[2er RPG] Der Tod kommt im Schatten

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    • Mein Blick fiel auf ihre rosigen Lippen, dann sah ich sie wieder an als sie zuerst die Stille brach. Morgen... das hieß wohl ich träumte tatsächlich nicht mehr. Schnell setzte ich mich auf und tat als wäre gerade nichts passiert. "Morgen." Ich streckte mich kurz und stand dann auf. Nachdem ich nach den Pferden gesehen hatte nahm ich mir ein Stück Brot aus unseren Vorräten. Es war schon ziemlich hart, aber das störte mich nicht. Mit vollem Mund sah ich Midori an.
      "Also was ist, willst du heute weiter oder noch Pause machen?", fragte ich. Ihrem Knöchel ging es bestimmt noch nicht gut, aber das hielt sie vermutlich nicht auf.
    • Als Dante sich e4rhob, seufzte ich leise. //Warum habe ich mir überhaupt Hoffnungen gemacht, dass er mich vielleicht küsst...//, dachte ich und setzte mich auf. Ich nahm meinen Kamm und kämmte mir die Haare, als Dante seine Frage stellte. Ich sah auf. "Ich weiß nicht.", sagte ich schlug meine Decke zurück und sah mir meinen Knöchel an. Vorsichtig versuchte ich aufzustehen und biss die Zähne zusammen, als es noch immer weh tat. Als Dante mir helfen wollte, lehnte ich seine Hilfe ab. "Es geht schon.", sagte ich und hielt mich an der Felswand hinter mir fest.
      Mich störte es, dass Dante meinen schüchternen Annäherungsversuch so abgeblockt hatte. Ich nahm meine Schuhe und band sie an meinen Rucksack und ging dann barfuß und mich an der Felswand stützend zu den Pferden. Ich ging zu meiner Stute und streichelte sie.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Midori belastete für einen Moment ihren Knöchel und ich machte zwei schnelle Schritte auf sie zu um ihr zu helfen. Allerdings lehnte sie meine Hilfe ab und humpelte stattdessen selbst zu ihrer Stute.
      Was ist denn mit der los?
      Ich zuckte mit den Schultern und holte mein Hemd das inzwischen trocken war um es anzuziehen. Meine Gedanken schweiften zu meinem Traum und ich wandte mich schnell wieder von Midori ab als sie zu mir hinüber sah. Stattdessen packte ich zusammen.
      "Die nächste Stadt ist bestimmt nicht weit. Wir können uns auch dort ausruhen und du bekommst vielleicht etwas für deinen Knöchel." Ich sattelte die Pferde und packte unsere Rucksäcke und die Satteltaschen. Es war bequemer ein Bett zu haben und irgendwie wollte ich die nächste Nacht nicht neben Midori verbringen. Ich brauchte etwas zu trinken und eine schöne Frau.
      "Lässt du mich dir wenigstens auf dein Pferd helfen?"
    • Ich merkte, wie Dante sich abwendete und schluckte meine Enttäuschung darüber hinunter. Als er alles zusammengepackt hatte und mich fragte, ob er mir aufs Pferd helfen sollte, nickte ich. "Ja das wäre nett.", sagte ich und ließ mir von Dante aufhelfen. Ich nahm wieder dies Zügel seines Pferdes und nachdem er saß, machten wir uns auf den Weg. Ich ritt erst langsam und schnalzte dann mit der Zunge und meine Stute beschleunigte das Tempo. Auf einem Hügel wurde ich etwas langsamer um mich umzusehen. "Dort vorn ist die nächste Stadt.", sagte ich und als Dante mich erreichte, schnalzte ich wieder mit der Zunge und ritt mit meiner Stute voran. Es war nicht weit bis zur nächsten Stadt. Eigentlich hätte man auch gemütlich reiten können, aber das wollte ich im Augenblick nicht. Ich steigerte das Tempo noch etwas und sprang mit meiner Stute über verschiedene Hindernisse. Als ich die letzte Mauer übersprang, bremste ich mein Pferd etwas ab und kam vor dem Tor zum stehen und wartete dort auf Dante.

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    • Ich half Midori auf ihr Pferd und gemeinsam ritten wir anschließend los. Allerdings schien sie es irgendwie eilig zu haben und ich folgte ihr mit meinem Hengst. Mein Arm schmerzte ein wenig und ihrem Fuß ging es bestimmt nicht viel besser, sie war wohl heute mit dem falschen Fuß aufgestanden...
      Sie wartete auf einem Hügel, ritt aber sofort weiter als ich neben ihr zum Stehen kam. Sie trieb ihr Pferd an, bis wir die nächste Stadt erreicht hatten und vor dem Tor schloss ich zu ihr auf.
      "Was ist denn mit dir los?", fragte ich sie und schwang mich vom Pferd. Ich nahm die Zügel ihrer Stute und führte sie dann in die Stadt hinein. Es war besser für Midori sie blieb auf ihrem Pferd sitzen. Ich fragte nach dem nächsten Arzt und brachte Midori dort hin. Ich wartete bei den Pferden bis sie fertig war.
    • "Nichts war los.", sagte ich und ließ mich von Dante führen. Wir gingen zum nächsten Arzt und ich rutschte von meiner Stute und streichelte das Tier. Dann ging ich hinein, während Dante draußen wartete. Mein Fuß wurde untersucht und neu verbunden. Strikte Bettruhe für 3 Tage, so hieß es. Ich bekam einen Gehstock um, sollte ich mich bewegen müssen, damit ich den Fuß entlasten konnte. Ich kam wieder raus und sah zu Dante. "Bettruhe... für 3 Tage.", sagte ich und nahm ihm die Zügel von meiner Stute ab und gemeinsam gingen wir zum nächsten Gasthaus.
      "Bringst du die Pferde in den Stall? Ich erkundige mich mal ob Zimmer frei sind.", sagte ich und ging hinein. Ich wartete bis Dante ebenfalls hinein kam und gab ihm seinen Schlüssel. Da ich keinen Hunger hatte, ging ich nach oben in mein Zimmer. Ich öffnete es und als ich drin war, seufzte ich und lehnte mich gegen die Tür. Ich stellte meinen Rucksack ab und warf den Gehstock in irgendeine Zimmerecke und legte mich aufs Bett und starrte an die Decke.

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    • Als Midori wieder nach draußen kam sagte sie, sie müsse drei Tage Bettruhe einhalten und vermutlich war sie vernünftiger als ich. Aber hey, es ging mir schließlich gut.
      Sie nahm die Zügel ihrer Stute selbst und ich wurde das Gefühl nicht los, dass ich sie irgendwie verärgert hatte. Beim Gasthaus brachte ich die Pferde unter und drinnen bekam ich dann meinen Zimmerschlüssel. Ein eigenes Zimmer war genau das was ich wollte. Midori verabschiedete sich gleich und ich setzte mich schulterzuckend an einen Tisch und bestellte mir etwas zu Essen und zu trinken.
      Es dauerte nicht lange und ich war satt und trank genüsslich mein Bier.
      Währenddessen sah ich mich im Gatsraum etwas um.
      Als es dann schon ziemlich spät war ging ich endlich auf mein Zimmer, aber nicht alleine. Ich drückte die junge Frau gegen meine Tür, während ich nach dem Schlüssel kramte und aufschloss. Sie kicherte als ich ihren Hals küsste und sie dann hinein ließ. Ich hätte sie ja zum Bett getragen, wenn ich nicht verletzt gewesen wäre, aber sie marschierte auch selbst hinüber und warf sich darauf. Ich grinste als ich die Tür hinter mir zu machte und auf dem Weg zum Bett schon mal mein Hemd auszog.
      "Das sind aber viele Narben..."
      "Mhh... tut mir Leid...", schmunzelte ich, in Wahrheit wusste ich, dass sie ganz heiß darauf war.
      "Ich finde sie sexy! Komm her!"
      Ich folgte ihrer Aufforderung und küsste sie innig. Die folgende Nacht schlief ich nicht viel, schließlich schlief ich aber verschwitzt und zufrieden mit eine schönen Frau in meinem Arm ein.
    • Ich versuchte zu schlafen, jedoch kreisten meine Gedanken um Dante und das Erlebnis heute früh. Ich seufzte und humpelte mit einer Tasche nach unten. Ein Blick in den Gastraum verriet mir, dass Dante nicht mehr da war. //Zum Glück.//, dachte ich und bestellte bei der Wirtin eine Kleinigkeit zu essen und eine Flasche mit starkem Schnaps, alles packte ich in meine Tasche und ging wieder nach oben. Da ich wusste, welches Zimmer von Dante war und daran vorbei musste, seufzte ich. Ich ging daran vorbei und hörte Geräusche die mir gar nicht gefielen. Ich ballte die Hand zur Faust und ging in mein Zimmer. Dann schloss ich ab, zog mir einen Stuhl ans Fenster und aß mein Brot und sah hinaus. Immer wieder wanderten meine Gedanken zu Dante und ich beschloss den Schnaps heraus zu holen. Ich sah auf meine Fuß und nahm direkt einen Schluck aus der Flasche und fing wieder an mit husten. Ich trank jedoch weiter. Auch wenn ich damit, die Gedanken an ihn nicht verdrängen konnte, so konnte ich immerhin das Gefühl in meiner Brust betäuben. //Wenigstens dafür ist Alkohol gut.//, dachte ich. Ich saß sehr lang am Fenster und trank. Als ich ins Bett schwankte, ging am Horizont bereits die Sonne auf. Ich hatte in weiser Voraussicht die Fensterläden und die Gardienen geschlossen um nicht durch das Sonnenlicht geweckt zu werden.

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    • Am nächsten Tag wachte ich erst so gegen Mittag auf und gähnte. Keine Träume von Midori, perfekt. Die rothaarige junge Frau lag noch immer nackt in meinem Arm und schlief. Zu blöd, dass wir länger hier bleiben würden, ich hasste es in der Früh mit meinem One Night Stand interagieren zu müssen, aber ich würde ihr womöglich wieder über den Wg laufen.
      Vorsichtig zog ich meinen Arm unter ihr hervor und ging mich waschen. Dann zog ich mich an. Sie schlief immer noch. Etwas Lauter als nötig kramte ich dann in meinem Rucksack und schließlich hob sie ihren Kopf und blinzelte mich an.
      "Guten Morgen!", lächelte sie. Ich hing meinen Rucksack über die Schulter. "Morgen."
      "Musst du schon weiter?"
      "Nein. Was essen."
      "Achso, na dann... können wir vielleicht..."
      "Vielleicht. Hetz dich nicht mit dem Aufstehen.", erklärte ich und verließ dann das Zimmer um nach unten zu gehen. Es war bereits nach Mittag, aber ich bestellte mir trotzdem erst einmal nur ein einfaches Frühstück.
    • Wie die anderen Male auch, hatte ich tierische Kopfschmerzen nach dem Trinken. Ich seufzte und stand auf und wusch mich. Dann zog ich mich an und nahm die Flasche und das Glas und brachte beides wieder nach unten. Natürlich hatte ich meinen Gehstock dabei, egal wie bescheuert ich mich damit fühlte. Als ich in den Schankraum kam, seufzte ich leise, als ich Dante sah. Ich ging zur Wirtin und stellte ihr die Flasche und das Glas hin. "Danke.", sagte ich und lächelte sie leicht an. Ich ging nach draußen und nach hinten in den Stall. Ich wollte nach meiner Stute sehen. Als ich sie entdeckte, streichelte ich sie. Ich öffnete ihre Box und ging hinein. Auch wenn die Stallburschen sich um sie kümmerten. So wollte ich sie heute mal etwas pflegen. Irgendwie brauchte ich die Nähe zu ihr. Ich redete mit ihr und fing dann an ihr Fell zu bürsten. Nachdem ich fertig war, lächelte ich leicht und ging zurück ins Gasthaus. //Dante hatte ja jetzt genug Zeit zum Frühstücken. Hoffentlich begegne ich ihm nicht.//, dachte ich. Dante war im Augenblick die letzte Person die ich sehen wollte. Ich ging ins Gasthaus und bestellte mir ein einfaches Mittagessen und ein Wasser. Ich aß und trank und bezahlte die Wirtin gleich. Anschließend ging ich wieder nach oben. Auf der Treppe begegnete ich einer rothaarigen jungen Frau die aus Dantes Zimmer kam. //Warum trifft es immer mich in den Unpassendsten Momenten. Ich sagte nichts und ging an ihr vorbei in mein Zimmer. Ich machte mir an dem kleinen Ofen einen Tee und setzte mich auf den Stuhl vor dem Fenster. //Er steht also auf rothaarige....oder sie war einfach nur willig und war bereit so einfach zu ihm ins Bett zu steigen.//, dachte ich sauer.

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    • Nachdem ich gegessen hatte ging ich ein wenig in die Stadt. Ich ließ mein Schwert bei einem Schmied um es schleifen zu lassen und sah mich danach etwas um. Vielleicht wäre eine leichte Lederrüstung für Midori genau das Richtige, aber das war eigentlich ihre Sache, wenn sie etwas kaufen wollte.
      Gegen Abend ging ich zurück ins Gasthaus und bestellte mir etwas zu Essen und zu trinken. Ich hatte Midori den ganzen Tag nicht gesehen, vielleicht wollte sie einfach ihre Ruhe haben. Es dauerte nicht lange bis ein junge blonde Frau sah die alleine trank. Wir setzten uns in eine Ecke des Schankraumes und flirteten ein wenig, während ich sie auf ihre Getränke einlud.
    • Am Abend ging ich nach unten und holte mir etwas zu essen. Als mein Blick durch den Schankraum flog, sah ich Dante bei einer Blondine sitzen, wütend drehte ich mich weg und wendete meine Aufmerksamkeit der Wirtin zu. Diese schien zu bemerken, weshalb ich mich weggedreht hatte. "Ist der Bursche bei der Blondine dein Freund?", fragte sie. Ich sah sie an. "Nein. Er arbeitet für mich. Er ist mein Kopfgeldjäger.", sagte ich und aß weiter. "Du magst ihn oder?", fragte sie. Ich sah sie an. "Selbst wenn...es scheint nicht auf Gegenseitigkeit zu beruhen.", sagte ich und aß auf. Die Wirtin seufzte. Ich bestellte mir wieder etwas alkoholisches und verschwand wieder nach oben in mein Zimmer. Als die Wirtin die Bestellungen an die Tische brachte, wartete sie, bis die Blondine kurz verschwunden war und brachte Dante noch ein Bier.
      "Geht aufs Haus.", sagte sie und stellte es ab. Dabei lag ein kleiner Zettel.

      Du solltest dich lieber um dein Mädchen kümmern und nicht mit irgendeiner anderen anbändeln.

      Ich saß in der Zwischenzeit wieder oben in meinem Zimmer und trank wieder direkt aus der Flasche. //Wenn das so weiter geht, werde ich wegen ihm noch zum Alkoholiker.//

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    • Ich merkte gar nicht, dass Midori da war und war deshalb umso verwunderter, als ich den Zettel neben meinem Glas sah. Hä? Was sollte das bedeuten? Ob es die rothaarige war? Vielleicht war sie anhänglich und störte ich nun daran, dass ich mit einer anderen flirtete. Oder es war Midori... vielleicht hatte sie Schmerzen?
      Ich trank den Bierkrug in einem Zug aus und entschuldigte mich dann bei der Blondine. Ich konnte ja zumindest mal nach ihr sehen.
      Bei Midoris Zimmer klopfte ich an, die Tür war offen.
      Ich trat langsam ein und sah Midori mit einer Flasche Schnaps im Bett sitzen. "Was machst du denn da?", seufzte ich und schloss die Tür hinter mir. Dann trat ich ans Bett heran um ihr die Flasche weg zu nehmen. Sie hatte schon einiges davon getrunken, bestimmt alleine...
    • Als es klopfte sah ich auf. "Nein!", sagte ich deutlich und trank wieder einen Schluck aus der Flasche. Als Dante im Zimmer stand musterte ich ihn. "Was gibt's?", fragte ich und als er mir die Flasche wegnehmen wollte hielt ich sie außerhalb seiner Reichweite. "Nein nein. Ich rede dir auch nicht rein wenn du trinkst.", sagte ich lallend und kichernd.
      Ich nippte erneut an der Flasche. "Was gibt's?", fragte ich und sah ihn an. "Wo sind deine beiden Schlampen? Du weißt schon die rothaarige und die Blonde?", fragte ich und trank erneut aus der Flasche und musterte Dante. Ich war mehr wie angetrunken und mir war es grade so egal was ich zu ihm sagte. Morgen würde es mir vielleicht leid tun...aber nicht heute, nicht hier und nicht jetzt.
      "Finger weg von meinem Schnaps. Kauf dir eigenen wenn du welchen haben willst.", sagte ich als Dante erneut nach der Flasche greifen wollte. "Ich brauch den!", sagte ich und trank erneut einen Schluck aus der Flasche. Dreiviertel der Flasche waren bereits geleert, viel war nicht mehr drin.

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    • Ich wollte nach der Flasche greifen, aber obwohl sie betrunken war, war sie flink. "Aber ich weiß wie viel ich vertrage, im Gegensatz zu dir.", gab ich zurück und griff noch einmal nach dem Schnaps, vergeblich. "Sie sind keine Schlampen und ich werde heute keinen Sex haben, weil ich mich um meine Auftraggeberin kümmern muss, die sich wie ein Kleinkind verhält!" Sie hatte fast die ganze Flasche alleine getrunken und schließlich erwischte ich sie und riss sie ihr aus der Hand. "Du brauchst den nicht! Wenn dein Fuß so weh tut, dann geh doch noch einmal zu diesem Arzt. Hast du nicht eine Salbe zum kühlen bekommen?" Ich war gelinde gesagt genervt von ihrem Verhalten. Das gehörte eigentlich nicht zu meinen Aufgaben. Ich stellte die Flasche außer Reichweite und drückte Midori dann ins Bett. Anschließen legte ich die Decke über sie. "Du solltest wirklich schlafen."
    • "Ich brauch den Schnaps nicht wegen meinem Fuß. Meinem Fuß geht's blendend.", sagte ich lallend. "Ich will den Schmerz betäuben.", sagte ich und zeigte auf meine Brust. "Aber das kann dir ja egal sein. Ich bezweifle, dass du aus eigenen Stücken nach mir gesehen hast. Somit brauch es auch nicht dein Problem sein.", sagte ich und drehte mich auf die Seite und zog mir die Decke über den Kopf. Ich spürte wie mir Tränen in die Augen stiegen und presste sie zu. Ich wollte nicht seinetwegen weinen. Vor allem nicht wenn er direkt mit im Zimmer saß. "Geh einfach.", sagte ich mit brüchiger Stimme und räusperte mich. "Geh.", sagte ich erneut und hoffte dass er verschwinden würde.

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    • Ich sah Midori unverständlich an. "Dann solltest du vielleicht erst recht zum Arzt gehen, wenn deine Brust weh tut.", gab ich zurück und sah zu wie sie mir den Rücken zudrehte und die Decke über ihren Kopf zog. "Die Wirtin meinte ich soll nach dir sehen.", gab ich zu. "Vermutlich weil du dich sonst zu Tode gesoffen hättest." Sie bat mich zu gehen, ich hörte dass sie wohl kurz davor war zu weinen, aber ich verstand das Problem nicht. Ich wusste nicht was los war, aber wenn sie meinte ich solle sie alleine lassen, dann machte ich das eben. Ich nahm aber sicherheitshalber die Flasche Schnaps mit und verließ dann ihr Zimmer um in mein eigenes zu gehen.
    • Ich warf ihm das Kissen hinterher, als die Tür geschlossen war. "Vollidiot!", sagte ich sauer und stand auf. Ich lief unruhig im Zimmer hin und her, ehe ich mich auf die Bettkante setzte. Ich stützte meinen Kopf auf meine Hände und spürte wie mir die Tränen über die Wangen liefen. Die Wirtin, die alles mitbekommen hatte, seufzte. Sie ging die Treppen nach oben zu Dantes Zimmer. Ohne zu Klopfen trat sie ein. "Bist du so dämlich oder stellst du dich so?", fragte sie und nahm Dante die Schnapsflasche ab und zog ihn am Ohr auf die Beine. "Geh zu ihr verdammt nochmal.", sagte sie Wirtin sauer. "Du suchst dir jeden Abend eine andere die dir das Bett wärmt, aber dass deine Auftraggeberin scheinbar mehr als nur Freundschaft für dich übrig hat entgeht dir. Rede mit ihr. Aber plötzlich.", sagte die Wirtin.

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    • "Was zum...!", ich blickte auf als die Wirtin einfach mein Zimmer betrat und auf mich zu marschiert kam. "Au au au au! Was soll denn das?!" Sie zog mich auf die Beine und sah mich streng an. "Sie hat doch gesagt ich sollen gehen... versteh mal einer die Frauen...", murmelte ich und wurde zur Tür geschoben. "Abgesehen davon, warum ist es mein Problem wenn sie auf mich steht, huh?"Die Wirtin bugsierte mich aus meinem Zimmer und schob mich in das von Midori. Dann schloss sie die Tür und ich stand da. Na toll und jetzt?
      Ich seufzte. "Die Wirtin hat gesagt du stehst auf mich.", erklärte ich trocken und sah Midori an. Sie war betrunken, betrunkene redeten oft irgendeinen Schwachsinn. Wie kam diese Frau überhaupt darauf und selbst wenn, ich wollte nicht mit ihr schlafen. Das würde nur alles unendlich kompliziert machen. "Willst du etwas dazu sagen?"
    • "Was sl ich dazu sagen?", fragte ich weinend. "Es ist so. Es interessiert dich nicht. Fertig." sagte ich und wischte mir über die feuchten Wangen. "Jeder scheint es zu merken. Nur du nicht. Dreimal darfst du raten warum ich dich nach dem Wolfsangriff nicht zurückgelassen habe. Ich konnte es einfach nicht. Ich hätte es mir niemals verziehen wenn dir was passiert wäre.",sagte ich und die Worte purzelteb nur so aus meinem Mund." Ich bin kein kleines verwöhntes Dummchen. Auch wenn du mich dafür halten magst. Ich merk doch das da irgendwas ist, was dich zurück hält. Sei es weil ich deine Auftraggeberin bin oder sonstiges... Ich hab mich gestern früh gehasst, dass ich etwas gesagt hatte und du so plötzlich aufgestanden bist und dich um andere Dinge gekümmert hast. Deshalb bin ich gestern auch so komisch gewesen. Nicht weil ich sauer auf dich war sondern auf mich selbst. Wenn ich nichts gesagt hätte, hätten wir noch ein wenig bei einanderliegen können.",sagte ich und zog mein Knie an meine Brust. "Mir entgeht nicht wie du mich anschaust manchmal. Und auch bemerke ich, dass du wenn du für dich unerwartet etwas nettes macht meist gleich patzig danach bist.",sagte ich und holte zitternd Luft. Ich schluckte und machte eine kleine Pause. "Deshalb tut meine Brust weh und deshalb hab ich getrunken, weil es mir weh tut wenn ich dich mit einer anderen sehe." sagte ich heulend.

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