Sich vom eigenen Leid zu befreien war nicht immer leicht, geschweige denn war es etwas, das man einfach so tun konnte, wie es einem beliebte. Nayantai fühlte sich ausgeruht, aber nicht nur so, weil er einigermaßen ruhig geschlafen hatte, sondern auch, weil er nicht erneut von einem Traum - einer Illusion, die es so nie gegeben hatte - geweckt wurde. Hier, bei Rain, war es so viel wärmer und angenehmer sein eigenes Leid nochmals zu erleben als in einer kalten Zelle, in der man nicht nur mit seinen Gefühlen sondern auch seinen Gedanken alleine gelassen wurde, wenn auch gleich es nie schön war, zu realisieren, was genau man alles verdrängt und vergessen hatte. Innerliche Wunden waren es, die keiner sehen konnte oder gar wollte, waren es, die sich wieder öffneten und innerlicher Schmerz war das, was eben dem folgte. Spätestens jetzt allerdings, nicht mehr geblendet von der eigenen Müdigkeit und besessen von Habgier und der eigenen Ignoranz, hätte er Abstand von Rain nehmen sollen und realisieren, dass seine gestrigen Taten nichts waren, das er jemals getan haben sollte - er sollte Rain nicht umarmen, sich nicht für ihn interessieren und schon gar nicht sollte er glauben, das Lamm wäre unschuldig und doch konnte Nayantai sich nicht dazu bringen, sich von ihm zu lösen.
Nayantais Hände hatten sich mittlerweile in dem Stoff, der Rain's Rücken bekleidete, verkrampft und konnte diesen womöglich auch gar nicht mehr loslassen, wenn er weiterhin daran dachte, wie sehr ihn diese Welt hassen musste, wie sehr ihn seine Götter verlassen hatten und verfluchen musste, dass er sich nun hier befand, die Arme um ein Schaf legte und ... atmete. Der Wolf schüttelte den Kopf, wollte die zittrigen Hände von Rain nehmen, begann aber stattdessen, ihm sanft über den Rücken zu streichen, vielleicht, weil er sich beruhigen wollte und vermutlich, weil er nicht wusste, was er in dieser Situation zu tun hatte. "Was? ... Kann ich ... für einen Moment ... selbstsüchtig sein?", wisperte er und löste sich schließlich von Rain, der vermutlich besseres zu tun hatte, als einen Wolf zu trösten, der ihm nicht geheuer sein sollte - eigentlich sollten sie das hier gar nicht tun und doch war Nayantai es, der weder ganz von Rain noch von dessen Händen, nach denen er zu greifen versuchte, ablassen wollte. Was man wohl von ihm dachte, wenn man ihn so sah?
Nayantais Hände hatten sich mittlerweile in dem Stoff, der Rain's Rücken bekleidete, verkrampft und konnte diesen womöglich auch gar nicht mehr loslassen, wenn er weiterhin daran dachte, wie sehr ihn diese Welt hassen musste, wie sehr ihn seine Götter verlassen hatten und verfluchen musste, dass er sich nun hier befand, die Arme um ein Schaf legte und ... atmete. Der Wolf schüttelte den Kopf, wollte die zittrigen Hände von Rain nehmen, begann aber stattdessen, ihm sanft über den Rücken zu streichen, vielleicht, weil er sich beruhigen wollte und vermutlich, weil er nicht wusste, was er in dieser Situation zu tun hatte. "Was? ... Kann ich ... für einen Moment ... selbstsüchtig sein?", wisperte er und löste sich schließlich von Rain, der vermutlich besseres zu tun hatte, als einen Wolf zu trösten, der ihm nicht geheuer sein sollte - eigentlich sollten sie das hier gar nicht tun und doch war Nayantai es, der weder ganz von Rain noch von dessen Händen, nach denen er zu greifen versuchte, ablassen wollte. Was man wohl von ihm dachte, wenn man ihn so sah?
Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.