Rauch stieg aus der oberen Luke des Zeltes auf, als hätte das immerwarme Feuer sich bereits durch die gesamte Siedlung gezogen, von Westen nach Osten, aus dem hintersten Eck in die vorderste Spitze der Realität. Düfte diverser Art verteilten sich im Umkreis des großen Zeltes, dessen Plane in diverse Farben getränkt war, manche von ihnen auffälliger als andere - nichts davon grell, oder mit den Farben der Schafe zu vergleichen, dennoch war es in der ewigen Idylle aus den gleichen Ledern, Häuten und Fällen, den markanten Grau-, Beige- und Brauntönen doch noch anders genug, um aus der Reihe zu tanzen, beinahe schon wortwörtlich. Das Aroma erblasster Kräuter und alter Tinkturen war es, der wie eine Brise frischer Wind durch die engen Zeltgassen und Zwischenräume zog, die sich nur spärlich in dem thrianischen Gefilde der Verzweiflung auftaten, als würde man glauben, die Wölfe fürchteten sich davor, das passieren würde, wenn eine Schlange in ihre Mitte eindrang - als wären sie die Schafe, die sich von den gierigen Raubtieren, als welche man sie ansah, umzingelt werden und alsbald ihren eigenen, hohen Tönen zum Opfer fallen, würden sie sich nicht dicht genug aneinanderpressen, selbst dann, wenn er Horizont ihnen zu Füßen lag. War es wirklich so? Heutzutage waren die Kinder des Westens es, die nicht mit hocherhobenem Haupt durch die Natur jagten, sondern sich beinahe schon vor ihr versteckten.
Mei verbrachte selten eine Nacht damit, ihre Füße stillzuhalten - und als der Morgen über sie hereinrollte, war sie schon längst hellwach. Kerben und Narben der Zeit waren dennoch nicht spurlos an ihr vorbeigezogen, als wäre sie nichts weiter als ein ewiger Halm im Wind; Krähenfüße zierten die Winkel ihrer müden Augenpartie wie eine Stuckleiste, seichte Einkerbungen einer immer gerunzelten Stirn waren auch im entspannten Zustand zu erkennen und eine Narbe, wohl nicht tiefer als zwei oder drei Zentimeter, lief über beide Lippenpartien, über ihr Kinn hinunter. Die tiefbraunen Iriden, leicht blutunterlaufen, schienen auf ein Bündel Kräuter fixiert, das sich nicht so recht aneinander binden ließ, während das ein wenig zerzauste, gewellte Haar wirkte, als wäre der Morgenwind, der gerade noch Schnee aufwirbelte, auch in ihr Eigenheim eingedrungen, unangekündigt und ohne von sich spüren zu lassen. Die fremde Stimme ließ sie aufhorchen, die Sprache ihr fremd und doch hinterließ sie einen unangenehmen Beigeschmack. Als der Fremdling seinen Schafskopf in ihr Zelt steckte, und schlussendlich sich selbst hereinließ, schien Mei nur einen kurzen Blick für ihn übrig zu haben. "Guten Morgen, man nennt mich Mei.", erwiderte sie knapp, als sie sich dem Bündel Gras in ihren Händen widmete, sowie der farbigen Kordel, mit welcher sie wohl gerade versuchte, alles aneinander zu reihen. Kaum geschafft stand sie auf, befestigte die andere Ende der Kordel an einer Leine über ihrem Kopf und setzte sich wieder, um genau den gleichen Vorgang zu wiederholen, als wäre Mei nichts weiter als ein stätiger Ablauf, der sich nie änderte. "Kannst du Knoten binden?", hinterfragte sie lediglich, als sie auf ein Kissen an der anderen Tischkante deutete. "Setz' dich."
Mei verbrachte selten eine Nacht damit, ihre Füße stillzuhalten - und als der Morgen über sie hereinrollte, war sie schon längst hellwach. Kerben und Narben der Zeit waren dennoch nicht spurlos an ihr vorbeigezogen, als wäre sie nichts weiter als ein ewiger Halm im Wind; Krähenfüße zierten die Winkel ihrer müden Augenpartie wie eine Stuckleiste, seichte Einkerbungen einer immer gerunzelten Stirn waren auch im entspannten Zustand zu erkennen und eine Narbe, wohl nicht tiefer als zwei oder drei Zentimeter, lief über beide Lippenpartien, über ihr Kinn hinunter. Die tiefbraunen Iriden, leicht blutunterlaufen, schienen auf ein Bündel Kräuter fixiert, das sich nicht so recht aneinander binden ließ, während das ein wenig zerzauste, gewellte Haar wirkte, als wäre der Morgenwind, der gerade noch Schnee aufwirbelte, auch in ihr Eigenheim eingedrungen, unangekündigt und ohne von sich spüren zu lassen. Die fremde Stimme ließ sie aufhorchen, die Sprache ihr fremd und doch hinterließ sie einen unangenehmen Beigeschmack. Als der Fremdling seinen Schafskopf in ihr Zelt steckte, und schlussendlich sich selbst hereinließ, schien Mei nur einen kurzen Blick für ihn übrig zu haben. "Guten Morgen, man nennt mich Mei.", erwiderte sie knapp, als sie sich dem Bündel Gras in ihren Händen widmete, sowie der farbigen Kordel, mit welcher sie wohl gerade versuchte, alles aneinander zu reihen. Kaum geschafft stand sie auf, befestigte die andere Ende der Kordel an einer Leine über ihrem Kopf und setzte sich wieder, um genau den gleichen Vorgang zu wiederholen, als wäre Mei nichts weiter als ein stätiger Ablauf, der sich nie änderte. "Kannst du Knoten binden?", hinterfragte sie lediglich, als sie auf ein Kissen an der anderen Tischkante deutete. "Setz' dich."
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.