Ich lächelte als Midori wieder nach draußen kam und die Rüstung an hatte. "Sie steht dir.", nickte ich und stand auf um mir die Rüstung etwas näher anzusehen. Ich drückte und zupfte ein wenig daran. "Sitzt gut und ist offenbar auch kein Müll. Ein Messer und Krallen wird sie abhalten können. Das war eine gute Investition." Dann gähnte ich ein wenig, es war vielleicht Zeit fürs Bett... "Also willst du morgen weiter, oder möchtest du deinen Fuß noch etwas schonen? So kannst du jedenfalls nicht wirklich kämpfen und auch nicht davon laufen."
[2er RPG] Der Tod kommt im Schatten
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Ich beobachtete Dante und lächelte, als er meine Rüstung lobte. "Danke.", sagte ich und fing an sie wieder auszuziehen. Als er mich fragte, ob ich weiter wollte, sah ich auf meinen Knöchel und überlegte. "Die 3 tage Bettruhe sind rum. Vielleicht sollte ich morgen nochmal zum Arzt gehen und sehen was er sagt.", schlug ich vor und sah Dante an. "Wenn er meint ich kann weiter reisen, dann brechen wir morgen auf und wenn nicht bleiben wir noch etwas hier. Wäre das ok, wenn wir uns erst mal darauf einigen?", fragte ich und sah ihn an.
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Midoris Vorschlag war vernünftig und ich nickte. "Gut. Dann geh ich jetzt erst mal ins Bett. Gute Nacht." Ich verabschiedete mich und ging in mein eigenes Zimmer um zu schlafen.
Am nächsten Morgen frühstückten wir zusammen und anschließend begleitete ich Midori zum Arzt. Ich wartete draußen auf sie und lehnte mich neben der Tür gegen die Wand. Ich betrachtete meinen geschienten Arm. Er schmerzte immer noch und die Schiene würde wohl noch mehrere Wochen auf meinem Arm bleiben müssen. Erst dann würde ich wissen wie groß der Schaden war und ob die Wunden darunter ebenfalls gut verheilt waren. Nicht einmal meine Finger konnte ich in dem Ding bewegen.
Ich sah wieder auf und betrachtete die Leute die auf der Straße vorbei gingen, als ich sie sah. Alex. Gestern noch hatte ich von ihr gesprochen und nun war sie da. Ich senkte meinen Blick, sodass meine Haare in mein Gesicht fielen, aber sie hatte mich wohl bemerkt.
"Dante?"
"Huh?", sagte ich so gelangweilt wie möglich und sah auf. Sie war eindeutig älter geworden, aber sie war immer noch unglaublich schön.
"Immer noch ein Kopfgeldjäger?" Sie ging scheinbar davon aus, dass ich mich bestimmt an sie erinnerte.
"Hä? Ach... Alex?", fragte ich als hätte ich sie eben nicht erkannt. "Ja bin ich."
Hast du denn gerade einen interessanten Auftrag?"
"Keinen den du mir weg schnappen kannst, tut mir Leid.", antwortete ich so sarkastisch wie möglich.
"Was ist mit deinem Arm passiert?"
"Wolf."
Alex lachte. Sie fand das wohl lustig.
"Es waren viele Wölfe."
Sie lachte weiter, dann fixierte sie mich und trat ein wenig näher. Sie ließ ihre Finger meinen Kragen entlang wandern. "Nun sag schon was für ein Auftrag es ist. Ich nehm' ihn dir ab. So wie du aussiehst kannst du jetzt sowieso nicht kämpfen.", säuselte sie und ihr Parfum stieg mir in die Nase. Dann lehnte sie sich noch weiter nach vorne und flüsterte etwas in mein Ohr. Ich ballte die Hand zur Faust als die Tür neben uns aufging und Alex wieder einen Schritt zurück machte.
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Ich nickte. "Ok tu das. Schlaf du auch gut, Dante.", sagte ich und sah ihm nach, als er in sein Zimmer ging. Ich seufzte und zog die Rüstung und meine Kleidung aus. Ich schloss von innen ab und legte mich dann hin. Es dauerte nicht lange und ich war eingeschlafen.
Am nächsten Morgen wurde ich von der Sonne geweckt. Ich wusch mich und zog mich an. Dann frühstückte ich mit Dante und gemeinsam gingen wir zum Arzt. Dante wollte draußen warten und ich nickte.
Als ich wieder nach draußen kam, sah ich Alex mit einer unglaublich schönen Frau zusammen stehen. Augenblicklich wurde ich wieder eifersüchtig. Jedoch versuchte ich diese Gefühle zu verdrängen. Ich ging zu den beiden. "Dante wir können.", sagte ich nur und musterte die Frau. Ich wusste nicht wer sie war, aber ihre Kleider verriet mir, dass es keine gewöhnliche Dirne hier aus dem Dorf war. Es wirkte eher so, als wäre sie...
Ich verschränkte meine Hände hinter meinem Rücken, sodass man nciht sah, dass ich sie zur Faust ballte. //Sie ist auch eine Kopfgeldjägerin...sollte das diese Alex sein?//, fragte ich mich und sah dann zu Dante.
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Midori kam nach draußen und ich nickte schnell. "Ja gehen wir." Ich wollte schon los als sich Alex genau vor Midori stellte.
"Hm, das ist also deine Auftraggeberin. Hör zu, willst du nicht lieber mich beauftragen? Selbst mit zwei funktionierenden Armen wäre Dante mir nicht gewachsen. Wie ich sehe bist du verletzt, das sollte nicht passieren." Sie deutete auf Midoris Knöchel.
"Ich kann gut genug auf sie aufpassen!", knurrte ich und legte meine Hand auf Alex Schulter um sie weg zu drücken. Allerdings schnappte sie sich meinen Arm und ehe ich reagieren konnte, lag ich schon am Boden und sah in ihr grinsendes Gesicht.
"Ich war nicht vorbereitet!"
"Und wenn du es gewesen wärst, dann hätte ich trotzdem gewonnen."
"Das ist nicht wahr!" Ich riss meinen Arm los und stand auf.
"Ist das eine Herausforderung?", fragte Alex und stemmte ihre Hände in die Hüfte.
"Von mir aus!", gab ich wütend zurück.
"Prima! Der Gewinner kriegt diesen Auftrag und darf das Mädchen beschützen!"
"Was?!"
"Abgemacht, wir sehen uns zu Mittag hinter dem Gasthaus." Damit verschwand Alex einfach bevor irgendjemand noch etwas erwidern konnte. Ich biss die Zähne zusammen, diese Frau machte mich so unglaublich wütend! -
Ich sah auf als sich die rothaarige plötzlich vor mich stellte. Als sie mich fragte, ob ich nciht lieber sie als Kopfgeldjägerin haben möchte, musterte ich sie. //Jap, dass muss diese Alex sein, von der Dante erzählt hatte.//, dachte ich. Grade als ich antworten wollte kam es zu einer Rangelei zwischen den beiden und Dante trug den kürzeren davon. Ehe ich mich versah, war der Wetteinsatz für zwei Kopfgeldjäger. Ich ging zu Dante und half ihm auf. "Musste das sein?", fragte ich und sah ihn an. "Ich will nicht euer Wetteinsatz sein, nur weil ihr wie Kindergartenkinder eure Kräfte messen müsst.", sagte ich seufzend. Ich sah mich um. "Dort vorn. Lass uns da etwas Essen. Ich erzähl dir was beim Arzt rausgekommen ist und wir überlegen uns eine Strategie für heute Mittag.", sagte ich und lächelte ihn an.
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"Sie hat mir keine Chance gegeben nein zu sagen...", erklärte ich Midori und putzte den Dreck von meiner Kleidung. Ich folgte ihr damit wir etwas Essen konnten. "Was für eine Strategie?", fragte ich sie verwundert. Ich war nicht sicher ob ich sie überhaupt schlagen konnte. Mit nur einem Arm und selbst wenn ich nicht verletzt wäre... Aber wir mussten ja schließlich nicht auf ihren Einsatz eingehen, selbst wenn ich verlor. Aber ich musste es einfach versuchen. "Sie ist jetzt wahrscheinlich schon weit über 30 Jahre alt, wie fit kann sie sein...?", murmelte ich und hatte eigentlich gar keinen Hunger...
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"Natürlich nicht. Es klang ja von deiner Seite fast schon wie eine Herausforderung. Sie hat sie nur ausgesprochen.", sagte ich und sah ihn an. "Keine Ahnung. Ich dachte wir denken uns eine Aus. Abgesehen davon werde ich bei dem ganzen dabei sein. Ich will dass sie sich einen Arm zurück bindet. Sonst ist das ganze nicht fair.", sagte ich und sah ihn an.
"Scheinbar fit genug um dich aufs Kreuz zu legen.", sagte ich und seufzte Kopfschüttelnd. "Wie auch immer. Ich sollte ihr sagen was der Arzt gesagt hat...", sagte ich und sah Dante an. "Ich kann mit dem Fuß reisen, sollte nur längerer Tagesmärsche vermeiden. Da wir zu Pferd unterwegs sind, sollte es kein Problem dar stellen. Wir redeten über dieses und jenes und ich merkte, dass Dante keinen Hunger hatte. "Mach dir keine Sorgen. Das wird schon.", sagte ich und lächelte ihn an.
~Wieder im Gasthaus~
Eilig lief ich nach oben in mein Zimmer und holte mir meinen Bogen und die Pfeile. Dann ging ich mit Dante hinter den Gasthof. "Da sind wir.", sagte ich und sah sie an. "Ich verlange, dass du dir ebenfalls einen Arm festbindest. Wenn du wirklich so gut bist wie du sagst, solltest du Dante auch unter den gleichen Bedingungen besiegen können. Oder traust du dir das nicht zu? Immerhin hat Dante mit nur einem Arm einen Drachen erledigt.", sagte ich und sah diese Alex an.
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"Ich habe sie nicht herausgefordert... sie hat angefangen...", murmelte ich, aber ich wollte eigentlich nicht darüber reden. In meinem Kopf überschlugen sich die Erinnerungen und obwohl ich Alex Jahre lang nicht gesehen hatte wühlte mich das alles viel zu sehr auf. Dass sie sich auch einen Arm zurück binden sollte war gar nicht mal so unfair...
Zu Mittag trafen wir uns draußen hinter dem Gasthof und ich fühlte mich wie damals als ich sie sah. Sie war beeindruckend als sie ihre roten Haare zurück warf und mit den Schultern zuckte. "Von mir aus."
Sie lies sich von Midori einen Arm hinter den Rücken binden und machte sich bereit. Die Schwerter legten wir zur Seite, wir wollten uns schließlich nicht umbringen.
Dann begannen wir zu kämpfen. Ich schlug mich gut und Alex merkte das. Ich war stärker geworden, stärker als sie. Sie suchte sichtlich nach einem Ausweg nachdem ich mich unter einem Schlag wegduckte und meine Faust anschließend in ihrem Gesicht landete. Sie lehnte sich zurück und trat plötzlich nach mir, genau auf meinen Arm der immer noch in der Schlinge war. Ein Schmerz durchzuckte meinen ganzen Körper und Alex packte mich am Kragen und drückte mich gegen die Mauer des Gasthauses. Sie drückte ihren Körper gegen mich und ich fühlte wie meine Knochen dafür noch nicht bereit waren.
"Gib auf. Du magst sie, das ist schon Mal schlecht und außerdem kommst du mit diesem verletzten Arm nicht weit."
"Wieso bist du so versessen auf sie? Was für ein Spiel spielst du?", zischte ich durch meine Zähne.
"Deine Aufträge bringen immer gut Geld. Und jetzt gib auf, damit sie nicht bald drauf geht."
"Wird sie nicht."
Alex beugte sich noch weiter nach vorne und wisperte in mein Ohr. Ihr Atem stieß gegen meine Wange und ich sah kurz zu Midori die uns zusah. Dann nickte ich kaum merklich.
Einen Moment später schlug Alex mir ihr Knie in die Magengrube und ich stürzte zu Boden. Dort blieb ich sitzen. "Ich gebe auf."
Alex lächelte und ging zu Midori hinüber. "Könntest du meinen Arm wieder los machen?" -
Ich stand abseits und beobachtete die beiden. Ich machte mir Sorgen, dass Dantes Arm was abbekommen könnte. So war es ja dann auch. Dante wurde gegen die Wand gedrückt und ich schluckte besorgt. Mir gefiel es nicht, dass sie ihm so nah kam. Allgemein gefiel sie mir nicht. Ich wusste nicht genau warum. Ich beobachtete die beiden und sah, wie Dante mich ansah. //Was flüstern die da?//, fragte ich mich und zuckte leicht zusammen, als Dante den Tritt in die Magengrube kassierte.
Ich sah zu Alex und gab ihr eine Ohrfeige. "Es war feige seinen verletzten Arm anzugreifen. Ich weiß ihr nutzt als Kopfgeldjäger solche Schwachstellen. Das zeigt mir nur, dass du in der Situation nicht weiter wusstest. Ich werde Dante als meinen Kopfgeldjäger behalten. Such dir einen anderen Auftrag.", sagte ich und löste das Seil, dass ihren Arm an Ort und stelle hielt und ging dann zu Dante und hockte mich vor ihn.
"Du hast dich ganz schön vermöbeln lassen. Komm ich helf dir hoch.", sagte ich grinsend und hielt ihm meine Hand hin.
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Ich ließ mir von Midori aufhelfen und hielt mir meinen Arm und meinen Bauch. Es war eigentlich nicht so schlimm, aber Alex sollte denken sie hätte gewonnen. Nachdem sie mir angeboten hatte mir sogar Geld dafür zu zahlen zu verlieren und einfach zu gehen, wusste ich, dass es hier um etwas ganz anderes gehen musste. "Vertrau mir...", murmelte ich zu Midori und machte dann zwei Schritte weg von ihr. "Ich hab verloren. Sie gehört dir.", sagte ich und drehte mich um. Das Geld wurde mir später versprochen, aber ich rechnete eigentlich gar nicht damit. Das war auch nicht wichtig. Aber vorerst musste ich mitspielen.
Alex lächelte Midori an. "Na komm Süße, du hast es doch eilig oder? Wir sollten deine Sachen holen." -
Ich nickte kaum merklich. Ich sah zu Alex und verschränkte die Arme vor der Brust. "Ich bin nicht deine Süße." sagte ich und ging an ihr vorbei. Ich sah kurz nochmal zu Dante und ging dann ins Gasthaus zurück. //Was hat er vor? //, fragte ich mich auf dem Weg zurück in mein Zimmer. Ich packte meine Sachen zusammen und sah zu Alex die in der Tür stand. Ich nahm mein Gepäck und ging nach unten. Ich bezahlte mein und Dantes Zimmer und verließ dann das Gasthaus. Jedoch verließ ich nicht sofort die Stadt. Ich ging zu den Stallungen. Ich stellte mein Gepäck ab und ging zu meiner Stute. Ich streichelte das Tier und fing dann an es zu satteln.
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Ich ging ins Gasthaus und in mein Zimmer. Als ich sicher war, dass ich nicht beobachtet wurde nahm ich meine Sachen und holte mein Pferd. Midoris war schon weg, aber am Stadteingang fand ich schnell ihre Spuren und folgte ihnen in gebührendem Abstand.
Alex nahm die Zügel von Midoris Pferd und führte es. Sie selbst hatte keines. Sie gingen den ganzen restlichen Tag den Waldpfad entlang. Als es dunkel wurde konnte man an einer Lichtung weiter vorne Licht sehen. Alex wusste, dass Midori nicht in der Lage war weit zu laufen und so ließ sie sie auf ihrem Pferd sitzen als sie sich dem Licht näherte.
Auf der großen Lichtung brannten mehrere Feuer und einige Käfige standen am Rand. Darin befanden sich sowohl Monster als auch Menschen. Mehrere rau aussehende Typen standen wohl wache und Alex hielt in der Mitte der Lichtung an.
"Komm runter.", forderte sie Midori auf als ein dicklicher Mann in edler Kleidung auf sie beide zukam. "Hast du die Ware?", fragte er die Rothaarige.
Auch ich kam zu der Lichtung. Meinen Hengst hatte ich in einiger Entfernung angebunden und nun beobachtete ich was dort los war. Ich wusste etwas war faul. Und ich konnte mir gut vorstellen, dass für die zukünftige Frau eines Nachtschattenwandlers viel Geld bezahlt wurde. Wenn wir vor diesen Typen Ruhe haben wollten, dann mussten wir den Auftraggeber töten und der sah gerade zu wie Alex Midori vom Pferd half.
Ich sah mich weiter um, zählte die Wachen und machte mich dann daran sie einzeln und leise auszuschalten. Midori musste ein wenig durchhalten, ich konnte da nicht einfach rein stürmen.
"Ich brauche einen Beweis!", verlangte der dickliche Mann und Alex riss ein wenig an Midoirs Kleidung. Sie versuchte nicht mehr nett zu sein und sie wollte ihm wohl den Biss zeigen. -
Ich ließ mir mit Absicht Zeit und als ich schließlich so weit war, half mir Alex in den Sattel. Sie nahm sofort meine Zügel und mein Bauchgefühl sagte nichts gutes. Mein Bauchgefühl bestätigte sich noch, als wir bei Sonnenuntergang keine Rast machten. Ich beobachtete Alex und fragte mich, was sie vor hatte. Es wurde dunkel und wir näherten uns einem Licht. //Sie will mich verkaufen?! Scheiße Dante wo bist du bloß?//, fragte ich mich und schluckte nervös.
Als sie mich aufforderte, abzusteigen machte ich das was sie von mir sagte. Ich wurde von Alex am Arm gepackt und zu dem dicken hingeschoben. Ich wehrte mich so gut ich konnte, bekam aber kurz darauf die Hände auf den Rücken gebunden. Als der Dicke meinte, er bräuchte einen Beweis, trat ich nach ihm. Kurz darauf spürte ich Alex Messer an meiner Kehle. "Halt still, wenn dir dein Leben lieb ist.", sagte sie und ich machte widerwillig das was sie sagte.
Mit einer Hand öffnete sie die Rüstung die ich trug. Dann hörte ich wie ihr Messer mein Hemd am Rücken zerschnitt. Als der kühle Lufthauch meine Haut berührte, fing ich an zu frösteln. "Mach den Kopf runter!", sagte Alex. "Da musst du dein Messer wegnehmen.", sage ich und sah sie über meine Schulter hinweg an.
Alex nahm das Messer beiseite und ich überlegte was ich machen sollte. Ich senkte den Kopf, jedoch nciht um ihnen die Bisswunde zu zeigen. Ich machte eine Sprungrolle und als ich einen Meter von Alex wieder auf meinen Beinen stand. Sie wollte auf mich zu gehen, aber ich wich immer wieder zurück. "Bleib stehen du Göre!", sagte sie sauer. Ich drehte mich um und lief. Jedoch war ich aufgrund meines immer noch verletzten Knöchels nicht die schnellste, weshalb es Alex ein leichtes war mich wieder einzufangen. Sie packte in meine Haare und zog mich hinter sich her. Während sie das machte versuchte ich meine Hände aus den Fesseln zu lösen. Als wir wieder bei dem dicken ankamen, schluckte ich.
Ich wurde festgebunden...überall. Meine Beine wurden an zwei Stämme gebunden und meine Hände wurden nach oben gebunden. Ich biss die Zähne aufeinander und sah Alex kalt an. Ihre Messer strichen über meine haut und mit einer schnellen Bewegung hatte ich nur noch fetzen an. Meine Haare wurden hochgebunden. "Nimm deine Griffel von mir weg!", sagte ich sauer und versuchte mich von den Fesseln zu befreien.
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Es waren ziemlich viele Wachen hier, sowie Kunden und Verkäufer. Ich bahnte mir meinen Weg durch das Unterholz und schnappte mir alle die irgendwo am Rand standen. Ich versuchte nicht auf Midori zu achten, sie würden sie bestimmt nicht töten und ich konnte mich jetzt nicht ablenken oder hetzen lassen.
Ich hatte Glück als ich an ein kleines Zelt kam und hinein lugte. Sprengstoff...
Ich schnappte mir etwas davon und bereitete etwas vor. Es dauerte eine Zeit lang, aber es würde die meisten die außen um das Lager standen erledigen. Midori und Alex die in der Mitte standen sollten sicher sein.
Nachdem ich alles vorbereitet hatte versuchte ich die Lunte zu zünden, das war gar nicht so einfach. Als ich es endlich hinbekommen hatte ging ich in Deckung und Sekunden später explodierte das Lager förmlich in allen Richtungen.
Ich nutzte die Verwirrung um mich wieder zu nähern und durch den Rauch und das Feuer erkannte ich den fetten Mann, der Midori kaufen wollte. Ich zog ein Messer aus meinem Gürtel und warf es. Es traf ihn genau am Kopf und er kippte nach vorne um.
Alex drehte sich schlagartig zu mir und sah mich wütend an, während ich mein Schwert zog und auf sie zu trat.
"Diesmal halte ich mich nicht zurück.", knurrte ich und auch Alex zog ihr Rapier. Sie lachte laut auf.
"Du hast ja wirklich etwas für sie übrig! Wie süß! Aber du hättest einfach das Geld nehmen sollen!"
Es war seltsam gegen Alex zu kämpfen mit dem Gedanken sie töten zu wollen, obwohl ich bestimmt Grund dazu hatte sie zu hassen. Sie hatte mich benutzt und sie war alles andere als ein netter Mensch, aber sie war diejenige die mich irgendwie auch zu dem gemacht hatte der ich heute war.
Den ersten Schlag von ihr blockte ich ab, auch wenn mein Handgelenk ein wenig Stach, sie hatte ihre ganze Kraft in den Angriff gelegt. Ich drückte ihr Schwert von mir und für einen Moment konnte sie sich nicht verteidigen. Ich hob meinen Fuß und trat ihr gegen die Brust. Sie torkelte zurück und hustete kurz.
Sie richtete sich schnell wieder auf und griff erneut an. Der Kampf war ausgeglichen und dauerte mehrere Minuten lang, aber ich hatte schließlich doch die Überhand und entwaffnete sie. Alex kniete keuchend am Boden. Ich fixierte sie mit meinen gelblichen Augen und trat nach ihrem Handgelenk als sie ein Messer aus ihrem Ärmel werfen wollte. Es brannte immer noch, die Schreie von verletzten Menschen ließen aber langsam nach.
"Du kannst mich nicht töten!"
"Ach ja?"
"Es gibt mehr die sie wollen!"
"Ich bin hier ganz gut klar gekommen und das mit nur einem Arm. Ich denke ich komme auch weiterhin klar."
"Du hast keine Ahnung wie viel Geld du für sie-!"
Ich hatte keine Lust mehr ihr zuzuhören. Ich steckte mein Schwert weg und nahm mein Messer hervor. Als sie versuchte aufzustehen trat ich noch einmal nach ihr, dann zögerte ich nicht mehr lange und rammte ihr das Messer in den Bauch. Sie schrie auf, als ich es drehte und dann wieder heraus zog. Das würde sie nicht überleben. Ich sah sie noch kurz an, dann wandte ich meinen Blick ab und befreite Midori.
"Alles in Ordnung?", fragte ich sie und zog meine Jacke aus um sie ihr umzulegen. Wir mussten hier weg. War ihre Stute noch hier? -
Ich erschrak, als es plötzlich überall zu explodieren anfing. Ich sah mich um und hoffte dass es Dante war. Ich sah wie der Dicke an mir vorbei lief, vermutlich um sich in Sicherheit zu bringen, als ein Messer geflogen kam und ihn an der Stirn traf. Er kippte vornüber und blieb liegen. Dann trat Dante aus dem Nebel und ich lächelte erleichtert.
Alex drehte sich zu Dante und gemeinsam kämpften sie nun gegeneinander. Während ich mit fieberte und hoffte, das Dante gewinnen würde. //Was meint sie damit, dass er etwas für mich übrig hat?//, fragte ich und schüttelte dann den Kopf. Ich sah von dem Kampf auf meine Fesseln und versuchte irgendwie meine Beine oder zumindest meine Hände losgemacht zu bekommen, aber es brachte nichts. Als ich plötzlich Schritte hörte, sah ich Dante der über den Hügel zu mir geeilt kam.
Dante Schnitt die Seile um meine Beine los und befreite zum Schluss meine Hände. Ich taumelte etwas gegen ihn und lächelte leicht. "Ja alles gut. Danke für die Rettung.", sagte ich und als er mir seine Jacke umlegte, schlüpfte ich mit meinen Armen hinein und schloss sie so gut es ging.
"Wir sollten hier verschwinden.". sagte ich und leckte mir über die Lippen. Ich pfiff und wartete. Dann pfiff ich erneut und kurz darauf hörte man Pferdehufe. Als meine Stute vor uns zum stehen kam, hob ich beruhigend die Hände. "Ruhig Mädchen ganz ruhig.", sagte ich und streichelte das Tier sanft. "So ists Brav.", sagte ich und Dante half mir aufs Pferd. Ich hielt ihm die Hand hin. "Komm schon hoch. Ich will hier so schnell wie möglich verschwinden.", sagte ich und sah ihn an. Als Dante dann hinter mir auf dem Pferd saß, zog ich seinen Gesunden Arm nach vorn und reichte ihm die Zügel. Ich schnalzte mit der Zunge und die Stute setzte sich in Bewegung. Während Dante ritt, hielt ich seine Jacke zu.
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Midori ging es gut, außer, dass sie fast nichts mehr anhatte. Ich für meinen Teil fühlte mich seltsam und ein wenig erschöpft. Körperlich ging es mir aber gut. Midori pfiff nach ihrer Stute und als wir beide auf dem Pferd saßen ritt ich los. Ich hielt die Zügel in meine gesunden Hand und lehnte mich ein wenig gegen Midori. "Ich habe meine Sachen in der Nähe gelassen.", erklärte ich knapp und ritt in Richtung Stadt zurück. Es dauerte nicht lange bis wir bei meinem Hengst und meinem Rucksack angekommen waren. Allerdings wusste ich nicht recht ob ich Midori alleine auf ihrer Stute reiten lassen sollte. Sie fühlte sich ein wenig unterkühlt an und ich war mir nicht sicher, ob es ihr tatsächlich gut ging.
Trotzdem stieg ich ab und gab ihr die Zügel zurück. Dann nahm ich meinen Rucksack hoch und steig auf meinen Hengst. "Wir sollten und ein wenig von hier entfernen, bevor wir uns ein Nachtlager suchen." Das taten wir auch und blieben schließlich bei einer kleinen Höhle stehen. Es war schon spät und der Mond stand hoch am Himmel. Ich half Midori vom Pferd und nachdem wir ein Feuer angemacht hatten setzte ich mich neben sie.
"Es tut mir Leid. Ich hätte dich nicht als Köder verwenden sollen...", murmelte ich, während ich in meinem Rucksack nach einem Hemd von mir kramte und es ihr reichte. Was sie jetzt anhatte bestand nur noch aus Fetzen und von ihren Sachen war nur das übrig, was sie in den Satteltaschen ihrer Stute verstaut hatte. "Ich wollte nur diesen Kerl los werden, bevor er uns noch ewig hinterher jagt..."
Alex ist tot..., schoss es mir wie aus dem Nichts durch den Kopf. Das war ein komisches Gefühl... es hatte mir noch nie etwas ausgemacht jemanden zu töten und ausgerechnet bei ihr fühlte ich mich irgendwie grauenhaft... -
Ich nickte, als Dante mir mitteilte, dass er seine Sachen in der Nähe gelassen hatte. Ich sah ihm dabei zu wie er abstieg und sofort spürte ich wie eine Gänsehaut meinen Körper überzog. Bis dato hatte ich nciht gemerkt, wie Kalt mir zu sein schien. Ich zog die Jacke von Dante enger um mich und folgte ihm dann. Wir ritten eine ganze Weile, ehe wir uns einen Unterschlupf suchten.
Dante half mir vom Pferd und gemeinsam setzten wir uns ans Feuer. Er reichte mir eins seiner Hemden und ich nahm es entgegen. ich drehte Dante den Rücken zu und zog seine Jacke aus. Augenblicklich fröstelte ich. Schnell zog ich mir sein Hemd drüber und reichte ihm die Jacke. "Danke.", sagte ich und lächelte. Ich beobachtete Dante während er sprach. "Schon ok. Mir geht es gut. Mach dir keine Sorgen. es war schon gut, dass du mich als Köder verwendet hast. Immerhin wollte er mich verkaufen.", sagte ich und spürte wie mir ein schaudern über den Rücken lief. Ich sah zu Dante.
"Du musstest sie töten. Sonst hätte sie für den nächsten gearbeitet und hätte uns weiterhin verfolgt.", sagte ich als ich merkte wie bedrückt er war. "Du hast deshalb so ein komisches Gefühl, weil du früher etwas für sie empfunden hast.", sagte ich und legte ihm die Hand auf den Arm und sah ihn an.
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Midori zog das Hemd an und währenddessen wandte ich den Blick ab. Anschließend gab sie mir die Jacke zurück aber ich schüttelte nur den Kopf. "Du kannst sie behalten, bis du wieder eine eigene hast." Ihr war kalt, das merkte ich und ich fand die kühle Luft nicht schlimm.
Ich nahm mir einen kleinen Ast und stocherte damit ein wenig im Feuer herum, Midori konnte ja wenigstens ein bisschen wütend auf mich sein, dass ich so etwas zugelassen hatte. Ich seufzte leise und dachte wieder an Alex, an damals.
Midori schien das zu merken und ich schnalzte mit der Zunge. "Ich habe kein Problem damit, dass ich sie getötet habe!" Das war eine Lüge, aber ich wollte nicht wie ein Weichei wirken. Das war vielleicht kindisch, aber ich war ein Kopfgeldjäger, töten war mein Beruf.
Aber Midori durchschaute mich einfach, sie legte ihre Hand auf meinen Arm und ich ließ meinen Kopf ein wenig sinken. "Wir sollten schlafen...", seufzte ich und warf den Ast ganz ins Feuer. -
Ich seufzte, als Dante meinte dass es ihm nichts ausmachte, dass er Alex getötet hatte. Ich ließ jedoch nicht locker. Als er dann nachgab, meinte er wir sollten schlafen gehen und ich nickte. Ich wusste nicht, was ich machen sollte um ihm den Kummer oder was auch immer er gegenüber Alex nun empfunden hatte und was er nun gegenüber ihrem Tod empfand zu nehmen. Ich rutschte nach hinten an die Wand der Höhle und sah auf Dantes Rücken, als er sich vor mich legte. Da Dante seine Jacke nicht haben wollte, hatte ich sie mir wieder übergezogen. Ich sah an die Decke der Höhle und drehte dann Dante den Rücken zu und versuchte zu schlafen. Es dauerte eine ganze Weile bis ich zur Ruhe kam und bis ich nciht mehr das Gefühl hatte ich wäre ein einziger Eisklumpen.
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