[2er RPG] No Good For You

    • Gemeinsam hatten sie es in die Küche geschafft, wurden dabei eher weniger von den anderen Männern oder von irgendwelchen Geräuschen gestört, als von dem ständigen Gelächter der beiden selbst. Irgendwas schien auf dem Weg lustig zu sein, da trugen auch die leichten Beine zu bei, dass sie mit dem Getrorkel herumschwankten und sich damit noch beschäftigten. Der Blonde war sich mit dem Betreten der Küche gar nicht mehr wirklich sicher, was sie hier überhaupt zu suchen hatten, aber Kamila war schon dabei die ganzen Dinge zusammenzusuchen und auf den Tisch zu stellen, weswegen er verständlich einen Laut von sich gab und sich auch schon zum Schrank umdrehte, um den Mixer zu suchen. Den Vorrat von Eis, den scheinbar ihr Bruder verstaut hatte, lag schon bereits auf dem Tisch und da hatte er auch schon gegrinst, der wird wohl nicht so erfreut darüber sein wie es gerade die beiden taten. Triumphierend hob er den Mixer aus dem Schrank und hatte diesen mit den Ellenbogen wieder zu gemacht, bevor er ihn auf die Theke stellte und ihn in der nächsten Steckdose steckte, wenn auch ein wenig unbeholfen. Man fragte ihn, was er haben wollte, da hatte er nicht wirklich darüber nachgedacht worauf es bezogen war. " Am liebsten noch einen Joint.. " Er drehte sich mit dem nächsten Moment um, hatte wieder das Eis vor sich und sah den Löffel, die die Brünette in ihren Händen hielt. Es dauerte ein wenig, bis es wirklich bei ihm ankam, man erkannte es aber sofort in seiner Mimik, nach welch einer Zeit er verstand, worum es eigentlich ging. " Mhm.. Schoko.. und bisschen Stracciatella. " Von den verschiedenen Sorten hatte er sich schließlich entfernt, als er fertig überlegt hatte. Sie streckte ihm jedoch auch schon den Löffel voll von Eis entgegen, was er mit einem Grinsen betrachtete, bevor er sich von ihr füttern ließ und den Geschmack mit ihr genoss. Ihr Mund war noch voll, das hatte er schon anhand der Wangen erkannt und er fand es unglaublich süß, er bekam jedoch auch schon wieder einen Geistesblitz, was sie noch bräuchten, weswegen Anthony mit den Händen seine Lippen umrandete. " Ich hol den Alkohol.. ", flüsterte er nun etwas lauter, auch wenn niemand anderes da zu sein schien. Er fragte mit dem Rückwärtslaufen nurnoch, was sie wohl drin haben wollte, bevor er mit seiner Umdrehung fast gegen die Wand lief, was er wieder unfassbar witzig fand und begann zu lachen, während er den Weg zur Bar aufsuchte.
      Bis er aus dieser raus kam, hatte es doch etwas länger gebraucht als gewünscht, doch er erklärte sich sofort, als er Kamila wieder vor sich hatte. "Hab mich verlaufen.. ", begründete er seine Abwesenheit, ehe er die Flaschen abstellte. Die Wirkung des Joints hatte sich bei ihm entfacht und er hoffte doch, dass es nicht so schnell ein Ende findet, denn gerade konnte er über alles lachen bis ihm die Luft fern bleibt.

    • Kamila Kayla Redstone
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      Kamila lachte sofort, als auf ihre Frage nach dem Geschmack des Milchshakes die Antwort kam, Anthony hätte gerne noch einen Joint. "Wir haben unseren noch nicht fertig geraucht", entgegnete sie darauf und musste grinsen, wie eigentlich schon die ganze Zeit, seit dem die Droge ihre volle Wirkung entfaltet hatte. "Ganz ruhig, Tiger". Dann kam auch schon die Antwort darauf, welche Geschmacksorte der Mann nun haben wollte, Schokolade mit Straciatella.. Eine hervorragende Mischung, aber sie Vanille war einfach deutlich besser, wie die Brünette jedenfalls fand. Sie nickte und hielt den Mann den Löffel mit Eis hin, damit er es ebenfalls probieren konnte. Das Vanilleeis war einfach herrlich, herrlicher als alles andere, außer vielleicht die Lippen des Blonden, doch für die war gerade keine Zeit, weil er verkündete den Alkohol zu holen. Kamila griff noch einmal kurz nach seiner Hand, um ihn für einen kleinen Moment aufzuhalten. "Aber pass auf..", flüsterte sie ihn zurück, bevor ihr Kichern wieder zu hören war. "Bring mir irgendwas gutes mit!".
      Sie sah ihm nach, aber durch die Wirkung des Joints vergaß die Brünette einige Momente später, wonach sie eigentlich sah und widmete sich dem Milchshake. Drei Löffel von dem Schokoladeneis und etwas von dem Straciatella landeten in dem Standmixer, der von Anthony scheinbar schon eingesteckt wurde. Wann er das gemacht hat wusste sie nicht, aber ihr war klar, dass sie es nicht gewesen sein könnte, oder vielleicht doch? Für den Moment hielt sie Inne, wartete, bis ihr einfiel, was sie noch in den Mixer packen musste und kippte die Milch dort hinein, um alles zusammen zu einer einheitlichen Masse zu mixen. Fast hätte Kamila den Deckel vergessen und damit die komplette Küche eingesaut, aber rechtzeitig erinnerte sie ihr Unterbewusstsein daran, dass da was fehlte. Mit dem Deckel zusammen mixte sie alles gut durch, bevor sich die Frau auf die Suche nach was anderem machte. Sie durchsuchte die Schränke nach Schlagsahne, weil ein Milchshake Schlagsahne brauchte, ganz viel Schlagsahne. In der Zeit, in der sie sich auf einen der Stühle stellte, um in die oberen Schränke zu sehen kam auch der Mann zurück und brachte einiges an Alkohol mit. Er hatte sich verlaufen, aber der Brünetten war gar nicht aufgefallen, dass er so lange gebraucht hatte. Ein wenig legte sie ihren Kopf schief, bevor sie anfing zu lachen. "Ich verlaufe mich ständig!", gestand sie, obwohl es gar nicht der Wahrheit entsprach, aber in diesem Moment war es für sie die Wahrheit.
      Mit dem Lachen fand sie auch eine Dose mit Schlagsahne, die sie erfolgreich in die Höhe hielt. "Ich hab Schlagsahne gefunden!", verkündete sie und wollte eigentlich wieder runter, aber das Gleichgewicht war in diesem Zustand nicht gerade das Beste, vor allem zusammen mit einem Stuhl kombiniert, auf welchem man stand. Sie verlor das Gleichgewicht und kippte mit dem Stuhl nach vorne, aber lustig würde es trotzdem werden.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Kamila verlief sich scheinbar auch des öfteren, was ihm jedoch so ungläubig schien, dass er es wieder lustig fand und lachte, während er versuchte sich anzusehen, was er überhaupt alles mitbrachte. Natürlich hatte er das gute Zeug genommen, was er sich womöglich verdammt gut in einem Milchshake vorstellen könnte, was vielleicht auch nur am Joint liegen könnte. Gerade war doch auch fast alles eine gute Idee gewesen, sie waren alle wert ausprobiert zu werden, doch das ging nicht, zum Glück. Die meisten Sachen vergaß er auch bereits nach wenigen Momenten, denn irgendwas neues hatte er im Augenmerk gehabt, was all seine Aufmerksamkeit verdiente, als wäre er frisch verliebt gewesen und müsste jedes einzelne Detail des Objekts vor sich merken, bevor er begann darüber zu philosophieren und auch schon wieder etwas neues, spannendes fand. Es machte ihm aber auch überhaupt nichts aus, er genoss es sogar, naja, alles andere ging auch gar nicht. Später würden sie wohl auch noch den Rest des Joints rauchen, auch wenn er es noch deutlich interessanter fand, wie ein ganzer Joint wirkte. Anthony sollte zu Beginn aber nicht überstürzen, schon gar nicht bei Drogen, es bestand immer die Chance, dass er diese überhaupt nicht vertrug. Das er damit durchdreht, sich nicht unter Kontrolle halten kann und Dinge macht, die er am Ende des Tages wieder erst vergessen und dann bereuen wird. Momentan schien aber nichts davon der Fall zu sein, sie hatten nur eine gute Zeit gehabt, hatten etwas neues gewagt.
      Mit begeistertem Ton verkündete sie, dass sie die Schlagsahne im Schrank fand, weswegen er fragend zu ihr sah und die Dose in ihren Händen musterte. Sie war aber so schnell weg gewesen, wurde ins nichts gerissen, dass er noch einmal nachsah, wo die Schlagsahne mit Kamila verschwand. Seine Reaktion kam verspätet, so konnte er sie nur noch an den Schultern fassen, bevor sie ernsthaft zu Boden stürzte und sich irgendeine Kopfverletzung einfing. Kamila hatte er mit seiner Reaktion noch retteb können, er sich selbst aber nicht, denn er ist mit dem Fangen mit dem Kopf gegen die Kante der Theke gestoßen. Den Kopf hob er auch schon wieder an, bevor er Kamila vorsichtig ablegt und sich einfach zu ihr auf den Boden setzt, währenf er wiedet begann zu lachen. " Wir sind solche Vollidioten.. ", meldete er sich lachend zu Wort, ehe er sich die Stelle am Kopf rieb, ehe er den Blick auf der Schlagsahne hatte. Die hatte sie also rausgeholt, wenn sie nicht sogar schon lange am suchen war, während er den Alkohol holte. " Du hast sie!", hatte er nun selbst gesagt, hatte damit wieder vor ihrem Sturz sich angeschlossen, sie war ja froh die Schlagsahne gefunden zu haben.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Erschrocken hatte sich Kamila erst, als Anthony sie gepackt hatte, um ihr den Sturz ein wenig zu mildern, er bekam jedoch selbst etwas ab, weshalb sie auch erst dann einen erschrocken Ton von sich gab. Wie sie letztendlich von dem Stuhl gefallen war war sie sich nicht sicher und wie sie auf dem Boden so sanft gelandet war auch nicht, aber es war wichtig, dass Anthony sich den Kopf gestoßen hatte. Er setzte sich jedoch zu ihr auf den Boden und fing an zu lachen, weshalb sie anstatt weiterhin ihr trauriges Gesicht zu ziehen, dass er sich wehgetan hatte ebenfalls anfing zu lachen. Was war eigentlich ständig so lustig? "Wir sind solche Vollidioten!", wiederholte sie seine Worte, um zu bestätigen, dass sie wirklich die größten Vollidioten überhaupt waren, aber ihr fiel nicht mehr ein, warum es der Fall war. Die Konzentrationsspanne war nach der Wirkung des Joints drastisch minimalisiert Worten und das sah man ihnen beiden an, denn dann ging es wieder um die Schlagsahne. Kamila hob die Flasche siegessicher in die Höhe und grinste breit. "Ich habe sie gefunden!", verkündete sie wieder, bevor sie die Dose in ihrer Hand schüttelte, damit es überhaupt funktionierte. Daran erinnerte sie sich noch gut.. Auch daran, dass man den Deckel abmachen müsste. "Mund auf!", befahl sie Anthony und hielt ihm das Teil hin, aus welchem die Sahne kam. Nur einen kurzen Moment wartete die Brünette, dann drückte sie auf den Auslöser und ließ die Sahne auf Anthonys Mund kommen. Das Lachen, was dann aus ihrer Kehle ertönte war laut, aber sie fand den Anblick viel zu süß, um nicht darüber zu lachen. Aber warum musste sie lachen, wenn etwas süß war?
      Das Ende vom Lied war eigentlich relativ simpel, durch den Schrei, den Kamila abgegeben hatte und den Krach, den die beiden veranstaltet hatten gesellte sich Mike zu ihnen in die Küche, um nachzusehen, was da los war. Er fand die beiden auf den ersten Blick nicht, aber Kamilas Lachen war deutlich und nicht zu überhören, er musste lediglich hinter den Tisch sehen, um die beiden Kinder zu sehen, die aus der Küche einen Saustall veranstaltet haben. Es sah vor allem für Kamila nicht danach aus, aber vielleicht hatte sie den Mixer doch kurz ein Mal ausgelöst, bevor sie den Deckel drauf gepackt hat. "Was macht ihr hier?!", seine strenge Stimme ließ Kamila kurz Halt machen und erschrocken zu Anthony, sehen, daß kam nicht von ihm.
      "Kriegen wir jetzt Ärger?", flüsterte sie dem Mann vor sich zu und wollte eine Antwort von ihm, aber die Stimme ihres Bruders machte deutlich, daß es bestimmt so war.
      "Ist das mein Eis?!". Mike hatte zu dem Chaos auf dem Küchentisch gesehen und blickte dann zu den beiden, die er auf dem Boden fand. "Was geht hier vor sich? Seit ihr irgendwie bescheuert?!". Die Brünette hatte ihre Stirn gerunzelt und zu ihrem Bruder gesehen, bevor wieder ein Lachen ihre Kehle verließ. "Wir sind sowas von Breit", verkündete sie dem brünetten Mann, der über diese Tatsache noch weniger erfreut war, als über die, wie sie Küche aussah.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Das Thema hatten sie schnell wieder zu der Schlagsahne ändern können, was den beiden selbst auch erst gar nicht wirklich auffiel, weswegen sie sich auch nicht mit solchen Unsinnigkeiten beschäftigten. Es war mittlerweile wieder egal gewesen, warum sie auf dem Boden lagen und überhaupt gar nicht erst aufstehen, er suchte auch nach gar keiner Antwort dafür, dass er gerade so einen Schmerz auf dem Kopf hat. Es schien alles mit Leichtigkeit von dannen zu gehen, ohne irgendwelche Anstrengung sind alle Probleme in Windeseile verschwunden, denn sie waren mehr als nur gücklich und interessierten sich für nichts anderes, außer in diesem Moment Spaß zu haben und die Sorgen zu vergessen. Da hatte man ihn auch schon darum gebeten, den Mund zu öffnen und mit einem Grinsen hatte er schon verstanden, was sie zuerst mit der Schlagsahne vor hatte. Die Dose hatte sie bereits geschüttelt, da wartete Anthony nicht mehr lange und öffnete seinen Mund, bevor er sich mit diesem ihr ein wenig näherte. Sie hatte ihn die Sahne in den Mund gesprüht und kaum war sie damit fertig, begann sie damit lauthals zu lachen und auch ihm fiel es schwer, sich davon nicht auch noch hinreißen zu lassen. Es musste wohl unglaublich witzig aussehen, denn er hatte zu Beginn Schwierigkeiten dabei schnell den Mund zu schließen, bevor er noch die Sahne vor Lachen ausspuckte. Er hatte versucht sie noch runter zu bekommen, jedoch kam davor schon das Gelächter heraus, was von dem vollen Mund gedämpft war. Es hatte ihn wohl erfreut, sie so fröhlich zu sehen, auch wenn er an keinen Grund dafür denken konnte.
      Lange hatten sie die Zweisamkeit in der Küche nicht aufrecht erhalten können, denn unbemerkt hatte sich ihr Bruder zu den beiden gesellt. Vielleicht war er wohl auch laut reingetreten, doch sie waren so mit sich selbst abgelenkt, dass sie wohl alles andere abgeschaltet haben. Mit der plötzlich auftretenden Stimme hatte er den mittlerweile geleerten Mund sofort geschlossen und auch die Brünette entgeistert angesehen, denn ihre Stimme war es bei dem Ton schon gar nicht. Er dachte eher darüber nach, ob er nicht gerade halluzinierte, doch das war nicht der Fall. Sie hatte bereits geflüstert, ob sie womöglich jetzt Ärger bekommen, doch er zuckte nur weiterhin überrascht mit den Schultern, bevor er sich zu ihr beugte und selbst begann zu flüstern. " Nicht, solange er uns nicht findet.. "
      Dafür war es jedoch schon deutlich zu spät, denn seine Augen hatten die Regung des Hintergrunds erkannt und hatten damit den großen Mann vor sich fixiert, der wohl weniger erfreut aussah. Mike hatte sich noch über das gestohlene Eis gewundert, doch er war jetzt mit den beiden beschäftigt, auch wenn sein Eis wohl gerade begann zu schmelzen. Kamila kam zum Erklären, wenn lügen wohl die bessere Wahl war, denn Anthony hatte sich den Zeigefinger auf die Lippen gepresst und wollte es noch vertuschen. " Vielleicht hat er das gar nicht gemerkt.. ", flüsterte er im lauteren Ton, doch es war schon zu spät, da hatte er auch wieder begonnen zu lachen. Dem Blonden war aber nicht ganz klar, warum Mike denn jetzt so entgeistert war, also hatte er sie irgendwie da raus retten wollen. " Alles unter Kontrolle, ich pass' schon auf sie auf! ", hatte er die beiden retten wollen, hob dafür sogar noch hysterisch die Hand, als würde damit das Thema gegessen sein. Er wollte noch ergänzen, wie er sie geschützt hatte, das fiel ihm aber auch nicht mehr ein.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Anthonys Lachen war ansteckend, weshalb Kamila direkt mitlachte und mehrmals mit dem Kopf nickte. "Ja, Anthony hat alles unter Kontrolle", hatte sie dem Blonden zugestimmt und einen Arm um ihn gelegt, um zu zeigen, dass sie Best Buddies waren und hier absolut nichts verkehrt war, aber die beiden lachten wieder und brachten damit den großen Mann noch weiter dazu, genervt zu seufzten. Mike schüttelte den Kopf und sah sich in der Küche noch einmal um, es war wirklich ein Chaos, welches die beiden hinterlassen haben. Kamila sah es so gar nicht, nach dem Joint wurde alles einfach nur beschönigt und besser dargestellt, als es wirklich war, es interessierte sie auch in diesem Moment gar nicht, dass das Eis, welches sie in den Mixer gepackt hatte, sich überall befand, weil sie den Deckel nicht früh genug drauf gemacht hatte. Es war ihr egal, dass die Schlagsahne, die sie in Anthonys Mund gepackt hatte sich auf dem Boden befand, alles war einfach lockerer und unwichtiger geworden.
      Mike fuhr sich durch das Gesicht und realisierte, dass er gegen die beiden jetzt nicht ankommen würde, deshalb zog er zwei Stühle raus und deutete darauf hin. "Hinsetzen", befahl er, bevor er sich daran machte, den groben Chaos wegzuräumen. "Was wolltet ihr haben?". Kamila stand langsam auf, auch wenn sie ihre Schwierigkeiten hatte, denn die Erdanziehungskraft war plötzlich so viel stärker, als sie es sonst war.. Sie hielt sich an der Theke und versuchte sich auch an dem Blonden festzuhalten, um sich hochzuziehen." Anthony wollte Straciatella..", kündigte sie an und hob sich an. "Nein.. Er wollte Schoko und Straciatella!", verbesserte sie sich und landete doch wieder auf ihrem Hintern, was zu einer großen Lachnummer wurde. Ihr Bruder hatte kurz hingesehen, wollte aber sich nur vergewissern, dass ihr nichts passiert war. "Und was willst du?", fragte er die Frau und wusch den Behälter des Mixers aus, um einen richtigen Versuch zu starten, aus dem Eis Milchshake zu machen. "Äh.", Kamila wusste nicht mehr so richtig, was sie haben wollte, deshalb sah sie zu Anthony fragend und musterte ihn." Vanille..?", fragte sie, als würde er ihr die Antwort darauf liefern, bevor sie wieder anfing zu lachen. So kam sie wirklich nicht vorwärts und vor allem nicht hoch, aber es war unwichtig, sie versuchte es lachend einfach weiter. Es war ihr in diesem Moment einfach so vieles egal, da war es auch nicht wichtig, nach was der Milchshake schmeckte.
      "Und was wollt ihr mit denen hier?", der Mann hatte die Flaschen mit dem Alkohol in die Hände genommen und den beiden gezeigt, um zu erfahren, warum die eigentlich dort standen. Er konnte es sich denken, war sich aber trotzdem nicht sicher, ob sie wirklich auf so eine Idee gekommen waren. Kamila wusste es nicht mehr, weshalb sie mit den Schultern zuckte und nach Anthonys Händen griff, um sich hochzuziehen. "Er weiß es!", kündigte sie dabei an und deutete natürlich auf den Blonden, der sie geholt hatte, wenn sie sich richtig erinnerte. Oder hatte sie die Flaschen geholt? Waren sie es vielleicht beide? Wie waren die Flaschen her gekommen?
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Obwohl die beiden gerade den Spaß ihres Lebens hatten und es gar nicht erst so wirkte, als wären sie bei der Arbeit doch besser aufgehoben, war der große Mann vor ihnen wahrscheinlich anderer Meinung hätte sich wohl eher gewünscht, dass er die Männer am Morgen wecken ließ. Dem war jedoch nicht so, sie entschieden sich für einen freien Tag, eine Pause würde der Brünetten sowieso nicht schlecht tun und schon gar nicht dem Geschäft schaden, dass tat es auch schon wie von selbst. Womöglich sollte sich der Blonde auch wieder an die Arbeit machen, durch die nächste Stadt ziehen und wieder Geld einsammeln, um kurzzeitig etwas gegen die roten Zahlen zu tun. Daran war momentan aber nicht zu denken, weder an die Arbeit, das Geld und die roten Zahlen, noch warum Mike gerade so zu platzen drohte. Dieser lotste die beiden auch schon dazu, sich hinzusetzen, weswegen der Blonde die Stirn zusammenzog und ihren Arm von sich löste, der zuvor ein warmes Gefühl auf seiner Haut hinterließ. Dem Blonden fiel es nicht so schwer auszustehen, da hatte er auch eine andere Methode gewählt, so kam er noch Kamila mit einem Grinsen zur Hilfe und hatte sie an sich rumklettern lassen, bis auch sie wieder auf den Beinen stand. Das Antworten übernahm sie, auch wenn es wohl eine schlechte Entscheidung war, denn auch mit der Unaufmerksamkeit des Blonden fiel sie wieder zu Boden. Der Kopf drehte sich von dem Geschehen bei Mike wieder zu der auf dem Boden sitzenden Kamila, da hatte er wieder begonnen zu lachen, auch wenn er ihr währenddessen die Hand zum festhalten gab.
      Sie waren wirkliche Chaoten in ihrem Zustand gewesen, wahrscheinlich würde es wohl jedem auf den Geist gehen außer den beiden selbst, da hatte es die richtige Wirkung gehabt. Trotzdem hatten sie es noch hinbekommen, sich zumindest an seinen Wunsch zu erinnern, bevor es an ihren eigenen ging. Zur Sicherheit fragte sie bei ihm nach, da hob er die Brauen und dachte selbst nach, während sein Gehirn einen Aussetzer erlebte. Es kam jedoch wenig später dazu, dass er überzeugt nickte, sie hatte ja zuvor schon etwas vom Vanilleeis verputzt. Die Augen lagen weiterhin bei ihr, wie sie sich mit ihrem Lachen versuchte immer wieder hochzukommen, da entging ihm auch selbst der lustigte Anblick nicht und letztendlich hatte sie doch seine Hände zum Hochziehen genommen. Den Arm hatte er danach auch schon dafür benutzt, sie dieses Mal auch oben zu halten, auch wenn er mit dem lachen noch abgeschwächt war. Es ging schon um die Alkoholflaschen auf dem Tisch, ihr war nicht mehr bewusst, warum sie da waren. Anthony wusste es jedoch noch, schließlich hatte er die ganze kleine Tour in der er sich im Haus verirrte darüber philosphiert, ob es schmecken würde oder nicht. " Ich weiß es! ", bestätigte er nochmal, hob dafür symbolisch die Hand, ehe er mehrmals blinzelte. Wusste er es? Er sah zum Mixer, da machte es wieder richtig Klick und bevor er überhaupt richtig zu antworten begann, nickte er sich deutlich zu. " Wir wollten es mischen und gucken, ob es schmeckt! "
      Mit der Aussage hatte er auch schon Kamila mit sich geschleppt, nahm mit ihr endlich auf den vorgesehenen Stühlen Platz, um von da einen guten Blick darauf zu haben, was Mike da machte. Es sah viel witziger aus, als wenn es wohl im nüchternen Zustand der Fall war, aber dagegen konnte man nicht wirklich ankämpfen. Die generelle Haltung darüber, dass gerade einfach alles egal war, hatte über sie Besitz ergriffen. " Mach dir doch direkt auch einen, bist schon wieder so miesepetrig.. "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Es dauerte einen Moment, aber letztendlich hatte Kamila es geschafft auf die Beine zu kommen, wenn auch nur mit der Hilfe des Blonden. Sie setzten sich beide auf die Stühle, die der brünette Mann für sie hingestellt hatte und vor allem Kamila hatte eine riesen Freude daran, zuzusehen, wie ihr ihr Milchshake zubereitet wurde. Ja, Mike war nicht ganz zufrieden und er sah sehr mürrisch aus, aber sie hatte schon vergessen, weshalb er es überhaupt war. Irgendetwas schien sie falsch gemacht zu haben, oder etwas Anthony? Einer von ihnen muss es gewesen sein, aber in diesem Zustand war es doch total egal, es war alles egal und hatte keinen so wichtigen wert mehr, wie es früher der Fall gewesen war. Es war nicht mehr wichtig, wie groß die Sorgen um die Spanier waren, auch nicht, dass die Lieferanten absprangen, es zählte die Wirkung des Joints und Anthony.. Ja, der zählte auch noch, deshalb griff Kamila zu seiner Hand, um diese festzuhalten.
      Mika fragte nach dem Alkohl der da stand, darüber konnte die Frau nichts sagen, aber der Blonde neben ihr hob seine Hand, er wusste die Antwort, darauf war sie selbst mindestens genauso gespannt, wie es ihr Bruder war. Als die Worte gesagt waren dämmerte es auch der Brünetten, sie erinnerte sich langsam daran, dass einer von ihnen gefragt hatte, ob der Alkohol und das Eis zusammen denn schmeckten und jetzt war sie selbst auch sehr neugierig darüber. Es war eine gute Frage, es musste doch genauso cremig sein, wie ohne Alkohol nur ein wenig stärker sein.. Oder würde es süßer werden? "Ihr habt sie beide echt nicht mehr", sprach Mike und griff zu den beiden vorbereiteten Gläsern. In eines kam der Schokoladenmilchshake, ehe der Mann das Gefäß sauber machte und Vanilleeis rein gab. "Da fehlt Schlagsahne!", stellte Kamila fest als sie den unfertigen Milchshake sah und schüttelte die Flasche mit der Sahne in ihrer Hand. Anthony war der Meinung, dass der große Mann, der am Mixer stand auch einen Milchshake trinken sollte, um besser drauf zu sei, da nickte sie auch wieder mehrmals mit dem Kopf. "Ja! Du Miesepeter!". Wie kleine Kinder.. Dachte sich jedenfalls Mike und machte auch den anderen Milchshake fertig, um die beiden schnell loszuwerden. Sie sollten am besten in ihr Zimmer verschwinden und nicht noch mehr Chaos anrichten.. Aber weil Kamila die Dose mit der Sahne noch immer schüttelte seufzte Mike und griff danach, um die beiden Gläser mit den gewünschten Geschmacksorten zu vollenden. Er steckte noch jeweils einen Strohhalm ein und stellte beide Gläser vor die kleinen Kinder, die er jetzt an der Backe hatte.
      "So.. Ihr trinkt aus.. Und geht brav ins Zimmer, verstanden?!". Von wegen freier Tag.. Da hatte Kamila nur sich gemeint.. Sie hatte aber große Augen gemacht, als ihr Bruder die beiden Gläser auf den Tisch gestellt hatte und blickte dann zu Anthony. "Dass ist.. Wunderschön", sprach sie und grinste dann breit. Ihre Augen blickten auch wieder zurück zu den Gläsern. "Welches.. Ist meins?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Mike erfreute sich nicht sonderlich bei dem jetzigen Moment, was wohl auch der Blonde verstehen würde, zumindest wenn er nüchtern wäre. Es war jedoch alles egal in diesem Moment gewesen, selbst die Flecken aus dem offenen Mixer schienen gerade eher wie Schmuck an der Wand zu sein, als irgendwas, wofür mein Empfinden zum Wegmachen hätte. Man hatte den beiden ihre Milchshakes gereicht, auf welche die Brünette fasziniert hinsah. Ihr Bruder hatte jedoch auch schon die Warnung gegeben, dass sie sich danach wieder in das Zimmer verziehen und sich von dort am liebsten nicht mehr heraus trauen. Doch ob sie das nun wirklich wahrnahmen, war schon etwas anderes, denn seine Sitznachbarin fragte sich schon voller Vorfreude, welches von den beiden Getränken überhaupt zu ihr gehörte. Mit einem Grinsen zeigte er mit dem Zeigefinger deswegen auf das hellere Getränk, wenn er sich denn noch richtig damit erinnerte, dass sie Vanille haben wollte. Er selbst ergriff das andere Glas und sah nur grinste nur blöd, während er dabei die Brünette beobachtete. Ihm fiel der unglaubliche Durst auf, weswegen er sich selbst dabei ran machte, sich einen Schluck zu genehmigen, auf welche immer weitere folgten. Der große Mann war auch schon dabei gewesen den Müll, den sie mit ihrem Aufenthalt in der Küche machten, wieder aufzuräumen und sein Eis wieder in die Kühltruhe zu verpacken, um womöglich selbst noch etwas davon zu haben. Das ganze Eis von ihm konnten sie wohl doch nicht nehmen, um sein Gesichtsausdruck zu sehen, aber dieses Vorhaben schob sich auch schon in den Hintergrund, da hatte er nicht mehr dran gedacht. Das Austrinken verlief ziemlich still, auch wenn Anthony sich nicht mehr einkriegen konnte, als Mike den Löffel fallen ließ. Stolz hatte er jedoch das leere Glas auf den Tisch gedonnert und hat stattdessen auf diesem den Kopf abgestützt, bevor seine blauen Augen die Brünette erblickten. " Erster! ", hatte er auch schon gerufen, bevor er gespannt darauf wartete, bis Kamila ihren Milchshake austrank. Die Lust in der Küche herumzusitzen war auch schon wieder schnell vergangen, weswegen er aufstand und auch schon die Brünette mit sich zog, als auch diese fertig war. Er hob noch die Hand zum Abschied für den großen Mann, bevor er auch schon ziemlich schnell dabei war ins Zimmer zu flitzen, ehe er einen Halt machte und erschrocken wieder zur Richtung der Küche blickte. " Wir haben den Alkohol vergessen.. ", schmollte er bereits, aber daraufhin lachte er nur und Kamila in seinen Arm zog, um die Treppen hochzulaufen. Er war gedanklich schon im Zimmer gewesen, hatte sich für einen Moment überlegt, was sie machen sollten. " Mhm.. Sollten wir noch zu Ende rauchen.. und es uns dann gemütlich machen? ", fragte er auch schon und sah kurz hinter die beiden, ob nicht noch Mike sie in das Zimmer scheuchen wollte. So schnell wie er hinsah, sah er aber auch schon wieder nach vorn und löste den Arm von ihr, um auch schon die Zimmertür zu öffnen.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Der Milchshake war genau das, was die beiden gebraucht haben, oder jedenfalls die Frau, denn der Durst stieg in ihr und das süße, kalte Zeug in ihrem Mund erfreute nicht nur ihren Gaumen. "Das ist fantastisch", grinste sie breit und leerte den Becher, jedoch deutlich langsamer, als es ihr Sitznachbar tat. Ihre Augen beobachteten den großen Mann, wie er die Küche versuchte in Ordnung zu bringen. "Ich kann das auch aufräumen!", kommentierte Kamila, als sie sie Hälfte ihres Milchshakes getrunken hatte und hob die Hand, um sich zu melden, als würde sie es machen müssen, um etwas zu sagen. Doch Mike entgegnete ihr einen bösen Blick und hob seine Augenbrauen hoch. "Du hast schon genug getan", murrte der Mann, woraufhin seine Schwester den Arm wieder runter nahm und sich ihrem Getränk widmete. Sie bekam Angst, jedenfalls in diesen Zustand und wollte gewiss nicht von ihrem Bruder angeschrien werden, er war dabei immer so furchtbar laut.
      Anthony leerte das Glas als erster und kündigte dies auch an, so schnell kam die Brünette gar nicht hinterher, aber sie gab sich Mühe. Noch bevor sie ankündigen konnte, dass auch sie fertig war wurde sie aus der Küche mitgezogen, ein guter Plan, denn dort wollte sie auch nicht mehr sitzen. "Nicht so schnell", rief sie nach vorn, denn ihre Beine ließen sie ein wenig im Stich und der Boden bewegte sich, was das Laufen deutlich erschwerte. Ihre Augen fokussierten sich auf diesen und bevor sie realisieren konnte, dass ihr Begleiter stehen blieb lief sie auch schon in diesen rein. Er sprach vom Alkohol, doch Kamila wurde weiter gezogen, noch bevor sie in die Küche sehen konnte, so schnell konnte sie in ihrem Zustand nicht, der benebelte Kopf half ihr nicht dabei. So realisierte sie kaum, wie die beiden die Treppe nach oben genommen hatten, um in ihr Zimmer zu gelangen. Wenn sie ehrlich war vergaß sie sogar für einen Moment, wo sich dieses überhaupt befand, aber sie hatte zum Glück sen Blonden dabei, der ihr dabei half. "Einen Film könnten wir sehen", entgegnete sie zu seinem Vorschlag dazu und lief an ihm vorbei, um sich auf das große, weiche Bett zu werfen. "Oder zwei!". Sie kicherte und breitete sich auf dem Bett aus, um zu sehen, ob sie an die Ecken kommen könnte, aber es war deutlich größer als sie selbst. Ein kleines Kind eben, aber wann konnte sie denn sonst Kind sein, wenn nicht im Rausch?
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie entschieden sich relativ schnell dazu noch einen Film zu gucken, wenn das nicht reicht sogar noch einen zweiten. Dabei war die FIlmauswahl ziemlich egal, sie würden wohl gleich auf alles reagieren und anfangen zu lachen, selbst wenn sie sich für irgendeine Kindersendung entscheiden würden. Also hatte er sich, nachdem er noch mit einem breiten Lächeln zusah wie sie auf das Bett stürmte und sich auf diesen legte, selbst in das Zimmer begeben und ließ sich neben sie fallen, um gleich auch schon den vorbereiteten Laptop auf dem Nachttisch an sich zu nehmen und diesen aufzuklappen. Er hatte im Augenwinkel gesehen, wie sie versuchte an die andere Kante des Bettes zu kommen, doch so lange Arme hatte sie nun nicht gehabt, also hatte er begonnen zu lachen und ihr durch die Haare zu wuscheln. Anthony wollte sie nunmal gerade ein wenig ärgern, vor allem im jetzigen Zustand schien alles so witzig und ertragbar. " Bist halt ein Winzling.. ", kommentierte er es mit einem Grinsen auf den Lippen und begab sich wieder bei seiner kurzzeitigen Aufgabe einen Film zu suchen. Dafür hatte er sich ein wenig aufgesetzt, auch wenn sein Körper nachdem er lag so schwer anfühlte. Er klappte den Laptop auf, sie schaltete den Laptop des öfteren nicht aus, vorallem nicht wenn sie sich noch am Abend dazu entschieden sich etwas gemeinsam anzusehen. Deswegen war er auch erst gar nicht überrascht, dass er auf dem Bildschirm wieder einige Dinge aufgehen sah und war zuvor noch dabei gewesen, einige Dinge davon zu schließen, ehe er mit einer eher verspäteten Reaktion erkannte, was er da vor sich hatte. Der Blonde hatte seinen Namen deutlich erkannt, da waren die Augen auch kurz größer geworden, ob sie ihn nicht im Internet gesucht hatte. Über ihre vorherige Arbeit hatten sie nicht viel gesprochen, wenn er denn nicht schon dabei war langsam einzuschlafen. Die Brünette neben ihm bekam noch einen kurzen Blick, bevor er dieses Mal die Augen unwillkürlich verengte und ein wenig zwischen den Zeilen lies, was die Informationen über ihn zu bieten hatten. Es war sein Strafregister, scheinbar war Kamila aber noch nicht weiter fortgefahren mit dem, was auch immer sie da wollte, weil es bei seinen persönlichen Daten stehen blieb. Die Daten kannte er ja selbst, wenn sie es sich aber bisher durchlas, wüssten die beiden was morgen für ein Tag für ihn wäre. Sein Kopf hatte sich für einen Moment wirklich konzentrieren können, doch das ging auch schon wieder weg, denn er schloss auch das Register und verkündete seine Idee, die gerade in seinen Gedanken aufblitzte. " Lass uns Scary Movie gucken! ", da hatte er auch schon danach gesucht, ehe er diesen anschaltete und sich mit ihr nach hinten lehnte. Er prüfte noch mit einem Lachen, ob sie ihre Haare wieder hinrkiegte, er war ja noch in der kurzen Hoffnung, sie würde die niedliche Mütze wieder anziehen.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Kamila war sich dessen bewusst, was morgen für ein Tag war, auch ganz ohne in das Register zu haben. Der Tag war dick in ihrem Kalender eingetragen, wie so gut wie jeder andere Geburtstag, den sie für wichtig empfand. Anthony war ihr wichtig, deshalb war auch sein Geburtstag wichtig gewesen und vor allem auch eine Möglichkeit ihm ein persönliches Geschenk zu überreichen. Es war zum Abholen und für den morgigen Tag hatte sie noch viel mehr in Planung, als nur eine langweilige Party zu gestalten, das war eine von Mikes Aufgaben und die sollte auch gut klappen, jedenfalls erhoffte sich die Frau genau das. Es sollte ein toller Tag werden, denn Geburtstage wurden hier groß gefeiert, eigentlich nutzte man diese nur als einen Vorwand, um etwas großes planen zu können, um etwas mehr Alkohol zu trinken, aber es war ein wenig Ablenkung zu der sonst so harten Arbeit. Das Register hatte sie für etwas anderen gebraucht, nicht um den Geburtstag einer Person herauszufinden, sie war eher darauf gespannt gewesen, was die Polizei dem Blonden schon anhängen konnte und durfte, aber bisher war dort noch ein großes Fragezeichen vorzufinden, sie hatten keine eindeutigen Beweise und das war besser so, das konnte die Frau für sich nutzen, wenn es von Bedeutung war.
      "Weiß du, dass du die einzige Person außer mir bist, die den freien Zugang zu meinem Laptop hat?", hatte die Brünette noch gefragt, nachdem der Film gestartet wurde. "Nicht einmal mein Bruder darf daran". Wie sie darauf kam, eine gute Frage.. Aber so schnell dieser Gedanke da gewesen war, so schnell war er auch wieder verschwunden.

      Sie hatten noch zwei Teile von Scary Movie gesehen und den Joint tatsächlich zu Ende geraucht, bevor sie sich dazu aufgemacht haben ins Bett zu gehen. Nun, sie waren einfach eingeschlafen, wie zwei kleine Kinder vor dem Fernseher, aber es war nicht weiter schlimm. Es war sogar vielleicht besser so, denn sie bekamen endlich mal ein wenig mehr Schlaf, es könnte aber auch daran liegen, dass ihre Sinne benebelt gewesen sind und der Joint einfach alles so viel einfacher machte.
      Am nächsten Morgen schien die Sonne relativ früh durch das Fenster, denn die beiden hatten vergessen die Gardinen zu schließen. Es wurde langsam hell in dem Zimmer und Kamila öffnete ihre Augen, um sich ein wenig zu strecken. Sie hatte hervorragend geschlafen und das Beste an dem gestrigen Tag war: sie hatte keinen Kater und auch kein schlechtes Gefühl nach dem Joint, war viel mehr ausgeruht und zufrieden. Nachdem sie zu Anthony gesehen hatte, um sich zu vergewissern, dass er bei ihr war griff sie schmunzelnd nach dem Handy. Vor einigen Wochen wäre die Brünette nicht einmal auf die Idee kommen, dass sie ihr Bett mit jemanden teilen wollen würde und jetzt war sie voller Sorge, sie könnte vielleicht alleine aufwachen, ohne der blonden, lockigen Haaren neben ihr. Es war sechs Uhr in der Früh und das Handy erinnerte sie daran, welcher Tag es heute war, das brauchte es eigentlich gar nicht, sie war sich dessen vollkommen bewusst und auch dessen, dass sie einen vollen Terminkalender hatte, auch für Anthony..
      Mit einem weiteren Schmunzeln auf den Lippen legte die Frau das Handy weg und legte ihren Arm um den Mann, um noch für einen Moment die Wärme zu genießen, die er ihr gab.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Der Schlaf konnte unter den Umständen nicht noch erholsamer werden, obwohl dieser doch so schon immer gut zu sein schien, seitdem er die Wärme der jungen Frau neben sich spüren konnte. Zumindest hatte sein Unterbewusstsein es noch so gesagt, schließlich spürte er etwas um seinen Körper, wenn man nicht sofort von der Wärme die davon ausging sprach. In seinen Erinnerungen steckten nicht mehr die Informationen darüber, wann sie sich dazu bewegt hatten zu schlafen, oder ob es überhaupt geplant war. Das war letztendlich egal gewesen, denn die jetzige Ausgangsposition konnte sich nicht besser für ihn gestalten. Neben ihm wurde es jedoch ein wenig unruhiger, auch wenn es keine großen Bewegungen waren, sie konnte sich schließlich auch einfach gedreht haben, den Arm anders platzieren können. Es waren jedoch die Sonnenstrahlen gewesen, die auch ihn aus den Schlaf rissen und ihn dazu bringen wollten, sogar mit der ersten Minute aus dem Bett zu springen und die Gardinen zu schließen. Die Wärme wollte er sich jedoch nicht nehmen, so blieb Kamila doch meist bei ihm, solange er noch die Augen geschlossen hatte. Es war jedoch bestimmt genug Zeit, sich auch so noch aneinander zu kuscheln, ohne sofort aus dem Bett springen und zu den heutigen Aufgaben zu springen. Da fiel ihm jedoch natürlich relativ schnell ein, was denn heute für ein Tag war, da konnte er sich wohl die Zeit mit der Brünetten schnappen. Die Frage war nur, ob sie sich auch daran erinnerte, wenn sie es denn wirklich wusste..
      Mit der Vorsicht mit seinem bewegenden Körper Kamila keine überzubraten, hatte er sich vom Bauch auf die Seite gedreht und öffnete damit die Augen, auch wenn er diese schon wenige Sekunden später wieder mit einem Brummen schloss. Seine Arme hatte er dafür enger um sie gelegt, hatte sie dabei nur noch näher an sich gedrückt, um sich damit zum Augenöffnen zu bewegen. Er blinzelte erst einzige Male, dieses Mal war die Schlafmütze schneller dazu bereit, sich als wach zu erklären. Dafür hatten sie schließlich ausreichend schlafen können, nur gestreckt hatte er sich noch einmal, um die Arme auch wieder auf den richtigen Platz zu bringen. " Guten Morgen, liebe Sorge.. ", hatte er auch schon zwischen die Lippen bekommen, ehe der Kuss auf ihrer Stirn folgte. Es war schon wie ein natürlicher Ablauf geworden, den niemand mehr hinterfragte. Es entstand einfach aus den unzähligen Nächten gemeinsam, was eigentlich als ziemlich überraschend kommt, wenn man denn die erste Nacht vor Augen hatte. Doch so wie es war, war es gut und er hatte nichts dagegen gehabt. Deswegen folgte auch bereits der zweite Kuss auf ihre Stirn, er ließ seine Lippen mit einem Lächeln auf ihrer Haut ruhen, ehe er seinen Kopf wieder auf das Kopfkissen fallen ließ. Jedoch hatte er auch wieder das Bedürfnis auf das Handy zu gucken, um zumindest die Uhrzeit zu wissen. Sie waren früh mit dem Aufwachen gewesen, da hoffte er doch, dass sie noch ein wenig bei ihm blieb.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Anthony war wach, was bei dieser Sonne gar nicht verwunderlich war, aber es waren mit Sicherheit auch die letzten Tage, an denen die Sonne so früh zu sehen war. Er griff zu der Brünetten und sie ließ sich zu gerne noch näher an die warme Haut ziehen, die vor ihr vorhanden war. Nach dem Kuss auf die Stirn vergrub sie auch das Gesicht in der Haut des Mannes, um seinem Herzschlag zu lauschen, welcher hinter dem Brustkorb zu hören war. "Guten Morgen.. Dornröschen", murmelte Kamila gegen die Haut und kuschelte sich nur noch umso mehr an diese. Wie konnte sie all die vorherige Zeit ohne diese gemeinsame Morgen aushalten? Ohne diese Nähe und Wärme an ihrer Seite? Bisher fehlte ihr nichts, aber seit dem ersten gemeinsamen Morgen mit dem Mann war es so fremd mal ohne ihn an ihrer Seite aufzuwachen, ohne jemanden, der die Frau in den Arm nahm und ihr das Gefühl von Geborgenheit gab. Dieses Gefühl kannte sie sonst nicht so. Weder ihre Mutter, noch einer der Stiefväter oder der Männer, mit denen sie etwas hatte konnte ihr das Gefühl geben, angekommen zu sein, zuhause zu sein.. Es musste erst Anthony in ihrem Leben auftauchen, um ihr dieses Gefühl zu schenken, aber mit diesem Gefühl fingen auch die Sorgen an..
      "Heute haben wir viel vor", murmelte sie weiter und legte den Kopf ein wenig nach hinten in den Nacken, um nach oben zu dem Mann zu sehen. Ihr Lächeln war sanft auf den Lippen und auch wenn Kamila am liebsten jetzt schon mit einem besonderen Morgen anfangen wollen würde, um den Geburtstag des Mannes zu feiern, sie schaffte es nichts zu sagen, oder gar zu machen. "Elias zeigt dir heute ein wenig das Drogenmileu.. Wie, wo und was..damit du auch darüber bescheid weiß..". Sie schmunzelte und legte den Kopf noch weiter nach hinten. "Wie geht es dir eigentlich nach gestern? Erinnerst du dich überhaupt?". Es war ein toller freier Tag gewesen, ein ruhiger vor allem, der in dem Wald angefangen hat und in dem inzwischen fast schon gemeinsamen Zimmer, mit samt eines Joints weiter ging. An den Milchshake erinnerte sich die Brünette noch sehr gut und an das wütende Gesicht ihres Bruders, der die Küche aufräumen musste. Mit dem würde sie nachher noch reden müssen, hoffentlich hatte er sich beruhigt gehabt und war nicht mehr wütend, er hatte ja auch noch eine Party zu schmeißen, da durfte er nicht schlecht gelaunt sein! Aber bisher konnte er auch nicht allzu lange auf seine Schwester wütend sein..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Die Brünette sprach bereits am Morgen über einen vollen Terminkalender, ihre Zeit war verplant gewesen mit irgendwelchen Tätigkeiten, weswegen er schon lustlos aufstöhnte. Dabei lag es nichtmal wirklich daran, dass er sein Geburtstag als so besonders ansah, dass er die Füße hochlegte und nichts mehr tun wollte, nur wusste er wohl was sie alles erwarten konnte, wenn sie schon einen freien Tag nahmen. Er schien bei ihrer Begrüßung jedoch skeptisch zu sein, schließlich kamen keine Glückwünsche dazu, irgendein Kuss, der Morgen war wie jeder andere, außer das sie am heutigen Tage ausgeschlafener waren, weniger erschöpft von dem letzten Tag. Heute würde er Elias über die Schulter schauen, wie seine Aufgaben funktionierten um diese eventuell auch übernehmen zu können, sollte irgendwas mit ihm geschehen sein. So weit dachte Anthony jedoch nicht, er wollte es auch erst gar nicht beginnen, weswegen er bloß nickte und das Schmunzeln auf ihren Lippen betrachtete. Sie fragte schon nach, wie es denn gestern für ihn war, ob er sich überhaupt an alles erinnern konnte. Für einen Moment ging er selbst in sich hinein, um sich an alles mögliche erinnern zu können. Bei den Erinnerungen konnte er sich ein Grinsen nicht mehr verkneifen, ob sie nun alle waren oder ob ein paar Informationen fehlten, konnte er auf die Schnelle nicht bewerten, es schien aber alles richtig zu sein. Deswegen nickte er, vorallem an den Wald konnte er sich erinnern, auch wenn sein Polizeiregister auch im Kopf herumschwirrte. " Ich schätze, dass ich mich an so gut wie alles erinnere.. ", erzählte er mich einem Grinsen, ehe er wieder zu ihr hinunter sah. Wie konnte er sich nur auf seine Gedanken konzentrieren, wenn er so einen Anblick hatte? Letztendlich griff er jedoch zum Handy, während seine freie Hand durch ihr braunes Haar fuhr. Für weitere Informationen schrieb er schon Elias an, um sich rechtzeitig anziehen zu können, auch wenn dieser immer später als die beiden aufwachte. Wahrscheinlich hing es auch noch davon ab, ob er gerade Frauenbesuch hatte, aber davon ging er erst nicht aus. Er selbst hatte vermutlich aber noch etwas Zeit, solange Elias sich nicht spontan dazu entschied ein Frühaufsteher zu werden. Er hatte nach seiner Antwort die Lippen gespitzt, um sie zu einem Kuss zu bewegen. Danach fuhr er auch schon fort, nahm die Hand aus ihrem Haar und platzierte sie lieber unter ihrem Oberteil an ihre Taille. " Und mir gehts blendend.. Wie fandest du deinen freien Tag? ", entgegnete er schon und sah nochmal nach, wo der Laptop hingelegt wurde. Das hatte er sich doch nicht eingebildet oder war es wirklich einfach nur ein Hirngespinnst gewesen, war er da schon am schlafen? Er wusste es selbst nicht mehr wirklich, dafür verhielt sich Kamila einfach nicht als würde sie etwas verheimlichen, also atmete er kurz tief aus und schloss wieder die Augen. " Wir können aber doch ein wenig liegen bleiben, nicht? "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Es gab am gestrigen Tag nicht nur vieles, was sie zusammen gemacht haben, sie haben auch viel miteinander gesprochen und das auch sehr ehrlich, an vieles erinnerte sich die Brünette noch genau. Sie hatte schon wieder einiges verraten gehabt, was sie so nicht verraten würde, aber es war nicht weiter schlimm, denn Anthony gab ihr bisher immer das Gefühl, dass es nicht falsch war die Wahrheit zu sagen, aber auch wenn er ihr das Gefühl gab, ihre innere Mauer war noch nicht gebrochen und damit gab es immer etwas, was sie davon abhielt noch mehr zu sagen. Gefühle waren zwar vorhanden, aber auch diese waren versteckt in einem Kästchen, ganz tief in der Dunkelheit, welches das Herz bot.
      Kamila musterte den Mann neben sich, der grinsend nach seinem Handy griff, welches irgendwo auf dem Bett lag, wie eigentlich alles, was sie gestern bei sich hatten. Wie die beiden es geschafft haben, sich überhaupt auszuziehen, um schlafen zu gehen, daran konnte sie sich wirklich nicht mehr erinnern, aber das Wichtigste war doch, dass sie nichts größeres angestellt haben, wobei.. Das hätte auch lustig sein können. "Mhmm", war die Antwort auf die Frage, wie Kamila ihren freien Tag fand. "Ich denke, ich könnte monatlich so einen Tag einführen.. Oder gar wöchentlich". Sie grinste breit und strich dem Mann über seine nackte Haut. "Wärst du dabei? Ich meine.. Etwas Ablenkung und Ruhe tut doch sicherlich gut". Die Blondine war wirklich bereit dazu, diesen Tag, den sie gestern gehabt hatte zu wiederholen und dafür auch wirklich immer wieder abzuschalten. Vielleicht würde sie so deutlich ruhiger werden, obwohl.. Die tickende Zeitbombe blieb sie trotz des schönen Tages noch immer. Sie war schon immer aufbrausend, wenn etwas nicht so lief, wie sie wollte, aber an diesem schönen Morgen gab es nichts, was sie störte. Viel eher amüsierte sich die Frau über die Tatsache, dass Anthony ein wenig zu viel seufzte, war er vielleicht schon dahinter gekommen, dass sie gerade seinen Geburtstag vergaß? Sie war sich nicht ganz dessen sicher, ob er wusste, dass sie genau wusste, an welchem Tag er geboren worden ist. Sie wusste sogar, wie seine Eltern hießen und wo sie wohnten, aber nicht etwa, weil sie ihn gestalkt hatte, es gab einen anderen Grund dafür.
      "Mag Dornröschen noch ein wenig liegen bleiben?", fragte Kamila ein wenig, als würde sie mit einem Kind reden und drehte sich auf den Bauch, um höher zu dem Mann zu rutschen und sein Gesicht besser sehen zu können. "Du kannst liegen bleiben, bis Elias wach ist.. Aber ich habe noch zu tun". Sie beugte sich ein wenig runter und küsste die Wange des Blonden. So wichtig war es jetzt nicht, was sie da tun musste und es musste auch nicht gleich erledigt werden, deshalb schmunzelte die Brünette und strich mit ihrer Hand durch das blonde Haar vor sich. "Aber ich denke.. Ich kann noch ein wenig liegen bleiben..". Weil er Geburtstag hatte.. Aber das verriet sie nicht, stattdessen beugte sich Kamila runter und küsste die Stelle unter dem Ohrläppchen. "Und dir erzählen, was für versaute Gedanken ich habe.. Mit dir in der Hauptrolle".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Ihr hatte es gefallen, einen Tag mal nach ihrem eigenen Willen zu gestalten, auch wenn sie die Chefin des Ganzen war. Trotzdem hatte sie auch ihre Aufgaben die erledigt werden müssen und von diesen monatlich, noch besser wöchentlich einen Tag Pause zu nehmen, wäre eine gute Entscheidung, die eine Überlebung wert war. Sie hatte sofort nach seinen Gedanken dazu gefragt, ob er da mit machen würde, wobei er einen verwirrten Eindruck machte. Wollte sie die freien Tage etwa mit ihm verbringen? Er konnte es aus ihrem Gesichtsausdruck nicht entziehen können, deswegen zögerte er ein wenig. Doch er nahm an, dass sie ihre freien Tage sehr wohl auch für sich selber nehmen wird, also hatte er einfach für sich gesprochen. " Ein Tag frei wird die Welt nicht zum Beben bringen.. Wenn andere 2 freie Tage pro Woche haben, warum wir nicht wenigstens einen? " Natürlich wird es nicht so einfach werden, wie man es sich wünschte, schließlich müssten auch bei freien Tagen die Notfälle besucht und auf Auffälligkeiten reagiert werden, doch das würde sich keinen ganzen Tag hinziehen, weswegen es keine schlechte Idee war. Seine Augen betrachten ihre Hand auf seiner nackten Haut, was diese vor hatte und wohin ihr Weg führte, während er das wohle Gefühl, das Kribbeln dazu genoss. Er konnte sich gar nicht daran erinnern, wann er das erste Mal das von ihr ausgelöste Kribbeln spürte, doch das Gefühl schien immer noch stark dabei zu sein. Sein Herz zog sich immer wieder zusammen, als er sich wieder mit der Brünetten auf der Tanzfläche erblickte, wie sie ihm unbewusst die Luft abschnürte. Anthony war hilflos neben ihr, er konnte sich nicht mehr selbst da raus holen, wobei er noch nichtmal daran dachte. Alles wollte er mit ihr genießen, sich mit der Vorstellung anfreunden, sollte er ihr Herz vollkommen für sich erobern können.
      Man fragte ihn mit einem kindlichen Ton, ob er noch liegen bleiben wollte, da spielte er bereits mit und nickte wie selbstverständlich. " Ja, Dornröschen will ", antwortete er deswegen mit einem Grinsen, wollte sie auch wieder an sich ziehen, damit sie auch noch mit ihm liegen bleibt. Sie war auch schon höher zu ihm gerutscht, da lief er mit einem Finger über ihre Wirbelsäule, während sie sich ansahen. Er konnte natürlich noch liegen, schließlich war Elias noch nicht wach, doch ihre weiteren Worte ließen ihn auch schon wieder seine Hände zurückziehen. Kamila hatte ihre Aufgaben zu erledigen, es war schließlich ein Tag wie jeder anderer, damit musste sich auch Anthony anfreunden. Sonst hatte er sich immer bei seinen Freunden verzogen, um mit diesen zu feiern, zumindest irgendwas nach der Arbeit zu machen. Vorallem bei der Arbeit hatte er einen Gefallen dabei gefunden, dass sein Geburtstag nicht angesprochen wurde, doch irgendwie.. kränkte es ihn, dass Kamila ihn schlichtweg vergaß, ihm wenigstens keine Glückwünsche gab. Er wollte daraus keine große Sache machen, das wird dann wohl damit geschehen wenn er aus diesem Zimmer raus ist, doch bis dahin wollte er die letzten Sekunden mit ihr genießen, bevor sie sich wieder am Abend nach der Arbeit sehen, wieder ausgelaugt wie üblich. Zumindest bekam er auch noch seinen Kuss, ehe er das Bett alleine wärmen musste.
      Ihre Entscheidung war jedoch nicht vollendet gewesen, denn statt sich ans Umziehen zu machen, lag sie immer noch bei ihm und strich ihm durch das helle Haar. Sie würde noch weiter liegen bleiben, auch wenn sie etwas zu tun hatte, weswegen er erleichtert schmunzelte und sich enger an sie schmiegte. Sonst wäre sie ja noch früher als sonst aus dem Bett gestampft, da hätte er sich auch in das eigene Bett legen können, wenn dieses unter dem Berg von Staub noch zu erkennen ist. Er fand sich einfach damit ab, dass sie den Geburtstag einfach nicht im Kopf hatte, oder erst gar nicht wusste, und hatte sich damit lieber mit ihrem jetzigen Tun beschäftigt. Sie hatte ihn an einer Stelle geküsst, an der er förmlich schmelzen könnte, da hatte der Blonde bereits gegrinst und ihr zugehört. Seine Hände zogen sie auf sich, bevor sich diese Platz an ihrem Hintern fanden. " Dann erzähl mal, was dir im Kopf herum schwirrt.. " Kamila ließ sich zum Glück noch dazu umstimmen noch für einige Momente zu bleiben, damit würde sich der Tag im Drogenmileu schöner gestalten, sollte das denn nichts für ihn sein.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Es war nichts besonderes, dass die beiden ein wenig länger im Bett blieben, um sich zu genießen und vor allem die Nähe zueinander, es war vor allem auch nichts besonderes, dass sie ihre Zweisamkeit auslebten, aber an diesem Tag bemühte sich Kamila noch mehr, als es sonst der Fall war. Für sie war es immer wichtig, dass sie beide auf ihre Kosten kamen, aber heute hatte der Blonde Geburtstag und diesen Tag sollte er in Erinnerung behalten, jedenfalls im Nachhinein, nachdem er alles mitbekam, was heute für ihn auf dem Plan stand. Es sollte etwas Besonderes werden, denn Kamila konnte nur besonders, alles andere war ihr langweilig und Langeweile gehörte nicht in ihr Leben, auch wenn sie sich vorstellen konnte mit Anthony ab und zu einen freien Tag einzulegen und nichts zu tun. Es wäre eine Ablenkung, eine Abwechslung und da war es vollkommen in Ordnung, dass es womöglich langweilig werden würde.
      Mit einem Schmunzeln auf den Lippen beugte sich Kamila noch einmal runter, um dem Mann einen Kuss auf die Lippen zu geben. Ihre grünen Augen trafen auf das Blau seiner und das Schmunzeln wurde nur noch größer. "Jetzt bin ich aber länger liegen geblieben, als es eigentlich geplant war". Es stimmt, aber für all die Aufgaben, die für die Brünette heute auf dem Plan standen gab es noch etwas Zeit. Sie mochte es nur gerne alles früher erledigt zu haben, um in einem eigenen Zeitplan zu bleiben. Ein letztes Lächeln schenkte sie dem Mann, bevor sie sich von ihm erhob und ihre Sachen zusammensuchte. Eine schnelle Dusche würde sie sich nach dem Morgensport gönnen und etwas lockeres anziehen, hübsch machen für die Party, die geplant war konnte sie noch nachher, vor allem wenn Anthony aus den Haus war.
      "Du muss nachher an eine Waffe denken.. Und an eine Schutzweste unter der Kleidung... Das Mileu, in welches du dich begibt ist unvorhersehbar.. Und ich habe keine Lust dich aufsammeln zu müssen!". Die Brünette machte vor dem Bad Halt und blickte noch ein letztes Mal zu dem Mann im Bett. Die Kälte, die im Zimmer durch das offene Fenster reingeschlichen kam lud sie dazu ein, wieder unter die warme Decke zu dem warmen Mann zu schlüpfen, so könnte sie womöglich auch den ganzen Tag verbringen, vor allem wenn die Temperaturen immer weiter runter fielen. Das Schmunzeln auf ihren Lippen zeigte vermutlich genau diese Tatsache, dass sie zurück ins Bett wollte, aber die Frau blieb stark, sie hatte noch was großes zu erledigen und die Überraschung für Anthony sollte ihr gelingen. "Magst du noch mit unter die Dusche kommen?", fragte sie ihn und lehnte sich an den Türrahmen. Das kalte Holz hinterließ eine Gänsehaut auf ihrer nackten Haut, aber so schnell die Kälte kam, so schnell war der Körper auf daran gewöhnt. "Oder gammelst du lieber unter der Decke, bis du los muss?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Trotz des vollen Terminkalenders von Kamila blieb sie für einen Moment noch bei ihm, doch dieser Moment hatte sich lang genug gezogen, dass Anthony damit zufrieden war und die Brünette darüber sprach, dass eine kürzere Zeit geplant war. Doch die Arbeit konnte noch auf sich warten, schließlich waren sie ziemlich früh aufgewacht, da wollte sich zumindest er nicht die gemeinsame Zeit nehmen lassen. Er hatte noch einen Kuss bekommen, danach machte sie sich auch schon bereit mit ihrer Arbeit anzufangen, da machte sich der Blonde keinen Stress. Elias schlief höchstwahrscheinlich immer noch, auch wenn er wach wäre, würde er sich erst auf den Tag vorbereiten. Er war sich nicht ganz sicher, was man ihm dort alles zeigen wollte, doch er würde sich darauf einlassen. Bald müsste er wohl sich selbst wieder mit seiner Gruppe von Männern treffen und die nächsten Abläufe besprechen, bisher gab es glücklicherweise keine großen Komplikationen, bei denen Kamila ihm den Kopf abreißen würde. Es würde jedoch auch dazu noch kommen, sollte er sich nicht gut genug darum kümmern.
      Er legte sich wieder auf die Seite und sah mit an, wie sie ihre Sachen zusammensuchte, doch er machte selbst keine Anstände sofort aufzustehen. Dem Schein nach wollte sie ins Bad gehen, zu welchem sie sich auch wenige Sekunden später lief, jedoch noch einen Halt machte. Sie blieb im Türrahmen stehen, da hob er auch schon die Brauen und hörte ihrer Frage aufmerksam zu. Er dachte nach, ob er nun noch duschen gehen wollte, wenn ihre Haut schon mit Gänsehaut übersät war. Sie fragte ihn noch, ob er vielleicht lieber unter der Decke vergammeln will, bis er innerhalb fünf Minuten seine ganzen Sachen packen musste. Mit einem Schmunzeln schüttelte er kurz den Kopf, ehe er sich langsam aufsetzte. " Ich komm gleich nach.. "

      Wie sich die Brünette es wünschte, hatte er sich nach dem Duschen eine Schutzweste angeeignet und nach einer passenden Schusswaffe gesucht, damit sie ihn nicht noch später vom Boden aufsammeln musste. Anthony würde sich jedoch wohl auch nur noch in den wenigsten Momenten ohne Waffe hinaus trauen, auch wenn sein Strafregister doch noch ziemlich gut aussieht und man ihm ohne weitere Beweise nichts anhängen konnte. Die Waffe hatte er im Holster verpackt und eine Jacke darüber gezogen, Elias hatte sich auch so weit fertig gemacht, wollte jedoch noch etwas abklären, weswegen sich der Blonde schonmal nach draußen begab und eine Zigarette rauchte, solange die Zeit dafür blieb. Den Gedanken daran, ob Kamila seinen Geburtstag vergaß oder schlichtweg gar nicht kannte, hatte er langsam los lassen können, schließlich war es ihm bei Elias nicht so wichtig gewesen, sie würden gleich andere Dinge zu tun haben. Lange darauf musste er nun auch nicht mehr warten, denn Elias kam schon durch die Tür und sah sich nach dem Blonden um, um sofort ins Auto zu steigen und diese kleine Führung hinter sich zu bringen.

    • Kamila Kayla Redstone
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      "Wie lange soll ich ihn beschäftigen?", fragte Elias noch einmal und lehnte sich mit vor der Brust gekreuzten Armen gegen das Sofa. Er seufzte, hatte wohl einen schlechten Start in den Tag.. Kamila hatte sich auch in ihrem Stuhl zurück gelehnt und war dabei ihre Zigarette zu Ende zu rauchen, während sie den Plan in ihrem Kopf durchging. "Ich würde sagen.. Bis Mike das OK gibt..". Sie übergab die Verantwortung an ihrem Bruder, der gerade am Fenster stand, um raus zu sehen. Er grummelte. "Ich denke, wenn die Sonne unter ist, sollte ich fertig sein..". "Das ist mir aber was spät", murmelte Kamila und zog noch einmal an der Zigarette, bevor sie diese im Aschenbecher verschwinden ließ. "Als würdest du so früh ins Bett gehen", kommentierte ihr Bruder, woraufhin sie breit grinste. "Elias bringt ihn hier her.. Dann gibt es Geschenke und für ihn die mega fette Party, die unser Magic Mike hier vorbereitet!", sie fasste den kompletten Plan zum dritten Mal zusammen. "Vergleichst du mich gerade echt mit einem Stripper?", Mike hob die Augenbraue, woraufhin die einzige Frau der Runde lachen musste. "Maybe.. Maybe Not... Aber vergesst nicht, dass wir keine Ahnung davon haben, was heute hier vor sich geht, kapisch?". Beide Männer nickten einheitlich, bevor sich Elias aufstellte und streckte. "Ich erschieße ihn, wenn er mir auf den Sack geht", er widmete sich der Tür zu. "Hat da jemand schlecht geschlafen?". Kamila war gut drauf, aber auch nur, weil der Morgen so gut angefangen hatte, weil die Nacht so gut gewesen Ist. "Oder hat da jemand keine abgekriegt?". Das Schmunzeln auf ihren Lippen wurde noch breiter. "Schnauze..". Elias grummelte noch etwas hinterher, bevor er schlecht gelaunt das Büro seiner Chefin verließ. "Hab dich auch lieb!", rief diese ihm hinterher, bevor ihr Kichern im Flur zu hören war. Mike schüttelte ein wenig den Kopf, bevor er sich von seiner Stelle wegbewegte. "Wie ich sehe, bist du gut drauf", murmelte er und lehnte sich an einem der Stühle vor, die vor dem Schreibtisch standen. Er musterte seine Schwester für einen Moment. "Warum sollte ich es nicht sein?", fragte die Brünette und hob ihre Augenbraue. Mike zuckte mit den Schultern. "Was hast du denn heute vor?", fragte er daraufhin und blickte auf die Unterlagen, die auf dem Schreibtisch ausgebreitet lagen. Seine Schwester schmunzelte breit. "Ich werde mir ein paar meiner Männer schnappen und einen Ausflug machen..". "Ausflug?". Die Frau grinste noch breiter und nickte. "Ich muss etwas abholen.. Schließlich ist es Anthonys erster Geburtstag hier bei uns! Der muss doch riesig gefeiert werden!". Mike schmunzelte leicht und ließ den Kopf etwas hängen. "Du kannst es echt nicht, ohne etwas Besonderes, oder?". "Ich bin was besonderes", grinste seine Schwester zurück und erhob sich von ihrem Stuhl. "Und wenn die Party so toll wird, muss ich mir ja was besseres überlegen, um dich zu überbieten, Bruderherz".

      Nachdem Elias mit dem Gebrustagskind verschwunden waren, um sich der Drogensache anzunehmen hatte Kamila noch zugesehen, wie ihr Bruder mit ein paar Männern verschwunden war, um letztendlich ihren Sachen nachzugehen. Sie hatte etwas besonderes vor und brauchte dafür auch besondere Hilfe, es gab nicht viele Männer, den sie diese Aufgabe anvertrauen würde. "Ihr bleibt brav, bis ich zurück bin.. Jeder, der sich auf das Gebiet traut, ohne gekannt zu werden wird erschossen, kapiert?", gab sie noch als Anordnung, während sie ihre Jacke überzog. Die Männer nickten, es waren nicht mehr viele, die übrig blieben. "Ihr macht euch für die Party heute fertig.. Ich erlaube euch mal ausnahmensweise ein wenig mehr zu feiern, als es sonst der Fall ist". Und damit jubelten sie wieder alle, vor Glück natürlich..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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