[2er RPG] Der Tod kommt im Schatten

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    • Ich beobachtete den Kerl als er Midori die Flasche hinüber schob. Er gefiel mir nicht, obwohl er eigentlich wie ein netter Kerl wirkte. Vielleicht hatte er Liebsekummer. Midori blockte ihn ab, aß auf und ging wieder nach oben. Sie musste mich gesehen haben, hatte sich aber nicht zu mir gesetzt. Ich seufzte. Ich wusste was sie vor hatte. Ich nahm noch einen Schluck von meinem Bier, dann stand ich auf und ging nach oben. Ich klopfte nicht an, sondern ging einfach in ihr Zimmer.
      "Wenn du mich los werden willst, dann musst du mich schon ordnungsgemäß entlassen. Sonst muss ich dir wieder hinterher rennen und dich retten. Außerdem wurde mir ein Kopf versprochen."
    • Ich setzte mich auf, als die Tür geöffnet wurde. Ertappt sah ich bei Dantes Worten auf meine Hände. "Ich dachte es wäre vielleicht das beste so, wenn ich einfach anhaue. Ich merk doch wie komisch das nun zwischen uns ist...",sagte ich und seufzte. "Ich weiß ja nicht mal ob du überhaupt noch für mich arbeiten willst, nach der ganzen Sache....und so tun als wäre nichts zwischen uns passiert ist auch nicht so...",sagte ich und sah ihn an.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Ich verschränkte die Arme und seufzte. "Aber es ist doch gar nichts zwischen uns passiert.", erinnerte ich sie daran und sah sie an. "Sag mir doch einfach was du von mir willst. Immerhin arbeite ich für dich. Willst du mich feuern? Wenn nicht, was dann? Willst du, dass ich mich verhalte wie immer? Willst du, dass ich mich verhalte wie immer ohne Sex mit anderen Frauen zu haben? Willst du mit mir schlafen? Willst du eine Beziehung mit mir? Ich kann dir womöglich nicht geben was du willst, aber du kannst mir ja zumindest mal sagen was du willst."
    • Ich seufzte. "Das Problem ist ivh weiß nicht was ich will....",sagte ich und stützte den Kopf auf meinen Händen ab. "Ich weiß dass nichts zwischen uns passiert ist. Wenn ich könnte würde ich die Zeit zurück drehen und überhaupt verhindern, daß du davon erfährst. Seitdem du das weißt ist es komisch zwischen uns.",sagte ich und schloss die Augen um zu verhindern dass ich womöglich gleich anfange mit weinen." Ich will dich behalten als Kopfgeldjäger... Aber ich kann dich nicht dazu nötigen ein halbes Jahr auf Sex mit anderen Frauen zu verzichten. Du hast auch Bedürfnisse egal wie weh es mir tut dich mit ihnen zu sehen oder zu hören.",sagte ich und schluckte. "Natürlich hätte ich gern eine Beziehung mit dir und würde gern irgendwann mit dir schlafen... Aber ich bin noch nicht soweit und abgesehen davon wärst du auch mein.... Erster.",sagte ich und errötete.
      "Ich weiß nicht ob das was wird wenn wir beide einfach so tun, als wäre dieses Gespräch gestern nie passiert. Ich würde es gerne... Weiß allerdings nicht ob ich das kann...",sagte ich und sah auf meine Hände.
      "Tut mir leid das ich so kompliziert bin...", sagte ich und schluckte.

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    • Ich seufzte erneut und verschränkte die Arme. Ich wusste doch, dass sie noch Jungfrau war, nicht dass das das Einzige war, was ich gerade gehört hatte, aber es war eben wichtig. Es war wohl keine Lösung einfach zu versprechen woanders mit Frauen zu schlafen, an einem Ort wo sie es nicht merken würde. Dann würde sie wohl jede Sekunde daran denken was gerade passieren könnte.
      Ich ging langsam auf Midori zu und setzte mich zu ihr aufs Bett.
      "Es ist nicht so als wäre ich nie verknallt gewesen, ich weiß wie du dich fühlst, ob du es glaubst oder nicht. Ich meine das nicht böse wenn ich dir sage, dass du das mit mir vergessen solltest. So eine kleine Schwärmerei kommt schon mal vor, aber du solltest nichts Größeres daraus machen, denn das ist es nicht." Ich zögerte kurz, dann griff ich nach ihrer Hand und sah sie an.
      "Du solltest jemanden finden, der zu dir passt. Jemand der sanft ist und nett, der anderen so gerne hilft wie du. Jemand der dich ansieht, nicht weil er daran denkt wie du nackt aussiehst." Ich streckte meine Hand nach ihrem Kinn aus und drehte ihren Kopf sanft zu mir.
      "Es gehört zu meinem Job dich vor wilden Monstern zu beschützen. Ich bin eines davon. Ich kriege das hin. Professionell."
    • Ich hörte Dante zu und als er meine Hand griff, überlief meinen Rücken ein Schauern. Ich versuchte es zu ignorieren. Als er mein Gesicht zu sich drehte, sah ich ihn an. "Okay.",sagte ich und lächelte schwach. Eigentlich war mir grade zum heulen zumute, aber ich wollte und konnte mich dieser Schwäche nicht hingeben. Ich schluckte. "Dann lass uns morgen weiterreisen oder möchtest du noch länger hierbleiben?", fragte ich und sah ihn an.

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    • "Es ist deine Reise und dein verletzter Knöchel.", lächelte ich und nahm meine Hände von ihr. Sie sah immer noch aus als wollte sie gleich weinen, aber das war auch verständlich. Ich ließ mich zurück aufs Bett fallen und legte einen Arm unter meinen Kopf. Den geschienten anderen legte ich auf meinem Bauch ab.
      "Soll ich dir von meiner ersten und einzigen Liebe erzählen? Vielleicht fühlst du dich dann besser. Es gibt aber offensichtlich kein Happy End und es ist schon eine ganze Weile her. Außerdem kennt kaum jemand diese Geschichte und das Angebot kommt kein zweites Mal."
    • Als Dante mir anbot, dass er mir von seiner ersten und einzigen Liebe erzählte, drehte ich mich zu ihm und sah ihn an. "Ähm... Wenn du möchtest kannst du das gern tun.",sagte ich. Als Dante anfing zu erzählen hörte ich ihm genau zu. "Wie alt warst du damals?",fragte ich dazwischen. "Tut mir leid dass ich dich unterbreche.",fügte ich noch hinzu.

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    • Ich nickte und sah an die Decke. "Sie war älter als ich und ebenfalls eine Kopfgeldjägerin. Wir haben im selben Gebiet gearbeitet und haben uns ab und zu im Gasthaus getroffen, nichts großartiges. Aber sie war... beeindruckend. Wie sie ihr Schwert geschwungen hat, wie flink sie unter den Attacken weg gesprungen ist." Ich lächelte und schloss die Augen. "Irgendwann habe ich sie angesprochen. An der Bar. Erst hat sie mich nicht ernst genommen, aber ich nahm immer schwierigere Aufträge an um ihr zu beweisen, dass ich mindestens so gut war wie sie. Schließlich meldete ich mich einen Drachen zu töten. Am Tag bevor ich los wollte sprach sie tatsächlich mit mir. Den ganzen Abend lang haben wir gelacht und getrunken." Midori fragte mich wie alt ich war. Ich überlegte kurz. "16 oder 17... denke ich. Jedenfalls sind wir dann zu ihr aufs Zimmer gegangen und... naja, ich spar dir die Einzelheiten. Das war mein erstes Mal und es war toll. Dr nächste Morgen nicht so sehr. Sie war weg und als ich aufbrechen wollte um den Drachen zu töten, kam sie gerade mit der Beute zurück. Ich wagte es nicht sie anzusprechen und sie würdigte mich nur eines kurzen Blickes. Wir haben uns nie wieder gesehen."
    • "Warum hat sie dir deine Beute weggenommen? Das ist...", mir viel kein Begriff ein um das ganze zu beschreiben. "Sie hat dich ausgenutzt um selber Profit zu machen.", sagte ich fassungslos und machte eine Pause.
      "Aber ich verstehe was du versuchst mir mit der Geschichte zu verdeutlichen.",sagte ich und sah ihn an. Ich überlegte wie ich es ausdrücken sollte. "Du willst nicht das ich das selbe erlebe... Nur im Bezug darauf, dass es bei uns auf Sex hinauslaufen würde.",sagte ich. "Du willst mich nicht benutzen... Nein nicht benutzen.... Ausnutzen. ",sagte ich und sah ihn an.

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    • Ich sah Midori an und lächelte dann. Sie hatte es verstanden. Fast. "Ich nutze dich doch schon aus. Aber ich muss es ja nicht gleich übertreiben." Ich seufzte. "Vermutlich sollte ich das erklären, aber erinnere dich daran, dass du diejenige bist die mich als Kopfgeldjäger haben möchte." Ich machte eine kurze Pause, vermutlich sollte ich das nicht sagen, aber vielleicht verstand sie dann wer ich wirklich war. "Ich habe nie geglaubt, dass du diese Blume je findest. Oder dass es den Nachtschattenwandler wirklich gibt. Für ein wenig durch den Wald wandern bekomme ich etwas zu Essen und ein weiches Bett. Es wurde halt etwas komplizierter als geplant..." Ich deutete auf meinen Arm. "... aber dafür habe ich jetzt sogar ein Pferd."
    • Ich lächelte. "Ich hab den Nachtschattenwandler auch immer für ein Märchen gehalten.",sagte ich schmunzelnd. "Bis zu dem Augenblick.",sagte ich und drehte Dante den Rücken zu und nahm meine Haare beiseite und zeigte ihm die Bisswunde. Ein schwarzer Strich verlief von den Punkten meinen Rücken hinab. Es war keine Blutvergiftung soviel konnte man sagen, es wirkte eher wie ein Tattoo das sich von Tag zu Tag weiter ausbreitete.

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    • Mittlerweile glaubte ich auch so, dass es den Nachtschattenwandler gab. Diese Sache mit den Wölfen war nicht normal und gezielt auf uns gerichtet gewesen. Nicht einmal ich hatte so mächtige Feinde, niemand hätte so etwas geschafft. Und Midori hatte bestimmt auch keine Feinde die es so sehr auf sie abgesehen hatte. Und ich hatte auch das Gefühl die Wölfe waren mehr auf mich fixiert, der Nachtschattenwandler wäre dumm wenn er seine eigene Braut töten würde.
      Ich sah ihren Rücken an und schob ihren Kragen ein wenig nach unten. Diese Wunde schien sich auszubreiten... oder was auch immer es war. Ich zog die Augenbrauen zusammen und biss die Zähne zusammen. "Wie weit reicht das schon?" Ihre Kleidung war im Weg und versperrte den Blick auf ihren restlichen Rücken.
    • Als Dante den Kragen meines Hemdes herunter zog, versuchte ich das Kribbeln in meinem Bauch zu ignorieren. "Ich weiß nicht. Wo ich allein unterwegs war, konnte ich es nicht überprüfen und hier sind keine großen Spiegel. Nur die kleinen und damit seh ich nicht wie weit es geht.", sagte ich und leckte mir nervös über die Lippen.
      "Warte. Kannst du mir dann zeigen wie weit es sich schon ausgebreitet hat?", fragte ich und als er nickte, nickte ich ebenfalls. Ich stand auf und drehte ihm den Rücken zu und zog das Hemd aus. Anschließend folgte das Hemdchen, welches ich immer an hatte und verdeckte damit meine Brust. Ich wartete, während Dante sich meinen Rücken ansah.

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    • Ich nickte als Midori mich fragte, ob ich überprüfen konnte wie weit sich das.... Zeug.... schon ausgebreitet hatte. Sie stand auf und zog ihr Oberteil aus, dann folgte das dünne Hemdchen, dass sie sich vor die Brust hielt. Im sitzen konnte ich ihren Nacken immer noch gut erreichen, si war wirklich klein. Ich legte einen Finger auf den schwarzen Strich und fuhr ihn auf ihrem Rücken nach. Er führte von ihrem Nacken zur Wirbelsäule und dort entlang nach unten, bis zu ihrem Kreuz. Es konnte wohl schlimmer sein, aber... so weit kam es nach so kurzer Zeit? "Tut es weh?", fragte ich und nahm meine Hand langsam wieder von ihrem Rücken. Ich rückte ein wenig näher, an den Rändern sah es fast so aus als würden weitere kleine schwarze Striche in weitere Richtungen davon schlängeln wollen, oder als ob sich das Zeug um ihre Wirbelsäule fressen wollte.
    • Als Dante die Linie mit seinem Finger nachfuhr, bekam ich augenblicklich eine Starke Gänsehaut. "Tut mir leid.", sagte ich und versuchte das Kribbeln zwischen meinen Beinen zu ignorieren. "Nein. Zumindest hat es bisher nicht wehgetan...Ich weiß nicht ob das noch kommt, wenn es sich weiter ausbreitet. Als Dante näher ran rückte, konnte ich seinen warmen Atem auf meiner Haut spüren. Ich errötete. //Ignorier es. Es geht nicht darum. Es geht um das Mal auf deinem Rücken.//, dachte ich und versuchte mich selbst zurecht zu weisen.
      "Dante? Was ist wenn wir es nicht schaffen? Was ist wenn ich mich langsam in ein Monster verwandel?", fragte ich und sah ihn über die Schulter hinweg an. "Ich hab Angst, dass wir es nicht schaffen.", sagte ich leise.

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    • Immerhin hatte sie keine Schmerzen, außer die in ihrem Knöchel natürlich. Teilweise war es meine Schuld, dass dieser jetzt so aussah... Ich sah auf als Midori sich zu mir umdrehte... hatte sie Angst? Es wunderte mich nicht.
      "Wir haben noch genügend Zeit. Du sagtest 6 Monate und wenn du es so betrachtest, dann bedeckt dieses Ding noch nicht einmal ein Zehntel deines Körpers." Ob sie in der Lage war mich vor dieser Sirene zu retten, weil dieses Ding auf ihrem Rücken war? Oder war es etwas Anderes...? Ich lehnte mich wieder ein wenig zurück.
      "Du solltest dich wieder anziehen. Du siehst aus als wäre dir ziemlich kalt. Du hast überall Gänsehaut." Ich seufzte leise. "Mach dir keine Sorgen. Du hast den besten Kopfgeldjäger der Welt an deiner Seite."
    • Ich nickte und als Dante meinte, dass ich mich wieder anziehen konnte, nickte ich. Ich zog mir das Hemdchen und auch das Hemd wieder drüber und setzte mich dann neben Dante. Als er von sich selbst, als der beste sprach, lächelte ich. "Stimmt. Trotzdem bereitet es mir Sorgen.", sagte ich und seufzte. "Was machen wir nun?", fragte ich und sah ihn an. Wir redeten noch über dies und das, da fiel mir etwas ein. "Ich war vorhin in der Stadt und hab mir eine leichte Lederrüstung gekauft. Ich dachte mir, dass es bestimmt praktisch wäre.", sagte ich und deutete auf eine Tasche neben Dante. "Sie ist dort drin."

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    • Midori zog sich wieder an und ich lächelte. Sorgen waren berechtigt, aber es reichte wenn einer von uns sich Sorgen machte, in dem Fall war es wohl sie. Wir sprachen noch ein wenig miteinander und dann erzählte sie mir von ihrer Rüstung.
      "Wird bestimmt nützlich sein. Solange du dich darin gut bewegen kannst.", stimmte ich nickend zu, "Probier sie doch mal an."
      Ich sah zu wie Midori damit erst einmal verschwand und wartete.
      Meine Gedanken schweiften zurück zu der Geschichte die ich Midori vorhin erzählt hatte.... Alex. Wie es ihr wohl ging? Ich hatte ihr lange nachgetrauert. Und ich habe mich wohl nie wirklich davon erholt. Und noch dazu war ich nicht besser als sie, ich schlief mit fremden Frauen und am nächsten Tag interessierten sie mich nicht mehr und ich warf sie förmlich weg, wie ein altes Schwert, das man nicht mehr brauchte. Ich war kalt geworden und egoistisch. Ich hätte diese Geschichte nicht ausgraben sollen...
    • Als Dante meinte, ich solle die Rüstung mal probieren, nickte ich und verschwand samt Rüstung im Bad. Es dauerte etwas bis ich alles angezogen hatte und als ich wieder raus kam, sah ich ihn an. "Und was meinst du?", fragte ich. Die Rüstung die ich trug schützte den Oberkörper und die Oberarme. Für die Unterarme gab es separate Stulpen zum befestigen. Meine Beine waren das einzige, was nicht geschützt war, aber wenn jemand mit einem Schwert oder einem Pfeil auf meine beine zielte, da half auch eine Lederrüstung nicht. Unsicher musterte ich Dante, wie er wohl darauf reagieren würde.

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