[2er RPG] No Good For You

    • Sein Vorschlag wurde mit dem nächsten Moment mehrfach abgelehnt, seine Haut sollte er doch bitte so lassen und keinesfalls wachsen lassen, kratzen würde es sie und damit würde er nie wieder einen Kuss von ihr bekommen, sollte der Urwald an seiner Haut hausen. Da war er auch schon selbst davon überzeugt, es auf keinen Fall zu tun, nicht mal nur einen Zentimeter als er es sonst tat, bevor es noch dafür reichte, dass sie keine Lust mehr darauf hatte. Einen Entzug wollte er sich mit dem Witz nicht unterziehen, dafür war er schon zu sehr abhängig von ihren Lippen geworden, von ihrer Wärme und ihrer Nähe, die er immer wieder genießen konnte. Da schüttelte er mit ihr zum letzten Mal den Kopf und hatte damit selbst verdeutlicht, dass er diese Auswirkungen überhaupt gar nicht ansprechen wollte. Alles bliebt mit seinem Bart gleich, zumindest dadran wird nichts gemacht.
      Ihr Grinsen verschwand jedoch, weswegen es auch von seinem schwindet, weil er erst gar nicht verstand, was nun mit ihr war. Den Bart ließ er sich schon nicht wachsen, das hatten sie nun auch schon geklärt, deswegen wusste er auch nicht den Grund ihrer Sorge. Ihr Blick verriet nicht sofort, um was es ging, jedoch folgte er diesem für einen Moment und erkannte doch ziemlich schnell, dass sie auf seine Lippen sah. Was sie nun dort suchte, war ihm nicht ganz klar, aber er lächelte wieder und hatte dabei zugesehen, was sie wohl nun vor hatte. Ihre Augen blickten nun nach seinen, da hatte er kurz den Kopf schief gelegt, was nun los war. Sie hatte begonnen sich auf die Lippe zu beißen und ihre Hand fuhr hinunter zu seiner Brust, bevor sie zum Sprechen ansetzte. Viel kam jedoch nicht heraus, weswegen er seine Hände einfach auf ihren Rücken ließ, diesen hinunter strich, um ihr die Zeit zu lassen für was auch immer sie gerade ansprechen wollte, denn sie schien sich gar nicht sicher mit dem zu sein. Gespannt sah er sie jedoch an, hatte mit dem Finger auch den Schaum von ihrer Nase genommen, seine Haut war ja auch wieder fast schaumfrei gewesen. Sie kam ihm jedoch näher, als das sie ihren Satz beenden wollte, da lehnte auch er sich ein wenig vor. Den letzten Spalt zwischen den Beiden wollte er auch schon überbrücken, sie begann jedoch zu sprechen, weswegen er sich für diesen Moment noch zurückzog. Sie bereute den frei genommenen Tag überhaupt nicht, da war sein Lächeln nur noch größer und so hatte er belustigt geschnaubt, bevor ihre zarten Lippen wieder auf seine trafen.

      Sie hatten sich zwar nackt, jedoch trocken aus dem Bad bewegt. Genug aufgewärmt hatten sie sich nun im Bad, auch ihre Lippen blieben das Bad über gewärmt, doch die Haut an den Fingern begann zu schrumpeln und die Wärme entweichte langsam, da hatten sich die beiden dazu entschieden, hinaus zu gehen und sich eher anzuziehen, sie hatten ja noch etwas auf dem Plan gehabt. Wirklich verneinen konnte er sowieso nicht, er wollte auch nicht, denn es war ihr freier Tag und der sollte sich im nachhinein gut anfühlen gemacht zu haben, vielleicht würde sie sich damit auch des öfteren mal frei nehmen, um sich zu beruhigen und mal wieder zu entspannen, da konnte auf Dauer der Abend mit Anthony nicht helfen, so dachte er doch. Seine Hand hielt schon ihr Shirt bereit, bevor er sich das eigene anzog, sobald die Boxer überhaupt angezogen war. Die Haare waren noch etwas nass gewesen, es störte jedoch nicht weiter, weswegen er sich nicht die größte Mühe gab diese zu trocknen. " Weiter im Programm? ", fragte er nun nach, bevor seine Arme sich wieder um sie legten, kaum war sie fertig angezogen gewesen.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Sie hatten ein wenig weiter damit gemacht, womit sie im Wald aufhören mussten, aber irgendwann war auch das Bad nicht mehr ganz angenehm, mit einem lauwarmen Wasser und ganz schrumpeliger Haut. Die beiden waren aus der Badewanne gestiegen und hatten sich abgetrocknet, während des draußen nicht wirklich besser aussah. Einen kurzen Blick riskierte Kamila nach draußen, aber der Sturm wütete und zu dem Regen kam noch ein starker Wind dazu, der alles durcheinander brachte. Bei dem Anblick zuckte sie kurz zusammen, als würde es ihr schon allein vom Zusehen kalt werden, dann war sie aber auch schon bereit sich anzuziehen, Anthony hielt ihr die Sachen bereit. "Du bist schon süß", entgegnete sie sogar über die Tatsache, dass er ihr sein Shirt rausgesucht hatte und dass er daran gedacht hatte ihr überhaupt etwas rauszulegen. Angenehm fühlte sich der Stoff auf der warmen Haut an, aber noch angenehmer waren seine Arme, die er um sie herum legte, als der Stoff ihren Körper umhüllte. Kamila seufzte zufrieden, mag sein, dass einiges davon sicherlich kitschig war, etwas, was sie zuvor nie machen würde, aber es fühlte sich alles so gut an, dass es sie gar nicht lange beschäftigte. Sie hatte sich mit Anthony eine kleine eigene Welt aufgebaut, in der sie beide glücklich waren und das tun und sagen konnten, was sie wollten jedenfalls empfand es vor allem die Brünette genauso.
      Sie schmunzelte bei der Frage, ob es nun weiter in Programm ging und nickte eifrig, ehe sie zu Anthony hoch sah. "Aber sowas von", entgegnete sie doch noch dazu, ehe sie nach Anthonys Hand griff, um sich von seinen Armen zu befreien und ihn mit aus dem Zimmer zu ziehen. Sie bräuchten dafür einen guten Stoff und der befand sich ganz sicher nicht in Kamilas Schlafzimmer, eher in ihrem Büro, in welches sie den Mann an der Hand mitzog. Es war deutlich kühler in diesem Raum, da das Fenster offen stand und noch bevor die Brünette nach dem guten Stoff sah, schloss sie lieber zunächst das Fenster, denn eine Gänsehaut bildete sich schon auf ihrem Körper, sie trug auch kaum etwas. "Kalt..", murmelte sie, während sie ihre Hände aneinander rieb und setzte sich dann auf ihren Bürosessel, um in den Schubladen des Schreibtisches zu sehen. Sie war sich nicht mehr ganz sicher, wo genau sie den Stoff aufbewahrte, der für Anthonys erstes Mal passend sein würde, aber sie würde es schon finden, viele Verstecke hätte sie schließlich nicht. Ihr Blick sah immer wieder zu dem Mann, um ihm zuzulächeln, die Schubladen gaben jedoch nicht das her, was sie gerne haben wollen würden. Kamila seufzte ein wenig unzufrieden, überlegte einen Moment um dann doch zu ihrem Safe zu Rollen. Es war nichts großes, aber deutlich größer als der, den sie im anderen Haus gehabt hatte, hier gab es immerhin ein wenig mehr zu verstecken, hier war die Hautzentrale.
      Langsam nahm die Frau die Sachen heraus, um an die Sachen dahinter zu kommen. Sie griff nach Verträgen, Unterlagen, Fotos.. Geld. Legte es neben sich ab und blickte weiter hinein in den Safe. "Ich habe mal.. Vor einer längeren Zeit.. Einen richtig guten Stoff aufbewahrt.. Für genau so einen Moment.. Aber.. Ich lege die Sachen an so verschiedenen Orten ab, dass ich selbst nicht weiß, wo es ist". Kaum erklärt, was sie da eigentlich tat schon ergriff sie das Tütchen, nach dem sie gesucht hatte. Erfolgreich grinste sie breit und legte es zur Seite, ehe sie langsam die Sachen auch wieder ordentlich in den Safe legte. Allein, wie viel Geld und Schmuck sie dort aufbewahrte war schon.. Außergewöhnlich. "Ich. Habs!", verkündete sie und blickte grinsend zu dem Mann, bevor Kamila den Safe auch wieder schloss. "Das gute ruhige Zeug".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Kamila hatte mit seiner Frage eifrig genickt und hatte auch schon seine Hand genommen, um diese mit sich aus dem Zimmer zu nehmen und in Richtung ihres Büro zu laufen, was er nur mit gehobenen Brauen mit ansah. Was sie da nun in ihrem Büro zu suchen hatten war ihm vorerst gar nicht wirklich klar, auch wenn er doch wusste, was sie vor hatten. In ihrem Büro wurden sie von einer unglaublichen Kälte empfangen und er war ganz froh gewesen, dass sie sich dazu entschied das Fenster zu schließen, bevor wohl noch ihr ganzen Büro beginnen würde bei dem starken Regen nass zu werden. Hier steckten viele Dinge drin, einiges sehr wichtig, das andere zumindest gut zu haben. Da sollte nichts mit dem Regen geschädigt werden, auch wenn es wohl nur einen Metter von dem Fenster weit wüten konnte. Hier angekommen hatte sie nun begonnen ihre Sachen zu durchühlen, nach etwas zu suchen, während sie immer wieder den Blick auf ihn richtete und ihn anlächelte, was er nur erwidern konnte, derweil er doch nachdachte, was denn so schwer zu finden war. Schlussendlich hatte sie sich auch in ihrem Safe umgesehen, den letzten hatte Anthony ja ausgeräumt und konnte sich noch gut an den Zugang erinnern, den sie ihm im Auto verriet, weil sie selbst nicht die Treppen hoch kommen würde. An die Zeit hatte er sich nur ungerne erinnert, da war er nur froh darüber gewesen, dass sie sich wieder so gut erholte und sich dann doch noch beruhigen ließ, was die Einnahme ihrer Schmerzmittel anging. Doch was gutes hatte die Sache wohl, denn mit dieser Zeit hatte er begonnen die Nächte bei ihr zu verbringen, nachdem er sich für die erste Zeit damit beschäftigte, sie und ihr Empfinden zu beobachten.
      Dieses Mal war es jedoch die Grünäugige gewesen, die den Safe ausräumte und begann darüber zu erzählen, was die beiden hier in das Büro verschlug. Einen guten Stoff hatte sie hier mal versteckt und diesen wieder zu finden war schwieriger als zuvor gedacht, doch letztendlich hatte sie ihn in dem ausgeräumten Safe wieder gefunden, den sie wieder mit Mühe einräumen durfte. Da trat er auch schon heran und hatte sich einige der Dinge geschnappt, um ihr dabei zu helfen, beispielsweise das Geld wieder hineinzulegen. Sie hatte verkündet, dass sie es endlich gefunden hatte und damit schloss sie den Safe auch wieder. Er war jedoch wieder davon beeindruckt, was sie doch alles für Schmuck in den Safe stopfte, zwischen den Fotos und dem ganzen Geld. Einiges hatte er wieder erkannt, das brachte gerade jedoch nichts, weswegen er lieber mit einem Schmunzeln zu ihr blickte und ihr mit der letzten Aussage zuhörte. Sie hatte was sie brauchten, also war das Büro unwichtig gewesen, bevor die Männer sie hier noch aufgabeln wollten, irgendwelche Fragen stellten oder vorstellen, was dieses Mal zu Brüche ging. Deswegen hatte er die ersten Schritte rückwärts gemacht, deutete mit dem Kopf zur Tür, während sich doch ein Grinsen bildete. " Dann lass uns mal den freien Tag genießen.. ", hatte er begonnen, öffnete die Tür wieder und hielt diese für einen Moment offen, bevor sie sich wieder auf den Weg machten. Sie waren wieder gut gewärmt und brauchten nichts mehr zu erledigen, das fiel sowieso aus, weil Kamila frei machte. Der freie Tag ließ sie strahlen und ob es nun an seiner Anwesenheit lag oder generell daran, dass sie sich nicht hinter einem Berg voll von Arbeit versteckte, so sollte sie es doch wirklich des öfteren machen. Den Tag sollte nichts mehr zerstören, da hoffte er doch auch, dass die Männer unten mitspielten und nicht auch noch Mist bauten, dabei hatte ihr Bruder sie ja gut im Griff gehabt, so vermutete der Blonde doch.
    • Kamila Kayla Redstone
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      In dem Safe befand sich einiges, er war gefüllt und das mit einigen Dingen. Geld und Unterlagen waren was ganz normales, aber der Goldschmuck war schon etwas besonderes, wie es die Frau selber fand. Es glänzte alles, die kleinen und großen Steine leuchteten in ihren Farben und gaben so den besonderen Touch, den es so sonst nicht so einfach zu sehen gab. Der Schmuck war keiner, den Kamila irgendwie gerne trug, es war zwar schön anzusehen, aber es war nichts, was sie gerne in der Öffentlichkeit zeigen würde. Sie wollte ständig allen die Show stehlen, nicht ihr Schmuck, der an der kleinen Frau generell viel zu groß aussah. Sie schmunzelte, als sie den Schmuck in den Safe packte und blickte auch dankbar zu dem Blonden, der ihr bei dem Rest half. Es war nichts drinnen, was sie irgendwie verheimlichen wollen würde, deshalb störte es sie auch gar nicht, dass er die Sachen sah, die sich darin befanden. An sich kannte er sogar den Code dafür, aber darüber sprach sie nicht, bei der nächsten Gelegenheit würde sie diesen noch ändern, wie sie es alle paar Wochen eigentlich immer wieder tat.
      "Ich genieße ihn schon", sprach Kamila, nachdem Anthony schon zur Tür vor ging, um sie ihr aufzuhalten. Das Lächeln lag sehr warm auf ihren Lippen, während ihre Augen zu dem Mann für einen Moment sahen. Er schloss die Tür hinter den beiden, sie verzogen sich wieder in ihr warmes Zimmer, in dem sie aber eines der Fenster doch auf Kipp öffnete. Der Joint würde das Zimmer verqualmen, ein wenig frischer Luft musste rein, da führte auch kein Weg dran vorbei. "Das Zeug ist gut für den Anfang", sprach sie und schüttelte das kleine Tütchen in der Luft, ehe sie in ihrem Zimmer alles mögliche zusammen sammelte. Sie besorgte ein Feuerzeug, Blättchen und den Laptop stellte die Brünette auch noch auf ihr Nachtschränkchen, falls sich die beiden entschließen sollten etwas zu sehen. Sie setzte sich gemütlich auf das Bett, klopfte neben sich, damit sich Anthony ansehen konnte, was sie da tat. "Wichtig ist nicht nur der Stoff.. Wenn du billige Blättchen nimmst.. Wirst du einen üblen Nachgeschmack bekommen.. Dabei sollte man nur den Stoff selber genießen". Ihre Finger griffen gekonnt nach dem Marihuana aus dem kleinen Tütchen und verteilten es auf dem Blättchen, welches sie vorher fertig gemacht hatte. Kamila hob es an, noch bevor sie es drehte, um daran zu riechen. "Elias meint.. Dass alle gleich riechen.. Aber.. Ich finde.. Je nachdem, welchen Stoff du nimmst.. Kannst du einen Unterschied riechen". Sie hielt es Anthony hin, damit er mal daran riechen konnte. "Er raucht aber auch alles, deshalb erkennt er den Unterschied nicht". Die Brünette zuckte mit ihren Schultern, bevor sie schmunzelnd einen Joint drehte. Es gab nichts, was für sie einfacher wäre als das, dafür waren ihre Finger schon zu sehr daran gewöhnt gewesen. "Und wenn du doch von jemanden anderen kaufen solltest.. Kaufe keine fertigen.. Dreh sie lieber selber, dann siehst du auch, ob es gestreckt wird oder nicht". Es war ein kleiner Unterricht in Drogenkunde, aber woher sollte es der Blonde denn sonst erfahren, wenn nicht von Kamila selbst. Sie steckte sich den Joint zuerst zwischen die Lippen, um es anzuzünden und einen tiefen Zug davon zu nehmen, der Stoff war gut, wie sie selbst fand, die Wirkung würde aber erst gleich auf sie zukommen.
      "Rauch es nur nicht so schnell, wie eine Kippe.. Dann steigt es dir zu schnell zu Kopf.. Und kann Übelkeit auslösen, wie beim Alkohol". Sie lächelte und reichte dem Mann den Joint, während sie den süßlichen Geruch um sich herum genoss. Ein wenig gemütlicher lehnte sie sich zurück, es würde ja noch ein langer Nachmittag werden. "Ich freue mich, bei deiner Entjungferung dabei zu sein".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Die Brünette hatte ihm nach seiner Aussage sofort bestätigt, dass sie den freien Tag auch ohne den kommenden Mittag genossen hat. Es waren einfache Worte und trotzdem hatte es ihn berührt, es ihn erfreut, denn was anderes als mit ihm hatte sie nichts getan. Sie hatten ihren kurzen Spaziergang gemacht, hatten ihren Moment im Wald gehabt, als sie ihn wie ein hungriger Tiger ansprang, zuvor sogar sich außerhalb des Hauses dazu entschied sich trotz aller ihrer Regeln an ihn zu schmiegen, während sie nichtsahnend in den Regen liefen. Es zauberte ihm ein Lächeln auf die Lippen, auch wenn es nur zierlich zu sehen war und er es eher mit einem belustigen Schnauben äußerte. Er hielt sich nicht lange damit auf, eher machte der Blonde wieder die nächsten Schritte in Richtung ihres Zimmers, in welchem sie gleich die kleine Tüte aufrauchen würden.
      Dort hatten sie auch schon sofort das Fenster zu einem Teil geöffnet, wollten den ganzen Rauch im Zimmer nicht beibehalten. Kamila hatte wohl aber schon Ahnung davon, was sie jetzt alles benötigte, ist dementsprechend ziemlich zielorientiert herum gehuscht, bevor sie die ganzen gefundenen Dinge mit sich aufs Bett nahm. Anthony saß dort schon, konnte eher wenig mitsuchen, sollte es mehr als nur um das Feuerzeug gehen. Weit gezögert hatte Kamila bei ihrem Tun nicht gehabt, da hatte sie ihn auch schon näher an sich geklopft, woraufhin er nur zu gern näher rutschte. Während sie den Joint drehte, hatte sie begonnen ihn über einiges zu informieren, unter anderem auch darüber was Elias doch fand. Es sollte alles gleich riechen, so wählerisch schien er aber auch nicht wirklich zu sein, wenn der Blonde sich doch an die Frauen erinnerte, die er an sich vorbei ziehen sah. Sie waren alle schön gewesen, doch man hatte nicht wirklich hindurch sehen können, was denn wohl sein Typ schien. Man hatte es ihm zum riechen angeboten, da hatte er sich kurz vorgebeugt, um es zu erreichen. Der Geruch war ihm nicht vollkommen fremd gewesen, schließlich durfte er sich schon einer Aufklärung bei seiner damaligen Arbeit unterziehen, es sammelte sich nunmal einiges an Substanzen in Tüten in den ganzen Verstecken der Zellen an, da musste er Bescheid wissen. Seine Gedanken traten kurz ab, er dachte daran wie die Arbeit denn wohl wäre, hätte er sich gegen ihre Möglichkeit entschieden. Wäre es denn überhaupt möglich gewesen ohne weiter Kamila bei sich zu haben zu arbeiten, zu leben als sei sie nie da gewesen? Er befürchtete anderes, so schweifte sein Blick nicht zum Blatt, auf dem sie nun alles verteilte und begann zu drehen, sondern zu ihr selbst. Anthony wäre wohl ohne ihrer Anwesenheit nichtmal halb so glücklich wie in diesem Moment, so oft schwerelos, wie Kamila es in ihm auslöste. Sie sagte ihm, nicht zu überstürzen und langsam zu machen, weswegen er nach ihrem Zug den Joint zur Hand nahm und den Blick von ihr nahm. Die Grünäugige freute sich darüber bei seiner Entjungferung dabei zu sein, da hatte er gelacht, bevor er den ersten Zug nahm. Mit einem Grinsen hatte er ihr ihn wieder entgegen gestreckt, bevor seine Augen die ihre fanden. " Wenn es denn nicht schon die Entjungferung im Bett ist.. ", hatte er zugefügt und bekam das Grinsen nicht ganz weg, da strich er ihr lieber kurz durchs Haar. " Da wäre es bei uns wahrscheinlich nur halb so gut. "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Wenn es eine Möglichkeit geben würde, nur im Bett zu bleiben und für immer in diese wundervollen blauen Augen zu sehen würde Kamila nicht zögern, um genau das zu tun. Anthony war wundervoll und das Gefühl neben ihm zu sein und einfach das Leben zu genießen wirkte irgendwie wie das, wonach sie sich bisher immer gesehnt hatte, als würde er die Lösung für all ihre Probleme sein, doch das war er nicht, die Lösung lag ganz wo anders und sie würde bald schon die Lösung in der Hand halten, aber alles zu seiner Zeit. Alles würde sich bald wieder zu einem Besseren verändern und die Ruhe würde wieder einkehren, aber alles zu seiner Zeit.
      Anthony griff nach dem Joint und zog daran, ehe die Brünette selbst danach griff, um noch einmal dran zu ziehen. Die Wirkung würde sich erst gleich zeigen, in voller Ruhe würde sich alles ausbreiten und langsam die Gedanken dämmen, wenn nicht deutlich positivere Gedanken mit sich bringen. Die Entjungferung kommentierte der Mann mit einem genauso blöden Kommentar und brachte seine Chefin wieder zum Grinsen. "Oh, ich hätte auch kein Problem mit gehabt dich im Bett zu entjungfern", sprach sie und machte es sich gemütlicher auf dem Bett, nachdem sei den Joint wieder dem Blonden abgegeben hatte. Kamila griff zu den Kissen und legte sie sich in den Rücken, um sich an dem Kopfende anzulehnen, auf Dauer würde die Position viel gemütlicher sein. "Dann hätte ich dir alles brav beigebracht.. Doch so ist es auch nicht schlecht". Sie zwinkerte Anthony zu und lehnte sich zurück, um den Joint wieder in die Hand zu nehmen. An einen Aschenbecher hatte sie gedacht, den legte sie auch neben sich auf das Bett, um den Joint dort erst einmal abzulegen. "Es geht aber noch besser.. Manche Drogen lassen dich alles noch deutlicher spüren, als es jetzt der Fall ist.. Ich wäre nicht ganz abgeneigt dich in diese auch mal einzuführen". Das schelmische Grinsen lag breit auf ihren Lippen und ihre Augen sagten schon aus, worauf sie eigentlich hinaus wollte, doch das stand gerade nicht auf deren Agenda, abgeneigt wäre sie trotzdem nicht. "kannst es dir mal überlegen". Kamila griff nach dem Joint und zog wieder daran, um ihn Anthony anzugeben. Man sollte Drogen vor allem nicht miteinander mischen, das hatte die Frau schon mehrmals selbst erfahren müssen und wollte den Blonden davor bewahren, um ihm nicht das durchmachen zu lassen, was sie durchmachen musste. Es war hart.. Es war keine Zeit, an die sie sich gerne erinnerte und am liebsten hätte sie auch jemanden gehabt, der sie davor bewahr hätte, der ihr gezeigt hätte, dass die verschiedenen Drogen miteinander nicht passten, dass sie alles nur noch schlimmer machten. Es war damals einer der Momente, in denen Kamila beschlossen hatte sich davon zu distanzieren, vor allem von den härteren Sachen. Sie wollte nicht mehr dort enden, wo sie mal war.. Nicht dem Tod in die Augen sehen, das war damals schon so hart gewesen, ein weiteres Mal könnte sie vielleicht nicht mehr einfach so zurück kommen.
      "Und? Wirkt es schon langsam?". Sie grinste wieder, das Grinsen war etwas, was ihr nicht von den Lippen gleiten wollte, solange der Blonde bei ihr war.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Wäre es die andere Art von Entjungferung gewesen, lief die Geschichte genauso ab. Sie hätte es sich zur Aufgabe gemacht ihn auch dort einzuweihen, ihm alles beizubringen und so ein wenig ihren Spaß mit ihm zu haben, da schmunzelte der Blonde bei dem Gedanken, wie unschuldig er doch damit wäre, aber das hätte nicht zu ihm gepasst. Dafür war er doch schon zu alt, wäre wahrscheinlich wohl ganz anders drauf, wenn er jetzt noch Jungfrau wäre. Damit wäre er sofort bei der richtigen Frau gelandet, aber ob er sich nun ebenso viel getraut hätte, war eine andere Frage.
      Mit den Zügen hatten sich die beiden abgewechselt, während sie weiterhin erzählte und ihm auch anbot, härtere Drogen zu probieren. In diesem Thema wollte sie ihn an die Hand nehmen, als würde sie sich darum sorgen, dass er sonst ganz andere Erfahrungen macht, die vielleicht nicht ganz glimpflich ausfallen würden. Es hatte ihm wieder ein wenig gezeigt, wo er doch letztendlich bei ihr stand, was er für sie bedeutete, das zeigte sie jedoch nicht nur mit ihrer möglichen Sorge, das hatte sie ihm des öfteren gezeigt, wenn auch mit Kleinigkeiten. Ihre Zuneigung, ihre Zärtlichkeit reichte ihm sogar schon als Beweis, denn sie nahmen es schon als Selbstverständlichkeit, dass dieses Zimmer nun auch mehr oder weniger zu einem Teil auch seins war. Er würde sich wohl überlegen, ob er es machen wollte, andere Substanzen mit ihren Wirkungen zu probieren. Dazu müssten vielleicht aber auch wieder freie Tage her, sonst würde wohl auch die gemeinsamen Abende reichen, er war ja nicht von der Idee abgeneigt. Deswegen nickte er sachte, als sie sagte er sollte es sich überlegen. Bisher kam nicht vieles bei den Zügen raus, es würde auch eher weniger sofort seine Wirkung entfachen, da bräuchten sie ein wenig Geduld, von dem Anthony ja mehr als genug besaß. Bei ihrer Frage hatte er also seinen Kopf geschüttelt, wenn sich auch etwas merkwürdig anfühlte, es hatte noch keinen besonderen Einfluss, es konnte auch alles andere sein können. Mit seinem Kopf hatte er mit einem Zunicken die Frage angedeutet, ob es bei ihr denn anders sei.
      Es dauerte ein wenig, währenddessen hatten sie weiterhin ihre Züge genommen hatten und sie sich ein wenig unterhielten. Jedoch begann er zu seufzen, warten war gerade nicht sein Ding gewesen, schließlich war auch das Fenster wegen dem Qualm etwas offen und ließ die Kälte rein. " Das Zeug wirkt- " Anthony stoppte, runzelte die Stirn und legte den Kopf schief, als wollte er gerade in sich hinein fühlem, bevor er vor sich hin grinste, das letzte Stück Geduld hatte ihm wohl nicht genügt, das war nun aber auch egal gewesen. Er fühlte sich entspannter, weswegen er sich einfach zurück lehnte und Kamila neben sich musterte, ob sich bei ihr denn schon irgendeine Wirkung zeigte oder es bei ihr noch etwad länger dauerte.

    • Kamila Kayla Redstone
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      Anthony verneinte schnell die Frage, ob bei ihm schon was wirkte, was eigentlich schon fast klar war, aber bei einem ersten Mal konnte man nicht wissen, wie schnell es wirklich wirkte. Er deutete auf Kamila, ob sich bei ihr was regte, da schüttelte sie selbst den Kopf. "Das gute Zeug fängt langsam an und steigert sich dann in einem guten Maße.. Das wissen auch nur die wahren Genießer.. Wenn du Elias fragst.. Ist seine Meinung eine ganz andere.. Aber gut", Kamila zuckte mit den Schultern und nahm wieder gerne einen Zug. "Also hör nicht auf ihn.. Das ist Quatsch.. Er ist einfach ein.. Allesraucher". Sie schmunzelte, wenn sie daran dachte, wie sie ihn schon erlebt hatte. Wie oft lag er kotzend im Badezimmer, weil er etwas ausprobierte, was neu zusammengemischt wurde. Ihre Jungs probierten gerne immer wieder was neues, was sie besser auf dem Markt verkaufen wollten, als erster war dann immer der Elias, der selbst die Wirkung ausprobieren wollte, aber das sollte er ruhig machen, er war noch jung und dumm... Da probierte man vor allem als Mann viel aus.
      Kamila hatte sich mit dem Blonden auf dem Bett immer gemütlicher gemacht und den Joint hin und her gegeben. Das Gespräch war ganz nett, die beiden haben schon so viel miteinander gesprochen und trotzdem immer wieder Themen gehabt, um weiter zu sprechen. Es war irgendwann soweit, das merkte die Brünette anhand der Reaktion des Blonden, der sich scheinbar zunächst an das neue Gefühl gewöhnen musste. Ein breites Grinsen breitete sich auf ihren Lippen und sie zog noch ein letztes Mal stark an dem Joint, bevor sie ihn im Aschenbecher zunächst verstaut und zur Seite stellte. "Es wirkt?", fragte sie noch einmal nach und bließ den Rauch aus, den sie in ihren Lungen behalten hatte. Das Grinsen wurde noch breiter, als er zu ihr blickte und sie selbst schon die erste Wirkung merkte. Es war einfach ein Moment, in dem die Gedanken plötzlich aufhörten sich im Kreis zu drehen und eine gewisse Ruhe einkehrt. Diese Gelassenheit, die sich breit machte war das Gefühl, welches Kamila schon lange vermisst hatte, sie blickte auch zu Anthony und grinste noch breiter, als schon zuvor. "Es wirkt", beantwortete sie ihre vorherige Frage, ehe sie ein wenig runter rutschte, um es sich noch gemütlicher zu machen. Aus dem Grinsen wurde ein sanftes Lachen. "Gott.. Ich war schon so lange nicht mehr breit", gab sie zu, bevor sie sich auf die Seite legte und Anthony musterte. "Sags mir.. Wie fühlt es sich für dich an.. Spürst du auch diese.. Ruhe.. Und Stille in deinem Kopf, weil deine inneren Stimmen endlich den Mund halten?". Das negative an Marihuana war vielleicht, dass man gesprächiger wurde, mehr sprach und mehr verriet, aber dennoch sich an alles erinnerte, immerhin war man voll dabei..
      "ich glaube.. Ich will nie wieder aus diesem Zustand raus". Schmunzelnd schloss sie die Augen, bevor sie sich doch entschloss ihren Kopf auf Anthonys Brust zu legen. Ja, ein wenig hyperaktiv fühlte sie sich oft in diesem Zustand.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Ihre Frage darüber, ob es denn dieses Mal bei ihm begann zu wirken, wollte er relativ schnell antworten, da war er jedoch noch mit dem neuen Gefühl beschäftigt, welches er im Gehirn noch nirgenswo in eine Schublade reinstecken konnte. In diesem Moment schien es ihm aber auch absolut egal, die Gelassenheit hat seine schweren Gedanken zusammengepackt und irgendwo hin vergraben, er dachte nicht mehr so viel wie üblich und auch wenn er sich selbst zwang darüber nachzudenken, so hatten seine Sorgen einfach keinen großen Wert mehr gehabt. Die gestellte Frage hatte sie damit selbst beantwortet, wo er dieses Mal nur nicken konnte, es schien mit jedem Moment mehr zu wirken, floss in seinen ganzen Körper ein und breitete das Gefühl aus, dass gerade nur genau das zählte. Seine Augen behielt er auf der Brünetten und sah zu, wie sie selbst darauf reagierte, wie sie es sich gemütlich machte, der Joint wurde ja im Aschenbecher zur Seite gelegt. Schon lange hatte sie dieses Gefühl nicht gehabt, da hatte er kurz die Brauen gehoben. " Das letzte Mal war doch, als ich Scheiße geredet habe.. ", behauptete er nun, so wusste er nicht von einem anderen Fall nach dieser Zeit, doch auch das war schon länger her, wenn auch noch kein halbes Jahr von der jetzigen Zeit entfernt. Wirklich hatte er sich daran nicht erinnern können, außer das er mit seiner Entscheidung unglaublich dumm war und egoistisch, wenn er doch auch die Auswirkungen auf Kamila erkannte. Sie hatten es aber schnell überwunden, da waren sie sich beide schnell einig, so konnten sie nicht miteinander umgehen. Der Blonde hatte sich aber so hilflos damit angesehen, was er fühlte, was ihm nachts im Schlaf verfolgte. Gerade konnte er es nur belächeln, alles andere wurde abgeblockt.
      Sie beschrieb das Gefühl, in welches er gerade geriet, weswegen er deutlich nickte. Wirklich hatte er sich dieses Mal nicht damit abgefunden, mit den stillen und knappen Antworten die er üblicherweise gab, weil er einfach kein Mann von großen Worten war. Er war still, so befürchtete er doch, dass er womöglich noch früher oder später in ein Redefluss kommt. " Ich dacht', die werden nie ihre Fresse halten.. Dabei brauchte ich nur 'nen Joint. " Er sah nur zu, wie sie sich wieder bewegte, wohl immer noch keine passende Position fand die gemütlich genug war, da lag ihr Kopf im Nachhinein wieder auf seiner Brust, die keinen so kräftigen Herzschlag mehr nach außen trug, wie es vermutlich sonst die Abende war, wenn sie wieder viel Körperkontakt zueinander hatten. Aus diesem Zustand wollte sie nicht mehr raus, das konnte er gut verstehen, weswegen er bestätigend nickte. " Wir hätten schon viel früher damit anfangen müssen. ", ein leises Lachen folgte, was noch keine wirkliche Begründung fand, außer das ihr Kopf auf seiner Brust ein Kribbeln hinterließ. " Viel, viel früher. "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Nachdem Kamila davon sprach, dass sie schon lange nicht mehr breit war brachte Anthony einen entscheidenden Hinweis rein, den sie aber schnell mit einem Kopfschütteln ablehnte. Das Kopfschütteln war deutlich stärker, als es eigentlich sein sollte, aber durch die Wirkung des Joints war es ihr sowas von egal, dass sie damit übertreib. "Da war ich auf Eve.. Und hab nichts geraucht.. Weil Eve und Weed vertragen sich nicht wirklich.. Deshalb entscheide ich mich wenn, dann nur für eines davon". Sie grinste, auch wenn es keinen Grund dafür gab und irgendwie war die Frau stolz darauf, dass sie so viel wissen darüber hatte. Nun, sie hatte auch in vielen anderen Bereichen ein großes Wissen, aber das war in diesem Moment egal, es war alles in diesem Moment egal. "
      Der Joint löst plötzlich alle deine Probleme.. Du hast Liebeskummer? Dreh dir einen.. Du hast 'n scheiß Tag gehabt? Dreh dir einen.. Du wurdest angeschossen und hast Angst zu sterben.. Verdammt! Dreh dir einfach einen! Die Welt ist so viel schöner, nachdem man ein wenig was geraucht hat!". Sie kicherte, auch wenn es nicht gerade passend war, Kamila fing an zu kichern, nur um sich dann wieder zusammenzureißen und sich den perfekten Platz zu suchen. Letztendlich landete sie auf der Brust des Blonden und lag mit ihrem Hinterkopf drauf, um es sich auf dem Rücken gemütlich zu machen, sie brauchte ein wenig Nähe, aber ihr ging es viel mehr darum sich nicht gleich wieder einen neuen Platz zu suchen, weil es ihr doch nicht gefiel. So gefiel es ihr deutlich besser, so war ihr Kopf zufrieden. Ihr Kopf war aber auch mit den Worten des Mannes zufrieden. Er sprach davon, dass sie es hätten viel früher anfangen sollen, da nickte ihr Kopf wie von selbst mehrmals. Ja, ein Joint hätte ihre Probleme schon viel früher beseitigt und an liebsten hätte es die Brünette so gesagt, aber Anthonys Lachen löste etwas ganz anderes in ihr aus. Dass sich ihre Brust dabei immer zusammenzog und sich eine Wärme dort ausbreitete war normal, aber sein Lachen hatte dieses Mal eine ganz andere Wirkung auf sie.. Es kribbelte in ihren Fingern, Füßen.. In ihrem Beinen und Händen. Ein wohliger Schauer bildete sich am Rücken und irgendwie fühlte es sich so... Zufriedenstellend an.
      Kamila hob ihren Kopf, um den Mann zu mustern und brauchte nur ihren Kopf zu drehen, um ihn sofort zu sehen. "Ich liebe dein Lachen", entgegnete sie, ehe sie ihre Stirn runzelte, als würde sie wirklich darüber nachdenken. "Es ist so.. Perfekt.. Als würde es das sein, was die Welt braucht.. Als würde es die Antwort sein". Sie sah ernst aus, im Gesicht jedenfalls, und irgendwie ergab alles keinen Sinn mehr, weshalb es nicht lange dauerte, bis die Frau anfing zu lachen. Sie wusste nicht einmal warum und weswegen, sie lachte einfach und ließ ihren Kopf wieder auf seine Brust fallen. "Wir hätten wirklich früher damit anfangen sollen so etwas zu rauchen.. Aber.. Mike ist immer so streng zu mir.. Er meint..", sie hielt kurz an und sah sich um, ob nicht jemand im Zimmer stehe. "Ich tue dumme Dinge, wenn ich was geraucht habe", es war ein flüstern, aber in diesem Moment befürchtete die Frau, die Wände könnten sie tatsächlich bei dem Gespräch belauschen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Die Brünette und er schienen mit dem Gerauchten deutlich fröhlicher, auch wenn sie es so immer in der Umgebung des Anderen waren. Doch sie hatten keinen Scham mehr gehabt, das zu verdecken und es für sich zu behalten, sie äußerten jegliche Gefühle mit ihrem Gekichere und Gelache. Trotzdem schien gerade etwas mit ihr zu geschehen, obwohl sie doch ihren Kopf auf seiner Brust hatte und mehr oder weniger ruhig lag. Mit gehobenen Brauen hatte er sie betrachtet, was nur mit ihr war, dass sie von einem Moment zum nächsten in ihrem Verhalten stockte. Sie hob langsam ihren Kopf während er nach dem Grund suchte, doch sie waren momentan so gesprächig gewesen, auf eine Antwort musste er nicht warten. Sein Lachen war es gewesen, welches sie kurz aus dem Konzept brachte, weswegen er für einen Moment schmunzelte. Ihre Gesichtszüge veränderten sich, als würde sie weiter darüber nachdenken, philosophieren wollen. Sie sprach darüber, dass sein Lachen die Antwort sein konnte. Mit ihr hatte auch er wieder begonnen zu lachen, denn es schien ihm nicht so, als würde er auf irgendwas eine Antwort geben können. Sonst wäre er weiter gewesen, deutlich weiter, vorallem doch auch bei ihr. Vielleicht wäre auch sie selbst mit sich weiter, könnte sich besser öffnen, doch es war nur eine pure Wunschvorstellung, denn Anthony war selbst nicht so.
      Er beließ es einfach dabei, seine Gedanken waren sowieso wie abgeblockt, er war zu entspannt um sich jetzt noch um irgendwas zu kümmern, als das er das Gefühl nicht so schnell vergisst.
      Sie hätten es wohl auch früher getan, doch in ihrem Leben gab es nunmal auch ihren Bruder Mike, der sie durch und durch kontrollierte, auf das er ihre Dummheiten minimieren konnte. Doch da hatte er schon gegrinst, ja der große Mann sorgte sich wirklich um seine Halbschwester, mehr als um einiges andere. Es war sogar schon verständlich gewesen, denn er lachte und strich mit der Hand ihren Pony auf der Stirn glatt. Sie flüsterte, als wäre es ein Geheimnis zwischen ihnen. Deswegen flüsterte auch der Blonde etwas frech zurück, denn wirklich unterdrücken konnte er nichts. " Nüchtern tust du auch ganz schön viele dumme Dinge.. " Das Grinsen blieb auf seinen Lippen, dieses Mal wurde es nicht von seinem Lachen unterbrochen. Er konnte sich an das Gefühl erinnern, welches sein Magen von sich gab als Mike ihm in der Bar erzählte, dass sich auch Kamila gerade mit irgendeinem Typen amüsiert. Ohne sie wirklich in seine Erinnerungen einzuweihen, hatte er seinen Gedanken laut ausgesprochen. Sie war doch vermutlich auch nüchtern, als sie sich entschied sich jemand neuen zu suchen. " Sah er wenigstens gut aus? ", fragte er, ohne wirklich zu unterbrechen, dass er durch ihre Haare strich.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Ja, nüchtern und so voll ohne große Hilfe der Drogen war Kamila auch schon oft auf dumme Ideen gekommen. Anthony flüsterte ihr genau die Worte zu, woraufhin die Frau schon breit grinsen musste. Oh, er wusste von den dümmsten Sachen noch gar nichts und in ihren von dem Joint ruhigen Gedanken waren die Sachen plötzlich auch gar nicht mehr so dumm, wie es Mike vielleicht betiteln würde. Oft hatte sich die Frau in Gefahr begeben, nicht nur der Gefahr um ihr Leben, das ein oder andere Mal wäre sie tatsächlich fast richtig verhaftet worden, aber bisher ging auch alles andere richtig glatt von der Hand. Ein wahrer Glückspilz, wie es vielleicht andere sagen würden.
      Kamila hätte den Worten zugesagt und noch etwas anderes angehangen, aber Anthony sprach weiter und warf etwas in den Raum, was damit gar nichts zu tun hatte, oder nicht? Er strich weiter durch die Haare, ein angenehmer Moment, den sie sicherlich hätte genießen können, aber seine vorherigen Worte hatten die Frau doch ein wenig aus dem Konzept gebracht. Wer sollte gut aussehen? Wovon sprach er? Sie durchforstete ihre Erinnerungen und Gedanken daran, wen der Mann meinen könnte, aber es blieb leer, es blieb einfach leer. Aus diesem Grund erhob sich die Brünette und setzte sich im Schneidersitz neben Anthony hin, um ihn schief anzusehen. Ihre Augen versuchten in seinem Gesicht eine Antwort zu finden, aber dieses gedämpfte Gefühl in ihrem Kopf, machte es nicht gerade einfach sich darauf zu konzentrieren. Ihre Gedanken drifteten ab, sie kämpfte dagegen an, aber viel lieber beschäftigte sich Kamilas Kopf damit, wie hübsch Anthony doch war. Sein Gesicht war so markant und seine Züge so scharf, vor allem, wenn er ein ernstes Gesicht aufsetzte. Da plötzlich fiel es ihr doch ein. Sie verstand seine Frage und in dem Moment, in dem es ihr einfiel lockerten sich auch ihre streng nachdenklichen Züge im Gesicht wieder. Ein sanftes Lächeln bildete sich auf ihren Lippen und sie ließ den Kopf hängen, als würde es ihr unangenehm sein darüber zu reden. "Joa..", war ihre Antwort auf die Frage, bevor sich das Grinsen auf den Lippen bildete und das sanfte Lächeln wieder verdrängte. "Aber.. Zu dir fehlt ihm noch einiges..". Kamila blickte auf und zuckte mit den Schultern, als wenn es nichts wäre. "oder fehlte.. Ich meine.. Er ist Geschichte". Das Grinsen war groß, als wäre sie stolz darauf, dass sie den Mann erledigt hatte. So komisch es auch klang, daß Gefühl von Stolz erfüllte sie wirklich. "Waren sie wenigstens hübsch?", fragte sie aber im Gegenzug und meinte damit definitiv die knapp angezogenen Damen, die sich vor dem Blonden gerekelt haben. Es war Kamila klar gewesen, dass die Herrschaften in einer Stripbar waren, aber Mike war auch manchmal eine Quaselstrippe, vor allem wenn seine Schwester ihn ausquetschte und diese wusste genau, wie sie es tun musste.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Er wartete geduldig auf die Antwort, während sein Gesichtsausdruck nichtd weiteres aussagte, was ihr beim Denken helfen könnten. Ein wirkliches Zeitgefühl hatte er nicht gehabt, deswegen schien es ihm relativ schnell zu gehen, als sie sich von ihm löste und sich neben ihm in den Schneidersitz setzte. Sie legte ihren Kopf schief, sah dabei mit den Kulleraugen aus wie ein Hund, der nur auf eine Belohnung wartete. Anthony wusste doch indirekt was sie damit aussagen wollte, trotzdem geschah bei ihm gedanklich nichts, das er ihr beginnen würde zu helfen. Seine Augen konzentrierten sich af ihren Anblick, der ihn so niedlich erschien wie sie in ihrer grauen Mütze, bei welcher er schon breit grinsen musste. Der Morgen war schon gut gelungen gewesen, das würde wohl zu einen der bedeutsameren Erinnerungen mit ihr werden, wenn er mit dem benebelten Kopf überhaupt zuließ. Kamila kam so langsam darauf, von wem er überhaupt sprach. Für einen Moment vergaß er selbst schon, was die Stille denn zu bedeuten hatte, doch er war bereits dabei gewesen, wie wohl der Typ auszusehen hatte. Ob sie sich einen Abklatsch von ihm suchte, einfach den nächstbesten, der ihre Anforderungen einhalten konnte? Er war sich nicht ganz sicher, so hatte er nichtmal eine Vermutung aufgestellt, hörte ihr lieber zu. Sie sprach nicht viel, da hatte ihr hängender Kopf schon mehr gesagt, weswegen er auch wieder begann zu lachen und sich wieder zu Seite drehte, um sie besser ansehen zu können. Zu ihm hatte etwas gefehlt, es hatte sie wohl irgendwas gestört. Das war aber Geschichte, wie sie selbst schon betonte, denn sie hatte ihn in jener Nacht umgebracht, bevor sie wieder ins Haus gefunden hatte. Die beiden waren auf ihrer eigenen Weise dicht, da hatten sie bei ihm geschlafen, das wusste er noch. Ihr Grinsen zeigte, dass sie stolz darauf war, da hatte auch er ihr grinsend als Lob auf den Oberschenkel geklopft. Hätte sie es nicht getan, wäre Anthony wohl auf die Reise gegangen und hätte ihn gesucht. Diese Zeit lag aber schon hinter ihnen, sie sind weiter gekommen, da konnten sie auch darüber sprechen. Die gleiche Frage bekam er zurück, da blinzelte er kurz. Hatten sie ihr erzählt, wo sie waren? Aber die selbst gestellte Frage war ihm egal, auch wenn er vielleicht in Schwierigkeiten stecken würde, sollte sie ihn gerade nur testen wollen. " Vielleicht waren sie das, ich war aber hackedicht und in Gedanken bei dir.. " Wirklich viel von den Frauen wusste er nicht, da war seine Sicht entweder schon verschwommen oder er hat nur auf sein Glas geguckt, als hätte ihn die Frau seines Lebens betrogen. Nun.. vielleicht war es auch so.
      Das Grinsen blieb auf seinen Lippen, denn er dachte weiter darüber nach. " Die waren sowieso nur leichte Beute.. Ich jage lieber " Seine blauen Augen trafen wieder auf das Grün ihrer, an die Spannung zwischen ihnen konnte man sich einfach nicht gewöhnen, womöglich wollte er das auch überhaupt gar nicht. Seine Arme hatten sich ruckartig um sie gelegt, da hatte er sie schon unter sich gezogen. " Da muss ich ja unbedingt dich haben wollen.. ", flüsterte er nun, als wäre auch das ein Geheimnis. Kamils schien schwer zu beeindrucken zu sein, da war ja nie sicher, ob man bei ihr landet.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Es dauerte nicht lange, oder es kam Kamila nicht lange vor, bis Anthony ihr auf ihre Frage antwortete,ob die Damen wenigstens hübsch waren. Er hatte sie vorhin noch gelobt, jedenfalls deutete sie sein Grinsen und den sanften Schlag auf ihren Oberschenkel als eine Art Lob, sie hatte nur vergessen, wofür es war. "Du warst in Gedanken bei mir? Wie geht das?". Die Brünette hatte wieder ihren Kopf schief gelegt und die Stirn gerunzelt, als würde sie die Tatsache nicht verstehen, wie man bei jemanden sein kann, der nicht da war. Die Schlauste war sie nicht, wenn der Joint wirkte, aber das war hier auch kein Wettbewerb darum, wer intelligenter war. Es dauerte einen Augenblick, dann fiel ihr ein, warum man bei jemanden in Gedanken sein sollte. "Ah!", sie lachte darüber, aber wenn sie ehrlich war, wusste sie nicht einmal, woher das Lachen überhaupt kam. "Ich kann mich noch daran erinnern.. Dass er ein Tattoo hatte.. Aber ich weiß nicht mehr, was es war.. Und dann sah ich dich.. Unter mir..". Es war eine anstrengende Erinnerung, die sich versuchte da durchzukämpfen, aber Kamila gab es auch schon wieder auf, es ergab keinen Sinn, so zuckte sie mit den Schultern und entspannte wieder ihre Gesichtszüge. Sie hörte lieber weiter den Worten des Mannes neben sich zu, anstatt sich damit zu beschäftigen, denn allein seine Aussage war eine deutlich interessantere. Er jagte lieber also.. Fast hätte die Brünette was dazu gesagt, aber das Blau seiner Augen traf auf ihr Grün und damit war alles wieder vergessen, was sie sagen wollte. Für den Moment beschäftigte sie lieber die Frage, welche Augenfarbe wohl ihre gemeinsamen Kinder hätten, dieses Eisblau des Vaters oder das Katzengrün der Mutter? Konnten sie sich auch vielleicht mischen? Was würde dann aber für eine Farbe rauskommen? Das war eine sehr interessante Überlegung, wie Kamila fand, die sie mit dem Blonden auch geteilt hätte, wenn er sie nicht zu sich gezogen hätte. Sie schrie sanft auf, was normalerweise nie der Fall wäre, aber das hätte sie einfach nicht erwartet!
      Die Frau ergab sich ihren Schicksal und versuchte erst gar nicht sich aus Anthonys kräftigen Armen zu befreien, auch wenn sie die Kraft sicherlich dafür hätte, viel lieber schmieg sie sich an ihn und lauschte dem Herzschlag, der zu hören war. Oder war es ihr eigener? Die Frage war auch schnell wieder vergessen, stattdessen blickte sie zu ihm auf und versuchte seinen Blick einzufangen, nachdem er ihr offenbarte, dass er ausgerechnet sie haben wollte. Ihr vorheriges Grinsen verschwand, auch wenn sich Kamila nicht sicher war, wann es überhaupt aufgetaucht war, stattdessen war ein liebevolles Lächeln zu sehen. "Das sagt der Mann, der mir in meiner Zelle noch offenbart hat, dass er nur auf One Night Stand steht, was?". Aus dem Lächeln wurde ein Schmunzeln bei der Erinnerung an deren damalige Beziehung. Es war schon was amüsantes im Gefängnis gewesen.. Doch das Schmunzeln schwind wieder. Der Mann hatte sie doch schon gejagt, er hatte sie schon im Bett gehabt und das unzählige Male. "Du.. Hast mich doch schon", flüsterte sie zurück in der Sorge, jemand könnte sie noch hören. "Was hält dich also hier noch?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Kamila konnte mit dem ersten Eindruck nicht ganz verstehen, wie er gedanklich nur bei ihr sein konnte, da war auch wieder der Hundeblick drauf, dem er nur herzlich wenig widerstehen könnte. Sie machte sich darüber Gedanken, wie das funktionieren konnte, da war er schon mit dem Lachen beschäftigt, denn es kam bei ihr wohl nicht wirklich an. Er hätte es ihr wohl noch erklärt, hätte sie nicht danach einen verstandenen Laut von sich gegeben, der ihm zeigte, dass es bei ihr nun Klick machte. Er war nicht der Einzige gewesen, so hatte auch sie ihre Erfahrung damit gemacht, als sie doch eigentlich mit dem nun toten Mann ihre freie Zeit verbrachte. Ein Tattoo hatte der Mann gehabt, wobei ihr das Motiv nicht mehr bekannt kam, dafür aber die Tatsache, dass der Blonde sich plötzlich unter ihr befand. In dem Moment, wo doch der Andere für sie da war. Seine Erinnerungen setzten gerade auch ziemlich aus, doch es war wohl so als hätten sie schon dort eine Verbindung zueinander gehabt. Beide waren an einem Ort gewesen, mit jemandem den sie gerne mit dem anderen ersetzen wollten, damit es angenehmer wäre. Die Zeit hatten sie jedoch hinter sich, sie brauchten nur sich und keine andere Person konnte ihnen das Wasser reichen, als das der Gegenüber ersetzt werden konnte. Ein gutes Gefühl ist es, angekommen zu sein. Da wo man hingehört, zu wem man gehört.
      Ihr kleiner Schrie brachte ihn doch für einen Moment breit zum Lächeln, denn jede ihrer Reaktionen waren für ihn etwas besonderes. Sie zeigten ihm nur, dass auch sie nicht immer die taffe Frau abgeben will, die niemanden in ihrem Leben braucht. Dafür brauchte er aber auch keine Beweise mehr, sonst wäre er gerade nicht über ihr und konnte die angenehme Zeit mit ihr verbringen, so nah wie nur möglich, wie es keinem anderen erlaubt war. Ihre Augen ließen kaum voneinander ab, der geräumige Raum war wie vergessen, außer vielleicht heimliche Zuhörer, die gar nicht existierten. Trotzdem gaukelte ihnen das Gefühl das vor, deswegen blieben sie beim Flüstern. Sie hatte ihn daran erinnert, dass er ihr zuvor mal in der Zelle offenbarte, dass er nur auf One Night Stands stand, sich von allem festen Beziehungen fern hielt. Er schüttelte mit dem breiten Lächeln nur den Kopf, an was sie sich noch erinnern konnte. " Davor hatte ich ja noch niemanden wie dich. ", konnte er sich auch schon gekonnt erklären, denn zwischen ihnen war es etwas anderes gewesen, von Anfang an. Denn er kannte die Regeln, dass man an keinem Häftling zu viel Interesse zeigt, jegliche Nähe vermeidet, doch es ging einfach nicht. Stattdessen lag er nun hier mit ihr, bereute keine seiner großen Entscheidungen, sie waren alle richtig gewesen, denn sie führten zu Kamila. Die beiden waren mit ihren Antworten ziemlich ehrlich, zierten sich vor keinem Wort und so kam es auch dazu, dass sie ihm etwas sonderbares erzählte. Er hatte sie schon, weiteres jagen war nicht nötig gewesen, sonst würden sie sich nicht unzählige Male im selben Bett befinden. Da war bei der Brünetten auch die Frage nicht weit, warum er denn immer noch da war, da, wo er sie doch schon bekommen hatte. Die Frage war berechtigt, zum Nachdenken zu schwer, doch trotzdem brauchte er nicht lange zu einer Antwort. " Vielleicht ist es die Sehnsucht nach mehr, dass ich dich in- und auswendig kennen will. Vielleicht ist es auch die Sorge, dass du jemals jemanden besseren kennenlernen wirst.. ", hatte er ihr zugeflüstert, das Lächeln nicht abweichend. Er schüttelte für sich selbst den Kopf. " ..Denn ich werde es nicht. " Anthony wusste gar nicht, was mit ihm geschah, doch so ehrlich kannte er sich selbst nicht. Mit dem Moment schien es aber vollkommen egal, mit ihr war er noch lange nicht fertig. Sein Lippen platzierte er auf die weichen ihrer, da die Zeit gerade so schnell zu vergehen schien, war auch der letzte Kuss schon eine Ewigkeit her.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Kamila hatte in ihrem Leben schon sehr vieles von Männern gehört. Sie wollten ihr die Welt zu Füßen legen und zeigen, dass es an ihrer Seite deutlich besser war, als alleine. Doch bisher gab es keinen dabei, dessen Worte ihr Herz so erreichten, wie es Anthonys Worte waren. Damals, als er ihr schon angedeutet hatte, dass er Gefühle für sie hatte und sie mit dem Auto ruckartig stehen geblieben war war sie nicht so entsetzt über sie Tatsache, dass er so etwas sagte wie über die, wie sehr ihr seine Worte doch gefielen. Es gab bisher keinen, dessen Worte ihr auch nur annähernd so viel bedeuten würden, wenn nicht vielleicht ihren Bruder, aber das war eine ganz andere Sache und eine ganz andere Beziehung. Es wurde Kamila wieder warm in der Brust, als er ihr in die Augen sah und den Grund dafür lieferte, warum er noch bei ihr blieb. Um ehrlich zu sein, sie hätte keinen so schnell auf Lager gehabt, aber scheinbar hatte sich der Mann schon länger Gedanken über so etwas gemacht. Er sprach davon, dass er sie selbst Inn und auswendig kennen wollte, er nannte es Sehnsucht.. Für den Moment schossen der Frau einige Gedanken in den Kopf, vor allem die darüber, was ihr Männer bisher in ihrem Leben gesagt hatten. Sie sprachen alle davon, wie schön und klug sie doch war.. Wie sehr sie sie begehrten und was sie doch mit ihr alles anstellen könnten, aber Anthony war ganz anders, der Blick in seinen Augen war ein ganz anderer. Er ließ sie bisher sie selbst sein und selbst wenn es die ein oder andere Sache gab, die ihm nicht passte, er akzeptierte es, bisher jedenfalls.
      Es war, als würde er diese Ausnahme sein, von der Mike immer sprach. Kamilas Hass auf Männer war berechtigt und für sie waren sie alle gleich, aber ihr Bruder sprach davon, dass sie eines Tages ihre Ausnahme kennenlernen würde und vielleicht war sie schon wirklich vor ihr? Was war, wenn sie gar nicht mehr danach suchen sollte? Ihre Gedanken hielten still mit dem Moment, in dem Anthony seine Lippen wieder auf ihre legte. Sie hatten sich tatsächlich schon etwas länger nicht mehr geküsst gehabt, aber sie Sehnsucht danach war durch das Gespräch nach hinten gerückt. Es drehte sich alles in dem Kopf der Brünetten und ihr Kreislauf war am rumspinnen, was nur an dem Joint liegen musste, aber sie blendet das weg und legte stattdessen ihre Hände auf die Wangen des Mannes, um den Kuss zu erwidern. Er war eine Ausnahme in ihrem Leben, er war die Ausnahme überhaupt. Bei dem Gedanken schmunzelte Kamila in den Kuss hinein, das Leben war so viel einfacher, wenn ihre innerliche Stimme ihr nicht ständig sagte was gut und was nicht gut war, was vor allem sie zu tun hatte.
      Für den Moment unterbrach sie den Kuss, damit ihr Grün auf das Blau seiner Augen treffen konnte. "Ich habe in meinem Leben viele Männer kennengelernt..", flüsterte sie, die Worte sprudelten einfach aus ihr heraus, ohne einen Stop im Gehirn zu machen, damit die Brünette darüber nachdenken konnte. "Aber irgendwie.. War bisher keiner wie du.. In keiner Hinsicht.. Und egal wie oft ich darüber nachdenke.. Ich finde keinen Grund, um dich von mir zu weisen..". Ein Geständnis, eines von vermutlich noch so vielen, aber ohne dieser innerlichen Stimme gab es nichts, was Kamila davon abhielt, es zu sagen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Nur widerwillig hatte er den Kuss beenden wollen, weswegen er nur zögernd die Augen wieder öffnete mit der Hoffnung, ihre zarten Lippen würden bald wieder auf seine treffen. Der Grund für das Stoppen waren die Worte, die sie unbedingt mit ihm teilen wollte, weswegen er sich auf das Zuhören konzentrierte, auch wenn er ihr dabei vertieft in die Augen sah. Dass sie viele Männer in ihrem Leben kennenlernte, war für ihn nichts neues gewesen, das lag an ihrer Vergangenheit und auch dem Trupp von Männern unten, die hier das Gebäude zum erwachen brachten, hier ein kleines Chaos für ein paar Stunden veranstalten, bevor sie für den gemachten Müll zurechtgewiesen werden. Was sie mit dem Beginn ihrer Aussage machen wollte, war ihm jedoch nicht von Anhieb klar, da hatte er die Braue gehoben, auch wenn die Mundwinkel sich wie automatisch erhoben. Dabei waren es nicht sofort die Worte gewesen, die das Schmunzeln auslösten, auch wenn sie ein großer Bestandteil davon war. Sie hatte ihm wieder etwas offenbart, ihn ein Teil ihrer Gedanken werden lassen, die sie vor ihm nicht offen präsentierte. Dafür war er hier so gut es ging aufmerksam, hatte ihr die Haarsträhnen hinter das Ohr gestrichen, was ihr schon einen fast unschuldigen Eindruck machte. Vielleicht versuchte die Brünette ihn auf irgendeiner Weise abzuweisen, doch ihr fiel wohl keinen triftigen Grund ein, um es zu machen. Sein Verhalten zeigte nichts, was man großartig verabscheuen konnte, was ihn unerträglich macht, als wäre er als Leichnam besser aufgehoben. Woran es lag, konnte er selbst nicht sagen, doch auch er konnte sie einfach nicht von ihr lösen, auch wenn er sogar schon versuchte. Es trieb ihn immer wieder zu ihr, er verlor sich jedes Mal in das Grün ihrer Augen, konnte sich nicht von den roten Lippen lösen, die ihm das Gefühl einer Zukunft mit ihr gaben. Was auch immer zwischen den Beiden war, so konnten sie sich nicht einfach voneinander lösen, man ließ es einfach nicht zu. Ihre Worte brachten ihn zum Nachdenken, da schenkte er ihr nur ein herzliches Lächeln, bevor er von ihren Lippen zu ihren Augen blickte. Seine Hand legte er um die ihre, es fühlte sich so intim zwischen den beiden an. " Dann versuch es erst gar nicht.. und bleib bei mir. ", entgegnete er wieder flüsternd, bevor er sich neben sie legte. Er versuchte sich an einen anderen Moment zu erinnern, der die beiden so nahe, so offen werden ließ, doch es fiel ihm nichts ein. Stattdessen hatte er wieder begonnen zu lachen, legte sich wieder neben sie, ehe er laut seufzte. " Wir sind kompliziert, nicht? "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Durch das Blau in seinen Augen, welches sichtbar auf ihr Grün traf war es nicht einfach einen klaren Gedanken zu fassen, aber Kamila versuchte es und sie schaffte es sogar Worte auszusprechen, die sie sonst wohl nie gesagt hätte. So offen war sie selten, auch wenn sie immer sagte, was ihr Problem war und was sie wollte, sie ließ nie jemanden so nah an sich ran, wie es bei Anthony der Fall war. Sein Lächeln auf den wundervollen Lippen ließ sie sofort mitlächeln und gaben ihr das Gefühl von Geborgenheit, nach dem sie sich ihr Leben lang schon immer sehnte. Sie hatte nie eine richtige Mutter gehabt, auch keiner der Männer, mit denen diese Frau was hatte würde die Brünette als ihren Vater bezeichnen.. Es gab immer nur Mike, auch wenn er für einen sehr langen Zeitraum in ihrem Leben nicht vorhanden gewesen ist, er war dennoch immer für sie da, aber diese Geborgenheit konnte auch er ihr nicht geben. Keiner der Männer, mit denen sie geschlafen hatte konnte es und dann war da Anthony.. Der mit dem ersten Blick in ihre Augen ihr Herz gestohlen hatte.. So würde sie natürlich nicht denken, wenn nicht der Joint ihr dabei helfen würde.
      Kamila erinnerte sich nicht dran, wie der Blonde wieder neben sie gelang, aber er lag plötzlich wieder neben ihr und ergriff ihre Hand, weshalb sie sofort ihre Finger miteinander verschränkte. Sie sollte bei ihm bleiben.. Es klang so viel anders, als bei allen anderen. Es klang nicht danach, als würde er Besitz von ihr ergreifen wollen, Anthony wollte sie einfach nur bei sich haben und damit war er glücklich, aber war sie wirklich in der Lage ihm das zu geben, was er brauchte und wollte? Die Frau drehte sich auf die Seite, um ihn anzusehen und ließ für den Moment auch seine Hand los, um ihm die Haare von der Stirn zu nehmen. Sie fuhr in sein Haar, dann landete sie Hand auch wieder bei seiner, weil es sich komisch fühlte sie nicht dort zu haben. Ein Lachen war zu hören, da schmunzelte Kamila kurz und nickte mehrmals. "Wir sind in der Tat kompliziert.. Deshalb.. Verstehe ich nicht.. Wie du es mit mir aushalten kannst". Sie runzelte wieder die Stirn, als würde es sie zu sehr beschäftigen. "Ich würde gerne bei dir bleiben.. Aber.. Ich habe Angst". Ihre Stirn glättete sich wieder und auch wenn es nicht in diesem Moment passte, es war die Reaktion auf seine vorherige. Sie sollte doch bei ihm bleiben, das versuchte sie doch, oder nicht? Sie war ja hier. "Es macht mir Angst.. Was ich fühle". Die Brünette blickte auf die Decke des Himmelbettes über sich und musste sich dafür auf den Rücken legen. So etwas war aus ihren Lippen rausgekommen und das, obwohl sie so etwas verabscheute. Aber was ganz anderes beschäftigte sie und das Thema der Gefühle war schnell wieder verschwunden. Die Gedanken waren einfach frei, sie war nicht mehr der Herr darüber.
      "Ich weiß, was jetzt richtig geil wäre..", kündigte Kamila an und setzte sich mit einem breiten Grinsen auf. Ihre Augen betrachteten den Mann neben sich. "Was hältst du von einem Milchshake?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Den freien Tag genoss der Blonde in vielen Hinsichten, denn mit der Brünetten gab es nur wenige Dinge, die er bereute. Den Morgen konnten sie ausreichend schlafen un ihre Zweisamkeit litt nicht unter dem kleinen Spaziergang durch den Wald, obwohl er doch dachte, dass er sie mit dem Betreten der Öffentlichkeit in keinster Weise berühren durfte, was auch der dümmste Herr in der Männergruppe falsch verstehen könnte. Die Männer waren nunmal nicht alle gleich gewesen, auch wenn jeder zwanghaft versucht seine Schwächen zu unterdrücken, sie nicht zu zeigen und so zu tun, als seien sie gar nicht existent. Trotzdem waren alle diese eigentlich ziemliche Tratschtanten, wenn es um ihre Chefin und um die Chancen bei ihr geht. Es kam jedoch alles anders als erwartet, nicht nur hatte sie sich bei ihm eingehakt, sie hatten sich im Wald auch eine Zweisamkeit und einen Kuss geliefert, den man sonst nur von den ganzen Romanzen kannte. Es war wohl eine ganz andere Erfahrung, wenn man es selbst erlebt, denn sonst hätte der Blonde immer gerne erbrochen, würde er solche Menschen auf der Straße gesehen haben.
      Seine Augen hatten sich von dem Augenkontakt gelöst, sie sahen sich die beiden Hände an, die ineinander verschränkt wurden. Das hielt jedoch nicht lange, denn seine Worte hatten sie zum Nachdenken gebracht, bevor sie sich auch zur Seite legte, um ihn ansehen zu können. Seine braun befleckten Augen hatten ihre Bewegung verfolgt, wie sich die Hände lösten, bevor er wieder zu ihr hinauf sah. Sie hatte ihm zugesagt, ja, die beiden waren kompliziert gewesen, vorallem gemeinsam waren sie eine seltsame, doch wundervolle Mischung. Das sie so kompliziert sind, brachte jedoch noch eine andere Frage auf, wie er Kamila nur so lange aushalten konnte. Es war die Frage gewesen, die ihn selbst für eine kurze Zeit zum Nachdenken brachte, doch so schnell bekam er keine Antwort hin. Gedanklich hatte sich immer wieder etwas neues eingemischt, er war zu schnell ablenkbar gewesen, als das er wirklich denken konnte. Doch es war einfach so, sie war für ihn nunmal gut erträglich gewesen, er konnte sich nicht über gravierendes bei ihr beklagen, wenn es denn nicht um die ausstehende Beziehung ging. Ed klappte gut, deswegen hatte er nur grinsend mit den Schultern gezuckt.
      Glatt hatte er vergessen, dass er davor überhaupt noch etwas gesagt hatte, es fiel ihm aber schnell wieder ein, weswegen sich der irritierte Mine löste. Sie wollte bei ihm bleiben, doch sie hatte da ihre Probleme gehabt, von denen er schon wusste. Sie hatte Angst vor einer Bindung mit einem anderen Mann, sie mochte Männer nunmal nicht, da war er eine Ausnahme gewesen. Wie weit diese Ausnahme gehen konnte, war ihr nicht klar, deswegen war es immer wie eine Blockade gewesen, waren sie diesem Thema wieder nahe. Anthony schnaubte leicht, sie fürchtete sich noch zu sehr, als das sie weiter kommen würden. Er hatte sich wirklich in eine Herausforderung verschossen und es gab nichts, was er dagegen tun konnte.
      Es war auch nicht der richtige Zeitpunkt dafür, darüber nachzudenken, es gelang ihm auch nicht wirklich. Sie hatte Lust auf einen Milchshake, da hatte er sich interessiert aufgesetzt und runzelte die Stirn, als würde er seine Lebensenergie in seiner Frage wiedergefunden haben. " Gibts die eigentlich auch mit Kohlensäure.. Oder mit Alkohol? ", fragte er sofort, bevor er begann zu lachen bei dem Gedanken, wie es nur mit Kohlensäure schmecken müsste. " Lass uns welche machen. "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Anthony war dabei, was den Milchshake anging, da grinste seine Chefin noch viel breiter und freute sich schon innerlich darauf, einen Vanillemilchshake zu bekommen. Vorher gab es jedoch noch eine wichtige philosophische Frage, nachdem Kamila wieder einen nachdenklichen Blick aufsetzte. "Mit Kohlensäure kann ich es mir nicht vorstellen.. Aber das wäre mega.. Wenn wir noch einen Schuss Alkohol reinhauen.. Wir können die Bar plündern und einfach was reinhauen!". Ein Lachen ertönte, es verließ ihre Kehle, auch wenn es keinen Grund dafür gab jetzt zu lachen. Es war nicht schlimm, alles war in diesem Zustand nicht schlimm, solange sie den Blonden bei sich hatte. "Okay.. Dann gehen wir runter.. Aber.. Du muss mich halten, der Boden.. Bewegt sich und ich kriege das nicht hin". Mehrmals hintereinander nickte die Frau, bevor sie sich langsam von dem Bett erhob, um mit ihren Füßen nach dem Boden tastete. Sie stand, hielt sich aber an dem Bett fest, aus Angst, sie könnte vielleicht umfallen. Die Drogen wirkten auf ihren Kreislauf und dadurch, dass sie bisher nur gelegen hatte war sie das Stehen nicht in diesem Zustand gewöhnt, aber lange hielt ihre Angst nicht an, sobald Anthony in ihrer Nähe war griff die Brünette nach seiner Hand, um sie festzuhalten, damit sie nicht umfiel. "Mike hat einen Vorrat an Eis in der Tiefkühltruhe.. Wir können es plündern und dann.. Auf seinen Gesichtsausdruck warten, wenn er nichts mehr hat". Sie kicherte, zog den Mann mit sich aus dem Zimmer, während das Grinsen nicht von ihren Lippen verschwinden wollte.
      Wie die beiden es in die Küche geschafft hatten war fragwürdig, aber sie haben es tatsächlich geschafft ohne, dass einer von ihnen sich dabei wehgetan hatte. Gelacht haben sie beide mehrmals, sie hatten auch mehrere Pausen eingelegt, aber nach gefühlt einer Stunde kamen sie an und Kamila steuerte direkt den großen Kühlschrank an, der voll gefüllt war. Sie griff in die Kühltruhe um die verschiedenen Eissorten auf den Küchentisch zu stellen. Es gab Vanille, Erdbeer, Schokolade und auch Stracciatella, aber die Frau war von Vanille schon furchtbar begeistert. "Guck mal.. Da hinten.. Ist irgendwo der Mixer", sie blickte zu Anthony und deutete auf einen Schrank, der hinter dem Tisch stand. "Was willst du haben?". Auch Milch kam zu dem Eis auf den Tisch, zwei große Gläser und Löffel, um Eis rauszzulöffeln. Lange dauerte es nicht, da griff die Brünette auch schon mit dem Löffel in das Vanilleeis, um sich eine große Portion in den Mund zu schieben. Sie seufzte zufrieden, lehnte sich gegen die Theke an. "Gott.. Ich liebe Eis". Es war so kühl in ihrem Mund und so süß.. Das Eis schmolz auf der Zunge, aber sie wollte dieses Glücksgefühl mit dem Blonden teilen, deshalb hielt sie ihm den Löffel mit dem Eis hin. "Hm?". Ihr Mund war noch voll, aber es war vollkommen in Ordnung..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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