Sie hatte sich eine Zigarette genommen und hatte sich diese direkt angezündet, welches der Blonde ihr nacheinander nachmachte. Damit würde sie sich vielleicht ein wenig abregen, auch wenn ihre Hände im Augenwinkel immer noch zitterten. Er ahnte nicht, was dieses Mal die Ursache war, denn sie hatte schon Beginn so gezittert, dort ging es aber eher um die Vorgeschichte mit dieser Bar. Es hatte defintiv besser enden können, doch das tat es nicht, da Gregory noch seinen schlechten Witz reißen musste, er wollte ihr ja unbedingt an die Wäsche, sie irgendwie mit seinem Macho-Gehabe beeindrucken, bei dem Versuch hätte er aber fast seine Männlichkeit verloren. Mit ihr war wirklich nicht zu spaßen, er hatte aber auch ein sensibles Thema ergriffen, es war ein unglücklicher Treffer gewesen. Für einen Moment rauchten sie in Ruhe, der Blonde blieb lieber an ihrer Seite statt vor ihr, damit hätte sie einen Blick auf andere Dinge und konnte darauf Hass schieben, als auf ihn selbst. Es war schon wirklich kalt geworden, es war ja auch schon Nacht gewesen, bis sie sich auf einen Plan einigten. Aber es ging nicht anders, deswegen hatte er ja auch schon zuvor daran gedacht, noch eine Strickjacke mitzunehmen. Wo sie schon am Auto waren, konnte er sie auch gleich rausholen, vielleicht würde ihr die Wärme auch gut tun. Sie hatte zuvor aber das Wort ergriffen, während er zuhörte hatte er bereits den ersten Rauch ausgeblasen und sich ein wenig zurückgelehnt, er sah zu der Brünetten. Kamila hätte ihm wirklich liebend gerne die Kugel gegeben und es war schon verständlich gewesen, jedoch nicht, dass sie niemand verstehen würde. Wirklich wissen konnte er nicht, was die anderen Männer dachten, doch die eigenen Männer nahmen sie wohl ernst. Und wenn es nicht so wäre, denn wäre Anthony noch da. Denn dieser würde er sie wohl ernst nehmen, wenn er schon darauf Rücksicht nahm, nicht in ihrem Sichtfeld zu sein. Aber sie ging weiter, sie erzählte, dass sie damals besser war, so dachte sie doch. Da seufzte der Blonde laut aus, hatte sich ein wenig zu ihr gedreht. Die Grünäugige sprach gerade noch davon, dass es kein weiter Versuch existieren wird, das nächste Mal würde es ernst um Gregorys Weichteile sein. " Schieß 'ne Kugel für mich mit.. ", witzelte er, vielleicht würde er damit die Situation ein wenig auflockern. Gregory war wirklich ein verdammtes Arschloch, dafür musste man nicht viel Zeit mit ihm verbracht haben. Der Typ brachte den Blonden in wenigen Sekunden zum kotzen, wahrscheinlich, weil er damit auch sein Mädchen anmachte. Aber darum ging es gerade nicht, es war kein Thema, dass er vorhin noch so beleidigt war. " Ich schätze, dass sie dich wohl einfach als eine Gefahr sehen, die man runterspielen muss, damit man nachts noch schlafen kann.. ", begann er seine Sicht zu erklären, mit einem leichten Grinsen auf den Lippen, während er den Asphalt vor ihnen ansah. " Welche Frau hat es denn noch weiter gebracht, als die schwarze Witwe? ", fragte er nun, worauf er keine wirkliche Antwort brauchte. Die restliche Kippe schnippte er auf den Boden, bevor er außenrum ins Auto stieg, um noch die Jacke zu holen. Diese warf er ihr schnell über, bevor er wieder seinen Platz einnahm. " In der Bar wärst du aber nicht besser aufgehoben.. Niemals. " Dazu schüttelte er den Kopf, er will es sich gar nicht vorstellen, wie es sonst mit den Beiden geendet hätte. Er hatte sie von der Seite gemustert, wie ihre Laune war, wenn sie denn wieder von dem Ganzen getrennt war.
[2er RPG] No Good For You
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Kamila Kayla Redstone
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Es war die bessere Entscheidung gewesen Anthony mitzunehmen, statt alleine zu fahren, auch wenn Kamila es für einen Moment überlegt hatte. Sie war damit sogar sehr gut aufgehoben, denn entgegen ihrer Sorge, er könnte sie vielleicht genauso sehr auf die Palme bringen, wie es ihr Bruder tat hatte es etwas beruhigendes ihn neben sich zu haben. Er sprach Worte aus, die Sinn ergaben und wenn die Brünette nicht nach der vorherigen Bemerkung darüber, dass sie sich doch auf die Stange schwingen konnte, so Probleme mit sich selber hätte würde sie ihm auch Dankbarkeit dafür zeigen, aber das konnte auch noch warten. Ihr Selbstbewusstsein war ein wenig angeschlagen und verletzt.. Das Problem dabei war vor allem, dass es ihr nicht passte und sie wahnsinnig verrückt machte, dass ihr die Bemerkung nicht einfach egal war, doch sie zu ignorieren war nicht einfach, es war ein wahnsinnige Sprung über ihren eigenen Schatten und wenn sie so zurück dachte, dann gab es keine bessere Reaktion, als zu zeigen, dass man mit ihr so etwas nicht tun konnte.
Anthony sprach davon, dass sie eine Gefahr sei, die man runter spielen musste.. Um nachts schlafen zu können.. Da schmunzelte Kamila selber ein wenig, während sie ihre Zigarette zu Ende rauchte. Sie war fertig und dennoch brachte dieser Mann ihr seine Jacke aus dem Wagen, als würde es ihm selber nicht so kalt sein, wie es ihr war. Darauf wäre sie echt neidisch gewesen, denn trotz der dicken Jacke von sich war es gar nicht so warm, wie es hätte sein sollen. Die Jacke lag über ihre Schultern, diese zog sich die Brünette noch ein wenig weiter runter und roch daran, um zu erfahren, ob die Jacke nach Anthony roch, was ihr noch mehr gefallen hätte. Sie sah dann zu ihm, vor allem, weil er sie von der Seite musterte und blickte ihm vor allem in die Augen, bevor sie ihren Blick wieder nach oben zu den Sternenhimmel nahm. Sie wäre in der Bar nicht besser aufgehoben.. Hieß es.. Ja. Naja. Manchmal hatte sie das Gefühl, dass es so war, dass sie nur dort reinpasste und nur dort wusste, was sie zu tun hatte. Ja, auch eine schwarze Witwe zweifelte an sich selber und bekam Schwierigkeiten, damit zu leben, aber es war menschlich. Kamila seufzte und lehnte den Kopf wieder zurück an die raue Wand. "Ich habe vorhin.. Nicht so hart reagiert, wegen dessen, was mir in der Bar zugestoßen war.. Ich habe vorhin so reagiert.. Weil ich mir als Frau solche Kommentare nicht bieten lassen darf.. Das versteht mein Bruder nur nicht.. Ich muss.. Meine Ehre verteidigen.. Und ich hoffe, damit verkneift er sich alle dummen Kommentare demnächst.. Sonst werde ich nicht zögern und sofort schießen". Oh, es wäre eine Katastrophe gewesen, wenn sie es getan hätte, aber man musste auch sich selbst verteidigen und seine Ehre.
Ihr Blick glitt noch einmal zu dem Mann und dieses Mal lächelte sie sogar sanft. Kamila war ein wenig ruhiger geworden, sie war aber dennoch innerlich noch ein wenig wütend. "komm.. Lass uns zurück fahren". Damit deutete sie auf das Auto und bewegte sich auf dieses zu. Sie war müde, ihr war es kalt und sie vermisste ihr Bett, welches vier Stunden entfernt von ihr stand. Aber im Auto könnte sie vielleicht ein wenig schlafen, wenn sie ihre Gedanken denn in Ruhe lassen würden.. Und es zu ließen. "Mein Angebot mit der halben Kommode steht aber noch immer". Kamila sag zu dem Blonden und nickte ihm bezüglich der Bemerkung zu, bevor sie in den Wagen stieg. Er sollte jetzt nicht denken, dass durch ihre schlechte Laune ihr Angebot.. Sich in ihrem Zimmer ein wenig heimischer zu machen nicht noch stehen würde.."The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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Kamila hatte den eigentlichen Grund über ihre Wut ausgesprochen, die Bedeutung ihres Hintergedankens, warum sie die Männlichkeit von Gregory Jack wegschießen wollte, damit wäre er wohl vermutlich für alle andere Male eingeschüchtert. Als eine Frau wollte sie sich einfach nicht so rumschikanieren lassen, sie wollte zeigen, dass sie sowas überhaupt nicht duldete, sich wieder den Respekt den sie verdiente herbringen. Wenn die heutige Situation aber nicht für Gregory genügt, würde sie es wirklich tun, daran konnte auch kein Mike mehr etwas ändern. Sie würde es tun und sie war mehr oder weniger dazu berechtigt, denn die erste Warnung hatte der Herr schon bekommen, es kam nur darauf an wie er es verarbeitet hatte. Bei der nächsten Begegnung wäre vielleicht auch der Blonde da, denn man schrieb ihm ja die Aufgabe zu, sie bei solchen Verabredungen zu begleiten. Dann konnte er selbst nochmal ein Auge auf den Kerl werfen, auch wenn er ihn wohl auch gerne tot sehen würde.
Die Brünette hatte auch fertig geraucht und sah in den Sternenhimmel, hatte mit ihm die frische Luft aufgenommen und einfach die Stille genossen, die momentan zwischen den Beiden herrschte. Sie sah jedoch nochmal zu ihm, ihre Lippen zierte ein kleines Lächeln, was ihn selbst wieder erfreute. Er hatte es wirklich geschafft, sie irgendwie ruhiger zu bekommen, ihre Tonlage beim Sprechen klang auch wieder anders, als zuvor. Sie würde zurückfahren wollen und dagegen hatte Anthony nichts zu sagen, denn er frierte mit der Dunkelheit und seine Finger hatten sich nach seinem Gefühl schon verabschiedet, weswegen er mit dem Zulaufen auf das Auto die Hande aneinander rieb und sie versuchte mit warmer Luft ein wenig zu erwärmen. Kamila hatte selbst nochmal das Wort ergriffen, weswegen der Blonde mit der Erkenntnis die Brauen hob. Ihr Angebot stand immer noch, dass er mehr oder weniger bei ihr ins Zimmer zog, dabei hätte ihre Laune nichts zu sagen gehabt. Damit hatte sie auch gesagt, dass er diese Nacht auch wieder zu ihr konnte. Er war nicht dazu verdonnert gewesen, heute bei sich schlafen zu müssen, damit er sie nicht weiter mit irgendwelchen Dingen provozierte. Mit einem Schmunzeln nickte er, das war auch sein Gedanke gewesen, ob sie mit ihrer jetzigen Stimmung nicht am besten alleine sein wollte. Aber sie hatte das Gegenteil bewiesen, er würde vielleicht auch im Bett eine Rolle spielen, denn vor dem Schlaf wird sie vermutlich beginnen alles zu verarbeiten und da war nie wirklich klar, wie sie wohl alleine einschlafen würde. Die Brünette stieg in den Wagen und er tat es ihr gleich, bevor er die Tür hinter sich schloss und sich mit geschlossenen Augen zurückgelehnt. Sie würden vier Stunden fahren, genug Beschäftigung würde er vermutlich nicht haben, deswegen konnte er auch hier beginnen zu schlafen. Seine Augen schlugen jedoch wieder auf, er richtete sich zu der Grünäugigen und sah kurz zu, was sie wohl vorhatte. Mit einem kurzen Blick zum Fahrer, sprach er dann etwas aus, wofür sie doch hoffentlich den Grund kannte. " Sorry " Anthony hatte gespielt zu einem Schmollmund angesetzt, zeigte diesen ein wenig. Mit der eigenen Stimmung konnte er womöglich auch einen Einfluss darauf haben, wie sie sich fühlte. Es war auch nur der Fahrer, der sie hier noch irgendwie stören konnte, er war die Fahrt aber still gewesen. Mike war ja von ihr verwiesen worden. -
Kamila Kayla Redstone
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Ein sanftes Lächeln bildete sich auf ihren Lippen, als Anthony sich entschuldige. Ja, sie wusste wofür, konnte es sich jedenfalls denken, warum er es tat, deshalb seufzte die Frau auch zufrieden. Mit ihm war nun auch alles geklärt und damit würde sie später, wenn die Zeit endlich rum wäre und sie an der Villa ankommen würden, zufrieden mit ihm ins Bett gehen können, ohne großes Drama und irgendwelche Streitereien, denn darauf hatte sie einfach keine Lust mehr, das war der Fakt. "Schon okay", entgegnete sie kurz und nickte dem Mann zu, bevor sie ihm noch ein Lächeln schenkte und dem Fahrer das Okay gab, losfahren zu dürfen. Vier Stunden.. So lange würde sie noch auf ihr Bett warten müssen, aber es würde sich lohnen, wie es die Frau fand, denn dann würde sie auch endlich wieder Anthonys Nähe spüren können. Vielleicht sagt sie es auch Mike und Elias bald, dass da einfach etwas zwischen ihr und dem Blonden läuft, aber bis dahin war auch noch eine Menge Zeit und damit war auch eine gewisse Zeit, bis ihre Entscheidung fest stehen würde.
Dennoch.. Es war dunkel im Wagen und der Fahrer konzentrierte sich aufs Fahren, da wagte es Kamila mit ihrer Hand zu ihrem Sitznachbarn zu fahren und ihm über den Kopf zu streicheln. Sie fuhr sanft in seine Haare, blickte auch zu dem Mann rüber und nahm auch die Hand wieder runter, um nach seiner zu greifen und sie kurz zu drücken. Ihre Augen musterten es, wie ihre Finger nach seinen griffen, um sie miteinander für einen Moment zu verschränken."
Danke",sprach Kamila ehrlich und lächelte dieses Mal sogar noch ein wenig stärker. "Danke, dass du es nicht gewagt hast mich aufzuhalten, wie es mein Bruder getan hatten... Damit hätte es alles.. Deutlich komplizierter gestaltet..". Zumal Kamila sich dann nicht sicher war, ob sie denn überhaupt noch mit ihm die Nacht zusammen verbringen wollen würde. Sie wäre vermutlich noch wütender geworden, hätte sich verzogen und die Männer allein gelassen.
Vier lange Stunden hatten die beiden hinter sich, als das Auto vor der Villa parkte und der Fahrer sich zu den beiden umdrehte. Kamila schlief ein wenig, nicht viel und nicht tief, aber etwas, die Augen waren ihr von selber zu gefallen. Sie kuschelte sich in die Jacke, die sie von Anthony hatte und öffnete erst ihre Augen, als ihr Fahrer nach ihr fragte. "Boss?", fragte er ganz sanft und wollte die Frau eigentlich nicht stören, aber sie öffnete schon langsam ihre Augen und seufzte. "Wir sind da?", fragte sie, da nickte er, woraufhin auch sie nickte. Es war nicht das angenehmste in einem Fahrzeug zu schlafen und es war auch bald schon soweit für die Sonne, um die ersten Sonnenstrahlen abzugeben, da ermahnte sich die Frau daran zu denken, die Rollos komplett zu schließen. Ihre Augen blickten zu Anthony, um zu sehen, ob er schon wach war. "Ey.. Dornröschen.. Wir sind da". Viel Lust auf eine deutlich zärtlichere hatte die Brünette nicht, sie erhob sich lieber und stieg aus dem Wagen, um ihre Knochen und Muskeln ein wenig zu strecken. Sie war müde.. "Ich werde schlafen wie ein Baby..", murmelte sie. Die Lichter in der Villa waren aus, die restlichen Männer schliefen vermutlich noch und auch von Elias und Mike gab es noch keine Spur.. Wie friedlich."The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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Anthony hatte die Augen nur wiederwillig geöffnet, als man ihm darüber berichtete, dass sie an der Villa ankamen. Er hatte keine Ahnung, wie lange er wohl schlief oder wann er überhauot einschlief, aber es schien für ihn gar nicht so schwer aufzustehen. Die Augen blinzelten erst einige Male, bevor er mit einem Grummeln aus dem Auto stieg und wieder von der Kälte begrüßt wurde. Sein Blick verlief in den weiten Himmel und betrachtete, wie viel Uhr sie möglicherweise hatten, das war aber nicht von großer Wichtigkeit. Denn es ginge jetzt nur darum, auf die Schnelle das Bett der Brünetten zu finden und sich dort schlafen zu legen, zumindest ein wenig den fehlenden Schlaf nachholen. Ihm fiel aber in dem Moment noch ein, dass er wohl noch paar Sachen zu ihr mitnehmen sollte, damit er mit dem Erwachen nicht wieder das gleiche Problem hatte. Den restlichen Weg zu ihrem Zimmer konnte sie sicherlich alleine laufen und sich selbst schonmal fertig machen, da hatte er noch ein wenig Zeit, bevor er dazu kommen würde.
Sein Blick sank wieder zu der Brünetten, als diese sich streckte und erzählte, dass sie wohl wie ein Baby schlafen würde. Das glaubte er wohl, denn er war selbst entweder nicht ganz eingeschlafen oder noch nicht richtig wach, seine Gedanken kreisten teilweise nur um das weiche Bett und die Wärme, die er sich mit Kamila teilen würde. Der damalige Wärter sah in die Fenster des großen Gebäudes, doch wirkliches Licht war nicht zu sehen, sie mussten wohl leise sein. " Dann lass uns lieber rein, Baby.. ", meldete er sich mit einem Schmunzeln zu Wort und lief schonmal vor, damit sie sich bei ihn anhängen konnte. Er hatte sich die Tür aufschließen lassen, bevor er sie öffnete und Kamila durchließ, bevor er dieses Mal hinter ihr her lief. Die Stille war ja schon fast bedrückend gewesen, denn es gab keine Männer, die die Beiden irgendwie störten, die irgendwelche Zwischenrufe bei ihren Wetten machten, es zerbrach im Moment auch gar nichts. Also musste er sich auch gar nicht weiter umher sehen, es war dunkel gewesen, was er sich wohl als Vorteil nehmen könnte. Der Fahrer ging ihnen nicht sofort hinterher, er war noch draußen geblieben und damit konnte er seinen Arm um sie legen, während sie ihren Weg zu den Treppen suchten. Der Blonde hatte auf den Treppenstufen darauf geachtet, dass keiner von den Beiden ins Stolpern gelang, da konnte die Müdigkeit ja einiges zu beitragen. Oben aber angekommen, hatte er sich ein wenig von ihr gelöst und lief den ersten Schritt rückwärts. " Ich komme gleich nach.. ", hatte er ihr mitgeteilt, ehe er sich wegdrehte und den eigenen Weg in sein Schlafzimmer antrat, um einen Kleiderstapel mit sich zu nehmen.
Mit diesem machte er sich in der Ruhe auf den Weg in ihr Zimmer, machte sich gar nicht erst die Mühe zu klopfen, es konnte ja nur er sein. Aber er wollte sich gar nicht erst noch darum kümmern, Platz bei ihr für seine Sachen zu machen, das konnte er genauso gut am Morgen machen oder wann auch immer er die Zeit dazu haben wird. Anthony hatte den Kleiderstapel neben sich auf den Nachttisch gelegt und war es kaum abgelegt, hatte er sich das Shirt schon ausgezogen und füllte den Raum mit seinem Gähnen, ehe sein Blick zu der Brünetten glitt. Er hatte noch die Hose mit den Socken ausgezogen, ehe er sich auch schon hinlegte und nur darauf wartete, es sich mit ihr genütlich zu machen. -
Kamila Kayla Redstone
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"Baby also?", fragte die Frau nach und blickte zu dem Blonden, um ihn schelmisch anzugrinsen, sie verstand schon, dass es die Anspielung auf ihre vorherigen Worte war. Dennoch, sie nahm gerne den Spaß auf und stieß den Mann auch sanft mit ihrer Schulter an, um ihm deutlich zu machen, dass sie ihn jetzt neckte. Sie waren aber beide müde und fertig von dem Tag.. Es war nicht gut gewesen, auch wenn Kamila recht zufrieden mit der Entscheidung war, die die Gruppe getroffen hatte. Sie seufzte zufrieden, schloss die Tür auf und ließ sich auch die Tür aufhalten, um zu erst reinzugehen.
Drinnen war es unheimlich still und so etwas kannte sie nur, wenn sie nachts schlief, wenn ihre Männer mal schliefen, aber es war jetzt tatsächlich so, irgendwie unheimlich. Noch unheimlicher war es, dass Anthony es tatsächlich wagte seinen Arm um sie zu legen, während sie beide in Richtung ihres Zimmers liefen. Nun, auch die Brünette kam ihm etwas näher und legte vor allem ihren Kopf auf seine Schulter, während sie es versuchten die Treppe hoch zu kommen. Seine Nähe war schön, es vertrieb die bösen Gedanken und die Kälte, die sich durch das Aussteigen aus dem Wagen wieder bemerkbar gemacht hatte. Lange blieb er nicht an ihrer Seite, da verkündete er schon, dass er gleich wieder da sein würde und verschwand in Richtung seines Zimmers. Kamila konnte es sich gut vorstellen, was der Mann da wollte, sie blickte ihm dennoch nach, bevor ihre Beine sie in die andere Richtung führten, direkt in ihr Zimmer. Es war kalt in diesem, aber die Frau hatte auch das Fenster offen gelassen, um ein wenig zu lüften. Als erstes ging sie hin und schloss nicht das Fenster, sondern setzte das Rollo ein wenig weiter runter, damit die Sonne nicht bald das Zimmer erhellen würde. Es konnte so noch ein wenig kalter, frischer Luft nachkommen, damit die beiden nicht in der Nacht ersticken würden. An dem kleinen Schreibtisch in dem großen Zimmer schloss sie als nächstes ihren Laptop an den Strom,, nachdem sie die kleine Lampe an ihrer Seite des Bettes an machte, damit er sich über die Nacht erholen konnte, kaum war das gemacht, schon öffnete sich die Tür. Jeden anderen hätte Kamila angemault, was er in ihrem Zimmer zu suchen hatte.. Ohne anzuklopfen! Aber nicht Anthony, er war eine Ausnahme, wie sonst immer und durfte hier rein. Sie begrüßte ihn mit einem warmen Lächeln, sah ihm nach, wie er die Klamotten zum Nachtschränkchen brachte, die konnten morgen eingeräumt werden.
Durch das kleine Licht auf ihrer Seite konnte die Brünette sogar zusehen, wie sich der Mann auszog, aber lange genoss sie den Anblick nicht, denn auch sie war müde und wollte schlafen. Sie zog sich den Pullover über den Kopf, auch die enge Jeans verschwand und der BH, mit dem schlief sie nicht gerne. Auf ihrer Seite des Bettes lag ein Oberteil von Anthony, welches sie zum Schlafen nutzte und auch jetzt anzog. Die kalte Bettdecke begrüßte die Frau, als sie darunter schlüpfte, aber nachdem die Lampe auch wieder von ihr ausgeschaltet wurde kam sie dem warmen Körper ihres Freundes näher. Sofort legte sie ihren Kopf auf seine Brust und seufzte zufrieden, diese Nähe brauchte sie wirklich. "Ich habe dich vermisst", sprach sie, meinte aber damit gar nicht seine Anwesenheit, sondern eher seine Nähe und Wärme. "Mhm.. Ich habe das Bett auch vermisst". Da lächelte sie zufrieden und war fast schon bereit schlafen zu gehen. "Ist wieder alles gut zwischen uns?"."The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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Kaum war er im Bett gewesen, hatte er zwar die kalte Bettdecke um sich, jedoch damit auch da drunter die zarte Haut der Dame. Es hatte eine entspannte Wirkung auf ihn, sowas wie ein Zeichen, dass der Tag sich am Ende immer lohnte, schließlich konnte er danach zu ihr, er konnte sie anfassen, spüren. Die Brünette hatte es sich mit seiner Anwesenheit im Bett auch schnell gemütlich gemacht, ihr Kopf lag wieder auf seiner Brust, wo sie es doch am liebsten hatte. Da hatte er sich selbst immer gefragt, ob sie seinem Herzschlag lauschte, diesen vielleicht sogar eher ignorierte. Vielleicht konnte sie hören, wie sein Herz für sie schlug, ihn dazu zwingen wollte, sie bis ins Unmögliche an sich zu haben. Ihre Wange war von draußen noch kalt gewesen, ebenso ihre Hände, weswegen er versuchte ein Zucken zu unterdrücken, den Beiden würde wohl gleich wieder wärmer werden und bis dahin mussten sie es wohl durchhalten.
Mit der Nähe zueinander begann Kamila zu sprechen, sprach etwas aus, was er nur zu gut verstehen konnte. Er konnte es nicht nur verstehen, er konnte sich hinein fühlen, denn er vermisste auch ihre Nähe und die seidigen Haare, durch die er zum Entspannen strich. " Ich dich auch.. ", raunte er ihr entgegen, alles andere wäre auch falsch gewesen. Ihre Worte hatten ihm aber auch wieder ein Lächeln gegeben, sie wurden so plötzlich voneinader weg gezogen, dass es die Sehnsucht nur noch weiter antrieb den restlichen Tag lang, zumindest doch für den Blonden. Da war auch schnell sein beleidigtes Verhalten weg, denn die Sehnsucht war größer und stärker als alles, was sich dagegen wehrte, so zu tun als wäre er beleidigt auf die Unterbrechung. Seine Augen fielen bereits zu, es war zu genütlich gewesen, um sich weiterhin zum Wachbleiben zu quälen. Doch das würde er wohl durchziehen, zusehen, ob sie ruhig einschläfen würde. Es war aber auch bereits im Auto kein Problem für sie gewesen, zumindest sah er doch, dass ihre Augen zu waren und sie keine Umstände machte, sie wieder sofort aufzumachen. Gerade beschäftigte sie jedoch noch etwas anderes, eine Frage, die sie ihm auch sofort stellte. Sie fragte, ob zwischen ihnen wieder alles gut war, dabei hatten sie sich nicht wirklich großartig gestritten. Trotzdem war es zwischen ihnen anders als sonst, was wohl auf Anthonys Schuld ging. Aber sie lagen wieder gemeinsam in einem Bett, hatten sich wieder aneinander gekuschelt und konnten die Privatsphäre genießen, mit der sie überhaupt so nah sein konnten. Wirklich nachdenken musste er aber nicht, natürlich war zwischen ihnen wieder alles gut, er musste nur selbst über seinen Schatten springen. Es wird aber nichts an der Tatsache ändern, dass ihn diese Situationen auf die Nerven gehen werden, vielleicht wäre es ihm da auch lieber, wenn sie in der Öffentlichkeit auch das Geheimnis komplett vertuschen. " Es ist alles wieder gut.. ", antwortete er, wobei sein Lächeln fast schon so schien, als würde man es hören können. Die Beiden hatten sich wieder, sie waren ungestört, besser konnte es gerade wohl nicht sein.
Die Rollos waren unten gewesen, es gab keine wirklichen direkten Sonnenstrahlen, die sie irgendwie wach kriegen konnten. Trotzdem kam es zum Zeitpunkt, in welchem der Blonde seine Augen zögernd aufmachte und sich wieder über diese rieb, um sich irgendwie zum Wachbleiben zu bewegen. Schließlich hatte er mehr oder weniger im Auto geschlafen, es war wohl genug. Seine Augen liefen nach unten, zu der Dame, die sich wie gewohnt auf seiner Brust befand, dort ihren festen Platz hatte. Es war auch immer ein Warnsignal für ihn gewesen, wenn er den Druck nicht mehr auf seiner Brust spürte oder die Haare, die sich weiter auf seiner Haut verteilten. Wach wurde er aber jedenfalls nicht immer davon, auch wenn er es im Unterbewusstsein in Erwägung zog. " Bist du wach? ", flüsterte er nun, um zu sehen, ob das Schicksal ihm nicht mal die Möglichkeit dazu geben würde, früher als sie aufzuwachen. Aber es war nie wirklich der Fall, Kamila war da einfach immer schneller dran als er. -
Kamila Kayla Redstone
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Es war wie das nach Hause kommen, nach einem scheiß Tag, der wirklich Scheiße war.. Aber seine Brust, die Wärme, die von dem Mann ausging und sein Herzschlag waren genau das, was Kamila brauchte, was sie haben wollte. Bisher kam es ihr gar nicht so geheuer, sie hätte bis vor ein paar Wochen ihr Bett mit niemanden geteilt und nun? Nun blieb Anthony jede nach bei ihr.. Wenn er es nicht tun würde, würde sie sicherlich zu ihm rüber gehen einfach nur um das zu genießen. Sie hatte Blut geleckt und war fast schon süchtig danach, einfach nur neben ihm zu liegen, da erfreute sich ihr kleines Herz immer. Das Gefühl neben dem Blonden war generell ein ganz besonderes, er war in jeder Hinsicht eine Ausnahme und die Frau hoffte doch sehr, dass er es wertschätzte. Bisher hat einfach noch niemand geschafft ihr so den Kopf zu verdrehen und wenn sie nicht gerade arbeitete, waren ihre Gedanken tatsächlich bei ihm..mhm.. Da wäre die einsame Insel doch etwas schönes, wenn sie sich dort nur zu zweit heimisch machen würden.
Dieses Mal wurde die Frau nicht von der aufgehenden Sonne geweckt, denn die ersten Sonnenstrahlen schafften es gar nicht durch das dicke Rollo, um sie wach zu rütteln. Dieses Mal weckte Kamila die sanfte Stimme des Mannes, mit dem sie ihr Bett teilte. Er fragte sie leise, ob sie schon wach war, woraufhin sie doch ein wenig schmunzeln musste. Dieser Mann war einfach was Besonderes und das zeigte sich mit jedem Wort, welches er für sie wählte. Er war liebevoll und aufmerksam, als würde es ihn wirklich interessieren, wie es ihr ging und was sie fühlte, es fühlte sich an wie damals.. Wenn nicht sogar deutlich besser.. Und da kamen auch langsam ihre Ängste wieder..
"Mhmm..", gab Kamila von sich und schüttelte sanft den Kopf. Sie war noch müde, gar nicht ausgeschlafen, woran die Fahrt hier her schuld war. Sie hatte im Auto geschlafen es unterbrochen und dann hier weiter geschlafen, das war nicht erholsam. "Ich würde es jedenfalls gerne nicht sein", flüsterte sie und kuschelte sich noch mehr an Anthonys Seite. So schlief sie am liebsten, aber auch wenn er sich im Schlaf umdrehte war es in Ordnung, wenn sie ihre Arme schützend von Hinten um ihn legen konnte, das fühlte sich auch gut an, aber genauso, wenn sie sich Wegdrehte und er sie sanft im Schlaf zu sich zog. Dass das Schlafen gemeinsam in einem Bett so schön sein könnte hatte ihr keiner erzählt, aber nun wollte sie es nicht mehr missen, nie wieder.
Einen Moment lang blieb sie noch so liegen, dann fuhr die Frau mit ihrem Kopf höher, um diesen auf seiner Schulter zu legen und dem Mann einen Kuss auf die empfindliche Haut unter dem Kopf zu geben. "Hast du wenigstens.. Besser geschlafen als ich?", fragte sie und lehnte ihre Stirn gegen seinen Hals, um noch einmal die Augen zu schließen. Es war vermutlich kalt außerhalb der Bettdecke, da wollte man nicht aus dieser raus, vor allem Kamila wollte es nicht tun, sie blieb lieber bei Anthony und an seiner Seite. Wenn es einen perfekten Augenblick dafür gäbe zu sterben, dann wäre es jetzt, bei ihr zumindest.. Es war Warm, weich.. Und sie war so glücklich in diesem Augenblick, wie schon lange nicht mehr."The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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Ihr Körper hatte auf seine leise gestellte Frage reagiert, sie hatte sich begonnen zu bewegen und kurz schnaubte er, ob er nicht schon mit der kleinen Lautstärke sie zum Erwachen brachte. Doch dagegen konnte er nichts tun, auch wenn er es doch genoss, wenn er Mal der Erste war, der wach wurde. Sie schüttelte sanft ihren Kopf, mit der immer wieder kehrenden Berührung mit ihren Wangen und ihrer Haut, konnte er auch deutlich die Wärme spüren, mit der sich die Beiden die ganzen Nacht aufluden. Es war aber angenehm gewesen, nichts, was er unbedingt von sich haben wollte. Genauso wenig wollte sich die Brünette von ihm lösen, sie wollte lieber weiter schlafen, es rückgängig machen, dass sie überhaupt wach wurde. Ihr Schlaf war wohl schlecht gewesen, weswegen er bemitleidend über ihren Rücken strich, der noch mit dem Stoff seines eigenen Shirts bedeckt war. Doch er wäre der Letzte, der etwas dagegen sagen würde, denn es hatte etwas besonderes an sich, sie in seinen Sachen zu sehen. Es zeigte ihm ein Stück davon, dass sie ihm gehörte, dass sie sich bei ihm wohl fühlte und gar nicht erst sich nach anderen Männern umsehen müsste, die den Job vielleicht sogar noch besser als er machen konnten. Die Beiden schienen mit jedem Morgen zufrieden zu sein, es waren wenige Morgen gewesen, an denen die Beiden schlecht gelaunt aufstanden.
Sie hatte sich noch näher an ihn geengt, was ihn weiter zum Lächeln brachte. Ja, er war ziemlich verknallt. Ihr Körper blieb nur für einen Moment in dieser Position, denn sie rutschte weiter nach oben und erreichte damit mit dem Kopf seine Schulter, an welchem sie einen Kuss auf die empfindliche Haut gab. Damit schloss er für eine kurze Zeit die Augen, er genoss ihre Nähe und die Wärme, die sie dabei mit sich brachte. Ihre zärtlichen Lippen hatte er immer deutlich auf seinem Körper genossen, wobei sie ihn auch wieder an sein morgendliches Ritual erinnerte, an den Kuss, den er ihr immer am Morgen nach dem Aufwachen gab.
Aber dafür war gerade nicht die Zeit gewesen, denn sie blieb an der Stelle, an der sie ihren Halt machte. Ihre Stirn hatte er an seinem Hals gespürt, sie fragte ihn, ob sein Schlaf denn besser als ihrer war. " Ja, ich schätze schon. ", beantwortete er die Frage, auch wenn er selbst auch nicht aus dem Bett wollte, selbst am liebsten wieder einschlafen würde. Der Blonde hatte aber sehr wenige Tage an denen er Mal nicht gut schlief, das gab es vorallem gar nicht, weil er jede Nacht Kamila bei sich hatte. Sie war wohl ein wenig so etwas wie sein Traumfänger, der ihn vor bösen Träumen und schlechtem Schlaf bewahrte. Seine Arme landeten wieder um sie, er hob seinen Kopf ein wenig und gab ihr den Kuss, an den er sich mit ihrer Hilfe wieder erinnerte. Sie waren nach dem Aufwachen noch eine Zeit lang im Bett, deswegen war es auch dieses Mal nicht anderes gewesen. Jedoch schwiff er mit dem Blick ein wenig umher und erkannte den Stapel neben sich, weswegen er auch schon die Augen schloss. " Ich räume gleich noch die Sachen ein.. ", gab er Bescheid und öffnete die Augen noch, um zum Bad zu sehen. Vielleicht würde er auch duschen, um sich besser wach zu kriegen. -
Kamila Kayla Redstone
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Der Kuss auf ihrer Stirn war zu einem kleinen Ritual geworden und es zauberte der jungen Frau ein sanftes Lächeln auf die Lippen, während sie ihre Augen schloss und es genoss. Es war ein schönes Gefühl gewesen, das Herz hüpfte freudig in ihrer Brust und sie füllte sich mit einer angenehmen Wärme. Zufrieden seufzte Kamila und öffnete die Augen erst, als Anthony seinen Kopf ein wenig bewegte und sich scheinbar umsah. Es war Zeit zum Aufstehen, dessen war sie sich bewusst, aber es war so gemütlich.. Sie gähnte und lehnte ihre Stirn weiter gegen den Mann an, während auch ihre Augen durch den Raum schwiffen. "Mach das", antwortete sie kurz, nachdem der Mann davon sprach, er würde gleich die Sachen in die Kommode einräumen. "Ich habe dir ganz viel Platz in der Kommode gemacht, damit du genug Sachen reinpacken kannst.. Ich.. Trage sie nämlich auch gerne". Ein Schmunzeln war auf ihren Lippen zu sehen, sie trug gerne die Sachen des Mannes, auch wenn sie um einiges zu groß waren. Es war gemütlich, es hatte etwas besonderes an sich und sie zeigte Anthony so, dass er etwas Besonderes für sie war,sonst würde sie ja die Sachen nicht tragen. "Ich könnte uns in der Zeit unten einen Kaffee machen, hm?", jetzt sah die Frau hoch zu dem Mann und musterte das Gesicht, während er zum Badezimmer sah. "Und Frühstück.. Ich habe schon Hunger.. Dann zwinge ich mich dazu wach zu werden". Es war eine gute Idee, wie sie fand, deshalb zögerte Kamila auch nicht länger, sie wollte nicht faul im Bett bleiben, sie wollte endlich ein wenig wacher werden.
Ihre Augen musterten sein Gesicht von oben, denn die Brünette hatte sich erhoben, während sie versuchte genug von dem hübschen Gesicht zu bekommen. Es war umsonst, denn auch wenn sie dieses Inn und auswendig kannte, so war eine Erinnerung daran einfach nicht genug. Sie kam ihm näher, ihre Lippen kamen seinem Gesicht näher und hinterließen einen Kuss auf die Wange des Mannes, bevor ihre Lippen auch auf seine trafen. Einen letzten Kuss hier oben würde er bekommen, einen ganz liebevollen und leidenschaftlichen, bevor sie sich wieder löste und ihn ansah. "Und weil es gestern so gut lief.. Könnten wir vielleicht den Tag zusammen was machen, hm? Meine Arbeit wartet zwar.. Aber..". Die Frau zuckte mit den Schultern. "Die Zahlen werden sich bis morgen nicht verbessern.. Höchstens verschlechtern und da könnte ich mir einen freien Tag nehmen, was sagst du?". Kamila lächelte bei den Worten immer breiter, bevor sie dem Mann noch einen Kuss gab und sich langsam aus dem Bett bewegte. Das Oberteil ließ sie an, sie zog sich nur den BH unten drunter an, um ihre Brust nicht jedem deutlich zeigen zu müssen, nicht so.. Eine kurze Hose wurde aus der Kommode rausgezogen, um sie unter dem Oberteil zu lassen, auch wenn dieses lang genug war, dass es die Hose gänzlich versteckte. Ein Blick in den Spiegel reichte jedoch der Brünette, um das Gesicht zu verziehen und die Haare zusammen zu binden. Sie brauchte sich fürs Frühstück nicht hübsch zu machen.
"Was magst du zum Frühstück haben?", fragte sie und blickte noch einmal mit einem Lächeln zu Anthony. "Ich habe das noch nie jemanden gefragt". Da musste sie lachen."The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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Kamila hatte ihm bereits den Raum für die Kleidung gegeben, damit müsste er selbst nicht erst beginnen den Platz in der Kommode zu schaffen. Sie hatte ihm scheinbar einiges an Platz gegeben, damit er seine Kleidung hier ablagern konnte, denn sie wollte seine Sachen auch zur Kleidungswahl frei zur Verfügung haben. Es war nichtmal wirklich etwas Neues gewesen, schließlich hatte sie auch in diesem Moment eines seiner Sachen getragen, sie hatte damit geschlafen. Darüber beschweren konnte sich der Blonde aber überhaupt nicht, denn es hatte nunmal was, dass sie seine Kleidung trug. Irgendwie gab es etwas liebliches von sich, wenn sie in die großen Oberteile schlüpft und sich deutlich wohl damit zeigte. Sie hatte sie auch außerhalb dieses Zimmer Mal an, wirklich an die große Glocke wurde es aber nicht gehangen, dass es eigentlich etwas von dem Blonden war. Wichtig war es auch gar nicht, solange er selbst noch was zum Anziehen hatte.
Auf ihre Bemerkung gab er ein Lachen von sich, er sah selbst wie sie schmunzelte. " Und sie stehen dir unglaublich gut.. ", kommentierte er selbst, dass sie zugab, sie selbst gern anzuziehen. Seine warme Hand fuhr weiter immer wieder über ihren Rücken, während die Beiden noch die Zeit im Bett hatten. Doch viel würden sie vielleicht nicht haben, sie waren spät angekommen und haben schon einige Stunden des Tages verschlafen. Deswegen hatte die Brünette ihm angeboten, schonmal den Kaffee und das Frühstück zu machen, solange er noch hier oben mit der Kommode beschäftigt war, womöglich noch duschen ging. Es würde ihr selbst helfen, wirklich wach zu werden, weswegen er auch zustimmend nickte. Anthony würde liebend gerne lieber weiter im Bett liegen, aber das konnte er nicht bringen, sie waren schon ziemlich spät.
Ihr Körper hatte sich langsam von ihm gelöst, er spürte langsam, wie die kommende Kälte ihn ein wenig übernimmt. Aber dafür hatte er noch ihre Gesichtszüge vor sich, sie hatte ihn noch ein wenig betrachtet, bevor sie sich komplett vom Bett erheben wollte. Doch zuvor bekam er noch einen Kuss auf die Wange, den er mit geschlossenen Augen und einem Schmunzeln auf den Lippen genoss, bevor es zu einem weiteren Kuss kam. Damit hatte sich auch wieder die Sehnsucht gemeldet, denn es fühlte sich wie ein Abschied an, bis zum nächsten Abend. Die Brünette hatte aber andere Pläne für heute gehabt, heute würde sie die Arbeit schmeißen, es würde sich wohl nichts ins Bessere ändern. Also wollte sie die Zeit besser mit ihm verbringen, da hatte er sich aufgesetzt, ehe sie auch nach seiner Meinung fragte. Er wurde aber noch von einem weiteren kleinen Kuss überrascht, weswegen er nur grinsend dabei zusah, wie sie aus dem Bett ging. " Liebend gerne.. ", antwortete er nun endlich, hatte sich ein wenig im Sitzen vorgelehnt, während er ihr beim Anziehen zusah.
Lange zusehen wollte er aber nicht, denn das offene Fenster hatte auch er bemerkt und da war es ihm lieber, sich selbst anzuziehen. Er ist zur Bettkante gerutscht und hatte sich von dort die Kleidung aus dem Stapel gesucht, ehe er sich warm anzog. Kamila war bereits fertig gewesen und war bereit gewesen, schonmal in die Küche zu laufen. Sie hatte aber noch nach dem Frühstück gefragt, weswegen er kurz mit dem Anziehen stoppte und selbst für einen Moment nachdachte. Ihr Lachen ertönte jedoch, so eine Frage hatte sie noch nie gestellt. Es war wohl wieder eines der Ausnahmen, die sie mit ihm machte, also grinste er. " Mhm.. Ein Omelett? ", fragte er selbst nach, ob sie es überhaupt machen wollte. Damit hatte er sich das Shirt übergezogen und strich sich die Haare weg, solange er sich erst um die Kleidung kümmerte. Die restliche Zeit hatte er aber noch kurz mit ihr verbracht, bevor sie aus dem Zimmer lief.
Damit seufzte er, aber er würde schon keine Ewigkeit brauchen. Er hatte in der Kommode schnell den Platz gefunden, es gab aber noch Platz, weswegen er sich noch auf den Weg in sein Zimmer machte und noch ein paar Sachen mitnahm, die wohl auch die Brünette anziehen wollte. War die Kommode fertig, hatte er sich dann noch zum duschen entschieden. -
Kamila Kayla Redstone
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"Ein Omlette?", fragte die Frau und hob ihre Augenbraue, während ihre Augen zu dem Mann sahen, aber letztendlich schmunzelte sie und nickte. "Ich bin eine grausame Köchin.. Du hast es dir also ausgesucht!". Ein Omlette war jetzt nicht das schwierigste, wie sie fand und das würde Kamila auch noch hinbekommen, mehr war aber nicht drin, wenn es denn auch schmecken sollte. Sie hatte dem Blonden noch einen Kuss geschenkt und war dann barfuß aus der Tür verschwunden, damit sie ihre Beine nach unten in die Küche führen konnten. Es war still im Haus, recht ruhig, war es etwa Trainingstag und die Männer waren außerhalb? So recht war sich die Brünette nicht sicher, aber sie genoss die Stille und stieß die Tür zur Küche auf, in welcher ihr Bruder an dem Esstisch schon saß. Er trank einen Kaffee und war an der Zeitung dran, seine Augen sahen aber auch nicht auf, als die Frau an ihm vorbei ging. "Morgen", murmelte sie und hielt kurz inne, um über die Schulter ihres Bruders in die Zeitung zu sehen, aber das könnte sie auch gleich lesen. "Morgen", murmelte Mike zurück und blickte auf, als seine Schwester sich Richtung des Kühlschranks bewegte. "Wo sind sie alle?", fragte sie und nahm alles heraus, was sie für ein Omlette brauchte, dazu noch die Sachen für ihr Müsli mit Obst. "Ich habe sie nach draußen geschickt, damit ihr schlafen könnt". Kamila hob ihre Augenbraue und blickte zu ihren Bruder, war echt verwundert, dass er so etwas überhaupt tat. Mit den Schultern zuckend bereitete sie zuerst den Kaffee, um dann das Omlette zu machen. Mike hatte sie beobachtet und wollte eine Reaktion auf seine Worte haben, aber scheinbar war nichts zu sehen, obwohl er deutlich 'ihr' anstatt 'du' gesagt hatte. Er seufzte und legte die Zeitung weg, um sich zurück zu lehnen und zu beobachten, was die Brünette da trieb. "Machst du.. Rührei?", er war verwirrt. "Omlette", verbesserte sie ihn und ließ sich nicht in ihrer Tat stören. "Seit wann isst du so etwas?". Kamila zuckte mit den Schultern. "Anthony isst so etwas". "Anthony also?". Sanft nickte sie und gab das gewürzte Ei in die Pfanne, es ließ ihren Bruder aber noch immer nicht los. "Ihr verbringt ziemlich viel Zeit zusammen, findest Du nicht?". "Was willst du mir damit sagen?", Kamila blickte zu ihrem Bruder und hob ihre Augenbraue, um deutlich zu machen, dass er lieber nichts falsches sagen sollte. "Nichts.. Nichts.. Es ist einfach nur..komisch..dass er Abends in dein Zimmer geht und Morgens wieder raus kommt". Die Brünette blickte wieder zu den Omlette und schnitt frische Tomaten rein, bevor auch etwas Käse drüber kam und der Deckel über die Pfanne. "Es ist doch meine Sache, wer in meinem Zimmer bleibt und wer nicht". Der Kaffee war fertig und die Frau nahm zwei Tassen raus, um diesen dort einzuschenken. "Ja.. Ich habe mir nur gefragt.. Läuft da was.. Zwischen euch?". Fast hätte sie sich den heißen Kaffee über die Hand gekippt, als die Frage ihres Bruders kam, aber anstatt ihre Verwirrung über diese Frage zu zeigen wollte Kamila lieber den Dreck aufräumen. Die Pfanne nahm sie runter und würde warten, bis der Blonde unten auftaucht, um es warm auf den Teller zu stellen. "Wird das hier ein Verhör?", fragte sie, während sie mit dem Kaffee kämpfte, da schmunzelte ihr Bruder. "Weiß nicht.. Ich bin dein Bruder.. Ich würde gerne erfahren, ob meine Schwester sich endlich dazu entschieden hat einen Mann an sich zu lassen". Aus seinem Schmunzeln wurde ein Grinsen und der Mann lehnte sich zurück, um zu beobachten, wie seine Schwester ein wenig nervös das Obst schnitt. Er hatte sie und das wusste sie auch. "Ich weiß es nicht", gab sie ehrlich zu, bevor sie sich weiter ihrem Müsli widmete. "Ich.. Lass es einfach auf mich zukommen". Sie zuckte wieder mit den Schultern und nahm ein Stück Apfel in den Mund, um darauf zu kauen. Der Geruch von frischen Kaffee machte sich sicherlich überall breit. Mike war aufgestanden und wollte sich etwas eingeschenkten. "Du lässt es auf dich zukommen?". "mhmm..", stimmte Kamila zu und schluckte, als ihr Bruder ihr so nah war. Er konnte mit Sicherheit sehen, wie nervös sie das Thema machte, aber anstelle das Thema weiter zu führen gab er der Frau einen Kuss auf den Kopf, um sich dann in Richtung des Tisches zu bewegen. "Ich will nur, dass du glücklich bist", sprach er noch, bevor er sich entfernte, da blickte Kamila zu ihm und seufzte bevor das Schmunzeln auf ihren Lippen zu sehen war. "Das bin ich"."The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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Das warme Wasser, welches an ihm herunter prasselte und seinen Weg nach unten an seiner Haut suchte, hatte er mit einem sanften Seufzen abgestellt und den Schopf geschüttelt, um zumindest von dort das überschüssige Wasser wegzubekommen. Seine Füße hatten ihn aus der großen Dusche gebracht und seine Hände ergriffen nach dem hängenden Tuch, mit welchem er begann sich abzutrocknen. Es war kalt im Zimmer der Brünetten gewesen, vielleicht war er auch noch an der Wärme des Bettes und der Dame gewohnt, dass er sich auch gar nicht erst kälteres vorstellen vermag. Aber das ließ sich mit der warmen Dusche gut regulieren, auch wenn er das Bett immer wieder bevorzugen würde. Er zog letzten Endes das Shirt wieder über den Kopf, um sich wieder die Haare einigermaßen trocken rubbeln zu können. Mehr hatte er nicht mehr zu tun gehabt, außer, dass er auf dem Weg in die Küche die Haare aus dem Gesicht nahm.
Seine Gedanken waren bereits am heutigen Tage gewesen, er überlegte selbst, was sie heute wohl gemeinsam tun konnten. Dafür erinnerte er sich nochmal an ihre Interessen, was ihr wohl am Besten gefallen würde, er hielt den Gedanken aber mit gehobenen Brauen an. Wie gewohnt war Mike schon wach gewesen, sie hatten glücklicherweise miteinander gesprochen, Kamila war auch nicht wirklich nachtragend gewesen, vielleicht reichte der Blick des großen Mannes auch schon wieder aus, denn anders konnte er es wohl nicht.
Die letzten Schritte wurden langsamer, ehe er in der Ecke stehen blieb und ein wenig lauschte, ob seine Behauptung über ihr Gespräch überhaupt zusprach. Seine Ohren erhörten bereits, dass der Brünette als ihr Bruder etwas darüber wissen wollte, wenn sie mal wieder einen Mann an sich ran lassen würde. Mit gerunzelter Stirn lehnte er sich vorsichtig an die Wand und hörte weiter zu, es konnte ja nur um die Beiden gehen, ein anderer Mann würde wohl nicht so viel mit ihr zu tun haben, wie es der Blonde momentan tat.
Kamila gab keine eindeutige Antwort auf seine Bemerkung, sie wüsste es selbst nicht wirklich, sie wollte es einfach auf sich zukommen lassen, als würde die Antwort schon irgendwie irgendwann Mal auf die Beiden zugeflogen kommen. Anthony schloss die Augen, das würde nicht wirklich geschehen. Aber er müsste die Antwort wohl bringen, sonst würde es auch beim nächsten Gespräch genauso laufen. Der Mann in der Küche würde sich aber darüber freuen, wenn sie glücklich damit sei. Es war schon so, als würde er ihr Lächeln heraus hören können, denn er hatte selbst damit geschmunzelt. Er hielt sich aber nicht mehr weiter damit auf, es reichte mit dem Lauschen, mit jeder Minute wäre es nur weiter auffällig. Deswegen hatte er die nächsten Schritte weiter leise getan, ehe er damit in die Küche ging und zu Mike sah. " Morgen ", begrüßte er diesen, es roch schon nach Kaffee, es hatte seine momentane Laune aufrecht erhalten können. Die Männer waren aber nicht da gewesen, es war immer noch so unglaublich leise, so untypisch für dieses Haus. " Sind alle Männer etwa ausgerissen? ", fragte er mit gehobener Braue, es war ja schon unwohl, es so still zu haben. -
Kamila Kayla Redstone
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Es näherten sich Schritte auf die Küche zu, weshalb die Frau sehr froh über die Tatsache war , dass das Thema mit ihrem Bruder auch schon vorbei war. Anthony gesellte sich zu den Beiden und wurde sofort von der Brünette mit einem sanften Lächeln begrüßt. Einen Kuss würde er nicht von ihr kriegen, nicht vor ihrem Bruder, aber ein Lächeln war ja nicht verkehrt, wie sie fand. "Morgen..",murmelte Mike und griff wieder zu der Zeitung, um sich damit abzulenken und nicht noch einen Spruch rauszuhauen, der seine Schwester womöglich wieder verärgern würde. "Ich habe sie nach Draußen geschickt, damit sie ein wenig Sport machen und euch in Ruhe schlafen lassen.. Vor allem Kamila hat einen sanften Schlaf..". "Da bin ich ja schon ein wenig auf Elias neidisch, dass er selbst neben einer Bombe schlafen könnte..", die Frau zuckte mit den Schultern und griff zu einem Teller, um das Omlette von der Pfanne auf den Teller zu befördern. Den Teller stellte sie vor den Blonden auf den Tisch und legte das Besteck daneben, um ihre Schüssel mit dem Müsli und dem Obst zu holen. Kamila stellte ihre Schüssel gegenüber dem Blonden hin, um ihn anzusehen, während sie am Tisch sitzen würden, die Tasse Kaffee drückte sie dem Mann direkt in die Hand. "Ich finde es dennoch gut.. Wenigstens ein Frühstück in voller Ruhe so spät". Es war schon Mittag, aber was sollte daran schlimm sein? Sie waren erst vor wenigen Stunden hier wieder zurück , es gab keine festen Uhrzeiten, an die sie sich halten mussten, an sich müsste Kamila auch gar nicht arbeiten, wenn sie ihre Arbeit nicht lieber selber machen würde. Es war ihr lieber, es selbst und richtig zu machen, anstatt sich nachher darüber zu ärgern, dass etwas falsch gelaufen war.
Sie nahm Platz an dem Tisch und nahm direkt einen Schluck Kaffee , um ihre Sinne weiter zu schärfen, sich etwas wacher zu gestalten. Für heute war keine Arbeit angesagt, die würde sie morgen erledigen, aber das sollte die Brünette auch ihrem Bruder mitteilen. "Was hast du heute vor?",fragte sie in Ruhe und rührte ihr Müsli um, während ihre Augen eher auf dem Blonden lagen. Ihr Bruder grummelte etwas von, dass er die Jungs etwas härter rannehmen wollte, woraufhin Kamila schmunzeln musste. "Ich nehme mir heute frei", verkündete sie, während sie Anthony zuzwinkerte, sie nahm sich nur für ihn frei. "Du nimmst dir frei?". Mike runzelte die Stirn und nahm die Zeitung runter, um die Frau anzusehen. "Ja, warum?". "Du hast.. nun.. ich habe dich noch nie freimachen sehen", stellte er fest und sah zu Anthony, bevor er die Zeitung wieder hoch nahm. "Es gibt immer ein erstes Mal". Kamila zuckte mit den Schultern und nahm einen Löffel ihres Müslis in den Mund.
"Übrigens.. Guten Appetit". Sie lächelte ihrem Gegenüber wieder zu, während sie gespannt darauf wartete, ob es ihm wohl überhaupt schmecken wird."The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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Alle Männer wurden dazu gebracht nach draußen zu gehen, damit die Beiden ungestört den fehlenden Schlaf nachholen konnten. Kamila wäre wahrscheinlich auch eher weniger erfreut, wenn sie sich noch aus dem Bett schleifen müsste, um die Männer zurecht zuweisen und ihnen irgendwelche Aufgaben zu geben, damit sie still und beschäftigt waren. Denn irgendwie waren die Männer wirklich kleine Kinder, die sich mit der Lautstärke einfach damit melden, dass sie Langeweile haben und nach Beschäftigung und Krawall suchen. Damit hatte der große Mann wohl ihnen beiden den Hintern gerettet, denn wenn die Brünette wirklich noch heute wütend wäre, würde sie sich noch lange nicht so ruhig verhalten. Da war Anthony selbst kurz in Gedanken, ob sie noch an den gestrigen Abend dachte? Er hatte sich bemüht, sie an andere Dinge denken zu lassen, doch hier war es eher weniger gut, wenn er neben Mike mit seinen Methoden beginnen würde. Die Brünette schien aber wesentlich entspannt zu sein, sie hatte es sogar geschafft ihm das Omelett zu machen, nach welchem er fragte. Dazu bekam er auch schon den Kaffee in die Hand gedrückt, den sie gerade noch machte. Den Kaffee würde die Grünäugige vermutlich genießen, schließlich hatte sie die Tasse Kaffee am gestrigen Morgen für Sex ausgetauscht. Beim Frühstück hatte er ja selbst mitbekommen, dass sie immer zu ihrem Kaffee greifen musste. Da hatte er es auch gestern als Kompliment genommen, dass sie sogar auf diesen verzichtet hatte für ihn. Kamila hatte ihm bereits erzählt, dass kochen wohl nicht ihr Ding war und deswegen hatte er gemischte Gefühle, als sie es vor seinen Augen auf den Tisch legte. Mit dem ersten Schluck hatte er sich auch schon hingesetzt, sie hatte sich gegenüber ihm gesetzt und zauberte ihm damit ein kleines Grinsen auf die Lippen. Es waren nunmal die Kleinigkeiten gewesen, die sie ihm immer wieder deutlich machte. Aber so hatten sie sich im Blick gehabt und dieser sagte bei ihr aus, dass sie gespannt auf die Reaktion von ihm bei ihrem Omelett war. Es sah aber gut aus, deswegen hatte er sich auch keine großen Sorgen gemacht und wenn es wohl schlecht schmeckte, würde er es trotzdem aufessen. Sie hatte sich schließlich die Mühe gegeben, womöglich nicht nur Zeit sondern auch Liebe reingesteckt, da konnte er es doch einfach nicht in den Dreck ziehen. Bisher hatte er sich aber lieber auf die Tasse mit dem Inneren fokussiert, denn Mike sprach selbst davon, was er den Tag wohl vor hatte. Er würde es heute den Männern schwer machen, Training würde denen aber wirklich nicht schade, weswegen der Blonde schmunzelte. Mit dem angesprochenen Thema hatte die Brünette auch ihrem Bruder verkündet, dass sie sich heute frei nehmen wurde, worauf er eher überrascht reagiert. Scheinbar hatte sie es noch nicht wirklich gemacht, da sah auch Anthony zu Kamila, blinzelte selbst ein wenig verwundert. Sie zwinkerte ihm aber zu, da verdeckte er schnell das zufriedene Grinsen mit der Tasse, ehe er mit neutralen Mundwinkeln die Tasse abstellte und dafür die gereichte Gabel in die Hand nahm.
Kamila hatte ihm noch einen gutten Appetit gewünscht, was er nur erwiderte, sich noch bedankte und mit ihr den ersten Bissen nahm. Auch wenn er sich vornahm, es auch bei schlechtem Geschmack zu essen, war er über das Gegenteil ziemlich froh. Ein Omelett konnte sie zumindest, also hatte er sie angelächelt. " Ziemlich gut.. ", kommentierte er das Essen auf dem Teller und hoffte doch, damit er sie auch ein wenig erleichtern konnte. Er hielt sich aber auch nicht länger damit auf, er nahm ein weiteres Stück in den Mund und sah zur Rückseite der Zeitung, ob es nicht irgendwas neues zu sehen gibt. -
Kamila Kayla Redstone
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Die andere Zeitung lag auf dem Tisch und eigentlich hätte Kamila zu dieser auch gegriffen, um nachzulesen, was sich alles in der Welt verändert hatte, aber sie war eher gespannt darauf, was Anthony zu seinem Frühstück sagen würde. Er probierte und während er kaute, um sich eine Meinung darüber zu bilden, wie es wohl war löffelte sie ganz ruhig ihr Müsli weiter, um sich damit für den Tag zu stärken. Sein Lächeln verriet schnell, dass es ihm schmeckte und da lächelte auch die Brünette gerne, um zu zeigen, dass es sie erfreute, dass es ihm schmeckte. Es erleichterte sie schon ein wenig, denn wenn es nicht geschmeckt hätte wäre es ziemlich peinlich geworden, aber die Frau konnte nicht wirklich kochen und das gab sie auch wirklich zu. Mike ließ den Beiden jedoch nicht wirklich ihr Moment, er musste grummeln und nahm die Zeitung ein wenig runter, um den Kopf zu schütteln. "Dann sei froh, dass es nur ein Omlette ist..", sprach er und schmunzelte, bevor er sich wieder kopfschüttelnd der Zeitung widmete. "Ich habe auch nie gesagt, dass ich gut kochen kann", Kamila streckte dem Mann die Zunge raus und widmete sich wieder ihrem Müsli, ehe sie auch zu der Zeitung griff, um nach etwas neuem zu sehen.
Ein wenig Zeit hatte sich die Frau gelassen an dem Frühstückstisch und hatte noch gesehen, wie ihr Bruder aus der Küche gegangen war, um seiner Arbeit nachzugehen. Er hatte ihr beim Vorbeigehen durch die Haare gewuschelt, einen angenehmen Tag gewünscht und war auch schon verschwunden, um die Männer ein wenig härter ranzunehmen. Sie blieben alleine in der Küche, Kamilas Schüssel war leer und ihre Tasse leerte sie auch noch in einem Zug. Die Zeitung legte sie weg und blickte zu dem Blonden, um ihn anzusehen. "Ich habe mir für heute was überlegt..", sprach sie und lehnte sich vor, um ihren Kopf auf die Hand zu legen, den Ellbogen stützte sie an dem Tisch ab. "Wie wäre es, wenn wir ein wenig die Gegend erkunden? Nur wir beide? Dann sitze ich nicht ständig nur in dem Haus hier oder dem Auto.. Ich weiß nämlich gar nicht, was es alles um uns herum gibt..". Sie lächelte sanft und zuckte mit den Schultern. "Ich würde mich nur umziehen.. was wärmeres anziehen..". Es würde etwas anderes sein, mal den ganzen Tag damit zu verbringen etwas für sich zu machen, anstatt für das Geschäft. "Oder wollen wir in die Stadt fahren? Ich habe den ganzen Tag jetzt für dich.. um das von Gestern wieder gut zu machen, also.. was magst du machen?". Es war, wie sie es in der SMS gesagt hatte. Sie wollte es wieder gut machen."The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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Mike war auch schon dabei gewesen ihre Kochkünste zu kommentieren, denn mit seinem Omelett durfte sich der damalige Wärter wohl mehr als glücklich schätzen. Es brachte ihn zum lachen, denn die Brünette hatte ihn selbst schon gewarnt, dass ihre Kochkünste nicht die besten waren. Dann sollte man ihr nichts großartiges an Gerichten zutrauen, wenn diese denn auch gut werden sollten. Aber die Brünette brauchte auch gar nicht erst kochen, hier gab es eine große Anzahl von Männern, die es ihr wohl machen würden. Sie hatte auch das Geld, sich einfach täglich in irgendein Restaurant zu setzen oder sich sogar hier einen eigenen Koch hinzustellen, der alles für sie in der Küche machte. Mit dem Kochen war wohl Anthony selbst besser dran, dann sollte er ihr eher das nächste Mal etwas machen. Mike hatte schließlich schon einiges mehr an Jahren mit ihr verbracht und wurde wahrscheinlich schonmal von ihr mit einem Gericht mehr als nur überrascht. Aber das Omelett war ihr gelungen, den Tag konnte er damit gut überleben.
Mit der leeren Tasse war er auch wenig später fertig gewesen und hatte nochmal die Zeitung genommen, um sich damit die Zeit ein wenig zu vertreiben, solange Kamila ihre Mahlzeit genoss und alles in der Ruhe machte. Sie war jedoch wenig später auch fertig geworden und begann damit über ihren anstehenden Tag zu sprechen. Sie hatte schon eine Idee gehabt, sie wollte die Umbegung hier ein wenig kennenlernen, mal etwas neues sehen und erleben. Und da sie wohl sowieso darauf stand, die Natur zu erblicken, würde er wohl gut als Begleitung sein. Sonst machte sie noch den anderen Vorschlag, dass sie gemeinsam in die Stadt gehen, doch das würde dort wahrscheinlich stressiger sein, als das sie einfach nur die Gegend erkunden. Sie hatte es als Beispiel genommen, weil sie schließlich noch etwas gut machen wollte, sich deswegen an sein Empfinden lehnen wollte. Er lehnte es jedoch mit einem Kopfschütteln ab, auch wenn es wohl etwas sagte, dass sie ihr Versprechen einhalten will. " Es ist wohl dein erster freier Tag.. Also richte ich mich nach dir. Die Umgebung zu sehen scheint nicht so schlecht zu sein " Damit würde er wohl auch wissen, wo sie sich mal befinden könnte, sollte sie wieder wütend irgendwo hinstürmen, ohne wirklich darüber nachzudenken. Da der Plan nun abgemacht war, konnte sie sich etwas wärmeres anziehen gehen, dafür würde er auch weiter unten in der Küche warten. Wenn er mitgekommen wäre, hätten sie sich wahrscheinlich wieder in irgendwas hineingewickelt, was nicht so schnell ein Ende finden würde, dass sie den Mittag noch mit dem Spazieren verbringen konnten. Dafür hatte er sich noch eben eine Waffe geholt, sie hatte da ja ihre Regel und selbst wollte er vorbereitet sein, auch wenn es unwahrscheinlich schien, dass sie irgendwem begegnen würden. Nachdem er selbst fertig war, hatte er sich wieder in der Küche hingesetzt, beschäftigte sich dieses Mal mit dem Handy. Er war wieder gespannt gewesen, wie sie sich kleiden würde. -
Kamila Kayla Redstone
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Sie beobachtete seine Züge und musterte das Gesicht mehrmals, als würde Kamila es sich am liebsten tief in den Kopf einprägen, um es nie wieder zu vergessen. Es war aussichtslos, denn sie würde es immer wieder aufs Neue probieren und feststellen, dass sie ihn doch am Liebsten selber ansah. Der Mann war nicht nur hübsch, wie sie es fand, er war wie ein Gemälde, welches sie sich immer und immer wieder gerne ansah, seine Züge waren scharf, aber sie hatten etwas weiches an sich und wenn der Mann zu ihr sah, dann sah sie auch immer dieses kleine Leuten in seinen Augen, als würde er glücklich damit sein, sie überhaupt ansehen zu können. Das kleine Lächeln blieb auf ihren Lippen, als auch der Mann davon sprach, dass sie es entscheiden könnte, was sie tun sollen, er unterstrich jedoch die Tatsache, dass die Umgebung zu sehen wohl keine schlechte Idee war. Mit einem Nicken bestätigte es die Brünette und schmunzelte, sie fand es deutlich schöner, als sich heute durch die Stadt zu quälen. Wobei..ein paar neue Herbstklamotten wären auch was gutes, etwas neues Mal im Kleiderschrank zu haben, unter dieser Hinsicht war sie einfach eine Frau, was sollte man da tun.
"Dann gehe ich mich mal umziehen", sie erhob sich mit den Worten und stellte ihre Tasse mit der Schüssel in die Spüle, da die Spülmaschine am Laufen war. Die blickte noch ein letztes Mal zu dem Blonden, um dann in Richtung ihres Zimmers zu verschwinden. Es war schon ein wenig kühl in dem Haus und den kurzen Klamotten, aber die Tatsache, dass es hier so ruhig und leise war genoss sie wirklich. Die Heizung müsste bald wieder ein wenig aufgedreht werden, aber das würde sie später auch selber machen können, wenn sie denn dran denken würde.
Lange hatte sie nicht gebraucht, aber Kamila hatte sich zum Rausgehen fertig gemacht. Ein wenig Make-Up, ihre Haare hatte sie gemacht und etwas gemütliches, vor allem aber auch warmes angezogen. Den Pony ließ sie mal heute unter einer Mütze verschwinden, damit dieser beim Wind nicht großartig stören würde. An sich mochte ihn die Frau sehr, aber manchmal wünsche sie sich, diesen für einen Tag verschwinden zu lassen. Ihr fiel vor allem auf, dass ihre Haare bald wieder einen Friseur bräuchten und.. Wenn sie schon dabei war, könnte Antoin sich mal hier blicken lassen, um ihren Körper weiter zu verziehen. Der Drache könnte an der ein oder anderen Stelle nachgezogen werden, er könnte frische Farbe gebrauchen.
"Anthony?", rief die Frau unten und stieg in ihre Stiefel, die ihre Füße warm halten würden. Sie würde ihn jetzt nicht im Haus suchen, er könnte sich überall befinden. "Bist du fertig?". Die Waffe befand sich im Halter am Bein, denn ohne einer würde sie nicht aus dem Haus gehen, es könnte hier wer auch immer rumschleichen, der Wald hinter dem Haus war ja irgendwo weit hinten am Ende frei zugänglich. Auf eine Jacke verzichtete die Frau dieses Mal, es war warm genug in dem Pullover und mit ein wenig Bewegung würde es auch wärmer werden."The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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Es dauerte nicht wirklich lange, als das man doch von einigen Frauen erwarten konnte, weswegen er bereits nach einiger Zeit seinen Namen rufen hörte. Die Brünette war fertig und war bereits hinunter gekommen, denn die Stimme klang näher als er zuerst gedacht hätte. Sie war wahrscheinlich schon dabei gewesen sie die Schuhe anzuziehen, da blieb auch nicht mehr lange für den Blonden. Er hatte nur zögernd das Handy wieder in die Hosentasche gesteckt, um sich langsam von seinem Platz in der Küche zu erheben. Mit dem Lösen seines Sitzplatzes lief er auch schon auf die Richtung zu, in der die Stimme doch herzukommen schien. Er erblickte sie nur einige Sekunden später, weswegen er erst gar nicht selbst begann nach ihr zu rufen. " Gleich.. ", antwortete er ihr knapp, schließlich hatte er seine Schuhe noch gar nicht angehabt. Auf den Weg zu diesen hatte er nochmal abgetastet, ob die Waffe wohl gut am Rücken saß, ehe er begann sich die Schuhe rauszuholen und anzuziehen. Während er sich hinkniete und diese zuschnürte, war sein Blick nach oben zu ihr gerichtet. Es war wohl nicht zu übersehen, dass ihre Stirn wieder frei von ihrem üblichen Pony war. Schon fast wie ein Markenzeichen war es, etwas, was sofort auffiel, da war die freie Stirn fast eine Sensation gewesen. Es war jedoch nicht diese Tatsache gewesen, die ihn doch so breit zum schmunzeln brachte, es war eher die graue Mütze gewesen, die sie sich aufzog. Kommentieren tat er es aber nicht, zumindest noch nicht. Eher kümmerte er sich noch nachzusehen, ob die Schnürung fest genug war, ehe er wieder hochkam und mit gehobener Braue zu ihr blickte, ob sie selbst nun auch fertig war. Es schien so, also hatte er nur noch die Klinke der Tür hinunter gedrückt, damit die Beiden hinaus gehen konnten. Der Brünetten hatte er den Vortritt überlassen, damit konnte sie auch selbst entscheiden, wo es für sie gerade am Besten ging, wo es sie hinzog. Sie würde die Zeit wohl genießen, schließlich war sie gerne eins mit der Natur, auch wenn der Blonde beim Denken womöglich eine Störung wäre.
Wirklich Gedanken machten sie sich aber auch jetzt nicht, welchen Weg sie wirklich gehen sollte. Ihre Füße hatten es für sie erledigt, ihnen den Weg gezeigt, den sie vertrauensvoll entlang traten. Anthony hatte sein Augenmerk jedoch auf etwas anderes gesetzt, was ihn selbst jetzt noch beschäftigte. Es war die Mütze gewesen, die ihr so stand und sie ein wenig anders aussehen ließ, es schien gewöhnungsbedürfigt, dabei war es so schön gewesen. Sein scheinbar grundloses, breites Grinsen würde er aber nicht weiter in der Stille genießen können, schließlich würde auch die Brünette sich wundern, warum er sich überhaupt so verhielt. Da wollte er es auch nicht weiter lange Geheim halten, sie konnte doch wohl gerne wissen, was ihn gerade so erfreute. Seine Hand hatte er, als sie weit genug weg waren, auf ihren Kopf gelegt und sah sie von der Seite mit dem breiten Lächeln an. " Die Mütze sieht süß an dir aus.. ", gab er zu, ohne dabei wirklich den Blick abzuwenden. Es war die Wahrheit gewesen, so hoffte er doch, dass sie es als Kompliment ansah und sie weiter anbehielt, als sie beleidigt abzuziehen. -
Kamila Kayla Redstone
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Anthony hatte schon beim Schuhe Anziehen so blöd gelächelt, als wäre irgendetwas los, vielleicht hatte Kamila etwas im Gesicht, sie runzelte zwar ihre Stirn, fragte aber nicht nach, widmete sich viel lieber der Tür, die ihr aufgehalten wurde. Mit einem Nicken bedankte sie sich bei dem Blonden, bevor sie draußen tief die Luft einatmete und auch wieder ausatmete. Es war kühl ja, aber der Pullover war angenehm warm und damit sollte es keinerlei Probleme geben. Den Weg wählte sie rein zufällig, aber dennoch mit ein wenig Bedacht, denn sie wollte nicht auf Mike und die Männer treffen. Sie trainierten im Garten hinten am Haus, die beiden gingen jedoch sofort nach Links und würden somit einen großen Bogen um den Garten machen. Sie hatten nur Zeit für sich selbst und da sollte einfach keiner stören, keiner Kamilas Laune irgendwie runter ziehen.
Der Wald war gar nicht so weit entfernt gewesen, dennoch gab es für Anthony etwas, was ihn amüsierte, sonst würde er sie nicht ständig mit einem breiten Grinsen so ansehen. Kamila seufzte, sie war sich nicht sicher, ob sie denn überhaupt wissen wollte, was los war, aber spätestens als der Mann seine Hand auf ihren Kopf legte verstand sie, worum es ging. Seine Worte unterstützten ein.. Es war die Mütze, die sie trug. Ein Seufzer verließ ihre Lippen, dann schmunzelte sie doch und schüttelte sanft ihren Kopf. Die Hand auf ihrem Kopf nahm sie runter, aber nur um sie mit ihrer Hand über ihren Schultern festzuhalten. Sie rutschte sogar zu Anthony näher dran, um mit ihm zusammen durch den Wald zu gehen. "Es ist also die Mütze", sprach sie und schüttelte wieder den Kopf. Ihre Augen blickten zu dem Mann und sie schmunzelte noch viel mehr, als sie ihn ansah. "Sie passt hervorragend zu dem Pullover..und hält meinen Pony weg..". Als müsste sie sich dafür entschuldigen, dass sie eine Mütze trug. Bisher trug sie modische Sachen, sah ght aus.. Da war auch mal ein Hut oder eine Mütze drin. "Ich bin schließlich auch nur eine Frau.. Und steh auf Klamotten und Schuhe". Mit den Worten rutschte sie noch näher zu dem Mann, bevor sie ihre Finger mit seinen verschränkte, an der Hand des Armes, den sie sich über die Schulter gelegt hatte. Hier würde sie keiner sehen, damit war es vollkommen in Ordnung, dass sie sich in der Öffentlichkeit so nah kamen.
"Aber danke", da blickte die Brünette mit ihren Augen zu dem Blonden wieder und lächelte dieses Mal sogar ganz liebevoll. Es war ein Kompliment und dessen war sie sich bewusst geworden. Sie musste einfach lernen mit Komplimenten umzugehen, vor allem, wenn sie von Anthony kamen und nicht von irgendwelchen Männern, die ihr gefallen wollten. Kamila blickte wieder nach vorne und drosselte ein wenig das Gehtempo. "Ich finde es irgendwie toll.. Ohne Arbeit mal auszukommen". Sie zuckte kurz mit den Schultern. "Ich sollte das mal öfter machen.. Mir einfach mal frei nehmen, wie es alle anderen machen"."The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."