[2er RPG] No Good For You

    • Kamila Kayla Redstone
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      Ja, sie war durch und durch ein Biest in dem, was sie da tat, aber darin bestand doch der Spaß, oder nicht? Es sollte nicht einfach sein, aber es sollte vor allem lustig sein und das war es für das kleine Biest, welches es wahrlich genoss auf dem Rücken des Blonden alles erdenkliche zu tun, um ihn rauszubringen, oder ihm die Arbeit zu erschweren, die er da gerade tat. Es war fies, es war unfair, aber genau darum ging es hier und deshalb lachte auch Kamila darüber, dass sich der Mann ärgerte. Es war die Rache für das Kitzeln vorher, welches sie so sehr aus der Fassung gebracht hatte, wie das hier, was sie gerade tat. Aber sie erreichte auch noch mehr, als nur das, denn mit einem Lachen verkündete der Mann, dass er sich verzählt hatte und damit war er auch schon komplett raus. Natürlich hatte die Brünette nicht mitgezählt, sie war viel mehr mit anderen Dingen beschäftigt, als mit dem Zählen, wie oft Anthony wieder hoch gekommen ist, sie musste ihre Rachepläne schmieden, die sie erfolgreich durchgezogen hatte!
      Da sich der Mann verzählt hatte stieg Kamila elegant wieder von ihm runter, um mit einem siegesreichen Schmunzeln auf den Lippen sich vor seinen Kopf zu setzen, wieder im Schneidersitz natürlich, wie sie es auch schon auf dem Rücken getan hatte. "Du bist schwach", sprach sie und zuckte mit den Schultern. "Und erbärmlich.. Aber es ist okay, Anthony...Es liegt nur in deiner männlichen Natur.. ". Ihre Stimme hatte eine gewisse Ernsthaftigkeit, während das Schmunzeln auf ihren Lippen von dem Gegenteil zeugte. Mit einer ihrer Hände strich sie über seine Wange, um den Kopf ein wenig zu ihr anzuheben, in ihrem Blick war ein wenig Mitleid zu sehen, gespielt natürlich. "Gib einfach nur zu, dass ich gewonnen habe.. Und die Sache ist vorbei.. Es ist ja nicht schwer.. Du musst nur die Wahrheit aussprechen". Mit jedem der Worte wurde das Grinsen, zu welchem sich ihr Schmunzeln verwandelt hatte, immer größer und größer. Mehrmals nickte Kamila mit dem Kopf, um ihre Worte zu stärken und so dem Mann das Gefühl zu geben, dass sie recht hatte. Wie gern sie ihn doch neckte, das bereitete ihr tatsächlich mehr Spaß, als das Quälen ihrer Opfer. Interessant, wie schnell sich so etwas ändern konnte,aber sie sah gespannt mit ihren blauen Augen zu dem Mann und wartete darauf, ob er sich ihr ergeben würde, oder noch eine andere Idee hatte, sie zu ärgern. Er war jetzt dran, er war an der Reihe, aber ganz gleich wie das Spiel enden wird, so etwas will sie gerne öfter haben, mit Anthony zusammen. Einfach nur ein lockeres Tun, ohne sich darüber Gedanken zu machen, was die möglichen Konsequenzen daraus sein könnten.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Mit dem Verzählen hatte er nicht mehr die Chance bekommen, nicht einfach mit der zuletzt gemerkten Zahl weiterzumachen, denn die Brünette hatte sich eher was neues überlegt, was dem Blonden wohl überhaupt nicht gefallen wird. Sie stieg von ihm ab, während Anthony verwirrt die Brauen zusammzog, nur sie dann wieder vor den Augen zu erblicken. Sie hatte das übliche Schmunzeln auf ihren Lippen, während sie sich wieder im Schneidersitz vor ihn setzte, nur um ihm direkt ins Gesicht sagen können, dass er schwach sei. Er hatte sie vor sich gemustert, seine Mine verzog sich nur weiter in die Skepsis, die er mit ihren weiteren Worten erlangte. Sie hatte ihn als erbärmlich abgestempelt, es läge aber einfach in seiner Männlichkeit, die diese Art von Anfang an aus der Natur hatte. Sie machte aus dem Ganzen einen richtigen Wettbewerb, aus welchem sie sich als letzendliche Gewinnerin darstellte, aber das ließ sich der Blonde nicht ganz gefallen, schon gar nicht mit den vorherigen Antworten. Sie wollte von ihm die Wahrheit hören, dass sie recht hatte mit ihrer Aussage, aber stattdessen setzte er sich gegenüber ihr ebenfalls in den Schneidersitz. Für eine Weile hatte er sie einfach angesehen, vor sich hin gegrinst, weil er ihr defintiv diesen Gefallen nicht tun wird. Er hatte noch einige Möglichkeiten gehabt, sie zu ärgern und aus der Fassung zu bringen. Dabei reichte es schon in manchen Momenten aus, dass er einfach seinen Charme für sich sprechen ließ und mit ihr flirtete, wenn er ihr nicht wieder das nächste Liebesgeständnis machen wollte. Das würde er wohl auch noch nebensächlich machen, denn sie war gar nicht so fest was ihre Gefühle für ihn anging, war damit in diesem Thema für ihn deutlich angreifbarer als er es selbst war. Sie hatte mit ihren Worten sein Ego angekratzt, wobei sie es doch die letzten Male so oft gestreichelt hatte, aber das würde auch nicht für ewig anhalten. Deswegen blieb er dem Ärger standhaft, lehnte sich wieder weiter zu ihr. Vor ihren Lippen machte er einen Halt, diese Situation hatten sie schonmal gehabt, aber er wollte es dieses Mal nicht wirklich auskosten, er wollte es lediglich ausnutzen.
      Er blieb wieder für eine Weile so sitzen, aber dann hatte er sie auch schon an der Taille gepackt und sie aus ihrem Schneidersitz gezogen, nur um sie auf seinen Schoß zu ziehen, nachdem er selbst seine Beine aus der Stellung löste. Sein Daumen und sein Zeigefinger hielten ihr Kinn fest, zogen dieses näher an seine Lippen, er ließ sie aber nicht berühren. Sie sollte bloß sein Atem spüren können, solange er doch versuchte ernst zu bleiben. " Mit meiner Liebe für dich, könnte ich dich doch niemals belügen..", hauchte er ihr auch schon verführerisch an die Lippen, hatte seine Hände zu ihren Wangen wandern lassen und seine Augen geschlossen, nur um zu einem Kuss anzusetzen. Der kam aber auch gar nicht erst, denn er öffnete wenige Sekunden später die Augen und entzog sich auch schon von der Brünetten. " Wir machen Klimmzüge. " Da war sein eigenes breites Grinsen auch schon wieder, so stolz wie schon lange nicht mehr, weswegen er auch schon zu den Geräten lief, um sich an die nächstliegende Wand zu lehnen. Mit "wir" war defintiv Kamila gemeint, denn wenn er schon so gut bei Liegestützen zu ärgern war, konnte es nur ein Spaß werden, hatte sie nur ihre Arme, um weiterhin an der Übung zu bleiben. Er würde sie wieder kitzeln, wenn er sie nicht sogar einfach aus seinem Nutzen betatschen wird. Anthony würde sie pieksen und Verwirrung stiften, indem er sie für einen Moment anhebt. Bei der Vorstellung konnte er doch nur triumphieren zu ihr sehen, aber er änderte es in überraschende Gesichtszüge. " Oder kriegst du dich mit dem zärtlichen Körper nicht selbst hoch? Mich würde es nicht wundern, schließlich gehörst du ja zum schwächeren Geschlecht.. " Jetzt war er nur noch am provozieren, denn er brauchte den Moment der Genugtuung, um ihre Worte zu verarbeiten. Dabei wusste er, wie diesen Vorurteil auf den Geist geht und so sollte sie doch auch hoffentlich wissen, dass es nicht seine eigene Meinung war.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Sie war darauf gespannt, was Anthony sich auf die Schnelle überlegen würde, aber er setzte sich zunächst ihr gegenüber und betrachtete sie einfach, wodurch Kamila die Möglichkeit bekam auch noch einmal einen Blick auf seine nackte Haut zu werfen. Tatsächlich erwartete sie fast schon, dass er ihr nicht die Stirn bieten wird, aber er tat es zunächst, indem er sich zu ihr vorlehnte und vermutlich darauf hoffte, sie würde einknicken, um seine Lippen zu ihren zu ziehen, aber Kamila blieb standhaft, sie beobachtete und wartete ab, worin sie aber auch wirklich gut war. Durch das lange Meditieren war es kein Problem für sie einfach nur geduldig zu warten, aber sie sehnte sich nach diesen Lippen, nach diesem verschwitzten Körper, um ihn unter sich, oder dieses Mal vielleicht wieder über sich zu spüren. Es knisterte noch immer zwischen ihnen, vor allem nachdem Anthony die zarte Frau ergriff und sich auf seinen Schoß setzte, seine Männlichkeit war für sie durch den dünnen Stoff deutlich zu spüren, auch in dem unerregten Zustand. Sie grinste innerlich, er wollte sie scheinbar auf eine ganz andere Art und Weise ärgern, er wollte sie scheinbar brechen, ihren Willen rauskitzeln, aber sie würde definitiv nicht ohne einen Kampf aufgeben. Zunächst konzentrierte sich Kamila auf die blauen Augen vor sich, während ihr Kinn festgehalten wurde, einen kurzen Blick richtete sie auch auf die roten Lippen, welche nicht weit von ihren entfernt waren, es waren vermutlich nur Millimeter, welche die beiden voneinander trennten. Ein Liebesgeständnis folgte und auch wenn die Brünette bis hier hin nicht daran dachte, dass ihre Herz noch schneller schlagen könnte, als es jetzt schon der Fall war gab dieses doch noch einmal mehr von sich, als bisher. Es war aufregend, die Gefühle in ihrer Brust waren aufregend, es waren so viele unterschiedliche, die bekam Kamila gar nicht richtig zusammen, sie war überfordert damit, bis es einen direkten Cut gab. Anthony entzog sich ihr mit den Worten, sie würden Klimmzüge machen, damit war sie gemeint, dessen war sie sich schon bewusst, aber das Grinsen war dennoch wieder breit auf ihren Lippen zu sehen. Ein bitteres Lachen ertönte für einen Moment, Klimmzüge, kein Problem.. Zum Glück war das Gewicht der Brünetten überschaubar, sie hatte kein Problem mit Klimmzügen, eher mit Liegestützen, aber sie wusste ja auch nicht wirklich, was auf sie wartete. Mit einem breiten Grinsen erhob sich Kamila auf ihre Füße und blickte zu dem Mann.
      "Ich zeige dir, wer dem schwächeren Geschlecht angehört", entgegnete sie und nahm den Blick nicht von ihm runter, während sie auf ihn zulief. Kamila war bereit es ihm zu zeigen, zu zeigen, was sie drauf hatte und dabei ging es nicht einmal um ihr eigenes Ego, hier ging es um viel mehr, vor allem um diese Spannung, die die Luft zwischen den beiden so dünn machte. Mit einem letzten Grinsen auf den Lippen stellte sich die Frau zu der Klimmzugstange und ließ ihren Nacken knacken, indem sie diesen mehrmals dehnte. Sie trocknete ihre Hände an der Hose ab und sprang hoch, um an die Stange dran zu kommen und sich hoch zu ziehen. "Wie viele willst du sehen? Zwanzig? Dreißig? Ich glaube.. Du kannst mich nicht schlimmer aufziehen, als es mein Bruder getan hat". Hartes Training lag hinter ihr, darunter auch Klimmzüge, aber Kamila wusste auch nicht, was sich der Blonde alles ausgedacht hatte.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Kamila ließ sich ohne wenn und aber auf die nächste Herausforderung an, die er sich noch aufschnappen konnte, als er sich an die ganzen Geräte hier im Raum erinnerte. Da konnte er von Glück reden, denn wäre er weiterhin ideenlos geblieben, würde es wohl schlecht um ihn aussehen. Zumindest symbolisch, denn dann müsste er sich dem Sieg der Brünetten unterziehen, was für ihn doch vorallem nach dem angekratzten Ego unerträglich wäre. So war es aber nicht, also hatte er nur zugesehen, wie sie ihn im Auge behielt, bis sie an die Klimmzugstange gelang. Sie strahlte puren Ehrgeiz aus, sie wollte ihm zeigen, wer wohl eher dem schwächeren Geschlecht angehörte. Die Frage ließ sich nicht wirklich beantworten, beide Geschlechter hatten schließlich ihre Stärken und Schwächen, aber die beiden waren so in ihrem Herausforderungskampf vertieft, dass sie einfach alles verallgemeinern mussten, um dem anderen gehörig auf den Zeiger zu gehen. Sie mussten sich genügend provozieren, damit der andere noch richtig anspringt, sonst würde es doch keinen richtigen Spaß machen. Bei ihnen schien aber so einiges im Gegenteil zu liegen. Sie waren beide ziemlich ehrgeizige, machtsuchende Personen, die sich vor keiner Herausforderung scheuten, sollte diese nicht allzu lächerlich sein. " Bin gespannt.. ", kommentierte er ihren Ehrgeiz, ehe sie auch schon fragte, was er denn von ihr gerade verlangte. Sie gab ihm Beispielszahlen, an welchen er sich doch wirklich orientierte, er bliebjedoch trotzdem bei 36 stehen, damit er noch genügend Zeit für seinen Spaß hätte. Vielleicht könnte er sie nicht noch weiter hoch ziehen, als es ihr Halbbruder schon tat, aber er konnte zumindest gut nah dran dazu kommen, er hatte ja schon seine Ideen gehabt.
      Er hatte ihren Sprung gesehen, um sich hochzuziehen, wobei er doch wirklich lächeln musste. Irgendwas war um ihn geschehen, denn es sah doch deutlich süß aus, als hätte er weiterhin die ernste Mimik aufbehalten können. Anthony riss dann aber auch wieder am Rahmen, räusperte sich dafür sogar für einen Moment. " Mach 36. ", hatte er ihr auch schon Bescheid gegeben, bevor er die ersten still von der Seite betrachtete und die Arme verschränkte. Der damalige Wächter hatte nur auf den passenden Moment gewartet, in den er sich nach hinten schleichen konnte und wieder ihre empfindlichen Stellen ergriff, um diese zu kitzeln. Er hatte es nicht allzu lange gemacht, wollte ihr noch eine gute Chance geben, bevor der Reflex des Loslassens mit dem Lachen käme. Dabei blieb es aber nicht, denn er hatte noch mehr im petto gehabt. Er hatte sich seine Zeit gelassen, kitzelte immer für wenige Momente, hatte ihr sogar zum Erschrecken einen Klaps auf den Po zu geben, das war wohl aber eher aus seinem Interesse. Ihm kam auch die Idee, eines ihrer Beine unten zu behalten, damit sie noch Kraft dafür aufwenden musste. Dann kam hin und wieder der Piekser von der Seite, blieb dabei immer schön hinter ihrem Rücken, damit sie einfach nichts erahnen kann.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Kamila war vermutlich der Ehrgeiz in Person, sie ließ sich nicht so einfach unterkriegen und war bereit für etwas, hinter dem sie stand, alles zu geben. Ohne dieser Eigenschaft wäre sie vermutlich nicht hier und nicht so weit gekommen, aber für ihre Position brauchte es nicht nur den Ehrgeiz, sie brauchte auch die Verbissenheit einer Schlange, ein eiskaltes Herz und die Mordlust, von der Kamila mehr als nur genug hatte, aber ohne des Ehrgeizes hätte es mit all den anderen Eigenschaften auch nicht geklappt, immerhin durfte sie sich keinen der Misserfolge so ernst nehmen und musste drüber stehen, um mit beiden Beinen in diesem Business fest stehen zu können. Aber aufgrund dessen waren auch sechsunddreißig Klimmzüge auch nicht wirklich ein Problem, die Brünette hatte starke Arme, auch allein aufgrund dessen, was sie auf der Stange konnte. Wer sich an einer Stange hochziehen konnte, um dann das ganze Gewicht dort festzuhalten konnte mit Sicherheit auch sechsunddreißig Klimmzüge machen, ein Klacks! Es wurde jedoch kein Klacks, als Anthony anfing mit falschen Mitteln zu spielen.. Er kitzelte sie und Kamila gab sich die größte Mühe aus der Position ihren Bauch anzuspannen, um nicht womöglich noch runter zu fallen, aber es kitzelte schon sehr viel und Kamila musste einfach lachen. Sie hielt sich standhaft an der Stange und atmete tief durch, als der Blonde wieder von ihr abließ, damit sie ihre Klimmzüge weiter machen konnte. Vierzehn.. Fünfzehn... Sechzehn... er kitzelte sie schon wieder und kaum war sie bei den zwanzig angekommen schon gab es einen Klaps auf den Hintern, bei dem Kamila nicht nur zusammenzuckte, sondern auch entsetzt zu dem Mann blickte. Es ging weiter, aber über die dreißig hinaus kam sie einfach gar nicht, denn die Kraft ließ langsam dann doch nach, während Anthony alles erdenkliche tat, um genau das zu tun. Ein bitteres Lachen ertönte aus der Kehle der Frau, sie würde es ihm heim zahlen, definitiv, aber dafür müsste sie ihn überhaupt sehen, weshalb sie mit ihren Händen über Kreuz die Stange ergriff und sich mit dem Körper zu dem Mann drehte, um ihn anzusehen. "Du blödes Arschloch", beschimpfte sie ihn mit einem breiten Grinsen auf den Lippen, ehe sie mit ihren Beinen um seine Hüfte herum griff, damit sie die Stange loslassen konnte. "Ich war ganz sicher nicht so penetrant, wie du es warst", ihre Hände ließen die Stange los, um sich an dem Mann festzuhalten und ihm auch noch einmal in die Seite zu piecksen. Wie es letztendlich dazu kam, dass ihre Lippen wieder auf seinen lagen konnte Kamila nicht wirklich mehr sagen, aber sie konnte diese Spannung zwischen ihnen beiden auch nicht länger aushalten, es musste etwas dagegen gemacht werden. Sie spürte schon die ganze Zeit dieses verräterische, aber sehr bekannte Zucken und Ziehen in dem Unterleib und ihre Gedanken spielten verrückt, genauso sehr, wie es ihre Gefühle taten, aber so eng an Anthony umschlungen war es noch was ganz anderes, ihre nackte Haut berührte sich und das war vermutlich der Auslöser dessen, dass Kamila ihn leidenschaftlich küsste. Sie wollte diese Spannung endlich entladen, aber genau das machte es fast nur noch schlimmer. "Wollen.. Wir nicht beide.. Einfach aufgeben?", fragte sie zwischen den Küssen fast schon außer Atem.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Anthony hatte während ihrer Klimmzüge mit falschen Mitteln gespielt, vor allem diese schamlos ohne wirklich großartigen Pausen ausgenutzt und die damit versucht an die Grenzen zu setzen, die ihr mit ihren Stärke zur Verfügung stand. Ihm war klar, dass sie doch vorallem mit ihren Erfahrungen an der Stange deutlich besser dran ist, als wenn er es wäre, sollte er sich doch da ran hoch ziehen. Gerne hatte er sich daran erinnert, wie sie ihm doch versuchte zu zeigen, wie er sich richtig an der Stange waagerecht hängelte, ohen dabei zu steif auszusehen. Sie hatte vermutlich ziemlich viel Kraft in ihren Armen, in keinstem Falle würde er jemanden sie unterschätzen, denn da wurde er selbst schnell gegen ein Brett laufen. Die Frau wusste, mit nichts anzugeben, solange es nicht gefragt war. Anders wie die Männer, denn diese würden bloß Klimmzüge anzetteln, um allen zu zeigen, dass sie als einer der Besten ihr Gewicht hochziehen konnten.
      Mit seinen Plänen kam er ans Ziel, auch wenn sie mit seinen Spielchen doch weiter kam, als er erst noch hoffte. Er hatte begonnen zu lachen, als man ihr wiederholt ein Arsch nannte, doch das war nun wirklich in seinem Verständnis. Anthony wollte sie nur noch mehr ärgern, als sie ihm nicht mehr die Möglichkeit gab nochmal von vorn anzufangen, damit hatte er auch schon seine Rache vollzogen.
      Die Kraft verließ Kamila wohl, denn nachdem sie ihre Arme überkreuzte um die Möglichket zu bekommen ihn anzusehen, hatte sie bereits ihre Beine um ihn gelegt, sodass sie schon bald von ihrer Herausforderung abtreten konnte. Er hatte ihr den Gewinn nicht entziehen wollen, nur weil er sich ein wenig zu viel Spaß erlaubte, denn den Ernst im Spiel hatte er auch schon wieder verloren, nachdem er für einen Moment wieder Kontrollte über ihn gewann. Der Blonde hielt die Arme offen, um ihr noch Sicherheit zu bieten, sollte sie nicht so recht wissen, wo sie hingreifen sollte. Mit dem kleinen Schritt den er auf sie zu machte, hatte er auch schon ihre Arme um die nackte Haut gespürt, weswegen er nicht lange ohne Grinsen blieb. Mit dem Lösen der Stange hatte sie auch schon begonnen ihrer Aufregung Worte zu schenken, wie regelmäßig er doch sein Ärgern hielt, wie unfair es doch war. Er war schon wieder dabei auszudenken, wie er sich wohl verteidigen konnte, aber er war defintiv im Unrecht gewissen, das wusste er auch selbst. Trotzdem öffnete er die Lippen, nur um etwas dagegen zu sagen, doch die Worte verließen ihn mit dem begonnenen Kuss, der von der Brünetten ausging. Die Spannung zwischen ihnen war wieder deutlich zu spüren, wenn es nicht sogar die Körper der beiden erreichte, vielleicht schon seit Ewigkeiten in diesen war.
      Ihre Lippen wollten sich gar nicht voneinander lösen, waren so in ihrem Element drin, dass selbst die dazugehörigen zum Lippenpaar sich dem nicht entziehen wollten, konnten. Nur die Reaktioon nach Luft zu holen konnte sie noch davon hinaus zerren, ehe sie sich immer wieder in dem Kreislauf befanden, in welchem sie schon gefangen waren. Nur nebenbei konnte er ihren Worten folgen, für die erst nochmal seinen benebelten Kopf einsetzte. Darüber musste er nicht lange denken, denn die beiden waren schon längst bei etwas Neuem angelangt, auf was Anthony niemals verzichten würde, auch wenn sie damit keinen Gewinner küren konnten. " Ja, ja.. Lässt sich.. einrichten. ", hatte er zwischen ihren Lippen heraus gebracht, nur um seine Hände an ihren Po zu legen, solange er die wenigen Schritte nach hinten machte. Er drehte die beiden, hatte sie an die Wand gedrängt, sodass ihr wieder die Armfreiheit übrig blieb. Kurz löste er seine Lippen von dem zarten Paar ihrer, nur um kurz zur Seite zu blicken, ob sich nicht irgendwer in der Nähe hörbar macht. Er war jedoch überzeugt davon, dass sie alle noch schliefen, zumindest mit ihrem Kater nicht in den Keller kommen würden und wenn, würde das den Kick trotzdem nicht lösen. Der Blick hielt nicht lange auf dem Eingang, lieber konzentrierte er sich auf die Brünette, nach der er nur noch mehr begehrte. Seine Augen hatten Lust ausgetrahlt, wobei es um die Brünette nicht anders geschah. Seine Finger strichen über ihre nackte Haut, ergriffen zum Saum und hatten den Stoff von ihrem Körper genommen, nur um mehr ihrer nackten Haut spüren zu können. Er grinste mit dem Blick kurz nach unten schief, hatte sich aber lieber mit ihren grünen Augen beschäftigt. " Du machst mich fertig.. ", hauchte er ihr gegen die Lippen, bevor sich diese wieder vereinten. Wie oft er das wohl schon sagte und dachte, bei den unmöglich zählbaren Dingen die Kamila tat, die bei ihm irgendwas bewegten?

    • Kamila Kayla Redstone
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      Es fühlte sich so gut und vor allem so richtig an, zusammen hier im Keller ihre Lippen zu vereinen und sich diesem Knistern hin zu geben, welches von Anfang an vorhanden war. Es war beeindruckend, dass sie es beide so lange ausgehalten hatten, ohne einander die Klamotten vom Leib zu zerren, aber die Grenze der Geduld war wohl ausgeschöpft und nun musste die Energie entladen werden, die sie beide aufgebaut hatten. Kamila war bereit sich dem Mann hinzugeben, selbst hier weit weg von ihrem eigentlichen Zimmer und damit der Regel, nichts nach außen hin zu tragen, aber sie wollte auch nicht warten, bis sie beide im Zimmer waren, die Gefahr war groß dann womöglich ausgehalten zu werden und hier war doch keiner, hier wagte es auch keiner mit einem Kater runter zu kommen und allein dieser Kick, diese Sorge, jemand könnte sie sehen gab dem Ganzen noch eine viel größere Bedeutung. Anthony gab genauso sehr auf, wie es die Brünette tat, er war viel lieber mit ihr beschäftigt, als mit dem Wettbewerb, was sie genauso fühlte, es war ihr egal, wer diesen gewann, ihr war es viel wichtiger endlich das zu kriegen, wonach sich ihr Körper sehnte.
      Die Wand war kalt, der Beton war kalt, aber auch wenn sich eine Gänsehaut auf Kamilas Körper gebildet hatte hielt es sie nicht davon ab ihre Hände über die warme, noch nicht tätowierte Haut fahren zu lassen. Allein der leidenschaftliche Kuss machte die Kälte wieder gut, die von der Wand aus kam, er war aber auch wieder zu Ende, damit der Blonde zu der Tür sehen konnte. Er machte sich wohl die gleichen Gedanken, wie es Kamila tat, aber ihr war es schon egal geworden, man würde sie oben nicht hören, dafür waren die Wände zu dick. An sich wäre es ihr egal, wenn man sie hören würde, aber das könnte anderen den Anlass geben die beiden doch zu stören, sie nicht hier alleine zu lassen. Die Brünette fuhr mit ihren Fingern sanft über die Wange des Mannes, solange er zu der Tür sah, lächelte ihn aber sanft an, als er wieder zu ihr blickte. Seine Augen deuteten Lust an, diese Lust war auch Kamila anzusehen, während sie mit ihren Finger weiter über den Hals nach unten fuhr. Der BH flog runter, er landete sicherlich in einer der Ecken, aber es war nicht mehr wichtig, denn ihre nackte Haut berührte die seine und löste eine weitere Welle an Gefühlen aus. Das Lächeln wurde zu einem frechen Grinsen, sie machte Anthony fertig, natürlich, es war ganz sicher anders herum. "Und du mich erst..", hauchte die Frau zwischen den Küssen und krallte sich in seine Haut rein.

      Ihr Kopf landete auf seiner Brust, während das nackte Bein über seinem Körper Platz fand. Kamila musste durchatmen, aber sie grinste zufrieden in sich rein. Es war riskant ihre Spielchen nicht nur im Bett zu treiben, aber es war gut gewesen, wahnsinnig gut. Letztendlich war es egal gewesen, wer gewonnen hatte, auch wenn Kamila kurz darüber nachdachte, sie schmunzelte jedoch lieber, bevor sie auch nur auf die Idee kam etwas zu sagen und strich sanft über den nackten Bauch neben sich. "Ich fühle mich entspannt", stellte sie fest und schloss ihre Augen, während sich ihr Kopf nur noch weiter an die nackte Haut schmiegte. Ihre Klamotten lagen genauso sehr über den Boden verstreut, wie es seine waren, aber es hatte alles seine Zeit. Müdigkeit machte sich langsam breit und wäre sie im Bett gewesen würde sie auch schon bald einschlafen. Ein Gähnen verließ ihre Lippen, aber hier würde sie nicht schlafen, es war zu kalt hier, auch mit einem solch heißen Kerl neben sich.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Auch nach ihrem vollendeten Spaß behielten sie den Körperkontakt zueinander, hatten die Wärme voneinander geteilt, schließlich war es bei dem kalten Keller eine ziemlich gute Lösung gegen die Gänsehaut anzukämpfen. Doch das konnte sie auch nicht sofort dazu bringen, die ganzen Sachen sofort auszusammeln und sich anzuziehen, eher hatten sie sich unbewusst dafür entschieden, einfach liegen zu bleiben und die Zweisamkeit und die Ruhe für den restlichen Tag zu genießen. Anthony erahnte nicht mal, wie viel Uhr sie doch eigentlich hatten, denn viele natürliche Lichteinflüsse gab es nicht im Keller. Es war ihm auch unter anderem egal gewesen, denn für ihn war der Abend wie der Mittag, er hatte ja seinen langen Kater-Schlaf gehabt, um sich von dem ganzen Alkohol zu regenerieren. In ihm blieb noch einige Energie übrig, trotzdem war er genauso wie sie eher entspannt, weswegen er selbst vor sich her grinste, während sich seine Augen für einen Moment schlossen. " Länger hätte ich es auch nicht ausgehalten.. ", gab er auch schon zu, bevor die Augenlider sich wieder öffneten. Er sah die Decke über ihnen an, während seine Hand über die leicht zersausten Haare von ihr fuhr, doch er sah nicht anders aus. Jetzt war ihm auch bewusst, warum sich die Spannung zwischen ihnen einfach nicht lösen wollte, die Situation sollte von beiden Seiten so enden, denn es hatte sich mittlerweile wieder etwas beruhigt. Deswegen atmetete er selbst erleichtert aus, regulierte seine Atmung wieder etwas, solange sie gemeinsam auf dem Boden lagen. Ihr Gähnen brachte ihn aber mit einem großen Schmunzeln dazu, wieder zu ihr zu sehen, die freie Hand über ihre nackte Haut fahren zu lassen, mit seinem Zeigefinger kleine Kreise über ihren Arm zu malen. " War es etwa so langweilig? " Es war wahrscheinlich eher ihrem fehlenden Schlaf zu verschulden, da erinnerte er sich doch daran, dass sie ihm dies auch schon erzählte. Die letzte Nacht hatte sie sich nicht müde genug gefühlt und ging lieber meditieren, als neben dem Blonden einfach rumzuliegen. Jetzt war es aber so weit, dass bei ihr die Puste ausging, sie könnte nicht noch eine Nacht aufbleiben. Er verlangte sowas auch gar nicht von ihr, sie tauschten einfach die Rollen, denn Anthony würde es nun schaffen die Nacht durchzumachen.
      Bis dahin hatte er doch bestimmt noch etwas Zeit, vielleicht könnte er sich selbst so weit auspowern, dass er sich doch noch ein paar Stunden hinlegen konnte, um seinen Schlafrythmus nicht weiter kaputt zu machen. Kamila war aber schon so weit, es schien doch so, als würden ihr gleich noch die Augen zufallen. Für einen Moment hatte er das Szenario noch mit angesehen, während er ihr mal die Streicheleinheiten zurück gab, die er selbst schon bekam. Er beendete es jedoch, hatte aus dem Liegen durch den Raum gesehen, wo wohl die ganzen Sachen lagen. Im Keller waren sie glücklicherweise ungestört gewesen, hätte man sie erwischt wäre das wohl deutlich anders geendet, aber dem war nicht so. Oben würden sich wohl aber schon ein paar befinden, wenn sie nicht gerade alle in der Küche nach einem Schluck Wasser ächzten, trotzdem sollten sie die Treppen nicht nackt hochlaufen. Vorsichtig hatte er sich von ihr gelöst, nur um erst ihre Sachen zu ihr zu werfen, bevor er seine aufsammelte und diese über den nackten Körper zog. Kaum war er fertig, hatte er sich auch schon wieder zu ihr gehockt, hielt ihr beide Hände hin, damit sie sich hochziehen konnte. " Ich glaube für dich ist Schlafenszeit, Prinzessin. "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Sie war müde, wahnsinnig müde, weil der Sex ihre letzten Kräfte genommen hatte. Dabei wollte Kamila nicht den passiven Teil spielen, sie war gerne zwischendurch aktiv und gab dem Mann neben sich das Gefühl, besonders zu sein, jedenfalls war das ihr Vorhaben. Sie verwöhnte ihn gerne und ließ auch sich mal verwöhnen, es war gut ausgeglichen, wie sie es fand und genau deshalb fühlte sie sich so ruhig und entspannt. Es knisterte zwar sicherlich zu einem gewissen Teil noch zwischen ihnen, aber diese gewisse Spannung war nicht mehr vorhanden, sie hatten sich beide beruhigt und waren zufrieden.
      Mit einem Lächeln auf den Lippen sah die Brünette nach oben, um in die blauen Augen zu sehen. "Du warst wirklich lahm", stimmte sie der Frage zu, auch wenn es ganz sicher gelogen war, man hatte schon hören können, wie sehr es ihr gefiel. Seltenst besaß sie die Lust dazu mit dem gleichen Partner ein zweites Mal ins Bett zu gehen, wenn es nicht gerade die gleiche Nacht war, aber bei Anthony war wie immer alles anders. Er reichte ihr vollkommen, es war gar nicht nötig, dass jemand anderes noch hinzu kam und es war auch keine Abwechslung notwendig. Nein, es war auch keine Liebe, dafür gab es mit Sicherheit einen ganz anderen Fachausdruck, er fiel der Frau nur nicht ein.

      Die Wärme an ihrer Seite hielt jedoch nicht lange, als sich Anthony Kamila entzog und nach den Klamotten griff, welche durch den Raum verstreut lagen. Er gab ihr ihre, widerwillig setzte sich die Brünette dafür auf, um langsam in ihre Unterwäsche zu schlüpfen und die Leggins wieder anzuziehen. Das Oberteil brauchte sie nicht anzuziehen, das raubte nur unnötig Kraft und so hatten sie die Jungs schon oft genug gesehen, vor allem beim Training. Die tätowierte Haut war sowieso das aufregendste zur Zeit an ihr, vielleicht auch noch die zerzausten Haare, die sie aber mit den Finger kurz kämmte und mit einem Haargummi wieder in Form hielt. Ein einfacher Zopf reichte vollkommen aus, Kamila sehnte sich sowieso nach einer Dusche, bevor sie ins Bett fallen würde. Sicherlich hätte sie auch eine weitere Nacht ohne Schlaf ausgehalten, aber das Training draußen und das weitere Training mit dem Blonden hier hatten ihre Kräfte dafür aufgebraucht.
      Anthony hockte sich zu der Brünetten hin, die aber ungern seine Hände nahm, sich aber viel lieber gegen seine Brust lehnte, um die Augen kurz wieder zu schließen. Er nannte sie Prinzessin, das raubte ihr kurz wieder ein Lächeln ab, während sich ihr Herz daran erfreute, so etwas zu hören. Süß.. "Gehen wir noch duschen vorher?", fragte sie müde vor sich hin, bevor sie ihre Augen wieder öffnete, um sich hoch zu helfen. "Ich stinke nach Schweiß und dir". Aus dem Lächeln wurde ein Grinsen und bevor die beiden wieder den Weg nach oben nahmen deutete sie auf die Wasserflasche, die noch auf dem Boden lag. Kamila legte sich ihr Oberteile um den Nacken hin, ehe sie auch die ersten Schritte in Richtung des Treppe unternahm, aber nur ganz langsam, um den Blonden gleich mitzunehmen und mit ihm zusammen hoch zu gehen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Mit den offen gehaltenen Armen hatte sie sich nicht dazu entschieden die Hände anzunehmen und sogleich mit ihm aufzustehen, nein, stattdessen hatte er ihren Kopf wieder auf der Brust gespürt, wie es schon vorhin beim Liegen der Fall war. Er belächelte ihr Verhalten, hatte sogar noch die Hand auf ihren Hinterkopf gelegt, nur um kurz wieder drüber zu streichen. Sie hatte vielleicht nicht wirklich die Kraft gehabt aufzustehen, wollte es vielleicht auch erst gar nicht, also spielte er kurz mit dem Gedanken sie nicht sogar einfach hochzuheben und mit sich zu nehmen, dann sparte sie sich auch die letzten Schritte. Sie wollte vor dem zu Bbett gehen jedoch noch duschen, was er mit einem Nicken bejahte. Es war der Gestank nach Schweiß, der sie störte, jedoch sprach sie auch seinen eigenen Geruch an, der nun auch noch an ihr klebte. " Ich will gar nicht erst fragen, was wohl mehr stinkt.. ", sprach er mit einem sachten Schmunzeln und musterte sie von seinem Blickfeld, wie lange sie wohl noch zum Aufstehen bräuchte, bevor er dies bezüglich noch nachhelfen muss. Sie machte sich aber auch schon auf die Beine, hatte sogar zuvor schon die ersten Schritte gemacht, als das Anthony sie machen konnte. Sie deutete noch auf die Wasserflasche die noch hier im Keller herumlag, die sollte er wohl bestens auch noch mit nehmen. Sie ging schonmal voran, wenn auch ziemlich langsam damit er die Möglichkeit hatte nachzukommen. Er stand wieder von seiner Hocke auf und bog leicht auf dem Weg zur Trepee ab, um sie sofort mit sich schleppen zu können. Die nächsten Schritte gestaltete er wieder größer, nur um schnellstmöglichst wieder mit ihr gleich beim Tempo zu sein, bevor sie wieder die Treppen hoch liefen, um aus dem Keller zu kommen. Es sollte defintiv nicht das letzte Mal sein, es sollte öfter Mal vorkommen, dass sie gemeinsam Trainieren und sich ärgern, doch das taten sie auch ohne dem Aufenthalt im Keller gerne. Nur endete nicht jeder ihrer Versuche zu Ärgern damit, dass sie sich wieder an Verbotenes machten, zumindest was ihre eigenen gestellten Regeln anging.

      Das warme Wasser trug nur weiter dazu bei, dass sich der Blonde weiter entspannte und den Kopf frei behielt, ohne sich schon gedanklich an die nächste Tätigkeit zu schmeißen, die er womöglich noch zu tun hatte. Seine Gefühle hatten sich währenddessen nur auf die Brünette konzentriert, was sie mit ihm machte und wie gut er noch die restliche Zeit mit ihr nutzen könnte, bevor sie sich im Bett zum schlafen legt. Die restliche Zeit hatten sie sich aber eher damit beschäftigt, aus der Dusche voller Dunst heraus zu kommen und sich einigermaßen abzutrocknen, um nicht sofort wieder das Bett durchzunässen und es damit unangenehm zu machen, in diesem zu schlafen. Die Müdigkeit von Kamila war ihr schon angesehen, weswegen er sich selbst nicht mehr lange im Bad aufhielt und sie lieber wieder überraschte. Er hatte sie von hinten an sich gegriffen und sie sogleich auch schon hochgehoben, nur um sie durch die Tür zu bringen und sie sofort ins Bett legen zu können. Anthony zog die Decke unter ihr hinaus, um diese auch wieder eng um sie zu legen. Damit hatte er sich auch schon neben sie gelegt, würde jedoch auch schon bald wieder aus dem Raum laufen, er hatte hier nicht viel zu machen. Eine Hand strich ihr immer wieder über die Seite, während seine Augen nach ihren suchten. " Gute Nacht, schlaf gut.. "

    • Kamila Kayla Redstone
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      Die Dusche tat gut, sie spülte den ganzen Schweiß, der sich auf der tätowieren Haut gesammelt hatte wieder runter und spülte es weg, weit weit weg. Statt nach Training und dem Spaß mit dem Blonden roch Kamila nach Schokolade auf ihrer Haut und nach Vanille in ihrem Haar. Das ganze Bad roch danach und vermischte sich mit dem Geruch des männlichen Duschgels des Blonden, der mit unter der Dusche gewesen ist. Sie hatten sich gegenseitig eingeseift, Kamila hatte sich sogar die Haare einschäumen lassen, bevor sie sich in dem warmen Bad abtrocknen. Ehe die Brünette es realisierte wurde sie auch schon ins Bett entführt, nachdem sie sich ein T-Shirt des Blonden zum Schlafen übergeworfen hatte, wie es in den letzten Wochen typisch war, sie mochte es gerne und während sie nur ein Höschen unten drunter trug hatte sie immer eine Ausrede dafür, sich an den warmen Mann anzukuscheln. Sie teilten sich so nicht nur das Bett, sondern auch die große Decke, zwei wären dafür auch nicht notwendig gewesen, eine wäre dabei komplett überflüssig.
      Anthony deckte die Frau zu, er legte sich neben sie, aber sie musste sich in der Decke ein wenig an ihn kuscheln. Die noch nassen Haare landeten auf seinem Oberkörper, der ganze Kopf tat das, während Kamila sich noch mehr in die Decke einkuschelte. Müdigkeit stand ihr vermutlich im Gesicht geschrieben, aber sie war auch verdammt müde gewesen, schlief seit über sechsunddreißig Stunden nicht mehr und hatte sogar zwei harte Trainings hinter sich, aber sie beschwerte sich nicht, stattdessen schloß sie lieber die Augen und genoss die Ruhe im Zimmer. Von unten kamen nicht viele Geräusche, die meisten der Männer waren vermutlich noch immer tot im Bett und schliefen ihren Rausch aus, aber morgen würde es wieder hart an die Sache ran gehen. Das Training musste wieder aufgenommen werden, außerdem standen noch Aufgaben auf der Liste, die erledigt werden mussten, Kamila musste sich um ihre Sachen kümmern, aber zunächst der Schlaf. Ein Schmunzeln war dennoch auf ihren Lippen zu sehen, als der Mann an ihrer Seite ihr eine gute Nacht wünschte. "Ich werde nicht schlafen können, wenn du nicht hier bist", gab sie zu und nahm damit an, dass Anthony gleich wirklich gehen wird, er würde sich doch sonst zu ihr unter die Decke legen. "Wahnsinnig schlecht werde ich ohne dich schlafen". Sie klang schon so müde und gähnte ein weiteres Mal. "Kannst du mir wenigstens.. Durch die Haare fahren, bis ich schlafe?". Zahm war die Frau allemal, solange sie müde war, aber das war sie schon immer, vor allem mit ihm an ihrer Seite. Es gab einige Gewohnheiten, wie ihn an ihrer Seite, die sie einfach nicht ändern wollte. " Was hast du denn noch vor, wenn ich schlafe? Wirst du an die Dame denken, von dessen Bauch du das Salz geleckt hattest?". Ein Grinsen war auf ihren Lippen zu sehen, während ihre Augen noch geschlossen waren. Es war ein Spaß, der sie noch wach halten sollte,um den Blonden bei sich zu haben, solange es ging.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Er wollte nicht aussprechen, dass er hier nicht ewig die ganze Nacht liegen bleiben wollte, denn seine Energie und sein Tagesplan sagten etwas ganz anderes aus. Wieder in die Puschen musste kommen, ihrer Warnung über Probleme in seinem Gebiet hatte er noch in seinem Kopf gehabt. Anthony hatte es aber auch gar nicht aussprechen müssen, denn sie verstand es schon und zog es möglicherweise aus seiner vorherigen Aussage heraus. Sie begann mit den Verständnis auch schon ihn vom Gegenteil zu stimmen, sie würde ohne ihn neben sich nicht schlafen und sollte sie es doch schaffen die Augen zu schließen, würde sie einen schlechten Schlaf haben. Dabei hatte sie wieder gegähnt, sie würde ihre Augen schon noch zu bekommen, davon war er schon überzeugt. Ob sie ihn einfach nur umstimmen, ihre Vorahnungen mit ihm teilen oder ihm einfach ins Gewissen reden wollte, es hatte ihn zum Schmunzeln gebracht, dass sie ihn zum Ein- und Durchschlafen brauchte. Da konnte er es sich doch auch gar nicht entgehen von ihr wirklich gerbaucht zu werden, oder? Sie hatte nicht wirklich sich daran fest gehalten, ihn noch wirklich dazu zu bringen, dass er für sie im Bett bleibt. Stattdessen machte sie lieber einen Kompromiss, vielleicht weil sie aufgegeben hatte oder ihn selbst nicht weiter von seinem Vorhaben abhalten wollte, aber da hatte er doch zu früh geurteilt. Mit ihrer Bitte rutschte er noch weiter an sie, hatte die Hand von ihrer Seite genommen, um mit dieser durch ihr nasses Haar zu fahren. Er machte zwischendurch einen Halt an ihrer Wange, strich mit dem Daumen über diese, um sie womöglich damit noch in den Schlaf zu wiegen. So einfach fiel es der Brünetten wohl doch nicht, denn sie hatte sich nicht mit dem Schweigen damit bemüht einzuschlafen, sie sprach lieber weiter mit dem Blonden, solange er doch da war. Ihre Worten konnte Anhony erst gar nicht glauben, denn sie hatte auch schon gefragt, ob er nicht an eine andere Frau denken wollte. Dabei lag es nicht mal daran, dass er das Aussehen der vermeindlichen Frau gar nicht wusste, er hatte lediglich keine Pläne gehabt, noch weiter nach jemanden passenden zu suchen. Aber damit hatte sie ihn auch schon zum lachen gebracht, auch wenn er sich versuchte still zu halten. Mit der Hand bedeckte er kurz seine Augen, nur um nicht ihr Grinsen zu sehen, welches ihn wohl noch aus der Fassung bringen könnte. Er atmete kurz aus, bevor er auch schon aufgab. " Schon gut, schon gut.. Ich bleib bei dir liegen. ", hatte er ihr auch schon erzählt, wobei das breite Lächeln auf seinen Lippen in der Stimme vermerkt war. Er hatte sich kurz von ihr entfernt, nur um unter die Decke zu schlüpfen. Danach hatte er auch schon selbst darum gesorgt, dass ihr Kopf wieder auf seine Brust landete, ehe er sie selbst wieder besser zudeckte. Seine Hand fuhr ihr wieder durch das Haar, sein freier Arm hielt sie an sich. Man konnte nicht mehr leugnen, dass sie keine Prinzessin war, denn einiges in ihrem Verhalten zeigte doch genau das, zumindest für ihn. Sie schien nichts gegen diesen Spitznamen zu haben, so konnte er doch bei dem bleiben, bis er womöglich einen besseren fand. " Jetzt schlaf gut, kleine Prinzessin. " Er drehte seinen Kopf zu ihr, nur um ihr noch einen sachten Kuss auf den Haaransatz geben zu können. Der Blonde schloss selbst die Augen mit der Hoffnung, das Training hatte genug von ihm abverlangt.

      Anthony hatte kurz geseufzt, ehe er den Stift in der Hand auf die Tischplatte liegen lässt. Er sah sich die Termine an, die er für sich fest legte, um für die nächsten Wochen einen guten Überblick zu haben. Natürlich konnte er die Termine nicht wirklich verfestigen, dafür war das Tun hier in der Gang zu spontan und immer war darauf zu achten, wie es momentan mit der Polizei aussah, wenn diese nicht gerade wieder eine ordentliche Suche nach Kriminellen wie sie machten. Dazu hatte er sich am Handy neue Pläne gemacht, denn viele Probleme ließen sich mit einer überarbeiteten Route lösen, doch diese musste er nochmal überarbeiten. Er räusperte sich, bevor er dabei sah sich im Internet einen neu eröffneten Laden in eines der Städte anzusehen, der doch von Beginn an einen ziemlichen guten Ansturm hatte. Es wäre nur Schade, sollten sie sich denn kein Geld davon abzwacken, solange es doch so gut lief. Bei dem Gedanken lehnte er sich nach hinten auf dem Stuhl, überlegte ob es denn wirklich wirtschlaflich besser wäre, wenn er nicht gleich sofort nach mehreren neuen Unternehmen suchen würde. Dafür hatte er lieber das Handy weg gelegt und auf die Pläne gesehen, welche sich doch am ehesten lohnen würden. Ihm fiel jedoch das Vibrieren des Handys auf und bevor er noch richtig lesen konnte, was man ihm doch mitteilen wollte, erhörte er die einzige weibliche Stimme im Haus und die klang nicht wirklich erfreut. Mit gerunzelter Stirn stand er schon auf, beeilte sich aber lieber, denn mit ihr war gerade wahrscheinlich wieder nicht gut Kirschen essen.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Wir haben ein Problem. Es war die Nachricht, die Kamila ins Grübeln gebracht hatte, während sie an ihren Schreibtisch die Zahlen immer weiter hin und her drehte, um den größten Gewinn für sich rauszuholen. Sie wollte investieren, überlegte vielleicht ein wenig mehr Stoff zu holen und in eine der neuen Drogen auf dem Mark zu investieren, aber sie musste es sich durchrechnen, um alle Möglichkeiten in Erwägung zu ziehen. Seit fünf Minuten wartete sie auf den Anruf, um diese Nachricht zu erklären, er kam aber auch schnell.
      "Was ist los?", es brauchte keine große Begrüßung, dafür war es nicht gedacht, stattdessen wollte Kamila direkt wissen, was Elias für ein Problem hatte. Es war laut im Hintergrund, aber sie verstand jedes seiner Worte. "Wir haben keine Ware", sprach Elias, während er hörbar ausatmete, er rauchte scheinbar. "Wie, wir haben keine Ware?!". Der Puls der Brünetten hatte sich sehr schnell um einiges beschleunigt gehabt, dazu reichten nur die wenigen Worte. "Der Transporter ist nicht da..". "Elias.. Das sind anderthalb Millionen!". "Ich weiß es doch..",seine Stimme wurde deutlich schärfer. "Hier ist nichts.. Wir warten seit ner Stunde.. Miguels Männer sind nicht da.. Ich kriege den Informanten nicht ans Telefon". "Irgendetwas ist schief gelaufen.. Ich kläre das". Kamila seufzte und fuhr sich durch das Gesicht. Genau so etwas war der fehlende Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. "Schreib mir, wenn es etwas neues gibt". "Jo, gib mir auch bescheid.. Ich warte".
      Das Telefon landete mit einer großen Wucht auf dem Schreibtisch, aber es passierte damit nichts, so etwas musste dieses Ding schon gewohnt sein, so oft wie Kamila es durch die Gegend warf. Sie rief zunächst Miguel an, versuchte es jedenfalls, aber das Telefon war aus. Locos.. Das war eine der Möglichkeiten, die der Brünetten definitiv nicht gefiel, sie musste die Sache selbst in die Hand nehmen und das würde nicht gut enden, denn ihre Hände zitterten jetzt schon, vor Wut natürlich. Wenige Sekunde überlegte sie, was sie am besten tun wird, entschloss sich aber schnell selbst hinzufahren, um nach den Mexikanern zu sehen. Eine kurze SMS schrieb Kamila an ihren Bruder und den Blonden, sie sollten ins Wohnzimmer kommen, dann griff sie zu ihrem Schlüsselbund und ihrem Telefon, bevor sie ihr Büro verließ. An der Treppe machte sie kurz Halt, um tief Luft zu holen. "Ihr bewegt eure scheiß Ärsche ins Wohnzimmer! Jetzt!". Die Stimme hallte in dem großen Haus, das Spiel, welches gerade noch im Wohnzimmer zu hören war verstummte und die ersten Schritte waren zu hören. Kamila wartete nicht lange, sie hörte aber schon die ersten Türen aufgehen, während sie die Treppe runter nahm, um auf dem direkten Weg ins Wohnzimmer zu gehen. Das Spiel war aus, die Männer warteten still und ruhig, denn sie haben alle deutlich gehört, dass etwas nicht in Ordnung war.
      Fünf Minuten brauchten die Herrschaften, um alle zusammen im Wohnzimmer versammelt zu sein, Mike war dabei der letzte, der das Zimmer betrat. "Anziehen.. Schutzwesten.. Hartes Kaliber.. Und draußen versammeln..". Einen Moment lang war es still im Zimmer, keiner verstand so wirklich, was hier los war. "Los!", Kamila musste ein wenig lauter werden, aber die Herrschaften nickten, um das Zimmer zu versammeln. Mike hatte sie durchgelassen, sich zwischen ihnen zu seiner Schwester durchgeschlängelt, um zu erfahren, was überhaupt los war. Gemurmel war zu hören, aber sie waren alle bereit ohne groß zu fragen sich fertig zu machen. Mike kreuzte die Arme vor der Brust und runzelte die Stirn, aber bevor er fragte war seine Schwester schon deutlich schneller. "Wir haben keine Ware..", erklärte sie und schüttelte den Kopf, während ihre Augen einfach nur gerade aus gerichtet waren. Sie war noch zu sehr in Gedanken, um ihre Augen auf etwas konzentrieren zu können. "Anderthalb Millionen sind weg.. Die Mexikaner sind nicht gekommen". "Locos?", fragte Mike und kaute auf dem Innern seiner Wange herum. "Ich hoffe für sie, dass sie es nicht sind..". Kamila seufzte,bevor sie die beiden Männer nacheinander ansah. "Macht euch fertig.. Wir fahren dahin..".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Für einen Moment hatte er sich wieder ins Zimmer gedreht, nur um sein Handy mitzunehmen, sollte denn irgendwas sein. Länger hielt er sich aber nicht im eigenen Zimmer auf, er machte sich lieber daran schnell aus diesem zu laufen und die Treppen hinunter zu gehen, denn auch wenn die Brünette eine sehr gedudlige Person war, konnte man in ihrem wütenden Zustand nicht davon sprechen. Dann musste alles so schnell wie es ging gehen, es wurde alles hektischer, denn die Männer mussten damit auch um ihr Leben bangen, waren sie nicht schnell genug. Anthony hatte ja seine Vorteile und Ausnahmen bei ihr gehabt, aber die wollte er nicht ausnutzen, wenn es keinen Anlass dazu geben sollte. Darüber hatte er sowieso überhaupt nicht zu denken, denn mit ihrer Wut waren auch schon seine Gedanken dabei gewesen zu erraten, was sie wohl gerade so aufregte. Mit dem Betreten hatte er sich auch schon nach ihr umgesehen, wo sie wohl stand, auch wenn er ihr nicht sofort mit seiner Anwesenheit auf den Zeiger ging, sollte das denn funktionieren. Ihm blieb aber nichts anders übrig als auf Nummer sicher zu gehen, überhaupt weil er erst gar nicht wusste, um welches Problem es sich gerade handelte.
      Über das besagte Problem sprach sie jedoch nicht, sie hatte lieber darüber gesprochen, wie sich die Männer jetzt vorbereiten sollten, wenn sie nun gleich hinaus fahren werden. Genau so wie Mike die ganze Situation stutzig machte, war es auch für den Blonden zu verstehen, weswegen er sich nach ihm auch schon zu Kamila bewegte, um nach dem Auslöser zu fragen. Sie brauchten nicht zu fragen, denn die Frage die ihnen auf der Zunge lag, konnte sie schon erahnen und auch beantworten, auch wenn es wohl weniger zu begrüßen war. Die Ware fehlte, die Mexikaner kamen zur Lieferung erst gar nicht und hatten damit eine hohe Summe von Geld nicht gebracht, zur Aufregung genug. Natürlich wollte sie das auch direkt klären, was mehr als verständlich war, jedoch beruhigte sie sich doch hoffentlich mit der Fahrzeit dahin. Was auch immer sie nun vor hatte, sie wollte sich nicht mehr allzu lange mit den beiden aufhalten und wollte diese auch zum Fertigmachen wegschicken. Sie ahnten, dass es die Locos sein könnten, das würde sie aber persönlich sehen wollen. Also machten sich die beiden schon auf den Weg, auch wenn der Blonde nochmal zur Brünetten zurück sah, um ihre Laune nochmal beobachten zu können. Er begab sich dann jedoch lieber zur Ausrüstung, um das Verlangte von dort für sich holen zu können. Vorsichtshalber zog er die Schutzweste lieber jetzt schon an,je nachdem wie viel Platz in den Autos übrig blieb, sollten die drei nicht wieder alleine los fahren. Es war jedoch alles wie immer, sollte eine unangenehme Situation sein, denn die Männer wurden deutlich ordentlicher und vorsichtiger mit ihrem Tun, nur um ihre Chefin nicht noch weiter durch den Wind zu bringen. Sie hatten sich sogar allesamt draußen versammelt, es war eine ziemlich große Masse von Männern, doch der Anblick war für Anthony schon gewohnt gewesen. Sie warteten nur auf weitere Befehle, wollten sehen, was die Brünette weiterhin sagt.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Die Herren bewegten sich, nachdem Kamila ihnen erzählt hatte, was das Problem hierbei war. Einen letzten Blick hatte Anthony zu ihr geworfen, Kamila erwiderte den Blick kurz, aber sie war vielmehr damit beschäftigt ihre Wut unter Kontrolle zu halten. Wenn es die Locos waren sollten sie sich lieber warm anziehen und darauf hoffen, dass Mike seine Schwester noch früh genug von ihnen reißen wird, denn wenn es um ihr Geschäft und damit ihr Geld ging war die Frau eiskalt, sie kannte kein Erbarmen.
      Einen Moment, nachdem die beiden aus dem Zimmer waren verschwand auch Kamila, um die Treppe nach oben in ihr Zimmer zu nehmen. Sie zog sich um, brauchte eine lockere Hose, in schwarz natürlich, um in möglichen Fall möglichst viel Bewegungsfreiheit zu haben, sprang in ihre Stiefel, in welche die ersten Messer verschwanden und Bund sich auf ihren Pistolenhalter um eines der Beine, um die Waffe griffbereit zu haben. Sie bund sich die Haare zusammen, ein Pferdeschwanz störte sie nicht bei einem möglichen Kampf und auch der Mundschutz verdeckte ihre Lippen und ihre Nase. Ihre Augen verdeutlichen die Wut, die im Innern zu spüren war, am liebsten wäre sie jetzt schon da gewesen, aber es brauchte alles seine Zeit, alles mit der Ruhe.

      Auf ein Maschinengewehr verzichtete die Brünette recht schnell, sie hatte genug Männer draußen, die schwer bewaffnet waren, da brauchte sie nicht selbst noch so etwas in der Hand haben. Kamila griff nicht zu einer Jacke, ihr war es in der Wut warm genug, aber sie steckte sich ihr Handy und die Zigarettenpackung in die großen Seitentaschen der Hose, ehe sie nach draußen trat, um ihre Männer anzusehen. Sie verstummten, als die Tür aufging und ihre Chefin auf der Veranda vor ihnen stehen blieb. Sie zog sich ihren Mundschutz runter, betrachtete die beiden weißen Transporter, die schon bereit standen und dann die Männer. "Der erste Transporter fährt zu Elias.. Wenn das geplant ist, dass der LKW mit der Ware nicht auftauchen soll, brauchen sie womöglich eine Unterstützung.. Der zweite fährt gleich mit mir, Mike und Anthony, um nachzusehen, was los ist.. Der Rest.. Teilt sich auf und durchkämmt das Gelände.. Ich will keine Wiederholung dessen haben, warum meine Hütte im Wald abgebrannt worden ist". Die Männer murmelten zwar kurz untereinander, sie sagten aber nichts gegen. "Fällt etwas auf.. Werde ich angerufen.. Wenn ich nicht erreichbar bin, wird einer der Jungs angerufen, kapiert?". Sie gab Befehle, wie es sich für einen Boss gehörte und dabei war es Kamila unwichtig, ob es den Jungs passte, oder nicht. "Es geht um meine gekaufte Ware.. Um mehrere Millionen verkaufswert.. Wenn ihr eure Ärsche also nicht zusammenreißt, werde ich sie persönlich auseinandernehmen.. Jeden einzelnen.. Verstanden?". Sie gaben zusammen ein eindeutiges 'Ja' von sich, bevor Kamila nickte und sich die Männer aufteilen. Einen letzten Blick warf die Frau über die Menge, bevor sie die kleine Treppe der Veranda runter nahm und Mike und Anthony andeutete ihr zu folgen." Ihr steigt hinten ein, wir fahren nur mit einem, um es nicht auffällig zu gestalten.. Habt ihr alles?". Sie blickte an der Beifahrertür des Transporters zu den beiden Männern und erwartete eine klare Ansage, um einzusteigen und gleich los zu können. Sie war geladen und bereit das Fass explodieren zu lassen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Die Männer warteten alle draußen auf weitere Befehle von ihr, doch schien die Situation für einige doch nicht so bedrückend zu sein, solange die Brünette ihre Wut keinen Ausdruck schenkt. Sie hatten innerhalb ihrer kleinen Gespräche jedoch darüber spekuliert, was wohl nun geschehen war, dass sie wieder an so hohes Temperament gelangte. Jeder blinde Mensch würde erkennen und spüren können, wie sauer sich doch auf das plötzlich auftauchende Problem war, wenn dieses nicht sogar wie schon einige andere Male die Locos waren. Sie hatten schon vieles gerissen, die Flachzange war sogar bei ihnen, um sie auszuspionieren. Das Handy wurde schon längst ausgewertet, viele Informationen die die Spanier bekamen hatten sie selbst herausgefunden und hatten diese Daten so schnellst wie möglich zu ändern versuchen, nur, um weniger in Schwierigkeiten zu geraten. Sie trafen mit diesem Problem jedoch schon wieder mit ihnen zusammen, auch wenn es bisher nicht bewiesen war, nur eine kleine Idee. Doch die Beschuldigung war berechtigt, dafür gab es schon zu vieles, was die Locos getan hatten, um schnell an die Spitze zu kommen. Einige der Männer tippten, dass irgendwas mit Elias war, da er wieder mal nicht persönlich da war und wahrscheinlich irgendwo Stellung hielt. Sonst hatten sie noch die Theorie, dass wieder eines ihrer Lager ausgeraubt wurde, vielleicht dass sie drohten aufzufliegen, wegen irgendjemanden, wegen irgendeinem Fehler. Der Blonde fügte seine Gedanken da nicht ein, das was er bisher wusste, Kamila war immer noch Herrscher der Situation und er hatte nichts zu erzählen, solange er nicht explizit dafür die Erlaubnis, den Befehl bekam. Deswegen hielt er sich lieber ruhig, genau so war auch Mike neben ihm, auch wenn wohl nachzudenken schien. Für einen Moment hatte er sein Tun betrachtet, doch der Blick wanderte anschließend zur schwarz gekleideten Kamila, um ihren weiteren Befehlen zu lauschen.
      Sie hatte einen Plan gehabt, zumindest konnte sie doch gut so tun als hätte sie es, weswegen sich die Männer nicht wirklich vor ihren Worten sträubten und ihnen kein Gefolge leisteten. Auch wenn es wieder kurz ins Getuschel geriet, sie hatten sich nicht geweigert, und das brachte sie schnell zum nächsten Schritt, welcher so schnell wie möglich eingeleitet werden sollte. Zuvor hatte er sogar noch darüber nachgedacht, dass er sich nichts festes vornehmen durfte, es würde nur wieder von Spontanitäten zunichte gemacht werden, für den Beweis brauchte er nicht mal wirklich nachdenken. Wie ein Blitz traf ihn dieser Gedanke wieder, doch er verwarf die Ironie dahinter, sie hatten andere Sorgen, viel größere vor allem. Mit den klaren Worten entfernte sie sich von ihrer hohen Position und brachte die beiden Männer ihr zu folgen, um in den Transporter zu steigen. Sie hatte ihre weiteren Gedanken alleine mit ihnen geteilt, sie sollten lieber nicht auffallen, da nickte der Blonde. Sie fragte noch nach, ob sie alles hatten, da sah Anthony wie automatisch runter, bevor sein Blick zu Mike glitt, was er wohl für einen Ausdruck machte. Scheinbar hatten sie beides, wobei er kurz in die Hosentasche griff um zu sehen, ob er auch das Handy wirklich dabei hatte. " Ja, alles da. " Weiter trödelten sie auch nicht rum, sie hatten sich eher darum kümmert, schnell einzusteigen.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Es brauchte keine Bestätigung, denn Kamila hätte nicht gewartet, sie wollte am liebsten ja schon dort ankommen, wo sie Miguels Männer erwarten und vermutlich auch antreffen wird, aber sie bekam dennoch welche von dem Blonden und nickte auf seine Bestätigung, ehe sie ihm einen letzten Blick zuwarf und sich auf den Beifahrersitz setzte. Die Tür schloss sie hinter sich, wartete einen Moment, bis auch der letzte Herr in dem Transporter drinnen war dann gab sie ihrem Fahrer das OK, damit er losfahren konnte. Sie würde die Koordinaten während der Fahrt eintippen, der grobe Weg war jedoch bekannt.
      Eine dreiviertel Stunde dauerte die Fahrt, in welcher Kamila sich zurück gezogen und mit den Fingernägeln auf dem Armaturenbrett getippt hatte. Sie dachte über die möglichen Situationen nach, die überhaupt entstehen könnten, wenn sie dort ankamen. Es konnten wirklich die Locos sein, die etwas damit zu tun hatten und ihr das Leben noch weiter erschweren wollten. Nicht nur ihre Abnehmer wurden von ihnen angelockt und geworben, nun sollte auch ihre eigene Ware, die Millionen Wert gewesen ist, von ihnen abgenommen worden sein. Allein bei diesem Gedanken musste sich Kamila zügeln, um nicht aus dem Wagen zu springen und dort hin zu rennen, sie würde sie alle eigenhändig umbringen, erwürgen und ihre Nägel in ihre Hälser drücken, genau deshalb waren sie überhaupt so lang. Die Bestie war damit geweckt, aber sie wusste nicht, dass alles eigentlich ganz anders kommen sollte.

      Sie hielten auf einem alten Schrottplatz an, der als Tarnung für die eigentlichen Geschäfte diente, mit denen die Mexikaner eigentlich beschäftigt waren. Der Platz an sich schien leer zu sein, aber in der großen Halle vor ihnen waren Geräusche zu hören. Kamila stieg aus, sie musterte zunächst die Halle, ehe sie zu den aussteigenden Männern sah. Wortlos deutete sie mehreren an, in welche Richtungen sie sich verteilen sollten, um das Gelände zu durchsuchen, sie nickten allesamt und verschwanden fast schon geräuschlos. Wenn es um professionelle Arbeit ging, waren die Jungs gar nicht mal so schlecht drin und konnten sich sogar leise verhalten, aber auch nur dann.
      Kamila wollte weiter in die Halle, ihr Bruder hielt sie auf, kassierte dafür einen bösen Blick, aber es war ihm nicht weiter wichtig, denn er drückte seiner Schwester was essentielles in die Hände: eine Schutzweste. Ja, auch sie sollte so etwas lieber anziehen, deshalb schwieg sie darüber und nahm sie einfach an, um diese über zu ziehen. Sie vergewisserte sich mit einem Blick bei Mike noch, ob er noch was hatte, aber nach seinem Kopfschütteln konnte sie sich auf die Halle zubewegen. Viele Männer blieben außer Mike und Anthony, nicht, aber sie waren schwer bewaffnet und das sollte eigentlich fürs erste reichen, außer es wurden viel zu viele Spanier in der Halle auf sie warten, das taten sie jedoch nicht, stattdessen war ein Mexikaner dabei an einem der Autos zu werken, während ein kubanisches Lied im Radio lief. Er bemerkte Kamila und ihre Männer zunächst nicht, bis einer der Herrschaften das Radio aus der Steckdose zog und damit die Musik verstummte. Verwirrt blickte der Mexikaner hoch, er entdeckte die Frau nicht weit mit ihren Männern vor sich stehen. Ein erschreckendes Gesicht begrüßte die kleine Gruppe, ehe der Mann mit einem Laut abhauen wollte, aber Kamilas Männer waren schneller, sie entsicherten ihre Gewehre und zielten auf den Mann, der in dem weiteren Schreck stolperte und letztendlich auf dem Boden landete. Mit Händen in den Hosentaschen lief die Frau ganz entspannt ihm entgegen, um sich zu ihm runter zu beugen. "Wo ist Miguel?", fragte sie zunächst in Ruhe, aber der Mann schüttelte zitternd den Kopf. "Ich glaube.. Er versteht dich nicht..", Mike kreuzte seine Arme vor der Brust, während seine Schwester breit grinste. Sie stellte die gleiche Frage auf spanisch, da schüttelte der Mann energisch den Kopf. "Kein Spanisch? Merkwürdig.. Mexikanisch unterscheidet sich nur gering von der spanischen Sprache.. Hm.. Was machen wir denn jetzt mit dir?". Ironie lag in ihrer Stimme, während die Frau in die Hocke ging und den Mann weiter betrachtete.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Mit dem Aussteigen aus dem Transporter hatte er etwas unterwartetes sehen können, sie waren an einem Platz angehalten, der doch deutlich wie ein Schrottplatz aussah. Es war auch vermutlich einer, nur um die Unschuld dieses Gebäudes beizubehalten, wobei innen drinne wohl die ganzen Geschäfte gemacht wurden, sollte sich der Blonde nicht noch irren. Sonderlich gut sah es hier nun wirklich aus, da wollte er sich auch nicht allzu lange damit beschäftigen wie es doch hier aussah, denn mehr als unnützes Zeug, zu Schrott gepresste Teile hatte er hier nicht zu erblicken. Da war das Gebäude in der Mitte deutlich spannender, er würde sich lieber darin begeben, auch wenn dieses ebenso ziemlich der Umgebung glich. Die Wände schienen Dreck oder auch Rost an sich genommen zu haben, genauso auch die Rohre die um das Haus verlegt wurden. Doch alles in einem war es ruhig, man hatte kein Kiesstein gehört, sollten die Männer nicht gerade die ersten Schritte hinein wagen. Dies wurde auch schon von Kamila verlangt, als sie die übrig geblieben Männer mit sich ins Innere nahm. Die Waffe hielt er während des Weges nur mit einer Hand fest, schwang mit dieser sogar leicht umher, während er sich lieber mit der Umgebung befasste. Es war nicht der ganze Weg, der ihn doch so reizte. Es war eher der Gedanke daran, dass auf ihrem Weg sich womöglich die Spanier in den rostigen Autos befanden, nur darauf warteten, bis sie aus ihren Verstecken raus kommen konnten und die Männer mit Kamila ihnen ausgeliefert waren, wenn sie bis dahin denn nicht schon verletzt zu Boden fielen. Der Gedanke daran war schon Grund genug, dass er seinen Blick auch gar nicht mehr nach vorne richtete, er kümmerte sich um die Gegenstände in ihrer umgehenden Nähe, um die Dinge, die die Männer hinten nicht schnell genug erfassen konnten. Es blieb aber immer noch still, selbst mit den Schritten der Männer vor sich, die doch in einigen Situationen sich genug anstrengen konnten, dass sie wirklich leichtfüßig wirkten, obwohl sie doch von der Statur wirkliche Brocken waren. Wahrscheinlich nur um so bedrohlicher für diejenigen, denen sie gleich noch antreffen würden, hoffentlich.
      Sie liefen alle nacheinander hinein, sahen sich auch schon in der großen Halle um, die Aufmerksamkeit lag jedoch bei dem einzelnen Mann, den sie weit und breit sehen konnten. Damit ergriff Anthony die Waffe auch richtig, auch wenn der Mann wohl nicht wirklich bedrohlich aussah. Es war jedoch die Nähe die er an der Brünette hatte, sollte er nicht womöglich irgendwo ein Messer zur Selbstverteidigung versteckt haben, welches er heimlich herausziehen konnte. Dumm wäre es in dieser Situation genau das zu tun, doch so panisch wie er war, würde er solche logischen Zusammenhänge aus dem Kopf lassen, da herrschte gerade eher Angst und Panik, wobei er trotzdem nicht wirklich sprechen wollte. Der Blauäugige hatte bereits den Kopf schief gelegt, fragte sich doch, warum ihm die Verheimlichung so wichtig war, er würde hier gleich ein deutlich schlimmeres Ende finden. Da hörte er auch schon, wie die Sicherung an einer der Schusswaffen gelöst wurde, wobei Anthony symbolisch die Hand erhob. Nein, er sollte davor noch ordentlich leiden und ihnen die Antwort geben, dann konnten sie sich mit den Schüssen zufrieden geben. Zudem hatten sie einfach auf weiteres warten müssen, die Männer verstanden jedoch auch schon und gingen zum auf dem Boden liegenden Mann, um ihn auch schon hochzuhieven und festzuhalten.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Kamila musste nicht lange warten, bis der Mann wieder auf die Füße gebracht und vor allem vor ihr festgehalten wurde, da erhob auch sie sich aus der Hocke und betrachtete den Mann. Sie stellte ihm wieder die Frage nach Miguel, wieder auf spanisch, aber auch dieses Mal schüttelte er panisch seinen Kopf. Kamila seufzte, ehe sie nach ihrem Handy griff, um die Frage, die sie hatte auf mexikanisch zu übersetzen, aber tatsächlich kam das gleiche heraus, was sie dem Mexikaner auch vor die Nase hin hielt, damit er genau lesen konnte. Er schüttelte wieder energisch seinen Kopf, sein Problem lag also ganz wo anders, als bei dem Verständnis, er verstand ganz genau, was die Frau von ihm wollte. Sie steckte ihr Handy gleich wieder in eine der Hosentaschen weg, um den Mann vor sich zu betrachten. "Kein Miguel?", fragte sie, da schüttelte der Mann wieder energisch seinen Kopf, es ging also eindeutig darum, dass er nicht sagen wollte, wo sich sein Chef befand, wenn es denn sein Chef war, dessen war sich Kamila nicht sicher, aber sie war sich dessen sicher, wohin sie mit ihrer Faust schlagen musste, um dem Mann ein Geräusch zu entlocken. Sie schlug direkt mit einem rechten Haken in seine Leber, er wollte sich zusammenkrümmen, aber die Herrschaften, die ihn fest hielten, ließen es nicht zu. Er ließ seinen Kopf hängen, da blickte ihn die Brünette schief an und hob ihre Augenbrauen. "Jetzt vielleicht?". Er schüttelte wieder seinen Kopf, da kam auch schon die nächste Faust, dieses Mal in seinen Magen, um ihm noch ein wenig mehr Schmerzen zu bereiten. Er schrie kurz auf, bevor er sich wieder hängen ließ und energisch seinen Kopf schüttelte. Mehrmals sagte er 'No', wiederholte das Wort und lies sich hängen. Kamila seufzte. "Hör mal, ich habe keine Zeit für diesen Scheiß, also.. Miguel.. Wo ist er?". Der Mann schüttelte weiter den Kopf, da kam die nächste Faust von rechts, man hörte seine Rippen knacken, ehe seine linke Gesichtshälfte den zweiten Schlag abbekam. Er wiederholte das eine Wort immer weiter, was ihm nicht wirklich in seiner Situation half. Kamila seufzte und drehte sich von ihm um, um sich durch das Gesicht zu fahren, jeder war zu brechen, aber sie musste die Antwort von ihm haben, noch bevor er ohnmächtig wurde, sonst war er für sie nichts wert.
      Der Mann weinte, er hätte sicherlich jedem anderen Leid getan, aber nicht Kamila, auch nicht, als er davon sprach, dass er eine Familie hatte. Er sprach auf mexikanisch, aber das war nicht weiter schlimm, es war zu verstehen, doch es brachte die Brünette nicht weiter, sie drehte sich stattdessen um und schlug noch ein weiteres Mal zu, und noch einmal.. Und noch einmal.. Er schüttelte den Kopf, weinte und flehte, aber es war doch so einfach. Seufzend trat die Frau an ihn, ergriff seine Wangen mit ihren Fingernägeln, um ihm ins Gesicht zu sehen. Er flehte wieder, er würde sterben, wenn er was sagt. "Du stirbst auch so, also schadet es nicht, wenn du mir einfach sagst, was ich wissen will, also.. Wo zur Hölle.. Ist Miguel hin?". Es kam nichts sinnvolles aus dem Mann raus, er flennte, es brachte nichts weiter, stattdessen nervte es die Frau nur noch mehr. Sie drehte sich wieder weg von dem Mann, um in ihren Stiefel zu greifen und ein Messer zu holen. Bei dem Anblick flennte der Mann noch mehr. "Er.. Er macht Urlaub!", sprach er auf Englisch, man hörte ihm seine Herkunft deutlich an, aber mehr kam nicht. Kamila ging wieder an ihn ran, hielt das Messer an seine Wange. "Wo?", fragte sie, aber da flehte der Mann wieder. Sie seufzte, schmunzelte aber und holte aus, um das Messer direkt in seinen Bauch zu stechen. Ein Schrei verließ die männliche Kehle, die Herrschaften hatten Probleme ihn noch fest zu halten. "Sagst du es mir jetzt, oder soll ich die neun anderen Klingen auch rausholen?". Sie hielt ihre Hand an dem Griff noch, Blut floss entlang dieser, aber das hielt sie nicht davon ab, die Klinge noch weiter reinzudrücken.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Es war gar nicht zu erwarten, wie schnell Kamila doch ihre neu gelernte Sprache einsetzen konnte, doch womgölich hatte sie genau solche Situationen geahnt. Situationen, die die Spanier selbst auslösten und ihnen solche Engpässe geben wollten, die sie wegen der fehlenden Sprachkenntnissen nicht mehr ändern konnten. Doch das war nicht korrekt, da hatte Kamila wohl einfach unbewusst ein Gefühl dafür gehabt. Trotz ihres Zuvorkommens, indem sie ihm sogar mit spanisch zum Verständnis unter die Arme greift, schüttelte der scheinbare Mexikaner doch immer noch den Kopf, denn die Sprache war nicht sein Problem gewesen. Der Mann weinte, ob es nun seiner Angst galt oder dem Schmerz, der mit jedem weiteren Schlag und Knacken nur noch schlimmer wurde. Die Tränen liefen ihm schon über die Wangen, er sprach mit der Brünetten, auch wenn diese sich nicht sonderlich auf seine Worte konzentrierte und eher damit beschäftigt war, ihm seine Fehler zu bestrafen. Man konnte erkennen, wie sie doch gezielt seine Leber traf, wobei ihm doch wirklich ein Grinsen entwischte. Es war nicht die Erinnerung daran, dass er selbst damit die Dame verletzte, es war eher etwas wie ein Stolzsein. Er hatte keine Beweise dafür, dass sie diesen nicht sogar von ihm erlernte, nachdem sie den Schmerz selbst spürte. Doch nur die Vorstellung daran war witzig gewesen, dabei blieb er auch. Anthony hatte die Waffe auch schon wieder mit einer Hand runter hängen lassen, denn hier schien außer ihm wirklich keiner weit und breit zu sein, doch er hatte es selbst als seine Aufgabe übernommen, genau das zu überprüfen. Einige der Männer hatten sich um das Außengelände gekümmert, kontrollierten ob sie nicht noch weiter in ihren Machenschaften gestört werden konnten, von ihnen war jedoch natürlicherweise niemand im Gebäude zu erkennen. Während die anderen Männer den Fremden weiterhin festhielten und immer wieder fixierten, sollte dieser nicht irgendwie mit einem Schlag oder dem einkehrenden Schmerz erschütten, nahm der Blonde schon die ersten Schritte auf sich, nur um die Umgebung weiterhin zu betrachten. An den Decken waren keine Kameras zu sehen, dafür war dieser Ort mit zu vielen Geheimnissen, als man diese als irgendeinen Beweis nehmen konnte. Man würde sich damit nur selbst ins Knie schießen, weswegen Anthony sich lieber von dem Geschehen bei Kamila entfernte, nur um seine kleine Runde zu drehen.
      Seine Augen sahen zwischen den Lücken der Regale hindurch, ob sich nicht noch ein versteckter Mann erwischen lässt, der wohl rechtzeitig auf sein Bauchgefühl gehört hatte. Der Mexikaner war jedoch wirklich alleine, schon fast merkwürdig, er würde es doch nicht alles selbst leiten, man würde diesen unwissenden Typen doch nicht für einen Moment hier alleine lassen, wenn Besuch wie dieser kommen konnte. Es war jedoch so, denn als er seinen richtigen Platz wieder einnahm, war er sogar schon am reden. Der Gesuchte war im Urlaub gewesen, aber mehr kam da auch nicht, es war die einzige Information die sie so schnell bekamen. Kamila wollte es aber noch schneller haben, mit ihre Rage war sie auch ungeduldig geworden, was schon mit dem Messer im Bauch zu beweisen war. Für einen Moment schloss er seine blauen Augen, das lendige Geschrei konnte er nicht im Ohr haben, es war ihm einfach zu laut. Vielleicht konnte die Brünette sich damit ein wenig austoben, doch er hatte die Befürchtung, dass sie es noch zu früh, zu schnell machte. Deswegen räusperte er sich, sah deutlich die Brünette an, nur um ihr mit der Hand anzudeuten, sie sollte noch ein Level runter, bevor die einzige Informationsquelle verblutet.
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