Es war nicht anders möglich für ihn als zu schmunzeln, als sie auch schon mit dem Hochheben darüber sprach, dass sie seine böse Art mochte. Eine Art war es, die nicht sonderlich oft im Alltag aus ihm heraus kam, sollte alles am Schnürchen laufen und ihn nichts auf die Palme bringen. Er fand sich gar nicht in der Stellung, dass er so oft böse sein konnte, solange er seine Freundin neben sich hatte, solange er am Ende des Tages wieder neben ihr landete. An diesem Abend war es wohl aber eine kleine Ausnahme, die sich nicht verhindern ließ, denn der Beginn dieser Situation hatte ihn bereits jegliche gute Laune entzogen und mit dem Erblicken des neuen Gastes auch jegliche Energie, die sich mit den Berührungen von Kamila wiederfinden ließen. Seine Arme umschlung er um sie, kaum musste er sich noch die Sorgen machen sie irgendwie runterfallen zu lassen. Mit einem wohligen Seufzen hatte er auch schon gezeigt, dass es genau das war was er gerade so misste, was ihm nach dem Treffen mit Ruby fehlte. Sie erklärte ihm, wie es überhaupt so dazu kam, warum es nicht anders ging. Seine Hand striff dabei über ihrer Rücken und hielt sogleich auch schon an, als ihre Worte beendet wurden. Sie brauchte einen Zeit für sich, bevor sie auch ihm alles erzählen konnte, was in ihren Gedanken noch so rumschwirrte. Es waren immer zwei Seiten die man betrachten musste, doch manchmal fehlte das Verständnis für die andere Seite. Anthony brauchte aber nicht lange dafür, um sich auch in ihre Position zu setzen und so legte er seinen Kopf auf ihre Schulter, um kurz zu rasten. Seine freie Hand landete auch gleich an ihre Wange, er erhob seinen Kopf wieder und blickte ihr in die Augen, um auch das letzte Wort seinerseits auszulassen. " Und ich versuche mich bald mehr in dich hineinzuversetzen, Kamila.. ", gab er selbst sein Wort dazu, nahm sich wirklich vor, auch wenn seine Eingeschnappheit ihn in eine andere Richtung lenken konnte. Er würde es jedoch versuchen, auch wenn er dafür einige Male tief durchatmen müsste, um überhaupt irgendwas rechtzeitig zu verstehen. Ihre Lippen brachten ihn jedoch schon auf andere Gedanken, auf deutlich andere. Die blauen Augen schloss er, nur um sich ihrer Anwesenheit und ihren sanften Küssen nur noch bewusster zu werden. Es war nichts, was von Anfang an selbstverständlich war und doch saßen die beiden nun gemeinsam auf ihrem gemeinsamen Bett. Ziemlich surrealistisch, wenn man sich die beiden noch vor einigen Monaten ansah, da kannten sie sich nur einfach noch nicht. Sie waren die fehlenden Puzzle-Teile füreinander gewesen, sie brauchten nicht mehr als einander. Nur ihre Worte konnten ihn noch aus seinem Genießen holen, wobei ihre Stimme schon wohlklingend genug war. Mit dem typischen Grinsen sah er ihr wieder in die Augen, ganz sicher darüber bewusst, was man nicht noch alles tun könnte. " Warum nur ich.. Wenn nicht beide auf die Kosten kommen könnten? " Seine Hände trafen sich wieder an ihrem Becken, nur um sich mit ihr mittig aufs Bett zu bewegen und sie von oben besser betrachten zu können. " Die Kinder schlafen sowieso alle, ..wer stört uns jetzt noch? "
[2er RPG] No Good For You
Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/
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Kamila Kayla Redstone
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Ihr Herz war förmlich am rasen, als seine Hände wieder an ihrer Hüfte entlang fuhren und Anthony darüber sprach, dass sie beide auf ihre Kosten kommen konnten. Seit dem ersten Mal, als sie miteinander geschlafen haben, hatte Kamila das Gefühl, als würde sie nicht genug davon bekommen. Jedes einzelne Mal kam sie auf ihre Kosten, ganz gleich, wie schnell die machen mussten, oder wie lang die Nacht war, jedes einzelne Mal war ein befriedigtes Lächeln auf ihren Lippen zu sehen. Ein großes Problem hatte die ganze Sache aber allemal, denn es war zu gut, um aufzuhören und der Drang nach mehr war schnell wieder zu spüren, jedenfalls bei ihr, sicherlich auch bei Anthony, wenn man bedachte, wie oft er sie verführte. Es war nicht nur Sex, der ihre Beziehung antrieb, ganz sicher nicht, auch wenn es davon jede Menge bei den beiden gab, es gab auch Abende ohne diesen, mit langen Gesprächen oder Filmen, über welche man zusammen lachte, dennoch waren diese intimen Momente zu zweit eines der größeren Bestandteile.
Mit einem Ruck lag die Brünette auch schon unter dem Mann, der davon sprach, dass die Kinder schon alle schliefen. Er entlockte ihr damit ein Lachen aus ihrer Kehle, während die grünen Augen zu seinen blauen blickten. Sie spielten schon ein wenig die Rolle der Mutter und des Vaters, aber das taten sie doch schon irgendwie gerne. "Aber.. Wenn ich wieder so laut bin wecken wir sie nur". Kamila stellte sich ein wenig unschuldig, als würde sie genau das stören, das es jedoch nicht.. Auch die Anwesenheit von Ruby war vergessen, es war alles vergessen, während eine ihrer Hände das Oberteil des Mannes etwas nach oben schob, um über die nackte Haut zu streicheln. Die Hand fuhr weiter hoch.. "Mhmm.. Du bist so böse gewesen vorhin.. Hast du es überhaupt verdient?". Auf den Lippen war wieder ein sanftes Grinsen zu sehen, während die Finger zu dem Kopf kamen und über eine der Wangen strichen. Ihre Augen folgten den Fingern, die bis zu seinen Lippen fuhren, da blickte Kamila auch nach seinen Augen. Ihr fiel etwas ein.. "Erinnerst du dich.. An die erste Stunde unserer Begegnung?", kurz wartete die Frau ab, während ihre Finger weiter über seine Haut im Gesicht strichen, die Augen folgten ihnen. "Ich hatte gefragt.. Ob du nicht Angst davor hast, von mir gefressen zu werden, wenn du alleine mit mir bist". Sie schmunzelte ein wenig. "Du sagtest, dass ich beim Nagen vor Sättigung platzen würde..", ihre Augen blickten zu seinen, Kamila schnaubte kurz belustigt. "Du glaubst gar nicht.. Wie falsch du damit lagst", ihren Daumen legte sie auf seinen Lippen ab, ein schelmisches Grinsen bildete sich auf ihren. "Ich könnte gar nicht satt von dir werden.. Ich habe immer Hunger auf Anthony". Sie biss sich auf ihre Lippe, um das noch ein wenig zu verdeutlichen. "Und das tatsächlich.. Seit du in den Bus geschaut.. Und sich unsere Augen das erste Mal getroffen haben"."The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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Kamila trug die gespielte Sorge in sich, ob sie nicht mit ihrem Vorhaben die Kinder wecken könnten, als wären diese wirklich auf die beiden angewiesen gewesen. Das Grinsen auf seinen Lippen konnte nicht größer sein, denn er konnte bereits schon etwas darauf erwidern. " Wir stellen ihnen Milch und Kekse vor die Tür, dann wissen die auch nicht mehr, warum die überhaupt hier auf dem Weg waren.. ", schug er auch schon vor, als wären die ganzen Männer genau so am schnellsten abzulenken, was bei manchen sogar wirklich zutreffen könnte. Natürlich wollte er damit nur wieder ihre Unschuld entfernen, auch wenn genau diese gerade sein Herz so erwärmte.. und eine weit untere Region. Ihre Hand auf der Haut unter seinem Shirt brachte ein schönes Kribbeln mit sich, welches auch gleich mit dem Blick auf ihren Augen sich im ganzen Körper ausbreitete. Schnell wurde jedoch die Frage gestellt, ob er bei seinem bösen Verhalten es überhaupt verdient hatte sich auf dieser Art zu beglücken. Es entstand schnell ein Lachen bei dem Blonden, die Frage für ihn war unerwartet gewesen, von ihrer Schlagfertigkeit ließ er sich jedoch ohnehin immer wieder gerne überraschen. Er brummte, er suchte sich gerade eine gute Ausrede aus, auch wenn er sich genau dabei schon genug erwischen ließ. " Du magst den bösen Anthony doch? ", stellte er die Gegenfrage, auch wenn ihm bewusst war, dass nichts davon sie von ihren Gedanken riss, was auch immer diese gerade begehrten.
Es zeigte sich aber deutlich, wonach sie gerade Lust hatte und so machte er sich auch keine Sorgen darüber, weswegen seine beiden Hände neben ihr Platz fanden, um sich über sie zu stützen. Sogleich kam er ihr auch schon näher, kaum waren ihre Finger an seinen Lippen und ihr Augenmerk auf seinen Augen, doch sie sprach über eine damalige Erinnerung. Sie fragte, ob er sich noch an die erste Stunde mit ihr erinnern konnte, da sah er zwischen ihren beiden Augen hin und her, bevor er mit einem Schmunzeln sanft nickte. Wie könnte er nur ihren angerichteten Chaos vergessen, der ihm wieder Lebensfreude und erstmals wieder Interesse bei der Arbeit verschaffte? Anthony erinnerte sich an ihre Frage, ob er denn keine Angst vor den Gerüchten hätte und so klang ihm auch seine Antwort ziemlich bekannt, die darauf folgte. Sie würde schon bei dem Versuch platzen, doch es war schon lange kein Versuch mehr, es passierte schon viel mehr zwischen diesen beiden Körpern, als man es nur als Nagen betrachten könnte. Kamila war aber trotzdem nicht satt von ihm, sie wollte ihn immer noch genau so viel wie damals, was ihm ein ehrliches, breites Lächeln beschehrte. Es hatte sich nichts derartiges zwischen ihnen geändert, überhaupt nicht, und das seitdem er ungläubig einen Blick in den Bus warf, weil er das Glück der Polizisten nicht wahrhaben konnte, sein Glück. Anthony musterte sie, irgendwas geschah gerade wieder in ihm, was er nicht so schnell wahrnehmen konnte. Es war wieder ihre Liebe die durch ihn floss, die gar nicht mehr aufzuhalten war, denn er konnte ihre Art verstehen. Er neigte sich weiter zu ihr, blieb vor ihren Lippen stehen, denn das Lächeln war nicht weg zu bekommen. " Dann gebe ich dir mehr Anthony.. " -
Kamila Kayla Redstone
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Es war Liebe, inzwischen wusste es auch Kamila, wie sie diese Gefühle nennen konnte, die sich in ihrer Brust ansammelten, wenn sie mit Anthony zusammen war. Es war das Gefühl, welches sie sich seit Jahren ausgeredet hatte, welches nichts in ihrem Wortschatz zu suchen hatte, welches tief vergraben wurde, aber der Mann hatte es wieder heraus geholt, es wiederbelebt und damit deutlich gemacht, dass es noch Hoffnung für die Braunhaarige war. Sie war glücklich, wann immer er in ihrer Nähe war, dafür reichte einer seiner Blicke, dieses typische Grinsen auf seinen Lippen, weil er wusste, dass sie ihn gehörte, so etwas gab es zuvor nicht in Kamilas Leben, es sah sie vor allem niemand so an, wie es Anthony tat. Es war zwar irgendwo auch Begierde und Lust, aber er war stolz.. Stolz darauf, sie seins nennen zu können und genau das fühlte sich so wahnsinnig gut an.
Die Nacht war kurz gewesen, aber die beiden hatten sich noch die Zeit gelassen in Ruhe ihrer Liebe nachzugehen. Es ging dieses Mal um Nähe.. Um ihre Gefühle.. Um Sehnsucht nach etwas, was sie endlich hatten. In seinen Armen war Kamila eingeschlafen, aber sowohl sie, als auch Anthony wechselten im Schlaf ihre Positionen, einzig und allein ihre Nähe blieb. Am Morgen war es hell geworden, die Sonne schien recht früh, das schlechte Wetter von den vorherigen Tagen war nicht mehr zu sehen. Kamila hatte ihren Arm um den Mann neben sich gelegt, hatte sich von hinten an ihn angekuschelt, um seinen Herzschlag zu hören.
"Bist du irgendwie vollkommen bekloppt geworden?!", die laute Stimme kam ihr so bekannt vor, aber sie wirkte noch viel zu weit weg, als das sie wirklich darauf hätte reagieren können. "Konntest du mir nicht wenigstens eine verfickte SMS schicken?". Es war Mike, der sich lautstark in dem Zimmer aufregte, da fragte sich die Frau für einen Moment, wie er rein gekommen war. Sie runzelte die Stirn, zog sich die Decke ein wenig über ihren nackten Körper höher, sie hatten sich nicht angezogen, nachdem sie fertig gewesen waren, waren einfach so eingeschlafen. "Lass mich schlafen.. Bitte", murmelte Kamila und kuschelte sich noch weiter an den nackten Rücken vor sich, ihre Hand lag auf Anthonys Bauch, da strich sie kurz drüber. "Du lässt die ins Haus?!", Mike regte sich weiter auf, da dämmerte es Kamila langsam, weshalb er sich überhaupt aufregte, Ruby war da.. Stimmt.. Ruby.. "Was hättest du gemacht, wenn wir jetzt Sex gehabt hätten?", die Brünette seufzte und ließ den Mann vor sich langsam los, um ihre Augen zu öffnen und sich langsam zur Seite zu drehen. Mike schnaubte. "Euch Kanickel hört man doch immer, da habe ich mir gerade die geringsten Sorgen gemacht", er lachte belustigt. "Neidisch?", da war Kamila kurz am schmunzeln, ihr Bruder seufzte. "Zieh Dich an, wir müssen reden". So schnell, wie er gekommen war verließ der Mann auch das Zimmer, seine Schwester seufzte und drehte sich wieder zu Anthony. Ein Schmunzeln bildete sich auf ihren Lippen. "Er hat uns Kanickel genannt". Sie hatte aber definitiv noch nicht vor aufzustehen.. Nur dann.. Viel ihr auch letztendlich die Lautstärke unten auf, es stritt sich jemand im Erdgeschoß.. Musste sie jetzt wirklich aufstehen?"The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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Sie waren noch in ihrem Tiefschlaf gewesen, welchen sie auch nicht so schnell vor hatten abzubrechen, denn alles um die beiden rum schien nicht auf die beiden eingehen zu können. Sie reagierten nicht, ob nun bewusst oder unbewusst, es war einfach noch kein guter Moment die Augen zu öffnen und doch kniff der Blonde die Augen zu, als bei ihm allmählich die aufgebrachte Stimme ankam, die nur mit dieser Lautstärke durch ihn durchdringen konnte. Kamila hatte diese vermutlich auch schon erreicht, denn die Streicheleinheit die sie ihm noch gab, wurde auch schon beendet, weswegen sich auch der Blonde endlich dazu entschied die Augen zu öffnen, wenn auch nur widerwillig. Er brummte, als würde er damit auch sein Wachsein melden wollen, doch bei Mike konnte er gerade nur wenig Schuldgefühle erwecken. Es ging um Ruby, die scheinbar schon ihren Job als neue Chaosveranstalterin begann. So ganz verstand er die Laune ihres Halbbruders aber nicht, hatte deswegen auch nur herzlich wenig dafür gesorgt, auch wirklich bei diesem Gespräch teilzunehmen. Wahrscheinlich wird es nur die morgendliche schlechte Laune sein, die Mike da gerade zu diesem Geschrei trieb, die würde aber auch schon bald enden, so hoffte er doch. Anthony hatte nämlich noch vor wieder einzuschlafen, wenn nicht sogar wenigstens mit Kamila weiter im Bett bleiben zu können, um ihre Wärme spüren zu dürfen. Wie er hören konnte, war Kamila selbst nicht wirklich dafür bereit ein Gespräch mit ihrem Bruder zu führen, war immer noch bei der Frage gewesen was nicht alles hätte sein können, wenn er zu einer anderen Situation reingeplatzt käme. Bei der Frage musste der Blonde grinsen, hielt es aber mit der Decke bedeckt, um Mike nicht noch weiter zu reizen. Das war aber auch schon mit der Frage selbst möglich, da erhob Anthony nur unsicher über seine Worte den Kopf an, um zu diesem zu blicken. Es war schon fast der typische Streit zwischen Geschwistern gewissen, denn Kamila wusste immer noch zurückzubellen und so endete das Gespräch auch so schnell, wie es überhaupt begonnen hat. Anthony sah Mike nur hinterher, weiterhin mit der gerunzelten Stirn, weil er er immer noch am realisieren war. Kamila bestätigte ihm aber auch schon, worüber er sich die ganze Zeit Fragen stellte und brachte ihn damit zum Lachen. " Ich dacht' ich hätte mir das eingebildet.. ", erklärte er sich, drehte sich aber auch schon gleich zu seiner Freundin um, um sie in seine Arme zu schließen. Er gab wieder ein lautes Brummen von sich, er war noch gar nicht bereit gewesen aufzustehen, aber nach der kurzen Stille erreichte auch ihn die Geräuschekulisse. Mit geöffneten Augen blickte er wieder zur Tür, als würde er so verstehen wollen, woher das Geschrei wirklich kam. Aber das würde ihn jetzt nicht weiterbringen, lieber sollten sie Ruby jetzt bändigen, so wenig wie sie doch eigentlich wollten. Noch einmal drückte er Kamila, gab ihr noch einen Kuss auf die Schulter, bevor er sich langsam aufsetzte. " Bleib noch etwas liegen, ich hol dir schon was zum Anziehen..", seufzte Anthony, sie soll nochmal Kraft tanken, denn unten herrschte nunmal kein Frieden. Aus den Schubladen kramte er die Sachen heraus, warf ihr diese auch schon mit einem seiner Shirts hin, ehe er sich selbst anzog.
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Kamila Kayla Redstone
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Sie seufzte, daß Geschrei unten war wirklich nicht auszuhalten, dabei war es nicht nur die weibliche Stimme, die zu hören war, auch Mike war zu hören.. Und.. Elias? Wie lange haben Anthony und sie im Bett verbracht? War es schon so spät, dass Elias wach war? Er stand doch als aller letztes auf, schließ bis Mittag, oder Nachmittag, irgendetwas stimmte hier nicht, aber lange kommt sich Kamila damit nicht aufhalten, sie wollte lieber weiter bei dem Blonden bleiben, der sich zu ihr drehte. Er lachte über ihren Kommentar, das lachen war so ehrlich und vor allem so schön, da schmunzelte Kamila für einen Moment zufrieden in sich hinein. Sie verspürte Glück, wenn sie es schaffte den Mann zum lachen zu bringen, es war ein kleines Ziel für den Tag, den sie sich setzte.
Lange blieb Anthony jedoch nicht liegen, er erhob sich und ließ die Brünette damit unzufrieden grummeln. Sie wollte sich noch nicht erheben, aber unten war etwas zu hören, ging da wirklich gerade etwas zu bruch? Sie seufzte und setzte sich langsam auf, während ihre Augen den nackten Körper an ihrer Kommode musterten. "An den Anblick könnte ich mich gewöhnen", die Brünette schmunzelte, während sie sich ein wenig streckte und damit die Decke von ihr runter fiel. Sie bekam ein Shirt von Anthony zugeworfen, da wurde schnell aus dem Schmunzeln ein Grinsen und Kamila zog es sich über den Kopf, ohne zu der Unterwäsche darunter zu greifen. Es war ihr Haus, es war alles ihrs und es waren auch ihre Regeln, da konnte sie rumlaufen, wie sie wollte.
"Ich brauche noch eine Leggins und meine Unterwäsche.. Oder die kurze Hose da", sie deutete auf die kurze Hose, die noch auf dem Boden lag und lächelte sanft, während ihre Augen den Mann betrachteten, der dort stand. Sie musterten ihn, wie er sich in die Klamotten rein drängte, da bekam Kamila auch ihre Sachen und zog sich unten rum an. Nur widerwillig stieg sie aus dem Bett, um ihre Gliedmaßen noch einmal zu strecken und nach einem Haargummi für ihre Haare zu blicken. Die Haare wurden zusammengebunden, der Pony mit den Fingern ein wenig zurecht gekämmt, mehr brauchte man auch nicht wirklich, sie sollte nur da runter gehen und für die Ordnung sorgen. "Ich werde sie alle töten, wenn es nichts wichtiges ist", die Frau seufzte und blickte zu Anthony, auf den sie noch ein Mal zu ging, um ihm einen letzten Kuss auf die Lippen zu geben. "Halt mich bitte nicht zurück, wenn es soweit kommt". Da schmunzelte sie noch einmal, ehe sie barfuß aus dem Schlafzimmer trat. Der Lärm war außerhalb des Zimmers deutlicher zu hören, es war ein Streit, eindeutig zu hören. Es war laut, jeder Schritt die Treppe runter offenbarte die Auseinandersetzung immer lauter, darauf hatte die Frau nun wirklich keine Lust mehr gehabt, aber sie betrat dennoch die große Küche, in welcher Ruby in einem ihr viel zu großen Shirt stand, unter welchem nicht klar war, ob sie etwas drunter an hatte, während sie sich mit Elias um etwas stritt.
Einen Moment lang blieb sie Brünette in der Tür stehen und betrachtete das Geschehen, ehe sie etwas sagte: "Seid ihr irgendwie vollkommen bescheuert?". Ihre Stirn wurde gerunzelt, da hörten die beiden Streithähne auf und musterten sie, wie sie ihre Arme vor der Brust kreuzte. "Das musst du ihn fragen!", fing Ruby schon direkt an, ehe Elias das Gegenteil aussprach und sich sicher war, nicht der Verursacher zu sein. "Warum schleppst du sie hier her?!", er wurde laut, aber es war okay, sollte er Kamila doch anbrüllen. "Jetzt fängt der auch damit an!", rief Ruby aufgebracht, da kam Mike noch dazu, der die Meinung von Elias unterstützte. Kamila seufzte, sie fuhr sich angestrengt durch das Gesicht. "Meeting.. In meinem Büro..In zehn Minuten.. Und bringt mir Kaffee mit". Damit drehte sie sich auch wieder um, um zurück nach oben zu gehen, das war ihr definitiv zu laut hier."The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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Sein nackter Anblick wurde auch schon bereits mit seinem Aufstehen kommentiert, denn kaum hatte er überhaupt die Kommode erreicht, um die ganzen Klamotten herauszusuchen, hörte er wiedermals die weibliche Stimme in diesem Zimmer. Sie könne sich genau an dieses Aussehen gewöhnen, da grinste er nur schief und blickte zu ihr, nur um nach etwas neuem zu greifen. " Noch eine Fliege um den Hals und ich bin servierbereit, was? ", scherzte er nur, hielt sich aber nicht lange damit auf, denn irgendwas schien schon wieder zu Brüche zu gehen. Was sie da unten denn nun gerade trieben, war ihm nicht ganz bewusst, der Ton und die Lautstärke besagten aber bereits, dass es sich nicht um Kuscheleien zwischen den drei Streithähnen handelte. Es brachte Anthony nur zum Seufzen, denn wenn es überhaupt schon so begann, konnte noch einiges auf sie zukommen. Nicht wirklich waren hier alle Anwesenden von Rubys Aufenthalt beglückt gewesen, sogar eher im Gegenteil, denn Ruby schien dem Blonden ein Dorn im Auge zu sein, was ihm schon von Anfang an klar war, denn seine vorherige schlechte Laune wollte ihm schon genug über das Leben mit der neuen Mitbewohnerin offenbaren. So war ihm deutlich, dass es hier nichts gutes bewirkte und die Männer unten schon gar nicht mit dem Töten zögern würden, wie er es vor den Augen der Brünetten tat. Sie hatte nach bestimmten Dingen gefragt, nach welchen er auch sogleich begann zu suchen. Ihm fiel im Augenwinkel eine Leggins auf, die er auch schon zu ihr warf und damit auch ihre Unterwäsche, um auch schon selbst fertig zu werden.
Die Brünette war nicht die Einzige, die an die Decke gehen würde, wenn es sich im Erdgeschoss um keine wichtigen Dinge handelte. Denn ohne diesen Kindergarten wären die beiden noch gut im Bett bleiben können, bei der guten Laune des Blonden hätte er ihr sogar noch Frühstück ans Bett gebracht, wenn sie denn so lange voneinander entfernt sein konnten. Es lief jedoch nicht immer nach Plan, der nächste Plan war aber auch schon festgesetzt, wenn es unten um Unnötiges handelte. " Fang mit Ruby dann an.. ", meldete er sich auch, nur um ihr dann auch schon zu folgen, er war selber am Geschehen interessiert. So wirklich das Thema war aber nicht sofort herauszuhören, wahrscheinlich waren sie auch schon so im Geschrei fortgeschritten, dass ihnen es selbst nicht so ganz klar war. Es war jedoch auch keine Zeit dafür gewesen, wenn nicht sogar einfach der Nerv, sich jetzt um die Streitschlichtung zu kümmern. Alle drei waren erwachsen, deswegen war Kamila auch eher darauf konzentriert, ihre Männer im Zaum zu halten, indem sie ein Meeting herbei führte. Kamila war auch schon wieder dabei zu verschwinden, wahrscheinlich um sich jetzt nicht noch die ganzen Schuldzuweisungen anzuhören, für die sich auch Anthony nicht interessierte. Er legte nur seufzend die Hände in die Taschen seiner Jogginghose, um sich auch schon auf den Weg in die Küche zu machen, das Pärchen brauchte jetzt zur Beruhigung ihren Kaffee. Er konnte nur mitbekommen, wie sich die Streithähne trennten und auch Anthony trat aus der Küche, als schon zu erwarten war, dass die beiden anderen Männer auf dem Weg nach oben waren. -
Kamila Kayla Redstone
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"Verfluchte Scheiße", Kamila öffnete murmelnd die Tür zu ihrem Büro und schüttelte den Kopf, während sie sich über die Kälte in ihrem Zimmer wunderte. Sie hatte den Balkon offen gelassen, die Kälte hatte sich in der Nacht eingeschlichen und scheinbar wollte sie nicht verschwinden, aber jetzt war es nicht wichtig gewesen, jetzt musste sich die Frau im Klaren werden, wie sie die nächste halbe Stunde überstehen konnte, ohne komplett durchzudrehen. Ja, die Jungs mochten Ruby nicht und hatten ihre Gründe dazu, mit Sicherheit, aber sie führten sich gerade wie kleine Kinder auf, die ihr Spielzeug nicht bekamen, das konnte doch nicht wahr sein. Am meisten wunderte es Kamila ja wirklich, dass Elias mit dabei war und vor allem sich so sehr darüber aufregte, der hatte sonst mit nichts wirklich zu tun.
Seufzend ließ sich die Brünette auf ihren Bürostuhl fallen und fährt sich durch das Gesicht. Sie war noch etwas müde von der kurzen Nacht, aber die zweite Hälfte dieser war wirklich gut gewesen. So wirklich wusste sie noch selbst nicht, was sie über Rubys Auftauchen denken sollte, aber es war ein Gefallen, den sie einlösen musste und es ging vor allem vielleicht um wichtige Informationen. Klar, so wirklich glaubte sie es selbst nicht, aber wer wusste es schon, ob es nicht doch der Wahrheit entsprach?
Mit dem Stuhl war Kamila nach hinten gerollt, um sich am offenen Balkon eine Zigarette anzuzünden und kaum war die aus schon betraten die beiden Streithähne wütend das Büro. Vor allem Mike war es anzusehen, der sich auf eines der Sofa mit einem lauten Seufzer fallen ließ. Elias blieb an einer der Wände stehen, auch er sah unzufrieden im Gesicht aus, lediglich Anthony brachte ein sanftes Lächeln auf die Lippen der Frau, als er ihr einen Kaffee hinstellte. "Danke.. Aber das sollten die beiden Vollidioten eigentlich übernehmen", entgegnete sie ruhig und griff zu der Tasse, um sich in ihrem Stuhl samt dieser in der Hand zurück zu lehnen. Es warteten alle auf ihre Worte, um anzufangen, die angespannte Stimmung war zu hören.
"Warum?", Mike durchbrach die kurze Stille, in der Kamila auf ihren Kaffee geschaut hat. Sie nahm langsam einen Schluck, ehe ihre Augen zu ihrem Bruder sahen. "Informationen", antwortete sie genauso wortkarg, wie es ihr Bruder tat, er schnaubte. "Ruby hat mich um einen Gefallen gebeten.. Ich schuldete ihr einen, deshalb willigte ich ein, außerdem.. Hat sie vielleicht Informationen zu den Spaniern.. Welche, die wir bräuchten". Elias schnaubte als nächster, er ließ seinen Kopf hängen, während seine Arme vor der Brust gekreuzt waren. "Ich kann es nicht fassen", sprach er und schüttelte den Kopf. "Ich habe mich über die Tatsache gefreut sie das dritte Jahr im Folge nicht zu sehen".
Jetzt war es Kamila, die seufzte und die Augen ein wenig verdrehte. "Ihr übertreibt", sprach sie. "Du übertreibst.. Warum ist dir dein Betthäschen so wichtig?", Mike runzelte seine Stirn. "Soll ich mal von euren Bettgeschichten sprechen?", Kamila war langsam genervt. "Ich kenne sie schon eine sehr lange Zeit.. Und ich schulde ihr einen Dach über den Kopf.. Sie sucht hier Asyl für ein paar Tage, den bekommt sie auch, ob ihr wollt, oder nicht.. Mir ist es dabei egal, ob es euch passt". Sie stellte ihre Tasse ab, um sich vorzulehnen. "Ihr kommt schon miteinander irgendwie aus.. Da schafft ihr es auch mit ihr auszukommen!"."The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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Vorsichtig ging er mit den beiden Tassen in den Händen die Treppenstufen hoch, nur um sich nicht noch gleich die Sorge machen zu müssen, noch einen Fleck des ausgeschütteten Kaffees wegmachen zu müssen, bevor er eintrocknet. Er ließ sich aber auch die Zeit, denn er war nicht einer derjenigen gewesen, die hier bereits am frühen Morgen ihren Krach veranstalteten und war damit wohl nicht ein wichtiger Wendepunkt in ihrem Gespräch. Es könnte vermutlich aber noch gut sein, wenn die Brünette ein wenig Rückenverstärkung hätte, würden die beiden nicht beginnen sich auch noch mit Kamila über den weiblichen Gast zu streiten. Man hörte ihn nur seufzen, denn wirklich darüber sprechen, dass er voll und ganz hinter Kamilas Meinung wäre, konnte er nun nicht behaupten. Er konnte Ruby nicht leiden, dafür war der Beginn schon zu schlecht gewesen und der Fortlauf dieser Geschichte mit zu vielen Details verwickelt, als das er sich nochmal gegenüber Ruby verhalten könnte. Doch was war denn schon ein normales Verhalten bei ihm, wenn er nicht so oder so schon gerne einfach schwieg, wenn es absolut keinen Moment wert ist, seine Stimme zu erheben, sie gar erst zu benutzen.
Die erste Tasse wurde auf die Oberfläche des massiven Schreibtisches gestellt, direkt vor Kamilas Nase und so machte sich Anthony auf die Suche, sich mit der nächsten Sitzgelegenheit sich hinzupflanzen. Er wunderte sich, dass die beiden Männer überhaupt so lange ruhig sein konnten, doch vielleicht hatten sie ihre letzten Nerven einfach bei den Schuldzuweisungen herausgeschrien, weswegen sie auch jetzt kein Interesse hatten. Eigentlich sollten die beiden wütenden Herrschaften ihr den Kaffee zubereiten, aber ob die dieser Tätigkeit überhaupt nachgegangen wären, wenn sie gerade dabei waren auf sie wütend zu sein, war fraglich. Auch verzichtete Anthony einfach lieber auf den Grund, warum sie denn nicht den Kaffee machen konnten, schließlich war er selbst auf dem Weg zu diesen. Es war aber auch nicht Thema, denn das wirkliche Thema hatte Mike mit einer einfachen Fragestellung begonnen. Er fragte sich, warum das Ganze nun so war, es war nicht mal wirklich für Anthony klar, wo man da am liebsten beginnen sollte. Es reichte jedoch schon für Kamila, damit sie darauf antworten konnte, wenn auch knapp. Der junge Mann blieb dabei nur still an seinem Platz und trank den Kaffee, um irgendwie endlich aus seinem Halbschlaf zu kommen, denn dieser wollte ihn eigentlich wieder ins Bett bringen. Die Geschichte kannte er, weswegen er sich lieber auf die Reaktionen der Männer konzentrierte, die nicht zufrieden zu stellen waren. Seine Freundin sprach dafür aber ihr Machtwort, den Asyl, den Ruby hier hatte, musste einfach hingenommen und überlebt werden. Da erweckte sich aber im Blonden etwas, denn hier konnte er bei Mike und Elias vermutlich auf ähnliche Ideen treffen, wenn alle drei nicht wirklich Fan von der Kurzhaarigen sind. Sie würden hier schon mit ihr auskommen, dabei blieb er selbst jedoch auch. Er müsste sie nur genügend meiden und das würde auch gut gelingen, wenn sie nicht seine Arbeit anfässt.. oder seine Freizeit. Außerdem sollte er doch keinen Grund haben wütend zu sein, nur, weil es mal einer der Bettgeschichten von Kamila war, oder? " Macht einfach einen großen Bogen um sie.. Vielleicht geht sie von selbst weg, wenn sie niemanden mehr hier zu provozieren hat. " -
Kamila Kayla Redstone
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Anthony sprach Worte, die die von Kamila unterstützten, die Jungs sollten einen großen Bogen um Ruby machen, aber die Worte darauf ließen sie nur seufzten. "Du musst ihr nicht in den Arsch kriechen, nur weil sie mit dir schläft", kommentierte Elias und schnaubte belustigt. "Du kannst auch ruhig zu deiner männlichen Meinung stehen". "Sie ist nicht hier, um euch zu provozieren", die Brünette am Schreibtisch ignorierte die vorherigen Worte gekonnt, um sich nicht provozieren zu lassen, Elias wollte sie nur an die Grenze ihrer Nerven bringen. Mike lachte kurz auf. "Das denkst du nicht wirklich, oder?", fragte er mit einem ironischen Unterton. Kamila fuhr sich seufzend durch ihr Gesicht. "Ihr nervt.. Ich werde mit ihr reden.. Gleich.. Nachdem ihr euch aufhört wie kleine Kinder aufzuführen, die nicht das bekommen, was sie wollen", es stimmte ja auch. "Sie kriegt Asyl.. Unter meinen Regeln.. Und ihr habt euch auch daran zu halten.. Ich will.. Keine Provokationen sehen.. Weder von eurer, noch von ihrer Seite.. Ich will in Ruhe so lange schlafen, wie ich will, ohne dass mein idotischer Bruder ins Zimmer kommt, ohne einen triftigen Grund.. Ich will auch keine Streitereien hören, kapisch?". Dieses Mal war ihre Miene sehr streng und sie sah tatsächlich jeden einzelnen der Männer an. "Und damit ihr überhaupt einen Anreiz dafür habt werde ich euch euren Anteil kürzen.. Stufenweise.. Wenn ihr mir wirklich auf den Sack gehen werdet".
Elias war der erste, der sich empört von der Wand weg bewegte, um auf Kamila zuzukommen. "Das kannst du nicht machen! Wir haben eine Abmachung!", er wurde tatsächlich lauter, aber davon ließ sich die Brünette nicht wirklich bewegen, sie lehnte sich eher wieder zurück und hob ihre Augenbraue. "Doch, kann sie", erklärte Mike schon zwischen zusammengebissenen Zähnen, während sein Blick strenger wurde. "Ihr habt unterschrieben.. Die Regeln sind klar.. Ich darf sie gestalten und verändern wie sie möchte..",da grinste Kamila kurz
"Ich fasse sie nicht an.. Versprochen.. Solange ihr euch benimmt..". "Und womit willst du ihr drohen? Dass du ihr den Hintern versohlst, wenn sie sich nicht fügt?! Ich habe keine Lust, wegen der Bitch meinem Anteil zu verlieren!". Auch Mike war gespannt, was Kamila sich dazu überlegt hatte, aber da griff sie zu ihrer Tasse und lehnte sich wieder zurück. "Ihr lasst mich schlafen.. Und nervt mich nicht.. Keine morgendlichen Streits.. Den Rest mit Ruby kläre ich..". Es war ein Seufzer von den beiden Herren zu hören, die für den Streit heute früh zuständig waren, sie waren auch deutlich eher gemeint, als Anthony selbst. Er hatte damit ja wirklich nichts zu tun, aber das sollte er gut selbst wissen. " Kein Stress für mich.. Keine Kürzung.. Noch was?"."The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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Auf seine Aussage hin, man solle einfach aneinander ignorieren und einen großen Bogen um die Kurzhaarige machen, bekam er natürlich den Gegenwind von Elias zu spüren, weswegen er nur seufzend den Kopf schüttelte. Ihm war jedoch schon bewusst gewesen, dass so etwas auf ihn zukommen würde, so wie jedes Mal es einem blühte, wenn man etwas gegen seinen eigenen Willen sprach. Alle hatten hier wohl aber ihre kleinen Defizite und damit versuchte Anthony auch mit seinem klar zu kommen, auch wenn es doch nicht so recht gut klappte, weil dieser auf solche Dinge selbst gerne reagierte. Aber Kamila ergriff auch schon wieder das Wort, ließ sich selbst nicht von den Worten von einem der Streithähnen reizen und sprach lieber davon, dass das Ziel überhaupt gar nicht das Provozieren war. Da sahen die blauen Augen selbst kurz ungläubig zu den grünen, wenn diese denn nicht schon selbst von der Anwesenheit der zweiten Dame hier in der Villa genervt war. Aber sie mussten wahrscheinlich erst sehen, wie die nächsten Tage mit ihr sind, bis dahin wäre sie aber auch vermutlich schon weg.. hoffentlich. Sollten sich die Herrschaften aber bis dahin nicht beruhigt haben, würde Kamila da zu drastischen Mitteln greifen, bei denen selbst kurz Anthony aufzuckte. Doch um ihn ging es hier am wenigsten, denn er saß nur ruhig hier und wollte genau so wie seine Freundin morgens die wenige Zeit zu weit haben, die ihn schon bei Tag 1 genommen wurde. Nun müsste sich aber wohl auch er zusammen reißen bei den Zeiten, die er mit Ruby allein gelassen wird, aber das sollte kein Problem darstellen, sollte er in Ruhe gelassen werden.
Es wurde zusammengefasst, was den drei blühen könnte, sollten sich alle hier daneben benehmen, aber so wie die Männer aussahen, wollten sie da nicht mehr gegen sprechen. Vor allem Elias musste sich da zusammenreißen, denn er sollte hier keinen weiteren Streit entfachen. Sie fragte, ob damit alles geklärt sei und damit konnte man in die beleidigten Gesichter von Mike und Elias blicken, die doch irgendwo einen Gesichtszug davon zeigten, dass sie sich wohl verschen würden daran zu halten. Sie hatten hier nichts mehr zu sagen, vielleicht trauten sie sich auch nicht so recht, wenn sie mit ihren Gedanken nicht wieder gegen Ruby hetzten und damit schon zeigten, dass weiterer Stress vorprogrammiert ist. Es kam nichts, so blieb es auch die nächste Weile, bevor Elias die Schritte von Kamila zurück nahm. Man hörte ihn noch Schnauben, doch mit einem Kopfschütteln zeigte er, dass er nichts mehr zu sagen hatte. Sogleich verschwand er auch, ebenso folgte Mike, als würden sie versuchen wieder ihre vorherigen Sachen fortzuführen, bevor sie sich mit Ruby stritten.
Anthony sah ihnen nach, bevor er seinen Kopf hängen ließ. Es war alles nicht nötig gewesen, sie hätten einfach im Bett bleiben sollen, sollen sie sich doch da unten die Köpfe einschlagen. " Solche Kinder.. ", seufzte er nur, bevor er den Kopf auch schon lieber in den Nacken fallen ließ, die Decke über sich betrachtete. Sie waren auch gut dabei gewesen, ihnen den Morgen zu versauen, aber irgendwie wollte er ihn noch retten. " Ich mach uns Frühstück, solange du mit Ruby redest.. Wünsche? " -
Kamila Kayla Redstone
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Die Jungs verließen ihr Büro, nachdem die Worte klar ausgesprochen waren und ließen nicht nur Kamila, sondern auch Anthony alleine zurück. Die Tür wurde zugeknallt, da schmunzelte die Frau schon ein wenig drüber, während sie ihren Kopf schüttelte. Es war anstrengend, wahnsinnig anstrengend und mit seinen Worten bestätigte es Anthony, während er seinen Kopf nach hinten lehnte. Er hatte recht, es waren wirklich Kinder, auch Mike, wobei man seine Reaktion ein wenig nachvollziehen konnte. Vieles hatte mit der Vergangenheit zu tun, es war nicht ohne Grund so, dass Ruby hier nicht gemocht wurde und wenn Kamila ehrlich war, dann war sie sich nicht sicher, ob sie ohne diesen Gefallen sie überhaupt mitgenommen hätte. Ruby hatte einiges gegen sich getan, das Vertrauen missbraucht.. Und dennoch teilten die beiden Frauen eine gemeinsame Vergangenheit, wie sollte man so die andere im Stich lassen? Vielleicht sollte sie noch einmal mit Anthony darüber sprechen.. Ein wenig ausführlicher sich ihm öffnen.
Kurz wurde er von der Frau beobachtet, vor allem gemustert, die Zeit zusammen war zu knapp gewesen, vielleicht konnten sie diese heute Abend noch einmal nachholen? Kamila könnte es sich vorstellen einfach mal früher ins Zimmer zu kommen, ob Anthony damit einverstanden wäre? Bevor sie ihn fragen konnte schlug er schon mal vor Frühstück für die beiden zu machen, da bildete sich ein breites Lächeln auf ihren Lippen. In genau solchen Momenten war sie glücklich, dass sie sich auf eine Beziehung eingelassen hatte, dass sie vor allem so umsorgt und geliebt wurde. Der Mann konnte sie einfach in den merkwürdigsten Situationen zum lächeln bringen, ihr Herz erwärmen, als wäre das wirklich so einfach.
"Kann ich mir auch dich auf einem Tablett wünschen?", fragte die Brünette und lehnte sich ein wenig weiter zurück, während sie ihre Füße auf dem Schreibtisch anlehnte. Ihre Augen deutete die Begierde nach dem Mann an. "Ich meine.. Wir können auch hier gleich ungestört frühstücken.. Du ziehst dich einfach aus.. Oder noch besser.. Ich ziehe dich aus..". Aus dem zarten Lächeln wurde ein schelmisches Grinsen, aber was sollte sie auch verstecken, dass sie den Mann gern hatte? Und vor allem auch gern bei sich. Sie würde ihn sonst nicht jeden Abend bei sich behalten, ihm Dinge anvertrauen, die sie niemandem sonst anvertraute.. Sich ihm so sehr öffnen, dass er sie lesen konnte, wie kein anderer.. Kamila seufzte kurz, das war ja am Morgen wirklich viel zu knapp gewesen, wer hätte aber auch gedacht, dass sie sich ammorgen so zanken würden wie kleine Kinder?. "Ich freue mich, dass ich überhaupt Frühstück bekomme.. Ich nehme alles, was du mir machst". Es klopfte an der Tür, sehr zaghaft, das konnte nur Ruby sein, die gleich darauf auch langsam ins Zimmer sah. "Du wolltest mich sprechen?", sie sah entgeistert aus, vermutlich haben sie sich unten schon allein wieder gezankt, als ihr gesagt wurde, dass sie her kommen soll.
"Setz dich", Kamila deutete auf einen der freien Stühle vor dem massiven Schreibtisch, ehe sie zu dem blonden Mann blickte und ihm noch zum Abschied zuzwinkerte."The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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Er machte sich bereits darüber Gedanken, was den beiden den viel zu kurz gewordenen Morgen nicht doch noch versüßen konnte, womöglich sogar wieder die Stimmung heben konnte, damit sich die beiden nicht sofort von der Laune der Streithähne anstecken. Ob sowas überhaupt noch möglich war, war für ihn der andere Gedanke, denn dafür startete heute einfach alles zu schlecht, vorallem deutlich zu schnell als es einem lieb war. Da hatte Kamila aber einen besseren Vorschlag gehabt, fragte sich auch schon, ob sie sich ihn nicht auf einen Tablett wünschen konnte, da lachte er. Ihre Augen sagten wieder etwas aus, an welchem beide am jeweils anderen gut erkennen konnten, wo es bei ihnen wieder enden würde. Nichts war es zwischen ihnen, was immer wieder bereut wurde. Es wurde eher immer wieder darauf gefiebert, wenn sich die beiden zu lange voneinander entfernten, wenn sich die Spannung zwischen ihnen wieder auflied und sich auf keinem anderen Wege wieder ableiten ließ. Sie könnten hier sofort gemeinsam frühstücken, hier hatten sie wieder nur sich gehabt und niemanden der stört, denn alles war geklärt geworden, zumindest vorerst. So schnell würde ihnen schon kein neuer Grund zum Ausrasten einfallen, um sie hier wieder zu stören, und damit bildete sich auch bei Anthony ein Grinsen, welches nur größer wurde, als er mit seinem Blick über ihren Körper fuhr. " Du faszinierst mich.. ", gab er grinsend von sich, denn manchmal war er sich selbst gar nicht sicher, wegen was für einer guten Tat er sie hier nur verdiente. So schnell fiel es ihm nichtmal wieder in den Kopf, als würde er sich an etwas erinnern, was ihn so gutes bescheren konnte. Schon oft war genau das sein Gedanke gewesen, während er die letzten wachen Minuten neben ihr verbrachte, während er dabei zusah, wie Kamila neben sich friedlich schlief.
Es kam noch heraus, dass sie keine weiteren Wünsche hatte, wenn es nicht um ihn selbst auf einem Tablett ging. Da musste er sich wohl selbst noch die Gedanken machen, wie er ihr nicht noch eine Freude machen konnte, wenn er hier wieder gleich auftauchte. Auf ihr Angebot würde er eingehen, doch bis dahin hatte er noch zu sorgen, dass seine Freundin sich nicht hungernd wieder in die Arbeit vertieft und genau diesen Aspekt dabei aus den Augen verliert. Weiter darüber sprechen konnten sie aber nicht, denn jemand klopfte an und somit hob er den Blick zur Tür, um nachzusehen. Es war Ruby, man musste sie sogar nicht noch selber holen, weswegen der Blonde nun langsam aufstand. Sie sollten hier in Ruhe ihr Gespräch führen und da verschwand er lieber, um die Kurzhaarige nicht wie bei einem Verhör fühlen zu lassen, denn das baute immer eine Blockade auf. Er sah nur noch kurz zur Tasse der Brünetten, ob diese nicht leer war und wieder mitgenommen werden konnte, und machte sich ans Verschwinden. Er drehte sich noch um, um hinter sich die Tür zu schießen, wo er ihr Zwinkern bemerkte. Mit einem breiten Lächeln biss er sich auf die Lippe, zwinkerte sogleich auch schon zurück, nur um hier gleich wieder auftauchen zu können. -
Please.. Stay in my life.
Kamila Kayla Redstone
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Das Zwinkern ihrerseits sollte eine Anspielung darauf sein, worauf sie gleich noch Lust hatte, aber Anthonys Rückantwort bewirkte etwas in ihr. Ihr Herz zog sich zusammen und blieb sogar ein kurzes Mal stehen, bevor er in einem enormen Tempo seine Arbeit wieder aufnahm. Die Tür wurde geschlossen und dennoch ließ Kamila das Bild nicht los, welches ihr im Kopf weiter schwirrte. Es war erstaunlich, was das Lächeln, in Kombination mit dem Beißen auf die Lippe bei ihr auslösen konnte, welch Gefühle sich bei ihr in der Brust daraufhin breit gemacht haben. Jetzt wollte sie erst recht dem Mann folgen, um ihn mit ins Schlafzimmer zu zerren und ihm die Klamotten vom Leibe zu reißen, aber da räusperte sich jemand vor ihr, der ihre Aufmerksamkeit haben wollte.
"Bist du noch da?", Ruby hob ihre Augenbraue und legte den Kopf ein wenig schief, als würde sie schon ein wenig länger auf eine Antwort warten. "Dir fallen ja gleich die Augen aus dem Kopf! Ich nehme alles zurück.. nicht er gafft dir hinterher, sondern du ihm". Ihr Unterton war ein wenig gereizt, machte deutlich, wie schlecht sie das fand, aber Kamila nahm es locker, grinste stattdessen ein wenig und lehnte sich zurück. Es würde gleich Kaffee auf sie warten und Frühstück.. Vielleicht sogar noch ein wenig mehr, womit hatte sie das verdient? Immerhin.. hatte sie so viele Menschen auf dem Gewissen, noch dazu war sie schon oft genug fies zu dem Mann gewesen und nun tat er sogar noch das für sie.
"Ihr habt uns heute morgen gestört.. Da muss ich mich wenigstens in meinen Gedanken ein wenig entspannen können". Ein genervtes Schnauben kam von Ruby als Antwort zurück, da lehnte sich die Brünette aber nur noch weiter zurück und legte ihre Beine wieder auf den Schreibtisch hoch. "Sonst hat es dich nie gestört über mein Sexleben zu sprechen", es war nicht das Thema, über welches sie sprechen sollten, aber das wollte sie jetzt wirklich aufklären. Ruby schnaubte wieder, dieses mal belustigt. "Du bist lächerlich..", sprach sie und schüttelte den Kopf, aber dieses Verhalten belustigte Kamila nur noch umso mehr. Jetzt, nachdem sie ein wenig mit Anthony geflirtet hatte war sie auch nicht mehr so schlecht wieder unter zu kriegen, aber man konnte es nie wirklich wissen.
"Du sollst die Jungs in Ruhe lassen", ihr Grinsen verschwand wieder von den Lippen, denn ihr Gast sollte wissen, dass es ernst gemeint war. Die Frau ihr gegenüber zischte. "Du glaubst doch wohl nicht, ich hätte angefangen?!". "Ich glaube es nicht.. ich weiß es". Rubys Launen waren genauso wechselhaft, wie es auch Kamilas waren, keine gute gemeinsame Kombination. "Es gibt ein paar Regeln, wenn du hier bleiben willst.. Hältst du dich nicht dran, schmeiße ich dich raus". "Und brichst damit dein Versprechen". Kamila schaubte dieses Mal. "Ich habe dir Asyl gewährt.. ich habe nicht davon gesprochen, wie lange ich es tue.. Also.. halte dich an Regeln und du darfst hier bleiben, klar?!".
Ruby verdrehte die Augen, sie war nicht mit einverstanden, aber ein Blick in Kamilas Gesicht reichte ihr aus, um zu merken, dass sie gerade lieber still bleiben sollte. Sie dachte nach, ihr Kiefer mahlte. "Okay". Das einfache Wort zauberte Kamila wieder ein Lächeln auf die Lippen. "Gut.. Nerv mich nicht.. Nerv die Jungs nicht.. und wenn etwas wegkommen sollte, dann werde ich dich persönlich köpfen", das Lächeln untermauerte die Worte. Ruby seufzte, aber sie nickte mit dem Kopf. "Okay, wenn es dich glücklich macht". Es ging zu..einfach. Irgendetwas stimmte nicht. "Darf ich jetzt gehen?". Sie erhob sich noch vor der Antwort, aber die Brünette hielt sie nicht auf. Es war Eifersucht.. Anthony war das Problem, weshalb sie sich jetzt so aufspielte. "Und keine Drogen hier im Haus!". Da folgte auch schon der Mittelfinger, bevor die Tür zufiel. Kamila grinste breit, sie gewann gerade das ganze Spiel und als Gewinner fühlte man sich deutlich besser."The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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Anthonny Füße brachten dessen Besitzer geschwind die Treppe runter, ohne wirkliches dieses breite Lächeln auf den Lippen zu verlieren, denn es schien gerade nichts schöneres in seinen Gedanken zu geben als das Ebenbild von Kamila, welches sich bereits in seinem inneren Auge aufbauen konnte. So makellos war das Gesicht und umso mehr schien der Sonnenschein aus ihr, wenn sie dieses Grinsen auf den Lippen hatte, welches mit ihren grünen Augen alles hatte, was er begerhte. Er schien schon fast zu glücklich für einen Morgen zu sein, an welchem er zu früh von Geschrei geweckt wurde, vor allem zu früh von Kamila entfernt wurde. Irgendwie schafften sie es aber das Beste daraus zu machen, sie würden sich die Zeit nehmen, um gemeinsam zu frühstücken. Es erleicherte ihn, dass sie sich diese ganzen Freiheiten nehmen konnten, sich nicht so mit der Arbeit stressen mussten, sollte die Situation nicht genau das verlangen. Gerade verlangte man ihnen aber nichts ab, er konnte darauf vertrauen gleich wieder bei ihr zu sein und sich mit ihr noch von dem Morgen zu erholen, bevor es für beide wirklich an die Arbeit ging. Daran dachte er aber nicht, nein, eher machte er sich Gedanken darüber, mit was er ihr wieder ein Lächeln auf die Lippen zaubern konnte.
Sein Weg von der Treppe zur Küche wurde weiterhin mit der guten Laune verfolgt, es blieb sogar nicht vor den anderen Männern versteckt. Diese sahen sogar ein wenig erschrocken aus, auch wenn einige schon wussten, woher dieses Lächeln kam. Sie waren dabei gewesen, die zerbrochenen Teile vom Boden zu fegen und als er einige davon als seine eigenen Jungs erkannte, sprach er diese auch schon am Vorbeigehen an. " Jungs, alles gut mit den Läden? " Er bekam ein langgezogenes Ja von ihnen zu hören, da machte er auch keinen Halt, um weiteres zu klären. Fast hätte er sich den Tag vermiesen können, aber es schien alles am Schnürchen zu laufen, weswegen er sich ans Frühstück machte. Als er aber in dieser ankam, hörten seine Schritte schnell auf. Er sah sich ratlos um, er wusste immer noch nicht was er tun sollte. Er wollte ihr was unübliches machen, aber so richtig Zeit hatte er nun nicht, je nachdem wie lange sie mit Ruby brauchte. Mit gespitzten Lippen dachte er vor sich hin, während er einen Blick auf das Innere des Kühlschranks wagte. Wieder sah er sich um, dabei legte er seinen Blick aber vom Kühlschrank weg, denn er sah die frischen Früchte auf der Arbeitsfläche stehen. Damit nahm er sich auch schon die ganzen Sachen für Waffeln raus, er macht ihr war süßes. Darauf hatte er sich auch wirklich konzentriert, wollte trotzdem irgendwie schnell fertig sein, um die Dame oben nicht so lang allein zu lassen. Denn so schien es gerade auch, denn er hörte bereits leichte Schritte, die nicht wirklich nach Kamila klangen. Er sah interessiert über die Schulter, es konnte ja nur Ruby sein, die doch noch irgendwie gereizt über das Gespräch schien. Den Blick dazu bekam er auch schon ab, ihr Kiefer spannte sich sichtbar an, während sie sich einfach hinsetzte und ihn beobachtete. Anthony kommentierte es nur mit einem Seufzen, nahm die fertigen Waffeln aus dem Waffeleisen und bereitete mit ihnen auch schon die Früchte vor, sowie erneut warmen Kaffee. " Bei mir ist sie lauter. " Mit gerunzelter Stirn versuchte sich der Blonde bewusst zu machen, dass er es sich gerade nicht eingebildet hatte, aber das brauchte er auch gar nicht. " Dabei hab ich sie gerade gar nicht gehört.. ", erwiderte Anthony nur, um ihr wieder zu verdeutlich, wer hier am längeren Hebel saß, wer hier überhaupt die Berechtigung hatte, über Kamila zu reden. Damit sah er das Gespräch bereits als beendet, auch wenn er ihr Grinsen noch im Augenwinkel erkannte. Er machte sich nur an die letzte Aufgabe, alles auf das Tablett zu kriegen, um seiner eigenen Regel gerecht zu werden. Das Tablett hob er auch schon an, war bereit durch die Tür zu laufen, als wieder Ruby sprach. " Versuch's mal mit Fesseln.. Darauf steht sie, vielleicht schaffst du es ja damit, dass sie dir nichts mehr vortäuschen muss. Oder.. das Problem liegt bei dir weiter unten." Anthony schnaubte nur belustigt, aber er schenkte ihr keinen Blick. Nur ein Kopfschütteln bekam sie, damit machte er sich aber auch schon raus, es soll kein Stress verursacht werden, da war ihm das Runterschlucken von ein paar Wörtern lieber. -
Kamila Kayla Redstone
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Sie seufzte zufrieden, als die Tür ins Schloss fiel und sie alleine in ihren Büro blieb. Kamila war zufrieden, sie hatte es geregelt und würde hoffentlich Ruhe bekommen, jedenfalls glaubte sie das, sie wusste ja nicht, dass die Sticheleien unten schon wieder anfingen, ohne größerer Lautstärke. Sie lehnte sich deshalb weiter zurück, ehe sie sich mit dem Stuhl zurück rollte, um mit einer Zigarette an dem offenen Balkon ein wenig nachzudenken. Ruby war eifersüchtig, was anderes konnte sich die Brünette einfach nicht vorstellen, immerhin waren ihr sonst alle Sticheleien mit Mike und Elias unwichtig gewesen.. Dazu passte vor allem auch noch ihre Reaktion im Wagen, als Kamila ihr gesagt hatte, wer Anthony für sie war, aber wie sie jetzt damit umgehen sollte war ihr wirklich unklar. Ihre Vergangenheit war die gleiche, zu einem großen Teil jedenfalls, sie hatten sich leider beide in die gleiche Person verliebt und waren beide in dem gleichen Drecksloch gelandet, aber mehr hegte Kamila nicht für sie, es war damals wirklich nur Sex, keine Gefühle ihrerseits.
Das Telefon riss sie aus ihren Gedanken, welche sie sich über die Frau unten gemacht hatte. Die Zigarette war zur Hälfte aufgeraucht, aber noch scherte sich die Brünette nicht über das Klingeln, sie zog lieber noch einmal an der Droge, ehe sie das Telefon noch einmal klingeln hörte. Genervt warf sie den Stümmel aus dem offenen Balkon, ehe sie mit samt des Stuhls zurück an den Schreibtisch rollte. "Was gibt es?", der Unterton deutete darauf hin, dass sie über den Anruf nicht ganz erfreut war, es war einer ihrer Männer, der ein Problem melden wollte. "Sollt ihr nicht dafür Mike oder Elias anrufen?", die Brünette ließ den Mann erst gar nicht sprechen, sie wollte einen Druck ausüben, ob es denn überhaupt wichtig genug war sie damit zu nerven und nicht ihren Bruder. "Ich glaube.. Das ist einer der Probleme, die ganz oben landen sollten". Der Mann sprach weiter, er sprach über jemanden, der sich in ihr Geschäft einbringen wollte. Er berichtete von mehreren Käufern, die eine auffällige Menge kaufen wollten, nichts gewöhnliches, zu viel für eine Hausparty.. Und einer von ihnen war in ihren Händen. Ein wenig runzelte Kamila die Stirn, es war ein wenig auffällig, aber nicht auffällig genug, sonst würden die Herrschaften sich nicht gleich bei ihr melden. "Und was ist das Besondere daran?", fragte sie mit mehr Druck nach.
"Es ist einer der Spanier". Mit den Worten glättete sich Kamilas Stirn gleich wieder, jetzt verstand sie, was los war. Ein Spanier.. Wollte ihren Stoff kaufen und ließ sich fangen? Das.. War auffällig, sehr auffällig. Sie konnte nicht glauben, dass sie jemanden wirklich so dämlichen hatten, oder etwa doch? "Ich melde mich gleich zurück", sie legte auf und runzelte wieder ihre Stirn, ehe ihre Augen nach der akte suchten, welche die Frau gestern Abend bekommen hatte. Wussten die vielleicht mehr? Wussten sie vielleicht, dass Ruby hier war? Hatte Ruby damit etwas zu tun.. Das konnte kein Zufall sein, aber es war auffällig, bisher hielten sich diese Herrschaften im Hintergrund auf, was war der Grund dafür. War das eine Falle?"The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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Seine Augen striffen noch für den Bruch einer Sekunde wieder zu der Küche, mit der gerunzelten Stirn, die sein arbeitendes Gehirn verriet. So ganz war er sich nun nicht sicher gewesen, was das denn gerade sein sollte, aber er war nur selbst ganz zufrieden damit, dass er sich nicht noch von ihr provozieren ließ, denn damit konnte er wohl auch auf ein friedliches Frühstück mit der Brünetten verzichten, sie würde es ihm nur böse nehmen, denn genau über dieses Thema sprachen sie noch am selbigen Tage. Kamila war sich dabei aber so sicher gewesen, dass sie hier nunmal nicht vor hatte zu provozieren, aber der Zorn in den blauen Augen der Kurzhaarigen war schon förmlich zu spüren. Das Gespräch lief vermutlich nicht sonderlich gut ab, weswegen er es einfach weiterhin versuchte zu ignorieren, es einfach sein zu lassen. Ruby brauchte für das schlecht gelaufene Gespräch mit Kamila einen Sündenbock und da er sich noch zu Anfang dessen bei den beiden befand, war es schon fast logisch, dass er Schuld an der ganzen Sache hatte. Nur war gerade Empathie nicht seins, eher würde er ihr den Rückgrat herausreißen wollen, das schien schon mehr befriedigender als das Gefühl, gerade mit seiner Flucht das richtige gemacht zu haben. Aber das sollte ihm egal sein, schließlich hatte er Kamila gehabt und nicht sie, er war am längeren Hebel, auch wenn dieser mit Kamilas Regeln eingeschränkt war.
Er hatte gar nicht bemerkt, wie schnell er denn beim Denken die Treppen hochlaufen konnte, denn in kürzester Zeit erfassten seine Füße keine weitere Treppenstufe unter sich. Für einen Moment legte er seinen Kopf schief, ließ damit seinen Nacken zur Beruhigung zu knacken, bevor er auch schon mit dem Tablett zur richtigen Tür lief. Vielleicht hatten ihn die Schritte schon genügend verraten, sodass er sich gar nicht erst daran hielt zu klopfen, es war ihm auch gar nicht richtig möglich gewesen. Mit dem Rücken voran drückte er die Türklinke mit dem Ellenboden herunter, bevor er sich auch schon selbst den Eintritt gewährte und Kamila mit seinem besten Lächeln begrüßte. " Auf das Tablett hab ich leider nicht gepasst, aber dafür hast du mich direkt dadran. ", kommentierte er ihre vorherigen Worte, sie würde sich am besten ihn auf diesem wünschen. Mit den Worten stellte er auch schon alles auf den Tisch ab, er hatte geschnittene Früchte und Beeren mit sich genommen, hatte sogar an Sahne gedacht. Eines der Tassen stellte er vor Kamilas Nase ab, ging danach auch schon sofort die Tür zumachen, ehe er vor ihr Platz nahm. Sein Blick blieb auf ihr, während er selbst einen Schluck vom Kaffee nahm. " Das Gespräch mit Ruby lief nicht so gut, mh? ", fragte er sogleich auch schon, als würde sein Kopf sich immer noch nicht von dieser Frage ausruhen wollen, doch dafür konnte er es gleich. Wenigstens solange, wenn er sie nicht gleich nochmal sehen musste, auch wenn er eigentlich gleich in den Keller runter wollte. -
Kamila Kayla Redstone
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Ihre Gedanken rasten immer weiter, während sie versuchte keinen einzigen Aspekt zu übersehen, der ihr möglich erschien. Was, wenn es wirklich eine Falle war, wenn die Brünette dort raus fahren sollte, um angegriffen zu werden.. Vielleicht sollte sie aber auch denken, dass es eine Falle war. Schwierig.. Wirklich schwierig, weil Kamila es nicht einschätzen konnte. Sie war noch müde und ein wenig von dem Gespräch gereizt, vor allem von dem vorherigen Lärm da unten. Sie seufzte und erschrak kurz, als die Tür geöffnet wurde. Durch das Gespräch hatte sie vollkommen vergessen, dass Anthony mit dem Frühstück her kommen wollte und eigentlich sollte ihr klar sein, dass er es war, der dort rein kam dennoch war ihr Herz ein wenig aufgebracht und schlug viel zu schnell, es brauchte einen Moment, um sich zu beruhigen.
Sein Anblick lenkte die Frau für einen Moment ab. Sie schmunzelte, während ihre Augen zuerst ihn, dann das Tablett in seinen Händen mustern. "Waffeln...", stelle sie fest, da wurde das Schmunzeln nur noch breiter. Schon lange gab es für sie so etwas zum Frühstück nicht, wer sollte es denn auch für sie machen? "Da verzeihe ich es dir, dass nicht du auf dem Tablett bist". Es roch schon sehr süß und mit den Früchten dabei wirkte es gleich viel.. Liebevoller. Anthony hatte sich wirklich eine große Mühe für sie gemacht. "Ich wäre auch mit einem stink normalen Müsli zufrieden". Sie blickte zu ihm, er setzte sich ihr gegenüber, da waren ihre Sorgen wirklich für einen Moment verschwunden. Kamila war es in diesem Moment egal, dass sie wenig geschlafen hatte und es den Streit unten gab, sie vergaß auch für einen Moment den Anruf, griff aber zuerst zu einem Schluck Kaffee. "Ich werde mich wohl revanchieren müssen", sprach sie schon mit einem schelmischen Grinsen, das würde sie auch gerne tun, aber vorher nahm sie etwas Sahne auf ihre Waffel, um Früchte dort oben drauf zu verteilen. Während sie abbiß fragte Anthony nach dem Gespräch mit Ruby, er nahm an, dass es nicht gut gelaufen war. "Ah, die hat irgendwelche Probleme.. Frag mich nicht.. Sie ist noch immer innerlich eine Frau, wir haben manchmal einfach so schlechte Laune", erklärte die Brünette schon, ehe sie die Stirn kurz runzelte. "Warum fragst du? Hat sie etwas gesagt?", da seufzte sie kurz. "Sie führt sich auf wie ein kleines Kind.. Das machen Mike und Elias gerade genau so!". Es verstand nur keiner, jedenfalls Kamila selbst nicht, warum das so war. Sie gab ihnen allen einen Dach über den Kopf, einen riesigen Dach, hier gab es genügend Möglichkeiten, um sich aus dem Weg zu gehen! Das Wetter war herrlich, sogar raus konnten die Kinder, aber warum regte sich Kamila jetzt auch auf?
"Was sind deine Pläne für heute?", fragte sie gleich den Mann vor sich und blickte wieder mit einem Lächeln zu ihm. Waffeln.. Allein dafür liebte sie den Kerl! Wer würde sonst schon nach so einem schlechten Start in den Tag sich in die Küche stellen und ihr Waffeln machen?!"The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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Der Inhalt auf dem Tablett hatte ihn nochmal gerettet, denn diese galten mit den Früchten und allem drumrum als eine kleine Entschuldigung dafür, dass er es nicht selbst darauf geschafft hatte. Natürlich spielten sie da gerade nur mit sich, da hatte nun wirklich nichts zu befürchten. Eher tat es ihm selbst Leid, dass er sie hier solange warten ließ, doch dafür hatte er ihr ein Lächeln auf die Lippen geben können mit das, was er in der Küche für die beiden zauberte. Es hatte selbst seine Stimmung wieder gehoben, die sich gerade noch irgendwo im inneren befand, weil er sich mit seinen Gedanken beschäftigte. Bei ihrer Anwesenheit schien es jedoch auch fast gar nicht anders zu gehen, denn seine Augen folgten immer wieder jeder ihrer Bewegungen, um nichts bei ihr zu verpassen, seine Gedanken waren gefüllt von ihr. Da passte auch keine Ruby mehr rein, keine stinkigen Männer, die mit ihrer kindischen Wut vermutlich schon versuchen, die ganze Welt gegen sie zu verschwören. Die Umgebung war nur ein weiteres Objekt, was immer wieder von ihm vergessen wurde, wenn er seine Herzensdame vor sich hatte. Diese sprach auch schon davon, dass es ein normales Müsli auch getan hatte, da schüttelte er aber den Kopf, das verweigerte er. " Mit wenig Schlaf und nur einem Müsli im Magen ist doch der ganze Tag für'n Arsch.. ", meinte er auch schon, auch wenn ihm bewusst war, dass sie doch immer wieder zum leichten Frühstück griff. Deswegen grinste er auch schon, auch wenn diese seine Unschuld zu den vorherigen Worten nicht wirklich beweisen konnten. Dafür wollte sie sich aber für die Mühe revanchieren, da musste er wieder Schmunzeln. Es war immer wieder ein geben und nehmen zwischen ihnen, aber auch wenn er genau wusste, was er dafür nehmen konnte, wollte er dieses System bei den beiden brechen. " Wer wäre ich, wenn ich meiner Freundin keinen Frühstück machen würde? " Vermutlich single, aber das brachte er jetzt nicht raus. Stattdessen griff er lieber selbst endlich zu einer Waffel, er hatte sie nichtmal probiert, weil er sofort zu Kamila huschen wollte, wenn auch noch wegen einem weiteren Grund, als nur seine Sehnsucht nach ihr.
Der weitere Grund wurde aber wieder angesprochen, ohne das er sich bewusst war, bald sich selbt in ein Fettnäpfchen treten zu lassen. Seine Frage begründete Kamila einfach damit, dass manchmal Frauen einfach Frauen waren und schlechte Laune verbreiteten, ob nun begründet oder nicht. Da ließ sich auch die Kurzhaarige nicht von aufhalten, auch wenn diese ein großes Vorbild für die Männerwelt sein wollte. Bei Kamila war das auch mal zwischendurch der Fall gewesen, da konnte er nicht oft genug sich an den Moment einer seiner größten Fehler zurückzuerinnern. Sie war wütend gewesen, aber so wirklich begründen konnte sie es nun nicht, eher war sofort er der Sündenbock gewesen. Mittlerweile konnte er da selbst darüber lachen, denn er hatte es mit eigener Kraft so weit bringen lassen, sodass er wieder gerettet werden musste. Mit der nächsten Frucht, die er sich in den Mund warf, sah er auch sogleich vom Finger zu Kamila denn diese fragte auch bereits, ob ihm denn nicht irgendwas auffiel, warum er es nun überhaupt ansprach. Für einen Moment erstarrte er, als fühlte er sich selbst ertappt und damit musste er seinen Kopf anstrengen, um sich da noch rauszuholen. Über gegenseitige Angriffe musste Anthony nun nicht sprechen, aber er hatte ihn ja nicht verursacht, hatte nicht wirklich daran teilgenommen. Aber wer wüsste, ob Ruby nicht alles zu ihrem Vorteil drehen konnte, damit er der Blöde war? Aus dem Gedankenloch hatte er sich schnell wieder heraus gehievt, schüttelte lieber den Kopf, um eine Antwort zu geben. " Sie sah nur immer noch so vom Streit angegriffen aus. ", begründete er seine Fragenstellung, zuckte auch schon mit den Schultern, um das Thema wie eine heiße Kartoffel fallen zu lassen. Die Brünette sprach davon, dass sie sich alle wie kleine Kinder benahmen, da konnte er nur zustimmen.
Sie hörten aber lieber auf über diese drei zu sprechen, kümmerten sich lieber um sich selbst und so fragte Kamila auch, welche Pläne er für heute hatte. Da überlegte er selbst kurz, was auf seiner To-Do Liste so alles drauf stand. " Ich wollt die Männer heute einsammeln und ein paar Läden tagsüber Überraschungsbesuche geben.. " Den Männern hatte er noch ein paar Verhaltensregeln beizubringen, doch das hatte noch seine Zeit. Heute sollten sie sich nicht zurückhalten, auch wenn sie eine kleine Gefahr damit eingingen, sich im Tageslicht zu zeigen. Doch genau das nahmen sich einige in Schutz, schlossen früher, sodass sie keine Chance hätten. Er könnte alle diese Läden auseinander nehmen, aber da reichte die Geduld für Anthony noch, so kam er wenigstens an genügend Geld. Es war noch ein großer Vorteil, dass er sogar noch bevor die Sonne unterging wieder da war, denn er hatte sich kein entferntes Reiseziel überlegt. " Was hast du denn heute noch vor? " -
Kamila Kayla Redstone
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Die Waffeln waren wirklich gut, vor allem mit der Schlagsahne oben drauf und den Früchten, die Anthony dazu geschnitten hatte. Er war wirklich ein Satz und verbesserte der Frau gleich schon ihre Laune, denn auch wenn sie ihr Müsli gerne am Morgen aß, um den Tag über keinen Hunger zu haben griff sie jetzt gerne zu einer weiteren Waffel, die sie sich genauso dick belegte. Sie hatte nach Ruby gefragt, wie Anthony darauf kam, dass das Gespräch nicht gut ausgegangen war, da erklärte er aber auch schon, dass sie angeschlagen ausgesehen hatte. Kurz musterte Kamila den Mann.. Sagte er die Wahrheit? Nun, wenn er es nicht tat dann sicherlich nur, um ihr den Ärger zu ersparen, deshalb dachte sie auch nicht mehr darüber nach, sondern schüttelte den Gedanken weg und biss in die Waffel Nummer zwei. Sicherlich ließ Ruby das alles nicht so stehen, aber Kamila konnte sich nicht vorstellen, dass sie noch etwas schlimmes hätte sagen können, etwas, dass den Blonden verletzten würde, immerhin war dieser eigentlich doch inzwischen recht sicher mit Kamila, oder?
"Du wärst übrigens auch ein fantastischer Freund, wenn du mir kein Frühstück gemacht hättest". Sie griff das Thema von vorhin noch einmal auf. "So etwas bin ich nicht gewohnt.. Und wenn du nicht aufpasst, wirst du mir jeden Morgen Frühstück machen müssen". Sie schmunzelte, während ihre grünen Augen nach seinen blickten und sie wieder rein biss. Die restliche Sahne auf ihren Lippen leckte die Frau recht schnell mit ihrer Zunge auf, hielt dennoch den Blickkontakt noch stand, sie flirtete gerne, wann immer es nur möglich war mit dem Mann. Das hatte schon damals in ihrer Zelle angefangen, zunächst mit Worten.. Mit kleinen Aussagen, bis sie ihm auch mal sanft über die Uniform strich. Mhmm..die Uniform..darin hatte der Mann so gut ausgesehen!
Es ging um die Pläne für den Tag, Kamila hatte ihren Freund danach gefragt und hörte ihm zu, als er davon sprach, dass er dem Läden ein paar Besuche geben wollte. Kurz schmunzelte sie dabei, aber sie wäre nicht sie, wenn sie da nicht etwas zu sagen hätte. "Ich finde es gut", fing sie an.. "Aber ihr sollt ja vorsichtig sein.. Ich habe keine Lust dich nachher aus dem Knast holen zu müssen.. Dann muss ich mich vielleicht mit einem heißen Wärter anfreunden". Mit einem Zwinkern machte sie ihm klar, dass er der heiße Wärter war, den sie als Beispiel meinte, doch eigentlich war sie nicht der Meinung, dass Anthony es so weit treiben lassen würde. Er war schlau, er wusste inzwischen, wie es hier lief und er hatte verdammt viel Potential. Der Mann wusste, was er da tat! Und fragte gleich auch nach, was sie vor hatte, da lehnte sich Kamila zurück und ließ die halbe Waffel auf ihrem Teller liegen, griff zu dem Kaffee. "Ich weiß noch nicht.. Die Jungs haben sich gemeldet.. Vielleicht muss ich gleich noch raus fahren", da verzog sie kurz das Gesicht. "Ich würde Mike oder Elias es lieber tun lassen, aber dann darf ich mir gleich wieder das Gemotze anhören und da habe ich keine Lust drauf". Kamila seufzte und nahm einen Schluck des Kaffees, ehe sie sich in ihrem Stuhl zurück lehnte. "Sie haben anscheinend einen Spanier gefunden.. Ich weiß nur noch nicht, was ich davon halten soll.. Immerhin.. Ist doch keiner so blöd und schickt einen seiner Männer los, damit er von uns geschnappt werden kann.. Merkwürdig". Da zuckte aber die Frau mit den Schultern."The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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