu gehen und seinen Kopf dahinter zu stecken. Er sagte ein paar Sätze auf spanisch, nahm etwas an und blickte zu den beiden Agents zurück. "Ich habe zwei Wegwerfhandys für euch.. Mit jeweils der anderen Nummer und meiner drauf.. Falls was sein sollte.. Roberto wird dir das Lager zeigen, bedien dich". Toby deutete auf Don, deutete auf einen langen, dunklen Gang, ehe ein Mann hinter dem Vorhang raus kam, der definitiv wie ein Verbrecher ansah. " Freunde von Waleria sind auch meine Freunde!" , erklärte er auch, ehe er der Blondine die Handys zuwarf. Sie fing sie auf, es war nichts neues, es waren ältere Modelle, die dazu gedacht waren, sicher zu kommunizieren. "Danke", lächelte sie dem Mann kurz zu. Er schmunzelte. "Ich habe dir doch gesagt, dass es nichts gibt, was ich nicht für dich tue" .
      Die Frau wartete, bis Don fertig war, um den Leuten zu folgen, die sie in ihre vorzeitige Unterkunft mitnehmen werden.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Einerseits war er darüber verwundert gewesen aber andererseits dürfte er dies gar nicht sein, dass Waleria wirklich noch die Zeit hatte 2 weitere Waffen sowie die passende Munition einzustecken bevor sie von der Hütte die Flucht ergriff. "Das sollte reichen, ja" gab er kurz dazu als der Mann ihnen gegenüber dann schon meinte, dass sie sich setzen sollten. Don's innere Unruhe ließ es eher weniger zu, dass er sich setzte, weshalb er sich mit dem Rücken gegen eine Wand lehnte und die Arme vor der Brust verschrenkte. Irgendwie machte ihn dieser Ort etwas nervös. Nicht, weil hier Spanier und ein Dorgenlabor vorhanden waren, das war ihm egal gewesen, sondern eher, dass sie sich unten in einen Keller befanden. Selbst schon als er damals bei Igor runtergehen musste, erschien dieses merkwürdige Gefühl in seinem Magen. Würde das jetzt jedes Mal kommen, wenn er sich in einen Keller begeben musste? Zum Glück hatte sein Elternhaus nur ein Dachboden gehabt. Dafür sollte er seinem Dad wirklich danken.
      Zurück in der Realität widmete er seine Aufmerksamkeit auf Waleria als sie erzählte vermutlich von einem weißen Transporter, welcher ihr gefolgt war, konnte sie sich aber auch gut eingebildet haben. Auch wenn es nur eine Einbildung war, konnte man dies auf keinen Fall mehr ausschließen. "Stand vielleicht eine Firma oder sowas auf dem Wagen drauf? Oder irgendwas, dass du diesen wieder erkennen könntest?" wollte Don gleich wissen woraufhin er aber auch gleich den Kopf auf ihre Frage schüttelte. Soweit er wusste war seine Fahrt ziemlich ruhig wobei ihm nichts auffälliges auffiel. Wenn er aber ehrlich war, hatte er in diesen Moment nicht wirklich darauf geachtet. Schließlich schoss ihm jedes Mal der Gedanke durch den Kopf ob es ihr zumindest gut ging. Während die beiden weiterhin Smalltalk führten bis eine Antwort kam, sah er sich noch ein wenig um bevor er mit seinen Gedanken wieder abschweifte. Einerseits machte er sich Sorgen um seinen Dad und um David, wie es ihnen wohl ging. Waren sie okay? Ging es ihnen gut? Was würden sie denken, wenn sie zu seiner Wohnung fuhren und dabei bemerkten, dass die Fenster zerschossen waren sowie seine Wohnung dadurch verwüstet wurde? Er wusste ganz genau, dass sich Don auf Lucas verlassen konnte, der auf seine Familie achtete. Zum anderen machte er sich aber auch Gedanken darüber was Benjamin zu ihm sagte. Nicht nur Adam und Larcksen würden sterben sondern auch Waleria. Desweiteren sagte er selbst, dass der Russe tot sei...also konnte er damit nicht wissen, dass Sascha Wassilijew vermutlich Director Larcksen war. Eine Frage wurde ihm aber auch nicht beantwortet: Warum ließ er und Waleria am Leben? Warum hat er sie nicht einfach erschossen? Egal wie sehr er auf das Thema einging....Benjamin wehrte sich mit allen Mitteln dagegen. Also dürfte er wohl wirklich nichts davon gewusst haben. Somit war ihr Kollege auch eine leere Spur gewesen, die ihnen nicht weiterhalf. Und was nun? Jetzt würden sie vermutlich eine neue Unterkunft bekommen, in welcher die beiden arbeiten konnten aber was brachte es noch, wenn sie keinerlei Spuren hatten? Die einzige Möglichkeit, welche er noch sah, war ins CIA Gebäude zu spazieren und fertig. Waleria meinte ja, dies zu tun, wenn genügend Beweise vorhanden waren. Warum tat sie dann nicht einfach so und begab sich dorthin? Sie mussten ja nicht wissen, dass ihre Informationen gelogen waren? Aber vermutlich wollte sie das Risiko nicht eingehen dann nie wieder rauszukommen, was er selbst gut verstehen konnte. Sollte es dennoch hart auf hart kommen, würde er mit seinen Leuten das Gebääude stürtzen.
      "Ich habe eine Unterkunft für euch" waren die Worte des Amerikaner's gewesen, dessen Aufmerksamkeit der schwarzhaarige ihm schenkte und horchte auch den weiteren bis er meinte, dass Roberto ihm das Lager zeigen würde. "Danke" sprach er ruhig aus und begab sich anschließend mit Roberto ins Lager nach hinten, welches wirklich gut gefüllt mit Waffen gewesen war. Es gab nichts, was sie nicht hatten. Wer waren diese Typen überhaupt gewesen und woher kannte Waleria diese? Bei den Meisten hatten sie eher einen Decknamen aufgsetzt gehabt, aufgrund ihrer Arbeit, aber hier kannten sie ihren richtigen Namen. Die Frage konnte aber warten, bis eine Antwort kommen würde, woraufhin er sich umsah und anschließend ein Sturmgewehr sowie ein Scharfschützengewehr mit jeweils Munition nahm.Man konnte nie genug Waffen bei sich haben und wenn nochmals ein Angriff, wie der von Benjamin kam, war er zumindest vorbereitet gewesen. "Können wir los?" wollte er von der blondhaarigen wissen als er nach einigen Minuten wieder zurück war "Danke nochmals" bedankte er sich bei Toby bevor die beiden auch schon seinen Männern zu dem Autos folgten und in einen von diesen hinten einstiegen ohne irgendwas zu sagen. Don traute niemanden gleich von Anfang an aber Toby schien wohl einen vernünftigen Eindruck gemacht zu haben. Er half gleich ohne jegliche Fragen zu stellen. Solange Waleria ihm traute, reichte es ihm vollkommen aus. Daher warf er seinen Blick nach draußen um zu sehen wohin es gehen würde.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Es war eine große Hilfe, was sie hier bekamen, es war vor allem auch eine Sicherheit. Don hatte sich nicht hin gesetzt, er hatte sich gegen die Wand gelehnt und vor allem nach dem Transporter gefragt, bei dem die Frau einen Moment lang überlegen musste. Sie schüttelte den Kopf. "Mir ist nichts aufgefallen, aber ich war auch mehr darauf konzentriert die Abfahrt nicht zu verpassen". Ein wenig verlegen zuckte sie mit den Schultern, vielleicht hätte sie mehr darauf acht geben sollen, aber jetzt war es zu spät und jetzt waren sie in Sicherheit, denn selbst wenn da oben das Feuer eröffnet werden sollte, bis das hier gefunden war.. Die meisten dachten mit Sicherheit an eine Besenkammer, wenn man die Tür in der Toilette sah, aber man konnte es nie wissen.
      Es gab eine Unterkunft für die beiden Agents, da musste Waleria erleichtert seufzen, sie träumte von einer Dusche und einem Bett, ohne die Sorge zu haben erschossen zu werden. Es gab auch Waffen für die beiden, jedenfalls durfte sich Don etwas aussuchen, da nutzte die Frau die Gelegenheit und erhob sich vom Sofa. "Kannst du mir noch einen Gefallen tun?", fragte sie, da blickte der Amerikaner wieder zu ihr, um aufmerksam zu bleiben. Waleria ging auf den Schreibtisch zu, sie nahm sich einen Stift und ein Stück Papier, um eine Adresse drauf aufzuschreiben. "Kannst du bitte dafür sorgen, dass da alles okay ist? Mal nach gucken? Möglichst unaufälllig.. Wir sollten das selbst nicht tun". Sie hielt ihm das Papier hin, blickte den Mann an, es lag ihr wirklich am Herzen, dass er sich darum kümmerte. "Klar.. Natürlich.. Kriegen wir hin, die werden nicht einmal selbst merken, dass wir vorbei gekommen sind". Toby grinste ein wenig, er nickte dann, auch wenn er kriminell war, war das ein guter Mann, jedenfalls für einige Menschen.
      Nachdem das geschafft war kam Don auch wieder, hatte sich was hübsches ausgesucht und war bereit zum abfahren. Er fragte die Blondine gleich, die nickte, sie war auch bereit und so wurden sie zu drei gleichen Wagen, mit getönten Scheiben gebracht, in einen davon stiegen sie ein. Einer der Männer, der auf dem Beifahrersitz, sprach mit ihnen, sprach aber lediglich auf spanisch und erklärte Waleria wke lang es dauern wird. Sie nickte, kaum waren die Worte ausgesprochen und widmete sich an Don, um ihn kurz von der Seite zu mustern. "Sie sagten, dass wir ein wenig in Kreis fahren werden, falls wir irgendwelchen Verfolgern auffallen sollten.. Deshalb die drei Wagen, am Ende wird keiner mehr wissen, in welchem wir sitzen und wohin wir fahren". Sie stiegen immerhin auch auf der Hinterseite des Lokals ein, hier war kein Mensch, hier standen nur viele Wagen, mit den selben Kennzeichen und dem selben Aussehen. Natürlich waren die Kennzeichen nicht echt, aber Waleria wollte aus bestimmten Gründen diese Kriminellen nicht hoch nehmen. Sie fuhren los, der Wagen setzte sich in Bewegung und die Frau lehnte sich zurück, um sich angestrengt durchs Gesicht zu fahren, vielleicht sollte sie Don erklären, warum sie ausgerechnet hier her sind. "Ob man es glauben will, oder nicht.. Sind das gute Freunde von mir.. Wenn man das so bezeichnen kann", sprach sie und schmunzelte ein klein wenig. "Ich habe.. Seine Frau und seine Kinder nach einer Entführung gefunden und befreit.. Mehr zufällig, als wirklich gewollt.. Aber seit dem stehen sie mir bis an mein Lebensende zu meinen Diensten.. Oder bis sie selbst im Knast landen". Da schmunzelte sie ein wenig. "Es sind spanische Kleinkriminelle.. Verkaufen Drogen, um sich zu finanzieren, geben Menschen, die hier keinen Ort finden eine Möglichkeit zu Leben und beschützt zu werden, ein klein wenig wie Robin Hood.. Die Reichen bestehlen, um die Armen zu versorgen", da zuckte Waleria mit ihren Schultern. "Ich mische mich da nicht ein, aber schon ein Mal haben sie mir einen großen Gefallen getan.. Vor allem für den Untergrund ist es cool, ein paar Leute zu haben, die wissen, was abgeht".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Eine kurze Weile wandte er seine Aufmerksamkeit nach draußen um sich die Umgebung ebenfalls ein wenig anzusehen. Überall sah man entweder Obdachlose, welche in den Gassen oder Ecken der Straßen saßen mit einem Becher in der Hand und so versuchten ein wenig Kleingeld zu sammeln um sich wenigstens etwas zu trinken oder essen kaufen zu können aber andererseits wusste Don auch, dass selbst dies nichts brachte, da sie dann meistens den Leuten, wo sie einen Schlafplatz bekamen wenn es kalt oder zu heiß wurde, das Geld geben mussten um sich so wenigstens die Nacht leisten zu können. Wie sollen sie da noch an Wasser oder Essen kommen? Die Welt war wirklich nicht gerecht gewesen aber man musste sich damit abfinden wie es kam. Don dachte oft über sein Leben nach und ob er überhaupt den richtigen Weg eingeschlagen hatte aber andererseits konnte man in Los Angeles auch deutlich sehen, dass es Leute gab deren Schicksal viel heftiger zugeschlagen hatte als sein eigenes. Als die blondhaarige Agentin das Wort ergriff und somit die Stille zwischen den beiden damit störte, wandte er seine Augen auf sie und nickte verständlich zu. Auch wenn sie nicht besonders so aussahen, wussten Toby's Leute ganz genau ihre Spuren zu verschwischen. Als Agent gegen sie vorzugehen wäre sicher nicht einfach aber sie als Verbümdete zu haben war gleich eine komplett andere Sichtweise darauf gewesen. Danach erklärte sie auch schon woher sie diesen Amerikaner kannte und beantwortete damit sogleich auch die Frage welche er sich vorher gestellt hatte. "Du bist halt sowas wie ihre Heldin gewesen" sprach er sanft aus. Dass diese ihr somit in jeglicher Situation helfen würden, war nun verständlich gewesen. Don würde selbst nicht anders reagieren wenn es darum ging, dass jemand anderer seinen Vater und Bruder gerettet hatte. Er würde selbst jeden Gefallen machen, wenn er darum gebeten werden würde. Nichts war bedeutsamer als ein Menschenleben der ihm am Herzen lag.
      "Haben die keine Angst irgendwann aufzufliegen? Was wenn jemand hinter ihr Spielchen kommt?" sprach er weiter. Irgendwann würde es jemanden auffallen, dass die Leute Drogen verkaufen um den Armen auf den Straßen zu helfen. Jemand verfolgt dessen Spur, sieht zu, dass es von der spanischen Bar kam und würde den gesamten laden hops nehmen. Natürlich würde das FBI seine Finger ruhig halten in der Hinsicht, denn schließlich hatte Toby den beiden gerade geholfen eine neue Unterkunft zu bekommen, aber was war mit der Homeland Security oder den anderen Behörden gewesen? Die CIA könnte genauso ihre Finger im Spiel haben ohne, dass Waleria wirklich etwas mitbekommen würde. Zum anderen würde dies aber Adam wieder herausfinden, Waleria warnen sodass sie Tooby und alle anderen sicher aus dem Gebäude schmuggeln konnte. So leicht wie er es sagte, war es nun auch wieder nicht gewesen. "Wie geht es nun weiter? Wir haben eine neue Unterkunft und dann? Wir haben immernoch keinen Plan wie wir weitergehen geschweige denn Beweise finden sollen und wenn wir nicht bald was machen, bleibt auch nicht viel Zeit mehr Adam und Larcksen da raus zu bekommen" wollte er von ihr wissen, da beide genau wussten, dass es unmöglich war für immer unterzutauchen. Irgendwann mussten sie zurück an die Oberfläche und es wurde auch langsam Zeit das Alles hier zu beenden. Don war zwar ein geduldiger Mensch gewesen aber lebte lieber oben als im Untergrund. Dies war Waleria's Welt und nicht seine.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Eine Heldin war sie nicht wirklich, jedenfalls fühlte sie sich nicht wie eine, sie war einfach nur zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort gewesen, nicht mehr und nicht weniger, aber die Hilfe, die die beiden hier genossen konnte sie wirklich weit bringen. Don wollte gleich wissen, ob sie nicht Angst hatten aufzufliegen, da schmunzelte die Blondine ein wenig. "Wenn ich dich nicht hier her gebracht hätte, wüsstest du nichts davon, richtig?", sie zuckte ein wenig mit den Schultern. "Das geht hier schon einige Jahre so.. Und wie Toby es mir erklärt hat, damit kann er seine Familie eher ernähren, als mit den Jobs, die er sonst hier als Ungelernter findet.. Er lebt das Risiko, aber bisher ist nie was vorgefallen". Natürlich hieß es nicht, dass es nie passieren wird, aber bisher hatte sie nie jemand für sie interessiert. "In Spanien ernährt man die weitere Familie mit.. Großmutter, Eltern, Geschwister.. Sophias ganze Familie lebt hier.. Illegal natürlich", aber das war ein Problem, um welches sich Waleria nicht kümmern wird. Sie wusste, dass es so war, sie war aber nicht dazu verpflichtet auch nur irgendetwas zu sagen, sie war ein Agent, keine Polizistin, oder Juristin, da war das Leben so mit dem Wissen viel einfacher.
      Die Frage danach, wie es weiter ging war nicht ganz so einfach zu beantworten, Waleria seufzte. "Ich denke ein Paar Tage sollten wir schon unter tauchen.. Die Gefahr erst einmal minimieren.. Ist es dir etwa schon langweilig?", die Frau grinste ein wenig. "Wir sind nicht einmal vierundzwanzig Stunden auf der Flucht und Agent Walker will schon wieder raus? Ich habe Monate unter getaucht überlebt, ich kriege deine Langeweile schon beseitigt". Ein klein wenig ärgern konnte sie ihn ja, bevor sie wieder ernst wurde. "Wir werden Larcksen nicht aus der Untersuchungshaft holen.. Wir sorgen dafür, dass er für eine lange Zeit hinter Gitter landet, oder richtig stirbt". Ihre Augen blickten nach die des Mannes. "Ich zeige dir gleich, wenn wir angekommen sind.. Ich habe was sehr.. Interessantes gefunden.. Was einiges erklären kann". Aber lieber wirklich, wenn sie alleine waren, immerhin konnte man nie wissen, ob nicht irgendwo jemand stand, der die Straßen abhörte, vielleicht waren solche Gerätschaften auch in einem der Transporter gewesen, der ihr gefolgt war, wer wusste das schon. "Ich freue mich auf eine warme Dusche und eine Nacht, ohne Angst zu haben in der Nacht erschossen zu werden", da war wieder ein Lächeln auf ihren Augen zu sehen. Sie vertraute Toby, auch wenn sie nicht ganz erklären konnte, woher das Vertrauen wirklich kam, aber allein die Art und Weise wie der Mann mit seiner Familie umging erweckte in ihr wirklich gute Gefühle, vor allem ein warmes Gefühl. Ihre Augen blickten aus dem Fenster, sie fuhren im Kreis, waren wieder zurück gefahren, um zu drehen und abzubiegen, die Junge wussten scheinbar wirklich, was sie tun mussten. Da fiel der Frau noch was ein, sie griff in den Rucksack und gab Don eines der Wegwerfhandys. "Für den Notfall rufst du Toby an, falls was sein sollte", erklärte sie ihm. "Und ich habe ihn darum gebeten bei David und deinem Vater vorbei zu fahren, um zu gucken, ob alles in Ordnung ist.. Sie werden diskret vorgehen, hatte er versprochen, um keine Angst zu verbreiten.. Aber wenn du den beiden eine Nachricht geben willst, kannst du ihm noch eine SMS schreiben.. Das kriegen die mit Sicherheit hin".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Es war wahr. Wenn Waleria ihm nicht die Beschreibung der spanischen Bar gegeben hätte und gebeten nach Toby zu fragen, wäre ihm vermutlich auch beim pinkeln gehen niemals aufgefallen, dass sich hinter der Türe ein geheimer Keller mit einem Dorgenlabor befand. Der Geruch von den Drogen war oben gar nicht vorhanden gewesen, weshalb es unmöglich war nur ansatzwesie Spuren darauf zu finden. Zum anderen war die Türe auch mit einem Schild 'Zutritt nur für Personal" beschmückt. Daher glaubten sowieso die Meisten eher daran, dass sich dahinter wahrscheinlich nur die Spinte oder sowas befand. Es war zwar einfach aber dennoch praktisch gewesen. "Man muss nur wissen wie man es richtig macht und schon läuft das Geschäft" kam es ernst aus ihm heraus während er seinen Blick wieder nach draußen warf.
      Don war nicht das erste Mal sozusagen untergetaucht gewesen geschweige denn Undercover unterwegs aber er hasste diese Seite seines Job's. Keinerlei Kontakt zur Familie, zu seinen Kollegen oder sonst zur Außenwelt. Klar, es war seine Idee gewesen sich ein paar Tage frei zu nehmen um Waleria aus der Patsche zu helfen geschweige denn das Rätsel zu lösen aber andererseits bereute er es auch schon zugestimmt zu haben. Als sie meinte auch ein paar Tage unterzutauchen um erstmal die Spuren zu verwischen klang logisch doch stimmte dies seine Laune auch nicht gerade besser. Don selbst sah ernst zu ihr rüber als sie versuchte ihn zu ärgern doch war das in seinen Augen gerade eher unpassend gewesen. Sie war nichts anderes gewohnt gewesen als Undercover um Untergrund zu arbeiten aber er war immer Live dabei wenn es um Action ging. Er liebte es an der Oberfläche zu arbeiten. "Na dann viel Glück" meinte er kurz darauf bevor sie schon anfing zu erzählen, dass Larcksen nicht rausgeholt wird sondern eher hinter Gitter landen wird, wenn nicht sogar sterben wird. "Ihn einfach zu töten wäre noch eine der harmlosen Vorgehensweise aber er ist dein Chef somit hast du das Sagen" mit diesen Worten lehnte er seinen Kopf zurück und schloss die Augen. Wenn es ganz nach Don gehen würde, würde er Larcksn jeglichen Lebenswillen aus dem Körper ziehen, bis er anfangen würde darum zu flehen am Leben zu bleiben aber nicht mal dann würde er noch eine Chance bekommen von Neu zu starten. Larcksen hat den Tod verdient aber ihn einfach zu erschießen würde zu freundlich sein. Nachdem sie meinte etwas gefunden zu haben was so einiges erklären würde, öffnete er diese wieder und richtete seine Augen direkt auf die Agentin. "Kann es beweisen, dass Larcksen Wassilijew ist? Mit Beispielen kommen wir nicht weit. Wir brauchen handfeste Beweise die du der CIA vorlegen kannst. Anders würde sonst das Ganze nichts bringen" brachte er die Tatsache nochmals auf den Punkt was Waleria aber bestimmt wusste. Das musste er nicht wiederholen aber wenn sie nichts hatten was all dies beweisen würde, brachten auch weitere Dokumente nichts. Danach seufzte er etwas aus und richtete seine Augen wieder nach draußen und sah selbst wie sie immer wieder im Kreis fuhren bis sich die Männer von Toby dazu beschlossen in eine andere Straße zu fahren. 3 Autos mit dem selben Kennzeichen auf die Straßen zu schicken war wirklich keine schlechte Idee gewesen Dennoch war es eine 33%ige Chance gewesen doch gleich den richtigen Wagen zu erwischen. Dennoch musste er zugeben sich hier etwas wohl zu fühlen. Die Männer wussten ganz genau wie sie vorgehen mussten und das bewiesen sie auch. Kurz darauf warf Waleria ihm auch schon eines der Wegwerfhandy's zu, welche sie bekommen hatte und erklärte gleich darauf, dass sie Toby darum gebeten hatte nach seiner Familie zu sehen, wie es ihnen ging oder ob alles okay sei. Wenn er ihnen eine Nachricht hinterlassen wollte? Don würde nichts lieber als das machen. Sein Dad und sein Bruder waren das Einzige in seinem Leben gewesen, der ihm den halt gab nicht komplett auf den Boden zu fliegen. Don hatte schon reichliche Abstürtze gehabt aber meistens war es seine Familie gewesen die ihm halfen zurück auf die Beine zu kommen. Es tat ihm innerlich extremst weh nicht bei ihnen sein zu können aber sein Job verlangte nicht nur die bösen Männer hinter Gitter einfach so zu bringen. Es verbarg viele Risiken und gerade in einer von ihnen befand sich der schwarzhaarige. "Nein. Umso weniger sie wissen umso besser" mit diesen Worten packte er anschließend das Handy in seine Tasche "Wir sollten lieber auf uns schauen und uns nicht durch solche Dinge ablenken lassen" meinte er dann selbst dazu bevor er wieder zu ihr sah. "War in der Hütte alles in Ordnung während ich weg war? Oder ist dir jemand aufgefallen der dich beobachten hätte können?" wollte er gleich das Thema wechseln. Nachdem Benjamin davon wusste wollte er somit herausfinden ob es vielleicht anderen auch aufgefallen war, wo sie sich versteckt hatten. Wenn dies der Fall war, war nicht mal mehr die Hütte ein sicherer Ort für das FBI gewesen. Dann mussten sie zusehen so schnell wie möglich einen neuen Unterschlupf zu finden für die, die untertauchen mussten.


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    • Special Agent Waleria Sobolew

      Don wünschte ihr Glück dabei ihn abgelenkt zu bekommen, er dachte wirklich, dass das solch eine schwierige Sache war, das stimmte wirklich nicht. Waleria fielen auf Anhieb drei verschiedene Möglichkeiten den Mann ein wenig abzulenken, ihn ein wenig das Untertauchen schöner zu gestalten, je länger sie darüber nach dachte sogar noch viel mehr Dinge. Es war ihr verständlich, dass der Mann es nicht gern hatte die Füße still zu halten und zu warten, nachzudenken, aber etwas anderes war einfach nur dumm und riskant, da war die sicherere Option doch viel besser, damit konnte keiner drauf gehen und sie hatten genug Zeit zum nachdenken. Die Frau erzählte dem Agent aber auch noch, dass sie etwas gefunden hatte, dass sie nicht untätig in der Hütte gewesen ist, er brachte die Tatsachen noch einmal auf den Tisch und sie seufzte innerlich, das würde eine harte Nummer werden, mit einem unzufriedenen Don mehrere Tage gemeinsam in einer Wohnung zu verbringen. Sie würden das schaffen, dessen war sie sich irgendwo auch sicher, aber ihre Laune ließ sich gerade ein klein wenig von der des Mannes beeinflussen wie es schien, jedenfalls schmeckte Waleria den bitteren Nachgeschmack von Unzufriedenheit. Sie lenkte die Sache ein wenig ab, sprach von den Handys und der Möglichkeit für Don seinem Bruder und seinem Vater eine Nachricht zu hinterlassen, er entschied sich dagegen, es war sein gutes Recht, auch wenn sie selbst es nicht so gabz verstehen konnte, immerhin musste er ihnen nichts sagen, aber sie würde es respektieren und akzeptieren. Die blauen Augen glitten nach draußen, die Männer nahmen eine andere Route, welche in die ärmeren Vorstadtgebiete führte, wo wollte Toby sie hin bringen?
      Einen Moment lang dachte die Frau ein wenig nach, ließ sich von ihren Gedanken einnehmen, bis Don neben ihr wieder das Wort erhob. Er wollte wissen, ob in der Hütte alles in Ordnung gewesen ist, ob ihr jemand aufgefallen war. Sie erinnerte sich an das Klopfen, an ihre Angst und Panik, aber das war nicht Bestandteil der Frage gewesen, das war einfach nur ihr Hirngespinst. "Ja", Waleria nickte. "Es.. War alles ruhig". Nun, fast alles, aber wenn sie jetzt anfangen würde Don zu erzählen, was für Probleme sie gehabt hatte würde er sie niemals mehr alleine lassen, oder sie in die Klapse gleich stecken, lieber nicht. "Ich zeige dir gleich alles, was ich heraus gefunden habe". Damit blickten die Augen wieder raus auf die Straße, der Wagen hatte noch ein wenig zu fahren, aber irgendwann kamen sie in einem der ärmeren Gebiete an, umzingelt von einem Bauzaun, als würde das große, hohe Gebäude, welches dort allein stand, schon Ewigkeiten saniert, oder abgerissen werden sollen. Kinder spielten auf dem Gras Fußball, der Wagen fuhr vor, bis zu einem großen Eingang, neben welchem eigentlich im Gebäude drin, ein Einkaufsladen gewesen ist, nur noch das kaputte Schild deutete darauf hin. Einzelne Männer standen auf dem großen Gelände, unterhielten sich, beobachteten die Gegend, wenn man richtig hin sah, konnte man auch ab und zu jemanden aus dem Fenster gucken sehen. Der Wagen hielt an, eine junge Frau mit einem Kind auf dem Arm kam auf den Wagen zu, öffnete die Tür hinten, um die beiden mit einem Lächeln zu begrüßen. "Sophia", lächelte Waleria gleich und stieg aus. "Und Miguel ist so groß geworden". Der kleine Junge auf dem Arm der Frau lachte kurz, bevor er wieder runter wollte, um zu seiner Schwester zu laufen. " Tobias sagte, ihr braucht Hilfe? Ist alles in Ordnung?", die Frau wirkte besorgt, ließ den Jungen runter, blickte die beiden Agents an, bevor sie mit einem Schlüsselbund in der Hand auf den Eingang deutete. "Es ist..okay", antwortete die Blondine und folgte der jungen Frau in das Haus hinein. Das Gebäude war ein wenig herunter gekommen, es war nicht gerade neu, es fiel aber auch nicht in sich zusammen. " Ich habe euch Nanas Wohnung vorbereitet.. Da könnt ihr bleiben, so lange ihr wollt..". Sie liefen in die dritte Etage hoch, lange Flure mit vielen einzelnen Türen waren zu sehen, wie ein kleine Labyrinth fast schon. Vor einer der Türen machten sie halt, sie wurde aufgeschlossen, eine kleine, gemütliche Wohnung kam zum Vorschein, gerade mal zwei Zimmer, Küche und ein Bad, mit vielen Sachen, die auf eine ältere Dame direkt deuten. Sophia trat herein. " In der Küche steht was zu essen.. Auf dem Bett ein paar Klamotten.. Ich habe dir was von mir gegeben, das sollte passen ", ihre Augen glitten zu Don. " Ich denke, dir sollte etwas von Tobias passen". Ähnliche Größe, aber es wirdbmit Sicherheit schon gehen. " Wir wohnen eine Etage drüber direkt.. Klingel, wenn was sein sollte oder ruf Tobias an.. Ich gehe nachher einkaufen und hole euch was für den Kühlschrank mit, Nana hat in der Regel nicht viel hier".
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    • Special Agent Dominic Walker

      Don hätte nichts lieber als seine Familie kontaktiert aber er wusste auch, dass es einfach nur zu riskant gewesen war. Auch wenn Toby ihnen Wegwerfhandy's mitgegeben hatte um im Notfall eines zu benutzen, konnte man nie wissen wie die Telefone von seinem Dad und David kontrolliert wurden. Was wenn man nur darauf wartete, dass sich Don bei ihn meldete? Dann würden sie nur mehr in Gefahr geraten und nach allem was David passiert war, wollte er nicht nochmals damit ihre Leben riskieren. Der schwarzhaarige musste untertauchen und das tat er sozusagen ja jetzt auch. Den Rest konnte er auch später erzählen wobei er sich eher mehr darauf vorbereitete erstmal eine große Standpauke von seinem Dad zu hören. So war er einfach schon immer gewesen.
      Um seine Gedanken ein wenig abzulenken, fragte er schon nach ob in der Hütte alles okay gewesen war, woraufhin Waleria zustimmte und meinte, dass alles ruhig gewesen sei. Etwas beruhigend war dies schon gewesen.Vielleicht wussten sie ja doch nichts von dem Versteck der FBI sondern wollte Dominic nur so aus dem Gleichgewischt schmeißen, was Benjamin sozusagen auch geschafft hatte. Aber mehr als das dürfte ihr CIA Kollege wirklich nicht gewusst haben. Zum anderen wusste er aber auch noch immernoch nicht wieso er sie hat am Leben lassen? Don konnte sich darüber erstmal aber keine Gedanken machen, als sein Blick wieder nach draußen fiel, nachdem die Stille zwischen den beiden anschließend herschte, und zusah wohin sie fuhren. Aber egal wie sehr er sich anstrengte diese Gegend zu erkennen...es brachte nichts. Es war eine Umgebung, die nicht einmal er selbst kannte. Zum anderen waren hier hauptsächlich Gebäude vorhanden gewesen, die kurz vor einem Einsturtz standen oder Menschen die nur in Ammut leben konnten, so wie diese aussahen. Doch schienen sie nichts desto trotz ein gutes Leben zu führen. Diese Menschen hatten in seinen Augen die richtige Einstellung gehabt: Egal wie mies es um einen steht bzw. um dessen Leben, niemals aufgeben. Wer das tat, hat das Spiel schon verloren. Als die Auto's nach einer Weile zum stehen kamen und eine Dame mit einem Kind auf den Arm diese hinten öffnete, sodass die beiden aussteigen konnten, begrüßte Waleria die Frau namens Sophia herzlich, sowie den jungen Mann Miguel, welcher sich ebenfalls über ihre Anwesenheit freuten. Sophia und Miguel. Waren das nicht die Namen der Frau und des Kindes von Toby gewesen, über welche sich die beiden vorher im Keller noch unterhielten? Ohne was dazu zu sagen, packte er die Sachen der beiden und folgte Sophia als auch Waleria in das Gebäude, welches nicht gerade am neuesten Stand gewesen war aber zum leben reichte es vollkommen aus. Er selbst sah sich ein wenig im kleinen Hochhaus um bevor sie dann schon zu der Wohnung kamen, welche Sophia ihnen zur Verfügung stellte. Der Weg hier rauf, war doch komplizierter als gedacht gewesen aber zu Dons Glück hatte er schon immer ein guten Orientierungssinn gehabt und im Notfall konnte er ja immernoch jemanden fragen wie man hier rauskam. Außer Waleria war schon mal hier, dann würde sich die Agentin natürlich besser als er auskennen. In die Wohnung eingetreten, sah auch er sich ein wenig um und fand die Einrichtung einerseits recht charmant aber auch andererseits doch für seine Generation etwas veraltet aus, als würde hier eine Pensionistiin wohnen. Als Sophia meinte auch für ihn ein paar Klamotten zur Verfügung gestellt zu haben, welche eigentlich Toby gehörten, nickte er verständlich zu und legte erstmal alles auf dem Sofa ab als die Frau die beiden dann schon verließ. "Bist du dir sicher, dass es eine kluge Idee ist hier zu bleiben während Toby's Familie über uns wohnt?" sprach er seine Gedanken aus, welche ihm schon seit der Ankunft hier durch den Kopf schossen. Er wollte Sophia keine Sorgen bereiten doch was wenn sie verfolgt werden würden? Was wenn sie nun wussten wo sie waren? In jegliche Gefahr, welche hier auftauchen würde, waren nicht nur ihrer beiden Leben in Gefahr sondern auch die von Sophia und allen anderen. Don zog nur ungern unschuldige Menschen in seinen Mist mit rein. Doch andererseits wüde Waleria sicher schon wissen was sie tat, daher ließ er es einfach auf sich zukommen. Schließlich musste er auch ein paar Tage hierbleiben, daher blieb ihm nichts anderes übrig. Ein kurzer Blick aus dem Fenster zeigte zwei Jungs, welche gerade dabei waren sich gegenseitig den Ball abzunehmen. Das erinnerte ihn ein wenig an die Zeit als er und David oft versuchten etwas zu spielen, doch meistens klappte es eher weniger, da Don einfach keine Interesse daran hatte etwas mit dem Jüngeren zu unternehmen.


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      Sie war glücklich über die Tatsache, dass sie eine Unterkunft und etwas zu Essen hatten, so hatte sich Waleria noch herzlich mit einem breiten Lächeln bedankt, bevor die Spanierin die Wohnung auch wieder verlassen hatte. Den Schlüsselbund hatte sie der Blondine in die Hand gedrückt, bevor sie aus der Tür war, ließ die Agents beide alleine, damit sie sich hier ein wenig umsehen konnten. Stille kehrte ein, Waleria legte den Rucksack auf den kleinen Esstisch, der Platz für vier bot, viele Stickereien und ältere Sachen waren zu sehen, es war aber sehr gemütlich eingerichtet. "Ich habe keine Ahnung, ob das wirklich eine kluge Idee ist", antwortete sie ehrlich und blickte zu Don. "Aber ich weiß, dass wir hier in Sicherheit sind.. Sie sind alle bewaffnet, egal wo du hin siehst.. Sie sind achtsam und darauf bereit alle hier zu verteidigen, die verteidigt werden müssen.. Wenn Toby sich dazu entscheiden hat und hier her zu bringen, dann hat er sich das gut überlegt". Es war hart, es fühlte sich nicht ganz richtig an, aber sie waren hier sicher und die, die ihnen halfen wussten auch, worauf sie sich einließen.
      Waleria blickte noch einmal kurz zu dem Mann, dann bewegte sie sich in die Küche, um ein mal rein zu blicken, sie war klein und gut eingerichtet, eine zugedeckte Auflaufform stand auf dem Herd, sie schien heiß zu sein, es roch gut, aber an Essen konnte sie noch nicht denken, auch wenn es ihr sicher gut tun würde, sie hatte heute bis auf den Kaffee nichts gehabt. Ihre Beine trugen sie noch in das Schlafzimmer, das Bett wurde neu bezogen, es wurde gelüftet, frische Kleidung und Handtücher waren bereit gestellt worden, schon sehr freundlich, dass sie sich so viel Mühe hier gaben. Das Badezimmer war klein, aber die Wanne und die Dusche haben dennoch Platz gefunden, zwar nicht neu, aber die ältere Dame, die hier wohnte gab sich wirklich viel Mühe. "Es ist schon gemütlich hier",stellte die Frau fest, hatte jetzt auch definitiv den Kopf frei genug, um sich an den Esstisch hin zu setzen und den Laptop aus dem Rucksack raus zu holen. Das Internet fehlte, da musste sie gleich bestimmt noch Sophia danach fragen, aber die Seiten, die sie geöffnet hatte waren noch immer offen und und zeigten das, was sie fand. "Ich habe ein wenig herum recherchiert.. Es ist schwer zu beweisen, dass Larcksen nicht Larcksen ist.. Aber ich habe etwas gefunden..", sie deutete auf den Bildschirm. "Es gibt einiges nicht zu finden.. Keine Klassenkameraden, die Kindheitsbilder rein gestellt haben.. keine Projekte, in denen er namentlich erwähnt wird.. Aber ein Zeitungsartikel über den Tod eines Mannes.. Dessen Frau eine Widmung aufgegeben hatte.. Mit dem Namen und dem Geburtsdatum von Larcksen.. Zufall? Ich glaube nicht, aber kein Jahr danach, hat ein Mann unter diesem Namen bei der CIA angefangen.. Und außer den Zeitungsartikel gibt es nichts, wirklich nichts mehr anderes über diesen Unfall zu finden". Das würde zumal erklären, wie er solch eine Identität einfach annehmen konnte. "Es ist nichts großes, aber es ist ein erster Ansatzpunkt!".
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      Eine Weile beobachtete er noch die beiden Jungs beim Ball spielen als einer von ihnen dann endlich ins Tor schoss bis Walera auf seine Frage bezüglich der Sicherheit und Toby's Familie einging und er seinen Blick zurück zu ihr wandte. "Ja wahrscheinlich" gab er einen kurzes Argmuent noch dazu als er wieder nach draußen blickte aber die Kinder nicht mehr zu sehen waren. Die Männer, welche in der Umgebung standen, waren alle bewaffnet und stets auf Trap gewesen, genauso wie es Waleria erwähnt hatte. Don fühlte sich hier irgendwie nicht wohl auch wenn alles in Ordnung war. Es war nicht seine Welt gewesen und hatte somit das Gefühl den Boden unter den Füßen zu verlieren. Er fühlte sich nutzlos und konnte nur darauf warten bis endlich mal was passierte. Bis dahin musste er sich komplett auf Waliera's Künste verlassen. Er vertraute ihr, das war nicht das Problem gewesen, sondern eher daran, dass er nicht wusste ob er auch in der Lage war sie zu beschützen wenn es darauf ankam. Aber wenn sie schon mal hier waren musste der schwarzhaarige das Beste daraus machen. Er könnte ja fragen ob es hier irgendwo einen Schießstand gab und würde daher die Zeit nutzen um ihr vielleicht das schießen beizubringen?
      Während sie sich noch ein wenig umsah, richtete er seinen Blick weiter nach draußen als sie schließlich zurückkam und sich zum Esstisch setzte um den Laptop aufzumachen und zu zeigen was sie gefunden hatte. Ohne zu zögern begab er sich gleich zu ihr und stellte sich direkt hinter sie um selbst genug auf dem kleinen Bildschirm sehen zu können während er ihren Worten horchte. "Er weiß seine Spuren zu verwischen" sprach er gedanklich laut aus als sie meinte nichts gefunden zu haben. Weder Bilder, noch Projekte noch sonst was, was die beiden zu ihm führen könnte. Aber das war auch nicht anders zu erwarten von einem Director der CIA als auch dem Boss der russsichen Mafia, wenn er das überhaupt war. Wer wusste schon ob das der Wahrheit entsprach oder ob es nicht doch noch eine höhere Position gab die ihn als Marionette steuerte? "Das Geburtsdatum ist jetzt nicht so verwunderlich. Schließlich gibt es viele Menschen die am selben Tag geboren wurden aber der Name ist wirklich kein Zufall" sprach er weiter während er wieder die Arme vor der Brust verschrenkte. "Bei uns in der FBI Zentrale, wird jedem Agenten, Büroangestellten, Techniker und allen anderen eine Datei angelegt während sie aufgenommen werden. Somit kann auch das System gleich die gesamte Datenbank von Los Angeles durchsuchen, ob die Person auch sauber ist. Sollte diese aber tot gemeldet sein, erscheint gleich eine Warnung auf. Habt ihr denn sowas bei der CIA nicht? Wenn doch, hätte es doch erscheinen müssen, oder?" wollte er von ihr wissen. Zum anderen war es auch merkwürdig, warum er sich dann nicht nach angeblichen Unfall nicht unter einen anderen Namen gemeldet hatte? "Und was ist mit der Frau die diese Widmung aufgegeben hat? Gibt es von ihr irgendetwas zu finden?" fragte er weiter nach wobei ihm aber auch schon langsam der Kopf etwas anfing zu schmerzen. "Wir sollten für heute überhaupt aufhören zu arbeiten" meinte er plötzlich und klappte den Laptop zu "Der Tag war schon anstregend genug und eine Pause sollten wir uns auch mal gönnen. Wir sind seit der Schießerei nur ständig unterwegs und aufgeladen. So kommen wir nicht weiter" sprach er sanft aus und strich sich mit der Hand durch die Haare "Du solltest dir deine heiße Dusche nehmen und dann können wir uns ja ein wenig umsehen hier in der kleinen Stadt und endlich auch mal was essen" auch er hatte außer Kaffee heute noch rein gar nichts zu sich genommen gehabt und wenn beide wirklich weiterkommen wollten, dann sollten sie sich auch mal entspannen und mit voller Kraft wieder rangehen. "Na los, geh schon" lächelte er ihr sanft zu.


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      Waleria hoffte, dass es wenigstens eine erste richtige Spur war, eine erste richtige Antwort, die sie dem CIA präsentieren konnten, um deren Vorwürfe gegenüber Larcksen nur noch schneller zu gestalten. Don stellte sich hinter sie, blickte auf den Bildschirm und stellte gleich Fragen, die die Frau nur schwer, wirklich schwer beantworten konnte. "Ich weiß es nicht", antwortete sie wahrheitsgemäß. "Ich habe mit Rekrutierungen, und mit Einstellungen nichts zu tun.. Aber ich wurde auch komplett durch leuchtet.. Vielleicht.. Hatte er eine Möglichkeit alles irgendwie zu retuschieren.. Ich meine, bis auf den Artikel hier habe ich nichts gefunden, nichts". Sie würde sich aber gleich dran setzen, kaum würde sie ins Internet kommen, von ihr aus wird es auch eine Nachtschicht geben, denn wie Don vorhin richtig gemeint hatte, hatten sie keine Zeit zu verlieren. Doch der Mann meinte gleich auch schon, dass sie für heute aufhören sollten, klappte den Laptop auch schon zu, da musste die Blondine zu ihm blicken, ihn verwirrt ansehen. Der Tag war anstrengend, ja da hatte er recht, sie waren nur ständig unterwegs gewesen, wenn Waleria ehrlich war würde sie sich am liebsten nur noch ins Bett legen und schlafen, aber der Abend begann gerade erst, die Kinder wurden zum Essen rein zu rufen. Die Hand, die durch ihr Haar strich löste ein wohliges Gefühl aus, es kribbelte wieder in ihrem Bauch. Zu gerne lehnte sich ihr Kopf gegen die Hand, um ein wenig länger das Gefühl genießen zu können. "Mhmm eine heiße Dusche klingt gut", grinste sie und musste sich diesen Gedanken noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Eine gemeinsame Dusche mit Don wäre doch auch etwas großartiges. "Ich würde vorschlagen, dass wir ausgehen könnten, aber jetzt tanzen zu gehen wäre nicht der beste Vorschlag". Das Grinsen wollte nicht von ihren Lippen schwinden, aber Waleria erhob sich langsam aus dem Stuhl, um das zuerst zu tun, was sie schon vorher machen wollte. Ihre Arme legten sich um den Nacken des Mannes, sie drückte sich an ihn, lehbte ihren Kopf gegen seine Brust an. "Ich bin froh, dass wir lebend hier sind", hauchte sie und genoss diesen Moment. Sie waren hier unter sich, nur zu zweit und da sie immer noch keine Ahnung hatte, was das zwischen ihnen war. Waren sie zusammen? War das eine Beziehung? Oder waren sie nur Freunde mit.. Besonderen Vorzügen?
      "In der Küche steht wohl ein Auflauf für uns, damit ist das Essen gesichert", langsam ließ die Frau Don auch wieder los, um zu ihm nach oben zu sehen und ihn zuzulächeln. "Ich gehe dann mal duschen", verkündete dir Blondine, bevor sie ein klein wenig frech schmunzelte. "Und ich schließe nicht ab, falls du auch duschen willst". Eine Möglichkeit der Ablenkung, von der der Mann meinte, sie würde nicht so einfach möglich sein, in der er ihr viel Glück wünschte. Ob er sich wirklich so etwas trauen würde war eine andere Sache, Waleria konnte sich nicht ganz einig sein, ob sie das dem Mann wirklich zutraute, oder nicht, aber sie meinte ihre Worte ernst und verschwand in Richtung des Badezimmers, um die Tür wirklich nicht hinter sich abzuschließen. Er durfte, wenn er wollte, wenn nicht, gab es da auch noch andere Ideen für eine Ablenkung.
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    • Special Agent Dominic Walker

      "Ist auch nicht gerade verwunderlich, dass man kaum etwas über ihn findet" sprach er dann selbst wieder "Wenn ich versuche bei einem Autounfall ums Leben zu kommen, aber meinen richtigen Namen für die Directorstelle der CIA verwende, würde ich auch alles versuchen um jegliche Informationen aus dem Internet und allen Datenbanken zu löschen" meinte er noch und dachte gleich über die nächsten Schritte nach. Selbst das FBI System würde ihnen bei dieser Sache eher weniger helfen. "Hat dir die Akte von meinem damaligen Fall helfen können?" wollte er wissen wobei aber einiges verschlüsselt blieb auf seine Anweisungen drauf. Es war ihm nicht peinlich oder sowas gewesen, dass er mal an einem Fall versagt hatte aber er wollte nicht, dass jeder gleich auf Alles eine Einsicht bekam. Anstatt die Wahrheit, welche mit seinem Code verschlüsselt war, direkt zu schreiben, stand nur dabei, dass zwei Agent's in Gefangenschaft gerieten, einer dabei ums Leben kam während der andere es gerade noch geschafft hatte zu überleben. Ansonsten standen noch reichliche Informationen über Wassilijew, welche sie selbst gefunden hatten und den Ablauf wie sie auf dessen Spur kamen und was für Hinweise sie dabei fanden. Doch weiter sich darüber den Kopf zu zerbrechen, brachte einfach nichts mehr. Don konnte ehrlich gesagt nicht mehr klar denken, weshalb er herging und den Laptop von Waleria zuklappte sodass auch sie sich eine Pause gönnte. Beide waren auf jeden Fall Workaholicer gewesen und würden nicht nachgeben, bis sie die entgültigen Beweise gefunden haben aber bis zum Acker zu arbeiten bis einer von ihnen umflog brachte sie auch nicht weiter. Jeder brauchte mal eine Auszeit und genau die war jetzt für beide gekommen. Daher schlug er vor, dass sie sich erstmal die heiße Dusche gönnte, welche sie vorher erwähnt hatte, danach auch er erstmal duschen ging, sich was frisches anzog, danach was speiste um sich anschließend etwas in der kleinen Stadt oder Dorf, je nachdem wie sie es alle hier nannten, sich ein wenig umzusehen. Don war schon immer jemand gewesen, der gerne wusste wo was gewesen war. Besonders dann wenn es wirklich wichtig war und wer wusste schon wie lange sie hier sicher waren. Benjamin wusste sicher schon, dass sie hier waren. Für ihn zwar unmöglich gewesen aber wer wusste schon was der andere alles drauf hatte. Er wusste ja auch von seinem FBI Schutzhaus also warum dann nicht auch noch davon? Weiter kam er jedoch nicht zum denken als sich Waleria erhob um im nächsten Moment ihre Arme um seinen Nacken zu legen und sich etwas an ihn zu drücken bevor sie meinte froh zu sein lebendig hier sein zu können mit ihm. Das erinnerte ihn kurz zurück an den Sstreit, welchen beide hatten bevor er das Haus verließ, doch ließ er diesen wieder verschwinden, legte sanft seine Arme um diese und schloss seine Augen als sein Kinn auf ihrem Kopf landete. "Das finde ich auch" flüsterte er selbst leise und genoss für einen kleinen Augenblick die Nähe der Frau. Gerade solche Momente waren einfach nur beruhigend und schön gewesen. Erst da lernte man es zu schätzen jemanden an seiner Seite zu haben. Was genau die beiden aber hatten, wusste er immmernoch nicht aber er wollte damit auch die Stimmung und die Ruhe zwischen ihnen nicht kaputt machen. Als sie sich wieder von ihm löste, öffnete der schwarzhaarige seine Augen und löste auch seine Arme wieder von ihr sodass sie duschen gehen konnte. Ein Freches Lächeln konnte er sich dabei selbst nicht verkneifen. Waleria nackt unter der Dusche eingeseift, hatte doch irgendwie seinen Reiz gehabt. "Vorsicht Lady...vielleicht mache ich das ja auch", dass Waleria auf dieses Spielchen sicher einging war dem Agenten schon klar gewesen. Es war nicht das Erste was sie hatten aber gerade das gefiel ihm. Sie wusste stets einzustecken, wusste aber auch wie sie das Kommando übernehmen konnte. Egal in welcher Situation sie sich befanden. Doch so verlockend wie es klang, blieb er doch noch eine Weile draussen im Wohnzimmer stehen und dachte über den ganzen Tag nochmals nach sowie über das Gespräch mit Benjamin. Er sagte zwar die Arbeit für heute in Ruhe zu lassen, jedoch war es irgendwie schierig für ihn. Vielleicht tat ja das heiße Wasser doch etwas gut um seine Gedanken erstmal beiseite zu schieben. Daher begab er sich ins Schlafzimmer, zog sich dort seine Klamotten aus und ging kurz darauf schon ins Badezimmer, welches schon mit Dampf bedeckt war, schob den Duschvorhang ein kleines Stück zur Seite, sodass er reinkommen konnte und betrachtete für einen kurzen Moment Waleria wie sie mit dem Rücken zu ihm stand. Egal wann und egal wo....die Frau war einfach nur perfekt. Die Lage konnte noch so prenzlig für die beiden sein aber ihr Aussehen veränderte sich nie. Wenn er es mit allen anderen verglich, mit denen er bisher eine Beziehung hatte, war sie definitv an oberster Stelle. Langsam machte er einen Schritt auf diese zu, legte sanft einen Arm um ihren Bauch, der andere quer oberhalb ihrer Brust von links nach rechts ging, zog sie etwas zu sich und Don seinen Kopf auf ihre Schulter legte während das Wasser auf die beiden weiter prasselte. In diesen Moment wollte er nichts mehr als nur ihre Nähe spüren. Einfach das Gefühl haben nicht alleine sein zu müssen. Warum war er nur so abhängig von der Frau gewesen? Warum bekam er sie nicht mehr aus seinem Kopf? Warum hatte er nur solche Angst gehabt sie zu verlieren?


      "We are only small chess pieces in a big game.
      Dead but alive at the same time!"
    • Special Agent Waleria Sobolew

      Waleria wollte nicht davon sprechen, dass sie die halbe Zeit allein in der Hütte damit verbracht hatte sich um ihre Paranoia zu kümmern, allein deshalb hatte sie nur einen Blick auf die Akte werfen können, die Don ihr zur Verfügung gestellt hatte. Dennoch wollte sie ehrlich sein, wollte den Mann nicht anlügen und musste ihm wenigstens davon berichten, dass sie die Akte kaum genutzt hatte. "Ich hatte einen Blick rein geworfen, aber ich war noch nicht weit gekommen", antwortete sie und musste hoffen, dass Don nicht weiter danach fragen würde. Sie wollte ihm wirklich nicht erzählen, dass sie wie eine Verrückte mit einer geladenen Waffe auf dem Boden hockte voller Angst, dass sie gleich jemand umbringen wird, bereit jeden zu erschießen, der vor ihren Augen erscheinen würde. Das war ihr wirklich unangenehm, dabei konnte sie bisher über einige Sachen mit dem Mann sprechen, vor allem hatte sie sich ihm anvertraut, hatte ihm ihre Ängste offen gelegt, es war nicht so, dass sie ihm jetzt nicht vertraute, aber vielleicht war es auch nur schwierig, sich das selbst wirklich zuzugeben.
      Letztendlich hatte Waleria ihren Mut zusammen gefasst, um ihre Arme um den Mann zu legen und ihm indirekt zu sagen, dass sie froh war, dass er hier war, dass ihm nichts passiert war. Es war ihr noch schwer einzuordnen, wer sie füreinander waren, was sie vor allem für jeweils den anderen fühlten, auch wenn der Frau schon einiges darauf deutete, wie es bei Don aussah, wusste sie einfach nicht, was sie fühlte. Liebe, Beziehung.. Das waren keine Dinge, mit denen sie wirklich viel anfangen konnte, von denen sie kaum etwas wusste, denn ihr Job war eigentlich immer das gewesen, worauf sich die Frau konzentriert hatte und nicht das Kribbeln in ihrem Bauch, wenn sie Don lächeln sah. Sie mochte ihn, dessen war sie sich schon bewusst, sonst würde ihr auch der Streit der beiden nicht so nah gehen, sie mochte ihn auch scheinbar sehr, denn in den vier Wochen, gab es keinen Tag, an dem sie sich nicht gewünscht hatte, noch einen Moment gemeinsam im Bett zu haben. Sie brauchte keinen Sex, auch wenn dieser mehr, als nur gut war, sie brauchte einfach nur ihn, seine Nähe, das Gefühl, dass sie nicht alleine auf dieser Welt war.
      Mit dem Angebot nachzukommen verschwand die Blondine unter der Dusche. Sie hatte sich noch keine Klamotten raus gesucht, aber das konnte sie auch gleich machen, die Vorfreude auf die Dusche war viel zu groß gewesen, auch wenn die Wanne sehr verlockend war. Erst mit dem ersten heißen Wasser, welches auf ihre Haut prasselte merkte die Frau, wie müde sie schon wirklich war. Sie hatte nichts gegessen, hatte nur einen Kaffee am Mittag getrunken und noch dazu war die Anspannung, die den ganzen Tag schon auf ihren Schultern lastete erst jetzt zu spüren. Es wurde eine lange Dusche, vor allem eine ausgiebige, die Blondine nahm sich ihre Zeit, wusch ihr Haar ganz in Ruhe und versuchte einfach ihren Kopf frei zu bekommen und ihre Gedanken wenigstens für einen Moment an einen anderen Ort zu verbannen. Manchmal bereute sie es, dass ihre Arbeit einfach keine Pause nahm, aber nur in den Momenten, in denen sie müde war und nicht weiter wusste, wie unter der Dusche gerade. Einfach abschalten.. Es klang einfacher, als es wirklich war, aber so langsam wurde ihr Kopf ruhiger, die Gedanken angenehmer und ihre Angst schwand, Don war doch noch in der Wohnung, er würde nicht zulassen, dass ihr etwas passieren wird. Gerade wollte die Frau sich überlegen, ob sie ihn nicht anders überraschen wollte, da spürte sie schon den Arm um ihren Bauch, der sie kurz zusammen ziehen ließ. Gerechnet hatte sie nicht mehr damit, dass der Agent bei ihr unter der Dusche auftauchen wird, aber kaum beruhigte sich ihr rasendes Herz, schon konnte sie die Nähe genießen, die der Mann ihr gab. Sein Körper war deutlich kälter, als das Wasser, welches auf die beiden Körper runter prasselte, aber Waleria wurde es gleich schon wieder so warm, dass das unwichtig war. Während sich eine ihrer Hände in dem Haar des Mannes vergrub, legte sich die andere auf die Hand auf ihrem Bauch, um ihre Finger miteinander zu verschränken. Jetzt, in diesem Moment war es egal, was sie waren, oder was sie nicht waren.. Was sie füreinander spürten, oder nicht, es war nur wichtig, dass sie den Moment genossen und sich dem hin gaben, was sie wollten. So viel Zärtlichkeit hätte sich die Frau selbst nicht zugetraut, sie schmiegte aber ihren Kopf gegen den des Mannes, schloss die Augen für den Moment, bevor sich ihre Lippen wie von selbst für einen Moment gegen seine Schläfe drückten. "Ich habe nicht geglaubt, dass du noch zu mir kommen wirst", hauchte sie ganz leise und sanft, sie waren nur zu zweit, da brauchte sie gar nicht laut zu sein.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Special Agent Dominic Walker

      Ein sanftes Lächeln glitt über seine Lippen als er seine Arme um ihren warmen und gutduftenden Körper legte und spürte wie ihr Herz plötzlich rasend schnell anfing zu schlagen. Irgendwie war es für ihn ein verlockendes Gefühl gewesen zu wissen, dass er dafür zuständig war. Doch verschwand dieses gleich wieder als er spüren konnte wie sie eine ihrer Hände in seine Haare vergrub während die andere auf seine landete um diese miteinander zu verkreuzen. Es war nicht das erste Mal gewesen, dass ihre Finger soeinander gefangen waren aber dennoch löste es ein sanftes aber angenehmes kribbelndes Gefühl in ihm aus. Was stellte sie nur mit ihm an? Für einen kurzen Moment blieben die beiden noch so stehen und genossen es einfach die Nähe des jeweils anderen bei sich zu haben als Waleria diese wieder störte nachdem er ihre weichen Lippen auf seiner Schläfe spürte. Leicht hob er seinen Kopf um ihr in die Augen sehen zu können als er ihr wieder zulächelte "Du glaubst so einige Dinge nicht die ich mache" versuchte er sie so ein wenig zu necken, legte seine Hand auf eine Seite ihres Hals während seine Lippen auf der anderen Seite landeten, diese kurz entlang küsste bevor Don seinen Grif nach ner Zeit um sie löste, nahm sich selbst etwas vom Shamppoo um damit seine Haare einzuseifen bevor dann auch schon der Körper an der Reihe sein würde. Das heiße Wasser tat wirklich gut und half dabei auch den Kopf frei zu bekommen wobei es doch schwer war dies zu schaffen während eine hübsche Frau wie Waleria mit ihm drunter stand. Dennoch musste er zugeben, dass es irgendwie ein wohliges Gefühl hatte. So als würde er mit seiner Freundin / Frau einfach die Zeit genießen, gemeinsam duschen um sich dann für den restlichen Abend fertig zu machen. Als wären die beiden schon jahrelang zusammen doch zu ihrem Pech war es erst knappe 2 Monate gewesen. Nichts desto trotz genoss er jede einzlene Minute mit ihr. Ob es ihr wohl genauso ging? Don gestand ihr schließlich ja schon, wieviel sie ihm bedeutete aber wie war es andersrum gewesen? Sie meinte gestern noch, dass sie ihn vermisst hätte in all den 4 Wochen und hatten auch schon 2x miteinander geschlafen gehabt und standen jetzt sozusagen nackt unter der gemeinsamen Dusche aber was für eine Bedeutung hatte es für sie? Ohne sich noch weitere Gedanken darüber zu machen, wusch er sich den restlichen Schaum von sich, drehte langsam das Wasser ab als Waleria ebenfalls fertig war, stieg aus der Dusche und hielt ihr schon ein Handtuch hin bevor er sich selbst eines nahm um sich damit abzutrocknen sowie es danach um seine Hüfte zu legen. "Wir sollten etwas Essen. Soweit ich weiß haben wir beide außer Kaffee heute noch nichts zu uns genommen" sprach er sanft aus während er sich ins Schlafzimmer begab um sich dort die frischen Klamotten anzusehen, welche Sophia ihm vom Toby zur Verfügung stellte. Es war zwar nicht gerade sein Modegeschmack gewesen, den er sonst immer hatte, aber in solch einer Gegend konnte man ja nicht darauf hoffen ein Hemd, passende Jeans, Jacke und Schuhe zu bekommen. Don konnte sich schnell mit solchen Dingen abfinden. Jedoch war es dennoch verwunderlich gewesen wie gut sich die Leute hier übers Wasser hielten. Oder war das Alles nur Toby's Werk mit dem Drogenlabor gewesen? Zum einen lagen Klamotten für einen gemütlichen Abend zu Hause auf dem Bett sowie auch für den nächsten Tag, wenn sie vor hatten die Wohnung zu verlassen. Wie lange würde es wohl dauern, dass die beiden hier blieben? Ein leichter Seufer entglitt seinen Lippen als er darüber dachte. "Hast du Hunger?" rief er zu ihr ins Badezimmer. "Ich kann das Essen für uns vorbeireten, oder willst du was anderes machen?" wollte er von ihr wissen und wandte seinen Blick zu ihr bevor er sich dazu entschließen würde, was er anzog. Kam jetzt je drauf an was sie machen wollte. Mit Jogginghose würde er ungern nach draußen gehen wobei es sicher bei dieser Umgebung kein Problem sei.


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    • Special Agent Waleria Sobolew


      Es wurde noch viel wärmer unter der Dusche, kaum war die nackte Haut des Mannes an ihr zu spüren. Sie schmiegte sich an ihn, genoss diesen Moment der Zweisamkeit, als würden sie sich schon Jahre kennen, als würden sie vor allem schon seit Ewigkeiten zusammen sein und es normal wäre zusammen zu duschen. Vielleicht könnte es zur Normalität werden? Es lenkte ab, natürlich, denn kaum waren seine Lippen auf ihrem Hals zu spüren schon war Waleria Wachs in den Armen des Mannes, da war es vielleicht besser, dass er sich löste, um seinen Körper zu waschen. Bis dahin hatte sie selbst auch nur ihre Haare gewaschen, da seifte sich die Frau auch ein, drehte sich vor allem um, um diesen herrlichen Körper vor sich noch zu sehen, zu mustern. Don sah gut aus, er war sich dessen auch bestimmt bewusst, mit Sicherheit! Da machten auch seine Narben nichts aus, sie gehörten dazu, sie ließen es vielleicht noch ein klein wenig aufregender wirken.
      Sie war vor ihm fertig, hatte es sich aber nicht nehmen lassen ihm weiter zuzusehen, während er sich zu Ende wusch. Kaum war er fertig wurde ihr raus geholfen, ein Handtuch wurde ihr gereicht, wofür sich die Frau mit einem Lächeln bedankte, ehe sie anfing ihren Körper abzutrocknen. Don sprach von Essen, ja das sollten sie tun, immerhin gab es wirklich nichts mehr, außer des Kaffees, da würden die drei Kilo, die Waleria zugenommen hatte schnell wieder runter sein, wenn sie das weiter durch ziehen. Es war ihr schnell klar, dass sie was essen mussten, aber sie beschäftigte sich erst damit ihre Haare sachte mit dem Handtuch abzutrocknen, ehe wieder mit ihr geredet wurde. Die Klamotten lagen im Schlafzimmer, in welches sie auch ohne etwas um ihren Körper hin ging, sie wusste, dass sie gut aussah und Don hatte sie schon ohne Klamotten gesehen, vor allem gerade eben noch in der Dusche, da fühlte sie sich nicht schlecht damit nackt vor ihm zu stehen, ganz im Gegenteil.. Es fühlte sich besser an, als mit ihm über die Paranoia zu sprechen. "Ich habe keinen Hunger", antwortete sie wahrheitsgemäß und musterte den Mann kurz. "Aber du hast recht und wir sollten etwas essen.. Das Essen auf dem Herd scheint fertig zu sein, war gerade eben auch noch heiß.. Wir könnten was essen und einfach auf der Couch irgendeinen dummen Film sehen, um nicht weiter über die Arbeit nachzudenken?". Es war nur ein Vorschlag, den sie abgegeben hatte, bevor sich ihre Augen den Klamotten widmeten, die für sie bereit lagen. Es gab auch Unterwäsche, Sophia schien einen guten Geschmack zu haben, die Spitze passte zu dem, was die Blondine sonst immer trug.
      Sie ließ den BH weg, würde ihn anziehen, wenn sie noch einmal raus sollten, aber jetzt ging es einfach nur darum etwas abzuschalten, aber wenigstens gab es richtige Klamotten. Eine Leggings war eine gute Wahl, um hier einfach nur auf der Couch zu gammeln, oben drauf kam ein einfaches T-Shirt, nichts besonderes, aber für morgen würde es endlich eine ordentliche Jeans geben, wie die Frau es gerne trug. "Werden wir jetzt immer zusammen duschen?", sie blickte bei ihrer Frage auf, konnte sich das Schmunzeln nicht verkneifen. "Ich mein.. Ich fand es ganz angenehm, daran könnte man sich gewöhnen". Ein wenig frech war sie schon immer gerne und geflirtet hatte sie mit dem Agent schon öfter Mal bisher. "Ich gehe den Tisch decken.. Und du kannst von mir aus auch nackt bleiben". Sie zwinkerte ihm zu, ehe sie in die Küche wollte, um für die beiden zu decken.
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    • Special Agent Dominic Walker

      Don genoss es einfach mal die Ruhe mit ihr genießen zu könne. Klar, heute Morgen war es nicht gerade der geplante Start gewesen und auch der darauffolgende Streit war er ungut zwischen ihnen aber dennoch standen beide nun hier, spürten die Nähe des jeweils anderen und das reichte doch schon zu zeigen wie wichtig jeder für den anderen war, oder? Don hatte es natürlich vorher noch offensichtlicher gesagt aber welche Wahl hatte er in diesen Moment? Er wollte damit nur ihren Schutz gewährleisten und das konnte er nur indem er ihr all das sagte. Nachdem er sich anschließend von ihr löste, wobei er gerne weitergemacht hätte, shamppoonierte er sich fertig ein, wusch dies wieder mit Wasser von sich, legte den Kopf etwas nach hinten um das Wasser auch in sein Gesicht fallen zu lassen während die Augen geschlossen blieben bevor er das Wasser abstellte, aus der Dusche stieg, ihr dabei half, danach schon ein Handtuch reichte sowie er sich selbst eines um die Hüften legte um ins Schlafzimmer zu gehen und zu schauen was für Klamotten ihnen bereit gelegt wurden. Von der auswahl war der schwarzhaarige eher weniger begeistert gewesen aber immerhin war es besser als gar nichts gewesen. Er hatte ja noch seine Klamotten, welche heute erst frisch aus dem Kasten des FBI's Hauses genommen wurden und könnte diese auch anziehen aber andererseits wollte er auch die Gastfreundschaft der anderen nicht in Frage stellen. Als er dann noch wissen wollte was Waleia heute Abend machen wollte, um zu wissen was er davon anzog, entschied sie sich eher lieber zu Hause zu bleiben, zu essen und irgendeinen dummen Film anzusehen. "Ja klingt nicht schlecht" murmelte er leise vor sich her als er gedanklich kurz woanders war. Kurz darauf blickte er schon zu ihr als sie fragte ob sie nun jedes Mal gemeinsam duschen würden, da es ganz angenehm war. Selbst er konnte sich dabei ein kurzes aber freches Lächeln nicht verkneifen "Dann musst du aber zu mir ziehen" konnte er sich nicht verkneifen. "Aber du hast recht, an solch eine heiße Dusche könnte ich mich auch gewöhnen" darauf spielte er auch ihr Aussehen an bevor sie dann schon meinte den Tisch decken zu gehen bevor er sich wieder den Klamotten wandte.
      Dabei zog er sich die lockere aber auch breite Jogginghose an, welche ihm doch etwas merkwürdig vorkam, da diese bei den Oberschenkel so aussah als würde er Beine wie ein Elefant haben. Sie war gemütlich, keine Frage, aber dennoch irgendwie seltsam. Für einen kurzen Moment betrachtete er diese im Spiegel am Kasten des Schlafzimmer's als er seufzte. Don musste das Beste daraus machen und das hieß wohl auch, solche Hosen zu tragen. Für einen kurzen Moment blieb er noch vor diesen stehen und hob leicht seine Hand um mit den Fingerspitzen über einer der Narben zu streichen. Plötzlich schoss ihm der Moment durch den Kopf als Wassilijew ihn folterte weshalb er seine Hand auf die Augen legte und sich mit der anderen Hand am Kasten abstützte. Warum schoss ihm das jetzt durch den Kopf? Don versuchte schnell seine Gedanken wieder zu ordnen sowie sich zu beruhigen bevor er sich nach einer kurzen Weile vom Spiegel abwandte, das Shirt anzog und sich zu Waleria bewegte, welche gerade dabei war das Essen schon herzurichten. "Ich mach das schon. Setz du dich ruhig schon mal hin" meinte er dann noch, nahm die Auflaufform zum Tisch und servierte dann beiden etwas auf dem Teller, legte den Deckel anschließend wieder drauf sodass das Essen warm blieb und verbeugte sich etwas neben sie, wie ein altmodischer Kellner "Was wünscht die Dame zu trinken?" musste er dabei selbst lächeln und wartete auf ihre Antwort bevor er sich in die Küche begeben würde um ihr das zu holen was sie sich wünschte obwohl er selbst nicht mal genau wusste was überhaupt hier war.


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