❣ Red Thread of Fate ❣ [Rheira & Sanjadi]

    • ___ Haru ___

      "Oh ja du armer Kerl", antwortete Haru amüsiert und lachte herzlich. Irgendwie war ihm schleierhaft warum er eigentlich so viel lachen musste, wenn er in der Nähe von Naoya war und warum ihm die Gesellschaft sogar Spaß machte, hatte er nach den letzten Malen irgendwann aufgehört zu hinterfragen. Nur warum er jetzt so lachen musste, das verstand er absolut nicht, denn so witzig war es nun auch wieder nicht. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass wahrscheinlich alles spannender war als diese Videoaufzeichnungen. Er brauchte dringend einen ITler bei den Velvets und wenn es hart auf hart kam, dann warb er eben einen Studenten ab! Und wenn er diesen an den Haaren aus der Uni schlief! Ihm reichte es langsam, wie viel Zeit sie hier verschwendeten. Nicht nur die Velvets, sondern auch die Venoms. Ihre Hintern würden irgendwann platt werden von lauter Sitzen und ihre Augen viereckig, auch wenn das nur eines dieser Ammenmärchen war, denen man kleinen Kinder erzählte, damit sie weniger Fernsahen. Er konnte dennoch schon fühlen wie seine Augen eine andere Form annahmen. Sie hätten in der Zeit schon längst etwas gegen Virus unternehmen können, stattdessen saßen sie hier praktisch tatenlos herum und warteten darauf, dass irgendwelche Infos vom Himmel fielen. "Ich hab keine Lust mehr", stöhnte Haru, warf den Kopf in den Nacken und fächerte sich weiter Luft zu, in dem er am Ausschnitt seines Shirts herumwackelte. Es half alles nichts, er verbrannte förmlich. Wenigstens schien es ihm nicht alleine so zu gehen und so schlug er dem Venom vor, dass er das Fenster ganz aufmachte, was ihm auch nicht abgeschlagen wurde. Als sich Haru erhob, drehte es ihn leicht und er hob sich perplex den Kopf. Was war denn das? Vielleicht die Hitze? Ein wenig schwummrig beugte er sich zu dem Fenster und riss dieses ganz auf, woraufhin ihm die kalte Nachtluft entgegen schlug, die er freudig einatmete. "Das tut so gut." Ein wenig unelegant ließ er sich zurück auf das Sofa plumpsen, schnappte sich den Milchtee und nahm davon ein paar kräftige Schlücke. Sicherlich würde es helfen, immerhin war es doch kühl, oder? Nun falsche Logik, aber irgendwie fiel Haru das Denken gerade etwas schwer und als er die Plastikflasche abstellte, sah er einen Moment schweigend zu Naoya, ehe er diesen süß anlächelte.



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    • Naoya
      Nachdem Haru wohl realisiert hatte, dass ihnen beiden verdammt warm war und ein wenig Frischluft ihnen nicht schaden konnte. Dass der Velvet allerdings ein wenig schwankte, als er sich erhob und wohl auch ein wenig mit sich zu kämpfen hatte bemerkte Naoya allerdings selbst nicht, wirklich, da er selbst so langsam mit seiner eignen Wahrnehmung zu kämpfen hatte. Nicht nur, dass dem Venom mittlerweile auch verdammt heiß war und er sich nach seiner Lederjacke am liebsten seinem Shirt entledigen wollte, er hatte auch mit seiner Konzentration zu kämpfen, die es ihm gerade absolut nicht ermöglichte einen klaren Gedanken zu fassen und sich auf das Überwachungsvideo vor seinen Augen zu konzentrieren. Stattdessen driftete er immer wieder ab und als er schlussendlich das Video anhielt und zu Haru aufsah, saß dieser ihm wieder gegenüber und lächelte ihn fast schon engelsgleich und unschuldig an, was Naoya wahrscheinlich in seinem ganzen Leben bisher nur ein einziges Mal bei Haru gesehen hatte. Und dieses eine Mal hatte mit ihnen beiden im Bett geendet. Zu schade, dass Naoya allerdings sich gerade auch nicht auf solche Details konzentrieren konnte, denn sonst hätte er sehr schnell verstanden, warum ihnen beiden so warm war und was hier eigentlich gerade geschah.
      Stattdessen blickte der Venomanführer Haru nur eine ganze Weile an, während dieser ihn weiter so anlächelte, ehe er langsam seinen Kopf zur Seite neigte. "Du bist eigentlich verdammt hübsch, weißt du das?", verließen die Worte seinen Mund ohne vorher bei seinem Gehirn abgecheckt zu haben, ob sie wirklich die Erlaubnis hatten ausgesprochen zu werden. Zu spät. Naoya war gerade ohnehin nicht in der Verfassung um Getanes zu überdenken und zu hinterfragen, was er da tat und wieso er Haru nun gerade solche Komplimente machen musste.
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ
    • ___ Haru ___

      So unschuldig und niedlich wie Haruka gerade vor sich hin lächelte war er eigentlich gar nicht und doch strahlte er Naoya an, als wäre er ein süßes Stoffhäschen und kein Leader einer Straßengang. Es gab wirklich nur einen Modus, wenn Haru in solch einen Zustand verfiel und wären seine Gedanken gerade nicht komplett verklärt, hätte er sicherlich verstanden was los war. Es gab den Anführer der Velvets nie in niedlich und kuschelig und falls doch, dann war es meistens Keisuke der direkt Alarm schlug. Tja, sein Vize war nicht hier um aufzupassen und so war es geendet. Man könnte glatt meinen Haru wäre noch ein Kind, aber das gleiche könnte man wahrscheinlich auch von Naoya ja sagen. Hatten sie sich nicht eigentlich geschworen, dass das hier nicht mehr passieren würde? Nun gut, das zählte nicht oder? Sie hatten das nicht mit Absicht gemacht ...
      Würde Haruka noch ansatzweise klar denken können, hätte er diesen Milchtee ganz weit von sich geschoben, aber das tat er nicht. Stattdessen hatte er sein Gesicht auf seine Hände gestützt und lächelte Naoya an. Das Kompliment von diesem hätte den Dunkelhaarigen schon stutzig werden lassen sollen. Der Venom sprach so etwas in der Regel nicht einfach so aus. "Naaww, danke du bist so süß.", kam es immer noch mit einem zarten Lächeln von ihm, ehe er noch einen Schluck des Milchtees nahm und sich dann entschied sich einfach direkt neben Naoya zu setzen. Sie waren auch einfach viel zu weit weg! "Naoyaa....." säuselte er ihm zu. "Ich hab keine Lust mehr auf die Videos....können wir nicht Pause machen?" ohne weitere darüber nachzudenken hatte er seinen Kopf auf der Schulter des Venoms gebettet. Oh Gott wie er sich dafür später schlagen würde. Was zur Hölle war bitte in diesem Milchtee oder waren es diese komischen Cracker? Was auch immer los war, er sollte jetzt die Reißleine ziehen.



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    • Naoya
      Für einen Außenstehenden wäre es ohne Frage mehr als offensichtlich, was hier geschah und dass der süße, quengelige Haru und der mit Komplimenten um sich schmeißende Naoya gerade ganz und gar nicht nüchtern sein konnten, schließlich verhielten sie sich jetzt einmal mehr entgegen ihrer eigentlichen Charaktere. Ja, sie kamen mittlerweile deutlich besser miteinander aus, konnten sogar normale Gespräche führen, ohne dass es in einen Streit ausartete und irgendwie hatten sie sogar Sympathie füreinander entwickelt, aber das hier war doch nochmal eine komplett andere Liga und der perfekte Beweis für Alkohol in ihren Milchtees. Ernsthaft, wer machte denn bitte Alkohol in Milchtee? Und verkaufte es dann auch noch an Minderjährige? Wäre Naoya mehr bei Verstand gewesen, hätte er jetzt erkannt, dass die Verkäuferin ihn wahrscheinlich aus diesem Grund so verwirrt angesehen hatte, durch ihr persönliches Beziehungsdrama dann aber doch von einer Alterskontrolle absah. Hätte sie also ihre Arbeit gemacht, säßen sie beide nicht in dieser Situation. Nun gut... daran ließ sich gerade nichts mehr ändern.
      Haru war mittlerweile näher gekommen, hatte sich direkt neben Naoya niedergelassen und sich ein wenig an ihn gekuschelt, während er förmlich flehte, dass sie beide doch eine Pause machen sollten. Bildete Naoya sich das nur ein oder wirkte der Velvet in diesem Moment wirklich eher wie ein kleines Häschen? Komische Vergleiche zog er da...
      "Okay... dann machen wir Pause...",erwiderte der Venom beinahe sanft, während er... warum auch immer, noch einen Schluck seines Milchtees nahm und sich dann selbst mehr an den Velvetanführer lehnte, der gerade alles andere als bedrohlich wirkte. Ernsthaft... würde Virus sie beide jetzt hier angreifen, die beiden wären ihnen wahrscheinlich schutzlos ausgeliefert und würden wohl nicht einmal realisieren was hier geschah, ehe es zu spät war.
      Behutsam strich Naoya Haru einige Haarsträhnen aus dem Gesicht, während sein Blick mittlerweile fixiert auf das unschuldige Lächeln des anderen war.
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    • ___ Haru ___

      Wie war das mit Reißleine ziehen? Haha, guter Witz. Kaum hatte sich selbst der Venom näher an ihn geschmiegt, kuschelte sich Haru etwas mehr an ihn und ließ sich von Naoya durch das Haar streichen. Ja, er hatte sich ja hervorragend unter Kontrolle. Okay, okay, es war nur kuscheln, nichts weiter. Solange das nicht wieder ausartete, war alles in Ordnung. Peinlich, aber in Ordnung. "Ich mag das", schnurrte Haru leise, während ihm Naoya weiter durch das Haar strich und blieb an den Venom gelehnt. Ein Glück sah sie gerade niemand. Er wüsste nicht, ob er vor Schamgefühl im Boden versunken wäre oder wieder einmal alles und jeden bedrohen musste, dass keine Bilder gemacht wurden. Es gab von ihrer letzten Aktion allerdings Fotos, wenigstens gab es dieses Mal keine Zeugen. "Naoya? Du bist echt süß." murmelte Haru immer noch mit demselben engelsgleichen Lächeln auf den Lippen, welches so gar nicht zu seinem sonstigen Charakter passte. Ryota meinte einmal, dass Haruka einem Hasen glich, wenn er getrunken hatte, wofür er zwar erst einmal eine kassiert hatte, aber komischerweise hatte ihm niemand widersprochen. Harus Proteste wurden natürlich hierbei ignoriert. Warum zur Hölle war bitte in dem Milchtee Alkohol? Haruka sollte den Schuppen verklagen. Half ja alles nichts, sie hätten es schließlich nicht trinken müssen und trotzdem taten sie es. Sich selbst natürlich alles andere als im Griff hatte Haruka erneut nach dem verbotenen Getränk gegriffen, was er vor wenigen Sekunden gedanklich noch verflucht hatte und den letzten Rest ausgetrunken. Es schmeckte gut, viel zu gut und es war amtlich, dass das hier wieder einmal eine echt beschissene Idee war. Haru hätte ja gern Naoya die Schuld dafür gegeben, aber dieser vertrug genauso wenig wie er selbst und es war auch sicherlich nicht der Plan des Venom sich abzuschießen und auf Kuscheltour zu gehen. "Was machen wir jetzt?"schnurrte Haru ihm liebevoll zu.


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    • Naoya
      Es gab zwei Optionen: entweder brachte der Alkohol Haru dazu, das zu sagen, was er schon immer dachte aber förmlich unterdrückte, um seinem Image nicht zu schaden, oder er bewirkte das genaue Gegenteil und so sprach der Anführer der Velvets konträr zu dem was er eigentlich dachte. Letzteres machte aber ehrlich gesagt nicht ganz so viel Sinn, schließlich hatte man im angetrunkenen Zustand eine lockerere Zunge und dachte nicht so kompliziert über seine Worte nach. Die Aussage, dass der Velvet Naoya also als süß empfand, könnte durchaus seinen wahren Gedanken entspringen und wenn der Venom nun nüchterner wäre, würde er Haru auf jeden Fall diesbezüglich aufziehen. Fakt war aber... er war nicht nüchtern und verhielt sich ja selbst alles andere als vorbildlich. Um genau zu sein... kuschelte er ja hier gerade mit seinem Rivalen und strich ihm beinahe liebevoll Haarsträhnen aus dem Gesicht. So hatte er sich ja nicht einmal wirklich verhalten, wenn er wirklich mit jemandem ausgegangen ist. Allgemein waren 'sanft und liebevoll' nicht unbedingt die Beschreibungen, die man normalerweise nutzen würde, um Naoya zu charakterisieren. Zugegeben vereinnahmte Harus Lächeln den Venom aber gerade doch sehr und ehe er es sich versah ließ er erst behutsam seinen Daumen über Harus Wange streichen, ehe er an den Rändern seiner Lippen innehielt und statt weiter in die Augen des anderen zu sehen, wanderte sein Blick langsam zu dessen Mund. Für einen Moment hielt er einfach nur inne, antwortete auf Harus Frage nicht und wirkte beinahe wie fokussiert auf die Lippen des anderen, ehe er schließlich die Distanz zwischen ihnen überbrückte und einmal mehr seine Lippen auf die des anderen legte. Fordernd und diesmal alles andere als liebevoll, sanft und zärtlich.
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    • ___ Haru ___

      Es war immer wieder äußerst faszinierend was der Alkohol aus Haruka machte. An sich war Haru kein schlechter Kerl und netter als man vermuten würde, nur waren das nicht unbedingt die ersten Eigenschaften, die einem bei dem frechen Velvet als Erstes einfielen. Er behielt sein cooles Image in jeglicher Lebenslage und an und für sich brachte man Haru, wenn es um ihn selbst geht tatsächlich gar nicht so schnell aus der Ruhe. Das sah allerdings ganz anders aus, wenn es um seine Gang oder sein Auto ging. Er war impulsiv, leidenschaftlich und lebte alles was er tat wirklich von vollem Herzen. Niedlich und kuschelig zu sein, das war nicht sein Ding, aber dieser Schalter legte sich komplett um, kaum hatte er Alkohol auch nur angesehen. Das coole Bild des Velvet Anführers wurde gegen ein Häschen getauscht, das gerne kuschelte, süße Dinge und Menschen mochte und auch verkündete, wenn er etwas oder jemanden niedlich fand. Naoya fand er ja ausgesprochen niedlich. Naoya schien im betrunkenen Zustand auch eine unglaublich sanfte und liebevolle Seite zu haben. So zärtlich hatte Haru niemand bisher durch das Haar gestrichen und es fühlte sich schön an, dass musste er zugeben. Sein armes betrunkenes Hirn hatte ja keine Wahl als es zuzugeben und so schmiegte er sich fast schon ein wenig gegen die Hand des Venom. Seine Augen funkelten, was aber einzig und allein am Alkohol lag und nicht weil er strahlende Augen besaß wie Sterne oder so einen Quatsch. Auf seinem Gesicht lag aber weiter das unschuldige Lächeln, welches Naoya fixierte als wäre er ein Tiger und Haru ein Hase und somit seine Beute. Harukas Frage was sie nun machen sollten, damit dieser Moment nicht so still blieb, wurde aber direkter beantwortet als er gedacht hätte.
      Wie war das nochmal, dass so etwas zwischen Ihnen beiden nie wieder vorkam? Jetzt saßen sie schon wieder zusammen und küssten sich. Wobei man den Kuss von Naoya nicht einmal nur Kuss nennen konnte, er war einnehmend und fordern und Haru genoss diesen Kuss exakt so wie er war. So schlang der Velvet seine Arme um den Nacken des Dunkelhaarigen und erwiderte diesen Kuss sofort. Hemmungen waren bei ihnen beiden ja auch ein absolutes Fremdwort ...
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      Sorry ich konnte nicht anders :D


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    • Naoya
      Kaum hatte der Venom die Lippen des Velvetanführers mit seinen eigenen bedeckt, hatte Haru auch schon seine Arme ohne zu zögern um den Hals des Brünetten geschlungen und den Kuss sofort erwidert. Beide ließen sich von der Situation einnehmen und wehrten sich nicht wirklich gegen diesen Anflug von Leidenschaft, während Naoya Haru in einen hungrigen Kuss nach dem anderen zog und dabei vermutlich komplett ausblendete, dass sie dies gerade einerseits im Hauptquartier der Velvets taten und andererseits eigentlich nicht wirklich die Zeit dafür hatten und gefälligst weiterarbeiten sollten, wenn sie weiter gute Fortschritte machen wollten. Nun... daran war aber gerade absolut nicht zu denken und in ihrem alles andere als nüchternen Zustand, schmissen sie sich förmlich aneinander, als würde es keinen Morgen und auch sonst keine Zukunft geben. Ohne Frage würden sie sich am nächsten Morgen einmal mehr wie die Pest für die heutigen Geschehnisse hassen, nur zu schade, dass in diesem Moment nicht ihr gesunder Menschenverstand Oberhand hatte, sondern viel mehr ihre Lust. Um ihre Küsse ein wenig zu vereinfachen, hatte der Venom den Velvet mittlerweile auf seinen Schoß gezogen, um ihn besser küssen zu können und zugegeben begannen dabei auch seine Hände langsam über den Körper des anderen zu wandern, während er gar nicht daran dachte den Kuss irgendwie zu lösen. Recht schnell fand sich eine seiner Hände unter dem Oberteil von Haru wieder und streichelte im Kontrast zu den Küssen behutsam über dessen Haut. Auch nicht unbedingt eine typische Geste von Naoya wenn er mit jemandem herummachte. Andererseits würde er sich an all das hier wahrscheinlich sowieso mal wieder nicht erinnern. Machte es also Sinn dies zu vergleichen?
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ
    • ___ Haru ___

      Sie beide zogen sich an wie Magnete, das hatte Haruka schon bei ihrem ersten ´Ausrutscher´festgestellt. Er würde lügen würde er behaupten, dass er Naoya nicht sehr attraktiv finden würde, denn der Anführer der Venoms sah nun einmal sehr gut aus und Haruka hatte Augen im Kopf. Unabhängig davon, dass er bislang in dem Glauben gelebt hatte, dass er nicht an Männern interessiert sei. Da er nun aber das zweite Mal in den Armen eines Mannes hing und sich diesen sündigen Lippen hingab, wäre es sehr heuchlerisch, würde er daran weiter festhalten. Nun, dass musste ja keiner erfahren und da sich der Venom ins eigene Fleisch schneiden würde, würde er behaupten, dass er mit seinem Rivalen ins Bett stieg, würde Naoya also darüber genauso schweigen wie es Haru tat. Bereitwillig hatte sich Haruka auf dem Schoß von Naoya nieder gelassen, die Arme um dessen Nacken gelegt und sich diesem leidenschaftlichen Kuss hingegeben. Naoya konnte Küssen, dass musste er ihm lassen. Unweigerlich fragte sich Haruka plötzlich, ob der Venom wohl mit jedem so einfach ins Bett stieg, wenn er getrunken hatte. Haruka würde kein Monopol auf den Dunkelhaarigen erheben und er war auch nicht eifersüchtig! Es würde ihn nur interessieren. Ja, das war nur Interesse!
      "Machst du das auch mit anderen Männern?", säuselte er in den Kuss und der Velvet war sich sicher, wäre er nüchtern würde er für diese kindliche Frage vor Scham im Boden versunken, aber hey Naoya erinnerte sich daran wahrscheinlich ohnehin wieder nicht und nur Haru würde mit dem Gewissen leben. Es war einfach so unfair. Ob Naoya diese Erinnerungen bewusst verdrängte? Ey, warum dachte er sich mit seinem ohnehin schon überforderten Kopf eigentlich so einen Quatsch zusammen? Sie sollten viel lieber Arbeiten! Sie hatte gar keine Zeit für ihre Triebe. Fast süchtig nach diesen wundervollen Lippen, küsste er Naoya immer weiter und ließ die Hände von dem Venom über sich gleiten. Ja, sie hatten keine Zeit, nicht wahr? Wem machte er hier eigentlich etwas vor? Er versuchte sich zu ermahnen und wollte und konnte seine Lippen nicht einmal von dem anderen lösen. Als wäre das ein Startsignal, löste Haru nur ganz kurz den Kuss, damit er dem anderen das Oberteil über den Kopf ziehen konnte, ehe er ihre Lippen wieder direkt versiegelte und mit den Händen über dessen Oberkörper strich.
      Okay...er gab es ja zu...Naoya war ziemlich heiß....


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    • Naoya
      Während die beiden so eng aneinander geschlungen miteinander herummachten und der Venom Haru förmlich auf seinen Schoß gezogen hatte, um ihnen noch ein Stückchen mehr Intimität zu verschaffen, waren seine Hände langsam auf Wanderschaft gegangen und hatten begonnen seinen Oberkörper unter seinem Oberteil zu streicheln, während er kaum von dem Mund des anderen abließ. Haru hatte währenddessen zu Naoyas Überraschung sich bei dem Venom erkundigt, ob dieser solche Sachen öfter machte. Besonders bemerkenswert war aber, dass er dabei betonte, ob Naoya besonders mit Männern wohl öfter solche intimen Abende einlegte. Durchaus für einen Moment überrascht und auch verwirrt, blickte der Venom ihn kurz an und fragte sich ja wie er darauf kam. Da der Brünette allerdings in diesem Zustand nicht unbedingt zur gesprächigsten Sorte zählte, hob er nur irritiert eine Augenbraue, schüttelte knapp seinen Kopf und zog ihn dann wieder an sich, um den nächsten hungrigen Kuss zu initiieren. Vor Haru hatte er noch nie mit einem anderen Mann herumgemacht, wenngleich er dem Gedanken gegenüber auch nicht unbedingt abgeneigt gewesen war. Es hatte einfach zuvor nie dazu gekommen und er hatte dem auch nie soviel Beachtung geschenkt, ob er eventuell auch noch auf Männer stehen könnte. Sexualität war für ihn auch mit Frauen meist etwas eher unkompliziertes gewesen und dementsprechend schockierte ihn vielleicht deshalb die Tatsache nicht ganz so sehr, dass er heute Nacht womöglich ein zweites Mal mit demselben Mann schlafen würde.
      Viel weiter konnte er aber auch nicht darüber nachdenken, da hatte Haru ihm schon sein Oberteil ausgezogen und begann über die nackten Muskelpartien des Venoms zu streicheln. Auch Naoya war das Oberteil von Haru mittlerweile weitestgehend Leid und warf es schnell in eine Ecke des Raumes, während er ihm über seinen nackten Rücken streichelte und langsam seine Hand zu dessen Hintern gleiten ließ, welchen er begann ein wenig zu massieren.
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    • ___ Haru ___

      Naoya gehörte nicht zur gesprächigen Sorte, wenn er getrunken hatte, wie Haru erneut feststellte. Der Dunkelhaarige schien zwar tatsächlich über die Frage von Haru nachzudenken, aber hatte wohl keine sonderliche Lust dies weiter auszuführen. Daran störte sich Haruka aber nicht im geringsten, er freute sich aber überraschenderweise ein wenig zu sehr über das Kopfschütteln des Venoms, was er einfach dem Alkohol zuschrieb. Es lag schließlich auch an dem verfluchten Teufelszeug, dass Haruka jetzt wieder an dem Anführer der Venoms hing, als gäbe es kein Morgen. Ja, es lag nur daran! Allerdings, wie bereits erwähnt hatte der Velvet Augen und Naoya war nun mal attraktiv und wie er ja erfahren hatte, fand ihn auch der sein Gegenüber hübsch. Wieso freute ihn das bitte nur so sehr? War doch egal, ob ihn Naoya hübsch fand oder nicht. Was wohl Naoya noch so über ihn in diesem Zustand dachte? Na ja, falls er überhaupt dachte und nicht einfach seinen Trieben folgte. Das wäre dem Dunkelhaarigen gerade auch lieber, warum musste er in dem Zustand bitte noch über Naoya philosophieren? Es reichte doch schon, dass er auf dem Schoß des anderen saß und an dessen Lippen hing. Da Haruka versuchte unter dem Shirt von Naoya über dessen Oberkörper zu streichen, es aber nicht so gelang wie er es sich wünschte, hatte er kurzerhand entschlossen, dass dieser Stoff störte und so den Venom ganz schnell mit einem gekonnten Griff davon befreit. Ihre Lippen waren nicht lange voneinander getrennt und fanden sich wie Magnete sofort wieder, kaum hatte er Naoya entkleidet, aber offenbar störte sich der Andere ebenfalls an Harukas Shirt und so verließ auch dieses seinen Körper. Der Dunkelhaarige strich zufrieden über den zugegeben sehr ansehnlichen Oberkörper von Naoya, löste den Kuss nur um diese am Hals des Älteren fortzuführen. Dort küsste er an diesem entlang, biss hin und wieder leicht hinein, während er die Hände des Venoms an seinem Hintern spürte. Nun doch deutlich dominanter drückte Haruka den ein wenig Älteren auf den Boden, glücklicherweise besaßen sie einen Teppich, beugte sich über diesen um dann an seinem kompletten Oberkörper entlang zu küssen.


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    • Naoya
      Sie waren mittlerweile förmlich übereinander hergefallen, ihre Lippen fanden einander immer wieder hungrig, während sie sich schnell ihrer beider Oberteile entledigt hatten und Haru schließlich den wenig Älteren auf den Boden drückte. Seine Lippen fuhren über den Oberkörper des Brünetten, während Naoyas Hände weiter den Hintern des Velvets erkundete und fast schon anfing, diesen leicht zu massieren, während er selbst mit Küssen übersät wurde. Die Situation wurde immer fataler, sollte nun plötzlich jemand hereinkommen und für Naoya bestand mittlerweile ja gar nicht mehr die Frage, ob sie beide heute miteinander schlafen würden, sondern viel mehr, wo würden sie es hier miteinander tun. Eine Frage die er sich gedanklich stellte und auf die er nun aber auch nicht unbedingt stolz sein sollte. Zumindest sein nüchternes Ich wäre bei solch einer Frage maßlos entsetzt, da bestand absolut kein Zweifel. Noch entsetzlicher war ja aber eigentlich die Tatsache, dass Naoya bewusst immer Kondome dabei hatte, selbst wenn er sich eingeredet hatte, dass dieser Ausrutscher nie wieder geschehen würde und ja vielleicht mal einfach so mit einer fremden Dame anbandeln würde... als ob er dafür momentan überhaupt Zeit hätte.
      Langsam aber sicher begann Naoya schließlich den Gürtel von Haru zu lösen, diesen aus seiner Hose zu ziehen, nur um wenig später die Knöpfe der Jeans des Velvets zu öffnen und sich förmlich daran zu machen, dem hübschen Dunkelhaarigen die Hose von seinem Po zu schieben und auch dieses Kleidungsstück schließlich in eine der Ecken des Raumes zu befördern, ohne darüber nachzudenken, wo sie genau landen würden. Gott... das war echt nicht normal, wie scharf der Venom gerade auf Haru war und wie sehr er ihn (schon wieder) wollte. Dabei wusste er, dass er diesmal deutlich mehr bei Bewusstsein war und der Grad ihrer Alkoholisierung zumindest nicht ganz so schlimm war wie damals, bei ihrem gemeinsamen ersten Mal. Ob es das besser machte, war aber eben die Frage...
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ
    • ___ Haru ___
      Haru fragte sich ja, wie sehr er sich morgen dafür hassen würde. Mal ehrlich, ein Ausrutscher war ja eine Sache, nicht dass es das entschuldigen würde. Allerdings zwei Ausrutscher, das grenzte schon an Absicht, selbst wenn sie beide bewusst sicherlich nicht getrunken hätten. Ja, Haruka hatte unter Alkoholeinfluss einen kompletten Charakterwechsel und wurde regelrecht niedlich und anhänglich. Allerdings schlief er nicht blindlings mit jedem. Eine gewisses sexuelles Interesse musste gegeben sein und auch wenn er Naoya attraktiv fand, konnte er sich nicht daran erinnern, wann er bitte angefangen hat ihn sexuell anziehend zu finden. Das sie beide heute im Bett - oder auf dem Fußboden, wohin auch immer sie gelangen würden - enden würden, das war Haruka bewusst, nur wie er das so genau finden sollte, das war ein Punkt, an dem er gerade zu knabbern hatte. Natürlich konnte er es auch sein lassen, aber er wollte es nicht und das machte die Sache ja so furchtbar. Der Velvet wusste nicht, ob er das Recht hatte sich am nächsten Morgen dafür selbst zu verfluchen oder es nur auf den Alkohol zu schieben, schließlich war das gerade nicht ihr erstes Mal, dass sie das taten und Haruka war klar genug im Kopf um zu wissen, was sie hier genau anstellten. Naoya meinte zwar, er sprang nicht mit jedem Kerl ins Bett, aber vielleicht handhabte er es mit Frauen so? Hielt er Haru für eine Frau? Bitte WAS?
      Ihre Oberteile hatten ihren Weg irgendwo ins nirgendwo gefunden und inzwischen war Naoya auch soweit ihm einfach die Hose von den Hüften zu schieben, während Haru auf ihm saß und an dessen Oberkörper entlang küsste. Er ließ sowohl seine Küsse, als auch seine Zunge hinab wandern, hin und wieder biss er leicht in die Haut des anderen, bemerkte nicht wirklich, dass er dabei eindeutige Spuren hinterließ und war am Rand der Hose angekommen, wo er schnell an dem Gürtel des Venom nestelte, um ihm die Hose samt Short hinunter zu zerren. Wie war das nochmal mit er stand nur auf Frauen? Jetzt saß er vor einem nackten Mann, denn er jahrelang kannte, sich mit ihm jahrelang die Köpfe einschlug und beugte sich über sein bestes Stück um ihn mit der Zunge glücklich zu machen.
      Manchmal fragte sich Haruka ja wirklich, ob er sich selbst eigentlich verarschen wollte.


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Naoya
      Immer mehr ihrer Kleidung fand ihren Weg quer im Raum verteilt auf dem Fußboden, ehe sie beiden nur noch halb nackt übereinander hingen und sich küssten, als gäbe es keinen Morgen. Haru hatte mittlerweile weitestgehend die Oberhand und hatte begonnen an Naoya hinabzuküssen, wobei er nicht zögerte entlang der Spur den Venom auch gelegentlich leicht zu beißen, was mit Sicherheit die ein oder andere Spur am nächsten Morgen hinterlassen würde. Naoya konnte sich jetzt schon ausmalen, wie er womöglich am nächsten Morgen aussehen würde und dass dies wahrscheinlich nicht die einzigen Spuren dieser heutigen Nacht bleiben würden, aber das konnte den Anführer der Venoms gerade nicht weniger interessieren. Dafür war die Situation gerade durchaus zu... ablenkend um sich über solche Kleinigkeiten jetzt auch nur Gedanken machen zu müssen. Mal ehrlich... Haru war mittlerweile gefährlich nah an seiner Körpermitte, hatte den Brünetten zügig seiner restlichen Bekleidung entledigt, während Naoya den wenig Jüngeren fast schon interessiert dabei beobachtete, wie der Velvet ihn betrachtete, ehe er auch schon ohne groß weiter zu zögern sich plötzlich hinabbeugte und den Venom ohne weitere Scheu in den Mund nahm, so als wäre das nur das Natürlichste der Welt. Überrascht, aber eben auch nicht gerade wenig begeistert schnappte Naoya nach Luft und ließ fast schon automatisch seine Hand in das dunkle Haar des Anderen gleiten, während dieser begann den Venom ein wenig mit seiner Zunge und seinem Mund zu verwöhnen. Wahrlich ein Anblick für die Götter, wenngleich der nüchterne Naoya und der betrunkene Naoya dies aus unterschiedlichen Gründen so bezeichnen würde. In diesem nicht ganz nüchternen Zustand gefiel dem Venom nämlich der Gedanke noch einmal viel mehr, dass ihre Intimität nun kein Einzelfall mehr war und sie dementsprechend nicht ausschließen konnten, dass es nach dem heutigen Mal durchaus noch mehrfach dazu kommen könnte...
      "Du fühlst dich so gut an..."
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ
    • ___ Haru ___

      Haru hatte sich in diesem Moment eingestanden, dass er der lebende Beweis dafür war, dass Alkohol offensichtlich Gehirnzellen abtötete. Er weigerte sich, dass sein Unterbewusstsein vielleicht diese Dinge schon immer mit Naoya tun wollte und schob es auf mangelnde Gehirnaktivität aufgrund flüssigem Gift. Ja, er hatte sich damit abgefunden, dass er den Anführer der Venoms ein wenig zu attraktiv fand, dafür das er eigentlich nur auf Frauen stand und ja er hatte sich auch eingestanden, dass es deutlich schlimmere Kandidaten gab, mit denen er einen One-Night-Stand haben könnte, aber das es gleich zweimal passierte, das war dann einfach nur noch pure Dummheit. Man sagt zwar, dass verborgene Begierden durch Alkohol ähnlich gelockert werden wie die Zunge, aber Haruka konnte sich nicht vorstellen, dass seine verborgene Begierde war sich mit Naoya das Hirn aus dem Schädel zu vögeln und was war eigentlich mit dem Venom los? Warum fiel er so einfach über ihn her? Das sich das Ganze verdammt gut anfühlte, dass musste der Velvet zugeben und er hatte sich ja mit vielen Dingen inzwischen abgefunden, aber es reichte ihm offenbar nicht, den Kerl unter ihm mit Küssen zu verwöhnen oder unnötige Flecken auf dessen Oberkörper zu hinterlassen, nein er musste eins draufsetzen und ihm noch den Rest der Kleidung die ihn davor schützte Dummheiten zu tun von dem attraktiven Körper des Dunkelhaarigen reisen und seine Körpermitte mit dem Mund verwöhnen, als wäre es das köstlichste, dass er je zu sich genommen hatte. Ja, er würde sich morgen wieder einmal verfluchen, auch wenn er vor dem nächsten Morgen nicht ganz so eine Panik hatte wie das letzte Mal. Weil sie es schon einmal getan hatten? Weil er ohnehin wusste, dass er wahrscheinlich wieder der einzige war, der sich daran erinnerte und das hinnehmen musste? Was für ein beschissener Grund. Als hätte Haru diese Erfahrung nicht erst mit Naoya das erste Mal gesammelt leckte er gekonnt mit der Zunge an ihm entlang, ehe er ihn komplett in den Mund nahm und dem Lob von Naoya lauschte. Die Hände des Velvet strichen an den Oberschenkeln von Naoya entlang und konnten gar nicht genug davon bekommen den Mann unter ihm zu berühren.


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Naoya
      Die beiden waren wahrscheinlich wirklich nicht mehr zu retten und das war womöglich die traurige aber bittere Wahrheit. Vielleicht... ja nur vielleicht hatte Naoyas Unterbewusstsein all diese Dinge schon immer tun wollen... Vielleicht hatte all die Jahre einer Fehde aufgrund ihrer rivalisierenden Gangs sie beide nicht erkennen lassen, dass sie zumindest körperlich aufeinander standen. Und dann war ja noch die Tatsache, dass Naoya deutlich lockerer damit umzugehen schien etwas mit einem Kerl zu haben, wenn er so betrunken war. Er war nicht zwingend vorher abgeneigt gewesen, es mit dem eignen Geschlecht zu versuchen, aber es war eben nie geschehen und im nüchternen Zustand hätte er sich damit zumindest ein wenig intensiver befasst und sich sinnvolle Gedanken dazu gemacht, wie zum Beispiel, dass ja eigentlich der Nachklang des Akts zwischen zwei Kerlen durchaus angenehmer für beide Parteien am nächsten Tag sein kann, wenn sich beide angemessen darauf vorbereitet haben und gewisse Maßnahmen getroffen wurden. Das hatten sie beim ersten Mal absolut nicht geschafft und Haru hatte definitiv darunter leiden müssen. Und auch jetzt waren sie nicht gerade gut ausgestattet außer einer Packung Kondome und ihren notgeilen, betrunkenen Trieben, welche sie einmal mehr sämtliche Vernunft vergessen ließen. Und Harus Mund um Naoyas Körpermitte änderte an diesem Umstand auch nicht gerade viel... ganz im Gegenteil. Während der Venom also stöhnend und seufzend seine Hand in den Haaren des dunkelhaarigen Velvets vergrub und beinahe schockiert darüber schien, wie gut sich dies anfühlte und wie sehr er davon nur noch mehr wollte und sich solche Liebkosungen auch in Zukunft gerne vorstellte, hatte er einmal mehr sämtlichen Sinn für ihre eigentliche Situation verloren. Harus Hände auf seiner nackten Haut fühlten sich so verboten gut an und am liebsten wollte der Venom den anderen gerne selbst ein wenig erkunden, entschied sich ihm aber vorerst die Oberhand zu lassen. Mittlerweile war Naoya nicht mehr nur heiß, sein ganzer Körper hatte Feuer gefangen vor Lust.
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    • ___ Haru ___

      Haruka fragte sich ja, warum Alkohol diese Gefühle zwischen ihnen beiden ständig auslöste. Nicht, dass er das nüchtern in Erwägung gezogen hätte, oder vielleicht doch? Nein, sicher nicht! Das schlimme war, dass er sich da nicht so ganz sicher war und irgendwie kratze das doch etwas an seinem Ego wie verfallen er im Augenblick dem anderen war. Haruka wusste ja, dass ihn Alkohol anders werden ließ, niedlicher und kuschliger, aber er sprang deswegen nicht anderen an den Hals. Mit Naoya hatte er bisher zweimal getrunken und zweimal endete es damit, dass sie knutschend übereinander hingen. Das Gemeine am Mann sein war ja, dass der Körper ein elender Verräter ist und man ihm ansieht, wie scharf er auf jemanden ist. Das Haruka enorm scharf auf den Anführer der Venoms war, konnte er nicht verstecken und den Dunkelhaarigen gerade so unter sich zu sehen, wie dieser sich stöhnend hingab, war ein herrlicher Anblick. Ja, verdammt er fand den Anblick eines stöhnenden Naoya mit leicht verschwitzten Haarsträhnen, die ihm im Gesicht hingen, den geröteten Wangen und dem vor Lust offenen Mund unbeschreiblich heiß. Offenbar musste er aber für Naoya ebenso attraktiv sein, denn sein Körper reagierte auch mehr als nur eindeutig auf ihn und das lag sicherlich nicht nur daran, dass er wohl gerade Bock auf Sex hatte. Vielleicht aber doch? Haru kannte den Venom in dieser Hinsicht nicht gut genug um es beurteilen zu können. Die beiden kannten sich zwar ein Leben lang gefühlt, kannten die Stärken und Schwächen des jeweils anderen und Ihre Fehde ging gefühlt seit Teenageralter, aber Erotik war ein Punkt, von dem die beiden sicherlich niemals davon ausgegangen waren miteinander zu teilen. Hübsch hatte er Naoya immer gefunden, aber das waren unschuldige Gedanken gewesen und nicht zu vergleichen damit, dass er gerade seinem Gangrivalen mit dem Mund verwöhnte. Haru spürte die Hände des Venoms in seinem Haar und wie dieser ihn ein wenig mehr gegen seine Körpermitte drückte. Nun offenbar machte er seine Arbeit gut. Warum er darauf aber gerade so stolz war, dass wollte Haru lieber nicht so genau wissen. So viel zum Thema, er stand nur auf Frauen. Damit brauchte er jetzt sicherlich auch nicht mehr ankommen, denn Naoya war alles andere als weiblich. Immer wieder ließ er seinen Kopf hinauf und hinab wandern, nahm ihn ganz in sich auf und ließ die Zunge um ihn kreisen, während die Hände des Velvets weiter auf Wanderschaft gingen.


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    • Naoya
      Es war amtlich. Sie würden sich am nächsten Morgen definitiv wieder hassen, doch jetzt war die Situation weitestgehend unausweichlich und keiner von beiden schien überhaupt das Interesse zu besitzen diese Situation noch abzuwenden. Stattdessen hatte Haru begonnen Naoya auf eine sehr heiße Art und Weise zu verwöhnen, die der Venom wohl nur ablehnen würde wenn er dumm... und nüchtern war. Jetzt aber genoss er das in vollsten Zügen, zeigte Haru anhand der Laute und seiner Worte die er von sich gab, wie sehr ihm gefiel, was der wenig Jüngere da tat. Naoya war allein durch seinen nicht sonderlich nüchternen Zustand bereits gewissermaßen erregt gewesen, die Knutscherei mit seinem ehemaligen Erzrivalen hatte die Situation nicht gerade verbessert, der Gnadenstoß war dann aber diese fast schon hingebungsvolle Geste des Velvets, der gerade verdammt gute Arbeit darin leistete Naoya auf seinen heutigen ersten Höhepunkt hinzutreiben. Mal ehrlich... der Venom glaubte ja nicht, dass sie es bei einem heute belassen würden. Harus Mund um seine Körpermitte, sowohl die forschenden Hände des Velvet reizten den Körper des Venoms nur noch mehr und das machte sich mittlerweile auch gut an seiner Härte bemerkbar. Das Stöhnen des Brünetten verwandelte sich langsam in ein schnelleres Keuchen, während sich sein Griff in den dunklen Haaren nur noch mehr verfestigte und der Venom spürte, wie sich die Lust in seinem ganzen Körper nur noch mehr intensivierte und potenzierte. "Fuck... wenn du so weiter machst...". Er beendete den Satz nicht, schwer in der Annahme, dass Haru sich gut zusammenreimen konnte, wie die folgenden Worte lauten würden und was der Venom da gerade implizierte. Ja, es fehlte Naoya gerade definitiv nicht mehr viel bis er kommen würde. Scheiße... das war fast schon bedenklich, wie schnell Haru ihn zu seinem ersten Höhepunkt getrieben hatte. Halbherzig versuchte er sich zumindest einzureden, dass es daran lag, dass er außer dem einen Mal mit Haru schon lange kein Sex mehr hatte. Ja... genau... das musste es sein!
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    • ___ Haru ___

      Der Vorteil an ihrem allerersten Ausrutscher war ja der gewesen, dass sich Naoya an nichts erinnerte. Schließlich hatte sich Haru ja bereits dort in Grund und Boden blamiert mit seinem notgeilen Verhalten. Ob er noch einmal das Glück hatte, das der Venom vergaß, dass sein liebster Rivale da gerade über seinem Schoß hing und Dinge anstellte, die man garantiert nicht mit seinem vermeintlichen Lieblingsgegner tun sollte, da war sich Haru nicht so sicher. Er könnte auch einfach aufhören, damit die Sache nicht noch schlimmer wurde, mal ehrlich, blamiert hatte er sich im Augenblick ohnehin schon, aber das schlimmste war ja, dass er es nicht konnte. Haru fühlte sich tatsächlich wie ein schrecklich notgeiler Teenager. Warum gingen ihm bei Naoya nur komplett die Hormone durch? Er war nicht das erste Mal betrunken und das hier war auch nicht sein erstes Mal...nun abgesehen davon, dass der Venom sein erster Mann war, aber er hatte sich bei dem Dunkelhaarigen absolut nicht im Griff und das war merkwürdig, weil Haru sich wenigstens in dieser Hinsicht immer im Griff hatte! Warum also musste er dieses Gesicht des anderen nur so atemberaubend schön finden, seinen Blick unwiderstehlich und die Geräusch von ihm als das erotischste der Welt erachten? Das war verrückt und noch verrückter war es, dass er sich als vermeintlich heterosexueller Kerl unfassbar zu diesem eindeutig männlichen Körper hingezogen fühlte. Der Velvet ließ also vollkommen ungeniert weiter seine Zunge um die Körpermitte von Naoya gleiten, genoss die Hände in seinem Haar, die ihm demonstrierten, dass auch Naoya unfassbar heiß auf ihn war und lauschte diesen verführerischen Klängen. Obwohl ihn Naoya vorwarnte, wollte Haru ihn unbedingt zum Kommen bringen. Der Velvet war sich nicht sicher, ob er das letzte Mal oder dieses Mal übergeschnappter war, was er aber wusste war, dass er mit Naoya schlafen wollte. Scheiße...
      "Komm für mich...", säuselte er, wenn auch noch ziemlich beschäftigt und brachte die Mission erfolgreich zu Ende, in dem er sich mit dem Daumen über den Mundwinkel strich und Naoya nun direkt mit lustvollem Blick ansah, ehe er sich erneut hinab beugte und die Innenseite der Oberschenkel von Naoya küsste. Der Anblick des Venom unter ihm gefiel ihm nämlich gerade verflucht gut.


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    • Naoya
      Die indirekte Warnung von Naoya, dass er nicht mehr allzu lange aushalten würde, ehe er kam, schien Haru nicht wirklich abzuschrecken. Stattdessen schien der Velvet den Anführer der Venoms viel mehr zu ermutigen, sich nicht zurückzuhalten... und mal ganz ehrlich: mittlerweile war es auch nicht mehr wirklich realistisch für Naoya sich noch zurückzuhalten, selbst wenn er es mehr gewollt hätte als alles andere auf der Welt. Dass sein Körper und sein Unterbewusstsein allerdings Haru auch noch extrem scharf zu finden schienen und er sich einmal mehr fragte, ob er auch Männer vielleicht sogar schon immer irgendwie scharf fand und es ihm bisher nicht so sehr bewusst gewesen war, nahm mittlerweile ganz klar die Oberhand und sein betrunkenes Ich nahm nun mittlerweile gerne in Kauf, dass ihr erstes Mal nicht ihr einziges Mal bleiben würde, während eine leise Stimme tief in seinem Inneren anmerkte, dass auch gegen ein drittes, viertes und auch fünftes Mal ja grundsätzlich nichts einzuwenden wäre, schließlich ergänzten die beiden sich doch körperlich verdammt gut. Ob er sich diesmal an diese Nacht erinnern würde, war allerdings eine berechtigte Frage.
      Während Haru also gar nicht daran dachte, seine kleinen Verwöhnungen zu unterbrechen, um Naoya ein wenig Pause zu gönnen und sich wieder zu beruhigen, spürte der Venom durchaus, wie die Lust in dem Brünetten sich immer weiter steigerte, ehe der Anführer der Venoms nicht mehr an sich halten konnte. Zugegeben, hatte die Tatsache dass Haru ihn aber sogar regelrecht dazu aufforderte zu kommen, den Brünetten in dem Moment nur noch schärfer gemacht und so hatte er mit einem lauten Stöhnen und einem starken Griff in Harus dunklen Haaren, den Kopf in den Nacken gelegt, während er vor Lust und aufgrund des Höhepunkts förmlich Sterne vor seinen Augen sah. Das war definitiv nicht normal wie gut sich das anfühlte... vor allem wie gut sich das hier mit Haru anfühlte.
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