[2er RPG] Der Tod kommt im Schatten

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    • Ich tat was Midori sagte und hielt das Tempo, während ich mich von den Spinnennetzen fern hielt. Wir ritten eine ganze Weile lang bis wir wieder an eine Gabelung kamen und Midori mir zeigte, warum dieser Weg besser gewesen war. Die Menschengroßen Spinnen bemerkten uns nicht und verschwanden wieder, ich überlegte ob die Stadt von der Midori gesprochen hatte nicht vielleicht Geld dafür zahlen würde um die Viecher auszurotten, es gab aber bestimmt einfacherer Aufträge wenn wir Geld brauchten. "Lass uns einfach weiter, bevor die Dinger doch entscheiden und zu fressen.", murmelte ich und hielt Midori die Hand hin um ihr zurück aufs Pferd zu helfen. Dann ritten wir zügig weiter, ich wollte weg von den Spinnen.
      "Was meinst du wann wir die Stadt erreichen? Und wie sieht es mit unserem Geld aus? Sollten wir uns Mal nach Aufträgen umhören?"
    • Ich sah auf, als Dante meinte, dass wir von hier verschwinden sollten. Ich ergriff seine Hand und ließ mir aufs Pferd helfen. Dante setzte die Stute in Bewegung und ich hielt mich an ihm fest. Ich sah über seine Schulter. "Ich denke morgen oder übermorgen. Allerdings nur wenn wir keine Schwierigkeiten auf dem Weg haben.", sagte ich. "Das Geld reicht noch etwas, allerdings nicht mehr lang. Es wäre also vermutlich nicht schlecht, wenn wir uns nach Aufträgen umhören und schauen, welchen oder welche je nachdem, wir nehmen.", sagte ich und gemeinsam ritten wir weiter. Wir hatten es nciht eilig, zumal wir die Stadt heute sowieso nciht erreicht hätten. Als es langsam dunkler wurde, sahen wir uns nach einem Unterschlupf um. Es dauerte etwas, aber schlussendlich hatten wir etwas gefunden. Ich rutschte von der Stute und streckte mich. Dann fingen wir an mit Abladen und ich sah zu Dante. "Soll ich mich um unser Abendessen kümmern oder möchtest du das erledigen?", fragte ich ihn.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Wir ritten noch eine Weile, dann sahen wir uns langsam nach einem guten Lagerplatz um. Als wir etwas gefunden hatten luden wir unsere Sachen ab und Midori fragte mich ob ich mich um unser Abendessen kümmern wollte. "Du kannst die Übung gebrauchen, vielleicht schießt du uns ja etwas Leckeres.", lächelte ich, sie hatte den Bogen jetzt schon eine Weile nicht mehr verwendet.
      Ich baute inzwischen das Zelt auf, zumal Midori damit eh immer eine ganze Weile brauchte und dann bereitete ich ein Feuer vor. Als ich dann etwas Zeit hatte wickelte ich den Verband ein wenig ab um nach meinem Arm zu sehen. Wie ich vermutet hatte war das Zeug ein wenig größer geworden, nicht viel, aber trotzdem größer. Ich wickelte den Verband wieder um meinen Arm und wartete darauf, was Midori mitbringen würde. Sie musste eigentlich bald wieder da sein, ansonsten sah ich wohl mal besser nach ihr...
    • "Ist gut.", sagte ich und nahm meinen Bogen und den Köcher und ging nach draußen. Ich sah mich etwas um. Jedoch fand ich keine Spuren oder irgendwelche anderen Zeuchen für einen Wildwechsel. Ich schnalzte leise mit der Zunge und kletterte auf einen der Bäume und sah mich um. Schließlich entdeckte ich eine Wasserstelle. Ich markierte mir die Richtung aus der ich kam und hockte nun im Gebüsch und wartete. Es dauerte etwas, aber schließlich, schoss ich zwei Kaninchen. Ich sammelte die Tiere ein und zog die Pfeile aus den leblosen Körpern. Ich hing mir die Kaninchen an den Beutel und suchte nach meiner Markierung. Als ich sie gefunden hatte, verwischte ich meine Spur und ging zurück zu unserem Lager. Ich kam grade durch die Büsche, als ich Dante entdeckte. "Was machst du denn hier?", fragte ich überrascht.

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    • Midori ließ ganz schön lange auf sich warten und ich machte mir Sorgen. Es brauchte nur ein Monster hier lauern und sie war in Gefahr, deshalb stand ich auf um nach ihr zu sehen. Gerade als ich vor mir in den Büchen ein Rascheln hörte blieb ich stehen und sah wenig später in Midoris Gesicht. Sonderlich leise war sie jedenfalls nicht. "Wollte sehen ob du eh nicht gefressen wurdest.", antwortete ich und blickte auf die zwei Kaninchen in ihrer Hand. Wenigstens hatte sie etwas gefangen. "Gut gemacht.", lobte ich sie und drehte mich wieder um, um zur Feuerstelle zurück zu gehen. Scheinbar hatte ich mir umsonst Sorgen gemacht, aber man konnte ja nie wissen.
      Midori bereitete die Kaninchen zu und zusammen aßen wir dann. Ich betrachtete sie gelegentlich und dachte daran zurück wie sie sich um mich gekümmert hatte. Ich hatte es aufgegeben ihr einen anderen Kopfgeldjäger einzureden, aber konnte ich sie mit diesem Fluch überhaupt noch beschützen? Ich schüttelte den Kopf um die Gedanken zu vertreiben.
      "Sag mal, geht es deinem Fuß dafür schon besser?", fragte ich Midori, einige Zeit war vergangen und sie sah nicht mehr so aus, als würde sie durch die Gegend humpeln. Sie belastete den Fuß wieder besser, das hieß natürlich nicht, dass alles in Ordnung war.
    • Ich schmunzelte bei Dantes Worten. Gemeinsam gingen wir zurück zum Lager und ich bereitete die Kaninchen zu. Nachdem diese gut durchgebraten waren, aßen wir. Als Dante mich ansprach sah ich auf. Ich trank einen Schluck ehe ich antwortete und sah ihn an. "Ja ich kann ihn wieder normal belasten beim gehen. Auch tut er nicht mehr weh. Nur bei Sprüngen oder ähnlichem bin ich noch etwas vorsichtig. Aber sonst ist alles ok.", sagte ich und lächelte ihn an. "Warum fragst du? Weil ich heute so lang zum Jagen gebraucht hab?", fragte ich nach und musterte Dante.

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    • "Nein, nur so.", antwortete ich und blickte zur Seite. "Es reicht ja, wenn dir eine Sache weh tut." Ich sah wieder auf mein Kaninchen und aß weiter. Kurz musterte ich ihren Hals der von dem Tuch verdeckt war, als wir dann aufgegessen hatten bat ich Midori um die Salbe. "Ich helf dir wieder damit. Wenn es die Schmerzen lindert, dann kannst du bestimmt besser schlafen und zappelst nicht so viel wie gestern. Sonst müssen wir wohl dazu übergehen, dass du dich vor dem Schlafen körperlich so richtig auspowerst. Das dürfte dann dabei helfen einzuschlafen. Es wundert mich aber, dass du nicht sowieso jeden Tag wie ein Stein schläfst..." Ich sah sie kurz an. "Oder... liegt es an mir? Ich kann auch außerhalb des Zeltes schlafen."
    • Ich schmunzelte, als Dante meinte, dass es reichte, wenn mir eine Sache weh tat. //Irgendwie ist er schon niedlich. Auch wenn er versucht nicht zu zeigen, dass er sich Gedanken macht.//, dachte ich und nippte an meinem Becher. Dann aß ich auf und als Dante fertig war, bat er mich um die Salbe. Ich holte sie und setzte mich dann zu ihm. "Tut mir leid...Manchmal dauert es ganz schön bis ich zur Ruhe komme und dann einschlafe.", sagte ich und sah auf meine Hände. "Das war zu Hause schon immer so.", sagte ich und als Dante fragte, ob es an ihm läge, sah ich ihn an und lächelte kopfschüttelnd. "Nein, an dir liegt das nicht. Wie kommst du darauf?", fragte ich ihn.

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    • "Mhh... ich schlafe auch nicht immer sofort ein, aber wenn du dich die ganze Zeit im Kreis drehst, dann kann das ja nichts werden.", antwortete ich verständnislos und fing an mich um die Wunde an Midoris Hals zu kümmern. Dass ich sogar ihre Haut aufgerissen hatte... es sah wirklich schlimm aus.
      Sie fragte mich wie ich darauf kam, dass es vielleicht an mir lag und ich ließ meinen Blick auf ihren Hals gerichtet. "Du bist heute Morgen ziemlich schnell aufgestanden. Außerdem warst du als wir noch in der Stadt waren ein ziemliches Nervenbündel. Ich kann es verstehen, wenn du Angst vor mir hast, auch wenn dein Kopf dir sagt dass du keine haben brauchst. Es war meine Hand und mein Gesicht, dass du dabei gesehen hast." Sanft strich ich ihr die Salbe auf den Hals während Midori ihre Haare hoch hielt. Je länger ich ihren Hals sah, desto zerbrechlicher sah sie aus. "Naja, oder weil wir uns eigentlich darauf geeinigt haben uns nicht zu Nahe zu kommen."
    • "Tut mir leid.", sagte ich leise und zuckte kurz darauf wieder zusammen. Ich seufzte bei Dantes Worten. "Ich hab keine Angst vor dir. Ok etwas...also nicht vor dir, sondern der Sache was deinem Arm passiert ist und davon Besitz ergriffen hat.", sagte ich und schluckte. "Ich hab jetzt schon die ganze Nacht gesungen...wie soll es danach weiter gehen...davor hab ich Angst. Das ist alles.", sagte ich. "Außerdem hab ich dir in der Stadt schon gesagt warum ich so ein Nervenbündel war und heute früh bin ich so schnell aufgestanden, da wir gesagt hatten, wir kommen uns nicht mehr zu Nahe.", sagte ich und sah ihn an.
      "Außerdem kannst du manchmal ziemlich mürrisch sein wenn du wach bist und länger warten musst bis ich aufstehe.", sagte ich und sah lächelnd zu Dante.

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    • Ich verstand warum sie sich Sorgen machte und seufzte. "Das nächste Mal wissen wir worauf wir uns vorbereiten müssen. Du wirst gar nicht singen müssen, wenn wir mich einfach genug im Zaum halten. Nicht nur ein einfaches Seil, wir überlegen uns einfach mehr und wenn ich nicht weg komme, dann kann ich dir auch nichts tun. Das wird schon... außer du willst... lieber nicht weiter mit mir zusammen reisen." Eine Eisenkette, ein Käfig, sowas in die Richtung würde schon genügen, hoffentlich.
      Ich sah sie an als sie zugab warum sie so schnell aufgestanden war. "Wenn du dadurch besser schlafen kannst, dann ist das schon in Ordnung... schätze ich...", gab ich zurück und sah sie dabei nicht an. Ich konnte so auch besser schlafen, aber das wollte ich wie so vieles nicht zugeben. "Aber wie gesagt, ich kann auch draußen schlafen."
    • Ich nickte leicht. "Ja uns wird schon etwas einfallen um das ganze im Zaum zu halten.", sagte ich und sah ihn an. Ich seufzte. "Ich hab dir schon vor geraumer Zeit gesagt, dass ich keinen anderen Kopfgeldjäger möchte und mir keinen anderen suchen werde.", sagte ich und sah ihn an. Ich nahm Dante den Salbentopf ab und sah ihn an. "Ich bin zufrieden mit dir. Und daran hat noch nciht mal dieser Vorfall grade etwas geändert. Klar hab ich Angst. Aber ich hab auch vor meiner nächsten Neumondnacht Angst.", sagte ich und sah leicht lächelnd zu Dante.
      "Als er meinte, dass es in Ordnung sei, wenn ich so besser schlafen konnte musterte ich ihn. "Wirklich?", fragte ich überrascht. "Ich meine ja ich kann so besser schlafen...aber ich möchte nciht das du dich unwohl fühlst...wenn ich früh vielleicht länger schlafe oder so...", sagte ich und sah ihn an. "Und du wirst bestimmt nicht draußen schlafen. Was wenn es anfängt zu regnen mitten in der Nacht? Dann bist du derjenige der wieder krank wird.", sagte ivh.

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    • "Man kann ja nochmal fragen, die Situation hat sich schließlich drastisch geändert...", murmelte ich und gab Midori den Salbentopf zurück. Ich zuckte mit den Schultern als sie mich noch einmal fragte ob es wirklich in Ordnung war, dass ich sie im Arm hielt wenn wir schliefen.
      "Die Frage ist eher ob du dich unwohl fühlst." Sie sollte sich nicht zu viele Hoffnungen machen, auch wenn sie mich langsam aber sicher immer mehr um den Finger wickelte... ich wusste nicht ob es eine gute Idee war, wenn wir uns weiter so nah waren. Ich fing langsam an nicht so vehement dagegen zu sein, wenn etwas zwischen uns passierte, aber eigentlich war es immer noch eine ziemlich schlechte Idee...
      "Und ich war nie krank. Das Fieber kam von dem Biss...", murmelte ich und stand dann auf. "Lass uns ins Bett gehen."
    • "Nein ich fühle mich dabei nicht unwohl.", sagte ich und sah ihn an. Ich wusste ja das er das nicht machte, weil er vielleicht doch Gefühle für mich entwickelt hatte, sondern einfach nur so. "Trotzdem warst du dann krank. Auch wenn das Fieber von dem Biss kam. Wie auch immer...ist ja auch egal.", sagte ich und räumte den Salbentopf weg. Dante meinte sie sollten ins Bett gehen und ich nickte. Ich folgte ihm zum Zelt und krabbelte hinein. Ich krabbelte in meinen Schlafsack und sah dann Dante dabei zu wie er es sich bequem machte.

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    • "Du warst diejenige die krank wurde weil sie in einen Fluss gefallen ist.", erinnerte ich sie an die eingestürzte Brücke und krabbelte dann ins Zelt. Ich deckte mich zu und legte dann kommentarlos meinen Arm um Midori. Die Zeit mit ihr wurde auf mehrere Weisen immer komplizierter, teilweise war es meine eigene Schuld. Ich seufzte leise und versuchte zu schlafen.

      Am nächsten Morgen wachte ich früh auf, leichter Regen prasselte gegen das Zelt und ich sah auf. Eine Zeit lang hörte ich einfach nur dem Regen und Midoris Atmen zu. Dann drehte ich mich wieder zu ihr und vergrub mein Gesicht bei ihrem Nacken. Es war alles so friedlich gerade und trotzdem fühlte ich mich seltsam. Ich konnte dieses komische Gefühl in meiner Brust nicht erklären und schloss die Augen erneut. Ich versuchte einfach noch ein wenig zu schlafen.
    • Ich sagte nichts dazu und als Dante seinen Arm um mich legte, lächelte ich leicht. "Gute Nacht.", sagte ich gähnend und schloss die Augen. Kurz darauf dauerte es nicht lange und ich war eingeschlafen. Ich merkte nicht, dass Dante bereits vor mir wach war, oder dass es angefangen hatte zu regnen. Ich schlief friedlich.
      Als ich dann doch irgendwann wach wurde, hörte ich als erstes den Regen der gegen das Zelt prasselte und dann den gleichmäßigen Atem von Dante. //Er schläft noch.// dachte ich und lächelte, als ich merkte wie er sich im Schlaf an mich kuschelte. Ich blieb still liegen und wartete bis er wach wurde. Dadurch, dass Dante so einen leichten Schlaf hatte, wollte ich mich nicht zu ihm umdrehen. Die Gefahr, dass ich ihn wecke war mir zu groß.

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    • Als ich erneut aufwachte merkte ich sofort, dass Midori schon wach war. Ich löste mich von ihr und seufzte leise. "Es regnet immer noch...", stellte ich fest und setzte mich langsam auf. Es war kein starker Regen, aber wir würden trotzdem nass werden, sollten wir uns entscheiden weiter zu reiten. Ich gähnte leise und sah Midori an, es brachte nichts hier zu bleiben und wir wussten nicht, wann der Regen aufhören würde.
      "Wir sollten weiter, wenn wir uns beeilen erreichen wir die Stadt und können uns dann dort aufwärmen.", gab ich meine Meinung ab und nahm dann meinen Rucksack hervor um erst einmal ein wenig etwas zu essen. Danach machten wir uns fertig, packten schnell alles zusammen und machten uns dann auf den Weg. Es verging nicht viel Zeit und meine Haare waren völlig nass und klebten in meinem Gesicht, auch meine Kleidung klebte an meinem Körper. Dieses Mal saß Midori vor mir und ich hielt die Zügel, da sie angemerkt hatte, dass sie nicht wirklich etwas sehen konnte, wenn ich vorne saß.
    • Ich wartete bis Dante wach war und setzte mich dann ebenfalls auf. "Ist gut.", sagte ich und gemeinsam frühstückten wir und packten dann schnell unser Zeug zusammen. Obwohl ich einen Umhang hatte und die Kapuze aufgesetzt hatte, dauerte es bis wir alles zusammengepackt hatten. Als wir dann schließlich auf dem Rücken der Stute saßen, war ich ebenfalls total durchnässt. Ist das wirklich Ok für dich, wenn du hinter mir sitzt?", fragte ich und trieb die Stute etwas an.
      Gegen Nachmittag erreichten wir die Stadt. Es hatte die ganze Zeit nciht nicht aufgehört zu regnen. Wir fanden ein Gasthaus und wir stiegen ab. "Besorg du Zimmer. Ich kümmer mich schnell um meine Stute.", sagte ich und ging mit ihr in den Stall. Ich versorgte sie und rubbelte sie etwas trocken und nahm dann unser Gepäck und ging zurück zu Dante. "Und?", fragte ich.

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    • "Ich hab kein Problem damit hinten zu sitzen.", erklärte ich noch einmal, mir war das ziemlich egal und ich konnte auch über Midoris Schulter sehen ohne mich verrenken zu müssen.
      Wir erreichten die Stadt gegen Nachmittag und Midori bat mich darum mich um die Zimmer zu kümmern. Als ich wartete, dass jemand Zeit für mich hatte, horchte ich mich im Schankraum etwas um.
      "Ein Dämon sagst du?"
      "Ja, in Hage wurden sie angegriffen, drei Männer waren schwer verletzt. Einer wurde mehrere weiter weg geschleudert."
      "Ja ich hab davon gehört, das ist gar nicht so lange her."
      "Und was ist mit der Sache die der alte Joe in der Schlucht gesehen hat?"
      "Ach der redet doch nur Blödsinn..."
      "Aber was, wenn es dieser Dämon war? Dann wäre er auf dem Weg hierher."
      "Man munkelt er sieht aus wie ein normaler Mensch, aber sein Arm..."
      "Und er ist mit einer Hexe unterwegs!"
      "Wirklich?"
      "Das hab ich so gehört, ein Halbelb oder sowas."
      "Elb? Die gibt es doch gar nicht mehr."
      "Dann kommen die spitzen Ohren eben von woanders her. Tatsache ist, dass sie diesen armen Kerl verflucht haben muss."
      "Armer Kerl? Er hat fast drei Leute umgebracht!"
      Ich biss die Zähne zusammen und ging vor die Tür, ohne ein Zimmer zu bestellen. Draußen wartete ich auf Midori und als sie wieder kam sah sie mich etwas verwirrt an.
      "Ich bin nicht sicher ob wir hier bleiben sollten...", murmelte ich und verschränkte die Arme, während ich mich an die Wand zum Gasthaus lehnte. "Man spricht von uns... was in diesem Dorf passiert ist hat sich verdammt schnell herum gesprochen..."
    • Ich seufzte, als Dante mir erzählte, was er gehört hatte. "Dann lass uns weiter. Die Gefahr dass sie uns entdecken ist zu hoch. Vielleicht finden wir in der Nähe irgendwo eine Höhle wo wir uns aufwärmen können.", sagte ich und ging zurück in den Stall. "Tut mir leid meine Hübsche, aber wir können hier nicht bleiben.", sagte ich und sattelte sie wieder und führte sie aus dem Stall. "Lass uns weiter.", sagte ich und stieg auf und hielt Dante meine Hand hin und zog ihn hoch.
      Als er dann hinter mir saß, ritten wir weiter. Unverrichteter Dinge verließen wir die Stadt wieder und suchten nach einem Unterschlupf der uns vor dem regen schützte. Es dauerte ganz schön bis wir etwas gefunden hatten. Während wir nach einem Unterschlupf suchten, sah ich mich in der Zwischenzeit nach irgendwas um, was wir essen könnten. Schließlich sah ich zwei Hasen und schoss diese. Ich rutschte vom Rücken der Stute und zog die Pfeile aus den Tieren und nahm sie mit zurück zu Dante. "Abendessen ist schon mal sicher.", sagte ich lächelnd. Gegen Abend fanden wir eine Höhle die unseren Ansprüchen genügte und ritten hinein. Wir stiegen ab und luden das Pferd ab. Dann fingen wir an unser Lager herzurichten. Ich kümmerte mich um das Feuer und das Abendbrot und Dante baute das Zelt auf. Als das Feuer brannte, seufzte ich, da es gleich einen mollig warmen Schein verbreitete. Ich nahm die Kapuze ab und schüttelte meinen Kopf leicht. Trotz Kapuze war ich bis auf die Haut durchnässt.

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