❣ Red Thread of Fate ❣ [Rheira & Sanjadi]

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • ___ Kazuya ___

      Kazuya konnte nicht anders, als mit kreidebleichem Gesicht die Zahl an der Kasse zu betrachten, während er sich gedanklich 1000 Mal, wenn es denn reichte, bei Hayato dafür entschuldigte und sich fragte, warum um alles in der Welt das jemand für ihn tun wollte. Der Blonde wusste nicht, ob er sich einfach direkt vor dem Geschäftsmann auf den Boden werfen sollte oder ob er die Kassiererin fragen sollte, ob die Kasse kaputt war. Man konnte doch unmöglich so viel Geld für all das verlangen. Kazuya fühlte sich plötzlich wie in einem japanischen Drama.Dem Blonden wurde regelrecht schwindelig, während sich Hayato und Daiki unterhielten, als wäre all das hier ein Einkauf für ein paar Yen. Kazuya wusste nicht, wer Jun war oder ob die beiden darüber zuvor gesprochen hatten, als er in der Umkleidekabine war, aber es ging ihn auch nichts an. Darum schwieg Kazuya weiterhin, wendete den Blick von der Klasse schnell ab, nur um die schwarze American Express zu sehen, schwer zu schlucken und plötzlich seine Turnschuhe unfassbar interessant zu finden. "Jun ist euer Clubvorstand. Wir waren zusammen Einkäufe für euer Material tätigen und ich hielt es für angebracht eine kompetente Meinung einzuholen, bevor ich irgendwo Geld liegen lasse", erklärte der Blauhaarige entspannt. "Hat Jun etwas erwähnt?" Kazuya könnte es sich auch einbilden, aber irgendwie klang der Ältere plötzlich richtig neugierig. Da Kazuya aber keine Ahnung von Menschen hatte, würde er das mal nicht unterschreiben. Der Parkourläufer war heilfroh als sie den Laden endlich verließen, vor allem weil Daiki dem Kerl schon wieder zuzwinkerte und Kazuya das Bedürfnis hatte dem Türschmuck-Typen auf seine überteuerten Schuhe zu kotzen. Gott, was waren das bitte für Gedanken? Komplett mit sich selbst überfordert, war er den Jungs zu Armani gefolgt. Natürlich war das Setting ähnlich wie im Laden zuvor: überall hübsche Angestellte, schicke Türsteher und Mondpreise.


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    • Daiki
      "Oh, achso. Erscheint mir logisch.", meinte Daiki recht schlicht, als sein Cousin ihm den Grund für seine Verabredung mit Jun erläuterte und eigentlich hätte es der Blauhaarige normalerweise einfach dabei belassen, doch die Tatsachen, dass Hayato kurz darauf fragte, ob der Brünette etwas erwähnt hätte und ein wenig irritiert hob Daiki eine Augenbraue, während er seinen Cousin eingehender musterte. Bildete er sich das nur ein oder wirkte Hayato deutlich neugieriger als er es normalerweise war? "Ich... denke nicht. Ich rede mit ihm nicht allzu oft. Zumindest nicht über Privatangelegenheiten. Meistens geht es einfach nur um das Training. Hätte er denn etwas sagen sollen?" Das war ungewöhnlich, dass Hayato an einer Person überhaupt interessiert schien, aber vermutlich bildete Daiki sich das schlichtweg ein und interpretierte da viel zu viel herein. Ja... das musste es sicher sein. Nachdem alles bezahlt und eingepackt war, machten sich die drei auf den Weg zum Armani Geschäft, nur um dort eine ähnliche unfassbar teure Atmosphäre zu genießen mit dem gleichen Maß an Luxus und Behandlung, als wären sie Millionäre. Nun gut... auf einen von ihnen traf dies ja sogar zu und Hayato war solch ein Umgang und solch eine Behandlung auch mehr als gewohnt. Daiki hatte sie zuweilen in Gegenwart seines Cousins oder Onkels erfahren, aber für Kazuya war dies sicherlich eine komplett neue und ungewohnte Welt. Es dauerte eine kleine Weile, ehe sie auch die perfekten Schuhe gefunden und erneut Unsummen ausgegeben hatten und ihr Weg auch schon weiter zum Rolex Geschäft ging. Auf dem Weg hatte Daiki so einige Pärchen entdeckt, die regelrecht nach Reichtum schrien und fast schon zu verkörpern schienen, wie es aussah, wenn ein reicher älterer Mann seine junge Frau oder Freundin mit Geld, Schmuck und Kleidung verwöhnte. Davon waren wirklich viele unterwegs und einen Moment überlegte Daiki sogar amüsiert, ob man Hayato für Kazuyas und Daikis Sugar Daddy halten könnte. Gleichermaßen verstörend, aber eben auch irgendwie witzig.
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    • ___ Kazuya ___
      "Nein, es klang nach deiner Frage nur danach", antwortete Hayato gelassen und damit war das Thema Jun auch schon schnell wieder vom Tisch. Wer auch immer der Kerl war natürlich. Kazuya war auch der Ansicht, dass es ihm nicht zustand da genauer nachzuhaken. Außerdem war der Blonde viel zu sehr damit beschäftigt sein armes Gedankenkarussell in den Griff zu bekommen. Er wusste nicht genau was ihm jetzt aktuell mehr zu schaffen machte, das der ohnehin schon attraktive Daiki in all den Sachen nur noch mehr einer verführerischen Sünde glich oder welch Unmengen an Kohle Hayato bereits für ihn ausgegeben hatte. Das war vermutlich auch einer der Gründe, weshalb der Blonde noch schweigsamer war als ohnehin schon. Der Trubel im Einkaufszentrum machte es nicht besser und überall waren die typischen Vertreter dieser Szenerie. Reiche Männer und Frauen mit viel zu jungen Partnern, Hündchen in merkwürdigen Kostümen in Handtaschen und Businessmänner und Frauen die sich bei Starbucks einreihten. Ob es nun gut oder schlecht war, dass sie nun Armani betraten, wo ihnen der Luxus erneut entgegen schlug konnte man wahrscheinlich nicht unbedingt beantworten. Glücklicherweise waren die Schuhe durch die Hilfe eines sehr geschulten Angestellten und dem Segen von Hayato schneller eingekauft als gedacht. Dies rächte sich allerdings bei Rolex als sie sich Armbanduhren aussuchen durften und Kazuya so gut er konnte nach dem verhältnismäßig Günstigsten suchte, auch wenn alles schwindelerregende Preise besaß. Dieses Vorhaben konnte er sich aber direkt wieder abschminken, denn der gute Hayato hatte das direkt zerschlagen und ihm eine Uhr gewählt was ungefähr sein Gewicht in Gold betragen würde. Okay das war jetzt natürlich übertrieben, aber mit all dem was sie in den Tüten von ihrem Einkauf bereits hatten, war das nicht einmal auszuschließen. Kazuya konnte nicht leugnen wie dankbar er war, dass sie den Friseur aufsuchten, bei dem es nicht um ihn drehte, sondern es voll und ganz um Daiki ging. Der Salon zu dem sie Hayato führte war ein Luxusedelfriseur im 4. Stockwerk des riesigen Gebäudes, welcher gezielt für Männer ausgelegt war und dessen Einrichtung mit schwerem Massivholz gestaltet war. Bevor man zum eigentlichen Friseur kam, konnte man durch ihren Shop laufen, in dem sie ihre Produkte auch zum Verkauf anboten. Der Name dieses Friseurs lautete Men´s Grooming Salon & Store und offenbar war er in Tokyo öfter vertreten und nicht nur in Roppongi. Ein Mann mittleren Alters mit dem merkwürdigsten Schnurrbart den Kazuya je gesehen hatte, begrüßte die Gruppe und der Blonde versuchte nicht zu sehr auf die Locken im Bart zu starren, bei dem sich Kazuya erstens fragte, wie zur Hölle er das geschafft hatte und zum anderen wieso er das getan hatte. Hayato verzog nicht einmal das Gesicht als er erklärte, warum sie hier waren, während Kazuya sich einfach nur dankbar in einen der eleganten Sessel fallen lassen durfte. Eine der Damen brachte ihm auch direkt einen Kaffee, wofür ihr der Blonde sein Leben lang dankbar sein würde.


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    • Daiki
      Gemeinsam erreichten die drei Kerle nach ihren erfolgreichen Einkäufen der Anzüge, der Uhren und Schuhe schlussendlich den von hayato so gelobten Herrenfriseur, der sich in einer höheren Etage des riesigen Einkaufszentrums befand und eindeutig eine Menge hermachte. Daiki hatte definitiv noch nie zuvor solch einen schicken Friseur besucht, geschweige denn hatte er einen fast schon unbezahlbaren Haarschnitt bekommen und seine Haare bleichte und färbte er zumeist selbst zuhause. Als er jünger war hatte seine Familie sich nicht immer Friseurbesuche leisten können, als hatte seine Mutter ihm oft die Haare geschnitten, während er selbst anfing mit Farbe zu experimentieren. Es war nicht unbedingt perfekt, aber sie beide wurde darin besser und so konnte Daiki sich selbst ein wenig freier ausleben, ohne Unsummen bezahlen zu müssen, die seine Familie einfach nicht hatte. Mittlerweile verdienten seine Eltern ein klein wenig besser, doch zum Haare färben ging er selbst immer noch recht selten zum Friseur, da er auch nicht unbedingt der größte Fan davon war, die ganze Zeit bequatscht zu werden oder selbst reden zu müssen. Aber für Kazuya würde er sich nun trotzdem in einen dieser Stühle setzen, seine Haare schneiden und bleichen lassen und einfach hoffen, dass man schnell verstand, er hatte kein großes Interesse an Konversationen. Während Hayato und Kazu sich zum Warten auf zwei Sesseln niederließen und sich Kaffee bestellten, ließ Daiki sich selbst auf einem der Friseurstühle nieder und ließ sich ebenfalls einen Kaffee bringen, ehe er beschrieb, was er sich denn als Frisur so vorstellte und schließlich begann der nette Herr mit dem überaus kunstvollen Bart seine Arbeit.
      Es dauerte etwas mehr als eine Stunde, doch als Daiki schließlich mit hellem blonden Haar und kürzeren Haaren zufrieden in den Spiegel blickte, lächelte er leicht und nickte dem Friseur dankbar zu. Es war mehr als ungewohnt keinerlei Farbe in den Haaren zu tragen und noch war er sich nicht sicher, wie lange er dies so beibehalten würde, aber jetzt war er überaus zufrieden und mal ehrlich... der Mann hatte gute Arbeit geleistet. Glücklich erhob sich der nun blonde Daiki von seinem Stuhl und gesellte sich zu den anderen beiden.
      "Na? Was sagt ihr?"
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    • ___ Kazuya ___

      Der Blonde konnte nicht in Worte fassen wie erleichtert er war, dass er sich jetzt einfach mal setzen konnte und nicht mehr der Mittelpunkt dieses Shoppingausfluges war. Er überließ Daiki liebend gern das Rampenlicht und er hoffte, dass sich jetzt wieder eine ganze Weile alles um seinen attraktiven Mitbewohner drehen würde. Kazuya konnte einfach nicht damit umgehen, wenn sich jeder nach ihm erkundigte, man ihn beobachtete und so viel Aufmerksamkeit schenkte. Der Blonde hatte es einfach irgendwann wohl verlernt, dass es Leute gab, denen er eben nicht egal war. Bislang waren das seine Brüder gewesen, da sich seine Eltern nicht gerade um ihre Kinder kümmerten. Jetzt wo es seinen Brüdern egal war, ob ihr Jüngster vom Blitz getroffen wurde oder nicht, hatte es Kazuya irgendwann einmal nicht mehr interessiert, was andere dachten. Er hatte angefangen sich nur noch um sich selbst zu kümmern, sich abzuschotten und sein Leben zu leben ohne groß Aufmerksamkeit zu erregen. Jetzt mit Daiki an seiner Seite ging das nicht mehr. Der Blauhaarige scherte sich um ihn, war liebevoll und gütig. Kazuya musste sich schwer beherrschen nicht verliebt zu seufzen, denn er spürte bereits den wissenden Blick von Hayato auf sich, der neben ihm auf einem der prächtigen Ledersessel saß und an seinem Kaffee nippte. "Du magst meinen Kleinen sehr nicht wahr?", schmunzelte Hayato sanft, woraufhin sich Kazuya einfach viel zu ertappt fühlte und mit hochroten Gesicht in seine faszinierende weiße Kaffeetasse blickte. Nachdem er sich sehr cool am Kaffee zuvor verschluckt hatte versteht sich. "Na...natürlich. Wie kann man ihn auch nicht nicht mögen. Daiki ist gütig, lieb und..." unfassbar attraktiv, heiß und zum anbeten....."freundlich." beendete Kazuya nuschelnd seinen Satz. Verflucht nochmal, was war der Typ bitte so aufmerksam? Der junge Geschäftsmann schmunzelte immer noch. "Das stimmt. Er hat dich auch gern Kazuya. Bitte pass gut auf ihn auf. Es ist gut, dass er jetzt einen Mitbewohner hat. Er mag vielleicht auf den ersten Blick nicht so wirken, aber Daiki ist unglaublich sensibel und er braucht Bestätigung. Jemand der ihm sagt, dass er perfekt ist wie er eben ist. Kannst du das für mich tun?" "Natürlich!", platzte es sofort aus dem Blonden, der daraufhin noch röter anlief, falls das überhaupt biologisch möglich war. Wo war nur eine dieser blöden langweiligen Zeitschriften, hinter die er sein Gesicht verstecken konnte? Die lagen doch sonst überall im Wartebereich herum.
      "Du siehst super aus!" hörte er die begeisterte Stimme von Hayato plötzlich, während Kazuya Hilfe suchend auf seine Schuhe geblickt hatte, eher verwundert aufsah und direkt in das Gesicht von Daiki starrte. Die hellen blonden Haare standen ihm ungemein gut, ebenso wie der Haarschnitt. Es betonte dieses wunderschöne Gesicht nur noch mehr. Kazuya würde es also noch schwerer haben seinen Mitbewohner nicht pausenlos anzuschmachten - ganz toll. "Wow.....", flüsterte er leise. "Kazuya ist wohl ziemlich angetan von seinem Date." grinste Hayato amüsiert.


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    • Daiki
      Der Friseur hatte einen wirklich guten Job gemacht und während Daiki zuvor mit seinen bunten Haaren sich eher kreativ ausgedrückt hatte, wirkte er nun nicht nur deutlich seriöser, sondern eben auch attraktiver. Würden ihn die Leute so vielleicht sogar ernster nehmen? Das galt abzuwarten, aber grundsätzlich war er mehr als zufrieden mit seiner kleinen optischen Veränderung und zusammen miit dem Anzug würde er ohnehin wie ein anderer Mensch aussehen. Vermutlich würde man ihn so sogar tatsächlich nun für einen Blutsverwandten von Hayato halten. Mal ehrlich... sogar er selbst sah jetzt eine gewisse Ähnlichkeit zwischen ihnen beiden und das obwohl er normalerweise abgestritten hatte, dass sie beide sich überhaupt irgendwie ähnlich sahen. Mal ehrlich, er war in der Gegenwart seines gutaussehenden Bruders ja beinahe ein Mauerblümchen, aber es war auch schwer mit einem Mann zu konkurrieren, der nicht nur Geld und Erfolg hatte, sondern auch noch zu den Top Ten attraktivsten Millionären unter dreißig zählte. Nicht, dass Daiki ernsthaft mit ihm konkurrierte. Er würde nie infrage stellen, dass Hayato deutlich attraktiver war als er und es störte ihn auch nicht, schließlich liebte er diesen Kerl über alles und gönnte ihm alles was er jemals erreicht hatte. Es war also schlichtweg ein Fakt.
      Nachdem Daiki sich genug im Spiegel bewundert hatte, gesellte er sich wieder zu seinem Mitbewohner und seinem Cousin, welche geduldig auf ihn gewartet hatten und ihm nun ein paar Komplimente bezüglich seiner neuen Frisur machten. Daiki konnte nur mutmaßen, dass sein Bruder Kazuya möglicherweise ein wenig geärgert oder aufgezogen hatte, da der kleine Blonde ziemlich rot war, als er Daiki anblickte und ein wenig sprachlos schien. Normalerweise würde Daiki Hayato dafür tadeln, aber er kannte seinen Cousin und dieser hatte es sicher nicht übertrieben. Zumal Kazuya auch taffer war, als er im ersten Moment aussah. "Das möchte ich auch hoffen. Wäre zu schade, wenn er sich für mich als sein Date schämen müsste.", erwiderte Daiki daraufhin grinsend und deutete schließlich zur Kasse. "Bezahlen wir und gehen dann? Wollt ihr noch irgendwo hin?"
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    • ___ Kazuya ___

      Es war einfach so verflucht unfair wie attraktiv Daiki war. Kazuya hatte das Gefühl, dass man ihm immer wieder vor Augen halten musste was für einen anbetungswürdigen Kerl er niemals haben können wird. Allerdings war ihm diese Freundschaft auch viel zu kostbar, nur um wegen Gefühlen, die er noch nie verspürt hatte, diese Bindung aufs Spiel zu setzen. Der Blonde fragte sich ohnehin wie ihm das passieren konnte, aber je länger er Zeit mit seinem Mitbewohner verbrachte, desto offensichtlicher war die Antwort darauf. Weil sich dieser Mann tatsächlich um ihn bemüht hatte, sich um ihn kümmern wollte, ein Freund war. Wieso konnte Kazuya sich nicht glücklich schätzen so einen Freund gewonnen zu haben, warum musste er mehr wollen und sich auch noch verlieben? Er war eindeutig der perfekte Darsteller einer dramatischen Serie und er verfluchte sich dafür. Zum einen hätte der junge Blonde Hayato für seinen Kommentar erschlagen können, zum anderen riss es ihn wenigstens aus seinen Gedanken und er hatte endlich aufgehört Daiki anzustarren. Oh Gott, hoffentlich hatte er nicht gesabbert! Er wollte vor Scham einfach nur im Boden versinken. "Ich würde mich niemals für dich schämen!", platzte es aus Kazuya heraus, ehe er den Blick senkte und sich gar nicht fragen brauchte, ob er nun rot angelaufen war oder nicht. Er wollte sich einfach nur noch in seinem Zimmer verkriechen. "Ich glaube der Kleine hat genug für heute. Wir sollten Zahlen und gehen. Wollt ihr noch irgendein Getränk oder was zu Essen mit nach Hause nehmen?", erkundigte sich Hayato bei ihnen ehe er zur Kasse schritt und den Typen mit dem kunstvollen Bart großzügig bezahlte, welcher sich freudig bedankte. Kazuya trottete ihnen beiden schweigend aus dem Friseursalon nach. Er war wirklich erschöpft.


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    • Daiki
      Während Hayato die Rechnung von seinem kleinen Bruder bei dem Friseur beglich, erhaschte Daiki immer wieder einen Blick in den umliegenden Spiegeln im Salon und betrachtete stolz sein Spiegelbild. Er hatte vorher wirklich nicht damit gerechnet, dass ihm simples blond so gut stehen könnte, schließlich hatte er bisher hauptsächlich eher ungewöhnliche Haarfarben getragen und maximal ganz helles blondes Haar gehabt, wann immer er es gebleicht hatte, um anschließlich wieder Farben wie blau, grün oder violett aufzutragen. Dabei hatte er dem nie so viel Beachtung geschenkt, ob ihm so helles Haar ebenfalls stehen könnte. Vielleicht würde er es nach der Hochzeit noch eine Weile so tragen. Zumal seine Haare sich auch endlich mal ein wenig erholen könnten nach all den Strapazen des vielen Haarefärbens. Er wusste, dass er dadurch nicht unbedingt die gesündeste Haarstruktur mehr hatte und es war beinahe ein wahres Wunder, dass sich seine Haarenden nicht bereits vor Spliss nur so strotzten. Zumindest würde er nun auch erstmal seinen Ansatz wieder ein wenig herauswachsen lassen können, ohne dass es gleich absolut furchtbar aussah. Die gesamte neue Frisur war also eine absolute Win-Win Situation, wenn man es so betrachten mochte.
      "Schon gut, das war doch nur Spaß.", entgegnete Daiki seinem Mitbewohner sanft, allerdings war es mittlerweile sehr offensichtlich, dass Kazuya langsam etwas mit den Sticheleien und der Situation überfordert war und sich wahrscheinlich nur danach sehnte endlich heim zu kommen. Als Hayato also nachfragte ob sie noch Essen oder Getränke mit Heim nehmen wollten, schüttelte Daiki also nur freundlich den Kopf. "Schon gut. Ich denke wir lagen dir genug auf der Tasche und ich bin ziemlich erledigt. Ich denke es wäre nicht schlecht, wenn wir jetzt einfach nur Heim fahren würden. Vielen Dank für alles! Ich schulde dir etwas."
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    • ___ Kazuya ___

      Kazuya war ehrlich gesagt ziemlich dankbar, das Daiki das freundliche Angebot von Hayato abgelehnt hatte. Nicht weil er nicht gerne Zeit mit dem gutaussehenden Geschäftsmann verbrachte, sondern weil ihm all das heute zu viel gewesen war. Gott wie sollte er da bitte erst die Hochzeit überstehen? Man sollte meinen das dort die Aufmerksamkeit auf das Brautpaar gerichtet war, aber wenn Kazuya dort uneingeladen auftauchte, war es klar wem das Rampenlicht, wenn auch im negativen Sinne gehören würde. Den Blonden grauste es bereits jetzt davor. "Du schuldest mir gar nichts Kleiner. Macht mir ein paar Bilder und tretet den Leuten in den Arsch, das reicht mir.", grinste ihnen Hayato zu und führte die beiden zurück in Richtung Tiefgarage des unfassbar großen Kaufhauses. Wie ein Sack Reis hatte sich Kazuya nach hinten auf die Rückbank fallen lassen und musste sich schwer beherrschen nicht einzuschlafen. Es war schon amüsant, dass ihn sein Sport nicht so auspowern konnte wie ein Einkaufsbummel. Hayato hatte irgendeine Musik durch sein mit Bluetooth verbundenes Handy im Hintergrund laufen lassen, welches leise im Hintergrund lief und fuhr mit den beiden Jungs dann wieder in die Wohngegenden. Den Besuch von Sherazade hatten die beiden verschoben, was Kazuya mehr oder weniger im Halbschlaf noch mitbekam. Die angenehme Musik die Hayato ausgewählt hatte gab ihm echt den Rest und er nickte nun doch ein. "Ich glaube du solltest dein hübsches Dornröschen da hinten wecken. Es war wohl wirklich ein harter Tag für ihn", schmunzelte der Blauhaarige sanft als er vor dem Haus von Daiki und Kazuya zum Stehen gekommen war und in den Rückspiegel blickte. Hayato betrachtete noch einmal seinen Cousin beziehungsweise dessen neuen Haarschnitt und nickte zufrieden. "Es steht dir wirklich und Kazuya scheint es auch sehr zu gefallen. Du weißt das er dich verdammt gern hat, oder?" Na ein Glück war Kazuya eingeschlafen, er würde vor Scham im Boden versinken - mal wieder.


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    • Daiki
      "Ich werde dir ganz viele Bilder machen. Versprochen.", schmunzelte der nun Blonde und schlug schließlich vor endlich Heim zu fahren. Er hatte durchaus bemerkt, dass Kazuya die Situation nicht ganz so angenehm war und er sich sicherlich danach sehnte endlich ein wenig Ruhe in seinem Zimmer zu bekommen. Der Jüngere gehörte eher zu den zurückhaltenderen Menschen und schien es nicht zwingend gewohnt zu sein, oft mit anderen unterwegs zu sein, was er Daiki ja nun auch bereits öfter vermittelt hatte. Das war auch gar kein Problem, denn dadurch konnte Daiki sich viel besser nach seinem Mitbewohner richten, ohne ihn nun noch stundenlang mit umherschleifen zu müssen, obwohl er das eigentlich überhaupt nicht wollte. Er kannte seinen Mitbewohner mittlerweile schon so gut, dass er wusste, dass dieser sich nicht von selbst melden würde, dass es ihm unangenehm war noch länger hinterherzutrotten. Wahrscheinlich würde der Kleinere sich einfach durchgehend zwingen und seine Gedanken alle für sich behalten. So kehrten die drei also schließlich zum Auto zurück und machten sich gemeinsam auf dem Heimweg, wobei Hayato und Daiki sich noch auf der Fahrt darauf einigten, dass sie beide ein andermal gemeinsam Sherazade treffen und mit ihr Gassi gehen würden. Daiki war so oder so Feuer und Flamme die Hündin kennenzulernen und selbst wenn es nicht heute passierte, würde er sich ganz klar darauf freuen. Sobald Hayato vor ihrem Apartment angehalten hatte, wollte Daiki gerade aussteigen, da machte sein Cousin ihn auf den schlafenden Kazuya auf der Rückbank aufmerksam und betonte ein wenig seltsam, dass der Kleinere Daiki mochte. Dieser lächelte wiederum leicht und zuckte vage mit den Schultern, ehe er auch einen Blick nach hinten warf und seinen süßen, schlafenden Mitbewohner eingehender musterte. "Ich bin auch erstaunt wie schnell wir uns so gut verstanden haben. Ich mag ihn auch wirklich sehr und ich bin immer wieder überrascht wieviel Glück ich doch eigentlich in dieser Unglückssituation hatte. Offenbar hab ich in meinem vorherigen Leben doch nicht ganz so viel Mist gebaut.", murmelte der nun Blonde leise lachend und stieg schließlich aus, um die Tür zur Rückbank zu öffnen und langsam Kazuyas Schulter anzufassen. "Kazu? Aufwachen. Wir sind zuhause."
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    • Da war er wieder Hayatos naiver und niedlicher Cousin, der es offenbar nicht einmal verstand, wenn es so offensichtlich war. Der Kleinere sagte es zwar nicht, aber er schrie Daiki doch förmlich ins Gesicht, das er in ihn verliebt war. Wie um alles in der Welt konnte sein Cousin, sein liebster kleiner Bruder nicht bemerken welche Gefühle Kazuya für ihn hegte. Wahrscheinlich weil das Herz des Blauhaarigen nun Blonden jemand anderem gehörte. Herrje Kazuya war bildschön, warum sich Daiki den Jungen nicht schnappte war ihm ein echtes Rätsel. Nicht nur wegen der Optik, sondern auch weil das Verhältnis der beiden wirklich zuckersüß war. Hayato hatte Daiki zwar gesagt, dass ihn der Blonde echt mochte, aber die Andeutung ging wohl irgendwo unterwegs verloren. Der Geschäftsmann lächelte daher einfach nur milde und ließ es gut sein, während er beobachtete wie Daiki den jungen Kazuya versuchte aufzuwecken. Der Blonde öffnete verschlafen die funkelnden Augen und sah Daiki müde an. "Mh, Daiki?" Müde rieb er sich die Augen ehe er realisierte, das er hier im Wagen von Hayato eingeschlafen war und riss geschockt die Augen auf. "Oh Gott, das tut mir leid", stammelte Kazuya sofort und blickte entschuldigend zu Hayato der nur lachte. "Mach dir keinen Kopf. Du bist süß, wenn du schläfst, gibt also schlimmeres. Wir sind im Übrigen da, raus mit euch." Hayato zwinkerte den beiden zu und Kazuya blickte noch einmal entschuldigend zu dem Blauhaarigen, ehe er schnell aus dem Wagen stieg und auf Daiki wartete. "Ich wollte nicht einschlafen", murmelte er entschuldigend an seinen wundervollen Mitbewohner gewandt, dessen neue Haarpracht es für ihn wirklich nicht leichter machte. Gott, er sah sowieso schon viel zu gut aus und jetzt hatte er noch einmal eins drauf gesetzt, wenn das überhaupt möglich war. Es war so unfair. "Oh...der junge Mann ist wieder weg...", erklang plötzlich die Stimme der Oma aus dem ersten Stock, die Kazuya so derart entwaffnete, dass er fast Daiki in die Arme gesprungen war vor Schreck. "Verflucht nochmal...", seufzte Kazuya und fasste sich an die Brust. Jetzt war er eindeutig wach. Das war echt Horrorfilmreif.


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    • ~ einige Tage später ~

      Daiki
      "Kazu? Wie sieht's aus? Bist du fertig?", erkundigte sich der Blonde rufend, während er seine Haare vor dem Spiegel noch ein wenig zurechtzupfte, wenngleich er längst fertig war. Es war seltsam einen solch teuren Designeranzug mitsamt teurer Rolex, Designerschuhen und komplett neuem Haarstyle zu tragen. Alles in allem fühlte es sich an, als würde er da gerade eine fremde Person im Spiegel anstarren. Zumal er es auch nicht gerade gewohnt war kaum Makeup zu tragen, wenn er nicht in der Schule war. Aber er wollte schließlich gewissermaßen einen seriösen Eindruck hinterlassen und dazu würde er schweren Herzens weitestgehend auf Makeup, Schmuck und Ohrringe verzichten. Bildete er sich das nur ein oder wirkte er so gleich mal viel erwachsener? Man würde ihn doch jetzt locker auf Mitte zwanzig schätzen oder nicht? Andererseits war er sich auch nicht so sicher, ob das gerade etwas gutes war. Seufzend wandte er sich von seinem Spieglbild ab und schnappte sich den Autoschlüssel von der Komode, der nicht zu seinem eigenen Wagen gehörte, sondern zu einem McLaren, den er sich von Hayato geborgt hatte, nachdem er hundertmal geschworen hatte, er würde sich genaustens an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten und den Wagen ohne auch nur einen Kratzer oder einer klitzekleinen Delle zurückbringen. Als er den Wagen anschließend von Hayato hierher gefahren hatte, war es beinahe wie auf Wolken zu schweben. Unfassbar wie geschmeidig sich der Wagen fahren ließ und wie luxuriös die gesamte Innenausstattung war. Selbst Daiki hatte in diesem Exemplar noch nie zuvor gesessen, aber er liebte den Wagen jetzt schon und es würde absolut schrecklich werden den Wagen in den nächsten Tagen wieder abgeben zu müssen. Andererseits hatten sie hier auch keine Garage und solch ein Auto würde wahrscheinlich bereits sobald es dunkel würde ein perfektes Ziel für Diebe darstellen und entweder eine Nacht nicht unbeschadet hier überstehen oder schlichtweg weg sein am nächsten Morgen.
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    • ___ Kazuya ___

      Der Blonde fragte sich ja, wann sich sein armes Herz an diesen wundervollen Spitznamen gewöhnen würde und sein Magen aufhörte wilde Purzelbäume zu schlagen, wann immer die Stimme des anderen erklang. Wahrscheinlich gar nicht, genauso wenig wie er sich an dem Anblick eines verschlafenen Daiki am Morgen an einem Wochenende satt sehen konnte oder sich nach dem Vanillepudding sehnte, den sein Mitbewohner ihm immer kochte. Kazuya hatte sich damit abgefunden, dass er sein Herz an diesen Mann verloren hatte und inzwischen lächelte er beim Klang seines Spitznamens immer wieder wie ein Idiot vor sich hin, in der Hoffnung das in Daiki bei dem Anblick nicht irgendwann einwies. Heute war der Tag der Hochzeit und Kazuya war immer noch der Meinung, dass das eine ganz furchtbare Idee war. Die Hochzeit seines Bruders zu crashen, der ihn ohnehin schon aus tiefem Herzen hasste, erschien ihm wie ein Selbstmordversuch und der Blonde wusste, dass er einen negativen Ausgang zu befürchten hatte. Allerdings hatten sich Hayato und Daiki so für ihn ins Zeug gelegt, dass er jetzt nicht einfach kneifen konnte. Er hatte Miyako in ihren Plan eingeweiht, welche sich schon freute die beiden zu sehen - da war sie aber auch die einzige. Hajime hatte sich aber erstaunlicherweise bereit erklärt ihm die Googlemap-Daten zu schicken, damit er wusste wohin sie fahren mussten um zur Hochzeit zu gelangen. Laut Miyako hatte Natsuo einen süßen kleinen Tempel ein wenig außerhalb gewählt und selbst ihre Eltern hatten sich erbarmt der Hochzeit beizuwohnen. Wie lange war es eigentlich her, dass Kazuya seine Eltern gesehen hatte? Sie schien der Auszug ihres Jüngsten nicht sonderlich interessiert zu haben. Es war demnach erstaunlich, dass sie sich überhaupt für die Hochzeit von Natsuo entschieden hatten aufzutauchen, aber das lag wohl daran das eben Verwandte und Freunde der Familie da waren und es sonst ein schlechtes Bild auf sie warf. Das war zumindest die Theorie von Hajime und Kazuya würde das ohne Beschwerde direkt unterschreiben. Der Blonde betrachtete sich noch einmal im Spiegel des Badezimmers und musste gestehen, dass dieser Anzug echt etwas her machte und er im Nachhinein verdammt froh war, dass ihnen Hayato unter die Arme gegriffen hatte. Damit würden sie definitiv Eindruck hinterlassen! So schritt Kazuya also ungewohnt stolz aus dem Badezimmer, nur um direkt beim Anblick von Daiki im Anzug mal wieder zu Pudding zu werden. "Ich bin fertig...." um ein wenig von seiner eigenen Unfähigkeit abzulenken, dass er seinen Mitbewohner nicht länger als eine Minute ansehen zu können, ohne wie ein verliebtes Schulmädchen zu seufzen, hob er sein Handy nach oben. "Hajime hat mit dir Koordinaten geschickt, damit wir wissen wie wir fahren müssen."


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    • Daiki
      Er drehte und bewunderte sich noch einmal vor dem Spiegel, ehe er nach den Autoschlüsseln des McLarens griff und abwartete bis sich sein Mitbewohner endlich aus dem Badezimmer traute und sich zu ihm gesellte. Ohne Frage sahen sie beide schon alleine unfassbar gut aus, aber zusammen gaben sie ein sehr gutes Paar ab. Wer das infrage stellte, wäre absolut verrückt und die Tatsache dass Daiki sich in dieser Aufmachung nur noch gutaussehender und selbstsicherer fühlte, bekräftigte ihn nur umso mehr jedem in den Arsch zu treten, der es auch nur wagte eine blöde Bemerkung abzugeben. Insbesondere Kazuyas Brüder hatten ja solch ein Talent dafür und jetzt wo Daiki die Wahrheit hinter dem Zwist kannte, würde er sicher auch nicht mehr an sich halten, egal ob es sich dabei um Hajime oder dem ihn noch unbekannten älteren Bruder Natsuo handelte. Nur Miyako hatte nach momentanem Stand ein Stein bei ihm Brett, was allerdings aber auch daran lag, weil sie Kazuya zu unterstützen schien. Sollte sie ihm plötzlich den Rücken zu kehren, wäre sie ganz genauso Staatsfeind Nummer eins für Daiki, wie der Rest der Sippe. Da kannte Daiki nichts und selbst wenn Kazu es vielleicht nicht nötig hatte und es vielleicht sogar nicht einmal brauchte, würde Daiki ihn heute mit allem was er hatte beschützen. Es war erstaunlich, aber der Kleinere weckte einen starken Beschützerinstinkt in Daiki und er fragte sich ja durchaus selbst ob es daran lag, dass sie beide mittlerweile so enge Freunde und beinahe wie Brüder waren. Sehr gut möglich.
      "Sehr gut. Dann lass uns gehen. Der Wagen steht bereits unten fertig und ich muss nur die Adresse ins Navi eingeben. Du hast sonst alles?" Sobald sie beide sicher gegangen waren, dass sie nichts vergessen würden, verließen sie die Wohnung und stiegen wenig später auch schon in den unfassbar teuren Wagen, der ihre Präsenz heute nur noch abrundete. Besagte Adresse gab Daiki schnell in das Navi ein und es dauerte nicht lange da fuhren sie auch schon los und begaben sich auf den Weg zur Hochzeit.
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    • ___ Kazuya ___

      Er hatte beim ersten Mal als er den Wagen in der Garage gesehen hatte gestaunt und er tat es noch immer. Hayato hatte ihnen da wirklich einen echten Schlitten ausgeliehen, was genau zwei Fragen in dem Blonden aufwarf. Die erste: Wie viele Autos besitzt der Kerl und die zweite: Wie viele Leben bräuchte er um das zu bezahlen, falls sie in einen Graben landen? Kazuya schluckte schwer und sah noch einmal zu Daiki. "Gott, bitte fahr vorsichtig mit dem Ding. Ich fasse es immer noch nicht, dass du Hayato überreden konntest dir dieses Auto zu leihen. Hast du deine Seele verkauft?" Vorsichtig um ja nicht irgendetwas Unnötiges anzufassen oder zu verschmutzen, war Kazuya in den Wagen gestiegen als sei dieser aus Glas. Er fragte sich ja, ob er Stoßgebete in den Himmel schicken sollte, damit auch ja alles gut ging. Im Augenblick wusste der Blonde nämlich nicht was ihm mehr Sorgen machte, die Fahrt zur Hochzeit oder die Hochzeit selbst. Mit großen Augen betrachtete Kazuya das Innenleben des Fahrzeuges. Die neuste Technik wurde verarbeitet und es würde den Blondschopf nicht einmal wundern, würde das Fahrzeug mit ihnen sprechen oder es von alleine fahren. Zusammen mit Daiki machte er sich also in der Luxuskarre auf den Weg zum Tempel, welcher ein wenig außerhalb von Zentrum von Tokyo lag, aber natürlich immer noch zur Innenstadt dazu gehörte, eben nur kein so zentraler Bezirk. Der Tempel den Natsuo gewählt hat war nicht so klein, wie es Miyako dargestellt hatte und besaß eine gigantische Parkanlage mit einer schicken roten Rundbrücke über einem Teich mit schimmernden Kois, prachtvolle und wunderschöne Chrysanthemen überall. Kazuya hatte den Schrein gegooglet und herausgefunden, dass der Tempel wirklich perfekt für Hochzeiten geeignet war, vor allem sinnbildlich. Es gab dort eine Brücke für die Frau und eine für den Mann, welche zusammen verbunden das Leben widerspiegeln sollen für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Nun Natsuo hatte für so romantische Dinge schon immer ein echtes Händchen. "Ich bin nervös.", flüsterte Kazuya leise, als sie an einem der Parkplätze zum Stehen kamen. Seine Hände und Beine zitterten.


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    • Daiki
      Kazuyas Sorge um den Wagen schien größer als um ihrer beider Gesundheit, sollten sie einen Unfall haben und selbst wenn Daiki sich ein klein wenig davon gekränkt fühlte, konnte er seinen Gedankengang doch nachvollziehen. Schließlich würden sie sich solch einen Wagen wohl nicht mal in hundert Jahren leisten können, während Hayato einen ganzen Fuhrpark besaß. Und dabei nutzte der Ältere den McLaren nicht einmal sonderlich oft. Es gab halt doch gewisse Vorteile reich zu sein...
      "Es muss doch irgendwelche Vorteile haben, dass ich Hayatos allerliebster kleiner Bruder bin, oder nicht?", entgegnete Daiki in einer zuckersüßen, künstlich kindlichen Stimme, ehe er leise lachte und schließlich den Motor startete. Der Wagen fuhr sich wirklich absolut geschmeidig und die neidischen Blicke der anderen Verkehrteilnehmer waren ebenfalls nicht zu übersehen. Daiki war nie so scharf darauf zwingend im Mittelpunkt zu stehen, aber er würde lügen, würde er behaupten dass er das hier jetzt nicht ein klein wenig genoss. Überraschenderweise war der Weg zum Tempel gar nicht mal so weit und es dauerte nicht lange, ehe Daiki auf dem Parkplatz zum Stehen kam und den Motor ausschaltete.
      "Da wären wir.", seufzte er vielmehr zu sich selbst, ehe er ausstieg und seinen teuren Designeranzug ein wenig zurechtzupfte. Sein Blick glitt umher und abgesehen von den zahlreichen Personen, die aus ihren Autos in Richtung des Tempels strömten, schienen eine ganze Menge davon ebenfalls Hochzeitsgäste zu sein, so schick wie sie gekleidet waren. Daiki spürte einige Blicke auf ihnen beiden, blendete diese aber aus und fokussierte sich viel mehr auf Kazuya, dessen Nervosität ihm klar anzusehen war und ein wenig hatte Daiki ja Sorgen, er würde jeden Moment hier umkippen. Lächelnd trat der Blonde an die Seite des Kleineren und griff kurzerhand nach dessen Hand, ehe er diese leicht drückte und ihm ein sanftes Lächeln schenkte. "Alles gut. Ich bin hier und wenn du magst kannst du dich gerne an mich klammern. Ich bin als dein Freund hier, um dich voll und ganz zu unterstützen. Vergiss das nicht. Egal was passiert. Ich bin definitiv auf deiner Seite und nehme es hier gerne mit allen auf."
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    • ___ Kazuya ___

      Erst sah der Blonde ihn ein wenig verwirrt an, als Daiki mit dieser kindlichen und zugegeben sehr süßen Stimme sprach, gepaart mit großen Hundeaugen, dass Kazuya nicht anders konnte, als nun doch endlich ein wenig zu lachen. Wenn er hier weiter so steif im Auto saß, würde er früher oder später den Muskelkater des Jahrhunderts bekommen und der würde nicht von seinem Sport kommen. Es wäre ja lustig, wenn es nicht gleichzeitig ziemlich peinlich wäre. Kazuya versuchte sich also während der Fahrt wenigstens ein bisschen zu entspannen und irgendwie aufzulockern, so schwer es ihm auch fiel. Wenigstens hatte Daiki seinen Spaß und er stellte sich als ausgesprochen guter Fahrer heraus. Vielleicht lag das ja in der Familie? Hayato fuhr auch extrem gut Auto. Als sie Kazuyas Meinung nach viel zu schnell da waren, konnten sie den Tempel nun nicht auf Bildern, sondern in voller realer Pracht bewundern und so wunderschön der Blonde ihn auch fand, er hatte das Bedürfnis diesen Tempel lieber wieder auf Bildern im Internet zu bestaunen. Zuhause und weit weg von einem extrem wütenden Natsuo. Oh Gott, wenn er ihn hier sah....sein Bruder würde ihn töten, so viel war sicher. Nun wenigstens war die Kulisse ein schöner Platz zum Abdanken. Kazuya bereitete sich einfach mal auf das Schlimmste vor. Als sie am Parkplatz hielten und Daiki ihm die Tür öffnete, saß er einfach da und zitterte. Er war so unglaublich nervös, dass er Sorge hatte, sobald er aus dem Wagen stieg würden seine Beine nachgeben. Erst die süßen Worte von Daiki ließen ihn aufsehen, ehe er wieder auf ihre beiden Hände sah und lächelte. "Ich weiß wirklich nicht was ich ohne dich tun würde, danke." Kazuya atmete noch einmal tief durch und stand dann endlich auf um mit Daiki zusammen in Richtung der schönen Anlage zu gehen. Er bemerkte durchaus jetzt schon die Blicke auf sich. "Sie starren uns wirklich alle an...", flüsterte Kazuya Daiki zu. Plötzlich wurden aber zwei schlanke Arme um sie beide gelegt, woraufhin der Blonde zuerst extrem zusammen zuckte, sich dann aber entspannte als er herausfand dem diese zarten Ärmchen gehörten. Sie hatte ja extrem Glück, da er gerade das Bedürfnis hatte nach hinten auszuholen vor Schreck. Miyako stand kichernd hinter ihnen in einem atemberaubend schönen zart rosafarbenen Kleid, welches einen Tüllrock besaß der vorne kürzer und hinten länger geschnitten war. Ihre schlanken Füße steckten in weißen kleinen Pumps mit einer kleinen Schleife darauf. Ihr Haar war nach hinten geflochten und sie trug einen silbernen Haarreif mit Perlen darin eingearbeitet. Sie war wirklich wunderschön. Ihre zart rosafarbenen Lippen schimmerten und sie lächelte die beiden warm an. "Ich hätte euch fast nicht erkannt! Vor allem dich nicht Daiki! Wow, du siehst so gut aus! Ihr seht beide absolut unglaublich aus....Oh mein Gott, ist eine Rolex? Wen habt ihr getötet?" Da man mit Miyako nur auffallen konnte, starrten die Leute die drei natürlich sofort an. Dennoch war die warme Begrüßung von Miyako wirklich herzlich und gab Kazuya ein wenig Mut, dass nicht jeder seine Anwesenheit hier hassen würde.


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    • Daiki
      Sie hatten recht schnell besagten hübschen Tempel erreicht, in welchem Natsuo seiner künftigen Ehefrau das Ja-Wort geben wollte und es war offensichtlich, dass ein Großteil der parkenden Gäste ebenfalls zur Hochzeit eingeladen war. Offenbar handelte es sich dabei nicht gerade um eine kleine Hochzeit im engeren Kreis. Ein Grund mehr weshalb es vom ältesten Bruder eine absolute Schande war Kazuya nicht einzuladen. Daiki kam noch immer nicht darauf klar, wie unfassbar kindisch man sein musste, um solch einen Frust in sich zu tragen, aber Hajime wirkte ja auch nur wenig besser in dieser Hinsicht. Nun zumindest sprach er eben noch mit Kazuya. Das war zumindest etwas...
      Daiki hatte beruhigend nach Kazuyas Hand gegriffen und diese leicht gedrückt, ehe der Jüngere ein wenig ruhiger wirkte und schließlich ebenso ausstieg. Daiki verstand, dass das alles hier nicht leicht für den Jüngeren war und er am liebsten umkehren wollte und sich in ihrem Apartment verstecken, aber Daiki empfand diese Chance als äußerst wichtig und selbst wenn dies nicht gerade die feine englische Art war auf einer Hochzeit unangemeldet aufzutauchen, waren sie immer noch eine Familie. Daiki konnte nur ahnen, dass die älteren Brüder es gewohnt waren, dass Kazuya ihnen nicht widersprach oder wirklich böse wurde und deshalb war Daiki hier. Er würde sie verstehen lassen, wie glücklich sie sich schätzen konnten, solch einen tollen kleinen Bruder zu haben.
      Noch ehe Daiki etwas weiteres sagen konnte, spürte er plötzlich schlanke Arme um sich und brauchte nicht lange, um zu realisieren, wer sie so freudig begrüßte. Nun gut... sonst gab es hier vermutlich auch niemanden, der sich über ihre Ankunft freuen würde. Lächelnd drehte sich der Blonde zu Miyako um und selbst wenn er sich nicht zu Frauen hingezogen fühlte, musste er ganz klar gestehen, dass sie unfassbar schön und äußerst attraktiv in diesem rosanen Traum aus Tüll aussah.
      "Du siehst auch wunderschön aus, aber nimm es mir nicht übel: Kazu und ich wir werden dennoch das heißeste Paar auf der Hochzeit sein.", lachte Daiki leise zur Begrüßung und schmunzelte über ihren staunenden Blick bezüglich der Designeruhr.
      "Wirklich? Wir kommen hier mit einem 30 Mio. Yen Sportwagen angefahren und du fragst nach der Rolex? Offenbar haben wir noch nicht genügend Aufsehen erregt...", murmelte er daraufhin grinsend und schüttelte dann vage den Kopf, da es ihm eigentlich auch nicht stand mit Dingen groß anzugeben. "Mein großer Bruder hat uns ein wenig unter die Arme gegriffen."
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    • ___ Kazuya ___

      Oh Gott er sah sich schon in diesem wunderschönen Teich ertrinken. Die Koi Karpfen würden vergnügt an ihm knabbern und er würde als hübsche Blume an diesem Tempel zurückkehren, wenn er Glück hatte. Natürlich könnte ihn Natsuo auch einfach in das Feuer werfen, welches so dramatisch angezündet wurde für welchen Grund auch immer. Es gab hier genug Möglichkeiten ins Gras zu beißen und Natsuo gehörte zu den sehr kreativen Menschen auf diesem Planeten. Im Gegensatz zu ihm konnte der Kerl zum Beispiel malen. Ja, er würde hier die Wände mit seinem Blut verzieren, wenn er ihn hier entdeckte. Okay, jetzt wurde es echt makaber. Kazuya versuchte sich also ein wenig zusammenzureißen, während er die Hand von Daiki hielt und sich eine neue Option des dramatischen Abgangs für ihn auftat. Beim Gefühl von Daikis Hand vor lauter Glück zu fliegen, bis er natürlich das wütende Gesicht seines Bruders sah und mit dem Gesicht voraus auf dem Boden landen würde. Er sollte echt damit aufhören. Unruhig drückte er leicht die Hand des attraktiven Mannes an seiner Seite und wünschte sich wirklich, sie hätten irgendein anderes Event gewählt, wo er mit seinem attraktiven Mitbewohner prahlen konnte. Als sie beide plötzlich von hinten umarmt wurden, war Kazuya extrem zusammen geschreckt. Weniger aus Schreck, sondern viel mehr aufgrund der Berührung. Wenn er aber so darüber nachdachte, gab es hier wirklich nur einen Menschen, der sich freuen würde sie zu sehen und das war eben Miyako. Diese präsentierte sich ihnen in einer derartigen Schönheit, dass sie aufpassen musste der Braut nicht die Show zu stehlen. Nun das war ja eigentlich der Plan von Daiki und ihm nur eher im Sinne des Bräutigams. Miyako bewunderte die beiden förmlich als sie sowohl Daiki als auch ihn musterte. "Oh, wollt ihr einen Wettkampf mein Hübscher? Du hast Hajime noch nicht gesehen. Ich habe ihn endlich dazu bekommen einen Anzug anzuziehen. Es war ein Kampf, aber den habe ich gewonnen." berichtete Miyako stolz und Kazuya konnte gar nicht anders als leicht zu kichern, da er genau wusste wie sehr Hajime Anzüge hasste. Als Miyako ihre beiden Uhren anstarrte und Daiki mal eben den Preis des Wagen verkündete mit dem sie gekommen waren, starrte die hübsche Brünette zum Parkplatz. "Moment, der Schlitten gehört euch? Heilige Scheiße, sagt endlich wenn ihr getötet habt!" Kazuya schmunzelte leicht. "Oh, den Bruder stellst du mir aber mal vor Daiki." lachte Miyako amüsiert, wobei absolut jeder wusste, dass sie das nur im Scherz sagte, aber ein Gegrummel im Hintergrund nicht zu überhören war. "Oje Brummbär, sei nicht so empfindlich nur weil du einen Anzug tragen musst.", Miyako schnappte sich den Mann im Anzug und zog ihn zu den beiden. Hajime konnte Anzüge zwar auf den Tod nicht ausstehen, sah darin aber unfassbar gut aus. Nun soweit man das von seinem Bruder sagen konnte, ohne das es merkwürdig klang. Es war ein schlichtes dunkelblau, fast schwarz mit einem dunkellilafarbigen Hemd darunter und einer schwarzen Seidenkrawatte. Hajime nickte ihnen beiden kommentarlos zu.


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    • Daiki
      Es war tatsächlich schön Miyako wiederzusehen und ohne Frage sah die junge Frau sogar wirklich umwerfend hübsch aus. Ob sie wohl so ihre eigenen Pläne schmiedete die Braut schlecht aussehen zu lassen, während Daiki und Kazuya Natsuo übernahmen? Das wäre zu witzig, wenngleich Miyako keinen Grund dafür wohl hätte und vermutlich auch in einen Kartoffelsack umwerfend ausgesehen hätte. Nicht jeder benötigte solch ein krasses Glow-Up wie Daiki zuvor und ohne Hayatos Hilfe würde er hier auf jeden Fall in einem billigen Anzug mit ausgewaschenem blauen Haar dastehen und seine geliebte Schrottkarre vor aller Augen verbergen. Wenn Hayato das alles schon für seinen kleinen Cousin tat, was würde er dann alles tun, wenn er tatsächlich mal sein Herz an jemanden verlor?
      "Wettkampf? Deal! Ich bin dabei! Um was wetten wir?", schmunzelte der nun Blonde daraufhin leise lachend und grinste nur leicht, als Miyako darauf bestand Hayato kennenlernen zu wollen. Eine Aussage die Hajime sicher eher ungern hörte. Apropos Hajime... der Gesichtsausdruck Daikis verhärtete sich ein wenig bei dem Anblick des wenig älteren Bruders Kazuyas und das Lächeln, welches eben noch seine Lippen geziert hatte, verschwand auf seinen Lippen. Kühl musterte er seinen gegenüber, ehe er sich vage räusperte.
      "Nur um das klarzustellen: ich bin hier, um für Kazu da zu sein. Alles andere und jede andere Person hat für mich absolut keine Priorität. Sollte ich also irgendeinen missbilligenden Blick oder einen abwertenden Kommentar in seine Richtung bemerken, dann werde ich richtig unangenehm. Mir ist dabei scheißegal, wie viele Menschen anwesend sind oder was das für ein Bild auf mich wirft. Ich weiß mittlerweile, was das Problem zwischen euch Brüdern ist und während ich das letzte mal deine blöde Bemerkung hingenommen habe, weil ich keine Ahnung hatte, was dahinter steckt, rate ich dir solche Worte nicht noch einmal fallen zu lassen. Verstanden?"
      Wenngleich Daiki nicht viel größer als Hajime war, tat es in dieser Situation dennoch ganz gut, dass er auf Kazuyas Bruder hinabblicken konnte. Bei Natsuo würde das laut Kazuyas Beschreibung wohl dann doch deutlich schwieriger.
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