Nach einiger Zeit hatte sich Aiden auf den weg gemacht, in einem Dorf oder einer kleineren Stad etwas umzuhören. So erfuhr er, wie die Leute sich erzählen, dass die arme Prinzessin Arya von einem riesigen roten Drachen-Biest entführt wurde, welches viele Jahre zuvor auch den Kronprinzen in einem Königreich in der Nähe zu Opfer gefallen war. Der Prinz, welcher sie heiraten sollte ist nun auf den Weg in das besagte Königreich um dort mit dem König zu reden und diesen zu überreden ihnen bei ihrer Jagd zu helfen. Dieser Prinz seihe ein richtiger Held. Diese Geschichten waren unterschiedlich ausgeschmückt und der Rothaarige erfuhr immer wieder von sehr unterschiedlichen Angaben, das die zahl der Männer anging. Mal waren es 20 und einmal sogar 100. Es war etwas beunruhigend für ihn, aber er könnte noch nichts tun. Den der Prinz war wild entschlossen bei der Sache. So verlies Aiden schließlich grübelnd das Gasthaus, in dem er sich umgehört hatte und machte sich auf den Weg zurück in die Berge. Als er wieder an dem Plato angekommen war, verschwand in der Ferne gerade der Vollmond. Bevor die ersten Sonnenstrahlen über die Berge kletterten, war der Rothaarige auch schon verschwunden. An seiner stelle stand der rote Drache dort und beobachtete, wie der neue Tag begann. Schon schwang er sich wieder in die Luft und glitt fast lautlos durch die Morgenfrühe. Der Drache entschloss sich aber noch kurz anzuhalten und mit einem Eimer und etwas Wasser da drinnen bei Arya anzukommen.
