❣ Red Thread of Fate ❣ [Rheira & Sanjadi]

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    • ___ Hayato ___
      Zuerst war er bezüglich der Worte erstaunt und das sah man ihm sogar an. In der Tat hatte er diese Worte gerade das erste Mal gehört, aber er empfand es nicht unbedingt als negativ. Warum auch? Es war doch schön, wenn einem schon das Lächeln eines Menschen an dem man Interesse hatte, erfreuen konnte. Als Jun sich dann aber so panisch entschuldigte und aus Verzweiflung anfing zu lachen, musste selbst der junge Geschäftsmann lachen. "Immer mit der Ruhe. Ich mag es wenn du um mich herum lockerer wirst", schmunzelnd schüttelte er den Kopf, da er das nun wirklich nicht erwartet hatte, aber es freute ihn. Zwar wollte er das man ihm Respekt zollte und die Leute auch ein gewisses Maß an dezentem Abstand ihm entgegen brachten, aber es gab auch Momente da wollte er einfach ein junger Mann sein wie alle anderen auch. Dies konnte er eigentlich nur bei seinem geliebten Cousin, seinem besten Freund dem es da ähnlich ging wie ihm und Bethany. Seine persönliche Sekretärin war schon so lange an seiner Seite, dass sie ihn inzwischen sogar tadelte und ärgerte. Gott er liebte diese Frau einfach! Sie war ihm deutlich mehr Mutter als es seine eigene je sein könnte, weshalb er wohl auch auf seine Sekretärin hörte, im Gegensatz dazu seine Mutter gekonnt ignorierte. Nicht weil er es wollte, sondern weil es eben seine Gründe hatte.
      Über die Fahrt war es dann deutlich ruhiger geworden und den Grund hatte Hayato als er an einem großen Parkplatz vor einem nur noch größeren Freizeitpark zum Stehen kam und einen schlafenden Jun entdeckte, in Erfahrung gebracht. Er sah so unschuldig und niedlich im Augenblick aus, noch mehr als sonst. Es fiel dem Blauhaarigen schwer sein Dornröschen jetzt einfach aus dem Schlaf zu reißen, aber dann wäre die Überraschung umsonst gewesen, also beugte er sich zu ihm und versuchte ihn auf die sanfteste Art zu wecken, die ihm in dem Augenblick in den Sinn kam. Zärtlich streichelte er über die Wange des Jüngeren, blinzelte überrascht als sich dieser sich an ihn schmiegte und lächelte sanft. Dieser Tag war es sowas von wert gewesen am Abend zuvor so viele Überstunden geschoben zu haben, dass er heute unbekümmert freinehmen konnte. Zudem überraschte ihn Jun heute in einigen Aspekten die Hayato nicht erwartet hatte, aber begrüßte. Schmunzelnd riss sich Hayato zusammen jetzt nichts aufgrund der verlegenen Reaktion etwas zu sagen, da Jun einfach unfassbar süß war. Stattdessen konzentrierte er sich auf die nächsten Worte des Brünetten. "Ich dachte das könnte dir gefallen."


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    • Jun
      Die Verlegenheit und das Lachen von zuvor hatte Jun mit restlichem Schweigen beiseite geschoben und selbst wenn Hayato diese Situation locker genommen hatte und es ihm nicht übel nahm, dass er so unüberlegt geantwortet hatte, entschied sich Jun weitere Peinlichkeiten zu umgehen, indem er nun schlichtweg die restliche Fahrt schweigen würde. Das klappte genau so lange gut, bis Jun eingeschlafen war und Hayato ihn versuchte an ihrem Zielort zu wecken. Im ersten Moment kuschelte sich der Jüngere etwas mehr an Hayatos Hand, ehe er langsam erwachte und realisierte, dass er sich bereits in die nächste peinliche Situation manövriert hatte. Wie schaffte er das nur? Zu seinem Glück war seine Aufmerksamkeit aber sehr schnell auf den vor ihnen liegenden Freizeitpark gerichtet und alle Sorgen waren augenblicklich vergessen. Es war wirklich ewig her, dass er in einem Freizeitpark war, zuletzt eben als Kind, als er tatsächlich noch mehr Freizeit hatte und das Bogenschießen noch nicht ganz so ernst betrieb, wie es nun der Fall war. Damals hatte er den Sport nur aus Spaß betrieben. "Da hast du tatsächlich nicht ganz unrecht.", murmelte der Brünette begeistert und stieg langsam aus dem Auto aus, um zu den riesigen Achterbahnen hinauf zu blicken. Er wusste nicht, wie gut er Achterbahnen und die anderen Fahrgeschäfte vertragen würde, aber er wollte am liebsten alles davon ausprobieren und konnte es kaum erwarten durch die Eingangstore des Parks zu schreiten. Er fühlte sich plötzlich wieder wie ein kleines, unbeschwertes Kind und es war tatsächlich schön, sich mal keine hundert Gedanken am Tag zu machen, wie produktiv er war und wie er seine Leistungen denn noch verbessern und seinen Trainingsplan effizienter gestalten könnte. "Meinst du wir können alles davon ausprobieren oder gibt es irgendwelche Attraktionen, die du nicht leiden kannst oder nicht verträgst?" Umsichtig wie immer, erkundigte er sich aber natürlich erst einmal nach Hayato, da er ihn ungern zu etwas zwingen wollte, was er selbst nicht mochte.
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    • ___ Hayato ___

      Das war genau die Reaktion, welche sich Hayato gewünscht hatte. Als sie beide ausgestiegen waren und er das Glitzern in den Augen des Jüngeren sah, wusste er das er sich für den Kerl sogar in eine Achterbahn setzen würde. Verrückt, dass gerade Hayato als geborener Analytiker so schnell begeistert von einem anderen Menschen war. Er hatte Jun tatsächlich schneller lieb gewonnen als er geglaubt hatte. Nicht, dass das etwas Negatives wäre aber sich dann in einem Menschen zu täuschen war umso schmerzhafter. Hayato besaß zwar eine überdurchschnittliche Menschenkenntnis und er bezweifelte, dass er mit seinen Einschätzungen falsch lag, aber all das war dennoch im Rahmen des Möglichen. Was solls im Augenblick jedenfalls wollte er einfach nur Zeit mit Jun verbringen und dieses freudige Lächeln machte ihn tatsächlich glücklich. Gott Daiki würde ihn damit ewig aufziehen, das war so sicher wie das Amen in der Kirche. Lächelnd erlaubte sich Hayato eine verirrte Strähne des Dunkelhaarigen hinter dessen Ohr zu streichen "Wir fahren alles was du möchtest und worauf du Lust hast", versprach er ihm und deutete zum Eingang. "Komm, lass uns hereingehen." mit einem charmanten Lächeln hatte Hayato der freundlichen Ticketverkäuferin die ihn mit geröteten Wangen anstarrte den Eintritt für sie beide bezahlt und befand sich dann mit dem Brünetten inmitten des bunten Trubels. "Worauf hast du zuerst Lust?", hakte der Blauhaarige nach. "Ich möchte, das du wirklich Spaß hast, also keine falsche Scheu okay?" Hayato steuerte eine große Karte an, welche sich am Eingang befand und auflistete, was man hier alles machen konnte. Die Auswahl war gigantisch. Die typisch klischeehafte Tafel war auf irgendeinem Kunststoff aufgedrückt, verdeutlichte aber dennoch sinngemäß die einzelnen Wege und die Attraktionen die es gab. Im Zentrum des Freizeitparks gab es wohl sogar eine riesige Parkanlage mit einem See, auf dem man Ruderboot fahren konnte. Hayato hatte sofort das Bild eines Schwans im Kopf. Bei dem Gedanken hätte er sich fast selbst ausgelacht. Würde es einen Flamingo geben, würde er eindeutig diesen wählen, allein zum Trotz um das Klischee zu brechen. Kindisch? Ein wenig aber das hier war ein Freizeitpark und nicht nur Jun würde hier seinen Spaß haben.


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    • Jun
      Seine Rücksicht ging soweit, dass er sich bei Hayato erkundigte, welche Attraktionen dieser weniger mochte oder nicht vertrug. Da der Ältere dem Brünetten da aber offensichtlich ganz die freie Wahl ließ, holten sie sich schnell am Schalter Tickets und hielten kurz darauf auch schon vor einer Parkkarte an, auf der alle Attraktionen verzeichnet waren. "Alles werden wir nicht schaffen, dafür haben wir zu wenig Zeit. Also würde ich mich hauptsächlich für Fahrgeschäfte mit viel Adrenalin entscheiden. Also alle Achterbahnen, die Wikingerschaukel, die Geisterbahn... vorausgesetzt du kommst damit klar. Ich weiß nicht jeder verträgt Achterbahnen und ich bin mir ja nicht einmal sicher, ob ich es selbst so gut vertragen werde, aber es sieht nach unfassbar viel Spaß aus.", meinte der Brünette leicht lächelnd und vergaß tatsächlich fast, dass er hier ein Date mit einem reichen Geschäftsmann hatte, der ihn vor wenigen Wochen fast über den Haufen gefahren hatte. Wie genau war es noch gleich hierzu gekommen? Das war eine Frage, die könnte Jun wahrscheinlich nicht einmal nach reiflicher Überlegung beantworten. Aber das alles hier fühlte sich so erstaunlich natürlich an und vielleicht wünschte sich auch eine kleine Stimme in Jun sich mal ein wenig Spaß und Sorglosigkeit, während er nicht darüber nachdachte, wie er seine Zeit verbracht, ob er produktiv war, mit wem er unterwegs war und was richtig und was falsch war. Ein Date mit einem attraktiven Mann? Man durfte ja wohl durchaus noch klein träumen...
      "Wenn es dir nichts ausmacht, würde ich dann gerne mit einer Achterbahn beginnen, damit wir gleich wissen, ob wir noch weitere testen können oder ob es uns danach komplett schlecht geht." Sein Blick glitt zur ersten nahegelegenen Achterbahn, an der tatsächlich nur eine kleine Schlange an Menschen anstand und mit einem Lächeln auf den Lippen deutete der Jüngere auf jene Attraktion, während er wieder zu Hayato blickte. "Was sagst du? Wollen wir?"
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    • ___ Hayato ___

      Und natürlich musste Jun ein Achterbahnfan sein, er hätte es wissen müssen. Manchmal war sein Karma schon ein echtes Miststück und er fragte sich für welche böse Tat, man sich mit dieser Aktion wieder gerächt hatte. Da er sich aber für Jun selbst in so eine Horrorapparatur setzen würde, würde er seine Abneigung gekonnt verbergen. Ein Pokerface aufzusetzen, war schließlich eines seiner Talente und er wurde direkt belohnt. Jun siezte ihn nicht mehr, was Hayato als immensen Erfolg verbuchte und ihn innerlich ungemein freute. Da war eine Achterbahn wirklich lachhaft, wenn er dafür so ein strahlendes Gesicht von Jun sehen durfte. Dieses freudige Lächeln, diese Lockerheit die Jun garantiert seit Ewigkeiten nicht mehr erlebt hatte. Hayato war ungemein froh, dass er sich für einen Freizeitpark und nicht für ein Erlebnisbad entschieden hatte. Er war wirklich stolz auf sich, immerhin hatte er auf einen süßen Jun in Schwimmsachen verzichtet und das war ein herber Verlust. Das würden sie eindeutig das nächste Mal machen! Jun erinnerte ihn in diesem Augenblick endlich wieder an einen jungen Menschen und das er sich so freute, ließ Hayatos Herz glatt höher schlagen. Nein ernsthaft bei diesem schönen lächeln bekam selbst der harte Geschäftsmann Herzklopfen. Wie konnte er bitte zu so einem Kerl Nein sagen? Hayato war ja selbst erstaunt, dass er eine solche Sympathie für einen Menschen hegen konnte, denn er kaum kannte. Allerdings hatte sich der Blauhaarige auch vorgenommen, ihn kennenzulernen."Ich habe nichts dagegen, lass uns gehen", lächelte er ihn warm an und folgte Jun daraufhin zu diesem Albtraum auf Schienen.


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    • Jun
      Nachdem schnell entschieden war, welches Fahrgeschäft sie als erstes besuchen würden, schleifte Jun Hayato auch schon mit zur ersten Achterbahn und tatsächlich dauerte es nicht lange, da saßen sie auch schon zusammen in einem der Wagen. Jun war an sich ziemlich aufgeregt und freute sich auf die Fahrt, wenngleich er das Gefühl nicht los wurde, dass Hayato diese Freude nicht ganz so gerne teilte. Während sich die Bahn also in Bewegung setzte und langsam immer höher fuhr, wirkte der Ältere von Sekunde zu Sekunde sichtlich unwohler und als sie am höchsten Punkt ankamen und die Bahn plötlich im neunzig Grad Winkel auf höchster Geschwindigkeit hinunter sauste, spürte Jun plötzlich Hayatos Hand um seine eigene, nach welcher er wohl instinktiv gegriffen hatte. Für einen Moment blickte Jun tatsächlich leicht lächelnd zu dem Mann neben sich... und dann setzte die Geschwindigkeit und die Bewegung in Verbindung mit der Höhe auch schon seinem Magen zu und der Jüngere wurde schlagartig kreidebleich. Er hielt bis zum Schluss der Fahrt durch, war sogar irgendwie stolz auf sich, dass er sich nicht übergeben hatte und als er nun mit Wackelpuddingbeinen aus dem Wagen stieg, krallte er sich förmlich an Hayatos Arm, da er nicht darauf vertraute ohne Hilfe stehen bleiben zu können. Ihm war sämtliche Farbe aus dem Gesicht gewichen und alles drehte sich um ihn, während er weiterhin an seinen Magen apellierte sich verdammt noch einmal zu beruhigen. "Nie wieder...", flüsterte der Brünette beinahe ehrfürchtig, während er sich von Hayato zur nächstgelegenen Parkbank schleifen ließ und sich dort erst einmal kurz hinlegen musste, um seinen Kreislauf wieder zu beruhigen. "Ich kann nicht nachvollziehen, warum Leute Achterbahnen mögen...", murmelte er daraufhin voller Unverständnis mehr an sich selbst gerichtet und lächelte schließlich Hayato schwach an, während er weiter tief Luft holte. "Du hättest mir sagen können, dass du auch kein Fan von Achterbahnen bist. Du sahst gerade alles andere als glücklich aus."
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    • ___ Hayato ___

      Von wegen er besaß ein Pokerface! Seine sonst so perfekte Haltung war sprichwörtlich für die Katz, kaum saß er in dieser Höllenapparatur. Am Anfang hatte er tatsächlich noch den naiven Gedanken gehegt, er würde das ganz cool überleben und niemand würde mitbekommen, dass er panische Angst vor diesem beschissenen Gerät hatte - tja so viel dazu. Kaum waren sie an der Spitze angekommen, verließ ihn neben dem Mut auch seine Gesichtsfarbe. "Ich werde sterben....", flüsterte er leise und kaum hörbar, schickte tausend Stoßgebete in den Himmel und bat jeden Shintogott, der ihm gerade auf die schnelle einfiel um seinen Segen und Erbarmen für all seine bösen Taten. Nun das hielt dieses Ding nicht davon ab, mit keine Ahnung wie vielen km/h hinab zu sausen, woraufhin Hayato instinktiv nach der Hand von Jun griff. Wenigstens hatte er es geschafft nicht zu schreien, das hätte sein Stolz nämlich nicht überlebt, aber er hatte es halbwegs cool überstanden. Nun so fern man es als cool bezeichnen konnte, dass er kaum war der Wagen zum Stehen aussah, als hätte er alle Staffeln von the Walking Dead und Game of Thrones in einem durchlebt. Allerdings wirkte Jun auch nicht mehr ganz so lebendig, was Hayato wohl so auffassen konnte, dass sie heute keine Achterbahn mehr fuhren. Habt Dank ihr Götter! Hayato atmete nochmal tief durch, versuchte sich irgendwie zu fassen, während er sein Haar richtete, das wahrscheinlich in alle Himmelsrichtungen ab stand und half dann seiner Begleitung auf eine der angrenzenden Parkbänke. Dort legte sich der Brünette direkt hin und Hayato ließ sich neben ihn plumpsen wie ein Sack Reis. Ja, er konnte auch nicht verstehen, was Leute an diesen Höllenteilen fanden. Er erwiderte das Lächeln aber sanft. "Wie hätte ich das sagen können, wenn du so glücklich ausgesehen hast? Das war es mir wert.", sanft strich er Jun über die Wange. "Ich hole dir eine Flasche Wasser, ja?"


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    • Jun
      Es war ein absoluter Segen gewesen aus der Achterbahn auszusteigen und zu wissen, dass er nie wieder in dieses Teufelsding musste und zum Glück ging es Hayato da ähnlich. Jun hätte es sich nicht verzeihen können, wenn der Ältere auf diesem Fahrgeschäft den Spaß seines Lebens gehabt hätte, während Jun sich zusammenreißen musste, um nicht seinen gesamten Mageninhalt auf der Stelle zu entleeren. Doch diese Würde würde er vorerst noch bewahren. Wenn er sich nun vor Hayato übergab, könnte er schließlich gleich im Boden versinken und am besten nie wieder auftauchen. Stattdessen hatten sie sich auf einer Bank niedergelassen und während der Brünette versuchte langsam wieder seinen Kreislauf anzukurbeln, erkundigte er sich bei dem Blauhaarigen, warum dieser denn nicht gesagt hatte, dass er kein Fan von Achterbahnen war. Die Antwort darauf ließ Jun allerdings noch ein wenig mehr lächeln und so langsam aber sicher schien er zu vergessen, mit wem genau er hier aus war und dass sie sich eher auf ungewöhnliche Art und Weise kennengelernt hatten. Unbewusst behandelte der Jüngere diesen Ausflug tatsächlich als eine Art Date und mal ehrlich... Hayato tat auch nicht unbedingt etwas, dass ihm vom Gegenteil überzeugen könnte. Als er anbot Jun etwas Wasser zu holen, nickte der Brünette langsam und während Hayato aufgestanden war, um besagte Flasche Wasser zu besorgen, hatte Jun sich auf der Bank langsam aufgerichtet. Es ging ihm etwas besser. Ihm war bei weitem nicht mehr so schwindelig und schlecht und so langsam befürchtete er auch nicht mehr sein Frühstück wieder in den angrenzenden Mülleimer spucken zu müssen. Während er sich also langsam beruhigte, beobachtete er entgeistert einige Kinder, die lachend aus jener Achterbahn ausstiegen, die Hayato und Jun eben auch genommen hatten und der Brünette fragte sich in diesem Moment ernsthaft, was mit diesen Kindern nur falsch lief, dass sie solch eine verzerrte Wahrnehmung von Spaß hatten und sofort noch einmal mit diesem Ding fahren wollten.
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    • ___ Hayato ___

      Selbst wenn Hayato weiterhin in diese Albträume hätte steigen müssen, für dieses Lächeln hätte er es wahrscheinlich getan. Mal ehrlich, wusste Jun eigentlich wie süß er war, wenn er solch ein Lächeln aufsetzte? Wahrscheinlich nicht. Hayato hatte sich ohnehin vorgenommen, dass Jun heute einen wundervollen Tag hatte und all seine Verpflichtungen vergaß. Der junge Geschäftsmann wusste selbst, wie schwer das war, aber auch wie wichtig. Diese Auszeit nahm er sich beispielsweise wenn er bei Daiki war oder mir Sherazade joggen ging. Jun wirkte wie jemand, der nie auch nur daran dachte sich etwas Gutes zu tun, also würde ihn Hayato eben dazu zwingen. Am Ende kippt ihm sein Schulkapitän noch um. Aber war es wirklich so simpel wie Daiki gesagt hatte, jemanden toll zu finden? Er kannte Jun kaum, musste aber ständig an ihn denken und nahm sich Zeit für Dates, die er nicht hatte. Wahrscheinlich war es tatsächlich so einfach...
      Es war ja nicht so, als wäre Hayato noch nie in einer Beziehung gewesen oder verliebt, aber diese haben nie lang gehalten, weil er einfach keine Zeit hatte und Hayatos Gefühle waren schnell abgekühlt, weil es wahrscheinlich keine echten waren. Vielleicht war er tatsächlich in all den Jahren nie richtig verliebt gewesen und seine Kurzzeitbeziehungen lediglich kleine Abenteuer? Wer weiß. Das hier jedenfalls war anders und Hayato konnte gar nicht anders, als vor sich hin zu lächeln, während er zu einem Kiosk ging, der glücklicherweise gegenüber lag und dort zwei kleine Wasserflaschen kaufte. Als er zu Jun zurückkehrte und den perplexen Blick von dem Brünetten erkannte, welchen er auf die Kinder richtete, musste der Blauhaarige lachen. "Vielleicht werden wir einfach alt Jun?", meinte er amüsiert und reichte ihm die Flasche entgegen. "Geht es dir wieder besser?"


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    • Jun
      Nun gut, er hatte gehofft dass seine erste richtige Erfahrung mit einer Achterbahn toll werden würde, aber wenigstens konnte er nun behaupten es mal ausprobiert zu haben und er war ganz und gar nicht scharf darauf diese Erfahrung zu wiederholen. Er rechnete es Hayato allerdings sehr hoch an, dass dieser auch für ihn den Tag über gelitten hätte, wenn Jun seinen größten Spaß daran gefunden hätte. Er verstand noch immer nicht so genau, weshalb der Ältere so nett zu ihm war und offenbar wirklich versuchte ihn näher kennenzulernen, aber er würde lügen, würde er behaupten er fände es nicht schön. Obwohl Jun schon erstaunlich oft offiziell jemanden gedatet hatte, war es nie wirklich zu tatsächlichen Dates gekommen und nicht selten war Juns erstes Date mit einer seiner Ex-Freundinnen auch gleich das letzte und manchmal war es eben noch nicht einmal zu einem Treffen in der Zeit gekommen. Aber bisher hatte auch nie jemand auf ein Date bestanden, ohne irgendwelche Widerworte zu akzeptieren. Sowie Jun diese Situation unter Druck gesetzt hatte und er sich im ersten Moment maßlos überfordert fühlte, genoss er es doch durchaus und selbst wenn er sich gerade fast übergeben hätte, wollte er gerade auch nirgendwo anders sein. Nur sein Gewissen tief in ihm ermahnte ihn, dass dieser Ausflug ganz und gar nicht produktiv war und ihm dadurch wichtige Zeit zum Trainieren geraubt wurde. Doch er kämpfte diese Stimme vorerst herunter. "Bitte rede nur von dir. Ich bin gerade erst volljährig geworden. Ich sehe mich ganz sicher noch nicht als zu alt an.", murmelte er mit einem schwachen Lächeln auf den Lippen, während er das Wasser entgegennahm und nachdem er den Verschluss geöffnet hatte, einen großen Schluck trank. Langsam setzte er die Flasche wieder von seinen Lippen ab und nickte dann vage. "Deutlich besser. Danke. Offenbar ist mein Magen kein großer Fan von der Geschwindigkeit und dem vielen Auf und Ab. Wir können es also gerne etwas ruhiger angehen lassen. Gibt es irgendeine Attraktion die du sehr gerne magst?"
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    • ___ Hayato ___

      Bei der überraschend schlagfertigen Antwort seines Dates musste Hayato herzlich lachen. "Oh, Verzeihung junger Mann.", neckte er ihn amüsiert und setzte sich dann neben der Brünetten, nachdem er sich nach dessen Wohlergehen erkundigt hatte. Zwar war ihre erste Fahrt ein Reinfall gewesen, aber er hoffte das Jun nicht den Spaß verlor oder es ihm jetzt hundeelend ging und sie den Ausflug abbrechen mussten. Glücklicherweise schien Jun aber halbwegs wieder auf den Beinen zu sein. Hayato schraubte den hellblauen Verschluss seiner eigenen kleinen Wasserflasche auf und nahm einen kräftigen Schluck des erfrischenden klaren Wassers. Als sich seine Begleitung danach erkundigte, was er gerne fuhr, musste er einen Moment überlegen. "Oh, ich mochte diese Drehtassen immer", lächelte er Jun zu. Auch für Hayato war es wirklich eine gefühlte Ewigkeit her, dass er in einem Freizeitpark war. Das letzte Mal als er 12 war mit Daiki und seinem Vater. Hayato erinnerte sich wahnsinnig gerne an den Tag zurück. Er war als Kind sehr geschickt in der Schießbude gewesen, ob er das immer noch konnte, wusste er nicht, aber er hatte seinem kleinen Cousin ein riesiges Stofftier geschossen, weil dieser so lange geweint hatte, da er eine Attraktion nicht fahren durfte, weil er eben noch zu jung war. Hayato erinnerte sich heute noch an die strahlenden Augen und wie Daiki stolz das Plüschtier getragen hatte, welches fast so groß war wie er selbst. Allgemein hütete der Blauhaarige solche Erinnerungen wie Schätze. "Lass uns, sobald du auch wieder sicher auf den Beinen bist, ein wenig durch den Park laufen. Wir finden garantiert etwas Spannendes.", schlug er Jun mit einem sanften Lächeln vor.


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    • Jun
      Er musste leicht lachen, ehe er ein Schluck Wasser nahm und es ihm nun tatsächlich deutlich besser ging. Er würde die Achterbahnfahrt sicher nicht noch einmal wiederholen, aber daran hatte Hayato wohl auch absolut kein Interesse und vielleicht war es auch besser wenn ihr Date vielleicht nun ein wenig ruhiger ablaufen würde. So würden sie womöglich sogar ein wenig mehr miteinander reden können und natürlich war Jun nicht wenig daran interessiert etwas über den anderen zu erfahren, selbst wenn er niemand war, der andere großartig ausfragte oder immerzu aussprach, was ihm gerade im Kopf herumschwirrte. Ansonsten hätte er Hayato längst mit der Frage erschlagen, ob dies ein wirklich richtiges Date war, wie man es nun einmal kannte oder ob dies nur ein rein freundschaftliches Treffen war, dass der Ältere eben als Date bezeichnete. Nicht, dass Jun diese Frage überhaupt jemals stellen könnte. Schließlich würde es unfassbar peinlich für ihn werden, sollte die Antwort lauten, dass dies nur rein freundschaftlich war und absolut nichts bedeuten würde. "Dann lass uns später mit den Drehtassen fahren, wenn mein Kreislauf sich wieder komplett beruhigt hat. Wir können aber gerne jetzt schon durch den Park laufen." Jun erhob sich von der Parkbank und tatsächlich hatte sich sein Gleichgewichtssinn weitestgehend wieder beruhigt und er musste sich nicht länger bei jemandem abstützen, um aufrecht bleiben zu können. Es wäre auch zu schade gewesen, wäre Jun nach der ersten Attraktion direkt erledigt und könnte sich den Rest des Tages davon absolut nicht mehr erholen. Dann würden sie es eben ruhiger angehen und die entspannteren Attraktionen besuchen. Das war vielleicht ohnehin besser, da die meisten Menschen sowieso bei den Achterbahnen anstanden, um die die beiden Jungs von nun an einen riesigen Bogen machen würden. "Na komm... lass uns etwas finden, was uns beiden Spaß macht."
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    • ___ Hayato ___

      "Weißt du eigentlich, dass du ein wunderschönes Lachen hast? Ich hoffe das ich dich heute öfter lachen sehen werde", lächelte Hayato ihm charmant zu, wartete darauf das sich seine zuckersüße Begleitung erhob, damit sie zusammen durch den Park schlendern konnten, was ihren Kreislauf sicherlich wieder ankurbelte. Gemeinsam mit dem Brünetten lief er also durch die dicht befühlte Menschenmenge, welche sich glücklicherweise schnell wieder verteilte um sich an den verschiedenen Attraktionen anstellen. Hayato empfand diesen Freizeitpark als wirklich schön angelegt. Es reihten sich nicht Gerätschaft an Gerätschaft, sondern immer wieder hatte man botanische Elemente eingefügt. Mal gab es einen riesigen von Efeu besetzten Baum inmitten eines Weges oder eine riesige Blumenwiese, welche mit ihren Farben ein Bild darstellte. Gerade waren sie an einem Blumenbild vorbeigelaufen, dass ein Schloss darstellte. Als Hayato einen wunderschönen Springbrunnen entdeckte, der ihn ein wenig an die Hochbarockzeit erinnerte, hielt er inne und betrachtete die fein verarbeiten muschelähnlichen Ornamente, die man dort verarbeitet hatte. Ja, das war perfekt, vor allem mit dem kleinen Schloss im Hintergrund. Darum schnappte Hayato sanft das Handgelenk von Jun und zog diesen an seine Seite. "Lass uns ein Foto gemeinsam machen Jun. Ich möchte diese Erinnerung mit dir festhalten." mit einem wunderschönen Lächeln strahlte er den jungen Mann an, legte einen Arm um seine Hüfte, ehe er sein Handy heraus fischte und ein Foto von ihnen machte. Erst ein normales und beim zweiten erlaubte sich Hayato ihm einen Kuss auf die Wange zu drücken und den Auslöser zu betätigen. Er zwinkerte Jun amüsiert zu. "Ich schicke dir die Bilder heute Abend." sein Blick wanderte kurz an ihm vorbei. "Sieh mal ein Zuckerwattestand. Zucker hilft dem Kreislauf, hast du Lust? Ich habe das ewig nicht mehr gegessen", schlug er ihm dann vor.




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    • Jun
      Hayato schien ihn durchgehend unvorbereitet zu erwischen, denn die Worte über Juns schönes Lachen, ließen den Jüngeren wieder innehalten und er musste sich gerade ernsthaft zusammennehmen nicht verlegen zu werden. Das passte doch so gar nicht zu seiner sonst so gefassten und coolen Art und er konnte sich auch nicht erinnern, dass er zuvor bereits so verlegen durch eine einzelne Person wurde. Nun gut, bisher war er aber eben auch noch nie mit einem Kerl ausgegangen, geschweige denn hatte einer mit ihm geflirtet. Das war es doch, was Hayato hier tat, oder? Flirten? Zumindest wirkte es so auf Jun, aber er fand es sicher nicht schlecht. Es war... durchaus ganz schön.
      Eine Weile spazierten sie gemeinsam durch den Freizeitpark, erkundeten neben den Attraktionen auch die ruhigeren Ecken des Parks, ehe der Ältere schließlich einen romantisch-kitschigen Brunnen erreichte, vor dem er unbedingt ein Selfie mit Jun machen wollte. Klar, das war ganz sicher nicht das erste Selfie, dass er mit einer Person machten und während er selbst nie unbedingt dazu neigen würde von sich aus Selfies zu machen, störte es ihn auch nicht unbedingt, wenn jemand eines mit ihm machen wollte. Und soweit er wusste hatten auch einige seiner ehemaligen Freundinnen welche mit ihm gemacht, nachdem sie zusammenkamen. Aber noch nie hatte jemand dabei einen Arm um seine Hüfte gelegt und ihm einen Kuss auf die Wange gegeben. Jun war sich selbst nicht sicher, ob er auf den Fotos gerade gelächelt hatte, oder Hayato schockiert anblickte, denn bei dem Jüngeren herrschte für einen Moment absoluter Leerlauf im Kopf, ehe ihm langsam dämmerte: mit einem rein geschäftlichen Treffen und einem Ausflug unter einfachen Bekannten hatte das hier absolut gar nichts mehr zu tun und die Wahrscheinlichkeit, dass Hayato wirklich mit ihm flirtete stieg von Minute zu Minute an und ließ Jun immer weniger daran zweifeln, dass dies ein wirklich richtiges Date zwischen ihnen war. Während Hayato ihm versprach ihm die Bilder später zu schicken, nickte Jun nur langsam und entschied sich sein Gedankenchaos besser auf heute Abend zu verschieben und stattdessen den Tag einfach zu genießen, ohne weiter unnötig darüber nachzudenken. Er fing sich also langsam wieder und als der Ältere fragte, ob Jun Lust auf Zuckerwatte hätte, starrte der Brünette für einen Moment den süßen kleinen Stand mit der kunterbunten Zuckerwatte an, ehe er zu Hayato aufblickte. "Ich glaube, ich habe noch nie Zuckerwatte gegessen."
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    • ___ Hayato ___

      Hayato genoss dieses Date wirklich in vollen Zügen und er hätte nicht gedacht, dass er es schaffen würde einen ganzen Tag mal nicht an die Arbeit zu denken und an all die Meetings die ihm morgen noch blühten. Gerade hatte er wirklich einfach nur Spaß und fühlte sich wie ein normaler Student und nicht wie ein junger Millionär dessen Gesicht bald wieder eine Zeitschrift zierte, für die er nächste Woche ein Fotoshooting anstehen hatte. Hayato konnte sich nicht daran erinnern, wann er eigentlich zugestimmt hatte, als Model herzuhalten. Er hätte darauf herzlich wenig Lust, aber die Kunden mochten so etwas, also musste er seine Launen für sich behalten und dies dulden. Es gab weitaus schlimmeres. Warum sie ihn aber als einer der reichsten und gutaussehendsten Bachelors betitelten war ihm nach wie vor ein Rätsel. Er hatte den Abschluss ja noch nicht mal in der Tasche. All das rückte aber an diesem Mittag in weitere Ferne und je mehr Zeit er mit Jun verbrachte, desto mehr musste er sich eingestehen, dass er diesen Jungen unfassbar gern hatte und sich deutlich mehr für ihn interessierte, als nur für einen Geschäftspartner. Nun mit einem Geschäftspartner würde er auch niemals in einen Freizeitpark gehen oder Selfies vor einem romantischen Brunnen schießen. Apropos Selfie. Jun sah so unfassbar niedlich auf dem Bild aus, dass Hayato leicht lachte. "Gott, du bist so niedlich Jun." lächelte er ihm zu und deutete dann auf einen Zuckerwattestand, denn er ein paar Meter von ihnen gesichtet hatte, in dem tatsächlich eine Verkäuferin mit passend rosa langen Haaren und strahlend blauen Augen, die schwer nach farbigen Kontaktlinsen aussah, gerade die Kinder glücklich machte, in dem sie rosa Wolken auf Holzstäbe zauberte. Als ihm Jun berichtete, dass er tatsächlich noch die Zuckerwatte gegessen hatte, sah er ihn mit großen Augen an. "Okay, das wird sofort geändert." er schnappte sich also seine Begleitung und besorgte für sie beide jeweils einen großen rosa Zuckertraum, den er stolz in die Hand des Brünetten drückte, während die Verkäuferin sie beide kichernd beobachtete.


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    • Jun
      Ein leichtes Lächeln umspielte Juns Lippen, als Hayato ihm sagte, wie niedlich er sei, doch selber erwiderte er nicht weiter daraufhin. Stattdessen versuchte er das Thema zu wechseln und als er gerade vorschlagen wollte, sie sollten beide weitergehen, schlug Hayato auch schon vor Zuckerwatte zu essen, was Jun in seinem Leben tatsächlich noch nie probiert hatte. Zumindest konnte er sich nicht daran erinnern. Seit über zehn Jahren war Zucker in seiner Diät weitestgehend verboten und davor war er auch kaum auf irgendwelchen Rummeln oder in Freizeitparks gewesen. Und da Zuckerwatte ja im Endeffekt nichts anderes als eingefärbter Zucker war, hatte seine Mutter schon vor seinem intensiven Sporttraining soetwas nie gutgeheißen. Dass er nun mit achtzehn Jahren das erste Mal Zuckerwatte probierte, mochte für einige Leute schockierend und unverständlich sein, aber er hatte bis jetzt auch ganz gut überlebt. Nichtsdestotrotz war die Neugierde nun umso größer und so folgte er Hayato zu besagtem Stand, an dem ihnen eine junge Frau mit pinkem Haar die Zuckerwatte fertig machte und ihnen jeweils eine gab. Unsicher, ob Jun direkt in die Zuckerwatte hineinbeißen oder mit den Fingern etwas von der Wolke herauslösen sollte, um es dann in seinen Mund zu stecken, blickte er erst zu Hayato, entschied sich dann aber einfach für Zweiteres und zupfte an der Wolke etwas, um sich schließlich den fluffigen, klebrigen Zucker in den Mund zu stecken. Für einen Moment weiteten sich seine Augen überrascht, ehe er auch schon zügig mehr von der Zuckerwatte ablöste und es sich sogleich in den Mund schob, nur um anschließend leicht zu stöhnen, weil es so lecker war. Klar. Es war ja eigentlich nur Zucker, aber es war dennoch himmlisch und der Brünette konnte gar nicht genug von dem rosa Zeug bekommen. Wann hatte er das letzte Mal soetwas leckeres gegessen? Der Kuchen war letztens ja schon extrem lecker gewesen, aber das hier war noch mal eine ganz andere Kategorie für ihn. Warum hatte man ihm soetwas himmlisches nur all die Zeit vorenthalten? Absolute Frechheit.
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    • ___ Hayato ___

      Hayato würde schon dafür sorgen, dass der Junge anfing zu leben. Er sah sich in vielen Momenten wirklich sehr oft selbst in dem Brünetten und wenn er nicht irgendwann die Reißleine gezogen hätte, wäre er ebenso eine Marionette seines Großvaters geworden wie es Jun von seiner Mutter war. Hayato bereute keine Sekunde seine Entscheidung und er hatte auch ohne die Predigten seines Alten Karriere gemacht, weit aus mehr als er. Ja, er mag zwar die Hotelkette gegründet haben, aber Hayato leitete sie inzwischen und das deutlich effektiver. Sie waren weitaus bekannter geworden, machten mehr Umsatz und waren deutlich moderner. Hayato war der festen Überzeugung, würde Jun seinen Sport freiwillig ausüben, ohne Druck von Zuhause wäre er sogar noch besser. Druck blockiert einen in seiner Entwicklung, zumindest war das die Überzeugung des Blauhaarigen. Dieser Freizeitpark erschien ihm immer mehr und mehr eine gute Idee zu sein und er unterdrückte den Drang sich lobend auf die Schulter zu klopfen. Das wäre sicherlich äußerst verstören. Aber mal ehrlich dieses wunderschöne Lächeln von Jun war es wert gewesen und Hayato hoffte, dass er ihn wenigstens etwas glücklich gemacht hatte. Als er für sie beide also Zuckerwatte besorgte und Jun genüsslich die Süßspeise förmlich anhimmelte, lächelte er sanft. "Siehst du, es gibt Dinge die muss man getestet haben.", schmunzelte er und zupfte sich selbst etwas Zuckerwatte ab. Es war allerdings auch für Hayato verdammt lange her, dass er so etwas gegessen hatte. "Wollen wir ein wenig weiter laufen?"


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    • Jun
      Vergnügt aß der Brünette seine Zuckerwatte weiter und es war schon erstaunlich, aber allein diese Süßspeise machte den gesamten Tag für ihn perfekt und egal was nun noch passieren würde, dies war definitiv einer der besten Tage, die Jun seit sehr langer Zeit hatte. Sein schlechtes Gewissen war mittlerweile so leise in seinem Kopf, dass er fast vergaß, weshalb er überhaupt ein schlechtes Gewissen haben müsste und die Zeit die er mit Hayato verbrachte war tatsächlich sehr schön. Dies war definitiv eine mehr als willkommene Abwechslung von Juns normalem Alltag und unabhängig davon, welche Art dieses Date nun war und was all das zu bedeuten hatte... er genoss es einfach nur voll und ganz. Während er also weiterhin an seiner Zuckerwatte zupfte und diese beinahe für seinen Geschmack viel zu klein war, entschieden sich die beiden ihren Weg endlich fortzusetzen und ein wenig weiter durch den Park zu spazieren, während sie diese pinken Wolken aus Zucker verzehrten.
      "Danke für das hier... also nicht die Zuckerwatte, sondern alles. Der Freizeitpark, dieser Tag, das Date... mir war bis jetzt nicht wirklich bewusst gewesen, dass ich soetwas schon lange gewollt habe." Während er sprach, beobachtete er Hayato aus den Augenwinkeln, welcher neben ihm herlief. Indem er ihn nicht direkt ansah, hoffte Jun fast, seine Worte würden ein wenig beiläufiger klingen und nicht so, als hätte der Brünette Hayato sein ganzes Leben und jenes seiner Nachfahren zu verdanken, doch ihm war bewusst, dass es Hayato höchstwahrscheinlich nicht entging, wieviel Jun das hier wirklich bedeutete und wie groß seine Dankbarkeit dafür nun einmal war.
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    • ___ Hayato ___

      Er würde lügen würde er behaupten, all das nur für Jun zu tun, dazu war Hayato doch zu sehr Geschäftsmann. Er hatte ja ebenfalls etwas davon. Erstens hatte der Blauhaarige ungemein Spaß, die Abwechslung tat auch ihm gut und zweitens wollte er Jun unbedingt wiedersehen. Hayato hatte Interesse an ihm und das war mehr als nur offensichtlich. Der Ältere hatte auch keinerlei Grund dies zu verstecken, wozu auch? Hayato war schon von Kindesbeinen an eine ungemein selbstbewusste Person und er machte kein Geheimnis aus dem was er wollte oder wen er wollte. Wenn es nicht gerade um geschäftliche Dinge ging und man einigen Kunden mit Süßholzraspeln bezirzen musste, sagte der Blauhaarige chronisch was er dachte. Man hatte nur dieses eine Leben und Hayato lebte nach der Philosophie das man daraus das Beste machen musste, damit man nichts zu bereuen hat. Ein wenig widersprüchlich, wenn man bedenkt wie wenig Freizeit der Blauhaarige hat. Eine ewige Diskussion, welche er mit Daiki dazu führte. Als er gemeinsam mit Jun also so durch den Park schlenderte und sie ihre Zuckerwatte aßen, konnte er gar nicht anders als bei den Worten welche Jun daraufhin an ihn richtete förmlich zu strahlen. Weil das wahrscheinlich doch etwas merkwürdig wirkte, wie glücklich er Jun dabei anfunkelte, räusperte er sich leicht und lächelte ihn stattdessen sanft an. Es war unglaublich was dieser Kerl mit ihm machte. Selbst der sonst so kontrollierte Hayato hatte das Gefühl nicht ganz Herr seiner Emotionen zu sein, wenn es um Jun ging. Sie kannten sich kaum, wie konnte das so schnell gehen? "Es wird nicht das letzte Date sein. Ich danke dir ebenfalls, ich habe wirklich Spaß und es werden noch mehr solcher Momente folgen, wenn du das möchtest." antwortete er Jun ehrlich, ehe sein Blick dann an etwas hängen blieb, an das er vorhin noch gedacht hatte und fast schon lachen musste. Eine Schießbude! "Das habe ich ewig nicht mehr gemacht. Was möchtest du haben Jun? Ich versuche mein Glück."


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    • Jun
      Zu schnell beendete Jun seine Zuckerwatte und warf fast schon traurig darüber, dass die Zuckerwatte alle war, den zurückgebliebenen Holzspieß in den nächstgelegenen Mülleimer, ehe sie ihren Weg fortsetzten und Jun sich aufrichtig für den heutigen Tag bedankte, was Hayato sogleich als Chance nahm, um zu implizieren mit dem Jüngeren noch auf weitere Dates gehen zu wollen. "Ich hätte nichts dagegen, solange du mich nicht jedes Mal so komplett überrumpelst.", murmelte der Brünette daraufhin leise lachend und folgte Hayatos Blick, als dieser begeistert auf einen Schießstand deutete und beinahe wie ein kleines Kind euphorisch schien einen Preis für Jun zu gewinnen. Für einen Moment blickte der Jüngere Hayato leicht perplex an, konnte sich dann aber das anschließende amüsierte Grinsen aber nicht verkneifen und nickte dann leicht, während er seine Hände in seinen Hosentaschen vergrub. So... Hayato wollte für ihn also am Schießstand einen Preis gewinnen. Jun wollte nicht ganz ausschließen, dass der Ältere in dem Moment vergaß, was Juns Leidenschaft und seine Berufung war, aber er wollte dem Älteren den Spaß und diesen Stolz nicht ganz nehmen und es könnte vielleicht auch nicht schaden Hayato ein wenig danach aufzuziehen. Bisher hatte Jun sich immer mehr gefühlt, als wäre er nur ein kleines Kind, neben dem erfolgreichen und gutaussehenden Geschäftsmann und es könnte in diesem Moment durchaus dem Ego des Brünetten schmeicheln, wenn er selbst mal zeigen konnte was er drauf hatte. Aber besser er würde Hayato vorerst noch ein klein wenig in Sicherheit wähnen. "Hm... mal überlegen..." Langsam lief der Brünette vor der Bude hin und her, um sich alle Preise genauer anzusehen, ehe er auf einen schwarzen Plüschhasen deutete. "Meinst du, du kannst den für mich gewinnen?", erkundigte er sich daraufhin scheinheilig lächelnd bei dem Älteren und trat dann einige Schritte zurück, damit Hayato sein Glück versuchen konnte, während Jun die Technik des anderen genaustens analysierte.
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