[2er RPG] No Good For You

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Kamila war niemand, der Schwierigkeiten dabei hatte sich die Männer mehrfach und immer wieder um den Finger zu wickeln, da schien sein kurz vorgestellter Plan dazu einen dieser Männer auszunutzen, gar nicht mal so schwer. Sie empfand diesen spontanen Plan nicht mal so schlecht, wobei es nur eine kurze Demonstration dafür war, dass sie sich da lieber Gedanken darüber machen sollten, denn es wird nicht einfach so jemand von der Straße automatisch in ihren Wagen steigen, wenn denn da noch ein anderer Mann bei war. Man könnte den Blonden jedoch auch als so etwas wie einen Chaffeur ausgeben, die meisten Männer wären sowieso blind vor Liebe oder vor Testosteron, was jetzt langsam aus einem platzen musste. Bevor er jedoch selbst fast überrascht von ihrer Leichtigkeit dabei war, wie sie diesen Plan einfach hinnahm und nicht wirklich hinterfragte, gab sie auch schon preis, dass es situationsbedingt sein würde, je nachdem was sich am besten für den Moment bietet. Da nickte er nochmal, versuchte noch sein Frühstück zu beenden, auch wenn er sich schon fast betroffen fühlte, als sie darüber sprach, ob sie nicht wirklich einfach ihrer Männer nahm, jemandem, mit dem sie noch eine Rechnung hatte.
      Das konnte er doch nicht mehr so hinnehmen, wie als würden sie einfach jemanden von der Straße aufgabeln, obwohl die Männer hier im Haus weniger unschuldig waren wie die, die sie noch in der Stadt finden würden. Aber er sagte nichts dazu, versteckte sich lieber für den Moment hinter dem Glas während er einen Schluck nahm, als würde er sich schon schuldig bekennen. Kamila hörte sogleich jedoch auch schon auf, ihren Gedanken dieser Art freien Lauf zu lassen und wollte sich lieber von ihrer Kleidung trennen, um sch alltagstäuglicher zu machen. Schon fast schade, dass sie damit wohl auch sein Shirt auszieht, aber den Anblick wird er sich noch einige andere Male ansehen dürfen. Den Blick darauf nahm er sich jedoch noch einmal, solange sie aufstand und davon machte, nachdem sie sich nochmal für das Frühstück bedankte. Mit einem Schmunzeln sah er ihr hinterher, bekam jedoch auch schon den Kommentar von Mike mit, den er vorerst nur mit einem Grinsen beantwortete. Anthony wusste auch nicht, dass er das noch miterleben darf, vorallem am eigenem Leib, doch Menschen hatten immer eine Überraschung offen, ganz besonders immer Kamila. Der Blonde hörte zu, wie die tapsenden Geräusche langsam verstummten, da beendete er selbst sein Frühstück und ergriff lieber eine Zeitung, solange er seine Zeit für hatte. " Warst du nicht derjenige, der genau das schnell vorhergesehen hat, als ich selbst? " Zu gut hatte er die Worte von Mike in den Gedanken gehabt, als das er sich dabei irren konnte, er fokussierte sich danach jedoch lieber auf den Zeitungsartikel, bevor er sich auf dem Weg in den Flur machte, um sich selbst noch die Schuhe anzuziehen.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Mike schmunzelte über die Worte, welche ihm entgegen gebracht wurden und schüttelte den Kopf. "Ich kann es nicht glauben.. Aber ich kann dir sagen, tue ihr weh und sie tut dir weh". Das Grinsen wurde nur noch breiter auf seinen Lippen, während er den Mann musterte. "Ich brauche dir nicht mit mir zu drohen, denn sie wird deutlich schneller damit sein.. Du könntest tot sein, noch bevor ich davon weiß". Er öffnete die Zeitung in seinen Händen, während der Brünette freudig vor sich hin grinste. Er war sich dessen sicher, wie verrückt seine Schwester manchmal war und es war nicht immer gut..

      Es war ein freier Tag, jedenfalls sollte es einer werden, deshalb stand Kamila ein wenig unentschlossen vor ihrem begehbaren Kleiderschrank, um sich endlich zu entscheiden, was sie anziehen wollte. Sie war sich nicht sicher, ob sie etwas gemütliches anziehen wollte, oder lieber stylisch unterwegs sein will, sie hatte jedoch definitiv genug zum Anziehen, das war nicht das Problem. Sie trug gerne Klamotten, welche ein wenig weiblicher waren, sie trug auch gerne modische Sachen, es war ihr dabei jedoch egal, ob siedie Mode von diesem oder etwa vom letzten Jahr trug. Sie hatte ihren eigenen Stil und genau diesen wollte sie verkörpern, deshalb entschied sich die Brünette für etwas simples, aber sehr gemütliches. Unter das Oberteil des Blonden zog sie sich ihre Unterwäsche an und stopfte letztendlich dieses auch in die schwarze Jeans, zu welcher sie griff. Mit dem zu großen Oberteil sah es gar nicht mal so schlecht aus und ein großer Gürtel rundete das Ganze auch ab, genauso sehr wie einige viele Armreifen und ein Tuch in den Haaren. Es war simpel, es sah aber viel zu gut aus, als das sie es wirklich nicht tragen könnte, wobei es nichts gab, was Kamila nicht anziehen kann. Sie war schlank und damit hatte sie die perfekte Grundlage schon, aber sie trug auch immer nur das, was sie wollte, damit fühlte sie sich sicher und das brachte auch einiges mit sich.
      Ein schnelles, einfaches Make-Up später lief sie die Treppe runter, um sich unten ihre Schuhe anzuziehen und nach der Jacke zu greifen. Sie stieg in ihre Stiefel, denn sie konnte ihre Pistole lediglich in einer Handtasche tragen und deshalb fühlte sich die Frau um einiges sicherer, wenn sie ihre kleinen Klingen mit hatte. Wer weiß, vielleicht würde sie ja doch ein Opfer finden, welches mitkommen würde. "Ich bin fertig", verkündete die Brünette dem Blonden und sah grinsend zu ihm rüber. "Magst du mich mit deinem Baby in die Stadt fahren?". Sie wollte ihm die Chance geben das neue Auto wieder zu nutzen und es sah vor allem auch so gut aus!
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Die Zeit in der Stille, die ihm mit dem Schuheanziehen im Flur noch zur Verfügung stand, hatte er einfach für sich und dem Nackdenken gegeben, zumindest nachdem er sich nochmal auf dem Weg machte, sich eine handliche Schusswaffe zu besorgen. Er lehnte an einer der Wände, hatte sich mit leerem Blick den Fußboden noch für einen Moment angesehen, da er sich von anderen Gegenständen wahrscheinlich zu sehr ablenken lassen würde, als das er in Ruhe nachdenken dürfte. Er dachte bereits, er würde noch von Mike eine übergebraten kriegen, sollte er doch wirklich mit der Brünetten zusammen sein, doch die Realisation wird vor allem für Mike noch ein wenig dauern, bis diese Information wirklich angekommen ist bei ihm und allmählich es doch so vorkommt, als hätte man ihn nicht einfach nur so verarschen wollen, denn dazu gab es eigentlich keinen wirklichen Grund, das hatten sie auch schon eigentlich mit dem damaligen geklauten Eis, den sie eigentlich nur heimlich essen wollten, hat aber nicht sonderlich gut geklappt. Er hatte aber recht, bevor ihr Halbbruder ihm eine verpassen konnte, würde Kamila schon schneller sein und vorallem das doppelte geben, sollte er sich nicht irgendeinen miserableb Mist überlegt haben, der sie irgendwie verärgerte oder schlimmer, noch ernsthaft verletzte. Doch die Absicht hatte er noch wie vor nicht gehabt, auch wenn er sie wohl noch ein paar Mal alleine lassen musste, sie hätten es eigentlich genau anders rum machen müssen, damit er die ersten Tage am Abend bei ihr bleiben konnte. Doch das war nicht umzuändern, mit seinem Vorhaben sollte er jetzt nicht lange zögern, sonst würde es zu spät sein und das Geld wäre fort, würde sie nun auch nicht wirklich glücklich stimmen. Aber dafür hatte er sich auch schon etwas überlegt, auch wenn es ihn immer noch nicht ersetzen konnte. Der Satz, den er von ihr hören konnte, hatte ihn auch schon wieder zum Grinsen gemacht. Ja, in manchen Dingen war er wohl wirklich ein klassischer Mann.
      Lange hatte er nicht auf zu warten müssen, denn ihr Schritte waren bereits zu hören, weswegen er auch schon am Haken nach seiner Lederjacke griff, um sich diese noch überzuziehen. Er hatte bereits seine Ärmel durch gehabt, da ließ er sich jedoch noch davon abhalten, sie auch noch auf die Schultern zu setzen. Sein Blick fuhr mehrere Male über sie, wobei er doch gänzlich immer wieder an ihrem Shirt stehen blieb, ehe das Lächeln sich bilden konnte. Er durfte sie noch eine Weile länger darin sehen, sie würden sich so den anderen zeigen. Man würde nicht sofort erkennen, dass es sein Shirt war, welches sie gerade immer noch an hatte, aber das war egal. Er wusste es und as reichte ihm noch, denn er brauchte sich keine Sorgen zu machen, dass man sie ihm auf der Straße wegschnappte, dafür sorgt er schon. Sie fragte, ob er sie mit seinem Baby fahren wollte, da nickte er. " Natürlich.. " Die Chance würde er nun wirklich nicht verpassen wollen, auch wenn er sie so oder so chauffieren wollte, damit er auch seinen Nutzen beim Ausflug hatte. " Was willst du dir denn holen? ", fragte er auch schon und öffnete die Tür für sie, kaum war sie fertig. Er hielt sie jedoch noch kurz auf ihrem Weg ab, fing sie vor sich ab und gab ihr schnell den Kuss auf die Stirn, um auch seine Lippen mal auf ihr zu haben.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Sie hatte bemerkt, dass Anthony einen Moment lang Halt machte, um sie zu mustern, aber Kamila war es nicht ganz klar, worüber er so..entsetzt war? Wie konnte sie seinen Blick sonst deuten? Vielleicht verwirrt.. Oder noch besser, er war überrascht. Die Frage war nur, weshalb genau er es war. War es ihr gesamtes Outfit oder war es sein Shirt, welches sie wagte anzuziehen? Sie wartete auf einen Kommentar, auf irgendetwas, was das verraten würde, aber es kam nichts, weshalb Kamila ruhig danach fragen konnte, ob sie mit seinem neuen Wagen fahren würden. Natürlich taten sie das, wie konnte es die Brünette nur wagen zu fragen, aber sie hatte es getan und grinste breit bei der Antwort.
      "Weiß noch nicht..",antwortete die Frau und zuckte mit einem Lächeln auf den Lippen mit ihren Schultern. Einen Knicks deutete sie an, als die Tür für sie aufgehalten wurde und kaum wagte sie einen Schritt raus zu machen wurde sie schon aufgehalten. "Ich dachte, ich kriege ihn nie wieder", sie meinte den Kuss auf die Stirn, welchen sie im Bett nicht bekommen hatte, aufgrund des Anrufes, welcher den weiteren schlsf verhinderte. Aber jetzt war es schon wieder egal geworden, zumindest für Kamila, und sie konnte den Weg nach draußen aufnehmen, um gleich schon ihre Hände in die Jackentasche zu stecken. Es war wirklich kühl draußen geworden, es war aber auch nicht ganz so spät, noch früh am Morgen, da konnten die Temperaturen im Laufe des Tages steigen.
      "Ich muss mir meine Nägel machen lassen", verriet die Brünette auf dem Weg zum Auto und betrachtete ihre Nägel von mehreren Perspektiven. "Werden langsam langweilig". Sie zuckte mit den Schultern und stieg mit einem Schmunzeln auf den Lippen auf der Beifahrerseite ein. Sie fuhren definitiv nur zu zweit los, um so wenig Aufmerksamkeit zu erlangen, wie es nur möglich war. In der reichen Gegend, in welche sie hin fuhren, war sowieso alles egal, solange Kamila ihre Kreditkarte raus holte und deutlich machte, dass sie Geld hatte. Bisher war ihr noch nie etwas dazwischen gekommen, während ihres Ausflugs, bisher lief immer alles gut, aber das konnte sich dieses Mal ändern. "Ich wollte auch noch so ein wenig mal gucken.. Ich war schon lange nicht mehr da und mein Geld will auch mal wieder ausgegeben werden". Aus dem Schmunzeln bildete sich ein breites Grinsen. "Und nach den gestrigen Tag und dem Stress will ich Ruhe.. Jedenfalls hoffe ich auf diese".
      Es konnte sich jeder Zeit etwas ändern, aber solange das Telefon still war war nichts los, jedenfalls nichts, wovon Kamila sofort erfahren musste. Ihre Jungs regelten auch Kleinigkeiten ohne ihres Wissens, was vollkommen in Ordnung war, solange sie ihr Geschäft damit nicht schädigten.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Kamila hatte bereits gedacht, dass sie den Kuss überhaupt gar nicht mehr bekommen würde, aus welchen Gründen auch immer. Doch das war dem Anruf zu verschulden, der die beiden viel zu schnell und vor allem viel zu früh aus dem Bett riss, sodass sie sich gar nicht mit ihrer üblichen Morgenroutine sich an den neu abgebrochenen Arbeistag gewöhnen konnten, da hatte auch er in der Eile vergessen, ihr noch den Kuss auf die Stirn zu drücken. Es war nicht so, als würde sie nur diesen am Morgen bekommen, vorallem wenn sie denn sowieso sich nicht dazu hinreißen gelassen haben, um noch eine lange Weile im Bett zu kuscheln. Sie bekäme mit der langen Zeit im Bett noch viel mehr und auch am Abend konnte er seine Zuneigung zeigen, mit ihrer Beziehung sogar wahrscheinlich immer dann, wann er sie außerhalb der Arbeit sieht. Egal wann, egal wo, denn die Männer konnten es gerne mit ansehen, denn damit bekamen sie die erste Warnung, dass man sich am besten nicht an sie ran macht, denn wenn Kamila mit der Bestrafung nicht früher war, dann würde er wohl die Aufgabe übernehmen. Es war aber eine Sorgen für später, wenn sich denn die ersten Anzeichen darauf geben, doch auch diese werden vermutlich nicht kommen, zumindest sollte man das mal für jeden einzelnen hoffen.
      Der Blonde hatte ebenso eine Verbeugung angedeutet, als sie vor ihm einen Knicks machte, nur um mit einem Grinsen ihren Weg nach draueßn mit anzusehen. Sie war sich nicht ganz sicher, was sie sich holen möchte, doch scheinbar war der Drang dazu da, schließlich wollte sie in die Statdt fahren, irgendwas lässt sich wohl finden. Die Begründung für den Ausflug hatte sie jedoch auch so schon bieten können, denn auch wenn sie sich nun noch etwas holt oder nicht, die Stadt würde sie erst mit neuen Nägeln verlassen. Er folgte ihr mit nach draußen und schloss die Tür, lief erst weiter, nachdem er nochmal die geschlossene Tür prüfte. Mit einem tiefen Atemzug hatte er die frische Luft eingeatmet, die seiner Meinung nach wohl noch ein Ticken wärmer sein konnte, doch man bekommt ja nicht alles im Leben.
      Sie hatten einen kleinen Weg bis zu seinem neuen Wagen, doch bis dahin konnte er sich ihn auch noch aus der Ferne angucken, es ist ein wirklich schönes Auto geworden. Letztendlich stieg er jedoch bei der Fahrerseite ein und strich wie automatisch bereits über den Lenkrad, als wären es seine eigenen Worte dafür, dass er das Auto vermisste. Sie sprach darüber, dass sie schon lange kein Geld mehr ausgab und dieses nur noch darauf wartete, damit genau das damit getan wird. Die Männer haben auch nicht mehr viel wertvolles zerbrochen, da fehlte wahrscheinlich einfach das Gefühl, dass das eingeflossene Geld auch irgendwie wieder ausfloss. Sie würden jedoch schon was finden, was sie sich kaufen konnte, ihnen standen ja auch alle Möglichkeiten offen. " Die nächsten Typen können ja einfach auf Elias los gehen.. Er möchte ja seine Probleme lösen. " Vielleicht bekommen sie damit auch wirklich noch ihre Ruhe, doch das war nicht zu sagen, denn die Arbeit würde immer wieder rufen, sollte ihr Handy klingeln. Zumindest in der Stadt würde das aber nicht so einfach gehen, da startete er lieber das Auto und fuhr vom Grundstück weg, um auch selbst die Ruhe im Auto genießen zu können. Und auch wenn er sich gerade eher auf die Straße konzentrierte, als um das Auftreten seiner Freundin, brachte es ihn trotzdem zum Lächeln. " Ist das Shirt gemütlich? "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Sie stieg in den Wagen ein und genoss die Ledersitze, wie sie sich vor allem unter ihr anfühlten. Es war schon ein hochwertiger Wagen, der ein gutes Sümmchen gekostet hat, aber so etwas passte zu Anthony und allein deshalb war es das wert es zu kaufen. Lange hatte sich Kamila überlegt, was sie ihm holen könnte und ein elegantes Fahrzeug konnte eine guter Anfang sein. Die Summe tat ihr letztendlich nicht weh, die war nach einer guten Woche wieder drin, nichts wildes, außerdem fehlten der Frau Gründe, um ihr Geld gut auszugeben. Klar, einige mochten vielleicht denken, dass es schon ein wenig übertrieben war, aber letztendlich konnte sie ihr Geld so ausgeben, wie sie es wollte und nicht so, wie andere es für richtig hielten.
      Sie strich sanft über das Leder, bevor ihre Augen sich dem Fahrer widmeten, der davon sprach, dass sich demnächst Elias mit den Problemen auseinandersetzen könnte, doch so einfach war es auch nicht. "Was er möchte ist mir ziemlich egal", gab Kamila zu und lehnte sich ein wenig zurück, um es sich gemütlich zu machen. "Ich würde manchmal gerne die Probleme den anderen überlassen..aber so einfach ist das leider nicht". Sie seufzte. "Also.. Für andere vielleicht schon, ich habe ein ziemliches Problem damit einfach loszulassen und mir keine Gedanken um etwas zu machen.. Deshalb bezweifle ich, dass mich das glücklich machen würde, wenn er die Probleme auf seine Art lösen würde..". Es waren ehrliche Worte, welche aus ihrem Mund kamen, ein Lächeln bildete sich wieder. "Das ist aber auch der Grund, warum er unter mir steht und ich die Leitung des Ganzen habe..".
      Für einen Moment herrschte Stille zwischen ihnen, ehe der Blonde am Steuer wieder das Wort ergriff. Er fragte nach dem Shirt, welches Kamila trug, da musste sie wirklich lachen." Ich habe nur darauf gewartet, bis du mich wirklich darauf ansprichst", gab sie zu. "Aber ja, es ist sogar ziemlich gemütlich.. Und es sieht gut aus.. Findest du nicht?". Sie blickte grinsend zu dem Fahrer, ehe sie den Kopf ein wenig schüttelte und nach vorne auf die Straße sah. "Wusstest du, dass die ganze Gang und der Scheiß.. Mikes Idee war? Ich bin da irgendwie.. Reingerutscht..". Es war eigentlich eine ganz witzige Geschichte. "Er war aber damals so inkompetent, daß glaubst du gar nicht.. Liebe halt.. Manchmal macht sie einem das Leben schwer..". Kamila seufzte. "Letztendlich übernahm ich das Ruder ein Mal.. Auch ein zweites Mal.. Ein drittes Mal.. Und seit dem bin ich der Kopf der ganzen Sache.. Auch wenn mein Bruder in manchen Hinsichten um einiges schlauer und talentierter ist..". Sie lächelte vor sich hin. "Das war.. Damals.. Eine sehr sehr schwere Zeit, aber es hätte niemals jemand gedacht, dass eine der gefährlichsten Gruppierungen der Staaten von einer Frau geleitet wird".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Kamila überließ nicht niemandem das Steuer, denn sie war die Führung der ganzen Gang und hatte sie wahrscheinlich erst so erfolgreich gemacht, das wollte sie sich vermutlich nicht sofort innerhalb einigen Stunden kaputt machen lassen von jemanden wie Elias, der sich wie ein trotziges Kind vor seine Aufgaben stellt, weil er diese nicht teilen möchte. Aber das kannte er vielleicht auch gar nicht anders, als das er alles selbst machen musste, der Blonde war aber auch nicht daran interessiert, ihn noch näher kennenzulernen, dafür war der Mann ihm zu aufbrausend. Das war wohl auch eines seiner Probleme, denn mit dieser Impulsivität würde er wohl kaum die Probleme lösen, er würde eher nochmal Benzin in die kleine Flamme werfen, nur weil ihm wiederholt etwas nicht gepasst hat. Er war schwierig und nicht zu bändigen, da hatte sie lieber weiterhin die Leitung und diese hatte sie auch gerne gehabt, denn alles blieb unter ihrer Kontrolle und lief nicht unbewacht auseinander. Sie ließ ihre Probleme nicht los, schlief mit ihnen sogar ein, wenn sie sich überhaupt dazu überzeugen lässt, sich trotzdessen schlafen zu legen, weil sie mit ihrer Müdigkeit nichts lösen könnte. Doch so war die Brünette und es war nichts, was er nicht selbst verstehen konnte, er war liebend gerne der einzige Leiter für seine Abteilung, denn damit lief alles nach seinem Ruder und vorallem alles richtig, fast fehlerlos.
      Seine Augen hatten sich für einen Moment ihr Lachen angesehen, während sein Herz sich auch weiterhin an ihren Lauten erfreute, während sein Kopf sich lieber wieder auf die Straße vor den beiden fokussieren ließ. Er konnte wie sehr er wollte wohl sich nicht so sehr auf sie einlassen, so sehr er doch wollte. Die kurzen Blicke auf ihr blieben jedoch für ihn und konnten bei der kurzen Fahrzeit ihn auch gut aufheitern, es reichte, vor allem wenn die beiden sowieso etwas gemeinsames vor hatten. Mit dem Shirt besänftigte sie ihn jedoch auch bereits, denn sie wartete nur darauf, bis er sie darauf ansprach, vielleicht hatte er sich selbst schon irgendwie verraten, ohne es selbst erkannt zu haben. " Wirklich? ", fragte er fast ungläubig, während er selbst lachte und er das Grün ihrer Augen auf sich fangen konnte, ehe er wieder weg sehen musste. Sie fragte ihn noch, ob es nicht auch für ihn so gut aussah wie für sie selbst, da nickte er deutlich, das konnte gerne öfters Mal sehen, auch wenn wohl seine eigene Kleidungswahl darunter leiden würde.
      Sie kam sehr schnell auf ein neues Thema, während seine Finger während der geraden Straße am Lenkrad einen leisen Rythmus tippten, nur um sich selbst die Geduld zu geben. Er hatte die Möglichkeit jedoch nochmal genutzt, beschleunigte wieder ein wenig, um den Motor lauter schnurren zu hören. Trotzdem war er mit den Ohren eher darauf fixiert, ihre Worte mitzubekommen, denn sie erzählte ihm etwas, was ihm noch nicht bekannt war. Die Gang war eigentlich Mikes Idee und sollte eigentlich auch von diesem geführt werden, Liebe hatte wohl etwas aus dem Mann gemacht, sodass er zu seiner eigentlichen Leitung zu unfähig war. Es wunderte den Blonden, doch er konnte gegen ihre Worte nicht sprechen, denn Liebe machte aus vielen Leuten eine neue Person, kann einen ziemlich überfordern. " Das werden wohl auch heute noch ein paar Leute nicht glauben.. ", sprach er bezüglich des Fakts, dass die Frau mit ihrer Gang ziemlich weit kam. Es war jedoch die Realität gewesen, wie sehr sie doch jemanden überraschen konnte, selbst ihm. Ein Blick kam über Kamila und ihre gehobenen Mundwinkel, auf die er noch einen zweiten Blick warf. Er lächelte selbst schon wieder, er hätte sie schon damals gerne miterlebt. " Du siehst ziemlich glücklich über deinen damals neuen Lebensabschnitt aus.. Ist es das? "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Ob sie glücklich damit war? Keine so leichte Frage, wie die Frau feststellte. Einerseits war sie das wirklich, andererseits war sie es nicht. Es war gar nicht einfach, wie so gut wie alles in Kamilas Leben. Sie seufzte und ihr Blick richtete sich wieder auf die Straße. "Nun.. Vielleicht zur Hälfte", antwortete sie ehrlich, ehe sie noch ein Mal darüber nachdenken musste. Was war Glück denn eigentlich? Es war vermutlich genauso schwer zu beantworten, wie die Frage danach, was Liebe war.. "Eigentlich.. Bin ich ziemlich zufrieden mit dem, wie es gerade alles so läuft.. Selbst die dämlichen Spanier sind in Ordnung.. Aber es gibt Momente, die auch mir schwer fallen.. In denen ich daran zweifle, ob ich wirklich dazu gemacht bin, das zu tun.. Ich war vorher nie so eiskalt.. Und wenn du mich vor gut zehn Jahren gefragt hättest, ob ich in der Lage dazu bin, einen Menschen einfach so zu erschießen, hätte ich nicht die Waffe gezogen und es demonstriert..". Sie schmunzelte wieder. "In einem längeren Artikel über mich hieß es.. Dass so etwas nicht möglich ist, von Anfang an so zu sein, wie ich bin.. Und das stimmt auch.. Früher wollte ich einen Mann haben, Kinder.. Glücklich werden und vor allem geliebt.. Denn das alles war das ziemliche Gegenteil von dem, was in meiner Kindheit passiert ist".
      Es gab einige Artikel über die schwarze Witwe.. Psychologen, Psychiater und Spezialisten hatten schon versucht sie zu analysieren und.. Tatsächlich hatten sie häufig recht, auch wenn keiner wusste, was die Frau wirklich durchmachen musste. Sie seufzte, während ihr Blick aus dem Seitenfenster ging. "Manchmal frage ich mich.. Wie mein Leben gewesen wäre, wenn ich eine normale Familie gehabt hätte.. Eine normale Mutter, keine, die sich jeden Abend zudröhnte und jede Woche einen neuen Kerl hatte, der unser Stiefvater sein sollte.. Wenn.. Ich nicht schon so früh eine Abneigung gegen Männer entwickelt hätte.. Wenn ich mich nicht Hals über Kopf in den größten Alptraum meines Lebens verliebt hätte... Und dann.. Sehe ich mein Leben an.. Klar, ich kann mich nicht überall sehen lassen und vermutlich wird es schwierig mal ein ruhiges Leben zu führen.. Aber.. Ich habe Macht.. Mir liegen Männer zu Füßen und ich kann sie genau so behandeln, wie sie mich damals behandelt haben.. Ich kann mir leisten, was ich nur möchte.. Und sagen, was ich will.. Ich glaube.. Dass man das als Glück bezeichnen kann". Vielleicht empfand sie es auch, sicher war sich Kamila nicht, aber wie konnte sie es auch sein?
      Sie lehnte ihren Kopf zurück und blickte wieder zu dem Blonden am Steuer. "Ich bin ganz schön verkorkst, was?". Ein Grinsen war zu sehen. "Mal gut, dass ich keine Kinder kriegen kann".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • So wirklich überzeugt von ihrem eigenen Leben schien sie nicht, zumindest störte sie da eine gewisse Hälfte, auf die sie auf weiteres nicht einging. Er konnte gar nicht ahnen, was es wirklich war, denn ihr momentaner Lebensabschnitt hatte nicht mehr viel mit ihrem damaligen Leben zu tun, auch wenn diese noch deutliche Nebenwirkungen zeigen, wogegen auch Anthony kämpfen darf, um irgendwie an die Brünette auf dem Beifahrersitz zu kommen. Sie hatte ihre Mauer, es würden selbst Blinde nach einem Gespräch mit ihr sehen, doch das war wohl eines der Sachen, die sie auch unter anderem interessant machte. Sie hatte Erfahrungen im Leben, war hart im Nehmen und trotz alledem schien sie doch wie ein kleines schnurrendes Kätzchen, sollte sie ihren Kopf auf seiner Brust haben und seinem Herzschlag lauschen können, wenn nicht sogar das Brummen seiner Stimme, sollte er währenddessen sprechen. Sie sprach aber weiter, denn viele Dinge die ihr gerade Steine in den Weg werfen, empfand sie selbst gar nicht als so schlimm, auch wenn sie trotzdem störten und ihre Pläne kreuzten. Es gehörte jedoch dazu, genauso wie ihre eiskalte Art, die sie sich mit den Jahren aneignetete. Jeder konnte davon reden, dass diese Frau eiskalt war und sich nicht viel sagen ließ, aber auch die Brünette hatte ihre Zweifel an allem und wollte sich nicht so schnell von diesen lösen, als wäre an den Sorgen etwas wahres dran. Nichts, was er nicht selbst nachempfinden konnte. Sie öffnete sich weiter, erzählte von den Berichten, die er sich selbst schon einige Male durchlas, sogar bevor er sich hier überhaupt befand, bevor er sich zu einem Seitenwechsel hinreißen ließ. Ihm war bewusst, was da drinne stand, da hatte selbst er sich für einen Moment hinterm Steuer angespannt, bevor er selbst seine Schultern wieder lockerte. " Ich hab sie auch gesehen.. ", seufzte er nur, konzentrierte sich jedoch lieber auf die Straße, um sie bloß nicht in Gefahr zu bringen.
      Kamila war immer weiter dabei gewesen, sich ihm mehr zu öffnen und ohne, das er selbst danach fragte. Es war nichts, was er sonst nicht bereits schon wusste oder von irgendwo her aufschnappte, schließlich hatte er auch seinen Kontakt mit Mike gehabt, der ihm einiges über seine Halbschwester erzählte. Die beiden hatten nicht wirkich viel Glück in der Vergangenheit gehabt, doch auch das hatte für sie später Früchte getragen, irgendwie. Denn ihr standen die Männer zu Füßen, sie hatte Macht und Geld, aber es hätte alles viel anders laufen können. Sie hätte eine Familie gründen können, einer normalen Arbeit nachgehen und sich vorallem sicher fühlen. Anthony war selbst schon oft am überlegen, was denn nun wäre, hätte er den Traum seines Vaters weiterhin gelebt, wenn er sich an die Wünsche seiner Familie gehalten hätte und sich gar nicht erst in die falschen Finger ziehen ließ, vielleicht wäre er ja dann auf seiner eigenen Weise erfolgreich gewesen, hätte Frau und Kind. Alles hatte aber seine Bedeutungen, denn in einem anderen Lebensablauf hätten sie sich nicht kennengelernt, auch wenn sie sich wohl auf einer anderen Art begegnet wären, sollten sie denn wirklich füreinander bestimmt sein.
      Sie fragte ihn bereits, ob sie nicht wirklich verkorkst sei, da konnte er jedoch nur selbst mit einem Schmunzeln antworten, jedem das seine. Seine Augen suchten für einen Moment ihre, sie fingen wieder ihre Blicke ein, doch die Intensivität davon musste runter geschraubt werden. Er sah wieder nach vorne, bekam noch gut mit, was sie als letztes noch von sich gab. Sie konnte keine Kinder bekommen, das hatte sie ihm bereits indirekt relativ schnell gesagt, aber da runzelte er auch schon die Stirn. " Warum überhaupt nicht? "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Natürlich war vieles von dem, was sie überhaupt erzählte schon längst an die Öffentlichkeit gekommen und sicherlich wusste Anthony auch einiges davon, aber dennoch wollte Kamila es ihm selbst erzählen.. Sie wollte ihm zeigen, dass sie sich Mühe gab und versuchte gegen ihre eigenen Dämonen anzukämpfen, auch wenn es schwierig war. Es fiel ihr leicht darüber zu sprechen, aber nur gerade jetzt in diesem Moment. Vermutlich, weil das Auto gerade einen sicheren Ort darstellte, einen, in welchen so schnell keiner von Außen eindringen konnte. Vielleicht war es auch der Wunsch danach, es endlich von der eigenen Seele zu sprechen, um das Gewicht, welches man mit sich mittragen musste zu mindern.. Kamila wusste es letztendlich nicht, aber sie dachte auch nicht lange darüber nach, sonst würde sie sich definitiv zurück ziehen und wieder dicht machen. Es war aber wieder soweit, als Anthony danach fragte, warum sie keine Kinder bekommen konnte.. Es hätte ihr klar sein sollen, dass er das nach ihrer Aussage fragen wird, aber es traf sie sehr.. So sehr, dass sie sich mit ihrem Kopf zu der anderen Seite drehen musste, um ihre Gedanken irgendwie zu sortieren. "Ich habe keine Gebärmutter mehr", gab sie zu und biss ihre Zähne aufeinander, um den Kloß im Hals runter zu bekommen. Ein schwieriges Thema.. Ein Thema, welches sie immer wieder einholte.. Es war die Narbe, welche sie immer daran erinnerte, wie dumm sie wirklich war..
      Es herrschte einen Moment lang stille ihrerseits.. Kamila musste dagegen ankämpfen nicht eine Träne zu verlieren, sie hatte sich versprochen deshalb nie wieder zu weinen.. "Ich..",sie schluckte. "Ich war im vierten Monat schwanger..". Sanft schüttelte die Brünette ihren Kopf, während ihre Augen sich auf die Bäume draußen fokussierten. "Und wahnsinnig verliebt.. Dumm, eher dumm.. Während er immer schön darauf acht gab, dass so etwas nicht passierte.. War er einer Nacht.. So sturz betrunken.. Er sprach davon, wie sehr er mich liebt.. Und wie besonders ich bin.. Ich war naiv genug ihm zu glauben und.. Da bin ich schwanger geworden..". Sie seufzte. "Er pumpte mich immer mit Drogen zu, sodass ich gar nicht daran dachte schwanger sein zu können, aber irgendwann realisierte ich es.. Ich sagte es ihm.. Er ist ausgerastet, obwohl ich dachte, er würde sich darüber freuen.. Und.. Keine zwei Tage später kam ein.. Metzger zu uns.. Ich wurde unter einem Vorwand in seine Wohnung gebracht.. Gewaltvoll am Tisch fixiert.. Während dieser Kerl mir.. Mir seinen riesigen Händen das Kind raus holen wollte.. Er wollte es töten.. Ich erinnere mich nicht mehr so richtig daran.. Es kann auch sein, dass ich es komplett falsch in Erinnerung habe.. Aber.. Ich wäre an dem Tag fast verblutet.. Und nur durch eine Not OP im Krankenhaus und die Entfernung meiner Gebärmutter konnten sie mich am Leben erhalten". Für einen Moment schloss Kamila die Augen, um die Tränen zurück zu halten, eine schaffte es dennoch über ihre Wange. "Ich wollte damals Kinder... Ich wollte furchtbar gerne zusehen, wie sie groß werden.. Laufen lernen..mich die ganze Nacht auf Trab halten..". Ein schwieriges Thema, welches schnellst beendet werden musste. Deshalb fuhr sich die Frau durch das Gesicht und schüttelte den Kopf.
      "Allein deshalb bin ich ziemlich unglücklich mit der Tatsache, dass dieser..", sie räusperte sich."Noch lebt..".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Ihm war schon klar, dass seine Frage noch einiges aus ihr heraus holen könnte, doch war er sich diese Masse gar nicht wirklich bewusst. Es hätte ihre eigene Entscheidung gewesen sein können, weil sie womöglich keine Kinder haben wollte, doch genau diese Antwort konnte er verneinen, denn sie wollte ihre eigene Familie gründen. Bereits mit dem Beginn ihrer Erzählung war klar, dass da etwas deutlich falsch gelaufen ist, denn das Kind hielt sie schließlich nicht in ihren Händen, überhaupt irgndwie in ihrer Umgebung, als das er davon etwas mitbekommen hätte. Selbst das hatte ihn für den ersten Moment die Füße vom Pedal gerissen, doch natürlich war er immer noch am Fahren und hatte damit nicht wirklich die richtige Möglichkeit dazu gehabt, das Ganze auf sich wirken und sacken zu lassen, denn sonst sackte das Auto in die nächste Grube. Ihm war ziemlich schnell klar, was er mit seiner Frage die er mit Leichtigkeit stellte verursachte, denn damit hatte er womöglich wieder etwas bei ihr aufgerissen, weswegen er seufzte und zu seiner rechten blickte, doch er fand ihre Augen dort nicht wieder. Sie sah weg, aus dem Fenster, hatte ihm nicht noch weiter einen Blick geschenkt. Die Schultern von dem Blonden hatten sich wieder angespannt, hatten sich dabei erhoben, während er versuchte es sich nicht doch noch irgendwie gemütlicher zu machen, um sich weitere Verspannungen zu sparen mit jedem weiteren Wort, mit welchen sie ihre damalige Situation beschrieb. Der Mann war nun wirklich niemand, der von wirklichr Qualität war, der auch irgendwie noch das Recht zum Leben hatte, doch diesen hatte er schon vor so vielen Jahren verloren und doch weilte er noch unter ihnen, während seine Freundin immer noch nicht damit fertig war, das Kapitel hinter sich zu lassen. Es war auch gar nichts, was schnell zu erledigen war und das einzige was er wirklich konnte war ihr beistehen, sollte ihr das überhaupt eine kleine Hilfestellung sein. Das Kind von einem Metzger entfernen lassen und die Mutter dabei auch noch verbluten lassen, den Kopf der jungen Kamila konnte er nun wirklich nicht verstehen, doch was wusste er schon. Eines war ihm wohl aber klar, denn obwohl er sich doch selbst nach ihrer Geschichte still verhielt, nur sprachlos vor sich hin fuhr, der Typ musste gefunden und gequält werden, doch das Thema hatten sie schon gehabt. Er war nicht aufzufinden, ihre erste Möglichkeit ihn zum Sterben zu bringen ging schief und so war immer noch kein Abschluss zu sehen. " Dem Bastard lassen wir Schmerz erst richtig kennen lernen.. ", murmelte er und schluckte nur, als sich ihre Worte wiederholten, dass sie ihre Kinder beim Aufwachsen zusehen wollte. Er konnte die Situation nicht bessern, war am Steuer, wenn er denn nicht gleich einfach auf der Straße anhält. Anthony konnte ihr nur seine Hand zum Halten geben, um ihr nur eine Möglichkeit dafür zu geben ihr zu zeigen, dass er da war. Er atmete schwer aus, sah für einen Moment zu ihr. " Ist dein Traum denn geplatzt? Es gibt sonst doch noch so viele Möglichkeiten, an ein Kind zu kommen.. "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Anthony hielt zu ihr, kein Wunder eigentlich, immerhin sprach er mehrmals davon, dass er sie liebte und damit ging man davon aus, dass er es tun würde. Kamila war es aber in diesem Moment nicht wichtig, es war eher egoistisch gemeint, dass sie darüber sprach. Sie wollte es sich von der Seele reden, um eine Last weniger zu tragen, jedenfalls bestand darin die Hoffnung, aber es wirkte nicht, es ließ sie stattdessen weiter in ihre Vergangenheit zurück blicken.
      Der Mann sprach davon, dass es noch andere Möglichkeiten gab an ein Kind zu kommen und da sah die Brünette wieder zu ihm. Sie war sich nicht sicher, ob sie lächeln oder ironisch lachen sollte, aber letztendlich schüttelte sie ein wenig den Kopf, während dieser noch immer an den Sitz angelehnt war. Sie schmunzelte. "Es ist nicht das Selbe.. Es nicht selbst auszutragen.. Es nicht sein eigenes nennen zu können", sie seufzte und blickte zu den Händen, welche sich am Steuer befanden. "Außerdem.. Habe ich meinen Weg gewählt.. Was soll ich in dieser Welt einem Kind schon beibringen? Ich kann mich nicht zur Ruhe setzen.. Ein Vorstadthaus kaufen und darauf warten, dass du von der Arbeit kommst, um dir das Essen auf den Tisch zu stellen". Über diese Tatsache schmunzelte sie noch weiter, sie konnte ja gar nicht kochen. "Ich werde irgendwann tot in einer Gosse aufgefunden werden.. Oder in einem Gefängnis versauern.. Ich kann so etwas einem Kind nicht zumuten.. Es braucht Eltern mit Bildung.. Eltern, die etwas bieten können.. Die dem Kind etwas beibringen können.. Keine verkorkste Mutter, welche nicht einmal davor zurück schreckt ihren Ex mit eigenen Händen so lange zu foltern, bis er danach fleht, endlich umgebracht zu werden". Da war sie wieder zurück.. Die Kamila, welche für alles bereit war, welche keine Schwächen hatte.. Die Kamila, die alles in sich hinein fraß. Sie hatte sich wieder zusammengerissen und die Tränen zurück gehalten, deshalb sah sie auch zurück nach oben zu dem Blonden.
      "Ich würde keine gute Mutter sein.. Wenn ich schon deine gute Freundin bin, wie soll ich eine gute Mutter sein?". Es war ein wenig Selbsthass darin zu hören, wenn man richtig aufmerksam war, aber nichts neues, so etwas gab es immer wieder. Einige würden es Selbsthass bezeichnen, andere als eine gute Reflexion, es war alles eine Frage der Einstellung.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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      Es war nicht das selbe, es war keine Option gewesen, denn damit wäre es nicht das eigene. Kamila hatte nur gestrebt, ihre eigenen Genen weiterzugeben und nur diese beim Heranwachsen zu sehen, da atmete er nur schwer aus und sah kurz an ihr am Fenster vorbei, ehe er den Kopf wieder auf die Straße richtete. Andere Möglichkeiten sah er nicht darin, wie man ihr denn nicht doch den Traum erfüllen konnte, dieser Mann hatte ihr diesen schon längst genommen und es war nicht mehr zurückzukehren, weswegen die Schande von Mann noch büßen darf, denn auch er würde sich nicht auf eine Ewigkeit vor ihnen verstecken können, sie hatten beide ihre Rechnungen offen, mit der Zeit würde es zu einem Treff kommen, auch wenn bis dahin Geduld zu wahren war, denn dieser Zeitpunkt war gar nicht vorherzusehen. Frustrierend war es daran zu denken, wie lange sie denn schon nach Rache sucht, denn er war auch bereits eine kleine Weile bei der Suche dabei gewesen und sie ließ sich immer wieder finden, nur der Mann nicht wirklich. Damit hatte sie jedoch einen neuen Weg einschlagen können, vorallem einen Weg, den nur die wenigen wirklich anstreben und doch hatte sie damit so viel Erfolg gehabt. Sie hatte vieles in ihrem Leben erreicht, auch wenn sie damit viele Opfer bringen musste. Deswegen war auch gar nicht zu denken, dass sie sich irgendwie vor ihren ganzen Machenschaften absetzen und irgendwo eine Familie gründen kann, sie hatte sogar ihn dabei mit einbezogen, weswegen er grinsen musste. Aber das würde nicht geschehen nach ihrer Meinung nach, eher würde sie in irgendeiner Gasse oder im Gefängnis sterben, da schüttelte er schon den Kopf, über sowas war nicht zu denken, sowas wollte er auch gar nicht hören, egal wie wahr diese Worte doch irgendwann Mal sein konnten.
      Kamila sprach darüber, dass sie doch keine Mutter sein konnte, wenn sie darauf durstet, dass sie ihren Ex jede Haarwurzel rausreißen kann, ihm tagelang Schmerzen und große Qual bereiten darf, genau das konnte sich der Blonde viel zu gut vorstellen. Er kannte das Gesicht des Mannes nicht und doch war er sich sicher, dass sie auch das nicht mehr erkennbar machen, sollten sie mit ihm fertig sein. Aber ihr Ex konnte mehr oder weniger warten, denn sie war eher damit beschäftigt ihm eine gute Freundin zu sein, da konnte sie nicht noch eine andere Rolle einnehmen, weswegen er lachte. Seine Hand löste er für einen Moment von ihrer Hand, musste einen anderen Gang wählen, bevor auch diese wieder zu ihr fand. " Das die großartige schwarze Witwe Zweifel haben kann, wusste ich ja gar nicht.. ", kommentierte er ihre Aussage mit dem breiten Grinsen, blickte für den Moment zu ihr, um sie nur wieder aufzumuntern. Sie war wirklich launisch und doch kam immer wieder etwas neues heraus, denn er hatte sie bereits in so vielen Situationen gesehen, während er sich eher immer ausgeglichen verhielt.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Sein Lachen erfüllte für den Moment den Raum des Wagens und gab Kamila damit ein deutlich angenehmeres Gefühl, als es die Themen vorhin taten. Sie sprach nicht gerne darüber, dass sie beinahe Mutter geworden wäre, dass sie durch die Hände eines Metzgers beinahe gestorben wäre.. Oder, dass es sie alles einfach nur überforderte, es waren einfach keine Themen, über welche man nebenbei sprach und doch hatte die Frau etwas darüber verraten. Es war ihr Zeichen, dass sie es wollte, dass sie es versuchte sich zu öffnen und das Anthony vor allem nicht aufgeben sollte, ein kleiner Ansporn für ihn. Denn auch wenn diese Worte, dass er ihr einfach nur die Zeit geben sollte, für einige ganz einfach waren, waren sie es für Kamila ganz und gar nicht. Sie konnte sich nicht eine Schwäche eingestehen, nicht einfach so vor anderen und schon gar nicht sich selbst, es war ziemlich kompliziert, was mit ihr los war und so recht überblickte sie es selber auch nicht.
      Mit dem Lachen des Mannes blickte sie auch wieder zu ihm und lehnte die Seite ihres Kopfes an den Sitz. Die Brünette beobachtete ihn einfach nur und prägte sich die Gesichtszüge ein, während er lachte. Es brachte sogar sie dazu ein wenig zu lächeln, aber nur bis er wieder sprach. Das Grinsen sah sie schon so häufig auf seinen Lippen, dass es eigentlich zur Normalität werden sollte, aber dennoch hinterließ es auch dieses Mal ein wohliges Gefühl in der Brust. Es war schön warm, es zog ein wenig und es ließ eine kleine Aufregung in ihr steigen. "So großartig bin ich gar nicht", kommentierte Kamila die Aussage und blickte wieder auf die Straße nach vorne. Sie war sehr selbstkritisch und dennoch häufig sehr selbstverliebt, zwei Gegensätze, welche doch in ein und der selben Person vorliegen konnten. Sie seufzte.
      "Wenn du in meinen Kopf gucken könntest.. Warst du überrascht, wie oft ich über so etwas, wie Zweifel nachdenke.. Auch, wenn viele meiner Aktionen sehr unüberlegt wirken, bin ich stets drei Schritte weiter und habe schon darüber gedacht, was wäre wenn.. Wenn ich keine Zweifel hätte, würde ich nicht immer einen Plan B.. Oder Plan C haben". Jetzt war sie diejenige, die breit grinste, während ihre Finger sanft mit der Hand spielten, die ihre fest hielt. Zweifel gehörten zu ihrem Job dazu, mehr oder weniger.. Jedenfalls dachte die Frau, dass es so war. Wer hatte keine Zweifel in seinem Leben? "Ich weiß aber.. Was wir nachher machen, wenn wir in der Stadt sind", da war wieder dieses berühmte Themawechseln. Sie schoss einfach nur einen Satz aus dem Nichts heraus,blickte aber grinsend zu Anthony. "Wenn wir schon da sind.. Können wir beide ein leckeres Mittagessen haben.. Ein schönes Stück Fleisch wäre gut.. Mhmm... Was hältst du davon?". Da war sie auch wieder ganz die alte, ohne irgendwelche äußerlichen Zweifel oder Geschichten darüber, was ihr in der Vergangenheit passiert war. Verdrängung.. Eines der Sachen, welche Kamila inzwischen perfekt beherrschte.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Seine Bemerkung fand doch mehr Aufmerksamkeit, als er zuvor noch dachte, denn die wollte er damit überhaupt gar nicht erst bekommen. Es sollte nur zur Versicherung dienen, dass er genau andersrum dachte wie sie es tat, die Frau schafft schließlich fast alles, wenn sie nur wollte. Da war es doch auch kein Problem, dass sie jemals eine gute Mutter sein wird, wenn sie ihre Rolle als Freundin schon so gut machte. Denn das war doch damals auch gar nicht zu denken, dass sie jemals für jemanden diese Rolle noch einmal spielen wollte, nachdem sie aus den Fingern des Mannes von damals kam. Sie sprach mit ihm, die schwarze Witwe würde ihr Bett nicht für eine Nacht teilen, doch trotzdem geschah das Unerwartete, warum denn auch nicht in diesem Fall? Vielleicht war er gerade auch zu posivitv, wenn er sich auch eher als Realist hält. Mit ihrer Aussage kamen jedoch immer wieder neue Zweifel, denn die waren wohl unter Umständen ganz normal, auch wenn diese seiner Meinung nach überhaupt nichts im Job zu suchen haben, wenn denn doch sonst alles so gut lief. Das konnte er aber nur schwer bewerten, er war immer selbstsicher in seinem Beruf und ließ sich nicht wirklich ablenken, wenn man da denn nicht über die letzte Zeit sprach, in der die Brünette ihn so auf Trapp hielt. Es war die Zeit vor etwas Schönem, wenn nicht sogar noch schönerem, denn sie hatte ihm die letzten Tage verschönert, bevor sie ihn noch mitnahm, ihn zum Seitenwechsel brachte. Die Zeit sollte sich jedoch auch für sie ändern, auch wenn sie wohl schon dank ihm glücklicher war, sie sollte sich von ihren Zweifeln und Sorgen lösen, denn die nahm der Blonde lieber an sich, sie sollte sich um sich kümmern können.
      Ohne, dass er irgendwie sie noch von ihren Gedanken ablenken sollte, versuchte sie es auch schon bei Anthony. Das Thema war für sie beendet, so hoffte sie doch auch, dass es für ihn ebenso war. Dies war es nun nicht, denn dafür war er zu sehr auf dieses Thema fokussiert, aber was sollte er denn schon tun. Sie hatten abends ihre Stunden gehabt, wobei.. Anthony seufzte hörbar, das Thema ließ er für die nächste Zeit stehen, daran konnten sie auch noch arbeiten. Sie hatte so schon so viel über sich erzählt, da konnte sie sich auch wieder eine Pause davon nehmen, sich da irgendwie heraus reißen, wenn es ihr zu viel wurde. Deswegen ging er auf ihren Vorschlag ein, denn gegen ein schönes Mittagessen hatte er nun wirklich nichts. " Das machen wir.. ", antwortete er grinsend auf ihre Frage, der Tag könnte in der Stadt wohl je nach der Stimmung von Kamila eine Weile dauern, sie würde sich wohl nicht bei ihrem Gesuche hetzen lassen und auch dieses Gefühl wollte er ihr gar nicht geben, sie hatten nun ihre Zeit gemeinsam, der wohl oder übel die nächsten Abende ersetzen musste.

      Das Auto hielt in einem Parkhaus an, nachdem der Blonde nach einem unbewachten Platz Ausschau hielt, den er nach ein paar Minuten auch fand. Er kontrollierte noch, ob die Waffe denn noch sitzte, ehe er sich aus dem Auto bewegte und die Tür hinter sich schloss. Seine Augen wanderten zu seinem Gegenüberen, ob diese dann auch bereit war, darauf musste er jedoch nicht lange warten. Also schloss er den Wagen ab, blieb kurz an seiner Stelle stehen, um gleich beim Gehen mit ihr im Tempo zu sein. " Wir können auch gleich mir was holen, wenn du nicht alle meine Sachen leiden kannst.. ", sagte er mit einem Grinsen, theoretisch hatte er wohl immer Kleidung für zwei zu kaufen. Er ließ sich aber lieber erst zu ihren Kleidungsläden führen, da hat er ja vielleicht auch noch was zu gucken, kann sie falls nötig sogar beraten, wenn er nicht selbst was für sie findet.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Ein Besuch in der Stadt war etwas riskantes, es war gefährlich nicht doch entdeckt und gemeldet zu werden, denn die Polizei wäre damit sehr schnell da, um die Gesuchten gleich einzufangen und dem Richter vorzustellen, dennoch tat es Kamila ab und zu, denn sie hatte eine gewisse Macht, die es ihr erlaubte unsichtbar zu werden: Ihre Kreditkarte. Meistens war sie in Zeiten unterwegs, in denen weniger Leute in der Stadt zu finden waren, damit war die Gefahr geringer erkannt zu werden und die Verkäufer waren auf den Gewinn aus, denen war es in der Regel egal, wer da vor ihnen stand.. Und wenn es das nicht war, dann griff gerne die Brünette ein wenig tiefer in die Tasche und legte ein paar grüne Scheine auf den Tisch, einfach nur, um die Ruhe zu haben.
      Anthony parkte den Wagen ein wenig abgelegen, bevor sich Kamila ein wenig aus den Wagen heraus umsah, um sich zu vergewissern, dass alles sauber war, dann stieg sie auch aus. Sie richtete ihren Mantel und nahm ihre Handtasche noch mit, bevor sie die Tür zu schlug und in die Richtung des Hinterausgangs ging. Dort war weniger los und die Kameras waren in der Regel nicht wirklich in Betrieb genommen, dort versteckten sich auch viele Obdachlose oder Junkies, wenn es spät wurde. Der Blonde schritt neben ihr, da war es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Frau bei ihm einhackte und ihn zu dem Außenausgang führte. Er sprach davon, dass sie vielleicht was für ihn finden konnten, da war das Lächeln breit auf den Lippen der Brünetten. "Ich hätte nichts dagegen, auch für etwas für dich zu gucken". Sie wollte ja vor allem nichts bestimmtes haben, sondern mal sehen, was es so gab.

      Der erste Laden war draußen schnell gefunden und um diese Zeit noch ziemlich leer, die meisten arbeiteten noch, hatten nicht die Zeit Geld auszugeben. Die Tür fiel hinter den Beiden zu und eine Klingel ertönte, um der Verkäuferin Bescheid zu geben, dass Kundschaft im Laden war. Noch bevor diese auftauchte löste sich Kamila von ihrem Begleiter und widmete sich der Kleidung der Boutique, welche sorgfältig auf den großen Stangen hing.
      "Miss Redstone", die zarte Stimme gehörte einer Blondine, in einem netten Chanel-Kostüm. Sie sah nicht begeistert über den Besuch aus, gab aber auch nicht das Gefühl ab, als wäre man nicht willkommen. "Ich habe vor Geld auszugeben", gab die Erwähnte recht schnell zu, bevor sie der Verkäuferin ein Lächeln schenkte. Sie wollte damit deutlich machen, dass sie keine bösen Absichten hatte und auch wenn ihre Jungs ihr mit Sicherheit all das hier in einer Nacht besorgen könnten, sie mochte es ihr Geld auszugeben und der Verkäuferin war es egal, woher es kam.
      "Etwas bestimmtes?", fragte sie und schenkte den Beiden ein Lächeln. Kamila schüttelte jedoch leicht den Kopf. "Zeig uns was schönes..". Damit nickte die Blondine auch schon und war dabei an die Stangen zu treten, um einiges raus zu suchen, was möglicherweise passen könnte. Dabei war es einiges.. Denn Kamilas Größe war genau richtig für solche kleinen Boutiquen, aber genau diese mochte sie gerne.. Mit ein wenig Privatsphäre hinten, einer kleinen gemütlichen Lounge vor der Umkleide und einer Menge teurer Klamotten.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Das Parkhaus hat sofort seinen üblichen Geruch von Abgasen an die Nase des Blonden weitergegeben, wovor man doch immer so warnte, nicht zu viel von zu atmen. Das hätte wohl jedoch gut seine Zeit gebraucht, bis der Blonde wieder aus diesem Gebäude heraus finden würde, doch die Brünette hatte ihm schon den Weg gezeigt, sie sind hinten raus gegangen. Sie mussten alles mit Vorsicht genießen, immer wieder die Zweisamkeit mit dem Blick um sich stören, denn jegliche Kamera konnte ihren Aufenthalt aufzeichnen und jeder Zivilist konnte sie an die Bullen verpetzen, doch dafür fehlte ihnen am frühen Morgen die Zeit. Sie zeigten sich friedlich, womöglich fielen sie damit nicht auf, die Leute um sie herum hatten jedoch auch eher den Blick starr auf die Straße, weil auch die letzten nun langsam zur Arbeit mussten. Den Tag nahmen die beiden sich aber zum Glück frei, es war deutlich entspannender als der gestrige Tag gewesen, das mussten sie sich nicht regelmäßig antun. Die Wahl dazu hatten sie nun nicht, doch dafür war jede ruhiger Momemt immer mehr zu genießen, solange ihr Handy nicht wieder beginnt zu klingeln. Das nervtötende Klingeln vermisste er nun wirklich nicht, er wollte es gar nicht erst wieder hören, schon gar nicht mit der eingehakten Kamila an sich. Mit einem Schmunzeln hatte er zu ihr gesehen und seinen Blick auch länger auf ihr halten können, denn sie konnte ihn auch durch die Straßen führen, schließlich hatte sie scheinbar bereits einen Laden, eine Botique, vor Augen gehabt und ist zielstrebig zu dieser gelaufen. Wie konnte sie sich denn nur wieder so üblich verhalten, wenn sie sich nicht gerade so einiges vom Herzen redete? Er hatte nichts gegen, denn so konnte er nur wieder schnell ihre erhobenen Mundwinkel ansehen, sie sollte trotzdem sich mal traurig geben, egal wie stark sie doch war, denn das wusste jeder, sie hatte niemandem etwas vorzumachen.

      In der Botique wurden sie bereits herzlich aufgenommen, schließlich waren sie hier da um Geld auszgeben und nachdem er erfuhr, dass die beiden sich mehr oder weniger vom Sehen her kannten, brauchte er sich auch nicht um einen möglichen Verrat sorgen. Bereits mit dem Auftreten der blonden Dame war klar, in welcher Preisspanne sie sich hier hielten, es war aber keinesfalls ein Problem für sie gewesen, mittlerweile auch nicht mehr für den Blonden selbst. Deswegen ließ sich Kamila auch nicht davon abhalten, sich jedes einzelne empfohlene Kleidungsstück anzusehen, Anthony begleitete sie mit seiner frei zur Verfügung stehenden Zeit und gab selbst seine Meinung ab, sollte nach dieser gefragt sein. Dabei musste man auch gar nicht fragen, denn sein Grinsen erzählte bereits mehr als tausend Worte. Auch in den nächsten Läden zeigten sich beide geduldig und hatten sich hier und da was besorgt, auch wenn wohl nach einer gewissen Zeit einfach nicht mehr das größte Interesse da war, zumindest der Blonde konnte sich nicht mehr wirklich darauf fokussieren. Da war er zum Schluss doch ganz zufrieden damit, was sie bisher hatten und hatte auch gar nicht mehr das Verlangen nach noch mehr zu suchen. Mit dem Rausgehen aus der letzten Botique hatte er laut ausgeatmet, nahm die Tüten wieder an sich, nur um ihr zu ihrem Nagelstudio zu folgen. Seine Gedanken waren bereits am Abend gewesen, schließlich hatte er schon lange vor, sich für diese Abende etwas vorzubereiten, dabei dachte er jedoch nicht an sich. Eher machte er sich darüber Gedanken, wie er ihr wohl doch noch einen guten Schlaf zaubern könnte. Er hatte bereits die letzten Male Ideen gehabt, bisher jedoch nicht wirklich sofort die Zeit gefunden sich in die nächste Stadt zu machen, doch die Möglichkeit sollte er sich diesmal nicht entgehen lassen. Deswegen machte er vor dem Nagelstudio einen Halt, hielt auch sie davon auf weiterzugehen, denn er wollte sich für einen Moment von ihrer verabschieden. " Ich bring lieber die ganzen Sachen weg.. " Mit den ganzen Tüten hatten sie nun wirklich dort zu sitzen, bevor sie damit alles überfüllten. Viel zu tun hatte er dort nun auch nicht gehabt, sie war vermutlich in guten Händen und er konnte kurz seine Aufgabe erledigen. " Ruf mich an, wenn du fertig bist.. oder irgendwas passiert ist. Ich komm sofort und hau den allen aufs Maul.. ", erzählte er mit einem breiten Lächeln, ehe er die Hände frei machte, um seine Hände an ihre Wange zu platzieren. Er gab ihr einen voreiligen Abschiedskuss, auch wenn es doch nur eine halbe Stunde sein sollte.

    • Kamila Kayla Redstone
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      Sie sahen aus, wie ein ganz normales Pärchen, welches sich die Zeit dazu nahm, mal ein wenig durch die Stadt zu gehen und Zeit miteinander zu verbringen, jedenfalls auf den ersten Blick.. Denn auf den zweiten Blick passten einige Sachen nicht ins Bild, wie das viele Geld, welches einfach so floss, oder die Tatsache, dass die beiden weit weit von der Normalität entfernt waren. Man erkannte sie nicht, vielleicht auch, weil die Smartphones und der Stress der Menschen viel wichtiger war, als auf ihre Umgebung acht zu geben und nur durch diese Fehler der Menschheit war es für das Liebespaar möglich, sich draußen sehen zu lassen. Sie nutzten die Fehler anderer aus, aber es war ja nicht verboten. Es war ein ganz normaler Tag, es war nichts besonderes, warum sollten die Menschen ausgerechnet dann von ihrem Handy sehen, nur um auf die Frau zu treffen, welche mit den großen Jungs aufmischt? Die Blicke wären dennoch groß, wenn die Menschen ein Mal vom Handy auf sehen und die schwarze Wittwe lachend mit einem Mann an ihrer Seite erblicken würden. Auch sie verzichtete heute auf das Handy, es war ihr gar nicht wichtig, solange es nicht klingelte und damit Probleme bei der Arbeit ankündigte. Es sollten sich lieber keine bilden, denn sonst würde die Laune deutlich stärker sinken, als es sonst der Fall war. Aber ihre Jungs wussten schon, dass man sie nicht störte, während sie unterwegs war..

      Es war ein herrlicher Spaß, wie Kamila es fand, aber auch sie hatte langsam genug. In einigen Sinnen war sie eine typische Frau, sie zog sich gerne hübsch an und ließ sich die Nägel machen, aber bei der vierten Boutique war es auch ihr zu viel gewesen und die beiden wollten den nächsten Punkt auf der Liste abhaken, jedenfalls wollte sie es, denn Anthony hatte ganz andere Pläne. Er wollte sie im Studio alleine lassen, was an sich in Ordnung war, er musste da jetzt nicht mit ihr hocken, er machte seine Freundin nur ein klein wenig..neugierig. Natürlich durfte auch er seine Geheimnisse haben und auch ein eigenes Leben neben der Arbeit, aber sie war doch ein wenig neugierig darüber, was er denn jetzt machen wollte. Dennoch, sie fragte nicht, würde es nachher vielleicht eher ansprechen, ließ sich viel lieber einen Kuss in der Öffentlichkeit zum kurzen Abschied geben. "Ich schreibe dir", bestätigte Kamila, nachdem sie dazu aufgefordert wurde sich zu melden. "Oder rufe dich an", verbesserte sie sich noch und zwinkerte dem Mann zu, bevor sie noch ein Mal zu ihm sah und in das Nagelstudio rein ging. Es war nichts besonderes.. Ein paar Asiatinnen warteten in ihrer Ecke und quatschten, sie hatten um diese Zeit keine Kundschaft und das war genau das Richtige für Kamila. Nachdem sie also auch deutlich machte, was sie haben wollte gab es das Komplettpaket.. Handmassage, alte Nägel kamen ab, neue wurden geformt und währenddessen konnte sie zuhören, wie sich die Damen darüber unterhielten, wie schrecklich eine der Kolleginnen von ihrem Mann behandelt wurde. Mit einem Schmunzeln hielt sie sich da raus, es war nicht ihre Sache, aber sie fand es amüsant und hörte gerne hin, während ihre Nagel gepflegt wurden.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Der Blonde musste sich gar nicht erst mit einer weiteren Ausrede plagen, wo er denn nun hin wollte und was denn jetzt seine Pläne waren, denn die Dame hatte ihn einfach das machen lassen, was er tun wollte. Schließlich war sie nun auch selbst beschäftigt und da wusste er nun wirklich nicht, was er da zu beobachten hatte, schließlich sagte man doch immer, dass da einer der meisten Frauentratschereine ntsteht, da hatte der Mann wohl eher wenig zu tun, wenn er sich denn nicht anhören wollte, was für schlimme Dinge denn die Katze der Inhaberin machte. Da begab er sich wirklich lieber selbst auf den Weg zu seinem Tun, nachdem er ihr noch dabei zusah wie sie hinein gehen, nur um sicher zu gehen. Er hatte Vertrauen in ihr, es war auch gar keine Situation in der es irgendeinen Vertrauensbruch geben konnte, doch er wollte sich selbst nur über ihre Sicherheit hier klar werden. Damit machte er sich jedoch auch schon selbst auf den Weg, ging den Weg ein Stück weit wieder zurück, denn das richtige Geschäft hatte er bereits vor die Augen bekommen, nur betreten konnte er es natürlich noch nicht. Ihm war jedoch dank der letzten Abende genau bewusst, was er kaufen möchte, weswegen er sich auch gar nicht weiter zu irgendwas hinleiten wollte, auch wenn ihm doch gerade doch noch etwas vors innere Auge fiel.
      Mit dem ersten Fuß im Geschäft war ihm eigentlich bereits klar, nach was er hier suchte, weswegen er sich überhaupt erst nach der richtigen Abteilung umsah. Während er lief sah er auch gleich auch schon aufs Handy, machte klar, dass sich jegliche Anzeichen von Kamila auch wirklich erkennbar für ihn geben, damit er möglichst sofort auf diese reagieren kann. Die Zeit dazu ist aber noch gar nicht gekommen, weswegen er sich die Zeit mehr oder weniger für sich nun nahm, um das passende zu finden. Anthony war mit dem ersten Einkauf jedoch gar nicht fertig gewesen, betrat noch ein weiteres Geschäft und hatte sich da auf die Suche gemacht, denn er hielt sich nicht davon auf, mehrere Dinge für die Brünette zu holen, nur um sie nicht vielleicht vor Glück in den Schlaf wiegen zu können, sollte das denn überhaupt irgendwie klappen, so von sich selbst überzeugt war er nun auch wieder nicht gewesen. Erst nach dem dritten Laden hatte er für sich einen Halt gemacht, denn es schien so, als hätte er alles bekommen was er wollte. Erneut atmete er tief durch und machte sich während er sich zum Auto machte lieber darüber Gedanken, was er ihr denn nun sagen sollte, was er die Zeit lang machte. Lügen konnte nunmal verdammt gefährlich werden, sollte sie denn immer weiter nachfragen oder für etwas Beweise haben wollen, wie beispielsweise was er sich denn nun gekauft hatte. Das konnte er jedoch geschickt umgehen, sie womöglich auch einfach ein wenig zappeln lassen, schließlich musste sie keine Ewigkeit auf die Lösung warten. Am Auto angekommen hatte er damit begonnen alles zu verstauen, hatte natürlich die eigenen Sachen so gut wie möglich versteckt sollte sie sich selbst darum kümmern wollen, die Tragetaschen ins Haus zu befördern. Er war fertig gewesen, doch mit einem Blick aufs Handy schien es so, als wäre sie es noch nicht, weswegen er sich einfach schon auf den Weg dahin machte, es konnte doch nicht allzu lange brauchen, die Nägel fertig zu kriegen.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Es war eine normale Behandlung, wie sie es auch sonst immer von den anderen Nagelstudios her kannte, nichts besonderes, was man irgendwie großartig erwähnen müsste, aber dagegen waren die Gespräche der Mitarbeiterinnen deutlich interessanter, als die in den anderen Läden. Sie unterhielten sich auf englisch, vermutlich da zwei der Mädels zwar eine asiatische Herkunft hatten, aber nicht ihre Muttersprache beherrschten, und genau deshalb war es für Kamila so interessant, weil sie zuhören konnte. Sie sprach nicht, lediglich nur dann, wenn es darum ging, welche Farbe ihre Nägel denn haben sollten, aber dieses Mal entschied sie sich für etwas dezentes. Die Länge blieb gleich, sie waren damit nicht zu lang, um die alltäglichen Dinge zu erledigen, aber lang genug, um damit nicht nur auf Anthonys Haus Spuren zu hinterlassen. Bei genau diesem Gedanken schmunzelte die Frau kurz, ihr nächtlicher Spaß sah gar nicht mal so schlecht aus, darüber konnte sie sich nicht beklagen und sie war froh drüber. Bisher waren Bettgeschichten eine einmalige Sache, nichts wildes und nichts großes, aber mit Anthony war es ganz anders.. Mit ihm hatte sie selbst nach der hundertsten Nacht noch immer keine Langeweile und am liebsten würde sie ihm die Klamotten ausziehen, wenn er nur neben ihr stand. Es war zum verrückt werden, aber letztendlich gab es gar nichts schlimmes daran, es war doch schön, dass sie sich so gut verstanden und das gab der Beziehung einen besonderen Kick.
      Eine halbe Stunde später stand die Frau zufrieden vor dem Laden und blickte sich ihre Nägel in dem Tageslicht an. Sie lächelte, bevor ihre Hände nach dem Handy in der Jackentasche griffen, in Anthony zu kontaktieren. >>Bin fertig.. Ich komme zum Auto<<. Es war kurz und knapp, es brauchte auch keine größeren Informationen, ehe sie ihr Handy auch wieder weg steckte, um den Weg langsam zurück zum Parkhaus nahm. Es war nicht weit und so etwas würde sie auch mit Sicherheit alleine hin bekommen, aber ihr fiel etwas anderes auf.. In einer Gasse.. In einer Nebengasse, ganz unbemerkt war ein kleines Lokal, welches in den Mittagsstunden geöffnet hatte. Es war unscheinbar, es war nichts besonderes und dennoch war es durch und durch besonders. Regionale Küche, asiatisch.. Klang doch gut, auch Kamila vorhin im Auto erwähnt hatte, dass sie gerne ein Stück Fleisch essen würde. Sie entschied sich dagegen, nachdem sie die beiden schon heruntergekommenen Löwen vor dem Eingang sah, die Farbe prallte ab, aber es hatte seinen eigenen Flair. Ein Grinsen bildete sich auf ihren Lippen und schon nahm sie das Handy aus der Tasche, um mit Anthony ihren Standort zu teilen. >>Hab was nettes gefunden<<, schrieb sie noch zu, ehe sie ein wenig näher an den Eingang trat, um sich die Löwen anzusehen. Ein Blick nach drinnen verriet ihr schnell, dass es drinnen sehr traditionell aussah, ja, so etwas mochte sie gerne. >>Magst du Asiatisch? <<, sie wollte sich lieber vergewissern, bevor es vielleicht doch nicht das Richtige war. Anthony sollte auch satt werden, auch wenn Kamila wenigstens gerne rein gehen würde, um es sich von innen anzusehen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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