[2er RPG] No Good For You

    • Sie würde auch wieder ins Bett, jedoch konnte sie das Einschlafen vergessen, ihre Gedanken waren wieder voll im Gange gewesen. Dafür hatte sie zumindest zuvor ein paar Stunden schlafen können, dabei war sie schon schnell wach geworden, als die Herrschaften an ihrer Tür klopften. Kamila konnte dort auch schon wach gewesen sein, dabei hatte sie ihm am Abend einen guten Eindruck gemacht, dass sie gar nicht darüber nachdachte, einfach so tat, als wäre es nicht gewesen. Einiges hatte sie ihm schon erzählt, sie hatte sich ihm geöffnet und damit bekam Anthony immer mehr Informationen darüber, was sie plagte, was sie beschäftigte. Wirklich ging es ihn mit jedem einzelnen Detail nicht gut, denn ihm wurde klar, was sie zu dem machte, was sie nun war. Er war hilflos gewesen, seine Hände waren ihm gebunden, anderes außer zuhören konnte er bei ihr nicht. Am Abend blieb ihm nichts anderes übrig, als sie auf andere Ideen bringen zu wollen, sie in seine Arme zu nehmen und ihr das Signal zu geben, er wäre anders, er will sie nur vor allem anderen schützen.
      Das würde wohl auch gleich im Bett seine Aufgabe sein, die doch hoffentlich aufging, Kamila konnte auch stur werden und einfach nicht auf seine Versuche reagieren. Wie es nun aber weiterhin sein wird, ließ sich nicht einschätzen. Vielleicht war der Eindringling eine Ausnahme gewesen, es würde nicht mehr kommen, oder sie würde mit irgendwelchen Aktionen immer wieder in die Vergangenheit gezerrt werden. Kamila lief bereits aus der Tür, da folgte er ihr wieder und sah sich ein wenig um, ob sie nicht ein paar Zuschauer hätten. Auch wenn es ziemlich leer aussah, hatte er sich erst dazu entschieden sich von hinten an sie ranzuhängeln, als sie ihren Flur erreichten. Das Gehängel hatte sein Ende, als sie fast ihre Tür erreichten. Denn damit hatte Anthony sie hochgehoben, ist durch die Tür getreten und hatte sich kurz mit ihr gedreht, um ihre Stimmung ein wenig aufzufrischen. Sie landeten wieder im Bett, Kamila ganz eng an ihm. Der Blonde würde nicht selbst ignorant wieder schlafen gehen, jetzt wäre er erst wieder für Kamila da. Er würde ihr zuhören, sie bequatschen und auf andere Dinge bringen. Ein kreativer Kopf war er nun nicht, aber wenn es ihr hilft, würde er es zumindest versuchen.

      Es war wieder ein Morgen wie jeder andere, als er die Augen öffnete und die gefüllte Seite neben sich erkannte. Anthony hatte Kamila wieder vor sich gehabt und er konnte nicht leugnen, dass er sie lieber als den Sonnenaufgang am Morgen betrachtete. Eigentlich war sie doch auch sowas wie seine Sonne, sie brachte ihm bessere Laune, wenn er ihr strahlendes Lächeln erblicken durfte. Dabei war er selbst schon am überlegen, wie lange es halten würde, bis sie vielleicht genug von ihm hatte.. Ein unvorstellbarer Gedanke von ihm, doch so schwer es war, versuchte er alles realisitsch zu sehen. Alles fühlte sich richtig an, vorallem neben ihr im Bett aufzuwachen. Aber wer sagt denn, dass es auch für sie das Richtige war. Der Gedanke war jedoch verschwunden, er hatte wieder ihre Zuneigung spüren können, da lächelte er breit. Den morgendlichen Kuss auf die Stirn bekam sie nicht sofort, er hatte sich erst über sie gestützt, bevor er mit der Hand ihr Haar fernhielt und die Lippen auf ihre Haut legte. Ein weiterer Kuss folgte nahe ihrer Lippen, er fand es ganz lustig, ihr die Vorahnung zu nehmen. " Freust du dich schon auf deinen Verlobten? ", fragte er nun, Gregory hatte er noch gut in Erinnerung gehabt. Er hatte sogar der Hochzeit zugesagt, er hätte doch eine Chance verdient. Aber das hatte sich mittlerweile geändert, Anthony sollte lieber der Mann an ihrer Seite sein.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Es war wieder früh am Morgen und die ersten Sonnenstrahlen bahnten ihren Weg durch die Rollos, die Kamila am Vorabend halb runter gelassen hatte. Die Gardinen waren dieses Mal nicht zugezogen, weshalb das Licht ein wenig schneller das Bett erreichte, als sonst. Sie seufzte und drehte sich um, um sich noch mehr von der Wärme des Bettnachbarn zu holen, Anthony war wie jede Nacht halb nackt und spendierte deshalb mit der Haut deutlich mehr Wärme. Auch Kamila hatte kaum was an, sie schlief meistens so, wie sie in der Nacht endeten und wenn sie viel Spaß miteinander hatten, dann schlief sie eben nackt, wie auch diese Nacht so war. Mit dem vollen Körper kuschelte sich die Frau an den Körper neben ihr und seufzte zufrieden, das war fast das Beste daran, dass die beiden ihre Nächte zusammen verbrachten und das auch schon seit fast einem Monat. Es fühlte sich gut an und es war die einzige Sache in dem Leben der Brünetten, was so viel stand hatte und Regelmäßigkeit. Es gab ihr halt und jeden Tag freute sie sich darauf, mit Anthony ins Bett zu gehen. Klar, es gab schon komische Blicke und ihr Bruder wollte sie es fragen, aber er wagte es bisher nicht, doch es interessierte sie nicht. Es war ihr Leben und sie tat schon immer das, was sie glücklich machte.
      "Guten Morgen", nuschelte sie, als Anthony ebenfalls wach wurde und wartete auf den Kuss auf ihre Stirn, der irgendwann auch folgte. Es war ihr kleines Ritual.. Ein schönes Ritual. Er hatte sich über sie gestürzt und Kamila zog ihn noch weiter auf sich, damit er zwischen ihren Beinen liegen konnte, es war deutlich gemütlicher so. Ihre Finger fuhren derweil durch sein blondes Haar, sie bekam einen Kuss neben die Lippen, aber es war nicht der einzige Grund dafür, warum sie schmunzelte. Ja, sie freute sich wahnsinnig darauf ihren Verlobten zu sehen..So sehr, dass sie es schon fast nicht erwarten konnte. "Mhm.. Vielleicht fragt er dieses Mal wieder, ob ich seine Frau werden will", sie grinste breit, während ihre Finger weiterhin durch das Haar fuhren. Kamila mochte es den Blonden ein wenig zu ärgern. "Und vielleicht sage ich auch ja.. Damit ich dein erstauntes Gesicht sehen kann". Sie war bösartig, ihre Ideen waren bösartig, aber sie meinte es nur lieb, sie wollte den Mann necken. "Und dann werde ich glücklich mit ihm auf einem weißen Pferd entgegen des Sonnenuntergangs reiten". Die grünen Augen blickten zu den blauen des Mannes und ihre Lippen formten ein noch größeres Grinsen, er sollte mit dem Spaß verstanden haben, wie wenig sie sich darauf freute, wieder diese Show abziehen zu müssen. Es war nicht so, dass Gregory schlimm war.. Er nervte einfach nur gewaltig. "Ich würde aber glaube ich viel liebt sein Gesicht sehen, während er erfährt, dass du jede Nacht bei mir verbringst". Er würde es sofort als eine Beziehung deuten und vielleicht war sie das auch, aber Kamila war noch nicht bereit diese Worte in den Mund zu nehmen, sie streckte dem Blonden lieber die Zunge raus und seufzte.
      "Ich habe nachgedacht, Anthony.. Und ich glaube.. Du kriegst ein wenig Platz in meiner Kommode.. Um nicht jedes Mal deine Sachen her bringen zu müssen.. Oder morgens rüber zu laufen.. Ich.. Gucke dir gerne beim anziehen zu"
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie hatte schon die Vorahnung gemacht, ob er heute nicht wieder um ihre Hand anhalten würde, da atmete er belustigt aus. Das schien gar nicht mal so unwahrscheinlich zu sein, wenn er so darüber nachdachte, dass Gregory bisher nicht aufgab. Dabei bekam er schon Tritte in seine Juwelen, wenn er sich an das letzte Gespräch erinnerte, wo dieser eigentlich den Blonden vorwarnen wollte. Es gab keine Gründe oder Anzeichen darauf, weiter zu machen, weil sie es so wollte. Aber Kamila spielte so immer mit ihm, das hatte sie sich auch jetzt nicht bei Anthony entgehen lassen wollen. Ihre Finger in seinem blonden Haar ließen ihn deutlich entspannen, er atmete ruhig und schloss für den Moment auch schon die Augen, damit er es auch wirklich genießen konnte. Aber ihr Necken erreichte seine Ohren, da hatte er schon geschmunzelt und die Augen wieder geöffnet, um zu sehen, wie weit sie es wohl treibt. Sie wollte mit Gregory in den Sonnenuntergang reiten, auf einem weißen Ross und überglücklich. Ihre Freude hielt sich wohl wirklich in Grenzen, da schüttelte er unglaubwürdig mit dem Kopf. Keines ihrer Worte konnte wahr sein, es war auch ein Spaß ihrerseits, den er auch verstand. Aber sie hatte recht, auch er würde gerne sein Gesicht sehen wollen, wenn sie jemals zu einen seiner Heiratsanträgen Ja sagen würde.
      Kamila hatte aber schnell den Spieß umgedreht, hatte Interesse daran gezeigt wie Gregory selbst wohl aussehen wird, wenn ihre gemeinsamen Nächte rauskommen würden. Da hatte auch er ein großen Grinsen auf den Lippen gehabt, das würde in einer Katastrophe ändern, die er aber gut wieder ausbaden könnte. " Ich glaube ihm würden die Augen ausfallen.. Wenn er sich das vorstellt. ", gab er noch hinzu, denn er würde sicherlich vor Eifersucht versinken oder auch einfach platzen. Gregory wäre aber wahrscheinlich eher einer der letzten Personen, der etwas über das Verhältnis zwischen den Beiden wissen würde. Vielleicht wäre er aber auch direkt eines der ersten, damit sie ihn ein wenig zurückweisen konnte, ihm zeigte, wo er eigentlich bei ihr stand. Aber zutrauen konnte er es der Brünetten noch nicht wirklich, sie hatte ja gerne ihre Privatsphäre gehabt und mit dieser Information würde Gregory diese defintiv zerstören, wenn er nicht erst den Blonden zu vernichten versucht. Eigentlich ein interessanter Gedanke, um Kamila kämpfen zu müssen.. Dabei wäre er nie der Verlierer, denn am Ende würde sie immer noch ihren Weg zu ihn finden, sie verband etwas.
      Anthony sah die ausgestreckte Zunge, da näherte er sich kurz und deutete mit einem Beißen in der Luft frech darauf an, er würde sie noch gleich abbeißen, sollte sie nicht wieder ihren eigentlichen Platz finden. Aber ihre Worte hatten wieder eine andere Stimmung breit gemacht. Er hörte ihr zu, machte es sich gemütlich zwischen ihren Beinen, strich ihrer freien Haut entlang. Kamila wäre bereit ihm ein wenig Platz zu machen, ein wenig ihre eigenen Sachen wegzuräumen, damit ein kleiner Teil seiner eigenen Kleidung hier liegen konnte. Sie hatte wohl wirklich darüber nachgedacht, denn sowas würde sie nicht einfach spontan entscheiden. Trotzdem hatte er seinen Kopf schief gelegt, wollte sehen, ob sie ihn nicht gleich wieder necken will, aber es kam nichts. Da schmunzelte er und lehnte sich ein wenig vor, um ihre Lippen zu erreichen. Er gab ihr einen Kuss, hatte ihr damit zum Teil auch schon gedankt, für ihn würde es damit weniger umständlich. Sie konnte es ihm auch nicht antun, dafür mochte sie es ja zu sehr, ihm beim Anziehen zuzusehen. Er selbst hatte ihr immer zusehen können, aber Kamila hatte nicht immer die Möglichkeit dazu gehabt. Man sollte es vielleicht nicht sofort als einziehen bezeichnen, schließlich waren es nicht alle seine Sachen.. Aber es war ein Fortschritt, den er nur belächeln konnte.
      Sein Kopf landete vorsichtig auf ihrer Brust, er hatte sich selbst noch ein wenig gestützt, da er den Zustand ihrer Rippen noch nicht ganz wusste. Er atmete tief aus, so konnte er eigentlich auch wieder einschlafen, aber sie mussten eher aufstehen als das. Bei dem Gedanken kam nur ein Brummen aus ihm heraus, bevor er nur zögernd den Kopf erhob, um sie mit einem Lächeln ansehen zu können. " Ich gucke dir auch gerne zu.. Dabei finde ich ausziehen aber deutlich spannender, wie als würde man das Geschenkpapier wegreißen.. ", meinte er mit einem Schmunzeln. Sie hatte einen wundervollen Körper gehabt und das wusste sie, es hatte sie nur noch attraktiver gemacht. Ihren nackten Körper hatte er gerne an sich, genauso aber auch, sie in ihrer reizenden Unterwäsche zu sehen, bei der er nur schwer standhalten konnte. Diese hatte er aber schon am Abend von ihrem Körper genommen, da war auch wieder das Grinsen da. " Wie hat die Prinzessin denn geschlafen? ", fragte er nun neugierig, während er mit dem Finger Kreise auf ihrer Haut zeichnete.

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    • Kamila Kayla Redstone
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      Es war nicht einfach für Kamila, sich zu entscheiden, Anthony ein wenig Platz in der Kommode zu machen, denn damit sprang sie schon sehr über ihren Schatten. Es war ein noch größeres Problem für sie, als das Teilen ihres Bettes, denn wenn es weiter so ging, würde er womöglich in ihr Zimmer einziehen und dann.. Dann würde es ernst werden. Kamila wollte eigentlich nicht, dass es ernst werden wird, wobei wollen der falsche Begriff war, sie hatte Angst davor. Deshalb nutzte sie auch das Wort Beziehung nicht, es gefiel ihr nicht und es gab ihr das Gefühl, sie wäre gefangen in etwas und da stand ihr noch immer ihre Mauer entfernt. Ja, für jeden Außenstehenden war es wirklich eine Beziehung, wie sollte man es denn sonst nennen, aber Kamila weigerte sich und Punkt aus. Wobei.. Sie würde es in den Mund nehmen, um sich Gregory damit endlich vom Leib zu halten, jaaa dafür war es gut und der Blick.. Wenn er realisieren würde, dass es Anthony war. Er war ja nicht ihr Spielzeug, er war deutlich mehr.
      Es zauberte ihr dennoch ein Lächeln auf die Lippen, dass sich Anthony scheinbar darüber freute, er würde Platz in der Kommode bekommen. Es schwerer Schritt für die Brünette, aber sie hoffte, es nicht zu bereuen. Doch statt weiteren Sorgen nahm sie lieber ihre Hand und fuhr damit dem Herren durch das Haar, um ihm ein wenig mehr Gutes zu tun. Sie liebte es durch sein Haar zu fahren und seinen Kopf damit ein wenig zu kraulen, er verdiente es vor allem auch, er verdiente ein wenig Zuneigung und.. Liebe.. Kamila hörte jedoch auf, als er seinen Kopf wieder hob und die Bemerkung von sich gab, er zog sie lieber aus.. Oder sah dabei zu. Sie grinste ein wenig, oh beim Ausziehen hatte der Mann ihr sehr oft sogar zugesehen, oft Hand angelegt.. Er durfte das, er durfte sie auch in der hübschen Wäsche sehen, die sie gerne trug und bisher gab es auch keine Anzeichen dafür, dass er sich daran satt gesehen hatte. Mit dem Grinsen vermischte sich auch ein Schmunzeln und sanft schüttelte sie den Kopf. "Du bist blöd", das war er wirklich. "Meine hübsche Wäsche mit Geschenkpapier zu vergleichen.. Das.. Ist inakzeptabel". Nein, war es nicht, aber der lockere Umgang der beiden ließ es zu, dass auch Kamila ein wenig lockerer wurde, um einen Spaß zu machen. Ihre Hand fuhr wieder durch das blonde Haar, sie verkniff sich jedoch den Kommentar, dass er der einzige war, der sie auch ausziehen durfte.. Der das alles durfte.. Sonst waren es immer eine Nacht Bekanntschaften, dessen Namen die Frau nicht einmal wirklich kannte. Die Frauen und Herren verschwanden so schnell, wie sie gekommen waren und ein zweites gemeinsames Mal gab es nie.. Und wie oft sie jetzt mit Anthony geschlafen hatte..war nicht mehr wirklich zu zählen. Der Mann war aber auch was besonderes, bei ihm war sie jedes Mal aufgeregt ihm die Shorts auszuziehen und gespannt darauf zu warten, was sich dahinter verbarg und das, obwohl sie vermutlich jede Stelle seines Körpers schon kannte.. Und vor allem wusste, was die besonderen Stellen waren, um ihn ein wenig anzuheizen..
      Der Gedanke verschwand jedoch schnell, als Anthony das Wort 'Prinzessin' in den Mund nahm und damit Kamila wirklich meinte. Sie sah ihn ein wenig perplex an, dass er ihr gerade einen solchen Kosenamen verpasste, aber letztendlich wurde sie doch ein wenig verlegen. Ihr Kopf alarmierte, dass es zu ernst wurde, wenn die schon einen Kosenamen bekam, aber ihr Herz erfreute sich viel mehr an der Tatsache, dass sie Prinzessin genannt wurde. Das Lächeln war groß. "Recht gut.. Vor allem, nachdem sie sich gestern so auspowern durfte", antwortete sie und meinte damit vor allem den Sex, den sie gehabt haben. "Und was ist mit Dornröschen?". Den Spitznamen würde er erst einmal nicht mehr loswerden, aber es passte auch.. Und war doch irgendwie süß. "Und was würde Dornröschen zu einer schnellen gemeinsamen Dusche sagen? Ich verzichte dafür auch auf meinen Kaffee". Schließlich mussten sie bald auch die Reise antreten, um pünktlich da zu sein. Für das Treffen gab es sogar einen ganz speziellen Treffpunkt, den sich Kamila ausgesucht hatte.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Ihre Haut war wegen der Decke und seiner eigenen Wärme gewärmt gewesen, was ihm nur ein besseres Gefühl gab. Ihre Finger liefen durch sein Haar, seine Augen waren damit wieder geschlossen, er hatte es einfach nur genossen. Es war wohl auch schon ein Zeichen dafür gewesen, dass er genau das haben wollte, es womöglich in diesem Moment auch brauchte. Aber ihre Zuneigung konnte er immer gut gebrauchen, es gab ihm einen gutes Gefühl, als wären sie füreinander bestimmt. Das Verhalten zu den Anderen zeigte jedoch deutlich, dass sie es nunmal nicht waren, es zumindest nicht einsehen wollten. Sie hatten es mehr oder weniger geheim gehalten, auch wenn die Sache zwischen den Beiden mehr als nur offensichtlich war, so intelligent waren auch die Männer unten. Auch bei ihm gab es zwischendurch komische Blicke oder Fragen, kleine Andeutungen, die er verneinte. Dabei wollte sein Herz gerne das Gegenteil sagen, das Ja hatte er immer auf der Zunge gehabt, doch nie herausgelassen. Die Zeit war nicht womöglich nicht reif genug und auch Kamila brauchte ihre Bestätigung, dass sie sicher bei ihm war. Anders konnte er es nicht begründen, es war auch gar nicht anders vorzustellen. Anthony stieß ein Seufzen aus, wenn auch eher weil er sich entspannte, als er darüber nachdachte. Er müsste ihr wohl zeigen, wie sicher er doch selbst war, wie sehr er sie an seiner Seite haben wollte.
      Kamila hatte ihn wieder als blöd bezeichnet, weil er es wagte, ihre Wäsche mit Geschenkpapier zu vergleichen. Die Wäsche war selbst auch schön, dass war nicht zu leugnen, doch was darunter war, war nunmal noch schöner. Widersprochen hatte er aber nicht, er nickte eher deutlich mit einem breiten Grinsen. Daraufhin war er gespannt, wie sie wohl schlief, schließlich war er sich zwischendurch einfach am wegdrehen oder ließ sie erst gar nicht wirklich los, so bekam er es doch zwischendurch von ihr mit. Aber etwas hatte sie an seiner Frage gestört, es war wahrscheinlich der Kosename, der ihm einfach über die Lippen lief. Das Gesicht der Brünetten war dabei Zucker gewesen, deswegen ahmte er sie nach, blinzelte damit einige Male. Sein Kopf legte er wieder auf ihre Brust, damit hatte er mal die Möglichkeit gehabt ihren Herzschlag zu hören, sich vorstellen zu können, wie es wohl nur für ihn schlagen würde. Sie schlief gut und hatte damit auch schon den gestrigen Spaß angesprochen, weswegen er belustigt ausatmete. Die Beiden konnten es nicht wirklich lassen, es war ja nichtmal mehr wirklich zählbar, da war es einfacher darüber zu erzählen, wo sie es schon hatten. Dabei fände er eine besondere Stelle noch interessant, dazu würde er aber wohl noch die Möglichkeit haben. Es wurde aber auch gar nicht erst langweilig mit ihr..
      Kamila stellte ihm die Gegenfrage, nannte ihn dabei wieder Dornröschen, weswegen er sein Gesicht verdeckte, dass sie gar nicht erst sehen konnte, wie er sich zusammenreißen musste. Danach hatte er sich aber wieder im Griff, hatte noch das breite Lächeln im Gesicht gehabt, ehe er ihr in die Augen sah. " Ich hab fantastisch geschlafen. " Schnell war zu ahnen, wie es überhaupt dazu kam, dass er so gut schlief. Schließlich ließ es sich immer gut schlafen, wenn er Kamila so nahe an sich hatte. Sie bot ihm auch schon mit der nächsten Frage eine gemeinsame Dusche an, sie würde dafür sogar auf ihren morgendlichen Kaffee verzichten. Da hatte er sie gespielt geschockt angesehen, sie würde ja ein großes Opfer mit dem Kaffee eingehen. Aber das blieb nicht lange. " Warum liegen wir dann hier noch rum? ", fragte er nach, bevor er sich aufsetzte und sich als erstes vom Bett erhob. Er hatte nicht lange gewartet und sie mit sich gezogen, diese Zeit konnten sie sich schon nehmen.. Danach würden sie sich aber auch schon zur Reise begeben, diese konnten sie dann aber mit einem guten Gefühl tun.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Sie haben ein wenig Zeit zusammen unter der Dusche verbracht und Kamila hatte die Zeit genutzt, um den muskulösen Körper des Mannes einzuseifen und ausgiebig anzufassen. Es gefiel ihr, wie er gebaut war und wie sich die Muskeln durch die Haut abzeichneten, er gefiel ihr.. Dafür bekam Anthony auch viele Küsse unter der Dusche, das war nämlich ihre zweit liebste Tätigkeit.. Ihn zu küssen. Diese vollen tollen Lippen, dieser Geschmack, den sie mit sich brachten.. Wie ein verliebter Teenager küsste sie ihn gerne und oft, wenn sie alleine waren und unter der Dusche waren sie es wirklich. So wurde aus einer kurzen Dusche eine gute halbe Stunde, aber das war es wert gewesen, sich diese Zeit zu nehmen und einfach mal das tun, worauf Kamila Lust hatte. Nun, nicht, dass sie es sonst nicht tat, aber hier hörte sie definitiv niemand, wie sie seinen Namen in die Dusche stöhnte, weil er sie wieder von hinten nahm. Sex war ihre liebste Tätigkeit mit ihm.. Oder generell die Nähe zu ihm, dazu gehörte auch das gemeinsame Filme gucken, kuscheln.. Oder einfach nur reden. Er war ihre liebste Tätigkeit.

      Es war deutlich kälter draußen geworden , es regnete und der Sturm hatte sich binnen weniger Minuten aufgebaut. Das Wetter war grässlich, aber es gab der Brünette die Möglichkeit einen ihrer liebsten Pullis anzuziehen, eine enge Jeans verdeckte dabei auch ihre Beine. Die Boots, die sie bisher getragen hatte wurden durch deutlich dickere ersetzt, damit die Frau auch keine nassen Füße bekam und auch eine Jacke nahm sie dieses Mal mit, sie lag aber noch auf ihrem Bett, während sie sich die Haare machte. Es war nicht so, dass sie sich besonders hübsch für die Männer machte, sie machte sich besonders hübsch für sich und.. Vielleicht.. Ein wenig für Anthony. Außerdem, es brauchte laut Kamila keinen Grund, um sich hübsch zu machen, den Jungs würden bei ihrer engen Jeans jedoch vermutlich die Augen ausfallen, da wagte sie dieses Mal wieder etwas. Die Haare waren dieses Mal ein wenig unordentlicher.. Ein Dutt zierte ihren Kopf, ein Tuch hielt die nervigen Haare aus dem Gesicht und gab ihr wundervolles Gesicht frei. Sie brauchte dieses auch.. Denn, wenn ihr etwas nicht gefallen sollte, dann sollten die Jungs ihr genervtes gesicht genau betrachten können.
      Eine der Pistolen landete in dem Halter an ihrem Bein, die andere stecke sich Kamila an den Rücken, unter den Pullover, es waren Sicherheitsvorkehrungen, falls es doch zu etwas kommen sollte, woran keiner gedacht hat. Ohne einer Waffe verließ die Brünette einfach nicht gerne das Haus, selbst wenn die paar Männer, die sie mit nahm schwer bewaffnet waren. Sie war sich sicher, dass die Herrschaften keine bösen Absichten hatten, immerhin hatten sie alle die gleichen Ansichten, aber die Locos...die könnten etwas im Schilde führen, da ließ sie lieber viel mehr Männer Zuhause und fuhr mit so vielen, wie sie bräuchte, um dezent abhauen zu können. Allein aufgrund der Sorge, die Spanier könnten etwas in Schilde führen beharrte sie darauf, den Treffpunkt zu bestimmen und zu dem war es auch gekommen. Mike, Elias und Anthony wussten nicht, wohin es ging, aber sie würden es früh genug erfahren, spätestens, wenn sie dort ankommen würden.
      Ihre Beine trugen sie zu dem Zimmer des Blonden, nachdem sie die Jacke und ihre Tasche genommen hatte. Sie klopfte an, betrat aber das Zimmer schnell, um reinzusehen. "Bist du fertig?". Kamila nutzte die Gelegenheit aber eher dafür, um einen letzten liebevollen Blick auf den Mann zu werfen. Sie lächelte sanft, schloss die Tür hinter sich und wartete auf den letzten Kuss, bevor sie bis spät in die Nacht unterwegs sein würden.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Kamila hatte es wieder geschafft, dass er mit einem Grinsen aus ihrem Zimmer lief. Natürlich musste er sich zusammen reißen, jedes Mal wenn er aus dem Flur kommt und die Männer ihn erblickten, sie sollten nicht noch auf irgendwelche Gedanken kommen, was sie dieses Mal gemacht hatten, dabei war es schon fast klar gewesen. Schließlich bekam er schon ein paar Fragen an den Kopf geworfen, jedes Mal wenn die Männer mal früher draußen waren als er es selbst aus dem Zimmer der Brünetten war, er bekam Blicke, einige davon eher neidisch, als verwundert. Aber er genoss es doch irgendwie, genau das zu bekommen, was sie doch jeder andere so herzlich erwünscht hatte. Sie wollten alle auf Mamas Schoß, hatten vermutlich schon einen längeren Weg dazu gehabt, aber plötzlich war der Blonde da und in Windeseile hatte er einiges mehr erreicht, als das es die Männer jemals hatten. Vielleicht hatte sie ja einem ihrer Männer die Möglichkeit gegeben, weil sie attraktiv waren, aber trotzdem war Anthony eine Stufe höher, er bekam dafür zu viele Zärtlichkeiten.
      Dieses Mal wurde er aber gut in Ruhe gelassen, er hatte die Blicke auch halbwegs einfach ignoriert, er müsste schließlich schon bald losfahren. In seinem Zimmer angekommen hatte er sich ein wenig umgesehen, es war schon was anderes, wenn er von Kamila zurück kam. Meist war es auch einfach sein Rückzugsort, ein Raum wo er von den wenigsten Leuten gestört werden konnte, einfach Sport machte und mehr oder weniger die herrschende Ruhe genießen konnte. In diesem Bett lag er aber schon eine lange Zeit nicht länger als für eine Stunde, den meisten Schlaf hielt er ja bei Kamila und war auch froh darüber, mit der kommenden Kälte war es noch schöner mit ihr gemeinsam im Bett zu liegen. Sein Blick schwiff zur Uhr, er musste sich nicht wirklich hetzen, deswegen hatte er es ruhig angehen lassen und sah im Kleiderschrank, was er überhaupt mitnahm. Die gewählte Kleidung hatte er auf das gemachte Bett geworfen, ehe er sich darum kümmerte, die Haare trocken zu kriegen und an ihren Platz zu kriegen.
      Er hatte sich gerade den dunkelgrauen Pullover übergezogen, als seine Augen zur Tür führten, die gerade mit dem vorherigen Klopfen aufgemacht wurde. Wirklich jemand anderes als die Brünette hatte er nicht erwartet, trotzdem war die Freude doch groß als sie dann da war. Den Tag würden sie die ganze Zeit aneinander kleben, doch es wäre nicht die Zeit, sich irgendwie zu liebkosen. Deswegen war auch sein Körper dabei gewesen, sich ihr zu nähern und die Hände um ihre Taille zu legen. Während er zu ihr lief hatte er sie schon mit einem Schmunzeln gemustert, weswegen er sich nun auf ihre grünen Augen konzentrieren konnte. " Gibst du dir überhaupt Mühe? ", fragte er, denn sie kam mit Leichtigkeit hinein, sie brauchte vermutlich nicht lange, um in so einer guten Gestalt anzukommen. Seine nächste Frage war ja bereits gewesen, ob sie sich denn nicht für Gregory so hübsch machte, aber er musste ihr ja nicht noch die Stimmung verderben, wenn die Beiden sie gerade noch so erheben konnten. Sein Blick glitt von ihren Augen zu ihren Lippen, die Mundwinkel dabei immer höher. Anthon nahm noch einen weiteren Schritt, hatte sie damit an die Tür gedrängt, um ihr dort seine Lippen auf die ihre zu legen. Er zog sie schon näher an sich, ein Grinsen bildete sich. Bei ihrem Dutt verzichtete er, da überhaupt noch mit den Händen ranzugehen, weswegen hatte er ihre Frisur nur kurz betrachtet. Mit einem Seufzen musste er jedoch erkennen, dass wenn sie schon runterkam, dass es langsam Zeit war. Deswegen gab er ihr noch einen kurzen Kuss, hatte sie nur langsam losgelassen. Seine Hand ergriff noch nach der Strickjacke, bevor er der Brünetten die Tür offen hielt. Er betrachtete kurz die Strickjacke, ob er sie nun brauchte oder nicht, sie würde sonst bei Kamila ihren Gebrauch finden wie eigentlich immer, wenn die Beiden gemeinsam eine reichten. Nicht immer hatten sie sofort an eine Jacke gedacht, da hatte der Blonde meist gefroren. Aber es sagte wohl etwas aus, wenn er schon seine eigene Jacke für sie mitnahm. Er hatte alles dabei gehabt, die Waffe war schon an seinem Rücken befestigt, an die Regel hatte er sich erinnert. Aber jetzt dachte er schon an die Autofahrt nach, dort konnten sie wohl noch entspannen. " Hast du während der Fahrt was zu tun? ", fragte er nun, sie würden den ganzen Tag lang umher fahren dürfen.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Ihre Augen suchten sofort nach den seinen und als Anthony sie erblickte kam er auch schon auf die Brünette zu. Diese lächelte sanft und machte sich darauf bereit, seine Nähe zu spüren zu bekommen. Seine Hände auf ihrer Taille brachte Erinnerungen an das gemeinsame Duschen mit sich. Kamila schmunzelte und blickte weiter nach oben, während Anthony ihr näher kam, genau das wollte sie haben. "Hallo?!", fragte sie jedoch gespielt empört, als sie gefragt wurde, ob sie sich denn überhaupt Mühe machte. Was war das denn für eine Frage? Aber das Grinsen war schnell wieder auf ihren Lippen zu sehen. "Ich gebe mir wahnsinnig Mühe.. Die Jeans heute.. Habe ich zum Beispiel nur für dich angezogen". Sie führte eine seiner Hände weiter nach hinten, um diese auf ihrem Hintern liegen zu lassen. "Damit du dir meinen Hammer Arsch ansehen kannst, wenn ich vor dir laufe.. Und nur darauf wartest, dass wir heute Abend wieder zurück sind". Dieses Mal streckte die Frau wieder ihre Zunge raus, sie war nach dem Morgen gut drauf, sehr gut drauf sogar. Es gefiel ihr, dass er ebenfalls nicht genug von ihr kriegen konnte, da hatten sie etwas gemeinsam, denn wenn es nach Kamila gehen würde, würde sie am liebsten den ganzen Tag mit dem Mann alleine verbringen.. Dazu noch am Besten nackt.
      Seine Lippen fanden die ihre und Kamila seufzte zufrieden in den Kuss hinein, während ihre Hände an seine Wangen gelangen. Sie erwiderte den Kuss, ließ sich an die Tür drängen und genoss es, dass Anthony wieder einmal das Ruder an sich riss. Er durfte das, er durfte alles mit ihr machen, solange seine Hände dabei über ihren Körper fuhren.. Und solange er dabei so gut roch, wie er es gerade tat. Neben ihm wurden ihr Knie so weich und da wusste die Brünette auch jedes Mal, dass alles andere egal um sie herum war, wenn er da war. Wie ein verliebte Teenager benahm sie sich, oder fühlte sie sich jedes Mal so, ihr ganzer Körper spielte verrückt, da war es auch nicht so ganz einfach, sich auf die Arbeit zu konzentrieren.
      Anthony entfernte sich wieder, sie mussten auch langsam los, deshalb riss auch auch Kamila zusammen und trat als erste durch die Tür durch. Die Männer sollten draußen warten, sie hatten ihre Anweisungen am Tag zuvor bekommen und wenn sie diese nicht ausgeführt haben, dann wird es große Probleme geben. Ganz große Probleme... Auf die Frage hin, ob die Frau etwas zu tun hatte während der Fahrt zuckte sie mit ihren Schultern. "Nun, ich denke, ich entspannte ein wenig.. Und wenn nicht, kann ich ja dich oder Mike nerven", mit einem breiten Grinsen auf den Lippen stieß sie dem Blonden mit ihrem Ellenbogen in die Seite. "Wir fahren ja nur vier Stunden.. Ich habe meinen Laptop mit für die Arbeit und sonst.. Keine Ahnung.. Hast du etwa eine Idee?". Langsam gelangten die beiden an die Haustür, draußen war schon Tumult zu hören, da blickte sie noch ein Mal zu dem Mann. "Wenn Mike nicht dabei wäre.. Hätte ich einige Ideen, wie wir die Zeit nutzen könnten". Kamila zwinkerte dem Mann zu, bevor sie die Haustür öffnete, um zu der Truppe an Männer zu blicken. Sie stoppten das Meiste, was sie taten und blickten zu der Frau, die aus der Haustür raus kam. Der Transporter stand schon bereit, der schwarze Mercedes, an dem sich Mike anlehnte stand ebenfalls bereit, Elias war noch nicht zu sehen. "Wenn du mir einen Kratzer rein ragen wirst.. Töte ich dich". Mit den Worten blickte Mike vom Handy auf und schüttelte schmunzelnd den Kopf. "Verrate mir lieber, wohin es geht". "Du wirst es noch früh genug sehen". Die Brünette schüttelte den Kopf und blickte zu ihren Männern, um ihnen anzudeuten in den Transporter zu steigen. Es würde jetzt ernst werden.
      "Ist Elias schon los?", fragte Kamila kurz, da sie den Mann noch nicht erblicken konnte. Mike schüttelte den Kopf, während er auf den Beifahrersitz stieg, sie wurden natürlich gefahren. "Der fährt gleich los, der muss noch was klären".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Anthony trat mit einem Grinsen aus Letzter der Beiden aus seinem Zimmer, auch er hatte besonders gute Laune, da hatte auch noch die Hand auf ihren Hintern gut zu beigetragen, auch wenn die Brünette ihn schon wieder quälen will mit ihrer engen Hose, die wie angegossen sich an ihren Körper schmiegte. Doch die Qual musste er wohl über sich ergehen lassen, auch wenn er einfach nicht hinsehen konnte. Das war aber übrhaupt gar keine Option gewesen, es wäre auffälliger mit anzusehen, wie er zwanghaft den Blick auf etwas anderes hält, als wenn er für einen Moment den Anblick genießt. Sie hatte ihm jedoch die Erlaubnis gegeben, so dachte er doch. Es war aber nicht nur für ihn sichtbar, vielleicht würde auch Gregory seine Chance bekommen, aber seinen nächsten Heiratsantrag wollte sie jedoch sowieso bejahen. Da schnaubte er kurz belustigt, einen von ihnen will er auch mal erleben.. Wenn er aber so darüber nachdenkt, eher nicht.
      Kamila hatte keinen wirklichen Plan für die Fahrt gehabt, sie würde sich einfach entspannen, sie hatte aber auch einen Notfallplan gehabt. Diesen kommentierte der Blonde gespielt mit einem Augenrollen, dabei hatte er noch das Lächeln im Gesicht gehabt. Das würde wahrscheinlich mit dem Rausgehen enden, denn dann waren dort die anderen Männer gewesen. Sie müssten sich dort um die anderen Dinge kümmern, während der Autofahrt würde es wohl auch nicht richtig wieder herauskommen, sie hatten nunmal vier Stunden zu fahren. Auf der Nachfrage, ob er irgendeinen Plan während der Fahrt hatte, schüttelte er den Kopf. Er würde wahrscheinlich sich nur entspannen, sich wieder in seinen Gedanken verlieren, wenn es denn nicht in ihren grünen Augen sein sollte. Ihm würde auch schon was einfallen, zur Tode langweilen würde er sich wohl nicht.
      Langsam kamen sie auch an der Tür an, die Gespräche der Männer waren schon zu hören, wie sie lauter als die anderen Stimmen sein wollten. Man hatte sich schon ein wenig daran gewöhnt, da hatte die Lautstärke den Blonden auch nicht mehr gestört. Er hatte wieder die ersten Schritte auf die Tür zugemacht, als sie jedoch darüber sprach, dass sie eine Idee für die Beiden hätte.. Wenn Mike nicht da wäre. " Verdammt ", hatte er laut ausgesprochen, als wäre es eigentlich nur für seine Gedanken bestimmt. Kamila war schon dabei gewesen, hinaus zu laufen, da hatte er ihr schon zum ersten Mal hinterher gesehen. Er biss sich auf die Lippe und schloss für einen Moment die Augen, das wird ja heute noch was. Draußen erwischte sein erster Blick Mike, auf den Kamila schon zulief und die Warnung ausgab, lieber keinen Kratzer zu hinterlassen. Elias war nicht zu sehen, er musste noch etwas machen, deswegen würde er erst später dazu kommen, einfach nachkommen. Anthony ging um das Auto herum, um Kamila den kürzeren Weg zu bescheren. Jetzt würden sie irgendwo hinfahren, die beiden Männer unwissend. Die Brünette hatte auch ihre Antwort auf die Frage verweigert, was ihn ein wenig stutzig machte.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Anthony war um den Wagen gegangen, aber sicher nur, um noch einmal einen Blick auf ihren Hintern zu bekommen, denn dafür musste er an ihr vorbei laufen, dennoch, Kamila nutzte es und stieg hinten ein, nachdem ihr Fahrer bereit war und auch die Männer in den Transporter gestiegen waren. Ihre Tasche landete genau zwischen sie und Anthony, sie hatte so auch die Möglichkeit während der Fahrt zu dem Mann zu greifen, wenn sie in der großen Tasche was suchen würde. Sie machte es sich gemütlich, Mike stieg ebenfalls ein und blickte zu seiner Schwester nach hinten
      "ich mag es überhaupt nicht, wenn du so auf Geheimnis tust.. Warum verrätst du uns einfach nicht, wohin wir fahren?", er hob die Augenbraue hoch und musterte die Brünette, aber diese schüttelte ihren Kopf grinsend, um sich gemütlich zurück zu lehnen. Die Ledersitze waren gemütlich, sie kannte ihren Wagen aber auch schon, das war nichts neues für sie. Dieses Mal setzte sie sich ein wenig quer, um ihre Beine besser ausstrecken zu können, da Mike als großer Mann doch recht viel Platz vor ihr brauchte, aber so kam sie mit ihren Beinen deutlich dem Blonden näher, um ein wenig Nähe von ihm zu bekommen. "Es würde keine Überraschung sein, wenn ich es verraten würde", sprach die Brünette und schüttelte grinsend den Kopf. "Außerdem.. Will ich mir nicht jetzt schon deine Moralpredigt darüber anhören müssen, die vier Stunden werden sich sonst ins unendliche ziehen, deshalb setz dich brav hin und warte ab, wo ich euch hin bringe". Das Lächeln auf ihren Lippen hätte nicht süßer sein können, sie bemühte sich wirklich, süß auszusehen, um ihren Bruder ein wenig zu besänftigen, er verdrehte aber nur kopfschüttelnd die Augen und blickte nach vorne, während Kamila den Befehl gab loszufahren.
      Der Wagen bewegte sich langsam los, hinter ihnen der Transporter, mit jedoch einem sichere Abstand. Die Brünette seufzte zufrieden und schloss für den ersten Moment ihre Augen, um sich zufrieden zurück zu lehnen. "Ich habe mir gedacht", fing sie dann an und hielt ihre Augen noch immer geschlossen. "Dass das Haus auf Dauer wieder zu groß wird.. Was.. Haltet ihr von einem neuen Rückzugsort? Wald hatten wir schon.. Mhm.. Ein Haus am Meer? Oder.. Eine Insel?".
      "Eine Insel?", Mike runzelte die Stirn. "Dann müsstest du dir ein Schiff kaufen". Kamila gab ein nachdenkliches Gerausch von sich. "Mhm.. Eine Jacht wäre auch geil.. Und ein Schiff ist nicht teuer.. Eine Insel.. So ganz alleine hätte auch was, findet ihr die Idee echt so beschissen?". Sie blickte vor allem zu Anthony, um zu sehen, was er denn davon hielt. Ein großes Haus...umgeben von grün und ganz viel Wasser.. Mit Ruhe.. Keiner Polizei oder jemanden, der einfach unentdeckt auf ihr Grundstück gelangen würde.. Und Sex in freier Natur.. Aber das sprach sie nicht aus, stattdessen grinste die Frau ein wenig schelmisch und lehnte sich wieder zurück. Eine Yacht hätte an sich auch etwas positives. "Willst du etwa wieder umziehen?". "Ja, mir.. Wird es da irgendwie.. Weiß nicht.. Es ist so groß!".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Mike ist dem Gedanken des Blonden nachgegangen, er hatte schon begonnen darüber zu sprechen, dass er endlich wissen wollte, wohin es denn mit dem bisherigen Trio gehen soll. Der Blonde selbst war nicht so darauf aus gewesen, schließlich mussten sie sich einfach irgendwo treffen und dort ungestört bleiben können, ohne das plötzlich die Bullen oder die Locos auftauchen. Deswegen dachte er wieder an irgendein kleines Lager oder ein Zimmer aus einem Gebäude, in welchem Kamila regelmäßig ihr Geld bekommt. Bei solchen Dingen müsste es aber gar nicht erst verheimlicht werden, da hatte auch er die Stirn gerunzelt. Die Beiden bekamen aber nur das süße, ach so unschuldige Lächeln entgegen, als wäre doch gar nichts. Sie verweigerte wieder die Antwort, da schnaubte Anthony leise. Es lohnte sich nicht zu disskutieren, es war auch kein Thema, welches sie so lang ziehen mussten. Womöglich würde es aber später zur Disskusion kommen, wenn sie schon befürchtet, dass sie daraufhin eine Moralpredigt an den Kopf geworfen bekommt. Dann warteten die Beiden nunmal die vier Stunden, auch wenn sie je nach Beschäftigung länger ausfallen könnten.
      Sein Blick glitt an ihre Beine, die seine eigenen ein wenig streiften. Es machte ihm überhaupt nichts aus, das konnte es auch gar nicht. Damit bekamen sie nur wieder ihre gewünschte Nähe, auch wenn es schnell seltsam werden kann, wenn Mike es erkennt und es mal wieder anspricht. Kamila hatte aber bereits das Thema gewechselt und sprach darüber, dass sie wieder einen neuen Rückzugsort haben möchte. Da drehten sich die beiden Kopfe der beiden Männer fast gleichzeitig zu ihr, als sie darüber sprach, dass sie doch ein Haus am Meer haben will, noch besser, eine ganze Insel für sich. Mike hatte schon etwas gesagt, was gut dagegen sprechen könnte, zumindest wenn die Brünette nicht Unmengen an Geld hätte. Sie wollte wieder umziehen, dabei sind sie gerade erst dort angekommen, nunja, ein Monat war es auch schon wieder her. Anthony war selbst am überlegen gewesen, ob sich denn diese Mühe auszahlen würde. Doch so eine Insel konnte deutlich sicherer sein, sie mussten keine Umstände mit dem Ein- und Ausfahren machen, mit einer Yacht oder einem Boot könntest du sowieso überall hin. Sollte da doch mal jemand ankommen, wäre das schon schnell zu bemerken und sie könnten dem entgegen wirken. " Das Haus ist dir zu groß.. Aber eine ganze Insel für sich nicht? ", hakte er mit einer gehobenen Braue nach, aber so eine Insel war nichts schlechtes. Deswegen war auch schon ein Grinsen auf seinen Lippen, während er sich zurücklehnte. " Aber.. ich bin dabei. ", stimmte er nun ihrer Idee zu, vielleicht fiel er Mike damit ein wenig in den Rücken, wenn er ihr jetzt nicht noch eine Standpauke halten möchte. Aber es hatte wirklich seine Vorteile, auch wenn es vermutlich schwierig wird, wenn die Yacht oder das Schiff kaputt geht.. Und überhaupt, wer soll sie denn immer herum chauffieren? Sein Blick glitt zum Fahrer, der hat sicherlich kein Führerschein fürs Wasser.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Das Grinsen auf ihren roten Lippen wurde groß, als Anthony der Brünette zustimmte, er wäre dabei. Mike grummelte noch etwas, von wegen sie sollen tun und lassen, was sie nicht lassen können, aber innerlich war er mit Sicherheit auch bei einer Insel dabei. Eine Insel.. Ständig nur Sonne, Strand, Meer.. Man müsste sich das überlegen, aber jetzt kam der Herbst und vor allem der Winter, da würde es nicht sinnvoll sein. Es könnte aber zu einem Sommerdomizil werden, mit viel Wasser, Sonne und Strand.. Urlaub könnte die Frau dort machen, das war doch eine großartige Idee! Und wenn die Jungs nicht mit wollten, dann könnten sie in der Villa bleiben, so einfach war das auch. Es war ja keiner gezwungen mitzukommen, ihre Männer würden das aber mit Sicherheit gerne. So würde nicht nur Kamila glücklich werden, sondern auch ihre Gefolgschaft.

      Die Fahrt zog sich hin. Es gab die ein oder andere Raucherpause, die Kamila gerne haben wollte und sie holte sich auch was zu Essen, wenn sie schon unterwegs waren, da sie mit Sicherheit später nichts so einfach kriegen würde, jedenfalls nicht dort, wohin sie fuhren. Ihr Bruder bekam eine leise Vorahnung als sie sich der Stadt langsam näherten, aber verwirrt war er dennoch. Das Auto fuhr von außerhalb rein, es bewegte sich auf ein Industriegebiet zu, während die Sonne langsam abnahm. Es war ein später Nachmittag, am Abend sollten die anderen Gäste anreisen, aber bis dahin würde die Brünette noch ein wenig Zeit haben, um alles vorzubereiten. Sie fuhren an den verschiedenen Fabriken und Firmen vorbei, am Ende einer kleinen Straße, an einem freien Gelände stand dann das Zielgebäude, an dem die beiden Fahrzeuge still hielten. Es sah von außen unscheinbar aus, verbrannt und zerstört, die kaputten Fenster wurden von innen mit Platten verriegelt, an der Tür befanden sich mehrere Ketten mit Schlössern, um den Eingang zu blockieren. Das Schild, welches auf eine Strip Bar deuten würde hing noch immer, wenn auch die Lampen die den Schriftzug erleuchtet hatten, nicht mehr vorhanden waren. Es sah alles sehr runtergekommen aus, aber es war nicht schlimm, es zählte das Innere.
      Kamila packte ihre Sachen zusammen und stieg aus dem Wagen, sie hatte die Schlüssel mitgenommen gehabt, hielt den großen Schlüsselbund in der Hand, während Mike langsam aus dem Wagen stieg. "Willst du mich verarschen? Seit wann besitzt du die hier?!", fragte er laut und runzelte die Stirn, während seine Schwester zu dem Gebäude hin ging. Der Mann wusste genau, wo sie sich gerade befanden und was sie vor sich hatten. "Erstens.. Ist dieses Gebäude völlig ausgebrannt.. Da sitze ich lieber hier draußen in Ruhe.. Und habe nicht die Angst, es würde mir auf den Kopf fallen!". Er schlug die Tür des Autos zu, um seiner Schwester zu folgen. "Zweitens.. Was suchen wir zur Hölle hier?! Willst du alte Erinnerungen wecken?!". Kamila schüttelte ein wenig den Kopf, während sie die richtigen Schlüssel suchte. "Es wird dir nichts auf den Kopf fallen, versprochen", erklärte sie zunächst und ließ die erste Kette fallen, bevor auch die zweite zu Boden fiel. "Und jetzt mal ehrlich.. Keiner.. Wird auf die Idee kommen, dass wir uns in einer Strip Bar treffen werden". Die letzte Kette fiel ebenfalls und Kamila öffnete die Tür, die zu einem dunklen Flur führte. Eine Taschenlampe musste her, dafür nutzte sie ihr Handy und leuchtete in den Gang auf die schwarze Tür am Ende des Ganges. Sie lief vor, Mike zögerte noch ein wenig und wartete erst einmal ab, was seine Schwester vor hatte. Die nächste Tür ging auf, nachdem der Schlüssel drinnen steckte, ein schwarzer Raum erstreckte sich, man konnte Umrisse der Einrichtung erkennen. Kamila schlüpfte herein, sie lief aber nicht weit rein, sie suchte lieber den Sicherheitskasten und drückte ein paar Knöpfe, um das Licht anzuschauen. Der Strom floss, die Lampen leuchteten in verschiedenen Rottönen, die Bar kam zum Vorschein und einige andere Sitzgelegenheiten. Mike traute sich langsam rein, um sich umzusehen und mit dem Blick bei seiner Schwester zu bleiben. "Du hast sie renoviert?", fragte er und hob seine Augenbrauen. "Renovieren lassen.. Es gibt keinen besseren Treffpunkt, als genau diesen.. Und hier.. Werden uns die Spanier nicht suchen". Sie schmunzelte und ließ ihren Blick durch den Raum schweifen, um zu seufzen. Ein altes Zuhause, mehr oder weniger.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Die meiste Zeit der Fahrt hatte er sich eher zurückgezogen, der Blick war fest am Fenster, er ist einfach wieder seinen Gedanken nachgegangen. Sonst war dafür immer die Zeit am Abend, wenn er die Nacht alleine im Bett verbrachte und darauf wartete, bis er einschlief. Es hatte sich aber geändert, ins Positive. Jetzt konnte er sich jeden Abend darauf freuen, zur Brünetten gehen zu dürfen und den Abend mit ihr verbringen zu können. Vielleicht hatte auch deswegen vielen diesen Traum gehabt, eine Familie zu haben. Nach der Arbeit nach Hause zu kommen, wo auf einem gewartet wird, wo man gebraucht wird. Es hatte ihn selbst ein wenig zu seinen Eltern teleportiert, ob sie nicht auch so eine Wunschvorstellung hatten oder er mit seinen beiden Schwestern einfach plötzliche Steine waren, die nicht mehr wegzuwerfen waren, sonst würde es um den eigenen Ruf schlecht stehen..
      Seine Augen verfolgten die ganzen Gebäude, an denen sie vorbeifuhren. Zuvor hatte er aus der Ferne die Stadt gesehen, sie hatten diese jedoch nicht erreicht, sie fuhren in das Industriegebiet. Vielleicht hatten sie wirklich das Treffen auf ein kleines Lager gelegt, sie würden schließlich bald ankommen und damit würde sich auch endlich die Überraschung legen, die Kamila die vier Stunden aufrecht hielt. Viele Gebäude waren in einer hellen Farbe gehalten, die Firmen waren schlicht gehalten, das änderte sich aber mit dem nächsten Blick auf das Gebäude, an welchem sie plötzlich anhielten. Anthony runzelte die Stirn und sah sich ein wenig um, bevor er mit den Beiden ausstieg. Mike hatte die Überraschung nicht wirklich gefallen, war mit seinen Worten eher aufgebracht, während die Augen des Blonden noch über die Fassade glitten. Ja, hier würde schnell etwas auf den Kopf fallen, deswegen sah er hoch, was dafür Potential hatte. Einen anderen Grund hatte der Brünette aber auch noch, sie sollte ihre alten Gedanken nicht wieder auffrischen und in dem Moment hatte auch sein Blick das unbeleuchtete Schild gefangen, sie waren an einer Stripbar angekommen. Anthony drehte sich damit zu den Beiden um, Kamila war schon dabei gewesen die Schlösser zu öffnen, umstimmen würden die Beiden sie jetzt nicht können. Umstimmen würde man sie nun aber nicht, also gingen die Beiden ihr einfach nach, als die Tür sich öffnen ließ. Der letzte Blick draußen galt den versperrten Fenstern, ehe er ins Dunkle tappte. Kamila war schon auf dem Weg gewesen weiter zu laufen, währen die beiden Männer noch unschlüssig waren. Der Blonde war dann jedoch bei ihr und musste sich erst wieder an das Licht gewöhnen, welches nun reichlich in rot gab. Anders hatte er es nicht erwartet, wenn es denn schon eine Stripbar war. Kamila gehörte aber das Ganze, was ihn ein wenig verwirrte. Das Ding sieht von außen so kaputt aus, schwarz und verbrannt. Es konnte auch nur die alte Bar sein, in dem sie tanzte und sich verkaufen musste. Sie hatte es sogar renovieren lassen, im Betrieb war es aber nicht, so sah es doch zumindest aus. Anthony seufzte selbst, hatte mit dem Umsehen gestoppt, als er beinahe eines der Sessel vor sich umlief. Der Blick war wieder auf Kamila, wie es ihr wohl damit ging, aber sie schmunzelte. Hoffentlich würde es auch noch später halten, ungerne würde er wieder zusehen müssen, wie sie darunter litt.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Das schwarze Leder auf den Sesseln wirkte so unbenutzt, als hätte sich noch nie jemand darauf hingesetzt, die Bar war aufgefüllt und auf den Tischen war ein Staubfilm zu sehen, hier war wirklich die letzten Wochen, wenn nicht Jahre keiner gewesen. "Home Sweet Home, was?", ihr Blick glitt zu den beiden Jungs, da trafen ihre grünen Augen auf die, des Blonden. Sie seufzte innerlich, sein Blick verriet ihr auf einen Schlag, was er dachte.. Er machte sich wieder Sorgen, aber das war in Ordnung, er war eigentlich die Person, bei der es Kamila gar nicht so sehr störte, dennoch waren seine Sorgen umsonst, deshalb schenkte sie ihm ein sanftes Lächeln und blickte dann zu ihrem Bruder. "Ich habe gar nicht gewusst, dass es dir gehört", sprach der Brünette und ging an die Wände, um sie anzufassen. Er hatte wohl wirklich Sorge, etwas würde ihm auf den Kopf fallen. "Ich habe es gleich gekauft, nachdem ich meine ersten hundert tausend auf dem Konto hatte.. Die Stadt wollte das Gebäude niederreißen, um eine neue Fabrik hinzustellen.. Aber das Grundstück gehört jetzt mir". Kamila zuckte mit den Schultern und lief weiter in den Raum hinein, um sich umzusehen, ob alles an richtiger Stelle war. Mike beschäftigte sich derweil mit den Fotos, die auf den Wänden hingen. Die Mädels, die hier dazu gehörten und damals im Feuer umgekommen waren hingen an einer der Wände. Das Foto, welches die Brünette in ihrem Safe hielt, mit ihr und ihrer besten Freundin an der Seite hing mit dabei. "okay.. Aber.. Warum?". Der Mann drehte sich zu seiner Schwester, um sie anzusehen, sie ging stattdessen an den Bühnen entlang und griff zu einer der Metallstangen, um das kalte Metall anzufassen. Sie zuckte mit den Schultern, als würde sie keine Antwort darauf haben, aber letztendlich gab es eine, bei ihr ergab es immer einen Sinn und es gab auch immer eine Antwort. "Nun..",sprach sie und ließ die Stange auch los, um zu ihrem Bruder zu sehen. "Ich dachte, es wäre eine gute Therapie.. Wenn ich es aufbaue". Wieder einmal zuckte die Frau mit ihren Schultern und stellte die Tasche an der Bar ab, an die sie gelangte. "Ich wollte es nicht betreiben, deshalb sieht es von Außen noch immer so unscheinbar aus, aber ich dachte auch.. Dass ich es irgendwann gebrauchen könnte.. Und, sag mir bitte.. Wo wir uns besser treffen könnten, als hier? Ich meine.. Es gab bisher keinen, der davon wusste, also kann es auch keinen geben, der hier einfach so aufkreuzt, um uns zu stören".
      Mike runzelte ein wenig die Stirn und blickte wieder zu den Fotos an der Wand. Von der Rothaarigen an der Seite seiner Schwester gab es noch mehr Fotos, eines davon zeigte sie hinter einer Torte, lächelnd.. Damit hielt sich der Brünette auf und betrachtete es noch einmal genauer. Kamila stieg währenddessen auf die Theke der Bar, um dann genau hinter der Bar zu landen und um ihre Sachen zu verstauen. Drei Gläser ergriff sie aus dem Schrank, musste diese zunächst sauber machen, um sie von dem Staub zu befreien. "Der Rest ist so in zwei Stunden hier.. Wir könnten was trinken, wenn ihr Lust habt.. Der Alkohol hier ist echt". Ihr blickt glitt vor allem zu dem Blonden, um ihm ein Lächeln zu schenken. Noch konnte sie es tun, solange niemand dabei skeptisch werden könnte.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Ihre Blicke trafen sich, für einen Moment fühlte sich der Blonde sogar ertappt, als müsste er seine Liebe zu ihr verstecken. Er stockte kurz mit dem Atem, das Lächeln auf ihren Lippen hatte ihm auch schon verraten, dass sie ihn lesen konnte. Doch wer wusste, ob Kamila es ihm nicht einfach schenkte, sie waren ja in der Nähe des Anderen glücklich gewesen. Seine Augen gingen ein wenig runter, ließen das Grün in ihren Augen los und sahen sich für eine Bruchsekunde die gehobenen Mundwinkel an, ob es kein Anzeichen dafür gab, dass es schlichtweg falsch war. So wirkte es aber nicht, es schien ehrlich zu sein. Anthony hatte den Gedanken jedoch nicht komplett verworfen, den sie doch scheinbar in seinem Blick erkannte, und hatte sich wieder dem Umsehen hingegeben. Er würde wohl noch auf die Brünette achten, wenn sie einige Stunden hier verbringen wird. An den Wänden hingen verschiedene Bilder von Personen, er gab diesen aber noch nicht viel Aumerksamkeit, hatte eher den bloßen Bilderrahmen im Augenmerk gehabt. Mike war am inspizieren gewesen, ob seine Vorahnung sich nicht bewahrheiten könnte, aber alles sah robust aus. Trotzdem hatte er noch Fragen darüber gehabt, wie und warum sie dieses Gebäude besaß. Während des Gesprächs waren seine Augen nicht sonderlich damit konzentriert, alles einzustudieren, eher waren es die Worte der Beiden gewesen. Kamila hatte mit dem Gebäude versucht sich selbst zu therapieren, alles etwas weniger absurder sehen zu können, aber ob das nun wirklich half..
      Einen anderen Grund für den Kauf gab es aber nicht, bisher stand es einfach da und hatte keine neue Bedeutung bekommen, hierhin würden sich aber auch die wenigstens verirren. Aber dafür hatte es jetzt einen neuen Grund bekommen, hier konnten sie sich sicher mit den anderen Köpfen treffen, ohne großartig gestört zu werden. Trotzdem war das Gebäude anders nicht zu gebrauchen, außer jemand hätte vor, auf einen der Sessel zu übernachten. Kamila stieg hinter den Theken an die Bar und war bereits dabei gewesen, die ersten drei Gläser zu säubern. Anthony war selbst am überlegen, ob bei ihr der Alkohol wirklich gut sei. Aber gut, er war nicht ihr Babysitter, sie sollte machen, was sie möchte und was ihr gut tun sollte. Er setzte sich auf einen der Barhocker und stämmte schon den Kopf mit dem Arm an der Theke. Viel würde er nicht trinken, er würde darauf achten, weniger als Kamila zu trinken, damit er sich gut kümmern konnte, sollte es wieder zu einem Ausbruch kommen.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Es fehlte noch die Musik und der Lärm, damit Mike in seiner Erinnerung komplett überrannt werden würde. Sein Mund fühlte sich so trocken an und in seinen Fingern kribbelte es, als würde er nervös werden. Nun, vielleicht war er es auch wirklich, er wusste aber, dass je länger er dieses Bild ansah es ihm umso mehr die Kehle zuschnürrte. Es war nicht einfach sich für ihn hier zu befinden, zu viele Erinnerungen waren an diesen Ort gebunden, aber wenn es für ihn schon so schwer war, wie war es bloß für seine Schwester. Ein Blick glitt zu ihr, sie stand hinter der Bar und war gerade dabei die Gläser auszuwaschen, mit einem sachten Lächeln, als wäre nichts gewesen, als wäre es kein Problem, hier zu sein. Es war ein Problem, ein großes Problem und vielleicht war es das leichte Zittern ihrer Hand, während sie zu einer der Flaschen griff, oder das Seufzen, während ihr Blick wieder durch die Bar glitt, ein kleines Anzeichen darauf, was in ihr vorging.
      Er widmete sich wieder dem Bild und strich darüber, bevor er sich auf einem der Sessel gemütlich machte und aufs Handy sah. Das Bild riss ihm den Boden unter den Füßen und das konnte Kamila sehr gut erkennen. Für den Moment lehnte sie sich einfach gegen die Wand hinten an, die mit den Flaschen gefüllt war und blickte zu ihrem Bruder, um die Situation einzuschätzen. Es war vielleicht nicht ganz fair ihn hier her zu bringen und in diese Situation zu werfen, aber hätte sie es ihm vorher gesagt, hätte er sich geweigert her zu kommen, dessen war sich sicher. Mit einem Seufzen sah sie zu Anthony und betrachtete sein Gesicht für den Moment, ehe sie dem Mann mit einem sanften Lächeln auf den Lippen ein Glas mit Scotch zuschob. Ein weiteres stellte sie neben ihn, um ihrem Bruder etwas anzubieten, wenn er es denn wollte, das letzte Glas nahm sie in die Hand und lehnte sich wieder nach hinten. Sie überlegte, bevor ein Schmunzeln ihre Lippen zierte. "Heitert sich ein Tanz auf, Bruderherz?". Um das Grinsen nicht noch größer werden zu lassen nahm die Brünette ihr Glas an die Lippen und blickte zu Anthony, dem sie zuzwinkern wollte.
      Mike war mit seinem Handy beschäftigt und blickte rasch auf, als seine Schwester ihm ein Tanz anbot. Er runzelte die Stirn, seine Trauer war verflogen. "Kamila!", rief er empört und erhob sich. Mit einem Kopfschütteln kam der Mann auf sie zu, die Trauer war verflogen. "Ich bin dein Bruder! Wenn auch nur halb! So etwas ist.. Das..". Ihm fehlten die Worte, während Kamila in sich hinein grinste. Sie hatte gar nicht vor ihm so etwas wirklich anzubieten, es war gekonnte Taktik gewesen um ihn aus der Reserve zu locken und es hat geklappt."Du Biest! ", der Brünette schüttelte weiter seinen Kopf und setzte sich an die Bar. Kamila betrachtete ihn kurz weiterhin grinsend, bevor ihre Augen zu Anthony sahen. Er war so.. Still. "Also.. Dornröschen..", es war ein Spitzname, den der Mann nicht mehr so schnell loswerden würde. "Wie gefällt es dir denn hier? Ich meine.. Du hast solche Bars schon von innen gesehen.. Ich könnte noch Herren gebrauchen, die für mich eine Nummer an der Stange bieten könnten!". Da überkam die Frau die Idee. "Mike! Ich mache eine Stripbar für Frauen hier raus!".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Anthony wusste immer noch nicht ganz, was er von dieser Situation halten sollte. Mike war auch schon so vertieft in eines der Bilder gewesen, dass es wieder komisch war. Welches Foto er dabei anguckte hatte er nicht auf die Schnelle erkannt, es war aber auch wieder egal, denn der große Mann hatte sich auf eines der schwarzen Sessel gesetzt und war wieder an seinem Handy. Ab da hatte der Blonde auch wieder weg gesehen, er sah wieder zu Kamila und musterte sie ein wenig. Ihre Hände zitterten ein wenig, ihr Blick fixierte sich nicht auf ihr Tun, sondern schwiff zwischendurch umher. Irgendwas ging in ihr vor und das war defintiv nicht einfach das Interesse, wie sie es damals hier nochmal renovieren ließ oder die Kälte, die ihren Körper vielleicht gerade heimsuchte. Die Geschwister hatten sich hier nicht wirklich wohl gefühlt, zumindest sah es nicht sonderlich danach aus, da war Alkohol die richtige Wahl gewesen.
      Die Brünette hatte ihren Bruder beobachtet was er machte und bot diesem auch spontan einen Tanz an, da wurde auch er hellhörig und sah sie ein wenig perplex an, warum sie ausgerechnet ihm sowas anbieten sollte. Genauso reagierte auch Mike, aber es lenkte ihn irgendwie ab und er wirkte entspannter, nachdem er selbst bemerkte, dass es nur ein Spaß seiner Schwester war. Sie lockerten sich gegenseitig ein wenig auf, da seufzte Anthony zufrieden. Es waren schließlich zwei Stunden, bevor noch wirklich Ablenkung kommen würde. Vielleicht wäre bis dahin auch Elias da, aber er kümmerte sich meist eher um sein Handy und die Geschäfte, die laufen mussten. Der Blonde war jedoch auch keine gute Hilfe gewesen, er sah eher das Glas vor sich an und ergriff es endlich, um einen Schluck zu wagen. Ihm war nicht wirklich danach, hier noch zu bleiben und später noch die Fahrt antreten zu müssen, notfalls würde er diese aber einfach nur schlafen, da würde sich das langsame Zeitgefühl lösen. Damit würde er seinen Namen von Kamila aber nicht los werden, der in diesem Moment auch wieder von ihren Lippen kam. Den Spitznamen hatte sie nun auch Mike mitgeteilt, da schmunzelte er kurz, ehe ein weiterer Schluck folgte. Ihn ließ der Gedanke immer noch nicht los, dass das ein verdammt schlecht ausgewählter Treffpunkt ist.
      Sie fragte ihn zu Beginn, wie er es hier fand, da musste er aber selbst nachdenken. Das Äußere war ja wirklich mehr als nur heruntergekommen, davor würden sich wohl einige fürchten. Aber sie ging auch schon weiter, sie suchte Leute, die sie einmal bespaßen würden. Da schnaubte er belustigt, ob strippen wohl sein Ding wäre.. " Dann tret ich auch als Dornröschen auf. ", dazu gab er ihr noch ein Zwinkern, ehe sie auf ihre Idee kam. Sie könnte es ja zu einer Stripbar für Frauen verwandeln, eigentlich gar nicht schlecht, wenn Anthony da nicht etwas einfiel. " Mit dem Äußeren kriegst du keine zehn Frauen hier rein. ", meinte er schon überzeugt, naja, je nachdem wie hübsch dann wohl die Männer wären, würden einige über ihren Schatten springen.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Dornröschen sprach auch endlich, woraufhin Kamila innerlich zufrieden seufzte. Er war so still und hielt sich zurück, als würde er sich lieber von dem ganzen distanzieren und jetzt, seit dem die beiden jede Nacht miteinander verbrachten war es ihr wichtig ihn dabei zu haben. Sie fühlte sich so sicherer, deutlich entspannter und irgendwie.. Glücklicher. Selbst wusste sie nicht wirklich, warum es so war, aber sie akzeptierte es und grinste bei dem Worten des Mannes breit. "Ich meine ja nicht für andere Frauen.. Ich meine für mich.. Eine Bar, in der ihr für mich was tun werdet", als würden die Männer nicht ständig was für sie tun.. Aber diesen Kommentar verkniff sich Kamila und leerte lieber ihr Glas, um es hinzustellen. "Das ist auch wirklich nicht schwer.. Ich.. Könnte es dir beibringen", sie meinte natürlich Anthony damit und zwinkerte ihm zu, um ihm vor allem deutlich zu machen, dass sie recht schmutzige Gedanken dabei hatte. Er könnte sich ruhig vor ihr ausziehen, zur Musik.. Ganz langsam und mit fließenden Bewegungen seiner Hüfte.. Mhmm.. Da musste die Frau auch für den Moment wegsehen, um nicht zu sehr zu verraten, dass ihre Gedanken gerade wieder eine ganz andere Richtung annahmen.
      Kamila schüttelte schmunzelnd den Kopf und blickte zu der Wand mit den Fotos, um sich für den Moment abzulenken und vor allem wieder zu konzentrieren. Die Jungs würden noch ein wenig brauchen, da müsste dringend eine Beschäftigung her, um vor allem die Jungs draußen vor der Langeweile fern zu halten. Sie waren immer so.. Laut und aufbrausend, wenn es ihnen langweilig wurde. Nun, eigentlich waren sie es auch sonst immer, aber ganz besonders schlimm, wenn es um Langeweile ging. Kurz verharrte ihr Blick auf der Tür nach draußen, sie blickte dann wieder zurück zu den beiden Herren, die vor ihr an der Bar saßen. Mike starrte gebannt auf sein Glas, es war tatsächlich leer, weshalb die Brünette zu der Flasche mit dem Scotch griff und ihm noch etwas nach schenkte, fragend blickte sie zu Anthony und deutete auf die Flasche, ob er denn noch was haben wollte. Ihr reichte es zunächst, sie brauchte nicht mehr, vorerst jedenfalls. Je nachdem, wie es nun weiter laufen wird würde die Frau doch noch zu etwas greifen. Ihr Bruder leerte das Glas in einem Zug und erhob sich, er ließ dabei seine Sachen auf der Theke liegen. "Ich gucke mal nach den Männern und verteile sie mal", er vermied es Kamila anzusehen, stattdessen schüttelte er den Kopf und lief raus. Die Frau seufzte und sah ihm nach. Ihre Ablenkung war wohl nur von kurzer Dauer gewesen, kaum saß der Mann an der Bar dachte er schon an was ganz anderes. "Wenn ich es nicht besser wüsste, dann würde ich sagen, dass ihn die Erinnerungen an mich hier so fertig machen". Kamila blickte zu dem Blonden, bevor sie mit ihren Schultern zuckte. "Aber leider ist es nicht so ganz einfach.. Love is a Killer". Da schüttete sich die Frau doch noch einmal etwas ein, um einen weiteren Schluck zu nehmen. Ihre Augen glitten zu dem Ausgang, die Tür fiel zu und so blieb sie wieder alleine mit dem Blonden. "Er wird sich zusammenreißen müssen, so leid es mir auch tut".
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    • Anthony hob eine Braue, als sie meinte, dass sie eine Bar für sich selbst aufmachen wollte. Die Männer sollten hier etwas für sie machen, dabei brauchte sie keine wirkliche Location dafür, das machten sie bereits zu Hause genug. Vielleicht wäre es aber für die Männer auch angenehmer sie mal hier zu unterhalten, als nochmal ein paar extra Runden laufen zu müssen, wenn sie mal wütend war und die Mannschaft wieder ein wenig mit der Lautstärke übertrieb. Das Gebäude sah jedoch trotzdem vom Äußeren her vom Einstürzen bedroht aus, wenn die Männer hier nochmal einen Gang zulegen, kriegen sie auch das noch zu Bruch. Seine Augen glitten zu ihrem Glas, welches sie begann zu leeren. Seine Hand erhob damit selbst automatisch das Glas, er hatte es jedoch eher genossen, als den Kopf in den Nacken zu legen. Er folgte wie das Glas wieder abgestellt wurde, sie bot ihm an, ihm das Strippen beizubringen. Ihr Blick verriet dabei wieder, woran sie dachte oder eher, wie sie sich das Ganze vorstellte. Da hatte der Blonde wieder gegrinst, als sie ihren Blick abwandt und sich mit der Gegend ablenken wollte. Es müsste nicht nur eine schwere Zeit für ihn bis zum Abend sein, sie machte es sich selbst schwieriger, die Nähe zueinander nicht auszukosten. Am Abend könnten die Beiden auch wieder fertig sein, dass sie sich einfach auf das Bett hauen und nichts tun, er würde sie aber trotzdem ablenken, die Gedanken von der Arbeit und von diesem Tag nehmen.
      Kamila erkannte im Augenwinkel das leere Glas vor Mike, welches er selbst so ansah. Sie schenkte ihm nach und bot auch dem Blonden mehr an, er verneinte jedoch mit einer winkenden Hand. Dafür leerte er jedoch den letzten Rest aus dem Glas und stellte es ab, während sein Finger noch darüber strich. Aus dem Augenwinkel betrachtete er Mike, ihm ging es wohl nicht gut hier, deswegen war auch schnell das zweite Glas geleert. Anthony sah zu ihm, als er sich erhob, er nannte aber auch schon den Grund für sein Aufstehen. Er würde sich jetzt um die Männer kümmern, sich wahrscheinlich damit irgendwie ablenken, denn wirklich bei der Sache schien er nicht zu sein. Sein Abtreten kommentierte seine Schwester auch schon, zu welcher der damalige Wärter blickte und sachte nickte. Sie hatte zum Ende eine Aussage gemacht, die er wahrscheinlich nur erwidern konnte. " Du hast ihn aber auch hier reingeworfen.. ", schließlich hatte sie Mike keine Vorwarnung gegeben, da seufzte er kurz. Aber der Brünette musste nun wirklich da durch, außer er sucht sich draußen einfach nur eine Gelegenheit wieder nach Hause zu fahren. Kamila hatte sich jedoch selbst gut zusammen gerissen, so sah es doch von den Gesichtszügen aus. Der vorherige Blick auf dem Ausgang war wieder an sie gerichtet. Er hatte sie wieder gemustert, dachte nach, wie vorsichtig er nun wieder mit seinen Worten sein sollte. " Und.. Wie gehts dir damit? "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Ihr Blick blieb zunächst auf der Tür, als Anthony den Kommentar rein warf, sie hätte ihren Bruder hier reingeworfen. Sie seufzte. "Er muss damit leben", sprach sie und war sich dessen bewusst, dass es eher eiskalt klang. "Hätte ich es ihm vorher gesagt, wäre er nicht mitgekommen..". Erst jetzt blickte sie zu dem Blonden und musterte sein Gesicht. Er sah wieder einmal besorgt aus, oder sie bildete sich das auch schon ein.. So recht sicher war sich Kamila nicht, aber sie war sich sicher, dass es sie nicht störte, denn ihr Blick zu dem Mann löste ganz andere Gefühle aus, als es die Bar tat. Er war eine Art Anker, wenn sie nicht mehr weiter musste und dafür musste die Frau nur zu ihm sehen und seine wundervollen blauen Augen betrachten. Es hatte etwas Besonderes an sich, wie sich sein Blick änderte, wenn er zu ihr sah...jeder hätte erkennen können, was er für sie fühlte.. Oder einfach nur sie selbst, weil sie wusste, was dieser Blick bedeutete. Es machte der Brünetten Angst, Gefühle.. Vor allem solche.. Waren nichts, womit sie sich groß auskannte und ihr Herz erfreute sich so häufig an der Tatsache, wie Anthony sie ansah..
      Er fragte nach, wie es ihr ging, da seufzte sie wieder und ließ ihren Kopf hängen. Kamila fuhr sich durch das Gesicht, sie nutzte den Moment der Ruhe, um ihre Mauer ein wenig zu schwächen und Kraft zu sammeln. "Willst du die ehrliche Antwort hören?", sie sah hoch und betrachtete Anthony für den Moment, bevor sie mit ihren Schultern zuckte. "Ich muss da durch". Das leichte Lächeln auf ihren Lippen deutete auf Müdigkeit, auf Kraftlosigkeit oder vielleicht auch ein wenig Trauer. "Es ist Scheiße... Klar.. Überall wo du hinsiehen kannst sind Erinnerungen.
      Aber mal ehrlich.. Nach der Sache mit Luke habe ich echt Schwierigkeiten mit Vertrauen und von diesem Laden hier wusste nicht einmal mein Bruder.. Das heißt.. Es muss sicher sein, fürs erste.. Ich würde gerne den Abend ganz in Ruhe damit verbringen, auszumachen, wie wir diese.. Spanischen..", sie verkniff sich tatsächlich die Beleidigung. "beseitigen können und da habe ich keine Lust unangenehm überrascht zu werden.. Deshalb stehen wir hier und wenn mein Bruder das nicht versteht.. Dann tut mir leid..". Wenn er neben ihr stehen würde, hätte er der Brünetten auch auf die Schulter geklopft dafür, dass sie sich tatsächlich so sehr geöffnet hatte, aber er hat es nicht gehört und das war auch besser so. Aber ein Schmunzeln bildete sich auf ihren Lippen, als Kamila selbst erkannte, wie ehrlich sie gerade gewesen ist mit ihren Gefühlen. Sie kam auf den Mann zu und lehnte sich an die Theke vor, um dem Blonden ein wenig näher zu kommen. Sie hatte noch ein wenig mehr auf der Zunge, den Grund vor allem, warum es noch auszuhalten war.. Sie seufzte, ließ ihren Kopf für einen weiteren Moment hängen. "Außerdem.. Ist es mit dir deutlich besser auszuhalten". Kamila biss sich auf die Zunge und schloss die Augen, dieses Gespräch nahm eine falsche Richtung an.. Gefühle.. Waren nichts für sie.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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