[2er RPG] Der Tod kommt im Schatten

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    • Irgendwie fühlte ich mich schuldig, dass jetzt auch noch Gerüchte über uns kursierten war teilweise meine Schuld. Wir ritten weiter, es regnete immer noch, aber immerhin fing Midori auf dem Weg etwas fürs Abendessen.
      Als wir eine geeignete Höhle gefunden hatten, ritten wir hinein und richteten das Lager her. Das Wetter draußen wurde schlechter, der Regen stärker und in der Ferne hörte man es sogar donnern.
      Nachdem ich mit dem Zelt fertig war ging ich mit einer Decke zu Midori hinüber und legte eine Hand auf ihre Schulter. "Du solltest aus den nassen Klamotten raus und dich etwas aufwärmen. Hier, die Decke ist trocken geblieben.", erklärte ich und legte die Decke neben sie auf den Boden. Die anderen Decken, die teilweise nass oder zumindest feucht waren, ebenso wie unsere Schlafsäcke, hing ich zum Trocknen in der Nähe des Feuers auf. Ich zog aug meine Jacke und mein Hemd aus um die Sachen ebenfalls trocknen zu lassen. Meine Klamotten in der Satteltasche waren auch nass und ich legte diese zumindest auf wo noch Platz war.
    • Ich wollte grade den Hasen das Fell abziehen, als Dante mich an der Schulter berührte. Ich sah zu ihm auf. "Gleich. Vorher will ich die Hasen noch fertig machen. Und danke für die Decke.", sagte ich lächelnd und beeilte mich. Ich zog den Tieren das Fell ab und nahm sie aus. Dann ließ ich sie braten, während ich anfing mich auszuziehen. Ich nahm meinen Umhang ab und wrang ihn aus. Dann hängte ich ihn zum Trocknen auf. Mein Hemd und auch meine Hose klebte an meinem Körper. Ich öffnete die Knöpfe und zog mein Hemd aus. Augenblicklich bekam ich eine leichte Gänsehaut. Ich hängte mein Hemd zum Trocknen auf und zog dann meine Hose und meine Stiefel aus. Beides wurde auch in der Nähe des Feuers platziert. Als ich schließlich alle nassen Sachen ausgezogen hatte. Darunter auch mein Hemd und mein Höschen wickelte ich mich in die Decke die Dante mir gegeben hatte.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Ich stellte mich zum Eingang der Höhle und sah nach draußen während Midori sich auszog, als sie fertig war drehte ich mich wieder um und setzte mich ans Feuer. Ich hielt meine Hände in die Nähe der Flamme um mich ein wenig aufzuwärmen. Ich zog schließlich auch meine Stiefel aus, die nasse Hose behielt ich allerdings an, die würde schon trocknen neben dem Feuer...
      Ein warmes Bett im Gasthaus wäre jetzt wirklich schön gewesen, aber es war eben zu gefährlich. Ich sah zu Midori, die dick in die Decke eingewickelt war, nur ihr Kopf sah heraus. "Ist dir schon wärmer?", fragte ich während ich die Kaninchen am Spieß ein wenig drehte, damit auch die andere Seite gar wurde. "Einige der Decken sind nur ein wenig feucht, in weniger als einer Stunde sollten sie trocken sein, dann können wir etwas gemütlicher schlafen..."
    • Ich setzte mich ans Feuer und sah auf, als Dante zu mir kam und sich ebenfalls ans Feuer setzte. "Es geht. Langsam wird mir wärmer. Es macht schon viel aus, dass ich nicht in den nassen Sachen bin.", sagte ich und lächelte. Ich sah Dante dabei zu wie er sich um die Kaninchen kümmerte. Ich nickte bei Dantes Worten. "Ist gut.", sagte ich.
      Als die Kaninchen fertig waren, wickelte ich mich etwas aus der Decke aus und fing an zu Essen. Es dauerte etwas länger bis ich fertig war mit Essen. Schließlich stand ich auf und ging zu meinem Rucksack. Ich holte die Creme heraus und ging damit zu Dante. Ich reichte sie ihm und setzte mich dann neben ihn. Ich wickelte mich etwas aus der Decke aus, so dass mein Hals und auch meine Schultern freilagen. Ich hob meinen Kopf wieder etwas an. "Würdest du wieder?", fragte ich.

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    • Nachdem wir gegessen hatten bat mich Midori mich wieder um ihren Hals zu kümmern. Ich musterte sie als sie sich vor mich setzte und nahm den Salbentopf entgegen. Dass sie komplett nackt war unter der Decke hinterließ ein leichtes Kribbeln in meinem Bauch, aber ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen. Ich hatte schon genug von ihr gesehen um mir ganz gut ausmalen zu können, wie sie nackt aussah, aber versuchte solche Gedanken zu verdrängen. Während ich vorsichtig die Wunde eincremte glitt mein Blick über ihren Hals, ihren Nacken und ihre Schultern. Sie hatte eine leichte Gänsehaut, vermutlich weil es auch neben dem Feuer noch ein wenig kühl war, sobald der Wind in die Höhle wehte.
      Meine Finger glitten sanft über ihre Haut, während Midori ihren Kopf nach oben streckte, damit ich leichter an die Wunde kam. Es waren erst drei Tage vergangen, es sah noch nicht viel besser aus und es tat mir immer noch Leid. Aber ich sagte nichts. Als ich fertig war ließ ich meine Finger wie beiläufig ihren Hals hinunter und über ihr Schlüsselbein bis zu ihrer Schulter gleiten, dann machte ich die Salbe wieder zu und sah auf meine Hände. Ich konnte ihre weiche Haut immer noch unter meinen Fingern fühlen.
    • Ich bekam eine leichte Gänsehaut, als ich merkte, wie Dantes Blick meine freie Haut abscannte. Dante cremte sanft meinen Hals ein und als er wie beiläufig seine Finger meine Haut entlang gleiten ließ, bekam ich eine stärkere Gänsehaut. "Danke Dante.", sagte ich und nahm die Salbe und machte diese zu. Ich zog die Decke fest, aber so dass mein Hals und meine Schultern frei blieben. Ich sah ins Feuer und seufzte. Zu gern hätte ich jetzt in einem Zimmer gesessen um mich zu wärmen, aber das ging leider nciht.
      "Bestimmt können wir in der nächsten Stadt im Gasthaus übernachten.", sagte ich und versuchte positiv zu klingen. Als die Decken schließlich trocken waren, half ich Dante dabei unser Nachtlager herzurichten. Danach sah ich meine Sachen durch. Es war alles noch nass und ich seufzte. "Dante...sollen wir das Feuer brennen lassen damit unsere Sachen trocknen können?", fragte ich ihn.

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    • "Sofern uns unser Ruf nicht voraus eilt...", murmelte ich als Midori meinte in der nächsten Stadt hätten wir mehr Glück. Die Decken waren langsam trocken, zumindest ein paar davon die nah beim Feuer gehangen hatten und Midori half mir ein wenig damit das Lge herzurichten, auch wenn sie eine Hand brauchte um die Decke um ihren Körper festzuhalten.
      Midoris und auch meine Sachen waren immer noch nass und ich nickte. "Es sollte nichts passieren, wenn wir es brennen lassen. Morgen Früh ist dann hoffentlich alles trocken." Ich sah zu, dass ich die Sachen trotzdem ein wenig weiter weg aufhing, damit nicht der Wind etwas ins Feuer blasen konnte und als ich zufrieden war, zog ich schließlich auch noch meine Hose aus um im Zelt nicht lasses nass zu machen. Es war kalt, also beeilte ich mich hinein und deckte mich zu. "Scheiß Wetter...", murmelte ich vor mich hin.
    • "Ach da mach ich mir keine Sorgen.", sagte ich lächelnd. "Gut, dann haben wir morgen endlich etwas zum anziehen.", sagte ich und lächelte und krabbelte zu Dante ins Zelt. Ich legte mich hin und deckte mich zu. "Hoffentlich regnet es morgen nicht.", sagte ich und gähnte. Ich kuschelte mich in die Decke und versuchte zu schlafen. Ich spürte wie Dante wieder einen Arm um mich legte und dann dauerte es nciht lange und ich war eingeschlafen. Ich bewegte mich im Schlaf etwas und drehte mich dabei so, dass ich mich an Dante kuschelte.

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    • Ich wachte irgendwann in der Nacht auf als ein lauter Donner ertönte. Ein Blitz schien ziemlich nahe in einen der Bäume eingeschlagen zu haben und ich zuckte ein wenig zusammen. Midori lag in meinem Arm und irgendwie war ich mit unter ihrer Decke gelandet. Ich fühlte ihre nackte Haut an meiner, ihr Körper war warm und weich und sie hatte ihr Bein über meines geschlagen.



      Ich überlegte wie ich aus dieser Situation heraus kam, ich wollte nicht, dass sie aufwachte und schlecht von mir dachte, oder dass es ihr peinlich war. Ich wollte nach ihrem Bein greifen um es langsam von mir zu schieben, aber dann entschied ich mich anders, weil ich sie ehrlich gesagt nicht berühren wollte solange sie nackt war.
      Als ich mein Bein hervor ziehen wollte, klammerte Midori sich nur noch mehr an mich und ich achtete einfach nur noch darauf, meine Hüfte in gebührendem Abstand zu ihr zu halten. Ich bin ein Mann und ich war gerade erst aufgewacht, ich konnte nicht immer kontrollieren was da unten passierte.
      Ich versuchte es noch einmal mit ihrem Bein und legte meine Hand auf ihre Hüfte um sie vorsichtig weg und auf den Rücken zu drehen, allerdings hielt ich inne als ich merkte wie sie sich bewegte und scheinbar aufwachte. Ich erstarrte förmlich, vielleicht war es besser so zu tun als würde ich schlafen...
    • Ich schlief friedlich, bis ich merkte, dass Dante sich bewegte. Ich murrte etwas und wurde langsam wach. Ich spürte sofort, dass irgendwas eigenartig war. Ich zog meinen Arm von Dante und rieb mir die Augen und gähnte. Ich drehte mich auf den Rücken angelte mir meine andere Decke und deckte mich zu. Dann Zog ich vorsichtig meinen Arm unter Dante hervor. Da er die Augen geschlossen hatte, nahm ich an das er noch schlief. Vorsichtig zog ich meinen Arm unter Dante hervor und sah zu ihm. Ich lächelte und streichelte ihm eine Haarsträhne beiseite, ehe ich leise aufstand und aus dem Zelt trat. Draußen wickelte ich mich richtig in die Decke ein. Ich seufzte, als ich sah, dass es draußen noch immer nass und regnerisch aussah. Ich ging zu meinen Sachen und zog diese an.

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    • Midori bewegte sich und löste sich von mir, ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen als sie mir eine Strähne aus dem Gesicht wischte und als sie schließlich das Zelt verließ atmete ich ein wenig auf. Das war seltsam gewesen... Ich blieb noch ein wenig liegen, bevor ich ebenfalls aus dem Zelt kroch und mich ein wenig streckte. Ich sah aus der Höhle und entdeckte den Mond am Himmel. "Du solltest dich nochmal hinlegen.", murmelte ich und auf einmal wurde für einen Augenblick alles hell und erneut donnerte es laut. Noch ein Blitz, aber hier waren wir sicher.
      Ich prüfte ob unsere Sachen inzwischen trocken waren und legte noch ein wenig Holz nach, damit das Feuer nicht ausging, hielt dann aber inne.
      "Hörst du das...?", murmelte ich und stand auf, das Knistern des Feuers war zu laut, der raschelnde Regen überdeckte ebenfalls vieles. Ich ging zum Höhleneingang und lauschte für einen Augenblick.
      Ganz leise, aber wohl nicht allzu weit entfernt hörte ich jemanden um Hilfe rufen. Ich horchte noch einmal um sicher zu gehen, allerdings hatte ich kein Interesse daran irgendjemandem zu helfen. Ich hoffte nur niemand kam hier her, die Stimme schien aber an Ort und Stelle zu bleiben.
    • "Ich leg mich auch gleich nochmal hin. Ich will nur meine Sachen wieder anziehen.", sagte ich und zog mir mein Hemd über und knöpfte es zu. Ich sah zu Dante, wie er Holz nachlegte. Als er zum Höhleneingang ging und fragte ob ich das höre, runzelte ich die Stirn und folgte ihm zum Höhleneingang. Ich hörte, dass leise Hilferufen. Jedoch war ich nicht darauf erpicht dieser Person zu helfen.
      "Lass sie. Komm wir legen uns wieder hin. Das Pferd wird uns schon wecken.", sagte ich und nahm Dante bei der Hand und zog ihn leicht in Richtung Zelt. Als er mir folgte, ließ ich ihn los und krabbelte ins Zelt und kuschelte mich in die Decke.

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    • Midori zog mich weg vom Höhleneingang und zurück zum Zelt. Ich zog mir auch noch schnell etwas über und drehte mich noch einmal um und kroch dann ebenfalls ins Zelt. "Wundert mich, dass du nicht sofort raus gestürmt bist, ich dachte du bist ein netter und hilfsbereiter Mensch.", murmelte ich, oder mit anderen Worten, ich dachte sie war ziemlich naiv. Vielleicht war zu viel passiert um das jetzt noch zu sein. Ich glaubte nicht, dass es ein Monster war das uns heraus locken wollte, allerdings kam ich auch nicht dazu mich hinzulegen.
      Ich beeilte mich wieder nach draußen als ich glaubte etwas zu hören, es war mehr ein Gefühl. Ich griff nach meinem Schwert und nur Augenblicke später stand eine Person im Höhleneingang. Eine junge Frau hob sofort ihre Hände als ich mein Schwert auf sie richtete, ich hielt sie aber nicht wirklich für eine Gefahr.
      "Ich... ich habe Licht gesehen... bitte..."
      "Was willst du?"
      "Mei...meine Tochter. Sie war draußen bei dem Sturm, wir haben die ganze Nacht nach ihr gesucht... sie... ein Blitz und..." Sie war sichtlich aufgeregt und aus ihrem Gestammel wurde ich nicht schlau. Ich schulterte das Schwert und seufzte.
      "Hab kein Mädchen gesehen.", murrte ich und sie schüttelte den Kopf.
      "Nein... nein... wir haben sie gefunden, aber, sie ist eingeklemmt. Mein Mann ist bei ihr, aber wir bekommen sie da nicht raus...bitte... vielleicht zu Zweit...? Ihr ist kalt und..." Tränen stiegen ihr in die Augen, sie schien richtig verzweifelt, das beeindruckte mich aber nicht wirklich.
    • Als ich Stimmen hörte, kroch ich aus dem Zelt. Ich sah die Frau und ging zu Dante und legte eine Hand auf sein Schwert. Ich drückte es nach unten um Dante anzudeuten, dass er es sinken und wegstecken sollte. Ich musterte die Frau. Dann nahm ich meinen Mantel und zog ihn mir über. Ich sattelte das Pferd. Dann nahm ich Dantes Mantel und brachte ihn zu ihm. Er griff danach jedoch ließ ich nicht los. Ich sah ihn an und stellte mich auf Zehenspitzen. Dante musste noch ein Stück herunter kommen. "Setz nicht deinen Arm ein. Wenn wir es zu zweit und zu dritt nicht hinbekommen hat das Mädchen Pech. Wir können nciht riskieren, wieder einen aufgebrachten Haufen hinter uns zu haben.", sagte ich. Ich ließ seinen Mantel los und nahm das Seil.

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    • Midori drückte das Schwert nach unten und ich steckte es seufzend weg. Wir hätten ja wenigstens nach einer Belohnung fragen können. Midori zog sich an und die Frau bedankte sich inzwischen an die tausend Mal, das wir versuchen wollten zu helfen. Als Midori mir meinen Mantel brachte flüsterte sie mir etwas zu und ich war gespannt darauf, ob sie die Meinung auch nachher noch vertreten wollte. "Dein Hals.", murmelte ich nur, nachdem sie das Tuch nicht umgebunden hatte und zog dann meinen Mantel über.
      Die Frau führte uns zu der Stelle. Ein kleines Mädchen an die 4 bis 5 Jahre hing eingeklemmt fest. Ein großer Baumstamm schien auf ihrem Unterleib zu liegen. Ihr Oberkörper lag in einem kleinen Spalt, vermutlich hatte sie das gerettet ganz von dem Baum erschlagen zu werden, aber es hinderte ihre Eltern auch daran zu ihr zu kommen. Der Vater zerrte an dem Baum als wir zu ihnen kamen, aber da bewegte sich nichts, das Mädchen weinte, aber das war meiner Meinung nach ein gutes Zeichen.
      "Schatz, ich habe Hilfe mitgebracht!", rief die Frau und lief zu ihrem Mann, ich ging zu dem Stamm hinüber und sah durch den Spalt, das Mädchen würde uns nicht helfen können, das Seil um den Baum zu wickeln, wir mussten es also anders befestigen.
      Wir konnten den Baumstamm nicht wegziehen, damit konnten wir sie umbringen, wir mussten ihn anheben.
      Ich band das Seil um einen dicken Ast an dem Baum und warf den Rest dann über den Ast eines anderen. Das Ende band ich dann an der Stute fest. Ich blickte kurz auf meinen Arm, damals in dem Dorf hatte ich nicht einmal etwas getan um solch eine Kraft zu entwickeln, diese also nicht einzusetzen war nicht wirklich etwas, was ich mir aussuchen konnte... Ich musste es wohl mit nur einem Arm versuchen.
      "Midori. Nimm du die Zügel.", rief ich ihr zu, da sie mit der Stute am Besten zurecht kam und bestimmt nicht stärker war als die Frau, die sie gerade die ganze Zeit vollquatschte. Der Mann fragte mich warum ich das Seil über den Ast geworfen hatte und ich erklärte, dass ich das für sicherer hielt. Die Frau wies ich an Midori mit dem Seil zu helfen und sich Notfalls einfach als Gegengewicht dran zu hängen, auch wenn sie vermutlich zu leicht dafür war. Ich suchte mir einen dicken Ast auf dem Boden, den ich unter den Stamm schieben und als Hebel verwenden konnte. Der Mann tat dasselbe an einer anderen Stelle.
      Auf drei ließ Midori die Stute ziehen und wir versuchten den Stamm nach oben zu stemmen. Allerdings war das einzige Resultat nach 3 Versuchen, dass ich voller Schlamm war. Ich ging zu Midori hinüber um mich mit ihr zu beraten.
      "Wir können das weiter versuchen, aber wenn der Regen den Boden noch weiter aufweicht, könnten wir damit nur nachhelfen, dass der Baumstamm absinkt und das Mädchen unter sich zerquetscht.", erklärte ich und wischte meine dreckigen Hände an meiner Hose ab. Die Eltern liefen zu ihrem Kind und versuchten beruhigend auf das Mädchen einzureden. "Sie könnten auch hoffen, dass sie überlebt bis jemand mit einer Axt wieder kommt, aber selbst das ist gefährlich, wie gesagt, wenn der Baum weiter absinkt, dann werden ihre Beine einfach unter dem Stamm zerquetscht. Wenn sie das überleben sollte, dann kann sie aber bestimmt nie wieder laufen." Vielleicht wenn wir den Baum stückweise anheben würden... aber wir bekamen ihn ja kaum hoch. Ich wartete auf Midoris Entscheidung.
    • "Und was ist, wenn wir zu viert versuchen den Stamm anzuheben und wir binden das Seil um die Kleine? Und sobald es geht zieht das Pferd sie heraus?", fragte ich und sah ihn an. Ich ging zu dem Baumstamm und sah mir den Boden an. "Lass uns meine Idee versuchen.", sagte ich zu Dante.
      Ich löste das Seil von dem Baumstamm und ging damit zu dem Mädchen. "Wir bekommen dich hier raus. Keine Sorge. Wir schaffen das.", sagte ich zu dem Mädchen und lächelte. Ich erklärte ihr warum wir ihr ein Seil umbanden und ging damit zu meiner Stute. Ich führte sie zu der Stelle wo die Kleine eingeklemmt war und erklärte ihr alles. Meine Stute beugte sich zu dem Mädchen und knabberte sanft an ihrer Wange. "Scheint so als würde sie dich mögen.", sagte ich zu dem Mädchen. Dann wendete ich meine Aufmerksamkeit wieder dem Pferd zu. "So meine Hübsche. Ich möchte dass du die Kleine hier rausziehst, sobald wir den Baumstamm etwas angehoben haben. Verstehst du? Zur Antwort wieherte das Pferd und nahm das Seil zwischen die Zähne.
      Ich klatschte in die Hände und erklärte allen wie wir es versuchen wollten. Ich stellte die Frau und ihren Mann auf eine Seite und ich und Dante standen auf der anderen. "Auf 3 heben wir den Baumstamm an.", sagte ich und atmete tief durch. "1...2...und 3 anheben.", sagte ich laut und gemeinsam versuchten wir zu viert den Baumstamm anzuheben. Ich hörte wie sich meine Stute in Bewegung setzte. "Haltet ihn so lang wie möglich oben! Ich glaub es klappt.", sagte ich und nach wenigen Minuten mussten wir den Baumstamm wieder anlegen. Ich atmete schwer und lief um den Baumstamm herum. Die Eltern der Kleinen kümmerten sich bereits um sie und ich löste das Seil und bedankte mich bei meiner Stute.
      "Ihr solltest die trotzdem untersuchen lassen.", sagte ich und nahm die Zügel meiner Stute.
      "Wartet.", sagte der Mann. "Wir möchten uns bei euch erkenntlich zeigen."
      "Das müsst ihr nicht.", sagte ich und ging zu Dante.
      "Doch ihr habt uns geholfen.", sagte die Frau.
      Ich seufzte und sah zu Dante.
      "Wie wärs, wenn ihr bei uns übernachtet. Unsere Farm liegt ein Stück weiter. Ihr müsst uns nicht gleich folgen. Aber...wenn ihr morgen bei uns vorbei kommt, könnt ihr bei uns übernachten. Wir kümmern uns um euer Pferd und meine Frau wäscht eure Sachen.", schlug der Mann vor.

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    • Ich sah Midori an. Ein Armpaar mehr und die Kraft des Pferdes weniger? Wie sollte das funktionieren? "Von mir aus.", murmelte ich und nachdem Midori alles vorbereitet hatte stellte ich mich neben sie an den äußeren Rand des Stammes. Wir mussten das Ding ja nur ein Stück hoch bekommen und niemanden interessierte es wie unmöglich das schien. Nannte man es eben Adrenalin oder wie auch immer. Ich legte beide Hände an den Baum, solang ich das Ding nicht so wegschleuderte wie den Felsen, würde niemand etwas bemerken. Auf drei hoben wir den Baumstamm an und ich konzentrierte mich eher darauf nicht zu viel Kraft einzusetzen. Das Ding bewegte sich ein paar Zentimeter nach oben und die Stute zog das Mädchen nach draußen.
      Dann ließen wir den Baumstamm wieder fallen und ich schüttelte kurz den Kopf um meine Gedanken wieder klar zu bekommen. Midori sprach inzwischen mit den Eltern. Midori wollte wohl meine Meinung dazu wissen, aber ich zuckte nur mit den Schultern. Ich war nicht wirklich scharf darauf, aber wenn Midori mal wieder ein Bett zum Schlafen wollte und das auch noch gratis, dann gingen wir eben dort hin. Wenn die Farm tatsächlich außerhalb lag, dann würde uns schon nichts passieren.
    • "Wir werden es uns überlegen.", sagte ich und lächelte die Eltern an. Diese nickten und nahmen ihre Kleine und brachten sie ins Trockene. "Komm lass uns wieder in die Höhle gehen.", sagte ich und stieg aufs Pferd und reichte Dante die Hand. Nachdem er oben saß, ritten wir zurück zur Höhle.
      Als wir wieder im trockenen waren, seufzte ich und sattelte die Stute ab. "Du hast deinen Arm eingesetzt um den Baumstamm anzuheben oder?", fragte ich und sah ihn an, als ich zurück zum Feuer ging. Ich legte meinen Mantel ab und seufzte. //Toll nun bin ich nicht nur nass, sondern auch voller Schlamm.//, dachte ich und legte Holz nach. Ich holte meine Decke und drehte Dante den Rücken zu, als ich anfing mich auszuziehen. Ich wickelte mich in die Decke ein und hing meine Sachen wieder zum trocknen auf. Dann ging ich zurück zum Feuer und zu Dante.

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    • Die Eltern schnappten ihr Kind und machten sich auf den Weg, Midori und ich ritten zurück zu unserem Lager. Wir beide waren nass und voller Schlamm. Ich zog meinen Mantel und meine Stiefel aus und versuchte ein wenig von dem Schlamm am Höhleneingang mit dem Regenwasser abzuwaschen. Midori sprach mich an, aber ich drehte mich nicht zu ihr um.
      "Warum sollte ich? Ich kenne diese Leute nicht.", gab ich als Antwort. "Schätze dein Plan war einfach besser als meiner." Nachdem ich fertig war stellte ich meine Schuhe neben das Feuer und zog mein Hemd aus. Midori entledigte sich ebenfalls wieder ihrer Sachen und ich setzte mich zum Feuer.
    • "Ok dann bin ich ja beruhigt. Ich will ungern, dass sie davon erfahren. Immerhin hat es uns eine gratis Übernachtung eingebracht. Was will man mehr.", sagte ich lächelnd. Ich trank noch etwas und blieb noch eine Weile am Feuer sitzen um mich noch etwas aufzuwärmen. Ich sah nach draußen. "Ich frag mich wie spät es ist.", sagte ich und gähnte.
      Nach einer Weile stand ich auf. "Ich geh ins Bett.", sagte ich und machte mich mit meiner Decke auf den Weg ins Zelt. Ich legte mich hin und kuschelte mich in die Decke. Ich schloss die Augen und versuchte zu schlafen. Als Dante wenig später ins Zelt kam, schlief ich schon. Ich merkte nicht wie er sich hinlegte.

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