[2er RPG] No Good For You

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Er brauchte gar keinen zweiten Zug von der Zigarette zu nehmen, denn lieber hatte er wieder das Handy aus der Hosentasche gezogen, um gleich die erhaltene Nachricht auf dem Display zu prüfen. Die Brünette hatte sofort geantwortet, was ihn mit Verwunderung zückte, schließlich war sie doch noch bei Ruby am Trinken gewesen. Das bewährte sich aber als Lüge seinerseits, denn sie hatte den kleinen gemeinsamen Abend mit der Kurzhaarigen schon beendet und hatte eigentlich erwartet, dass sie den Blonden im Schlafzimmer erwarten könnte. Aber es war leer gewesen und damit stellte sie sich die Frage, wo er denn nun steckt, wenn er gerade nicht auf die Ankunft seiner Herzensdame wartet. Mit einem schüttelnden Kopf hatte er schmunzelnd die nächsten Worte geschrieben, um ihr die nächsten Minuten ohne hin zu vereinfachen. >> Ich bin sofort bei dir << Damit verlief sein Blick sich auf den Glimmstängel in der Hand, den er mit einem Seufzen ohne weiteres in den Aschenbecher schnipste. Sein Stressabbau konnte warten, anders als seine Freundin, denn sein Handy hatte sich wieder mit einem Vibrieren gemeldet. Bei ihr drehte sich alles und sie brauchte ihn gerade bei sich, das ließ er sich auch nicht zwei Mal sagen, er hatte bereits die Tür ins Innere geöffnet. Anthony eilte jedoch nicht sofort zu den Treppen, machte noch eine Abzweigung in der Küche, um ihr gleich Wasser bringen zu können. Denn wenn er nur wüsste, wie viel sie gerade nur schon intus hat, würde er kein zweites Mal von ihrer Seite verschwinden, um ihr etwas zu holen. >> Ich bring dir Wasser, warte nur noch einen Moment.. Dann bin ich da << Damit ergriff er eine Wasserflasche im Kühlschrank und ein Glas aus dem Schrank, um auch schon den Weg zu ihrem Zimmer aufzunehmen.
      Anthony sah sich nur noch in der Gegend um, ob er nicht auch gleich Ruby entdecken würde, aber darauf lag seine Konzentration gerade nicht. Er brauchte auch gar nicht erst an die Kurzhaarige denken und mit den beiden Männern musste er gar nicht anfangen, doch trotzdem schwirrten alle drei in seinem Kopf herum. Aber er brauchte sich nicht sorgen, denn sie brauchte gerade nur ihn bei sich. Einzelne Treppenstufen hatte er deswegen bei Gehen übersprungen, um sie auch nicht länger warten lassen zu müssen. Umso schneller konnte er damit auch die Türklinke hinunter drücken, um seine Freundin zu erblicken. Sie sah niedergeschlagen aus und auch wenn er nicht wollte, so musste er lächeln, denn es war wie erwartet. " Ach Prinzessin.. ", waren seine gewählten Worte auch schon gewesen, doch er stellte erst die Wasserflasche mit dem Glas auf den Nachttisch, um ihr auch schon beizustehen. Seine Hand glitt ihr über den Kopf, um sie zu betrachten. " Hast du schon so viel getrunken? "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Ihre Augen hielt kamila geschlossen, bis sie eine Nachricht auf ihr Handy bekam. Kurz blickte sie drauf, Anthony wollte sofort bei ihr sein, da schnaubte sie belustigt. Sofort hieß jetzt, aber er war bisher immer noch nicht bei ihr. Sie beklagte sich über den Schwindel und schrieb ihm gleich noch, dass sie ihn bräuchte, er wollte ihr Wasser holen, da legte sie mit einem breiten Schmunzeln das Handy aufs Bett, um die Augen wieder zu schließen. Womit Kamila ihren Freund verdient hatte? Um ehrlich zu sein wusste sie es selbst nicht, denn wenn man sich ihre Beziehung genauer ansah gab sie ihm nichts, was man seinem Partner normalerweise gab, oder nicht? Sie kommandierte ihn herum, verlangte ständig Sachen und wurde zickig, wenn er etwas gegen ihr Wort sagte, jedenfalls sah es gerade nur so in ihrem Kopf aus. Mit dem steigenden Alkoholpegel stiegen auch die negativen Gedanken, welche die Positiven immer weiter nach hinten verdrängten, als wäre genau das die Wahrheit.
      War sie überhaupt eine gute Freundin? Sie stand ihm eigentlich doch auch nie bei.. Selbst nachdem sie sich gestritten hatten und Anthony lebensgefährlich verletzt wurde saß Kamila nur in der Ecke und tat nichts anderes, als ihre Tränen zurück zu halten. Sie hielt weder seine Hand, wenn es ihm schlecht ging, noch war sie in irgendeiner Weise für ihn da. Sie war egoistisch.. Egozentrisch..
      Die Tür wurde geöffnet und mit dem Öffnen der Augen erblickte die Brünette den Mann ihrer Träume. So kitschig es auch klang, sie träumte oft von ihm und seinem Lächeln, welches er ihr auch jetzt gab. "Du bist spät dran", murmelte sie schon, als er sie Prinzessin dachte und versuchte ihr Schmunzeln zu verbergen, zurück zu halten, es gelang ihr aber nicht wirklich. Sie versuchte mit ihren Augen seinen Bewegungen zu folgen, was aber nur schwer zu machen war, letztendlich bewegte sich Anthony auch nicht mehr und mit seiner Hand an ihrem Kopf wanderte genau dieser ihm entgegen, um sich einfach an ihn anzulehnen. "Ich habe nicht viel getrunken", gab die Brünette zu und schloss ihre Augen, die Wärme, nach der sie sich gesehnt hatte kam ihr wieder entgegen. Sie konnte auch klar sprechen, ohne irgendwelche Probleme, sie hatte wirklich nicht viel. "Aber ich habe es ein wenig zu schnell runter gekippt.. Weil ich den Abend hinter mit haben wollte.. Und jetzt dreht sich alles". Kamila seufzte, aber der Mann war ja endlich neben ihr und stand ihr endlich bei, warum konnte sie nicht immer für ihn da sein?
      "Ich bin eine schreckliche Freundin", stellte sie doch kurz darauf fest, sie wagte es mich die Augen wieder zu öffnen. "Ich lasse dich alleine den Abend und dann verlange ich noch von dir, dass du sofort her kommst.. Warum machst du das? Du bist doch nicht mein Bediensteter.. Du hast doch ein eigenes Leben".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Schnell kam Kamila zu ihren Worten, dass er zu spät dran war, da rollte er bereits mit seinen Augen. Doch es war als Spaß, als ein kleines Rollenspiel gedacht, als welchen sein Lächeln es entpuppte, denn dieses konnte er nicht von seinen Lippen nehmen. Sie war mit Alkohol intus nunmal anstrengender, doch es war nicht schwer für ihn trotzdem in ihrer Nähe zu bleiben, schließlich blieb ihr Schmunzeln nicht lange vor ihm versteckt. Sie wussten schon einander zu bändigen, in egal welchem Zustand es doch war, da war auch das keine weitere Herausforderung für beide, auch wenn es vor allem für Kamila so scheinen könnte. Es war aber nicht zu ihrer Wahl, es war die Selbstständigkeit dessen, was sie gerade versuchte in eine negative Stimmung hineinzuversetzen. Trotzdem war sie dabei gewesen, seine wenige Nähe zu genießen, von welcher er sich kurz entziehen musste. Die Hände brauchte er für das Glas, in welchem er im nächsten Moment Wasser einfüllte. Damit ging er selber schon zu Boden, reichte ihr das Glas, um den freien Arm schon um sie zu legen. Anthony könnte sie niemals alleine lassen, wenn sie an die ganze Welt und an sich zweifelte, vorallem das zweite war für ihn so schlimm gewesen. Wenn er ihr voll und ganz trauen konnte, dann konnte sie es auch selbst, nur blieb für diesen Gedanken gerade kein Zeit. Sie hatte nicht viel getrunken, nur hatte sie dem Getrunkenen nicht genug Zeit gegeben und bekam damit die volle Wucht des ganzen Alkohols zu spüren. Er seufzte nur, denn sie wollte die Zeit schnell vergehen lassen, um die letzte Zeit vor dem Schlafen noch mit ihm zu verbringen, natürlich war dies nur noch zu einem Teil möglich, denn sie kümmerten sich um ihre Melancholie, die nicht lange auf sich warten ließ.
      Sie erzählte, was für eine schlechte Freundin sie doch wäre, ohne es selbst zu bemerken, hob er seine Brauen und jemals einen Moment in Erinnerung führen zu können, wo er selbst so denken könnte. Anthony wollte ihr in die Augen sehen, es erwies sich aber als schwierig, denn sie hatte ihre geschlossen. Deswegen lief sein Blick zur Wand vor ihnen, nur um sich auch an dieser seine Freundin vorzustellen. Sie solle ihn rumschickaniert haben, da schüttelte er nur innerlich den Kopf, warum fühlte er denn nicht so? Sie fragte bereits, warum er sich sowas nur von ihr gefallen ließ. Sein Herz kannte die Antwort schon, und so wussten es auch seine Lippen. " Aber wenn mein eigenes Leben alles dafür opfern will, den Rest seiner Zeit mit dir zu verbringen.. Dann hat es sich etwas vorgenommen, wo ich nicht anders kann, als es als das Richtige anzusehen. " Er sprach in einem ruhigen, entspannten Ton mit ihr, um damit nicht vielleicht noch einen Effekt bei ihr auszulösen, um ihr die Panik aus dem Kopf zu streichen, denn diese brauchte sie gar nicht haben. Es war alles in Stein gemeißelt gewesen. Seinen umgelegten Arm nahm er nun, um mit dem dazugehörigen Handrücken über ihre Wange zu fahren.

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    • Kamila Kayla Redstone
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      Er hatte sich nicht viel Zeit gelassen, bevor Anthony auf ihre Frage antwortete, warum er sich von ihr so rumkommandieren ließ. Die andere Frage, die sich Kamila stellte war tatsächlich, warum sie ihn überhaupt ständig dirigierte und ihm sagte, was er zu tun und zu lassen hatte. Wenn sie damit aufhören würde, würde er gar nicht die Möglichkeit zu haben, nach ihren Regeln zu parieren.. Doch seine Antwort ließ ihr Herz für einen Moment wirklich schmelzen. Sein Leben wollte seine ganze restliche Zeit bei der Brünette bleiben.. Mhmm.. Da war sie sofort Feuer und Flamme für diese Idee, ohne wenn und aber und vor allem ohne großartig darüber nachzudenken. Wenn man es so sah, dann hatte sich ihr Leben genau für das Gleiche entschieden, nachdem sie das erste Mal in seine Augen geblickt hatte. Das war so ein wundervoller Moment, wenn sie daran zurück dachte.
      Kamila seufzte und öffnete ihre Augen, um auf das Oberteil zu sehen, an welchem ihr Kopf gelehnt war. Sie erblickte das Glas in ihren Händen, wie war es überhaupt dahin gekommen? Hatte Anthony es ihr gereicht? Lange überlegte sie nicht, nahm stattdessen einen Schluck daraus, bevor es die Brünette auf dem Boden abstellte. Sie kuschelte sich sofort wieder an die Seite des Mannes, um ihn ja nicht von sich weichen zu lassen. "Ich kann es ja schon irgendwie verstehen", sprach sie und seufzte noch ein Mal. "Aber ich? Ich meine.. Guck mich mal an." Um diese Worte zu verdeutlichen blickte Kamila nach oben, um den Mann anzusehen, um ihm die Möglichkeit zu geben sie anzusehen. "Ich bin die schwierigste Person auf der ganzen Welt! Heute mag ich dich noch und morgen kann ich genervt von der ganzen Welt sein, ohne einen erdenklichen Grund". Ja, selbstkritisch konnte Kamila gut sein. "Ich bin nicht einmal in der Lage dir einzugestehen, dass ich dich liebe.. Oder gar mir.. Ich kommandiere dich herum und bin das größte Arschloch, in der Weltgeschichte.. Mein Gott.. Ich habe dich sogar in mein Bett gelassen, obwohl ich ganz genau wusste, dass es für dich mehr sein wird, als nur Sex.. Ich habe es in Kauf genommen dich zu verletzen.. Das ist.. Doch absurd!". Noch absurder war die Tatsache, dass Kamila nicht einmal eine Sekunde über ihre Worte nachdachte. "Es.. Ist für mich definitiv nicht mehr nur Sex.. Aber.. Der Weg bis hier hin.. Du.. Hast dir wohl die schwierigste und vor allem kaputteste Person der Welt ausgesucht".
      Kamila seufzte, ehe ihr Kopf sich wieder sofort an Anthony anschmiegte, damit sie seine Wärme wieder spüren konnte. Tränen wollten ihr in die Augen steigen, aber wegen so etwas weinte sie doch nicht! "Ich glaube, ich werde es selbst in zwanzig Jahren nicht verstehen, Anthony..". Da war doch ein kleines schmunzeln zu sehen. "Aber ich will dich nicht verlieren".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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      Für einen Moment stoppte er seine Streicheleinheit an ihr, sein Handrücken blieb an ihrer Wange stehen, um ihren Worten besser lauschen zu können. Sie hatte Verständnis gehabt, wobei er einen Moment genau dafür brauchte. Sie hatte Verständnis, also warum blieben sie weiterhin am Punkt stehen, wo sie nicht weiterkommen würden? Denn sie ist ihrer Zweifeln verfallen, es bräuchte vermutlich eine gewisse Weile bis genau das überstanden ist, wenn eine Runde Schlaf nicht noch besser wäre, um diese Zeit zu überbrücken. Aber darauf kam er noch nicht, er müsste ihr erst zuhören, denn vielleicht musste sie etwas loswerden, was sie sich nüchtern nicht traute zu erzählen. Deswegen war er geduldig mit ihr, genau so wie zu jeder anderen Zeit auch, solange nicht seine eigene Impulsivität ansprang. Hier war es jedoch nicht möglich, denn er hatte sich auf ihre Sorgen eingelassen, wollte ihr bei diesen genau zuhören, um ihr auch gleich jeglichen Kummer vom Herzen zu nehmen. Ihm war so auch wichtig zu wissen, wofür das folgende Aber stand, denn sie versuchte sich bereits selber noch weiter runterzumachen. Es war ihr unverständlich, wie er so jemanden wie sie für sich und sein Herz aussuchen konnte, wie er über all jene Dinge hinweg sah, über die er gar nicht bescheid wusste, vielleicht auch schon mit der Zeit verdrängt hatte, um sich selbst keinen Schaden zuzufügen. Er dachte nicht daran, wie es damals zwischen ihnen war, was für unterschiedliche Absichten sie hatten, so war es für ihn nur möglich, diese Worte für sich wegzuatmen. Was sollte er mit diesen tun, wenn sie schon Monate alt waren, nicht mehr aktuell, nicht mehr zu ihrer Bindung zueianander passten, zu ihrem Vertrauen. Sie hatte ihm zuvor gesagt, er soll sie angucken und selbst bis zu diesem Moment hatte er ihre Bitte vollzogen, er hatte ihr wieder gehorcht, doch zu einem anderen Grund. Er suchte nach den Fehlern an ihr, die sie selbst in sich sah, aber warum waren sie nicht für ihn zu sehen? Vielleicht hatte er sich die schwierigste und kaputteste unter all der Auswahl ausgesucht, doch es ließ sich auch gar nicht erklären, warum sie immer noch so perfekt für ihn war.
      Er schmunzelte nur, als er darüber nachdachte, dass sie ihm ihre Liebe auch in den nächsten zwanzig Jahren nicht beichten könnte, sie würde nicht verstehen, wie es geht - und vielleicht wird es auch so sein, und doch würde er sie für beide gemeinsam lieben. Trotzdem wollte sie ihn auf keinen Fall verlieren, da bildete sich ein sachtes Schmunzeln bei ihm. " Selbst wenn ich mir die kaputteste Frau ausgesucht habe, jemanden, der mir die Liebe nicht gestehen kann.. Dann werde ich die nächsten zwanzig Jahre bei dir sein, und noch viel länger, um dich zu reparieren,.. um dich verstehen zu lassen, was Liebe ist. " Seinen Kopf lehnte er vorsichtig an ihr eigenen, war aber bedacht, dass er ihr keinen Druck auf ihren Schwindel gab. Er sah wieder nach vorn, schloss nur für einen Moment die Augen. " Erzähl mir jeden einzelnen deiner Fehler, jede einzelne Absicht mich zu verletzen.. Und lass mich dich trotzdem lieben. " Ihre Fehler brauchte er nicht wissen, es war metaphorisch gemeint, denn nichts davon würde ihn ändern können, weder ihn an sich oder seine Liebe zu ihr. So war es auch nur eine Qual, sie an dem Alkohol zerbrechen zu sehen, er musste ihr den Weg da raus zeigen. " Und egal wie grässlich du dich doch selbst gerade findest.. Selbst unter dem schönsten Sternenhimmel, wären meine Augen bei dir.. Aslso kümmer ich mich auch darum, dass mein liebster Stern nicht erlischt. " Seine Augen fanden wieder ihren Weg zu ihr, doch auch nur um an ihr hinunterzusehen, sodass er gute Punkte zum Heben sehen konnte. Dafür brauchte er auch nicht lange, denn beide Arme griffen unter ihr und schleppten sie auch schon wenige Zentimeter höher auf das Bett, um ihr den Weg aus ihrem Loch zu zeigen. Dabei war auch egal, dass er das Glas Wasser umstieß. Er zog bloß sein Shirt aus, um es auf der Pfütze liegen zu lassen und machte ihr gleich neues Wasser ins Glas hinein, um es neben ihr auf dem Tisch abzustellen. Anthony legte sich neben sie, um ihr an schon wieder ihre Streicheleinheit zu geben.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Das Bett war weich, einer der Gründe, warum sich Kamila damals genau dieses ausgesucht hatte, aber es war kalt.. Den ganzen Abend, den ganzen Tag über hatte keiner dort drauf gelegen, um es zu wärmen, da wartete die Brünette gespannt darauf, bis sich Anthony endlich zu ihr legte, um sich an seine Seite zu kuscheln. Sie war abhängig von ihm, bereit für ihn alles zu machen, was er nur verlangen würde und genau das war das gefährliche dran, denn eine andere Geschichte hatte genauso angefangen und sehr schlimm geendet, da war die Angst einfach da, es könnte dieses Mal nicht anders aussehen. Natürlich traute sie so etwas Anthony nicht zu, er unterschied sich in vielen Hinsichten von dem Mann, durch welchen Kamila die Person war, die sie heute war.. Sie war unfähig Liebe zu zeigen und es waren Gedanken, die sie sonst nur selten quälen, doch mit dem Alkohol, der durch ihre Venen floss, änderte sich auch ihre Art des Denkens. Es gab kein Wenn und kein Aber, es gab nur die Fakten und Worte, die an die Oberfläche mussten auch wenn sich die Frau im Nachhinein bewusst sein wird, dass sie es wieder bereuen wird es ausgesprochen zu haben. Das war ein großer Grund, warum sie lieber zu Drogen, statt zum Alkohol gegriffen hatte, aber Drogen waren Tabu.
      Die nackte Brust unter ihren Fingern fühlte sich gut an und während Kamila sich den vorherigen Worten des Mannes noch einmal bewusst wurde strich sie sanft über die Haut. Sie war sein Stern.. Sein liebster Stern und bei den Gedanken an seine Worte erfüllte sich ihre Brust mit warmen Gefühlen. Es war etwas unbeschreibliches zu wissen, dass jemand sie liebte, es vor allem zu spüren, auch wenn sie sich sonst immer davor scheute. Die anderen Männer empfanden definitiv keine Liebe für sie, wenn sich das so anfühlte.. Es war eher vielleicht Begierde, Lust, aber keine Liebe, wenn sie das mit Anthony verglich. Er war schon toll..
      "Ich habe Angst davor.. Es mir selbst einzugestehen", die Worte waren vielleicht ein wenig zu sehr aus dem Kontext gerissen, aber das war mit dem steigenden Alkoholpegel auch nicht mehr relevant für Kamila. Sie seufzte und lauschte für einen Moment dem Herzschlag unter ihrem Kopf. Durch die Bücher, welche sie sich seit kurzem zum Lesen rausgesucht hatte, konnte sie definitiv nennen, warum das Herz zwei Mal schlug, aber es war ihr unwichtig. Es war ihr nur wichtig, dass es für sie schlug, er hatte ihr sein Herz geschenkt. "Immer.. Wenn ich es versuche.. Kommt da so eine Panik hoch.. Eine Panik davor die Kontrolle zu verlieren..noch einmal am Ende zu landen.. Ich war schon einmal dort, ich will da nicht noch einmal landen". Ihre Augen konzentrierten sich auf den Stoff, der aus der Kommode heraus blickte. "Es überfordert mich das Gefühl.. Dass ich einfach alles für dich tun würde.. Ich meine.. Ich habe es sechs Jahre bisher geschafft ohne zu leben.. Ohne dieses Gefühl, dass sich alles auf jemanden anderen bezieht und nicht auf mich.. Ohne ständig in den Gedanken bei jemanden anderen zu sein.. Ich.. Ich denke sogar an dich, wenn ich schlafe.. Ich meine.. Das ist doch verrückt, oder nicht?". Sie blickte auf, erhob den Kopf, um nach den blauen Augen zu sehen, die ihr Anker waren. Sie waren es seit dem ersten Anblick..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Schnell kam es dazu, dass sie in ihre übliche Schlafposition zu Beginn des Schlafes gingen, an welche sich die beiden schon so sehr gewohnt hatten. Es war gar nicht daran zu denken, seit wann sie genau diese als ihr Schlafritual nahmen, es schien aber schon seit einer Ewigkeit so vertraut für den Blonden, vermutlich hatte da die Brünette auf ihm einfach bereits von Anfang an ihre Lieblingsposition gehabt, an welche er sich nur weiter anpasste. Anders einzuschlafen konnte er sich nicht mal mehr vorstellen, denn ohne diesen gewissen Druck und diese Wärme auf seiner Brust, die Hand die sie auf seinen Oberkörper platzierte, genau ohne diese würde das Einschlafen gar nicht mehr möglich sein. Man konnte es sehen wie man mochte, doch bis zu einem gewissen Punkt waren die beiden voneinander abhängig, denn unter anderem waren sie für die morgendliche Laune des anderen zuständig. Gerade ging es aber um ihre abendliche Stimmung und diese war um genau zu sein im Keller, denn Kamila hatte wieder ihren Zeitpunkt, in welcher sie durch den getrunkenen Alkohol auf Gedanken kam, die ihr sonst bei ihrem Selbstbewusstsein gar nicht einfallen würden. Anthony versuchte bereits, sie dabei unterstützen von diesen Gedanken abzukommen, ihr auf jedes negative Wort etwas positives zu geben, doch seine Methode schlug nicht wirklich ein, schließlich war ihr ehrgeiz immer noch vorhanden.
      Die Brünette kam auf das Thema zurück und versuchte sich weiter zu erklären. Er lauschte aufmerksam ihren Worten, während er ihre Finger auf seiner Haut genoss und ihr auch gleich etwas entgegen brachte, indem er durch ihr Haar fuhr. Die Augen waren geschlossen, denn so konnte er ihre Liebe nur noch mehr zwischen ihren Fingern und seiner Haut spüren. " Aber? ", fragte er auch gleich schon nach, war sich gar nicht sicher, ob sie auch von sich aus weiter erzählen wollte. Lange brauchte er aber auch nicht warten, denn sie erwiderte etwas auf ihre vorherigen Worte. Aber sie hatte Angst, war die Antwort, sie wollte nicht wieder die Kontrolle über das Leben verlieren, diese abgeben, da wo sie gerade sich alles wieder mühsam aufbaute, ansatzweise wieder zufrieden damit war. Der Blonde konnte es auch verstehen, dass sie noch Narben von der Vergangenheit mit sich führte und auch wenn er genau das versuchte, er konnte nicht alles an ihr mit seiner Liebe heilen. Die Liebe selbst war bei ihr nunmal ein heikles Thema gewesen, schon seit den letzten sechs Jahren und da brauchte er genug Verständnis, um nicht an den fehlenden drei Worten zu verderben. Daran hielt er sich auch, denn er akzeptierte ihre Narben mehr als so einiges andere in seiner Umgebung, sie ist ihm sehr wichtig. Sie erzählte ihm, dass sie sogar über ihn träumte, da schmunzelte er und öffnete seine Augen, als er ihre Bewegung spürte. Der Blonde sah er sofort in die grünen Augen vor sich, die Hand in ihrem Haar blieb stehen. " Und es ist auch nicht schlimm, wenn du noch ein Jahr brauchst oder noch zwei, wie viele auch immer.. Denn ich bin dann immer noch hier und werde darauf warten, bis du bereit bist. " An seinem Atem war bereits zu hören, dass er lächelte, denn er dachte an seine eigenen Träume. " Es ist verrückt, wie oft ich auch von dir träume.. Und wie oft du mir deine Liebe dort schon gestanden hast, es verschmilzt fast mit der Realität.. " Er war jedoch nicht traurig darüber, dass er es so von ihr noch nicht hörte, denn er kannte die Gründe und war damit schon ruhig zu stellen. Deswegen wollte er sich lieber darum sorgen, dass auch sie wieder geduldig mit sich wurde und zog damit die Decke unter den beiden heraus, um sie gleich auch schon zuzudecken. " Du brauchst aber jetzt Schlaf, Prinzessin. Der Tag war anstrengend, du hast gerade noch etwas abzubauen.. Und dann sieht morgen alles nicht mehr so schlecht aus. " Seine beiden kräftigen Arme legte er um sie, um ihr die Wärme und die Geborgenheit zu geben, der sie womöglich in den Schlaf wiegen könnte. Er spielte sogar mit dem Gedanken ihr etwas vorzusingen, aber er verkniff es sich, bevor er sie damit nur weiter wach hielt, weil sie noch womöglich zu fiel Gefallen darin fand, das Summen an seiner Brust durch sein Sprechen zu spüren. Die Finger seiner Hand strichen ihr immer wieder zart über den Oberarm, während er selbst versuchte zur Ruhe zu kommen.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Es war interessant zu hören, dass sich Kamila in ihrem Traum dazu bereit fühlte dem Blonden ihre Gefühle zu gestehen, in der Realität kann sie es nämlich tatsächlich immer noch nicht. Es ist schwierig für sie, es war schon immer schwierig gewesen, aber wer an solch einer gestörten Beziehung zu ihren Eltern, den neuen Partnern ihrer Mutter und der ganzen anderen Gesellschaft litt, der wird sich es wohl eine sehr lange Zeit nicht eingestehen können. Sie hatte einfach Angst.. Was würde passieren, wenn sie es aussprechen würde? Wenn sie es sich selbst eingesteht, dass die Gefühle, die sie bisher wegen des Mannes bekam wirklich Liebe waren. Was war überhaupt schon Liebe? Wie konnte sie es für sich selbst wissen, dass es wirklich Liebe war? Natürlich, es war ein großer Unterschied im Vergleich dazu, was Kamila bei anderen Herrschaften fühlte.. Da war deutlich dieser bittere Nachgeschmack von Hass zu spüren, Hass gegen das Geschlecht, welchem sie leider angehörten.. Und bei Anthony war es ihr plötzlich ganz egal, dass er männlich war, ganz gleich, was ihr dieses Geschlecht getan hat. Sie brauchte ihn nur anzusehen und da war dieses Gefühl plötzlich verschwunden..
      "Ich will noch nicht schlafen", murmelte die Brünette, als der Blonde sie beide zudeckte und darüber sprach, dass ihr Schlaf ganz gut tun wird. Vielleicht würde es das auch wirklich, aber eigentlich wollte sie wirklich noch nicht schlafen, stattdessen sich weiter über diese Beziehung unterhalten, die sie führten. Ja, sie war merkwürdig, vor allem wenn man sich beide Rollen ansah, aber, wenn sie ehrlich war, es war das erste richtige Gefühl seit Wochen, wenn nicht sogar seit Jahren und dieses Gespräch war genau das Richtige, auch wenn Kamila ziemlich.. Depressiv durch den Alkohol wirkte. "Ich bin nur deprimiert.. Weil Ruby beim Trinken natürlich die Themen raus graben wollte, über die ich vor allem nicht angetrunken reden will!", sie war auch schuld! "Davor war ich in einer richtig guten Stimmung.. Ich wäre sogar dazu bereit gewesen für dich zu strippen!". Kamila lachte, während sie feststellte, dass sie immer noch ihre komplette Kleidung an hatte, aber wen interessierte es schon? Es war schon spät, sie ziemlich angetrunken, es drehte sich alles, aber locker wollte sie einfach noch immer nicht lassen.
      Statt schlafen zu gehen blickte die Brünette hoch zu dem Mann, um ihm ins Gesicht zu sehen. Wollte er vielleicht schlafen? Aber das Gespräch war doch nicht vorbei.. Definitiv nicht.. "Anthony?", flüsterte sie dieses Mal und wartete auf die kleinste Regung. "Das ist.. Eine ganz ernst gemeinte Frage.. Lach mich bitte nicht aus", als könnte der Mann es überhaupt.. Wobei es schon Momente gab, in denen Kamila ziemlich tollpatschig war und die den Mann zum lachen gebracht hatten. "Wie merkst du es, dass du mich liebst?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Kamila hatte sich schnell gegen seinen Rat entschieden, sich mit einer Runde Schlaf zur Ruhe zu stellen, denn sie hatte noch vermutlich ein paar Worte gehabt, die sie noch aussprechen wollte. So ganz wusste er nun auch nicht, was in so einem Redefluss das beste für seine Freundin wäre, schließlich könnte ihre ganzen Äußerungen einen guten Einfluss auf ihre Beziehung haben, Anthony würde sie besser verstehen können mit den Dingen, die er von ihr neu erfahren hatte. Doch es klang ihm alles so traurig, alles trug einen bitteren Nachgeschmack und gleichte nicht dem, was Kamila sonst von den Lippen bringen würde. Nach den Worten könnte sie all jene bereuen, alles was sie in diesem Mmoment ihm beichtete, über was sie ihm berichtete, sie würde sich vor ihm verstecken wollen, weil ihre Mauer wieder zu Bruch ging. Sie sprach jedoch fehlerfrei, hatte nicht das Genuschel an ihrer Stimme, welches ihm sonst immer bei seinen sonstigen Freunden schnell auffiel. Es war ihre Entscheidung gewesen, nicht schlafen gehen zu wollen, nicht die des Alkohols, weswegen sich auch der Blonde für die nächste Weile wieder dagegen entschied. Auch wenn dieser selbst noch von dem Tag fertig war, auch wenn er wieder seine freche Freundin sehen wollte, war er auch für ihre schwachen Phasen gewesen, sollte für sie da sein, um sie wieder zu stärken, auch wenn ihm selbst vieles durch den Kopf schwirrte.
      Sie wollte ihre jetzige Stimmung ihm erklären, wie es überhaupt zu ihren Gedanken kommen konnte, da hatte natürlich auch Ruby eine Schippe voll von Schuld dabei gehabt, weswegen er nur schnaubte. Es war ja auch gar nicht anders möglich, als das sich die Kurzhaarige nicht aus allem einen Vorteil für sich hinaus ziehen wollte. Was auch immer ihr Ziel denn dort war, sie hatte damit nur Kamila wieder aufgewühlt, wobei Ruby bei den ganzen Jahren die sie sich wohl schon kannten, diese Auswirkung wohl gut bekannt sein sollte. Vor diesen Thema war Kamila noch gut drauf, wollte den Blonden noch verführen, da war ihm auch der ungefähre Zeitpunkt klar, wann die Kurzhaarige ihr alles versauen wollte. Die Augen das Blonden sahen kurz an die Decke, als er den Augenkontakt mit Kamila verlor. Ob es Rubys Absicht war? Schließlich hatte sie doch gesehen, wie zufrieden die beiden wieder ins Haus gelangten, da war Alkohol bei der schwarzen Witwe nur ein Stimmungskiller. Vielleicht war aber auch dieser gerade das Richtige für Kamila gewesen, denn wer wüsste, wie lange ihr solche Gedanken schon im Kopf herum schwirrten, ohne, dass sie Anthony darüber erzhählte. Es war nicht vorzustellen, dass sie sich jemals über sowas sorgte, wenn sie ihm doch immer beim Ansehen entgegen lächelte, da waren andere Gedanken da.
      Von der Decke sah der Mann erst wieder runter, als er seinen eigenen Namen hörte. Er sah wieder zu ihr hinunter, nahm sich die Möglichkeit ihr wieder in die Augen blicken zu können. " Mh? ", erwiderte er sogleich auch schon brummend, um nochmal seine Aufmerksamkeit zu zeigen. Er sollte sie wegen ihren Worten nicht auslachen, da schüttelte er mit einem Schmunzeln den Kopf, ehe er sich überhaupt fragen konnte, was gleich so lustiges kommen könnte. Sie fragte ihn lediglich, wie er denn selbst spürte, dass er sie liebte. Da sah er sie überrascht an, blinzelte einen Moment, bevor er seine Hand über ihren Kopf fahren ließ. " Wie ich das merke? " fragte er nochmal nach, jedoch auch nur um sich die Zeit zum Nachdenken zu nehmen. Wie sollte er es ihr gut erklären können, wenn sie mit der Liebe noch solch Probleme hatte? " Mein Herz und mein Atem wissen nie, wie sie sich verhalten sollten, wenn du mich ansiehst.. Meine ganze Haut kribbelt wenn du bei mir bist und du bist in Gedanken immer bei mir. Ich bin voll von dir, ich bin für mich selbst nur noch zweiträngig.. Ich merke es an so vielen Dingen. ", gab er zu und mit jedem Male, als er sich an so viele Situationen erinnerte, wurde das Schmunzeln breiter.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Es schien wohl gar nicht so einfach zu sein so etwas in Worte zusammen zu fassen, es irgendwie zu erklären, wie der Mann überhaupt darauf kam, dass er sie liebte. Er wirkte überrascht, als Kamila ihm die Frage stellte, sie konnte es in seinen Augen bei dem wenigen Licht von Draußen erkennen, dass da was war. Ja, es schien für viele selbstverständlich zu sein, dass man einfach jemanden ansah und wusste, dass ist der Richtige, aber für Kamila war es alles andere, als einfach. Sie hatte in ihrem Leben nur schlechtes von Männern bekommen, selbst ihr eigener Bruder war nicht so heilig, wie sie alle von ihm dachten, aber seit Anthony in ihr Leben trat war alles anders.. Seine Beschreibung passte einwandfrei auf das, was die Brünette fühlte. Ihr Herz setzte so oft aus, wenn ihre Augen den Blonden fanden, es fing an zu rasen, sich in alle erdenklichen Richtungen zu drehen, als wüsste es nicht, was es tun sollte. Die Wärme, das Kribbeln breitete sich immer wieder aus, wenn ihre Haut seine berührte.. Sie sehnte sich nach diesen Berührungen, nach etwas einfachen, allein schon, wenn sie an ihm vorbei lief. Sie sehnte sich nach seiner Aufmerksamkeit, seinem Lächeln..
      Kamila nahm ihren Kopf wieder runter, um ihn auf der Brust liegen zu lassen und weiter dem Herzschlag zuzuhören. Gleichmäßig schlug das Herz des Mannes, es hörte sich beruhigend an. "Weiß du..",sie war sich ihren nächsten Worten ein wenig.. Unsicher. "Ich habe in meinem Leben.. Vieles schon erlebt.. Vor allem vieles schlechte.. Menschen haben mir schon oft wehgetan, nicht nur körperlich.. Deshalb sind sie mir egal geworden, sie alle.. Nur du nicht". Es war eine Feststellung ihrerseits, die zeigte, wie schwer sich kamila mit dem Thema tat. Sie war sich unsicher, was selten vorkam. "Ich habe normalerweise keine Angst.. Mir ist es egal, mit wie vielen Männern ich zurück komme... Oder ob ich es überhaupt tue.. Ich lebe in den Tag hinein und nehme das, was mir das Leben gibt.. Aber.. Als du vor ein paar Wochen.. Dem Tod nur so knapp entgangen bist.. Habe ich das zweite Mal in meinem Leben Angst um jemanden gehabt..". Sie seufzte, während Tränen sich ihren Weg nach oben suchten, aber die Brünette schaffte es mit dem Schließen ihrer Augen das zu verhindern. "Ich habe nicht einmal jemals solch eine Angst um meinen Bruder gehabt.. Und wir sind irgendwie miteinander verwandt..".
      Die Frau drückte sich noch fester an Anthony dran, als würde es sie von dem Gedanken hindern, was gewesen wäre, hätte er es nicht überlebt. "Ich weiß nicht, was ich gemacht hätte.. Wenn.. Du es nicht geschafft hättest.. Ich habe Angst.. Vor diesem Gedanken". Sie flüsterte, sie wollte es nicht wahr haben und stoppte vor allem ihren Kopf davor, es weiter zu denken. "Ich will nicht, dass du mich irgendwann alleine lässt..".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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      Sie öffnete sich immer mehr, desto wohler sie sich mit dem Thema und der Gesamtsituation fühlte, jedoch auch je mehr der Alkohol seine Wirkung in ihr entfachte. So dachte doch zumindest der Blonde, denn ihm war nie im klaren gewesen, wer nun ihm was erzählte. Sie sprach vernünftig, nur ein wenig traurig war sie, doch das konnte ihr Gemüt schließlich auch nüchtern, weswegen er dem Alkohol nicht traute, oder eher seinem eigenen Einschätzungsvermögen. Er verstand nicht und genau das war gerade sein Problem gewesen, denn manchmal war es lieber den Mund zu halten, als jemanden mit ernsten Worten einzuschüchtern, weil die eigenen Worte gar nicht an so viel Ernsthaftigkeit hielten. Er schnaubte nur bei dem Gedanken, er könnte jemals auch Kamilas Gefühle in solchen Stimmungen deuten, denn gerade schien es ihm nicht wirklich machbar zu sein. Sie erzählte ihm von ihrer eigenen Perspektive, als es plötzlich um ihn geschah, als er sich plötzlich selbst mit einer schlechten Nachricht überraschte. Doch ihm war zu diesem Zeitpunkt nicht klar gewesen, dass es verdammt knapp war, wenn er bereits den vorherigen Geschmack von Blut im Mund ignorierte. Er realisierte es gar nicht, dafür hatte er jedoch noch Wochen danach die Zeit gehabt, in welcher er sich erholen musste. Vielleicht war es auch gar nicht Zeit dafür sich an sowas zu erinnern, auch wenn er wieder bei der Erinnerung schmunzelte, nach dem Eingriff an ihm selbst wieder die grünen Augen vor sich zu haben, wenn auch nur für wenige Momente. Kamila hatte sich riesige Sorgen gemacht, die sie vor ihm nur ein einziges Mal verspürte, es galt aber nicht ihrem Bruder hier in der Villa, das war Anthony bewusst gewesen. Noch nie sorgte sie sich so um Mike, wobei sie doch sollte, wenn sie blutsverwandt waren.
      Er spürte, wie sich ihr Druck an ihm verfestigte, je mehr sie über ihre Gedanken und Gefühle sprach und das Einzige, womit er ihr noch eine Hilfestellung war, dass er vesuchte irgendwie ihre Anspannung wieder zu lösen. Doch so schnell war keine Antwort zu finden, auch wenn diese in seinen Augen lagen, die waren gerade aber nicht anzuwenden. Seine Arme legte er fester um sie, um auch ihr zu zeigen, dass er trotzdem noch da war und sie schützte, egal wie lange dieser Zustand noch anhielt. Denn sie hatte Angst davor, dass er sie jemals verlassen könnte. " Kamila, aber ich bin doch hier, ich hab's geschafft.. Und ich werde es auch immer wieder schaffen. Du glaubst doch nicht, dass ich mich jemals von dir trennen könnte, egal auf welcher Art und Weise.. Du brauchst doch deinen Quälgeist bei dir. ", sprach er weiterhin, hatte immer noch den ruhigen Ton an der Stimme, wenn auch dieser leiser wurde. Letzten Endes kam es aber dazu, dass der Blonde hörbar seufzte, was konnte er nur bei ihrer Sorge tun? Beide Arme fanden ihren Weg an ihren Rücken, drückten sie an sich, während er ein wenig nach unten rutschte. Er nahm die neue Position, nur um ihr gleich die Lippen auf den Schopf zu legen, ohne diese wieder von ihr zu entfernen. " Über sowas sollst du nicht nachdenken, du wirst dabei dich nur verrückt machen.. Denn ich bin hier, das bin ich auch morgen, und auch übermorgen.. ", zählte er ihr auf, als würde er ihr zeigen wollen, dass ihre Sorgen nur da waren, sich an nichts mehr aktuelles anhingen, wo sich die Sorgen begründen ließen.

    • Kamila Kayla Redstone
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      Anthony bezeichnete sich als einen Quälgeist, der sie nicht so schnell verlassen wird, aber er hatte recht.. Er hatte es geschafft und lag nun neben ihr, hatte seine Arme vor allem um sie. Ein kleines Schmunzeln bildete sich Kamila auf den Lippen, welches vermutlich auch gut hörbar war, sie war so verdammt glücklich über die Tatsache, dass er hier war. Zu lange staute sie genau diese Gefühle auf und hielt sie zurück, als würde sie genau diese nicht brauchen, aber es war ein Fehler, weil genau das immer raus kam, wenn sie trank. Der Alkohol schien wie ein Schlüssel für das Schloss zu sein, hinter welchem sich all das befand, was ihrer Meinung nach verboten war. Nun, die Meinung kam nicht von irgendwo.. Wenn man sich ihre Vergangenheit ansah, war es fast schon verständlich, dass sie nicht in der Lage war über ihre Gefühle zu sprechen, jedenfalls nicht nüchtern, in Wut das einzig zugelassene Gefühl war. So etwas war Gang und Gebe in ihrem Elternhaus gewesen, es gab nichts anderes, außer Gewalt, Wut und vor allem sehr lauten Gemütern.
      Der Blonde sprach weiter, er war für sie da gewesen, die nächsten Tage.. Und sie sollte vor allem nicht darüber nachdenken, leichter gesagt, als getan, denn den Knopf zum Ausschalten dieser Gedanken fand kamila noch nicht, aber es war nicht schlimm, denn die Worte lösten irgendwie etwas in ihrer Brust aus. Er würde da sein.. Definitiv. "Versprochen?", fragte sie dennoch leise, wir ein kleines Mädchen, welches es unbedingt festhalten wollte. Es war ein nicht zu haltendes Versprechen, dessen war sich die nüchterne Kamila bewusst, aber sie brauchte es jetzt, um ihre eigene innere Stimme zu beruhigen und ihr zu zeigen, dass es wirklich so war. Anthony würde bei ihr bleiben und bei dem Gedanken daran glaubte die Brünette auch daran, dass sie aufpassen wird, um da zu sein, denn wenn es sie nicht geben wird, kann er nicht für sie da sein.
      Kaum antwortete der Blonde schon lockerte sich der Griff um ihn herum, stattdessen griff Kamila nach der Decke, um die beiden ein wenig mehr zuzudecken, die Nächte wurden immer deutlich kälter. "Jetzt.. Bin ich bereit schlafen zu gehen", nun, es war nur halb wahr, aber es kursierte noch viel mehr in ihrem Kopf, was sie nicht aussprechen wollte. Es fühlte sich falsch an, darüber nachzudenken, oder es gar auszusprechen, so weit hatte es Anthony geschafft in ihren Kopf vorzudringen, um genau diese Gedanken einfach auszuschalten. "Danke..". Mit ihren Lippen setzte Kamila einen kleinen Kuss auf die Stelle der Brust, auf der ihr Kopf lag, ehe sie es sich deutlich gemütlicher machte. Es kehrte Ruhe ein, sie war vor allem ruhiger geworden, deutlich entspannter, die Gedanken quälten sie nicht mehr, es blieb dennoch etwas, was sie loswerden wollte, oder vielleicht auch sollte. Das Gefühl ließ sie nicht los, es wollte einfach ausgesprochen werden, aber es war nicht richtig, was, wenn er es falsch aufnehmen würde?
      "Anthony?", flüsterte Kamila und biss sich sofort auf die Zunge, sie hatte seinen Namen ausgesprochen, sie wollte doch nichts sagen! Aber jetzt gab es definitiv kein Zurück mehr und alleine bei dem Gedanken daran, was sie sagen wollte schlug ihr Herz wie verrückt. Sie war aufgeregt, aber jetzt konnte sie sich auch nicht mehr zurück halten. "Ich liebe dich".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Unvorstellbar war es für ihn, sich aus einem erdenklichen Grund von ihr zu trennen, denn sie war bereits zu seiner alltäglichen Dorge geworden, von welcher er die Finger nicht mehr weg bekam. Egal an was er dachte, er verband es mit der Brünetten. So musste jede gesehene Blume auf der Fahrbahn für seine Freundin von der Wiese gerupft werden, er dachte daran wie sehr Kamila das Wetter lieben wird, sollten seine Augen sich aus dem Fenster umsehen. Eine Zeit lang folgte er seiner Droge unbemerkt, doch die einzige Berührung ihrer Hand an seiner, als sie auf Zarahars Party gemeinsam tanzten, hatten ihm die ganze Wucht, den ganzen Einfluss den sie auf ihn hatte offenbart und seitdem wusste er nicht mehr so recht, was alles um ihn rum geschieht. Doch das konnte er ihr nicht sagen, er würde es gar nicht in Worte fassen können, ohne ihr dabei die ganzen Blüten auf der Welt aufzuzählen. Er würde sie nicht mehr verlassen können, auch wenn er wollte und um alles was er gegenüber ihr aussagte, ließ sich vermutlich auch nur mit einem Versprechen kurzfassen, die Kamila sogleich bei ihm erfragte. Er schmunzelte, er hatte schon lange kein Versprechen mehr für irgendjemanden getan, wenn es nicht um sie ging. Er konnte sich nur an die unzähligen Versprechen erinnern, die er selbst von seinen beiden Schwestern einforderte, im selben Ton wie es Kamila tat, weil diese ihn wieder nachts nicht in seinem Bett erwischten, sondern durch die Fenster dabei, wie er sich vom Acker machte. Bei diesen Erinnerungen musste er lächeln, als sein Herz wieder den damaligen Stress fühlte. " Versprochen.. ", flüsterte er ihr zu, hob bereits zur Verdeutlichung den kleinen Finger. Er sah sich den Finger selbst für einen Moment an, bevor er diesen auch schon fallen ließ, lieber wieder an Kamila schmiegen ließ.
      Sie war sogleich auch schon selbst dabei, es sich bei ihm gemütlich zu machen, es lockerte sich einiges wieder an ihrem Körper, wo er noch vor einem kurzen Moment eine Anspannung bemerkte. Es ließ ihn wohlig ausatmen, als auch Kamila darüber sprach, dass mit den Worten es deutlich besser war zu schlafen. Der Meinung war auch er, es war schon wieder längst Zeit für die beiden, sollten sich die drei Streithähne morgen nochmal auf ein gemeinsamen Treffen einigen, um die beiden aus dem Bett zu schmeißen. Er nahm es für einen Moment sogar in Betracht, dass sie morgen wirklich wieder früh aufstehen müssen, aber daran wollte er gar nicht denken, bevor er noch Albträume deswegen kriegt. Die beiden brauchten nämlich defintiv jetzt ihre Ruhe, vorallem Kamila, wenn sich der Alkohol nochmal am Morgen äußern möchte. Sie hatte aber nicht viel getrunken, nur alles zu schnell, aber wer wüsste schon wie sie darauf reagieren wird. Seine Augen schlossen sich mit dem nächsten Wort, der von den Lippen Kamilas kam, sie bedankte sich. Ob es nun nur an seinen Worten lag oder an dem Gespräch selbst, darüber wollte er nicht nachdenken. " Bitte.. ", kam es jedoch trotzdem zögernd von ihm, als hätte er nicht gewusst, wie er antworten sollte. Es war der eigene Körper gewesen, der ihn nur vom Sprechen hindern wollte, denn auch dieser wollte zur Ruhe kommen. Der Tätigkeit kam er auch endlich nach, denn mit den geschlossenen Augen setzte sich das erste Gähnen bei ihm an, es war wirklich zu viel für einen Tag gewesen. Bloß seiner Hand ließ er keine Ruhe, denn diese fuhr der Dame immer noch über den Arm. Damit trug er noch genug Bewusstsein bei sich, um ihren nächsten Worten lauschen zu können. Mit einem Brummen meldete er sich wieder, zeigte damit, dass er ihr immer noch zuhörte. Anthony war bereits am Eindösen gewesen, wollte keine sonderlich große Reaktion auf ihre Worte zeigen, denn sie war sicherlich nicht mehr dabei ein neues Thema anzusprechen. Die Worte selbst hatten ihn dieses Vorhaben aber genommen, denn seine Augen öffneten sich abrupt und sahen zur Frau nach unten, während die Mundwinkel sich zum Lächeln erhoben. Seine Hand stoppte er, nur um sie für einen weiteren Moment näher an sich zu drücken. ".. Und ich dich erst. "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Es waren schon mindestens sechzehn Stunden vergangen, seit dem Kamila ihrem Freund ihre Liebe gestanden hatte, wenn auch nicht sehr original, wie es vielleicht andere getan hätten, aber sie war sehr stolz auf sich, dass sie es überhaupt geschafft hatte diese Worte auszusprechen. Irgendetwas hatte es bei ihr bewirkt, denn sie war mit einem breiten Lächeln auf den Lippen aufgewacht und trug es den Tag über bei sich. Keiner zerstörte ihre gute Laune, die Jungs und vor allem Ruby hielten sich zurück, waren sehr ruhig und ließen nicht nur Kamila, sondern auch Anthony so lange schlafen, wie sie es nötig hatten, denn sie wollten alle nicht die Strafe riskieren, die ihnen die Frau im Haus aufdrücken würde, wie sie es am letzten Morgen schon angedeutet hatte. Aber genau deshalb konnte das Paar ihre Zeit aufholen, gemeinsam ein wenig im Bett bleiben und zusammen frühstücken, auch wenn der Blick der Brünetten sehr oft zu ihrem Freund rüber ging. Es hatte sich in ihrer Brust etwas geändert, seit sie es ausgesprochen hatte und inzwischen war es ihr auch klar, dass ihre gestrigen Worte definitiv der Wahrheit entsprachen, auch wenn sie es dem Blonden so schnell nicht noch einmal zugeben würde. Er musste sich das erst wieder verdienen, oder sie dazu bringen, aber das würde er sicherlich auch noch einmal schaffen und wenn nicht er, dann der Alkohol.
      Es hatte sich aber noch mehr geändert, denn in ihrem persönlichen Teil des Hauses bekam Anthony ein Büro, welches ihm schon vorher versprochen wurde. Es war nicht riesig, aber es bot ihm Platz, um zu arbeiten, denn seit er die Läden übernommen hatte musste auch er oft genug am Laptop sitzen und sich Gedanken machen, da war es nur fair ihm einen Platz zum Zurückziehen anzubieten, an dem er in Ruhe seine Arbeit erledigen konnte. Kamila war häufig sehr glücklich über die Tatsache, dass sie ein Büro besaß, in welchem sie sich einfach einsperrte, wenn sie alleine nachdenken musste, oder in welchem sie ihre Männer zur Sau machen konnte. Es war ihr Büro, ihre Ordnung.. Und einfach nur ihr Ort zum zurück ziehen.

      Mit einer freudigen Nachricht war die Brünette von ihrem Büro rüber, zu dem von Anthony gegangen, um vor allem zu sehen, wie er sich in seinen neuen vier Wänden fühlte. Er hatte einen Schreibtisch und einen Laptop, für den Rest musste er selbst sorgen, oder sich selbst etwas überlegen, er hatte aber eine freie Wahl gehabt, da war Kamila sehr locker. Sie hatte angeklopft und die Tür geöffnet, um rein zu sehen und vor allem zu lächeln, als sie ihren Freund erblickte.
      "Schon heimisch geworden?", sie war vor allem neugierig, aber da steckte noch etwas ganz anderes in ihr, warum sie so glücklich war, daß konnte man nicht nur auf die Tatsache zurück führen, dass sie Anthony sah. Sie hatte was für ihn, eine kleine Überraschung, aber damit hielt sie sich noch zurück, wollte lieber gleich erst damit raus rücken. Stattdessen betrat sie das Zimmer, fokussierte ihren Freund, um hinter ihm stehen zu bleiben und ihre Arme über seine Schultern gleiten zu lassen. "Ich weiß nicht warum.. Aber ich mag das, dass du ein eigenes Büro hast". Sie lehnte sich weiter vor, damit ihre Lippen seinen Hals berühren konnten. "Wenn ich mir so vorstelle.. Was wir alles hier anstellen könnten". Ihre Gedanken gingen wieder in eine ganz bestimmte Richtung, aber es war nicht einfach sich zu fokussieren, wenn Anthony hier alleine war.. Wenn die beiden ihre Privatsphäre hatten.. Und dennoch! Kamila hatte eine Mission.
      "Würdest du mit mir ausgehen wollen?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Schon einmal hatten sie darüber gesprochen, ob es für den Blonden nicht gut wäre, wenn er sein eigenes Büro für seine Arbeit hatte. Doch beide hatten zu diesem Zeitpunkt noch keine Wichtigkeit darin gesehen, es so schnell wie möglich zu klären, denn auch er war da noch nicht ganz stimmig, ob er denn wirklich für sich einen seperaten Raum bräuchte. Die Entscheidung lag jedoch mit dem erneuten Eingriff ins Thema für das Büro, denn langsam sammelten sich Daten bei Anthony ein, die er nicht länger irgendwo verstauen konnte, ohne die hinterlegten Daten stundenlang suchen zu müssen, bis er seiner dazugehörigen Aufgabe vollbringen konnte. Umso überraschter war er dabei, wie schnell Kamila ihm doch ein Raum ermöglichte, natürlich war dieser aber nur mit dem nötigsten bestattet gewesen. Es war aber genug, mehr als er überhaupt verlangte, und so konnte er sich nur selbst Gedanken über die Gestaltung machen.
      Diese Gedanken über das Büro schienen aber nicht wirklich durch ihn durch zu dringen, denn es gab noch ein anderes großes Thema in seinem Kopf, welches um sich eine Barrikade für alle anderen Themen erstellte. Es ging um die zuletzt erlebte Nacht mit Kamila und dieses Mal ging es nicht mal um den Sex, den sie sonst manchmal zu so einer Zeit hatten, es ging um die drei Worte, die die Brünette da so liebevoll von den Lippen entfliehen ließ. Sie waren an ihn gerichtet, an niemand anderen, und es hatte ihn nach so einem tiefgründigen Gespräch mit ihr so besonders gemacht, dass er genau von dieser Stellung gar nicht mehr weg kam. Immer wieder hörte er die weibliche Stimme in den Ohren, die immer wieder das selbe aussagt und es manchmal so realistisch erscheinen ließ, dass sich der Blonde sogar mehrmals verwundert zur Tür drehte, als würde er wirklich Kamila im selben Raum stehen haben. Er erwischte sich immer wieder dabei, wie er darüber nachdachte, wie sein Herz wieder einen Schlag aussetzte, er war nicht wirklich bei der Sache gewesen. Ihm fehlte es nach der schönen Nacht und dem schönen Frühstück mit seiner Freundin an Konzentration, die er sich gerade mühselig versuchte aufzubauen.
      Konzentriertes Denken gelang ihm nun nach einer Weile doch noch, denn er konnte sich die Gedanken machen, was er für sein eigenes Büro alles brauchen könnte, was er selbst alles haben wollte. Er nahm es sich selbst zur Aufgabe alles aufzubauen, da wollte er nicht unbedingt die Anzahl an Männern im Hause benutzen, als wäre er selbst zu ungeschickt mit den Händen gewesen. Es benötigte aber nicht einfach nur den Willen, es selbst tun zu wollen, es musste auch erst etwas kommen, womit er seinen Willen durchsetzen konnte. Deswegen hatte er sich auch schon in den Bürostuhl fallen lassen, um sich sogleich auch schon im Internet über Möbel zu erkundigen, die hier passen würden. Er konnte es ruhig angehen, denn nach dem stillen Handy aus war auch nichts, worum er sich dringend kümmern musste. Der Termin, um die Läden alle zu überraschen war ohnehin verschoben worden und bis dahin hatte er sich nicht zu stressen, er war gut im eigenen Zeitplan gewesen.
      Trotz des stillen Handys griff Anthony auch schon nach diesem, nur um sich auch wirklich sicher zu sein. Schließlich vertuschten die Männer auch gerne mal etwas, wenn sie es noch nicht als nötig ersehen, jemand höherem darüber zu berichten. Es sparte für beide Seiten Zeit, doch sollten sich jegliche unbekannten Dinge verschlimmern, könnte sich eine Seite schon das eigene Grab schaufeln, wenn nicht sogar der Blonde gleich mit, weil er für sie verantwortlich war. Seine blauen Augen erfassten jedoch nichts, was sich als wichtig herausstellen könnte und so warf er den Blick auch schon gleich skeptisch zur Tür, an welcher es klopfte. Die Tür wurde sogleich geöffnet und beim Anblick der Brünetten strahlte er wieder förmlich, wie könnte er auch nicht. Sie fragte ihn, ob er schon heimisch war, da nickte er mit dem Lächeln auf den Lippen. Ein Wahnsinns-Vorteil beim ganzen Büro war nämlich vermutlich auch die schnelle Nähe zu ihr, denn sie war nicht weit entfernt von ihm und so konnten sie sich jederzeit besuchen, wenn etwas sein sollte.
      Anthony beobachtete ihre anmutigen Bewegungen auf ihn zu, um auch schon ihrer Meinung zum Büro zu lauschen. Sie mochte es selbst, dass er jetzt hier sein Büro hatte, nur war ihr der Grund dafür nicht bekannt gewesen. Da fiel ihm doch schon schnell etwas ein, was ein guter Grund sein konnte, weswegen er auch schon grinste. " Achja, du weißt nicht.. warum? ", fragte er nochmal nach, ließ seine eigenen Hände über ihre Arme gleiten, als sie mit diesen über seine Schultern fuhr. Sein Kopf wollte sich zu ihr drehen, doch dieses Vorhaben stoppte bereits automatisch, als er ihre Lippen am Hals spürte. Er wusste gar nicht, seit wann seine Haut am Hals so empfindlich war, wenn es nicht einfach nur vom richtigen Lippenpaar ausgelöst werden konnte, genau wie der leer gefegte Kopf, der sich mit ihren Lippen entwickelte. Sie deutete die Dinge an, die sie hier tun könnten und da bissen auch Anthonys Fantasien an, doch der Raum war gar nicht fertig. Die Möglichkeiten hier würden sich wohl noch verdoppeln, wenn es hier voll ausgestattet war und nur der Gedanke daran, hatte ihn erst fertig gemacht, weil er nicht die Geduld dafür aufbringen wollte. Eine neue Strömung hinterließ in seinem Kopf Gedanken, was denn hier nicht alles mit der Dame gemacht werden konnte, doch diese lösten sich mit den neuen Worten wieder. Sie fragte, ob er mit ihr ausgehen wollen würde.. Da zog er die Brauen auch schon zusammen, aufgrund den überraschenden Worten, die Frage war gar nicht zu erwarten. " Natürlich.. " , beantwortete er mit dem nächsten Atemzug, auch wenn er auch gleich etwas hinzufügen musste, denn es schien ihm doch so auffällig von ihr. " .. Wenn du mir denn erzählst, was du verbrochen hast. "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Kamila wusste um ihren Körper und vor allem auch darum, ihn richtig einzusetzen, was bei Anthony gar nicht so schwierig war. Sie hörte ihn einatmen, als ihre Lippen seinen Hals berührten, er war so empfindlich, aber sie verstand es schon, immerhin brauchte er nur mit seiner Hand über ihre Haut zu fahren, damit sich eine Gänsehaut auf ihrem Körper bildete. Er machte sie dezent verrückt und es reichte ihr gerade auch einfach nur, sein Duschgel an der Haut zu riechen, um sich an einige wundervolle Augenblicke zu zweit zu erinnern. Oh, hier würden sie definitiv einige neue Erinnerungen schaffen, bis der Blonde nicht mehr hier rein gehen konnte, ohne schmunzelnd an die intimen Augenblicke zu zweit denken zu müssen. Sie musste es schon, wenn sie das Schlafzimmer betrat, auch wenn diese Augenblicke nicht die einzigen in ihrer Beziehung waren. Wie oft sprachen sie einfach bis Mitten in die Nacht über irgendwelche belanglosen Themen, einfach nur um die Zweisamkeit zu genießen? So etwas kannte die Frau nun wirklich nicht, aber sie wollte mehr davon definitiv mehr!
      Anthony wirkte überrascht über ihre Einladung, oder eher eine Frage, sie wollte mit ihm ausgehen, was sollte sie dafür schon verbrochen haben. Ein breites Grinsen bildete sich auf ihren Lippen, der Mann kannte sie viel zu gut, definitiv! Sie biss sich leicht auf die Lippen, ließ von dem Mann los, nur um sich vor ihm auf dem Schreibtisch zu setzen. Dafür schloss sie auch den Laptop und schob ihn zur Seite, um Platz zu haben. "Muss ich etwas verbrochen haben, um ein Date mit dir haben zu wollen?", fragte sie schon belustigt, aber ein wenig Recht hatte der Blonde schon. Kamila musterte ihm vor sich in dem Bürostuhl, während sie den Kopf ein wenig schief legte, als würde sie überlegen, ob sie es ihm überhaupt sagen wollte. Da schmunzelte sie, natürlich würde sie es ihm sagen! "Ich habe.. Mich vor einiger Zeit als ein gut-aussehender plastischer Chirurg ausgegeben, mit viel Kohle und viel Einfluss.. Ich habe Informationen gebraucht und nach einiger Zeit der Stille wollte ich das aussortieren.. Doch.. Dann entdeckte ich heute in meinem Postfach eine Einladung an den hübschen Arzt..", was sie nicht alles schon für ihre Arbeit getan hat.. "Er ist samt Begleitung auf einen Maskenball eingeladen.. Einen förmlichen Ball..", da seufzte Kamila. "Mit einer geilen Aftershowparty mit Alkohol for free.. Und rate mal, wer einen hübschen, gut-aussehenden Kerl kennt, mit dem sie gerne einfach mal wieder die Nacht durchfeiern will?".
      Kamila setzte sich den unschuldigsten Blick auf, den sie überhaupt hin bekam, als würde sie ein Unschuldslamm spielen können... "Ich kann deine verdammt heiße Assistentin sein, für welche du deine Frau verlassen hast und seit Ewigkeiten schon auf der Arbeit bespaßt, wann immer es möglich ist". Da wurde aus dem unschuldigen Blick eher ein lüsternes Grinsen, mit einem Zwinkern gleich dazu. "Ärzte sollen angeblich an das beste Partyzeug kommen".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Auf seine Frage hin, ob es denn nicht irgendein Vebrechen gab, welches sie versuchte mit einem Date zu vertuschen, hatte sie ihm auch gleich die Gegenfrage gestellt, ob sie es nicht auch einfach so tun könnte. Natürlich konnte sie das auch, nur schien es so aus heiterem Himmel zu sein, dass er nicht daran denken konnte, dass ihre Spontanität dadran Schuld haben könnte. Sie hatte ihn nichtmal irgendwie auf ihre Worte vorbereitet, hatte ihre Frage einleiten wollen, denn sie kam vom einen Thema auf das andere. Doch er verstand schon, womöglich machte sie die Frage auch einfach nervös, weil es immer noch einen kleinen Prozentsatz hat, dass sich der Herr für ein Nein entscheidet. Das war jedoch in diesem Fall nicht möglich gewesen, denn seine Lippen formten ein Lächeln, als wäre das bereits als ein Hinweis auf seine Bestätigung gewesen. Seine Augen beobachteten, wie sie ihren Platz auf dem Tisch nahm und dafür noch den Laptop weg räumte, ehe er weiteres bezüglich ihren möglichen Dates besprechen wollte. Zuvor bekam er aber noch einen Blick darauf, wie sie überhaupt auf diese Frage kam und was sie nicht doch teilweise verbroch, denn sie hatte sich für einige Daten eine falsche Persönlichkeit aneignen lassen. So falsch lag er auch nicht mit seinem Nachhaken, denn irgendwie hatte sie schon etwas verbrochen, jedoch nicht bei dem Blonden, was ihn zufrieden seufzen ließ. Sie hatte schon ihren Plan gehabt, er musste ihr nur eine klare Antwort darauf geben.
      Sie hatte darüber gesprochen, wie es zu allem kam und mit jedem weiteren Detail war er nur weiter am grinsen gewesen, denn diese Rangehensweise an der eigenen Arbeit schien wirklich auf das zu passen, was er selbst bisher von Kamila mitbekam. Da wollte sie sich auch scheinbar nicht den Ball, zu welchen der plastische Chirurg eingeladen mit seiner Begleitung eingeladen wurde. Es soll eine große Feier werden, jegliche Bespaßungen war kostenlos, bei Alkohol wurde er jedoch kurz stutzig, ob die beiden auch noch wirklich damit Spaß haben werden. Er war scheinbar ihre erste Wahl für die nächste schlaflose Nacht, hatte ihn in der Rolle des Chirurgen gesehen, während sie seine attraktive Assistentin spielen würde. Mit den Gedanken hatten sich die beiden sogleich auch wieder bei einer anderen Thematik wieder gefunden, es war schon manchmal unglaublich gewesen, wie schnell sie sich von dem eigentlichen Gespräch ablenken konnten. Dieses Mal war Athony derjenige gewesen, der den Kopf schief legte, sollte er sie gleich sofort oder lieber erst später dafür vernaschen? So sicher war er nicht gewesen, da lehnte er sich lieber zurück und nahm sich den kurzen Moment, nur um ihr Zwinkern zu beobachten. Es fiel das Wort Partyzeug, da hob er auch die Brauen und schob sich sogleich näher an die Brünette, um ihr auch ein Abstellort für ihre Beine zu bieten, sollte diese nicht runter baumeln lassen wollen. " Du hattest mich auch schon ohne Partyzeugs, aber jetzt, wo du es sagst.. ", erwähnte er, wollte jedoch noch etwas wissen, was ihm gerade so einfiel. " Wann ist das ganze denn? "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Ihre Augen betrachteten den muskulösen Körper vor sich, der in einem Chefsessel gar nicht mal so schlecht aussah. Vielleicht sollten sie es gleich schon ausprobieren, ob die beiden für ihre Rollen geschaffen waren, da musste sich Kamila nur überlegen, wie sie ihren Freund dazu bekommen würde, sie jetzt gleich hier schon zu bespaßen, noch vor ihrem gemeinsamen Abend im Bett heute. Anthony rutschte mit dem Sessel ein wenig nach vorne, da ergriff sie die Möglichkeit und stellte ihre Beine zu ihm ab, um vor allem seine Nähe bei sich zu haben. Kamila mochte es seine Wärme zu spüren, wenigstens durch die Kleidung hindurch, aber letztendlich mussten sie sicherlich gleich beide arbeiten, vor allem sie musste heute noch ein wenig was fertig bekommen. Ein Grinsen zierte dennoch die roten Lippen, der Blonde war dabei, auch ganz ohne das Partyzeug, aber er war dabei. Allein dafür beugte sich Kamila vor und ergriff sein Gesicht mit ihren Händen, um ihm einen dicken Kuss auf die Lippen zu geben. Sie freute sich wahnsinnig über die Tatsache, dass es nun ein wirkliches Date zwischen ihnen geben wird, die Frage war nur, was sie dafür wohl anziehen würde.. Und die andere Frage, die Anthony stellte war noch viel wichtiger. "Übermorgen", verriet die Brünette ihm und lehnte sich auch ein wenig zurück, um dem Mann seine Freiheit zu lassen. "Das Problem daran ist nur, dass ich nichts zum Anziehen habe.. Ich weiß nicht, wie es mit dir aussieht.. Aber ich müsste noch einkaufen..". Da schmunzelte sie schon ein wenig, immerhin war die Frau gerne dabei ihr Geld auszugeben.
      "Ich habe überlegt, dass wir ganz entspannt hin fahren.. Und am nächsten Tag irgendwann wieder zurück.. Es findet in einem großen Holtel statt.. Wir können nach der Feier uns auf unser Zimmer verziehen und da komplett in Ruhe, ohne irgendjemanden anderen.. Eine eigene Party weiter feiern". Das war jedoch nur eine spontane Idee, die aber gar nicht mal so schlecht klang, fand Kamila jedenfalls. Sie schmunzelte ein wenig. "Und mit Masken wird uns auch keiner erkennen". Dessen war sie sich ziemlich sicher, außerdem erwartete nun wirklich keiner, dass die schwarze Witwe samt ihrer Begleitung dort auftauchen würde. "Am meisten gefällt mir fast schon der Teil mit dem Hotel". Wieder nahm die Brünette eine ihrer Hände hoch, um sich vorzulehnen und dem Blonden über seine Wange zu streichen. Sie musterte ihn.. Und in ihrer Brust vermischte sich das Gefühl der Aufregung über das gemeinsame Date mit der Lust, welche sie plötzlich verspürte. So etwas hatte sie öfter, wenn sie den Blonden sah, oder ihn bei sich hatte. "Hast du Lust.. Dein Büro schon einmal einzuweihen?". Es war zwar noch nicht fertig und es fehle noch einiges, dessen war sich Kamila bewusst, aber sie war trotzdem bereit für den Mann. "Oder willst du lieber rüber in mein Büro?". Wie das klang.. Irgendwie noch aufregender, als die Tatsache selbst, dass er sie so verrückt machte.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Mit seiner Zustimmung, dass er seine Freundin definitiv zu diesem Maskenball begleiten wird, bekam er bereits die sanften Lippen zu spüren, nach welche sein Herz sich wieder seit einer Weile freute, denn er misste diese wieder, als wären sie bereits Wochen voneinander getrennt gewesen. Mit der Erfüllung nach seiner Sehnsucht nach ihr hatte er aber einen guten Moment verpasst, die Dame nicht zu ihm zu ziehen und gänzlich ihre Nähe spüren zu können. Darüber ärgerte er sich innerlich, hatte jedoch umso mehr Freude mit seinem eigenen Lächeln geäußert, denn er hatte trotzdem das bekommen, was er brauchte. Übermorgen würde ihr Date dann wohl stattfinden, doch da lag wohl noch eine Sorge bis dahin in ihnen, denn die Brünette beklagte sich schon an die fehlende Kleidung, die dem Ball passen könnte. Zumindest sie müsste nochmal etwas einkaufen, da spitzte er nachdenklich die Lippen um sich bildich vorzustellen, ob ihm denn was fehlte, aber da hatte er eine deutlich bessere Idee gehabt. Denn sie beide hatten das Geld nunmal, darum mussten sie sich nicht sorgen. Deswegen waren seine blauen Augen schon fast am funkeln gewesen, als er über die einfachste Problemlösung dachte. Er blickte zu ihr hoch, setzte sich wieder das Lächeln auf. " Ich hol mir sofort was passendes zu dir, damit auch jeder Depp da weiß, dass du nicht alleine gekommen bist.. " Bei dieser Frau konnte er sich nur verdammt gut vorstellen, dass die alleinstehenden Männer sich bei dem Ball wohl jede Situation zu Nutze nehmen, um sich einer wie ihr nähern zu können, da war wohl eine Warnung angebracht gewesen, auch wenn sie sich da von der angenehmen Seite zeigen müssen. Er würde sich dem aber wohl stellen, Kamila war aber auch selbst dazu fähig jeden wegzuschicken, auf den sie keine Lust hatte. Lediglich ihren Spaß wollten sie da haben, sie brauchten dort keine Kontakte pflegen, wenn es nicht zu guten Möglichkeiten für die beiden kommen, die ihnen in ihren Plänen gelegen kämen. Daran dachte er aber nicht, dort sollte erst der Spaß mit Kamila und dann die Arbeit kommen, dieser sollte dort sowieso sehr kurz kommen, auch wenn sie dort etwas vorzuspielen haben. Sie hatten noch vor länger dort zu bleiben, denn das alles würde in einem Hotel stattfinden und da könnten die beiden sofort eine kleine Auszeit gönnen, bevor sie sich wieder zu Hause auf die Arbeit stürzen. Sie würden noch im Hotelzimmer für sich weiter feiern, da schmunzelte er, das würden sie defintiv. Die Masken würden ihnen die gewisse Anonymität geben, da brauchten sie sich nicht noch darum kümmern, auch wenn sie sich erst welche beschaffen müssten. Im Kopf bildeten sich schon gute Szenarien, wobei er sich doch am meisten darüber freute, sie wieder von ihrer eleganten Seite zu sehen, es hatte ihm schon auf Zarahars Party so gefallen.
      Ihre Hand auf seiner Wange holten ihn recht schnell wieder ins hier und jetzt, weswegen er auch schon wieder zu ihr aufblickte, ihren Worten lauschte. Sie fragte, ob sie nicht schon sein Büro einweihen sollten, da war auch wieder das grinsen da. Er überlegte selbst, ob er überhaupt noch so lange warten könnte, bis das Ganze hier fertig war, doch die Antwort dafür war schnell bei einem Nein. Seine Hand fuhr über eines ihrer Beine weiter höher, bis er sich damit auch vom Stuhl erhob, um ihr gleich näher zu sein. Seine Augen fuhren über ihren Körper, doch sie blieben immer noch jedes einzelne Mal an ihren Augen stehen, als würde ihr Körper mit diesen nicht konkurrieren können, niemals. " Warum sich nur für eins entscheiden? ", fragte er auch schon gleich, als könnte er sich noch deutlich mehr mit ihr vorstellen.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Seine Worte hatten sie überrascht. Er wollte gleich in beiden Büros Spaß haben, da brachte er sie aber auch schnell zum Grinsen, während ihre Augen über seinen Körper fuhren. Anthony erhob sich, da ergriff Kamila die Möglichkeit ihn näher zu sich zu ziehen, um ihre Beine um ihn zu legen. "Gleich in beiden Büros?", fragte sie frech, bevor sie von unten zu ihm hoch sah. Er war größer als sie, selbst während sie auf dem Schreibtisch saß, aber manchmal mochte sie es schon gut, von ihm unterworfen zu werden, die Unschuldige zu spielen. Ihre Hände griffen schon nach seinen Wangen, um seinen Kopf zu sich runter zu ziehen. "Ich liebe diese Idee", sprach sie noch grinsen, ehe sich ihre Lippen endlich wieder trafen.

      Kamila ließ sich wieder fahren, während ihre Hand sanft zu seiner fuhr, um darüber zu streicheln. So wirklich konnte sie sich auch nicht mehr auf die Arbeit konzentrieren, nachdem sie ein wenig Zeit zusammen verbracht hatten, da hatte sie vorgeschlagen einkaufen zu fahren, um etwas zum Anziehen zu suchen. Sie besaßen beide genug Geld, um sich etwas Gutes zu leisten und dafür suchte die Brünette auch einen guten, teuren Laden mit Abendmode, um für beide ein passendes Outfit zu finden. Anthony wollte sich an die anpassen, bei der Idee musste die Frau ihr Grinsen ein wenig zurück halten, sie hatte schon eine gute Idee, was sie beide tragen könnten, aber vor allem Masken mussten sie kaufen. "Ich finde diese Ruhe hier zauberhaft", stellte Kamila auf dem halben Weg fest und unterbrach damit die Ruhe im Wagen. Kurz, bevor sie sich entschlossen hatten für heute die Arbeit komplett sein zu lassen war unten wieder ein Streit ausgebrochen, dieses Mal zwischen den Männern, denn Ruby genoss die Sonne im Garten, sie war fein aus der Sache raus, doch.. Ob sie das nicht irgendwie in die Wege geleitet hatte, wusste die Brünette nicht, sie hatte aber auch nicht mehr nachgefragt, sich nicht die Laune verderben lassen, nach der Zweisamkeit mit dem Blonden. Sie hatten die Zeit ausgenutzt, sich einfach fallen lassen, das hatte aber auch vor allem kamila gebraucht, denn ihre Gedanken kreisten viel zu oft um den Mann an ihrer Seite.
      "Ich habe mir überlegt schwarz zu tragen.. Oder etwas knalliges.. Wie rot.. Aber ich weiß nicht, wie du es findest, dass all die Augen dann auf deiner hübschen Assistentin liegen". Sie grinste breit. "Wobei.. Wie aufregend findest du den Gedanken, dass sie alle heiß auf mich sind, während ich nur Augen für dich habe?". Kamila jedenfalls fand es sehr aufregend, wenn sie daran dachte, wie sie allen anderen die Show stehlen wird und das ganz ohne Tattoos, denn genau diese könnten sie verraten.. Aber dafür gab es auch schon eine Lösung, wenn auch eine sehr aufwendige. Da war sie aber auch schon auf Anthonys Blick gespannt, wenn er sie ganz nackig ohne Tattoos sehen wird, vielleicht.. Würde er es besser finden? Aber den Gedanken schob Kamila schnell wieder zur Seite, um nicht gleich die Laune sich verderben zu lassen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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