[2er RPG] No Good For You

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Sie hatten sich schnell wieder gemeinsam verabredet, um sich um die Kleidung für den Maskenball zu kümmern, bevor es für diese zu spät sein könnte, weil sie nicht mehr rechtzeitig etwas zufrieden stellendes fanden. Dazu waren noch Masken zu finden, wo sich zumindest der Blonde überfordert fühlte, wo man diese denn überhaupt finden könnte. Doch da wüsste sie bestimmt mehr, vielleicht waren sie sogar wirklich sehr schnell zu finden, nur hatte er diesen nur einfach nicht die nötige Aufmerksamkeit gegeben mit der Vorahnung, dass er sie irgendwann mal gebrauchen könnte. Er machte sich jedoch keine Sorgen, sie würden schon alles finden und vorallem zu einer passenden Zeit, denn sie hatten sich auch den Freiraum genommen, um nicht zu einer bestimmten Zeit wieder zu Hause sein zu müssen. Sie würden ihre Zweisamkeit genießen, denn alles andere was nicht möglich, wenn sie sowieso nur in Gedanken beim jeweils anderen waren. Der Streit von den Herrschaften genügte auch schon, sodass sie sich so schnell wie möglich auf den Weg machten, um sich hier die Ruhe zu gönnen, die vorallem er mit ihrer Hand auf seiner genoss. Kamila sprach diese Ruhe bereits schon an, weswegen er schmunzelte. Ja, es war wirklich gut so, denn die beiden konnten sich auch ohne sich auszutauschen beim Anderen wohlfühlen, sie taten sich dort keinen Zwang an, denn zwischendurch brauchten die beiden auch einfach die Zeit für die eigenen Gedanken, dafür, selbst mal für einen Moment runterzukommen und wenn sie dies erreichten, waren sie auch schon wieder zu allem anderen bereit. Sein Blick führte ihn kurz zu ihr, um sie auch schon zu mustern, ehe er sich wieder auf die Straße vor sich konzentrierte. " Wenigstens war es dieses Mal wer anders.. ", die Zeit mit Ruby im Haus hatte er sich deutlich stressiger vorgestellt, aber sie wussten auch gar nicht, wie die Männer zum Streit kamen. Es war ihnen aber auch nicht wirklich wichtig gewesen, es ging den beiden eher darum, dass alles heile blieb und die Männer entweder den Mund halten, oder sich unten zum fairen Kämpfen treffen. Die Entscheidung blieben ihnen, genau so auch die, ob sie bei der Lautstärke bleiben und dafür riskieren, die Stimme nie wieder erheben zu können. Das mussten sie aber zum Glück nicht miterleben..
      Kamila ging bereits ihren Plänen nach, wie sie sich anziehen wollte, da lauschte er ihr mit gehobenen Brauen. Sie würde auch rot wählen wollen, aber er sollte auch ein Wort darauf haben, wie er es wohl finden würde, wenn alle Augen auf ihr wären. Da schmunzelte er nur, als sie weiter fortfuhr, ihre Augen seien trotzdem bei ihm, die ganze Zeit lang über. " Ob schwarz oder knallig, die Augen werden doch sowieso auf dir liegen.. Wir wissen doch beide, wie wunderschön meine Freundich doch ist. " Seine Hand legte er bereits um ihren Kiefer, um ihr gleich zum Ärgern die Wangen zusammen zu drücken, für nur einen kleinen Moment. Denn danach war er auch schon wieder an der Gangschaltung, grinste vor sich hin, denn die Idee war nicht schlecht. " Ich finde es unglaublich aufregend.. "
    • Kamila Kayla Redstone
      ______________________________________

      Kamila wollte sich dem Griff der Hand entziehen, um Anthony zu zeigen, dass sie es nicht mit sich machen ließ, da ließ er aber auch schon los und sie versuchte ihr Gesicht zu verziehen, als würde sie ihm dafür böse sein. Sie schmollte einen Moment lang, bevor sie dann doch lachen musste, es war einfach nur witzig, wie sie es fand. Bisher konnte sie ihm kein einziges Mal lange böse sein, nach jedem Satz, oder Wort, welches ihr nicht gefiel versuchte die Brünette immer wieder ein wenig böse zu sein, damit Anthony wusste, dass er nicht alles machen konnte, was er wollte, aber leider klappte es nicht und so ärgerte sie der Mann immer wieder weiter. Innerlich fand sie es irgendwo ja auch witzig und amüsant, aber sie konnte ihm so etwas doch nicht zeigen, oder?
      "Ist das so ein Ego Ding, oder wie kann ich es verstehen?", fragte Kamila auch schon, als ihr Freund ihr verriet, dass er es aufregend finden würde, wenn alle Augen zu ihr blicken würden, aber nur er sie seins nennen konnte. Letztendlich konnte sie es verstehen, deshalb sah sie mit einem schelmischen Grinsen zu dem Fahrer rüber. Sie würde sich auch gut fühlen, wenn alle zu Anthony sehen würden und die Brünette konnte sich gut vorstellen, dass die Frauen nach ihm sehen werden, er sah immerhin wirklich nicht schlecht aus und seit er bei ihr lebte hatte er noch mehr an Muskelmasse zugelegt. Es war schon vorher nicht schlecht, aber sie akzeptierte ihn definitiv jetzt auch so, wie er war.
      "Ich bin schon total aufgeregt.. Ich meine.. Ich mag es neue Rollen anzunehmen und finde das sowieso jedes Mal aufs Neue sehr aufregend, aber jetzt.. In Kombination mit einem Date mit Dir.. Ist es irgendwie noch besser". Mit Ehrlichkeit hatte Kamila selten ihre Probleme, auch nicht damit zu sagen, was ihr durch den Kopf so ging, aber es war neu für sie, dass sie so offen mit ihren Gefühlen umging. Sie musste schnell das Thema wechseln.. "Dr. Robert Ray.. Ist ein reicher, verpönter Doktor.. Wahnsinnig selbstverliebt und wahnsinnig arrogant, er hat aber Hand angelegt an Beyoncé, Madonna und Co.. Also.. Bin ich sehr gespannt darauf, wie du ihn verkörpern wirst..". Das war sie in der Tat. "Fühl' dich vollkommen frei mit mir umzugehen, wie es Doktor Ray machen würde.. Und du kannst mich auch so oft dortbegrabschen, wie es dir nur gefällt". So würde sie sich jedenfalls einen solchen Beauty-Doc vorstellen, arrogant, selbstgefällig und vor allem ein Arschloch durch und durch, aber es konnte Spaß machen. "Und ich werde wie blöd bei allem kichern, was du sagst.. Ich will doch schließlich meine Belohnung haben". Und um das ein wenig zu betonen fuhr Kamila mit ihrer Hand das Bein des Mannes ein wenig nach oben, um ihn etwas zu reizen, doch nicht zu viel, er sollte sich noch auf die Fahrt konzentrieren und die beiden sicher an das Ziel bringen. "Und auf deine Bestätigung hin habe ich uns selbstverständlich die teuerste Suite gebucht, die das Hotel überhaupt besitzt.. Weil.. Wenn protzen, dann schon richtig". Da grinste sie auch schon und zog ihre Hand wieder zurück, um auf die Straße zu blicken. Ihr Ziel war ein Abendmodegeschäft in einer der Seitenstraßen der Innenstadt, in welcher sie schon einmal Shoppen gewesen waren.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Es würde ihm gefallen, selbst die neidischen Blicke der Damen auf sie zu sehen, weil sie doch genau wissen, dass sie nicht so wie Kamila sein konnten und umso mehr freute er sich doch zu sehen, dass die Männer sie fassungslos anstarrten. Doch sie konnten nichts weiteres tun, als sie loszulassen, denn sie war bereits zumindest in ihren Augen an einen erfolgreichen Chirurgen vergeben. Doch auch so wäre sie vergeben, nur nicht an so einen erfolgreichen Mann, wie man sich erst vorstellen möge. Er hatte schon oft damit kämpfen mussen, den Männern dabei zugucken zu müssen wie sie seine Freundin beobachteten, doch es hatte einen Vorzug gehabt, die Männer besaßen nichtmal zu einem geringen Prozentsatz die Dame, wie es Anthony selbst tat. So ganz konnte er seine Begründung dafür selbst nicht verstehen, vielleicht war es Genugtuung gegenüber anderen Männern, dass er es so weit gebracht hatte, vielleicht war es auch etwas anderes wie sein Ego, wie Kamila bereits fragte. Deswegen hob er kurz die Brauen, fragte sich selbst das Gleiche, doch er entschied sich für eine andere Lösung für die Frage. " Was wäre es denn für dich, wenn's andersrum wäre? " So konnte er sich selbst eine Antwort noch darauf bilden, aber irgendwie wollte er es gar nicht erst, das Thema über sein männliches Ego verschwieg er gern im Gespräch mit ihr. Deswegen schüttelte er sogleich mit einem Schmunzeln den Kopf, sie bräuchte erst gar nicht antworten.
      Kamila hatte stattdessen lieber ihrer Freude Ausdruck verliehen, sie war aufgeregt auf dem gemeinsamen Abend, da lächelte er selbst bei dem Geanken, was sie denn da nicht alles tun konnten, wenn auch unter den Augen anderer Leute. Sowas hatte die beiden jedoch noch nie gestört, trotzdem ihr eigenes Ding zu machen und damit waren ihnen wahrscheinlich kaum Grenzen gesetzt, solange sie in ihren Rollen blieben, die sie ihm auch schon verinnerlichte. Anthony sollte sich arrogant zeigen, so stellte sie ihn sich vor, da zog er überrascht auch schon die Stirn eng und sah für einen Augenblick zu ihr, ob sie es dabei ernst meinte. Sie verzog ihr Gesicht zu keiner Sekunde, als das sie gerade einen Spaß mit ihm machen wollte, da sah er noch umso verwirrter wieder zur Straße, ob er das überhaupt hinkriegt? Aber da war das Grinsen auch schon wieder da gewesen, denn er konnte ihr Erzähltes in etwas umsetzen. " Ich verhalt mich also wie jemand, der neben dir keine weitere Sekunde überleben würde, und du spielst dafür meine Ex.. Deal. ", es steckte Selbstironie dahinter, der sich vor allem mit seinem Lachen äußerte. Aber bei ihren Worten machte er sich vorallem an andere Worte Gedanken, denn wenn er sich so verhalten würde, würde ihm doch bei der Brünetten später noch etwas blühen, wenn nicht sogar der Tod selbst. Aber das würde vermutlich nicht der Fall sein, wenn sie den beiden doch eine Suite zahlen würde, um mit ihm die restliche Zeit doch zu genießen, doch es ging ihm nicht nur um das eigene Leben. " Und du bist wirklich damit einverstanden, dass ich dich einfach so begrabsche, während ich ein Arsch bin? "

    • Kamila Kayla Redstone
      ______________________________________

      Anthony sollte das selbstgefällige Arschloch spielen, während Kamila.. Seine aes spielen sollte. Bedeutete das wirklich, dass er so einen schlechten Geschmack für Frauen hatte? Nun, mit ihr nicht, aber wie es wohl mit früher aussah? Er war im Gefängnis der Meinung, er war eher der Mann für One-night-Stands, aber der Mann hatte auch sicherlich mehr, als nur eine Beziehung gehabt. So wirklich sprachen sie noch nicht über seine vorherigen Beziehungen, bisher war auch nicht wirklich die Zeit und Möglichkeit dafür da. Sie hatten auch nicht wirklich über ihre letzte... Nun.. Beziehung.. Gesprochen, Anthony wusste nur das Wichtigste, was er vielleicht wissen sollte, einiges würde sie ihm sicherlich irgendwann erzählen, aber eigentlich war es auch nicht wirklich nötig. Es war Vergangenheit und Kamila interessierte es nur wenig, mit was sich der Mann vorher abgab, aber jetzt wurde es interessant. "Deine Ex hat also immer wieder wie blöd gekichert, wenn du etwas gesagt hast?", fragte die Brünette gleich schon nach, ehe sie die Augenbraue hoch hob. Er hatte zwar gelacht gehabt, aber.. "Gott..wenn wir nicht zusammen sein würden, würde ich jetzt deinen Frauengeschmack in Frage stellen". Da lachte Kamila ein wenig, sie fand es schon ziemlich witzig. "Und wie lange hast du das mit ihr ausgehalten?". Wenn er jetzt mehrere Jahre sagen wird, wird die Frau definitiv lachen und zwar so laut, wie es nur möglich war, denn dann würde sie definitiv an seinem Geschmack zweifeln.
      Anthony wollte aber wissen, ob seine Freundin wirklich damit einverstanden war, dass er das Arschloch war, da schmunzelte sie. "Es ist eine Rolle, Anthony.. Und wenn du einen arroganten Arsch spielst.. Dann ist es so.. Ich werde dir nichts böse nehmen und ich werde mir auch nichts zu Herzen nehmen, während wir in unseren Rollen stecken". Die Frau hob ihre Hand an, während sie sich die andere auf ihre Brust legte, um einen Pfadfinderschwur nachzumachen. Sie grinste dabei. "Du musst ja nicht Wort wörtlich so sein.. Entspann dich einfach und wirke wie ein Snob.. Ein Snob, der sich alles leisten kann.. Ich nehme alles, was du mir gibst.. Ich vertraue dir da komplett und bin gespannt, was du bieten wirst".
      Um diese Worte zu unterstützen strich Kamila wieder mit ihrer Hand über seine, die den Schaltknöppel fest hielt. Sie würde es mit ihm durchziehen, definitiv. "Und ich werde mich einfach anpassen.. Zusammen werden wir der Hit der Party sein, so schnell werden sie uns nicht vergessen!". Da fiel ihr etwas auf. "Vielleicht werden wir öfter eingeladen! Dann könnten wir immer wieder ausgehen und solch einen Spaß haben!".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Man hatte erkannt, wie er mit dem Ansprechen seiner Exfreundin bei der Brünetten das Interesse erweckte, wenn auch aus anderem Grund, als das man vielleicht denken würde. Man hatte sich immer mit der damaligen Besetzung der Liebesposition beim jetzigen Partner vergleichen wollen, so hatte es der Blonde doch wenigstens immer mitbekommen, denn er hatte sich damit nicht wirklich beschäftigen müssen. Denn zwischen ihm und ihrem Exfreund waren Welten zwischen, denn beide verfolgten andere Ziele und dementsprechend sah auch ihre Persönlichkeit aus, auch wenn Anthony selbst auch nicht das unschuldige Lamm spielen konnte. So hatte er es auch nie in Betracht gezogen seiner Freundin von seiner Ex zu erzählen, denn diese waren auch schnell voneinander zu trennen. Seine Ex durfte sich damals mit seinem wohlhabenden Status beglücken, seine Eltern haben ihm nunmal seinen Anteil des Lohnes gegeben dafür, dass er bei dem ganzen Theater mitspielte und den Traum dieser erfüllte, indem er brav studieren ging und sich von seiner besten Seite zeigte. Damit musste er sich auch eine anständige Frau aneignen, die zumindest einen guten Ruf besaß, um nicht sein eigenes zu schädigen. Sie fragte nach, ob diese gewisse Vergangenheit von ihm wirklich immer so gekichert hatte, da rollte er bei den Erinnerungen nur die Augen. " Gott, war sie nervtötend.. ", erwähnte er auch bereits, um gleich mit einer hohen Stimme zu verdeutlichen, wie in etwa sich das Gekicher anhörte. Er bekam selbst jetzt noch Gänsehaut, wobei dieser womöglich nur der damaligen Unterdrückung galt seiner Ex nicht am Kaugummi ersticken zu lassen, welches sie immer freudvoll mit offenem Mund kaute. Man fragte ihn, wie lange er das Gekicher aushielt, da atmete er tief ein, um sich auch schon darauf zu konzentrieren, auf die genaue Zahl zu kommen. " Ganze 8 Monate glaube ich.. Das war eine noch bessere Glanzleistung als meine damaligen Semesternoten.. ", gab er auch schon mit einem Schmunzeln zu, aber an sie wollte er sich nicht erinnern. Sie war seine erste gewesen und für diese Weile auch sein größter monatlicher Geldverlust, manchmal wusste er selbst nicht, was ihn dazu getrieben hatte. Doch er hatte es überstanden und konnte sich nur glücklich schätzen, nun bei Kamila gelandet zu sein und sich mit ihr auf eine Party vorzubereiten, die sie voll und ganz genießen werden. Und da soll er sich auch keine Gedanken darüber machen, wie sich Kamila mit seinem Verhalten fühlen wird, denn sie würden lediglich ihre Rollen einnehmen, was sie ihm nur bestätigte. Sie schwor es ihm sogar, weswegen nur lachend den Kopf schüttelte. Sie würde ihm da vertrauen, gemeinsam werden sie das rocken und einen Eindruck hinterlassen, den die beiden auch Eintritt zum nächsten Ball geben sollte. " Hoffe ich doch.. Mich machts nämlich unglaublich heiß, meine Assistentin wieder beglücken zu können.. ", sprach er auch schon mit einem Grinsen, bevor er mit der nächsten Abbiegung langsamer fuhr. Er sah sich um, ehe sein Kopf zum Laden deutete. "Ist es der Laden? "

    • Kamila Kayla Redstone
      ______________________________________

      Das Gespräch über seine Ex hielt nicht lange an, aber Kamila amüsierte sich trotzdem sehr bei der Vorstellung, wie genervt ihr Mann von diesem Gekicher sein musste. Er hatte einen komischen Geschmack, was Frauen anging, das war ihr schon im Gefängnis aufgefallen, denn er wollte sie haben und wenn man sich Kamila wirklich genauer betrachtete.. Er konnte alles haben, seine Eltern würden es ihm ermöglichen und dennoch wählte er genau das, was sie nicht haben wollen, das sprach schon einiges über seinen Charakter aus, aber das behielt die Brünette für sich, schüttelte stattdessen lieber beeindruckt den Kopf, als der Mann meinte, er wäre ganze acht Monate mit seiner Ex zusammen. Fast ein ganzes Jahr, eine lange Zeit.. Aber über diese dachte Kamila auch nicht mehr nach, denn sie beschäftigte sich lieber mit ihm in der Rolle des hübschen Beauty-Docs, den der Mann spielen sollte. Er lachte über ihren Schwur, sie würde sich nichts zu Herzen nehmen und sprach dann tatsächlich darüber, dass er ebenfalls auf andere Einladungen hoffte. Er wollte seine Assistentin beglücken.. Und Anthony nannte sie wieder heiß.. Es war nicht so, dass es sich bei den beiden alles nur um den Sex drehte, aber es war ein sehr wichtiger Teil für beide, jedenfalls nahm Kamila es an, dass es auch für ihren Freund wichtig war, so oft, wie er sie schon bespaßen wollte. Es gehörte zu ihrer Beziehung, ihre Spannung überall auszulassen, aber es drehte sich nicht alles nur um das Eine.. Es gab auch Filmabende, gemeinsame Spaziergänge und lange Gespräche über sinnloses oder sehr sinnvolles Zeug, das Problem war nur.. Dass sich diese Spannung zwischen ihnen immer wieder aufbaute, aus irgendeinem, für die Brünette unerklärlichen, Grund und diese Spannung musste einfach abgebaut werden.
      Sie waren anscheinend da, denn der Blonde deutete mit seinem Kopf auf einen recht schicken Laden in einer der Seitenstraßen, da blickte Kamila recht schnell hin, um mit ihren Kopf zu nicken. "Da müssen wir hin", bestätigte sie auch schon und deutete auf den Kundenparkplatz neben des großen Laden. "Da können wir stehen". Ihre Augen musterten derweil die Kleider, die im Schaufenster zu sehen waren, es stand sogar ein recht hübsches Hochzeitskleid in der Ausstellung, da schmunzelte die Brünette kurz. "Das Kleid da ist schön", sie deutete auf genau das von ihr gerade gesehene Hochzeitskleid. Es war elegant, aber nicht too much. "Aber.. Wenn ich mit so etwas dort auftauche.. Halten mich alle für verrückt". Sie lachte, bevor ihre Augen nach dem Mann blickten. Ganz brav wartete die Frau natürlich, bis das Auto hielt und stieg erst aus, als ihr Freund noch einen Kuss auf die Lippen bekam. Dafür hatte sie ihre Hände auf seine Wangen gelegt, um den Kopf ein wenig zu sich zu ziehen. Aufgeregt war Kamila schon ein wenig, sie war in einigen Punkten eine typische Frau und Abendkleidung mit einem unendlichen Budget shoppen zu gehen, war einfach jedes Mal wahnsinnig aufregend.
      Sie stieg aus, nahm noch ihre Handtasche mit und wartete auf Anthony, um sich bei ihm einzuhaken und mit ihm gemeinsam zum Laden zu gehen. "Ich habe ihr eine Prämie versprochen, wenn sie nicht die Cops ruft.. Wir können also ganz entspannt sein". Ihre Augen blickten für einen Moment nach oben, zu ihrer Begleitung, ehe sie auch durch die Tür gingen und fast schon von der Wahl erschlagen wurden. Eine junge Verkäuferin stand an der Kasse und rechnete scheinbar etwas nach, sie sah auf, als die Glocke an der Tür zu hören war. Ein breites Lächeln bildete sich auf ihren Lippen. "Miss Redstone..", sie kam aus der Nische raus und hielt zunächst Kamila, dann ihrem Begleiter die Hand, wartend, ob er sich ihr vorstellen wird. "Was kann ich für Sie beide tun?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Seine Augen schwiffen bereits umher, um sich nach einem passenden Parkplatz umzusehen, während Kamila ihm die Richtigkeit des Ladens bestätigte. Sie war hier vermutlich schon oft, vielleicht kam auch von hier das schwarze Kleid, an welches er sich noch so gut erinnern konnte, jetzt würden sie sich hier aber etwas gewagteres holen, als sich hinter den schlichten Farben zu verstecken, während sie die Wölfe im Schafspelz spielten. Seine Freundin hatte ihm schon ein Kundenparkplatz gezeigt, auf welches er auch schon mit dem nächsten Moment zusteuerte, um mit dem Anhalten des Wagen selbst kurz einen Moment zum Laden rüberzusehen. Die Schaufenster äußerten schon, welchen Stil von Kleidung sie dort finden würden und damit auch hoffentlich auch schon die Masken, die eine gewisse Wichtigkeit hatten, um die Gesichter der beiden zu verstecken. Es würde sich wohl aber noch herausstellen, wie fündig sie doch in diesem Laden werden, die richtige Zeit dafür haben sie zum Glück gefunden. Kamila konnte sich aber jetzt schon über ein gefundenes Kleid freuen, denn sie hatte bereits auf das pure weiß gezeigt, sodass er es sich auch ansehen konnte. Sein Blick schwiff zu diesem rüber, als sie auch schon darüber sprach, dass man sie beim Ball damit vielleicht noch als verrückt abstempeln könnte. " Das Kleid holen wir dir später zu einem schöneren Anlass.. ", sprach er auch schon mit einem Lächeln auf den Lippen, denn diesen speziellen Anlass konnte er doch selbst kaum wirklich abwarten, manchmal wollte sein Herz ihn zum sofortigen Antrag bewegen, doch dem hielt er immer Stand. Mit dem angehaltenen Wagen sah er sogleich auch schon zu Kamila, ob sie schon alles hatte was sie mitnehmen möchte, und zog mit dem Moment auch schon den Schlüssel heraus, um ihr aus dem Wagen zu folgen. Mit dem Zuknallen der Tür hatte er den Wagen auch schon geschlossen, ging um das Auto zur Brünetten und konnte sich sofort darüber freuen, dass sie sich bei ihm einhakte. Mit einem Schmunzeln ging er mit ihr die ersten Schritte, ehe seine blauen Augen sich wieder im weißen Kleid verfingen, es würde seiner Freundin sicherlich stehen, aber das wird auch erst später noch wichtig für die beiden. Die Frage war nur, wann es ihnen wichtig wird.
      Damit beschäftigte er sich jedoch nicht allzu lang, denn sie gelangen schneller als gedacht an die Tür, durch welche sie sich mit einem Läuten der Glocke meldeten. Eine junge Frau sah bereits zu ihnen und ging auf sie zu, er sollte sich hier keine Sorgen um die Bullen machen, denn die Brünette hatte sich immer zweifach versichert, auch wenn ihr dies schon wieder Geld kostete. Man sprach Kamila schon an, sie würden sich vermutlich auch über guten Service einstellen, wenn die Brünette schon etwas hinblättern musste. Man gab ihnen sogleich auch schon die Hand und nachdem diese auch ihm gereicht wurde, stellte er sich kurz vor. Sie kamen jedoch schnell zur wichtigen Frage, denn es wurde schon nach dem Gesuchten gefragt. Da sah er mit einem Schmunzeln zur Frau neben sich, um die Sache auch schon erklären. " Meine wunderschöne Freundin sucht nach einem Kleid für einen Maskenball.. "
    • Kamila Kayla Redstone
      ______________________________________

      Seine wunderschöne Freundin.. Kamila schmunzelte breit bei den Worten und nickte, um das zu bestätigen. Sie war zwar noch immer an Kleid im Schaufenster interessiert, aber wie es Anthon gesagt hatte.. Sie würde es zu einem schöneren Anlass tragen. Eine Hochzeit.. Könnte sich die Frau so etwas vorstellen? Dessen war sie sich nicht ganz sicher, aber eigentlich war sie sich auch nicht wirklich sicher gewesen, ob sie jemals eine Beziehung eingehen könnte. Nun, zwischen einer Beziehung und einer Ehe lagen Meilen, es war ein Unterschied wie Tag und Nacht, zu so etwas war Kamila doch gar nicht fähig. Sich für ihr Leben, oder eher für eine sehr lange Zeit an eine Person binden? Nun, das tat sie jetzt auch schon seit einigen Wochen, aber eine ehe war deutlich.. Ernster. Es war etwas ganz anderes, einer Person für immer 'Ja' zu sagen, aber so ganz abgeneigt war sie innerlich dann auch nicht, es gab einen kleinen Funken, der sich das vielleicht doch vorstellen könnte.
      "Ich freue mich wahnsinnig! Wir haben nicht oft solche Kunden", die Verkäuferin war aufgeregt, das konnte sie auch sein, denn sie wusste, wer vor ihr stand. Mit solchen Kunden meinte sie bestimmt keine Kriminellen, die ihr sehr viel Geld dafür auf den Tisch legten, dass sie nichts ausplauderte. Kamila schmunzelte ein wenig, folgte mit ihrem Freund der Frau weiter nach hinten, in einen abgeschotteten Bereich. Hier hatte man die Möglichkeit sich gemütlich auf das Sofa zu setzen und vor dem großen Spiegel die Kleidungsstücke sehen, die man anprobierte. Es war recht hübsch dort, vor allem sehr exklusiv. "Wonach suchen Sie denn genau?", die Verkäuferin blickte natürlich zur Kamila, die sicherlich schon Vorstellungen hatte. "Ich will etwas langes.. Extravagantes, aber dennoch elegantes.. Nichts groß ausgestelltes, das ist nicht mein Ding". "Und obenrum?". "Ich bin offen.. Aber sein Anzug soll dazu passen". Da blickte die Brünette zu ihrem Freund, um ihm zuzulächeln. Er wollte zu ihr passen, wie sie das hinbekommen werden ist eine andere Frage.. Vielleicht die selbe Farbe? Das selbe Muster? "Und wir brauchen auch noch passende Masken dazu..".
      Die Verkäuferin nickte, sie bot den beiden Platz an, um sich auf die Suche nach Kleidern zu machen, die Kamila stehen könnten. "Was ist mit Farbe?", fragte sie zwischendurch nach, aber die war der Brünette unwichtig, damit gab es eine größere Spielmöglichkeit. Für einen Moment blieben die beiden alleine zurück, da setzte sie sich auf das Sofa und klopfte neben sich, damit Anthony Platz nehmen konnte. "Kannst du es dir wirklich vorstellen mich zu heiraten?", sie war direkt mit ihrer Frage, aber warum sollte sie da großartig um den heißen Brei reden. "Ich meine.. So richtig richtig?". Ein wenig runzelte die Frau ihre Stirn, sie kannte die Antwort schon mehr oder weniger, dennoch war sie gespannt. Eine richtige, eingetragene Ehe würde es niemals geben, das war allein deshalb nicht möglich, weil ihr Kopf in fünfundvierzig der fünfzig Staaten zur Fahndung ausgeschrieben war.. Die fünf restlichen.. Das war nur eine Frage der Zeit!
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie wurden in einen getrennten Bereich geführt, wo sie nicht viele weitere Zuschauer erdenken müssen, denn hier waren sie vor allem von solchen ein wenig getarnt gewesen, man konnte die beiden nicht so schnell entdecken, als das man sich ihren Status als Kriminelle erdenken konnte. Hier ließ sich das Warten auf passende Kleidungsstücke als erträglicher erweisen, denn sein Blick schwiff ohne weiteres zu den Sitzmöglichkeiten, die je nach Wartezeit womöglich auch schon von ihm in Anspruch genommen werden könnten. Vor der Suche der Verkäuferin nach geeigneten Kleidern, war erst darüber Sprache gehalten worden, wonach die beiden denn nun wirklich suchten. Kamila hatte schon ihre Vorstellungen gehabt, diese sprach sie teilweise auch mit den dem Blonden, auch wenn es sich wohl eher um die Gründe für ihre Wahl handelte. Sie wollte etwas langes, extravagantes, da musste er selbst schon bei der Vorstellung grinsen, sie so noch sehen zu können. Nur es sollte etwas passendes dazu für ihn geben, um dort irgendeinen Zusammenhang zwischen ihnen zu erkennen. Doch alles andere war frei, man sollte sie einfach mit der Kleidung hier beeindrucken können und der Rest klärt sich schon von selbst, wenn die Augen beginnen zu funkeln. Da die junge Frau auch schon dabei war, ihnen etwas zusammen zu stellen, hatte sich Kamila hingesetzt und klopfte sogleich neben sich, um auch ihn dazu zu bewegen. Für einen Moment konzentrierte er sich nochmal auf eines der aufhängten Bilder, wo sie eine Veranstaltung zeigen, in der scheinbar eine Braut glücklich ihr Traumkleid gefunden hatte, zumindest sah es für ihn doch so aus. Länger beschäftigte er sich aber nicht damit, setzte sich lieber zu seiner Geliebten und hörte ihr zu, als sie ihm die direkte Frage stellte.
      Sie fragte nach seiner Vorstellung, ob in dieser wirklich eine Hochzeit mit Kamila enthalten war, da sah er mit gehobenen Brauen kurz neben sich. Kamila hatte sich vermutlich immer noch mit den Worten von vorhin beschäftigt, dass sie das weiße Kleid für einen besonderen Anlass holen werden, sie hatte seine Deutung sofort begriffen, anderes war auch gar nicht zu erwarten. Seinen Arm legte er damit mit einem breiten Lächeln um ihre Schulter, um ihr in die grünen Augen zu blicken. " Ja, so wirklich wirklich, mit all dem Schnickschnack.. Mit Ringen, mit einer Hochzeitstorte und einer großen Feier. " Über die Worte musste er selbst kurz belustigt schnauben, doch es schien wirklich schon in ihm so verankert zu sein, dass er sich das überhaupt vorstellen konnte. Er schloss jedoch seine Augen für einen Moment der Entspannung, malte sich Kamila in dem gewünschten weißen Kleid aus, während er seinen Kopf für einen Moment an ihren lehnte. " Du etwa nicht? ", fragte er nach, kaum waren die Augen wieder offen. Er konnte sich in ihrer Antwort alles vorstellen, selbst keine Antwort wäre erwartet gewesen, weswegen er nur gespannt ihre Gesichtszüge musterte. " Bis dahin haben wir aber noch eine Menge Zeit.. ", erklärte er auch schon, nur um sie nicht gleich in Panik zu versetzen, weil sie es nicht als richtigen Moment ansah.
    • Kamila Kayla Redstone
      ______________________________________

      Anthony konnte sich eine richtige Hochzeit mit der Brünette vorstellen, da war sie kurz ein wenig überrascht, auch wenn sie diese Antwort erwartet hätte, denn.. Der Mann hatte schon einmal darüber gesprochen ihr einen Ring auf den Finger zu verpassen. Damals hatte sie es noch weniger für möglich gehalten, als es jetzt der Fall war, aber mit seiner Frage, ob sie es sich etwa nicht vorstellen konnte brachte er sie zum Nachdenken. Ein Altar.. Ein weißes Kleid, in dem sie alle Gäste umhauen würde.. Ihre Männer in Anzügen.. Anthony auf sie wartend.. Ob er vielleicht berührt sein würde? Ein Tränchen vergoldet? Er sprach auch schon von einer Menge Zeit bis dahin, das beruhigte die Frau schon ein wenig, sie schmunzelte. "Ich bin mir noch nicht ganz sicher", gab sie ihm zu. Vor einem Monat hätte es sicherlich ein sofortiges Nein sein können, aber jetzt wäre diese Antwort gelogen. "Aber wir haben noch Zeit", bestätigte sie auch schon, um ihn zu zeigen, dass sie auf jeden Fall noch etwas Zeit brauchte.
      Die junge Verkäuferin kam mit einigen Kleidern wieder, die sie mit einem ausgestreckten Arm hinter sich her zog, damit sie so wenig den Boden berührten, wie es nur möglich war. "Ich habe einiges, was ich mir sehr gut an Ihnen vorstellen könnte", sprach sie schon und hing sie auf einer Kleiderstange auf, um nach und nach welche zu zeigen. Es gab von rot, über grün, orange, rosa bis schwarz einiges, aber schon die ersten konnte Kamila ausschließen, noch bevor sie diese an hatte. "Ich mag nicht soo viel Glitzer", gab sie zu. "Es soll dezent und elegant sein.. Aber dennoch auffällig". Sie wusste einfach, was sie haben wollte und das war definitiv nicht das rosane oder orangene Kleid, aber die restlichen fünf waren recht gut gewählt. "Sie liegen vom Preis her sehr unterschiedlich", wollte die Verkäuferin schon erklären, da schüttelte Kamila schmunzelnd ihren Kopf. "Der Preis ist unwichtig". Sie besaß genug Geld, um gleich fünfzehn oder zwanzig Kleider zu kaufen, wenn nicht auch den ganzen Laden, aber bei den Worten erstrahlte die junge Frau. "Dann habe ich noch ein besonderes Modell", sie verschwand für einen Moment wieder. "Sie können sich schon einmal in der Kabine frei machen!".
      Kamila seufzte schmunzelnd. "Ich finde sie echt süß", gab sie ihren Mann zu und blickte zu ihm, um ihm noch einen Kuss auf die Wange zu geben. Sie ließ ihre Handtasche bei ihm. "Du musst gut aufpassen jetzt", er sollte ihr immerhin sagen, welches der Kleider am Besten waren und um das herauszufinden schlüpfte die Brünette in die Umkleide, um sich auszuziehen. Die junge Frau kam wieder, sie nahm auch schon das erste Kleid in die Umkleide, um Kamila dort reinzuhelfen. Es gab alles mögliche, von Spitze, bis hin zu einem simplen, fließenden Stoff, aber schon bei einigen konnte die Frau sofort sagen, dass sie es nicht waren. Sie wartete immer saß Urteil des Blonden ab, aber es gab einfach Kleider, die nicht so ihr Ding waren.
      Bei dem letzten, dem grünen und vor allem dem teuersten Kleid funkelten ihre Augen, als sie sich im Spiegel sah. Mit einem breiten Grinsen auf den Lippen drehte sich Kamila zu dem Sofa. "Ich glaube.. Das ist es, was sagst du?". Wenn es Anthony nicht gefallen würde, würden sie einfach weiter suchen,immerhin musste er sie den Abend über ansehen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie war sich noch nicht sicher, ob sie sich eine Hochzeit mit dem Blonden vorstellen konnte doch dafür war er sich sicher, dass wenn sie es nicht im ihm wagen würde, sie es sich mit keinem anderen vorstellen könnte, denn niemand konnte so tief in ihr Herz eindringen wie er es konnte. Mit dem Hintergedanken ließ sich ihre Unsicherheit auch gut akzeptieren, denn alles brauchte seine Zeit und sollten die tiefen Wunden, die dieses Gefühl auslösen noch nicht geheilt sein, dann würden sie auch dafür ihre Zeit finden. Sie hatten keinen Stress dabei gehabt, da stimmte auch Kamila ihm zu, sie hatten noch vieles vor sich und bis zur Hochzeit vermutlich noch die große Frage, ob sie mit dem Blick auf den Verlobensring zu dieser Herausforderung Ja sagen würde. Er machte sich Gedanken darüber, über diesen zweitgrößten Schritt, denn Kamila war für so vieles offen, dass es keinen richtigen Weg zur Verlobung gab, sondern mehrere Abzweigungen, die allesamt richtig sein konnten, wenn er es richtig anging. Wie würden denn die Männer überhaupt auf sein Vorhaben reagieren, wenn es denn dann so weit war, vorallem wie würde Mike es vertragen, hatte er erst auf seine Zustimmung warten müssen? Bei der letzten Frage war er sich nun nicht sicher, denn war die schwarze Witwe immerhin unabhängig von jedem anderen um ihren Umfeld, wenn mit Anthony nicht gerade eine neue Ausnahme dazu kam, doch davon wusste die Öffentlichkeit bisher nichts und das war auch genau so gut gewesen.
      Ehe sie überhaupt dieses Thema fortführen konnten, ohne sich dabei versehentlich schon das Ja-Wort zu geben oder an anderen Versprechungen zu binden, kam die junge Verkäuferin mit den ersten Kleidern an und die Brünette begann bereits mit dem aussortieren, bevor es zur Anprobe kam. Belustigt beobachtete er diese Situation, während er sich auf der Couch zurücklehnte, die Entscheidung ließ er ganz bei der Brünetten, beide wüssten schon, wenn das richtige Kleid gekommen ist. Und da diese gute Entscheidung weder Glitzer noch scheinbar eine ungewöhnliche Farbe beinhalten sollte, wurden die ersten Kleider wieder bei Seite gelegt, um Kamila die ausgesuchten Kleidungsstücke zum Anziehen zu geben. Man hatte aber für die Brünette noch ein weiteres Kleid gehabt, welches wegen dem hohen Preis gar nicht erst in Frage gestellt wurde, doch das Geld war ihr nun wirklich egal gewesen, weswegen die Verkäuferin auch schon den Weg zum teuren Kleid suchte. Anthony beobachtete, wie man ihr hinterher sah und lachte auch schon auf Kamilas Worte hin. " Sie ist Feuer und Flamme.. ", gab er mit einem Schmunzeln selbst zu, bevor er das angesprochene Gesicht wieder sehen konnte. Sein Augenmerk wurde aber wieder seiner Freundin gewidmet, die sich ihm näherte und die Handtasche bei ihm liegen ließ, um ihm noch einen Kuss auf die Wange zu geben. Er sollte gut aufpassen, weswegen er energisch nickte.
      Sie verschwand hinter dem weißen Vorhang, um sich die Kleider genauer anzusehen und diese am eigenen Körper anzusehen, bevor sie damit zum Vorzeigen hinaus kam und auch nach seiner Meinung fragte, doch manchmal sagte seine Mimik schon genug aus, wenn man seine sonstigen Reaktionen zum Modegeschmack der Dame kannte. Er hatte ein paar Kleider abgesessen, manchmal entschied Kamila selbst, weil sie sich zu Beginn an in manchen nicht wohl fühlte. So fieberten beide auf die nächsten Kleider an, doch das brauchten sie auch gar nicht mehr weiter, denn seine Freundin stolzierte mit dem grünen Kleid hinaus, das Funkeln stand ihr in den Augen geschrieben und so musste auch Anthony lächeln, als er das Kleid an ihr musterte. Sie sprach davon, dass es ihr Kleid sein sollte, doch seine Worte fehlten noch, sie konnten auch gar nicht erst raus. " Ja.. Das ist es "
      ━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━

    • Kamila Kayla Redstone
      ______________________________________

      Er lächelte. Es war kein 'Ich-finde-das-Kleid-gut-weil-du-es-gut-findest' - Lächeln, sondern ein, welches Kamila definitiv zeigte, dass sie das richtige Kleid an hatte. Es fühlte sich gut an, es war geschmeidig und es lag perfekt.. Das Kleid musste weder gekürzt, noch angepasst werden, es war wie für die Frau gemacht, die sich mit einem breiten Lächeln wieder zum Spiegel drehte, um es noch einmal zu sehen. Hinten war es ein wenig länger, aber am besten war der Schlitz am Bein, welcher das Kleid gleich wieder ein wenig.. Sexy wirken ließ. "Ich glaube, es hat sein Leben lang auf mich hier gewartet". Kamila strich noch einmal darüber, sie fühlte sich mehr, als nur wohl und das, obwohl sie nicht wirklich viel mehr an hatte, als dieses. Kleid. Sie blickte durch den Spiegel zu dem Blonden und schob ihr Bein durch den Schlitz ein wenig raus. "Es ist so aufregend", stellte sie fest, um dem Mann mit einem Grinsen zuzuzwinkern.
      "Es steht ihnen ausgezeichnet!", stellte auch die Verkäuferin verliebt fest und legte das Kleid hinten auf dem Boden passend hin. "Und die Farbe passt ausgezeichnet zu Ihren Taint". Da schleimte sie aber ein wenig, doch vermutlich wusste die junge Frau einfach nicht, wie sie sich richtig verhalten sollte, mit zwei Kriminellen in ihrem Laden. Sie machte es gut, auch wenn man ihr die Nervosität anmerken konnte. "Gibt es etwas passendes für den Herren da?", Kamila drehte sich mit dem Kleid wieder um, um auf ihre Begleitung zu deuten, die auch angezogen werden sollte. Die Verkäuferin überlegte einen Moment.. "Nun.. Wir hätten Hemden in dieser Farbe", stellte sie fest, während sie weiter überlegte. Es fiel ihr scheinbar etwas ein, man konnte in ihren Gesicht sehen, dass sie etwas hatte. "Ich glaube, wir haben etwas mehr, als nur passendes.. Ich bin gleich wieder da". Freudig war die Frau wieder aus dem Raum verschwunden, um etwas passendes für Anthony zu finden.
      "Grün wird dir auch gut stehen", stellte derweil die Brünette fest und musterte ihren Freund noch einmal. "Und ich glaube fast schon, dass es eine Farbe ist, die definitiv kein anderer tragen wird". Über diese Feststellung konnte sie nur breit grinsen, aber vermutlich hatte je recht, denn die beliebtesten Farben waren meist eher schwarz, rot oder weiß, wobei ein weißes Kleid bei ihren Tattoos auch sicherlich gut aussehen könnte, doch Kamila hatte für sich schon beschlossen, genau diese zu kaschieren, um nicht zu sehr aufzufallen. Es wäre eine Schande, wenn die Polizei den Spaß vorzeitig beenden würde.
      "Magst du mir aus dem Kleid helfen?", verführerisch blickte die Frau zu dem Blonden, ehe sie von dem Hocker stieg, um in Richtung der Umkleide zu gehen. Da die Verkäuferin unterwegs war und das Kleid einen Reißverschluss am Rücken besaß, musste Kamila geholfen werden und sicherlich würde Anthony sich nicht die Gelegenheit nehmen lassen, ihr wieder näher zu kommen. Sie wollte nur seine Finger an ihrer Haut spüren, das war einfach schon viel zu lang her..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Kamila gefiel dieses Kleid durch und durch, was er nur zu gerne beobachtete, denn sie war mit dem Ansehen des Kleides noch gar nicht fertig gewesen. Mit seiner Zustimmung hatte sie sich wieder weg gedreht, sah sich das Kleid in verschiedenen Posen an und hatte ihr Bein aus dem Schlitz des grünen Kleides rausgucken lassen, was die Tattoos nur weiter in Szene setzte und genau das hätte der Blonde doch belächelt, wenn ihm gerade nicht ein deutlicher Faktor dafür auffiel, was nicht sonst noch alles die beiden auf dem Ball aufliegen lassen könnte. Er zog für den Anbruch einer Sekunde die Brauen zusammen, als würde er darüber wirklich nachdenken müssen, doch Kamila waren die Tattoos doch sicherlich selbst bewusst, wie auch immer sie deren Sichtbarkeit verhindern will, wenn das Kleid denn doch genau das herausforderte. Das Kleid war für sie geschaffen gewesen, weswegen es aber auch gar nicht erst in Frage kam, dass sie dieses nicht in irgendwelch andere Hände vergeben würden, selbst wenn das Kleid auf eine andere Veranstaltung warten müsste. Aber es war dieses Kleid, das Problem mit den Tattoos war den beiden doch auch bewusst, Kamila würde sich wohl schon etwas einfallen lassen. Man zwinkerte ihm zu, da hatte er sich gespielt kurz ans Herz gefasst, als würde genau dieses solch eine Geste nicht überleben können, doch mit den Worten der Frau hatte das Gespiele zumindest für ihn ein kurzes Ende gehabt, denn es musste noch etwas passendes für ihn gefunden werden. Es waren Hemden in der selben Farbe auf Lager da, doch ihr fiel wohl noch etwas besseres ein, weswegen sie sich auch schon eilig auf die Suche begab. Anthony sah ihr nur verwirrt hinterher, bevor er grinsen musste, ja, das Verhalten war ganz süß gewesen, aber nochmal ansprechen würde er es nicht, sonst würde seine Freundin ihm eine rüberbraten, weil er den falschen Ton verwendete. Kamila war davon überzeugt, dass das Grün auch ihm stehen würde, aber da machte er sich gar keine Sorgen, denn es stand ihr furchtbar gut, da war alles andere schon egal gewesen.
      Sie bat ihn auch schon, sich mit in die Umkleide zu begeben, um ihr beim Ausziehen zu helfen. Sowas ließ er sich nicht zwei Mal sagen, nahm deswegen die Beine in die Hand und huschte mit ihr hinter den weißen Vorhang, um gleich an ihrem Rücken nach dem Reißverschluss zu sehen. Seine freie Hand legte er auf ihre Schulter, strich mit dem Daumen über diese, solange die andere Hand mit dem Runterziehen beschäftigt war. Die Zeit war damit aber viel schneller vorbei, als er es überhaupt lang ziehen konnte und so gab er ihr nur noch die Hälfte da vorsichtig rauszuschlüpfen, bevor er es ordentlich aufhing und wieder aus dem Vorhang hervor kam. Die Verkäuferin war sogleich auch schon da gewesen, hatte sich erst um den Anzug gekümmert, doch sie wollte noch nach den passenden Hemden suchen, aber diese waren vielleicht gar nicht erst nötig gewesen, wenn er sich die Farbe ansah. Er ließ die Verkäuferin jedoch trotzdem suchen, vielleicht wäre sie mit einer weiteren Runde nicht so nervös, aber wer wüsste das schon. Eher lief er dieses Mal in die Umkleide, um sich auch gleich ans Umziehen zu machen. Es hatte mehrere Schichten besessen, da konnte sich die Brünette schon an einem passenden Jackett freuen wenn es ihr im Kleid mal frierte, denn es konnte dem Blonden schnell zu viel werden. Kaum hatte er diese jedoch angehabt, kam er schon hervor, um sich im Spiegel noch die Fliege zurecht zu machen. Sein Grinsen sagte schon alles aus, denn es ging ihm nur darum, dass es zu seiner Freundin passte, aber es passte sogar zu ihm selbst. Damit drehte er sich auch schon um, um auch die Meinung seiner Freundin zu wissen. ".. Oder soll ich lieber doch auf klassisch umsteigen? "
    • Kamila Kayla Redstone
      ______________________________________

      Aus Sorge, sie könnten vielleicht nicht ganz damit zufrieden sein, was ihnen die Verkäuferin bringen würde stieg Kamila zwar aus ihrem Kleid wieder heraus, nachdem sie die Hilfe ihres Mannes in Anspruch nahm, sie zog aber den für Kundinnen vorgesehenen Morgenmantel über ihre Unterwäsche, um sich diesen umzubinden und wieder raus zu treten. Falls Anthony etwas anderes eher zusagen würde, würde sie auch gleich schon in ein anderes Kleid steigen können, ohne sich großartig wieder ausziehen zu müssen, denn es sollte nicht nur ihr gefallen, der Mann sollte sich dort drin wohl fühlen, dafür würde Kamila schon sorgen.
      Die nette Verkäuferin kam auch schon mit einem.. Grünen Anzug wieder, eine sehr interessante Wahl, aber da würde sich die Brünette überraschen lassen und wechselte deshalb mit Anthony den Platz, damit er sich anziehen und sie sich setzen könnte. Das Sofa war mit einem weichen Stoff überzogen, der ein wenig das nackte Bein kitzelte, aber nach einigen Augenblicken hatte sich auch Kamilas Haut daran gewöhnt und sie konnte sich entspannt zurück lehnen. Ihre Verwunderung über dieses Teil war ihr anzusehen, als der Blonde aus der Kabine stieg und sich vor dem Spiegel noch die Fliege richtete. In dem Moment hatte die Brünette Zeit gehabt ihn von hinten zu mustern, um seinen knackigen Hintern zu mustern, dann drehte er sich auch schon um. Es.. War der gleiche Grünton, es saß perfekt.. Und noch dazu war der Anzug nahezu perfekt. Die Frau runzelte ein wenig die Stirn, um etwas zu finden, was sie gerade noch auf dem Bügel gestört hatte, aber es gab nichts, was ihr nicht zusagen würde. "Ich finde es erstaunlich gut", stellte sie fest und erhob sich von der Couch, um an ihren Freund näher zu treten. Sie deutete ihm an, sich umzudrehen, damit sie ihm den Kragen hinten noch richten konnte. "Es steht dir vielleicht ein wenig.. Zu gut". Sie grinste, ihre Gedanken waren ein wenig.. Schmutzig.. Das war schon das passende Wort dafür, aber sie hatte schon eine Schwäche für den Mann, als er in seiner Uniform gestanden hatte, jetzt in diesem Anzug sah er noch besser aus. Sie drehte sich dennoch wieder zu der Verkäuferin.
      "Wir brauchen noch passende Masken..",sprach Kamila auch schon und überrumpelte die Frau fast, als sie mit einiger Hemdauswahl rein kam. "Irgendetwas Bestimmtes?". "Überrasch uns". Wieder war dieses Funkeln in den Augen der Verkäuferin zu sehen, bevor sie wieder verschwand, um weiter zu suchen, da widmete sich Kamila wieder dem Spiegel zu, um den Mann durch diesen noch einmal zu mustern. "Ich würde auch bei dem weißen Hemd bleiben.. Alles andere könnte.. Verkleidet aussehen". Sie schmunzelte. "Wie fühlst du dich?", das war eigentlich die viel wichtigere Frage. "Soll ich lieber nach einem anderen Kleid sehen, oder bist du zufrieden? Ich meine.. Ich würde es für dich tun.. ". Sie würde sich für ihn auch noch einmal neu orientieren, aber die Farbe war einfach der Hammer und damit würden sie definitiv alle Blicke auf sich ziehen! Da gab es kein Wenn und kein Aber, doch dafür musste die Performance der beiden gut sitzen. Ob sie ein wenig dafür üben sollten? So einen Arschloch-Anthony würde Kamila schon ganz gerne kennenlernen, wenn sie ehrlich war.

      _____________________________
      f1eea1e5a500978a113d65e4aba98e62.jpg
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lucy-chan ()

    • Kamila selbst fand den grünen Anzug an dem Blonden auch gut, sogar besser als sie vorhin noch bei dem Kleidungsstück am Bügel dachte, so schmunzelte auch der Blonde und sah mit einem Blick über die Schulter noch für einen Moment nach, ob der Anzug ihm am Rücken nicht zu eng war, doch dem schien nicht so sein. Seine Finger zupften noch ein wenig an der Weste, die er bereits ein weiter runter zog, da diese eine ihm störende Falte aufwies, die er beseitigen musste. Sie war bereits zu ihm gekommen, hatte ihn gebeten sich umzudrehen. Er drehte sich wieder zum Spiegel, nur um dabei zusehen zu können wie sie ihm noch den Kragen richtete. Seine blauen Augen wanderten jedoch schnell wieder zum Morgenmantel, wenn sie das wunderschöne Kleid noch anhätte, hätte sicherlich auch niemand etwas gegen gesagt. Der Eindruck vom grünen Stoff blieb ihm jedoch, er konnte sich bereits Kamila in diesem neben sich vorstellen, wie sie in ihrem Aufzug in ihre Rolle schlüpften. Durch den Spiegel erkannte er recht schnell, dass sich seine Freundin noch zu einer zweiten Person umdrehte, zu welcher auch Anthony rüber blickte, um mit gerunzelter Stirn den Haufen von Hemden zu mustern, sie waren in verschiedenen Grüntönen, es blitzten jedoch auch schwarze Hemde auf, die sie aber laut Kamila nicht weiter brauchten.
      Die Verkäuferin machte sich auf die Suche nach passenden Masken, da konnten sie wieder für einen Moment ihre Zweisamkeit genießen. Sie erzählte ihm, dass ein Hemd in einem weiteren neuen Ton ihn verkleidet aussehen ließ, doch das stimmte ja teilweise auch. Das weiße Hemd blieb jedoch auch für ihn lieber, deswegen hatte er sich auch schon zu der Brünetten gedreht, um sie besser im Blick zu haben. Sie fragte, wie er sich denn überhaupt in diesem Anzug fühlte und fügte sogleich hinzu, dass sie sich auch ein anderes Kleid holen konnte, wenn er sich denn nicht mit dem Grün zufrieden stellen ließ, aber da nahm er schon ihre Hände in seine und schüttelte ganz doll mit dem Kopf, denn ein anderes Kleid kam gar nicht mehr in Frage, es musste auch gar nicht erst in Frage gestellt werden. " Ich fühle mich wohl, keine Sorge.. Du darfst die funkelnden Augen behalten, ich würde töten, um dich nochmal im Kleid zu sehen. " Ihre Hände hob er für einen Moment an, jedoch auch nur um die wenigen Zentimeter zwischen ihnen überbrücken zu können und ihr einen Kuss auf die Lippen geben zu können, weswegen er wieder grinsen musste. Mit seinen Worten hatte er sich selbst in der nächsten Frage befunden, denn solange brauchte man vermutlich nicht, um sich Masken auszusuchen. " Soll ich mich näckig machen, oder willst du uns beide nicht noch lieber in den Masken sehen, um hundert Prozent sicher zu sein? ", fragte er auch gleich, löste seine Hände von ihren. Die freien Hände nutzte er für einen Moment dafür, sich das Jackett auszuziehen, welches er auch schon zum Test über Kamilas Schultern warf. Er wollte sehen, wie es denn an ihr aussah, denn den letzten Partys zufolge landete diese Jacke beim Rauchen sowieso wieder bei der Brünetten. " Wenn dir dort noch kalt wird.. steht dir das Jackett sogar auch noch. "
    • Kamila Kayla Redstone
      ___________________________________________________

      Es war hervorragend, dass sich Anthony in dem Anzug wohl fühlte, denn auch wenn Kamila dazu bereit war sich ein neues Kleid rauszusuchen, in ihrem Hinterkopf würde die ganze Zeit dieses grüne Wunder weiterhin präsent sein. Es war etwas anderes, es war einfach sie, in einem Kleid, wenn sie selbst designen würde, dann wäre auch genau das etwas, was sie gerne der Welt präsentieren wollen würde. Aber in der Aussage des Mannes steckte noch etwas anderes, denn er sprach davon, dass er töten würde, um sie noch einmal im Kleid zu sehen. Ein schelmisches Grinsen bildete sich schnell auf den roten Lippen, während Kamila zu dem Mann nach oben sah, doch bevor sie darauf etwas entgegnen konnte spürte sie auch schon seine Lippen, wie sie sich auf ihre legte. Sie seufzte zufrieden, den Kuss hatte sie gebraucht, auch wenn es nur ihr Unterbewusstsein gewusst hatte, nicht sie selbst. "Du solltest aufpassen, was du sagst", entgegnete die Frau auch schon nach dem Kuss, das Grinsen war wieder auf ihren Lippen zu sehen. "Sonst fordere ich dich wirklich dazu auf, jemanden umzulegen". Das war etwas, womit die Brünette keinerlei Probleme hatte, für sie war der Tod und vor allem Morden etwas natürliches an sich und so wie sie ihren Freund einschätzte, hatte auch er inzwischen keinerlei Probleme damit. Vielleicht würde er ein Problem damit haben, jemanden unschuldigen umzubringen, aber das würde sie ihm auch noch antrainieren.
      Ihre Gedanken wurden mit dem Stoff unterbrochen, der um ihre Schultern gelegt wurde. Sofort griffen Kamilas Hände danach, um sich das Jackett noch ein wenig weiter zu ziehen, damit es nicht ausversehen zu Boden fallen würde, ehe ein Lächeln auf ihren Lippen erschien. "Ich hätte es mir so, oder so gekrallt", gab sie es zu und schüttelte ein wenig belustigt den Kopf. "Aber ich habe eine deutlich bessere Idee.. und dafür musst du nicht töten". Sie gab Anthony die Jacke wieder in die Hände zurück, sich auf den Weg zu der Umkleide zu machen. "Noch nicht..jedenfalls..", sprach die Brünette aber noch einmal und drehte sich zu dem Mann zurück, um ihn kurz zu mustern und ihm zuzuzwinkern. Ihre Hände griffen nach dem gebundenen Gürtel, um ihn langsam zu öffnen, ehe sie dann doch noch hinter dem Vorhang verschwand. Kamila wollte das Kleid noch einmal überziehen, um sich neben ihre Begleitung hinzustellen und sich beide im Spiegel anzusehen. Es würde quasi die Generalprobe sein, die beide Kleidungsstücke zusammen zu sehen, ob es denn zusammen auch gut aussehen wird.
      Einen Moment hatte sie gebraucht, dann trat die Frau aus der Umkleide raus, um mit dem Kleid zusammen an den Spiegel zu treten. "Wärst du so freundlich?", sie hielt ihrem Mann den Rücken zu, damit er den Reißverschluss wieder schließen konnte, da kam auch die Verkäuferin wieder angeeilt. "Okay.. Ich habe nachgedacht ..und mir einige Möglichkeiten ausgedacht", sie kam mit mehreren Masken in den Händen zurück, ehe ihre Augen auf das Paar fielen. "Wow.. Sie.. sehen wirklich gut aus". Es klang ein wenig , als hätte sie es selbst nicht glauben können, aber dann riss sich die Frau zusammen und trat an den Spiegel. "Ich habe etwas verspieltes rausgesucht, um ein wenig Romantik in das Kleid zu bringen.. Das haben wir in Rosé, weiß und schwarz". Sie hielt dem Paar zwei Masken hin, die mit ihrer Spitze sehr verspielt wirkten. Eine davon war für Anthony, die andere für Kamila, aber was die Farbe anging, war sie sich nicht sicher. "Wir probieren es einfach aus, welche Farbe am besten passt?", sie widmete sich zu dem Blonden, um seine Meinung zu hören.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Man riet ihm dazu, dass er mit seinen gewählten Worten aufpassen sollte und mit dieser Bemerkung war auch ihm richtig klar geworden, warum es denn so sein sollte. Er sprach schließlich mit der schwarzen Witwe, wenn auch genau diese seine Freundin war, sie hatte gerne zwischendurch ihre Beweise für ausgesprochene Worte gehabt. Sie würde ihn hier sofort dazu herausfordern können, weil sie nicht anders wieder in das Kleid steigen würde, doch da war wieder die Frage, wie sehr sie doch selbst auf dieses Kleid verzichten könnte. Es würde aber nichts daran ändern, dass er dafür noch jemanden umbringen müsste, so grinste er nur, als wäre er gerade von der Brünetten erwischt worden, denn so wirklich fieberte er gerade nicht darauf hin, so schnell wie möglich jemand neuen auf seiner Liste zu haben.
      Anthony beobachtete, wie sie selbst den Stoff näher an sich und an den richtigen Platz zog, sie würde sich so oder so dieses Jackett an sich nehmen, ob er es nun selbst wollte oder nicht und da lachte er, denn sie hatten dieses Thema bereits mit seinen Klamotten gehabt, auch wenn er ihr diese immer wieder gerne reichte, sie sah darin viel zu süß aus. Nur aussprechen tut er es nicht so oft, schließlich will sein böses Mädchen böse sein, schon gar nicht will sie als süß bezeichnet werden.
      Kamila hatte eine bessere Idee, die man mit keinen Mord in Verbindung setzen musste, da hob auch Anthony kurz die Braue, um sogleich auch schon sein Jackett wieder entgegen zu nehmen und sich dieses wieder anzuziehen. Sie verschwand wieder hinter dem weißen Vorhang, während er diesen Stoff weiterhin verwirrt betrachtete. Ihm war es jedoch auch schon wieder klar geworden, was sie denn überhaupt meinte, nachdem sie ihn auch schon nach seiner Hilfe für den Reißverschluss am Rücken fragte. Sofort kam er ihr zur Hilfe und zog am Reißverschluss, betrachtete sie jedoch währenddessen lieber weiterhin durch den Spiegel. Er versuchte seinem Glück keine Mimik zu verpassen, doch trotzdem erhoben sich die Mundwinkel immer wieder unkontrolliert bei dem Gedanken, dass man die hübsche Frau so sehen würde, an seiner Seite. Die Hände waren von ihrer Haut weg, als er zu der Verkäuferin blickte und sogleich auch schon lieber zu den Masken, die sie mit ihrem Erscheinen mitgebracht hatte. Sie wollte Romantik in das Kleid mit einbringen, zumindest versuchen, denn die Wirkung konnte auf die beiden eine ganz andere sein. Anthony hatte jedoch lieber zu den beiden im grünen Ton geblickt, während die beiden Frauen sich austauschten, nur um seine Vorstellung noch weiter zu verstärken, denn sie sahen wirklich gut aus. Es machte die Sache nur noch spannender zu wissen, dass sie sich nicht mal selbst spielen werden. Er wurde von Kamila angesprochen, weswegen er vom Spiegel weg sah, um ihre Augen zu treffen. Sie fragte, ob sie sich nicht durch probieren wollen, da nickte er. Er nahm die Maskenpaare an sich, war jedoch auf einen schnelleren Prozess aus, indem er für sich selbst die weiße Maske ergriff, für Kamila die in Rosé. Er reichte sie ihr, hatte sich schon die weiße Maske dabei vor das Gesicht gehalten, um es mit ihrer abzugleichen.
    • Kamila Kayla Redstone
      ___________________________________________________

      Anthony entschied sich für die weiße Maske, während Kamila die in rosé bekam und auch wenn sie für einen Moment zögerte griff sie zu dieser, um sich diese vor das Gesicht zu halten. Es war.. süß, auch wenn ihrer Meinung nach der Blonde deutlich besser damit aussah, als sie selbst. Es hatte einen gewissen Charm gehabt, sein Gesicht ein wenig zu verstecken, nur die Augen für sich sprechen zu lassen und nicht die anderen fünfzig Muskeln, die für die Mimik im Gesicht zuständig waren. Nun, Kamila hatte die letzten Jahre über immer wieder gelernt, wie sie Menschen anhand ihrer Augen lesen konnte und auch wenn der Mann neben ihr oft genug für sie das offene Buch war, es gab noch immer Momente, in denen sie sich nicht einig war, was er denken könnte. Es gab jedoch einige Blicke seiner Augen, die konnte sie richtig gut deuten, wenn er sie verliebt ansah, zum Beispiel, oder etwas mehr von ihr wollte, als nur einen unschuldigen Kuss, aber das war ihr wohl auch sehr gut anzusehen.
      "Sieht es nicht merkwürdig aus, wenn sie nicht gleichfarbend sind?", fragte die Brünette in den Raum, während ihre Augen durch den Spiegel beide nebeneinander musterten. An sich, wäre es doch langweilig, wenn sie von oben nach unten gleich angezogen wären und es hatte so seinen Charm gehabt, wenn Anthony doch zu der weißen greifen würde, deshalb lächelte Kamila letztendlich und nahm ihre Maske wieder runter. "Ich finde es gut..",verkündete sie aber letztendlich und nickte sich selbst im Spiegel zu, ja, sie war sehr zufrieden mit dieser Auswahl. "Ich brauche noch Schuhe". Dieses Mal widmete sie sich mit ihrem Blick zu der Verkäuferin, die die beiden von der Seite gemustert hatte. Einen Moment hatte sie gebraucht, um festzustellen, dass sie gemeint war, dann nickte sie aber. "Mit Absatz?". "So hoch, wie Sie haben". Kamila schmunzelte ein wenig, es war für sie kein Problem auf hohen Schuhen zu laufen, das hatte sie ihrer vorherigen Karriere zu verdanken. Sie hatte gelernt damit zu tanzen und inzwischen auch zu Schlagen, wenn es notwendig war, außerdem war Anthony doch einen Stück größer als sie, damit hatte sie einen gewissen Spielraum, was die Höhe ihrer Schuhe anging. Die Verkäuferin verschwand um die Ecke, um gleich zwei Modelle zu bringen, in dem gleichen Rosé-Ton der Maske in Kamilas Händen und in einem Grün-Ton, der zu dem Kleid passen würde. Die Brünette probierte jeweils eines der Schuhe an, um mit einem angehobenen Kleid vor dem Spiegel zu sehen. An sich wäre die Farbe fast schon unwichtig, wenn der Schlitz an ihrem Bein nicht wäre, der die Schuhe doch verraten würde und sie wollte perfekt aussehen, sie wollte vor allem die Aufmerksamkeit auf sich und ihren Partner ziehen. Sie sollten sie alle ansehen und neidisch darauf sein, ihr eigenes Leben zu hinterfragen, um sich unsicher zu werden. Psychospielchen waren schon immer ihr Ding.
      "Welche würdest du besser finden?", Kamila blickte wieder zu dem Blonden, denn sie konnte sich nicht wirklich entscheiden, es passte beides gut und durch die paar Zentimeter weniger konnte sie ihm fast schon auf der gleichen Höhe in die Augen blicken, aber auch nur fast.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Seine verschiedene Farbauswahl wurde mit dem Erblicken sofort unter Kritik gestellt, dabei hatte er sie nur zum Anprobieren ihr gereicht, sodass sie gleich zwei Farben zum vergleichen hatten. Schließlich waren die männlichen Masken nur in der Farbe zu unterscheiden, die Form sah zumindest auf dem ersten Blick identisch aus, doch die Maske in rose schien etwas aufregendes zu haben, was er sofort an ihr sehen wollte, ob es nun auch ihre Wahl wurde oder ob sie nicht gleich noch die anderen beiden ausprobieren wollte. Aber sie kam erst gar nicht dazu, sich noch die anderen anzusehen, denn sie fand diese Wahl doch ansprechender als sie überhaupt zuerst dachte, vorallem der Blonde würde sich noch mit zu vielen Farben einpacken, wenn er nicht bei den dreien bleibt, die schon so in seinem Anzug aufzufinden sind. Ihr Kleid war jedoch einheitlich grün, da war die neue Farbe gar nicht so schlecht, vor allem gar nicht der kleine Stein, der von der Maske hing. Sie hatten sich sofort für die beiden Masken entschieden, da fragte die Brünette aber auch schon nach passenden Schuhen, nach welchen man wieder eilig suchte. Sie konnten so hoch sein wie sie konnten, da runzelte Anthony kurz die Stirn, ob man damit überhaupt einen ganzen Abend durchstehen konnte, er hatte zumindest anderes gesehen. Zwischendurch hatte er sogar Schadenfreude dabei gehabt, wie seine damaligen weiblichen Freunde sich selbst versuchten vorzumachen, dass sie gerade nicht innerlich starben, aber scheinbar hatte Kamila selbst kein Problem damit gehabt und selbst wenn, dann würde er sie den Abend lang durch die Gegend tragen.
      Die Verkäuferin war bei den Schuhen recht schnell gewesen, denn sie war nach nur einer kurzen Zeit wieder da gewesen und brachte der Brünetten die Schuhe zum Anprobieren, doch scheinbar fiel ihr diese Entscheidung nicht so leicht, weswegen sie auch die Meinung des Blonden hören wollte. Sie fragte, welcher Schuh von den beiden ihm besser gefiel, da musste er sich selbst nochmal einen Eindruck machen, indem er sich neben sie stellte. Mit den Schuhen hatte sie einiges an Höhe dazu gewonnen, konnte schon fast mit dem Blonden mithalten, weswegen er schmunzelte, daran war er ja gar nicht gewöhnt gewesen. Seine Augen blickten jedoch am Spiegelbild seiner Freundin runter, verengte nachdenklich kurz die Augen, ehe er auf die Schuhe zeigte, die der Farbe ihrer Maske glich. " Nimm die.. Dann lenkt nichts vom Kleid ab. ", sprach er, zuckte aber schon mit den Schultern, denn er hatte nicht wirklich die Ahnung von Schuhen gehabt, als das er von einer Mehrheit sprechen konnte, die genau so wie er emfpinden würde. Letztendlich war es ihre Entscheidung, so hatte er nur kurz seinen Kopf an ihre Schulter gelehnt und ihr selbst zugeguckt, was sie denn zu seiner Meinung sagen würde, schließlich hatte sie sich in den Schuhen drin wohl zu fühlen, auch wenn der Schuhabsatz wohl mehr aussagen kann als die Farbe selbst.
    • Kamila Kayla Redstone
      ___________________________________________________

      Anthony wählte die Schuhe in der Farbe der Maske aus, da blickte Kamila noch einmal an sich runter, um festzustellen, dass er vermutlich recht hatte. Sie stieg aus dem grünen Schuh aus, um den zweiten rosé-farbenden anzusehen, dann blickten ihre Augen auch wieder in den Spiegel, um sich mit den Schuhen zu mustern. Der Mann lehnte seinen Kopf auf ihre Schulter, aber sie musterte lieber zunächst die Schuhe in Kombination mit diesem Kleid, bevor die Brünette ihre Hand hob, um durch das blonde Haar zu fahren. "Du hast recht", stimmte sie zu, sie war sich sicher, dass die Schuhe auch am Besten aussehen würden. "Und die sind wirklich gemütlich", stellte sie fest, auch wenn sie keinerlei Probleme damit hatte hohe Schuhe zu tragen. Ihre Füße waren es gewohnt, diese mussten auch gut zwei Jahre alles in diesen unbequemen Schuhen erledigen, damit gab es keine unbequemen Schuhe mehr, die großartig Schmerzen bereiteten.
      Schuhe waren gewählt, auch die Masken waren gewählt und das Wichtigste trugen die beiden auch noch, da gab es eigentlich nichts mehr, was sie bräuchten, oder? Kamila blickte noch einmal in den Spiegel, um die beiden zu mustern, es sah wirklich gut aus, deshalb lächelte sie auch zufrieden. Sie würden die Hauptattraktion auf dem Ball sein, dessen war sie sich sicher.
      "Ich glaube, es ist gekauft", die Frau blickte kurz nach ihrem Freund, ob er dem zustimmen würde, aber etwas anderes lenkte ihre Aufmerksamkeit auf sich, denn ihr Handy gab einen Laut von sich. Mit sen hohen Schuhen lief sie zu dem Sofa rüber, auf dem ihre Tasche noch lag, um sich das Handy aus der Tasche rauszukrammen. Mike meldete sich, er wollte wissen, wo seine Schwester war und was sie tat, denn sie war nicht am Arbeiten, da schnaubte sie belustigt. "Mein Bruder spioniert uns schon nach", Kamila lachte. "Als würde er Angst haben, wir könnten durchbrennen und ihn im Stich lassen mit Ruby". Sie rief ihn nicht zurück, darauf hatte sie keine Lust, stattdessen schrieb sie dem Mann, das sie beschäftigt war. Bevor ihr Handy jedoch verschwand erblickte die Frau noch eine andere, viel interessantere Nachricht. "Antoin kommt morgen", verkündete sie mit einem breiten Grinsen auf den Lippen. "Er hat spontan beschlossen uns einen Besuch abzustatten, um meinen Drachen nachzustechen". Herrlich.. Wieder einmal eine Möglichkeit sich von der Arbeit abzuhalten, denn auf genau diese hatte die Frau zur Zeit nur wenig Lust. Vielleicht lag es einfach daran, dass nicht viel los war, dass ihr wieder etwas Aktion fehlte, denn der Spanier von gestern war auch nicht wirklich aufregend gewesen. Ihre Augen blickten zu dem Blonden. "Soll ich ihm schreiben, dass du auch willst?". Sie hatte an dem Abend gefragt, an dem sie mit Ruby zusammen was getrunken hatte, aber da gab es keine offizielle Antwort des Mannes und vielleicht.. wollte er auch keine weiteren Tattoos, wer wusste es auch schon?
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Benutzer online 1

      1 Besucher