❣ Red Thread of Fate ❣ [Rheira & Sanjadi]

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Hayato
      "Gute Antwort Kleiner." schmunzelte der Blauhaarige, während er weiterhin seine Haarpracht analysieren ließ. Das hatten die beiden Cousins eindeutig gemeinsam, ihren Haartick! Hayato wusste allerdings nicht, wer von ihnen beiden schlimmer war. Er der wahrscheinlich den größten Föhn-Verschleiß in der Geschichte Japans verschuldet hatte oder Daiki der sicherlich bald alle Farben die existierten auf dem Kopf besessen hatte. Es bleibt weiterhin spannend. Hayato konnte sich nicht erinnern, dass es jemals ein Treffen zwischen ihnen gab, bei dem nicht über die aktuelle Frisur des jeweils anderen gesprochen wurde. Es war immer wieder faszinierend und jeder andere schüttelte dabei nur mit dem Kopf. Nicht das Hayato die Meinung außer der von Daiki und seinem eigenen Vater interessieren würde. Die einzigen beiden Menschen die durch seinen Sturkopf kamen, waren diese beiden und das reichte in den Augen von Hayato. Nun sein bester Freund hatte noch gute Karten, aber das war ein anderes Thema und der Kerl musste sich dabei deutlich mehr anstrengen als sein süßer Cousin, der Hayato mit seinem Hundeblick chronisch weich bekam.
      "Oh, ich arbeite daran. Das ist eines meiner Lebensziele und ich bin guter Dinge, dass ich das noch schaffe", antwortete Hayato lachend, als sie vom Status bei ihrem Großvater sprachen. Mal ehrlich Hayato tat ohnehin was er wollte und da konnte sich der alte Geier noch so sehr einmischen, Hayato bekam immer was er wollte. Er zog dabei eben alle Register. Sein Vater wiederum war leider eine viel zu nette Seele und Hayato hatte alle Hände voll zu tun ihn vor seinem eigenen Vater zu schützen. Sein Vater Akira hatte immerhin keinen Rückhalt durch seine fragwürdige Ehe, da musste wenigstens der Sohn hinter ihm stehen, nicht wahr? "Oh Vater hat sich im übrigen endlich von mir überzeugen lassen erneut in die Kur in die Schweiz zu fahren. Du weißt das ihm das gesundheitlich sehr gut tut. Er hat versprochen dir wieder Schweizer Schokolade mitzubringen.", verriet Hayato seinem geliebten Cousin mit einem Lächeln. "Ich sollte Tante und Onkel auch mal wieder besuchen. Es ist schon eine ganze Weile her, ich hoffe ihnen haben meine letzten Geschenke gefallen?"


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    • Daiki
      Ihre Gespräche waren immer so locker und entspannt, während sie hier in einer spärlich möbilierten Wohnung zweier Schüler auf Daikis Bett lagen. In solchen Momenten könnte man beinahe vergessen, dass Hayato ein Millionär war und sich sein Kontostand stetig nach oben korrigierte, während er hier selbst nur mit seinem Cousin redete und sie miteinander lachten. Natürlich mochte der Kontrast der beiden im ersten Moment sehr groß sein und wahrscheinlich käme niemand auch nur auf die Idee, dass zwei Menschen mit solch unterschiedlichen Leben tatsächlich sich nahe stehen könnten. Aber es entsprach der Wahrheit und während andere Leute Neid gegenüber Hayato empfinden würden, war Daiki einfach nur unfassbar stolz auf den Größeren. Hayato hatte den Kleineren nie auch nur enttäuscht und abgesehen vom Erbe sich seine Position auch hart erarbeitet. Er gab für das Unternehmen stets nur sein bestes, was auch wahrscheinlich der Hauptgrund für sein nicht-existentes Privatleben war. Daiki wusste, sein Cousin würde nie eine Verabredung mit dem Jüngeren ausschlagen, doch genauso gut wusste Daiki, dass Hayatos Assistentin stets Termine verlegen musste, wenn Hayato sich halbwegs spontan verabreden wollte, da sein Terminkalender eigentlich immer voll war. Das klang unfassbar anstrengend und Daiki beneidete in der Hinsicht weder Hayato noch dessen Assistentin. Mal ehrlich... niemand wäre scharf darauf sein Privatleben komplett für die Arbeit aufgeben zu müssen. "Das klingt gut! Onkel sollte sich allgemein auch mehr Zeit für sich nehmen. Er scheint manchmal nicht ganz so sehr auf seine Gesundheit zu achten, dabei sollte er es mehr denn je tun.", murmelte Daiki besorgt, lächelte dann aber leicht den Größeren an. "Aber ja... meine Eltern freuen sich sicher riesig mal wieder über einen Besuch von dir. Wenn du dich vorher ankündigst wird Mama sicher auch wieder deine Lieblingsspeisen kochen."
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    • Hayato

      Wie immer, wenn sie über Hayatos Vater sprachen hatte der sonst so gefasste junge Geschäftsmann einen sehr besorgten Blick. Hayato liebte seinen Vater abgöttisch und dieser wundervolle Mensch hatte leider einen sehr schwachen Körper. Er musste sich oft ausruhen, hatte Schwächeanfälle und brauchte viel Ruhe. Etwas das Hayato seinem Vater chronisch aufzwang und wenn er die Kur für ihn selbst in die Wege leiten muss und seinen Vater somit zwang sich auszuruhen. Nach solchen Kuren ging es ihm oft um einiges Besser und darum organisierte der Blauhaarige diese so oft wie nur irgend möglich. "Keine Sorge, ich sorge schon dafür das er sich ausruht. Du weißt das es schwer ist mir zu widersprechen, auch wenn es sich um meinen eigenen Vater handelt.", antwortete Hayato lachend. Es tat gut Daiki endlich wiederzusehen. Selbst Bethany freute sich immer, wenn sie von Daiki hörte, weil dies bedeutete das ihr Chef deutlich entspannter und glücklicher wieder zurück an die Arbeit kam. Daiki tat ihm ungemein gut und die Nähe zu seinem geliebten Cousin war wie Balsam für seine workaholische Seele. "Und wie immer beneide ich dich um deine wundervolle Mutter. Sicher das du nicht tauschen willst? Irgendwann klaue ich sie dir.", wechselte Hayato das doch etwas bedrückende Thema, auch wenn er gern von seinem Vater sprach. Gerade als er noch etwas sagen wollte, klingelte sein Handy, welches er bewusst auf stumm geschaltet hatte, was er immer tat, wenn er bei Daiki war. Lediglich Bethany, die nur anrief, wenn etwas sehr dringend war und sein Vater konnten ihn immer erreichen. "Entschuldige.", seufzte Hayato und wuschelte seinem Cousin durch das Haar, ehe er den Namen seiner Assistentin auf dem Bildschirm erkannte und abhob. Natürlich musste ausgerechnet heute einer ihrer wichtigsten Geschäftspartner aus dem Urlaub zurückkommen und sich jetzt auf die zig Schreiben melden, welche Hayato bzw. seine Assistentin übersendet hatten. "Sag ihm, ich rufe in einer Stunde zurück.", bat Hayato dann und legte auf. "Es tut mir leid Kleiner....."


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    • Daiki
      "Sei froh, dass sie deine Tante ist. Wärst du ihr Sohn wäre sie deutlich strenger zu dir. So verwöhnt sie dich immer total und kocht dir dein Lieblingsessen, wenn du da bist, während ich nur an meine Tischmanieren erinnert werde und nicht so wählerisch beim Essen sein soll.", meinte Daiki leise lachend und strich sich mit einer Hand durch seine blauen Haare, ehe er seinen Cousin beobachtete, wie dieser entschuldigend den Anruf entgegennahm und seine Assistentin ihm wohl einen wichtigen Termin vermittelte, den er wahrnehmen musste. So wirklich verwunderte Daiki das ja nicht, schließlich war sein Cousin sehr spontan mit zu ihm Heim gekommen und normalerweise hatte Hayato immerzu einen vollgepackten Terminplan, was es eigentlich für Normalsterbliche unfassbar schwierig machte einen Termin bei ihm in der nächsten Woche zu ergattern. Solange man also kein unheimlich wichtiger Geschäftspartner war, Hayato sich aber dennoch recht spontan Zeit für jemanden nahm, bedeutete das in der Regel nur, dass Hayato die Person mochte und das kam dann doch nicht so oft vor. Daiki kannte es zwar nicht anders und wusste, würde er Hayato spontan anrufen herzukommen, würde dieser alles stehen und liegen lassen und unweigerlich aufbrechen, aber sie bedeuteten einander eben auch alles und nicht umsonst waren sie beinahe soetwas wie Brüder. "Schon gut, unser Aufeinandertreffen war ja nun auch nicht unbedingt geplant und wir haben uns ja trotzdem recht lange unterhalten." Lächelnd erhob Daiki sich von seinem Bett, streckte sich kurz und deutete dann zur Tür. "Soll ich dich noch mit zu deinem Auto bringen? Und steht unser Date am Freitag trotzdem? Ich wohne noch nicht so lange hier in der Innenstadt und ich würde es begrüßen den Abend mit jemanden zu verbringen, der sich hier gut auskennt."
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    • Hayato

      "Du weißt das sie wundervoll ist Kleiner. Ich bin immer noch für einen Tausch. Sicher das du sie nicht willst? Da fällt mir ein, dass du den Liebhaber meiner Mutter ja noch gar nicht kennst. Wir hatten ein wundervolles Treffen und ich habe ihm die Nase gebrochen, es war sehr familiär." erzählte Hayato mit einer unsagbaren Ruhe wie es eben nur er konnte. Er hatte allgemein ein Talent dafür, selbst die schlimmsten Horrorgeschichten mit einer solchen Tonlage zu berichten, als würde er gerade ein Schlaflied singen oder ein Hörbuch aufnehmen. Oft hatten ihm Geschäftspartner gesagt, dass sie seine Stimme ungemein mochten. Nun praktisch, so konnte er sehr viel am Telefon abwickeln bevor er sich die Mühe machen musste, die Leute auch noch zu treffen. Wenn man schon vom Telefon sprach, ärgerte es Hayato ungemein, dass ein Anruf dazwischen kam. Er hätte gern mehr Zeit mit seinem geliebten Cousin verbracht, aber leider rief die Pflicht und er war dankbar, dass ihm Daiki dies bislang noch nie übel genommen hatte. Nachdem er sich also kurz mit Bethany kurz geschlossen hatte, entschuldigte er sich mit einem dennoch schlechten Gewissen. "Es tut mir dennoch Leid." er erhob sich zusammen mit Daiki von dem Bett und strich seinem kleinen Cousin eine verirrte Haarsträhne aus dem Gesicht. "Natürlich steht Freitag. Für nichts auf der Welt würde ich ein Treffen mit dir versäumen." er lächelte sanft. "Schau nach deinem Bambi, er scheint Besuch wirklich nicht zu mögen. Ich finde alleine raus. Aber bring mich noch zur Tür, ja?", schmunzelnd schritt der junge Geschäftsmann dann aus dem Schlafzimmer. Auch wenn das Treffen nicht so lang gewesen war, wie es Hayato gern gehabt hätte, tat ihm das Wiedersehen mit dem Blauhaarigen ungemein gut und es war bitter nötig, dass sie sich unterhalten hatten. Da fielen ihm die Worte von Daiki zuvor ein, als ihn sein Cousin zur Tür brachte und Hayato wieder in seine überteuerten italienischen Anzugschuhe schlüpfte. "Denk daran was du mir versprochen hast. Wann immer du meine Hilfe brauchst, kommst du sofort ohne Wenn und Aber. Hörst du?" er drückte seinem kleinen Bruder einen Kuss auf die Stirn.


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    • Daiki
      Ein amüsiertes Grinsen umspielte Daikis Lippen, während er seinem Cousin so zuhörte und tatsächlich musste er zugeben, dass er nur wenig Interesse hatte, seine Mutter zu tauschen. Schon gar nicht gegen die von Hayato. Während Daiki unfassbar gut mit Hayato und seinem Onkle klarkam, wurde er mit Hayatos Mutter schlichtweg nicht warm und hatte es auch irgendwann aufgegeben, ein engeres Band mit ihr aufbauen zu wollen. Um genau zu sein vermutete Daiki ja, dass es etwas damit zu tun hatte, dass er mit seiner Tante nicht blutsverwandt war, mit seinem Onkel und Hayato aber schon. "Schon gut, ich behalte meine Mutter lieber. Du darfst sie trotzdem weiter besuchen kommen... ich gestatte es dir großzügigerweise.", lachte Daiki leicht und gab Hayato schließlich ein wenig Freiraum, als dieser einen Anruf zu tätigen hatte. Es war nicht verwunderlich, dass Hayato eigentlich keine Zeit groß hatte und deshalb nun dringend zu einem Termin musste, weshalb Daiki dies seinem Cousin auch niemals übel nehmen würde. Lächelnd begleitete er ihn also zur Tür und sah zu, wie dieser seine teuren Designerschuhe anzog. Das erinnerte Daiki, dass er durchaus mal wieder seine bunte Gucci Jacke anziehen sollte, die ihm sein Cousin letztes Jahr mitgebracht hatte. Er liebte das Ding wirklich und selbst wenn er wusste, dass der Verkauf davon mindestens drei oder vier Monatsmieten sichern könnte, würde er niemals solch ein Geschenk verkaufen. Zumal er die Jacke wirklich verdammt gerne trug. "Versprochen. Und komm du gut nach Hause. Wir sehen uns also am Freitag, außer du entscheidest wieder spontan in meiner Schule zu erscheinen.", entgegnete Daiki schließlich grinsend und umarmte seinen Cousin noch einmal abschließend, ehe er die Tür hinter Hayato schloss und sich dann auf den Weg zu Kazuyas Zimmer machte. Vorsichtig klopfte er. "Kazu? Darf ich hereinkommen? Tut mir Leid, dass ich dich mit meinem Cousin so überrumpelt habe, aber ich wollte ihn dir gerne vorstellen, da er wie ein großer Bruder für mich ist."
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    • Hayato
      Als sie beide an der Tür angekommen waren und Hayato in seiner Schuhe schlüpfte, die er bei Gelegenheit vielleicht mal neu polieren lassen sollte, hatte sich sein Cousin nach Freitag erkundigt. Ganz gleich wie voll der Terminkalender von Hayato auch sein mochte und selbst wenn er Nachtschichten einlegen musste, was er oft genug tat, würde er für nichts in der Welt ein Treffen mit seinem geliebten kleinen Cousin verpassen. "Soll ich dich Freitag von der Schule abholen Kleiner?", hakte der Ältere dann nach und drückte Daiki fest an sich als ihn dieser umarmte. Es gab noch ein Küsschen in den vollen Haarschopf und Hayato machte sich auf den Weg. Er hatte wirklich absolut keine Lust auf diese Videokonferenz, aber was musste das musste eben. Wenigstens würde er heute Abend gemeinsam mit seinem Vater zu Abend essen und sich später von seinem Masseur massieren lassen, der ihn garantiert wieder verfluchen würde, weil er so verspannt war, nachdem er ihm letztens jede Verspannung förmlich heraus geprügelt hatte. Während er die Treppen hinunter lief, dachte er über die Worte von Daiki nach. Vielleicht sollte er tatsächlich mal in der Schule auftauchen. A für Daiki und B. nun Jun konnte er ja auch besuchen...so nebenbei versteht sich.

      Kazuya
      Er vernahm Schritte und die beiden Stimmen die sich offenbar verabschiedeten. Mr. Sexy Voice machte sich wohl auf den Heimweg. Kazuya hoffte ja inständig, dass er sich nicht zu sehr blamiert hatte. Vor allem weil dieser Kerl sehr wichtig für Daiki war. Nun das bestätigte sich auch als es plötzlich an seiner Tür klopfte und sein Mitbewohner eben jene Worte aussprach. Der Blonde öffnete die Türe und lugte unsicher zu dem Blauhaarigen. "Du brauchst dich nicht zu entschuldigen. Er wirkt wirklich sehr nett....ich hoffe, er hält mich nicht für zu merkwürdig.", murmelte Kazuya leise. Natürlich hielt ihn der Kerl für merkwürdig. Jeder normale Mensch würde das von Kazuya denken. Er hatte wohl tatsächlich verlernt, wie man mit anderen Menschen umging.


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    • Daiki
      Auf den Vorschlag von Hayato, dass dieser seinen jüngeren Cousin am Freitag abholen wollen würde, nickte und lächelte Daiki leicht. "Das klingt gut. Ich schreibe dir später, wann ich am Freitag Unterrichtsschluss habe. Ach... und parke diesmal bitte nicht auf den Lehrerparkplätzen, sonst bekomme ich womöglich noch eine Standpauke, weil du so dreist bist.", murmelte Daiki lachend und verabschiedete Hayato schließlich an der Wohnungstür. Sie würden sich ja ohnehin bald wieder sehen und dann könnten sie auch noch mehr miteinander reden und würden höchstwahrscheinlich nicht noch durch irgendeinen Termin des Größeren unterbrochen werden. Ob sie Essen gehen sollten? Das waren sie schon lange nicht mehr zusammen gewesen und selbst wenn Daiki gerne kochte, hatte er auch nie etwas dagegen einzuwenden mit seinem großen Bruder mal so richtig gut essen zu gehen. Es gab halt auch Momente, da störte es Daiki nicht, dass sein Cousin so viel Geld ausgab und kein gesundes Verhältnis damit besaß. Schließlich kam das dem Jüngeren zuweilen zugute...
      Sobald die Wohnungstür wieder geschlossen war, begab Daiki sich auch schon zu Kazuyas Zimmer, an dessen Tür er erst klopfte, um sich schließlich für den spontanen Besuch zu entschuldigen. Unsicher öffnete Kazu die Tür und seine Erwiderung führte fast schon dazu, dass Daiki die Augen verdrehte. Der Kerl war wirklich viel zu lieb für diese Welt und er machte sich in dem Sinne auch viel zu viele Sorgen. Grinsend hob Daiki eine Hand zu Kazuyas Haaren und streichelte darüber, während er seinen Mitbewohner musterte. "Glaub mir, Hayato fand dich viel mehr unfassbar niedlich. Und damit hat er ja auch irgendwie recht. Mach dir also keinen Kopf, ob du seltsam wirken könntest oder nicht... vor allem nicht im Vergleich zu meiner Familie. In unserer Familie gibt es viele ausgefallene Persönlichkeiten und gerade die machen doch das Leben interessant. Wäre doch langweilig, wenn jeder nur ein 0815 Leben führen würde und kein bisschen Individualität in seiner Persönlichkeit hätte."
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    • ____ Kazuya ____

      Den Besuch von Mr. sexy Voice hatte er dank Daiki am Abend eigentlich ziemlich gut verdaut und der Blonde glaubte sogar, dass er das nächste Mal mit ihm ein oder zwei Sätze wechseln konnte. Sein Mitbewohner hatte ihm immer wieder versichert, dass Kazuya in Ordnung war wie er eben war und ihn sogar Pudding gekocht! Mal ehrlich, hat er nicht den besten Mitbewohner überhaupt? Es war doch kein Wunder, dass er sich mehr und mehr in den Blauhaarigen verliebte. Kazuya wusste, dass er ihn nicht haben konnte, zumindest nicht so. Daiki war ein Mensch bei dem sein Aussehen nicht zählte und vielleicht war das auch einer der Gründe warum der Blonde ihn so mochte. Amüsanter Weise wollte er aber das Daiki ihn hübsch und niedlich fand, während er den Rest der Bevölkerung verfluchte. Es war zum Haare raufen, aber Kazuya wäre nicht er, wenn er damit nicht umgehen konnte. Inzwischen war er es gewohnt, dass das, was er sich wirklich wünschte, niemals ihm gehören würde. Sei es in der Familie oder in der Liebe. Es war eine unsagbar pessimistische Weltanschauung, die er da hatte, aber damit hatte er zu Leben gelernt. Wenn man glaubte, dass ein hübsches Gesicht jedes Problem lösen konnte, war man schief gewickelt. Allerdings war er mit Daiki deutlich weiter als mit seiner Familie. Er hatte Glück, das er an der Seite des Blauhaarigen sein durfte und er eine kostbare Freundschaft zu ihm besaß. Er hätte niemals gedacht, dass gerade er mit seiner misanthropischen Einstellung überhaupt in der Lage war Freundschaften zu schließen, geschweige den sich zu verlieben, aber hier war er nun. Seinen Träumen wiederum konnte er aber nichts vormachen, was aber in Ordnung war. In diesen war es erlaubt, dass Daiki ihm gehörte. Wie sehr er es doch liebte zu schlafen ...
      Das es damit endete, dass er mal wieder verschlafen hatte und auf seinem Weg zur Schule in diese verfluchten Gangidioten gerannt war, brauchte er ja nicht zu erwähnen, oder? Es war das übliche Prozedere jeden Morgen und eigentlich war er nur dank Daiki meistens halbwegs pünktlich, aber nicht einmal der Blauhaarige hatte ihn heute wach bekommen - ein Jammer. Nachdem er auf dem Schulweg den beiden Pseudo-Yakuzas eingebläut hatte, dass selbst ein umfallender Sack Reis in China ihn mehr interessierte als die beiden und sich auf seinen Tisch neue eingeritzte Beleidigungen befanden, deren Großteil auch noch falsch geschrieben war, hatte er direkt das Bedürfnis sich irgendwo aus dem Fenster zu werfen.
      Die Welt kotzte ihn an und er konnte es gar nicht erwarten, bis er endlich studieren gehen würde und damit diese ganzen Idioten deren IQ ungefähr so hoch war wie die Zimmertemperatur, hinter sich zu lassen. Es war ein einziges Drama und dabei meinte er nicht die unterhaltsame Sorte, die man auf Netflix fand. Das hier hatte eher was Dantes Abstieg in die Hölle.
      Seine persönliche Hölle nannte sich aber: Mittagspause und würde der menschliche Körper nicht Nahrung benötigten, hätte er auf diese getrost verzichtet. Unglücklicherweise half ihm seine unscheinbare Erscheinung nie dabei unbemerkt zu bleiben und Kazuya fragte sich mehr und mehr, warum er sich dann noch die Mühe machte.
      "Du hast mir dein beschissenes Essen auf meine Markenschuhe gekippt!"
      Ah, hier der erste Akt zum Hölleneingang.
      Kazuyas Blick war auf sein klägliches Mittagessen gerichtet, mit welchem er sich eigentlich aus der Cafeteria in Richtung der Bibliothek schleichen wollte, bis ihn irgendein kahl rasierter Idiot der sicherlich mehr als nur einmal seine Jahrgangsstufe wiederholt hatte an der Tür abgefangen hatte und ihm die Tour vermasselte.
      "Du hast mir das Tablett aus der Hand geschlagen, zweifele an deiner mangelnden Einschätzung der Lage und nicht an mir", antwortete Kazuya gelangweilt.
      "Du kleiner Pisser! Wie kannst du mit der Hackfresse eine solche Klappe haben! Die Schuhe ersetzt du mir!"
      "Du meinst den Fake-Preis? Das Logo deiner Guccischuhe ist falsch rum aufgedruckt. Gib dir das nächste Mal etwas mehr Mühe, ja?"
      Im Hintergrund ertönte plötzlich Gekicher.
      "Warte es nur ab, nach der Schule bist du Hackfleisch! Ich würde mich an deiner Stelle nicht nach Hause trauen." kam es von dem Glatzkopf.
      "Du meinst nach deiner Nachhilfestunde oder nach deinem Nachsitzen? Soll ich warten bis du fertig bist?"
      "Ich bring dich um!"
      "Wasch dir davor aber bitte die Hände okay? Die sehen furchtbar aus..."


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    • Daiki
      Ihm brummte ein wenig der Kopf. Natürlich nicht, weil er irgendwas am Abend zuvor getrunken hatte oder feiern gegangen war... nein, das war ja ohnehin nicht unbedingt seine Art. Stattdessen hatte er nach dem gestrigen Gespräch mit Hayato und dem abendlichen Tratsch mit Kazuya noch lange wach in seinem Bett gelegen und über alles nachgedacht. Insbesondere die Worte seines Cousins hatten noch lange in seinem Kopf nachgehallt und ihm so mehr Schlaf geraubt, als eigentlich geplant gewesen war. Er hatte überlegt, wie er mit Kisaragi von nun an umgehen sollte und wenngleich es natürlich stimmte, dass er versuchen könnte, langsam seine Gefühle zu ertasten und sich dem süßen kleinen Streber nach und nach anzunähern, war immer noch die große Frage, wie genau er das am besten anstellen sollte um womöglich sogar Erfolg zu haben. Falls es denn überhaupt gewisse Erfolgschancen für ihn gab und er sich nicht wie immer nur an Unmöglichkeiten festhielt, um anschließend selbstverschuldet verletzt zu werden. Warum konnte sein Leben bezüglich Liebe nicht einfacher sein? Warum war er in diesen Dingen förmlich vom Pech verfolgt? Frustrierend.
      Nach einem erfolglosen Versuch Kazuya zu wecken, hatte er ihm wie immer Kaffee und etwas Frühstück in der Küche stehen lassen, ehe der Schüler mit dem gefärbten braunen Haar in Schuluniform die Wohnung verließ und sich auf den Weg zur Schule machte. Seine Gedanken schwirrten weiter und es fiel ihm ebenso schwer sich auf den Unterricht zu konzentrieren, noch bemerkte er wirklich, wie seine sogenannten Freunde ihn zur Mittagspause abholten und ihm von ihren unfairen Prüfungsaufgaben berichteten, die in der Klassenstufe eigentlich durchaus üblich waren und ganz und gar nichts unfaires an sich hatten. Zumindest hatte er den beiden Ganster-Vollidioten heute kaum Beachtung geschenkt, da er zu abgelenkt war, doch die beiden wirkten heute ohnehin deutlich verhaltener und schienen einander nicht einmal wirklich ansehen zu können. Wer wusste schon, was zwischen ihnen vorgefallen war...
      Mit Arisa im Arm und zwei weiteren Vollidioten im Schlepptau, die sich für mega cool hielten, weil sie hinter Daiki immerzu herdackelten, erreichte die kleine Gruppe bald schon die Cafetaria und natürlich musste sich dort bereits ein Drama abspielen. Wieso wunderte es Daiki eigentlich nicht einmal, dass Kisaragi wieder einmal Hauptakteur in diesem Dilemma war? Klar, Daiki stand ungemein darauf, dass der Kerl sich nichts gefallen ließ und immer etwas zu erwidern hatte, aber irgendwann würde das noch schief laufen und dann käme er wohl nicht nur mit einem blauen Auge davon.
      "Habe ich es nicht schon mehrfach erwähnt? Ich teile meine Opfer nicht... mit niemandem. Und ich sehe den Kleinen hier ganz zufällig als ein besonderes Opfer an. Es macht zu großen Spaß ihn zu quälen... Den Spaß teile ich sicher mit niemand anderem."
      Daiki hatte sich von Arisa gelöst und war einige Schritte näher an das Szenario herangetreten, ehe er dem Vollidioten, der Kisaragi blöd anmachte, auf die Schulter tippte und schließlich zu sprechen begann. Er kannte den Kerl nicht namentlich, wusste aber nur zu gut, dass er nicht gerade der Hellste war und ebenso wenig für sein gutes Aussehen gefeiert wurde. Er war diese klassische Art von Unruhestifter: große Klappe und immer die Fäuste bereit, aber ein winzig kleines Spatzenhirn und noch weniger Selbstwertgefühl. Die These, dass er sich nur nach Liebe sehnte, stimmte erschreckenderweise in den meisten Fällen bei diesen Idioten. Erstaunlich, dass es aber immer noch welche gab die sich so aufspielten. "Und mal ernsthaft... hat der Kleine dir nicht eher einen Gefallen getan? Diese Fälschungen schreien ja förmlich danach vernichtet zu werden."
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    • ____ Kazuya ____

      Er wusste wirklich nicht was im Augenblick schlimmer war, dieser Typ, der genauso breit wie hoch war und dessen Dummheitslevel einen nur noch sprachlos machen konnte oder das nun auch noch Ayaka aufgetaucht war und sich aufspielte, als wäre er der absolute King der Schule. Sein Opfer? Spaß ihn zu quälen? War der Typ eigentlich noch ganz dicht? Kazuya konnte nicht anders, als sich in den Nasenrücken zu kneifen. Er hatte echt höllische Kopfschmerzen. Sicherlich würde er wegen diesen ganzen Vollidioten und ihrem konstanten Schwanzvergleich Migräne bekommen, falls er die nicht schon längst hatte.
      "Ayaka, halt dich da raus verdammt! Dieser kleine Pisser hat es darauf angelegt!" blaffte der kahl rasierte Prolet nun auch den selbsternannten König an, während diese Barbie von Ayaka dahinter förmlich Schnappatmung bekam. Die falschen Freunde des andere plusterten sich wie Truthähne auf und Kazuya wünschte sich nichts mehr, als dass die hässliche staubige Riesenlampe an der Decke der Kantine einfach mal auf sie alle krachen würde. So bekäme die Schule endlich eine neue Einrichtung und Kazuya seine Ruhe. So viel Glück war ihm aber nicht vergönnt, aber vielleicht konnte er den Zickenkrieg nutzen und sich aus dem Staub machen? Gesagt getan hatte der Blonde gehofft die Gunst der Stunde zu nutzen, aber Glatzkopf hatte wohl auch Augen auf dem Rücken. In gewisser Weise war Kazuya ja fast erstaunt, dass der Typ noch solche Reflexe besaß und ihn direkt bemerkt hatte. Ob er applaudieren sollte? "Und wo zur Hölle willst du hin? Glaub nur nicht nur, weil du unter Ayakas Schutz stehst, das du mir davon kommst!" blaffte ihn der Riese an. Kazuya sah zuerst zu dem gestylten Gockel und dann zu diesem Gorilla, wobei dies eine Beleidigung an beide Tierarten war und konnte sich ein leises Lachen nicht verkneifen. "Unter seinem Schutz? Ich glaube, ihr seid beide nicht mehr ganz dicht. Macht nur weiter mit eurem Schwanzvergleich, aber ich muss mir das nicht antun, oder?" gerade als er gehen wollte, stand diese Puppe von Ayaka genau in seinem Weg, die ihn wirklich mehr als nur bescheuert anstarrte. "Hast du auch was zu sagen? Bitte tu dir nicht weh dabei." murmelte Kazuya gelangweilt. Wenigstens stand dem Mädchen nur der Mund offen, aber er konnte problemlos an ihr vorbeigehen. Gott, wieso dauern 8 Stunden Schlaf nie so lang wie 8 Stunden Schule?
      "Alter Ayaka, du kannst den doch nicht so davon kommen lassen. Tu was!", hörte er einen der Pseudo-Freundes-Brünetten im Hintergrund. "Ja, du bist doch sonst nicht so langweilig." gefolgt von einer anderen idiotischen Stimme.
      Ja, was würde der King nun tun? Seine Untertanen enttäuschen?


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    • Daiki
      Scheiße, er hasste dieses verdammte Dilemma, in dem er immer wieder aufs Neue steckte, wenn er Kisaragi so gegenüberstand und seine sogenannten Anhänger dabei waren. Einerseits wollte Daiki den Kleineren gerne beschützen und ihm näherkommen... andererseits hatte er hier auch diesen dämlichen Ruf zu verteidigen und Arisa und seine Anhänger hatten gewisse Erwartungen an ihn. Wann war er eigentlich zum Mobber geworden, verdammt? Hätte er nicht einfach ein unscheinbares Image haben können? Es war beinahe frustrierend und abermals erinnerte er sich an das Gespräch am Abend mit Hayato. Würde er glücklich werden, wenn er sich immer nur dem unterwarf was andere von ihm erwarteten? War ihm Kisaragi wichtiger als seine Anhänger, denen er nicht einmal wirklich Sympathie abgewinnen konnte? Sein Blick glitt zu den zwei Idioten an seiner Seite, dann zu Arisa und schlussendlich zu Kisaragi. Auf die beiden hirnlosen Idioten konnte er wirklich gut verzichten... er konnte sich ja nicht mal an ihre Namen erinnern. Arisa wiederum hatte er gelernt auf ihre eigene Art zu mögen, wenn auch nicht auf die gleiche Art, wie sie es für Daiki empfand. Sie hatte nach außen nicht unbedingt den nettesten Charakter, wenn man allerdings mit ihr alleine war, war sie nicht nur ruhiger und netter, sondern auch ehrlicher. Wahrscheinlich mochte Daiki sie sogar, weil sie ebenfalls anderen nach außen hin nur etwas vorzuspielen schien, aber insgehemein auch ein wenig einsam wirkte. Er hatte sie nie über richtige Freunde reden hören, die ihr wirklich viel bedeuteten und er wollte nun einmal glauben, dass sie sich tief in ihrem Inneren gar nicht so sehr von ihm unterschied. Doch Kisaragi verkörperte all das, was Daiki in einem Menschen bewunderte und wünschte selbst so sein zu können. Er wusste, dass seine Gefühle nichts mit Kisaragis Optik oder seiner Intelligenz zu tun hatten, stattdessen schlug Daikis Herz jedes Mal ein wenig höher, wenn der Kleine sich selbstbewusst zu behaupten wusste und dabei nicht einmal daran dachte einen Schritt zurückzuweichen. Er bewunderte ihn und vielleicht wollte er sogar dass Kisaragi seine Stärke mit ihm teilte und ihm beibrachte er selbst zu sein. Klang das sehr verrückt? Vielleicht ein bisschen... aber diese Gedanken ließen Daiki den Entschluss fassen, wie er nun antworten würde. Unabhängig der Konsequenzen, die diese Worte mit sich bringen könnten.
      "Unter meinem Schutz? So hab ich noch gar nicht darüber nachgedacht, aber ich glaube das gefällt mir deutlich mehr als 'Opfer'.", murmelte der Fake-Brünette langsam mit einem leichten Grinsen auf den Lippen, während er aus dem Augenwinkel einen unfassbar genervten und angepissten Kisaragi beobachtete. "Nun gut... mir war ohnehin nicht mehr danach Kisaragi so zu belästigen. Mir werden zwar die scharfen Bemerkungen bei Wortgefechten fehlen, trotzdem hab ich keine Lust mehr auf diesen Kindergarten. Er hat ja wohl bewiesen, dass Einschüchterungsversuche ihn ziemlich kalt lassen und dem muss ich doch ein wenig Respekt zollen... na gut! Ich habe mich entschieden. Kisaragi steht von nun an unter meinem Schutz und wer auch immer es wagt ihm blöd zu kommen oder ein Haar zu krümmen, lernt mich von einer anderen Seite kennen."
      Verwirrt über die Worte, die Daiki eben von sich gegeben hatte, blickten die Anwesenden den Fake-Brünetten an, während einer der zwei Idioten, die sich seine Anhänger schimpften ihren sogenannten Boss entsetzt anblickte. "Warte? WAS?"
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    • ____ Kazuya ____

      Das würde wahrscheinlich das erste und einzige Mal werden, dass seine Reaktion den seelenlosen Anhängerzombies von Ayaka glich, denn auch ihm war zeitgleich mit den anderen ein "Warte? Was?" entwichen. Moment das musste er erst einmal rekapitulieren. Ayaka, DER fucking Ayaka, Pseudo-König der Looser hier an der Schule wollte plötzlich seinen Beschützerinstinkt aufspielen und ihn unter seinen Schutz nehmen? Ehrlich gesagt wusste Kazuya nicht welchen Umstand er schlimmer finden sollte, dass dieses Haarsprayopfer versuchte ihn zu mobben oder nun offenbar zu beschützen. Hat sich der Kerl irgendwo den Kopf gestoßen? "Was stimmt nur verdammt nochmal mit dir nicht?" platzte es aus dem Blonden, nun aktuell eher Brünetten heraus, der seinen Gegenüber anstarrte, als wäre er irgendein Alien aus dem Weltraum, der ihm gerade verkündete, dass er ihn aus Fortpflanzungszwecken sezieren musste. Selbst das wäre realistischer als DAS. Wenigstens dieses eine Mal schien ihm wohl keiner widersprechen zu wollen. Kazuya konnte nicht anders, als ihn einfach nur anzustarren. "Das ist doch ein schlechter Witz!", kam es geschockt von dem Schläger von vorhin, der seine Stimme wiedergefunden hatte, nachdem auch er Ayaka angestarrt hatte, als wäre er vollkommen übergeschnappt. Nun das konnte ihm Kazuya nicht einmal verübeln. "Das glaube ich allerdings aus", murmelte der Blonde und machte einen Schritt auf seinen vermeintlichen Beschützer zu. "Hast du dir denn Kopf gestoßen oder so? Ich habe weder um deinen Schutz gebeten, noch werde ich mich für deine komischen Stimmungsschwankungen bedanken. Wenn du irgendeine Anerkennung suchst, dann such woanders." Gott hatte er Kopfschmerzen. Wurde Zeit das er hier wegkommt. Würde er das Daiki erzählen, der würde sich ja kaputt lachen!


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    • Daiki
      Die geschockten Gesichter waren für Daiki natürlich keine Überraschung, schließlich hatte er da gerade nicht nur etwas komplett untypisches für seine Schul-Persona rausgehauen... zudem hatte er sein Mobbing-Opfer gerade zu seinem Schützling befördert und das ohne überhaupt dessen Einverständnis zu haben... geschweige denn schien Kisaragi auch alles andere als davon begeistert. Doch das war jetzt erstmal egal. Vielleicht würde Daiki nicht sofort in der Schule herumrennen, kunterbunt wie er nun einmal eigentlich war und Kisaragi vor aller Augen seine Liebe gestehen und ihn umwerben, aber vielleicht könnte er eine Art kleine Freundschaft aufbauen. Er hatte noch immer große Angst sich in dieser Umgebung offen zu outen und zeigen, wie er tatsächlich war, trotzdem musste er ja nun wirklich nicht das größte Arschloch geben und wenn er dadurch seine geltungsbedürftigen Idioten als Anhänger verlor, war das nun auch nicht unbedingt schade drum. Sein Image hatte ihm bis jetzt zumindest einiges hier an der Schule erleichtert und ihm ein paar Probleme erspart, das könnte er nun durchaus mal ein wenig ausspielen. Und wahrscheinlich verwirrte es Arisa und die Kerle hinter ihm zwar erstmal, doch sie würden es wohl als seltsame Anwandlung von Daiki abtun. Er durfte wahrscheinlich nur nicht zu oft solche Aktionen machen. Dann könnte sein Ruf schlagartig wieder umschwenken und das Drama ging von vorne los. "Wer spricht davon, dass ich deine Anerkennung möchte, Kleiner?", murmelte der Größere belustigt, als Kisaragi sich ihm aufgebracht näherte und betonte, er wolle seinen Schutz nicht haben. Dabei war noch immer offensichtlich, dass er mit der Situation nicht ganz umzugehen wusste und auch gar nicht mit diesem Umschwung gerechnet hatte. "Nimm es einfach so hin. Das sollte dir doch eigentlich Gefallen, oder nicht? Du wirst von nun an nicht mehr belästigt und hast weitestgehend deine Ruhe... Wenn ich du wäre, würde ich mich darüber nicht beschweren." Den Unruhestifter von zuvor ignorierte Daiki mittlerweile vollkommen und während der Fake-Brünette noch immer geschockt von den Umstehenden angestarrt wurde, fühlte er sich das erste Mal an dieser Schule wegen einer seiner Taten wirklich erleichtert und gut. Mal sehen wie lange dieses gute Gefühl anhalten würde...
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    • ___ Kazuya ___

      Was um alles in der Welt war hier gerade passiert? Er wusste ehrlich gesagt nicht, wer hier gerade dümmer aus der Wäsche schaute, er oder Ayakas Sekte. Das würde wahrscheinlich das erste und einzige Mal in seiner Schullaufbahn sein, dass er mit diesen Leuten einer Meinung war. Der Typ hatte doch nicht mehr alle Latten am Zaun. Ob er sich irgendetwas eingeworfen hatte? Mal ehrlich, erst mobbt er ihn, dann verfolgte er ihn und nun wollte er sein Beschützer spielen? Hatte dieser Kerl irgendeinen Fetisch, vor dem sich Kazuya besser in Acht nehmen sollte. Er sollte zusehen, dass er dringend hier wegkam. Vielleicht war das auch nur eine von Ayakas merkwürdigen Launen und das verschwand ganz schnell wieder? Kazuya sah den Pseudo-König vor sich einen Moment einfach nur an, versuchte in dessen Augen irgendwie zu erkennen, dass das nur ein ganz dummer Scherz war, aber er fand nichts. Irgendwie kamen ihm diese Augen eher bekannt vor....
      "Du bist nicht mehr ganz dicht. Mach doch was du willst, aber komm mir nicht zu Nahe." brummte er genervt und drückte dem Glatzkopf sein Essenstablett in die Hand, mit all dem zerstörten Essen. Er brauchte es ja nun nicht mehr und der Appetit war ihm auch vergangen. "Mach dich nützlich und räum deinen Müll wenigstens weg, falls das deine mangelnden Hirnzellen zulassen, ja?", entgegnete Kazuya dem Proleten und lief dann an Ayaka und dem Rest der Gruppe vorbei. Hoffentlich war dieser Tag schnell vorbei ...


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    • Jun
      Das Training war wie immer weitestgehend erfolgreich gewesen, wenngleich Jun von seinen Teammitgliedern dennoch mehr erwartete und dafür regelmäßig genervte Widerworte erntete. Natürlich wusste er, dass nicht jeder diesen Sport so überaus ernst nahm, wie er selbst und er konnte die Anderen auch nicht dazu zwingen ihr ganzes Leben dem Bogenschießen zu widmen, doch er selbst hatte kaum etwas anderes und dementsprechend wollte er mindestens stets sein Allerbestes geben. Er tauschte beim Umziehen noch einige Worte mit den anderen aus, ehe er seinen Hakama in seiner Sporttasche verstaute und sein Handy aus der Seitentasche herausfischte. Eigentlich hatte er nicht wirklich erwartet eine Nachricht darauf zu entdecken, sondern wollte viel mehr die Uhrzeit überprüfen. Nicht viele besaßen seine Handynummer und noch weniger schrieben ihm tatsächlich, doch als er eine Nachricht einer ihm fremden Nummer auf seinem Display entdeckte, wurden seine Augen langsam schmal. Zögerlich öffnete er den Text, der ihn vor etwa einer halben Stunde erreicht hatte und ihn darüber informierte, Hayato Sakurai, würde ihn zum Einkaufen für den Club von der Schule abholen. Wann? Nun... ziemlich genau jetzt. Diese Spontanität ließ ihn beinahe sprachlos, schließlich mochte er es normalerweise gar nicht mit soetwas überrumpelt zu werden. Er mochte seine Tage durchgeplant und kam meist viel mehr ins Schwanken, wenn mal etwas nicht wie geplant ablief. Er wusste, dass es aber noch unhöflicher wäre, den jungen Mann anzurufen und ihm zu sagen, er hätte keine Zeit. Wahrscheinlich stand er mit seinem Auto eh bereits vor der Schule auf dem Parkplatz und Jun wollte ungern ihren Sponsor bereits am ersten Tag wieder verärgern. Wenn Ayaka und dieser Mann einander so nah waren, warum war er dann nicht der Ansprechpartner für den Club? Das würde doch einiges erleichtern. Innerlich seufzend, aber nach außen sehr gefasst, tippte Jun eine Nachricht, dass er auf dem Weg zum Parkplatz sei und so schulterte der Brünette seine Sporttasche und seinen Sportbogen, ehe er sich auf den Weg zu besagtem Parkplatz machte. Es dauerte nicht lange, ehe er den Wagen des Mannes entdeckte, schließlich kostete das Ding wahrscheinlich alleine genauso viel wie alle anderen Autos drumherum zusammen.
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    • ____ Hayato ____

      Es war ein guter Tag, warum? Erstens konnte er gekonnt einem Mittagessen mit seiner Mutter aus dem Weg gehen ohne unhöflich werden zu müssen, weil ein wichtiges Meeting dazwischen kam, welches im übrigen sehr vielversprechend war und maximalen Gewinn abwarf. Zweitens hatte er heute seinen besten Freund auf einen Kaffee treffen können, was in letzter Zeit auch nicht mehr ganz so oft vorkam, weil sie beide sehr beschäftigt waren. Hayato war also durchaus motiviert den Tag weiterhin so produktiv zu gestalten und hatte kurzfristig beschlossen den Einkauf für den Schulclub einfach mal auf heute zu legen. Er hatte immerhin genug Anstand Jun darüber zu informieren, auch wenn er ein ´Nein´nicht geltend lassen würde. Abgesehen natürlich es gäbe einen triftigen Grund, denn es wahrscheinlich nicht geben würde und so war er ziemlich gut gelaunt zur Schule gefahren. Wahrscheinlich wunderte sich die Schülerschaft erneut, warum er hier aufkreuzte aber sein Autofan war gar nicht hier, es hatte wohl noch nicht die Runde gemacht. Allgemein war der Parkplatz ziemlich leer, vielleicht weil er dieses Mal nicht auf dem Lehrerparkplatz stand, wie ihn sein süßer Cousin gebeten hatte, sondern direkt auf dem des Direktors. Schien wohl niemand zu sein der hier groß anwesend war, also kümmerte es den Blauhaarigen herzlich wenig. In einem schicken schwarzen Anzug, dessen Jackett er heute ausnahmsweise offen trug, einem eleganten weißen Hemd und schwarzer Krawatte mit passender Hose, hatte er sich an seinen geliebten Wagen gelehnt und wartete auf den jungen Mann aus dem Bogenschützenverein. Dieser Jun war ein wirklich hübscher Kerl, daher freute sich Hayato doch ein kleinen wenig mehr als sonst. Abgesehen davon freute er sich aber tatsächlich über dieses Projekt, zum einen allein schon deshalb, weil sein geliebter Daiki ebenso ein Mitglied war. Da die Sonne heute ziemlich hoch stand, hatte er sich seine dunkle Sonnenbrille aufgesetzt und blickte auf sein Handy. Wirklich Zeit genauer durch zu scrollen hatte er aber nicht, da er Jun als er zufällig aufblickte erkannte, als dieser ihm entgegenlief und direkt sein Handy weg packte. Mit einem charmanten Lächeln begrüßte er den Anderen. "Schön dich zu sehen. Ich habe dich ein wenig überrumpelt, nicht wahr? Verzeih."



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    • Jun
      "Überrumpelt trifft es wohl ziemlich gut.", murmelte Jun eher zu sich selbst, setzte aber dann doch ein Lächeln auf und blickte den Mann, der an dem teuren Wagen gelehnt stand geduldig an. "Ich habe die Nachricht eben erst gelesen und war zugegebenermaßen ein wenig überrascht. Ich bin solche Spontanität nicht unbedingt gewohnt.", versuchte es Jun so taktvoll wie möglich auszudrücken, während er natürlich auch nicht undankbar oder unhöflich wirken wollte. Wenn sein Sponsor soetwas von nun an öfter tun würde, müsste Jun schlichtweg lernen damit umzugehen, schließlich könnte er das Bogenschießen ohne die Unterstützung dieses Mannes mehr oder weniger gleich an den Nagel hängen und ehe das geschah, würde der Brünette einiges tun, um dies zu verhindern. "Warten Sie schon lange? Ich hoffe nicht.", versuchte Jun es dann doch ein weniger diplomatisch, um nicht weiter darauf eingehen zu müssen, dass er mit solchen spontanen Gesten weder umgehen konnte, noch eigentlich wollte. Gedanklich überlegte er bereits, wie er seinen restlichen Tag heute umplanen würde, damit er dennoch alles schaffen würde, was er sich bereits vorgenommen hatte.
      Er ließ sich von Hayato zeigen, wo er seine Sporttasche und seinen Bogen im Auto verstauen könne, ehe er selbst auf der Beifahrerseite des Wagens einstieg und sich anschnallte. Ein weiteres Mal zückte er sein Smartphone und nachdem er seine Mutter darüber informiert hatte, er müsse seine zweite Trainingseinheit daheim um eine Stunde verschieben, öffnete er die Karten App und suchte über die Navigation den schnellsten Weg zu einem großen Sportgeschäft heraus. "Das ist jenes Geschäft, in welchem nicht nur unser Club bisher eingekauft hat, sondern von dort beziehe auch ich persönlich und das Kyu-Dojo meiner Familie die Ausrüstung. Es liegt etwas außerhalb in einem Industriegebiet, hat aber mit Abstand die beste Qualität und ich kenne den Besitzer. Ich hoffe nur der Verkehr ist nicht ganz so schlimm, wir brauchen schließlich eine Weile bis dorthin."
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    • ___ Hayato ___

      Der Blauhaarige konnte sich ein leises Lachen nicht ganz verkneifen. "Ich hätte dein Gesicht gern gesehen", schmunzelte er dennoch mit einem charismatischen und hübschen Lächeln, weil er dies wirklich nicht böse gemeint hatte. "Ich neige dazu, wenn ich etwas möchte es gleich sofort zu wollen. Das betrifft geschäftliches wie privates. Ich bitte jetzt schon um Verzeihung für jegliche Überraschungen." danach nahm er Jun, wenn auch der Jüngere damit wohl nicht ganz einverstanden war, die Tasche ab und verstaute sie vorsichtig in seinem Wagen, damit sich Jun schon ins Auto setzen konnte. "Ich habe nicht lang gewartet. Ich wäre dich holen gekommen, wenn es mir zu lange gedauert hätte." mit einem Grinsen stieg er dann aber selbst in den Wagen und blickte kurz auf die Karte die Jun aufgerufen hatte. "Das klingt vielversprechend. Lass uns dort hin." seine Finger schaltete auf dem integrierten großen Display im Auto auf die Navigation, nachdem er sich die Straße vom Handy seines Beifahrers gespeichert hatte und ließ sich so den Weg zeigen. In Tokyo sich nur auf die Schilder zu verlassen, wäre reiner Selbstmord und das wollte er weder Jun noch sich antun. Nachdem also alles betriebsbereit war, machte er sich auf den Weg gemeinsam mit dem hübschen jungen Mann neben sich. "Du betreibst also privat ebenso viel Sport? Ich bin beeindruckt. Wie kamst du ausgerechnet zum Bogenschießen?", fragte Hayato dann interessiert, während er den Wagen ruhig durch den geschäftigen Verkehr navigierte. Es dauerte tatsächlich eine ganze Weile bis sie beide bei besagten Sportartikelgeschäft ankamen, der im industriellen Teil seinen Sitz hatte. Der Fachladen war größer als der junge Geschäftsmann es erwartet hatte und bot nicht nur gezielt für das Bogenschießen die passende Ausrüstung an, sondern auch namhafte Marken für andere Sportarten. Hayato erinnerte sich das er für die Golflinie sogar einmal einen Minimodelauftrag hatte. Was die wohlhabenden Leute alle an Golf fanden, hatte er bis heute nicht verstanden. Hayato konnte nicht mal Golf spielen und trotzdem wollte ihn jeder dort hin schleifen. Bislang hatte er sich gekonnt davor gedrückt. Noch jedenfalls. Hayato überließ Jun die Führung zur Bogenschießabteilung, die wirklich einiges zu bieten hatte.


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    • Jun
      Er war nicht wirklich verärgert, das stünde ihm in dieser Situation seines Sponsors gegenüber auch absolut nicht zu, dennoch spürte er ein wenig Unmut in sich, bei dem Gedanken, der Mann nahm sich normalerweise immer alles was er wollte und wann er es wollte. Vermutlich war er mit einem goldenen Löffel im Mund geboren worden. Jun erwiderte das breite Grinsen des Blauhaarigen nur mit dem Hauch eines kleinen höflichen Lächelns, während er sich widerwillig die Tasche aus der Hand nehmen ließ und schließlich auf der Beifahrerseite des Wagens niederließ. Offenbar fuhr der Mann zuweilen auch selbst und ließ sich nicht immer von mordlüsternen Chaufferen umherfahren.
      Um nicht länger auf das Thema einzugehen, suchte Jun die Adresse für das Sportgeschäft heraus und ließ es Hayato in dessen Autonavigationssystem eintippen, ehe die beiden auch schon losfuhren. Jun realisierte nicht einmal wirklich, dass er einige geschockte Blicke von Mitschülern geerntet hatte, die ihn in den Wagen hatten einsteigen sehen. Nun gut, selbst wenn... er hätte dem auch nicht viel Beachtung geschenkt.
      Aus dem Augenwinkel beobachtete Jun den etwas älterne Geschäftsmann am Lenkrad des Autos, welcher sich nach Juns Bezug zu Sport im Privatem erkundigte und langsam nickte der Brünette, während sein Blick wieder auf dem Beifahrerfenster glitt und er die vorbeifahrenden Autos beobachtete. "Meine Mutter war früher Kyudo-Meisterin, konnte aber nach einer Verletzung nicht länger selbst an Meisterschaften teilnehmen. Also hat sie ein Kyu-Dojo bei uns daheim gegründet und sobald ich alt genug war um einen Bogen zu halten, wurde ich von ihr unterrichtet. Ich trainiere dementsprechend also auch zusätzlich zum Club täglich mindestens zwei bis drei Stunden zuhause.", erklärte Jun weitestgehend neutral, da für ihn dieser Tagesablauf ziemlich normal war. Er konnte sich nicht erinnern, wann er das letzte mal einen kompletten Tag nicht trainiert hatte und für ihn war der Gedanke auch ziemlich unvorstellbar.
      Es dauerte tatsächlich ein wenig länger, doch schließlich erreichten sie das Industriegebiet und damit auch besagtes Sportgeschäft, welches viel mehr eine unfassbar riesige Lagerhalle war, welche unterteilt wurde in die verschiedensten Sportarten. Fast alles konnte man hier direkt vor Ort ausprobieren und wollte man alle Sportabteilungen hier wirklich nacheinander anschauen, würde man ohne Zweifel mehrere Stunden hier verbringen. Recht zielstrebig ging Jun voran, vorbei an einigen Leuten, die gerade Kletterausrüstung an einer fünf Meter hohen Kletterwand testeten und geradewegs durch die Kampfsportabteilung, wo zwei junge Männer in Judogis sich soeben einen kleinen Kampf auf der freien Übungsfläche boten. Aus der Ferne hörte man sogar das Geräusch von Wasser, welches auf den Pool im hinteren Teil des Geschäfts deutete, wo Schwimmequipment getestet werden konnte. Doch Juns Ziel war ganz klar ein anderes.
      Nach einigen Minuten erreichte er schließlich die richtige Abteilung und ohne Frage war diese ebenso gut ausgestattet, wie alle anderen auch. hunderte verschiedenster Sportbögen hingen aneinander gereiht an einer großen Wand, nach verschiedensten Aspekten sortiert, weitere mehrere hundert Pfeilsorten wurden einzeln präsentiert und mit ihren Vor- und Nachteilen auf einem kleinen Schild kategorisiert. Hakamas hingen weiter hinten an Kleiderstangen und sogar einige Umkleiden standen daneben. Nun... eigentlich gab es hier wirklich alles und selbst Trainingsziele konnten hier erworben werden.
      Ein Lächeln glitt auf Juns Lippen und wurde tatsächlich ein wenig breiter, als er eine der zuständigen Mitarbeiterinnen entdeckte, die gerade einige Pfeile sortierte. Zielstrebig ging er auf die junge Frau, die kaum mehr als fünf Jahre älter als er war zu und begrüßte. "Gutes Timing, Jun. Ich hab einen neuen Bogen für dich zum Testen.", begrüßte sie ihn ebenso lächelnd und nickte Hayato freundlich zu während sie einen noch eingepackten Sportbogen aus einem großen Karton hervorzauberte. "Oder bist du heute gar nicht privater Natur hier?"
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