[2er RPG] No Good For You

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Sie meinte den gesundheiltichen Aspekt, da grinste er nur als sie fortfuhr, dass das Blut an ihm doch ganz gut aussah, wenn es denn nicht sein eigenes wäre. Da konnte er ihr wohl nur mit einem Nicken recht geben, ja, alles sähe anders aus, wenn es bloß nicht seins gewesen wäre. Er hielt es aber nicht für ganz so schlimm, vielleicht hatte er auch einfach zwanghaft im Hintergrund versucht die kleine Prozentzahl der Chance am Blutverlust zu sterben zu ignorieren, weswegen er auch die Tränen der Brünetten nicht verstehen konnte. Es war jedoch eines sicher, wäre die Dame nochmal in so einer Situation, wäre er nicht anders gewesen, ganz im Gegenteil.
      Die Wunde war nicht mehr allzu jung gewsen, sie entstand sogar schon bei der Rettung des Blonden aus dem Keller, doch er erinnerte sich gar nicht an Schüsse. Weder hatte er unten von der Seite der Gegner aus Schusswaffen gesehen, die sie verwenden konnten, noch hatte er da nicht Schusswunde selbst erkannt, weswegen er kurz an seine eigenen Intelligenz zweifelte, vielleicht hatte er da schon andere Sorgen gehabt, sodass seine Ohren nicht auf das hören wollten, was gerade über ihm und den Männern geschah. Trotzdem ging alles gimpflich aus, der Blonde und die Männer kamen da sicher wieder raus, doch vorallem bei Kamila erfreute es ihn, auch wenn die Wunde für ihn wieder anderes besagte. Jetzt würde wieder alles gut werden, nur müssten die beiden wieder zu Kräften kommen und dann.. Dann konnte alles wieder zur Normalität kehren, so hoffte und wünschte sich Anthony es, denn dann konnte er die Zweisamkeit mit ihr wieder völlig ausschöpfen, sie vorallem mit ihr gemeinsam genießen, indem sie sich einfach wieder in das Tumult ihrer Gefühle stürzten, ein schönes Tumult war es schon immer gewesen. Den Streit, der vor all dem passierte, war schon fast wie vergessen gewesen, vorallem weil er gerade nur noch ihre Nähe spüren wollte und so schmollte er auch schon, als sie zu lange dafür brauchte, sich neben ihn zu legen. Sie schien ernsthaft darüber nachzudenken, was auch immer da zu überlegen war, alles drum und dran war ihm doch egal, sie sollte einfach neben ihm liegen, damit er sich mit ihr schlafen legen konnte. Sie könnten sich damit endlich zur Ruhe stellen, denn vielleicht waren es auch einfach beide Entzugserscheinung, die die beiden gerade so verrückt werden ließ.
      Ihr Geschrei kam scheinbar von den fehlenden Schmerzmitteln, die sie wegen ihrer damaligen Zeit nicht bekam und von dieser durfte er teilweise ja auch noch teilnehmen, denn er konnte sich noch gut daran erinnern, als sie die ganzen Schmerzmittel auf einmal nahm, ohne das wissen der beiden Männer, die vermutlich ihre Hand für die Dame zu jeder Zeit in die Flamme halten würden, um sie vor dem Bösen zu schützen, was es sonst noch so außer von ihr selbst auf der Welt gab. Kamila entschied sich dafür, sich neben ihn zu legen, da schmunzelte er endlich als wäre er vom Leid erlöst worden, doch sie stellte ihm Bedingungen, an die er sich lieber halten sollte, wenn die beiden nicht auf weiteren Entzug sein sollten. Würde er nicht zur eigenen Gesundheit handeln, würde sie auf dem Boden schlafen, da seufzte er. Doch die Sehnsucht nach ihr war zu groß, als das er sich noch schrecklich gegen ihre Vorraussetzungen wehrte, so nickte er bei ihrer Frage, ob sie einen Deal hätten. " Dabei tuts gerade nicht wirklich weh.. ", meldete er sich schon was wie bei einer Beschwerde, denn er sah nicht die Vorsicht darin auf dem Rücken zu bleiben, es schien gerade alles gut zu sein, wenn er den übrigen Schwindel vernachlässigte, das Kribbeln wieder in den Beinen. Der Arzt wollte später nochmal zur Kontrolle kommen, aber jetzt waren erst die Männer dran und die Chance konnte er endlich für Kamila nutzen. Von seiner Seitenlage ließ er sich langsam wieder auf den Rücken fallen, nur um wieder zu Kamila zu blicken. " Komm her, mein Mädchen war so tapfer.. " Mit der Hand klopfte er auf das Bett, seine Augen schlossen sich jedoch auch wieder schwerer, er würde gleich endlich mit ihr seine Ruhe finden und Kamila damit auch hoffentlich die eigene.
    • Kamila Kayla Redstone
      _______________________________

      Mein Mädchen..
      Bei den Worten stellten sich alle ihrer Haare auf und die Gänsehaut bildete sich auf dem ganzen Körper. Was so zwei Worte mit ihr anstellen konnten.. Die ganze Brust zog sich zusammen und für einen Moment hatte Kamila das Gefühl, als könnte sie nicht mehr klar denken. Sie war definitiv sein Mädchen.. Auch wenn noch ein kleiner Teil irgendwo in der hintersten Ecke darüber sprach, dass die Brünette niemandem gehörte, außer sich selbst und nur sich selbst, gab sie den Gedanken auf und konzentrierte sich lieber auf die positiven Gefühle, welche gerade in ihrem Körper überall zu spüren waren. Sie war sich unsicher, was sie in diesem Moment sagen sollte, was sie vielleicht tun sollte.. Es wollte etwas raus, etwas ganz bestimmtes, was schon wohl länger in ihrer Brust schlummerte, aber für den heutigen Tag gab es genügend Achterbahnen, welches ihr Herz gefahren war und genügend Eindrücke, deshalb schluckte Kamila die Worte und lächelte lieber breit vor sich hin. Sie hatte den Mann wirklich gerne.. Und das gab sie inzwischen gerne zu. Vermutlich hatte nach der Aktion heute keiner mehr Zweifel darüber, dass er ihr einfach den Kopf verdreht hatte.
      Ohne groß etwas zu sagen erhob sie sich, um sich auf ihrer Seite auf das Bett zu legen und so nah, wie es nur möglich war, an den Mann zu rutschen. Es war so schön seine Haut unter ihren Fingern zu spüren, mit der Hand vorsichtig über die nackte Brust zu fahren, bevor sie sich die Decke schnappte und über sie beide legte. Ihr Kopf landete neben dem des Blonden ganz dicht legte sie ihre Stirn an die Seite seines Kopfes, um so wenig Platz, wie es mir möglich war zwischen ihnen zu lassen. Mit dem Hinlegen fing auch ihr Kopf an zu schmerzen, die Beule am Hinterkopf war deutlich zu spüren, aber das ignorierte Kamila und schloss lieber ihre Augen, während ihre Hand durch das blonde Haar fuhr. "Ich habe dich vermisst", hauchte sie ihr das Ohr vor sich, ehe ihre Augen sich auch wieder öffneten, um Anthony zu betrachten. Fast schon hätte sie nie wieder neben ihm liegen können, um seinem Atem zu lauschen oder die Gesichtszüge zu betrachten, während der Mann schlief. Das tat sie gerne, wenn sie nicht schlafen konnte, aber der Mann schon im Reich der Träume war.
      "Und ich hatte Angst...ich könnte nie wieder bei dir liegen". Es waren wahre Worte aus ihrem Mund und darüber konnte Kamila nur selbst schmunzeln, während sie ihre Augen schloss und den Arm auch runter nahm, denn er schmerzte, es brannte höllisch am Oberarm, als würde jemand den Feuerzeug dran halten.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie legte sich zu ihm, endlich legte sie sich zu ihm. Es trennte sie nicht mehr diese Vorsicht die beide vor dem anderen bewahren wollten, um den jeweils anderen nicht noch mit voreiligen Bewegungen zu verletzen. Doch sie hatten gar nicht zu befürchten gehabt, so hoffte der Blonde doch, denn solange er nicht an ihren Arm geht und nur mit äußester Vorsicht sich ihrem Kopf nähert, sollte sie zumindest sicher sein. Bei sich selbst machte er sich keine großartigen Sorgen, denn er hatte es schon überlebt, die Medikamente hatten es in sich und ließen den blonden Mann nur noch schläfriger werden, doch er fand nur langsam seine Ruhe, er fand die Position auf dem Rücken ohne der Dame auf sich nur halb so gut, da verweigerte sein Kopf nur das Einschlafen. Kamila gab ihm aber die gebrauchte Nähe zu ihr, damit konnte sich auch sein Herz wieder beruhigen, denn es schien für einen Moment wie jeder andere Tag bei ihnen. Schon fast dankbar war er für genau diesen Gedanken, der ganze Tag hatte immer noch etwas gutes an sich. Man konnte nur wieder spüren, wie sehr sie einander brauchten, als sie sich vielleicht selbst bisher eingestehen wollten. Sie sprach sogar schon darüber, dass sie ihn bei sich misste, da musste Anthony nur schmunzeln und erleichtert seufzen. " Und wie ich dich erst vermisst habe.. ", raunte er nur, während er endlich den Frieden in seinen Körper einlud, sich nicht mehr dagegen wehrte. Er wollte hier mit ihr einschlafen, denn sie erzählte dem Chef der kleinen Gruppe schließlich, dass sie nicht schlief, wenn es nicht einfach ein schlechter Schlaf war. So egoistisch wollte er nicht sein, sich nur um seinen Schlaf zu kümmern, er wartete geduldig um gleich auch ihr Ruhepol zu sein. Sie sprach auch gleich noch weiter, sie dachte, sie könnte nie wieder neben ihm schlafen. Da schüttelte er auch schon verweigernd den Kopf, achtete aber auf den kurzen Abstand zu ihr, bevor er den Kopf gegen ihren donnerte. " Über sowas solltest du nicht nachdenken, du solltest nicht glauben, dass ich dich.. jemals, irgendwann.. alleine auf dieser Welt lassen würde. Niemals. Ich werde immer wieder zurück kommen, darauf kannst du wetten. " Seine Augen schloss er zur Entspannung, der Mann döste endlich vollkommen ein und sinkte auch lockerer in die Matratze jetzt, wo er Kamila neben sich hatte. Er schmunzelte, öffnete die Augen aber um ihren Blick einzufangen. Sie nahm von ihm ab, da blinzelte er mehrere Male, er müsse bloß noch ein bisschen wach bleiben. Er brummte aber auch schon sogleich, sein Körper ließ das Wachgebleibe nicht mehr zu. " Schlaf eine Runde, du wirst wahrscheinlich auch nicht lange geschlafen haben.. Mh? " Er bot ihr ihren reservierten Platz auf seiner Brust an, wusste aber, dass sie da vermutlich noch vorsichtig sein wollte. Es war aber nicht von Wichtigkeit gewesen, sie sollte sich nur darum kümmern, es gemütlich zu haben. Anthony konnte darauf vertrauen, dass sie vorsichtig war und kein Schmerz der Welt von ihr absichtlich wäre, er würde es sogar nicht mal kommentieren. Das letzte Gespräch der beiden hatte ihm aber auch schon wieder etwas abverlangt, so schrumpfte das Schmunzeln auf seinen Lippen, denn er war schon bereit gewesen, endlich einschlafen zu können.
    • Kamila Kayla Redstone
      _______________________________

      Seine Nähe fühlte sich an, wie das Nachhausekommen nach einem schwierigen, langen Arbeitstag.. Wie die Geborgenheit, die ein warmes Bett bot, nachdem man den ganzen Tag draußen in der Kälte verbracht hatte. Die Müdigkeit, die durch das Adrenalin in den Venen der Brünetten, gar nicht wirklich zu spüren war war plötzlich so präsent, dass sie sich für den Moment wirklich fragte, woher sie kam. In der Nacht hatte sie vielleicht eine.. Wenn nicht zwei Stunden Schlaf gehabt, neben Mike, aber so wirklich konnte sie nicht sagen, wie lange es gewesen sein kann, es hätten auch nur wenige Minuten sein können. Sie seufzte allein deshalb zufrieden, als der Mann neben ihr davon sprach, dass auch er sie vermisst hatte, er war ihr also wegen des Streits nicht mehr sauer gewesen, ein Problem weniger, welches sie bewältigen musste. So wirklich wusste Kamila selbst nicht, warum sie sich so aufgeregt hatte, denn die letzte Zeit mit dem Mann gemeinsam war wirklich schön gewesen. Sie neckten sich gegenseitig, ärgerten sich und warfen sich Sprüche vor den Männern an den Kopf, während es abends, zu ihrer gemeinsamen Zeit wirklich heiß im Bett vorging. Die beiden brauchten ein gewisses Vorspiel, ein wenig Ärger und vor allem auch einen kleinen Kick, um es abends wieder aneinander auszulassen. So wohl fühlte sich die Brünette schon lange nicht mehr und entgegen aller Vorstellungen einer Beziehung fühlte sie sich alles andere, als gefesselt. Anthony gab ihr den Freiraum, den sie brauchte und dafür bekam er seinen Freiraum, den er für alles nutzen konnte, was er wollte. Nun, fast alles, aber Kamila traute es ihm nicht einmal zu, seine blauen Augen auf eine andere Frau zu werfen.
      Anthony versprach ihr mehr oder weniger, dass er sie nicht auf der Welt alleine lassen würde, da ließ Kamila die Augen auch schon wieder geschlossen und schmunzelte vor sich hin, während sie ihren Kopf nur noch weiter an den des Mannes ankuschelte. "Sprach der Mann, der hängend und mit gefesselten Händen von seiner Freundin befreit werden musste", kommentierte sie seine Aussage, mit einem gewissen Spaß in ihrem Unterton. "Du würdest dich gar nicht mehr trauen mich hier alleine zu lassen.. Sonst jage ich deinen Hintern in der Hölle". Das war ihre Art damit umzugehen, um nicht doch womöglich wieder in den Zustand zu fallen, den sie versuchte dauernd zu vermeiden. Kamila würde nicht weinen.. Das versprach sie sich..aber auch sie hatte immer weniger Kraft, die Wärme um sie herum lullte sie ein, wie ein Wiegenlied. Ganz sachte hatte sie ihr Bein ein wenig auf das, des Mannes gelegt, ganz darauf bedacht nicht auf dem Becken zu liegen. Ihr Arm streichelte noch über die nackte Brust, wollte mit ein wenig Liebe und Geborgenheit die Wunden schneller zum heilen bringen.. Liebe. Da war auch wieder der Gedanke, an dieses merkwürdige Gefühl, von welchem sie meinte, es nie spüren zu können.
      Sie sollte schlafen, da war sie auch schon fast dabei und rutschte wie automatisch mit ihrem Kopf nickend ein wenig runter, um auf der Brust den Platz zu finden, der ihr gehörte. Unbewusst war sie darauf bedacht nicht zu sehr zu drücken, Kamila wollte dem Mann keine Schmerzen bereiten, sie wollte ihn gesund haben, um mit ihm gemeinsam wieder Spaß zu haben.. Ihr Atem beruhigte sich, während sie sich auf den Herzschlag konzentrierte, den sie zu hören bekam. Er war deutlich schneller, als sie es gewohnt war, die Situation war auch alles andere als das, was sie sonst kannte. Kamila war bereit zu schlafen, sie wollte einfach nur wieder zu Kräften kommen, aber etwas ließ sie nicht los, etwas wollte noch an die Oberfläche, etwas wollte rausgelassen werden. Sie öffnete ihre Augen, entgegen der Müdigkeit und blickte auf die Decke, welche sie über sich und Anthony gelegt hatte. Sie war sich unsicher, ob sie bereit war diesen Schritt zu gehen, deshalb bewegte die Frau ihren Kopf sachte nach oben, um den Mann unter sich zu mustern. Er sah so friedlich aus..
      Lange überlegte die Brünette nicht, sie beugte sich zu dem Ohr vor, welches in ihrer Nähe war und schmunzelte über sich selbst. Sie wollte es loswerden, um dann in Ruhe schlafen zu können, ein simpler Plan. "Ich.. Liebe dich.. Anthony".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Die Augen hatten ein Gewicht angenommen, welches der Blonde nicht mehr tragen konnte, als das er sich erneut die Möglichkeit nehmen konnte zur Brünetten zu sehen. Lange hatte er auf sie gewartet und bei ihrer Behandlung mitgefiebert, sich die größten Sorgen gemacht, als sie die schmerzhaften Laute von sich gab um selbst das zu ertragen, was um sie geschah. Nun war sie aber hier, am ganzen Leib durfte er das nun spüren. Sie hinterließ mit ihrem Körper ein Kribbeln auf seiner Haut, welchem er versuchte nur wenig Aufmerksamkeit zu geben. Die Aufmerksamkeit bekam nur allein die tätowierte Dame auf ihm, er hatte mit ihrem Kopf auf seiner Brust wieder die Chance gehabt durch ihre Haare zu fahren, dem wollte er nicht widerstehen. Es ging jedoch nur langsam abhanden, so schaltete nach und nach alles bei ihm ab, verschiedene Reize schalteten für die nächsten Stunden das Licht ab und so wollte es auch vorerst sein Hören tun, doch etwas interessantes hatte et noch zu Ohren bekommen, drei wunderbare Worte, die ihn aber innerlich nicht mehr weiter erreichten, er konnte es nicht mehr rechtzeitig realisieren, es war bereits im Halbschlaf gewesen, sein Kopf konnte es nur schlecht auseinanderhalten. Schnell wurde aber genau das vergessen, als wäre nichts geschehen.. Als wäre er nicht trotz der Beckenprellung, trotz der Lendenwirbel sofort aufgesprungen und hätte mit Liebe um sich geworfen, weil er etwad in ihr regen konnte. Etwas, von dem er noch gar nicht wusste, dass es ihm fehlte.

      Seine Augen öffneten sich wieder, nach was für einer langen Zeit. Die Schwere in den Augenlidern fehlte, er öffnete sie ohne sofortige Erschöpfung, die blauen Augen sahen sich in seiner näheren Umhebung um, um sich über die Uhrzeit zu informieren und vorallem über das Wohlbefinden seiner Freundin. Er setzte sich auf, brauchte eine andere Position um zwischen dem Himmelbett zur Uhr zu blicken, doch damit erfuhr er auch sogleich was ihm noch fehlte: Die Medikamente. Das Zugedröhnte hatte bereits während des Schlafens seine Wirkung beendet, hatte ihm die letzten Stunden noch einen unruhigeren Schlaf beschert. Es war ihm bereits ein Wunder gewesen, dass er davon nicht wach wurde, vermutlich war die Brünette die Soforthilfe gewesen, denn das gewohnte, leichte Gewicht ihres Kopfes auf der Brust hatte ihm das Gefühl von Normalität gegeben, sie war da gewesen. Im wachen Zustand hatte ihm jedoch genau das nichts geholfen, so schnell wie er sich aufraffte wollte er auch wieder runter, doch sein Rücken versteifte bereirs durch den Schmerz, der sich durch die Wirbel zog, gab ihm ein schwieriges Spiel bei seinem Vorhaben. Er haute seinen Kopf jedoch wieder unsachte auf das Kissen, konnte da nicht auf Kamila achten so wie er wollte, doch zu dieser hatte er bisher auch noch nicht geblickt. Schwer schnaubte er, nur um für einen Moment in sich zu gehen, um alles gar nicht so schlimm anzusehen. Schwer fiel es ihn aber sich selbst zu trügen, so spürte er doch die Anwesenheit von den Schmerzen, bei Kamila sollte er sich aber bemühen.
    • Kamila Kayla Redstone
      _______________________________


      Mit einem Lächeln auf den Lippen war sie eingeschlafen. Es tat gut die Wahrheit auszusprechen, welche sich in ihrer Brust breit gemacht hatte. Die ganze Aktion um Anthony und vor allem die Sorge um ihn ließ es die Frau definitiv deutlich spüren, dass sie ihn doch lieber hatte, als bisher gedacht. Es war eine gewisse Abhängigkeit, die sich bei keinem anderen bisher gebildet hatte, wenn man ihren Ex nicht dazu zählte, denn.. Nach den Jahren war sich Kamila nicht sicher, inwiefern die Drogen da im Spiel waren und inwiefern ihre Sinne getrübt waren, als sie sich dessen bewusst war, dass sie für ihren Peiniger Gefühle hegte. Sicher war sie aber, dass das in ihrer Brust, was sich jedes Mal regte, wenn sie Anthony sah definitiv echt war. Es war nicht getrübt.. Es war auch nicht irgendetwas erzwungenes, es war ein ehrliches Gefühl, vor welchem sie sich geträubt hatte.
      Das Lächeln auf ihren Lippen verschwand, als der tiefe Schlaf sie einholte. Der Tag hatte nicht nur ihre Kraft geraubt, ihre Nerven waren auch an ihrem Ende angekommen, auch wenn Kamila versuchte, es weitgehend zu ignorieren, um Anthony nichts zu zeigen. Mit dem Schlaf holten sie aber genau diese Gefühle wieder.. Angst und Panik hatte ihren Schlaf dominiert und so auch ihre Träume, die voll waren mit Erinnerungen, welche man lieber vergessen wollte. Anthonys Schrei am Telefon vermischte sich mit seinem Anblick und dem des erbrochenen Blutes, dazu kam aber noch etwas anderes, zwischen den Bildern des heutigen Tages. Kamila war der Anblick ihres Freundes ganz bekannt gewesen.. Das letzte Mal lag dort jedoch ein weiblicher Körper. Die Brünette bekam die Gelegenheit diese Szene noch einmal zu sehen, die Hand ihrer besten Freundin zu halten, während sich die Tränen in ihren Augen sammelten. Ihre Kehle schnürte sich immer weiter zu, Kamila wollte schreien, sie wollte den Namen so laut schreien, wie es nur möglich war, aber sie bekam keine Luft. Ersticken würde sie.. Vor den Augen ihrer sterbenden Freundin..
      "Kamila?", eine ihr bekannte Stimme ließ sie mit Schreck wachwerden. Die grünen Augen erblickten die ihres Bruders, Besorgnis lag in seinem Gesicht. "Es war nur ein Traum". Er flüsterte.. Warum flüsterte er eigentlich? "Komm.. Wir verarzten deinen Arm noch einmal". Er deutete auf ihren brennenden Arm, zu dem sie runter sah, um das Blut auf dem Verband zu sehen. So langsam dämmerte ihr auch, was eigentlich passiert war, sie wurde angeschossen, mehr oder weniger... Nachdem sie Anthony retten wollte. Anthony! Ein wenig panisch blickte die Frau zu ihrer anderen Seite, um festzustellen, dass er neben ihr schlief. Zufrieden seufzte sie und fuhr sich durch das Gesicht. "Komm.. Wir sehen uns deinen Arm an".
      Mit einem Nicken war die Frau aufgestanden sie hatte keine Widerwehr an den Tag gelegt, sie war aber auch noch nicht ganz wach, von dem Traum noch ein wenig benommen. Ihr Blick glitt noch einmal zu Anthony, die Brünette deckte ihn noch zu, damit er so viel Wärme, wie nur möglich bekommen konnte, bevor sie leise das Zimmer verließ, um ihren Bruder nebenan zu folgen. Ihr Herz schlug noch viel zu schnell und viel zu laut, der Traum war eine Erinnerung zu groß gewesen, aber sie versuchte sich nichts anmerken zu lassen, Mike sollte keine Fragen stellen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Soeben erkannte er mit einem Blick zur Seite, dass die eigentlich erwartete Dame nicht da war, wo er sie beim letzten Augenschließen noch gesehen hatte. Das Bild hatte er noch genau vor Augen gehabt, sie war da gewesen, und wie sie das war. Trotzdem hatte es nichts an der Tatsache gemacht, dass der Platz ordentlich hinterlassen wurde, nachdem sie das warme Bett verließ, wann auch immer dies nun geschehen war. Während er mit einem zugekniffenen Auge sich versuchte wieder an den ziehenenden Schmerz zu gewöhnen, kam ihm eine ganz andere Sorge auf, wobei seine Gedanken von diesen mit einem wunderschönen Traum von diesen leer gefegt waren. Sie war nicht bei ihm, so dachte er lieber nach, wo sie denn hin gelaufen war, was wichtiger war. Während er sich langsam selbst dazu zwang, mit dem Wachwerden den Kopf mehr anzustrengen, drückte er auch gleich den Rücken durch, um mit dem selben Moment sich wieder auf das Sitzen zu konzentrieren. Anthony sah sich um, atmete tief durch solange er sich die Gedanken machte. Wo war sie? Seine blauen Augen sahen an seinen Nachttisch, wollten zu den Medikamtenen greifen nur um zu erkennen, dass diese gar nicht da waren. Die Hand blieb aussgestreckt, als wäre er sich genau sicher gewesen, dass sie genau auf diesem Platz lagen, nirgenswo anders. Es war doch so gewesen, oder nicht? Die trüben Augen hatten sich geschwind geöffnet, als er etwas wichtiges realisierte. Die Brünette war weg, die Schmerzmittel waren weg und ohne es überhaupt noch einmal mit den benebelten Gedanken zu hinterfragen, setzte sich eine Panik in ihm auf, als würde er genau wissen, dass genau das gerade geschah, was ihm so durch den Kopf ging. Sie nahm sie doch bestimmt ein, weil ihr das Schuldgefühl zu viel war. Sie wollte doch nicht abhauen und ihn alleine lassen, weil sie alles wieder überforderte? Scharf dachte er nach, versuchte nach irgendwas zu suchen, was ihm bei der Panik helfen würde, aber mit ihr war auch die einzige Quelle für die Informationen außerhalb dieses Raumes verschwunden. Sein Atem hatte sich wieder beschleunigt, er wühlte durch das Bett, warf die Decke weg, um nach seinem Handy zu suchen. Anthony drehte sich um, biss die Zähne zusammen und griff unter dem Kissen, ergriff bloß die Luft. Da war doch aber sein Handy gewesen! Es war doch da gewesen, ganz bestimmt! Oder? Sein Handy war weg, die Medikamente waren weg aber damit auch vorallem Kamila, hatte ihn auch mit den drei Dingen auch sein Geist verlassen? Die Suche galt nun dem Handy von Kamila, ob sie wenigsten das übrig für ihn ließ und mit dem Erblicken dessen, streckte er sich danach aus, durfte sogleich auch schon nach Luft rangen, es war jedoch schnell vorbei gewesen, indem er sich wieder hinlegte. Er hatte ihr Handy gehabt, entsperrte es auch sogleich nur um auch schon nach Mike zu suchen, um wenigstens zu wissen, ob er ihren momentanen Standpunkt wusste.
    • Kamila Kayla Redstone
      _______________________________

      "Wie lange.. Habe ich geschlafen?". Ihre Stimme wirkte noch ein wenig verschlafen, während die Frau sich mit der freien Hand ein weiteres Mal über die Augen fuhr. Sie war noch müde, die Schmerzen nahmen sie ein. "Sechs Stunden bestimmt..", sprach der Mann, der akribisch versuchte ohne Schmerzen zu verursachen die Gaze wieder abzubekommen. Sie war verkrustet, klebte an der eigentlichen Wunde, aber was Kamila deutlich mehr verwunderte waren die sterilen Handschuhe, die der Mann trug. Mike bemerkte den skeptischen Blick und schmunzelte ein wenig. "Ich will nicht, dass sie sich entzündet". Er blickte nicht auf, zu sehr war er darauf konzentriert die Wunde richtig zu reinigen. Ein wenig zog Kamila die Lust scharf ein, als das letzte Stück Gaze weg kam, ein Stück der Kruste war mit abgegangen, aber es war nicht weiter schlimm.
      "Du hast von ihr geträumt.. Oder?". Seine Stimme klang ein wenig angespannt, dabei konnte die Brünette nicht ganz zuordnen, was der eigentliche Grund dafür war: die Wunde, ihr Traum oder die ganze Situation seit der letzten Nacht? Sie seufzte und nahm ihre Augen von dem Mann, um sich in dem Zimmer umzusehen, in welchem sie saß. "Es war.. Nicht weiter schlimm". Es war auch kein Thema, welches sie hier besprechen wollte, einen richtigen Zeitpunkt dafür gab es einfach nie. Die beiden sprachen nicht darüber, was damals in der Nacht passiert war, aber vielleicht war es langsam Zeit dafür?
      Wieder einmal zog Kamila die Luft scharf ein, als das Desinfektionsmittel auf die Wunde kam, aber sie biss die Zähne zusammen und gab keinen größeren Laut von sich, um den Mann nebenan nicht zu wecken. Dass er schon wach und panisch an ihrem Handy war wusste sie nicht, das war ihr auch nicht bewusst, als sie das Vibrieren des Handys ihres Bruders hörte. Er hatte es auf dem Tisch abgelegt, es war zu weit weg, um drauf zu sehen und mit den sterilen Handschuhen wollte der Mann nicht dran. Er versorgte die Wunde, so wie es sich gehörte und legte einen neuen Verband drum, um zufrieden auf sein Werk zu schauen. "Wie geht es deinem Kopf?". Die Frage hatte Kamila schon so oft an diesem Tag gehört, aber da regte sie sich auch nicht mehr auf, stattdessen zuckte sie zusammen, als ihr Bruder mit einer Taschenlampe in ihre Augen leuchtete. "Ich habe Schmerzen", gab sie zu, als der Mann von ihr abließ und sie sich über die Augen reiben konnte. "Ist dir übel?", fragte der Mann und tastete sanft den Kopf ab, aber es war dort nichts zu spüren, nur den Schmerz für Kamila, als er an der Stelle vorbei fuhr, mit der sie auf dem Betan aufgeprallt war. "Nein.. Kann.. Ich jetzt zurück?". Er schmunzelte, nickte aber dann und wollte seine Schwester entlassen. "Wenn es schlimmer wird.. Dann gebe ich dir was gegen die Schmerzen". Er hatte sich seinem Handy gewidmet, welches vorhin geklingelt hatte. "Ich brauche keine Schmerzmittel", murmelte Kamila und zog sich ihr Oberteil wieder an, um gleich auch aus dem Raum zu verschwinden. Ihr Bruder hielt sie kurz mit seinem Blick auf. "Du hast mich angerufen", stellte er amüsiert fest. Die Brünette blieb stehen und runzelte ihre Stirn, bis sie realisierte, wo das Handy sich überhaupt befand. Ein Schmunzeln bildete sich auf ihren Lippen. "Anthony ist wach", stellte sie fest, jemand anderes kam ihr nicht in den Sinn, der Mike anrufen würde, von ihrer Nummer aus. "Gut, dann kriegt er seine neue Ladung Schmerzmittel". Mike legte sein Handy in die Jeanstasche und griff zu der schon vorbereiteten Spritze mit den Schmerzmitteln. Kurz blieben die grünen Augen der Frau darauf haften, wie verspürte einen Drang.. Der ihr bekannt war. "Ich mach das", verkündete sie und hielt ihre Hand hin, um die Spitze zu bekommen. Mike runzelte die Stirn und wollte schon etwas dagegen sagen, aber seine Schwester kam ihm zuvor: "Keine Angst... Ihm klaue ich keine Schmerzmittel". Zumal der Mann es wirklich brauchte. Einen Moment lang blickte der große Bär zu seiner Schwester, er war sich unsicher, aber.. Bei Anthony konnte er ihr sicherlich trauen. Sie bekam die Spritze in die Hand, während der Augenkontakt aufrecht erhalten wurde. "Dir würde ich sie schon klauen". Mit einem Grinsen auf den Lippen verschwand sie auch schon aus dem Zimmer, um zurück zu Anthony zu laufen. Nein, ihm würde sie definitiv kein Schmerzmittel klauen.
      Mit einem sanften Klopfen öffnete sie die Tür, um nach dem Mann zu sehen. "Na, wer ist da schon wach?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Erwartungsvoll sah er das Display ihres Handys an, immer noch am überlegen wo er denn seins liegen gelassen hatte. Der Anruf blieb aber unbeantwortet, vielleicht war er selbst noch am schlafen gewesen und mit diesem Gedanken im Hinterkopf beendete er den Anruf auch sogleich, um nicht Panik zu verbreiten, die ihn gerade auf Trap hielt. Das Handy ließ er wieder auf ihre Seite des Betts fallen, es fiel ihm endlich ein, weswegen er nur seufzte, wie konnte er es nur vergessen? Das Handy lag vermutlich immer noch auf dem Boden im Keller der kleinen Bande, die es mit der giftigen Brünetten aufnehmen wollten, es würde vermutlich auch nicht mehr verwendet werden, wenn schon einer der Herren Zugriff auf dieses bekam. Es beruhigte vielleicht die Frage in ihm, was denn gestern noch alles nach dem kleinen, kurzfristigen Eingriff bei ihm geschah, so ganz war er schließlich danach nicht mehr ganz bei der Sache gewesen. Aber eines war er sich sicher, Kamila war bei ihm gewesen, weswegen er nur weiter versuchte nachzuempfinden, wo sie denn gerade steckte. Wenn Mike es nicht beantworten konnte, musste er wohl endlich selbst an die Informationen kommen, er würde sie einfach suchen und wenn ihm schon die einfachste Lösung einfiel, sah er auch zu dieser rüber. War sie zufällig im Bad gewesen und er hatte sich hier gerade einfach nur umsonst verrückt gemacht? Sein Blick galt einem Moment lang sein Becken. Es hatte so einige Probleme beim Laufen gegeben, da konnte er auch nun schon sich darauf verlassen, dass es auch dieses Mal bei ihm ankommen würde, sollte er sich wieder schnell auf die Beine trauen. Anthony schnaubte, die Selbstständigkeit sollte er wohl haben, kurz nach ihr sehen zu können. Schließlich war sie auch verletzt gewesen, denn schlimmer als das sie die Schmerzmittel einnehmen konnte, war der Gedanke daran, dass sie wegen ihrer Kopferschütterung gerade irgendwo lag und alle Männer, die sie entdecken konnten ihren Schlaf weiterhin vollzogen.
      Mithilfe seiner Arme stämmte er sich langsam aus dem Bett, hielt sich sogleich auch zur Stutze mit den nächsten Schritten bereits an der Wand fest. Da hatte es doch ein kleinen Nachteil gehabt, das Bett in der Mitte stehen zu haben, die Wand war entfernter gewesen. Mit kleineren Pausen lief er den Weg mit schweren Schritten fort, lauschte ob er sie nicht vielleicht auch hören konnte, vergebens. Die letzten Schritte zog er schnell durch, bereute diese auch schon, doch er musste unbedingt sehen, ob sich seine Seele nicht doch schneller beruhigen lässt als erdacht. Gleichzeitig zu den letzten Schritten ergriff er auch schon die Türklinke zum Bad, welche er sofort hinunterdrückte um hineinsehen zu können. Es war leer, Anthony sah nur noch genauer nach, hatte seine Stütze an der Klinke gefunden. Ihm fiel jedoch etwas ganz anderes auf, es waren die leichten Schritte gewesen, die er nur durch Zufall bei der Stille hören konnte. Schwer schluckte er, er drehte den Kopf wieder zum Bett, zu welchem er noch versuchte zu eilen. Er ließ sich auf diesen im Sitzen fallen, die Brünett war jedoch auch schon angekommen und damit versuchte er alles mit einem gekonnten auf der Lippe beißen zu unterdrücken. " Warum bist du denn auch schon wach? ", stellte er die Gegenfrage, sah jedoch auch schon zu ihrer Hand.
    • Kamila Kayla Redstone
      _______________________________

      Wenn Anthony der Meinung war, er könnte den Cleveren spielen und so tun, als hätte er sich gerade aufgesetzt, dann hat er noch eine Menge über Kamila zu lernen, wie sie es fand. Er konnte sie nicht für eine Dumme verkaufen und sie danach fragen, warum sie denn schon wach war, während er immer noch saß.. Obwohl er die Anweisung bekommen hatte zu liegen. Die Brünette seufzte und verschränkte ihre Arme mit der Spritze vor der Brust, um ihre Augenbraue zu heben, als wäre sie nicht gerade begeistert darüber, was hier geschah. "Mein Arm musste neu verbunden werden", antwortete sie auf seine Frage, bevor sie sanft kopfschüttelnd ihre Meinung zu dem abgab, was sie da gerade sah. Es brachte nichts zu schimpfen.. Der Mann war genauso stur, wie sie es war eine andere Taktik musste her und genau deshalb lockerte Kamila auch wieder ihre Arme, um auf den Mann zuzugehen. Sie kniete sich vor ihn hin, um zu ihm nach oben zu blicken. "Deine Wirbelsäule ist verletzt.. Du sollst nicht sitzen.. Oder laufen..",sprach sie sanft und sich dessen bewusst, dass der Mann es wohl selbst eigentlich wusste. Ihre freie Hand fuhr langsam über das nackte Bein hoch, die grünen Augen beobachteten es einen Moment, ehe sie wieder nach denen des Mannes suchten. Langsam beugte sich Kamila vor, um den ersten Kuss auf eines der Beine zu setzen, ohne den Blick von dem Mann zu nehmen. "Stell dir vor..", sie setzte einen weiteren Kuss etwas höher. "Da passiert was schlimmeres". Was sie wirklich nicht haben wollte.. Kamila setzte einen weiteren Kuss nach oben. "überlege.. Was wir alles nicht mehr machen können". Es folgten weitere Küsse nach oben, über die nackte Haut. "Shoppen gehen.. Essen gehen", sie küsste weiter. "Der Sex in der Dusche..", ihre Stimme veränderte sich ein wenig, sie wurde etwas rauer, während weitere küsse folgten. "Unsere Rollenspielchen im Bett". Die Augen ließen den Mann noch immer nicht los, am Oberschenkel war ihr Mund schon angekommen. "Der Sex in der Küche.. Während sie alle draußen sind". Da war auch der erste Ansatz eines Schmunzelns auf ihren Lippen zu sehen, während sich ihre Lippen etwas ganz anderem näherten.. Aber sie brach ab und ihr Blick wurde ernst. "Und da gibt es noch deutlich mehr.. Deshalb bewegst du deinen hübschen Arsch weiter zurück ins Bett und legst dich hin, damit ich dir deinen Schuss verpassen kann".
      Kamila deutete auf die Spritze in ihrer Hand, welche sie bisher nicht losgelassen hatte aus Angst, sie könnte bei einem zweiten Griff danach diesen Drang, der sich noch im Hintergrund aufhielt, nicht mehr zurück halten. "Mike wollte es machen.. Aber er und Spritzen? Ein Wunder, dass er bei der Vorstellung nicht schon blass geworden ist". Nun, wenn es sein musste, konnte sich der Mann auch zusammenreißen, so war es nicht, aber er machte es nur äußerst ungern. "Ein Grund, warum mein Bruder nicht zu einem Junkie geworden ist, zu dem ich wurde.. Er konnte sich keinen Schuss versetzten ohne in Panik zu geraten". Da zuckte die Brünette mit ihren Schultern und erhob sich, um auf den Blonden zu warten. "Ich gebe dir die Schmerzmittel und du schläfst noch ein bisschen, ja?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Seine blauen Augen hatten schon schuldbewusst zu den grünen seiner Gegenüberen geguckt, doch er hatte schließlich einen Grund für sein Aufstehen gehabt, eine Frage die er für sich klären musste, weswegen es auch erst zu den Schritten kam. Er musste unbedingt wissen, wo sie plötzlich hin gegangen war, warum sie ihn hier so alleine im Bett liegen ließ, mit Erinnerungen voller Lücken, die ihn nur weiter in die Verwirrung stürzten. Ihr Arm musste neu verbunden werden, da sehr er auch schon zu diesem, ob denn sonst alles in Ordnung war. Es schien vorerst so, weswegen er dieses Fragezeichen vor der Stirn fallen ließ, nur bezüglich ihres Kopfes müsste man vermutlich noch achten, ob es irgendwelche Auswirkungen für Kamila hätte, solange sie sich auch nicht gänzlich davon erholt hatte. Verständlich gab er ein Nicken von sich,während er versuchte weitesgehens die Schmerzen für sich zu unterdrücken. Sein Inneres schien mit dieser einzig knappen Antwort schon wieder beruhigt zu sein, denn er hatte es sich deutlich anders vorgestellt, als es letztendlich in Wirklichkeit war. Stattdessen schüttelte er nur den Kopf, er machte sich umsonst hier verrückt, ihr wurde bloß der Arm verbunden und damit hatte man ihr besseres getan, als wenn sie nur neben ihm gelegen hätte. Er hätte sich vorallem den kurzen Leidensweg gespart, doch hätte es nicht viel daran gemacht, ob er nun stehen oder liegen würde, es hatte so oder so geschmertz, wenn auch das eine mehr als das andere.
      Sie hatte ihn auch schon sofort darauf angesprochen, dass es trotzdem immer noch die beste Lösung wäre, wenn er sich einfach Mal für ein paar Tage flach hinlegen würde, damit würde er beiden etwas gutes tun, denn danach würden sie wieder zum alten Leben zurückkehren, in die Welt, die nur von den beiden hier im Zimmer besetzt war. Anthony blickte zu ihrer knieenden Position, sah sie nur fragend an. " Bin ich nicht derjenige, der vor dir knien sollte? ", fragte er auch schon necken, auch wenn ihm auch deutlich war, es könnte schlimmeres geschehen, doch das verdrängte er ebenso wie die Tatsache, dass er gestern ihnen eigentlich fast durch die Lappen gegangen wäre, hätte er nur weiter vor sich hin geschwiegen. Es machte aber nichts, er war immer noch am leben und auch wenn seine kleine Flucht vor dem Bett nichts besser machte, er konnte sich für einen kleinen Moment den Geschmack dafür geben, wie es nur sein könnte, wenn er wieder gesund war. Bei den Küssen die er auf sein Bein bekam, sah er nur mit einem Schmunzeln hinunter, sie zählte die ganzen Sachen auf, die sie doch alles nicht mehr tun könnten, sollte er sich weiterhin gegen die Genesung stellen.
      Sie stoppte jedoch, da fühlte er sich schon von den eigenen Fantasien ertappt, natürlich würde Kamila jetzt nicht wie gewohnt weiter machen, sie wollte ihm nur einen Vorgeschmack geben, weswegen er mit einem schiefen Grinsen zu ihren Augen blickte. Er sollte sich gefälligst wieder hinlegen, sie wollte ihm auch schon die Spritze verpassen und um genau das war wohl auch schon ein weiterer Grund gewesen, warum er sich mit einem Arm an der Seite stützte und sich langsam wieder ins Bett legte, während er doch schon fast gequält schmunzelte. " Da ist aber gerade ganz schön oft das Wort Sex gefallen.. ", murmelte er nur leise, doch er ließ es nur sein, um der sanften Stimme weiter zuhören zu können. Die Stimme schien vorallem gerade nach dem Schlaf an etwas zu erinnern, so detaillecht hatte sie die drei Worte im Traum ausgesprochen, dass sie schon fast zu echt schienen. Sein Blick galt ihren Lippen, sie sprach darüber, dass Mike das niemals hinbekommen hätte, er hatte Angst vor Spritzen gehabt. Sein Kopf landete endlich wieder auf dem weichen Kopfkissen, als wäre der Morgen schon zu viel gewesen, dass er wieder eine Ruhephase bräuchte. Dazu riet auch Kamila, zu welcher er auch schon blickte. " Ob ich wieder einschlafe.. ", stellte er sich selbst die Frage, aber ihm fiel etwas deutlich interessanteres ein, was wollte sie denn machen? " Was machst du denn gleich, brauchst du keine Erholung? "
    • Kamila Kayla Redstone
      _______________________________

      Es gab damals nicht viele Möglichkeiten, wie man ohne Geld an Drogen kommen konnte, außer vielleicht seinen Körper an die zu verkaufen, die viel Geld dafür anbieten wollten, doch Kamila hatte schnell eine ganz andere Möglichkeit für sich gefunden ihre Sucht zu befriedigen, ohne sich erniedrigen zu lassen. Sie bot Hilfe an, suchte die Venen für die, die es nicht mehr selbst konnten oder an Stellen, an die man selbst nicht dran kam. Es war ein sehr lukratives Geschäft, denn für einen kleinen Teil des Schusses, den die Leute in ihrem Körper haben wollten, bekamen sie die Möglichkeit es gespritzt zu bekommen, ohne selbst suchen zu müssen und für Kamila selbst war es ein Kinderspiel. Es schien, als wäre es bis dahin ihr einzig richtiges Talent, sich auf die Suche nach den blau schimmernden Venen zu machen, um das Elixier des Lebens zu spritzen, wie sie es damals immer genannt hatte. Für sie war es kein Problem nach einer guten Vene zu suchen, um dem Mann einen Cocktail aus Schmerzmitteln zu verpassen. Anthony sollte keine Schmerzen haben, er sollte bald wieder auf die Beine kommen um all das mit ihr machen zu können, was er vorher konnte.. Und ja, dabei fiel ganz schön oft das Wort 'Sex'. Die Brünette schmunzelte bei der Bemerkung und setzte sich zu dem Blonden auf das Bett. "Tue jetzt nicht so, als würde es dich stören!", kommentierte sie die Bemerkung, um mit der Erzählung zu ihrem Bruder fortzufahren. Nein, so oft wie die beide ihren Spaß hatten konnte es Anthony gar nicht stören.. Wenn Kamila dabei alleine bedenken würde, wie oft etwas von ihm aus ging.. Da sollte er sie jetzt nicht in so einem schlechten Licht darstellen!
      Der Mann war sich scheinbar nicht sicher, ob er wieder einschlafen würde.. Aber Kamila konnte gut sagen, dass er nach dem, was in der Spritze drinnen war, definitiv gut schlafen wird. Es war eine höhere Macht, die ihn dazu zwingen wird und zur Not würde sich schon ein Stück Holz finden, mit dem sie ihm eine überbraten könnte, damit er endlich schlief. Die Brünette schnappte sich den freien Arm des Mannes und griff zu dem Stau, der auf dem Beistelltisch lag, um seinen Oberarm zu stauen und langsam über die Haut zu streichen, um die Venen rauskommen zu lassen. Viel suchen musste sie nicht, dafür hatte der Mann sicherlich viel zu wenige, wenn nicht gar keine Erfahrungen in seinem Leben gemacht, welche die Venen irgendwie strapazieren würden.
      Fast schon konzentriert suchte sich die Frau eine der Venen aus und blickte nicht auf, während sie die Stelle, an welcher gleich die Spitze kommen würde, desinfizierte. "Ich habe Bettruhe verordnet bekommen", sprach sie und blickte nur kurz auf. "Das heißt.. Ich hüte mit dir das Bett hier". Ein sanftes Lächeln bildete sich auf ihren Lippen, dann sahen ihre Augen schon zu dem Arm, um die Spritze mit der Nadel anzusetzen. "Es wird gleich kurz brennen", verkündete sie und wollte eigentlich mit der Nadel die Haut durchstechen, aber etwas hielt sie auf.. Eine Erinnerung überkam sie ganz plötzlich, eine, die sie sich eigentlich verboten hatte. Ein deutlich dünnerer Arm lag vor ihr, während sie die Spritze ansetzte. "Ich weiß nicht, ob ich das will.. Das tut bestimmt weh". Ihre Stimme nahm ihren Kopf ein, als wäre sie gleich vor ihr, aber mit dem Anheben des Kopfes erblickte sie sie nicht. Anthony lag vor ihr, ein wenig ertappt fühlte sich die Frau, bevor sie ihren Kopf wieder runter nahm, um mit einem Kopfschütteln die Spritze wieder anzusetzen. Sie durchstach die Haut und zog an der Spritze, um zu sehen, ob das Blut zurück kam, bevor die Flüssigkeit in den Körper des Mannes reingedrängt wurde.
      "Fertig", verkündete Kamila wieder und löste den Stau auf, bevor sie die Spritze raus zog und mit einem Tupfer die Stelle fest hielt, aus der wenige Tropfen Blut rauskamen. "Das sollte dir gleich helfen".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lucy-chan ()

    • Sie hatte geantwortet, dass auch ihr die Bettruhe vom Mann im weißen Kittel verordnet wurde bezüglich ihrer Verletzungen, da erhoben sich erleichtert die Mundwinkel des Blonden, sie durfte sich selbst nicht wieder sofort auf die Arbeit stürzen, musste auch erstmal auf eine schnelle Genesung durch einfache Entspannung hoffen. Diese würde sich für beide vielleicht auch als gar nicht so schlecht herausstellen, nicht nur was der Aspekt mit der Genesung anging, sie hatten sogleich auch jemanden bei sich, um die ganze Zeit irgendwie totzuschlagen. Wenn es sein musste, würden sie auch vom Bett aus arbeiten können, dass war immer noch kein Problem gewesen, wobei er jedoch darauf hoffte, sie würde ihren Kopf nicht sofort so anstrengen wie sie es bei der Suche ihres Fehlers tat, Anthony war hier jedoch auch schon sofort da, um auf genau solche Dinge zu achten, sie sollten sich beide gegenseitig versorgen, um beide so schnell wie möglich auf den Beinen zu sein. Dafür sorgte auch schon die Brünette bei ihrem Mann, wie es sich so plötzlich wieder laut in seinem Kopf abspielte, sie hatte es im Keller von sich aus gesagt, vor all den anderen Männern, die ihn vermutlich für genau diese Aussage beneideten. Die Dame warnte auch schon, dass es gleich brennen könnte, da seufzte er. Begeistert war er nun auch nicht von Spritzen gewesen, genau so wenig darüber, dass die Brünette ihm die Schmerzmittel verabreichen müsste, weil Mike da seine Problemzone hat. Doch er vertraute ihr schon fast blind, sie war sich ihrer Aufgabe sicher gewesen und so schloss er nur die Augen, um den kurzen Pikser gleich zu ertagen, sodass es auch ihm schnell wieder besser ging. Kamila wusste auch sogleich was sie zu tun hatte, doch für einen Moment öffnete er verwirrt die Augen, denn Kamila war am zögern gewesen. Nur einen kurzen Moment war es still zwischen ihnen gewesen, er sah sie fragend an, doch er kam nicht sofort an eine Antwort, hatte nur ihr Kopfschütteln mitbekommen, lieber setzte sie nun an. Er atmete nur tief durch, kaum hatte er die Nadel in der Haut gespürt, es brauchte aber auch nicht lange, bis Kamila auch schon das Ende ansprach. Sie reinigte die Wunde noch, sprach darüber, dass es ihm gleich helfen würde, aber da wusste er noch was anderes, was helfen könnte. " Komm du jetzt aber auch lieber her, du musst genau so wie ich hier rumliegen und schlafen.. " Mit der freien Hand klopfte er auf den leeren Platz neben sich, grinste dabei so selbstgefällig, denn er wusste genau, dass er recht hatte. Die Geduld besaß er jedoch noch, darauf zu warten bis er endlich wieder ihre Wärme spüren durfte, hatte sich genau an diese auch schon geschmiegt, während er auf dem Rücken lag natürlich. Seinen Arm legte er unter sie, nahm die Freiheit noch ihr durch das Haar zu streichen. Die blauen Augen sahen runter zu den grünen, die ihm schon so einige Male einen kurzzeitigen Herstillstand verleihten, und wie von der Natur so gewollt begann er wieder zu lächeln. Er musterte ihre Gesichtszügen, ließ den Tag nochmal Revue geschehen, während er auf seine Wirkung wartete. " Ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr ich dich liebe, Kamila.. ", flüsterte er ihr auch schon zu, denn anders ließ sich das Gefühl in ihm nicht beschreiben, sie sorgte sich so gut um ihn..
    • Kamila Kayla Redstone
      _______________________________

      Die letzten Tage waren nicht gerade die einfachsten, aber langsam kehrte auch Ruhe ein und die beiden Krankgeschriebenen konnten sich entspannen und zu Kräften kommen. Es war nicht einfach für Kamila nur im Bett zu liegen, aber sie hatte ihre Zeit dort abgesessen, bis sie sich endlich wieder mehr bewegen konnte, um mehr Freiheiten zu haben. Natürlich war sie noch immer die meiste Zeit über bei Anthony, damit es ihm nicht langweilig wird, sie sahen sich viele Filme und Serien an, oder sprachen miteinander.. Ab und zu arbeitete Kamila auch neben dem Mann oder half ihm aus dem Bett zu kommen, sie bewegte sich aber auch häufig, um ihm etwas zu essen zu bringen oder sich einfach nur die Beine zu vertreten. Es waren harte Tage, aber sie meisterten sie gemeinsam und da merkte vor allem Kamila auch, dass es in einer Beziehung um weit aus mehr ging, als nur das, was sie sich bis dahin immer gedacht hatte..
      Mit den Tagen verheilte nicht nur Kamilas Wunde am Oberarm, sondern auch langsam und sicher die Wunde des Blonden am Bauch. Sie infizierte sich nicht, damit war wirklich das Schlimmste vorbei und mit jedem Tag, an dem die Brünette eine Besserung bei ihrem Freund beobachten konnte wurden auch ihre innerlichen Sorgen ruhiger. Sie war sich sicher, dass er bald schon auf den Beinen stehen wird, um mit ihr gemeinsam die Stadt wieder unsicher zu machen, oder um andere Sachen mit ihr zu machen, aber selbst dafür fand die Brünette den ein oder anderen Weg, um seinen Kopf wieder zu verdrehen und ihn auf ganz andere Gedanken zu bringen, dafür brauchte sie nicht seine volle Kraft. Aber nicht nur die Kraft kam zurück, auch die Lust danach sich wieder zu bewegen und zu trainieren kam bei dem Mann ans Tageslicht. Kamila war noch nicht ganz mit der Idee zufrieden, dass Anthony wieder mit dem Training anfangen wollte, sie hielt es für zu früh und wann immer es möglich war hielt sie ihn auch davon ab, bis zu dem Tag, an dem es nicht mehr möglich war.
      "Bist du dir wirklich sicher, dass du bereit dazu bist?", sie saß im Schneidersitz auf dem Bett und betrachtete den Mann. Von der Verletzung an ihrem Arm war bis auf die Kruste, unter welcher sich eine Narbe bildete auch nichts mehr zu sehen, die blauen Flecken und die Prellungen waren verschwunden, es hielt sie eigentlich gar nichts mehr zurück, um nicht zu trainieren, aber sie hatte dennoch nicht mit angefangen, solange die Pflege des Blonden ihren Tag bestimmte. Nun, wie es aussah nicht mehr lange, denn er wollte seine Selbstständigkeit wieder zurück erlangen. "Ich bin noch nicht ganz zufrieden mit dem Zeitpunkt, den du dir ausgesucht hast", sprach sie und zuckte mit den Schultern, wirklich aufhalten konnte sie den Mann auch nicht, er war erwachsen und wusste wohl selbst, was er tun konnte. "Aber wenn du unbedingt willst.. Will ich dabei euch Auge auf dich werfen.. Falls du es übertreiben solltest". Ein Schmunzeln bildete sich auf ihren Lippen, während sich die Frau vom Bett erhob, um sich etwas gemütliches anzuziehen. "Ich muss auch wieder fit werden, mir tut es gut ein wenig langsamer zu machen".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Es war eine Frage, die er die letzten Male bereits so oft hören durfte, haben sie dieses eine Thema nur ein wenig gestriffen. Anthony wollte seine Unabhängigkeit zurück, er wollte sich selbst aus diesem Loch von Pflege bringen und vorallem auch der Brünetten wieder das Leben erleichtern, sie sollte sich wieder mehr auf sich und auf ihre Arbeit konzentrieren können, dazu gehörte nicht die Aufgabe, jemanden wie ihn wieder gesund zu pflegen, egal wie oft es doch für eine Sekunde schien, dass es für sie kein Problem machte. Einzig und allein der Blonde selbst hatte ein Problem damit gehabt, noch weiter von ihr abhängig zu sein, er wollte ihr wieder ihre Freiheit schenken. Die letzten Versuche hatte sie bereits abgeblockt, in denen der Blonde sich daran machte sich eigenständig aus dem Bett zu machen und die Beine Mal endlich wieder einzulaufen, wenigstens eine Runde um das Haus zu machen, um auch endlich wieder aus diesem großen Raum zu kommen, der mit den langen, langweiligen Tagen nur immer kleiner wurde, ihm nicht die nötige Luft zum Atmen gab. " Kamila.. Und wie sicher ich mir bin. ", antwortete er belustigt, während seine Augen bereits wieder nach der besorgten Mimik suchten, die er doch schon so lange ansehen konnte. Er hatte es teilweise schon satt gehabt, auch wenn es nur wieder einen Teil ihrer Liebe zu ihm preisgab. Anthony wollte sie wieder ganz frei lachen sehen, sehen, wie sie ihn immer wieder neckte und auch nicht zu schnell nach einer Grenze suchte, an die sie sich halten wollte. Der Faden der Grenze innerhalb dieses Betts war jedoch zu stramm nach seinem Geschmack gewesen, die Späße waren da, doch hatten nicht so ein großes Sprektrum gehabt, als das sie wirklich alles machen konnten, denn sein Körper ließ es nicht immer ganz zu. Wie gelähmt fühlte er sich dabei nur im Bett zu legen, es war immer wieder fast ein Wunder, wenn er mal seine Beine hob und wirklich erkannte, dass sie noch existierten. Das tat er die letzten Tage immer wieder, er begann sich wenigstens im Bett ein wenig zu rekeln, er fragte nach weniger Schmerzmitteln, denn die Menge die er noch zu Beginn bekam war ihm zu viel, das ständige Geschlafe hatte er satt, weil es ihn immer wieder ausknockte. Auch jetzt war er noch unter dem Einfluss von ihnen, es war jedoch so deutlich erträglicher gewesen, denn er konnte sich auch wieder aufsetzen und die Zähne zusammenbeißen zu müssen. Gänzlich war noch gar nichts weg, es waren jedoch nur noch Schmerzen im Hintergrund gewesen, die er selbst einfach mit Kopfschmerzen verglich die einem Mal zwischendurch bei der Arbeit begleiteten. Kamila war sich aber immer noch nicht sicher gewesen, doch das war sie die letzten Male auch nicht und damit verlor Anthony auch den Ernst hinter ihren Worten, er wollte sich nicht mehr von dem Sport abhalten, er musste wieder beginnen. Doch genau das wurde auch der Brünetten klar, sie wollte ihm jedoch dabei zuschauen, weswegen er deutlich nickte. Sie erhob sich, ohne das er noch die Möglichkeit hatte ihr einen Kuss aufzudrücken, weswegen er mit einem Grinsen genau dieses Vorhaben aufschob. Lieber machte auch er sich daran, langsam aufzustehen und sich die Kleidung rauszuholen, die er für das Training haben wollte. Fit wollte sie auch werden, da kamen ihm wieder unheimliche Ideen, doch er ließ sie Ideen sein, zumindest vorerst, weswegen er noch das Shirt über den Kopf zog und in die Ärmel schlüpfte, um auch schon den perfekten Moment bei Kamila zu erwarten. Sie war selbst fertig geworden, so schlung er auch schon seine Arme von hinten um ihre Schultern, um sie auch schon näher an sich zu ziehen. Seine Lippen landeten an ihrem Hals, attackierten sie dort förmlich, während er selbst am Grinsen war. " Und wenn heute alles gut läuft.. Sollten wir uns vielleicht überlegen, mit was wir anfangen.. Mit Essen, Sex, Shoppen.. Mit Sex.. Oder unseren Bettspielchen. ", er nahm wieder Bezug zu ihren Worten, von denen sie erzählte was sie nicht mehr erleben können, sollte er sich nicht auf die Genesung konzentrieren.
    • Kamila Kayla Redstone
      _______________________________

      Eine Gänsehaut bildete sich auf ihrem Körper, nachdem der Mann seine Arme um ihre Schultern legte. Kamila hatte es gerade geschafft sich etwas gemütliches anzuziehen, um gleich mit dem Mann gemeinsam trainieren zu können, er hatte aber auch nicht lange gewartet, um seine Lippen an ihrem Hals zu positionieren. Ein Stöhnen entwich der Frau, sie hatte nicht damit gerechnet an dieser Stelle geküsst zu werden, aber sie genoss es. Viel zu lange hatte sie keine Zärtlichkeiten mehr bekommen können, jedenfalls nicht in dem Maße, welchen sie eigentlich gewohnt war, es war an sich nur eine Frage der Zeit bis sie sich bei Anthony selbst das holen würde, was sie brauchte. Es staute sich einfach eine Menge an, die wieder raus musste, da passten die Worte des Blonden sehr gut dazu.
      Kamila schloss für einen Moment die Augen und genoss die Lippen auf ihrem Hals, ein Schmunzeln bildete sich auf ihren Lippen. "Mhm.. Ich weiß schon definitiv.. Womit ich anfangen möchte", gab sie zu, bevor sich ihre Hand hob, um durch das blonde Haar hinter sich zu fahren. Sie verriet nicht, womit sie anfangen wollte, natürlich nicht, aber Anthony konnte es sich schon gut denken, was sie von ihm zuerst haben wollte. "Wobei... Endlich wieder was gutes zu Essen wäre auch nicht schlecht". Kamila öffnete ihre Augen wieder, während aus dem Schmunzeln ein Grinsen wurde. Sie ernährten sich in letzter Zeit viel von dem, was Mike ihnen brachte oder kochte, aber ein wirklich gutes Stück Fleisch auf dem Teller, oder ein thailändisches Curry wäre auch nicht schlecht. "Aber ich glaube, wir sollten jetzt erst einmal runter". Die Frau hob ihre Augenbraue, bevor sie sich langsam dem Mann entzog, auch wenn ihr Herz und vor allem ihr Unterleib sich dagegen wehrten. Die beiden hatten genügend Stunden miteinander gehabt, um zu schmusen und Zärtlichkeiten auszutauschen, während sie im Bett gelegen haben, aber vielleicht würde es doch beiden gut tun, sich wieder ein wenig zu bewegen und die Muskeln wieder warm zu trainieren.

      Kamila griff noch zu ihrem Handy und den Zigaretten, die auf dem Nachttisch auf sie warteten, nachdem sie ihre Haare zu einem Hichzopf gebunden hatte, dann war sie auch schon fertig und bereit auf den Mann zu warten, bis er soweit war. "Ich würde sagen, wir gehen in den Keller?". Von draußen waren die ersten Regentropfen zu hören, wirklich viel Licht kam auch nicht durch das geöffnete Fenster, was zu dieser Jahreszeit auch gut passte. Der Herbst war in seinen vollen Zügen zu genießen, schon bald würde sicherlich die Temperatur auch weiter sinken, wobei sich das noch gut in Grenzen hielt. Noch musste die Winterjacke nicht raus, aber mit dem Wechsel der Jahreszeit würde auch der Geburtstag der Brünetten näher kommen. Achtunzwanzig.. Eine schöne Zahl.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie bot ihm an, auch schon den Weg zum Keller abzubrechen, denn bei dem Wetter, auf welches gerade das geschlossene Fenster aufmerksam machte, war nun nicht wirklich für ein Training gemacht. Die Regentropfen betrachtete er trotz alledem und nahm sich die Zeit, kurz in Erinnerungen zu schwelgen. Einmal hatten sie es beim Regen nach draußen gewagt, sie waren jedoch auch schon mittendrin gewesen und konnten sich damit nicht wirklich weiter vor dem Wetter schützen, wenn sie sich nicht nach ihrem magischen Moment wieder in das Haus begaben. Das Ende könnte er nun aber nicht wirklich ertragen, auf Rennen war er nun wirklich nicht vorbereitet gewesen und bis er das Haus erreicht hätte, dürfte er sich schon mit der nächsten Erkältung wieder ins Bett legen. Also nickte er entscheidend, schon wieder am Grinsen, denn ihre süße Mütze auf dem Schopf am damals regnerischen Tag hatte auch den Moment der Erinnerung bekommen.
      Anthony wollte jedoch nicht mehr lange in alten Erinnerungen schwelgen, lieber war er im hier und jetzt bei Kamila gewesen, denn so kam er nur an weiteren Erinnerungen und aber auch vorallem gleich im Keller an die Bestätigung, dass er sich auch schon an die nächsten Dinge herantrauen konnte. Die Brünette hatte auch Ideen für ihn parat gehabt, sie stand zwischen einem guten Essen und dem Sex, wessen Fehlen sie die letzten Tage gekonnt versuchten zu ignorieren, es waren einfach nicht die passenden Zustände gewesen, die die beiden hatten. Nur langsam wollte sich Kamila wieder fit machen, es war auch die Zeit der Welt da, wenn man nach Anthony ging. Sie finden ihre Zeit unten gemeinsam, auch wenn er sich schon genügend Momente ausmalen konnte, wo sie denken könnte es war für ihn zu viel, für seinen Körper noch zu überfordernd, als das er sich wieder reinhängen könnte. Aber Anthony brauchte den Stand seines Körpers, da würde er sich nicht mit hunderten von Liegestützen zufrieden geben, auch wenn die vorallem dann lustig wurden, als sie sich gemeinsam herausgefordert haben aus einem Grund, den er nicht mehr kannte. Es war auch nicht wichtig gewesen, denn lieber kümmerte er sich im Keller angekommen um eine gute Vorbereitung, als wieder in seinen eigenen Gedanken gefangen zu sein. Lieber war er in der Fantasie gefangen gewesen, wieder hier etwas mit ihr anzufangen, sollten sie ihre letzte Kraft noch aufbrauchen wollen. Und genau dahin fieberte er, kaum hatte er mit dem letzten Schlag gegen den Boxsack sich dafür entschieden, genau jetzt aufzuhören, denn er war mit der Wucht in seinen Fäusten noch sehr vorsichtig gewesen. Nicht aber bei Kamila, genau bei ihr wollte er doch das halbe Versprechen einlösen was es gab, als sie über seine Genesung sprachen..
    • Kamila Kayla Redstone
      ___________________________________

      Es war warm im Zimmer, obwohl es ihr Anfang so kalt vorgekommen war. Ihre nackte Haut hatte da mit einer Gänsehaut reagiert, um vor der Kälte zu schützen, jetzt bräuchte sie am liebsten eine Abkühlung, aber das Reiben der nackten Haut auf der anderen brachte auch eine gewisse Wärme mit sich mit. Inzwischen war Anthony gut genesen und sie konnten das nachholen, was ihnen zwei Wochen verwehrt war. Wie zwei hungrige Raubkatzen hatten die beiden immer und immer wieder aufeinander getroffen, konnten nicht an dem anderen satt werden und mussten es das nächste Mal wieder versuchen. Heute war alles ein wenig zu kurz gekommen, Kamila war lange am arbeiten gewesen, was nicht raus gekommen, freute sich aber umso mehr, als sie endlich das Schlafzimmer betrat und ihre Arme um den Mann werfen konnte. Sie brauchten kein Vorspiel, sie jedenfalls definitiv nicht, dafür war ihre Vorfreude den ganzen Tag über schon so groß, dass sie gerne dem Mann die Klamotten vom Leibe riss, um ihm zu zeigen, wie gern sie ihn hatte.
      Das Zimmer erfüllte sich mit ihren Geräuschen, es war ihre Privatsphäre hier, die sie nutzen wollten, die jedoch jemand unterbrechrn wollte. Das Telefon der Brünetten in ihrer Hose auf dem Boden klingelte, es ließ sie kurz vor Schreck zusammenzucken, hatte sie wirklich vergessen den Klingelton auszuschalten? "Ignoriere es einfach", raunte sie dem Mann entgegen und deutete ihm an, sich auf den Rücken zu drehen, damit sie über ihn steigen konnte. Ihre Lippen hatten sofort den Weg zu seinen gefunden, um dort weiter zu machen, wo sie aufgehört hatten, aber das Handy klingelte ein zweites Mal.. Und auch ein drittes Mal.. Bei dem vierten Mal war Kamila wütend aus dem Bett gesprungen um zu sehen, wer sie in diesem Moment so dringend brauchte, aber kaum erblickte sie die Nummer auf dem Telefon mit dem dazugehörigen Namen schon löste sich ihre Anspannung wieder, das Herz rutschte ihr in die Hose. "Scheiße..", murmelte sie und blickte zu dem Mann auf dem Bett. "Da muss ich dran", mehr sagte sie dazu auch nicht, sondern verschwand in dem Badezimmer nebenan. Die Tür wurde zugeknallt, der nächste Anruf entgegen genommen, während sich ihr nackter Hintern auf den Rand der kalten Badewanne setzte.
      "Ich habe deinen Anruf eigentlich.. Viel eher erwartet". Kamila sprach nicht laut, sie flüsterte fast schon ins Telefon, aus Angst, ihre Stimme würde brechen, wenn sie lauter reden würde.
      "Habe ich dich etwa gestört?", das Schmunzeln war genau rauszuhören, ein Seufzen folgte. "Ich.. Sage es nur ungern.. Aber ich brauche deine Hilfe".
      "Ruby..", Kamila seufzte und fuhr sich durch das Gesicht. Es fühlte sich so vertraut an, die ganze Situation hier. "Nein Hase.. Ich meine das ernst". Hase.. Wer nannte sie heute schon so? Die Brünette schnaubte kurz belustigt. "Du meldest dich nach zwei Jahren und willst.. Hilfe von mir? Fuck.. Ich dachte, du wärst tot!". Da wurde sie kurz ein wenig lauter, als nur zu flüstern. Ruby lachte auf der anderen Seite der Leitung. "Ich wusste, du bist immer noch wütend.. Ich sage es anders.. Ich will den Gefallen einlösen, den du mir schuldest..". Kamila seufzte. "In einer Stunde.". "Unser Treffpunt?". - "Unser Treffpunkt".

      Es war Kamila, die aufgelegt hatte, als sie den Treffpunkt bestätigt hatte. Sie war verwirrt, es lief mit Anthony jetzt gut, da konnte nicht Ruby wieder zurück in ihr Leben kommen. Seufzend fuhr sich die Frau durch das Gesicht und wartete noch einen Augenblick im Badezimmer, bevor sie sich erhob. Sie musste da jetzt hin, ob sie wollte, oder nicht. Ihre Finger griffen nach der Klinke, öffneten die Tür ins Schlafzimmer, sie wollte Anthony nicht so.. Durcheinander.. in die Augen sehen, aber sie tat es, wenn auch nur kurz, um nach ihren Klamotten zu sehen.
      "Ich.. Muss noch einmal raus.. Tut mir leid..".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • 4f9a726488e89d271a14eff265ba8da5.jpg

      ━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━
      Den ganzen Tag über hatte er nichts von seiner Liebhaberin gehört, so beschäftigt war sie mit ihren Aufgaben im Büro gewesen. Er hatte sie nichtmal vor Augen bekommen, während er in der Küche rumschlenderte, seine kurze Runde zog, nur um nach dem rechten zu sehen. Das was er tun konnte, um sie einmal vor Augen zu bekommen war, dass er sich der eigenen Aufgaben stellte und seiner Chefin Kaffee in das Büro stellte, doch weiter störte er sie da nicht, er brauchte nur ein kurzen Blick darauf, dass sie überhaupt noch lebte. Mit ihrer Zeit für die Genesung stapelten sich natürlich die ganzen Arbeiten, die zu dieser Zeit nicht gemacht wurden und diese waren sofort nachzuholen, doch das nicht am Abend, denn diese gehörten einzig und allein den beiden. Sie schufen ihren Ausgleich damit, eine kurze Pause für den Entzug der Liebe, die sie sonst mit der Unerreichbarkeit von dem anderen missten. Jener Entzug war aber nicht wichtig gewesen, dieser wurde immer wieder vergessen zwischen den schweren Atemzügen, die sie in Verbindung mit ihren Berührungen, ihren Liebkosungen taten. Schon so oft hörte man die Laute des anderen und doch waren sie nichts gewesen, was man satt hatte. Satt hatte man dafür jedoch den momentan nervtötenden Klingelton gehabt, den vorallem den Blonden so schnell aus dem Ganzen heraus brachte, dass er nur ratlos der Frau unter sich blickte, wie sie auf den Anruf auf ihrem Handy reagieren wollte. Sie ließ jedoch die Reaktion darauf aus, ignorieren sollte er es, weswegen er nur kurz schnaubte und sich sogleich auch auf den Rücken drehte, die Wochen bereits schon zur Gewohnheit geworden. Sie stieg auf ihn, so hatte er die Möglichkeit gehabt seine Hände entspannt über ihre nackte Haut fahren zu lassen, sich damit irgendwie wieder einzukriegen, doch es klingelte immer wieder, es hörte gar nicht erst auf. Anthony bemühte sich das Klingeln zu ignorieren, konzentrierte sich dafür umso mehr auf den Körper über sich, doch die Seele die zu dieser gehörte hatte selbst Schwierigkeiten mit den Tönen gehabt. Sie stieg wieder von ihm ab, da brummte er nur genervt und wartete auch schon auf eine Erklärung, von wem das Ganze veranstaltet wurde.
      Es kam jedoch anderes von ihren Lippen, sie begann aufgrund des Anrufes zu fluchen, sah so verunsichert aus, weswegen er sich nun selbst aufsetzte und verstehen wollte, was jetzt vor ihm abging. Kamila entschuldigte sich, verließ mit dem Handy das Zimmer und flüchtete ins Bad, um dort das Telefonat zu führen. Ein verwirrter Mann wurde zurückgelassen, denn dieser versuchte irgendwelche Zusammenhänge zu finden, doch es kam nichts zueinander. Eher sah er zur zugeknallten Tür zum Bad, um nur darauf zu warten, bis diese wieder geöffnet wird. Was war denn jetzt bitte los.. Sie kam heraus, noch aufgewühlter als zuvor und bevor er dies wirklich ansprechen konnte, gab sie auch schon darüber bescheid, dass sie wieder los bist. Sie suchte sich Kleidung zusammen und ohne zu zögern stand er selbst auf, um sich zu etwas bereitzuerklären. " Alleine um die Uhrzeit? Vergiss es.. Wir wissen doch wie sowas immer endet. " Seine Hand griff in der Nähe zu ihrer, er sammelte selbst auf und zog sich sogleich auch schon an. Leicht würde sie ihn jetzt nicht abbekommen, denn der Anruf hatte etwas zu bedeuten und solange er nicht alles wusste, käme er mit. Das würde er sowieso, denn er sagte sich selbst schon, dass er sie nicht alleine lässt.
    • Kamila Kayla Redstone
      __________________________________

      Es hätte ihr klar sein sollen, dass Anthony nicht zögerte und mit wollte, um sie nicht alleine in der Nacht zu lassen. Es war schon spät, ihre Arbeit hatte lange gedauert und ihr ein wenig mehr Zeit geklaut, als es ihr lieb war, aber Kamila hatte auch nichts dagegen in der Nacht lange wach zu bleiben, sie hatte keine festen Zeiten, an welche sie sich halten musste, keine feste Uhrzeit.
      Der Mann zog sich aber auch schon gleich an, er griff zu den Klamotten, welche sie ihm vorher ausgezogen, gar fast vom Leine gerissen hatte, er würde wohl an seiner Aussage halten, egal, was sie sagen würde, die Brünette versuchte es dennoch noch einmal. "Anthony..", fing sie an und versuchte seinen Blick einzufangen. "Ich kann dich nicht mitnehmen". Das könnte alles nicht so enden, wie sie es haben wollte, vielleicht noch Probleme bereiten, aber die eigentliche Sorge bestand eigentlich darin, dass Anthony Fragen stellen wird und so wie sie den Mann kannte konnte sie es sich nur zu gut vorstellen, dass er genau das tun wird. An seiner Stelle würde es Kamila nicht anders machen, sie hätte ihn nicht nach so einem merkwürdigen Anruf mitten in der Nacht fahren lassen, wäre sofort mitgekommen, ohne groß etwas zu sagen.. Ja, sie verstand schon. Deshalb seufzte die Frau und fuhr sich durch das Gesicht, als wäre das alles viel zu anstrengend für sie. "Ich befürchte.. Ich kann dich nicht davon abbringen, nicht wahr?". Sie brauchte keine Antwort dafür, sondern nahm den Blick von dem Mann runter, um nach ihren Schlüsseln zu suchen und sich etwas über zu ziehen, in dem T-Shirt unter der Jacke konnte es ihr um diese Uhrzeit ziemlich kalt sein.
      "Wir haben ein wenig Weg vor uns", verkündete Kamila, bevor sie das Zimmer verließ und verriet damit, dass sie den Mann mitnahm und sich nicht dagegen wehren wird. Was sollte sie denn auch groß dazu sagen? Sie konnte nicht sagen, wohin sie fuhr.. Auch nicht, was sie tun musste.. Wen sie traf. Das waren Informationen, die sie lieber auch nicht Preis gab, bevor sie selbst nicht wusste, wie es denn weiter gehen wird. Die andere Sorge war das Aufeinandertreffen auf Ruby. Zwei Jahre hatte Kamila nichts von ihr gehört und nachdem sie ihre Stimme das erste Mal wieder gehört hatte, hatte sich ihre Brust zusammen gezogen und eine Gänsehaut ausgebreitet. So viele verfluchte Erinnerungen.. Viel zu gute teilweise, teilweise eine Menge, die jetzt nichts mehr bedeuteten.. Aber darüber dachte die Brünette nicht mehr nach, sie lief lieber die Treppe runter, um sich die Schuhe anzuziehen und ihre dicke Jacke drüber zu werfen. Natürlich griff sie noch zu den Schlüsseln ihres Wagen, einen anderen konnte sie jetzt gerade auch ni ht gebrauchen. Kamila musste nachdenken, überlegen, was der plötzliche Anruf jetzt bedeuten sollte. Was war, wenn Ruby zurück wollte? Was würde sie zu Anthony sagen? Das.. Könnte alles ziemlich schwierig werden.
      Im Wagen schnallte sich Kamila an und griff zu einer Zigarette, um tatsächlich während der Fahrt eine zu rauchen.. Sie musste ein wenig.. durchatmen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Benutzer online 1

      1 Besucher