[2er RPG] No Good For You

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    • Nicht lange nachdem er sein Handy auf das Bett schmiss, konnte man auch schon den Blonden seufzend auf diesen liegen sehen, während dieser mit erhobenen Arm das Tattoo darauf betrachtete, auch wenn ihm der Schimmer der Folie noch dabei störte. Es wäre jedoch immer noch das Beste, wenn er es noch anbehielt, sonst könnte er sich noch auf Fürchterliches freuen, was vermutlich dem Stechen der Nadel nicht gleichen würde. Es war ein wahrlich unangenehmes Gefühl gewesen, doch hatte er es für sich mit den Nägeln der Dame, die sonst immer an seiner freien Seite des Bettes lag, verglichen und hatte mit dem Gedanken auf der Liege sogar für einen Moment gegrinst, erklärt hatte er es jedoch den fragenden Gesichtern nicht, es brauchte vor allem die Männer nicht zu interessieren. Ein erkennliches Tattoo hatte sich der Blonde vermutlich schon seit einer gewissen Zeit bereits gewünscht, konnte sich wegen seinem damaligen Beruf sich dieses jedoch nicht wirklich erlauben, ohne sich selbst mit langen Ärmeln im Sommer zu bestrafen. Diese Zeit war jedoch schon vor einer halben Ewigkeit beendet worden, wurde überraschend aus seinem damaligen Leben durch der richtigen Frau gerissen.
      Doch nur der Gedanke wieder daran, warum und vor allem auf wen er doch gerade wartete, ließ ihn stutzig werden und so blickte er von seinem Tattoo weg, um zur Tür zu blicken. Mit ihren leichten Schritten meldete sie sich noch nicht an, dabei verzog sie sich doch nur für eine Zigarette zurück, oder war sie gerade dabei die Zigaretten nachzuholen, die sie sonst immer verteilt am Tag rauchte? Mit einem schiefen Grinsen schüttelte er den Kopf, hob lieber für einen Moment den Oberkörper, um sich sein graues Shirt zu entledigen, das würde er nun nicht mehr brauchen. Solange sie nicht hier aufzufinden war, konnte er sich gleich ins eigene Bad machen und nach dem Massageöl suchen. Er sah sich im Bad um, hörte mit einem Ohr immer noch nach den Schritten von Kamila, doch sie schien sich ihm nicht zu nähern, weswegen er sich nur weiter in den Schränken umsah, bis er es endlich entdecken konnte. Er hatte es auf den Nachttisch abgestellt, schnappte sich dann lieber nochmal sein Handy, um die restliche Zeit überbrücken zu können. Anthony fragte sich erst gar nicht, was sie da unten noch zu tun hatte, vielleicht musste sie ja wieder mit den Männern schimpfen, weil sie etwas Kaputtes wieder verheimlichen wollten. Doch mit dem nächsten Moment sah er schon fast erschrocken vom Handy hinauf an die gegenübere Wand, nur um die Stirn zu verengen, da war unten ja noch eine gewisse andere Dame..
      Der Blonde atmete tief ein, bevor er mit dem Ausatmen vom Bett aufstand und sich langsam wieder aus dem Zimmer zu machen, um seine Freundin abzuholen, Ruby war ihm zu gefährlich gewesen. Außerdem hatte er immernoch ihr eifersüchtiges Gesicht gern, wenn sie wieder realisieren und sehen musste, dass Kamila an einen anderen vergeben war. Den Flur entlang hielt er jedoch an, um ins Gesicht der Grünäugigen zu blicken. Er schmunzelte, bevor er sich wieder an diese hing und mit ihr wieder den Weg ins Zimmer nahm. " Dein Tag war heute so anstrengend, und damit du mich morgen nicht noch anzickst.. Wie wär's mit einer Massage, solange wir einen Film gucken? ", fragte er gleich, wollte sie mit seiner Bemerkung auch schon wieder necken, von ihm wird sie womöglich nie Ruhe kriegen. Er machte damit auch schon grinsend einen kleinen Bogen um sie, nur um schnell ins Zimmer zu flüchten, um ihren eigenen Plan zu hören.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Die traurige Miene von Ruby war nichts Neues für Kamila, sie machte sich auch nichts daraus, während sie den Weg ins Haus nahm, um Anthonys Jacke, die sie sich geliehen hatte, wieder zurück zu hängen. Vermutlich würde er demnächst ihr Parfüm erkennen, aber mit Sicherheit hatte der Mann nichts dagegen, wenn sie sich einfach an seinen Sachen bediente, eine Jacke war immerhin nichts allzu privates und sie teilten inzwischen noch so viel mehr. Zum einen das Zimmer, das Bett und das Bad, aber noch dazu ganz andere Dinge, wie Gefühle, Gedanken und Ideen. Es war eine Bindung, eine feste Bindung zwischen ihnen beiden, auch wenn die Brünette sich noch nicht sicher war, was die davon halten sollte, sie war sich aber dessen sicher den Blonden nur wieder einfach so gehen zu lassen. Es waren Gefühle in Spiel, die sie nicht in Worte fassen konnte, die sie selbst nicht verstand, welche sie ihm aber immer und immer wieder zeigen wollte, auch wenn es sicherlich verrückt klang, dass man jemandem mit Sex seine Gefühle deutlich machen wollte. Nun, wenn man sich vielleicht ihre beide Vergangenheit ansehen würde könnte man es schon verstehen, sie neigten immerhin beide nicht wirklich dazu sich für nur den einen Partner aufzusparen, doch inzwischen gab es vor allem für Kamila niemanden mehr, der für sie in Frage kommen würde, außer Anthony selbst. Alle anderen waren nicht anziehend, sie sahen nur durchschnittlich aus.. Und keiner hatte sie bisher je so glücklich gemacht, wie der Blonde das tat. Es war wie eine Sucht, nach der sich Kamila immer wieder sehnte, die sie zwar für einen Moment zur Seite schieben konnte, die aber jedes Mal aufs Neue wieder hoch kam.
      Nach der Treppe erblickte sie die blauen Augen, welche scheinbar nach ihr blicken wollten. Ja, sie hatte ein klein wenig länger gebraucht, aber das war an sich auch nichts ungewöhnliches.. Ungewöhnlich war nur die Reaktion ihres Körpers, als sie den Mann wieder erblickte. Ein Lächeln bildete sich unwillkürlich auf den roten Lippen, während ihr Herz wieder einen Sprung machte, als hätten sie sich Wochen nicht gesehen. "Tut mir leid, mir ist was dazwischen gekommen", entschuldigte sich die Brünette und musterte den freien Oberkörper ihres Freundes, er hatte sich das Oberteil scheinbar ausgezogen und Kamila würde lügen, wenn sie nicht zugäbe, dass der Anblick mehr, als nur heiß war.. Und das obwohl sie ihm schon so oft nackt gesehen hatte... Doch etwas anderes lenkte ihre Aufmerksamkeit auf sich, denn Anthony schlug ihr vor sie zu massieren, nachdem er betonte, er habe Sorge morgen von ihr abgezickt zu werden. Sofort schmunzelte die Frau und schlug ihm spielerisch auf den Oberarm, um anzudeuten, dass sie jetzt schon die Zicke sein konnte, welche er gerade erwähnt hatte. "Du weiß aber schon, dass wir den Film nicht zu Ende sehen werden, wenn du jetzt mit einer Massage anfängst?", sie folgte ihm ins Zimmer, das Grinsen blieb jedoch auf ihren Lippen und nachdem die Tür von ihr geschlossen wurde griff auf schon die Brünette zu dem Saum des Oberteils, um es sich über den Kopf zu ziehen. "Aber ich sage doch niemals nein zu einer Massage von dir". Zumal sie auch schon das Öl auf einem der Nachtschränke erblickte, damit würden sie definitiv Spaß gemeinsam haben.. Und dessen war sich der Blonde vermutlich schon vorher sicher gewesen, aber zu so etwas würde Kamila doch nicht nein sagen.
      Sie blickte aber vorher in den Spiegel, um sich das Tattoo am Bauch noch einmal anzusehen und zufrieden zu seufzen. Die Folie kam weg, die war nie bei ihr nötig gewesen und gleich sowieso störend... Dann war sie aber auch bereit ihre Zeit nur noch mit Anthony zu verbringen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Schneller als erahnt hatte er die grünen Augen wieder vor sich gehabt, ihr kam noch etwas dazwischen und entschuldigte dies, doch Anthony schüttelte nur schmunzeln den Kopf, sie hatten sich schließlich nicht fest am Abend verabredet. Es war schon in seinen Gedanken gewesen, dass vermutlich noch etwas von ihr haben wollte, irgendein wichtiger Anruf noch am Abend war, weswegen sie sich nochmal zurückziehen musste. Es war jedoch auch schon aus der Welt geschaffen worden, sie war jetzt wieder bei ihm und sie konnten den Tag abklingen lassen, mehr oder weniger. Mit seiner kleinen Bemerkung verpasst man ihm einen Schlag auf den Oberarm, weswegen er nur lachte, doch sein Vorschlag wurde auch schon gleich von der Brünetten erweitert, sie sah darin noch mehr Potential, als es überhaupt er selbst erkennen konnte. Mit einer gehobenen Braue sah er zu ihr, dachte sich seinen Teil dazu, bevor er sich wieder auf das Bett setzte und mit Freude betrachtete, wie Kamila ihren Drachen von der Folie befreite. " Und ich dachte du wärst viel zu fertig, als das du noch irgendwas machen könntest ", gab er bereits zu, rutschte auch schon zur anderen Seite des Bettes, um vom dortigen Nachttisch den Laptop zu holen und diesen aufzuklappen. Aussuchen ließ er jedoch lieber Kamila, er wäre für den ersten Teil des Film ohnehin noch anderweilig beschäftigt, als das er immer auf den Bildschirm blicken und sich auf diesen konzentrieren könnte. Da waren die Augen doch lieber bei seiner Freundin gewesen, zu welcher er wieder linste, nur um ihren Oberkörper nochmal zu sehen. " So könnten wir gern öfters Mal rum laufen.. ", sagte auch schon Anthony bei seinem Anblick, verwarf diese Vorstellung jedoch auch schon gleich, um sich zu verbessern. " Zumindest hier, Gaffer waren ja schon immer ein Dorn im Auge.. " Er schmunzelte, denn die Erinnerung an seinen Geburtstag genügte schon um zu erzählen, wo es begann bei ihnen schlecht zu laufen. Es war der Körperkontakt zu anderen, von beiden Seiten, auch wenn sich der Blonde da schneller aufbaute als es Kamila tat, sie schien dort ruhiger zu sein, auch wenn sie auch die Stripperin auf ihm störte. In beiden ihrer Leben gab es nie eine Erfahrung, die ihnen das Wort Ewigkeit verdeutlichen konnte, denn nichts hielt bei ihnen lange und so hatten sie sich auch verhalten, genossen die kurzen Momente im Leben, bevor auch diese wieder verflogen. Da war die Sorge auch vorhanden, bei dem jeweiligen anderen nicht das Ewig zu finden, nach welchem sie sich sehnten.
      Er hatte abgewartet, bis sie sich wieder zu ihm drehen würde, währenddessen hatte er auch seine Zeit gehabt, ihr Tattoo zu betrachten. Es gab vieles auf ihrer Haut zu sehen und dies sah er sich immer wieder gerne an, auch wenn es schon langsam alles gesehen wurde. Die Tattoos waren ein fester Bestandteil von ihr und so hörte er auch immer wieder gerne die Geschichten hinter einigen, solange sie ihm diese erzählen wollte, und fragte immer wieder nach. Kaum hatte er ihre Augen wieder entdecken können, nahm er die Blicke von ihrer Haut und blickte deswegen lieber in das Grün, welches ihn schon damals in den Bann zog. Er klopfte neben sich aufs Bett, die Chance mit ihr ließ er sich keinesfalls irgendwann entgehen.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Eines der Handys vibrierte auf dem Nachtisch, aber Kamila versuchte es, so weit es für sie möglich war, zu ignorieren. Es war gestern noch recht spät geworden, aber nach den ausgiebigen Massagen war für den Film keine Aufmerksamkeit mehr da gewesen, die beiden haben sich darauf fokussiert den größten Spaß aus dem Abend noch heraus zu holen. Sie waren inzwischen recht gut darin dem anderen das beste Gefühl zu geben, welches man nur haben konnte und vor allem zusammen gut zu harmonieren, so war es fast schon unwichtig wo sie ihre Zeit verbrachten, oder wie es aussah, am Ende fühlten sich beide immer recht befriedigt und zufrieden, jedenfalls konnte Kamila sehr gut davon sprechen. Der Blonde neben ihr, der sie an diesem Morgen fest in seinen Armen von hinten hielt, war der einzige bisher, bei dem das Herz der Brünetten sich nach mehr sehnte. Immer und immer wieder wollte sie mehr, es schrie in ihr alles nach mehr und das gab es ihr auch, ohne Widerworte. Am schönsten war es aber tatsächlich sich in der nach runzudrehen und ihn bei sich zu haben, ihn zu riechen, die Wärme zu spüren, warum wusste sie nie vorher, wie schön es war mit jemanden zusammen in einem Bett zu schlafen. Vermutlich würde es mit anderen nicht das Selbe sein, es könnte sich vielleicht nicht so schön anfühlen, aber ausprobieren wollte sie es nicht, stattdessen genoss sie einfach die Wärme, die von ihm aus ausging.
      Das Handy fing wieder an zu vibrieren, wie oft wurde sie schon wach geklingelt? Tausende Male, deshalb kam es ihr so bekannt vor, als die Frau nach dem Handy griff und ohne die Augen aufzuschlagen den Anruf entgegen nahm, sie wollte es schnell hinter sich bringen.
      "Was gibt's?", ihre Stimme klang schon fast genervt, aber es war zu früh, um sie aus dem Bett zu holen. Wenn es nicht wichtig sein würde, würde keiner anrufen, normalerweise jedenfalls, wenn es aber wirklich nichts sein sollte, was warten könnte, würde es Konsequenzen geben.
      "Wir haben ein kleines Problem..", es war einer ihrer Männer, an den Namen würde sich Kamila sicherlich erinnern, wenn sie nicht aus dem Schlaf gerissen worden wäre. "Hm?", zu viel mehr war sie nicht fähig, hatte aber auch keine Lust die Kraft dafür zu verschwenden nachzufragen. "Skiller hat die Ware nicht angenommen und will uns das Geld nicht zahlen..". - "Habt ihr ihn verärgert?", das war die erste Idee, die Kamila in den Kopf kam, warum ihr größter Abnehmer ihre Drogen nicht mehr abkaufen wollte. "Warum nervt ihr nicht Elias damit?", das fiel ihr gleich darauf ein, sie war nicht für die Drogen zuständig, aber die folgenden Worte ließen sie die Augen öffnen. "Ich dachte.. Dass interessiert dich.. Denn.. Er.. Nun", der Mann räusperte sich. "Kauft nun von den Spaniern". Schlagartig war Kamila wach. "Was sagst du da?", sie setzte sich auch gleich schon auf, es war ihr jetzt unwichtig, dass ihr Körper sich nach der Wärme sehnte, die Anthony ausstrahlte. "Das ist nicht euer ernst, oder?!". "Nun", der Mann klang deutlich unsicherer er merkte aber die Aufregung in seiner Chefin. "Er ist nicht aufgetaucht, hat aber einen Informanten geschickt.. Und.. Die Spanier bieten ihm die Ware für die Hälfte". "Die Hälfte?!". Da war die Brünette schon aus dem Bett aufgesprungen, um sich den seidenen Morgenmantel über die nackte Haut zu werfen, den sie von ihrem Freund geschenkt bekommen hatte. "Ist er komplett verrückt geworden?! Wir haben eine Abmachung!". Sie lief aufgeregt aus dem Zimmer raus, wollte in ihr Büro, um dort den Laptop hochzufahren und den Balkon zu öffnen, sie brauchte frische Luft zum arbeiten. "Ruf Elias an! Der soll seinen Arsch zu mir bewegen, ich rufe Skiller persönlich an.. Ich zeige ihm gleich, was der halber Preis bedeutet!". Sie war außer sich, aber wenn ihr größer Kunde anspringt, dann wird der Gewinn auch deutlich sinken.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • An vielen Morgen war es schon eher die Gewohnheit gewesen, von einem Klingelton oder das Vibrieren eines ihrer Handys geweckt zu werden, als an dem Gezwitscher der Vögel oder an den sanften Sonnenstrahlen der Sonne. Es hatte so seine Vorteile, sich nicht in feste Arbeitszeiten zwingen zu müssen, jederzeit selber entscheiden zu können, wann sie mit ihren Aufgaben beginnen und wann sie diese beenden, ohne sich um irgendeine Stundenanzahl sorgen zu müssen. Doch einen wahnsinnigen Nachteil hatte es zumindest für den Blonden, der jeden Morgen mit dem Gedanken spielte einfach den Tag zu verschlafen. Je nach Wichtigkeit konnten die beiden auch schon früh morgens wach geklingelt werden, mussten sich irgendwo hinbewegen um etwas zu klären, wobei die Brünette das meist mehr traf als ihn selbst. Doch damit müsste er sie aus seinen Armen geben, hatte er sich im Tiefschlaf nicht schon längst umgedreht haben. Dieses Mal gelang es ihm jedoch, da wollte er die Zeit und die Wärme noch weiter genießen, da blieb das Vibrieren des Handys von Kamila mal eher im Hintergrund, da waren sie gleicher Meinung. Es müsste nicht so wichtig sein, würde es schon bald wieder Ruhe geben, weswegen Anthony seine Arme auch schon enger um ihren Körper schlung, seine Lippen auf ihrer Schulter ruhen ließ, doch da konnten sie sich nicht mehr lange ausruhen. Denn es hörte nicht auf, Kamila ging da lieber ran und mit ihrem verschlafenen Ton hatte sich bei ihm ein Schmunzeln breit gemacht. Sie schien noch nicht bereit für den Tag zu sein, von ihm war nichts anderes zu erzählen.
      Er hatte nur ihre Stimme hören können, hörte dieser zumindest gut zu, während er sich nur wieder darauf vorbereitete, sich gleich mit ihr wieder Schlafen zu legen. Die plötzliche Lautstärke erzählte ihm jedoch was anderes, ihr Aufstehen hatte ihn nur verärgert zum Brummen gebracht. Er drehte sich auf den Rücken, öffnete nun selbst die Augen und sah zu ihr, um ihre Reaktion besser verstehen zu können. Die Männer hatten wohl etwas verdammt Großes verbockt, sonst wäre sie gar nicht so schnell aus dem Bett gekommen, weswegen Anthony nur seufzte. Sie sprach von einer Hälfte, so ganz konnte er es nun selbst nicht verstehen und solange er es nicht konnte, deckte er sich nur noch weiter mit der Decke ein und beobachtete den weiteren Verlauf. Sie war jedoch auch schon losgelaufen, war vermutlich auf dem Weg zu ihrem Büro, und so wälzte er sich nur wieder im Bett herum. Die Augen konnten sich wieder schließen, doch die Ruhe war nicht wieder so schnell zu bekommen, da seufzte er nur. Er nahm sich auch schon ihr Kissen, hielt dieses in seinem Arm, dann machte er es sich so noch gemütlich. Seine Hand ergriff auch schon sein Handy, lange würde er hier wohl auch nicht verweilen können, da musste er sich noch selbst überraschen, indem er schon gleich aufstehen würde.
      Es dauerte seine Zeit, aber letztendlich konnte sich Anthony doch noch mit beiden Füßen auf dem Boden befinden und sich in die Küche machen,nachdem er sich angezogen hatte, um ihnen etwas zum Frühstück zu machen. Wenn Kamila jetzt schon am Arbeiten war, würde dies vermutlich bei ihr nur wieder zu kurz kommen und bevor dies passiert, machte er sich lieber daran, ihr Obst zu schneiden und einen Kaffee zu machen. Er würde gleich ohnehin schon wieder zu ihr kommen, um zu wissen was denn los war und wenn er doch gleich schon auf dem Weg war, konnte er ihr gleich auch Frühstück bringen.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Ein Freizeichen.. Es klingelte.. Und klingelte weiter.. Kamila hatte die Nummer gewählt gleich nachdem sie aufgelegt hatte, ihre Männer sollten Elias wecken und ihn zu ihr bringen, das könnte jetzt ein wenig dauern, aber letztendlich war es ihr egal, sie wollte sich einfach nur nicht darum kümmern müssen, stattdessen ihren Kunden anrufen. Er ging nicht dran, da wollte die Frau fast schon auflegen und ihr Telefon an die Wand werfen, aber in der letzten Sekunde hielt sie sich davon ab, denn es wurde abgehoben. "Ich habe mit deinem Anruf gerechnet", die tiefe männliche Stimme am anderen Ende der Leitung klang ein wenig belustigt, bevor zu hören war, dass der Mann sich erhob. "Wie soll ich dich nicht anrufen, nachdem meine Männer mich anrufen und mir offenbaren, dass du dich für den Feind entschieden hast". Kamilas Unterton war ein wenig bitter, während sie sich vom Stuhl erhob und nach ihren Zigaretten griff, um sich eine raus zu nehmen und zwischen den Lippen anzuzünden. Ihre Beine trugen sie zu dem offenen Balkon. "Sie bieten auch gute Preise an", er würde ein hartes Gespräch werden, dessen war sie sich bewusst. "Ahja? Ich habe schon gehört.. Die Hälfte.. Verrückt.. Da frage ich mich fast schon, ob ihr Stoff clean ist". Ein Lachen des Mannes war zu hören, während die Brünette an ihre Zigarette zog. Die füllte ihre Lungen mit dem giftigen Rauch, behielt ihn auch einen Moment dort drin. "Du willst doch jetzt nur einen Grund finden, um sie schlecht zu reden", der Mann schnaubte noch einmal belustigt. "Ich brauche sie nicht schlecht reden.. Sie sind schlecht.. Und sie verkaufen gestrecktes Zeug, nichts, was sein Geld wert ist", der Rauch wurde ausgeblasen. "Du bist kein Mann, der einfach so von einem Vertrag abweicht.. Du bist ein Mann der Prinzipien.. Also, selbst wenn du austreten willst, ein halbes Jahr haben wir koch gemeinsam". Da fühlte sie sich auf dem sicheren Weg, sie stand am längeren Hebel, jedenfalls für einen Moment, bis ihr dieses Gefühl wieder genommen wurde. "Laut meinem Vertrag vor der Nase haben wir seit drei Monaten keinen mehr am laufen", der Mann blätterte etwas, jedenfalls war das durch das Telefon hörbar. Kamila verstand nicht. "Wir haben doch verlängert", stellte sie fest, klang noch ziemlich ruhig, bis das Lachen am anderen Ende der Leitung wieder zu hören war. "Schätzchen.. Wir haben gar nichts verlängert..Ich war mit den Konditionen nicht ganz einverstanden.. Wollte ein neues Angebot. Elias hat sich nicht mehr blicken lassen.. Also habe ich mich entschlossen zu wechseln.. Das sollte dir doch eigentlich bewusst sein, oder nicht?". Nein, das war der Frau nicht bewusst, aber sie wusste selbst nicht, wie sie diese Tatsache wieder gerade biegen sollte.. Elias hat es verhauen.. Und das wurde auch ihrem Kunden bewusst, der hörbar schmunzelte. "Ich nehme an, dir war es nicht bewusst..",er musste natürlich noch etwas dazu geben, in der Wunde ein wenig stochern. Ein Feuerzeug war zu hören, der Mann zündete sich eine Zigarette an. "Liebes.. Ich könnte mich vielleicht noch einmal belabern lassen.. Komm doch vorbei, ich meine.. Zu einem Mittagessen sagst du sicherlich nicht nein.. Und wir könnten über das neue Angebot sprechen". Natürlich nutzte der Mann diese Situation aus, er war jetzt am längeren Hebel, er konnte jetzt die Regeln so aufstellen, wie er es haben wollte. "Ich schicke dir die Einladung per SMS.. Zieh dir was schönes an"...
      Einige Momente nachdem es aufgelegt wurde blieb Kamila noch an dem Balkon stehen und blickte aus dem offenen Fenster. Sie kochte innerlich.. Sie war wütend und wusste im ersten Moment nicht ob sie lieber ihr Büro verwüsten oder jemanden umbringen wollte. Automatisch schmiss sie die Kippe aus dem Fenster und griff in den Schreibtisch, eine Pistole war dort immer vorhanden. Sie öffnete die Tür zu ihrem Büro, zog den Bademantel enger und war sich sicher, dass gleich Blut fließen wird.
      "Elias!", es war ein Brüllen, welches durch das ganze Haus zu hören war. "Verfickte scheiße nochmal! Bewege deinen scheiß verfickten Arsch zu mir! SOFORT!".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Mit einem Schwung platzierte er das benutzte Küchentuch über seine Schulter, mit dem Gedanken dazu, dass er es möglicherweise nochmal gleich benötigen würde. Er hatte bereits damit begonnen die Früchte zu waschen, wollte Kamila oben einen Obstsalat geben, damit sie wenigstens noch eine Abtrennung zwischen dem Wachwerden und der Arbeit hatte. Sie schien auch nicht sonderlich gut gelaunt zu sein, wurde gerade von irgendeiner Bombe von einer schlimmer Nachricht getroffen, dass sie sich sofort auf dem Weg in ihr Büro machte. Sofort mischte er sich noch nicht ein, er würde gleich noch nachfragen, sollte die Gelegenheit dazu kommen. Zuvor machte er sich jedoch daran, ein scharfes Messer aus dem Messerblock zu ziehen und die Früchte auf die Arbeitsfläche abzulegen. Relativ schnell hatte er sich nochmal daran gemacht auf sein Handy zu blicken, ob die schlechte Nachricht nicht auch eine Notfallsitzung auslöste, es schien jedoch nicht nach diesem Szenario zu gehen, weswegen er das Handy neben sich wieder weglegte und damit begann, den ersten Apfel zu schneiden, um ihn auch gleich geschnitten in die Schale zu werfen.
      Danach nahm er auch schon die Bananen, warf die Schalen weg und griff wieder zum Messer. Mit dem Hören der weiblichen Stimme zog er mit dem ersten Schnitt des Messer durch, um sich nicht noch von diesem ablenken zu lassen, während er ihren Worten lauschte. Elias war der Grund ihrer Wut, vielleicht auch der Verursacher der erneuten Probleme. Sie fluchte, während sie ihn ins Büro rief, da verzog er nur das Gesicht, das würde gleich noch mächtig eskalieren können. Da dachte Anthony gerade noch lieber ein zweites Mal darüber nach, ob er gleich schon die Treppen zu ihr hoch laufen würde, solange er nicht gleich noch von beiden hineingezogen werden könnte. Er war noch nicht fertig, beeilte sich hiermit aber auch nicht mehr, die beiden ließ er einen Moment allein, bis sie sich ausgeschrien haben und Elias sich wieder hinter seinem Trotz versteckt. Bis dahin schnitt er noch weiter das Obst und suchte sich immer weiteres dazu, was man dort hinein werfen könnte. Den beschuldigten Herren hatte er bereits an ihm vorbei huschen sehen, war sich dem Stress wohl schon bewusst.
      Die Dame, die hinter ihm her lief schien jedoch nicht derselben Meinung zu sein, tapste mit einem Lächeln gekleidet in eines der Oberteile von Elias in die Küche. Sie blieb verwundert stehen, musterte überrascht den schneidenden Blonden, welcher sich lieber um das Frühstück seiner Freundin kümmerte. " Ich wusste gar nicht, dass neben Elias noch andere hübsche Kerle hier herumlaufen.. ", bekam Anthony mit, weswegen er nur nebensächlich zu ihr linste, um ihr auch schon einen warnenden Blick zu geben. " Du weißt vermutlich auch gar nicht, dass du gerade zu einem potenziellen Gewaltopfer wirst. ", gab dieser von sich, machte den Salat auch schon fertig und machte sich lieber an den Kaffee, um ihn gleich noch warm nach oben bringen zu können. Er hörte das Kichern, welches seine Worte zu verharmlosen versuchte, doch die Mine blieb bei ihm weiterhin gleich. Die Dame da oben war nun wirklich nicht gut gestimmt und Anthony selbst hatte kein Interesse daran aufgehalten zu werden, da würde sie in zweifacher Art in Gefahr sein, doch Anthony kümmerte sich lieber um Kamila. Deswegen stellte er die Sachen auch schon auf ein Tablett und lief an der neuen Bettgeschichte von Elias vorbei, um ihr auch schon sein Desinteresse zu verdeutlichen, als sie nach seiner und Elias Beziehung fragte. Da war er lieber oben bei der Steiterei dabei, wenn er nicht auch einfach in seinem Büro wartete, bis sie fertig waren.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Er war nicht innerhalb weniger Sekunden da, dessen war sich Kamila schon bewusst, aber es ließ ihre Wut nur noch mehr steigen, dass der Mann sich nicht zu ihr teleportieren konnte. Ihr Herz raste und ihre Hände hielten die Schusswaffe so fest in der Hand, dass ihre Knöchel schon weiß hervortraten, aber nachdem sie einige Sekunden auf den Flur gesehen hatte knallte Kamila auch wieder die Tür hinter sich zu und griff zu einer Zigarette. Ihr Körper zitterte, ihre Wut war unermesslich, ihre Lust danach jemanden wehzutun kaum zu bändigen, aber samt der Pistole in der Hand und zitternden Händen schaffte sie es sich eine zweite Zigarette anzuzünden. Die Tür ging auf, fast schon hätte Kamila auf ihren Bruder gezielt, hielt sich davon ab, als sie seine besorgte Stimme hörte. "Was ist los?", er klang verwundert, sein Gesichtsausdruck deutete darauf, was er sich wohl dachte.. Er verstand es nicht. "Was los ist?", die Brünette schnaubte belustigt, als würde es offensichtlich sein, was hier los war, doch bevor sie antwortete war der Verursacher ihrer Wut schon hinter Mike zu sehen. Er hatte sich beeilt, eine Hose angezogen, um nicht nackt vor seiner Chefin zu landen. "Er da ist los", kommentierte es diese und schüttelte den Kopf, ehe sie an ihrer Zigarette zog und aus dem offenen Balkon sah. "Was ist passiert?", Elias wusste scheinbar noch nichts, die Jungs hatten ihn nicht erreichen können. "Wie schwer ist der Vertrag mit Skiller?", der scharfe Unterton war in ihrer Stimme zu hören, während Elias ein wenig verwirrt die Stirn runzelte. Er öffnete seinen Mund, wollte etwas sagen, bis ihm einfiel, was vielleicht gemeint war. Kamila schnaubte und schnipste den Stümmel der Zigarette weg. "Ich habe nichts gehört", sie drehte sich zu den Herrschaften in der Tür um, Mike bemerkte als erster die Waffe in ihrer Hand. "Zehn Millionen.. Im.. Monat", der sonst so selbstsichere Brite klang fast schon unsicher, ängstlich, so langsam konnte er sich denken, was passiert ist. "Und wem.. Fehlen.. Jetzt zehn Millionen jeden Monat?". Mike reagierte sofort, er runzelte die Stirn und blickte entsetzt zu Elias, Kamilas Geld war auch sein Geld, anteilig jedoch. Elias schluckte schwer. "Ich.. Ich wollte ihn nur etwas zappeln lassen! Er hat für den neuen Vertrag die Hälfte geben wollen und ich..", weiter kam er nicht, denn die Frau am Fenster hob die Waffe an und entsicherte sie, als wäre sie bereit sofort zu schießen. "Gib mir nur einen Grund dir nicht sofort dein Hirn wegzublasen", ihr Blick hätte töten können, wenn so etwas möglich wäre.. Aber der Brite traute sich einen Schritt auf sie zuzumachen. "Kamila...bitte.. Hör zu, ich regel das mit ihm, okay?". Nichts war okay.. Dessen war sich der Mann auch bewusst, als ein Schuss fiel. Kamila schoss auf die Decke, lud aber ihre Waffe nach, um zu zeigen, dass sie es ernst meinte. "Du hältst jetzt deinen verfickten Mund, haben wir uns verstanden? Sonst ist dein Schwanz als nächstes dran!".
      "Kamila..", Mike versuchte es.. Aber ihr Blick sagte ihm alles und er zog sich wieder einen Schritt zurück, selbst ihr Bruder konnte sie in diesem Fall nicht zurück halten. Die Brünette bewegte sich.. Sie nahm einen Schritt, nach dem anderen auf Elias zu, der sich nicht regte. "Ich habe einen Termin mit ihm nachher.. Und muss mir seine Sprüche gefallen lassen.. Ich warne dich.. Wenn ich nicht mit mindestens sechzig Prozent wieder komme.. Wird dein ausgestopfter Kopf meine Wohnzimmerwand schmücken". Elias schluckte wieder schwer, er Lauf der Pistole war ihm nicht mehr ganz so fern, Kamila blieb genau vor ihm stehen. "Ich kürze dir deinen Anteil für die Zeit, bis du mir einen Kunden gefunden hast, der bereit ist mindestens diese vierzig Prozent aufzufüllen.. Um zehn Prozent.. Verstanden?". Auch wenn Elias den Blickkontakt stand hielt, auch wenn er nicht weg sah, er hatte Angst.. Denn in diesem Zustand war die Frau unberechenbar. "Möchtest du dem noch irgendetwas anmerken?". Er schüttelte sofort hastig den Kop, auch Elias war in den Griff zu kriegen. "Dann verschwinde jetzt.. Ich will nicht nicht sehen". Er presste die Kiefer aufeinander bevor der Mann das Zimmer hastig verließ, er wollte seine Chance nicht riskieren..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Die Frau hatte er für sich bereits schnell abgewimmelt, mit einen der Frauen von Elias zu sprechen brachte ihm keinen Zweck, schließlich hielten sie sich seiner Meinung nach vermutlich auf keinem hohen Niveau auf, wenn sie sich durchgängig von einem wie Elias anschleppen lässt weil dieser womöglich noch vom großen Geld sprach, doch damals war der Blonde schließlich nicht anders als Elias selbst. Er brauchte sich jedoch nicht mehr mit unzähligen Frauen unterhalten, sollten diese nicht irgendein interessantes Gespräch aufbauen, dafür hatte er bereits Kamila und mit dieser würde er es sich um keinen Spaß und für keine Summe der Welt verscherzen. Das die beiden in Kamilas Büro es sich wohl gerade mächtig verscherzen, war ihm jedoch noch nicht gänzlich bewusst gewesen, auch wenn Kamila schon schlecht gestimmt war. Er dachte an eine einfache Streitigkeit wie sie es doch selbst hatten, weswegen er sich beim Treppensteigen mit dem Tablett nicht um ein schnelles Ankommen bemühte, zumindest solange nicht, bis der erste Schuss fiel. Denn damit hatte er schnell das Tablett auf die Treppenstufe vor sich abgestellt, übersprang diese und eilte lieber die letzten Stufen hinauf, um sich auch gleich zu vergewissern, dass sie sich da nicht verletzt, gar umgebracht haben, er wusste schließlich nicht mal lückenfrei, was sich gerade für ein Problem im Raum befand.
      Anthony kam oben an, sah nochmal, ob man nicht das Tablett auf der Treppenstufe übersehen und daraus ausrutschen konnte, doch das schien nicht sofort der Fall zu sein, weswegen er seinen Blick auch schon relativ schnell von seiner hinteren Sicht wegnahm und lieber den Weg einschlug, um nach dem Schuss zu blicken. Er hörte immer lauter, was dort geschrien wurde und bekam damit auch einen kleinen Teil mit, es zeigte ihm jedoch trotzdem nicht die ganze Story. Bevor er sich jedoch überhaupt in das Büro seiner Freundin befinden konnte, kam an ihm sogleich schon der angeschrieene Brite entgegen und bevor die beiden überhaupt irgendwas sagen konnten, war Elias schon an ihm vorbei gelaufen. Er sah auf dem ersten Blick unverletzt aus, wenn auch immernoch erschütterte Gesichtszüge zu sehen waren, doch damit hatte er vermutetet, dass vielleicht Kamila die verletzte war, auch wenn sich Elias das niemals trauen würde. Trotzdem eilte dieses Mal Anthony die letzten Schritte nochmal zum Büro, nur um mit einem Ruck die Tür vor sich aufzumachen. Sein erster Blick ging an Kamila, doch auch diese stand noch, machte keine verletzte Ansichten und doch sah er nur irritiert die Schusswaffe in ihrer Hand an, die sie wohl zur Drohung benutzt hatte. So ganz verstand er jedoch trotzdem nicht, sah deswegen auch nach dem Wahrnehmen zu Mike, der wohl seiner Körperhaltung nicht ganz so viel mit der Sache zu tun hatte. Der Blonde trat trotzdem hinein, näherte sich auch direkt seiner Freundin und strich ihr vorsichtig über den Arm, um ihre Reaktion zu beobachten, ob es ihm überhaupt gelingen würde, ihr die Waffe noch abnehmen zu können, bevor irgendwas noch geschehen könnte. " Was ist denn überhaupt das Problem, Kamila? "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Die Tür ging auf, Elias verschwand, die Tür ging auch wieder zu, aber Kamila bewgte sich nicht, ihr Brustkorb bewegte sich mehr als schnell auf und ab, sie war noch immer wütend und noch immer nicht ganz damit einverstanden, wie es jetzt gerade lief. Mike wartete ab, er sprach sie nicht noch einmal an, solange er sich noch nicht sicher sein konnte, dass sie wenigstens ein wenig zur Ruhe gekehrt ist, denn ihr Mordpotential war hoch, jedenfalls im diesem Zustand. Die Tür ging aber wieder auf, fast schon hatte er Sorge, dass Elias wieder zurück kam und noch etwas sagen wollte, da war der Blonde zu entdecken, der in dieser Runde fehlte. Kamila realisierte erst, dass er hier war, als sie die Berührung an ihrem Arm spürte, da nahm sie auch die Schusswaffe runter und sicherte sie wieder, die wird nicht mehr gebraucht, hoffentlich jedoch. Anthony sprach, er fragte nach dem Problem, welches die Frau hatte, da lachte sie sofort belustigt auf, als würde das wohl auf der Hand liegen, was ihr Problem war. "Der überhebliche.. Arrogante.. Brite ist mein Problem", sie schüttelte den Kopf, während sie das sagte und drehte sich zu ihren Schreibtisch um, um die Pistole abzulegen und stattdessen wieder zu ihrer Packung mit den Zigaretten zu greifen. Sie musste sich beruhigen, solange sie noch nicht in Rage war, die Hände zitterten, während sie sich die Zigarette anzündete und wieder raus sah, es war gefährlich jetzt länger darüber nachzudenken, was sie mit Elias anstellen wollen würde. "Er bringt mich noch in die Insolvenz, wenn es weiter so geht", sie schnaubte wieder. "Hat mir den besten Kunden vertrieben.. Zehn Millionen sind weg.. Euer Anteil ist weg, und vor allem hat sich dieser entschieden zu den Spaniern zu wechseln..", der bittere Unterton war deutlich rauszuhören.
      "Du findest jemanden neuen", Mike seufzte, versuchte es aber noch vorsichtig, aber das Kopfschütteln seiner Schwester machte deutlich, dass er lieber schweigen sollte. "Finde mal jemanden, der den Stoff in diesen Mengen abnehmen wird.. Das ist unmöglich.. Schon damals war er ein Glückstreffer..", sie seufzte, während sie einen Zug ihrer Zigerette nahm. "Er weiß, dass ich auf ihn angewiesen bin, wo soll ich den Stoff in dieser Größe jetzt lagern, bis sich jemand findet?! Er wird dementsprechend gleich verhandeln.. Und wenn wir mit fünfzig Prozent rauskommen, dann sind wir noch gut dran". Mike seufzte, er kreuzte seine Arme vor der Brust. "Ich würde ja sagen, dass ich mit ihm rede, aber ich befürchte, dass er explizit nach dir gefordert hat?". Kamila nickte, während sie auf der Innenseite ihrer Wange kaute. Sie hatte eine Menge Rücklagen, aber wenn ihre Haupteinnahmequelle nichts mehr brachte, dann würde sie bald auch nichts mehr haben. "Ich versuche ihn zu überzeugen.. Wenn nicht, dann keine Ahnung.. Überlege ich mir was.. Bevor ich ihm gleich den Kopf noch wirklich abreiße". Elias war sich aber auch dessen bewusst, dass er in der scheiße steckte. "Ich sagte doch schon Mal, dass er zu jung für diese Scheiße ist.. Und er beweist es mir gerade im jeglichen Hinsichten!".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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      Sie sprach auf seiner Nachfrage hin wieder ihre Verärgerung gegenüber den Jüngsten in ihrem Trio von Hauptmännern, er hatte mächtig Mist gebraucht und das musste man dem Blonden auch gar nicht mehr verdeutlichen, wenn hier bereits ein Schuss in Anwesenheit von Elias gefallen ist und sich dieser schnurstraks aus dem Zimmer machte, als man ihm schon die Möglichkeit dazu gab. Vielleicht hatte die Brünette ihn auch weggejagt, selbst ganz im Bewusstsein, dass sie noch eine Grenze überschreiten würde. So schien es auch, auch wenn sie mit seiner Berührung langsam die Schusswaffe wieder aus den Händen nahm, nachdem sie diesen wieder sicherte. Er konnte den kurzen Moment spüren, wie sie vor Wut zitterte, doch erzählte er nichts dazu, schließlich war es etwas nebensächliches, was mit einer hoffentlich kommenden Beruhigung wieder verschwinden würde. So wie es bei ihnen schon oft der Fall hatte, suchte Kamila sich soeben die Beruhigung in der Zigarettenschachtel, während sie weiterhin über den Schuldigen sprach, der ihr noch die Insolvenz bringen könnte.
      Anthony hob nur skeptisch die Braue, dass da etwas schief lief und jemand etwas nicht annehmen wollte, hatte er sich schon aus dem morgendlichen Anruf herausziehen können. Ein Kunde da wollte die Drogen nicht annehmen, schonmal hatten sie bei einer Lieferung von diesen Probleme bekommen, doch da ging es sicherlich nicht um ganze zehn Millionen, weswegen er nur schnaubte. Die Spanier waren schon so oft der Salz auf der Wunde, der sich bei ihnen immer bei Problematiken einschleust, mit diesen fehlenden Millionen würde sich eine weitere Lawine bilden, die auch weiter ihren Geschäften schaden könnten. Mike versuchte dazu zu ermutigen, es als gar nicht so schlimm anzusehen, schließlich gäbe es auch andere, die ihre Drogen aufkaufen wollen würden. Doch Kamila schüttelte den Kopf, sie hatten in der Vergangenheit damit Glück gehabt, weswegen sie sich dieses Glück wieder holen müsste. Sie sprach von gleich, da wurde der Blondschopf auch schon wieder hellhörig und als auch ihr Halbbruder davon sprach, dass man vermutlich eher sie anforderte als einen anderen Sprechpartner, da zog er auch bereits die Augenbrauen zusammen, davon wusste er nichts. Kamila wollte versuchen, diesen Geschäftspartner wieder von sich zu überzeugen, da blickte er auch schon mit verschränkten Armen zu seiner Freundin. " Du musst dich mit ihm Treffen? ", fragte er bereits nach seinem Verständnis, ganz im Bewusstsein, dass sie sich vermutlich noch auf ihren gemeinsamen Abend vorbereiten mussten, eine gewisse Fahrt vermutlich auch in Planung war, um sich dort überhaupt pünktlich zeigen zu können. Ohne die Antwort überhaupt zu kennen, schließlich deutete das Gespräch der Geschwister darauf schon an. Es war auch gar nicht anders zuzumuten, schließlich war Kamila eine schöne Frau und hatte es defintiv mehr Leuten als nur Anthony angetan, da war Gregory schon Beispiel genug, denn der ein oder andere konnte dort auch schon fanatisch sein. Er seufzte, sah auch schon zu Mike und seiner Reaktion. Er hatte den Streit hier besser mitbekommen, wusste vielleicht auch schon mehr, doch vollkommen alleine sich mit irgendjemand anderem zu treffen, wäre wohl mehr als nur gefährlich.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Den gemeinsamen Abend, das komplette Wochenende und die dazugehörige Planung hatte Kamila nicht vergessen, nur ein klein wenig nach hinten geschoben, denn sie stand nicht am längeren Hebel und würde es nicht einfach mal zwei Tage nach hinten schieben können. Sie war auf das Geld und den Deal angewiesen, ohne diesen würde das Kartenhaus einstürzen und sie müsste sich schleunigst etwas anderes überlegen, aber noch malte sie sich die Zukunft nicht schwarz auf, noch war sie davon überzeugt, dass sie irgendwie alles wieder in die richtige Richtung lenken könnte. Skillet war.. Speziell, ein Fall für sich, aber damit konnte die Brünette umgehen, wenn sie dich darauf gut vorbereiten wird, viel Zeit blieb ihr nicht, aber noch war es recht früh am Morgen, es war alles machbar.
      Anthony fragte direkt nach, ob er es richtig verstanden hatte, ob sich seine Freundin wirklich mit dem Kunden treffen musste, sie brauchte jedoch nicht zu ihm zu sehen, um zu erkennen, dass es ihm wohl nicht passte, aber es war ihr Job. "Ich bin gleich für ein Mittagessen eingeladen", sie verheimlichte so etwas doch nicht, warum sollte sie es? Immerhin gab es nicht, was sich Kamila irgendwie vorwerfen lassen könnte. Einen letzten Zug nahm Kamila von ihrer Zigarette, dann wurde auch diese im Aschenbecher ausgedrückt, es war sicherlich schon die dritte in dieser einer Stunde, wenn es so weiter geht idt ihre Packung bis Mittag leer. "Er ist ein noch arroganter und vor allem viel chauvinistischer, als es Gregory ist, aber er kennt seine Grenzen, die ich ihm auferlege". Kamila drehte sich wieder zu den beiden Männern um, um zu Anthony zu sehen. Wenn er jetzt vor haben sollte eine Szene zu machen, dann wird ihre Wut wirklich nicht mehr zu bändigen sein, aber noch sagte die Frau dazu nichts, sondern beobachtete ihn einfach nur, seine Arme, wie sie vor der Brust gekreuzt sind.. Kamila seufzte letztendlich, nahm aber die wenigen Schritte zum Schreibtisch, um sich auf den Bürostuhl zu setzen. "Ich mache mich gleich fertig, fahre dort hin und erledige das so schnell es möglich ist... Um mich für heute Abend fertig zu machen". Mike runzelte bei der Auszählung kurz die Stirn, er wusste nicht, was sie damit meinte, bis ihm einfiel, dass er dieses Wochenende die Jungs im Griff halten sollte. "Ah, ihr seid nachher ja weg..", stellte er fest und schüttelte den Kopf. "Wenn ich es bis heut Nachmittag erledigt habe ja, sonst werde ich Elias durch das Haus jagen", nicht umsonst hat sich die Frau das schöne Kleid geholt, nicht umsonst hat sich Anthony etwas rausgesucht.. Es war alles nicht umsonst geplant! Aber da seufzte sie auch wieder. "Ich würde ihn am liebsten in Stücke teilen.. Lebendig.. Aber leider brauche ich dieses Arschloch noch", wenigstens bis er ihr neue Kunden gefunden hat, um die Lücke zu füllen. "Du kannst aber nicht alleine dort hin", Mike hob daraufhin auch die Augenbraue. "Ja, aber du kannst nicht mit, auf Elias sind alle nicht gut zu sprechen und Anthony..", kurz hielt Kamila inne, um aus dem Augenwinkel zu ihrem Freund zu sehen. An sich.. Wäre es nicht schlimm, aber.. "Ich weiß nicht, ob er seine Eifersucht in Zaun halten kann..". Es war mehr eine Frage, als eine Feststellung, deshalb drehte sich Kamila auch zu ihm um.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Man hatte sie auf ein Mittagessen eingeladen, damit der Herr am längeren Hebel vielleicht nicht doch nochmal bei den Verhandlungen ein Auge zudrückt und ein wenig mehr auf die Brünette mit dem Geld zukommt, doch das brauchte er nichtmal, denn er könnte erst gar nicht mit sich sprechen lassen. Es war wichtig, dass sie sich mit ihm hinsetzt und nochmal über das fehlende Geld sprechen kann, ohne mit dem größten Verlust aus der Sache hinausgehen zu müssen. Mit dem Verlust würden nämlich andere Dinge angebrochen werden, unter anderem vielleicht auch der Tod von Elias, sollte sich die Brünette nicht beruhigen und der Brite selbst keinen Zahn dabei zulegen, neue Kundschaft an Land zu bringen und unter Vertrag zu stellen. Damit würden sich auch gut weitere Mittagessen mit fast wildfremden Männern für Kamila vermeiden lassen, weshalb er sich überhaupt unbewusst dazu entschied die Arme zu verschränken, da ihm diese Tatsache wieder nicht schmeckte. Sie hatte wieder die Probleme anderer auszubaden, musste sich von jemanden belabern lassen und sich von ihm auf der Nase tanzen lassen, wenn dies auch schlichtweg verhinderbar war. Sie beschrieb diesen Mann auch schon so, als wäre dieser mit seiner Gesellschaft keinesfalls ein Genuss gewesen, sie verglich ihn sogar mit dem allseits bekannten Gregory, der es doch vor allem Anthony mit größerer Bindung zu seiner Freundin negativ angetan hat.
      Doch mit diesem Plan, ihr Einkommen und auch die der Männer zu retten, wolle sie auf den Abend nicht verzichten und hoffte jedenfalls, dass man ihren Abend nicht vernichten könnte. Sonst wäre Elias dran und da würde sich der Blonde noch mit beteildigen, denn damit war wohl die beiden nächsten Tage hin. Er hatte jedoch vertrauen in Kamila, er wusste, sie würde alles was ihr zur Verfügung stand dafür nehmen, dass sie ihren Abend hatten, weswegen er auch gar nicht weiter darauf einging, es würde so enden wie es enden muss. Mike sprach jedoch schon an, dass sie da nicht alleine hingehen könnte, wenn der Herr vor allem schon seinen Kontakt zu den Spaniern hatte, da waren sie bereits zu zweit, da hatten beide ihre Gründe, um sie beschützen zu wollen. Kamila war es sich bewusst, weswegen die blauen Augen auch schon zu ihr linsten, ob sie noch weiter darauf eingehen wollte. Sie würde ihren Freund mitnehmen wollen, wenn dieser denn seiner Eifersucht unter Kontrolle halten könnte. Da zog er nur die Arme enger an sich und blickte empört in ihre grünen Augen, bevor er sich auch schon versuchte zu verteidigen. " Was denn bitte für eine Eifersucht? ", fragte er nur, sah sich die Regung im Gesicht von Mike an, der schon gleich skeptisch die Braue hob. Anthony sah jedoch auch schon wieder zu Kamila, als hätte er es erst gar nicht gesehen, doch schnaubte er auch schon auf. ".. Krieg ich hin. "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Eifersucht war ein ganz spezielles Thema, womit sich die beiden aber eher weniger beschäftigten, als sie es vielleicht sollten. Immer wieder begleitete dieses Phänomen die beiden, Kamila merkte doch recht häufig, dass ihr Freund so etwas empfand, aber bisher hielt es sich damit auch zurück, tat nichts, was ihr irgendwie schaden könnte. Das Problem an dem Kunden jetzt war ganz simpel: Er hatte Gefallen an der Brünette gefunden, schon bei der ersten Begegnung, auch wenn Elias diese hat überhaupt stattfinden lassen. Solch ein großer Fisch an der Angel war ein guter Zufall, mit dem sich Kamila lange rumschlagen musste, doch manchmal gab es Vorteile darin, dass ihr viele Männer aus den Händen fraßen, dass sie das Bedürfnis hatten sie für sich zu gewinnen, um sie sich unterordnen zu lassen. Nur so kam solch eine große Abnahmesumme zustande, wer wüsste aber, wie viel sie jetzt rausholen konnte, zumal Kamila den Preis der Konkurrenz sehr gut wusste, sie wollte doch gar nicht so weit runter gehen..
      Genauso sehr, wie es Mike tat, reagierte auch Kamila skeptisch und hob ihre Augenbraue, als ihr Freund sich zu verteidigen versuchte. Ein klein wenig amüsierte sie die Tatsache schon, dass er es versuchte, obwohl alle hier anwesenden Parteien sich dessen ganz gut bewusst waren, was die Frau mit ihren Worten gemeint hatte. Sie hätte die Eifersucht jetzt auch verstanden, aber ihr Verhandlungspartner nicht, denn genau dieser musste das Gefühl bewahren er dürfte es weiterhin versuchen mit seinen Sprüchen und Taten der Frau näher zu kommen, es jedenfalls versuchen können. Das kleine Schmunzeln nahm ihr aber auch einen kleinen Teil der Wut weg, die noch immer gegen den Briten und die Situation, in welche er sie gebracht hatte, vorhanden war. Doch es brachte noch viel mehr, als der Blonde bestätigte, dass er es schaffen würde, da seufzte Kamila zufrieden und nickte ihrem Bruder zu. "Ich sag denen, die sollen sich fertig machen", er deutete auf die Tür, meinte die Jungs unten, denn ganz alleine wäre Kamila definiv nicht gefahren. Sie hatte immer jemanden an ihrer Seite, nun, fast immer, dabei ging es jedoch selten um ihr Bedürfnis, sondern um das der Jungs, die darauf bestanden, sie solle doch jemanden mitnehmen.
      Kamila nickte noch einmal, bevor sie zusah, wie ihr Bruder aus dem Büro wieder verschwand, um sich an die von ihm selbst ausgesuchte Aufgabe zu machen, wobei die Männer vermutlich schon aufgrund des Schusses in Alarmbereitschaft waren. Kaum war die Tür zu schon seufzte die Frau, ehe sie sich durch saß Gesicht fuhr, um diese Müdigkeit von sich zu nehmen. "Ich frage mich manchmal, was ich mir dabei gedacht habe Elias überhaupt aufzunehmen", sie schüttelte den Kopf ein wenig, es wussten sicherlich alle, was mit ihren Worten gemeint war.. Seine Frauengeschichten, die Probleme bereiteten, seine Launen, seine Arbeit manchmal... Doch lange hielt sich Kamila damit nicht auf, ihr Handy vibrierte und die Nachricht sollte ihr andeuten, wo das Treffen gleich stattfinden würde. "Um halb eins ist das Treffen.. Es gibt.. Sushi", da schnaubte die Frau ein wenig belustigt, es war wirklich ein Versuch ihr zu gefallen, denn sie liebte asiatisches Essen.. Ob das ihrem Kunden bewusst war? Die Nachricht blieb unbeantwortet, das Handy landete wieder auf dem Schreibtisch, da blickten die grünen Augen nach ihrem Freund. "Du darfst dir wirklich nichts anmerken lassen, wenn wir wollen, dass der Deal nicht platzt", ein klein wenig besorgter Gesichtsausdruck bildete dich auf ihrem Gesicht. "Auch wenn ich selbst nicht begeistert bin..".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Die blauen Augen konnten noch die gehobene Braue Kamilas erblicken, bevor sich diese lieber auf das minimale Lächeln ihrerseits konzentrieren, um die wenigen Details dessen auffassen zu können, um sie in manchen Momenten wieder in Erinnerung bringen zu können. Die Situation brachte ihn jedoch nicht weiter dazu, sich darauf zu fokussieren, wie sich doch ihre Miene mit jeder neuen Emotion veränderte, wie ihre Haare nach dem Aufstehen dieses Mal lagen, denn eher wunderte er sich darüber, ob ihm die Eifersucht doch wirklich so im Gesicht geschrieben stand, wenn er doch irgendwas in dieser Richtung empfand. Doch man konnte wohl auf Verständnis treffen, wenn es um die eigene Beziehung mit einer Frau wie ihr ging, da wären vermutlich die anderen Männer genauso misstrauisch, was Blicke und Versuche anderer anbetraf, nicht vielleicht doch bei Kamila landen zu können. Anthony störte es schließlich nicht ohne Grund, die Gedanken der anderen Männer in ihrem Gesicht ablesen zu können, kaum erblicken sie Kamila vor ihren Augen. Elias war wohl wirklich kurz vor seinem eigenen tot, denn wen es Kamila nicht tun würde, würde er es letztendlich selbst eigenhändig tun, je nachdem wie sich noch dieses Treffen entwickeln würde.
      Mike würde die anderen zusammentrommeln und fertig machen, dass sie sich nicht noch zu diesem Treffen verspäten, denn dies wäre vermutlich dann ihr finanzielles Ende, sollte dem Skiller noch Dinge einfallen, die ihm gerade vielleicht nicht so gefallen haben. Er würde Kamila auf der Nase tanzen, ganz im Bewusstsein darüber, dass sie sich nur relativ wenig gegen seine Worte und Taten wehren kann, ohne sich dabei eine wichtige Grundlage ihres Geschäfts entziehen zu lassen. Deswegen musste sich auch Anthony an bestimmte Dinge zu halten, bevor auch er noch mit Elias geköpft wird, weil er mit der Eifersucht Mitbeschuldigter sein wird. Der Hauptbeschuldigter hatte es jedoch mit Kamilas Gedanken aus irgendeiner schlechten Entscheidung hier rein geschafft, folgte man denn den Worten der Grünäugigen, weswegen Anthony nur lachte. " Der muss nur einmal ins kalte Wasser geworfen werden, danach hat er Angst für sein restliches Leben. ", so hoffte doch zumindest der Blonde, denn es wäre verwunderlich, dass jemand wie Elias wirklich aus seinen Fehlern lernen würde, schließlich hatte er sich auch schon nach der letzten Dame, die wohl fliehen konnte, die nächste Bettgeschichte ins Haus geholt. Das Handy von Kamila meldete sich sogleich, es meldete die erwartete die Nachricht mit der Uhrzeit und dem Treffpunkt, das Vorhaben erklärte sie ihm schon, ohne überhaupt seine Braue zur Schau stellen zu müssen. Sie verabredeten sich zum Suhsiessen, da blickte Anthony irritiert den Boden entlang, sie waren doch selbst schon so oft am asiatisch essen. " Das ist doch absurd. ", murrte er nur, sah jedoch auch gleich wieder zu ihr, als sie ihre Stimme wieder zur Verwendung nahm. Sie sagte ihm ausdrücklich, wie wichtig seine eigene fehlerlose Teilnahme am Ganzen war, um niemand noch möglicherweise zu verärgern, da nahm er kurz tief Luft, ehe er überhaupt wagte zu antworten. Ihr war es wichtig gewesen, also blieb ihm nichts anderes, als ihrer Bitte zuzunicken. " Wenns dir wichtig ist.. ", antwortete er nur, ohne wirklich darauf einzugehen, wie er es wohl schaffen würde. Sollte es ihm jedoch wohl doch schneller zu Kopf steigen als gedacht, würde er sich wohl für einen Moment entschuldigen, nur um den beiden von einem anderen Winkel zuzusehen, bis bei ihm wieder alles im Reinem war.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Es war ihr Job.. Nur ihr verdammter Job, den sie genauso ausführen musste und wollte, wie es auch ein Arzt, ein Bäcker oder eine Reinigungskraft tat, mit dem Unterschied, dass Kamila sich mit ganz anderen Sachen und einen anderen Milleu runschlagen musste, wie es der Rest tat. Sie hatte es sich mehr oder weniger selbst ausgesucht, aber trotz der Tatsache, dass ihre Kunden sehr merkwürdig sein konnten und sie sich mit schlimmen Sachen auseinander setzen musste.. Die Frau mochte ihren Job. Sie war endlich sie selbst, es sagte ihr keiner, wann sie aufhören sollte, nun theoretisch jedenfalls, sie war sie selbst und entfaltete sich auch genau so, ohne wenn und aber. Es war irgendwo verständlich, dass Anthony nicht mit allem klar kam, womit die Brünette zu kämpfen hatte, es würde sie vermutlich auch an seiner Stelle stören, mit wem sie sich da treffen musste, aber er musste lernen damit klar zu kommen, denn es wird sicherlich nicht das letzte Treffen mit jemanden sein, der seine Finger am liebsten in ihrer Wäsche vergraben wollte. Klar wollten sie sie alle haben, immerhin war sie eine Frau an der Spitze und Männer hatten ein Problem mit weiblichen Führungskräften, ganz egal in welcher Position. Sie wollen sie zähmen, besänftigen, sich unter ordnen lassen, damit die Gefahr aus der Welt geschaffen werden konnte, aber so nicht mit Kamila, sie war definitiv nicht dazu bereit sich wieder unter zu ordnen und zu springen, wenn es jemand wollte..
      Es passte Anthony auch nicht, dass seine Freundin für Sushi eingeladen worden ist, aber vielleicht war es ihm auch schon aufgefallen, dass es zu ihrem Lieblingsessen gehörte, asiatisch aß sie einfach gerne. Er würde sich aber anpassen und ihr den Wunsch erfüllen seine Eifersucht in Zaun zu halten, solange es für die wichtig war. Kamila seufzte nach dieser Aussage und schüttelte den Kopf, das Handy landete gleich auch schon auf dem Schreibtisch, das wurde vorerst nicht mehr benötigt.. Stattdessen erhob sich die Frau von ihrem Sessel und blickte ihren Freund ernst an. "Anthony..", ihre Stimme klang fest, ihre Augen fixierten ihn, bevor sie den ersten Schritt auf ihn zu machte. Langsam bewegte sie sich auf ihn zu, er sollte doch nicht gleich denken, dass es ihr wichtig war.. Dass das Essen ihr wichtig war, nur der Deal war wichtig. "Ich würde ihm lieber die geladene Waffe an die Stirn halten, als gleich so zu tun, als würden seine Witze auch nur ansatzweise witzig sein", ihre Stimme klang noch immer fest, da stand Kamila auch schon vor dem Blonden und hob ihre Hand, um sie ihm auf die Brust zu legen. Es war für sie selbst merkwürdig, wie wichtig es ihr war den Mann etwas zu besänftigen.. "Wenn ich das Geld nicht habe können wir gleich einpacken und aufgeben.. Ich bin darauf angewiesen.. Und weil ich es bin, seid ihr es auch.. Das sollte für dich auch wichtig sein". Ihre Augen blickten nach seinen, um sie zu fixieren. "Wir fahren dahin, ich ziehe es durch und dann werden wir das ganze Wochenende nur für uns haben, okay? Ich will doch noch, dass du mir das Kleid betrunken von Leibe reißt, als würfest du verhungern". Ein kleines Grinsen schlich sich auf ihre Lippen. "Wir reißen uns beide zusammen.. Und werden dann alles genießen.. Hm?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Ihm war bewusst, dass auch seine Eifersucht dem Geschäftspartner alles andere als gefallen würde, wenn dieser versuchte nicht doch vielleicht bei Kamila zu landen, indem er sie bei ihrer gemeinsamen Verabredung von sich und seinen Fähigkeiten überzeugt. Hoffnung schien in diesem Geschäft so einiges auszumachen, so auch die Hoffnung der ganzen Männer bei dieser Frau, die Anthony jedoch nicht begrüßen konnte. Seine Eifersucht war vermutlich etwas, an was er arbeiten müsste, entweder daran, dass er diese überhaupt gar nicht so großartig empfand oder daran, dass er diese so gut wie möglich verstecken konnte. Es war jedoch in beiden Weisen gar nicht mit seinem Kopf vereinbar, denn auch wenn er selbst die Eifersucht an sich als keine gute Eigenschaft ansah, sein Unterbewusstsein konnte sich nicht mit seinen Gedanken einigen, denn diese versetzten ihn in mit manchen Vorstellungen fast in Rage. Die reine Vorstellung daran, dass diese Männer in sich hinein grinsten, weil sie sich nur bloße Berührungen ihrerseits vorstellten, versuchen würden, diese überhaupt zu erzwingen, machten es ihm schon erschwerlich, nicht eifersüchtig zu sein. Kamila wäre die Erste, die solches Vorgehen erkennen würde und damit jegliche Knochen des Anderen brechen würde, doch wer wusste wie sehr man sie in der Hand hatte, wenn es um die Geschäfte ging. Sie könnte nicht das tun, was sie üblicherweise tun würde und auch ihm selbst wurden die Hände gebunden, die seiner Meinung noch einige andere Male in Blut getunkt werden müssen.
      Die verschränkten Arme lockerte er nur zu einem kleinen Teil, hörte lieber doch Kamila zu, die ihn wohl wegen einem anderen Grund noch ansprechen wollte. Er hörte seinen Namen, brummte nur zur Antwort, um ihre weiteren Worte zu hören, doch diese kamen nicht sofort. Er sah zur Uhr, wollte einschätzen, wann sie dann wohl hier weg und angezogen sein müssen, ehe er wieder zu der Brünetten blickte und ihre Bewegungen in seine Richtung beobachtete. Sie gab ihm einen Einblick in ihre Gedanken, worauf sie doch eher Lust hatte, statt sich die Witze des Mannes anhören zu müssen. Da dachten sie wohl gleich, weswegen er schmunzelte, auch wenn aus ihm nur wieder ein Schnauben heraustrat. Er blickte weg, die grünen Augen schienen durch die Gedanken zu dringen, die er für sich behalten wollte, was ihn nur wieder nervös machte, als das er den Blick weiter erwidern konnte. Ihre Hand brachte ihn jedoch wieder zurück, er löste die Arme voneinander und sah zu ihrer Hand, sie war ihm weniger bedrohlich. Kamila wollte ihm jedoch nichts, das wusste er auch, doch der Mann wollte es und das genügte ihm bereits. Er folgte ihrem Arm, ehe er sich selbst dazu brachte wieder in das Grün zu blicken. Es war wichtig, dass sie das jetzt gemeinsam durchziehen, um sich das Geld wiederzuholen und das Geschäft wieder anzukurbeln, ihm sollte es ebenso wichtig sein. Sie würden sofort ihre Belohnung kriegen, hatten ihr gemeinsames Wochenende, bis dahin hatten sie nur noch einmal die Zähne zusammenbeißen zu müssen. Sie haben ihr Vorhaben, vorallem hatte Kamila da ihre eigenen Pläne gehabt, die er nur zu gerne erfüllen würde. Wieder kam aus ihm ein Lächeln, er biss sich nur auf die Lippe, es war faszinierend, was Kamila mit ihm machen konnte. Sie wollte eine Bestätigung von ihm hören, er ließ sich jedoch die Zeit, um die beiden Arme um ihre Schultern zu legen, sie näher an sich zuziehen. Er schloss seine Augen für einen Moment, um nicht vielleicht jetzt kurz ihre Nähe genießen zu können. " Ich hasse es nur, zu wissen, was sie doch alle eigentlich von dir wollen. ", versuchte er relativ leise sich zu erklären, ob er nun im Recht lag oder nicht. Doch ihm blieb nichts anderes, als ihr mit einem Nicken die Bestätigung zu geben, dass sie das durchziehen würden. Kurz danach landeten seine Lippen jedoch auf ihrem Haaransatz, nur um ihr auch wieder ein gutes Gefühl geben zu können.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Es war für sie nicht schwer Menschen um den Finger zu wickeln, ihnen ein gutes Gefühl zu vermitteln und vor allem das zu sagen, was sie eigentlich hören möchten. In der Regel klappte es sehr gut, es hatte viel mit ihrer Menschenkenntnis zu tun, die sie in ihrem vorherigen Job an der Stange perfektionieren konnte. Sie wurde von vielen unterschiedlichen Männern besucht, aus verschiedenen Klassen und verschiedenen Branchen, die ihr ihre Geheimnisse anvertrauten und das, worauf sie standen. Letztendlich ticken sie alle gleich, sie wollten eine Art Sicherheit vermittelt bekommen, an welcher sie festhalten konnten, aber Anthony war kein Klient, der irgendwie Geld auf den Tisch gelegt hatte und nun etwas erwartete... Anthony war ihr Freund, der Mann, der ihr in letzer Zeit den Kopf mehrmals verdreht hatte, vor allem der, für den sie ihr Leben aufs Spiel gesetzt hatte, um seines zu retten. Sie wollte an sich das Gleiche: ihm ein gutes Gefühl geben und vor allem auch beruhigen, aber der Grund war nicht der Selbe und genau das fühlte sich merkwürdig an, dass es ihr wichtig war, dass er sich gut fühlte..
      Letztendlich blickten ihre grünen Augen in seine blauen, konnten sie mustern und eine Antwort von ihm erblicken. Lange hatte Kamila nicht dafür Zeit, denn der Mann zog sie in eine Umarmung, zog sie zu sich dran und schien die Nähe zu genießen. Ein kleines Lächeln bildete sich damit auf ihren Lippen, so etwas hatte sie nicht erwartet, letztendlich konnte der Mann sie genauso sehr überraschen, wie es sie selbst tat, aber statt darüber nachzudenken legte auch die Frau ihre Arme um den Mann, um für einen Moment die Nähe zu genießen. Es gab eine Erklärung von ihm, sie war plausibel und vor allem verständlich, aus den Lächeln wurde ein kleines Schmunzeln, welches vor allem breiter wurde, als seine Lippen auf ihrem Kopf landeten. Er war wirklich.. Besonders. "Anthony..", sie blickte wieder hoch zu ihm, um seine Augen einzufangen. "Denk dabei doch daran, dass du genau das bekommst, was sie sich wünschen.. Du hast gewonnen.. Und sie können nur davon träumen". Er sollte sich gut fühlen, vor allem in seinem Gefühl bestärkt werden, dafür hob die Brünette ihre Hand auch an, um sie ihn auf die Wange zu legen. "Ich kann dir das Gefühl nicht weg nehmen...aber ich kann dir sagen, dass ich von niemandem anderen etwas will.. Außer von dir". Ihr Herz zog sich bei ihren eigenen Worten zusammen, es gehörte zu denen, die eher seltener ausgesprochen werden, aber Anthony sollte es nicht in sich rein fressen, er sollte daran denken, dass Kamila ihm treu bleibt.. Sie wollte doch wirklich nichts von den anderen Männern.. Und um ihre Worte zu festigen stellte sie sich auf die Zehenspitzen der nackten Füße, um ihre Lippen auf denen des Mannes zu legen. Ein zärtlicher Kuss, nichts wildes.. Aber das viel erstaunlicher war, dass es trotz ihrer Wut in ihrem Bauch noch immer möglich war ihm die Zärtlichkeit zu geben, die der Mann verdiente.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Wenige Minuten, seien es auch nur einige Sekunden gewesen, hatten sie für sich beide alleine gehabt und in dieser Zeit hatten sie sich nur bedingt über das anstehende Geschäft unterhalten, denn es war vorallem der Brünetten nochmal wichtig gewesen, ihrem Freund nochmal wieder Mut zuzusprechen, dass er sich um gar nichts sorgen machen musste. Es war eine reine Kopfsache, die sich schon seit seiner Kindheit des öfteren bei ihm befand und sich dort einpflanzte, um ihn nur weiter hochzuschaukeln. Nur zu gerne ließ er sich von Kamila besänftigen, sie wollte ihm unbedingt zeigen, dass er eine höhere Stelle bei ihr hatte als jene andere Männer, die sich in ihrem Umkreis befanden. Ihre Worte konnten ihn wieder zum Lächeln bringen, zu oft hatte er sich auf diese weibliche Stimme eingelassen, um diese zu genießen, die Sehnsucht damit stillen zu können, doch bei ihm lag ein deutlich anderes Problem, als das man vorerst vermuten konnte.
      Anthony steckte zu oft in seinen Gedanken, wusste doch selbst genau darüber bescheid, wie er sich schon damals hochverliebt in ihrer Nähe verhielt, wie er tickte und dachte in ihrer näheren Umgebung. Er musste vermutlich für Kamila sich nicht verstellen, sich gegen die Männer stellen und seine Beziehung mit ihr verteidigen, doch genau das verlangten die meisten Männer, denn diese warteten auf die erste Unsicherheit, um sich vermutlich zwischen die beiden zu stellen, ob für eine Ewigkeit oder für eine Einmaligkeit. Sie dachten über sie, über ihre Berührungen auf ihrer Haut und wie Kamila an dessen Seite stand, was ihn doch gerade so auf Hochfahrt brachte. Man verstand Kamila falsch, sahen andere Absichten in nötigen Verabredungen. Er wollte nicht teilen, ein großes Problem bei ihm, denn ihm reichten schon wenige Blicke, um sich in seiner Wohlzone bedroht zu fühlen, er sah es als Angriff an. Es reichte die Vorstellung, dass jemand Kamila von ihm entziehen wollte, ihre Gefühle für ihn aus ihr rausholte, und es war völlig egal, ob dies für den Realisten wirklich realistisch war oder nicht.
      Ihre Ruhe miteinander mussten sie schnell beenden, denn sie durften alles andere als Unpünktlich zu erscheinen, denn der geringste Fehler konnte ihren Deal platzen lassen, den sie sich im Restaurant wieder aufbauen wollten. Sie sollte gut angezogen sein und um nichts Falsches zu tun, musste man diesen Richtlinien wohl wirklich folgen, auch wenn es bei der Brünetten wichtiger war als bei allen anderen. Er war viel schneller fertig, hatte die Zeit dazu genommen, um ihr eigentliches Frühstück wieder wegzuräumen, denn sie würden dies wohl wirklich nicht mehr gebrauchen können. Kamila würde gleich etwas in den Magen bekommen, so sah er sich wohl auch damit zufrieden, auch wenn der Mann ihn dabei wesentlich störte, der sie dazu einlud. Anthony baute sich wieder seine Gedanken auf, seine schlechte Laune, doch auch er würde sich wohl noch ein Lächeln aufzwingen können, wenn es nötig sein sollte. Letztendlich wurde jedoch auch er in der Küche mit dem Wegräumen fertig, die Zeit lief mit und er wollte sich lieber darum sorgen, was Kamila noch so lange brauchte. Der Blonde ging wieder hinauf, klopfte zur Höflichkeit noch an ihrem gemeinsamen Zimmer, und sie nicht weiter zu stören. Jedoch ging er trotzdem hinein, hatte es wohl eher als Warnung angesehen. Nur langsam öffnete er die Tür, ging durch diese hindurch und blickte auch gleich zu Kamila, die wohl mehr als fertig aussah. Sie hatte sich für die Verabredung schön gemacht, ein wenig zu sehr für seinen Geschmack, schließlich war es nur ein Restaurant. Doch es war wohl etwas anderes als die Überwältigung über ihr Aussehen, was ihm wieder zum Wegschauen brachte. Er spannte seinen Kiefer an, schnaubte und lenkte seinen Blick lieber wieder zur Tür, um gleich losgehen zu können. Seine Gedanken lenkten ihn nur wieder zu sehr, als das er wirklich bewusst selbst alles über sich wahrnahm. " Fertig? "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Es gab nicht viel Zeit für die Frau sich fertig zu machen, aber sie konnte damit umgehen, wenn es so sein musste. Es war ihr wichtig gewesen sich die Zeit mit ihrem Freund zu nehmen, um ihm einfach ein gutes Gefühl zu geben, denn damit hatte sie auch eine Aufgabe weniger und vor allem einen Gedanken in ihrem Kopf weniger. Es machte sie innerlich sehr nervös, dass sie sich wieder mit einem dieser Kerle treffen musste, die sie am liebsten gleich vor allen ausziehen würden, um sich zu vergewissern, dass Kamila genauso aussah, wie sie sich diese vorgestellt haben. Damals schon hatte sie sich versprochen, dass sie eines Tages unabhängig von ihnen allen sein wird und saß war sie, jedenfalls größtenteils, denn Skiller gehörte zu den Personen, die für ihren teuren Lebensunterhalt bezahlten. Vielleicht sollte sich Kamila endlich irgendwo absetzen? Einfach ihr Geld nehmen, mit allen den Kontakt abbrechen und sich irgendwo sesshaft machen, wo sie einfach niemand mehr stören wird? Nach ihrer Überlegung her reichte ihr zurück gelegtes Geld eigentlich fast schon aus, die vier Schweizer Konten, welche auf ihren Namen liefen waren gut gefüllt, sie konnten auch abgeholt werden, wann immer sie es nur wollte. Das Geld war sauber, es war gereinigt worden, was zu den Aufgaben der Brünette gehörte.. Die Jungs schafften das Geld an, sie säuberte es, indem sie Firmenanteile kaufte, investierte und gleich daraufhin alles wieder verkaufte und das mit vier verschiedenen Identitäten. Eine heikle Angelegenheit, es hatte vor allem seine Zeit gebraucht, bis Kamila in der Lage war damit umzugehen, aber letztendlich war sie inzwischen auch lang genug in diesem Business, um so etwas zu beherrschen. Viel verhalf dazu auch die Schweiz selbst, denn die Millionen auf ihren Konten störten dort niemanden und die Auskunft an die Staaten wurde verweigert, ein sehr tolles Land, wenn man viel Geld besaß, aber die Sprache passte der Frau nicht, da blieb sie noch lieber in den Staaten, oder vielleicht Spanien? Sie sprach fließend spanisch.. Könnte italienisch lernen, dort kleineren Geschäften nachgehen..
      Letztendlich wurden ihre Gedanken von einem Klopfen an der Tür unterbrochen, denn die Brünette war sich nicht sicher, was man von ihr haben wollte. Sie zog sich ihre Ohrringe gerade am Schminktisch an, hatte sich für was kleineres für die Ohren entschieden, während der Rest genau so blieb, wie sonst immer. Das Makeup war Standart, die Ringe und Ketten zierten wie immer ihre Handgelenke und Finger, nur das Outfit war vielleicht ein klein wenig mehr, als es sonst der Fall war. Kamila hatte sich für höhere Schuhe entschieden, Pumps machten einen besseren Eindruck, als es die Stiefel taten und letztendlich musste sie sich gleich verkaufen, da war es wichtig aufzufallen und gleichzeitig seriös zu wirken. Sie sollte sich hübsch machen, das tat sie auch, in der Hoffnung es würde sich gleich lohnen, doch mit einem Blick in den Spiegel bekam sie fast schon das Gefühl, als würde sie sich gleich verkaufen, samt ihrer schwarzen Seele. Je nachdem, wie es laufen wird könnte es gut möglich sein, deshalb wollte sie vor allem auf alles gefasst sein, aber da war ja noch ein blonder Kopf, der nach ihr sah und hoffentlich nicht dafür sorgen wird, dass ein Plan B überhaupt in Erwägung gezogen werden musste.
      Durch den Spiegel hatte Kamila die Reaktion mitbekommen, die Anthony nach ihrem Anblick von sich gegeben hat. Er sah nicht erfreut aus, was war das Problem? Die Frau drehte sich zu ihm um und musterte ihn, er fragte sie, ob sie schon fertig war, aber würdigte sie keines Blickes mehr. "Wenn du mir etwas sagen willst, dann lieber jetzt, bevor wir im Auto sitzen", ihr Ton war hart, denn sie konnte wirklich nicht einschätzen, was das Problem war, aber bevor sie sich damit weiter beschäftigen würde griff sie zu einem Mantel und einer kleinen Handtasche, mit einer langen Kette. Ihre Schritte waren überall zu hören, sie trug immerhin auch Absätze, was nicht mehr ganz so oft vor kam, wie es früher vielleicht der Fall war. "Ich muss noch Unterlagen holen", dann wäre sie eigentlich auch schon bereit die Reise auf sich zu nehmen.
      Das Handy landete in der Manteltasche, dann wollte Kamila noch ins Büro und wäre soweit..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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