[2er RPG] No Good For You

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    • Er könnte sich wohl auch gut als einen guten Freundin bezeichnen, wenn er sich denn nicht in die Küche begab um ihr ein gutes Frühstück zu machen. Es war nicht nötig gewesen und da war auch ein Punkt, an welchem er scheinbar aufpassen sollte, denn sonst würde er auch die nächsten morgendlichen Mahlzeiten vorbereiten müssen, sollte sich Kamila genau an das gewöhnt haben. Da schmunzelte er nur und nahm einen weiteren Biss von der Waffel, die er nun endlich mal mit den Früchten belegte, statt beides einzelnd zu essen. " Wenn meine Kochkünste denn so ertragbar sind, dass du sie dir jeden Morgen antun kannst.. ", merkte er auch schon an, denn das konnte schließlich auch schnell in die Hose gehen, wäre er denn nicht halb so gut im Kochen begabt. Da würde e sich wohl auch lieber an ihr Müsli halten, aber da hatte er ihr eine gute Ausnahme geben können, denn die Waffeln schmeckten nicht schlecht. Als er alleine lebte hatte er sich auch nicht jeden Morgen so verwöhnt, lief auch gern ohne Frühstück hinaus, um zur Arbeit zu fahren. Doch hier war es etwas anderes, denn er dürfte den ganzen Tag mit dem Hunger kämpfen, solltem die beiden irgendein Notfall erreichen. Es war aber schon lange nicht mehr so gewesen, dass sie früh raus mussten wegen einer wichtigen Sache, auch wenn Ruby und die Männer sie doch noch vielleicht einen weiteren Morgen auf Trapp halten könnten. Daran war aber nicht zu denken, dafür machten sich Elias und Mike zu sehr um die Kürzungen sorgen. Ruby dürfte sich vermutlich auch um den Ablauf ihres gewährten Asyl hier sorgen müssen, doch das schien nicht wirklich der Fall zu sein, lieber provozierte sofort nach einem ernsten Gespräch den Blonden.
      Sein Augenmerk lag immer noch mit einem unbewussten Grinsen auf ihren Lippen, über welche sie noch vor wenigen Momenten leckte, um die letzte Sahne von diesen zu bekommen. So vieles sprach für Kamila, er hätte sich niemanden besseren für sich suchen können, sie schien so perfekt für ihn. Doch trotzdem ließ er sich von diesem Fakt ablenken, als sie darüber sprach, dass sein Plan gut war. Seine blauen Augen sahen hoch, er durfte sich wieder anhören, dass er aufpassen sollte. Er nickte, denn alles andere würde ihn nur in große Schwierigkeiten bringen. Beispielsweise wäre er durch ein paar Gitterstäben von ihr getrennt und sie müsste sich einen Plan aussuchen, aber lieber zwinkerte sie ihm zu, da waren die Sorgen auch wieder weg gewesen. Kamila hatte nämlich von ihrem Plan gesprochen, wenn sie bei diesem aber auch noch nicht ganz sicher war. Da sah auch er kurz skeptisch aus, ein Spanier? Sie hatten doch nicht schon die Fährte nach Ruby aufgenommen, wenn sie nicht sogar selbst dahinter steckte. " Sollte ich nicht lieber mit dir fahren, wenn nicht sogar ein paar andere? ", fragte er auch schon besorgt, denn wie sie schon das Ende ihrer Streitereien kannten, so wussten sie doch auch, was nicht alles so passiert, wenn Kamila alleine rausfährt.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Kamila seufzte, als Anthony schon weiter dachte. Alleine durch seine Worte konnte sie gut raushören, dass er ebenfalls skeptisch über ihre Worte war, aber sein Gesichtsausdruck bestätigte es umso mehr. "Ich habe keine Ahnung, ob ich da überhaupt hinfahren will", sprach sie schon und lehnte ihren Kopf zurück, während sie ihre Füße wieder auf den massiven Schreibtisch ablegte. Sie betrachtete ein wenig die Decke, während sie nachdachte. "Die Jungs meinen.. Er wäre ihnen wohl die Tage aufgefallen.. Will immer sehr viel Ware kaufen und nachdem sie ihn heute mitgenommen haben, haben sie das Zeichen gesehen". Die Frau nahm einen Schluck des Kaffees. "Aber ich weiß nicht, ob die wirklich so dämlich sind, die Spanier.. Oder ob ein Plan dahinter steckt, der mich möglicherweise aus dem Haus locken soll". Das war alles nicht so einfach, wie sie es fand, aber das war es in ihrer Position nie. "Oder sie wollen mich glauben lassen, dass es ein Hinterhalt ist.. Lassen mich hier gemütlich weiter sitzen und greifen dort ein".
      Kamila ließ ihren Freund an ihren Gedanken teil haben, er könnte vielleicht etwas Gutes dazu beitragen, wenn sie es schon alles laut aussprach, einen anderen Blickwinkel auf die ganze Sache haben. Es musste einfach etwas bedeuten, dass der Spanier so einfach zu fangen war, warum sonst war er so dämlich gewesen.
      "Es kann natürlich sein, dass auch die eine Flachzange in ihrem Team haben, die wirklich so dämlich ist", da blickte die Brünette zu ihrem Freund rüber, um ihn ein wenig schief anzugrinsen. Sie hatten auch so jemanden gehabt, der sich leider als Verräter mit wahnsinnig guten Schauspielkünsten entpuppte. Er hatte sie alle hinters Licht geführt und dennoch schaffte es Kamila ihm auf die Schliche zu kommen, aber leider nur durch einen dummen Zufall, sonst hätte sie mächtig Probleme gehabt, ob sie dann noch hier so gemütlich sitzen würden? Sie seufzte nachdenklich, ehe ihre Augen wieder den Mann auf der anderen Seite des Schreibtisches musterte. Sie hatte schon einen Hauch von Idee, von einem Plan, der ihr im Kopf rumschwirrte. "Was würdest du denn vorschlagen, was wir machen sollten?". Er war immerhin nicht nur ihr Freund, er war auch ein Teil des Teams und er hatte eine wichtige Position, da konnte Anthony auch ruhig seine Ideen mitteilen, vielleicht wäre auch etwas brauchbares dabei.. Bisher haben sie gleich gedacht, sie teilen in vielen Hinsichten die Meinung, da muss mit Sicherheit etwas dabei sein, was Kamila verwenden könnte.. Deshalb blickte sie auch gespannt zu dem Blonden, um sich überraschen zu lassen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Der vermeindliche Spanier war den Männern in ihrem Bereich bereits die letzten Tage aufgefallen, denn die vermehrten Käufe entsprachen nicht der Norm, die sie sonst im Alltag erlebten. Der gefundene Mann sollte sogar das Zeichen auf seiner Haut tragen, den Stier, weswegen er fest gehalten wird, bis die Brünette zu ihnen geht und den weiteren Verlauf bestätigt. Aber es war alles so einfach gesagt, alles ging so leicht von den Händen, dass es nicht zu den Spaniern passen könnte. Die waren zumindest bei Anthony schon dafür bekannt gewesen, alles gut durchdacht zu haben, denn ihre vermeindliche Flachzange hier konnte schon einige gute Informationen seiner eigentlichen Gang übergeben können, bevor man diesem auf die Schliche gekommen war. Kamila versuchte es damit zu begründen, dass sie schließlich auch eine angehörige Flachzange haben könnten, da grinste er bei den hoch gekommenen Erinnerungen wieder. " Flachzange.. Wie hieß er noch gleich? " Der Name von ihm lag nicht mehr auf seiner Zunge, das tat er vermutlich auch noch nie, denn er kam während der Arbeit und des Beobachtens des Schwächlings ziemlich schnell darauf, dass er nichts zu gebrauchen war und daher auch dementsprechend bezeichnet werden musste. Er schüttelte nur den Kopf, als würde er es nicht mal mehr wissen wollen, es war unbrauchbares Wissen, denn der tote Mann hatte kein hinterlegtes Grab für ihn, an welchem der Blonde jemals gehen würde.
      Man fragte ihn, was er denn von dem ganzen hielt, da lehnte er sich selbst an die Rückenlehne zurück und atmete tief ein, um sich noch seine Meinung bilden zu können. Die Spanier könnten sowohl sie dahin locken wollen, als auch sie in ihr getäuschtes, behütetes Nest festhalten wollen. Es war nicht deutlich, was sie nun da versuchten, aber beides schien so logisch. Mit einem Seufzen sah er zu den grünen Augen, als er sich kurz über die Lippen fuhr. " Ich glaub die Spanier sind selten so dämlich, dass sie eine Flachzange an ihr Guthaben lassen, überhaupt so einen länger am leben lassen, sodass er sich so ein Vertrauen aufbauen konnte.. Es passt nicht zu ihnen. " Solch eine Dummheit konnte er ihnen gar nicht zutrauen, auch wenn es eher enttäuschend war als gut, denn diese machten ihren Job gut, schließlich konnten sie sich schnell mit an die Spitze schleichen. Es war schon damals ein Hinterhalt gewesen, alle vier Posten wurden von ihrer Basis gelockt um genau diese anzugreifen, also warum würden sie es jetzt nicht umgekehrter Psychologie versuchen wollen. Es wäre fatal, wenn sie sich nun nur an ihre Erfahrungen mit den Spaniern lehnen, denn das war das Offensichlichste. " Ob du dich entscheidest da hin zu fahren oder nicht.. Solltest du noch einen der Streithähne oder mich mitnehmen und den Rest hier lassen, die anderen beiden halten an einem Ort den posten, wo du gerade fehlst. " Es war lediglich ein Vorschlag, den er selbst noch versuchte gedanklich mit Logik zu verbinden, dabei hielt er sich immer wieder an der vorherigen Aktion fest. Anthony dachte an Ruby, ob diese nicht mitschuldig dafür sein konnte, schließlich kamen beide in der ungefähren gleichen Zeit. " Noch eine Basis abfackeln zu lassen, könnten wir uns bei der Männeranzahl nicht leisten, ..wenn du nicht noch so was schickes hast. Was läuft den gerade in deinen Gedanken ab? "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Wie die Flachzange hieß wusste die Frau selbst nicht mehr wirklich, sie hatte es nicht für nötig empfunden sich seinen Namen zu merken, immerhin war er inzwischen zur Asche gemacht worden, da war es auch nicht mehr nötig sich irgendwelche Gedanke darum zu machen, deshalb zuckte sie schmunzelnd mit den Schultern, um anzudeuten, dass sie den Namen nicht wusste. Stattdessen wartete Kamila lieber auf die nächsten Worte des Blonden, um zu erfahren, was ihm durch den Kopf ging. Er stimmte ihr zu, dass es nicht zu den Spaniern passte, sich eine Flachzange an die Backe zu binden, sie waren dafür ziemlich vorsichtig gewesen, bisher jedenfalls.
      "Willst du mir etwa damit etwas sagen?", fragte die Brünette schon gespielt ein wenig streng, als würde sie bei den Worten etwas bestimmtes sagen. War sie jetzt dumm und dämlich, dass sie Flachzange damals zu sich genommen hatte? Nun, es war durch einen dummen Zufall passiert gewesen und wenn Kamila zurück blickte war sie sich sicher, dass sie sich einfach nur ein wenig zu wenig mit dem Mann beschäftigt hatte. Durch die Tatsache, dass Mike im Gefängnis gelandet und Anthony mit ihnen mit gekommen war war Flachzange damals einfach zu sehr in den Hintergrund gerückt. Aber jetzt war ja alles wieder gut, bis auf die Tatsache, dass die Spanier schon wieder ihre Laune verderbten. Doch der Blonde dachte schon weiter, er war davon überzeugt, dass sie jemanden mitnehmen sollte, drängte sich natürlich unterbewusst ein wenig auf, aber das war schon in Ordnung, immerhin würde sie ihn am liebsten mitnehmen, viel lieber als Mike oder Elias. Er sprach auch davon, dass sie sich nicht leisten konnte noch eine Basis abfackeln zu lassen, da lachte die Frau wirklich herzlich darüber. Sie stellte ihre Tasse wieder zurück auf den Schreibtisch und musterte den Mann, während sie überlegte. "Ich habe den selben Gedankengang gehabt", gab sie auf seine Frage zu und schmunzelte ein wenig über die Tatsache, dass sie sich wieder einmal so ähnlich waren.
      "Ich habe zwar noch eine Basis.. Da sitzt aber unser Nerd drin und es ist echt klein.. Da.. Habe ich mein kleines Schloss hier viel lieber", Kamila seufzte kurz. "Aber du hast recht.. Wirklich recht.. Vielleicht sollte ich zwei hier lassen und mal nachsehen, was da wirklich passierte, was die Jungs vor allem für Probleme hatten. "Ich fahre hin.. Und sehe es mir Mal an.. Vielleicht kann ich meine schlechte Laune auch auslassen". Kamila schmunzelte ein wenig, ehe sie sich von ihren Sessel erhob und um den Schreibtisch lief. Sie lehnte sich gegen diesen an, kreuzte ihre Arme vor der Brust, um zu dem Mann runter zu sehen. "Ich würde dich auch mitnehmen, wenn du Lust hast.. Ich meine.. Du kannst wählen.. Hier mit Elias zurück zu bleiben, um die Villa zur Not zu verteidigen.. Oder willst du mit mir einem Spanier mal ordentlich in den Arsch treten?". Da war das Grinsen breit auf ihren Lippen zu sehen. "Um dir bei der Entscheidung ein wenig zu helfen.. Ich.. Stehe darauf zuzusehen, wie du Leuten in den Arsch trittst".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Aus seinen Worten konnte man etwas schnell herausziehen, was ihm auch sogleich auch klar wurde. Er war nicht vorsichtig genug gewesen, denn als er es selbst merkte, sprach man ihn auch schon darauf an. Kamila fragte ihn auch schon, ob sie ihm nicht vielleicht aufgrund seiner Worte nicht noch etwas zu sagen hatte, da blickte er mit erschrockenen Gesichtszügen zu ihr. Seine blauen Augen weiteten sich mit dieser Frage nur, versuchten irgendwie noch Unschuld auszustrahlen, um die Dame damit noch etwas bezirzen zu können. Ob es nun klappte oder nicht, waren seine Lippen schneller als seine Gedanken, denn diese versuchten es nur weiter gut zu machen. " Nur.. dass ich dich liebe. " Da lachte Anthony jedoch auch schon selbst, die Rettungsaktion war nun nicht wirklich rettend, aber da klärte er es auch schon lieber auf, als seine Freundin noch weiter auf die Palme zu bringen. Ihnen war hoffentlich beiden schon klar, dass es sich bei der eigenen Flachzange um eine andere Situation handelte. " Bei unserer Flachzange war die Situation anders.. Er hatte ein freies Strafregister und du keine Zeit, weil du Mike mit ihm retten musstest. " Außerdem stand dem Blonden ja auch frei, ihn jederzeit umzubringen, doch er tat es nicht. Er konnte es da noch nicht über das Herz bringen, war einfach auch zu ehrgeizig, als Aufgeben als Option anzusehen. Doch wenn er sich selbst mit seinem damaligen Verhalten verglich, dann war er bereits einer Veränderung unterzogen worden.
      Die Brünette hatte die selben Gedanken gehabt wie er, es war schon fast so, als wären ihre Gedanken miteinander verbunden. Nur selten teilten sie nicht ein und die selbe Meinung, denn der Blick den sie sich zuwarfen, kaum hatten sie den selben Gedankeneinfall, sprach schon Bände. Es hatte ihn wieder zum Lächeln gebracht, so sehr er wollte, konnte er ihre Ähnlichkeit immer noch nicht ganz fassen. Doch das verband die beiden unter anderem, denn sie konnten einander verstehen. Kamila bestätigte ihm hinzu noch, dass hier wohl noch bisher die letzte Option war, die ganze Anzahl von Männern unterzubringen und außerdem war es ihr hier deutlich angenehmer. Es war nicht zur Überraschung des Blonden, denn hier konnte man noch einige Freiheiten genießen, die in so einer kleinen Basis nicht vorhanden waren. Notfalls war noch eine neue Basis zu bauen, nur für den Fall der Fälle, doch darüber mussten sie sich nun hoffentlich keine Sorgen machen. Dafür waren zu selbstbewusst, als nur wegen den Spaniern sich etwas neues aufzubauen. Kamila dachte auch gar nicht erst daran, sie war sogar schon weiter und sprach ihre nächsten Gedanken aus. Sie würde gern hinfahren, um ihre schlechte Laune rauslassen, da hob er auch schon seine Braue. Sie war etwa immer noch schlecht gelaunt? Es lag Interesse daran, auch ihn mitnehmen, da schmunzelte er. Trotzdem gab er ihr eine Wahl, aber als er schon den Namen hörte, schüttelte er mit dem Kopf. " Wenn er der Stier ist, dann bin ich die rote Flagge.. Ich bleib nicht wieder mit ihm allein. " Gerade hatte er vermutlich die Rolle mit Ruby getauscht, doch die beiden Männer zankten sich sowieso nicht, sie kamen sich nur selten in die Quere. Sie gab ihm noch eine Entscheidungshilfe und bei genau dieser begann wieder sein Grinsen. Anthony musterte sie wieder, sie wurden nicht mehr vom schweren Schreibtisch getrennt. " Da komm ich natürlich mit. Und wenn deine Laune bis dahin nicht besser geworden ist, weiß ich auch schon.. Wie ich sie dir sonst verbessern könnte.. ", sein Wille in den Augen sprach schon für ihn, dazu sogar der Zeigefinger, mit welchem er sich kurz selbst über den Schoß strich.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Ein Schmunzeln bildete sich auf den Lippen der Frau, als sie das erschrockene Gesicht vor sich erblickte. Sie hatte Anthony genau wo sie wollte, er sollte denken, sie wäre ihm für die Worte böse, dabei stimmte es gar nicht, es war ein Spaß, den sie sich erlaubte... Bis er wieder etwas aussprach, dass ihr wieder einen Stich im Herzen verursachte. Es war ein gutes Gefühl, wirklich gutes, welches sich immer wieder in ihrer Brust ausbreitete, als der Blonde ihr sagte, dass er sie liebte. Oft kam es gar nicht vor, aber oft genug, dass Kamila es wirklich nicht vergessen konnte. Er liebte sie.. Ja.. Das tat er wirklich , seine Augen strahlten bei den Worten trotz der Tatsache, dass er es eher zum Spaß gesagt hatte.
      Kamila hatte die beiden Optionen offen gelegt, die der Mann für heute hatte und während er sich entscheiden musste beobachtete sie ihn genau, als würde sie nach dem ersten Anzeichen für eine Entscheidung suchen. Recht schnell entschied er sich gegen Elias, mit seiner Begründung dazu zauberte er der Frau wieder ein Lächeln auf die Lippen, ein freches dieses Mal. Das letzte Mal, als Anthony alleine mit Elias war, musste er für seinen Geburtstag abgelenkt werden und war noch Wochen später immer noch nicht darüber hinweg, dass die Brünette ihn wirklich mit Elias für den ganzen Tag rein gesteckt hatte. Ja.. Das wusste sie natürlich noch genau, deshalb überließ sie ihm nur die beiden Optionen, um ihm seine Wahl zu erleichtern. Er wollte mitkommen.. Und gab ihr auch schon einen kleinen Vorgeschmack darauf, wie er ihre Laune noch ein wenig mehr heben konnte. Die grünen Augen sahen seinen Fingern nach, ehe sie wieder zu ihm nach oben sahen. Ihre Brust verengte sich ein wenig bei den Gedanken, was der Mann alles mit ihr machen könnte.. Vielleicht auch hier.. Im Büro. Schnell teilte sie sein Grinsen auf ihren Lippen.
      "Es ist ja nicht so, dass ich wirklich schlecht gelaunt bin", fing Kamila dann an und blickte über ihre Schulter zu dem Schreibtisch, um die Gegenstände darauf zu mustern. "Ich meine.. Ich habe ein wirklich tolles Frühstück bekommen", da schmunzelte sie und lockere ihre Arme, um die Teller zusammen zu räumen. "Und jetzt kriege ich noch so etwas angeboten". Ihre Augen sahen zurück zu Anthony, um auf sein vorheriges Angebot zu deuten. Er wusste also, wie er ihre Laune verbessern könnte? Das wollte sie sofort sehen. "Wir könnten aber vielleicht den Part mit dem Spanier erst einmal auslassen.. Und direkt zu deinem Angebot springen". Sie setzte sich auf die freie Stelle auf dem Schreibtisch vor Anthony, um sich ein wenig zu ihm vorzubeugen und mit der Hand über die Wange zu fahren. "Weiß du.. Ich muss das süße Frühstück auch wieder verbrennen, damit es sich nicht auf den Hüften ansetzt". Es war so absurd, dass es Kamila wirklich zum schmunzeln brachte, aber sie hatte ein Ziel, sie wollte ihre Möglichkeit für eine bessere Laune gleich jetzt bekommen, es gab immerhin vorhin keine Möglichkeit dafür, so schnell, wie sie aus dem Bett steigen musste.. Und diese Frau hatte Bedürfnisse, große Bedürfnisse, seit dem der Blonde an ihrer Seite war. "Die kommen schon klar, wenn ich ein wenig später dort auftauche".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Letztendlich war es doch ein längerer Ausflug geworden als es der Blonde überhaupt ahnen konnte, denn sie hatten dort auch die letzten Minuten ausgeschöpft, um alle Probleme zu lösen. Deswegen hatten sich auch seine eigenen Pläne verschoben, er dachte jedoch zu erst, dass es sich um eine Verschiebung von paar Stunden handeln könnte. So was es nun nicht, denn am Abend konnte er nun nicht seine Überraschungsbesuche machen. Die Männer wussten jedoch schon genau, dass es zum Abend noch unwahrscheinlich wird, dass sie sich auf die Reise machen. Lieber vereinbarte er mit seiner kleinen Gruppe von Männern einen neuen Termin aus, der nicht lange abwarten sollte, um den Ladenbesitzern keine weiteren Möglichkeiten zu geben, sich neue Fluchtpläne auszudenken. Es musste aber auch so kommen wie es nunmal kommen musste, so seufzte er nur kurz aus, als sie endlich wieder aus den Wagen treten konnten. Ein befreiendes Gefühl war es, denn ihre Arbeitszeit war vorbei, die beiden könnten sich sogar sofort ins Zimmer machen und die gemeinsame Zeit genießen, denn alle spontanen Dinge waren grundsätzlich nun fertig, sollten sich gerade nicht schon neue Probleme entwickeln. Daran dachte er aber nicht, bevor es sich deswegen wirklich noch bildete. Da waren die ersten Schritte auf die Villa von Kamila ihm schon lieber, er würde sich wahrscheinlich auch gleich einfach auf die Couch neben den spielenden Männern werfen können, aber da wo seine Freundin war, war es ihm defintiv lieber gewesen.
      Anthony war der Erste gewesen, der die Tür erreichte und so hielt er diese sogleich auch schon für die Brünette auf, um dieser auch schon ins Innere zu folgen. Seine Schuhe landeten relativ achtlos neben dem anderen Haufen und so war er auch schlampig beim Aufhängen seiner Jacke. Seine blauen Augen hatten so schon schnell beobachten können, wie sie wieder vom Haken fiel, weswegen er sich nochmal die Mühe machte und sie richtig aufhing. " Ich bin fertig für heute.. ", murmelte er auch schon, hing sich deswegen mit einem Schmollen hinter die Brünette mit den Armen an sie, um sie so nur mit ihn schleppend laufen zu lassen. Es hatte so aber schnell sein Ende gefunden. Denn als er den nächsten weiblichen Bewohner vor der Nase erblickte, wünschte er sich eigentlich, dass er sie schnell in die Arme und hoch gerast wäre, doch Ruby würde sich vor Kamila wenigstens benehmen. Dafür sahen die Augen des Blonden schon boshaft genug aus, um sie nicht warnend zu durchbohren, er sollte sie jetzt lieber nicht nerven. Mit der Brünneten vor sich in den Armen brauchte er nun sich auch keine Sorgen machen, nicht selbst erwischt zu werden, schließlich würde er jede Bewegung von Kamila auf ihn zu spüren. " Anthony.. ", kam auch schon fröhlich aus der weiblichen Kehle, die mit dem Erblicken der beiden auch schon auf diese zukam. Der Blick hatte sie da wohl auch nicht eingeschüchtert, denn damit war nur ein größeres Lächeln da gewesen, als sie Kamila ansah. " Kann ich mir mal deine Freundin für einen Abend ausleihen? Der alten Zeiten halber.. " Ihm gefiel ihr Ton überhaupt nicht und da er sich jetzt nicht noch um weiteren Stress kümmern wollte, war seine Entscheidung schnell entschieden. " Antrag abgelehnt, versuch's morgen nochmal. " Damit war das Gespräch auch für ihn beendet, da hatte er auch gar nicht erst daran gedacht was Kamila dazu sagen könnte, denn diese könnte nach ihrem Willen schließlich trotzdem etwas mit Ruby machen. " Ach, komm schon. Wir unterhalten uns und trinken nur ein bisschen, da brauchst du keine Angst haben.. Ich bring sie dir auch heile wieder zurück. " Es war wie als würde man gegen eine Wand sprechen und genau deswegen hatte er geschnaubt, während er für einen kurzen Moment seinen Kopf auf den Schopf seiner Freundin ablegte. Er konnte ja nicht für beide entscheiden, deswegen gab er der Brünetten sogleich noch einen kleinen Kuss auf den Kopf, dem Abschied vorsichtshalber. Seinen Kopf behielt er auch schon in dieser Position, nur um ihr etwas entgegen zu hauchen. " Wenn du willst, kannst du gern.. "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Es war wirklich schlimm gewesen, oder eher anstrengend, das passte deutlich besser. Kamila war fertig gewesen und war froh, als das Auto endlich anhielt und die Dunkelheit zu sehen war. Sie wollte ins Bett, am liebsten mit dem Blonden zusammen, der schon im Haus verkündete, dass er fertig für heute war. Kamila schmunzelte. "Lass uns ins Bett gehen", schlug sie vor und wartete an der Treppe auf den Mann, während er mit seiner Jacke kämpfte, die immer wieder runter fiel. Er schaffte es aber und kam zu ihr, um seine Arme um sie zu legen. "Ich kann so nicht laufen", stellte die Brünette grinsend fest und hielt trotzdem ihre Arme an seinem, um Anthony mit sich mit zuziehen. Es ging nur so lange gut, bis Ruby ins Spiel kam, schon fast hatte Kamila es vergessen, dass die Kurzhaarige überhaupt im Haus war, aber ihr missfiel vor allem der Ton, in welchem sie den Namen aussprach. Kamila runzelte die Stirn, während sie nach der Frau sah und ihre Hände noch immer an Anthonys Armen hielt. Schnell sprach sie aber auch aus, was sie haben wollte, sie wollte sich die Brünette an dem Abend ausleihen, moment mal.. Warum fragte Kamila keiner? Denn so schnell, wie Anthony es verneinte so schnell runzelte sie auch die Stirn, dass sie einfach nicht in Betracht gezogen wurde. An sich lockerte Kamila auch gleich wieder ihre Muskeln, denn sie war der gleichen Meinung, es war eher ihr Unterbewusstsein, welches ihr sagen wollte, dass sie lieber aufpassen sollte. Was war, wenn es jetzt immer so aussehen wird? Wenn Anthony alles über sie bestimmen wird.. Wenn er ihr Leben führen möchte.. Schnell schüttelte sie innerlich ihren Kopf, um diesen Gedanken mal ganz schnell zu vergessen.
      Ruby ließ nicht locker, sie wollte etwas trinken und ein wenig quatschen, es hörte sich nicht schlecht an, aber Kamila war müde, sie wollte sich am liebsten hinlegen. Leider sagte Anthony nicht noch einmal nein, er überließ seiner Freundin die Wahl und küsste noch ihren Kopf, als würde er schon denken, wie sie sich entscheiden würde. An sich, würde Ruby es sicherlich auch dir nächsten Tage haben wollen, wenn sie jetzt nein sagt, wenn sie dem aber zusagen würde, könnte sich die Brünette die nächsten Tage rausreden und mit Anthony ihre Zeit verbringen. Sie schmunzelte.. Aber viel mehr über die Tatsache, dass er noch wirklich Acht auf ihre Meinung gab.
      Kamila drehte ihr Gesicht zu ihrem Freund und musterte sein müdes Gesicht. "Dann habe ich es hinter mir", hauchte sie ihm zurück sich dessen bewusst, dass Ruby es vielleicht hören könnte. "Ich mache nicht lange.. Komme dann zu dir uns Bett.. Und werde dafür sorgen, dass wir morgen ausschlafen können.. Wie klingt das für dich?". Immerhin würde man der Kurzhaarigen gut zutrauen können, dass es morgen früh wieder so laut werden würde, aber für Kamila war es schon beschlossen, deshalb drehte sie sich komplett zu ihren Freund um und nahm sein Gesicht in ihre Hände, um ihm einen letzten Kuss zu geben. "Du kannst auch jeder Zeit dazu kommen, wenn du magst", sie wollte ihm vor allem das Gefühl geben, dass er willkommen war. Ein letztes Mal beugte sie sich kurz vor, wollte ihm noch was ins Ohr haufen. "Oder mir versaute Nachrichten schreiben". Mit einem Lächeln ließ sie den Mann los.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Schnell hatte sich Kamila für den Abend mit ihrer damaligen Freundin entschieden, sie würde mit ihr sprechen und etwas trinken, auch wenn das ein Aspekt war, den ihn so stutzig machte. Schließlich war Kamila keine gute Person dafür, tief ins Glas zu gucken, denn damit würde nur wieder eine bedrückte Stimmungen entstehen, in der sie unter ihren Erinnerungen litt. Es war aber ihre Entscheidung und es wäre auch ihre, wie viel sie denn letztendlich trinken wollte, weswegen er nickte. Grundsätzlich war es überhaupt ihre Entscheidung, bei wem sie nun den Abend verbringen wollen würde und so setzte sich etwas in seinen Kopf fest, was er wohl gleich noch überlegen würde. Ruby wusste doch genau, wie unabhängig die Brünette vor ihm war und wie sehr sie doch auf die Meinung anderer pfeifen konnte, also warum würde sie den Blonden über Kamilas Aufenthalt entscheiden lassen? Innerlich schnaubte er nur, doch er fiel nicht in dieses Loch, welches die Kurzhaarige ihn mit ihrer Frage vorbereitete. Sie wollte doch nur bei Kamila eine Lawine gegen ihn auslösen, was auch immer ihr das nun bringen sollte - wahrscheinlich Kamila an ihrer Seite. Daran wollt er aber nicht denken, denn Kamila drehte sich zu ihm und hauchte ihren Grund für ihre Entscheidung, wobei er diesen gar nicht brauchte. Sie wollte es nur hinter sich haben, da unterdrückte er für sich das schiefe Grinsen, welches gerade so gerne raus wollte. Sie wollte aber nicht lange sich in der Bar aufhalten, würde danach sogar sofort zu ihm ins Bett hüpfen, wenn er nur warten würde. Kamia wollte sich darum sorgen, dass sie morgen ausschlafen könnten, da sah er sie sketpisch grinsend an. " Das will ich sehen.. " Sie fragte, wie er das fand, da legte er kurz seine Finger an ihrer Wange. " Klingt nach einem guten Plan. ", entgegnete er ihr flüsternd, sah ihr auch schon zu, wie sie sich gänzlich zu ihn drehte. Er erwartete schon einen Kuss, denn er spitzte schon die Lippen um genau diesen entgegen nehmen zu können. Kamila lud ihn noch dazu ein, er könnte ja später noch mit ihnen einen trinken, aber der Meinung war vermutlich nur sie. Stattdessen würde er wohl lieber ihr Angebot annehmen, er könnte ihr ja die ein oder andere Nachricht schreiben, auf welche er antwortete, indem er sich über die Lippe leckte. Das würde ihr schon alles sagen und vielleicht brauchte sie auch gar nicht erst auf die erste warten müssen, er könnte sie ja so vielleicht noch irgendwie aufheitern, bevor sie noch durch den Alkohol wieder traurig wird.
      Anthony blieb nur an den nächsten Wand gelehnt und hatte noch zugesehen, wie die beiden sich auf den Weg machten und kaum konnte er noch für einen Moment ihren Blick auf sich ziehen, zwinkerte er ihr auch schon gleich zu. Danach waren sie auch gar nicht mehr zu sehen, auf Ruby hatte er nun gar nicht geachtet, dafür gerade mit ihrer Abwesenheit umso mehr. Er verschränkte mit einer verengten Stirn die Arme vor der Brust, sah nur in die Leere. " So ein Biest.. ", murrte er nur, die Freundlichkeit war doch nichtmal gut gespielt gewesen. Jeder Depp würde doch wissen, dass sie es überspitzte, sie wollte aber auch etwas von ihm. " Psst.. Ey, Anthony! " Elias stand an der Tür zum Keller, hatte diese nur zu einem Spalt geöffnet, doch da achtete der Blonde gar nicht darauf. Er war anderweilig beschäftigt gewesen, er bemerkte seine Umgebung nicht mal wirklich. Da hatte er die wiederholten Worte von dem anderen Mann auch wieder nicht gehört, eher murmelte er nur Flüche unter seinen Atem, zumindest bis er die Faust auf seiner Schulter spürte. Da zuckte er auch schon, schlug sogleich auch schon Elias an den Oberarm zur Strafe. " Noch dümmer kannst du auch nicht werden! " Da hielt Elias sich schon den Finger vor die Lippen, um ihm anzudeuten, er soll leise sein. " Halt doch die verdammte Fresse und komm jetzt endlich! "

    • Kamila Kayla Redstone
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      Es war kalt in der Bar gewesen, in welcher sich Rubx bequem machen wollte, indem sie sich auf eines der Sofas legte, welche genug Platz für Gäste boten. Kamila schloss lieber das Fenster, um die kalte Luft nicht mehr reinzulassen, bevor sie einen Augenblick lang nach draußen in die Dunkelheit sah. Ihre Männer zogen eine Abendrunde, mit Taschenlampen auf der Stirn und Waffen in den Händen waren sie bereit gewesen alles zu vernichten, was vernichtet werden wollte.
      "Was willst du trinken?", Ruby erhob sich doch wieder, um an die Bar zu laufen und sich den Alkohol anzusehen, der dort an der Wand im Regal stand. "Du machst lausige Drinks", stellte Kamila fest und schüttelte ihren Kopf, ehe sie sich zu der Bar drehte und mit ihrem Hintern an die Heizung lehnte. Sie war schön warm. Die Kurzhaarige lachte, ehe sie den Kopf schüttelte und zwei Gläser raus holte. "Also Whiskey", stellte sie fest. "Ich habe einen guten Bourbon da". Kamila kreuzte ihre Arme vor der Brust, während sie die Frau hinter der Bar musterte. Sie trug ihre Haare nach oben gegelt und das Hemd bis zu den Ellenbogen hoch gekrämpelt, da erblickte die Brünette zwei Tattoos, die sie vorher nicht gesehen hatte. Bei dem Gedanken an Körperkunst griff sie direkt zu ihrem Handy, um Anthony zu schreiben. >>Was hältst du von einem neuen Tattoo? Ich habe noch.. Die ein oder andere freie Stelle.. ;) << Sie wollte schon länger den Franzosen zu sich holen, um den Drachen nachzustechen, nicht alle Schuppen waren fertig, da war noch etwas Arbeit dran, aber alleine war immer blöd.. Wenn Anthony nicht wollte, dann würde sie Mike oder Elias fragen, wobei ihre anderen Jungs auch sicher wollten.
      "Du schmunzelst in dein Handy hinein", Ruby stellte das Glas ein wenig fester auf, um auf sich aufmerksam zu machen, da steckte Kamila das Handy auch schon wieder weg und bewegte sich auf die Bar zu, um dort Platz zu nehmen und nach ihrem Glas zu greifen. In der Hand bewegte sie dieses ein wenig, um den Whiskey darin zu bewegen, bevor sie es anhob, um der Frau hinter dem Tresen zuzuprosten. Kamila führte das Glas an die Lippen, nahm einen Schluck und behielt den Alkohol für einen Moment in ihrem Mund. "Was ist schon dabei, dass ich in mein Handy hinein schmunzel?", sie schmunzelte nach den Worten wieder einmal und nahm noch einen Schluck aus dem Glas. Ruby seufzte. "So kenne ich dich gar nicht", stellte sie fest. "Menschen verändern sich". Da schnaubte die Kurzhaarige für einen Moment, als würden ihr diese Worte ganz und gar nicht gefallen. "Doch nicht die schwarze Witwe". "Hey! Wir wollen nicht ausfallend werden!", Kamila grinste breit bei ihren Worten. "Immerhin war ich nicht drei Jahre verschwunden und hab dich denken lassen, ich sei tot". "Touché", Ruby hob das Glas auf Kamila an, da nickte diese ihr zu. "Aber warum muss es ausgerechnet ein Kerl sein? Ich meine.. Hast du ihn dir mal angesehen?". Ja, das hat sie.. Sogar gründlich.. Und Anthony hatte einfach allein vom Aussehen her alles, was sie gern hatte. Sein markantes Gesicht schwebte ihr wieder vor dem geistigen Auge, vor allem das Zwinkern in der Halle, bevor sie verschwunden waren. Er schaffte es sie alleine mit seinen Blicken um den Verstand zu bringen.
      "Du grinst schon wieder zu dämlich". Ruby brachte sie aus dem Gedanken raus, aber Kamila konnte nicht aufhören und so nahm sie einen weiteren Schluck aus ihrem Glas.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie hatten sich weiterhin an Ort und Stelle gepiesakt, hatten sogar mitten drin überhaupt vergessen wie es genau zu dieser Situation gekommen ist. Denn Anthony sah nicht ein, warum er ausgerechnet jetzt dem jüngeren Mann folgen sollte, wenn dieser ihn morgens schon so schlecht angeging. Deswegen war wohl auch ein wenig Überredungskunst zwischen den sanften Schlägen die sie sich da gegenseitig antaten zu haben, doch dazu kam es nicht, denn sie hatten da gerade irgendwie Spaß dran gehabt, den Gegenüberen Schmerzen zuzufügen ohne diesem die Erlaubnis geben zu können, dem Schmerz lautstark auszudrücken. Warum durften sie denn überhaupt nicht laut sein? Mike wollte es ihnen scheinbar auch schon gleich zeigen, denn dieser kam bei der unnormalen Dauer dafür, Anthony mit in den Keller zu nehmen, hoch. Er wollte vermutlich nach dem rechten sehen, ob sie nicht sogar schon beim Versuch einer geheimen Konferenz erwischt wurden. Aber dem war nicht der Fall, die beiden hatten sich einfach von dem eigentlichen Thema ablenken lassen, auch wenn beide andere Ziele verfolgten. Anthony wollte sich nunmal im Zimmer verschanzen und sich da zur Ruhe stellen, Kamila noch die kleine Freude machen, indem er ihr schrieb. Elias hingegen wollte ihn gerade warum auch immer im Keller haben und genau diese Meinung verfolgte auch Mike, der die beiden nur verstört bei ihrem tun beobachtete. Sie rauften sich wie es Geschwister immer taten, wobei sie sich wohl defintiv nicht so nahe waren. Dafür war auch schon Mike da, denn er beobachtete das Gezanke nur für einen Moment. " Wollt' ihr euch noch ein Zimmer suchen oder.. " Aber auch er ergriff wieder die strenge Mine und zeigte nur hinter sich auf die Treppe, sie sollen doch jetzt verdammt nochmal mit kommen. Es hätte ja auch einfacher gehen können, aber sowas gab es bei ihnen nicht wirklich.
      Nur widerwillig kam er mit in den Keller, doch hatte er sich selbst irgendwie dazu bewegt, denn den beiden schien wirklich irgendwas auf dem Herzen zu liegen, seit dem Streit morgens mit Ruby. Jeder hatte ja so seine merkwürdige Art und Weise gehabt, aber die beiden schienen diesen gerade mehr als sonst zu verfolgen. Es blieb aber still zwischen den dreien, denn der Blonde sah nur amüsiert dabei zu, wie Mike und Elias sich schweigend das erste Wort zu schoben. Aber irgendwie auch wenn diese beiden seine Laune gerade hoben, ließ ihn ein Thema nicht ganz in Ruhe. " Ruby muss weg.. ", sprach dieser deswegen auch schon, wo die beiden Männer vor ihm nur die Augen weiteten. Elias grinste auch schon, klopfte Mike kurz auf die Schulter. " Ich hab doch gesagt.. Wenn der mal nicht mit dem Schwanz denkt, ist er noch gut zu gebrauchen " Da sah der Blonde ihn auch schon mit gerunzelter Stirn an, deutete mit einem Nicken auch schon auf ihn. " Sagt der, der für eine Nacht auch zahlen würde.. " Man hörte nur wieder Mike seufzen, denn dieser war nicht in ihrer Laune gewesen, sich ihr weiteres kleines Gepiesake anzuhören. " Jungs.. "
      Damit konzentrierten sich die beiden auch schon wieder, dafür lehnte sich der Blonde nur umso mehr gegen die Wand, an welche er sich mit den Männern setzte. Elias war jedoch derjenige gewesen, der nicht wirklich still sitzen konnte, er lief lieber vor den beiden kleine Runden. " Also, jedenfalls. Willkommen zu unserer ersten einberufenen Krisensitzung zur Problematik unseres ungebetenen Gastes.. Ruby. " Anthony hob nur skeptisch eine Braue, ob das Ganze hier wirklich ein guter Plan wäre. Daran dachte er aber nicht, denn er spürte nur das Vibrieren seines Handys, weswegen er auch schon zu diesem blickte. >> Vielleicht zeigst du mir mal die freien Stellen.. Dann kann ich mir die Tattoos besser vorstellen. ;) << " Anthony, konzentrier dich! "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten und wie erwartet wollte Anthony natürlich die freien Stellen sehen, von denen Kamila gesprochen hatte. Sie schmunzelte kurz. >Ich glaube... Du hast sie schon einmal gesehen< Sie war gerne manchmal der kleine Spielverderber. >Oder schon mehrmals? Das könnte auch sein.. Aber.. Was ist mit deinen freien Stellen, darüber sollten wir mal reden :P <
      "Du bist ekelig", stellte Ruby fest und schüttelte den Kopf, während sie ihr Glas in einem Zug leerte. "Weil ich übers Handy flirte? Oder weil ich glücklich bin?". Kamila hob ihre Augenbraue an und wartete auf eine gute Antwort der Kurzhaarigen, die sich aber aus dieser Verantwortung zurück zog und nachdenklich den Kopf schüttelte. Natürlich antwortete sie nicht, dass könnte auch sehr schlecht enden, wenn man ehrlich war.
      >Ich meine.. Ich zwinge dich hier zu nichts.. Aber ich meine mich erinnern zu können, dass du von der ein oder anderen Idee gesprochen hast.. Oder ich bilde es mir ein, während ich hier daran denke, wie du ohne Klamotten aussiehst.. Ich glaube, ich habe es fast schon vergessen ;) <
      "Du wolltest reden", stellte Kamila fest und legte das Handy wieder hin, ehe sie ihr Glas leerte und es Ruby hinstellte, damit sie nachfüllen konnte. Die Kurzhaarige schnaubte kurz. "Ich wollt einfach nur ein wenig Zeit mit dir verbringen", stellte sie fest und griff zu der Flasche, um das Glas wieder zu füllen. "Zeit verbringen, also?", Kamila schmunzelte. "Nun, normalerweise verbringen wir ganz anders Zeit miteinander.. Und jetzt.. Wäre das äußerst unangebracht". Ruby zwinkerte der Brünetten zu, während sie ihr Glas wieder an die Lippen führte. Ja, sie hatten ganz anders Zeit verbracht.. Meist in Rubys Bett.. Sehr selten in dem von Kamila, aber meistens war die Beschäftigung.. Deutlich aktiver, mit deutlich weniger Kleidung. "Ich kann dir sagen, ich brauche es auch gar nicht mehr", gab Kamila zu und hob ihr Glas auch an die Lippen an. "Glaube ich nicht.. Ich meine.. Es ist ein Kerl". "Ein verdammt heißer Kerl..", Kamila grinste breit. "Ich habe schon so einige in meinem Leben gesehen.. Mhm.. Du hättest ihn in der Uniform sehen sollen". "Du mochtest schon immer Männer in Uniformen", Ruby schüttelte lachend den Kopf. "Die Uniform verleiht ihnen.. Mehr Männlichkeit.. In meinen Augen jedenfalls, aber das.. Hat Anthony nicht nötig..". "Zu.. Viele.. Details". Kamila schmunzelte, über Kerle zu sprechen war mit Ruby nicht mehr wirklich möglich, sie hatte sich recht schnell nach dem Ausbruch damals entschieden sich zu dem eigenen Geschlecht hingezogen zu fühlen. Es gab tatsächlich mal die ein oder andere Eskapade mit einem Mann, aber das war selten ein wirklich gutes Thema bei ihr. Für die Brünette war es kein Problem, im Gegensatz.. Sie fühlte sich zu beiden Geschlechtern hingezogen, wobei sie seit Anthony in ihr Leben trat auch niemanden anderen mehr brauchte.
      "Wir können auch über die letzten Frauen reden, die du abgeschleppt hast", da lachte Kamila und blickte zu der Frau hinter der Bar. "Soll ich dir etwa meine Bettgeschichten erzählen?". "Oder du sprichst endlich aus, was du die letzten drei Jahre gemacht hast". Mit einem Mal wurde die Luft ganz dünn in dem Raum.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Trotz der Warnung der beiden Jungs konnte sich Anthony nicht anders helfen, als auf das Handy zu starren und sich jederzeit daran zu erfreuen, dass seine Herzensdame wieder begann zu tippen. Er war fixiert darauf gewesen, etwas von ihr zu erhalten, wenn er sie denn nicht schon vor seinen Augen hatte. Das Paar war vermutlich auch gar nicht mehr zu trennen, denn wenn es hart auf hart kommt würden die beiden sogar Brieftauben verwenden, in kürzester Zeit würden sie den Morsecode auswendig lernen und sich via Laservisier an ihren Schusswaffen miteinander kommunizieren, es war kaum ein Keil zwischen den beiden zu machen und genau das konnte die beiden in der Mischung verdammt gefährlich machen. Sie kannten sich und ihre Macken, in schweren Zeiten würden sie immer wieder wissen wie der andere handelte und könnten damit genau indentifizieren, wo sich dieser aufgrund seiner Entscheidungen befand. Sie boten eine gefährliche Mischung von Intelligenz und Können, mit der es sich nicht anzulegen lohnte, auch wenn die Spanier dort ihr Glück versuchten.
      Es war kurze Blick von dem Handy weg, welchen ihn wieder so zum Seufzen brachte. Er sah hinauf zu den beiden anderen Anwesenden, denn das was sie besprechen, war auch ihm wichtig gewesen. Doch es gab hier nicht die Ausstattung, die das Konzentrieren zu ließ, weswegen er auch schon das Handy für einen Moment weglegte und die beiden ansah. " Macht es sich nicht mehr Sinn, sich irgendwo hinzusetzen und dann ernst darüber zu sprechen? " , fragte er auch schon, denn mit der jetzigen Umgebung würden sogar drei Männer nichts gescheites hinkriegen. Anthony konnte halbes Verständnis bei Elias finden, auch wenn er diesen nicht ganz zugeben wollte und damit war auch das Grinsen des Blonden wieder da. Mike war schon am Aufstehen gewesen und lief die ersten Schritte auf einen anderen Raum zu. " Dann setzen wir uns halt an den Pokertisch.. " Elias machte sich auf den Weg, etwas zum Trinken zu holen und damit hatte sich der Blonde wieder auf sein Handy konzentrieren können, denn er hatte bereits die zweite Nachricht von Kamila erhalten. Sie konnte sich noch an seine eigenen Vorstellungen von Tattoos erinnern, da schmunzelte er kurz, denn den Körper dazu schien sie fast zu vergessen. >>Wie kannst du denn sowas nur vergessen.. Muss ich meinem bösen Mädchen etwa wieder was beibringen? ;) << Damit hatte er das Handy auch endlich weg gelegt, denn er hörte auch schon die Schritte des dritten Mannes, vielleicht würden sie jetzt wenigstens etwas lösen können, auch wenn Anthony da anderer Meinung war. Bis sie eine Lösung haben, ist Ruby ja aber schon vielleicht raus.
      " Ich weiß ja nicht wie wir das anstellen wollen, aber Kamila darf von dem hier nichts wissen.. Ich reiß euch den Kopf ab, wenn ich wegen euch eine Kürzung kriege.. " Da war der Blick von Elias scharf auf Anthony gestellt, der nur unschuldig beide Hände hob, es war schließlich auch eins seiner Probleme gewesen. " Was will Ruby überhaupt von dir, dass sie dir so freundlich ins Gesicht guckt? " Da schnaubte der Blonde nur belustigt, dass sie es überhaupt mitbekommen haben. So ganz wusste er selbst gar nicht, was Ruby denn so darauf fixierte, ihn zu provozieren, aber er hatte schon eine mögliche Antwort gehabt. " Sie will Kamila, das ist ihr Problem mit mir.. "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Ruby seufzte und fuhr sich durch das Gesicht. "Ich glaube, es ist besser, wir reden über etwas anderes", sie leerte ihr Glas, um sich gleich auch noch etwas aufzufüllen, sie hielt die Flasche gleich auch Kamila hin, um ihr Glas anzudeuten, welches sie auch hingehalten bekam. "Willst du ewig darüber schweigen?", Kamila hob ihre Augenbraue. "Es gibt Themen, über die wir niemals sprechen werden.. Das waren deine Worte.. Und dieses Thema gehört genauso dazu". Es war fair, dass die Kurzhaarige wenigstens offen darüber sprach, dass sie nicht darüber reden wollte. So hakte es Kamila für sich ab, denn sie wusste, wenn sie mit diesem Thema weiter nachbohren würde, würde Ruby mit anderen kommen, über die sie nicht sprechen wollte.
      "Was für ein Problem, haben die Jungs mit mir?", Ruby wirkte nachdenklich bei der Frage, da lachte Kamila wirklich für einen kurzen Moment. "Ist eine ernst gemeinte Frage?", stellte sie gleich eine Gegenfrage und blickte auf ihr Handy, Anthony hatte ihr wieder geschrieben und brachte mit seiner Antwort ein breites Grinsen auf Kamilas Gesicht. Ein Schauer fuhr über ihren Körper, die Aufregung in ihrer Brust stieg. Sie kannten sich nun seit einem halben Jahr und waren schon so oft miteinander im Bett.. Trotzdem reichten nur ein paar Worte, damit ihr Körper ihn wollte.. Noch stärker, als es sonst den Tag über der Fall war.
      >>Er ist so atemberaubend.. Dass ich glatt vergesse, wie gut er aussieht.. Ich glaube, ich muss ihn noch einmal sehen, um zu entscheiden, ob ich genug von habe, oder nicht ;) << Kamila griff nach ihrem Glas, um einen Schluck draus zu nehmen. >>Übrigens.. Um dir die Zeit ein wenig zu vertreiben.. Ich habe heute deine Lieblingswäsche an.. <<. Was Anthony zur Zeit machte wusste die Brünette nicht, sie wollte es auch nicht wirklich wissen, zu groß war die Aufregung, die Spannung, wenn sie einfach so miteinander flirteten, aber vielleicht würde der Gedanke an ihre Unterwäsche seine Laune ein wenig heben.
      "Ekelig..", kommentierte Ruby das Ganze, sie hatte nur das Grinsen von außen gesehen und schon legte Kamila das Handy wieder zur Seite. "Du bist ekelig", konterte sie und spielte mit dem Glas in ihren Händen. "Also.. War das eine ernst gemeinte Frage?", ihre Augen blickten nach der Frau hinter dem Tresen. Diese seufzte. "Will ich die Antwort wirklich wissen?".
      "Elias hasst dich wegen der ganzen Sache in der Bar.. Er hat gute drei Wochen zu kämpfen gehabt, bis er wieder eine Tussi abschleppen konnte und Mike.. Mike ist dir immer noch wegen Eli böse". "Echt jetzt? Das ist acht Jahre her!". "Ja.. Und seit dem hatte er keine einzige richtige Beziehung mehr gehabt". Ruby prustete drauf los und verschluckte sich beinahe an dem Alkohol. "Bitte was?! Er hatte seit acht Jahren keinen Sex mehr?". Kamila fing an zu lachen. "Ah..er blieb schon einmal die ein oder andere Nacht weg, ich weiß nicht, was er da gemacht hatte.. Aber.. Er hatte keine ernste Beziehung mehr gehabt.. Jedenfalls sagte er mir nichts von". "Als würde er es dir sagen..", Ruby verdrehte ihre Augen, während Kamila mit ihrem Glas spielte. Langsam merkte sie den Alkohol. "Nun, wir haben inzwischen einen deutlich besseren Kontakt", ihr Blick wirkte ein wenig traurig, aber sie griff zu dem Glas, um einen schluck draus zu nehmen. "Und trotzdem hat er es mir noch immer nicht verziehen.. Ich meine.. Verständlich". Ruby seufzte. "Du hast ihm noch immer nichts gesagt?". Da blickte die Brünette hoch und schüttelte vorsichtig den Kopf. "Ich.. Habe mich nicht getraut".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Zur Verwunderung Anthonys begann auf seine Worte hin Elias an zu lachen, wobei dieses nicht der Belustigung galt, es hatte etwas bitteres gehabt. So war auch der Blick des Blonden skeptisch gewesen, mit einer gehobenen Braue versuchte er irgendwie das Lachen des Mannes zu deuten, aber es klappte mit fehlendem Zusammenhang einfach nicht. " Das Weib kann es immer noch nicht lassen! ", knurrte dieser auch schon vor sich hin, wo der Ehrgeiz auf sein Ziel hin in den Augen gut zu sehen war. So ganz verständlich war es immer noch nicht, doch eine Erklärung kam hinter seinen Worten nicht weswegen das neuste Mitglied der drei kurz tief einatmete. Er wollte bereits fragen, es reichte jedoch schon, dass er den Mund aufmachte, um Elias zum weiteren Sprechen zu bewegen. " Die drei Wochen kriegt sie zurück, ich zerstöre ihre Glückssträhne.. Niemand macht mir meine Nächte kaputt. " " Heißt jetzt im Klartext? " Der Blonde zeigte sich desinteressiert, denn er hatte nicht genug Motivation dazu gehabt sich jetzt noch weiteres zusammenreimen zu müssen, nachdem sein Gedanke wieder bei Ruby war. Sie war wirklich ein Dorn im Auge gewesen, nicht nur für den Blonden.. Denn nachdem Elias endlich mit der Sprache rausdrückte, konnte auch er zu einem kleinen Teil nachempfinden, was damals denn schon alles zwischen den Streithähnen geschah. " Wir müssen nur eine Frauenparty hier veranstalten.. Und jeden dafür zahlen, dass sie Ruby abweisen.. Sie kriegt so einen Schock, dass sie das Haus nicht wieder betreten will.. " Mike lehnte sich etwas weiter an die Rückenlehne des Stuhls, hatte mit einem tiefen Atemzug auch schon sich darüber gemeldet, dass er etwas zu sagen hatte. Da sah der Engländer auch schon zum Mann rüber, wieder mit einer schlechten Laune, denn sowas hatte eigentlich nie etwas gutes zu bedeuten. Es klang so, als wäre man gegen seinen Plan. " Zu aufwendig und zu kostenspielig. Kamila wird uns umbringen, wenn sie das sieht " Da nickte auch Anthony, denn es würde deutlich zu viel Zeit brauchen, allesamt Frauen hier her zu bringen und trotz alledem die Adresse geheim zu halten, vom Bezahlen musste man gar nicht erst sprechen, denn da waren sehr viele auf das große Geld raus. Elias haute nur mit der Faust auf den Pokertisch, aber er ließ sich noch von seiner Gedankenwelle ablenken. Er lief sogar wieder auf und ab, als wäre es bei diesem Thema gar nicht möglich Ruhe zu bewahren. " Aber wenn sie gerade so auf Kamila auf ist, kann Anthony doch- " Es war für den genannten Herren bereits ein Alarmsignal gewesen, dass Kamila da mit im Plan war und auch wenn diese überhaupt gar nichts davon erfahren durfte, war sie auch kein Mittel zum Zweck. " Nein, Kamila und unsere Beziehung wird da rausgelassen. " Wieder hörte man ein Schnauben, natürlich lief gerade so ziemlich alles gegen seine Pläne, denn sowohl Mike, als auch Anthony waren sehr auf der Realität basierend. Sie hatten schnell logische Zusammenhänge und deren Konsequenzen auf dem Schrim gehabt, da war der Jüngste von ihnen einfach zu emotional aufbrausend gewesen. " Na dann, schlagt ihr doch was vor, Langweiler.. "
      Die beiden sitzenden Männer wurden angeguckt, sie versuchten sich gegenseitig beim Nachdenken anzusehen, aber der Blonde war auch schon wieder vor dem Display gewesen und sah sich mit einem Grinsen die Nachricht seiner Freundin an. Seine Lieblingswäsche, da hatte er doch sofort ein Bild vor seinem inneren Auge gehabt. So weit kam er aber nicht, denn die schnelle Hand in seinem Augenwinkel gab ihm nur noch die Reaktionszeit dafür, das Handy auszuschalten. " Also, schlag mal was vor.. Kanickel. "
    • Kamila Kayla Redstone
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      6th"Du bist doch nicht ganz dicht im Kopf!", Ruby war ein wenig lauter geworden. "Es ist sechs Jahre her und du sagst kein Wort?! Wir haben darüber doch gesprochen". Kamila blickte auf das Glas in ihren Händen und bewegte ein wenig ihren Kiefer, während sie nachdachte, was sie da am Besten erzählen sollte. "Kamila?", Ruby lehnte sich vor, um in den Blickwinkel der Frau zu gelangen, aber da blickte sie auf. "Es ist nicht einfach ihm das zu sagen". Sie seufzte. "Ich habe es versucht.. Aber wenn ich dieses Thema schon anfange, dann.. Dann rastet er komplett aus, noch bevor ich ihm irgendetwas sagen kann!". "Wir haben es verbockt". "Ich habe es verbockt.. Ich dachte, ich kann es ihm sagen". "Könntest du ja immer noch", Ruby zuckte mit den Schultern, da lachte Kamila bitter. "Und wie soll ich es deiner Meinung nach anstellen? Einfach hingehen.. 'Hey Bruderherz.. Übrigens.. Deine tot geglaubte Freundin.. Lebt eigentlich glücklich mit drei Kindern'?". "Bruderherz..", die Kurzhaarige verzog das Gesicht. "Du bist echt ekelig". Kamila verdrehte ihre Augen und schüttelte den Kopf, bevor sie das Glas leerte und es hinstellte. Sie erhob sich, wollte von der Bar weg. "Wo gehst du hin?". "Ich muss eine Rauchen", mit den Worten trat die Frau auch an eines der Fenster und öffnete es ganz. Sie merkte den Alkohol, der in Sitzen gar nicht so bemerkbar war, es drehte sich ein wenig, sie hatte zu schnell getrunken, aber bevor sie auch darüber so richtig nachdenken konnte, nahm Kamila auf dem Sofa Platz und griff zu ihren Zigaretten. Ruby kam zu ihr, setzte sich auf das andere Ende des Sofas mit ihrem Glas in der Hand, sie saß schräg und konnte ihren Kopf auf die Rückenlehne legen.
      "Rauchst du immer noch so viel, wenn du gestresst bist?", Ruby schmunzelte, da zog Kamila an ihrer Zigarette und seufzte. "Ich bin nicht gestresst". "Nein, du tust gerade nur so, um eine Ausrede zu haben, nicht mit mir ins Bett zu steigen". Kamila runzelte die Stirn. "Okay.. Das Thema stresst mich ein wenig". "Zurecht.. Ich meine.. Ich hatte bisher auch nicht die Eier dazu, ihm die Wahrheit zu sagen". "Du dachtest auch, ich sage es ihm.. Was auch richtig ist.. Es ist.. Mein Bruder". "Halbbruder meine Liebe", die Kurzhaarige nahm einen Schluck aus dem Glas. "Wir haben die selbe Mutter.. Irgendwie macht es uns fast schon zu vollwertigen Geschwistern..", die Brünette seufzte. "Wobei.. Ich nicht weiß, mit wem meine Mutter es wirklich getrieben hatte, als sie mit mir schwanger wurd".
      "Hast du noch Kontakt zu ihr?", Ruby wechselte natürlich das Thema wieder, aber Kamila schüttelte den Kopf, sie rauchte lieber ihre Zigarette weiter. "Kein gutes Thema?", da schüttelte sie wieder den Kopf und lehnte den Kopf lieber zurück, die kalte Luft strömte hinein. "Hast du mit deiner Kontakt?", ihre grünen Augen blickten rüber, da schüttelte Ruby ihren Kopf. Sie griff nach der Zigarette in den Finger der Brünette, um daran zu ziehen. "Ich glaube, dass ist eine unserer wenigen Gemeinsamkeiten".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Die Augen waren auf den Blonden gerichtet und die Ohren auf seine wunderbaren Vorschläge gespitzt, aber natürlich konnte er nicht mit sofortiger Wirkung etwas beiwirken, er kannte diese kurzhaarige Mitstreiterin erst seit zwei Tagen. Ihm war es nur wichtig, dass es irgendwie schnell einen Ausweg bei ihr gab und der ihm liebste wäre, wenn sie aus dieser Haustür hinaus spazierte. Da konnte er gar nicht erst sagen, wie man das denn veranstalten könnte. Er kannte nicht ihre Schwächen, ihre Abneigungen, irgendetwas, wovor sich Ruby fürchtete. Die einzigen Daten die er sich von Kamila holte war, dass sie Männer über alles hasste und das sie gerade von Männern umgeben war, musste doch schon reichen, um hier so schnell wie möglich flüchten zu wollen. Aber so war es gar nicht, denn Ruby war nun auch nicht die Dümmste gewesen, schließlich wollte sie den Männern doch auch ein Vorbild sein. Mit dem Daumen strich sich Anthony über die Unterlippe, blieb jedesmal mit dem Daumen stehen, als er irgendwas hatte. Aber es war nicht gut genug, es war zu riskant, es würde in die Hose gehen können. Deswegen dachte er weiter nach und tüftelte an den Möglichkeiten, mit welchen sie sicher fahren konnten. Sie könnten Kamila gegen sie hetzen, aber weder wollte er sie da hineinziehen, noch war er dazu bereit sie anzulügen. Er seufzte nur und fuhr sich mit der Hand über das Gesicht. Vermutlich eines der Dinge, die er so oft bei der Brünetten gesehen hatte, dass es auch auf ihn rüber ging. " Wir bringen Ruby dazu, eine Regel zu brechen? ", fragte er auch sogleich, ob es sich überhaupt lohnte bei diesem Stichpunkt weiter zu denken. " Wie willst du das machen? ", kam Mike jedoch auch schon, der mehr abwesend als anwesend schien, er dachte wohl auch über etwas nach. Elias schloss sich der Frage nur an, kam sogar dazu sich hinzusetzen und sich das Bier für einen Moment in die Kehle zu kippen. " Das kriegt man nicht hin, sie findet immer ein Weg alles von sich zu weisen.. " Man hörte nur noch, wie alle drei schwer atmeten, es schien irgendwie aussichtslos. " Sie muss ja nicht wissen, dass wir sie verarschen.. Sie muss nur irgendwo in Kamilas Sachen schnüffeln, bei Unordnung wird sie kirre. " Da schmunzelte Mike nur, hatte jedoch immer noch diese Leere im Blick gehabt, als wäre er körperlich ganz wo anders gewesen. " Und aus welchem Grund soll sie da von sich aus rumschnüffeln? " Da wurde es auch Anthony zu bunt, er murrte nur auf und hatte sich auch wieder zurückgelehnt. " Ach, was weiß ich.. " Elias klopfte mittlerweile mit der Dose Bier im Takt auf den Tisch, solange dieser über andere Lösungen nachdachte. Es blieb wieder eine lange Weile zwischen ihnen still, jeder ging wieder den eigenen Vorschlägen nach und versuchte sich nur irgendwie daran zu machen, mögliche Fragen sofort beantworten zu können. Elias donnerte mit einem Ruck jedoch auch schon die Dose gegen den Tisch, ließ nicht nur das Bier aus diesem bei der Wucht rauslaufen, sondern schob er diese auch grundlos zum momentanen Hauptpunkt, Anthony. " Du lässt dich von Ruby umbringen! " Da lachte Anthony auch schon, konnte sich fast gar nicht einkriegen. " Deine Intelligenz ist mit Ruby auch nicht wieder gekommen, was?" " Nein nein.. Du lässt dich nur fast umbringen. "

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    • Kamila Kayla Redstone
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      Die beiden Frauen hatten sehr viel gemeinsam.. Ihre Vorliebe für Frauen, ihre.. Negative Einstellung bezüglich des anderen Geschlechts, wobei Ruby unter diesem Punkt ein wenig heftiger war. Ihre Vergangenheit war außerdem ziemlich ähnlich, sie hatten beide schwierige Charakter und.. Sie wurden ziemlich schnell depressiv, mit ein wenig zu viel Alkohol intus. Es war schon mehr, als man meinen könnte und vor allem der letzte Punkt schien irgendwie nicht gut zu passen, denn zwei depressive Frauen mit einer Menge Alkohol in der Hinterhand hat schon das ein oder andere Mal nicht gut gepasst.
      "Warum warst du nicht froh mich wieder zu sehen", Ruby lehnte sich in einem der Sessel zurück, während Kamila mit einem Arm über ihrem Gesicht auf dem Sofa lag, auf dem beide vorhin noch gesessen hatten. "Du warst drei Jahre nicht da.. Ich habe mein Leben weiter gelebt.. Und dann kommst du plötzlich wieder.. Wie hättest du dich gefühlt?". "Ich hätte mich gefreut", entgegnete Ruby und seufzte. "Irgendwie.. Habe ich es auch.. Irgendwo tief in meinem Inneren, aber.. Du hast bisher so viel scheiß gemacht, dass ich da noch ziemlich sauer auf dich bin.. Aber.. Nun..". Kamila zuckte mit ihren Schultern, was sicherlich kaum zu sehen war, sie hörte aber, wie sich die Kurzhaarige erhob und zu der Bar lief." Bringst du mir mein Handy mit? ". "Er hat dir nicht geschrieben". Die Brünette seufzte. "Ich fühle mich nackt ohne mein Handy in der Hand". "Du hast dich echt nicht geändert". Die Kurzhaarige öffnete die Flasche noch einmal, um in beide Gläser etwas zu füllen. Mit denen in der Hand kam sie wieder, aus der Hosentasche zuckte sie das Handy raus, welches sie an der Bar eingesteckt hatte. Kamila griff zu ihrem Handy, dann zu einem der Gläser und blickte drauf, ob Anthony ihr geschrieben hat, aber das hat er nicht. Schlief er schon? Es war spät geworden.. Sie merkte auch langsam die Müdigkeit.
      "Ich trink den aus und gehe schlafen", stellte die Brünette fest und setzte sich auf, um sich beim Trinken nicht zu verschlucken. "Du willst mich gleich schon verlassen?", Ruby zog das Gesicht in die Länge, was bei ihr gar nicht mal so dämlich aussah. Sie hatte harte Gesichtszüge, bei ihr wirkte vieles ästhetischer, als bei anderen. Kamila schmunzelte. "Ich bin müde und habe das Gefühl, ich werde zu Depri". Da seufzten sie beiden. "Fängst du wieder mit dem Scheiß an, dass du nichts wert bist und alles, was du machst, beschissen ist?". Mit einem Schnauben versuchte Kamila ihr Grinsen zu verstecken. "Du kennst mich zu gut", stellte sie fest. "Deshalb kann ich auch gut sagen, dass es Schwachsinn ist". "Okay, dieses Thema geht mir auf den Sack". Mit einem Zug leerte Kamila auch das Glas, es war vielleicht doch ein wenig.. Zu schnell, aber nun, das würde sie erst gleich bereuen.
      Die Brünette erhob sich und wollte ihr Glas an der Bar abstellen. "Gute Nacht, Ruby". Sie beendete deren Treffen, wie sie es auch damals bei Anthony gemacht hatte, ihre Intention war lediglich eine ganz andere. Ruby sprach nicht, sie blieb im Sessel sitzen, während die Brünette aus dem Zimmer raus ging. Sie seufzte, als die Tür zu war, aber lange hielt sich Kamila auch nicht mehr mit den Gedanken, sie wollte lieber nach oben in ihr Zimmer zu Anthony.. Endlich mit ihm gemeinsam Zeit verbringen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Das Lachen war ihm noch auf den beiden hochgehobenen Mundwinkel geschrieben, das Grinsen danach sprach immer noch Bände, doch trotzdem schien in der gegenüberen Mimik strenge Gesichtszüge zu herrschen. Es war aber nicht möglich, unbemerkt jemanden so zur Weißglut zu bringen, schon gar nicht für Anthony, wenn er die meiste freie Zeit mit seiner Freundin verbrachte. Sie standen beide unter den Augen des anderen, da gab es nur wenig was dem anderen nicht auffallen würde und darunter war nun wirklich nicht, dass man unbemerkt jemanden dazu bringen könnte, einem erheblichen Schaden zuzufügen. Aber was war es denn nur, wenn Ruby es immer wieder schaffen würde, die beiden an ihren Abenden zu trennen, wenn nicht durch ständigen Streitereien sogar schon am Morgen? Da war auch das Grinsen bei dem Blonden verschwunden, gefolgt von einem Schnauben, bevor er zu Elias schaute. " Und wie stellst du dir bitte das Fast-umbringen vor? " Auf die Antwort war auch Mike gespannt, denn dieser erhob sich von seiner entspannten Pose und lehnte sich eher an die Tischplatte. Der Jüngste von ihnen sah auch schon um sich, als wäre er selbst gespannt auf seine eigene Antwort, die er sich noch versuchte zusammen zu reimen. " Naja.. Wenn sie so auf Kamila aus ist, musst du nur vor ihrer Nase so viel mit Kamila flirten wie möglich.. Der Rest klärt sich schon bestimmt von selbst. Wenn sie vielleicht sieht, dass sie Kamila wegen dir nicht mehr kriegen kann, versucht sie dann wohl bestimmt dich umzubringen oder sie verlässt wenigstens das Haus . " Da erkannte der Blonde in der Aussage eine einzige Phrase, die ihm urplötzlich ein Stich ins Herz setzte. Wenn, sie Kamila nicht kriegt, vielleicht kann aber auch genau das passieren, wenn sie den Mann nur genug schlecht redet. Da schüttelte er unbemerkt den Kopf, nein, das kann nicht passieren. Die Brünette kann schnell impulsiv werden, aber doch nicht bei sowas, so schnell vergisst sie nicht, welchen Worten sie mehr vertrauen sollte. " Geht das auch ohne dem ganzen Flirten? ", fragte Mike auch schon genervt, als hätten sie ihm den Abend zu wenig Schlaf gegeben. Elias schüttelte aber den Kopf, blieb aber wieder bei Anthony. " Du musst dich jetzt sowieso rar machen, ich will dir ja nichts sagen.. " Da wurde der Blonde auch schon neugierig, auch wenn er genau wusste, dass da jetzt nichts gescheihtes bei rumkommen würde. " Aber? " Elias sah ihn an, als würde er mit ihm ein ernstes Wörtchen reden wollen. Aber es war gar nicht nötig, mit diesem Moment war er auch schon dazu bereit gewesen ins Zimmer zu verschwinden, gleich nachdem er sein Handy wieder bekommen hat. " Nur weil sich Kamila und Ruby damals gut verstanden haben, heißt das doch lange nicht, dass es auch heute noch so sein wird. ", erwiderte Mike auch schon, auch wenn er sich seinen Worten auch nicht so sicher schien, so wie es der Ton aussagte. Der Blonde sah nur zwischen den beiden her, ob die beiden ihn jetzt nicht verarschen wollten, auf dieser Fährte war er nun nicht wirklich falsch. " Jeden holt mal die Vergangenheit ein.. " Anthony grinste nur verbittert, er hatte für sich aber auch schon eine Entscheidung getroffen, die er sich mit dem Aufstehen klar machte. Er lief auf Elias zu, jedoch auch nur um von seinem Platz das eigene Handy zu entnehmen. " Machts gut Jungs " Zum Abschied hob er nur noch die Hand, sah aber auch schon gleich auf sein Handy, um nach Kamila zu sehen. Nach ihrer Nachricht kam nun nichts von ihm, da seufzte er nur. Sie war vermutlich aber selbst nicht mehr in der Stimmung, wenn er sich die Zeitspanne ansah, in welcher sie bereits in der Bar war. >> Soll ich meinem Baby schon Taschentücher holen, oder hast du alles im Griff? << Sein Ziel war jedoch erst die Haustür, denn mit dem Hinausziehen der Zigarettenschachtel aus seiner aufgehangenen Jacke war ihm auch schon bewusst gewesen, was er erst machen würde, bevor er im Bett auf sie wartet.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Es drehte sich alles um sie herum, aber dennoch schaffte es Kamila der Herr über ihre Beine zu werden und langsam die Treppe nach oben zu nehmen. Sie konnte natürlich Anthony anrufen, dass er sie doch bitte an der Treppe abholen soll, was er sicherlich auch gern gemacht hätte, aber das wäre vielleicht doch ein wenig zu peinlich und außerdem.. Wollte Kamila ihn im Schlafzimmer überraschen. Sie hatte etwas zu schnell getrunken, hatte sich vor allem den letzten großen Schluck komplett auf einmal gegönnt, was sich jetzt als Fehler raus stellte, aber sie schaffte es dennoch bis zu ihrem Schlafzimmer zu kommen, um langsam die Tür zu öffnen. Es war keiner da. Das Bett war leer, es waren keine Schritte zu hören, wo war Anthony hin? Die grünen Augen blickten zu der Tür zum Bad, aber sie stand offen, der Mann war vermutlich nicht hier. "Anthony?", die Frau runzelte ihre Stirn und betrat das Schlafzimmer, in welchem sie sich plötzlich so einsam fühlte. Bildete sie sich das alles nur ein? Vielleicht.. Hatte sie sich Anthony eingebildet gehabt? Vielleicht.. War der Mann gar nicht hier? Was war.. Wenn.. Nein, daran konnte sie jetzt nicht denken, sonst würden die Tränen nur noch so aus ihr raus laufen.
      Kamila begab sich zum Bett, um über den Bezug zu streicheln, er war kalt, hier war definitiv keiner gewesen, aber wo war der Blonde dann? Hatte er sich dazu entschlossen sie allein zu lassen? Vielleicht.. War er mit jemanden durchgebrannt, hatte sie hier allein gelassen? Schrieb er ihr deshalb nicht? Panik machte sich in ihrer Brust breit, während sich diese immer weiter zusammen zog. Kamila hatte das Gefühl nicht mehr atmen zu können, sie wollte schreien und am liebsten gleichzeitig alles auseinander nehmen, bis ihr Handy vibrierte. Eine Nachricht ging ein, Anthony war auf dem Display zu lesen. Die Panik verflog genauso schnell, wie sie gekommen war und plötzlich machte sich ein Gefühl von Erleichterung breit. Er war also noch hier.. Nach der Nachricht zu urteilen, die er der Frau geschrieben hatte.
      Langsam ließ sich die Brünette auf den Boden setzen, um den Kopf gegen die weiche Matratze zu lehnen. Ob sie alles im Griff hatte? Definitiv nicht, aber das brauchte sie jetzt nicht zu erwähnen. >>Ich frage mich eher.. Warum ich alleine im Schlafzimmer bin und wo mein Mann bleibt<<. Sie schmunzelte sanft, auch wenn es sich merkwürdig anfühlte, nachdem sie gerade wirklich Panik geschoben hatte, dass Anthony nicht hier auf sie wartete. Er war erwachsen.. Er konnte jeder Zeit tun und lassen, was er wollte, da musste er nicht auf sie im Bett bleiben, aber er hatte es doch vorhin gesagt, dass er es tun wird, oder nicht? Wieder spürte sie diese Unsicherheit. >>Es dreht sich alles<<, schrieb ihm Kamila gleich darauf und schloss ihre Augen, der Alkohol stieg ihr viel zu schnell in den Kopf, aber es war okay, es würde gleich wieder vorbei sein. >>Und ich brauche dich..<<
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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