❣ Red Thread of Fate ❣ [Rheira & Sanjadi]

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    • Hayato

      Der Rundgang war interessanter gewesen als gedacht. Hayato war ziemlich überrascht von den gepflegten Räumen gewesen und das im positiven Sinne. Wenn er sich daran zurückerinnerte wie schrecklich die Umkleidekabinen zu seiner Mittelschulzeit ausgesehen hatten, lief ihm heute noch ein Schauer über den Rücken. Jun erschien ihm aber wie ein äußerst pflichtbewusster und auch strenger Kapitän. Hayato konnte sich nicht vorstellen, dass der Brünette es zulassen würde, würden hier irgendwelche Schuhe auch nur ansatzweise quer im Raum herum liegen. Auch der Raum mit der Ausrüstung war gepflegt und man erkannte, wie viel Liebe die einzelnen Mitgliedern ihren Bögen und dem anderen Equipment entgegen brachten. Es wäre tatsächlich eine Schande diesen Verein untergehen zu lassen und bekräftigte Hayato in seinem Entschluss. Natürlich gab es viele Schulen wie diese, welche auch Hilfe benötigten, aber das war eine andere Geschichte. Das einzige, was Hayato doch ein gewisser Dorn im Augen war, war die Sportkleidung, welche auch schon deutlich bessere Tage gesehen hatte und der Blauhaarige hatte direkt verkündet, dass er sich darum zuerst kümmern würde und ihm Jun eine Liste von guten Sportgeschäften zusammenstellen sollte, unter anderem auch wie man all die Sachen auch nannte. Im ersten Augenblick schien es doch etwas abstrus, dass ein solch großer Konzern wie der von Hayato einen solchen Verein unterstützte, aber auch dem Geschäftsmann brachte das Vorteile. Er hatte sich ohnehin überlegt, wie man ein wenig an die Jugend heran treten konnte. Immerhin gab es immer mehr junge, erfolgreiche Geschäftsleute und die waren die Zukunft. Nicht die klapprigen motzenden Idioten, die sich gerne in ihren Hotels einnisteten und einen auf Dagobert Duck machten. Übertrieben ausgedrückt...nein das war gelogen, es war eher untertrieben. Jedenfalls endete die kleine Führung des Brünetten und Jun erkundigte sich direkt nach den Kontaktmöglichkeiten. "Ich kontrolliere zwar beides regelmäßig, aber ich schlage das Handy vor. Es kommt selten vor, dass ich nicht ran gehe, außer ich habe ein Meeting. Meine Nummer hast du noch auf der Karte, oder?"antwortete er auf die Frage des anderen, ehe auch schon Daiki mehr oder weniger ihnen entgegen stolperte. Hayato unterdrückte den Drang den Kleineren einfach an sich zu drücken, sondern nickte lediglich bezüglich seiner Bitte. "Mein Wagen steht auf dem Parkplatz. Ich werde dich nach Hause bringen.", antwortete Hayato seinem liebsten Cousin. Hayatos Blick wanderte noch einmal zu Jun, den er anlächelte. "Es hat mich gefreut Jun. Bitte kontaktiere mich und bitte lass mir eine Liste der Sportgeschäfte da. Ich würde es begrüßen, wenn wir beide eines das du bevorzugst die Tage aufsuchen könnten. Ich lasse dir mögliche freie Termine zukommen." damit verabschiedete er sich höflich von dem Kapitän und machte sich mit Daiki auf den Weg zu den Parkplätzen. Um seinen geliebten Audi standen bereits einige Schüler, die Fotos machten. Amüsiert trat Hayato an die Gruppe heran. "Ich bin mir sicher mein Wagen freut sich über die Aufmerksamkeit, aber wenn ihr die Reifen nicht auch noch kennenlernen wollt, macht bitte ein paar Schritte zur Seite." höflich aber bestimmt hatte er also die Gruppe schnell von seinem Wagen weg bekommen, bis auf einen. Ein junger Kerl der sich nicht viel aus der Kleiderordnung der Schule zu machen schien, mit seinem rötlich gefärbten Haar und den lässigen Schnürschuhen eher wie einer dieser typischen School-Delinquents wirkte oder wie man sie in Japan nannte ´Yankees. Unpassend zu dem harten Auftreten, hatte der Kerl eigentlich ein sehr feines und hübsches Gesicht. "Ein Audi R8 Coupe V10 Quattro nicht wahr?", murmelte der Kerl dessen Augen funkelten als hätte er gerade das schönste Objekt der Welt erblickt. Oho, der kannte sich jemand aus,mh? "Oh ~ Du liegst richtig.", antwortete Hayato amüsiert. "10 Zylinder, Dynamiklenkung....ein Traum. Wie schnell?", hakte der Junge nach. "324 km/h in 3,4 Sekunden bei 100.", beantwortete Hayato die Frage. Keine Ahnung wo um alles in der Welt er das ausfahren sollte, aber er musste den Wagen einfach haben. Der junge Mann vor ihm hatte fast schon ein verliebtes Seufzen als er sich von dem Wagen trennte. Sein Blick blieb dann zuerst bei Hayato hängen und dann bei Daiki, ehe er amüsiert grinste und sich davon machte. "Ein Freund?", hakte Hayato nach und stieg mit Daiki in den Wagen.


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    • Daiki
      Nachdem Jun mit Hayato ihren Kontaktweg abgeklärt hatte und sich verabschiedete, hatte Daiki seinen Cousin überzeugen können die ganzen Fragen erst zu stellen, wenn sie bei ihm in der Wohnung angekommen waren. Und dann war da ja auch noch die Problematik mit Kazuya. Es war schon recht spät und Kazu war höchstwahrscheinlich bereits daheim. Da konnte Daiki keinesfalls in diesem Aufzug Heim kommen. Andererseits konnte er aber genauso wenig hier in der Schule duschen. Da wäre die Gefahr schlichtweg zu groß, dass ihn jemand sah und identifizieren konnte. Oder noch schlimmer... jemand fragte ihn wer erwar und forderte sich auszuweisen. Oh nein! "Bevor wir zu mir fahren, könnten wir einen kurzen Abstecher in ein Fitnesscenter machen? Ich würde mir gerne meinen Schweiß vom Körper spülen und meine Haare ordentlich auswaschen.", bat der Fake-Brünette seinen Cousin, während sie sich dessem Auto auf einem der Lehrerparkplätze näherten. Wahrscheinlich würde er für diese Frage auch einen perplexen Blick ernten, aber Hayato würde sicher verstehen, dass dazu ebenfalls die Erklärung folgen würde. Ob Daiki heute überhaupt fertig werden würde alles zu erklären? Er könnte Hayato nicht einmal anbieten bei ihnen auf der Couch zu übernachten, da diese ja von Kazuya genutzt wurde aber genauso gut könnte Hayato mit in Daikis Bett schlafen... so wie sie es früher eben auch sehr oft getan hatten. Nur mittlerweile waren die Kerle deutlich größer und nahmen viel mehr Platz ein. Würde sein Bett überhaupt ausreichen?
      Fast schon genervt verdrehte Daiki die Augen, als er Möchtergern-Gangster-Nummer 1 an dem Wagen seines Cousins erblickte, welcher nicht nur von diesem Wagen schwärmte, sondern gleichzeitig alle wichtigen Daten zu wissen schien. Na wenigstens verzog der Kerl sich relativ schnell wieder. Daiki war schon unfassbar schlecht gelaunt, wenn er den Kerl nur anblickte. Hübsches Aussehen half halt eben auch nicht bei einem schrecklichen Charakter. "Wohl eher das Gegenteil.", antwortete Daiki seufzend auf Hayatos Frage und schüttelte kurz den Kopf, ehe er die Beifahrertür öffnete und in den Wagen einstieg, für den er ganz klares Fahrverbot bekommen hatte. So wie für die restlichen Autos des Älteren. Offenbar vertraute Hayato niemandem, der das Gas- und das Bremspedal verwechselte und dann auch noch voller Panik das Lenkrad herumriss. Nun... mittlerweile war Daiki ja ein richtig guter Fahrer und sein alter Wagen hatte bisher auch kaum Kratzer, aber sein Cousin war in der Hinsicht doch nachtragend und wahrscheinlich würde er ihm auch mit fünfzig noch vorhalten, was Daiki mit fünfzehn verbrochen hatte. Hayato hatte eben ein Gedächtnis, wie ein Elefant. "Ich wusste übrigens zwar, dass wir neue Sponsoren suchen, aber genauere Informationen hatte ich auch nicht. Und am wenigsten hätte ich erwartet, dass Jun dich und deine Firma überzeugen kann... ich meine der Kerl hätte dir bei einem Gespräch sicher auch all unsere Rückschläge vermittelt. Wie konnte er dich denn überzeugen und warum war dein Blick die meiste Zeit gebannt auf ihn gerichtet?" Bei letzterem Nachsatz grinste Daiki dann durchaus ein wenig breiter.
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    • Hayato

      Gemütlich schlenderte Hayato neben seinem Cousin, der deutlich angespannter wirkte, als es bei dem Blauhaarigen der Fall war, den Parkplatz entlang. Nun Daiki wusste genau, dass Hayato eine Erklärung verlangte und diese auch bekommen würde, zumal man den Blauhaarigen ohnehin nur sehr schwer anlügen konnte. Nicht das Daiki ihn je anlügen würde, aber auch das kleine Flunkern hatte er bei Daiki zu lesen gelernt, als sie noch klein waren. Für ihn war der Jüngere nicht sein Cousin, sondern viel mehr sein kleiner Bruder und wenn etwas nicht stimmte, dann wollte er das wissen. Natürlich hatte Hayato dabei eine doch sehr direkte und forsche Art. Der Beschützerinstinkt was Daiki anging war nun mal sehr ausgeprägt und er war sich bewusst, dass er es durchaus gerne mal übertrieb, aber er konnte nicht anders und Hayato glaubte daran, dass Daiki das verstand. Immerhin war seine Liebe zu dem Jüngeren aufrichtig und er wollte immer nur sein Bestes. Als ihn sein Cousin darum bat in einem nah gelegenen Fitnessstudio zu duschen statt bei sich Zuhause, hob Hayato nur skeptisch eine Augenbraue. "Na auf die Erklärung bin ich später wirklich gespannt.", antwortete ihm der Ältere, verneinte aber die Bitte nicht. Was tat er nicht alles für den Kleinen. Als sie sich dem Auto von Hayato näherten und die Meute wenigstens dadurch Abstand nah und spätestens nach der Aussage von dem Blauhaarigen, schien einer aber wohl der größte Fan des Sportwagens geworden zu sein. Sehr zum Leidwesen von Daiki wie Hayato aus den Augenwinkeln heraus an seinem Blick schon erkannte. Er hätte sich seine Frage sparen können, weswegen er auch nicht genauer nachhakte. Alles in allem wirkte der Kerl ohnehin wie ein Raufbold und mit solchen Leuten hatte Daiki für gewöhnlich nichts am Hut. Auch wenn ihm der neue Look seines geliebten Cousins wie ein trauriger Versuch eines Bad Boy Images vorkam. Nun nicht das es ihm nicht stehen würde, aber er kannte seinen Daiki viel zu gut um diesen Stil an ihm akzeptieren zu können. Als sie in den Wagen gestiegen waren und Hayato den Motor starrte, schaltete er sofort seine Musik leiser, da er sehr businesslike (nicht) die Angewohnheit hatte laut Musik zu hören während er Auto fuhr. Nun das lag wohl am Alter, würde sein Vater jetzt sagen. Da Hayato nicht wusste ob Daiki nun ein spezielles Fitnessstudio im Auge hatte, würde er einfach das Studio ansteuern, dass ihm gerade einfiel. Gerade als er losfahren wollte, hatte ihm Daiki von der Sponsorsituation berichtet, konnte sich aber wie es zwischen ihnen beiden üblich war einen weiteren Kommentar nicht verkneifen. Grinsend schnippte ihm der Ältere gegen die Stirn. "Grins nicht so." Dann setzte er den Wagen in Bewegung und steuerte auf die Straße. "Mein Chauffeur hat den Jungen angefahren und als Jun erfahren hat wer ich bin, hat er direkt die Situation genutzt. Schlauer Junge, ich hätte es nicht anders gemacht. Als ich dann deinen Namen auf der Liste gesehen habe, war es ohnehin beschlossene Sache", antwortete Hayato direkt wie er eben war und vollkommen unverblümt auf die Frage seines Cousins.


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    • Daiki
      Er hatte Hayato vorerst auf die Erklärung vertröstet und wusste, dass sein Cousin dafür später nur umso mehr Fragen haben würde, aber das wäre kein Problem. Hauptsache Kazuya traf ihn nicht in diesem schrecklichen Aufzug an. Er und sein Mitbewohner waren sich schließlich gerade erst gut nahe gekommen und da würde Daiki das nicht ruinieren, indem er offenbart, dass er in der Schule ein absoluter Vollidiot war, der eigentlich für seine dummen Sprüche verprügelt gehörte. Es reichte ja bereits wenn Daiki sich in solchen Momenten immer wieder selbst hasste und er wusste, Hayato würde auch nicht unbedingt nachvollziehen können, wie der sonst so fröhliche und aufgeweckte Daiki ein solcher Arsch in der Schule sein konnte, aber das war erstmal dahingestellt. Stattdessen hatten sie sich nach einem nervigen Aufeinandertreffen mit Möchtergern-Gangster-Nummer-1 in den Wagen begeben und nachdem sein Cousin die Musik etwas leiser gestellt hatte, fuhren sie auch schon los und peilten tatsächlich das nächste Fitnesscenter an, damit Daiki sich dort erst einmal von dem ekligen Haarspray befreien konnte. Er sehnte dem Tag ernsthaft entgegen, an dem er am Tag plötzlich 2 Stunden mehr Freizeit hatte, weil ihm dieses Zurechtmachen erspart blieb. Grinsend hatte Daiki sich derweil erkundigt, woher Hayato denn Jun überhaupt kannte und die Antwort war dann doch ernüchternder als erhofft. "Wie langweilig. Und ich hatte gehofft du hättest eine heiße Affäre mit ihm gehabt, eh du am nächsten Morgen realisiertest, dass er noch Oberschüler ist... mal ehrlich Hayato, bitte hab einmal in deinem Leben eine richtige, lustgesteuerte Affäre ohne dir Gedanken darüber zu machen wer die Person ist, was du für eine Verantwortung trägst und wie voll dein Terminplan ist. Muss ich dich erst in eine Bar schicken, damit du dann dich betrinken und beliebig mit Leuten die amüsieren kannst? Es ist traurig, dass dein kleiner Bruder dir sagen muss, dass du gefälligst ein ungezwungenes Sexualleben haben sollst, aber traurigerweise hast du ja immer nur Augen für deine Arbeit. Was würde ich nicht für einen früh morgendlichen Anruf von dir geben, bei dem du mir erzählst, dass du neben jemandem nackt aufgewacht bist, den du nicht kennst... dann könnte ich vollkommen stolz auf dich sein!" Die Sorge und dieser kleine Ausbruch rührten hauptsächlich daher, dass Hayato so gut wie gar keine Freizeit hatte und sich in seiner Freizeit auch selten vergnügte. Daiki konnte sich nicht erinnern jemals von einer besonderen Person für seinen Cousin gehört zu haben... oder überhaupt von irgendeiner Sexgeschichte. Oh Gott... Hayato war doch hoffentlich keine Jungfrau mehr! Klar... Daiki hatte ja selbst kaum Erfahrungen in dem Bereich, aber er war auch kein heißer Junggeselle mit Millionen auf dem Konto und einem hohen Rang unter den "Top 10 Hottest Millionairs under 25". Es musste doch förmlich vor Anfragen und Verehrern regnen.
      Sobald Hayato an einem Fitnesscenter angehalten hatte, bat Daiki ihn zehn Minuten zu warten und tatsächlich kehrte der Blauhaarige nun in Rekordzeit geduscht zurück und wirkte deutlich zufriedener. Ihre Haarfarben ähnelten einander sogar heute ziemlich.
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    • Hayato

      Er setzte seine Sonnenbrille wieder auf, als sie so zusammen durch die belebten Straßen von Tokyo fuhren und schmunzelte ein wenig vor sich hin. Seine Laune war extrem gut heute, ausgenommen der Tatsache das sein geliebter kleiner Cousin wohl irgendein belastendes Geheimnis hatte, das er später aus ihm heraus quetschen musste natürlich. Ihn erfreute aber der Fakt das er Daiki noch vor ihrem geplanten Treffen wiedergesehen hatte, denn auch wenn Hayato in der Öffentlichkeit nicht zu den emotionalsten Menschen zählte, war seine Freude darüber gerade grenzenlos. Er würde den Kleineren später auch noch direkt in die Arme schließen, sobald er sich sicher war, dass dieses braune Haarspray seinen Anzug nicht ruinieren würde. Ob er das Zeug überhaupt wieder von der Hand bekam? Was zur Hölle sollte das überhaupt darstellen? Gut Hayato würde später noch genug Zeit haben die Logik dahinter zu ergründen und ohnehin war der Blauhaarige ein Mensch der Dinge herausbekam, wenn er es wollte. Widersprechen tat ihm ja nicht einmal Daiki. Nun er versuchte es, aber meistens funktionierte es nicht. Hayatos einvernehmliches Wesen war eben eine Hausnummer für sich. Als sie an einer Ampel zum Stehen kamen, kam direkt das Gespräch bezüglich Hayatos Privat,- Liebes- und Sexualleben auf, was seinen Cousin deutlich mehr interessierte als ihn selbst. Das war zum einen ja irgendwie niedlich, anderseits auch extrem besorgniserregend. Hayato war sich nicht sicher, welches Gefühl bei ihm diesbezüglich überwog. Allerdings kam er sich bei Daiki oft genug wie bei einem Verhör vor. Als säße er vor einer Mutter, die endlich wissen wollte, wann sie Oma werden würde und er endlich unter die Haube kam. Nun von seiner Mutter konnte Hayato das nicht erwarten, aber er war sich nicht ganz sicher ob Daiki das nicht auch übernehmen würde. Daiki wäre ohnehin der geborene Onkel......
      Es grauste den jungen Geschäftsmann allerdings jetzt schon davor, solch ein Gespräch jemals mit ihm führen zu müssen und das, obwohl er älter war als Daiki. Dieses Gespräch gerade war ja schon gewöhnungsbedürftig genug. "Weißt du, es ist irgendwie befremdlich das mein kleiner Daiki mir Ratschläge zu einem unvernünftigen Lebensstil erteilt, in welchem ich mich offenbar hemmungslos betrinken soll und am Ende einen One-Night-Stand erlebe mit irgendeinem Menschen, den ich nicht kenne. Befürwortest du gerade die Ausnutzung von Alkohol und notgeilen Menschen die ich flachlegen soll?", den letzten Teil sprach er dann doch eher lachend aus. Als Hayato ein bekanntes Fitnessstudio entdeckte, in dem er seinen Cousin schicken konnte ohne Angst haben zu müssen er könnte von einem Duschkopf erschlagen werden, hielt er auf dem Parkplatz vor dem Gebäude an und kam der Bitte des Kleineren nach. Geduldig wartete Hayato also im Wagen so lange sich Daiki richten würde, nebenher überprüfte er seine Geschäftsmails und das Geschäftshandy, beantwortete Anfragen und kurze Mitteilungen seriös wie er nun einmal war und hatte in den knappen 10 Minuten noch ein Meeting für nächste Woche vereinbart. Produktive Wartezeit, Hayato war zufrieden.
      Als Daiki dann endlich wieder herauskam wie ihn Hayato kannte und liebte, stahl sich ein sanftes Lächeln auf die Lippen des Älteren. "Viel besser.", sanft strich er durch das blau gefärbte Haar seines jüngeren Cousins und setzte den Wagen wieder in Bewegung. Da er ja nicht unbedingt zum Überraschen von Daiki die Adresse bereits kannte, musste er auch nicht nach dem Weg fragen und fuhr zusammen mit ihm zu dessen Zuhause.


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    • Daiki
      Es schien Hayato dezent zu verstören, dass Daiki so darauf beharrte sein Cousin solle einfach wild herumvögeln und normalerweise war das ja auch nichts ratsames, dennoch empfand es Daiki als denkwürdig, dass Hayato sich nie wirklich auszuleben schien und nur seine Arbeit im Sinn hatte. Er wäre mit Sicherheit der perfekte Schwiegersohn zurzeit, aber wenn er nie datete, konnte da auch nichts werden. "Ja, genau das tue ich. Mal ehrlich... wie oft wirst du von Frauen und Männern gleichermaßen angegraben? Und da nehmen wir jetzt gerne die Heiratsanträge nach der Veröffentlichung deines Ranking bei den Top 10 nicht einmal mit herein. Dir steht im Prinzip die Welt dahingehend offen und trotzdem scheinst du dich nie mal auszutoben. Ich sag ja nicht, du sollst auf Verhütungsmittel verzichten und nicht vorsichtig sein... ich meine nur, dass dir etwas ungezwungenes auch mal ganz... außer natürlich du bist asexuell und hast es bisher nicht für nötig gehalten mir das nach meinen ganzen Tiraden mitzuteilen. Dann nehmen ich das mit den One Night Stands weg, will aber immer noch, dass du deine Freizeit mal ein wenig ungezwungener nutzt und nicht immerzu versuchst effizient zu sein." Für jeden Außenstehenden musste die ein äußerst seltsames Gespräch sein, vor allem in Anbetracht dessen, dass Daiki vier Jahre jünger als Hayato war und selbst ja nicht unbedingt ein Sexualleben besaß. Aber dieses Gespräch fand hier gerade nicht das erste Mal statt und Daiki war sich ohnehin bewusst, dass Hayato dies ignorieren würde und sich weiterhin mit Arbeit überhäufte.
      Nachdem sie ein Fitnesscenter erreicht hatten unterzog Daiki sich einer Blitzdusche und nachdem sie beide wieder im Wagen saßen, fuhr der Ältere auch schon zu Daikis und Kazuyas Wohnung, welche ja eigentlich eine sehr günstige und zentrale Lage hatte. Es wirkte deprimierend, wie Hayatos schicker Luxuswagen direkt hinter Daikis altem, leicht verrosteten Auto geparkt wurde und nachdem sie ausgestiegen waren, nahm der Blauhaarige seinen Cousin mit hoch zu der Wohnung, dessen Tür er aufschloss und den Schlüssel in den Schlüsselkasten neben der Tür hang. "Kazu! Bist du da? Ich habe Besuch mitgebracht, also bitte nicht erschrecken!"
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    • Hayato

      Mit einem typischen Schmunzeln wie jedes Mal, wenn Daiki mit seinen Belehrungen kam und dabei klang, als wäre er der ältere und erfahrene von Ihnen beiden, hörte er seinem Cousin zu. In dem Blick des Blauhaarigen, auch wenn er seine Augen auf die Straße gerichtet hatte lag ein Glanz, als müsste er sich beherrschen nicht zu lachen. Hayato wusste wirklich nicht, ob er die Ratschläge nun mit Humor nehmen sollte oder es einfach nur niedlich fand. Meistens wurde eine Mischung daraus, er tat es locker ab und am Ende machte er ohnehin was er wollte. So war Hayato nun mal, stur wie ein Esel und er würde sich erst überzeugen lassen, wenn er sich überzeugen lassen wollte. "Stell du mir erst mal einen vernünftigen festen Freund vor, den ich nicht am liebsten von einer Brücke schmeißen würde, dann überlege ich mir das vielleicht doch nochmal", entgegnete der Blauaarige amüsiert, ehe sie nach der zugegeben wirklich kurzen Dusche endlich zu Daiki nach Hause fahren konnten. Als Hayato seinen Sportwagen in der Einfahrt zum Stehen brachte, erkannte er die freundliche Nachbarin wieder, bei welcher er zum Kuchen essen eingeladen war und grüßte sie höflich. Natürlich hatte er sich auch direkt erneut bedankt, was die alte Dame mit roten Wangen erfreut abwinken ließ. Wenigstens wusste Hayato nun, dass sein Daiki in einer angemessenen Nachbarschaft lebte. Test in der Hinsicht bestanden. Er hatte aber auch vernommen, dass sein geliebter Cousin offenbar nicht allein in der Wohnung lebte und das stellte er spätestens jetzt gerade fest, als er in der Eingangstür seine teuren italienischen Lederschuhe auszog und Daiki einen Namen rief. Nicht erschrecken? Kazu? "Rufst du deine Katze?", hakte Hayato amüsiert nach und trat in die zugegeben ziemlich leere Wohnung. Hier fehlte es eindeutig an Mobiliar, aber es war schön lichtdurchflutet und geräumig. Als plötzlich das Geräusch einer öffnenden Türe erklang, entdeckte Hayato einen jungen Mann der schüchtern lediglich seinen Kopf aus der Tür steckte. Er staunte allerdings nicht schlecht als er den jungen Mann genauer ansah. Er konnte sich nicht daran erinnern, wann er jemals einen Mann mit einem so wunderschönen Gesicht gesehen hatte. Wie eine Puppe, mit wunderschönen scharf geschnittenen Augen und perfekten Lippen. "Eindeutig ein Kätzchen", flüsterte er und grinste Daiki amüsiert an. "Jetzt kann ich eindeutig verstehen, warum du so schnell ausgezogen bist."


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    • Daiki
      "Naja..." Daiki räusperte sich leise, als sein Cousin forderte er solle erst einen anständigen festen Freund anschleppen, bevor er Hayatos Liebes- und Sexualleben kritisieren könne und automatisch musste der Blauhaarige an Kisaragi denken, wenngleich er genau wusste, dass die Chancen gleich Null waren, den Kerl tatsächlich irgendwann einmal daten zu können. Nein... um genau zu sein würde Kisaragi wahrscheinlich alles dafür tun, dass dies niemals geschah und ein wenig tat der Gedanke durchaus weh jemanden so sehr zu mögen, der einen selbst abgrundtief hasste. Er wusste nicht, ob sein wahres Ich... sein kunterbuntes Ich Kisaragi eher um den Finger wickeln könnte, aber auch das bezweifelte er stark. "Ehrlich gesagt gibt es da jemanden den ich mag, der mich aber nicht sonderlich leiden kann... das hat aber alles etwas mit meinem Stilwechsel in der Schule zu tun und ich erkläre es dir daheim genauer."
      Mit diesem Versprechen erreichten sie bald schon Daikis Wohnung und nachdem sie die Nachbarin begrüßten, die Daiki selbst noch nie gesehen hatte, Hayato aber wohl bereits bei ihr zum Kaffeetrinken war, betraten die beiden schließlich die Wohnung. Sogleich rief der Blauhaarige nach seinem Mitbewohner, der eher schüchtern aus seinem Zimmer blickte, dafür aber natürlich gleich von hayato gemustert wurde. "Hör auf! Und sei lieb. Kazu ist kein großer Fan von Menschen und wenn du mich jemals wieder besuchen möchtest solltest du auf jeden Fall nett und höflich zu Kazuya sein." Sein Blick glitt von Hayato zu Kazuya, ehe er leicht lächelte und ihm zunickte. "Magst du kurz herüberkommen. Ich will dich nur kurz meinem Cousin vorstellen, dann stören wir auch nicht weiter." Er würde es Kazuya nicht übel nehmen, sollte dieser später Unbehagen darüber äußern, dass Daiki unangekündigt Besuch mitgebracht hatte, allerdings war das auch nicht unbedingt geplant gewesen... verdammt, er hätte ihm ja zumindest schreiben können. Er würde Kazu auf jeden Fall später etwas leckeres kochen, damit er ihm verzieh.
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    • Hayato

      Als Hayato den Mitbewohner von seinem geliebten Cousin erblickte, war er wirklich einen Moment baff von dessen wunderschönen Gesicht und Hayato sprachlos zu machen, das schaffte wirklich nicht jeder. Im ersten Augenblick hatte Hayato keinen Zweifel daran, dass der Kerl derjenige war, in den sich sein süßer Daiki verliebt haben musste, aber dann fiel ihm wiederum ein, dass sein Auserwählter ihn laut Erzählung nicht ausstehen konnte und dieser Kazuya schien alles andere als jemand zu sein, der seinen Cousin nicht mochte. Wie konnte sich Daiki bitte in jemanden anderen verlieben, wenn er so ein schönes Geschöpf bei sich Zuhause hatte? Sein heimlicher Schwarm musste eindeutig eine Wucht sein. Jetzt war er nur noch neugieriger auf die ganze Geschichte. Hayato ganz der Geschäftsmann fand allerdings binnen 5 Sekunden seine Fassung wieder. "Ich bin immer nett und höflich", antwortete er Daiki mit einem Grinsen, lächelte Kazuya aber freundlich an. Offenbar schien der Junge wirklich ein Problem mit Menschen zu haben. So wie er am Türrahmen stand, erinnerte ihn der Blonde eher an ein scheues Reh. Da steckte sicherlich auch keine schöne Geschichte dahinter. Dennoch tat Kazuya Daiki den Gefallen und lief zu den beiden. Lächelnd neigte Hayato seinen Kopf leicht "Mein Name ist Hayato Sakurai, ich bin der Cousin von dem Vogel hier." daraufhin wuschelte er Daiki endlich durch das haarsprayfreie Haar. Er hatte ja nichts gegen Haarspray, aber die Haare des Blauhaarigen hatten mehr von einer Betonwand als von irgendetwas anderem. Kazuya setzte ein leichtes Lächeln auf, zumindest schien er es zu versuchen und verbeugte sich. "Es freut mich sehr."

      Kazuya



      Was um alles in der Welt macht bitte Mr. sexy Voice in seinem Wohnzimmer? Das war die Stimme des Mannes am Telefon! Unverkennbar! Die Stimme gehörte jetzt auch noch zu einem attraktiven Geschäftsmann im Anzug? Gott war diese Welt unfair. Allerdings war er ja ´nur´der Cousin von Daiki, oder? Gott, was dachte er sich da nur wieder zusammen? Das mit ihm und Daiki war nicht mehr als Freundschaft. Kazuya hatte nicht das Recht mehr zu wollen. Er war doch selbst schuld das er sich in der kurzen Zeit verliebte. Er, derjenige der Menschen hasste. Das war so lächerlich, dass er nicht wusste, ob er nun darüber weinen oder lachen sollte. Allerdings gehörte das Thema jetzt wirklich nicht hier her. Dieser Mensch war Daiki sehr wichtig, als würde sich Kazuya auch Mühe geben. Ungeachtet dessen, dass er es hasste mit fremden Leuten zu sprechen, gesellte er sich zu dem wirklich ziemlichen großen jungen Mann und verbeugte sich höflich. Auch wenn der Geschäftsmann ein schönes und charismatisches Lächeln hatte, hatte er etwas unfassbar seriösen und einschüchterndes. Für jemanden der so kühl im Umgang mit anderen Menschen war wie Kazuya, glich dieser Mann förmlich einem unbezwingbaren Berg. Es war amüsant, er konnte mit all den Schulschlägern umgehen und sich einschüchtern ließ er sich von diesen Idioten noch lange nicht. Vor diesem Hayato hatte er aber binnen weniger Sekunden Respekt. Woher kam das?


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    • Daiki
      Er wusste, dass Kazuya ihm zuliebe herüber gekommen war, um Daikis Cousin kennzulernen, denn das Unwohlsein über diese Situation war ihm viel zu sehr ins Gesicht geschrieben und es war offensichtlich, dass es ihm nicht egal war, ob der Blauhaarige spontanen Besuch hatte oder nicht. Sanft lächelnd legte Daiki daraufhin einen Arm um die Schulter von Kazuya und beugte sich zu dessem Ohr herunter, ehe er ihm ein 'Danke' ins Ohr flüsterte. "Ich revanchiere mich später mit leckerem Essen." Er ließ Kazuya wieder los, damit dieser wieder in seinem Zimmer verschwinden konnte und nicht länger als nötig dieser unangenehmen Situation ausgesetzt war.
      "Komm mit. Ich bringe dich in mein luxuriöses Zimmer! Ich besitze ein Bett und einen Schreibtisch... nicht einmal einen Schrank.", meinte er daraufhin leicht lachend und führte seinen Cousin daraufhin in sein kleines Reich, das er sein eigen nannte. Nachdem er sich kurz erkundigte, ob Hayato etwas zu trinken wollte, um es ihm bei Bedarf zu bringen, ließ er sich auf seinem Bett nieder und deutete Hayato an sich neben ihm zu setzen. Nun... das würde nicht ganz so einfach werden das alles zu erklären, aber er würde sein bestes geben sich kurz zu fassen, um Hayato nicht zu sehr zu zu texten. "Ich denke... ich fange mal ganz einfach an. Du erinnerst dich sicher noch an den Horrortrip, den ich an meiner alten Schule durchgemacht habe, nur weil ich mich dort gegeben habe, wie ich eben bin. Nachdem du davon Wind bekommen hattest und die halbe Schule bedroht hast, hätte ich zwar weiter zur Schule gehen können, brachte es aber nicht über das Herz den Schülern und insbesondere den Lehrern gegenüber treten zu können. Also wechselte ich letztes Jahr hierher. Anfangs habe ich noch bei Mama und Papa gelebt und bin jeden Tag zur Schule gependelt... da kam mir vor meinem ersten Schultag die Idee, ich könnte versuchen mich ein wenig mehr einzuordnen. Ich färbte also meine Haare brünett, stylte sie anders und war schockiert wie wenig mir die Haarfarbe stand. Ich hab versucht kein Makeup zu benutzen, habe auf Schmuck verzichtet und mich streng an die Kleiderordnung gehalten. Aus irgendeinem Grund wurde ich dafür direkt am ersten Schultag von einem der beliebtesten Mädchen an der Schule angegraben und eine Gruppe von Vollidioten fand mich so cool, dass ich aus irgendeinem Grund plötzlich ihr Anführer wurde. Frag mich bitte nicht, wie genau es dazu kam. Und ich war einfach nur erleichtert, dass ich so tatsächlich das erste Mal an einer Schule sofort akzeptiert wurde. Mir war es in dem Moment egal, dass ich nicht ich selbst war, solange ich diese schrecklichen Erfahrungen nicht noch einmal machen müsste. Und so zog sich das irgendwie über das gesamte letzte Schuljahr... Die Leute hielten mich für cool, ich habe in der Schule so getan als wäre ich ein lässiger Bad Boy und zog immer wieder andere Schüler auf... ja, ich weiß... ich hasse mich selbst dafür. Natürlich hab ich immer drauf geachtet, dass es nie handgreiflich wurde oder zu verletzend war... das ist aber trotzdem keine Entschuldigung. Nachdem ich aber im privaten meine Haare wieder bunt färbte, um zumindest zuhause diese schreckliche Haarfarbe nicht ertragen zu müssen, habe ich mir temporär farbiges Haarspray geholt, welches ich zurzeit jeden Tag benutze, um meine Haare einzufärben... Tatsächlich weiß Kazuya aber nichts davon und ich will auch nicht, dass er davon etwas erfährt. Aus irgendeinem Grund mag Kazu mich so wie ich bin und ich will das nicht kaputt machen, in dem ich ihm mein schreckliches Ich in der Schule offenbare..." Er holte leicht Luft, wusste, dass das gerade viel zu verarbeiten war, aber schließlich kam da ja noch die Geschichte mit seinem Schwarm.
      "Und das schlimmste ist... ich bin in eines meiner Mobbing Opfer total verliebt." Ein leises Seufzen verließ seine Lippen. Es klang noch schlimmer, wenn er das so aussprach. "In der Schule gibt es einen Streber namens Kisaragi. Er ist optisch nicht unbedingt der Ansprechendste und war dementsprechend schon immer auch von anderen ein beliebtes Ziel für Mobbing Attacken. Als ich allerdings angefangen habe ihn zu ärgern, ist er nicht schüchtern geworden, sondern hat sich gewehrt. Und das tut er jedes Mal. Er ist nicht auf den Mund gefallen, sondern wehrt sich und weiß sich auszudrücken... er ist so, wie ich immer an meiner alten Schule gerne gewesen wäre... und auch jetzt besäße ich gerne den Mut ich selbst zu sein und mein wahres Ich zu verkörpern, ohne Angst zu verspüren und ohne wieder der ängstliche kleine Junge zu sein, der verzweifelt versucht vor seinen Mobbern zu flüchten. Und dieser Mut hat mich soweit beeindruckt, dass irgendwann mein Herz schneller schlug, wann immer ich in seiner Nähe war. Nur gerechtfertigter Weise hasst er mich natürlich und ich hasse mich für all das was ich ihm antat und wie schrecklich ich als Person in der Schule bin. Ich würde so gerne ich selbst sein und ihm meine Liebe gestehen, aber das wird niemals geschehen..."
      Betrübt ließ Daiki sich nach hinten auf sein Bett fallen und blickte seinen Cousin dann schmollend an.
      "Ok... ich bin fertig. Immer her mit der Moralpredigt...."
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    • Hayato

      Tatsächlich glich der schöne junge Mann einem Rehkitz, so schnell wie dieser wieder verschwunden war. Als sich Daiki aber zu dem Blonden gelehnt und ihm etwas ins Ohr geflüstert hatte, war dieser leicht rot um die Nase geworden bevor er wieder ins Zimmer gehuscht war. Aha, so war das also. Ein Grinsen schlich sich auf die Lippen des Älteren. "Dein kleiner Bambi mag dich, das weißt du hoffentlich, oder?", fragte ihn Hayato dann direkt wie er nun einmal war, wobei sich der Geschäftsmann fragte wie man das nicht bemerken konnte. Allerdings war Daiki eben so ein Fall, dass er nicht mal erkennen würde, dass jemand in ihn verliebt war, wenn dieser eine Leuchtreklame mit einem Geständnis darauf ihm quer durchs Gesicht schlagen würde. Wahrscheinlich hatte es sein zuckersüßer Cousin wirklich nicht bemerkt, ein Jammer. Als sich Daiki erkundigte, ob er etwas zu Trinken haben wollte, hatte Hayato das Angebot angenommen. Irgendetwas sagte ihm das er nach der Erklärung garantiert was brauchen würde. Da er allerdings fahren musste, musste er sich mit einem Apfelsaft begnügen. Mit viel Fantasie könnte man es ja als Bier durchgehen lassen. Das kleine Reich, das sich sein Cousin aufgebaut hatte, fehlte es wirklich an.....allem. Nun wenigstens besaß er ein Bett, das war ein Anfang. Er hätte sich gern ein wenig umgesehen, nur gab es nicht viel was sich Hayato ansehen konnte und so entschloss er sich auf dem Bett Platz zu nehmen. "Du weißt, das wenn du etwas brauchst es mir nur sagen musst, oder?", merkte Hayato an, ließ das Thema aber direkt bleiben da er wusste das Daiki dies ohnehin nicht annehmen würde. Der Stolz lag eindeutig in der Familie. Er war ja auch nicht besser, also konnte er sich diesbezüglich die Reden sparen. Nur meistens fragte Hayato ohnehin nicht und brachte seinem Cousin etwas mit. Der halbe Kleiderschrank war ein Geschenk des Älteren, da er leidenschaftlich gern für Daiki einkaufen ging und bislang hatte sich dieser immer darüber gefreut. Nun niemand kannte den Geschmack seines kleinen Bruders besser als er! Zumindest würde sich Hayato garantiert nichts anderes sagen lassen. Ohnehin glich es einer wahren Meisterleistung, wenn es jemand schaffte Hayato vom Gegenteil von irgendetwas zu überzeugen.
      Sein Blick wanderte zu seinem Cousin, ehe er einen kräftigen Schluck Apfelsaft nahm. "Leg los."
      Nun das tat Daiki tatsächlich und selbst wenn Hayato ihn hätte unterbrechen können, konnte er es nicht. Sein Erstaunen war deutlich größer als seine Klappe im Moment und so hörte er ihm bis zum Ende zu. Die Erklärung, die ihm Daiki da aufgetischt hatte, war schwerer zu verdauen als angenommen. Allerdings wäre Hayato nicht Hayato, würde er das ganze Chaos nicht binnen ein paar Sekunden für sich gedanklich geordnet haben. Er atmete also erst einmal tief aus, als sein Cousin ihn zur erwarteten Moralpredigt aufforderte. "Ich kann nicht sagen, dass ich gut finde was du tust. Das ist dir aber bewusst. Meiner Meinung nach hast du dieses Verhalten nicht nötig, aber ich stecke nicht in deiner Haut um das beurteilen zu können." er blickte zu Daiki welcher auf dem Bett lag und dabei wieder so wirkte wie damals als sie noch kleine Kinder waren und Hayato ihn konstant vor allem Übel dieser Welt zu beschützen versuchte. Sanft fuhr er mit der Hand durch das Haar des Jüngeren wie er es immer getan hatte und lächelte sanft. Sie beide waren sich ähnlich, aber konnten unterschiedlicher nicht sein. Ihr Charakter und ihr Denken waren komplett anders. Während Daiki versuchte Ärger und Konflikten aus dem Weg zu gehen war Hayato jemand der Leute an die Wand quatschen konnte und solche Situationen oft herauf beschwor. Im Gegensatz zu der Geschichte seines Cousins, hatte es bei Hayato auch noch nie jemand gewagt solch eine Szene abzuziehen. Das lag nicht an seinem Geld oder seinem Einfluss, viel mehr daran das ein wütender Hayato extrem gruselig sein konnte. Er konnte sich gut daran erinnern, dass Daiki ihn als er noch sehr klein war und auf dem Spielplatz ein paar ältere Teenager verdroschen hatte, die Daiki geärgert hatten, den Spitznamen ´Hayazilla´verpasst hatte. Hayato hatte das noch Jahre lang gewurmt. "Ich möchte dich etwas fragen Daiki. Möchtest du wirklich den Rest deiner verbleibenden Schulzeit so verbringen?" er legte sich neben den Blauhaarigen und blickte an die Decke. "Du sagtest selbst das Kazuya dich mag wie du bist, das sieht man. Glaubst du nicht, dass dich andere genauso mögen können? Ich möchte nicht, das du den Eindruck bekommst, dass dein wahres Ich nicht liebenswert ist. Das ist es nämlich. Ich versuche dir seit Jahren beizubringen, dass es egal ist was die Leute von dir denken, aber ich weiß das ich nicht erwarten kann, dass du dich verhältst wie ich es tun würde. Es tut mir leid, dass ich dir das Gefühl gegeben habe, dass du mit diesen Sorgen nicht sofort zu mir kommen kannst." entschuldigend blickte er zu dem Jüngeren. "Was deinen Schwarm angeht. Du weißt das ich die Ansicht vertrete, dass man sich nehmen soll was man möchte. Sei ein Mann und entschuldige dich für dein Verhalten ihm gegenüber und dann mach ihm klar was du von ihm willst."


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    • Daiki
      "Klar mag er mich. In der kurzen Zeit in der wir zusammen wohnen, haben wir uns ziemlich gut angefreundet. Wir verstehen uns wirklich gut und selbst wenn ich anfangs nicht gedacht hätte, dass ich mit einem fremden Mitbewohner klarkäme, bin ich wirklich froh, dass Kazuya mit mir die Wohnung teilt. Ich kann mit ihm reden und er mit mir.", entgegnete Daiki lächelnd und hakte die Thematik damit für sich ab, ehe er seinem Cousin den Apfelsaft holte und sie sich zusammen in sein Zimmer begaben, wo der Blauhaarige schnell begann seine Geschichte ein wenig zusammengefasster zu vermitteln und es war offensichtlich, dass Hayato von dieser Entwicklung ganz und gar nicht begeistert war. Wer könnte es ihm verdenken? Wären die Rollen umgekehrt, würde Daiki es ebenso wemig gutheißen, wenn Hayato sich so benehmen würde, wie es Daiki tat. Allerdings waren sie trotz ihrer Verwandtschaft grundsätzlich unterschiedlich und Hayato wäre wohl auch nie in solch eine Situation gelangt, wie es Daiki an seiner alten Schule passiert war.
      "Für dich ist das leichter zu sagen... Ich habe es satt ich selbst zu sein, wenn es nur eine Handvoll Menschen gibt die mich so lieben wie ich bin, während ich in der Schule terrorisiert werde und es genug Schüler und Erwachsene gibt, die keine Skrupel haben mir das Leben zur Hölle zu machen und mich mental sowie körperlich zu misshandeln." Es war ein Vorwurf, der bereits beim Aussprechen weh tat, aber es entsprach der Wahrheit und Daiki blickteein wenig traurig und verletzt zu seinem Cousin auf, ehe er seinen Kopf an dessen Schulter lehnte. "Ich will dieses letzte Jahr nur noch überstehen. Es ist nicht ruhmreich, wie ich das tue, aber ich bringe es nicht über das Herz all diese Verachtung und all diesen Hass noch einmal zu erleben. Ich will nicht einmal mehr das Risiko dafür eingehen. Das heißt auch, dass ich mich nicht vor dem Kleinen outen möchte, in den ich verliebt bin. Er könnte mich verspotten... es herumerzählen und dann stehe ich wieder an der gleichen Stelle wie vor zwei Jahren. Ich will mir einreden, dass die Menschen heutzutage toleranter sind, aber das ist nicht der Fall. Sie sind nur dann tolerant, wenn es gutaussehende Berühmtheiten betrifft."
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    • Hayato

      Mit einem "Mmmmhmm~." in einer Singsang-Tonlage war er seinem kleinen Cousin in sein Zimmer gefolgt. Natürlich könnte er das Thema Kazuya noch weiter aufbauschen, aber offenbar hatte Daiki tatsächlich nur freundschaftliches Interesse an dem hübschen Jungen. Jetzt tat Hayato der Blondschopf fast schon Leid. Allerdings war sein Kleiner eben eine treue Seele und wenn er mal verliebt war dann richtig. Er fragte sich wirklich wie dieser Typ sein mochte, der Daiki so den Kopf verdrehen konnte. Ob er Recherchen anstellen sollte? Lieber nicht, das würde ihm sein Cousin niemals verzeihen. Dann hieß es wohl für Hayato die Beine stillzuhalten, etwas in dem er hundsmiserabel war. Als sie dann endlich an den Punkt ankamen, in dem Daiki sein Geheimnis lüftete, staunte Hayato zugegeben nicht schlecht. Natürlich hatte er direkt wie er war seine Meinung kund gemacht und es schmerzte ihn einfach unglaublich, dass er seinen Cousin so deprimiert sehen musste. Wenn es nach Hayato ging, hätte er einfach die komplette Schule bedroht und dann wäre die Welt wieder in Ordnung. Herrje an ihm ist ein ziemlich guter Mafiaboss verloren gegangen. Er hatte es Daiki aber versprochen und so musste er die Entscheidung des Kleineren akzeptieren. Seufzend legte er seinen Arm um seinen Cousin und drückte ihm einen Kuss ins Haar. Ganz gleich wie alt sie waren, hatte Hayato nie damit aufgehört Daiki vor allem Übel dieser Welt beschützen zu wollen. Vielleicht war sein Beschützerinstinkt in den Augen anderer übertrieben, aber er hatte seine Gründe. Er hatte gesehen, wie man mit dem Jungen umgegangen war und das würde er nicht noch einmal zu lassen. Dennoch würde er den Wunsch von Daiki akzeptieren. Wenn er dieses Inkognito-Leben führen wollte, dann würde er ihm kein Bein stellen. "Ich liebe dich, das weißt du, oder?", meinte er und küsste ihn nochmal ins Haar. "Hör zu, für den Fall das dein Geheimnis doch ans Licht kommt und es Ärger gibt, versprich mir das du mir Bescheid sagst. Dann lasse ich das Thema auch ruhen okay? Ich will nur, das du mir versicherst, dass wenn du in Schwierigkeiten bist es nicht allein durchstehst."
      Hayato versuchte ein anderes Thema zu finden. "Was deinen Loverboy angeht. Dann versuch ihn eben mit deinem Schul-Ich herumzubekommen. Wenn du die Maskerade schon aufrecht hältst, dann sei der Kerl der ihn vor Ärger beschützt. Zeig ihm ein wenig Daiki in dem Stil. Na komm, jeder würde dir verfallen. Dein Kazuya ist es ja schon."


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    • Daiki
      Er hatte seinem Cousin weitestgehend die gesamte Geschichte mitgeteilt und die anschließende Atmosphere war zwar ein wenig bedrückend, doch Daiki war auch glücklich Hayato hier zu haben und seine Sorgen und die Geschehnisse endlich mit ihm geteilt haben zu können. Jetzt fiel ihm mehr denn je auf, wie sehr er seinen Cousin doch eigentlich vermisst und wenngleich sie zuweilen telefoniert und über Videochat miteinander gesprochen hatten, war es eben doch nicht das gleiche. Er hatte auch nicht wirklich den Rat seines Cousins gewollt oder gebraucht, es ging hauptsächlich darum sich jemandem anzuvertrauen, dem er blind vertraute und das war sein Cousin eben. Viel mehr war er sein großer Bruder und die Verbindung der beiden war definitiv etwas ganz besonderes. "Ich liebe dich auch...", seufzte Daiki leise, während er sich so an Hayato lehnte. Seine Herz tat weh, an all die Dinge von damals noch einmal denken und sich daran erinnern zu müssen, doch es war gleichermaßen befreiend. "Ich weiß, dass du mir helfen willst, aber am meisten hilfst du mir, wenn du mir zuhörst und mich gelegentlich tröstest. Mehr brauche ich gar nicht. Ansonsten melde ich mich natürlich, wenn ich deine Hilfe brauche, aber ich komme erstmal alleine klar. Und mein Liebesleben wird sich sicherlich ohnehin noch ändern, wenn ich mit der Schule fertig bin. Wer weiß? Vielleicht finde ich an der Uni plötzlich den Mann meines Lebens, der mir komplett verfällt und keine Angst hat seine Liebe in der Öffentlichkeit zu bekunden..." Es war eine kleine Träumerei, aber ein Wunschtraum den Daiki mittlerweile schon sehr lange tief in sich trug und der ihn motivierte weiter zu machen und auf einen guten Abschluss hin zu arbeiten. Vielleicht existierte ja wirklich irgendwo auf der Welt dieser eine Mann, der bei Daiki starkes Herzklopfen bekommen würde, so wie es Daiki zurzeit mit Kisaragi ging. Vielleicht würde er dann eines Tages mit diesem Mann zusammenleben, ihn seinen Eltern vorstellen... die Eltern seines Freundes kennenlernen, sie würden sich verloben, heiraten, Kinder adoptieren, sich Haustiere zulegen... All diese Dinge die heterosexuelle Pärchen ganz natürlich machen konnten, ohne über die Verachtung und den Hass anderer Menschen nachdenken zu müssen. Ohne jedes Mal zu erwägen, ob sie einer neuen Bekanntschaft mitteilen konnten, dass auf das gleiche Geschlecht standen... Die Welt war grausam. "Erzähl mir lieber von deiner Prinzessin! Es klang nicht nach einem Menschen, aber du wirkst sehr vernarrt."
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    • Hayato

      Wahrscheinlich würde niemand auf die Idee kommen, dass der selbstbewusste und dominante Hayato Sakurai eigentlich ein unsagbar liebevoller und fürsorglicher Mensch war. Während er auf der Arbeit den rationalen und kühlen Perfektionisten gab, war er privat leidenschaftlich, zärtlich und verdammt einnehmend, wenn er jemanden in sein Herz geschlossen hatte. Es herrschten beide Charaktere in ihm war immer wieder ein echter Widerspruch war, in Hayato aber vollkommen funktionierte. Sanft strich er also weiter durch das Haar seines Cousins wie er es schon früher getan hatte, als sie noch klein waren und Daiki oft in sein Bett gekrabbelt ist, wenn dieser nicht schlafen konnte. "Ich werde immer da sein.", versicherte er Daiki und nickte dann auf seine Worte hin. "In Ordnung, solange du wirklich zu mir kommst, wenn es dir schlecht geht. Ich will nicht nochmal, das du zuerst einen Nervenzusammenbruch hast, bevor du mich um Hilfe bittest." Mit einem sanften Lächeln spielte er ein wenig mit dem Haar seines Cousins. "Natürlich wirst du jemanden finden und dieser jemand hat dich dann auf Händen zu tragen." Oh ja und wie diese Person das musste, wenn derjenige nicht wollte das Hayato ihn einen Kopf kürzer machte. Als Daiki dann versuchte in anderes Thema anzuschlagen, welches deutlich fröhlicher war, strahlte Hayato untypisch für seinen seriösen Charakter, aber seinem Cousin natürlich durchaus bekannt und fischte sofort sein Handy aus der Tasche seines gestreiften Jacketts. "Sie ist wunderschön Daiki! Eine echte Prinzessin. Du wirst sie das nächste Mal auf alle Fälle kennenlernen." er wischte über seinen Bildschirm und tippte in seine Galerie die voller Fotos eines wunderschönen weißen Hundes war auf eines der Fotos und präsentierte seinem Cousin stolz seine bezaubernde, noch sehr junge Samojeden-Hündin. "Ihr Name ist Sherazade."

      hunderasse-passt-zu-deinem-sternzeichen-samojede.jpg
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    • Daiki
      "Danke... Es ist unfassbar schön endlich wieder so mit dir zusammen sitzen und reden zu können. Das habe ich das letzte Jahr größtenteils wirklich vermisst." Ein Lächeln umspielte Daikis Lippen als sein Cousin ihm so liebevoll durchs Haar strich und genau zu wissen schien, wie man den Jüngeren wieder zum Lächeln brachte. Sie waren eben ihr gesamtes Leben bereits zusammen und da war das wohl eben auch nicht verwunderlich. Zumal Daiki ja ebenfalls zwei oder drei Bücher schreiben könnte allein mit den Informationen die er selbst über Hayato wusste. Auch die ganz privaten Dinge, die nur Leute von ihm wussten, die ihm sehr nahe standen. Schließlich war die Persönlichkeit des Älteren fast schon gespalten, als würde er noch krasser auf die Trennung von Privat- und Arbeitsleben achten, als es denn überhaupt nötig war. Daiki hatte mal mitbekommen, dass die Angestellten unter Hayato wohl ziemliche Angst vor ihm hatten und sich drei mal überlegten, ob sie ihm schlechte Nachrichten übermitteln sollten. Nun gut... diese Seite hatte Daiki wiederum noch nie erlebt. Für ihn würde Hayato wohl fast alles machen... naja außer ihn eben nochmal eines seiner Autos fahren lassen. Das hatte sich wohl für sein restliches Leben erledigt.
      Daiki bat darum die angekündigte Prinzessin kennenlernen zu dürfen und tatsächlich handelte es sich bei ihr um eine hübsche Hündin, die Hayato wohl sehr ins Herz gefasst hatte. Bei seinem Arbeitseifer erstaunte es Daiki ja beinahe, dass er überhaupt Zeit für einen Hund hatte, aber der Größere schien wirklich vernarrt in sie und Daiki würde das gutheißen. Eine Hündin war doch zumindest auch schon mal ein Anfang, um sein Privatleben auch ein wenig angenehmer zu gestalten und nicht trotzdem nur zu arbeiten. "Sie ist unfassbar schön. Seit wann hast du sie denn und wie kommt es, dass ich vorher nicht wusste, dass du gerne einen Hund hättest? Ehrlich gesagt hätte ich dich eher für einen Katzenmensch gehalten. Eine Katze die genauso zickig und divenhaft sein kann wie du, hätte sicher auch gepasst."
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    • Hayato

      "Ich habe es auch wirklich vermisst Kleiner. Die ganzen Auslandsaufenthalte vom Studium hatten es in sich. Außer für kürzere Geschäftsreisen bin ich die nächste Zeit aber wieder hier. Längere Aufenthalte stehen aktuell nicht an. Ich habe dir aber sehr viel mitgebracht. Ich werde es das nächste Mal vorbei bringen. Du wirst dich freuen, ich denke ich habe genau deinen Geschmack getroffen." antwortete Hayato liebevoll, drückte seinem kleinen Cousin einen erneuten Kuss ins Haar, ehe er sich dann wieder normal hinsetzte um Daiki seine Prinzessin präsentieren zu können. Die Frage des Jüngern war berechtigt, denn Hayato hatte einen Hundebesitz nun wirklich nicht geplant. Jetzt strahlte er aber das Bild der weißhaarigen Schönheit an, als wäre es der größte Schatz der Welt und ehrlich gesagt liebt Hayato diesen Hund auch abgöttisch. Seine Angestellten hielten ihn zwar schon alle für verrückt, nur traute sich niemand, außer Bethany dies laut auszusprechen, aber das war in Ordnung. Hayato hatte nie behauptet normal zu sein. Wäre er normal wäre er nicht in diesem Alter bereits der inoffizielle Vorsitzende einer ganzen Hotelkette. "Ich hatte ehrlich gesagt nicht geplant mir einen Hund zulegen. Ich hatte es nie auf dem Schirm und auch nicht geglaubt, die Zeit für ein Haustier zu finden. Daher wusstest du davon auch nichts. Meine Prinzessin habe ich auch nicht einmal ein Jahr. Sie ist also noch sehr jung", erklärte er seinem Cousin. "Ich mag Katzen, aber ich mochte auch immer Hunde. Ich habe mich nie für einen Typ gehalten, der irgendeine Seite bevorzugt. Als ich auf Geschäftsreise war habe ich einen russischen Hundezüchter kennengelernt, der mir immer wieder von seinen Hunden vorgeschwärmt hat. Nach ein paar guten Gläsern um das Eis für einen Vertrag zu brechen, habe ich angefangen ihm ein wenig Honig ums Maul zu schmieren was für ein Hundefreund ich doch bin und er hat angebissen. Die Moral der Geschichte war das ich eine Einladung bekommen habe mir seine Zucht anzusehen und dann habe ich mich verliebt. Ich bin wohl doch ein Hundefreund." leicht lachend als er sich daran zurückerinnerte wuschelte er seinem Cousin durch das weiche Haar. "Als ich ihre wunderschönen Augen gesehen habe, war es vorbei. Die erste Frau die mich im Griff hat."


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    • Daiki
      Würde ein Außenstehender nun in dieses Zimmer kommen und die beiden so sehen, würde er wohl falsche Schlussfolgerungen ziehen und davon ausgehen, dass die beiden nicht Familie waren, sondern miteinander ausgingen, so wie sie hier aneinander gekuschelt im Bett von Daiki lagen und Hayato seinen Cousin so liebevoll streichelte. Sie sagten immer, dass sie eigentlich Brüder wären und keine Cousins, wenngleich sie wohl aber auch fürBrüder eine ungewohnt liebevolle Beziehung zueinander hatten. Vielleicht musste man es ja auch nicht klar benennen, was das zwischen ihnen so wirklich war, denn im Endeffekt waren sie einfach sich die engsten Menschen. Niemand wusste so viel über Daiki, wie Hayato und umgekehrt war es ganz genauso. Und sollte der junge Vorsitzende der Hotelkette irgendwann mal heiraten, müsste Daiki sein Trauzeuge werden! Das war soetwas von klar und sollte dies nicht gestehen, würde Daiki auch ohne Erlaubnis noch zwei weitere Sportwagen seines geliebten Cousins schrotten. Nun... vielleicht waren er und Hayato auch eine schräge Kombination aus Brüdern, besten Freunden und Geliebten... wer mochte das schon so klar festlegen? "Ich bin auf deine Mitbringsel gespannt und ich bestehe darauf mit deiner Prinzessin irgendwann einmal Gassi gehen zu dürfen. Warst du mit ihr schon mal im Ueno Park spazieren? Ich wette, dort würde es ihr sicher gut gefallen.", schmunzelte der Blauhaarige schließlich leicht schmunzelnd und löste sich dann langsam von Hayato, ehe eine seiner Hände durch die Haare des Älteren glitt und er den frisch gefärbten Haarton näher betrachtete. Es musste der gleiche Farbton sein, den Daiki ursprünglich hatte, nur dass die Haarfarbe des Jüngeren mittlerweile etwas ausgewaschener waren. "Die Farbe steht dir. Sag bloß du wolltest jetzt im Partnerlook mit mir herumlaufen, um noch mehr zu untermalen, dass wir beide zueinander gehören.", murmelte er dann lachend und ließ seine Hand wieder sinken. Verdammt... er hatte Hayato wirklich unglaublich vermisst.
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    • Hayato

      Hayato wusste, dass die Beziehung zu seinem Cousin etwas ganz besonders war und er würde sich von niemanden vorschreiben lassen, wie er diese zu vertiefen hatte. Natürlich wirkten sie für viele anderen ein wenig zu intim, auch wenn ihre Intimität eine anderen war als bei einem Liebespaar. Sie kannten einander einfach nur viel zu gut und wussten was der andere dachte, bevor es derjenige selbst wusste. Mal ehrlich er kannte Daiki seit seiner Geburt! Er hatte den Kinderwagen des Kleinen geschoben und war sein Babysitter. Natürlich war diese Bindung etwas Besonderes. Es würde ohnehin niemand es wagen dies zu hinterfragen. Einmal hatte ihm sein Großvater vorgeworfen, was ihm den einfiele, erstens einen Mann zu begehren und zweitens auch noch Verwandtschaft. Hayato hatte dieses Spiel eine ganze Weile aufrecht gehalten, einfach um dem Alten noch einen Grund mehr zu liefern sich aufzuregen. Dabei wäre Hayato derjenige der sich am meisten wünscht, dass sein Kleiner endlich einen vernünftigen Freund findet, der ihn glücklich macht. Dieser müsste zwar zuvor durch den Hayato-TÜV und der hatte es in sich, aber irgendwo da draußen musste es doch einen Kerl mit genug Eiern geben. "Ich laufe mit ihr jeden Tag eine andere Route, damit sie sich nicht langweilt. Immer nur das Gleiche zu sehen ist nichts für sie. Der Ueno-Park hat ihr aber sehr gefallen, denn sollten wir tatsächlich nochmal besuchen. Das könnten wir ja zusammen machen. Sie freut sich darauf dich kennenzulernen und sie ist wirklich gehorsam. Du wirst sie lieben", schwärmte Hayato regelrecht von seinem weißen Plüschball, der Zuhause auf ihn wartete. Natürlich bestens umsorgt. Immerhin hatte seine Hündin einen eigenen Koch. Es dauerte aber nicht lang, da hatte Daiki schon ein neues Gesprächsthema gefunden und Hayato hatte sich ehrlich gesagt schon gefragt, wann sein Kleiner seine Haare analysieren würde. Schmunzelnd ließ er also den einzigen Menschen mit Ausnahme seines Friseurs und Vaters an seine Haare. "Erwischt", antwortete er lachend. "Mir hat deine Haarfarbe ziemlich gut gefallen und dann hatte ich meine rebellischen 5 Minuten, als mein Großvater mal wieder einen seiner Kontrolltermine im Hotel machen wollte, dass ich einfach beschlossen habe ihm damit eine Freude zu machen. Bin ich nicht ein wundervoller Enkel? Er war so glücklich darüber, dass er durch das ganze Hotel geschrien hat. Ich war gerührt." berichtete er Daiki amüsiert. Ach, das war ein guter Tag gewesen!


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    • Daiki
      "Natürlich werde ich sie lieben. Sie ist ja deine Prinzessin.", murmelte Daiki schmunzelnd und zwinkerte seinem Cousin zu, ehe er die Haare des Größeren ein wenig mehr unter die Lupe nahm. Sogar der rasierte Teil an der Seite stand Hayato verdammt gut und lockerte sein Geschäftsmann Image zumindestens ein bisschen auf. Dass ihr gemeinsamer Großvater davon nicht sonderlich begeistert war konnte sich Daiki nur zu gut vorstellen und wann immer Hayato ihm Geschichten über den alten Mann erzählte, war Daiki umso glücklicher, dass dieser sich weigerte Daiki auch nur als seinen Enkel anzuerkennen. Und mal ehrlich... Daikis Großvater väterlicherseits war dafür umso besser. Ein alter, liebevoller und großartiger Mann, der seinen Enkel nicht nur unterstützte, sondern Daiki nach seinem Outing rege unterstützt hatte. Eine Reaktion, die der Junge damals nicht erwartet hatte, aber für die er so unfassbar dankbar war. Es tat ihm tatsächlich leid, dass Daiki und Hayato sich nicht gerade diesen Großvater teilten, denn Hayato und der alte Mann würden miteinander sicherlich auch sehr gut klarkommen. "Ich glaube niemand topt meinen nicht vorhandenen Enkel-Status bei Großvater Seichiro. Ich werde so sehr von ihm geliebt, dass er mich bisher nie auch nur eines Blickes gewürdigt hat in den zwei Malen, die ich ihm tatsächlich begegnet bin. Mit Mama redet er zumindest kurz angebunden, Papa ist für ihn allerdings auch wie Luft. Umso glücklicher macht es mich immer deine Geschichten zu hören, wie du ihm die Tour vermasselst. Ich werde den alten Mann wohl nie verstehen, aber das muss ich zum Glück auch nicht. Wenigstens habe ich dich und ich bin genauso froh Onkel Akira regelmäßig sehen zu können." Dass der Hass nicht über die Generationen übergreifend übertragen wurde, erleichterte Daiki jedes Mal aufs Neue, denn ein Leben ohne Hayato wäre definitiv absolut die Hölle und genauso mochte Daiki seinen Onkel, welcher das Familienerbe übernommen hatte, nachdem Daikis Mutter diesem den Rücken zugewandt hatte. Nur mit ihrem gemeinsamen Großvater würde es wahrscheinlich nichts mehr werden. Sollte der Mann mal sterben, würde Daiki wahrscheinlich nicht mal zur Beerdigung eingeladen sein... und er würde wahrscheinlich ohnehin nicht hingehen wollen.
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