❣ Red Thread of Fate ❣ [Rheira & Sanjadi]

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    • ___ Shin ___

      Um einem Auftragsmörder Angst zu machen, bedarf es schon deutlich mehr als eine Drohung auf Pflanzenbasis, allerdings war Shin garantiert nicht so lebensmüde und würde sich einen Yakuza zum Feind machen. Er hatte schon genug Feinde, da brauchte er nicht auch noch Taejin auf der Liste. Er konnte der talentierteste Mörder überhaupt sein, würde ihn eine ganze Bande angreifen standen selbst seine Karten schlecht. "Ich habe nicht vor mich deinen Babys zu nähern, wozu auch.", antwortete Shin demnach ziemlich gelassen. "Ich wurde ja nicht als Botaniker angestellt, was ich dir auch nicht empfehlen würde." Zufrieden betrachtete Shin das Getränk vor sich. "Vielen Dank." er möchte zwar nicht unbedingt einen solch umfangreichen Hintergrund wie Taejin besitzen, aber seine alte Erzieherin von damals hätte ihm dennoch Manieren beigebracht und er würde ihre Person beschmutzen, würde er Höflichkeit mit etwas anderem als Höflichkeit erwidern. "Ich wäre nicht hier, würde ich nicht unterschreiben wollen Taejin.", entgegnete Shin auf seine Frage hin und nippte an dem Getränk, ehe er doch positiv überrascht blinzelte und zu Taejin sah, kurz einfach ignorierend, dass sie hier Geschäftspartner waren und nicht alte Freunde. "Der ist köstlich! Was ist da drin?", hakte er interessiert nach und betrachtete das Glas von allen Seiten. Die goldene Farbe des Getränks passte irgendwie extrem gut zu Taejin."Mh...irgendwie passt das Getränk zu dir." sprach er seinen Gedanken laut aus, räusperte sich aber und blickte zu dem Vertrag auf dem Tisch. "Also ich werde unterschreiben, weihst du mich ein oder soll ich Sherlock spielen? Nun eher Moriarty in meinem Fall."


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    • Taejin
      "ich wollte es lediglich erwähnen.", meinte der Weißblonde amüsiert und kam schließlich mit den zwei alkoholischen Getränken hinüber zu der großen Sofalandschaft, wo er eines der Gläser seinem Gast sogleich reichte und sich schließlich selbst auf dem Sofa ihm gegenüber niederließ. Er nahm einen Schluck seines eigenen Getränks und lächelte anschließend wissend, als Shin doch positiv überrascht sich nach dem Getränk erkundigte welches dieser ihm gerade serviert hatte. "Amaretto, Bourbon, Zitronensaft und Zuckersirup. An sich eigentlich sehr simpel aber unfassbar lecker.", erklärte er kurzerhand, ehe er sein Glas wieder auf dem Tisch vor sich abstellte und nun zum Geschäftlichen wechselte, wofür sie beide ja nun eigentlich hier waren. "Wir gestalten es ganz klassisch...", begann Taejin seine kleine Ansprache und zückte sein Tablet, welches bereits neben ihm auf dem Sofa lag und nach kurzer Aktivierung den bereits vereinbarten Vertrag anzeigte. "Du unterschreibst das Dokument zuerst und dann erzähle ich dir alles was du wissen musst und du kannst mir gerne Fragen stellen. Aber die Reihenfolge müssen wir durchaus zuerst einhalten." Das Hwang Imperium wäre sicher nicht so mächtig und gefürchtet, würden sie jedes Mal zuerst hochempfindliche Informationen mit anderen teilen, ehe sie sich abgesicht hatten. Aus diesem Grund schob Taejin seinem gegenüber das Tablet hin, reichte ihm sogar einen Touchpen, damit dieser nicht mit dem eigenen Finger auf dem Display unterschreiben müsste und sobald dies erledigt war, wäre alles abgesichert. Warum ein digitaler Vertrag? In dem Moment in dem Shin jenen Vertrag unterschrieb, speicherte dieser sich automatisch in Taejins persönlich abgesicherten Cloud und der Boss des Hwang Imperiums wäre der einzige, der diesen Vertrag noch vernichten könnte. Zumal er diesen Vertrag wenn nötig auch nach belieben duplizieren könnte, sollte etwas vorfallen.
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    • ___ Shin ___

      Der junge Mann rollte amüsiert mit seinen katzengleichen Augen bei der Bemerkung und nahm danach noch einen Schluck von dem zugegeben verdammt guten Getränk. Als ihm Taejin dessen Zusammensetzung erläuterte, lauschte Shin ihm tatsächlich sehr interessiert. "Mhhh ~ ich werde es mir merken.", säuselte er nachdenklich und widmete sich dann dem Vertrag den sein Auftraggeber bereits digital vorbereitet hatte. Ziemlich schlau, musste er ihm lassen. "Verstanden.", antwortete der Dunkelhaarige knapp, überflog nochmal amüsiert diese Flirtklausel, darauf bedacht nicht erneut in schallendem Gelächter auszubrechen, während er den Touchpen zwischen seinen Fingern drehte. Gesagt getan kam Shin der Forderung nach und unterschrieb den Vertrag, ohne zu wissen das dies der Beginn einer sehr interessanten Beziehung werden würde. Er reichte Taejin sowohl den Stift als auch das Tablet zurück und sah ihn nun interessiert an, während er seinen Arm an der Sofarückenlehne abstützte und wieder den Kopf darauf betete. "Dann leg mal los. Mich interessiert brennend, wer dem mächtigen Hwang-Imperium solche Kopfschmerzen bereitet.", begann Shin dann das Gespräch, während er gelassen darauf wartete, dass Taejin mit dem Bericht begann. Nun zumindest mit dem was er ihm erzählen wollte. Shin hatte bereits genug Aufträge wo er sich alles selbst zusammen basteln musste, weil sein werter Auftraggeber dies als Test seiner Fähigkeiten ansah. Nichts was er nicht irgendwie hinbekommen würde, aber es war ungemein nervig.



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    • Taejin
      Es dauerte nicht lange, da unterzeichnete der Dunkelhaarige auch bereits den Vertrag und am oberen rechten Rand des Display leuchtete kurz ein kleines Symbol auf, welches verdeutlichte, dass der Vertrag in der Cloud gespeichert wurde. Sehr gut. Zufrieden nahm der Weißblonde das Tablet wieder entgegen und deaktivierte es, ehe sich ein wenig mehr in dem Sitzpolster zurücklehnte und überlegte, wo er am besten bei all dem begann. "Die Untergrundorganisation des Hwang Imperiums agiert hauptsächlich in Südkorea und Japan, mit kleinen Ausnahmen. Hier in Tokyo und bei mir daheim in Seoul sind unsere größten Standorte, von denen aus die meisten Operationen organisiert werden, Drogen- und Waffenhandel koordiniert und Gefälligkeiten geplant werden... Wir sind nicht gerade mit den anderen Mafia Familien befreundet, haben aber eine Art stille Vereinbarung, welche jegliches Eingreifen in unsere Handelsgeschäfte verbietet. Wir exportieren und importieren gleichermaßen illegale Substanzen wie auch Waffen ebenso wie alle anderen auch und während wir über ihre Geschäfte hinwegsehen, sehen sie über unsere hinweg. So einfach ist das. Vor drei Tagen wurde allerdings einer unserer Waffentransporte überfallen. Die Waffen wurden gestohlen und unsere Mittelsmänner komplett verprügelt. Zusätzlich haben die Täter die Polizei gerufen, welche meine Mittelsmänner eingebuchtet haben, da auf dem ein oder anderen vielleicht ein oder zwei Haftbefehle bereits ausgesetzt waren. Ich war also ganz uns gar nicht glücklich darüber davon zu erfahren... Einiges an Recherche hat bestätigt, dass es sich bei den Tätern tatsächlich um keine der Mafia Familien, sondern um eine neue Gang hier in Tokyo handelt, welche vor wenigen Monaten einfach aus dem Nichts aufgetaucht ist und wohl so einigen Untergrundorganisationen gerade Magenschmerzen bereitet. Fakt ist... diese räudigen Köter müssen bezahlen. Das Hwang Imperium zu bestehlen und das auch noch auf diese Art und Weise..." Er hielt inne, griff kopfschüttelnd nach dem Glas vor sich und nippte kurz daran, ehe er auch schon seine Ansprache fortsetzte. "Ich bin niemand, der nur andere für sich arbeiten lässt und selbst die Beine hochlegt. Ich will, dass sie bezahlen und idealerweise will ich die Kopfschüsse selbst ausführen. Ich möchte, dass du mein Schatten wirst. Nutze gerne dein Wissen und deine Kontakte um alles über diese Gang herauszufinden. Ich selbst habe auch bereits genügend Leute angesetzt, um aufmerksam zu bleiben, aber ich brauche jemanden, der recht flexibel außerhalb des Imperiums agieren kann. Zumal du auch kein Gesicht bist, welches man mit uns identifiziert. Dementsprechend werden dir vermutlich an vielen Stellen die Türen offener stehen. Nichtsdestotrotz wirst du keine Alleingänge starten. Ich weiß, du bist kein Teamplayer und ich schlag sicher nicht vor, dass wir jetzt Händchenhaltend überall hingehen, aber wenn ich nicht selbst dabei bin, muss ich über deine Schritte vorher Bescheid wissen... Ich will Rache. Blutige Rache und es soll meine ganz persönliche Rache sein..."
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    • ___ Shin ___
      Ob man es glaubt oder nicht, war Shin niemand der auf blutige Attentate stand, ganz im Gegenteil. Natürlich gab es genug Fälle, die sich wirklich einfach nur mit roher Gewalt lösen ließen, aber Shins Metier war ein ganzes anderes. Er berief sich tatsächlich auf psychologische Taktik. Nicht umsonst wälzte er seit etlichen Jahren so viele Bücher, denn auch wenn Shin zur großen Überraschung nicht wirklich eine Schule besucht hatte, war er äußert belesen und extrem intelligent. Der Perfektionsdrang in ihm ließ es auch nicht zu, dass er eine einzige Information die Taejin ihm gab nicht automatisch gedanklich abspeicherte, weswegen er in ein langes Schweigen verfiel während sein Auftraggeber sprach und sich erst dann zu Wort meldete, als dieser seinen letzten Satz auch beendet hatte. Man sah ihm wahrscheinlich an, dass er gerade gedanklich komplett alles zuordnete, aber das störte Shin nicht im geringsten. "Okay, ich habe verstanden was du von mir möchtest.", antwortete Shin ruhig, ehe er doch zu einer Frage ansetzte. "Verstehe ich es richtig, dass ich komplett freie Hand bei der Informationsbeschaffung habe, solange ich dir die Rache selbst überlasse und dich über meine Schritte informiere?", hakte er dann nach und nahm noch einmal einen kleinen Schluck seines Getränks. Wenn Shin etwas nicht leiden konnte, dann waren es Missverständnisse, weswegen er diese Frage einfach zur Sicherheit für ihre gemeinsame Arbeit ihnen beiden zu liebe stellte. Der Dunkelhaarige lehnte sich zurück, dachte einen Augenblick nach und betrachtete Taejin eine ganze Weile. "Sagt dir die Bar Dirty Poison etwas? Es ist kein Ort an dem die Oberschicht verkehrt und du würdest wahrscheinlich Aggressionszustände kriegen, wenn deine hübschen Schuhe dort auch nur einen Fuß hinein setzen, aber vielleicht hast du bezüglich illegaler Transaktionen von dem Laden gehört?", erkundigte sich Shin bei dem Chaebol.


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    • Taejin
      Shin lauschte ihm sehr aufmerksam und es war mehr als offensichtlich, dass der Auftragskiller sich genaustens alle Informationen einprägte um auch nichts zu vergessen. Als Taejin seine Erklärungen vorerst beendete, erfragte Shin sicherheitshalber noch einmal einige der Bedingungen, vermutlich damit es absolut keinen Spielraum für Missverständnisse jeglicher Art geben konnte, was bei solch einem Auftrag auch zu hoffen war. Würde es an irgendwelchen Stellen Ungereimtheiten, könnte das nicht nur die Vereinbarung, sondern die ganze Mission ruinieren und dafür engagierte Taejin sicher kein Profi, um dann einen kompletten Reinfall einstecken zu müssen. "Ganz genau. Die Mittel der Informationsbeschaffung liegen dir komplett frei. Solltest du bestimmte Dinge wie Waffen, Chemikalien, einen leeren Lagerraum oder hochkonzentrierte Gifte benötigen, musst du nur mir oder meinem persönlichen Assistenten Bescheid geben. Wir kümmern uns dann um alles andere. Ansonsten hast du freie Hand. Weiterhin solltest du mit niemandem außer mir oder Kean im Hwang Imperium über deine Mission sprechen. Meine Leute wissen zurzeit nur, dass ich eine Art Bodyguard hier in Tokyo angeheuert habe und mehr wissen sie auch nicht. Dabei soll es vorerst auch bleiben. Ich kann nicht ausschließen, dass diese Gang Leute bei uns drinnen hat. Sonst wäre es schwer Zeit und Ort über den Waffentransport in Erfahrung zu bekommen. Wir gehen an der Stelle also lieber auf Nummer sicher." Er nahm einen weiteren Schluck und leerte damit sein Getränk, bevor er das leere Glas vor sich abstellte und sich ein wenig gemütlicher auf dem Sofa platzierte. Seine Augenbraue wanderte langsam nach oben, als er dem Dunkelhaarigen lauschte, ehe sich ein schiefes Grinsen auf seine Lippen schlich. "Was hast du nur immer mit meinen 'hübschen' Schuhen?", schmunzelte er leicht kopfschüttelnd, ehe er sich der eigentlichen Frage etwas ernster widmete. "Die Bar sagt mir was, nicht dass ich da oft war. Und man erzählt sich auch gelegentlich über die dreckigen Geschäfte da. Worauf willst du hinaus?"
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    • ___ Shin ___

      Nachdem Shin also den Bedingungen des Auftrages aufmerksam gelauscht hatte und sich auch alle Einzelheiten eingeprägt hatte, hatte er zur Sicherheit noch einmal eine Gegenfrage gestellt, welche eigentlich mehr dazu diente, ob er auch alles richtig verstanden hatte. Shin konnte Missverständnisse nicht leiden und auch Taejin wirkte nicht wie jemand, der über so etwas hinweg sah. Shin hatte also in dem jungen Mann einen genauso perfektionistischen Auftraggeber gefunden, wie er es als Auftragsmörder war und auch wenn das sehr viele Leute abschrecken würde, hatte das für den Dunkelhaarigen eher ein befriedigendes Gefühl. Perfektionisten als Chefs, wovon er nicht gerade viel hatte, bedeuteten auch das sie genaue und sehr gute Arbeit zu schätzen wussten und man trotz der Strenge auch genauso viel Lob erwarten konnte. Außerdem musste man solchen Leuten nicht wegen jeder Kleinigkeit hinterherrennen, weil sie sich vorab um alles kümmern. Demnach war das für Shin äußerst erfreulich. Taejin hatte seine kleine Gegenfrage also bestätigt, was Shin zufrieden nicken ließ. "Ich teile diesen Gedankengang", nickte Shin was die Sicherheitsvorkehrungen anging und rief sich auch nochmal die genauen Gesichtszüge des Assistentin Kean in Erinnerung, damit er sich auch in dieser Hinsicht nicht irrte. Reine Vorkehrungsmaßnahmen. Als Shin nochmal an seinem Getränk nippte und sich bei Taejin nach einer gewissen Bar erkundigte, brachte ihm die Anmerkung bezüglich der Schuhe nun ebenfalls etwas zum Lachen. "Sieh es als Kompliment." er lehnte sich dann wieder zurück aufs Sofa und konzentrierte sich wieder auf die eigentliche Antwort seines Chefs. "Ich muss gestehen, dass ich ehrlich überrascht bin das du überhaupt jemals dort gewesen bist. Was die gelegentlichen dreckigen Geschäfte angeht, ist das sehr hübsch ausdrückt." entgegnete Shin. "Lass es mich so sagen, dieser Ort ist ein absolutes Drecksloch voller gepantscher Drogen, billigen Prostituierten und einem Gesindel bei dem du Brechreiz bekommst. Allerdings ist das Dirty Poison für eine Sache verdammt gut, Gerüchte." Shin strich sich eine Strähne aus dem Gesicht, ehe er fortfuhr. "Worauf ich hinaus will. Niemand mit Rang und Namen es sei denn er ist nicht mehr ganz sauber in der Birne oder hat Todessehnsucht, würde sich jemals an eine Lieferung des Hwangs-Imperiums wagen. Im Untergrund gehört euer Imperium sozusagen zu einer der Unantastbaren kleinen Gesetze. Ihr und zwei andere Familien, deren Namen dir sicherlich ebenfalls was sagen, schließlich habt ihr stille Abkommen mit Ihnen, aber um die geht es mir nicht. Heißt es gibt drei Möglichkeiten." Shin hob einen seiner schlanken Finger nach oben. "Möglichkeit 1, die Leute, die sich an deinem Gut vergriffen haben sind neu in der Branche und haben absolut keinen Schimmer was sie eigentlich angestellt haben." der zweite Finger folgte. "Möglichkeit 2, sie versprechen sich dadurch einen verdammt schnellen Machtaufschwung. Du weißt es selbst, starke Feinde zu besiegen bedeutet in der Hierarchie schneller nach oben zu klettern." der dritte Finger gesellte sich zu der Aufzählung. "Möglichkeit 3, es ist eine Mischung aus den beiden Möglichkeiten. Sie sind neu in der Szene, motiviert und wollen einen rasenden Aufschwung. Sich einen Namen machen und an Macht gelangen. Ein wenig Größenwahnsinn, Leichtsinn und Masochismus und auf welche Idee kommt man da? Ich mache mir einen Namen in der Mafia und wie stelle ich das an? Ich lege mich mit ihnen an." Shin ließ die Finger sinken. "Das Dirty Poison mag zwar wirklich die Kloake des Untergrunds sein, aber dort kommst du an jede Information und das zu Spottpreisen. Warum sind sie so billig? Du musst herausfinden, ob es sich um Gerüchte oder Tatsachen handelt. Es ist der ideale Ort für kriminelle Anfänge in jedem Metier: Prostitution, Drogen und Bandenkämpfe. Viele ehemalige Yakuzas welche gebrandmarkt sind und ihr Gesicht verloren haben, tummeln sich dort und was machen Leute, die nichts mehr zu verlieren haben? Sie ertränken sich in Alkohol und fangen an zu reden. Warum ich dir diesen ganzen Roman berichte? Ich werde dort anfangen mit meiner Recherche und wollte dir meine Gedankengänge dazu mitteilen. " Shin leerte daraufhin sein Getränk. "Ich beginne heute Nacht."


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    • Taejin
      Als Shin das Dirty Poison erwähnte, schien er sichtlich überrascht, dass Taejin überhaupt schon mal einen Fuß dort hineingesetzt hatte und die Wahrheit darüber war bei weitem nicht so cool, wie Taejin es sich wünschte. Er hatte als Teenager sich dort einmal mit Hayato hereingeschlichen, als er in seiner rebellischen Phase war und entschieden hatte, dass er mit fünfzehn schon alt genug war, um in ein solches Lokal zu gehen. Da er allerdings sichergehen musste, dass er von keinem der Leute von seinem Vater erwischt wurde, war es das Dirty Poison geworden. Dort setzte eben normalerweise kein Hwang seinen Fuß rein. Während Hayato und Taejin sich allerdings einen coolen, abgefahrenen Abend dort erhofft hatten, dauerte es nur ganze zehn Minuten, ehe infrage gestellt wurde, ob sie denn alt genug waren und fünf Minuten später stand auch schon der damalige persönliche Assistent seines Vaters auf der Türschwelle und hatte die beiden Jungs mehr oder weniger zurück nach Hause geschleift. Und diese wertvollen fünfzehn Minuten, die die beiden effektiv dort drinnen verbracht hatten, haben die beiden reichen Jungs nur damit verbracht, sich vor den Gästen zu ekeln, Nutten aus dem Weg zu gehen und die Luft anzuhalten, wann immer ihnen jemand Zigarettenrauch direkt ins Gesicht gepustet hatte. Nicht mal an Alkohol waren sie gekommen und rückblickend war Taejin dem Assistenten seines Vaters unfassbar dankbar, dass er sie da herausgeholt hatte. Der Ort war gerade für Teenager gefährlich und nicht ohne und der Koreaner hätte wohl bei weitem heute kein so großes Selbstvertrauen, hätte er damals auf irgendeine Art und Weise dort seine Jungfräulichkeit verloren. Alles Tatsachen, die sein neuer Angestellter definitiv nicht erfahren musste. Gott... nicht einmal Kean wusste davon. Das war ein Geheimnis, das Hayato und er sicher mit ins Grab nehmen würden.
      Aufmerksam lauschte Taejin den Erzählungen des dunkelhaarigen Mannes ihm gegenüber und nickte vage, ehe er sich nachdenklich durch sein gebleichtes Haar strich und schließlich ein paar längere Strähnen hinter sein Ohr klemmte. "Ich denke mal du hast ohne mich bessere Chancen dort an Informationen zu kommen. Mein Gesicht ist nicht gerade unbekannt und es wirft nur viel zu viele Fragen auf, wenn ein Hwang an solch einem Ort auftaucht. Ganz besonders, wenn es sich um den Erben des Hwang-Imperiums handelt. Ich werde mich in der Zwischenzeit bei meinen Leuten im Illusion noch ein wenig umhören und in Erfahrung bringen, ob dort vielleicht ein wenig getuschelt wird. Und was ist ein besseres Alibi dies zu tun, wenn nicht eine Welcome Back Party... Natürlich muss ich als Besitzer des Illusion doch nach meiner Rückkehr eine große Party schmeißen. Da hinterfragt niemand meine Neugierde und mit ein wenig freiem Alkohol sind die Zungen sowieso schnell gelockert. Wenn du im Dirty Poison fertig bist, kannst du dich bei Gelegenheit natürlich gerne hinzugesellen. Ich werde meinen Türstehern im Illusion Bescheid geben, dass du von nun an unbegrenzten Zugang zu den privaten Räumen und der V.I.P Lounge hast, wenn dir danach ist. Ich frage auch nicht nach..."
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    • ___ Shin ___

      Dem Gesicht nach zu urteilen, erinnerte sich Taejin gerade an irgendetwas zurück worüber er sicherlich nicht mit einem Mann sprechen wollte, den er gerade Mal seit einem Tag kannte und Shin der quasi nur aus Geheimnissen bestand, wäre der letzte Mensch der genauer nachfragen würde. Manche Geschichten blieben lieber unerzählt. Shin vermutete mal, dass es damit zusammen hing, warum jemand mächtiges wie Taejin tatsächlich das Dirty Poison kannte. Allerdings wäre die Story sicherlich interessant, aber das würde Shin nicht erfahren und das konnte er guten Gewissens verkraften. Außerdem würde es Taejin garantiert nicht zu schätzen wissen, würde er wissen das ihn Shin analysierte. Das war allerdings tatsächlich eine Berufskrankheit und mit dem Stil wie Shin nun mal seine Arbeit machte verbunden, es passierte schon unbewusst. Hätte Shin eine normale Laufbahn im Leben eingeschlagen bzw. wäre es ihm möglich gewesen, hätte er wahnsinnig gern Psychologie studiert. Sicherlich wäre er ein guter Therapeut geworden, aber das waren Träume eines anderen Lebens und eines anderen Shins. Er half keinen Menschen, eher das Gegenteil war der Fall. "Ich wollte ohnehin darum bitten, dass du mich das alleine machen lässt. Mit dir würde ich tatsächlich nur auffallen und das wäre alles andere als förderlich." schmunzelnd legte er den Kopf leicht schief. "Aber das nächste Mal nehme ich dich mit, keine Sorge." er zwinkerte seinem Auftraggeber lachend zu und widmete sich dann wieder dem Wesentlichen. Die Flirtklausel umfasste schließlich nicht, dass er das Flirten nicht erwidern durfte. "Mal sehen wie lange ich mich dort aufhalte. Aber ich danke schon mal für das Angebot, ich werde dem sicherlich irgendwann gern nachkommen. Das Illusion ist ein sehr schicker Nachtclub. Ich stehe auf eure Cocktails." entgegnete er ihm dann höflich bezüglich der Einladung.


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    • Taejin
      Es hatte weitestgehend von Anfang an außer Frage gestanden, dass Taejin mit ins Dirty Poison kam, schließlich wäre seine Anwesenheit vor Ort noch verdächtiger, als wenn ein komplett uniformierter Polizist dieses Lokal betreten würde. Niemand würde davon profitieren und Taejin müssten im Anschluss seinen Leuten erklären, was er in diesem Drecksloch zu suchen hatte. So oder so wäre das kontraproduktiv. "Mach hauptsächlich deine Arbeit gut, ich erwarte sicher nicht ständig dabei zu sein. Nur in manchen Fällen kann ich dir tatsächlich die Türen öffnen und nichts für ungut... aber bei gewissen Veranstaltungen ist es auch weniger verdächtig wenn du an meiner Seite bist. Die Leute haben schon vor langer Zeit aufgehört Fragen zu stellen, wenn ich mit einem oder mehreren neuen Partnern zu Veranstaltungen auftauche." Um ehrlich zu sein hatten auch mehr oder weniger die Boulevardblätter aufgehört von seinen ständig wechselnden Partnern zu berichten, da es für absolut niemanden mehr eine Neuigkeit war, dass Taejin Hwang und monogame Beziehungen genauso wahrscheinlich waren, wie ein Sechser im Lotto. Obwohl der Erbe des Hwang Imperiums auch so bevorzugte. Sein Job... sein Leben waren nicht gerade unkompliziert und dementsprechend wäre eine Beziehung da viel eher hinderlich. Zumal er das Leben seines Partners auch sehr in Gefahr bringen würde. Beziehungen waren für ihn dementsprechend keine Option und wenngleich es in der heutigen Zeit seltsam klingen musste, spielte er durchaus mit dem Gedanken eines Tages für seine Familie, seinen Clan... eine eher zweckmäßige Ehe einzugehen. Das war etwas, was Hayato nie hatte nachvollziehen können, aber Taejin sah darin tatsächlich weniger ein Problem. Zweckmäßige Ehen waren schließlich in dieser Branche doch deutlich häufiger vertreten als man vermutlich denken würde.
      "Danke für das Kompliment. Es wäre untertrieben zu sagen, dass meine Nachtclubs viel mehr mein Hobby sind, aber ich würde durchaus sagen, dass sie einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen einnehmen. Deshalb ist es für mich auch so wichtig, dass sie hohe Qualität und eine gewisse Exklusivität versprechen...", schnurrte der Weißblonde, als müsste er das Illusion tatsächlich noch anwerben, aber Tatsache war, das insbesondere dieser Club sein ganz persönliches Baby war. Das Hwang Imperium, sowohl Mafiageschäfte als auch das Schmuckunternehmen hatte er lediglich geerbt, aber seine Clubs hatte er ganz allein aufgebaut und innerhalb kürzester Zeit etabliert.
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    • ___ Shin ___

      "Ich habe das nicht als negativ empfunden. Ich verstehe durchaus, dass auf diversen Veranstaltungen die Tür mit dir leichter aufgeht, als wenn ich mich kreativ dort einschleiche. Es stört mich nicht deine Begleitung zu spielen, nur gibt es auch diverse Orte, in denen es nicht förderlich ist, wenn ein Chaebol dort verkehrt. Keine Sorge, ich informiere dich, sobald ich solche Schauplätze aufsuche." antwortete Shin äußerst souverän, grinste dann aber leicht. "Glaub mir, mir wäre ein schickes Lokal mit fancy Kuchen auch lieber als der Drecksschuppen, aber was tut man nicht alles." Er sollte sich für heute Abend Handschuhe mitnehmen. Gedanklich machte er sich bereits eine Checkliste für all seine ´Werkzeuge´die er für seine Mission heute Abend benötigte. Er würde Taejin gute Arbeit abliefern, das war nicht nur Frage seines Egos, sondern weil er sich irgendwie für den Kerl echt Mühe geben wollte. Vielleicht aus dem Grund, weil es schon verflucht lange her war, dass er mit seinem Auftraggeber so gemütlich einen Drink zu sich nehmen konnte, ohne unnötigen Stress oder weil man ihn mit seinen zarten 22 Jahren oft genug als Kind sah. Nun gut offiziell war er gerade einmal ein Jahr volljährig, aber da Shin nicht gerade eine Kindheit besessen hat, würde er das nicht werten. Das Thema schlug zum Nachtclub des Hellhaarigen um und es war fast schon niedlich wie Taejin seinen Club so anpries, als ob nicht jeder wüsste, dass das Illusion einer der besten Nachtlocations der Stadt ist. Nun auf seine Arbeit ist man nun mal stolz, auch wenn das nicht jeder nachvollziehen kann. Davon konnte Shin wahrlich ein Lied singen. Nicht das er stolz auf seine Taten war, eher auf seine Vorgehensweise. Das Shin ein schrecklicher Mensch war, das wusste er auch so.
      "Würde mir dann Mr. Exklusivität noch einen Drink besorgen?", schnurrte er seinem Gastgeber grinsend zu.


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    • Taejin
      Auf Shins Wunsch eines neuen Getränks hin, nahm Taejin das leere Glas des dunkelhaarigen Mannes entgegen und erhob sich, nur um mit langen Schritten sich wieder zu seiner ganz persönlichen Bar zu begeben, und ohne sich diesmal zu erkundigen begann er erneut eine seiner Spezialitäten für seinen Gast zu mischen. Ein White Russian. Sich selbst mixte er das gleiche ebenfalls und kehrte dann erneut zu dem Anderen zurück, nur um ihm sein Glas zu reichen und sich wieder ihm gegenüber niederzulassen. "Das hörst du sicher des öfteren, aber ich bin erstaunt, dass wir im ähnlichen Alter zu sein scheinen. Ich treffe in dieser Branche nicht oft Leute wie dich, die nicht mindestens fünfunddreißig Jahre auf dem Buckel haben und mir erstmal stolz ihre Narben von diversen Jobs zeigen." Dies war ein weiterer Grund weshalb Taejin eher ungern neue Leute anheuerte. Vermutlich hatte Shin ähnliche Erfahrungen damit, dass manche Leute arrogant auf einem herabsahen, wenn man noch so verhältnismäßig jung war, unabhängig davon, wie man sein Leben bisher gelebt hatte. Wann immer Taejin mit einem solchen Menschen zutun hatte und die andere Person anfing von ihren vielen Erlebnissen, Erfahrungen und Narben zu erzählen, fühlte sich Taejin als wäre er ein kleines Kind, dass sich von seinem Opa Geschichten über den Krieg anhören durfte. Dabei vergaßen die leute nur zu gerne, dass er der aktuelle Boss einer der größten Mafia Familien Japans und Südkoreas war. "Ich habe kein Interesse daran deine Geschichte zu hören, geschweige denn bin ich der Auffassung, dass du sie mir überhaupt erzählen würdest. Ich will damit lediglich sagen, dass ich es durchaus wertschätzen kann ausnahmsweise mit jemandem auf Augenhöhe zu arbeiten. Das ist selten genug der Fall... das heißt nicht, dass du dir mit deiner Recherche alle Zeit der Welt nehmen kannst, aber zumindest bin ich absolut nicht böse eine Weile in deiner Gesellschaft zu sein.", schmunzelte der Weißblonde und blickte dann nachdenklich auf sein privates Smartphone, welches auf dem Tisch vor ihm lag. Er spielte mit dem Gedanken Hayato für heute Abend mit ins Illusion einzuladen, selbst wenn er wusste dass sein bester Freund solche Einladungen normalerweise nie annahm.
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    • ___ Shin ___
      Es störte den Dunkelhaarigen nicht, dass sich Taejin nicht wirklich nach seinem Getränkewunsch erkundigte, sondern einfach mal drauf los mischte. Der Kerl schien Ahnung von Alkohol zu haben und der erste Drink war fantastisch gewesen, daher ließ sich Shin in dieser Hinsicht gern überraschen, wenigstens was diesen Aspekt anging. Als ihm sein Auftraggeber sein Getränk reichte, nahm er dieses entgegen. "Vielen Dank", antwortete er höflich und musterte das nun neue Meisterwerk, erneut ziemlich fancy. Taejin schien eine Schwäche für bräunliche Getränke zu haben wie es schien. Interessiert nippte er daran und nickte. Der andere hatte ihm zwar deutlich besser gefallen, aber dennoch schmeckte es interessant. Als Taejin plötzlich auf sein Alter zusprechen kam, horchte der Dunkelhaarige auf. "Ich weiß, was du meinst, ab und an habe ich das Gefühl die ganze Unterwelt besteht nur noch aus Urgestein. Ich war positiv überrascht als ich dich gesehen habe und erleichtert, dass ich nicht erneut eine Predigt bezüglich meines Alters erhalten habe. Mal ehrlich ich hab weit aus mehr Lebenserfahrung als die meisten dieser Fabelwesen, vielleicht nicht anhand der Jahreszahlen aber an Erlebnissen, aber versuch das jemanden zu erklären der wahrscheinlich Jesus Geburt miterlebt hat." murmelte er. "Wenn ich mal so werde, wenn ich alt bin, erschieß ich mich davor. Wobei mein Job nicht darauf ausgelegt ist, dass ich sonderlich alt werde." er zuckte mit den Schultern und musterte Taejin eine Weile. "Ich stelle es mir in einer ´Führungsposition´deutlich anstrengender vor damit konfrontiert zu werden." Erneut nahm er einen Schluck seines Getränks, ehe er bezüglich der nächsten Aussage mit den Augen rollte. "Entspann dich, weder werde ich dir von meinem Leben berichten noch dich lange warten lassen." er grinste leicht. "Dann erfreue dich an meiner Anwesenheit und schmeiß mich nicht indirekt schon wieder raus." es war eher ein sanftes Necken, ohne sonderlich böse Absicht dahinter oder gar einem Vorwurf. Einfach ein wenig Stichelei zwischen Gleichaltrigen. Eine nette Abwechslung.


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    • Taejin
      Er hatte ihnen beiden neue Getränke gemixt, ehe er auch schon zu der Sofalandschaft in seinem ganz privaten Dschungel zurückkehrte und seinem Gast eines der beiden Gläser reichte. Er selbst setzte sich wieder auf seine eigene Couch und begann dann eine Konversation, die man unter diesen Umständen beinahe unter Smalltalk zählen könnte. Nicht, dass Smalltalk normalerweise Taejins Stil wäre. Dafür gab es stets viel wichtigere Dinge zu besprechen als seine Zeit mit unnützen Informationen zu verschwenden. Aber es war zugegeben sehr lange her, dass Taejin in diesen Kreisen mit jemandem interagiert hatte, der im gleichen Alter wie er war und eben nicht Kean hieß. Kean wusste schließlich schon fast alles über ihn und umgekehrt. Worüber sollte man sich da privat schon noch unterhalten? Zumal sein persönlicher Assistent bei weitem nicht so oft diese Probleme mit dem gegenübergebrachten Respekt hatte, da er ja 'nur' ein persönlicher Assistent war. Shin wiederum schien die Erfahrungen in dieser Hinsicht mit Taejin zu teilen und es wunderte den Chaebol ganz und gar nicht, dass der dunkelhaarige Auftragsmörder ebenfalls Probleme mit Diskreditierung hatte. Mal ehrlich, es gab genug Vollidioten und Arschlöcher in ihrem Gewerbe. Ohne Frage. Und noch viel mehr, die sich viel größer aufspielten, als sie eigentlich waren. Ein kleines Lachen umspielte Taejins Lippen, während er dem anderen lauschte und schließlich hob er sein Glas, um mit seinem Gast anzustoßen. "Dann auf eine respektvolle Zusammenarbeit ohne Altersdiskriminierungen und großkotzige alte Säcke, die denken sie wären etwas besseres."
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    • ___ Shin ___

      Taejin schien seine Enttäuschung bezüglich der älteren Generation zuteilen, was für Shin äußert erfreulich war, zumal er alte Leute ohnehin nicht leiden konnte, das hatte aber andere Gründe als einfach nur ein Respektproblem. Das war aber ein Thema, dass hier nicht her gehörte und Shin auch garantiert nicht erzählen würde. Viel lieber genoss er die Gesellschaft, denn er hatte schon deutlich schlechtere. Taejin war niemand den man verärgern wollte, genauso wenig wie bei ihm selbst, aber er war durchaus eine sehr angenehme Gesellschaft und Shin könnte sich tatsächlich daran gewöhnen mit dem Kerl den ein oder anderen gemütlichen Drink-Abend zu veranstalten, wenn nicht gerade die Arbeit rief. Das lag allerdings doch in weiter Ferne. Schmunzelnd stieß er mit dem Hellhaarigen an. "Da schließe ich mich eindeutig an.", er zwinkerte Taejin amüsiert zu und nahm daraufhin einen Schluck des Getränks. "Ich werde mich nach dem Drink dann an die Arbeit machen und dich auf dem Laufenden halten." erklärte er Taejin, da das hier ja immer noch ein Geschäftstermin war und er seinen Auftraggeber nicht so lange warten lassen wollte.


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    • ~ wenig später ~

      Taejin
      Kurz nachdem Shin sein Apartment verlassen hatte und sich auf den Weg zum Dirty Poison begab, wog Taejin kurz ab seinen besten Freund anzurufen und ins Illusion einzuladen. Allerdings standen die Chancen für eine Absage darauf sehr hoch, das Hayato schließlich immer übermäßig viel arbeitete und sich selbst viel zu wenig Spaß gönnte. Nun... dann eben anders. Hayato konnte ja wohl kaum nein sagen, wenn Taejin extra zu ihm auf Arbeit fuhr. Der Chaebol zog sich also kurzerhand ein wenig partytauglicher an, stylte seine Haare und machte sich dann mit dem Fahrstuhl auf den Weg in seine ganz persönliche Garage, in der sich nur drei Sportwagen befanden. Schließlich war sein Hauptwohnsitz immer noch in Seoul, er hatte aber nie sonderlich Lust seine Sportwagen zwischen Japan und Korea hin- und herpendeln zu lassen. Zumal die Gefahr da nicht gering war, dass den Autos etwas passiert. Ein kurzer Blick an sich selbst herunter verriet dem Koreaner, dass der schwarze Lamborghini am besten zu seinem heutigen Outfit passen würde, also stieg er in besagten Wagen ein und machte sich dann auf den Weg zu Hayato.

      Sein Wagen schnurrte, als er langsam am Eingang des Wolkenkratzers zum Stehen kam und mit einem breiten Grinsen auf den Lippen ausstieg. Er wusste, dass er wie immer die Aufmerksamkeit auf sich zog, aber wie in den meisten Fällen genoss er das sogar auf seine eigene Art und Weise. Selbstbewusst schlenderte er in das Gebäude, Händen in den Hosentaschen und geradewegs auf den Empfang zu, wo ein neues Gesicht ihn anblickte. Nun es war nicht verwunderlich, dass in seiner Abwesenheit neue Leute eingestellt wurde. Ob die junge Dame ihn erkannte oder einfach nur attraktiv fand konnte er nicht genau sagen, so oder so strahlte sie ihn aber begeistert an, während er sich selbst an den Empfang lehnte. "Ist Hayato... ich meine Mr. Sakurai noch in seinem Büro?" Eifrig nickte die Dame, worauf er ihr nur ein strahlendes Lächeln schenkte. "Sehr gut, sie müssen ihn nicht informieren. Ich will ihn überraschen.", schnurrte er ihr entgegen und lief selbstbewusst zum Fahrstuhl, während der Dame langsam dämmerte, dass sie eigentlich nicht jede beliebige Person ohne Ankündigung zu ihrem Chef hinauf schicken konnte. Aber zu spät. Taejin war bereits im Fahrstuhl und fuhr geradewegs hinauf in die Chefetage. Noch während sich die Türen des Fahrstuhls an ihrem Ziel öffneten, tänzelte der Weißblonde auch schon hinaus und verkündete in einem Sing-Sang. "Honey, Liebling! Hast du mich vermisst?"

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    • ___ Hayato ___

      Seit seinem Date und der Nachricht das sein bester Freund endlich wieder im Land war, war seine Laune extrem gut gewesen die letzten Tage. So gut, dass sich einige der Angestellten getraut hatten jetzt mit ihren Wünschen und Forderungen anzutanzen, welche sie sich nie getraut hatten zu stellen. Tatsächlich hatte Hayato einiges gewährt, als allerdings der Wunsch nach einer Alpakafarm in den Hotels geäußert wurde, fühlte er sich dezent verarscht und hatte langsam das ungute Gefühl all den Respekt, den er sich so hart erkämpft hatte, war für die Katz gewesen. Das hatte zur Folge, dass der Blauhaarige andere Maßnahmen aufziehen musste und er hasste es einfach den Buhmann zu spielen und das nur, weil die Leute mit seinem Alter ein Problem hatte. Eigentlich war Hayato der Ansicht gewesen, das Thema hatte er endlich aus der Welt geschaffen, so viel dazu. Seine kostbare Bethany hatte ihm daraufhin erst einmal eine riesige Tasse Kaffee gebracht, denn er gerade die Schläfen reibend zu sich nahm, als plötzlich sein Fahrstuhl aufging und Tae wie er eben war trällernd hineinspazierte. Der einzige Mensch der ohne Ankündigung neben seinem Dad immer bei Hayato willkommen war. Lachend betrachtete er den Koreaner wie dieser in seinem typischen Sing-Sang durch sein riesiges Büro tänzelte. "Hey Babe.", grinste er ihm zu, richtete sich hinter seinem Schreibtisch auf, umrundete diesen und schlenderte gelassen zu ihm. "Deinem Outfit nach zu urteilen, willst du mich entweder aufreißen oder du gehst feiern." Es dauerte nicht lang, da hatte er den Weißblonden schon direkt an sich gezogen. "Du hast mir gefehlt." Taejin und Hayato hatte schon immer ein unglaublich starkes Band miteinander verbunden. In Japan sprach man gerne vom altbekannten roten Schicksalsfaden und Hayato glaubte fest daran, dass er mit Taejin verbunden war. Seine Liebe zu diesem Kerl war eine andere wie er sie zu Daiki hatte, aber auch keine auf romantische Art. Es war etwas ganz Besonderes, was wahrscheinlich auch nur sie beide verstehen konnten und das reichte.



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    • Taejin
      "Was spricht denn gegen beides?", schnurrte der Weißblonde vergnügt als Hayato ihn begrüßte und seine Optik kommentierte, während er ebenfalls seine Arme um den Größeren, aber Jüngeren schlang und sich stark zurückhalten musste ihn nicht noch wie solch ein Klammeräffchen zu bespringen. Im privaten Rahmen hätte er da keine Hemmungen gehabt, er wollte seinem besten Freund aber noch etwas Würde vor seinen Angestellten bewahren. Reichte ja schon, dass er am Laufenden Band mit dem Blauhaarigen flirtete. Apropos blaue Haare...
      Langsam löste sich Taejin von Hayato wieder und begutachtete die neue Frisur seines besten Freundes, die er bisher nur in Bildern hatte begutachten dürfen. "Steht dir wirklich. Für deine Verhältnisse ist das wirklich unfassbar rebellisch. Ich geh mal davon aus, dein Großvater war alles andere als begeistert?", erkundigte sich der Blonde lachend und musste dabei selbst an den alten, engstirnigen Mann denken. Er wusste Hayatos Großvater hatte eine gewisse Hassliebe für Taejin. Er hasste ihn, weil er so ziemlich alles unmoralische und rebellische verkörperte von dem er versuchte Hayato fernzuhalten, doch seine Liebe rührte von seiner geschäftlichen Beziehung mit dem Hwang Imperium her... nun den legalen Geschäften zumindest. Dementsprechend duldete er den Chaebol, wenngleich er wohl nichts an seinem Charakter, seiner Art und seinem Lebensstil leiden konnte. Andererseits... konnte Taejin den alten Mann auch absolut nicht ausstehen und von daher war das fast schon wieder fair. "Du hast mir auch gefehlt... und weil wir uns einander so vermisst haben und du mich bisher nicht besucht hast, obwohl ich bereits drei Tage im Land bin, schuldest du mir einen Abend im Illusion. Ich feiere heute Abend meine Rückkehr und natürlich muss mein Liebling dabei sein." Er hielt kurz inne, legte dann aber breit grinsend den Kopf ein wenig schief und setzte einen eher neckenden Tonfall an. "Und natürlich kannst du deinen süßen Freund auch einladen... du meintest ja er wäre volljährig, nicht? Ich würde den Kleinen ja zu gerne kennenlernen. Ich hätte nie gedacht dass du eher auf die niedlichen Kerle mit hübschem Gesicht stehst..."
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    • ___ Hayato ___

      "Verlockend", grinste Hayato seinen besten Freund amüsiert an, doch das Grinsen wich einem sanften Lächeln als Tae seine Arme regelrecht um ihn schlang. Sie beide waren nach Außen äußert souverän, kühl und Emotionen wurden weit nach hinten gepackt, versteckt hinter einer makellosen unnahbaren Fassade, zueinander aber waren sie genau das, was sie nach außen niemanden zeigten. Hayato und Tae kannten Seiten voneinander, die niemand zu Gesicht bekommen würde. Nicht einmal sein geliebter Cousin wusste so viel von ihm wie es bei Taejin der Fall war und der Blauhaarige wusste, dass auch er die vertrauteste Person für den Koreaner war. Apropos Koreaner, es war immer wieder amüsant, dass Taejin mit ihm koreanisch sprach, aber Hayato japanisch antwortete. Praktisch, wenn sie beide fließend die jeweilige Muttersprache des anderen sprachen. Das war auch so ein Insider der beiden und Hayato liebte es. Als sein bester Freund seine Haare begutachtete, erinnerte sich der junge Geschäftsmann daran, dass Taejin diese Haarfarbe an ihm tatsächlich bisher nur aus Bildern oder über Video kannte. "Danke und ja, allein für sein dummes Gesicht war es das wert. Er hätte mich sicherlich am liebsten enterbt, wenn er könnte. Kann er aber nicht, daher ist es ein Genuss." antwortete Hayato belustigt und rollte bezüglich der nächsten Aussage schon grinsend mit den Augen. Das war wieder so typisch für Taejin, dass sich Hayato bereits fragte, warum er so lange gebraucht hatte um ihn wieder zu einer Party zu überreden. Natürlich würde Hayato wie immer zu seiner Arbeit schielen, Taejin würde seinen berühmten Hundeblick aufsetzen, er würde mich sich hadern, Tae würde anfangen zu schmollen und ihn doch noch weich kriegen. So war es immer - seit Jahren. "Ich glaube das Illusion ist eine Spur zu heftig für Jun. Seine Mutter ist wie mein Großvater, du verstehst? Im Gegensatz zu mir hat sich der Kleine nur bis vor kurzem noch nicht dagegen gewehrt bzw. angefangen zu leben. Ich gehe es also taktisch an. Du kennst mich, taktische Planung ist meine Spezialität. Ich werde euch aber einander vorstellen und du hast recht, er hat ein extrem hübsches Gesicht.", erklärte er seinem Freund und grinste. "Da du ja nur Betthasen hast, brauche ich dir die Gegenfrage nicht zu stellen oder ist endlich mal jemand interessantes in dein Leben getreten?", erkundigte sich Hayato neugierig, deute dann aber auf seine Minibar. "Einen Drink?"


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    • Taejin
      Leise lachend konnte Tae sich nur zu gut den wütenden alten Mann vorstellen. Der Koreaner war mit Hayato bereits seit dem Kindergarten sehr eng befreundet und dementsprechend hatte der Chaebol auch so ziemlich alles von ihren Zwistigkeiten zwischen Großvater und Enkel mitbekommen. Dabei hatte er seit je her immer komplett auf der Seite seines besten Freundes gestanden. Wenn es nach ihm ginge würde Hayato sich ja deutlich öfter amüsieren und ein wenig ungezwungener geben, aber schon das Färben seiner Haare war in gewisser Maßen ein großer Schritt für den Jüngeren. Dementsprechend war Taejin so oder so sehr stolz auf ihn. Die beiden waren wirklich sehr verschieden und obwohl sie zusammen mehr oder weniger aufgewachsen waren, hatten sie sich nicht wenig anhand ihrer unterschiedlichen familiären Verhältnisse entwickelt. Und dennoch liebten sie einander wirklich aufrichtig... wenn auch nicht auf die gleiche Art und Weise, wie der ein oder andere vermuten mochte.
      Sie unterhielten sich ein wenig weiter und schließlich kam Tae zu dem eigentlichen Grund seines Besuchs und einer zusätzlichen Einladung von Hayatos süßem neuen Freund. Zu der kleinen Enttäuschung des Weißblonden schlug Hayato zwar letztere Einladung direkt aus, suchte aber zumindest nicht sofort nach Ausflüchten für sich selbst in dieser Hinsicht. Das war kein nein und Taejin sah die Chancen gut, dass sein liebster bester Freund sich tatsächlich überreden lassen würde mitzukommen. "Also hast du dir einen süßen, lieben und unschuldigen Highschool Schüler mit einem hübschen Gesicht geangelt? Ich muss gestehen... obwohl ich dich schon seit immer kenne, hätte ich nie erwartet dass du auf diese Art stehst. Ich meine, solange es legal ist, unterstütze ich dich natürlich voll und ganz, du weckst nur je mehr du von ihm erzählst umso mehr meine Neugierde. Ich kann es kaum erwarten ihn unter die Lupe nehmen zu können.", schnurrte der Ältere neckend und lachte dann leise bei der anschließenden Frage, während er leicht den Kopf schüttelte. "Nicht so ganz. Du weißt ich umgebe mich immer mit hübschen Menschen, aber nicht immer habe ich Glück. Ich habe einen neuen Geschäftspartner. Unfassbar heißer Kerl, dunkle Haare, Katzenaugen und eine Auro die förmlich Bad Boy schreit. Zu schade, dass Geschäftspartner absolut tabu sind.", schmollte der Blonde gespielt und nahm schließlich das Angebot eines Drinks an.
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