❣ Red Thread of Fate ❣ [Rheira & Sanjadi]

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Hayato

      Okay natürlich hatte die Empfangsdame nur ihren Job gemacht, aber eigentlich hätte sie ihm ankündigen müssen, wer da war. Nicht jeden Besucher durfte man einfach abwimmeln. Hayato vermisste seine frühere Empfangskraft, die leider in Rente gegangen ist. Jetzt musste er sich mit einer Göre herum schlagen, deren künstliche Fingernägel größer waren als ihr IQ und das alles nur, weil sie die Tochter des Vorstands der Marketingabteilung war und dieser ein Mann, den Hayato sehr schätzte. „Das haben wir gleich geregelt. Komm bitte nochmal zum Gebäude. Man wird dich dieses Mal nicht weg schicken, das versichere ich dir.“, daraufhin hatte er aufgelegt und der Dame am Empfang mit zuckersüßer Stimme mitgeteilt, dass ihr Job nicht aus Nägel lackieren, sondern nachdenken bestand.

      Die Blondine am Empfang war kaum hatte sie Jun erblickt, zuerst kreidebleich geworden und war vom Stuhl aufgesprungen. „Junger Herr bitte verzeiht meine Unhöflichkeit. Mister Sakurai wird sie sofort empfangen. Darf ich ihnen etwas zu Trinken anbieten? Quellwasser, einen Blue Mountain Coffee, einen Matcha Kotobuki Tee?“ plapperte die Blonde schneller als sie atmen konnte. „Ich bringe Sie zum Aufzug.“ So schnell das zierliche junge Mädchen in ihren Pumps laufen konnte, hatte sie Jun zu einem gläsernen Aufzug gebracht, ehe sie zu dem Aufzugführer sah, einem schwarzhaarigen Mann in einem schlichten schwarz-weißen Anzug. „Bringen Sie ihn zu Mister Sakurai.“ Erklärte sie dem Herrn, welcher direkt nickte und den Knopf der 24 Etage drückte.


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    • Jun
      So schnell wie das Gespräch begonnen hatte, so schnell endete es auch schon wieder und ein wenig perplex starrte Jun auf sein Handy. Hatte er das gerade richtig verstanden? Er sollte einfach wieder zu der Empfangsdame gehen? Innerlich hatte er sich bereits darauf eingestellt an einen anderen Tag wieder herzukommen, allerdings war er auch nicht böse darüber, wenn er das ganze jetzt klären könnte. Zögerlich steckte er sein Smartphone wieder in seine Hosentasche und kehrte auf dem Absatz um, nur um zum zweiten Mal das Gebäude zu betreten. Dieses Mal erwartete ihn allerdings ein komplett anderes Szenario. Noch während er das Foyer durchquerte, entschuldigte sich die Empfangsdame überschwänglich bei ihm und erkundigte sich nach Getränkewünschen. Verlegen lehnte er ab, hoffte einfach nur, dass die Frau ihn schnell in Ruhe lassen würde, da es ihm mehr als unangenehm war so mit ihr zu interagieren. Nur ein leises 'Danke' verließ seine Lippen, als er in den Fahrstuhl stieg und sich leicht vor ihr verbeugte, ehe sich auch schon die Türen schlossen und er mit dem Mann im Anzug alleine in dem gläsernen Aufzug stand und wartete bis sie die 24. Etage erreichten. Die Stille war zwar auch nicht angenehm, aber deutlich besser als die aufgekratzte Empfangsdame, die vermutlich eine Standpauke bekommen hatte. Anders könnte sich Jun diesen Emotionswechsel nicht erklären. Als sie die oberste Etage erreichten und mit einem hellen Glockenton die Türen aufglitten, verbeugte Jun sich noch, um sich bei dem Aufzugführer zu bedanken und trat schließlich in das riesige Büro mit dem fantastischen Blick über Tokyo. Auch hier war die Möbilierung eher minimalistisch, aber dennoch unfassbar teuer und für jemanden, der eher traditionelle Häuser gewohnt war, glich dieses Büro mehr einem Kulturschock. Einen Moment ließ Jun sich ablenken, ehe er seinen Blick auf den jungen Mann in dem Bürostuhl fokussierte und er sich diesem langsam näherte, ehe er vor dessen Schreibtisch stehen blieb und sich zum dritten Mal innerhalb weniger Minuten verbeugte. „Entschuldigen sie bitte die Störung. Ich werde auch nicht zu viel ihrer Zeit in Anspruch nehmen.“
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    • Hayato
      Er hoffte ja wirklich, dass Jun nun bei ihm auftauchen würde. Vielleicht war der arme Kerl auch so eingeschüchtert und überfordert, dass er es für heute sein ließ? Jedenfalls würde er der Blonden am Empfang raten, dass sie sich dieses Mal besser anstellte. Hayato konnte es ohnehin nicht ausstehen, wenn man Besucher unhöflich, unfreundlich oder kalt empfing. Er selbst lächelte zwar geschäftlich kaum, blieb eher sachlich und sprach die Dinge direkt an, war dabei aber niemals unhöflich oder vergriff sich im Ton. Eigentlich war er eher der Typ, der Leute mit seinen Worten um den Finger wickeln konnte. Seine Assistentin hatte ihn mal einen charmanten Teufel mit Honigstimme genannt, Hayato hatte daraufhin gelacht und ihr sogar das Gehalt erhöht. Als sich die Tür öffnete und sich der Kleinere offenbar perplex umsah, schmunzelte Hayato ein wenig. Manieren hatte der Junge auf alle Fälle, als er sich direkt verbeugte. „Schon gut, du störst mich nicht. Verzeih die Unannehmlichkeiten am Empfang.“ Hayato stand auf und deutete auf die Sessel welche passend zu seiner Einrichtung in einem cremeton mit grauen Polstern gehalten waren. „Bitte setz dich. Darf es etwas zu Trinken sein?“ fragte er höflich nach und setzt sich nun selbst auf einen der bequemen Sessel, da es ihm unhöflich erschien von seinem Schreibtisch aus mit dem Jungen zu sprechen.


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    • Jun
      Nachdem Jun sich bei dem Mann im Aufzug bedankt hatte, trat der Brünette aus dem Fahrstuhl in ein beeindruckendes Büro mit fantastischem Ausblick auf Tokyo. Wenngleich die Einrichtung nicht unbedingt dem Geschmack des jungen Mannes entsprach. Wenngleich er gerne dieses Büro ein wenig länger ausgiebig betrachtet hätte, entschied er dass es unhöflich wäre und trat so vor um sich den Geschäftsmann zu begrüßen und sich für etwaige Unanehmlichkeiten zu entschuldigen. Er hatte nun einmal eine gute Erziehung genossen und wusste was Anstand und Höflichkeit waren. Ansonsten würde ihn wohl seine verstorbene Großmutter heimsuchen, wenn er plötzlich seine Manieren vergaß und das war ein furchterregender Gedanke, als es eigentlich sein sollte.
      Er folgte Mr. Sakurai zu der Sitzgruppe und ließ sich auf einem der Polster nieder, während er dankend das Angebot eines Getränks verneinte. Stattdessen holte er aus seiner Tasche eine kleine Mappe hervor, welche er öffnete, um diese schließlich dem Mann in dem Designeranzug herüber zu reichen. "Ich komme gleich zu meinem Anliegen, wenn das für Sie in Ordnung ist. Ich möchte, dass Sie dieses Bitte nicht als Wiedergutmachung für den Unfall sehen. Es war zum Großteil meine Schuld und für mich ist es Wiedergutmachung genug, wenn Sie meiner Bitte nun aufmerksam zuhören. Es steht Ihnen natürlich vollkommen frei Sie am Ende auszuschlagen.", stellte Jun gleich zu Anfang klar, denn selbst wenn er mit dem Gedanken gespielt hatte den Unfall als Druckmittel zu nutzen, kam es ihm nicht nur falsch vor, sondern passte auch in keinster Weise zu seinen Prinzipien.
      "Ich bin Oberschüler und Kapitän des Bogenschützenvereins meiner Schule. Wir sind sehr talentiert und haben mehrfach die Möglichkeit im Jahr an Wettbewerben und Meisterschaften teilzunehmen, welche uns nicht nur Prestige, sondern auch Unterstützung verschaffen können. Allerdings wurden große Anteile an Geldern für unser Verein dieses Jahr gestrichen und wir sehen keine Möglichkeit ohne einen Sponsor an solchen Meisterschaften teilzunehmen, geschweige denn Fahrten und Ausrüstung zu bezahlen. Ich habe bereits ausgiebig Kontakt mit diversen Unternehmen gehalten, in der Hoffnung sie könnten uns unter die Arme greifen, doch bisher gab es in dieser Richtung keine Zusagen. Dementsprechend würde ich gerne erfahren, ob es eine Möglichkeit gäbe Sie und ihr Unternehmen für uns zu gewinnen. Selbstverständlich bin ich bereit über die Bedingungen und den Ausgleich zu reden. In den Unterlagen, die ich ihnen gegeben habe, steht alles was sie über unsere Schule und unseren Verein wissen müssen, sowie die Anzahl und Daten zu den Wettkämpfen, die Mitglieder des Vereins und wie hoch die benötigten Gelder wären, sowie in welchem Verhältnis sie eingesetzt werden müssten."
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    • Hayato

      Auch wenn Jun das Angebot etwas zu Trinken verneinte, erschien es Hayato doch angebracht, wenn er sich selbst Wasser einschenkte es auch bei einem zweiten Glas zu tun. Ob der Kleine davon trinken würde oder nicht, blieb ohnehin ihm überlassen. Gelassen nahm er also einen Schluck des gekühlten Quellwassers, welches er aus einer gläsernen Glaskaraffe ihnen beiden eingeschenkt hatte. Jun erzählte ihm währenddessen sein Anliegen, woraufhin Hayato leicht schmunzelte. Der Kleine war viel zu ehrlich und er würde ein verdammt lausiger Geschäftsmann sein, aber das behielt der junge Firmenvorstand für sich. Es ist gut zu wissen, dass noch nicht jeder auf der Welt verdorben worden war und noch so etwas wie Ehrlichkeit besaß. Nur würde das dem Kleinen irgendwann das Genick brechen, aber das müsste ja nicht gleich heute sein. Jun musste sich vermarkten können, da dürften die Schwächen nicht die Stärken niederschmettern. Das war wahrscheinlicher einer der Gründe, warum er bislang auch keinen Erfolg hatte einen Sponsor zu finden. Ein Jammer, irgendwie war die Vorstellung eines Oberschulvereins niedlich und wenn die Jungs wirklich so viel drauf hatten, wie Jun sagte, dann wäre die Vorstellung nicht nur niedlich, sondern auch profitabel, wenn man sie einfach nur vernünftig förderte. Darum nahm Hayato die Unterlagen auch an sich und blätterte diese aufmerksam durch. Offenbar konnten die Jungs tatsächlich mehr als nur ein kleines Turnier vorzeigen, sondern auch namenhafte Wettkämpfe - interessant. Als Hayato allerdings die Mitgliederliste in die Finger bekam und die Namen darauf überflog, musste er sich beherrschen das sein Gesicht nicht die Überraschung zeigte, die er gerade empfand. Sein geliebter kleiner Daiki war in dem Verein? Verflucht nochmal warum hatte Daiki bitte nicht erwähnt, dass sein Verein Schwierigkeiten hatte? Das war wieder einmal so typisch, was Hayato gedanklich zum Seufzen brachte, es nach Außen aber nicht zeigte. Stattdessen blickte er auf und behielt die Unterlagen auf seinem Schoss. "Einverstanden."


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    • Jun
      Natürlich war Jun weit davon entfernt, sich und seine Sache angemessen wie ein Geschäftsmann zu vermarkten und höchstwahrscheinlich würde sich das auch niemals ändern, schließlich war Jun weit davon entfernt Leute Honig ums Maul schmieren zu können. Dafür war er einfach an sich eine viel zu ehrliche und aufrichtige Person und wenn das der Grund für das Nicht-zustandekommen eines Vertrags mit Mr. Sakurai war, dann musste er das akzeptieren und der Leiter ihres Vereins würde vielleicht auch realisieren, dass jemand anderes für solch einen wichtigen Job geeigneter war. Nichtsdestotrotz würde Jun sein Bestes geben, um einen Sponsor auf eigene Faust zu finden, schließlich bedeutete der Verein ihm unfassbar viel und natürlich würde er auch selbst darunter leiden, könnten sie plötzlich nicht mehr an Wettbewerben teilnehmen. Innerlich stellte er sich eigentlich bereits auf eine höfliche und gut begründete Absage ein, weshalb er mit den plötzlichen Worten des Mannes umso mehr überrascht wurde. Jun entging nicht, dass Mr. Sakurai dabei auf die Mitgliederliste starrte und wahrscheinlich einen bestimmten Namen wiedererkannt zu haben schien. Vielleicht ein Bekannter? Familie? Ein Freund? Wenn tatsächlich einer seiner Leute der Grund für diese Zusage war, überraschte das Jun zwar, aber es war eine positive Entwicklung. Wobei die anderen Mitglieder natürlich hätten Bescheid sagen können, dass jemand eine Verbindung zu einem möglichen Sponsor hatte. Das hätte nicht nur den Unfall, sondern auch Juns Frust im bezug auf die vielen Absagen verhindert, aber womöglich deutete er auch hier zu viel herein. Er sollte sich lieber glücklich schätzen. "Sie sind Einverstanden?", wiederholte Jun vorsichtig, während er sich versuchte zu vergewissern, ob der Mann nicht womöglich sich versprochen hatte oder mit seinen Gedanken eigentlich woanders gewesen war.
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    • Hayato

      Das dürfte ein interessantes Gespräch mit Daiki werden, aber wahrscheinlich würde wieder nur die Leier kommen, dass er es alleine schaffen wollte. Oder aber ihr Captain hatte diese Probleme für sich behalten? Dann wären sich Hayato und Jun in dieser Hinsicht ziemlich ähnlich. Probleme wurden erst selbst aus der Welt geschafft und wenn es nicht mehr ging, dann wurden andere mit einbezogen. Eigentlich lächerlich, dass er mit der Einstellung seinem Cousin einen Vortrag hielt, aber es ging hier eben um seinen süßen Daiki. Da war der Beschützerinstinkt größer als die Logik. Jedenfalls schien Jun über die Zusage ziemlich erstaunt zu sein. Wahrscheinlich hatte es bereits so viele Absagen geregnet, dass er eine Zusage gar nicht erwogen hatte und das hier mehr ein Akt der Verzweiflung war. Daher wiederholte Hayato seine Antwort geduldig, auch wenn er es hasste sich zu wiederholen. "Ja, ich bin einverstanden. Ich werde diese Unterlagen allerdings behalten und genauer ansehen. Einen Moment." Hayato ging zu seinem Schreibtisch und schnappte sich das Telefon, ehe er auf die Durchwahl drückte und dort bei seiner liebsten Chefsekretärin heraus kam. Bethany war sein Ein und Alles und der einzige Mensch in dieser Firma die einen Überblick über seine ganzen Termine besaß. Er hatte sie auf einer Geschäftsreise einfach knallhart abgeworben. "Bethany, welche Termine habe ich morgen?", fragte er seine Sekretärin. "Einen Moment..." man hörte die Dame an der anderen Leitung in die Tastatur tippen. "Frühstück mit Ihrem Vater, danach eine Videokonferenz erneut mit Hongkong, Ihre Mutter wollte sie zu Mittag einladen....ich habe mir die Freiheit genommen, dies abzulehnen." Hayato unterbrach sie mit einem dankbaren "Vielen Dank" in ihrer Auflistung. "Gern. Am Nachmittag haben sie ihren SPA-Termin und danach ein Meeting mit dem Chef von Diamond-Menü für die neuen Chefkochs im Kyotohotel." listete sie professionell wie immer nacheinander auf. "Streichen sie den SPA-Termin, ich habe ein neues Projekt, um das ich mich kümmern werde." erklärte Hayato. "Ich verlege ihn auf den Abend." "Vielen Dank" daraufhin legte er auf und blickte zu Jun. "Ich werde um 16 Uhr zu deiner Schule kommen."


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    • Jun
      Noch immer ein wenig überrascht, dass Mr. Sakurai tatsächlich zugesagt hatte, nickte der Brünette vage und beobachtete den Mann als dieser zu seinem Schreibtisch ging und wohl einen Anruf tätigte um seinen Terminplan ein wenig anzupassen, sodass er morgen tatsächlich auch frei hätte, um sogar zu Juns Schule zu kommen. Selbst damit hatte der Brünette nicht unbedingt gerechnet, aber wenn er so darüber nachdachte war es natürlich nicht ganz so abwegig. Schließlich wollte der Mann sich mit Sicherheit bezüglich des Vereins auch absichern und diesem einen Besuch abstatten, wenn er schon von nun an die Bogenschützen unterstützen sollte. Und wenn das tatsächlich hieß, dass er von nun an den Verein ausgiebig förderte, würde Jun da auch ganz sicher nicht widersprechen. Soweit käme es ja noch.
      "In Ordnung. Ich werde unseren Vereinsleiter darüber informieren sodass er dann für ein Treffen mit ihnen vorbereitet ist und natürlich können Sie auch die Unterlagen behalten. Auf Rückfrage wird unser Vereinsleiter ihnen diese Informationen mit Sicherheit auch bestätigen können." Damit war Juns Aufgabe mehr oder minder erledigt. Um den Rest würde sich dann wohl sicher der Verwalter kümmern wollen und Jun empfand es beinahe als schade mit dem jungen Geschäftsmann dann keine Berührungspunkte mehr zu haben. Er hatte einfach etwas beeindruckendes an sich und eine nicht ganz uninteressante Ausstrahlung, aber Jun war ja auch nur ein Oberschüler. Er konnte sich schon glücklich schätzen, dass der Mann ihn überhaupt empfangen und angehört hatte. Das wäre wahrscheinlich im Normalfall nicht so selbstverständlich gewesen. "Dann bedanke ich mich bei Ihnen und würde sie nicht weiter von ihrer Arbeit abhalten.", murmelte Jun höflich wie immer, erhob sich von dem Sitzmöbel und verbeugte sich schon wieder.
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    • Hayato

      Zufrieden das sein Terminplan nun perfekt angepasst wurde und Bethany wie immer hervorragende Arbeit geleistet hatte, verkündete er Jun das er morgen bei seiner Schule vorbei kommen würde. Immerhin musste sich der Hotelvorstand einen Überblick verschaffen und wissen, womit er es eigentlich zu tun hatte. Außerdem würde es für Hayato gleichermaßen bedeuten sich in die Materie des Bogenschießens einzuarbeiten. Wenn er etwas hasste, dann uninformiert über einen neuen Auftrag zu sein und sich nicht selbst damit zu beschäftigen. Aufgrund dieser Angewohnheit hatte er zahlreiche Dinge bereits gelernt und auch vieles das er im Leben nie wieder brauchen würde. Mal ehrlich, da wollte er einmal einen Botanikgarten und hatte zig Bücher über Botanik studiert. Nun im Endeffekt konnte er damit eine Geschäftspartnerin beeindruckt und es war nicht ganz umsonst gewesen, aber was macht man nun bitte mit seinem Wissen über die perfekte Erde für Heilpflanzen? "Ich würde mich gerne mit dem Sport beschäftigen. Ich kann es nicht leiden, wenn ich nicht weiß worum es bei einem Thema geht, wenn ich es unterstütze", erklärte Hayato und sah Jun daraufhin direkt an. "Natürlich kann mir dein Vereinsleiter all das bestätigen, aber du wirkst sehr erwachsen und verlässlich. Etwas das ich sehr schätze und daher werde ich dich als meine Kontaktperson bevorzugen." Hayato blätterte durch die Zettelwirtschaft von Informationen und blieb bei einer Liste von Ausrüstung hängen. "Da ich in diesem Sport eine Leihe bin und mich ungern auf das Wort von Verkäufern verlasse, wirst du mich vorerst bei den Einkäufen begleiten. Ich möchte deine Meinung und Einschätzung zu Ausrüstung und allem was ihr benötigt. Führe mich morgen durch euer....Trainingsfeld? Ich bin mir nicht genau sicher wie man euren Übungsplatz nennt und erkläre mir alles. Ich lerne schnell." Er erhob sich zusammen mit Jun als dieser sich dann wieder zum Gehen aufmachte. "Es hat mich gefreut Jun."


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    • Jun
      Und ein weiteres Mal wurde der Brünette von Mr. Sakarai mehr als überrascht, als dieser darauf beharrte Jun als seinen Ansprechpartner behalten zu wollen und mit ihm die Besorgungen der Trainingsgeräte zu machen und etwas über den Sport lernen wollte, wusste Jun nicht einmal mehr was er sagen sollte. Hieß das er sollte ihm am besten gleich mit das Bogenschießen beibrigen? Nicht, dass das ein Problem wäre, dennoch war das nur eine weitere Bitte, die er von einem Geschäftsmann nicht erwartet hätte, der wahrscheinlich in seinem Leben genug andere wichtige Dinge zu tun hatte. Es sprach natürlich für ihn sich so ausgiebig mit der Materie beschäftigen zu wollen, dennoch wusste Jun nun nicht mehr so ganz inwiefern er überhaupt als Ansprechpartner für solche wichtigen Angelegenheiten geeignet war. Ja, er war der Captain des Bogenschützenvereins, das hieß aber nicht, dass er auf sozialer Ebene geeignet war um essentielle Dinge des Vereins zu klären. Doch ein Blick auf Mr. Sakurai sagte ihm, dass dieser erneut kein 'Nein' akzeptieren würde in dieser Angelegenheit. "Nun gut... ich denke ich kann zumindest versuchen Ihre Fragen zu beantworten und sie ein wenig in all das einzuweisen, allerdings weiß ich nicht, inwiefern ich ein kompetenter Ansprechpartner in diesen Belangen sein werde.", seufzte er leicht und strich bereits gedanklich seine Pläne für morgen Nachmittag, damit er bei dem Besuch des jungen Geschäftsmannes in seiner Schule auch verfügbar war. Na das konnte ja wirklich interessant werden. Er verbeugte sich leicht und bedankte sich noch einmal, nur um sich kurz darauf zu verabschieden.
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    • Hayato

      Hayato war schon immer ein sehr pünktlicher Mensch, etwas das er als Kind schon früh eingeprügelt bekam. Nun geprügelt war das falsche Wort, aber sein Großvater war nicht gerade das, was man einen sanften Mentor nennen würde. Nicht das ihn heute noch die Meinung dieses alten Idioten interessieren würde, dazu hatte sich der Sack zu viel geleistet. Auf Pünktlichkeit aber legte Hayato als Geschäftsmann großen Wert, ebenso wie auf freie Parkplätze. Er musste vor dem Schulhaus glücklicherweise niemanden abschleppen lassen, als er mit seinem metallic-schwarz farbigen Audi R8 vorfuhr und dort einfach mal auf einem der Lehrerparkplätze parkte. Wer zuerst kommt mal zuerst. Als er aus dem Wagen stieg, schob er sich seine Sonnenbrille in das aktuell blau-schwarz gefärbte Haar. Ein Farbton welcher bei seinem Großvater einen Tobsuchtsanfall der besonderen Art ausgelöst hatte und allein das war den Friseurbesuch schon wert gewesen. Er lockerte sich seine schwarze Krawatte und schlenderte gemütlich über den Parkplatz. Die Blicke, die ihm zu geworfen wurden, war er so arrogant es auch klingen mag gewohnt und es interessierte ihn schon lange nicht mehr. Solange jetzt keiner eine Kamera auspackte, war die Welt in Ordnung. Jun hatte ihm im groben gesagt, wo er ihren Trainingsplatz fand, weshalb er über den Pausenhof lief, direkt zwischen zwei Streithähne hindurch welche an zwei Möchtegern-Gangster aus schlechten Teenieserien erinnerten, die sogar aufhörten sich gegenseitig anzublaffen und ihm nachstarrten. Am Eingang zur Trainingshalle traf er eine junge Frau, er vermutete eine Lehrerin, welche passend zu ihren rot geflochtenen Haaren denselben Farbton im Gesicht annahm und ihm direkt die Tür aufhielt. Mit einem charmanten Lächeln sah er daraufhin zu ihr. "Vielen Dank."
      Interessiert sah er sich im Eingangsaal um, entdeckte die ein oder andere Auszeichnung und auch ein Gruppenbild wo er unbewusst direkt nach Jun suchte. Schmunzelnd stellte Hayato fest, dass der Junge gar nicht übel in diesem Bogenschieß-Outfit aussah. Ein Hakama wie Hayato gestern Nacht noch gelernt hatte, ebenso das man diesen Sport nicht einfach Bogenschießen nannte, sondern Kyúdó, den Weg des Bogens. Wie bereits erwähnt hasste Hayato es unvorbereitet zu sein. Hinter einer Schiebetür hörte er laute Stimme, darunter auf die Stimme von Jun, welche Anweisungen gab. Vielleicht hatte er die Zeit vergessen oder aber er wollte das Hayato direkt das Training beobachten konnte. Um nicht zu stören hatte er den Saal betreten. Sein Blick blieb direkt bei Jun hängen, weshalb sich ein leichtes Grinsen auf dem attraktiven Gesicht bildete.
      Ja, er sah eindeutig gut in diesem Hakama aus.

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    • Jun&Daiki
      Das Training hatte bereits begonnen und wenngleich Jun die Uhr im Blick hatte, wollte er dennoch seinen Leuten zumindest die heutigen Instruktionen geben, ehe er sich auf den Weg machen würde, um Mr. Sakurai am Eingang abzuholen. Leider machte ihm der Geschäftsmann da aber einen kleinen Strich durch die Rechnung, als er plötzlich die Trainingshalle betrat. Zumindest hatte Jun ihn aus dem Augenwinkel gesehen und sonst kannte er niemanden, der in einem Designeranzug hier einfach so auftauchen würde. Wahrscheinlich sah selbst ihr Direktor neben dem Mann wie ein armer Obdachloser aus.
      Während Jun die anderen Mitglieder des Vereins also intensiv instruierte, hatte auch Daiki ein Auge auf den Neuankömmling geworfen, der soeben die Trainingshalle betreten hatte und an ihnen vorbeigegangen war. Interessiert musterte der Fake-Brünette die breiten Schultern, den knackigen Hintern und den attraktiven Körperbau des Mannes. Er hatte keine Ahnung wer das war, geschweige denn was dieser hier tat, aber er entsprach definitiv Daikis Geschmack. Nicht, dass er hier überhaupt etwas versuchen würde. Vielleicht ging er später ja mal zu ihm herüber, um ihn auch von vorne betrachten zu können. Womöglich würde ja sein Gesicht enttäuschen und er schien auch eher geschäftlicher Natur hier zu sein... und Daiki hatte ja ohnehin momentan jemanden, für den sein Herz schlug, wenngleich das nicht erwidert wurde.
      Nachdem Jun seine Ansprache beendet hatte und die Anderen dazu aufforderte nun mit dem Training zu beginnen, wandte er sich von seinen Leuten ab und durchquerte die Halle um wenig später vor dem jungen Geschäftsmann zu stehen und ihn höflich zu begrüßen. "Entschuldigen Sie bitte. Ich hätte sie gerne am Eingang begrüßt, aber offenbar sind Sie mir zuvor gekommen. Willkommen in unserer Trainingshalle. Zurzeit sind etwas zwei Drittel unserer Mitglieder beim Training anwesend, der Rest ist gerade auf einem Klassenausflug."
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    • Hayato

      Auch wenn er die anderen Mitglieder beobachten sollte, hatte er seinen Blick nicht von Jun abwenden können. Er wirkte so ernst, erwachsen und selbstbewusst. Gar nicht mehr so unsicher wie zuvor in seinem Büro. Nun fairerweise würde jeder in einem solchen Luxusbüro förmlich erschlagen werden und Hayato wusste, dass er etwas sehr Einschüchterns hatte, was zum einen gewollt zum anderen aber oft finsterer rüberkam, als es eigentlich beabsichtigt war. Hayato war sonst von Natur aus ungemein freundlich und höflich, solang man ihm eben auch genug Respekt entgegenbrachte. Eigentlich hatte der Blauhaarige vor nach seinem Cousin Ausschau zu halten, aber das musste warten, da sich ihm Jun bereits näherte und ihn höflich grüßte. Einen Anstand den Hayato erneut sehr begrüßte. "Schon gut. So hatte ich die Möglichkeit mir die Schule ein wenig anzusehen. Entschuldige meinen plötzlichen Überfall" sein Blick wanderte an Jun entlang. "Ein Hakama, richtig? Er steht dir sehr gut. Seit ihr gerade bei eurem Routine-Training, auch wenn ein paar fehlen?", fragte er interessiert nach und ließ seinen Blick über die gepflegte Halle mit dem dunkeln Holzboden gleiten. Offenbar wurde der Boden regelmäßig geputzt und gewachst. Dem Club scheint an diesem Sport sehr viel zu liegen. Jun hatte mit seiner Leidenschaft nicht übertrieben. Jeder der Anwesenden schien mit Herz bei der Sache zu sein, sehr gut. "Würdest du mir alles zeigen?"


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    • Jun
      Bereits als Jun zu dem jungen Mann herüberkam spürte er dessen Blick förmlich auf ihm und wenngleich das nun wirklich etwas ungewohnt war, dass ihn jemand so beinahe anstarrte, vermutete Jun dass es an seinem Hakama lag, den er sowie die anderen Mitglieder des Vereins bei dem Sport trugen und damit ein doch sehr traditionelles Bild in der heutigen Zeit abgaben. Es musste seltsam sein, für jemandem mit solch einem modernen und teuren Geschmack solche Gewänder im täglichen Gebrauch zu sehen. "In der Tat. Wir tragen zu jedem Training Hakamas und bei vielen traditionellen Wettbewerben ebenfalls. Nur einige Meisterschaften fordern eine einheitliche Sportkleidung.", erklärte Jun kurzerhand, wenngleich er sich nicht sicher war ob es den Mann überhaupt interessierte. Das Kompliment dabei hatte Jun nicht einmal wirklich wahrgenommen. "Unser Routinetraining findet immer statt, egal ob wegen Krankheit oder Ausflügen viele nicht können. Selbst in den Ferien dürfen wir hier trainieren und es ist auch wichtig, dass wir diese Routine beibehalten. Zurzeit liegt der große Fokus auf der regionalen Meisterschaft in einem Monat und die Frage steht, wer noch mitfahren darf. Dementsprechend ist die Motivation gerade sehr groß." Auf die Frage, ob Jun ihm alles zeigen würde, nickte der Brünette ernst, warf aber zuvor noch etwas ein. "Bevor ich ihnen die Halle, das Ausrüstungslager und die Außenanlage zeige, würde ich sie zumindestens gerne kurz den anderen Mitgliedern vorstellen. Solange Sie nicht wissen wer sie sind, wird ihre Neugierde sie davon abhalten effektiv zu trainieren und das würde sich auf ihre Leistungen auswirken."
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    • Hayato

      Hayato fragte sich ja ob Jun auch außerhalb des Trainings diesen ernsten Charakter besaß oder ob diese Einstellung nur davon zeugte, da er nun mal als Kapitän eine Leitungsposition innehatte und er vor seinen Mitgliedern eine gewisse Seriosität wahren musste. Es erinnerte ihn ein wenig an ihn selbst und daher auch die Neugier. Hayato wusste wie er sich verhielt, wenn beispielsweise Daiki in seiner Nähe war und wie er sich verhielt, wenn es um das Geschäft ging. Irgendetwas sagte dem jungen Mann aber, dass es bei Jun auch privat so zu ging, falls dieser überhaupt ein Privatleben besaß. Nach all der Zeit hatte sich der Blauhaarige eine gewisse Menschenkenntnis angeeignet und da täuschte er sich eigentlich ziemlich selten. Da ihn aber das Privatleben, falls Jun sich nicht gerade als krankhafter Alkoholiker oder Dealer entpuppte, nichts anging, versuchte er sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren. So hörte er dem Brünetten also aufmerksam zu und versuchte auch alles Gesagte zu behalten. "Ist es gestattet das ihr mit der Sportkleidung, welche nicht den Hakama betrifft, auch Werbung macht? Ich würde euch gern ein wenig mit dem Hotelnamen unter die Arme greifen, gleichzeitig aber auch davon profitieren, weil auf nationale Turniere viele potenzielle Kunden auftauchen können." erklärte er Jun eben ganz der Geschäftsmann. Als sie über das Training sprachen, nickte Hayato zufrieden. "Sehr löblich." Obwohl Hayato gern einen Blick auf die Ausrüstung geworfen hätte, bemerkte er erst jetzt, dass der Jüngere mit seinen Worten recht hatte. Er wurde regelrecht von den einzelnen Mitgliedern angestarrt, weshalb er ein charmantes Lächeln aufsetzte. "Wo sind meine Manieren, selbstverständlich. Es ist nur angemessen, dass ich mich vorstelle."


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    • Jun&Daiki
      "Es ist tatsächlich möglich Sponsorenwerbung auf der Sportkleidung drucken zu lassen, ich bin mir gerade nur nicht mehr ganz sicher über die Bedingungen dazu. Also... an welchen Stellen Werbung platziert werden darf, wie groß diese sein darf, was nicht erlaubt ist..." Er verstummte, war sich aber sicher, dass der Mann ihm gegenüber verstand, was er meinte und schließlich lächelte Jun leicht. "Ich denke aber, dass ich bereits in wenigen Tagen eine konkrete Antwort auf diese Fragen haben werde." Bevor er Mr. Sakurai die Räumlichkeiten zeigen und ihn ein wenig herumführen würde schlug der Brünette allerdings vor den Mann ersteinmal den anderen Mitgliedern vorzustellen und tatsächlich stimmte der Geschäftsmann ihm zu. So wies Jun ihm also an ihm zu folgen und wenig später erreichten sie die trainierenden Mitglieder, welche immer wieder von dem Mann in dem teuren Anzug abgelenkt zu sein schien, ihn aber bisher nicht wirklich hatten betrachten können. Sowohl die weiblichen als auch die männlichen Mitglieder des Vereins staunten leise, als sie nun das attraktive Gesicht des Mannes betrachten konnten. Nun... alle außer Ayaka...
      Daiki hatte gerade einen Schluck seines Wassers genommen, als er es automatisch wieder ausspuckte und entsetzt den jungen Mann in dem schicken Anzug betrachtete, welchen er eben noch ausgecheckt hatte. Das bereute er augenblicklich und das Bedürfnis machte sich in ihm breit sich zu übergeben, bei dem Gedanken daran, dass er gerade sogar ein paar schmutzige Gedanken mit dem hübschen Hintern seines Cousins gehabt hatte. Verdammt, was machte Hayato hier überhaupt und warum zum Teufel kannte er eigentlich Nakamura?
      Ein wenig irritiert durch Ayakas Reaktion hielt Jun kurz inne, entschied sich diesen aber zu ignorieren und machte sich viel mehr daran ihren neuen Sponsor vorzustellen. "Wie ihr wisst, brauchen wir momentan einen neuen Sponsor und freundlicherweise hat sich Mr. Sakurai mit seinem Hotelkonzern bereit erklärt uns finanziell zu unterstützen." Alle Mitglieder verbeugten sich höflich vor dem Mann... naja alle außer Daiki eben.
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    • Hayato

      Hayato wusste sehr wohl was ihm Jun eigentlich damit sagen wollte, aber er unterbrach den Brünetten nicht. Es war irgendwie niedlich, wie sehr sich der Kapitän da reinsteigerte und Mühe gab. Genauso wollte ihm Hayato auch das Telefonat bzw. die Information einholen überlassen. Natürlich hätte der Blauhaarige nur mal eben den Namen gebraucht und hätte binnen ein paar Sekunden direkt die Antwort, die er wollte von den Veranstaltern, aber es erschien Hayato wichtig, dass er auch Jun ein wenig Handlung überließ. So etwas tat gut und man fühlte sich ernst genommen. Ohnehin waren das Faktoren, auf die der junge Hotelinhaber sehr viel wert legte. Er wusste nur zu gut wie es war aufgrund des Alters nicht für voll genommen zu werden und darum nahm Hayato jeden seiner Geschäftspartner sehr ernst. Das galt auch für Jun. Im Augenblick war der junge Mann sein Geschäftspartner. Hayato kam der Bitte des Anderen nach sich erst einmal der Gruppe vorzustellen und die Blicke sprachen förmlich Bände. Vor allem aber der von einem Bestimmten, der gerade seinen ganzen Flascheninhalt auf dem Boden verteilte. Hayato brauchte einen Moment, erkannte aber unter den Tonnen von Haarspray und einem Stil der so gar nicht zu dem jungen Mann vor ihm passte, das Gesicht von Daiki. Da war er also sein geliebter kleiner Cousin. Der Reaktion zur Folge hatte er Hayato offenbar auch nicht zuerst erkannt und sich etwas ganz anderes in seinem hübschen Kopf zusammen gesponnen. Auch wenn Jun versuchte ernst zu bleiben, war es nun Hayato der sich leicht auf die Lippen biss aber dann doch leise lachte. "Verzeihung, entschuldige mich einen Moment", bat er Jun mit einem charmanten Lächeln und ging dann auf Daiki zu, blieb vor diesem stehen und setzte das typische Grinsen auf, wie er es eben nur im Privaten tat. Einen kurzen Augenblick wollte er sich das kokette und amüsierte Grinsen erlauben, als er dem aktuell Brünetten durch das Haar wuschelte. "Deiner Reaktion nach zur Folge hast du gerade versucht deinen Cousin auszuchecken. Schande über dich. Wir reden später darüber, warum du mir nicht erzählt hast, dass dein Club einen Sponsor braucht." Daraufhin räusperte er sich und widmete sich den Mitgliedern des Clubs. "Euer Kapitän hat es bereits gesagt, aber ich möchte mich selbst noch einmal vorstellen. Mein Name ist Hayato Sakurai, für diejenigen die es nicht wissen, bin ich Vorstand des Kaguya-Hime Hotels. Ich werde euch finanziell unterstützen und dafür Sorge tragen, dass es euch an nichts fehlt. Solltet ihr Vorschläge haben, wendet euch an euren Kapitän, welcher mir diese mitteilt. Versteht mich nicht falsch, meine Großzügigkeit kennt seine Grenzen. Ich werde euch nicht fördern, solltet ihr das Training vernachlässigen und keinerlei Ergebnisse erzielen." Mit einem Blick der keinerlei Widerworte zuließ, lief er zurück zu Jun. "Lass uns weitermachen."



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    • Jun&Daiki
      Sobald sie die anderen Mitglieder des Vereins erreicht hatten und Daiki eine nicht ganz so glanzvolle Reaktion bei dem Anblick seines Cousins von sich gab, entschuldigte Hayato sich kurz bei Jun und nahm den Fake-Brünetten zur Seite, um ihm erstmal durch die Haare zu wuscheln... mehr oder weniger. Bei der Menge an Haarspray würde Daiki die Frisur nie wieder richten können und er hoffte nur inständig, dass die Farbe gut genug fixiert war. Ohne Frage würde er seinem Cousin später einiges erklären müssen und das würde sicherlich auch ziemlich lange dauern, wenn man bedachte in was für einer Situation er hier in der Schule war. Mal ehrlich... niemand hier hatte auch nur einen Schimmer von dem echten Daiki, geschweige denn konnte erahnen, dass sich hinter der Macho Fassade eigentlich ein farbenfroher schwuler Kerl steckte, der sich in sein Mobbingopfer Hals über Kopf verknallt hatte und nun absolut nicht wusste damit umzugehen. Zumindest würde er sich nach der Erklärung zu seinem Äußeren auch das bei Hayato von der Seele reden können. Kazuya erzählte er zwar viel, aber verschwieg ihm bewusst seinen optischen Wechsel. Schließlich wollte er nicht, dass dieser schlecht von ihm dachte. Hayato wiederum war Familie. Der musste ihn lieben, ob er wollte oder nicht und es kam sehr sehr selten vor, dass Hayato ihn nicht liebte... wie zum Beispiel das eine Mal, als Daiki seinen Maserati an einem Laternenmaste geschrottet hatte...
      Grummelnd versuchte Daiki seine Haare wieder zu richten, während Jun doch ein wenig neugierig und überrascht zwischen Hayato und Daiki hin und herblickte. Ah... dann musste Ayaka wohl der Grund für diese überraschende Unterstützung sein. Die beiden schienen sich nahe zu stehen und selbst wenn Jun sich durchaus fragte, in welchem Verhältnis sie zueinander standen, würde er dies rein aus Professionalität nicht ansprechen. Nach der einschüchternden Ansprache des Geschäftsmannes zollten die Mitglieder ihm mit einer Verbeugung Respekt und lächelnd bot Jun an, nun die Führung zu starten. "Dann würde ich Ihnen nun alle Räumlichkeiten zeigen."
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    • Hayato

      Hayato wusste nicht was ihn mehr irritierte, die optische Veränderung die Daiki hier an den Tag legte, die Tonnen von Haarspray die es kaum möglich machten in das sonst so weiche Haar zu fassen oder der Umstand das die Handfläche des Älteren gerade tatsächlich braun geworden war. Nun das war eindeutig genug Gesprächsmaterial, das sich hier zusammen trug und er würde nicht Ruhe geben, bevor sein geliebter kleiner Cousin mit der Sprache herausrückte. Hayato war gut darin Leute zum Reden zu bringen, auch wenn es seine Familie betraf und hierfür war eindeutig eine Unterhaltung fällig. Da er aber keinen unnötigen Tumult bzw. nicht mehr als es ohnehin schon gab, verursachen wollte, würde er das Gespräch vertagen müssen. So widmete er sich also dem Verein, hielt eine kleine Ansprache und machte sich auf den Weg zurück zum Kapitän. Das hier würde eindeutig ziemlich interessant werden - auf vielen Ebenen. Jun schien sich von der Szene nicht sonderlich aus der Fassung werfen zu lassen, was für ihn sprach. Das Lächeln stand ihm auch ganz gut, aber das mal nur am Rande erwähnt. Der Brünette bot ihm also an nun all die Räumlichkeiten zu präsentieren, was Hayato sehr begrüßte. "Ich bitte darum." Der Blauhaarige folgte also dem jungen Kapitän, der nun seine Führung startete. Im Hintergrund vernahm er einiges an Getuschel. Nun war ja nicht so, dass er solch eine Reaktion nicht erwartet hätte. Er sorgte egal wo er war immer für Aufruhr. Mal Positiv aber auch negativ. Er hoffte einfach mal das es hier im Positiven der Fall war, aber das würde sich wohl noch herausstellen.


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    • Jun&Daiki
      Der Rundgang hatte eine kleine Weile gedauert und Jun hatte gleichzeitig die Chance ergriffen Mr. Sakurai dem Leiter des Vereins vorzustellen, der sich ebenso im großen Stile bei dem jungen geschäftsmann für die Zusammenarbeit bedankte und darauf beharrte, seine Schüler würden nur Höchstleistungen erzielen und ihn bei Wettbewerben und Meisterschaften nicht enttäuschen. Als Jun und Hayato wieder in der Trainingshalle bei den anderen Mitglieder ankamen, hatte das Training gerade aufgehört. "Ich denke, das wäre für heute alles. Wie wäre es ihnen lieber Kontakt mit mir zu halten? Per E-Mail? Handy?", schlug Jun vor, um das Treffen hier weitestgehend zu beenden, da kam auch schon Daiki förmlich zu ihnen herübergestürzt, schien aber nur Augen für den jungen Geschäftsmann mit dem blau gefärbten Haar zu haben und wenngleich Jun sich auch in diesem Moment einmal mehr fragte, was die beiden füreinander waren, trat er einige Schritte respektvoll zurück um ihnen ihren Freiraum zu lassen. Sie schienen einiges zu besprechen müssen und Jun müsste jetzt ohnehin Heim, um dort zu lernen. Eine wichtige Prüfung stand bald an und er musste unbedingt gut abschneiden.
      "Wir sollten reden... aber nicht hier.", seufzte der Fake-Brünette an seinen Cousin gerichtet und musste sich stark beherrschen, hier und jetzt nicht zu sehr sein wahres Ich heraushängen zu lassen. Er hatte seine Tarnung so lange aufrecht erhalten, da musste er es jetzt bis zu seinem Abschluss noch durchziehen können. "Was hältst du davon wenn du mit zu mir in meine Wohnung kommst. Dort haben wir unsere RUhe und ich kann dir alles erklären und deine Fragen beantworten... nur bitte sprich noch nichts an, solange wir auf dem Schulgelände sind." Sein flehentlicher Blick lag auf seinem geliebten Cousin und er wusste, dass dieser ihm die Bitte ganz sicher nicht ausschlagen würde. Wahrscheinlich würden die Erklärungen von Daiki ihn irritieren und er würde ihm raten er selbst zu sein, aber dennoch hoffte der Jüngere sein Cousin würde es ein bisschen verstehen.
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