"Ich hätte wohl auch noch nie gehört, dass er sich mit den anderen Schafen in unserem Land herumgetrieben hätte, oder sich aktiv an den Kämpfen beteiligt haben soll, aber das muss man wohl auch nicht, wenn man sich als Gewinner zählt." Khojin schien nicht die Erfreuteste zu sein, würde Rain ihr Gesicht deuten können, das ihm beim aktuelle Reitwind und dem Blick gen Horizont verschleiert bleib. Die Hoffnung, es gäbe am Ende des Tunnels noch genug Licht für sie alle, wollte nun einmal doch keiner aufgeben. "Ich glaube nicht, dass ich etwas damit anfangen könnte, wenn du es mir erklären würdest. Die Grausamkeit, die Unverständnis und den nicht bestehenden Versuch auch nur einmal einen gemeinsamen Weg einzuschlagen sagt mehr über Schafe aus, als so manch ein Wolf es wahrhaben will. Natürlich sind wir nicht alle von Rache besessen oder von Hass zerfressen, aber es ist genau so wie du sagst - kaum einer wünscht sich weniger als Rache, ihre eigene Form von Gerechtigkeit, auch, wenn sie dabei nur Krug um Krug an Öl in einen lodernden Brand gießen und falsche Weltbilder bestärken. Keiner von uns ist an diesem Punkt der Unschuld rein." Tat es denn so weh, in der Welt der Wahrheit mit dem Auge auf das lodernde Flackerwerk am anderen Ende der Welt zu leben?
Sich an die Hoffnung zu klammern, dass jemand anderes, jemand fremdes, ihre Probleme aus der Welt schaffen würde, war, wie einem Tier dabei zuzusehen, wie es qualvoll an dem Rauch eines Brandes erstickte. Rain war sich dessen mehr bewusst, als Khojin es je sein würde. "Mhm, ich verstehe dich." Davonzurennen, bis die eigenen Beine das Gewicht nicht mehr tragen konnten war auf lange Zeit hin einfach nichts, das der gediegenste Wolf bewerkstelligen würde - Rain hingegen noch weniger. "Tue ich das?", hinterfragte sie, klang dabei beinahe schelmisch und verdeckte ihr Amüsement noch gerade so unter ihrer etwas müden Stimme. Die Tage und Nächte die sie hier draußen verbracht hatten und noch verbringen würden waren weder angenehm noch sonderlich leicht - aber sie würden überleben, insofern ihr Vater kein kompletter Schwachmat war. "Hm, ich denke, die Tatsache, dass sie aus der Erbfolge gestrichen sind reicht aus, um die gesamte Nation Thrias nicht zu ihrem Gunsten zu stimmen. Ich schätze, es könnte schlimmer sein." Immerhin versanken sie die messerscharfen Zähne nur in den leblosen Körpern der Schafe, die sie heimsuchten - war es dort, an der Grenze, hinter dem triefenden Blutwald, nicht ein- und derselbe Tanz, den sie hier unten hatten und doch spielte er sich auf komplett andere Art und Weise aus? "Kann dein Vater sich nicht einfach darüber freuen, dass du lebst und nicht vom ersten Windstoß davongefegt wurdest? Außerdem glaube ich nicht, dass du nutzlos bist - er sollte dich für deinen Tatendrang und Wissensdurst rühmen, aber stattdessen willst du mir erzählen er hält an Kinkerlitzchen fest?", Khojin schien die Situation nicht zu belächeln, aber Caelans angenommenes Verhalten und seine Grundeinstellung in den Dreck zu ziehen; dort, wo sie hingehörte. Nicht, dass sie Rain unbedingt besser leiden konnte, aber sie glaubte dennoch, dass es einfach fairer wäre, jedermann gleich zu behandeln und sie nicht anhand dessen zu beurteilen, was sie nicht konnten. "Dann eignet sich eine Symbiose wohl gut ... apropos, willst du die Zügel nicht zumindest mal in die Hand nehmen?"
Sich an die Hoffnung zu klammern, dass jemand anderes, jemand fremdes, ihre Probleme aus der Welt schaffen würde, war, wie einem Tier dabei zuzusehen, wie es qualvoll an dem Rauch eines Brandes erstickte. Rain war sich dessen mehr bewusst, als Khojin es je sein würde. "Mhm, ich verstehe dich." Davonzurennen, bis die eigenen Beine das Gewicht nicht mehr tragen konnten war auf lange Zeit hin einfach nichts, das der gediegenste Wolf bewerkstelligen würde - Rain hingegen noch weniger. "Tue ich das?", hinterfragte sie, klang dabei beinahe schelmisch und verdeckte ihr Amüsement noch gerade so unter ihrer etwas müden Stimme. Die Tage und Nächte die sie hier draußen verbracht hatten und noch verbringen würden waren weder angenehm noch sonderlich leicht - aber sie würden überleben, insofern ihr Vater kein kompletter Schwachmat war. "Hm, ich denke, die Tatsache, dass sie aus der Erbfolge gestrichen sind reicht aus, um die gesamte Nation Thrias nicht zu ihrem Gunsten zu stimmen. Ich schätze, es könnte schlimmer sein." Immerhin versanken sie die messerscharfen Zähne nur in den leblosen Körpern der Schafe, die sie heimsuchten - war es dort, an der Grenze, hinter dem triefenden Blutwald, nicht ein- und derselbe Tanz, den sie hier unten hatten und doch spielte er sich auf komplett andere Art und Weise aus? "Kann dein Vater sich nicht einfach darüber freuen, dass du lebst und nicht vom ersten Windstoß davongefegt wurdest? Außerdem glaube ich nicht, dass du nutzlos bist - er sollte dich für deinen Tatendrang und Wissensdurst rühmen, aber stattdessen willst du mir erzählen er hält an Kinkerlitzchen fest?", Khojin schien die Situation nicht zu belächeln, aber Caelans angenommenes Verhalten und seine Grundeinstellung in den Dreck zu ziehen; dort, wo sie hingehörte. Nicht, dass sie Rain unbedingt besser leiden konnte, aber sie glaubte dennoch, dass es einfach fairer wäre, jedermann gleich zu behandeln und sie nicht anhand dessen zu beurteilen, was sie nicht konnten. "Dann eignet sich eine Symbiose wohl gut ... apropos, willst du die Zügel nicht zumindest mal in die Hand nehmen?"
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.