"Ist es dir das wirklich?", harkte er nach. Nayantai wusste, dass sie beide nicht gleich dachten und dass die Schafe andere Regeln hatten, als es die Wölfe taten. Die Wahrheit war, unter anderem, dass Rain vermutlich nicht mit ihm hier liegen sollte, obwohl er es tat, dass er nicht lügen sollte, obwohl er es tat und dass er sein Herz nicht an einen Wolf, oder gar eine Bestie wie ihn, verschenken sollte. "Bist du dir sicher, dass dir keiner auf die Schliche kommt?" Was konnten Diener auch schon gegen ihren Meister ausrichten? Nicht mehr, als ihm gute Ratschläge zu erteilen, vermutlich - oder aber sich gegen ihn auflehnen, weil er ein dünner Ast an einem krumm gewachsenem Baum war, den man nur einmal über sein Knie legen musste, um ihm seinen Rücken zu brechen. Rain hielt nicht viel aus, ob er sich gegen seine Bediensteten wehren konnte, wenn sie es ihm nur gut meinten, war dementsprechend fraglich, auch für einen verwirrten Wolf. Warum lagen sie ohnehin schon wieder in den Armen des Anderen, ignorierten ihre Pflichten und all die Regeln, die man ihnen jemals eingetrichtert hatte und taten das, was sie für richtig hielten? Hass konnte sie nicht verblenden, das hatten sie mittlerweile festgestellt - und doch, sollten sie nicht wenigstens Abstand zueinander wahren?
"Meinst du die Wolle der Schafe?" Wenn er schon so viel verstanden hatte, dann konnte er zumindest auch versuchen, dem Schaf zu zeigen, dass er Fortschritte machte und sich nicht dagegen weigerte, diese verfluchte Sprache zu lernen. Rikiya hätte sie ihm beibringen sollen, vor mehr als zwanzig Jahren, aber die wenigen Wortfetzen, die Nayantai damals gehört hatte, waren nicht genug, um eine fremde Sprache zu meistern und mittlerweile wusste er auch gar nichts mehr von dem, das er ab einem gewissen Alter so strikt abgelehnt hatte. Allerdings saß er nun hier, bereit dazu, sein Leben niederzulegen, wenn er es müsste, einfach nur, weil ein Schleier seine Sicht verblendete und ihm sagte, sein Herz schlug für ein Schaf weiter, das er kaum zu kennen schien - diese Situation hier war absurd und doch konnte er sie nicht bereuen, konnte nicht anders, als verwundert über den Kuss zu sein. Zuerst lachte er, dann leckte er sich über die Lippen. "Was tut dir jetzt schon wieder leid?", murrte er, bevor er den Kuss erwiderte und die seinen Lippen auf die des Schafes drückte, das sich wohl nach seiner Aufmerksamkeit sehnte. So, wie jeder Kuss, den die beiden sich bis jetzt geteilt hatten, war aber auch dieser lediglich flüchtig. "Zier' dich nicht so. Aber immerhin gut zu wissen, dass du nicht meine Aufmerksamkeit, sondern meinen Körper willst." Mehr, als ein Lachen brachte er daraufhin allerdings nicht zustande. Würde Rain ihn nur deswegen sein eigen nennen wollen, dann hätte er sich vermutlich schon genommen, was er wollte so wie ... nein, das hatte hier absolut keinen Platz und war auch nichts, woran der Wolf ausgerechnet jetzt einen Gedanken verschwenden musste.
"Meinst du die Wolle der Schafe?" Wenn er schon so viel verstanden hatte, dann konnte er zumindest auch versuchen, dem Schaf zu zeigen, dass er Fortschritte machte und sich nicht dagegen weigerte, diese verfluchte Sprache zu lernen. Rikiya hätte sie ihm beibringen sollen, vor mehr als zwanzig Jahren, aber die wenigen Wortfetzen, die Nayantai damals gehört hatte, waren nicht genug, um eine fremde Sprache zu meistern und mittlerweile wusste er auch gar nichts mehr von dem, das er ab einem gewissen Alter so strikt abgelehnt hatte. Allerdings saß er nun hier, bereit dazu, sein Leben niederzulegen, wenn er es müsste, einfach nur, weil ein Schleier seine Sicht verblendete und ihm sagte, sein Herz schlug für ein Schaf weiter, das er kaum zu kennen schien - diese Situation hier war absurd und doch konnte er sie nicht bereuen, konnte nicht anders, als verwundert über den Kuss zu sein. Zuerst lachte er, dann leckte er sich über die Lippen. "Was tut dir jetzt schon wieder leid?", murrte er, bevor er den Kuss erwiderte und die seinen Lippen auf die des Schafes drückte, das sich wohl nach seiner Aufmerksamkeit sehnte. So, wie jeder Kuss, den die beiden sich bis jetzt geteilt hatten, war aber auch dieser lediglich flüchtig. "Zier' dich nicht so. Aber immerhin gut zu wissen, dass du nicht meine Aufmerksamkeit, sondern meinen Körper willst." Mehr, als ein Lachen brachte er daraufhin allerdings nicht zustande. Würde Rain ihn nur deswegen sein eigen nennen wollen, dann hätte er sich vermutlich schon genommen, was er wollte so wie ... nein, das hatte hier absolut keinen Platz und war auch nichts, woran der Wolf ausgerechnet jetzt einen Gedanken verschwenden musste.
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.