"Musst du das denn? Ich muss dir gestehen, dass ich das überhaupt schaffe liegt eigentlich nur an dir.", bekannte er sich und lachte darüber ein wenig. Caelan war es, den er schon immer bewundert hatte, dessen bodenlosen Quell an Tatendrang und Optimismus er nacheiferte und jetzt, nach all den Jahren in denen er den Quell für sich selbst beansprucht hatte, schien er versiegt - hatte er überhaupt je Wasser in sich, als er sich dessen angenommen hatte? "Ja, ist das so unverständlich?" Die Verwirrung stand dem König ins Gesicht geschrieben. Die Wahrheit war nun einmal, dass sie beide kein Anrecht auf ein Leben der Zweisamkeit hatten und es gerade deswegen ausnutzen mussten, dass der Strom ihres Lebens sie wieder aufeinander zutreiben ließ. Ohne Ausnahme. Wer wusste schon, wie lange sie einander noch haben durften, oder wie viel voneinander sie auskosten konnten, bevor sie der nächste Schicksalsschlag ereilte? Rikiya wollte seine Gedanken nicht mit "wenn" und "aber" oder "irgendwann" überfluten, sich selbst und seine Freude darin zur Gänze ertränken, ihm blieb jedoch nichts über, als die bevorstehende Zukunft mit Unsicherheit und einem mulmigen Bauchgefühl zu betrachten. An gewissen Stellen hatte Caelan doch nicht Unrecht - es einem gesamten Volk zu unterbreiten, dass sie Vergangenheit, die er durchlebt hatte, nicht auf diesem Teil des Kontinents sondern auf einem ganz anderen geschehen war, würde mehr als nur einen seiner Untertanen hellhörig werden lassen. "Tuya wusste es sowieso immer und ich kann nicht behaupten, dass es nicht ohnehin auffällig ist. Ich sehe bei weitem nicht nach einem normalen Wolf aus - ich habe ihnen auch nie erzählt, ich wäre einer. Man hat mich einfach nie wirklich danach gefragt. Wenn nichts davon funktioniert, dann gebe ich die Krone eben ab - ich brauche keinen Titel um zu wissen, was ich richtig oder falsch mache, oder um mit meinem Volk diesen Krieg zu gewinnen. Alte Idioten sollten wissen, wann sie ausgedient haben.", erklärte er seinen Entschluss ein wenig, auch, wenn das lange noch nicht alles war, das er zu bieten hatte - Rikiya fielen zehntausende Ausreden ein, wenn es um Caelan ging. Manch ein Gemüt veränderte sich in gewisser Hinsicht eben nie.
"Zu viel. Vielleicht jetzt noch nicht, aber du hast dich damals selbstlos um mich gekümmert und alles, womit ich es dir verdankt habe, war dich im Glauben zu lassen, ich wäre bereits tot, weil es die einzige Möglichkeit in meinem Kopf war, die bedeutet hätte, du wärst sicher." Von Darragh hatte er sich schon immer zu viel einreden lassen, immer und immer wieder, bis ihm eigentlich bewusst wurde, dass er es zumindest hätte versuchen sollen. Lieber hatte er ihm aus der Hand gefressen, gleich wie Caelan, in einem Narrativ die Nebenrolle angenommen, die einfach nicht zu ihm passte und sich doch nie so wirklich beschwert. Stille kehrte in ihrer Umarmung ein, in der sich Ronan fast verlor und gleichzeitig nie wieder winden wollte - Caelans Arme, die sich um ihn legten besiegelten den Rest. Wie sehr wollte er von diesem Mann denn nicht, dass ihre Liebe der Unendlichkeit und Ewigkeit standhielt? Wie lange hatte er hiervon geträumt? So lange misste er diese Umarmung, so sehr vermisste er Caelan und als sich sein Herz in seinem Brust zusammenzog find er wieder kläglich an zu weinen, nicht aber, weil er Schmerzen hatte oder wusste, dass es wirklich nur bei einer vermaledeiten Nacht bleiben sollte - nein, es waren Freudentränen, die er sich selbst nicht absprechen wollte. "Manchmal bedarf es keiner Worte, ich bin einfach nur froh, dass du hier bei mir bist. Außerdem kenne ich dich schon, deine Taten haben immer mehr als Worte ausgesagt ... außerdem wäre es langweilig, wenn wir beide gleich wären.", murmelte er gedankenverloren. Rikiya war dort, wo er so lange sein wollte und all die Tension, die sich über die Jahre in seinem Körper und Geist angestaut hatten, ließ los - er fühlte sich wie eine Strohpuppe, als würde er in Caelans Umarmung zusammensacken, würde er nicht so vehement und unerbittlich festgehalten werden oder tat es ihm gleich und klammerte sich an ihn. "Ich will dich nicht gleich wieder verlieren, weil du dein Leben für jemanden niederlegst. Ein wenig Selbstsüchtigkeit würde dir gut tun, auch, wenn ich weiß, dass das nicht du bist.", nuschelte er seiner großen Liebe zu und atmete tief aus. Würden sie einfach so in sein Bett fallen und drei Tage kein Auge öffnen, dann wäre es für ihn genau so in Ordnung - auch, wenn er wusste, dass sie sich das nicht leisten konnten. "Ich bin froh, dass ich dich wiederhabe und dich nie wieder gehen lassen muss. Wir hätten zusammen nach Thria verschwinden sollen ... ich weiß nicht, wie ich es so lange ohne dich ausgehalten habe."
"Zu viel. Vielleicht jetzt noch nicht, aber du hast dich damals selbstlos um mich gekümmert und alles, womit ich es dir verdankt habe, war dich im Glauben zu lassen, ich wäre bereits tot, weil es die einzige Möglichkeit in meinem Kopf war, die bedeutet hätte, du wärst sicher." Von Darragh hatte er sich schon immer zu viel einreden lassen, immer und immer wieder, bis ihm eigentlich bewusst wurde, dass er es zumindest hätte versuchen sollen. Lieber hatte er ihm aus der Hand gefressen, gleich wie Caelan, in einem Narrativ die Nebenrolle angenommen, die einfach nicht zu ihm passte und sich doch nie so wirklich beschwert. Stille kehrte in ihrer Umarmung ein, in der sich Ronan fast verlor und gleichzeitig nie wieder winden wollte - Caelans Arme, die sich um ihn legten besiegelten den Rest. Wie sehr wollte er von diesem Mann denn nicht, dass ihre Liebe der Unendlichkeit und Ewigkeit standhielt? Wie lange hatte er hiervon geträumt? So lange misste er diese Umarmung, so sehr vermisste er Caelan und als sich sein Herz in seinem Brust zusammenzog find er wieder kläglich an zu weinen, nicht aber, weil er Schmerzen hatte oder wusste, dass es wirklich nur bei einer vermaledeiten Nacht bleiben sollte - nein, es waren Freudentränen, die er sich selbst nicht absprechen wollte. "Manchmal bedarf es keiner Worte, ich bin einfach nur froh, dass du hier bei mir bist. Außerdem kenne ich dich schon, deine Taten haben immer mehr als Worte ausgesagt ... außerdem wäre es langweilig, wenn wir beide gleich wären.", murmelte er gedankenverloren. Rikiya war dort, wo er so lange sein wollte und all die Tension, die sich über die Jahre in seinem Körper und Geist angestaut hatten, ließ los - er fühlte sich wie eine Strohpuppe, als würde er in Caelans Umarmung zusammensacken, würde er nicht so vehement und unerbittlich festgehalten werden oder tat es ihm gleich und klammerte sich an ihn. "Ich will dich nicht gleich wieder verlieren, weil du dein Leben für jemanden niederlegst. Ein wenig Selbstsüchtigkeit würde dir gut tun, auch, wenn ich weiß, dass das nicht du bist.", nuschelte er seiner großen Liebe zu und atmete tief aus. Würden sie einfach so in sein Bett fallen und drei Tage kein Auge öffnen, dann wäre es für ihn genau so in Ordnung - auch, wenn er wusste, dass sie sich das nicht leisten konnten. "Ich bin froh, dass ich dich wiederhabe und dich nie wieder gehen lassen muss. Wir hätten zusammen nach Thria verschwinden sollen ... ich weiß nicht, wie ich es so lange ohne dich ausgehalten habe."
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.