"Dafür bist du ziemlich angenehm und ich fühle mich nicht so, als würde ich die ganze Zeit verbrennen." Nayantai machte es nichts aus, eine durchaus warme Körpertemperatur zu haben, aber das hieß wohl auch, dass Adrestia - vor allem die wärmeren Gebiete des Landes - wie Folter für ihn waren. Im Endeffekt war er es, der sich nicht nach Olette oder Lavern trauen würde, weil er glaubte, dort zu verschmoren, einfach deswegen, weil die Sonne auf ihn herabstrahlte und ihm, irgendwie, auch noch den letzten Funken seines ohnehin schon schwindenden Lebens rauben wollte. War es nicht so, oder bildete er sich all das nur ein? Nayantai wusste es nicht, aber selbst das hier war nicht die richtige Zeit um darüber nachzudenken, gleich wenig wie es für ihn der richtige Moment war, sich etwas einzureden, das im Endeffekt nur dazu führen würde, dass sie beide sich einen Schritt tiefer im Grab befanden. Der Wahrheit gemäß sollte er wohl Ausschau nach einem Ausweg halten, darauf hoffen, dass diese Welt ihnen doch noch irgendwo wohlgesinnt war, aber wer wusste das schon. "Das kann ich auch im Halbschlaf", scherzte er, auch, wenn er wusste, dass er das vermutlich nicht konnte und das nichts davon Sinn machte. Rain hatte ihn geweckt, weil er hungrig war und jetzt war er derjenige, der seine Hand hielt und augenscheinlich gar nicht mehr loslassen wollte - aber warum? Das war eben etwas, das für Nayantai keinen Sinn machte und auch etwas, das er sich gar nicht erklären konnte. Stattdessen drückte er die zierliche Hand, als wolle er Rain versichern, dass alles in Ordnung war und er sich keine Angst vor dem Unbekannten zu machen hatte - oder vor dem, das ihnen ohnehin blühte. "Das können wir, wenn wir in Thria sind."
Sie beide waren ohnehin verrückt genug, wenn sie sich selbst zutrauten vor der Welt davonzurennen und darauf zu hoffen, dass sie hier Niemand fand - aber ebendas war nichts, das nicht schon passiert war. Es war beinahe schon dumm zu behaupten, dass sie es nicht schaffen könnten, zumindest nach Wezette zu finden, aber wer machte sich in solch einer aussichtslosen Situation schon einen Funken zu viel Hoffnung, wenn er das nicht musste? Machte es denn Sinn, all das über Board zu werfen und einfach darauf zu hoffen, dass einem die sich eröffnende Wahrheit nicht mehr Rätsel aufwarf, oder war es besser, einfach alles in den Sand zu setzen und hinter der Welt zu versinken, die einen so sehr zu plagen schien? Nayantai wollte nicht darüber nachdenken, oder sich gar Dinge einreden, die im Endeffekt nicht nur keinen Sinn machten, sondern ihn auch seiner Freiheit beraubten und ihm die Wahrheit über sich selbst entlockten. "Ja, aber nicht im Halbschlaf", murmelte der Wolf, der sanft über das blonde Haar strich, als sich Rains Gesicht in seiner Brust vergrub. Eigentlich wollte er gar nicht wach sein, sich nicht mit dem Leid seiner selbst oder dem Rains beschäftigen, aber hatte er auch eine andere Wahl? Nein. "Und jetzt sind wir auf dem Weg nach Thria und wollen es eigentlich gar nicht, irgendwie sind wir kindisch, nicht? ... Willst du schlafen?" Wirklich viel hatte Rain nicht gegessen, aber der Wolf wollte sich darüber gar nicht erst echauffieren.
Sie beide waren ohnehin verrückt genug, wenn sie sich selbst zutrauten vor der Welt davonzurennen und darauf zu hoffen, dass sie hier Niemand fand - aber ebendas war nichts, das nicht schon passiert war. Es war beinahe schon dumm zu behaupten, dass sie es nicht schaffen könnten, zumindest nach Wezette zu finden, aber wer machte sich in solch einer aussichtslosen Situation schon einen Funken zu viel Hoffnung, wenn er das nicht musste? Machte es denn Sinn, all das über Board zu werfen und einfach darauf zu hoffen, dass einem die sich eröffnende Wahrheit nicht mehr Rätsel aufwarf, oder war es besser, einfach alles in den Sand zu setzen und hinter der Welt zu versinken, die einen so sehr zu plagen schien? Nayantai wollte nicht darüber nachdenken, oder sich gar Dinge einreden, die im Endeffekt nicht nur keinen Sinn machten, sondern ihn auch seiner Freiheit beraubten und ihm die Wahrheit über sich selbst entlockten. "Ja, aber nicht im Halbschlaf", murmelte der Wolf, der sanft über das blonde Haar strich, als sich Rains Gesicht in seiner Brust vergrub. Eigentlich wollte er gar nicht wach sein, sich nicht mit dem Leid seiner selbst oder dem Rains beschäftigen, aber hatte er auch eine andere Wahl? Nein. "Und jetzt sind wir auf dem Weg nach Thria und wollen es eigentlich gar nicht, irgendwie sind wir kindisch, nicht? ... Willst du schlafen?" Wirklich viel hatte Rain nicht gegessen, aber der Wolf wollte sich darüber gar nicht erst echauffieren.
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.