[2er RPG] No Good For You

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Die Klingel, die die Kunden mit jedem Eintritt ankündigt und das Austreten dieser bestätigt, läutete zum letzten Mal, denn die beiden hatten sich nach ihrem großzügigen Kauf genug für den Maskenball angekleidet und brauchten sich nicht weiter mit der nervösen Verkäuferin beschäftigten, der sie gerade mit ihrem Verziehen ein Herzinfarkt weniger ersparen. Sie hatte vermutlich jedoch trotzdem ihren Spaß gehabt, genauso auch wie die beiden, die sich darauf freuten die Aufmerksamkeit aller Gäste des Balles auf sich zu ziehen. Das Kleid wurde mit dem überraschend hohem Gewicht vorsichtig eingepackt und wurde vom Blonden mit sich geführt, nur um es schon bald im Auto zu verstauen, um bei einem Fleck nicht die tristen Augen von Kamila ansehen zu müssen, weil diese damit ihr großartiges Funkeln verloren. Dazu kam es aber nicht sofort, denn als ihm wieder etwas bildliches in Gedanken einfiel, stoppte er sich selbst davon, weiter zum Auto zu laufen. Lieber drehte er sich um, schon mit dem breiten Grinsen auf den Lippen, als er wieder das strahlende weiß vor die Augen bekam. Kamila gefiel selbst dieses Kleid, so versuchte er sich doch die Details von diesem zu merken, würde sie sich später, sollte es dazu kommen, sich auch so ein Brautkleid aussuchen? Einen Schritt tat er nach hinten, während er nur weiter analysierte und in seiner eigenen Welt blieb, denn es war schon fast so, als wäre er gar nicht mehr ansprechbar gewesen, weil seine Gedanken so laut waren. Er schaffte es sich jedoch trotzdem von diesem Kleid wegzudrehen, auch wenn er noch so schwach war und nochmal über die Schulter dahin linste. Stattdessen lief er wieder auf den Wagen zu, ehe er selber bemerken konnte, dass er dieses noch gar nicht geöffnet hatte.
      " Ah.. ", meldete er sich schon, als hätte er lange über eine Möglichkeit nachdenken müssen, um das Auto aufzumachen. Anthony wühlte in seiner Jackentasche und öffnete mit dem Ergreifen des Schlüssels auch schon das Auto, um das Kleid in den Kofferraum verstauen zu können. Sein Blick galt nun wieder der Brünetten, die er mit einem Schmunzeln ansah. " Willst du deinen Bruder nicht erlösen und sagen, dass wir bald wieder da sind? ", fragte er schon mit einem schiefen Grinsen, wahrscheinlich war Mike schon panisch, weil er mit Ruby alleine gelassen wurde, oder er nutzt diese unbewachte Situation, um es endlich mit ihr regeln zu können, aber daraus wird nichts.
      Anthony machte den Kofferraum zu, lief sogleich auch schon zum Fahrersitz und ließ sich auf diesen fallen, um einen kurzen Blick auf die Uhrzeit zu haben. Sie hatten hier gut ihre Zeit verbracht, deswegen konnten sie es auch noch weiter hinauszögern, bevor sie da Mike erlösen. Deswegen sahen die blauen Augen wieder zu seiner Freundin, musterten diese an seiner Seite. Er blieb still, entschied sich jedoch trotzdem seinen Gedanken auszusprechen, vielleicht hatte sie ja den gleichen gehabt. " Oder hast du etwa schon Hunger? "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Zufrieden hielt Kamila die Tasche mit den Schuhen und Masken in der Hand, während sie den Laden mit dem Blonden verließ. Sie hatten alles bekommen, was sie bekommen wollten und so konnten sie sich definitiv auf der Party blicken lassen. Sie liefen zum Wagen und in Mitten des Weges blieb Anthony stehen, um zurück zu sehen. Ein wenig verwundert blickte Kamila zuerst ihn, dann den Laden an, um zu entdecken, was er denn gesehen hatte. Hatten sie etwas vergessen? Er trug das Kleid und den Anzug mit sich mit, sie hatte die Schuhe und die Masken, da war doch nicht zurück geblieben. Vorsichtig tastete die Brünette nach ihrer Tasche, auch die war bei ihr gewesen, samt des Portemonnaies, aus dem sie vorhin noch die Kreditkarte geholt hatte, um die Sachen zu bezahlen. Der Preis hatte ihr ein Lächeln auf die Lippen gezaubert, es war weniger, als sie es sich vorgestellt hatte, aber darüber dachte sie nicht wirklich nach, sie versuchte eher sich endlich zu vergewissern, was denn so interessant für den Mann neben sich war. Ihr Blick fiel auf das Hochzeitskleid ganz in weiß, welches ihr ins Auge gefallen war. Es war elegant und schlicht, mit ein wenig viel Tüll und Glitzer, es war schön gewesen, aber definitiv nicht etwas für jetzt. Kamila blickte auch wieder zu dem Blonden, er grinste, da wusste sie sofort, was er sich denken könnte, aber es war ihr zu früh übers Heiraten und eine Hochzeit nachzudenken, stattdessen bewegte sich die Frau lieber schon in Richtung des Wagen, um darauf zu warten, bis die Tür geöffnet werden würde.
      Es dauerte nur einen kleinen Moment, da riss sich auch der Mann von dem Anblick des Kleides, um den Wagen kurz darauf auch zu öffnen. Mit einem breiten Schmunzeln auf den Lippen wollte Kamila auch schon einsteigen, ohne das gerade eben großartig zu kommentieren, er sollte ruhig in seinen Gedanken schweben, aber da sprach Anthony sie auch schon an. Sollte sie ihrem Bruder sagen, dass sie sich auf den Weg zurück machten? Er wartete bestimmt schon auf die erlösende Nachricht, aber auch wenn die Frau kurz überlegte und einen Gedanken daran verschwendete, sie entschied sich definitiv dagegen, deshalb schüttelte sie auch schmunzelnd den Kopf. "Der darf ruhig was leiden", antwortete sie auf die Frage und stieg in den Wagen ein, um die Tüte in ihrer Hand auf dem Rücksitz zu verstauen. Ihr Bruder war alt genug, um alleine zuhause zu bleiben, auch wenn Ruby ihm vermutlich gerade zur Weißglut brachte,doch Kamila hatte Zeit.. Und ihr Fahrer schlug indirekt auch schon etwas anderes vor.. Er fragte nach, ob sie schon Hunger hatte, da war das Grinsen wieder ganz groß auf den roten Lippen. "Auf dich.. Immer", war ihre erste charmante Antwort, denn es stimmte.. Aber sie konnte auch ernst antworten.
      "Ich verbringe aber gerne noch ein wenig Zeit mit dir.. Und ich gehe auch gerne etwas mit dir essen", antwortete sie trotz der Tatsache, dass der Hunger nicht ganz so groß war, aber sie konnte doch die Gelegenheit gut nutzen und länger von Zuhause weg bleiben.. Außerdem lohnte sich jede Minute mit Anthony zusammen und über diese Tatsache schmunzelte Kamila, während sie sich anschnallte. "Was sagst du zu einem guten Stück Fleisch?", fragte sie auch schon und blickte zu dem Fahrer. "Oder hast du auf was anderes mehr Lust?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Es war wieder ein schon fast schlecht gelauntes Grummeln gewesen, welches er von sich gab, kaum realisierte er selbst das eigene Erwachen. Seine Gedanken hatten sich schon auf das Aufstehen vorbereitet, aber er schien nicht in der besten Verfassung dafür zu sein, denn lieber blieb er noch weiter im Bett liegen und genoss die Wärme seiner Partnerin, die sie neben ihm so ausstrahlte. Das Einzige zu was er sich bewegen wollte, war es sich mal wieder zu der Brünetten zu drehen, von der er sich im Schlaf wegdrehte, kaum hatte sich der Tiefschlaf bei ihm gemeldet. Die Arme des Blonden landeten um Kamila, gaben ihm die Sicherheit, dass er sie mit sich auch weiterhin im Bett halten konnte, bevor sie ihm noch aus diesem entwischte. Es ist schon zur Normalität geworden, dass er seine Augen erst mit der ersten Bewegung von Kamila aufmachte, mit der Gewohnheit im Hintergedanken versuchte er sie dann doch noch bei sich zu halten, wenn ihm mal die Möglichkeit blieb. Seine Haut erfasste den Stoff, der sie noch umhüllte, denn am Abend hatten sie sich lieber für etwas entspannteres entschieden, Anthony wollte wieder etwas über das Buch wissen, was sie noch momentan las. Zu mehr war er nicht in der Lage, er war vermutlich genau so wie Kamila selbst fertig vom Tag gewesen, da brauchten sie auch nicht noch etwas am Abend.
      Anthony zog die Arme näher um sie, bevor er sich daran machte eine gute Sicht mit den verschlafenen Augen zu bekommen. Er erfasste die Gesichtszüge vor sich, aufgrund welcher er wieder zu Schmunzeln begann. Selbst verschlafen hatte er sie unglaublich gern, es hatte sogar etwas an sich, wenn die beiden Mähnen der beiden zersaust waren. Den Pony von ihr strich er kurzzeitig von ihrer Stirn, um ihr den morgendlichen Kuss zu geben, an welchen sich mittlerweile schon beide erfreuten, weil es eine kleine Besonderheit am Morgen war, die ihnen irgendwie das Wachwerden erleichtern wollte. Es war nur eine kleine Äußerung seiner Liebe zu ihr, so war er selber nicht der größte Romantiker der ihr 24 Stunden, 7 Tage die Woche an der Wange kleben konnte, doch dafür hing er nur umso mehr daran. Die Hand strich nur weiter durch ihr Haar, während er sie musterte mit der Frage, ob sie auch wach war. " Lass uns liegen bleiben..", raunte er bereits, hatte schon sein eigenes Vorhaben präsentiet, denn er wollte jetzt defintiv nicht sofort aufstehen. Antoin würde sowieso nicht sofort auf sie warten, er musste erstmal den Weg hierhin finden, er meldete sich schon zum Mittag und wenn er nur könnte, würde er sogar bis dahin liegen bleiben. Anthonys Gedanken erreichten etwas anderes, denn die äußerliche Ruhe kehrte in ihm ein und damit erhob er skeptisch den Kopf, um erneut zu lauschen. " Die sind mir unten zu leise.. ", meinte er schon, denn so wirklich konnten sie der Stille nun nie vertrauen.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Es war vermutlich noch ein wenig zu früh für die Beiden, deshalb öffnete Kamila ihre Augen noch nicht, sondern schmieg sich an den Rücken, der sich vor ihr erstreckte. Anthony schien noch zu schlafen, da fand ihre Hand den Weg zu ihm nach vorne, um sich an ihm festzuhalten, mit ihm noch ein wenig zu kuscheln. Eigentlich teilte sie ihr Bett nicht gerne, jedenfalls war das ihre Meinung, bevor sie das Kuscheln für sich entdeckte. Es war so schön sich an diesen warmen Körper zu schmiegen, vor allem roch Anthony immer so gut. Am liebsten war es der Frau, wenn er obenrum nichts trug, damit sie sich an seine nackte Haut kuscheln konnte, das brachte sie sogar dazu ihre eigene Regel komplett zu verwerfen, oder sie eher zu ändern.. Sie teilte mit niemanden ihr Bett, außer mit dem Blonden hier, denn Kamila konnte es sich kaum vorstellen, dass es sich bei den anderen genauso gut anfühlen würde, wie mit ihm hier. Es war verrückt, wie viel sich bei ihr geändert hat, seit dem er hier in ihr Leben getreten ist, allein schon die Tatsache, dass die Frau selbst dem Abend hin zufieberte, damit sie sich endlich wieder zu ihm legen konnte. Am meisten beruhigte sie dabei sein Herzschlag, dem sie gerne lauschte, selbst dann, wenn sie ihm etwas erzählte, wie gestern.. Anthony wollte etwas über das Buch wissen, welches die Brünette zur Zeit immer wieder in der Hand hatte und voller Begeisterung erzählte sie ihm von dem derzeitigen Kapitel.. Sie las über das Herz, hatte sich aber nebenbei schon etwas überlegt, was sie mit ihrem neuen Wissen anstellen wollte. Ihre kriminelle Energie war einfach nicht aufzuhalten.
      Der Blonde drehte sich zu ihr um, er nahm sie in den Arm, da wusste Kamila, dass er schon wach war, was ihr ein kleines Lächeln auf die Lippen zauberte. "Guten Morgen..",murmelte sie ihm zu, als sie merkte, dass sie beobachtet wurde und lange musste sie nicht warten, da spürte sie auch schon seine Lippen auf ihrer Stirn.. Das gehörte ebenfalls auf die Liste der Dinge, die sie inzwischen wirklich gern hatte. Er wollte nicht aufstehen, kein Problem, der Aussage nickte die Frau recht schnell zu, behielt aber ihre Augen geschlossen, denn sie musste eigentlich nicht aufstehen, eigentlich.. Denn ihr war es nicht bewusst, dass sie etwas vergessen hatte, sie war einfach in Gedanken wo anders gewesen, während sich ihr Gesicht noch weiter an die Brust des Mannes vor sich schmiegte. Anthony war es zu leise da unten, das war es ihr auch, normalerweise war es an sich auch gar nicht so schlimm, aber heute hatte es einen Grund. "Es ist Donnerstag..",murmelte sie weiterhin verschlafen, als würde das dem Mann vielleicht weiter helfen. "Mike quält die Jungs draußen mit ihrem wöchentlichen Training..". Kamila schmunzelte bei der Erinnerung daran, wie sehr sich die Jungs dabei anstellten, aber sie mussten in Form bleiben und auch, wenn jeder von ihnen in kleineren Gruppen oft trainiert wurden, mussten sie wöchentlich hart rangenommen werden, mit viel Ausdauertraining und kleineren Parkouren. "Da fällt mir ein.. Ich sollte dich fragen, ob du ein oder zwei der kleineren Trainingsgruppen übernimmst.. Weil Mike ja soo beschäftigt ist..". Wann hatte ihr Bruder darüber gesprochen? Letzte Woche.. glaubte Kamila jedenfalls. "Ich würde es ja selbst machen.. Aber die würden mehr sabbern, als wirklich trainieren.. und du machst es so gut". Bei dem Einfall zu dem Gespräch mit ihrem Bruder sollte der Brünetten eigentlich noch etwas anderes einfallen, immerhin war sie auch dran, aber vielleicht wollte sie es gar nicht mehr wissen..Stattdessen öffnete sie ihre Augen, um nach oben zu Anthony zu sehen. "Und ich gucke dir verdammt gerne zu, während du oben ohne trainierst", mit den Worten bildete sich auch ein breites Grinsen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie sprach relativ schnell davon, dass sie doch bereits Donnerstag hatten und damit auch kurz vor dem Wochenende waren, auch wenn dieser den beiden mit ihrer Arbeit nicht wirklich viel brachte. Es machte wohl einiges aus, wenn man seine Arbeit mit gewisser Leidenschaft vollbrachte, denn damit war die Zeit auch schon verflogen. Trotzdem hatte es ihm die Tatsache nicht erleichtert, dass er wirklich die letzten Wochentage nicht realisierte, so war seine Mimik immer noch recht verwirrt. Er hatte es jedoch sein lassen, ließ seinen Kopf lieber wieder in das Kopfkissen fallen, um sich gleich wieder besser an seine Freundin zu schmiegen. Die Männer waren wieder draußen gewesen, quälten sich in diesem Moment erneut durch das harte Training von Mike und jedes Mal, wenn er das äußerliche Endresultat an den Männern sah war er immer endlos glücklich, sein Privileg als eines drei drei Männer zu haben. Er würde sich nicht zusätzlich durch das Training von Mike quälen wollen, vorallem wenn er dazu noch sein eigenes durchziehen würde, da wäre er lieber die restlichen sechs Tage am faulenzen gewesen. Kamila sprach aber auch schon davon, dass Mike die Männergruppen zu viele sind und der Blonde ihm da mit ein oder zwei Gruppen unter die Arme greifen sollte, da zog er kurz die Brauen zusammen, müsste er jetzt also sofort runter und ihm helfen? Er blieb lieber hier oben im Bett, vorallem weiterhin in der Nähe von der Brünetten, um sich weiter mit ihr entspannt aufzuwärmen und da der Brünette schon begonnen hat, musste sich der Blonde ja nicht sofort sputen.
      Seine Augen schlossen sich wieder, nur um sich irgendwie noch in die Vorstellung hineinzuversetzen, dass er immer noch am schlafen ist. Vorallem die eigene Verschlafenheit hatte ihn noch dazu gebracht, sich nicht vielleicht noch für ein zweites Schläfchen zu bewegen, doch er hörte doch lieber ihr zu. " Ich nimm' die Jungs wohl.. Aber ob ich das oberkörperfrei mach.. ", sprach er mit einem folgenden Lachen, um die Augen bald wieder zu öffnen, um Kamilas Blick zu erwidern. Er grinste, die beiden konnten wirklich nicht genug voneinander bekommen, aber da mussten sie sich auch immer wieder necken, sonst würden sie noch ihren Spaß verlieren. " Ich steh so unter Druck.. Bald kann ich nicht mal mehr nackt duschen gehen.. " Er grinste, auch wenn er irgendwie versuchte sich gespielt schmollend zu zeigen, doch es klappte nicht so wirklich mit ihr im Blick. Lieber legte er seine Hand an ihre Wange, drückte kurz wieder einen Kuss auf ihre Lippen, ehe er sich wieder ins Bett legte.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Natürlich würde Anthony die Gruppen übernehmen, er würde vermutlich aus dem Fenster springen, wenn Kamila es wollen würde, mit dem Unterschied, dass er vorher darüber nachdenken würde, was die anderen sicherlich nicht tun würden und deshalb war sich auch die Frau sicher, dass er der Richtige für die Position war, die er hier besaß. Von den anderen Herrschaften, die gerade von ihrem Bruder gequält wurden erwartete sie vor allem, dass sie jeden ihrer Befehle ausübten, ohne Wenn und Aber, von dem Blonden inzwischen, dass er sie stoppen wird, wenn es zu viel wird, oder alles in die falsche Richtung läuft. Bisher hatte er sich damit gar nicht mal so schlecht angestellt und vielleicht würden sie sich so noch zu einem Dream Team entwickeln? Über diese Überlegung schmunzelte die Brünette einen Moment lang, sie waren doch jetzt schon wirklich gut und bisher konnten sie auch ihre Beziehung vom Beruflichen trennen, wenn es denn nötig war, hier im Haus ganz sicher nicht und jetzt mit dem Büro des Mannes würde es deutlich schwieriger werden, mal nicht für einen Moment rüber zu gehen.. Aber wenn es drauf ankam konnten sie sich auch beide zusammenreißen!
      Anthony war sich nicht sicher, ob er es oben ohne machen würde, aber da war sich Kamila schon sicher, dass er das T-Shirt fallen lassen wird, wenn sie zusieht.. Er mochte mit Sicherheit die Blicke, die sie ihm gab, welcher Mann mochte es nicht von der Frau, die er begehrte bewundert zu werden? Aber seine Worte über das Duschen empörten die Frau schon ein wenig, wenn auch nur gespielt. "Wenn du nicht mehr nackt duschen gehst, ziehe ich mir auch immer etwas an", es war ihre Strafe, die auch nach dem Kuss nicht milder ausfiel, stattdessen streckte die Brünette ihrem Freund die Zunge raus, um ihn weiterhin zu ärgern. Heute trug sie zum Schlafen wieder sein Oberteil, aber morgen könnte sie vielleicht schon wieder nackt aufwachen, es hing immer davon ab, was sie hier in der Nacht so vor hatten und wie ihre Stimmung war.
      "Wegen der Gruppen sprichst du einfach Mike an.. Ich habe mich noch nie in diese Sachen eingemischt.. Training ist seine Sache.. Wenn er mich nicht gerade damit quält". Da dämmerte es der Frau auch schon langsam. Hatte sie nicht etwas vergessen? Nein, eigentlich nicht..moder etwa doch? Nein, dass hätte sie sicherlich gewusst, deshalb schmieg sie sich weiter an Anthony, um mehr Wärme von ihm zu bekommen. "Wollen wir das Duschen auf später verschieben und stattdessen länger im Bett bleiben.. Oder soll ich die freie Zeit nutzen und dir was zum Frühstück machen?". Jetzt wäre sie eigentlich wieder dran, ihm eine Freude zu machen und auch wenn Kamila nicht viel kochen konnte, ein wenig was essbares konnte auch sie zaubern.. "Solange die Jungs auch trainieren.. können wir die Küche für uns beanspruchen..", da veränderte sich auch schon ihr Unterton ein wenig, bevor sie das Oberteil des Mannes ein wenig runter zog, um ihre Lippen auf eine freie Stelle zu legen. Ob sie jemals genug von ihm bekommen würde?
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Kamila hatte für sich eine Konsequenz gezogen, denn würde er nicht mehr ohne Bekleidung duschen gehen, würde sie dies genau so durchziehen, weswegen sich der Blonde empört zeigte, wenn auch nur zum Sarkasmus. Sein Blick schlich sich mit dem nächsten Moment nach unten, als er bereits die Zunge entgegen gestreckt bekam und er mit dem Gedanken spielte, sich genau diese zu schnappen, nur um sie wieder ärgern zu können. Doch er ließ es sein, zeigte ihr selbst lieber zur Gleichberechtigung die Zunge und hatte damit das Thema beendet, denn er war defintiv nicht dazu bereit mit Klamotten sich unter die Dusche zu stellen, bei dem Erspüren von klatschnasser Kleidung auf der Haut könnte er durchdrehen, im negativen Sinne. Da würde er vermutlich lieber an Mikes Training teilhaben wollen, auch wenn das wohl am Ende genau das selbe Ergebnis haben wird. Wegen dem Übernehmen einiger Gruppen sollte er ihren Bruder einfach direkt ansprechen, das würden sie einfach untereinander abklären und damit gab er ihr auch recht, da brauchten sie nicht noch jemand dritten, die Postbotin zwischen den beiden Männern spielen musste, auch wenn diese die Post wohl ein wenig zu spät ablieferte. Er nickte ihr zu, er hatte kein Problem damit gehabt und so vergrub er nur seinen Kopf im Kopfkissen, kaum hatte ihm die Wärme genügt, um es sich wieder reichlich gemütlich zu machen.
      Der Kopf wurde im nächsten Moment wieder aus dem Kissen geholt, als ihm zu Ohren kam, dass sie die Küche für sich allein besetzen könnten, die Männer waren schließlich alle draußen schon gut beschäftigt, als das diese sie dort noch stören konnten. Im Bett liegen bleiben klang wirklich verlockend, doch noch verlockender war der Ton in ihrer Stimme, der ihn schon einige Male um den Verstand bringen konnte. Als wäre er noch am überlegen gewesen, nickte er bereits einige Male, bevor er den Gedanken beenden konnte. Ihre Lippen auf seiner Haut raubten ihn auch den letzten minimalen Zweifel am nächsten Vorhaben, denn das Nicken hörte auf und zugleich begann er zu sprechen. " Ich glaube.. Wir müssen mal in der Küche nachsehen. ", entschied er sich schon, setzte sich auf und strich sich durch die blonden Mähne, um diese für ein Stück wieder bändigen zu können. Er sah nach Kamila, ob sie denn schon bereit war, denn er war es mit dem Grinsen auf den Lippen definitiv gewesen. Damit erhob er auch den letzten Körperteil vom Bett und machte sich aus diesem, um sich an ihre Seite zu machen und sie auch aus der Wärme zu holen, um sich gleich mit ihr hinaus zu schleppen. Das Frühstück konnten sie auch danach machen, vielleicht lässt sich ja auch Ruby mit ihrer Geräuschkulisse vertreiben, sodass sie wirklich in Ruhe die Küche für sich hatten, ohne gleich die nächsten heimlichen Sticheleien zwischen Ruby und Anthony haben zu müssen. Er gab ihr mit seinen beiden ausgestreckten Händen eine kleine Hilfe, um sich schon aus dem Bett zu heben, ehe er von dort wieder sein nächsten geplanten Morgenkuss geben konnte, so wirklich lassen konnte er es nunmal bei ihr nicht.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Es war ihr fast schon klar gewesen, dass sich der Mann für die Küche entscheiden wird, wenn sie ihm mit ihrem Unterton eine Andeutung darauf geben wird, was sie mit ihm hier vor hatte. Er schien ebenfalls noch nicht genug von ihr zu haben, was Kamila schon ein wenig schmeichelte, denn sie könnte es gar nicht mehr aufzählen, wie oft sich die beiden diesen Moment füreinander nahmen, ohne an etwas anderes zu denken. In diesen Moment war einfach alles andere unwichtig, die Arbeit, die Jungs, das Handy, es konnte einfach alles warten, es zählte nämlich etwas ganz anderes und es war nicht einzig und allein die körperliche Befriedigung, die da im Fokus stand. In diesem Moment schien die Welt für einen Augenblick still zu stehen, eine ganz andere zu sein.. Kamila fühlte sich geliebt, es gab keine duzend verschiedene Stiefväter, die ihr allesamt wehtun wollten, als würde es sie nicht stören.. Es gab auch keine Mom, die in der nächsten Ecke betrunken aufzufinden war, oder gar nicht erst in der Wohnung, weil sie sich wieder rum trieb, um für ihre eigenen Bedürfnisse zu sorgen.. Es gab keinen Mike, der Hand anlegte, weil er mit seinen Gefühlen nicht zurecht kam und auch keinen Ex-Freund, der einem immer wieder Versprechen gab, auf die man immer wieder rein fiel. In diesem wirklich persönlichen Moment ging es um niemanden anderen, als nur um sie und Anthony, um das Gefühl, welches man einander gab, um die Sorgen, die plötzlich verschwanden. Sie war süchtig danach, sie fand aber bis dato auch niemanden, der ihr dieses Gefühl geben konnte, bis der Mann in ihr Leben trat, der gerade aus ihrem Bett ausstieg. Kamila nutzte kurz den Moment, um sich ihn anzusehen, um ihn zu mustern, wie er widerwillig das Bett verließ, aber sich gleichzeitig darauf freute, was gleich folgen wird. Was für ihn wohl der Moment bedeutete? Gab es für Anthony etwas, wovon er fliehen wollte? Was er besonders in diesem Moment fand? Was es auch war, er verdiente es.. Er verdiente noch so viel mehr, was die Brünette ihm einfach nicht geben, vor allem mit keinem Geld der Welt kaufen konnte. Er gab ihr so viel.. Liebe, Zuneigung, Verständnis. Anthony brauchte keine Antworten, er stellte auch keine Fragen, er war einfach nur da und wartete, bis man weit genug war, um sich selbst zu öffnen. War es das, wovon alle immer sprachen? War das Liebe, was Kamila für ihn empfand? Fühlte sich das, wonach sie bisher ihr Leben lang immer wieder gesucht hatte, seit Kind an, an?
      Der Blonde hielt ihr die Hände hin, um ihr beim Aufstehen zu helfen, da bildete sich auch gleich schon ein Schmunzeln auf den Lippen der Frau. Er gab ihr einen Kuss.. Und da war wieder dieses Gefühl in der Brust, welches immer wieder zwischendurch kam und manchmal auch viel zu lange blieb. Es raubte ihr den Atem, es machte ihr weiche Knie und vor allem ließ es sie nur diesen Mann vor sich betrachten. Kamila erwiderte den Kuss, bevor sie dem Mann über die Wange strich und seine Hand in ihre nahm, um langsam die Schritte rückwärts aus dem Zimmer zu gehen. Ihre Augen trennten sich kurz von ihm, um auf die Uhr zu blicken. "Wir haben mindestens eine halbe Stunde.. denkst du, das reicht aus?". Sie biss sich leicht auf die Lippe, um nach der Klinke hinter sich zu greifen und die Tür zu öffnen. Mit einem Hauch von Nichts, oder jedenfalls nur dem T-Shirt des Blonden und ein klein wenig Unterwäsche bekleidet verließ Kamila trotzdem das Zimmer, auch wenn nicht nur Elias, sondern auch eine gewisse Frau in diesem Haus wach werden könnten. Es war egal, es war auch egal, wenn sie reinkommen würden.. Es zählte, einfach nur sie beide.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Mit den beiden Händen an ihrer Taille hatte er ihr dabei geholfen, wieder von der Arbeitsfläche zu rutschen, kaum hatten die beiden ihren Spaß gehabt. Er war sich schon fast zu hundert Prozent sicher gewesen, dass ihnen diese halbe Stunde genügen könnte, wenn sie ihr drum und dran für einen Moment vergaßen, sich nicht wirklich auf die Kleinigkeiten und die restliche Geräuschkulisse achteten, auch wenn sein eigener Blick hin und wieder zum Fenster schwiff, um sich ihrer übrig gebliebenen Zeit doch noch bewusst zu werden. Um Elias brauchte er sich gar nicht zu sorgen, der war vermutlich immer noch am Schlafen oder musste sich noch von der nächtlichen Gesellschaft verabschieden, wenn sie nicht sogar eher loswerden, denn wie der Blonde selbst wusste war man nicht immer auf dem selben Level von Wissen gewesen, was die Bedeutung der vollbrachten Nacht anging. Nur Ruby war wohl ein Problem gewesen, denn von ihr kannte er zu wenig als sie noch gut einschätzen zu können, dafür fehlten ihn einfach die Beobachtungen, die er instinktiv bei neuen Personen machte.
      Sie hatten jedoch ihre Ruhe gehabt, von dieser sogar reichlich, sodass der Blonde für einen Moment einen Arm wieder um Kamila legen konnte, um mit dem freien schon den Kühlschrank zu öffnen, um mit ihr in diesen hineinzusehen. Den Nachtisch hatten sie vorgelegt, hatte für die beiden an einigen Stellen schon ihre Priorität gehabt, doch es konnte nur ihr Verlangen sättigen. Seine Augen sahen sich für einen Moment um, ehe er seinen Kopf auf ihre Schulter niederlegte, um sie von der neuen Perspektive mustern zu können. " Schon eine Idee dafür, was wir essen könnten? ", fragte er bereits, denn ihm stach nichts in Auge, was seine Aufmerksamkeit oder eine bloße Kochidee erlangte, der Herr kam auch nicht von der kreativen Seite, wenn es um nichts weiteres als reine Logik und Nachdenken handelte. Da war die Brünette schon um einiges besser als er selbst, deswegen hing er sich des öfteren an ihre Meinung, sie lag zu selten falsch mit ihren Vorstellungen. Dafür fiel Anthony jedoch schon was anderes ein, löste sich deswegen von seiner Freundin und hatte sich daran gemacht den beiden Tassen rauszuholen, um ihnen den morgendlichen Kaffee zuzubereiten.
      Das Vorhaben wurde für einen Moment gestoppt, als er den ersten Schritten wieder lauschte, doch schienen sie zumindest bei den ersten nicht auf die Küche zu zu sein, da schüttelte er nur den Kopf. Ruby war vermutlich jetzt auch wach, wenn sie es nicht sogar schon davor war. Nur bei dem Gedanken, dass sie sich gleich noch zu den beiden setzte gab ihm Migräne, doch die beiden Frauen verstanden sich wohl einigermaßen miteinander, da brauchte er sich nicht zu beschweren, während das seltene Geschlecht hier in der Villa ihren Spaß haben. Die blauen Augen lenkten sich schon damit ab, wieder aus dem Fenster zu blicken und womöglich schon einen der Männer zu erwischen, doch sie schienen immer noch an ihrem Training zu hängen, wenn auch widerwillig, es war ein Opfer welches sie zu opfern hatten, wenn sie hier noch weiterhin überleben wollten, ohne den Zorn Kamilas oder bei der nächsten Aktion das Projektil einer Waffe spüren zu müssen.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Zufrieden lies Kamila ihren Nacken kreisen, nachdem ihr von der Arbeitsplatte runter geholfen wurde. Sie hätte es gut alleine hin bekommen, aber sie Hände noch ein Mal an ihrer Hüfte zu spüren war gar nicht mal so schlecht, es hinterließ ein Kribbeln auf ihrer Haut, ein sehr angenehmes Kribbeln. Sie wurden tatsächlich in Ruhe gelassen, es gab keinen, der sie sonderlich störte, es sollte auch nur jemand wagen, dem hätte die Brünette den nächst besten Gegenstand an den Kopf geworfen, um ihnen ja den Spaß zu lassen, den sie hier gehabt haben. Es war herrlich entspannend und es fühlte sich noch besser an zu sich gezogen zu werden, während Anthony in den Kühlschrank sah, um zu sehen, was es heute wohl für die beiden gab. Eigentlich hatte vor allem Kamila schon ihr Frühstück gehabt, aber sie musste was essen, denn genau das war in letzter Zeit wieder mal ein wenig zu kurz gekommen. Die war schon immer recht dünn gewesen, aber wenn sie nicht aufpassen würde, könnte sie womöglich noch weiter auf der Waage runter rutschen und das wieder aufzuholen war wahnsinnig schwierig.
      Ihre Augen wollten eigentlich in den Kühlschrank rein sehen, aber da war wieder dieser Kopf auf ihrer Schulter und die Aufmerksamkeit der Frau widmete sich wieder Anthony, dem sie such noch gerne einen Kuss gab, bevor er sich löste.. Er griff zu den Tassen, es würde Kaffee geben, das war eine hervorragende Idee. "Wir müssen uns entscheiden, bevor die Jungs fertig sind.. Sonst ist der Kühlschrank gleich wieder leer", entgegnete Kamila und blickte noch einen Moment dem Mann hinterher, ehe sie selbst noch einmal in den Kühlschrank sah. Über dreißig große, kräftige Männer nach dem Training zu ernähren war nicht einfach, da müssten sie später ganz bestimmt die Vorräte wieder auffüllen, aber es war alle zwei Wochen Normalität, nur heute war das Paar ein wenig spät dran. "Ich mache uns Omeletts, was hältst du davon?". Kurz blickte die Brünette zu ihrem Freund, um seine Meinung zu hören, dann griff sie auch schon zu den Eiern und dem Gemüse in den Kühlschrank. Es war etwas, was lange satt hielt und vor allem auch gar nicht mam so schwer war.
      "Omeletts klingen fantastisch", es war eine ganz andere Stimme, die sich aus dem Türrahmen erhob, eine weibliche, scheinbar war auch Ruby schon wach. "Und vor allem eine sehr gute Entschädigung nach den Geräuschen, die mich aus dem Bett gerissen haben". Sie hatte sich gegen den Türrahmen gelehnt und ihre Arme vor der Brust gekreuzt, in einem viel zu langen Oberteil und den nackten Beinen konnte man auch endlich entdecken, dass sie vielleicht darunter eine Frau war.. Aber auch nur vielleicht. "Ihr rammelt wie Karnickel". Die Worte brachten Kamila zum schmunzeln, sie musste sofort zu Anthony blickten, um ihm mit einem Blick anzudeuten, dass die diese Tatsache überhaupt nicht störte. Von ihr aus konnten sie wie Karnickel bezeichnet werden, das sprach einfach nur der Neid. "Neidisch?", sie Brünette hob belustigt ihre Augenbraue, bevor sie sich den Omletts widmete, erst Anthony, dann Ruby und dann sie selbst..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lucy-chan ()

    • Die Männer würden wirklich alles aus dem Kühlschrank plündern wollen, was sich irgendwie essbar zeigte, davon waren beide Anwesenden überzeugt gewesen. Es war wohl auch nichts, was nicht berechtigt war, denn Mike hatte mit den Männern immer ein stricktes Programm gehabt, um sie auch wirklich fit halten zu können. Das sie danach ordentlich Hunger hatten, traf deswegen bei ihnen auch auf Verständnis und um deswegen nicht selbst noch verhungern zu müssen, hatten sich beide recht schnell auf Omeletts entschieden, alles andere würde wahrscheinlich auch schon zu lange dauern, sodass sich hier gleich ein Chaos bilden würde, vorallem weil die Brünette nicht großartig bekleidet war. Da war jedoch auch noch ein anderer Faktor mit in der Küche dabei gewesen, der ihnen ihre Chance aufs Gaffen ganz schnell zerstören könnte, denn mit dem Blonden in der Nähe müsste man sich das noch ein viertes Mal überlegen, ob es das auch wirklich wert war. War die Entscheidung mit ihm im Raum trotzdem bei einem Ja, dann würde Anthony sich nochmal den letzten Respekt holen, bevor er sich auch schon ans Verbrennen von Beweisstücken machen müsste.
      Die Gedanken schwankten jedoch weg, als die Schritte und die dazu gehörige Person, denen er zuvor so aufmerksam zuhörte, sich doch in der Küche aufhielten und sich nun mit der weiblichen Stimme meldeten. Es war Ruby gewesen, welcher er noch keinen Blick gab, weil er sich noch genug mit dem Kaffee beschäftigte, als das es wichtiger wäre von diesem abzusehen. Das war jedoch der Fall gewesen, als er erneut das Wort Karnickel im Bezug mit den beiden hörte. Seine Mundwinkel erhoben sich, bevor sein Blick überhaupt Kamila erreichen konnte, sie störte es genau so wenig wie ihn. Es war sogar eher witzig gewesen, denn der Name für die beiden hatte sich nun weiter ausgebreitet, nicht nur Mike hatte sie nun so genannt, so fehlte nur noch Elias, aber er hatte da nicht viel zu sagen, ohne sich selbst ein Eigentor zu schießen. Kamila fragte, ob sie nicht einfach nur neidisch wäre, aber der Blonde ergänzte nochmal, um seine Vermutung da noch einmischen zu lassen. " Oder einfach nur untervögelt? " Da bekam die Kurzhaarige auch endlich mal sein Gesicht zu sehen, doch dieses drehte er auch schon wieder weg, um Kamila ihre Tasse zu reichen. Den Gefallen Ruby auch noch einen Kaffee zu machen hatte er nun mal gekonnt ignoriert, er dachte nicht mal wirklich daran, als so freundlich sah er sich nun selbst nicht. Lieber lehnte er sich wieder neben der Brünetten an die Arbeitsfläche, um ihr weiter bei ihrem Tun zuzusehen. Sie hatte ihm bereits mal erzählt, dass sie nicht die atemberaubenste Köchin war, und doch sah er ihr genau bei diesem Versuch immer gerne zu, sie machte sich die Mühe, um ihm wirklich einen Gefallen zu machen und das war nunmal das, was ihn immer wieder so zum Lächeln brachte. Draußen waren schon die ersten Männer wieder zu sehen, wenn auch immer noch eine gewisse Entfernung da war. Sie sahen alle ziemlich fertig aus, sie haben sich auch nicht mehr die Kraft genommen, sich so schnell wie möglich ins Haus zu begeben.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Anthony hatte natürlich etwas zu Kamilas Kommentar beizutragen gehabt und als er Ruby wirklich fragte, ob sie nicht einfach nur untervögelt war musste die Brünette wirklich breit grinsen. Sie ergänzten sich wirklich gegenseitig, wie es schien, schafften es sogar gemeinsam zu necken und wie es schien hatte auch der Mann keinerlei Probleme damit, wie man ihr Sexleben bezeichnete. Dann waren sie halt zwei Karnickel, wenn es für den Rest so aussah, dann war es nun einmal so, Kamila würde daran nichts ändern, ihr gefiel es wie es war und das war doch die Hauptsache, es musste nur den beiden gefallen und niemandem anderen. Die Frau zuckte noch mit den Schultern, als würde sie dem Mann recht geben, bevor sie sich der heißen Pfanne und dem ersten Omelette widmete, welches sie für ihren Freund vorbereitete. Nachdem sie sich versichert hatte, was er drauf haben wollte bereitete es Kamila genau so vor, um es dann in der Pfanne für einen Augenblick zu lassen, damit das Ei stocken konnte. Ihre Augen blickten nach draußen, die ersten Männer waren zu sehen, wie sie langsam ins Haus zurück kamen. Sie sahen alle ziemlich mitgenommen aus, das Training schien wieder hart zu sein, aber was war auch schon anderes von Mike zu erwarten, er zog so etwas einfach immer komplett durch.
      Anthony wurde zuerst mit dem Essen versorgt, er sollte schon einmal essen, damit es nicht kalt wird und nach ihm, wurde auch Ruby versorgt, während sich die Brünette immer wieder ihren Kaffee widmete, während sie warten musste, bis das Ei fertig war. Es waren fast schon alle Männer im Haus, aber von Mike schien es keine Spur zu geben, vielleicht konnte Kamila auch mal eine gute Schwester sein und.. ihm Frühstück vorbereiten? Aber da war sie sich auch nicht ganz so sicher, was er mögen könnte. Letztendlich entschied sich dagegen, nachdem sie auch die Kurzhaarige mit Essen versorgt hatte, war aber auch kurz daran zu überlegen, ob sie für sich noch wirklich eines machen wollte.. Aber da war ja der Gedanke an Gewichtsverlust.. und das letzte Mal, als das der Fall gewesen ist war es kein Spaß gewesen, deshalb entschied sich die Frau dafür und widmete sich auch ein drittes Mal der Pfanne zu, um für sich selbst zu sorgen.
      "Ich hätte eigentlich erwartet, dass du in Sportklamotten hier stehen wirst.. Aber mir erstmal Frühstück vorzubereiten ist natürlich auch keine so schlechte Taktik". Sportklamotten? Ein wenig verwirrt blickte die Brünette zu ihrem Bruder, der in dem gleichen Türrahmen stand, in welchem Ruby vorhin gestanden hatte, auch er kreuzte die Arme vor der Brust. "Komm trödel nicht so und geh dich umziehen". Nun, genauer genommen trug Kamila kaum etwas, sie hätte sich anziehen müssen, aber etwas ganz anderes verwirrte sie einfach, was hatte sie vergessen? Ihr Bruder merkte ziemlich schnell, dass sie es wirklich vergessen hatte, er lachte auf. "Du willst mir nicht sagen, dass du dein Training vergessen hast". "Ich brauche kein Training, Mike". Ihr Gesicht sah fast schon gequält aus, da widmete sich die Brünette wieder ihrem Essen zu. "Du hast es schon das letzte Mal abgesagt, komm.. Sonst zerre ich dich hier raus..Du kriegst es noch hin, bevor Antoin hier ist..". "Ich hatte genug Training mit Anthony". Da lachte Mike aber wirklich herzlich, bevor er an den Herd trat, um der Frau die Pfanne aus der Hand zu nehmen. "Ich kann mir sehr gut vorstellen, was für eine Art Training ihr hattet.. Los, zieh dir was an.. Dreißig Minuten Laufen". Kamilas Blick hätte sicherlich töten können, wenn sie diese Mächte besitzen würde, jetzt musste sie auch noch laufen gehen.. "Ich.. Hasse.. Dich". Damit war sie auch schon aus der Küche raus. "Ich weiß.. Das war das erste, was du zu mir gesagt hast, als du kleiner warst!". Sein Grinsen war rauszuhören, der Brünette war es gar nicht nach Lachen, sie wollte nicht gequält werden.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."

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    • Mit seinem Omelett war sie bereits fertig gewesen, welches sie ihm bereits auf einem Teller gab, um ihn auch schon zum Essen zu schicken. Sie würde noch die anderen zwei machen, bis dahin wäre vermutlich sein eigenes kalt sein, weswegen er sich relativ schnell dazu überzeugen ließ mit dem Essen zu beginnen, ohne sich weiter an sie zu hänge. Einen Kuss gab er ihr trotzdem zum Dank, wenn auch die beiden immer wieder gut von Ruby beobachtet wurden, den beiden war es ziemlich egal gewesen, denn beide hatten ihr Glück mit einem gesunden Selbstbeuwsstsein gehabt. Anthony hatte sich hingesetzt, ließ sein Blick jedoch trotzdem immer wieder zu ihr rüber gleiten, um ihr noch zur Hilfe zu kommen, sollte sie denn noch eine dritte Hand benötigen. Es schien jedoch nicht der Fall zu sein, da hatte er lieber zur Gabel und hin und wieder zum Kaffee gegriffen und wartete nur darauf, dass sich die Brünette auch zum Frühstück setzen konnte.
      Doch dazu sollte es erst gar nicht kommen, denn die männliche Stimme von ihrem Bruder drang durch zwischen das Krillen des Bestecks am Geschirr, sprach davon, dass er sie wohl eher in Sportkleidung erwartet hätte. Anthony sah mit gehobener Braue hoch, sah erneut zum Türrahmen an welchem auch zuvor die Kurzhaarige zu sehen war. Kamila hatte wohl ihr eigenes Training vergessen oder es gekonnt ignoriert, doch die beiden hatten heute wohl auch einfach nicht die Laune für Bewegung gehabt, so sehr konnte er gerade mit der Brünetten mitfühlen, als ihr Bruder kein Erbarmen mit ihr zeigte. Sie versuchte sich noch herauszureden, irgendwie sich noch zu retten, doch mit Mike wurde sie auch schon aus der Küche gescheucht und das Einzige was noch von ihr hier übrig blieb, war die Pfanne mit dem fast fertigen Omelett gewesen, welches sie nicht mehr essen konnte. Es brachte ihn selbst zum Seufzen, da hatte sie so lange die freie Zeit für die beiden Sitzenden verbraucht, das nichts für sie übrig blieb. Sie würde vermutlich noch später essen, bis dahin hatte sie wenigstens den Kaffee im Magen gehabt, auch wenn ihr das nicht wirklich viel Kraft spendete, dabei aß sie so schon oft unregelmäßig.
      " Du bist erbärmlich. ", ließ es sich von der Seite wahrnehmen, bevor Anthony überhaupt der Blick von der Seite zu erkennen war. Die blauen Augen sahen deswegen schon vom Türrahmen weg, um sich genervt der Kurzhaarigen zu widmen, die die gleiche Mine von sich zog. " Wer hatte nochmal so wenig Eier, um von jemanden abzuhauen und später von der selben Person Schutz abzuverlangen? ", fragte er sogleich auch schon, nur um die beiden wieder miteinander zu vergleichen und ihr gleich auch ein Bild davon zu geben, was denn gerade seine Meinung war. Sein Blick sagte wohl auch schon den Rest, denn Ruby grinste nur und leckte sich über die Lippen, bloß um in der Ruhe sich Kamilas Tasse zu holen und von dieser einen Schluck zu nehmen, später würde es schließlich bestimmt nicht mehr ausgetrunken werden. " Ihr Männer lasst euch doch so leicht täuschen.. " Es brauchte nicht lange um das frustierte Seufzen vom Blonden zu hören, denn dieser warf auch schon die Gabel auf seinen Teller um sich zurückzulehnen. So ganz verstand er die Aktion nun nicht, da waren Frauen wohl einfach eine Spezies für sich mit ihren Geheimnisen, aber er wollte es schnell hinter sich bringen um sich gleich auch schon von ihr entfernen zu können. Die ersten Männer waren bereits angekommen, haben sich nacheinander kühle Wasserflaschen aus dem Kühlschrank geholt, bevor die ersten sich auch schon im Keller nach solchem umsahen. " Sprich Klartext oder halt dein Maul..", entgegnete Anthony schon weniger erfreut, konnte sich gar nicht erst genügend Nerven ansparen, um sich besser auszudrücken. Ruby war schon dabei gewesen, ihre Sachen an einen Fleck zu stellen, um schon gleich in ihr Zimmer zu verschwinden. " Du verstehst es einfach nicht, mh? Kamila.. steht halt einfach nicht auf blond. "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Genervt dachte sie jede einzelne Treppe daran, wie sehr sie ihren Bruder hasste und wie viel mehr sie sich selbst hasste, dass sie ihren Bruder damals dazu gebeten hatte ihr in den Hintern zu treten. Natürlich, ohne Mike würde sie nicht hier stehen, wo sie gerade stand und es auch nicht schaffen Männer seiner Postur in die Knie zu drängen, aber sein Training glich einer Tortur, wenn nicht einem Selbstmord, wenn man wirklich freiwillig daran Teil nahm. Der Mann wusste, was er da tat und er wusste, wie weit man noch gehen konnte, wenn man selbst der Meinung war an seine Grenzen gekommen zu sein. Kamila hatte recht früh gelernt gehabt, dass ihr Gefühl, sie könnte nicht weiter machen nur ein Selbstschutz vor dem war, was ich Bruder noch vor hatte und in der Regel hörten die Schmerzen in den Muskeln erst wieder kurz vor dem nächsten Training an, aber inzwischen hatte sie das Glück nur noch ein, vielleicht zwei Male im Monat so hart ran genommen zu werden. Dennoch war sie auch beim Anziehen ihrer Sportsachen weiterhin abgeneigt von der Qual, die ihr bevor stand und selbst, nachdem die Musik über die Kopfhörer in ihre Ohren floss erwiderte sie der Gedanke daran, was ihr bevorstand. Vermutlich würden sie sich wieder auf ihre Arme fokussieren, denn Mike war immer noch der Meinung, seine Schwester würde 'schlagen wie ein Mädchen'.. Mit dem Unterschied, dass sie tatsächlich weiblich war und ihre Muskel gar nicht so trainiert werden können, wie es bei Männern der Fall war, doch selbst das war für ihn keine Entschuldigung und die Brünette bekam das gleiche Training, wie es auch andere Männer in ihren Haus bekamen. Sie seufzte, trat aber nach draußen, um hinter dem Haus in den Wald reinzulaufen. Dreißig Minuten waren nichts großes, vor allem da die Frau mit Laufen allgemein kein Problem hatte, aber vielleicht zog ihr Outfit ein paar Blicke zu viel an, jedenfalls konnte sie die ersten Herrschaften schon in der Küche am Fenster und im Wohnzimmer an der Glastür, die in den Garten führte, erkennen. Es war nichts, was die Männer nicht schon gesehen hätten, vor allem an anderen Frauen und dennoch blickten sie immer noch ihr sabbernd hinterher. Vielleicht war es nicht ganz schlau zu der engen Leggings ein recht kurzes lockeres Oberteil anzuziehen, das Wetter war auch inzwischen schon kälter geworden, aber nach den Training würde es Kamila sowieso so warm werden, dass sie letztendlich auch das Oberteil nicht brauchen würde. Wenn es möglich gewesen wäre hätte sie nsckt trainiert.. Aber das war leider nicht drin.. Und das konnte sie den Männern nicht antun, welche sie kurz mit einem schiefen Blick musterte, ehe sie in den Wald los. Was konnte sie dafür, dass sie alle ein 'Mutter-Komplex' hatten, weil ihre Mütter sie nicht gern gehabt haben? Vielleicht war das aber auch das Erfolgsrezept für Kamila, wie sie ihre Männer an dich gebunden hatte, wer weiß.. Ihr war es schon sehr früh aufgefallen, dass es nicht nur an ihrem Aussehen lag, dass sie immer noch hier waren.. Es gab einen Dach über dem Kopf, autoritäre Erziehung und ein klein wenig Liebe, jedenfalls die Art, die bei solchen verkorksten Menschen möglich war. Es war eine kleine Familie für Kamila, sie war zwar bereit ihre Männer auch zur Not zu töten, wenn sie nicht parierten, aber das war ihrer autoritären Erziehung geschuldet, anders würden sie es nicht lernen.. Irgendwie musste sie sich bei den Bullen ihren Respekt verschaffen.. Ja, ein anderes Wort würde die Männer definitiv nicht so gut beschreiben.. Groß, ausgewachsen, muskolös.. Mehrere Dutzend Bullen halt, die um das einzige Weibchen kämpften.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Ruby hatte sich letztendlich nach ihrer kleinen Rede von ihm abgewandt, auch wenn der Blonde trotzdem das allwissende Grinsen der Kurzhaarigen beim Aufbilden erkennen konnte. Es war jedoch nichts gewesen, was ihn noch wirklich dazu brachte zurück zu sprechen, denn es war nur wieder der alltägliche Unsinn gewesen den die Dame hier raus lassen musste, um nicht an ihr eigenen Unglück zu verbittern, weil sie nicht diejenige war, die jede Nacht neben Kamila einschlief und neben dieser an jedem Morgen wieder aufwachte. Ihr wurde dieses Glück von seiner Freundin damals verwährt worden, die schwarze Witwe teilte dort immer noch nur ungern ihr Bett, mit diesem Wissen versuchte sich auch erst der Blonde selbst zu beruhigen, auch wenn er immer noch ein Teil der Unterlippe einzog, um auf jener zu beißen. Er sah ihr nach, ehe er überhaupt beginnen konnte belustigt zu schnauben. So einiges war an ihr noch nicht einzuschätzen, doch dazu gehörte nunmal nicht die Tatsache, dass sie sich an Kamilas Seite immer noch am besten fand. Es war bloßes Hirngespinnst gewesen, denn selbst wenn seine Freundin doch damals nicht auf helles Haar stand, konnte sie es doch immerhin nach den ganzen Jahren tun, oder? Anthony löste den Biss, nur um sich wieder auf die Männer konzentrieren, die sich schwer atmend versuchten mit dem Wasser abzukühlen. Sie versuchten mit gehobenen Brauen das Problem von ihm zu erkennen, er jedoch grinste nur und schüttelte den Kopf, um gleich auch an ihnen vorbei zu laufen und das Geschirr in der Spülmaschine einzuräumen. Er verschwand selbst aus der Küche, hatte auch nicht mehr sonderlich dort Lust gehabt und stieg lieber die Treppen zu seinem Büro hoch, um sich dort seinem eigenen Vorhaben zu wenden. Er war sich der Gestaltung immer noch nicht ganz sicher, doch dafür hatte er wenigstens noch Zeit gehabt sollten die beiden nächsten Tage verplant sein, die Maße konnte er sich jedoch wenigstens bewusst machen.

      Erst das Klopfen an der Tür konnte ihn wirklich wieder aus seiner Planung holen, denn mit fraglichen Blick hatte er zur Tür geblickt um gleich auch schon das Gesicht von einem der Männer zu erkennen. Antoin war da, wartete noch von einem der vier empfangen zu werden, um seine Koffer mit dem Arbeitsmaterial vorbereiten zu können. Da stand Anthony auch schon auf, verwirrt darüber, dass Kamila und Mike scheinbar immer noch nicht mit ihrem Training fertig waren, doch der Brünette mochte das Training immer sehr intensiv, da musste sich auch die Chefin durchboxen, denn das war vor allem die Stärke ihres Bruders gewesen, wenn nicht sogar die Dickköpfigkeit, die die beiden bezüglich ihrer Meinung teilten. Mit dem Herren hatte er sich nach unten begeben, nachdem er den Laptop wieder zuklappte. Das breite Lächeln von Antoin konnte schon seine Stimmung dazu zeigen, er war hier vermutlich gerne da, vor allem doch wenn er sein Kunstwerk an Kamila wieder nachstechen durfte. Die Visionen an Anthony ließen sich auch langsam realisieren, auch wenn die beiden sich immer noch nicht ganz einig mit dem Motiv waren. " Die Goldlocke lebt ja auch noch! ", kündigte dieser an und drückte diesen, bevor Anthony überhaupt etwas entgegnen konnte. Sie wollten sich bereits austauschen, doch lieber wollte er dem Franzosen zeigen wo er seine Sachen aufbauen konnte, um es danach auch schon hinter sich zu haben.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Ihre Brust hob und sank sich mehrmals hintereinander, als würde sie nicht genug Sauerstoff aufnehmen können, um den Kreislauf und damit auch die Organe versorgen zu können. Kamila konnte nicht mehr, ihr Bauch tat ihr von dem Einziehen weh, ihre Beine hielten sie kaum noch aufrecht und vor allem ihre Arme gaben schon langsam nach.
      "Noch einmal!", Mike hatte noch immer den selben strengen Gesichtsausdruck, den er sich vor einer Stunde schon aufgesetzt hatte. Zunächst waren es die Pratzen, die er in der Hand gehalten hatte und gegen welche die Brünette schlagen sollte, aber jetzt war es eine der Trainingspuppen, die sich in seinen Händen befand. Gewisse Macken, in Form von blauen Flecken und einer aufgeplatzten Lippe waren in Kauf zu nehmen, wie es die Frau fand, aber sie wollte es nicht in Kauf nehmen ihre Gliedmaßen nicht mehr zu spüren und das die nächsten Tage über. "Rechts!", seit einer Stunde hörte sie nur noch seine Stimme, die ihr Befehle gab, womit und vor allem wohin sie schlagen sollte und mit jedem weiteren Befehl stieg nur ihre Lust diesen Mann einfach zu töten, damit sie das nie wieder über sich ergehen lassen musste. "Ich kann nicht mehr!". - "Du schlägst wie ein Mädchen!". "Ich bin ein Mädchen".
      Zwischendurch gab es belustigtd Zuschauer, die gerne an der Quälerei der Chefin Teil haben wollten, aber Mike konnte die schnell mit den Worten vertreiben, dass eine zweite Runde auf diese wartete, wenn sie nicht schnell wieder an ihre Aufgaben gehen würden. Die Erlösung kam endlich, als einer der Männer Bescheid gab, dass Antoin angekommen war. Es war mehr, als nur eine einfache Erlösung, es war der Moment, in dem Kamila ihre Kraft wirklich komplett verbrauchte. Sie seufzte zufrieden, um sich nach hinten hin in das kalte, teils nasse Gras fallen zu lassen. "Ich hasse dich, Mike!", rief sie ihren Bruder noch zu, der so freundlich war der Frau ein Handtuch zuzuwerfen. Der Schweiß schien überall auf ihrem Körper zu spüren zu sein, selbst an Orten und Stellen, an denen er eigentlich normalerweise nicht sein sollte. Kamila fuhr sich zuerst über das Gesicht, um dann den nackten Bauch abzutrocknen, denn das Oberteil war relativ schnell nach dem Lauf verschwunden, im Sport-BH konnte sie sich auch deutlich besser bewegen. "Geh duschen und dann wirst du glücklich sein". Mike war der Meinung, es würden sich alle gut nach dem Training fühlen, als würde man sich dessen erfreuen seine Muskeln und Gliedmaßen nicht mehr spüren zu können.

      Kamila brauchte Wasser.. Eine Flasche im Kühlschrank war zu finden, diese ergriff sie auch schon, um trinkend und mit ihren Sachen in der Hand durch das Haus zu laufen. Sie wollte Antoin begrüßen, ihm schon mal mitteilen, dass sie definitiv die erste war, die unter der Nadel liegen wird. Sie fand ihn samt des blonden Mannes, mit dem sie am liebsten jetzt im Bett sein würde. "Denk ja nicht, dass einer der Herrschaften ja als erster dran kommt". Der Tätowierer blickte zu der Tür, in welcher Kamila ihre Flasche schon halb geleert hatte, sie war definitiv dehydriert und ihre Brust hob und sank sich noch immer viel zu schnell. "Mom chérie", mit einem Schmunzeln auf den Lippen nickte der Mann ihr zu, bevor seine Augen sie musterten. "Ich will das ausnutzen, solange ich meine Bauchmuskeln nicht spüre.. Vielleicht werde ich gleich nicht dezent sterben". Allein deshalb, weil sie sich natürlich eine ihrer schmerzhaftesten stellen ausgesucht hatte. Ihr Blick fuhr kurz zu Anthony, um ihm zuzuzwinkern. "Ich geh unter die Dusche, fühl dich wie zuhause!".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Die leichtfüßigen Schritte von Kamila waren auf dem Boden zu hören, auch wenn man wohl noch ahnen könnte, dass es die Kurzhaarige sein könnte, doch dafür kannte der Blonde die Bewegungen und den Rythmus seiner Freundin zu gut, als das er sich von diesem täuschen konnte. Tag für Tag verbrachten sie Zeit miteinander, lagen in jeder Nacht nebeneinander und an manchen Abenden sprach man eher von aufeinander, lernten immer mehr voneinander kennen und auch in ihren ruhigen Zeiten konnte man sich an viele Dinge zurück erinnern. Man kannte den Atem des anderen auswendig, der Herzschlag hatte den eigenen beruhigt, zwischendurch konnte er sich beim Denken sogar dabei erwischen, wie er selbst den üblichen Rythmus von Kamila mit dem Finger nachtippte. Er hatte ihr schon mehrmals beim Tanzen zugesehen, ihre Fußarbeit beim Trainieren beobachtet und zugehört wie sie sich ihrem Schlafzimmer näherte, mit ihren Schritten die weitere Sehnsucht von ihm stillen konnte. Aufgrund all dieser Erfahrungen mit ihr sah er nun auch wieder neugierig auf, als wäre alles andere wieder egal geworden, als würde ihm das Denken, was doch so einiges bei ihm ausmachte, plötzlich ihm zu schwer fallen.
      Mit seinem Blick sah auch Antoin auf, er stoppte selbst das Aufbauen und blickte lieber zum Türrahmen, um mit einem herzhaften die Brünette zu erblicken. Die selbe Mimik erblickte man beim Blonden, auch wenn dieser eher belustigt schmunzelte, denn sie sah wirklich fertig vom Training aus, genau so wie man es von dem entwickelten Trainingsprogramm von Mike erahnte. Man erkannte, dass ihr warm war und das vermutlich jeder einzelne Muskelfaser erschöpft war und genau das wollte sie gerade ausnutzen, um die Stiche auf der Haut ein wenig besser ertragen zu können. Da tat es ihm selbst schon fast Leid, dass er so gegrinst hatte, doch sie hatte es schließlich durch gehalten und hatte es vor allem überlebt, vielleicht sollte er sie dafür wenigstens am Abend belohnen, dass sie es so gut durchgezogen hatte. Davon brauchte er jedoch gar nicht jetzt reden, Kamila wollte sich noch duschen gehen, doch auch in dieser Zeit wird niemand anderes außer sie unter der Nadel bearbeitet. Zuvor zwinkerte sie ihm noch zu, weswegen er sich nur dramatisch ans Herz packte, um überhaupt irgendwie zeigen zu können, was sie denn da gerade überhaupt mit ihm machte. Sie verschwand jedoch auch schon wieder, Anthony sah ihr schmunzelnd hinterher, bevor er sich überhaupt wieder zu Antoin drehen konnte. Man sah weiterhin das Strahlen des Franzosens vom Erblicken seiner Stammkundin, weswegen auch der Blonde verlegen grinsen musste. Es war jedoch eher der Aussage des Tätowieres zu schulden, denn dieser brauchte nicht lange für die erste Bemerkung. " Ihr habt euch schon damals so angesehen.. " Antoin legte die eingepackte Farbe auf den Tisch, ehe er noch weiter fortfuhr, natürlich brauchte er noch weitere Informationen. Schnell wurde die Frage gestellt, ob bei ihnen etwas lief, doch Anthony verweigerte erst weitere Antworten und machte sich lieber mit ihm noch für einen Moment in die Küche, um ihm etwas zu trinken anzubieten, während die Dame noch ihre Pause in der Dusche genoss.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen, aber immer noch von dem harten Training ziemlich fertig war Kamila wieder in Richtung ihres Zimmers gegangen, welches sie sich seit einiger Zeit mit Anthony teilte. Das Lächeln war ihm geschuldet, dafür hatte ein kurzer Blick auf seine Reaktion zu dem Zwinkern gereicht und ihre Laune war gleich wieder deutlich höher. Trotz der Tatsache, dass das Training ihr die letzten Nerven geraubt hatte freute sich jetzt die Frau umso mehr, gleich ein wenig entspannen zu können. Der Weg nach oben über die Treppe war nicht gerade hilfreich für ihre müden, fast schon toten Muskeln, aber die Herausforderung wurde angenommen und vor allem erfüllt, denn nicht viel später landete Kamila in ihrem Zimmer, in welchem sie sich ihre Klamotten gleich auch schon vom Leibe zog. Sie klebten unangenehm durch den Schweiß auf ihrer Haut, vor allem der Sport-BH war nicht einfach auszuziehen, aber nackt, so wie Gott sie schuf konnte die Frau letztendlich unter die Dusche in ihrem Badezimmer treten. Das Wasser war herrlich, mit jedem Tropfen schien die Müdigkeit aus den Muskeln wenigstens für einen Moment zu verschwinden, als würde sie sich in Nichts auflösen und nie wieder kommen wollen.
      Mit nassen Haaren und lockeren Klamotten stieg Kamila eine viertel Stunde später wieder die Treppe herunter. Das Runtergehen fühlte sich dabei deutlich schlimmer an, als vorher das nach oben Gehen, aber vermutlich stellte sie sich auch ein wenig an. Nun, jedenfalls stöhnte sie nicht bei jeder einzelnen Stufe, wie es ihre Männer die nächsten Tage tun werden, diese stellten sich nämlich deutlich mehr an, aber man konnte dieses Gestöhne auch gut ignorieren, wenn man einfach nicht darauf hörte. Es würde im Haus wenigstens ein wenig ruhiger werden, denn sie würden nicht die Kraft dazu haben miteinander zu rangeln, sich zu streiten oder Mal wieder darum kämpfen, wer männlicher sei. Solche Spielchen empfand die Brünette noch nie als besonders amüsant, oder lustig, immerhin konnte sie auch nicht verstehen, warum es den Männern so wichtig war.. Sie kämpfe immerhin auch nicht mit Ruby darum, wer von ihnen weiblicher war, das war doch.. dumm. Aber verstehe einer Mal die Männer.
      "Der hat dich ja mal wieder hart rangenommen", die weibliche Stimme war sofort einer gewissen Person zuzuordnen und Kamila blieb stehen, um die Treppe nach oben zu sehen. Ruby hatte sich gegen das Geländer gelehnt, sie wollte vermutlich etwas. "Standard.. Aber wenn er mich damit nicht so nerven würde, dann würde ich niemals etwas machen". Schmunzelnd zuckte die Brünette mit den Schultern, ihr Bruder hatte ja irgendwo auch Recht und ihre vernünftige Seite wusste das auch. Während sie stehen blieb bewegte sich die Kurzhaarige auf sie zu, ließ sie nicht aus ihrem Blick los. "Schickes Oberteil..", sie blieb vor Kamila stehen und ihre Finger griffen nach dem Saum des kurzen Pullovers, welcher oberhalb des Bauchnabels endete. "Willst du mich jetzt hier auf der Treppe befummeln?", die Brünette hob ihre Augenbraue ein wenig, sie lief aber dennoch nicht weg, sie war auch schließlich der Herr über diese Situation. "Würde dir das gefallen?", raunte Ruby ihr zurück und blickte von dem Saum des Oberteils hoch zu den grünen Augen. Die Grünäugige schnaubte belustigt. "Wenn du ein Kerl wärst.. blond.. und Anthony heißen würdest ..schon eher". Es war ein indirektes in-die-Schranken-weisen, denn sie hatte mit der Kurzhaarigen mehr oder weniger abgeschlossen, für sie war es ein Abenteuer gewesen, purer Sex, mehr auch nicht.. Deshalb widmete sich Kamila auch wieder dem Gehen zu, um zu den Herrschaften zu stoßen und sich unter die Nadel zu legen. Sie ließ Ruby alleine auf der Treppe stehen, blickte nicht noch einmal zurück, sondern blickte in den Raum, in dem Antoin sich breit gemacht hatte. "Are you ready?", die Brünette grinste ein wenig.
      "Für dich doch immer, Mon chérie!".



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    • Während des Weges in der Küche war dem Blonden schon gesagt worden, dass es auf eine Tasse Kaffee hinaus kommen würde, weswegen der Herr sich beim Ankommen in der Küche auch schon an diesen machte. Die Männer waren nicht mehr anzutreffen, wahrscheinlich waren sie allesamt in ihren Zimmern und ruhten sich von der Tortur aus, bevor sie sich überhaupt irgendwie wieder zu anstrengenderen Tätigkeiten bewegen können, selbst wenn es nur das bloße Spielen im Wohnzimmer wäre. Zwischendurch liefen sie noch durch das Haus, vermutlich wurde Antoin dadurch noch entdeckt, weil draußen die Runden gezogen wurden, um dem Rest der Gruppe hier die Sicherheit zu gewähren. So konnten die beiden Männer ungestört ihren kurze Zeit in der Küche haben, in der vor allem de Tätowierer noch einiges von ihm wissen wollte, schließlich hatten sie sich schon alle lange nicht mehr gesehen. Es ging erst gar nicht um das Tattoo, denn die Verwunderung war größer darüber, dass die beiden sich jetzt als Pärchen bekannten, da kannte Antoin zumindest die Brünette anders. " Du machst mon Chérie lieber glücklich.. "bekam der Blonde auch schon nur wenig später zu hören, da grinste Anthony jedoch, bei ihm konnte er es nicht als Androhung wahrnehmen. Er verstand jedoch schon die Bedeutung dieser Worte, der Franzose kannte Kamila schon so lang, da hatte er auch schon ein gewisses Interesse am Wohlhaben von ihr. " Da bin ich schon auf einem guten Weg. ", schätzte er doch zumindest, wenn er denn das Gelächter der beiden und den Unsinn den sie trieben richtig wahrnahm, da war doch noch nichtmal davon zu sprechen, wie oft sie sich doch schon gegenseitig zum Lächeln brachten, mit den kleinsten Nichtigkeiten der Welt. Sie hatten das Thema relativ schnell gewechselt, denn ohne der Meinung von Kamila war es wohl für Antoin noch schwer ihre Beziehung einzuschätzen, auch wenn dieser scheinbar genau diese schon anhand der ersten Blicke hervorsagen konnte.
      Sie hatten sich wieder aus der Küche gemacht, schließlich wollte man dem Blonden noch weitere Skizzen zeigen, die man ihm noch unter die Haut bringen konnte, es brauchte nur seine Zustimmung und vorallem der Hinweis darauf, wo er letztendlich das zweite Tattoo haben will. Es war keine schwere Entscheidung, schließlich hatte er auch seine Vorstellung gehabt. Trotzdem ließ er sich nochmal dazu beeindrucken sich die weiteren Skizzen anzusehen, während Antoin bereits dabei war alles für die Dame einzustellen. Man hörte bereits das erste Surren der Maschine, welche Antoin vermutlich gerade nochmal testete. Währenddessen blickte Anthony jedoch schon auf, als würde dies seine Ohren weiter beim Wahrnehmen entfernter Worte helfen, die ihm auérhalb des Zimmers auffielen. Es war Kamilas Stimme gewesen, die ihn überhaupt so aus dem momentanen Geschehen ziehen konnte. Sie fragte, ob man sie jetzt befummeln wollte, da blickte Anthony nur irritiert durch den Türrahmen, ob er nicht etwas erblicken konnte. Es brauchte jedoch nichts weiteres, denn nachdem er nochmal das Gemurmel der zweiten Dame hören konnte, beschrieb man bereits den jungen Mann, der hier gerade durch die Skizzen blätterte. Ruby bekam gerade einen Korb, aber genau das hatte den Blonden doch gerade so ein thriumphales Grinsen gegeben, auch wenn er es mit den Schritten von Kamila versuchte ein wenig abzuwandeln, als hätte er gar nicht mitgehört. Die Brünette war auch erst daran interessiert, sich nun dem Tattoo zu widmen, wobei zumindest Anthony erst ihr Aufzug auffiel. Sie hatte sich etwas gemütliches zum Anziehen ausgesucht, sie würde womöglich auch eine kleine Weile liegen müssen. Er verstand sogleich, was es denn da zu befummeln gab, doch er schüttelte innerlich nur den Kopf, bevor man überhaupt den nächsten Krach hören konnte. Ohne weitere Anzeichen erhörte man zwischen den Wänden ein gedämpftes Geschrei, wenige Minuten später schon gefolgt von einem Knallen der Haustür. Anthony zeigte sich eher unbeeindruckt davon, so war es doch schon fast ein Alltag hier gewesen, sollte sich Elias mal wieder im Haus befinden. " Elias ist jetzt wahrscheinlich bereit..
    • Kamila Kayla Redstone
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      Sie wollte eigentlich in den Raum rein gehen, um sich auf die vorbereitete Liege hinzulegen. Bewusst hatte sich Kamila auch ein Oberteil gewählt, welches etwas kürzer war, denn ihr Bauch sollte heute dran und ihre Finger mussten nachgestochen werden, die Farbe löste sich da ein wenig auf. Letztendlich hätte sie sich das Oberteil auch hochziehen, oder gar ausziehen können, es war ihr nicht ganz wichtig, immerhin war sie in der Männerrunde das Alphatier, und es gab keinen von ihnen, der eine Frau nicht schon mal in einem BH gesehen hatte. Sie war, was das angeht, sehr locker, aber bevor sie überhaupt weiter darüber nachdenken konnte war auch schon der Krach zu hören, dessen Herkunft eigentlich für alle Beteiligten recht klar war, vielleicht nicht ganz für Antoin, er war zu selten dafür hier, aber dieser blickte nur kurz auf, um stirnrunzelnd zum Flur zu sehen, bevor er sich nach Anthonys Worten auch schon wieder seiner Arbeit widmete. Er stellte die Farben auf, die er für sein Lieblingsprojekt nötig hatte, langsam tasteten sie sich seit zwei Jahren daran, jede einzelne Schnuppe des Drachen zu schattieren und in verschiedenen Farben erstrahlen zu lassen, vor allem verschiedene Blautöne dominierten er ganze Erscheinungsbild..
      Kamila wollte in den Raum treten, da waren jedoch die eiligen Schritte zu hören, die sich ihr näherten. "Diese blöde Fotze hat mein Handy mitgenommen!", rief Elias auch schon, um den Ernst der Lage deutlich zu machen, aber die Brünette rührte sich nicht, sie seufzte lediglich laut und musterte den Mann, der neben ihr mit sehr wenig Stoff am Körper vorbei lief, um die Dame noch einzuholen. "Räume nachher bloß auf!", rief sie ihm doch noch hinterher, denn die Sauerei, die gleich wohl entstehen würde war Kamila mit dem erblicken der Waffe in seiner Hand schon bewusst gewesen. Es war auch nichts neues, aber Elias musste endlich lernen Verantwortung zu übernehmen und seine Sauerei selbst beseitigen.
      Mit einem Seufzen schüttelte Kamila auch schon ihren Kopf, die Tür fiel ein zweites Mal ins Schloss und endlich kehrte Ruhe ein. Es war der Moment, in dem sie weiter in den Raum ging, um sich mit einem Schwung auf die Liege zu legen, immerhin war der Tätowierer mit den schwarzen Handschuhen auf seinem Händen schon bereit dazu mit seiner Arbeit aufzumachen. Er griff zu einem Küchentuch, um Kamila ein klein Wenig die Hose runter zu ziehen und das Tuch halb reinzustopfen, es wäre schade gewesen, wenn der Stoff mit der Farbe beschädigt worden wäre. "Wie viel machen wir heute?", fragte der Mann mit seinem französischen Akzent, bevor er sich den Stuhl zurecht rückte und die Maschine startete. "Ich hoffe doch, wir kriegen es endlich zu Ende", schmunzelte die Brünette als Antwort und blickte von der Nadel weg, denn der Schmerz war schon vor dem Stechen in ihren Kopf zu spüren. "Dann wird der Rücken nämlich ein Klacks". Hunderte Tattoos zierten ihren Körper und die schlimmste Stelle fühlte sich noch immer schrecklich an, aber dort war auch die Narbe, welche das Gewebe drumherum noch ein wenig empfindlicher gestaltete. Antoin setzte an, er wartete keinen Moment länger, aber er kannte das auch schon.
      "Also.. Du hast dir einen Freund angeschafft?", war schon seine erste frage, während er anfing die Schuppen auszumalen, die noch nicht fertig waren. "Mhmm.. Habt ihr schon über mich gelästert?". Der Tätowierer grinste breit, da blickte die Grünäugige nach ihrem Freund. "Hast du dich schon über die häusliche Gewalt beschwert?", sie zwinkerte ihm zu, bevor Kamila auch schon tief Luft einzog. "Wenn du so atmest.. Kann ich nicht arbeiten!" - "Ja, aber es tut scheiße weh".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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