[2er RPG] No Good For You

    • Während seines wieder angetretenen Weges hatte er endlich die Nachricht bekommen, auf die er schon wartete. Mit den langsamen Schritten weiter zum Studio voran holte er sein Handy heraus, wollte sich durch lesen, was sie ihm denn genaustens schrieb. Sie war fertig und würde selbst zum Auto finden, das würde der Blonde auch noch, denn dieser ist gerade erst aus dem Hinterausgang aus dem Parkhaus gekommen. Deswegen hielt er auch sofort an, kaum hatten seine Augen sich die Zeile durchgelesen. Er sah sich für einen Moment um, ob sie denn nicht so weit war, dass er sie sehen konnte, doch vermutlich hatte sie die Nachricht sofort mit dem Beenden ihrer kleinen Nagelpflege geschrieben. Er war sich nicht ganz sicher, wie ihre Fingernägel denn nun letztendlich aussehen, doch genau das machte es ja ein wenig spannend, denn ihre Kreativität und Spontanität, eventuell auch ihre Laune, konnten so einiges zum Ausdruck erbringen. Wobei er sich nicht sicher war, denn Kamila war auch eine Frau von schlichten Dingen, wollte sie mal die Aufmerksamkeit auf etwas anderes lenken. Also machte er sich lieber wieder zum Auto, bevor sie an sich vorbei laufen, weil die Brünette einen kürzen Weg vom Studio aus kannte. Der Blick auf sein Handy blieb jedoch, er hatte sich angesehen, ob die Männer für den Abend bereit waren und sollten sie das nun nicht sein, sollten sie sich lieber darum kümmern. Anthony war bereits wieder dabei gewesen, das Handy wegzustecken, als erneut eine Nachricht kam. Sie hatte schon etwas gefunden, weswegen er nur kurz verwirrt die Stirn runzelte, mit dem geschickten Standpunkt löste sich jedoch auch wieder diese Mimik und er hatte sich lieber darum gekümmert, irgendwie hier eine Orientierung zu bekommen. >> Solange es nicht indisch ist.. Bin auf dem Weg <<, schrieb er auch schon sogleich und ließ sich lieber vom leise gestellten Navi leiten, denn egal wie intelligent der Mann doch schien, hier war er irgendwie verloren gewesen.
      Es war auch kaum ein Wunder, dass er ihren Standpunkt nicht mit etwas bereits Bekanntem verbinden konnte, denn sie war in eines der Gassen abgebogen, in denen man bereits die leuchtenden Schilder einiger Restaurant und Botiquen erkennt, die hier einen Platz für ihre Werbung fanden. Das war jedoch nicht das Ziel gewesen, denn mit der nächsten Abbiegung die er fand, gab sich ein asiatisches Restaurant zu zeigen. Das Handy steckte er damit auch schon weg, denn er hatte nur noch gerade aus zu laufen, bis er endlich selbst am Gebäude ankam und sich lieber vom Inneren beeindrucken ließ, als sich weiter alleine draußen aufzuhalten. Seine Lippen wurden langsam wieder von einem zarten Schmunzeln geschmückt, doch das war nicht, weil er beeindruckt von der Dekorierung hier war, er hatte nur die Brünette sofort in seinem Blickfeld gehabt, auf welche er sofort zu lief. " Hast du mich schon vermisst? ", fragte er neckend nach, lief eher an ihr vorbei, um seine Hand nur für einen Moment um ihre Taille zu legen und mit der freien sich die Fingernägel anzusehen, über die er mit dem Daumen strich. Für einen Moment ließ er einen der Fingernägel nochmal in seinen Daumen sinken, um zu erkennen, wie spitz sie dieses Mal wohl waren. Scharf zog er die Luft ein, als würde er jetzt schon wissen, was ihm beim nächsten Sex blühte. Er grinste jedoch wieder, denn er hatte noch nie ein Problem damit gehabt, es diente sogar eher wie ein Zeichen dafür, dass es wieder gut war. Anderes konnte er sich auch gar nicht zwischen ihnen vorstellen, sie waren wohl einfach ein gut eingespieltes Paar gewesen.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Es dauerte einen Moment, bis der Blonde bei ihr auftauchte, aber er war nicht lang genug eine zu rauchen, sonst hätte Kamila genau das in der Zeit gemacht, stattdessen sah sie sich die Karte von außen noch einmal an und vergewisserte sich darüber, was auf sie drinnen warten könnte. Mit einem Blick zu der Straße, um nach Anthony zu sehen erblickte sie ihn jedoch auch wieder und auch auf ihren Lippen war ein sanftes Schmunzeln zu sehen. Ihr Herz machte einen kleinen Sprung, als wären sie schon ein wenig länger getrennt und auch wenn ihr die Frage auf der Zunge lag, wo er sich getrieben hatte ließ sich die Frau zunächst lieber an der Taille greifen. Ihre Nägel wurden begutachtet, im Gegensatz zu den anderen, welche sie sonst so trug fielen diese schon gar nicht mehr richtig auf, dafür sorgte der dezente Rosé-Ton, aber es war genau das, worauf Kamila Lust hatte. Eigentlich hatte sie noch auf viel mehr Lust, vor allem als der Mann die Luft scharf einzog, sie wusste genau, woran er dachte, aber mehr als ein Grinsen ihrerseits bekam er auch nicht. Sie würde sich schon zuhause um ihn kümmern und um ihre eigenen Bedürfnisse.
      "Ich habe Hunger", stellte sie fest und griff zu der Hand, welche sich um ihre Taille gelegt hatte, um mit ihrem Begleiter in das kleine, unscheinbare Restaurant zu gehen. Es war warm darin, warm genug um den Mantel auszuziehen, den Kamila für das milde Wetter gewählt hatte. Sie wählte einen Tisch in der Ecke, aus der der Laden gut zu beobachten war, sie wollte nicht gleich auffallen, hatte aber liebend gerne alles im Blick. Es war nicht viel los, bis auf die beiden gab es noch ein Pärchen auf der deren Seite, aber die waren mit ihren Handys beschäftigt, als würde das ihrer Beziehung was bringen. "Ich habe das hier mit Zufall entdeckt.. Und mich fast in die Detailarbeit verliebt", schwärmte derweil Kamila und sah sich vor allem die Malereien an den Wänden an. Sie waren magisch, der ganze Ort hatte etwas magisches an sich, wie sie fand, aber am besten war dennoch ihr Begleiter, wie sie fand. Mit einem Lächeln auf den Lippen betrachtete sie ihn noch ein Mal, bevor ihre Finger nach einer der Karten auf dem Tisch griffen. Bisher klingelte ihr Handy noch immer nicht und das sollte auch besser so bleiben, solange sie nicht zu Ende gegessen hatten. Eine wütende hungrige Kamila war keine gute Kombination, wie sie fand, damit war sie noch unberechenbarer, als es sonst der Fall war.
      Ihr Auge suchte sich relativ schnell aus, was sie essen wollte, da widmeten sie sich lieber dem Mann gegenüber. Es war verrückt, dass sie hier aßen, als würde es niemandem etwas ausmachen. Vermutlich war es das auch, aber noch verrückter war die Tatsache, dass sie hier zusammen waren. Sie waren ein Paar.. "So.. Du magst also kein indisch?", stellte sie neckend fest und grinste ein wenig. "Dann weiß ich, womit ich dich vertreiben kann, wenn ich mal keine Lust auf dich habe".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie hatte Hunger und das hätte er wohl selbst mit der Hand um die Taille bemerkt, sollte ihr Magen denn in den nächsten Momenten knurren. Doch bevor das überhaupt geschah, hatte sie bereits seine Hand von ihrem Körper genommen und ihn mit in das kleine asiatische Restaurant genommen, welches doch mit der inneren Wärme davon überzeugte hier zu bleiben, um sich von der kühlen Luft draußen zu erholen. Nicht nur das war ein Grund dafür gewesen, denn mit dem Geruch der angefertigten Gerichte aus der Küche hatte sich auch schon sein Magen gemeldet, denn er hatte auch schon seinen Hunger gehabt, die Pancakes hatten jedoch gut gehalten. Mit dem ganzen Herumlaufen durch die Stadt waren beide jedoch auch langsam schlapp geworden, sie brauchten neue Kraft und vorallem Anthony eine kleine Pause, um sich später auch wieder aufs Autofahren konzentrieren zu können.
      Mit dem Betreten hatte auch Anthony sich darum gekümmert, die lederne Jacke auszuziehen, schließlich war sie im Innengebäude nun wirklich nicht zu gebrauchen, sollte er sich denn hier nicht noch zum Schlafen einladen lassen. Seine blauen Augen wanderten selbst durch die Einrichtung, er sah sich die ganzen Elemente an, die hier ineinander verschmolzen und dem asiatischen Restaurant die üblichen Merkmale schenkte, doch alles hatte so seinen eigenen Geschmack gehabt. Kamila war selbst so fasziniert von diesen Details gewesen, schon fast verliebt, obwohl sie dieses Restaurant nur durch Zufallen gesehen hatte, vermutlich am vorbei laufen. Er konnte sie jedoch sehr gut verstehen, auch wenn seine blauen Augen immer noch eher auf Kamila lagen, als sich erneut und immer wieder von der Einrichtung überwältigen zu lassen. Er folgte ihr zur unbeobachteten Ecke, hatte sich während des Setzens kurz nach der anderen Kundschaft gesehen, ehe er selbst nach der anderen Karte griff und sich erst von den ganzen Gerichten überraschen ließ, als das er sich sofort für etwas entschied. Seine Wahl blieb jedoch trotzdem die gleiche, auch wenn er noch bis zum Schluss sich ansah, was es denn nun alles so gab. Deswegen ließ er auch langsam die Karte vorm Gesicht runter und brachte sie wieder zum vorherigen Platz, während die Fingerkuppe seines Zeigefingers auf der Tischplatte Kreise zeichnete. Sie kam wieder auf das Thema, dass er sich wohl für alles überzeugen ließ, sollte es denn nicht indisches Essen sein. Die Informationen könnte sie gut dafür gebrauchen, sollte sie mal bisschen Abstand von ihm haben wollte, da lachte er. " Ein nach Curry riechendes "Verpiss dich" hab ich noch nie gehabt.. ", sagte er noch mit dem übrig gebliebenen Grinsen, während er sich ein wenig nach hinten lehnte. " Und was mach ich bei so einem Fall, stell ich zwei mit Testosteron gefüllte Männer neben mir, die männlicher sind als ich? ", fragte er auch schon zum Gegenzug, schüttelte aber auch schon schmunzelnd den Kopf. " Das kann aber nicht passieren.. ", gab er auch schon zu, hatte ihr wieder in das Grün ihrer Augen gesehen, bevor er seine Aussage auch wieder drehte. ".., dass es jemand männlicheren als mich gibt. "

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    • Kamila Kayla Redstone
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      Kamila hatte eine Schwäche für Detailarbeit.. Sie liebte kleine Details, die etwas erst richtig vollendeten. Es war ihrer Meinung nach nicht einfach nicht zu viele, aber vor allem genug zu setzen, ohne es gleich zu überfüllt wirken zu lassen, aber genau das schaffte der Laden, in welchem sie nun saßen. Es waren die kleinen Malereien, die Lämpchen unter der Decke oder auch die kleinen Dekorationen aus dem Heimatland. Es wirkte definitiv nicht zu überfüllt und auch nicht zu kitschig, was noch viel wichtiger war. Ein kleines, ruhiges Restaurant mit einem besonderen Flair, genau so etwas hatte sie gerne und fühlte sich dort wohl, was zum Teil natürlich auch an der Begleitung lag. Ihre grünen Augen blickten zu dem Mann gegenüber und musterten die Grübchen, welche bei dem Grinsen auf seinen Lippen entstanden. Sie hatte dieses Gesicht schon hunderte Male gesehen, sie hätte es einwandfrei beschreiben können und doch gab es immer wieder etwas darin, was sie faszinierte und das waren nicht nur seine wundervoll blauen Augen. Mehrere Male hatte sich Kamila schon gefragt, welche Augenfarbe ihre Kinder wohl hätten, würden sie mehr nach der Mutter oder dem Vater kommen? Oder vielleicht eine Mischung aus beiden? Eine wirre Vorstellung..
      "Ich bin immer wieder für Überraschungen zu haben", entgegnete die Brünette und zwinkerte dem Mann zu, der sich weiter zurück lehnte. Er sprach davon, was er wohl in so einem Falle tun sollte und sein Vorschlag brachte die Frau zum Lachen. Sie schüttelte den Kopf und lehnte sich selbst zurück, da sprach er auch schon davon, dass es nicht passieren kann. Er würde nicht sagen, dass sie ihn nie nervte, mit Sicherheit hat sie das schon mehrmals getan, aber nach seinen Gesichtszügen zu urteilen wollte Anthony was anderes sagen und darauf war Kamila gespannt. Er war nicht immer, wie ein offenes Buch für sie, manchmal konnte sie aus seinem Gesicht nicht schlauer werden, aber in den Fällen, wie jetzt, war es ein Klacks. Dafür kannte sie seine Gesichtszüge aber eindeutig zu gut, ein Vorteil. Obwohl sie mit so etwas keine Probleme hatte, es lag aber nur daran, dass sie gerne beobachtete, mehr war es auch nicht.. Sie beobachtete den Gegenüber, versuchte sich die markantesten Züge zu merken und diese dann dementsprechend zu ordnen.. Bei Mike klappte das immer wunderbar, ihn konnte aber vermutlich jeder lesen.. Er war einfach immer schlecht drauf.
      "Ich bezweifle es", sprach Kamila und schüttelte ihren Kopf. "Dass ich dir jemals auf den Sack gehen könnte.. Ich meine.. Sieh mich an". Sie grinste breit. "Ich bin toll, da gibt es nichts anderes zu sagen". Es war schön sich gegenseitig zu necken und miteinander zu spielen, es fühlte sich frei an, ungebunden, und das obwohl sie beide aneinander vergeben waren. Den Gedanken verwarf Kamila jedoch, als eine junge Asiatin auf sie zu kam, um ihre Bestellung aufzunehmen. Ein Klacks, denn vor allem Kamila wusste, was sie gerne hätte und bestellte sich das thailändische Curry.. Sie mochte es scharf, sonst würde sie nicht jede nach mit dem Mann ihr gegenüber verbringen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie hatte ihm schon fast zu schnell für seine Erwartungen an sie geantwortet, auch wenn sie direkt ihre eigenen Zweifel daran Ausdruck gab, dass es jemanden männlicheren gab als ihn. Natürlich war der Blonde selbst davon überzeugt, dass sie vorallem in ihrer Umgebung in der Villa der Brünetten so einige Bespiele finden werden, die bereits nur männlicher aussehen als er. Ob es nun an der Statur oder an den Gesichtszügen, womöglich auch an der Persönlichkeit hing, es würde sich wohl jemand finden. Anthony war sowieso nicht der Interessierteste daran, sich mit den anderen Männern um die eigene Männlichkeit zu messen, er hatte ihnen jedoch gerne dabei zugeguckt, wie sie sich bei ihren Wettkämpfen zum Affen machten. Es war wohl auch einfach eines der Merkmale die ihm selbst fehlten, denn er konnte nicht noch daran denken an dem Mexikaner nochmal irgendwelche Wetten zu machen, während er eher darum ging, ob sie noch ihre Ware bekommen und die Schulden verhindern oder nun doch in eine größere Schwierigkeiten geraten, als sie zuvor dachten.
      Aber dabei blieb es gar nicht, dass sie ihn einfach mit dem Gedanken ließ, dass er für sie schon männlich genug war, denn sowas konnte doch schnell in die Hose gehen. Sie hatte lieber ihre Aussage binnen Sekunden erweitert, hatte dann lieber über sich selbst gesprochen, wollte sich den gleichen Satzbau wie er ihn selbst wählte nehmen, um auch dem Blonden eine reinzudrücken. Er hörte, wie sie sich selbst als ach so toll beschrieb, er konnte es aber gar nicht erst verneinen. Stattdessen schloss er nur schon fast von sich selbst enttäuscht die Augen, hatte breit gelächelt, während er es wohl selbst gar nicht richtig glauben konnte. Seine Augen öffneten sich jedoch schnell wieder, er sah lieber Kamila an statt ewig in der Dunkelheit zu harren, in der er vor ihr noch lebte. " Hast gewonnen.. ", sprach er auch schon, denn sie hatte ihn wieder überrascht, direkt nach ihrer Aussage, dass sie immer für Überraschungen gut war. Anders war er es aber auch gar nicht gewohnt von ihr, denn so einiges in ihr schien zu springen und doch schien es genau das zu sein, was er in seinem Leben brauchte. Sein Blick richtete er zur jungen Asiatin, die ihre Bestellungen aufnehmen wollte. Mit den Worten der Dame hatte er erst gar nicht gerechnet, hatte sie nur verwundert angeguckt, doch das konnte er wohl gleich noch klären. Es war aber trotzdem lustig, denn solange er sich irgendwas mildes bestellen wollte, damit sie auch noch von seiner Bestellung ohne Schwierigkeiten satt werden kann, sollte sie sich was klauen wollen, hatte sie sich die Schärfe geholt. Anthony sah nur zu, wie die asiatische Dame sich daran machte, die Bestellung der Küche weiterzugeben, ehe er doch sein Grinsen mit beiden Händen vorm Gesicht versteckte. " Ich wusste gar nicht, dass du es scharf magst.. ", gab er auch schon zu, nachdem er die Hände vorm Gesicht erhob.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Sie aß gerne scharf, hatte auch ein ganz anderes empfinden dafür, als es die anderen Menschen hatten, aber das war nur eine ihrer vielen Vorlieben. Meistens kam sie gar nicht dazu richtig zu essen, sie gab sich mit Fertigessen oder was Schnellem nebenbei zufrieden, aber wenn sie denn auch Mal richtig essen konnte, dann nahm sie gerne gutes Fleisch oder scharfes.. Und die asiatische Küche war so gut gewürzt, dass sie zu einem ihrer liebsten gehörte. Letztendlich blickte sie aber der Blonde ihr gegenüber skeptisch an, er wusste scheinbar gar nichts dahin, dass sie es scharf mochte, sonst würde er mit Sicherheit nicht danach fragen. Sein Grinsen war wundervoll, es war so schön, formte das Gesicht ein wenig um, dazu hinterließ es jedes Mal ein wohliges Gefühl in der Brust der Brünetten, es löste etwas in ihr aus.. Sie grinste zurück, musste aber letztendlich schmunzeln und lehnte sich vor. Ihr Blick lag auf der Karte vor ihr, sie wollte die richtigen Worte für die Antwort finden, um alles zusammen zu fassen, was sie damit meinte. Ihre grünen Augen blickte hoch.
      "Sonst würde ich mein Bett nicht mit dir teilen", antwortete Kamila und zwinkerte ihrem Begleiter zu, bevor sie sich mit ihrem Schmunzeln zurück lehnte, denn die Getränke kamen zu ihnen an den Tisch. Sie hatte sich einen Chai Latte bestellt, einfach nur aus Lust und Laune, ohne größere Hintergedanken. Während sie mit dem Löffel in ihrer Tasse den Schaum aufsammelte musste sie durch ihre Worte ein wenig mehr schmunzeln. Sie erinnerte sich an das, was sie im Gefängnis gesagt hatte, was sie bis heute immer und immer und immer wieder verfolgte. Ihre Worte waren damals sehr ehrlich gewesen, sie waren es heute nicht mehr, aber woher wollte sie auch schon damals wissen, dass der Mann sie so begeistern wird. Es war wohl für sie beide sehr überraschend, hier zu sitzen und so etwas ernstes miteinander zu versuchen.. Sie war bisher nie der Beziehungstyp und das hatte sie ihm eigentlich auch an einem der Abende gesagt, aber vielleicht wollte sich Kamila auch endlich über ihren Schatten stellen und es wagen.. Vielleicht würde es aber auch in einer Katastrophe enden? "Ich meine..", fing sie wieder an und blickte zu seinen blauen Augen. "Ich habe damals mein Mett nie geteilt.. Und nun... Sitzt du hier..". Sie brauchte vermutlich den Gedanken nicht weiter auszusprechen, damit er verstand, was sie sagen wollte. Ein Lächeln bildete sich auf ihren Lippen. "Magst du scharfes?", damit meinte sie definitiv Essen.. Nichts anderes!
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Er fragte sie, ob sie nun wirklich etwas scharfes essen konnte, gar wollte, und zu seiner Verwunderung bejahte sie genau das, wenn sie auch eine andere Art und Weise hatte, genau diese Frage zu ihrer Vorliebe zu beantworten. Sie sprach lieber davon, dass wenn sie es denn nicht würde, sie schließlich auch nicht das Bett mit ihm teilen würde, da sie wohl auch ihren Freund zu einen der scharfen Dinge zählte, die sie gut ertragen konnte. Die nächste Frage war wohl eher, wie lange sie denn wohl noch diese Schärfe neben sich gern hätte, aber darüber wollte er sich nun keine Gedanken machen. Jedoch war schon oft genau das in seinem Kopf in unterschiedlichsten Situationen, doch meist an solchen, in denen er glücklich mit ihr ist. Sie hatte ihre Männer und doch hielten sie nicht auf eine Ewigkeit, kam er dann mit seiner Zeit nur in den Überzug? Es war ihm aber egal, wenn er es nicht sogar selbst einfach versuchte zu ignorieren, denn er brauchte sich keine Sorgen darum zu machen, schließlich machte er sie so glücklich, sollte der Schein nicht trügen.
      Auf ihre Bemerkung begann er grinsend leicht den Kopf zu schütteln, denn einige ihrer Gemeinsamkeiten waren wohl doch verblüffend, denn sie mochten sich nicht nur beide zu necken, zu flirten war auch ihr Ding gewesen. Er konnte es jedoch nicht schnell kommentieren, denn er sah selbst schon wie die Getränke überreicht wurden und nach seinem Blick auf ihre Tasse, hatte er auch runter zu seines gesehen. An Kaffee hatte er kein Interesse gehabt, sonst würde es ihm nur wieder mit dem Rausgehen aus diesem schönen Restaurant zu warm werden, da hielt er sich lieber an sein Aloe-Vera Getränk, was mit einem Strohhalm und einigen Lychees am Glasrand verziert wurde. Instinktiv begann er bereits mit dem schwarzen Strohhalm durch das Getränk zu rühren, während sein Blick wieder auf sie gerichtet wurde, als sie begann sie sprechen. Sie wollte ihre Worte erklären, warum sie denn noch über ihn sprach, aber das brauchte sie gar nicht. Er hörte ihr zu, wie sie sich erklären wollte. Schließlich hatte sie ihre Aussage von damals selbst widersprochen, denn auch wenn die schwarze Witwe ihr Bett nicht teilte, sie hatte den Blonden liebend gerne als so etwas wie ein Mit-Besitzer, der sich auch jeden Abend zu ihr hinlegt und ihr Wärme schenkt. Er schmunzelte vor sich hin, als er noch an damals dachte, während sein Blick dem Getränk vor sich gerichtet war. " Ich weiß noch.. Wie die Gespräche meinen Tag gemacht hatten. ", sprach er, während er teilweise noch in Erinnerungen schwelgte. Ihre Augen hatten ihn in ihren Bann gezogen, nur mit dem einen kurzen skeptischen Blick hinein in den Transporter.
      Seine Augen sahen wieder in ihre, bereits beim Bild im inneren Auge, wie er sie sich doch bereits gemerkt hatte. Es schien jedoch so, als würde immer wieder etwas neues hinzukommen, so wie es bei seinen Gefühlen für sie war. Sie fragte ihn, ob er denn selbst gerne scharf aß, da musste er schon nicken. " Ich mags.. Es wird mir aber schnell langweilig, wenn ich ständig scharf esse.. Von dir kriege ich aber nie genug. " Das Grinsen sagte auch schon wieder alles durch, denn sie waren auch beide gerne dabei gewesen, die Sätze und Fragen des anderen zu verdrehen und damit wieder ein neues Gespräch zu formen. " Ich hab mir sogar noch was mildes geholt, damit du probieren kannst.. "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Auch Kamila schien ein Moment in ihren Erinnerungen zu schwelgen. Sie war sich sicher, dass die Gespräche zwischen ihnen beiden nicht nur den Tag des Wärters besser gestalteten, sie waren auch für die Brünette selbst etwas Besonderes gewesen, sonst hätte sie sich nicht auf so viele eingelassen. Mit den anderen Wärtern hatte sie nicht viel gesprochen, nicht einmal, als sie tatsächlich einen Mord in Auftrag geben hatte. Es war damals eine Mischung aus Machtdemonstration, welche sie gerne immer wieder in Erwägung zog, und einer Art.. Treuebeweis, so wirklich sich war sie sich selbst nicht gewesen. Was die Frau aber wusste, ein Blick in diese blauen Augen vor sich hatte gereicht, um etwas in ihr zu bewegen. Damals wusste sie noch nicht ganz was, jetzt wusste sie es aber definitiv, dafür reichte jedes Mal ein Blick zu ihm. Es fühlte sich wie etwas magisches an, wenn ihr Grün auf sein Blau traf, etwas unbeschreibliches, aber selbst nachdem Kamila sich das eingestand gab es noch etwas, was sie doch zurück hielt. Es war diese fast schon unüberwindbare Mauer..
      Auf ihre Frage, ob der Mann gerne scharf aß kam eine genauso.. Direkte Antwort, wie es bei ihr der Fall war. Kamila schmunzelte, während sie den Schaum aufsammelte und zu ihrem Mund führte. Sie war also scharf.. Nett formuliert, das musste sie schon zugeben. Natürlich gaben ihr Männer ständig irgendwelche Komplimente und Aussagen, wie gut sie aussah und wie heiß sie sie fanden, aber es war jetzt was anderes, vor allem fühlte es sich anders an, es aus dem Mund des Blonden zu hören. Sie schmunzelte nur noch breiter und war weiter dabei den Schaum aufzusammeln, als Anthony von etwas anderem sprach. Er nahm sich etwas mildes, damit sie probieren konnte.. Ihr Herz setzte für einen Moment aus.. Sie blickte hoch zu ihm und wusste ehrlich gesagt nicht, was sie dazu sagen sollte. Es war eine freundliche Geste.. Etwas nettes.. So etwas tat selten jemand für sie, ihr wurde schon seit klein an der Egoismus beigebracht.. Sie soll stets an sich selbst denken, um weit zu kommen. Sie lächelte. Ihre Wangen wurden ein klein wenig rot, aber vor allem passierte etwas ganz essentielles.. Die Mauer bröckelte. "Du bist ja süß", stellte sie fest und musste den Blick auf ihren Kaffee lenken, um nicht wirklich rot anzulaufen. Sie nahm die Tasse in die Hände und blickte nur langsam nach oben, sie musste möglichst schnell das Thema wechseln, aber da sie noch immer ein wenig im Hintergrund in Erinnerungen schwelgte wusste sie schon, wie sie es anstellen sollte.
      "Willst du wissen, was sie für den toten Gefangenen haben wollten?". Sie grinste jetzt, in solchen Themen fühlte sie sich deutlich wohler.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Es waren einfache Worte gewesen, die ihm selbst sehr leicht über die Lippen kamen, obwohl auch er zwischendurch seine Probleme mit solchen Worten hatte, sollte er damit nicht womöglich noch auf eine Wand stoßen. Doch diese Wand war nicht mehr gänzlich vorhanden, also konnte er sich selbst mehr trauen, wobei das doch bereits schon zu einem kleinen Teil zur Normalität geworden ist. Schließlich waren sie nun zusammen, sogar schon den zweiten Tag, da hatten sie wohl schon ein gewisses Level des Wohlfühlens beim anderen erreicht, sonst würde auch das nicht lange halten zwischen ihnen. Trotzdem konnte er sehen, wie sie trotz dieser simplen Worte, die wohl doch einen kleinen Hintergrund zeigten, wie die Brünette langsam die Fassung verlor und einen rötlichen Ton an den Wangen erreichte. Er belächelte es, so hatte er wohl selbst eine Rückmeldung, ob sie solche Dinge gar nicht erst hören wollte oder doch genau diese Worte ihr zeigten, wie viel Zeit seine Gedanken doch um sie und alles um sie herum drehten. Es war zum Teil schon automatisch, denn er hinterfragte des öfteren seine eigenen Entscheidungen, da gewann er mit Kamila noch eine Kategorie mehr, die ihm die Entscheidungen teilweise abnahm, weil er genau auf diese achten wollte. Die Rückmeldung erweitere sich jedoch größer als das er zuvor dachte, denn sie sprach davon, wie süß er doch sei, da verschwand auch für den Moment fast erschrocken über diese Wortwahl das Lächeln. Doch wer war denn Anthony, sollte er nicht wieder schnell mit den Mundwinkel zucken sobald er Kamila ansieht.
      Auch wenn seine Finger eine gute Beschäftigung damit fanden, still vor sich hin das Getränk zu rühren, da nahm er selbst lieber einen Schluck heraus, um den Geschmack zu testen. Schnell platzierte er das verzierte Glas wieder auf der Tischplatte, um ihren nächsten Worten folgen zu können. Sie hatte das Thema gewechselt, sie gelangen wieder bei den ersten Erinnerungen die sie miteinander machten, doch ihr Ansatz verwirrte ihn mehr, als das er irgendwie wirklich verstand. " Du hast jemanden angeheuert, den Typen umzubringen? ", fragte er auch schon, versuchte sich doch irgendwie noch daran zu erinnern, doch eher kamen ihm ihre ganzen damaligen Antworten zu seinen Fragen auf sowie die Fragen, die sie auch ihm letztendlich stellte, um ihr kleines Spiel zu vollenden. Mit ihrem Aufenthalt geschah jedoch so einiges an Chaos, da konnte er sich gar nicht richtig an den Fall erinnern.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Kamila war während der Zeit im Gefängnis nicht immer brav gewesen, auch wenn sie sich sehr zurück hielt, um nicht womöglich in Einzelhaft in dem anderen Teil des Gefängnisses zu kommen, so hätte sie ihren Bruder nämlich definitiv nicht dort rausholen können. Selbstverständlich war alles einfacher gelaufen, als gedacht, aber sie hatte auch nicht mit Anthony als den Nachtwächter gerechnet und so war damals die Entscheidung ihn mitzunehmen sehr spontan gewesen. Natürlich war es eine sehr gute Entscheidung gewesen, er war kein schlechter Kerl, jedenfalls nicht schlecht in dem, was er tat und seine Ideen mochte die Frau auch sehr, so wie so einiges andere noch an ihm. Natürlich war sie aber durch ihre Gefühle geleitet worden, sie hatte eine gute Menschenkenntnis, dieses Mal hatte sie sich auch nicht getäuscht, aber in dem blonden Mann war von Anfang an etwas anders.. Er passte nicht in das Bild, er entsprach nicht der Norm und das war vermutlich auch der Grund, warum Kamila sich für ihn doch ein wenig mehr begeistern konnte, als für alle anderen, die anderen Wärter waren nämlich gar nichts, im Gegensatz zu ihm.
      Mit einem Schmunzeln auf den Lächeln schüttelte die Frau sanft den Kopf, auf die Frage hin und nahm einen Schluck aus der Tasse, bevor diese wieder auf den Tisch landete. "Nicht ganz", klärte sie gleich schon auf und sank den Blick für einen Moment, während ihr Schmunzeln nicht verschwinden wollte. "Ich war nicht ganz ein braves Mädchen gewesen.. Und nachdem mir Flachzange kippen besorgt hatte, konnte ich auch gemütlich außerhalb deiner Dienste an offenen Zellenfenster rauchen.. Und das bekamen die Jungs selbstverständlich mit..". Sie zuckte unschuldig mit den Schultern." Als sich der Häftling gegen dich auflehnte war ihr mein misstrauischer Blick aufgefallen und sie schlugen vor, sich darum zu kümmern..". Sie hatte einfach Charme, diese Frau." Für lediglich zwei Zigaretten pro Kopf".
      Das Schmunzeln war während des Gesprächs immer größer geworden, als hätte es überhaupt die Möglichkeit dazu gegeben. "Ich war überrascht und vor allem neugierig, wie es laufen wird.. Und dann.. War es erstaunlich gut.. Sie haben eine ganze Packung bekommen und noch ein paar Kleinigkeiten für mich erledigt..". Ja, sie konnte Menschen schon manipulieren.. "Ich.. War ein ganz böses Mädchen". Kamila zwinkerte dem Mann zu und lehnte sich wieder zurück, er sollte ganz genau wissen, was er mit dieser Information anfangen soll, das verriet auch ihr schelmisches Grinsen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie hatte sofort darüber gesprochen, dass es nicht so war, wie es zuvor der Eindruck ihre vorherigen Aussage machte und so hörte er ihr lieber gespannt dabei zu, wie es doch wirklich hinter den Kulissen war. Er konnte sich erinnern an den Herren, der sich da mit ihm prügeln wollte, doch der Gefangene war wohl blind, was die Schusswaffe zur Selbstverteidigung an seinem Gürtel anging. Die musste aber leider gar nicht erst zum Einsatz kommen, denn mehr oder weniger deeseskalierierte die Situation wieder schnell, nachdem sich der Blonde wieder den Respekt nahm, den man ihm als eine Aufsichtsperson geben sollte. Es war in der Kantine gewesen und da Kamila ihr Recht auf tägliches Essen nicht verweigerte, hatte sie wohl auch das mit ansehen dürfen. Bei ihren Worten stämmte er interessiert den Kopf mit dem Arm an der Tischplatte ab und tippte mit dem Zeigefinger an seiner Wange, während sein Blick immer skeptischer wurde mit jedem weiteren Wort ihrerseits. Sie hatte da mit den Kippen gedealt, die die Flachzange ihnen da einschmuggelte, eine ziemlich einfache Sache. Die Beamten selbst wurden schließlich nicht durchsucht, dafür gab es auch keine höhere Person im Gefängnis und mit den richtig gepflegten Kontakten ließ sich wohl auch deutlich mehr schmuggeln, doch davon bekam Anthony relativ wenig mit. Genauso wenig wie die rauchende Kamila an ihrem mit Gitter ausgestatteten Fenster, wodurch die Männer wieder auf den Geschmack von Zigaretten kamen. Die kleine Streitigkeit kam ihnen ganz gelegentlich, sie ging darauf ein und ließ den Gefangenen für ihn umbringen, mehr oder weniger, je nachdem was denn der eigentliche Deal war, sie sollten sich schließlich nur darum kümmern, mehr gab es dazu nicht.
      Kamila hatte damit jedoch nur wieder wiederholt, was für ein böses Mädchen sie doch war, aber das konnte sie auch nur sein, wenn sie im Gefängnis ihre Strafe absaß, zumindest für paar Tage. Trotzdem ging er voll darauf ein, denn es war doch fast schon so, als wären genau diese Worte sein Einsatz gewesen, in bereits so vielen Dingen von ihnen. " Da warst du auch noch ein böses Mädchen? ", fragte er nochmal nach, während sich auch bei ihm das Grinsen auf das Lippenpaar ausbreitete. Seine Augen sahen selbst zu ihren weichen Lippen, genau die gleiche Bedeutung hatten, denn sie wussten doch, wie sowas immer endete. " Dann müssten wir uns wohl nochmal.. hinsetzen und über deine Zeit vor uns reden, sowas kann ich doch nicht stehen lassen.. ", sprach er auch schon, der Ton vom Grinsen bestimmt, ehe sein Blick kurz zum anderen Pärchen glitt, was selbst beim Essen ihr Handy nicht wirklich weglegte. Vielleicht haben sie sich einfach geschrieben, auch wenn er das bewzweifelte, aber wer weiß.. Es war jedoch nicht der Geschmack der beiden, wenn sie sich denn schon gegenüber saßen, vor Zuschauern oder potentiellen Zuhörern scheuten sie sich nun nicht mehr.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Dieses Grinsen in Kombination mit der Aussage hinterließ eine Gänsehaut auf Kamilas Körper. Ihre Brust spannte sich an und ein klein wenig weiter runter wurde es schon deutlich wärmer. Oh, wie gern sie für ihn ein böses Mädchen war, einfach nur, um die Bestrafung von ihm in Kauf zu nehmen. Ihr war es im Bett definitiv nicht langweilig, dafür hatten sie beide ihre Spielchen gehabt und das hier, war vermutlich wieder ein Part eines Spiels, welches sie heute Abend weiter fortführen konnten. Es war aufregend in der Öffentlichkeit über so etwas zu sprechen, mit der kleinen Sorge vielleicht doch erwischt zu werden. Wer wusste denn auch schon, ob die beiden wirklich lebendig und vor allem frei wieder zuhause ankommen würden? Bei solchen Ausflügen war das immer ein Risiko, welches einkalkuliert werden musste, aber damit rechnete Kamila und hatte stets einen Plan B parat, welcher sie womöglich rausholen könnte. Nun, jetzt musste sie für den Blonden mitdenken, aber das war kein Problem.
      "Ich würde mich gerne darüber unterhalten", sprach Kamila und lehnte sich vor, um ihre Ellenbogen auf dem Tisch abzulegen. Ihr Kopf wurde von ihren Händen gestützt, während sie über den Zusatz 'vor uns' nachdenken musste. Was definierte der Blonde genau damit? Meinte er mehr die Beziehung, oder meinte er damit ihre gemeinsame Zeit, nach dem Ausbruch? Nachdem sie ihn auf ihre Seite gezogen hatte..? Es gab vieles, welches sich mit 'vor uns' identifizieren ließ, aber der Brünette war es klar, dass er damit nicht die Zeit vor dem Gefängnis meinte, das war schon ausgeschlossen, definitiv. "Mhmmm.. Ich war aber nur außerhalb deiner Schichten böse", erklärte Kamila weiter und behielt ihr schelmisches Grinsen auf den Lippen. Sie flirteten.. Natürlich taten sie das, aber gab es jemals eine Unterhaltung, an der sie beide beteiligt waren und in welcher sie nicht geflirtet hatten? Verdammt.. Selbst in dem Gefängnis hatten sie es getan.. Oft getan..
      "Ich wollte meinen kleinen Wärter nicht verärgern.. Damit er nicht womöglich gar nicht mehr mit mir reden will". Ihre Gespräche waren unter anderem der Grund, weshalb sie es so lange dort drin ausgehalten hatte. Es war eine Ablenkung, ein Zeitvertreib, den sie aber liebend gerne beanspruchte, auch heute noch, dabei klang die Bezeichnung dafür deutlich abwertender, als es sein sollte.. Natürlich hatte sie mit ihm gespielt, selbstverständlich, aber er war mehr geworden, deutlich mehr.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Gegen die Idee, sich nochmal gemeinsam hinzusetzen und über ihre damaligen bösen Machenschaften zu sprechen, die sie doch noch damals im Unwissen von dem Blonden tat, hatte die Brünette selbst nichts einzuwenden und dies war auch keine große Überraschung gewesen, denn beide standen wohl auf ihre Spielchen, die ihnen bis zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht langweilig wurden. Vielleicht hätten sie wohl noch eine Strichliste führen müssen oder irgendein Tagebuch, denn so war es wahrscheinlich nur noch zu schätzen wie oft sie es nun taten, wenn die Brünette denn nicht noch ein besonderes Gedächtnis hatte, mit welchem sie ihn nicht vielleicht auch noch überraschen wollte. Doch der Blonde kam selbst nicht drauf, war selbst ja nicht der dümmste, da beließ er es einfach bei den Schätzungen. Es sprach jedoch schon von selbst, dass die beiden bereits wussten, wohin genau dieses Gespräch führte, wobei sie gar nicht richtig darüber sprachen, ob es nicht noch im Bett endete, schließlich war es schon selbstverständlich.
      Sie sprach noch davon, dass sie nur außerhalb seiner Arbeitszeiten begann ihre bösen Tätigkeiten von sich zu geben, da hatte sie schließlich so einiges an Zeit gehabt, es war vermutlich jedoch auch ziemlich langweilig, das konnte er sich nun gut vorstellen. Man hatte sich ständig bei ihm beschwert, was denn die schwarze Witwe auf seiner Station nicht alles falsch und böse machte, doch vieles war ihr wahrscheinlich auch gar nicht anzuhängen. Irgendwo im Hintergrund hatte sie womöglich in einigen Dingen ihre Finger im Spiel gehabt, doch der Faden war so dünn, ohne wirkliche Konzentration auf einen der Fälle, wäre der auch gar nicht zu sehen. In seinen Schichten hatte sie sich aber lieber mit dem Blonden beschäftigt, ihr erstes Spiel von Fragen und Antworten gespielt und sich wohl langsam aber sicher daran gemacht, ihn um den Finger zu wickeln, wenn es denn nicht sogar für beide irgendwie unbewusst in die falsche Richtung ging, zumindest dachte man wahrscheinlich erst so. Um genau diese Gespräche zu behalten, war sie auch in seiner Umgebung so lieb gewesen, wenn er sie denn nicht aus den Schwierigkeiten ziehen musste, es war schließlich seine Aufgabe gewesen. Es brachte Anthony zum schmunzeln, dass sie bereits damals so eine Achtsamkeit darauf hatte, auch die restlichen Tage im Gefängnis den Kontakt mit ihm beibehalten zu können, auch wenn er letzten endes nur ein Mittel zum Zweck wurde. " Und das alles hast du für deinen Mann mit Potential gemacht? ", fragte er nochmal nach, denn es war wohl nicht das natürlichste gewesen, jemanden eine Lektion zu erteilen, weil er den Lieblingswächter Kamilas blöd anmachte. Mit einem belustigten Schnauben hatte er sich erneut ihre Fingernägel angesehen, die würden wohl heute auch noch zum Test kommen. Die blauen Augen sahen aber auch schon wieder auf die Tischplatte vor sich, sahen dabei zu, wie der Dunst ihres Getränks empor stieg und sich wieder auflöste. Die Erinnerungen überwältigten einen wieder, sie waren auch mit dem Thema gar nicht mehr aufzuhalten, dabei waren es doch nur wenige Tage gewesen, in denen sie sich in seinen Leben einmischte und großartiges vollbrachte. " Mir war mit der ersten Minute klar, dass du doch irgendwas ausgeheckt hast, es war mir aber völlig egal.. Ich habe lieber mit jedem freien Moment mit dir gesprochen und nur dabei zugesehen, wie du mich mit jeder Minute mehr um deinen Finger gewickelt hast. "

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    • Kamila Kayla Redstone
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      Das Grinsen zierte wieder ihre Lippen, während Kamila zunächst kurz zu ihren Getränk sah, um über die Worte nachzudenken, gleichzeitig nickte sie jedoch wohl wissend, dass es stimmte. "Ja..", antwortete sie und blickte wieder nach oben zu den blauen Augen. "Und ich wäre Bereit noch viel mehr für meinen Mann mit Potential zu machen". Ein kleines Geständnis, welches mit leicht rosa Wangen glatt von der Zunge gesprochen wurde, so etwas war Kamila neu, aber sie erklärte sich das mit einer Art Treuebeweis, sie machte damit schließlich nichts anderes, als ihre Loyalität deutlich zu machen. Sie selbst war auch wirklich loyal, sie war ein Mensch, auf welchen man zählen konnte, solange sie das wirklich betätigt hatte. Natürlich wäre sie nicht bereit dazu, für jeden alles zu machen, aber es gab dann doch ein paar Menschen auf dieser Welt, für welche sie bereit war ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Was sie jedoch viel mehr selbst verwunderte, was ihre Wortwahl, welche sie wirklich von dem Blonden übernommen hatte. 'Ihr Mann..'.. Das klang schräg, aber gleichzeitig löste es wieder so ein schön warmes Gefühl in der Brust aus, als würde sich das Herz daran erfreuen, was sie da gerade dachte. Konnte man wirklich jemanden gehören? Wohl eher.. Zu jemanden gehören.. Darüber sollte sie mal in Ruhe nachdenken, wenn sie mal wieder nicht schlafen könnte, oder die Zeit dazu hatte..jetzt konzentrierte sich Kamila lieber auf die nächsten Worte, welche aus dem Mund ihres Gegenüber kamen...
      Anthony sprach davon, dass er sich dessen bewusst war, dass sie etwas im Schilde geführt hatte, aber er sagte gleichzeitig auch, dass es ihm egal gewesen ist. Kamila legte den Kopf ein wenig schief, ihre Neugierde war geweckt worden und sie wollte noch mehr hören, bekam es auch relativ schnell. Er ließ sich bewusst um den Finger wickeln, bei den Worten wurde ihr Schmunzeln wieder breit auf den Lippen zu sehen. "Tue ich das nicht noch immer?", fragte sie und deutete damit das um den Finger wickeln an. Kurz bewegte sie ihre Augenbrauen hoch, als würde sie die Antwort auf diese Frage schon kennen, natürlich fraß er ihr aus den Händen, aber das lag wohl eher an seinen Gefühlen zu ihr, als wirklich an dem Versuch ihrerseits. "Ich habe mich jedenfalls immer sehr darüber gefreut, wenn du meine Zelle aufgeschlossen hast... Die anderen waren so.. Langweilig.. Das trifft es wohl sehr gut.. Und mit dir kann ich mich noch immer stundenlang über Kleinigkeiten unterhalten..". So etwas war nicht selbstverständlich, wie es die Brünette fand und Anthony war einfach belesen, er war schlau und er wusste ganz genau, wovon er sprach, wenn er mit ihr diskutierte. Damit war die Diskussion immer sehr lebhaft gewesen, aber niemals langweilig.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Es waren die Worte der Brünetten, die seine eigene Wortwahl wiederholten. Er hatte sie selbst als ihr Mann bezeichnet, er wollte sich auch nicht auf der Seite irgendeiner anderen dahingelaufenen Frau sehen und auch Kamila schien diese Vorstellung nicht zu gefallen, denn sie nahm es sich auch frei, ihn als ihres zu bezeichnen, weswegen er selbst wieder begann zu lächeln und sich auch schon vom Tisch löste, um sich wieder nach hinten in die Rückenlehne des Stuhls zu lehnen. Es klang wunderbar, ihres zu werden vollkommen und ohne wenn und aber, doch bis zu diesem Schritt waren sie wohl noch ein wenig entfernt, da hatte sich gerade erst die Mauer seiner Freundin zu einem Teil gelöst und so sollte es auch bleiben. Die Mauer sollte sich nicht noch höher bauen, weil das Wort Heirat in das Gespräch mit einfloss, da achtete er nun selbst genau darauf, solange dieses Wort oder ein anderes ähnlicher Wortgruppe nicht von ihren eigenen Lippen kam. Deswegen hielt er den Ball lieber flach, doch obwohl sie sich gerade noch in der Vergangenheit befanden, so sah er nun in die Zukunft, zumindest für einen kleinen Augenblick. Wie ihre Hochzeit wohl aussehen würde, welches Kleid sie wohl tragen wird? Bis dahin hatte er wohl selbst noch einen Meilenstein zu tun, denn wenn nach und nach die Mauer weiter bröckelte, sie sich immer wohler neben dem anderen fühlten, so würde sich wohl erst die Ringsuche anmelden und damit auch die Frage, wie er wohl vor ihr vor die Knie gehen wollte.
      Fast hätte er sich schon in Zukunftsvision verloren, denn diese hielt den beiden noch so vieles offen, womöglich sogar zu viel seinem Geschmack nach, denn so war wohl keine Vorbereitung zu sehen, sie müssten sich auf einiges einstellen.
      Seine blauen Augen sahen schon fast erschrocken wieder in das Grün ihrer, als hätte sie ihn gerade aus dem Schlaf geschreckt, es war lediglich der kurze Übergang von seinen Gedanken wieder in die Realität. Mit einem Grinsen schüttelte er nur sanft den Kopf, wobei er nicht die Frage verneinen wollte, denn damit hatte sie nun sogar vielleicht zu sehr recht. Er ließ sich immer noch um ihren Finger wickeln, was ihm nur klarer wurde, als sie genau dies nochmal mit der Fingerbewegung verdeutlichte. " Wie wahr. ", gab er selbst mit einem Grinsen zu, als würde er es selbst gar nicht besser wissen. Doch dadurch ließ sich wohl zeigen, wie sehr er sie doch liebte, zu so einigem wäre er durch ihr im Stande. Das war er tun könnte, hatte aber nicht die Möglichkeit gehabt ausgemalt zu werden, denn das war wohl auch noch nicht ganz möglich, er konnte es selbst sehr schwer einschätzen. Ihre Worte haben widergespiegelt, dass nicht nur er sich so unterhaltet fühlte, sobald sie sich wieder trafen und miteinander sprachen, ob die Zeit nun da war oder nicht. Bis zum heutigen Tage hatte es sich wohl nicht geändert, sie disskutierten immer noch liebend gerne, sprachen über die kleinsten Dinge und bekamen trotzdem gut mit, was die Meinung der anderen war, wie sie ihr Leben führen wollte. Doch bei dem Thema ihrer Gespräche fiel ihm jedoch etwas neues ein, denn so oft hatten sie doch bereits rezitiert, dass die schwarze Witwe ihr Bett doch nicht teilte.. dabei gab es noch so viele anderen Dinge, die ihm dazu einfielen. Ihm kam in Erinnerung, dass sie sich über Männer und Frauen unterhielten und er doch deutlich davon sprach, dass es keine Frau in seinem Leben gab. " Ich hab doch eine Frau in meinem Leben.. damals wusste ich es nur noch nicht. ", hatte er sofort auch schon eine neue Antwort auf die alte Frage gegeben, gab ihr dabei ein selbstgefälliges Grinsen welches sich erst wieder löste, als die Gerichte endlich serviert wurde. Ihm kam sofort der Geruch ihres Currys in der Nase, hatte sich selbst aber lieber Hoisin Ente mit Nudeln geholt, schließlich wollte er etwas mildes.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Beziehungskram.. Früher so.. Merkwürdig für Kamila gewesen und vor allem sehr fremd, meistens verschwendete sie nicht einmal einen Gedanken daran, sondern widmete sich viel wichtigeren Sachen in ihrem Leben, aber seit der Blonde in ihr Leben getreten war hatte sich ihre Meinung, was das angeht, deutlich verändert, wenn auch sehr langsam. Es störte sie nicht, dass jeder wohl erkennen könnte, dass die beiden allein mit ihren Blicken flirteten, aber das war so seit dem sich ihre Augen das erste Mal in dem Bus getroffen haben.. Alles veränderte tatsächlich der Kuss am Wasser.. Es war Anthony, der sich das getraut hatte.. Nachdem Kamila ihn tatsächlich auch fragte, ob er sie attraktiv fände. Der Kuss hatte ihr Denken verändert, denn kaum waren sie von der ersten gemeinsamen Party zurück, landeten sie auch schon in ihrem Bett.. Und dann doch noch einmal, nachdem sie eigentlich Abstand halten wollten.. Und dann wieder.. Und wieder.. Und wieder.. So zog es sich weiter, bis hier hin, bis sie beschlossen haben, es doch zu versuchen. An sich veränderte sich nicht sonderlich viel für die beiden, es saß viel mehr in den Kopf der Brünetten, was sich jetzt deutlich lockere, für sie gab es vermutlich auch die größten Veränderungen. Sie ließ alles nun auch offen zu, wartete zwar noch auf den Moment, an welchem es ihr zu viel werden würde, aber bisher lief es gut.. Sie müsste sich bald nur vergewissern, wie es bei Anthony denn eigentlich aussah.
      Er sprach davon, dass er doch eine Frau in seinem Leben hat, er wüsste nur nichts davon, da blickte Kamila kurz verwirrt zu ihm, während sie ihren Kopf danach durchkämmte, was es zu bedeuten hatte. Ihr fiel es ein, es ging jetzt nicht um die Aussagen, welche sie getätigt hatte, die sich nicht als die Wahrheit entpuppten, sondern um seine Aussagen und auch diese entsprachen nicht alle der Wahrheit. Auch Anthony war kein Beziehungmensch gewesen, jedenfalls sprach er davon damals.. Es änderte sich wirklich alles.
      Kamila lächelte über diese Aussage und wollte gerne etwas sagen, da kam aber auch schon das Essen an den Tisch und sie lehnte sich zurück, um der Dame Platz zu lassen, um den Teller vor ihr abzulegen. Es roch wunderbar nach Curry, es sah aber auch herrlich aus.. Schön rot, mit viel Gemüse und mit Reis, wie es Kamila auch gern hatte. Sie griff zu einem Löffel und blickte kurz zu den Essen des Mannes, bevor sie zu ihm nach oben blickte. "Du kannst dich gerne bedienen", bot sie ihm an und schon ihren Teller auch näher in die Mitte, um es dem Mann deutlich zu machen. Sie wünschte ihm noch einen guten Appetit, bevor sie schon dabei war ihr Curry zu probieren. Es war heiß, wahnsinnig heiß, aber dafür richtig lecker. Es war gut gewürzt, scharf und das Gemüse war auch noch knackig, nicht zu weich gekocht. Es war ein gutes Restaurant, wie es schien, wobei es hierbei nicht um den Preis ging, lediglich um das Essen.
      "Mhmm..", sie erinnerte sich an die Aussage von vorhin. "Wen muss ich den umbringen, wenn du davon sprichst, dass du dich eine Frau in deinem Leben hast?". Kamila scherzte, aber das machte sie auch mit einem Zwinkern deutlich.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Das Essen war schön angerichtet, da waren sich die Köche wohl auch darüber einig, dass das Auge bekanntlich mitaß. Teilweise hatte es ihn im Moment überrascht, schließlich war das Restaurant ziemlich abgelegen von den anderen Staßen der Stadt, schnell könnte man dieses Restaurant aus den Augen verlieren und gar nicht erst wirklich finden, doch sowas entging dem wachsamen Auge von Kamila nicht, eine Sache die immer nur positiv enden konnte. So haben sie sich auch erst in diesem Lokal wiedergefunden, zwischen den ganzen lieblichen Details und dem gut riechendem Essen, da war es schon wieder schade, dass sie in den frühen Stunden nicht viele Kunden hatten, auch wenn dies nur ein größerer Vorteil für die beiden war. Sie hatten sich nicht so sehr darum kümmern müssen, hier nicht erkannt zu werden, denn die einzigen Mit-Kunden saßen am Handy, während sie mit der freien Hand alles in sich rein schaufelten. Nicht das beste Pärchen, nach Anthonys Einschätzung wird das bei denen auch nicht lange halten, im Gegensatz zu den Schätzungen von ihm zur eigenen Beziehung, denn diese schien gerade schon fast perfekt.
      Mit dem Servieren der Gerichte hatte auch zuerst Kamila die Augen auf diesen gehabt, schob jedoch auch schon den Teller weiter in die Mitte, weswegen er sie für einen Moment mit gerunzelter Stirn ansah, ob sie nicht schon ihren Appetit verlor. Die Geste war jedoch etwas anderes, sie wollte ihr Essen nur mit ihm teilen, weswegen er wieder schmunzelte und nickte, bevor er symbolisch seinen Teller auch hinschob, schließlich dachte sie auch erst daran, sich nicht irgendwo hinzusetzen und gutes Fleisch zu essen. " Dir auch ", entgegnete er auch schon, als sie ihm guten Appetit wünschte. Er ließ sich von der Ente auf dem Teller überraschen, stoppte jedoch auch mit dem Moment das Kauen, als die Kamila sich mit ihrer Aussage meldete. Sie sprach davon, welche Frau in seinem Leben sie denn nun umbringen musste, da hatte er wieder gegrinst und sich kurz die Zeit genommen, um zu Ende zu essen. " Das Einzige was zwischen uns steht, ist der Tisch.. ", scherzte er selbst, schließlich gab es keine andere Frau, die ihr eine Konkurrenz bieten konnte. Da fiel ihm jedoch was anderes ein, weswegen er kurz nachdenklich das Gesicht verzog, bevor er genau diesen Gesichtsausdruck löste. " Rein theoretisch.. haben wir da jetzt ein Ungleichgewicht, wenn du schon jemanden für mich umgebracht hast.. ", begann er zu sprechen, wobei er sich mit dem bestehenden Grinsen weiter Gedanken machte, es weiter fortsetzte. " Mit wem soll ich also anfangen, .. Gregory? ", fragte er auch schon und dabei wussten wohl beide, dass er es wohl versuchen würde, wenn die Chance dafür bestehen würde. Dabei standen jedoch wohl noch einige treue Anhänger von ihm vor diesem Vorhaben, es würde verdammt weit nach hinten los gehen, wenn diese denn nicht noch bestechlich wären.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Das Teilen gehörte wohl in einer Beziehung dazu, jedenfalls stellte sich Kamila das genau so vor, dass man miteinander teilte, um Vorteile da raus zu ziehen. Sie dachte noch immer ein wenig egoistisch, sie wollte den größt möglichen Vorteil für sich raus holen, dabei gab sie sich aber Mühe auch mal an ihn zu denken, wobei das nun wirklich keine große Schwierigkeit war. Anthony schlich sich tatsächlich immer wieder in ihre Gedanken, wenn nicht gerade die Arbeit oder irgendwelche Sorgen wichtiger waren. Meistens ging es tatsächlich um sein Wohlbefinden, um seine Gedanken, denn so oft die Brünette auch in sein Gesicht sah und so oft sie anhand seiner Gesichtszüge deuten konnte, wie es ihm ging, Gedanken konnte sie definitiv noch nicht lesen, davon war sie meilenweit entfernt, vor allem bei ihm. Während sie bei Mike oft schon sagen konnte, was er von irgendetwas bestimmten hielt und was er darüber dachte und selbst häufig bei Elias sehr richtig lag fehlte ihr bei dem Blonden noch einiges. Es war nicht so, dass sie sich nicht kennen würden.. Inzwischen haben die beiden so viel Zeit miteinander verbracht, dass Kamila sich sicher war, dass sie sich in einigen Aspekten richtig gut kannten, aber wenn sie es versuchte und in sein Gesicht sah, fehlten ihr die nötigen Informationen. Es war, als gäbe es da etwas, was sie davon abhalten wollte, vielleicht lenkten sie aber auch diese wundervollen blauen Augen ab, welche wieder zu ihr sahen. Wie oft sie in diese schun gesehen hatte.. Und trotzdem begeisterten genau diese Augen ihr Herz immer wieder aufs Neue.
      Anthony sprach davon, dass nur noch der Tisch zwischen ihnen sie voneinander trennte, da schmunzelte die Frau tatsächlich wieder und schüttelte sanft den Kopf, während ihr leerer Löffel nach mehr griff. Sie blickte wieder zu ihm auf, da war ein nachdenkliches Gesicht zu sehen und genau dieses konnte sie nicht lesen.. Verdammt, warum fiel ihr das so schwer? Natürlich löste es sich wieder auf und Anthony erklärte auch den Grund dafür, während er darüber sprach, dass sie in einem Ungleichgewicht waren. Er hat noch niemanden für sie umgebracht, aber er schlug relativ schnell schon jemanden vor. Bei den Worten regte sich auch bei Kamila im Gesicht etwas, sie grinste breit und ließ den Kopf kurz hängen. Er war genauso unberechenbar in seinen Gedanken, wie sie es war, das war doch amüsant.. "Oh, mein Lieber.. Da gibt es noch einige, die mich noch mehr nerven, als er es tut.. Er ist nur ein kleiner Fisch in einem riesigen Becken..". Sie schmunzelte bei den Worten. "Irgendwann werde ich auch ihn beseitigen.. Aber erst irgendwann.. Noch ist er ziemlich gut für mein Geschäft.. Und was mir nicht schadet darf noch ein wenig am Leben bleiben".
      Kamila zwinkerte ihrer Begleitung zu und nahm wieder etwas von dem Curry zu sich, um das Essen ja nicht kalt werden zu lassen. "Oder bist du etwa so heiß darauf jemanden zu töten?". Sie hob neugierig ihre Augenbraue "Das lässt sich nämlich gut einrichten".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie sprach davon, dass dieser kokette Mann doch gar nicht so nervig sei wie einige andere, da hob er auch schon die Braue, denn ihm fehlte dafür ein Gegenstück, ein anderes Beispiel zu Gregory, der schon eine Ewigkeit lang versuchte, nicht doch noch irgendwie bei ihr zu landen. Vermutlich wird sich auch das nicht wirklich ändern, sollte dieser darüber erfahren haben, dass sie schon in einer Beziehung mit dem Blonden war. Eher würden daraus Kämpfe zwischen den beiden Männern ausarten, doch dagegen hatte er nichts, er zog bisher ja immer den längeren. Jedoch würde auch Gregory unter der eiskalten Art von Kamila leiden, sollte er nicht mehr seinen Nutzen haben, ein doch ziemlich befriedigendes Gefühl für ihren Gegenüberen, das würde er gern mitansehen. Dafür war er bereits dabei nachzudenken, wer denn nicht noch nerviger war als er. Elias würde seinen Nutzen noch lange tragen, Zarahar schien sich im Hintergrund zu halten und von dem anderen hörte man ziemlich wenig, wen gab es denn noch? Wahrscheinlich einige von den anderen Männern, doch das würde sich wohl schon klären, sollte sie einen für ihre Versuche haben wollen. Sie sprach noch davon, dass alles was seinen Nutzen hatte noch ein wenig länger auf der Welt verweilen konnte, da lachte er. " Ist das eines deiner Lebensmottos? ", fragte er auch schon, denn genau nach solchem klang es für den Moment, weswegen er nur grinsend kurz den Kopf schüttelte. Wo er so nachdachte, konnte doch auch ihr Ex sie nerven, zu dieser Zeit wohl eher mental, denn er lebte immernoch trotz ihren damaligen Versuches ihn zu erledigen. Dazu konnte Anthony jedoch auch nichts beitragen, denn er war versteckt und nicht aufzufinden, da gab es wohl nähere potentielle Leute, die sie nerven konnten. Da zwinkerte sie ihm auch schon zu, etwas was keine Seltenheit war und doch so einiges bei Anthony bewegen konnte, denn es gab ihm ein Gefühl, welches selbst mit den vielen letzten Malen noch nicht ganz erforscht wurde. Mit einem Lächeln sah er kurz weg, als würde er prüfen wollen, ob er dieses Zwinkern nicht noch bildlich vorm Auge hatte.
      Sie sprach ja davon, dass sie liebend gern ihr Essen mit ihm teilte, da greifte er selbst zu seinem Löffel und nahm sich etwas vom Curry und führte dieses auch schon zu seinen Lippen, solange er auf ihre weiteren Worte achtete. Es kam die Frage, ob er so sehr darauf aus war jemanden umzubringen, da musste er selbst kurz überlegen. So wichtig war es ihm wohl nicht, sofort das Ungleichgewicht wieder einzurenken, doch da steckte noch mehr hinter, worüber er sich selbst gerne Gedanken machte, er wollte sich weiterbilden, besser werden und sich vor allem auf seiner eigenen Art und Weise von den anderen abheben und ohne weiteren Erfahrungen würde ihm genau dieser Aspekt fehlen, die anderen wären weiter als er. Es war wohl eines der wenigen Dinge, die man ihm damals beibrachte. Man war nichts wert, sollte man nicht an der Spitze sein. " Mit einem Maschinengewehr zu töten geht zu leicht von der Hand.. Ist doch langweilig. ", antwortete er auch schon, wobei sich das Grinsen wohl doch anders deuten ließ, denn es hatte mehr böses, als das man bisher von ihm gewohnt war. Doch dieses änderte schneller als gedacht, denn er hörte den Klingelton ihres Handys, da verzog er nur wehleidig das Gesicht, als würde er schon ahnen, dass sie sich gleich hier raus bewegen müssten oder zumindest die Stimmung im Eimer war, denn einfach so würden sie nicht anrufen, wer auch immer es war.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Das Grinsen gefiel ihr.. Es jagte ihr eine Gänsehaut auf den Körper und ließ ihr Herz für einen Moment aussetzen, als würde es genau diesem dieser Blick am meisten bedeuten. Wären die beiden nicht hier draußen in Mitten der Öffentlichkeit hätte Kamila schon einige Ideen, was sie mit dem Mann anstellen könnte.. Zum Beispiel nackt.. Im Bett.. Oder doch wo anders? "Wer spricht hier von einem Maschinengewehr?", fragte sie gleich mit einem breiten Grinsen auf den Lippen und griff zu dem Essen, doch in dem gleichen Moment läutete auch schon das lästige Telefon und deutete auf einen Anruf an. Das Grinsen verschwand, stattdessen schloss die Brünette für einen Moment die Augen, um durchzuatmen und nicht gleich schon auszurasten, wie es eigentlich ihr Plan gewesen war. Sie griff in die Jacke, welche über dem Stuhl gelegt hing und betrachtete den Namen ihres Bruders auf dem Display.
      "Ich hoffe für dich, dass es wichtig ist", es reichte vollkommen als Begrüßung, mehr würde es von ihrer Seite aus nicht geben.
      "Ich denke Mal, dass es dich interessieren wird", sprach Mike schon auf der anderen Seite, man hörte sein Grinsen deutlich heraus, während es im Hintergrund lauter wurde.
      "Was gibt es? Mein Essen wird kalt". - "Sag, dass ich der beste Bruder auf der ganzen Welt bin". "Nerv mich nicht..". Kamila blickte mit ihren Augen von dem Essen zu Anthony runter, um ihn zu mustern. Sie wollte nun wirklich nicht während ihres kleinen, gemeinsamen Dates komplett ausflippen.. Moment.. Hat sie es gerade als 'Date' bezeichnet?
      "Okay", Mike seufzte. "War ein Versuch wert.. Ich habe einen Kerl hier.. Der dir gefallen könnte". Da war das Grinsen wieder deutlich rauszuhören gewesen. "Du rufst mich an, um mir zu sagen, dass du einen Kerl gefangen genommen hast.. Willst du mich komplett verarschen?". Die Brünette blieb noch relativ ruhig, sie wollte nicht in diesem Laden hier ausflippen. "Neeein.. So einfach ist es nicht.. Schau mal auf dein Handy". Es vibrierte an Ihrem Ohr und deutete den Eingang einer Nachricht an. Die Augen verdrehend löste Kamila es von ihrem Ohr, um drauf zu blicken. Sie erblickte relativ schnell, worum es ging. Ein roter Fuchs stach ihr ins Gesicht, auf dem Foto eines definitiv männlichen Nacken. Es bedeutete definitiv was größeres und es war auch definitiv wert gewesen, die Frau zu stören. Sie zoomte noch ein wenig dran und musterte das Tattoo, während sich ein Grinsen auf ihre Lippen schlich. Es war kein 'Anthony-Grinsen', welches sie für ihn immer übrig hatte, es war ein definitiv böses Grinsen, eines, welches nach Rache suchte.
      "Wie hast du das denn angestellt?", Kamila hatte sich das Handy wieder ans Ohr gehalten und blickte zunächst zu ihrem Essen, bevor sie zu ihrem Gegenüber sah. "Geschäftsgeheimnis..". Mike grinste wieder. "Wie lange braucht ihr heim?". - "Ne Stunde bestimmt". "Gut.. Wir essen und machen uns auf den Weg.. Schreib mir, wenn was sein sollte". - "Aye, Boss".
      Die beiden legten auf und Kamila blickte noch kurz auf ihr Handy, ehe sie zu Anthony blickte. Sie grinste wieder. "Ich glaube, dein Wunsch könnte sich noch heute erfüllen".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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