❣ Red Thread of Fate ❣ [Rheira & Sanjadi]

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    • ___ Yazhen ___

      "Oh, jemanden mit einem Löffel zu köpfen ist durchaus möglich.", antwortete der Tao trocken. Leider hatte Yazhen absolut keinen Sinn für Humor oder Sarkasmus, was ein echter Jammer war und er selbst bedauerte. Das lag nicht daran, dass er es nicht wollte, sondern schlichtweg, dass ihm dafür das Verständnis fehlte. Sicherlich fand ihn Kaoru unfassbar langweilig. Warum Yazhen das aber beschäftigte, wusste er selbst nicht so genau. Als sich der Tao der Leiche genähert hatte, hatte er etwas entdeckt, was er lieber nicht gesehen hätte. Der Chinese rümpfte mehr als nur verärgert die Nase, schnappte sich ein Feuerzeug aus der Tasche seiner Anzugsjacke und zündete das lächerliche Fake-Logo mit unbeeindruckten Gesicht an. Das hier war eine derartige Beleidigung, das er verstehen konnte, warum Kit die Sicherungen durchgebrannt waren. "Küchenutensilien gehören tatsächlich nicht zu unseren Standardwaffen, allerdings...." er drückte das brennende Papier in seiner Hand aus und lediglich Rauch stieg zwischen den Fingern empor. "werde ich denjenigen mit einem stumpfen Messer sämtliche Eingeweide herausschneiden." Für den sonst so gelassenen Tao war spätestens jetzt der Moment gekommen, das er stocksauer war. Er war zutiefst besorgt um seinen Bruder, extrem wütend auf ihren erbärmlichen Feind und nun war er auch noch beleidigt worden. Yazhen hatte seine persönliche Grenze erreicht. Jetzt würde er definitiv über Leichen gehen. "Wir verschwinden." Der Chinese zückte sein Handy, befahl seinen Leuten diesen Ort gründlich zu durchsuchen und "aufzuräumen". Von der Leiche hatte er sich den Geldbeutel mitgenommen, nicht aus finanziellen Gründen, das wäre ja erbärmlich, sondern aufgrund eines Familienfotos darin. So jemand hatte also Familie? Alles klar. Ein Glück arbeiteten seine Feinde absolut schlampig. Yazhen machte ein Bild von besagtem Foto und schickte es verschlüsselt an einen seiner Kontakte. Es dauerte lediglich die Zeit von der Wohnung, wenn man diese Baracke so nennen konnte, bis zu Kaorus Wagen, bis er die Daten hatte die er wollte.
      "Herr Hoshino. Bitte bringen Sie mich zu dieser Adresse." dennoch höflich, wenn auch mit einer absolut mörderischen Aura hatte Yazhen ihm eine Adresse gegeben.


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    • Kaoru
      Er hatte selten eine so erbärmlich ermordete Leiche gesehen und glaubte ehrlicherweise auch nicht, dass sich dieser Anblick in nächster Zeit wiederholen würde. Kaoru hatte die Umgebung ebenfalls ein wenig untersucht, allerdings hauptsächlich Yazhen die Führung in der Beweissicherung überlassen, während sie beide eine mehr oder weniger sarkastisches Gespräch über Küchenutensilien als Mordwaffen führten. Vielleicht sollte Kaoru auch einfach mal ein kleines Experiment starten und testen auf welche Arten und Weisen man am effektivsten mit einem Kaffeelöffel morden konnte. Wer wusste schon ob dieses Wissen nicht möglicherweise noch von Nutzen sein könnte?
      "Verständlich... und vermutlich hat Kit ähnlich reagiert.", antwortete Kaoru auf den wütenden Kommentar des Taos, wie er jene töten würde, die dafür verantwortlich waren, ehe Yazhen auch schon die Anweisung gab, dass sie sich wieder auf den Weg machen würden. Kaoru blickte noch einen Moment auf dieses Chaos zurück, ehe er sich erst aus diesem Raum und schließlich auch aus dem Gebäude bewegte und während sie den Wagen des Japaners wieder ansteuerten, bekam der Tao tatsächlich bereits die Koordniaten für ihr nächstes Ziel. Misstrauisch beäugte Kaoru die Koordinaten, die ihm gezeigt wurde, ehe er zu Yazhen aufblickte und eine Augebraue hob.
      "Was werden wir da potentiell finden?", erfragte der Japaner mit einem unguten Gefühl, während er seinen gegenüber musterte. Ihm war nicht entgangen, dass Yazhen die Brieftasche des Opfers an sich genommen und ein sich darin befindliches Familienfoto abfotografiert und weitergeschickt...
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    • Yazhen

      Der Chinese würde nicht behaupten, das er gute Laune gehabt hätte. Der Tag heute war ein einziges Chaos und eine wahre Achterbahn der Emotionen - soweit man das bei dem Tao überhaupt erkennen konnte - für ihn gewesen. Von einem entspannten Morgen, über größere Sorge um seinen Bruder, einen schönen Nachmittag mit Kaoru - Ärger mit Taejin und nun zu einer Beleidigung. Yazhen war aus emotionaler Sicht für heute wirklich bedient. Zumal der Dunkelhaarige mit so vielen Emotionen ohnehin nicht umgehen konnte. Er war darin ungefähr so talentiert wie im Singen, überhaupt nicht. Nicht das er singen würde, auch wenn ihn seine Schwester einmal überredet hatte mit ihr Karaoke zu singen. Er hatte sich noch nie so blamiert. Wie auch immer, jetzt hatte er gerade nur noch Platz für eine sinnvolle Emotion: Wut. Für einen Yazhen Tao war es zwar rationale Wut, aber dennoch sollte man ihn jetzt nicht reizen. Der älteste der Tao-Geschwister galt nicht ohne Grund als derjenige, von dem ihre Gefolgsleute am meisten Angst hatten. Als er mit dem Manager von Taejin Hwang diese Bruchbude verlassen hatte, hatte er zuvor seinen Männern Anweisungen gegeben. Die Rückmeldung bekam er wie erwartet ziemlich zügig. Einen Tao ließ man nicht warten und schon gar nicht einem verärgerten. Als ihm Kaoru eine Frage stellte, sah ihn Yazhen mit kühlen Gesichtsausdruck an. "Familie unseres erbärmlichen Opfers. Ich brauche Informationen und wenn sie Kooperieren, haben sie auch nichts zu befürchten.", erklärte er knapp und setzte sich mit verschränkten Armen zurück in den Wagen. "Bitte fahren Sie mich dort hin. Sollte Ihnen mein Vorhaben missfallen, werde ich Sie nicht zwingen mich zu begleiten." Es war kein Vorwurf oder Ärger auf Kaoru in der Stimme von Yazhen zu hören. Er war rational, ruhig und sachlich wie immer, auch wenn man deutlich merkte, dass die gewohnte Gelassenheit darin ausblieb.


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    • Kaoru
      Yazhen Tao war mittlerweile ziemlich wütend - das war mehr als offensichtlich und Kaoru konnte nicht mehr so ganz einschätzen wie rational sein gegenüber bleiben konnte in dieser Situation. Gerade aus diesem Grund läuteten auch sämtliche Alarmglocken in Kaorus Kopf, als Yazhen so darauf beharrte nun der Familie des Opfers einen Besuch abzustatten, der vermutlich alles andere als freundlich sein würde...
      Kaoru verschränkte die Arme vor der Brust und erkundigte sich deshalb genauer bei Yazhen, was er nun vorhatte und die Antwort beruhigte den Japaner in keinster Weise. Einen Moment herrschte nur Stille, während Kaoru sich das eben gesagt durch den Kopf gehen ließ, ehe er schließlich leicht die Augenbrauen zusammenzog und ein resignierendes Seufzen von sich gab. Er konnte schlimmeres verhindern, wenn er dabei war... andernfalls wusste er aktuell nicht, ob Yazhen das nicht sogar im Nachhinein bereuen könnte. Langsam umrundete er seinen eigenen Wagen, bevor er auf der Fahrerseite einstieg und den Motor startete. "Ich würde nicht sagen, dass mir das gefällt... aber ich möchte anwesend sein, um schlimmes zu verhindern, sollten sie doch nicht komplett rational handeln.", erwiderte Kaoru wiederum ehrlich. Es hatte für ihn keinen Sinn zu verschleiern, dass er sinnlose Gewalt an Unschuldigen mit Sicherheit nicht gutheißen und schon gar nicht dulden würde und so wusste Yazhen auch direkt womit er zu rechnen hatte. Der Japaner glaubte zwar nicht, dass er in einem Kampf gegen den Tao gewinnen könnte... aber er könnte zumindest einiges ausrichten...
      Und damit fuhr Kaoru auch schon los zu ihrem nächsten Zielort.
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    • Yazhen

      Es war erstaunlich, das jemand der für die Mafia arbeitete so moralisch war. Yazhen wusste, dass auch Taejin Hwang mehr als nur einen unschuldigen Menschen bedroht, wenn nicht sogar beseitigen lassen hatte, weil er im Weg war. So war es im Untergrund nun einmal und selbst wenn man es nicht wollte, war so etwas wie eine Moral ganz gleich wie schön man sie auch verpackte nicht gegeben. Es wäre utopisch zu behaupten, dass auch Kaorus geliebter Taejin nicht schon genug ´böse´ Dinge getan hatte. Allerdings war Yazhen eben nicht Kaorus Chef und nur weil er seinen Boss nicht aufhalten konnte, bedeutete es nicht, dass er es bei jemand anderem tolerieren musste. Irgendwie war es fast ein wenig erfrischend eine gewisse Rechtschaffenheit in ihrer sonst so düsteren Welt vor sich zu haben. Naiv , aber auf eine gewisse Art und Weise fand es Yazhen irgendwie niedlich. Natürlich war das nichts was der Chinese äußern würde. Eigentlich äußerte er im Augenblick gar nichts Weiteres. Er hatte dem Manager des Illusion eine Anweisung gegeben, ihm aber auch angeboten sich herauszuhalten, mehr hatte der Dunkelhaarige nicht zu sagen. Zumal der Tao ohnehin kein Mann der vielen Worte war. Wenn auch nicht sehr glücklich hatte ihn der Japaner zu besagter Adresse gefahren. Diese Wohngegend war deutlich angenehmer sowohl für die Augen, als auch für die Nase und Yazhen bezweifelte, dass er hier ein weiteres Opfer mit einem Buttermesser, Löffel oder einer Gabel vorfinden würde. Er hoffte es jedenfalls. Die Nachbarschaft war so familiär und zig Kinder spielten in der Fußgängerzone, das die Wahrscheinlichkeit größer war, dass ein Kind jemanden mit einem Fußball erschlägt, als das hier etwas geschah. Nun....er hatte Desperate Housewives gesehen. Nicht das Yazhen gestehen würde, dass er heimlich Frauen-Drama-Serien schaute...
      Das Haus welches Sie ansteuerten hatte eine schicken kleinen Vorgarten, mit einem perfekt getrimmten Rasen und edlen Rosenhecken. Er fühlte sich glatt wirklich wie in der Wisteria Lane. Kaoru hatte den Wagen ein wenig abseits des idyllischen Häuschens geparkt.
      Irgendwie erwartete Yazhen, dass ihm die Tür von einer klischeehaften Hausfrau geöffnet wurde.
      ...

      "Na, Hallo mein Hübscher."
      DAS hatte er nicht erwartet...
      Die anfängliche Wut hatte in pure Verwirrung umgeschlagen, als ihm nicht eine gebackene Hausfrau die Tür öffnete, sondern eine vollbusige Brünette im Alter zwischen 40 und 50.
      "Sind Sie Frau Yamato, die Ehefrau von Herrn Koshida Yamato?"
      "EX-Frau! Wir sind noch nicht geschieden, aber die Scheidung läuft bereits. Oh nein, sagen Sie nicht, Sie schöner Mann sind Anwalt...." sein Blick wanderte zu Kaoru. "Oder schwul und bereits vergeben."
      Hätte er jetzt einen Mord geplant, wäre er kläglich vor lauter Verwirrung gescheitert.


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    • Kaoru
      Verdutzt starrte der Japaner die Frau vor sich an, welche die Haustür geöffnet hatte und nun Yazhen förmlich mit ihren Blicken auszog. Fast schon instinktiv ließ Kaoru erneut seinen Blick zum Klingelschild gleiten, um auch ganz sicher zu gehen, dass sie hier die richtige Adresse hatten und nicht womöglich an der falschen Tür standen... aber nein, sie waren richtig und die nicht-allzu-junge Frau bestätigte ihren auf Nachfrage sogar, dass sie eine Beziehung zu Herrn Koshida Yamato hatte, wenngleich die beiden wohl so gut wie nicht mehr verheiratet waren und besagte Ex-Frau ihm auch wenig hinterherzuweinen schien. Kaoru tauschte kurz einen Blick mit Yazhen aus, der ebenso ein wenig irritiert aufgrund dieser Interaktion wirkte. Konnte man ihm ja auch nicht verdenken.
      Selbst Kaoru brauchte einige Momente um diese Situation irgendwie verdauen zu können, ehe er sich schließlich leicht räusperte und das Wort auf japanisch ergriff.
      "Guten Tag Frau Yamato. Mein Name ist Ryo Takahashi. Mein Kollege und ich sind nicht aus persönlichen Gründen hier, sondern im Auftrag des Gerichts, um so objektiv wie möglich über die Aufteilung ihres Vermögens. Könnten wir dazu hereinkommen und ihnen einige Fragen zu ihrem Mann stellen? Sie können uns gerne sämtliche Informationen erzählen, die sie für wichtig erachten, egal ob diese für ihren Mann belastend ausfallen oder nicht. Wir versuchen lediglich ein Gesamtbild zu bekommen, um die Aufteilung des Vermögens so fair wie möglich gestalten zu können.", stellte sich Kaoru mit einem sanften Lächeln und seiner gewohnt freundlichen Ausstrahlung vor und hoffte, dass diese Dame dumm genug war, um ihm das abzukaufen... allem voran, wenn sie womöglich ihren Ex-Mann anschwärzen könnte.
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    • Yazhen

      Es war nicht einfach einen Yazhen Tao aus dem Konzept zu bringen, aber die Dame hatte es geschafft. Teilweise war das extrem beeindruckend und sehr viele Chinesen hätten sie dafür beglückwünscht, zum anderen aber fühlte sich Yazhen gerade alles andere als bedrohlich. Er war gerade so dermaßen verwirrt, dass selbst seine Wut verschwunden war. Diese Irritation nahm so viel Platz ein, dass ein Raum für eine andere Emotion war. Er fühlte sich Kaoru gerade ungemein verbunden, der ähnlich verwirrt war wie er und als sein Blick zu dem Japaner wanderte, war dieser ebenfalls sehr damit beschäftigt einen passenden Gesichtsausdruck zu finden. Als sich ihre Blicke kreuzten, war es Kaoru der vor ihm seine Fassung wiederfand und ganz ehrlich? Yazhen war ihm gerade unglaublich dankbar, dass er das Wort an die Dame richtete, die ihm gerade einfach direkt in den Schritt starrte. Moment, WAS?
      Laut dem Bild dieses nun nicht mehr ganz so lebendigen Drecksacks war die Frau vor ihm eine Mutter. Heilige Scheiße...
      Plötzlich fand er es gar nicht mehr so schlimm ein Tao mit moralisch sehr verwerflicher Erziehung zu sein. Das hier war viel schlimmer.
      Kaorus Blitzeinfall war ehrlich gesagt ziemlich beeindruckend und Yazhen der im Augenblick gerade absolut nicht mehr denken konnte, nickte einfach nur. Verdammt nochmal, du bist ein Tao! Reiß dich mal zusammen!
      "Seit wann sind denn Leute vom Gericht so anziehend?", schnurrte sie und lachte fast ein wenig zu gekünstelt. Sie hob tatsächlich ihren Handrücken an den Mund, wie es diese merkwürdigen Damen in den noch merkwürdigeren Filmen aus Amerika taten. Ah! Die arroganten Diven der Highschools, richtig.
      Warum hatte seine Schwester nochmal so einen Schrott angesehen? Ah, weil es ihre Eltern verboten hatten, richtig.
      "Kommt herein.", säuselte sie und machte den beiden Männern Platz. Welche Frau lief den in ihren eigenen vier Wänden in High Heels, wenn sie keinen Besuch erwartete?
      Moment, wurden sie erwartet? Alle Alarmglocken läuteten in Yazhen, der bereits seine Waffe zücken wollte, aber stattdessen lehnte die Dame sich förmlich räkelnd an der Wohnzimmerwand.
      Was zur Hölle...
      "Die Geldvereinbarung wurde schon getroffen, meine Herren. Ihr seid wegen etwas anderem hier, mh?" sie schritt nun auf sie zu. "Er hat wieder Mist gebaut oder? Fragt mich was ihr wissen wollt, ich liefere ihn euch liebend gern ans Messer." ihr Blick wanderte zu Yazhen. "Du kannst mir später danken, mein Hübscher."
      Das erste Mal in seinem Leben hatte der großgewachsene Tao das Bedürfnis sich hinter jemanden zu stellen. Es würde nur reichlich dämlich aussehen, sich hinter Kaoru zu verstecken. Er führte Geschäftsbeziehungen, Verhöre, es ließ Leute verschwinden und auch Folter war ihm nicht unbekannt, aber das hier? Nein, das war ihm zu hart.


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    • Kaoru
      Yazhen war während der gesamten Interaktion mit der Ex-Frau ihres Opfers erstaunlich ruhig gewesen... zu ruhig, wenn Kaoru so darüber nachdachte. Es war nicht die übliche ruhige Art, die Yazhen immer auszustrahlen schien, weil er recht wenig sprach, ziemlich ernst war und wenig Interesse an Interaktionen zwischenmenschlicher Natur hatte... diese ruhige Art hatte etwas komplett anderes an sich und als Kaoru einen Blick auf das Gesicht des anderen erhaschte realisierte er so langsam, dass es wohl mit Unbehagen zusammenhing. Unbehagen bei einem Tao? Das war fast schon amüsant, wenn die Dame nicht tatsächlich so verdammt unangenehm wäre...
      Unter dem Vorwand der Klärung von Themen bezüglich der Scheidung hatte die Ex-Frau ihres Opfers sie beide zwar hereingebeten, sobald sie allerdings den Wohnbereich erreichten ließ sie schnell durchblicken, dass sie wusste dass die beiden nicht vom gericht waren und sie sie für soetwas ähnliches wie Schuldeneintreiber hielt. Nun... wenn sie dennoch bereit war zu reden, sollte ihm das ebenso recht sein. Zumal Kaoru aktuell wohl keine Sorgen haben musste, dass Yazhen Unschuldige verletzte... der Chinese wirkte gerade eher, als hätte er Sorge die Dame könnte ihm etwas antun.
      Kaorus freundliche Miene gefror langsam und verwandelte sich in einen ernsteren Ausdruck, mit einer gewissen kalten Härte...
      "Nun das macht es uns dann leichter... solange sie sich kooperativ zeigen, sehe ich kein Problem darin, dass für sie womöglich noch etwas positives aus der Sache herausspringt. Meinen Kollegen kann ich ihnen allerdings nicht versprechen.", erwiderte Kaoru, während er sich auf der Couch niederließ, seine Beine entspannt überschlug und seinen Blick kühl durch den Raum gleiten ließ auf der Suche nach Fotos der Familie... Er entdeckte ein paar, allerdings war ihr Opfer auf diesen mit Edding ausgeschwärzt.
      "Unsere Geldgeber haben mitbekommen, dass ihr Mann... entschuldigung, Ex-Mann... sie betrogen hat und wohl mit der Konkurrenz zusammenarbeiten soll... Sie wissen nicht zufällig etwas darüber... oder wo sich ihr Ex-Mann aufhalten könnte?"
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    • Yazhen

      Es war unangenehm, aber Yazhen war gerade sehr dankbar darüber, dass Kaoru offenbar perfekt darin war diverse Rollen einzunehmen. Von einem Familiengericht-Berater bis zum Schuldeneintreiber war wohl alles drin. War das Einstellungskriterium bei den Hwangs? Wie auch immer, es gab Yazhen genug Zeit zu verarbeiten, dass er gerade extrem sexualisiert worden war. Die Dame, wobei der Chinese sich nicht sicher war, ob man eine derartige Frau wirklich als Dame bezeichnen sollte, hatte sie in ihr Wohnzimmer geführt. Dieser Raum war der totale Kontrast zu ihrer Gastgeberin, fast schon mütterlich. Es hingen gemütliche Vorhänge mit kleinen Franzen an den Fenstern, das Sofa war in einem leichten Braunton mit Tagesdecke und auf dem kleinen Kaffeetisch standen eine durchsichtige Vase mit Sonnenblumen und eine süße kleine Glasschale mit Bonbons in allen möglichen Farben. Wow Yazhen war noch nie so dermaßen daneben gelegen bei einem Menschen. Als sie sich mit ihr setzten, hatte sich die Dame so weit bei der Unterhaltung vorgebeugt, dass ihre üppige Oberweite perfekt in Szene gesetzt wurde, die natürlich direkt in seine Richtung zeigten.
      "Ein Jammer.", seufzte die voluminöse Dame hinsichtlich dessen das Kaoru wohl nicht versprechen konnte, das Yazhen auf sie einging.
      Hallo?! Natürlich nicht!
      "Dabei wären Sie genau DIE Art Mann, verstehen sie? Sie sind sooo groß."
      Das wurde immer unangenehmer. Yazhen räusperte sich verhalten. "Vielen Dank, aber wir würden ihnen gerne ein paar Fragen stellen."
      "Mit dieser Stimme dürfen Sie alles."
      Hilfe...
      Kaoru machte direkt mit dem Gespräch weiter, woraufhin sich die Dame wohl wieder etwas zu fangen schien. "Er hat sich überall eine Menge Geld geliehen. Einer der vielen Gründe für mich Schluss zu machen. Neulich war schon einmal jemand hier, sie nannten sich Tui...Toyota...."
      "Tao?"
      "Genau! Richtig. Tao...klingt wie ein Kartenspiel. Sie haben etwas davon geredet, dass sie abrechnen würden. Ich habe ihnen lang und breit erklärt, dass ich ihn rausgeworfen habe und sie sich gefälligst an die Baracke wenden sollen, wo das Flittchen gewohnt hat, mit dem er mich betrogen hat."


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    • Kaoru
      Würden sie einander näher stehen, würde Kaoru Yazhen mit Sicherheit zukünftig damit aufziehen, dass der ernste und geheimnisvolle Tao durch solche starken Flirtversuche sich wohl so aus der Bahn geworfen fühlte, dass er nicht einmal wusste, wie er darauf reagieren sollte und Kaoru die Situation übernehmen musste, damit der Tao das alles verdauen konnte. Es war beinahe... süß... und Kaoru wusste, dass Yazhen Tao ihn brutal ermorden würde, würde dieser ihm das jemals ins Gesicht sagen. Aber wirklich... in dem Sinne musste Yazhen behüteter aufgewachsen sein, wenn er solche Erfahrungen nicht kannte... schließlich konnte es definitiv nicht an seinem Mangel an Attraktivität liegen.
      "Tao also...", murmelte Kaoru nickend, als würde es sich dabei um eine andere Gruppierung handeln und nicht um eben jenen überforderten Mann direkt neben sich. Der Japaner verschränkte die Arme vor der Brust und tippte sich leicht ans Kinn, während er der Frau weiter aufmerksam zuhörte und im ersten Moment versuchte zu erörtern, ob sie über Kit oder die Tao-Fakes sprach... Solange allerdings Kit nicht plötzlich angefangen hatte mit jemandem zusammen zu arbeiten, konnte es sich nur um die Fakes handeln. Kaoru wollte im ersten Moment fragen, wie diese Taos aussahen, besann sich dann aber wieder, da es seltsam für sie wirken könnte, dass Kaoru plötzlich an den Fake-Taos mehr Interesse zeigte als an ihrem Ex-Mann, weshalb er die nächste Frage etwas änderte.
      "Könnten sie uns ebenfalls die Adresse dieses... FLittchens geben? Und... darf ich fragen, wieviele von diesen Taos hier waren und wann das etwa war? Ich hab gehört, die sollen wirklich brutal sein... ich wäre also gerne vorgewarnt, wenn uns bei ihrem Ex und seiner Affäre dann eine Armee an Taos erwarten würden...", setzte Kaoru schließlich nach, wobei er bei seinen letzten Worten eine gespielt nervöse Geste machte, als würde ihn der Gedanke an einer Auseinandersetzung mit diesen Monstern ehrliche Sorge bereiten.
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    • Yazhen

      Das man die Taos mit einem Kartenspiel verglich hatte er auch noch nie gehört und auch wenn er es eigentlich als Beleidigung auffassen sollte, war er fast schon amüsiert. Wenigstens half ihm das ein wenig, damit er sich wieder auf die eigentliche Situation konzentrierte. Das die ´Dame´ allerdings heimlich unter dem Tisch ihren Fuß ausstreckte um mit ihm zu füßeln hatte er nicht erwartet, weshalb er fast als hätte er sich verbrannt den Fuß zurückzog und sein Knie direkt an den Tisch anschlug. Er war wie jeder Tao ziemlich schmerzresistent, sein Ego allerdings hatte Schaden genommen und diesen ´Bumm´ war sicherlich auch Kaoru nicht unbemerkt geblieben.
      Sein Blick wanderte zu dem Japaner und wäre er nicht Yazhen Tao, wäre er am liebsten einfach aufgestanden und vor dieser Laune der Natur geflüchtet. Allerdings war er nun einmal Yazhen Tao, weshalb er seinen stoischen Gesichtsausdruck beibehielt und es eher so wirkte, als könnte er sich nicht erklären woher dieses Geräusch kam. Seine Füße hatte aber nun dicht bei sich. Es war unbequem, sehr unbequem.
      Das war sein Karma oder? Weil er ein furchtbarer Mensch war und darum schlug es in Form dieser Frau nun zurück.
      Hätte er sich nicht einfach mit einem Auftragsmörder herumschlagen können oder irgendeiner Gang die hinter der Tür lauerte?
      Wie konnte man nur so viel Pech haben.
      Das Kaoru gerade die ganze Arbeit machte wurmte den Chinesen und er würde sich definitiv erkenntlich zeigen und vor allem entschuldigen.
      Verflucht Yazhen reiß dich mal zusammen!
      Kaorus Taktik nun auf besagte Affäre zu spekulieren war klug. Diese war nämlich nicht im Apartment gewesen und vermutlich noch am leben.
      "Ich hab keine Ahnung wo das Miststück wohnt, aber ich weiß wo sie arbeitet. Sie ist eine billige Hostess aus einer Agentur namens Eden. Pah, Eden! Nuttenhölle hätten sie es nennen sollen." fauchte sie genervt und malträtiere mit ihren lackierten sehr langen Nägeln förmlich das unschuldige Sofakissen neben sich.
      "Die Tao...Wau....wie auch immer waren nur zu zweit und halbstarke Bubies. Kaum der Rede wert." brummte sie wohl noch immer knatschig was die Affäre anbelangt.
      Bubies....
      Er würde diese verfluchten Faker vernichten! Oh sie würden leiden und Yazhen würde sadistische Züge an den Tag legen, von denen er nicht einmal wusste, dass er sie besaß.
      Die Wut war glücklicherweise größer als die peinliche Situation mit der Frau hier, weshalb er endlich seine Stimme wiederfand.
      "Wie ist der Name dieser.....Person, damit wir im Eden nach ihr fragen können. Wir werden Sie selbstverständlich nicht erwähnen."
      "Sie nennt sich dort Daisy. Keinen Schimmer wie sie in echt heißt. Aber die werden schon wissen, wer das ist."
      "Alles klar. Wir danken Ihnen für Ihre Kooperation." schnell war Yazhen aufgestanden.
      Nichts wie weg.
      "Sie gehen schon?"
      "So Leid es mir tut...."
      Sie setzte einen Schmollmund auf, welcher so etwas von nicht funktionierte, sondern wahrscheinlich nur für Albträume sorgen würde.


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Kaoru
      Er zuckte leicht zusammen, als er ein lautes Knallen von der Unterseite des TIsches hörte und als er überrascht zu Yazhen hinüber blickte, erkannte er wehr wohl wie dieser langsam sein Bein nah an sich heranzog, während die Dame ihm gegenüber ihn förmlich angrinste. Kaoru konnte sich sehr wohl denken, was da gerade unter dem Tisch passiert war und der Gesichtsausdruck des Chinesen sprach ebenso Bände, was definitiv bedeutete, dass sie das hier so schnell wie möglich beenden sollten, damit Yazhen diese Situation zügig hinter sich lassen konnte.
      Dementsprechend fragte Kaoru weiter nach den Fake Taos, die wohl wie immer ein erbärmliche Abklatsch der Taos waren. Außerdem erkundigte er sich nach der Affäre ihres Opfers, die wohl in einem gewissen Etablissement angestellt war, was sehr dafür sprach, dass Geld sie zum Reden bringen würde, vorausgesetzt sie war noch am Leben und auch nicht untergetaucht. Kaoru notierte die neu erworbenen Informationen und gesellte sich dann zu Yazhen, der sofort aufgesprungen war, um förmlich aus der Wohnung von dieser Frau zu flüchten. Kaoru folgte ihm entspannter und verbeugte sich knapp, mit einem leichten Lächeln. "Wir danken ihnen für ihre Zeit und ihre Informationen." Er fischte aus seiner Tasche sein Portmonee und holte einige 10.000 Yen Scheine heraus und überreichte sie ihr. "Wir hoffen, dass das die Unannehmlichkeiten ein wenig mildert."
      Damit verabschiedeten sie sich und auch Kaoru atmete etwas aus, als sie zurück im Auto saßen und sich von dem Haus entfernten. Kaoru warf einen Blick zu Yazhen neben sich auf dem Beifahrersitz, ehe er auf die Uhr blickte und dann wieder zu Yazhen. "Trinken Sie Alkohol? Ich denke ich könnte einen oder zwei Drinks nach dem heutigen Tag vertragen... vielleicht finden wir ja ein Hotel mit einer Bar...", bot Kaoru schließlich an, da er das Gefühl hatte, dass auch der Tao nun womöglich den ein oder anderen Drink tatsächlich gebrauchen könnte.
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    • ___ Yazhen ___

      Es war wahrscheinlich Glück für die Dame, dass sie sich so verhielt. Yazhen hatte gar keine Zeit gruselig zu sein oder sehr wohl zu verdeutlichen, dass man sich mit ihm nicht anlegte, da er einfach viel zu erschlagen von der Gesamtsituation war. Es war ihm ehrlich gesagt peinlich und würde ihm Kaoru das vorhalten, konnte er es dem Japaner nicht einmal verdenken. Er zeigte hier eine Blöße. Er als verfluchter Tao! Wenn das jemand herausfand, musste er entweder denjenigen Töten oder er selbst wurde von seiner Familie gemaßregelt. Die erste Variante wäre ihm im Fall der Fälle selbstverständlich lieber. Wenn Familie Tao jemanden nämlich maßregelte, wünschte man sich regelrecht den Tod. Musste man hier noch einmal erwähnen, dass Yazhen eine echt miese Kindheit hatte? Jedenfalls war er einfach nur dankbar, dass sie endlich hier verschwinden konnten und die gruselige Dame war offenbar noch glücklicher, denn der Chinese erkannte förmlich die Yen-Zeichen in den Augen ihrer Gastgeberin als sie den Scheck entgegen nahm.
      "Wollen Sie mich nicht lieber heiraten?", kicherte sie an Kaoru gerichtet, offenbar neues Ziel ihrer Begierde.
      Bevor das hier noch weiter ausartete, hatte Yazhen das Handgelenk von dem Japaner geschnappt und ihn mehr oder weniger aus der ´Schusslinie´ gezogen. Zwar wurde Kaoru damit deutlich besser umgehen können als er, aber irgendwie war der Chinese aufgrund dieser Aussage wütend geworden. Merkwürdig.
      Als er bemerkte, dass er gerade Kaoru hinter sich her gezogen hatte, ließ er ihn schnell los. "Verzeihen Sie." Er beobachtete den Japaner wie er auf seine Uhr blickte und als sie sich im sicheren Wagen wiederfanden und blickte zu ihm als er ihm eine Frage stellte.
      "Ich trinke nur mit der Familie....", begann er, während er lange dem anderen in die Augen blickte. Sie waren sanft und konnten gleichzeitig kälter als Eis werden. Wärme und Kälte mit einem einzigen Wimpernschlag. Kaoru hatte ziemlich lange Wimpern.
      "....ich denke ich kann heute eine Ausnahme machen."


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    • Kaoru
      Kaum war das Böse von Yazhen abgewendet worden, schien die Dame plötlich Interesse an Kaoru zu zeigen... was viel mehr mit dem Inhalt seiner Geldbörse als mit ihrem Männergeschmack zu tun hatte. Wahrscheinlich war Kaoru nicht gerade ihr Beuteschema, aber wenn das Bankkonto stimmte, schien sie das auch nicht zu stören. Kaoru wollte gerade eine lächelnde Bemerkung darüber machen, dass sie bessere Chancen hätte, wäre sie größer, muskulöser und deutlich... maskuliner... aber offenbar hatte Yazhen Tao ganz andere Pläne. Verdutzt starrte Kaoru auf sein Handgelenk, um welches sich eisern die große Hand des Chinesen geklammert hatte, während der Japaner wortwörtlich mitgezogen wurde. Das war definitiv eine Aktion, die er von dem Tao Erben niemals erwartet hätte und ehrlich gesagt konnte er die Reaktion auch nicht ganz einordnen. Dass Yazhen dort schnell weg wollte, war offensichtlich gewesen, aber warum musste er Kaoru dort schnellstens wegzerren? Weil er sein Fahrer war? Vermutlich...
      Endlich beim Auto angekommen, wo Yazhen sein Handgelenk endlich losgelassen hatte, betrachtete Kaoru dieses nochmal einige Sekunden verwirrt, ehe er zu dem anderen aufblickte und ihm nun ebenfalls diesen leicht verwirrten Blick schenkte. Bei der Entschuldigung nickte der Japaner nur langsam, ehe er in den Wagen auf der Fahrerseite einstieg und sich aus seiner Verwirrung so langsam wieder löste. "Schon gut, sie scheinen diese Interaktion mit der Dame ziemlich gehasst zu haben. Kein Wunder, dass sie so schnell weg wollten.", versuchte Kaoru die Sache auf sich beruhen zu lassen und blickte dann zur Uhr. Sie würden es heute nicht mehr schaffen, die Affäre ihres Opfers aufzusuchen, weshalb ein Hotel und ein paar Drinks für den Japaner mehr als gut klangen. Vorsichtig erkundigte er sich bei Yazhen, ob er ebenfalls Interesse hätte und rechnete beinahe mit einer Ablehnung, aber er wurde von der Antwort des Chinesen erneut überrascht.
      Ein Lächeln schlich sich auf Kaorus Lippen, was sich langsam in ein amüsiertes Grinsen verwandelte. "Ich fühle mich geschmeichelt, dass ich heute ihre Ausnahme sein darf.", erwiderte der Japaner daraufhin, suchte ein Hotel mit einer Bar welches nicht zu weit entfernt war heraus und begann dann loszufahren.
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    • ___ Yazhen ___

      Er gab ich heute so vielen Todsünden hin, dass ihm ein oder zwei Getränke mit dem Manager einer seiner unliebsten Geschäftspartnern, auch nur noch halb so schlimm vor kam. Nach all der Blöße die er sich heute gegeben hatte, machte es das nun auch nicht mehr schlimmer. Morgen würde er wieder ganz er selbst sein, garantiert! Als er im Wagen mit Kaoru saß, blickte er nach diesem merkwürdigen Augenkontakt aus dem Fenster. Sie waren zu lange bei dieser gruseligen Frau mit einer Haarmähne, das jeder Löwe eifersüchtig wäre, dass nun schon der Abend angebrochen war. Natürlich würde Yazhen die Suche nach der Affäre dieses Typen fortsetzen, zumal nicht nur seine Wut sondern auch seine Sorge um Kit immer größer wurde, aber um die Uhrzeit würde eine Dame vom Escort sicherlich arbeiten und die ganze Stadt nach einer Daisy zu durchforsten ohne dabei die Agentur in der sie arbeitete zu bedrohen, erschien ihm unmöglich. Würde er dort auftauchen und die Leute bedrohen, hätte er noch ganz anderen Ärger. Hatte dieser arrogante Shin nicht davon gequasselt Kit in einer kurzen Zeit aufspüren zu können? Der Chinese war immer noch der Meinung, dass der Kerl einfach nur eine große Klappe hatte. Wenn nicht einmal Yazhen mit all seinen Verbindungen seinen kleinen Bruder auf Anhieb, wie sollte das ein halbes Kind auf die Reihe kriegen? Der Dunkelhaarige seufzte tonlos, während bei der Fahrt die Stadt an ihnen in verzogenen Farben in einem Lichtermeer vorbei zog. "Hass ist ein großer Begriff. Ich bin nur eine so aggressive Konfrontation mit Frauen nicht gewohnt die mir offen direkt ins Gesicht brüllen, dass sie mich ins Bett kriegen zu wollen.", antwortete der Tao nachdem ihm bewusst wurde, dass er dem Japaner gar nicht geantwortet hatte, was sehr unhöflich war und nicht Yazhens Art. Daher musste er dies direkt korrigieren. "Sie waren sehr entspannt. Allerdings wundert mich dies aufgrund der umtriebenen Art Ihres Chefs nicht. Sicherlich erleben sie so direkte Konfrontationen jeden Tag." Da Kaoru auch noch einen Club leitete war das sicherlich an der Tagesordnung, zumal der Kleinere sehr gut aussah.
      Als Kaoru meinte, dass er sich geschmeichelt fühlte, dass er eine Ausnahme war, beobachtete er zuerst ein Lächeln und dann ein Grinsen. Das Grinsen war förmlich ansteckend, aber Yazhen beherrschte sich. Kaoru hatte ein Hotel für sie auserkoren, woraufhin sie sich direkt auf den Weg machten. Es dauerte nicht lange und sie erreichten ihr Ziel. Er hatte beinahe erwartet das Kaoru ihn in ein Hotel der Sakurais einquartierte, aber dies war kein Luxushotel und doch hatte es einen fast gemütlichen Charme. Es war nicht riesig oder hatte zig Stockwerke, aber dafür gepflegt und ein Mann, der seinen Job tatsächlich nicht zu hassen schien hatte ihnen beim Eintritt die Tür aufgehalten.


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    • Kaoru
      Yazhen schien verteidigen zu wollen, dass er solch aggressive Flirtereien absolut nicht gewohnt, was Kaoru nur umso mehr amüsiert schmunzeln ließ, während er seinen Beifahrer aus dem Augenwinkel beobachtete. "Wie war das denn bisher in ihrer Heimat? Dort haben die Leute doch auch mit Sicherheit versucht sich an sie heranzumachen... sie sind schließlich als Tao nicht nur verdammt mächtig, sondern eben auch attraktiv. Sind die chinesischen Damen etwa schüchterner oder umgeben sie sich normalerweise nur mit Frauen, die ihrem Geschmack eher treffen?", erfragte daraufhin der Japaner zwar grinsend, aber dennoch ehrlich interessiert. Solche Frauen wie eben waren für Kaoru seit jeher das ganz normale Tagesgeschäft gewesen... egal ob als Manager eines Clubs, als streitsüchtiger Problem-Teenie oder als rebellisches Kind. Die richtige High Society hatte er selbst unter Taejin nie wirklich kennengelernt, da in ihren Kreisen jeder wortwörtlich Leichen im Keller hatte, weshalb Kaorus Kontakt zu anderen Menschen zumeist mit Gier, Rachegelüsten und Sex zu tun hatte. Vielleicht waren die Tao Kreise da doch ein wenig anders aufgestellt... vielleicht lag es aber auch nur daran, dass er unter verrückten Japanern und streitsüchtigen Koreanern aufgewachsen war.
      "Wenn man Manager eines beliebten Clubs ist, in dem man auch regelmäßig an der Bar steht, gehört es zum Alltag von zahlreichen Gästen auf verschiedenste Arten und Weisen angegraben zu werden. Ich habe wirklich schon sehr viele verschiedene Erfahrungen damit gemacht, weshalb mich das ganze weniger stört, zumal ich ja ohnehin nicht wirklich ihr Ziel war. Ich konnte Menschen schon immer recht gut manipulieren...", zuckte Kaoru leicht mit den Schultern, da es nun einmal der Wahrheit entsprach. Schließlich war es kein Geheimnis, dass er die Leute mit seinem Auftreten beeinflusste, um sie zum reden... oder agieren zu bekommen.
      Wenig später erreichten sie das ausgewählte Hotel, welches sehr wohl schick, wenn auch schon etwas in die Jahre gekommen war, was ihm allerdings einen gemütlichen Hauch gab. Nachdem ihnen die Tür zum Foyer geöffnet wurde, traten die beiden an die Rezeption heran, wo sie ein Mann womöglich Ende vierzig mit einem knappen, aber höflichen Lächeln begrüßte. Aus dem inneren des Gebäudes hörte man Musik und Gelächter, wobei Kaoru irritiert feststellen musste, dass die Geräuschkulisse nicht aus Richtung der Bar sondern von der anderen Seite des Hotels kam.
      "Guten Abend. Wir beide sind auf der Durchreise und benötigen nur für heute Abend zwei Zimmer." Der Blick des Mannes huschte kurz in Richtung des Gelächters und der Musik, ehe er begann auf dem dickeren Bildschirm seines Computers herumzutippen, ehe ein leises Seufzen seine Lippen verließ. "Ich muss die Herren leider enttäuschen. Wie sie vielleicht hören können hat sich eine große Hochzeitsgesellschaft in unserem Festsaal eingemietet und die Gäste sind ebenfalls hier eingebucht... weshalb wir kaum noch freie Zimmer haben. Ich könnte ihnen ein Doppelzimmer mit zwei einzelnen Betten anbieten... ansonsten kann ich ihnen für heute leider nicht weiterhelfen."
      Kaorus Lächeln verließ langsam seine Lippen und er nickte leicht, ehe er sich zu Yazhen umdrehte. "Soll ich nach einem anderen Hotel suchen?"
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    • ___ Yazhen ___

      Das war eine sehr direkte Frage gewesen, aber Kaoru hatte sie nicht unhöflich gestellt. Allerdings war Yazhen inzwischen der Überzeugung, dass Kaoru selbst eine Beleidigung in seidiges Geschenkpapier packen konnte ohne das jemand Verdacht schöpft. Bewundernswert, aber eben auch eine Fähigkeit vor der man sich sehr in acht nehmen musste. Er konnte Kaoru mögen, aber vertrauen durfte er ihm niemals. Nun...nicht das Yazhen überhaupt irgendjemandem außer seinen Geschwistern vertrauen würde. Seiner Familie abgesehen von Kit und Meiming traute er gerade so weit wie er sehen konnte. Yazhen trug Kontaktlinsen, das mal so nebenbei erwähnt.
      "Chinesische Damen sind sehr zurückhaltend. Allerdings ist es auch nicht gerade so, dass man einem Tao direkt sexuelle Andeutungen ins Gesicht wirft, dafür ist der Respekt vor dem Clan zu groß. Oder die Angst, ich glaube die Angst ist es eher." Das ihn Kaoru allerdings attraktiv genannt hatte, schmeichelte ihm mehr als ihm lieb war. Kityang war derjenige der an Männern Interesse hatte nicht er. Nicht das es ihn stören würde. Im Gegensatz zu seiner Familie war Yazhen sogar recht aufgeschlossen, aber Erziehung bekam man nur schwer aus jemandem heraus und auch wenn er nicht so denken wollte, war es für ihn schwierig sich auf eine so offene Art im Bezug auf seine Person einzulassen. Als Kaoru ihm seine Meinung dazu äußerte, nickte er verstehend.
      "Nun das mit der Manipulation kann ich bestätigen. Sie sind sehr beeindruckend Herr Hoshino. Ich werde mich vor Ihnen hüten." er schmunzelte bei den Worten sogar leicht. Als sie beide nun bei besagten Hotel ankamen, war der Chinese sehr angetan von diesem altmodischen Stil. Es hatte etwas heimeliges und fühlte sich ungezwungen an.
      Was dem ganzen aber einen immensen Dämpfer verpasste, war das laute Gelächter aus einem der - höchstwahrscheinlich Veranstaltungsräume. Der Tao sah nach links und runzelte die Stirn. Da waren sie wohl in ein Festgelage geraten, das mit der Bar dürfte sich als schwierig herausstellen. Sein Blick wanderte zu dem Japaner, welcher aber trotzdem zielstrebig die Rezeption ansteuerte.
      Die Antwort welche sie erhielten war erschreckend nüchtern. Man sah das Bedauern des Rezeptionisten, sicherlich hatte er heute schon zahlreiche Leute abweisen oder vertrösten müssen. Nun konnte man nichts machen.
      Yazhen nickte auf die Frage von Kaoru hin. "Ich denke wir..." weiter kam er aber nicht, da plötzlich vor dem Fenster ein so greller Blitz erschien gefolgt von einem lauten Donnerschlag, das man meinen könnte die Welt ging unter.
      Regel prasselte erbarmungslos gegen die Fenster und da hatten sie wohl ihre Antwort.
      Dramatisch flog demonstrativ eine Gießkanne vorbei und wäre das ein Actionfilm wartete Yazhen noch auf das fliegende Haus. Der Dunkelhaarige seufzte. "Wir haben schließlich getrennte Betten."
      Strahlend hob ihnen der Herr an der Rezeption direkt einen Schlüssel mit einem roten Stoffanhänger entgegen, auf welchem eine goldene 233 eingestickt war. Sehr altmodisch so ohne Karte, aber charmant.
      Yazhen hatte darauf bestanden die Kosten für diese Nacht zu übernehmen und so suchten sie also ihr Zimmer auf. Yazhen hatte noch nie mit einem anderen Mann außer seinem Bruder ein Zimmer geteilt. Schlafen würde er ohnehin nicht.
      Der Flur des Hotels wurde mit einem weinroten Teppich verlegt, die Wände waren mit floralen Muster tapeziert. Wirklich sehr Retro.
      Von der Decke hingen Lampen mit Blumenartiger Form und an der Tür von ihrem Zimmer war die Zimmer nur noch mit Metallziffern für ihre Zimmernummer versehen.
      Dennoch war alles sehr sauber, gepflegt und einladend.
      Es hatte wirklich seinen Charme, weshalb Yazhen guter Dinge die Hotelzimmertür öffnete.
      ...
      ...
      Sie hatten nur ein Bett.


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    • Kaoru
      Als Yazhen darüber sprach, dass normalerweise die Angst und der Respekt vor den Taos so groß war, dass sexuelle Andeutungen gar nicht erst erwogen wurden, klang zwar logisch, bei dem Ansehen, dass diese Familie genoss... aber eben auch irgendwie etwas langweilig. Ein kleiner Teil von Kaoru fragte sich tatsächlich wieviel Erfahrung der Tao überhaupt mit Frauen hatte, wobei er allerdings schlau genug war, um das nicht direkt zu fragen. "Waren sie nie 'undercover' unterwegs um auszugehen, sich mit Freunden zu treffen oder gerade als Teenager auf Dates zu gehen?" Kaoru dachte dabei an die Anfangszeit als er Taejin kennengelernt hatte. Sie beide waren streitsüchtige Teenager gewesen, die sich wegen irgendeiner Kleinigkeit in die Haare bekommen hatten und wenig später zusammen gegen eine Gang von Halbstarken Rücken an Rücken gekämpft hatten. Kaoru hatte erst Monate später erfahren zu welcher Familie Taejin gehörte... und es hatte ihm auch wenig bedeutet. Taejin hatte wohl seit je her oft sich aus dem Anwesen geschlichen und sich wie ein ganz normaler Teenager mit viel zu großer Klappe verhalten.
      Kurz darauf ging der Chinese auf Kaorus Aussage ein, dass dieser ziemlich manipulativ sein konnte und unweigerlich lächelte der Japaner aufgrund des Kompliments, selbst wenn das bedeutete, dass die Leute, die das erkannten, immer Abstand halten würden. Das war aber auch ihr gutes Recht und Kaoru würde es niemals jemanden vorwerfen besorgt zu sein, von ihm manipuliert zu werden. Er war kein Engel und wenn es ihm in einer Situation gut nützte hatte er auch wenig Rücksicht.
      In der Zwischenzeit hatten sie das Hotel erreicht, welches einen sehr gemütlichen Stil aufweiste, sich aber doch als etwas lauter durch eine Hochzeitsgesellschaft entpuppte. Eine kurze Frage an der Rezeption und Kaoru war bereits drauf und dran das Gebäude wieder zu verlassen und ein anderes Hotel herauszusuchen, da überraschte sie das Wetter mehr als unerwartet. Ein lautes Donnern ertönte mit einem gleichzeitig gleißend hellen auftauchenden Blitz... und Kaoru zuckte nicht nur zusammen, sondern machte förmlich einen kleinen überraschten Sprung, während seine Augen komplett aufgerissen zu der Glastür blickten, hinter welcher gerade ein massiv starker Regen begann. Einen kleinen Moment musste sich Kaoru von diesem Schreck erholen, sein Herz pochte immernoch laut in seiner Brust, während Yazhen in der Zwischenzeit für sie beide den Zimmerschlüssel geholt hatte und sie sich nun gemeinsam auf den Weg dahin machten. Soweit machte das Hotel einen guten Eindrucken, als sie durch die etwas betagten, aber sauberen Gänge liefen... und erneut zuckte Kaoru zusammen, als ein weiteres Donnergrollen zu hören war.
      Sie erreichten die Tür, welche Yazhen aufschloss und sofort gefroren ihre beiden Gesichter. Zwei Betten? Von wegen...
      Zielstrebig war Kaoru zu dem Telefon auf dem Nachttisch gelaufen, hatte die Rezeption angerufen und kurz mit dem netten älteren Herren geredet, allerdings half das nur wenig. Als er wieder auflegte blickte er Yazhen unzufrieden an.
      "Das Zimmer ist im System mit der falschen Bettenanzahl hinterlegt, leider können sie aber nichts daran ändern. Es kommt gleich noch jemand vorbei und bringt uns eine zusätzliche Bettdecke und Kissen... aber mehr können sie nicht tun.", seufzte Kaoru, ehe er die nahgelegene Couch ein wenig genauer untersuchte. Sie war winzig, aber wenn Kaoru sich etwas zusammenkauerte, würde das schon passen.
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    • ___ Yazhen ___

      "Undercover?" hakte der Chinese fast schon belustigt nach. Irgendwie klang das niedlich und erinnerte ihn an die albernen Teeniefilme, welche seine Schwester heimlich als Teenie geschaut hatte. Kaoru glaubte wohl, dass er so viele Freiheiten wie Taejin Hwang hatte, aber da irrte er sich. Ein Tao war niemals frei, außer wenn er starb und selbst da war sich Yazhen nicht einmal so sicher. "Ich hatte dafür keine Zeit. Ich bin der älteste Tao-Sohn und trage Verantwortung.", antwortete er ruhig und sachlich. Er würde Kaoru sicherlich nicht erzählen, dass er seine Geschwister vor seiner eigenen Familie beschützen musste. Der Dunkelhaarige konnte es nicht zulassen, dass seine jüngeren Geschwister als sie noch wehrlos waren alleine unter den Taos waren. Die Machtgier war selbst innerhalb des Clans immens und auch wenn jeder das Oberhaupt des Clans fürchtete, wollte doch jeder den Titel. Die Erben aus dem Weg zu räumen war da die erste Methode und traurigerweise war es nicht das wovor Yazhen Angst hatte. Nein, die Erziehungsmethoden seiner Familie waren grausam und er konnte nicht zulassen, dass seine Geschwister diese abbekamen, also tat er alles was man von ihm verlangte, nur damit Kityang und Meiming etwas mehr Freiheit hatten als er als er jünger war. In ihn hatte man so großes Vertrauen, dass er deshalb auch solche Auslandseinsätze wie gerade durchführen konnte ohne bewacht zu werden. Kit hatte sich einfach heimlich davon geschlichen. Yazhen versuchte das Thema mit Kaoru in diesem Punkt nun zu einem Ende zu bringen.
      Der Chinese war nicht offen genug um mit einem Fremden über seine wilden Teeniejahre zu sprechen. "Sie waren sicher ein Rebell, nicht wahr?", hakte Yazhen fast ein wenig amüsiert nach.

      Dieses Gespräch hätte der Tao liebend gerne in der Bar weitergeführt, allerdings kamen sie nicht einmal so weit.
      Während man ihnen also direkt vermittelte nur ein freies Zimmer zu besitzen und die Welt meinte dem Untergang geweiht zu sein, fanden sie sich keine 2 Minuten später vor nur einem einzigen Bett wieder.
      Ein dramatischer Blitz und ein ohrenbetäubender Donner übermalten die Szenerie noch einmal sehr atmosphärisch. Gefolgt von einem zuckenden Kaoru. Hatte der manipulative und charismatische Manager des Illusion etwa Angst vor Gewitter?
      Um sich von dem Anblick des einen Bettes etwas abzulenken, atmete er tief durch und wandte seine Aufmerksamkeit Kaoru zu. "Geht es Ihnen gut?"
      Der Japaner wiederum entschied sich für eine andere Art der Ablenkung, in dem er alles andere als glücklich den werten Herren an der Rezeption anrief.
      Die Antwort ernüchternd.
      Plötzlich wackelten die Jalousien an den Fenstern wie in einem schlechten Horrorfilm und dieses Mal war es keine quietschgelbe Gießkanne sondern ein Turnschuh, der am 3 Stockwerk vorbeiflog.
      Ein neues Hotel zu suchen war wohl keine geistreiche Idee...


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    • Kaoru
      Er verstand, dass Yazhen ein Leben führte, das Kaoru nie nachvollziehen könnte und umgekehrt war es ganz genauso. Deshalb nickte der Japaner nur leicht. Ihre Kulturen waren unterschiedlich, sie waren komplett entgegengesetzt aufgewachsen, hatten andere Moralvorstellungen und Verpflichtungen... Yazhen Tao war wirklich das absolute Gegenteil von Kaoru... Gemeinsamkeiten hatte er bisher nicht wirklich entdecken können und umso erstaunlicher war es, dass sie dafür ganz gut miteinander klarkamen.
      Bei der letzten Frage dazu von dem Chinesen lächelte Kaoru nur etwas schief und neigte leicht seinen Kopf.
      "Ja, ich denke das trifft zu. Und ich stelle fest, dass ich ihr Leben wahrscheinlich genauso wenig nachvollziehen kann, wie sie meins.."
      Und damit hatte sich das Gespräch vermutlich erst einmal erledigt. Stattdessen hatten sie ihr Hotel betreten und nach einer weniger glücklichen Interaktion an der Rezeption, einem plötzlich aufkommenden Unwetter und der ernüchternden Realisierung, dass sie nun hier bleiben mussten und sich das Zimmer teilen würden... standen sie nun beide hier in einem Zimmer mit einem einzigen Bett, einer viel zu kleinen Couch und... erneut schreckte Kaoru zusammen als ein Turnschuh an ihrem Fenster vorbeiflog und dabei kurz mit einem dumpfen Geräusch dagegen krachte, bevor er weiterflog. "Ich bin nicht unbedingt für diese Art von Unwetter gemacht...", seufzte der Japaner unglücklich darüber diese kleine Schwäche zu offenbaren, wenngleich es schwierig war das Yazhen jetzt vorzuenthalten. "Ich war schon als Kind kein großer Freund von Gewitter, das hat sich über die Jahre nur wenig gebessert. Ich habe nicht mehr wirklich Angst, aber ich zucke trotzdem noch unweigerlich zusammen.", erklärte der Manager des Illusion, während er bereits dabei war die Couch halbwegs gemütlich herzurichten... Wenn er sich richtig positionierte, würde das schon durchaus gehen... Es war ja schließlich auch nur eine Nacht... es war dennoch besser als im Auto zu schlafen... allem voran bei diesem höllischen Wetter.
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