[2er RPG] ☠ I need a Gangsta ☠

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    • Im Gegensatz zu Lev, welcher sich bei dem Anblick seiner beiden Liebsten schon lange nicht mehr zügeln konnte und seine Emotionen freien Lauf lies, blieb Milana ruhig. Ihr Gesichtsausdruck war gelassen. Sie zeigte sich weder unfreundlich noch freundlich, beantwortete die Fragen welche sie beantworten wollte und konnte und machte alles in allem einen sehr souveränen Eindruck. Killian hatte immer gedacht eine so starke Bande in der Mafia von Lev existierte nicht, dass man direkt ein sprang wenn jemand in Not war. In welcher Verbindung standen die beiden? Sein bester Freund schien ziemlichen Respekt vor ihr zu haben und das war etwas das er bei dem Russen nicht kannte. Er hatte bislang jedem die Stirn geboten. In ihrer Nähe wirkte er erschreckend ergiebig. Nachdenklich betrachtete der Dunkelhaarige die zugegeben ziemlich hübsche Frau, welche die Frage von Anisa ohne Zögern beantwortet hatte. Killian betrachtete unterdessen wieder seine Freundin, die immer noch geschwächt war. Würde jetzt die Antwort kommen, dass sie direkt aufbrechen mussten, hätten sie ein großes Problem. Lev würde das zwar nicht zulassen, aber er hatte schon genug für sie getan, denn offenbar hatte er Milana für sie kontaktiert. "Das hier ist kein normales Krankenhaus, sondern unser vorübergehender Stützpunkt. Sobald meine Mission hier beendet ist, brechen wir auf. Ihr habt also noch Zeit euch auszuruhen, zumal ihr es in dem Zustand nicht einmal an die Grenze schaffen würdet ohne erwischt zu werden.", erklärte Milana. Lev hatte sich auf den Stuhl neben sie beide an das Krankenbett gesetzt, während Anisa sich erkundigte, ob sie wohl in der Schuld von der Weißhaarigen standen. Ein Umstand der Killian alles andere als gefiel, noch weniger das Milana bislang mit allem was sie gesagt hatte Recht hatte. Weder waren sie in der Lage jetzt aufzubrechen, noch ohne ihre Hilfe es auch nur ansatzweise aus diesem Land zu schaffen. Nicht in diesem Zustand. Darum nickte er auf die Frage von Anisa.
      "Ich habe sie angerufen, als du verwundet wurdest. Sie hat sowohl dich, als auch Killchen und unser Blondchen hier her bringen und versorgen lassen.", erklärte Lev der Rothaarigen.


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    • Ob sie ihnen nun geholfen hatte oder nicht, Anisa traute dieser Frau nicht. Sie war eine Fremde, ein Mitglied der russischen Mafia... Diese Frau tat Lev doch nicht irgendeinen Gefallen, ohne zu fordern, oder? Nachdem Anisa den schweren Schlag ertragen musste, von ihrem eigenen Vater hintergangen worden zu sein, war es wohl nicht zu verübeln das sie Fremden nicht traute. Während sie sich noch in Gefangenschaft befunden hatte, hatte sie sogar mit dem Gedanken gespielt, ob Killian sie nicht sogar vergessen würde... Umso größer war die Freude, ihren geliebten Killian wieder gesehen zu haben, er war gekommen und hatte sie befreit... Würde er ihr ebenfalls den Rücken kehren, wüsste sie nicht mehr weiter. Sie brauchte ihn, er war wie die Luft, die sie zum Atmen brauchte. Ohne ein weiteres Wort musterte Anisa Milana, so gut es ihr in ihrer Beeinträchtigung der Beweglichkeit zumindest möglich war. Bis Anisa vollkommen gesund war, würde zu viel Zeit vergehen und somit hatten ihre Feinde nicht nur genügend Zeit um ihren Spuren zu folgen, sondern hatten alle erdenklichen Wege um aus diesem Land zu kommen, unter Beobachtung. Gott, daran sollte sie nicht denken. "Danke für deine Hilfe.", sagte Anisa dann nach langem Schweigen und legte ihren Kopf wieder in eine bequemere Position. Sie fühlte sich schlapp, als wäre sie einen hundert Kilometer Marathon gelaufen und die Schmerzen wurden nicht sonderlich besser. "Braucht ihr noch etwas? Ich denke, noch etwas Ruhe könnte mir und Killian nicht schaden.", meinte Anisa dann ruhig.
    • Natürlich erkannten die Anwesenden im Raum die Skepsis in Anisas Augen. Das war allerdings gut. Vertrauen war etwas, dass sie sich nach all dem was passiert war nicht leisten konnte. Das Killian ihr niemals in den Rücken fallen würde, hatte er bewiesen und Kill vertraute Lev blind. Sie einzig Fremde Person war Milana, auch wenn sie die Gruppe gerettet hatte. Warum sie das aber getan hatte, würde Killian noch heraus finden müssen. Jetzt aber schien Anisa nur noch ihren Frieden zu wollen und ehrlich gesagt wollte auch der Brünette einfach schlafen. Er hatte Anisa gefunden und jetzt konnte er seinem geschundenen Körper erlauben wenigstens etwas Ruhe zu finden. Lev ging es ebenfalls gut, was Killian beruhigte und auf die Forderung von Anisa hatte er zwar ein wenig perplex gewirkt, es aber toleriert. "Sie hat Recht. Wir können später reden.", antwortete Lev und widmete seine Aufmerksamkeit der Weißhaarigen an seiner Seite. Milana nickte lediglich und verließ den Raum. Offenbar war sie kein Freund der vielen Worte, aber Kill erinnerte sich noch genau welche Kraft sie besaß, sowohl in ihrer Stimme als auch in dem was sie tat. Sie hatte ihn und Jaden immerhin mal eben in den Krankenwagen befördert und das offenbar ohne Mühe. Sie war gefährlich, aber so wie es aussah im Moment ihre Verbündete. Seufzend drückte Killian nachdem die beiden gegangen waren seiner Freundin einen Kuss ins Haar. "Lass uns etwas schlafen. Wir haben noch Zeit heraus zu finden, was hier vor sich geht."


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    • Erleichtert, das man ihrer Bitte nachging, streichelte Anisa sanft über den Handrücken ihres Freundes. Am liebsten würde sie sich nun auf die Seite drehen, ihren Kopf auf seiner Brust betten und einfach einschlafen, aber sie konnte nicht. Nicht nur weil es ihr höllische Schmerzen bereiten würde, sondern weil es Fragen gab, auf die sie noch keine Antworten hatte. "Ich muss dich etwas fragen...", begann Anisa unsicher und starrte an die Decke. Was war ihr Plan? Wie würden sie weiter vorgehen, wenn sie diesen Ort verlassen mussten? Würde ihr Vater sie verfolgen und wusste er, das Killian sich hier bei Anisa befand? "Was ist mit meinem Vater? Weiß er von uns und glaubst du, er wird uns verfolgen?", fragte sie dann. "Und wo sollen wir hin, wenn wir von hier fort gehen können?", fügte sie besorgt hinzu. Bevor Anisa Killian als ihren Bodyguard zugeteilt bekommen hatte, kannte sie diese Welt nicht. Sie wurde in die Mafia Welt hinein geboren und hatte sich mit Händen und Füßen dagegen gesträubt, eine von ihnen zu werden und nun befand sie sich mitten drin und einen Menschen hatte sie bereits getötet... Nur bei diesem Gedanken stiegen ihr bereits die Tränen in die Augen. So grausam Thiago auch war, hätte sie ihn niemals erschießen können, wäre er vor ihr gestanden und hätte ihr die Möglichkeit gegeben. Als sie ihn aber über Killian gesehen hatte... Wie sie mit ansehen musste wie er nach ihm ausholte, immer und immer wieder... Sie hatte nicht darüber nachgedacht und war einfach los gerannt. Und nun befanden sie sich auf der Flucht, verletzt und so wie ihr es schien ohne ein wirkliches Ziel.
    • Killians Augen wurden schwer und er war dankbar, dass Anisa sie gebeten hatte den Raum zu verlassen. Natürlich hätte er Lev gerne noch an seiner Seite gehabt, aber jetzt wo das angestaute Adrenalin nachließ, dass ihn unter Schmerzen hatte weiter machen lassen, bemerkte er erst wie erschöpft er eigentlich war. Jetzt da Anisa wach war, konnte er sich erlauben zu schlafen. Er war ja so schrecklich müde ...
      Wie lange war es her, dass er vernünftig geschlafen hatte? Killian konnte sich sich Moment nicht daran erinnern, was aber auch mit den höllischen Kopfschmerzen zusammen hängen könnte. Gott, sein Schädel fühlte sich an als wäre Jaden mit irgendetwas darüber gefahren. Wie es seinem Bruder wohl ging? Ganz gleich wie sehr sich der Brünette sträubte, sein bescheuerter Bruder gab sich wirklich Mühe mit ihm und langsam aber sich, erkannte Kill das an. Er wollte ihm nicht vertrauen, hatte es aber oft genug. Bedeutete aber natürlich nicht, dass ihn das nicht extrem ankotzte. Gerade als er langsam drohte wirklich einzunicken, hatte ihn Anisa mit ihrer Frage noch einmal dazu gebracht die Augen zu öffnen. Nun die Frage war natürlich berechtigt. "Es ist mir egal, wenn er es erfährt und wird nur realistisch sein, dass er uns verfolgen wird.", antwortete er gähnend und schmiegte sich so gut er es eben konnte an seine Freundin. "Ich habe mir zuerst überlegt mit dir zusammen mit Lev und Milana nach Russland zu gehen, aber offenbar will mir jeder die russische Mafia ausreden. Vielleicht wäre das auch besser ... du musst von all dem weg." nachdenklich blickte er an die Decke über sie beiden. "Sag mal...wie wäre es mit Amerika? Ich habe mir zwar geschworen nicht mehr in meine Heimat zurück zukehren, aber dort bin ich alles andere als hilflos und selbst dein Vater wird sich zwei Mal überlegen, ob er mich in meinem Terrain herausfordert. Ganz gleich wie lange ich dort schon fort bin, ich habe nie aufgehört Kontakt zu gewissen Leuten zu pflegen." Daraufhin sah er zu Anisa. "Ich glaube wir wären dort sicher...Zwar ist Jaden in Amerika und muss erst mit seiner Organisation klar kommen, aber es gibt dort so viele Banden und wenn ich nicht mehr zum Astolfo-Clan gehöre, hat der Typ keinen Grund mehr mich zu jagen und wir werden einfach andere Identitäten annehmen. Ein ...ein neues Leben..."


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    • Anisa musste dieses Thema ansprechen, sie hatte in der Zeit, in der sie bei Thiago in Gefangenschaft gelebt hatte viel zu viel Zeit zum Nachdenken gehabt. Was war nun aber mit ihrem Vater? Würde er sie verfolgen und was würde er tun, würde er sie fassen? Würde er Killian töten? Und sie? Seine eigene Tochter? Oder würde er sie wieder zu sich nehmen und so leben, als wäre niemals etwas passiert? Es waren so viele Fragen und Wochenlang hatte Anisa keine Antworten gefunden. "Amerika?", wiederholte sie dann leise und lauschte seinen Worten. Anisa glaubte nicht, das man aufhörte Killian zu jagen, nur weil er nicht mehr zum Astolfo Clan angehörte. Vermutlich würden sie ihn zwingen, für sie zu arbeiten und würde er nicht hören, würden sie Anisa schnappen. Ein neues Leben hörte sich so verlockend an und Anisa würde nichts lieber, als mit Killian ein normaleres Leben zu führen. Ein komplett normales Leben würden sie vermutlich niemals führen können, aber es wäre normaler als das, was sie jetzt führten. Sie hatten noch nicht einmal eine Unterkunft... "Und die Leute zu denen du noch Kontakt hast? Gehören sie nicht auch irgendeinem Clan an? Was, wenn sie dich auch dabei haben möchten? Ein neues Leben hört sich unglaublich schön an, aber ich glaube, so einfach wird man es uns nicht machen... Kannst du es dir denn vorstellen, jemals ein normales Leben zu führen? Ich glaube... es wäre mit dir wunderschön.. Wohin auch immer du gehen wirst, Killian, ich werde mit dir gehen.".
    • Natürlich waren seine Vorstellungen utopisch und man würde es ihnen niemals auch nur ansatzweise so leicht machen. Allerdings war das im Moment alles woran sich Killian klammern konnte und er wollte Anisa mit beruhigenden Themen kommen und nicht kaum waren sie wieder vereint in das neue Drama stürzen. Er wusste natürlich auch noch nicht wie sie ihr neues Leben angehen sollten und das was Killian nun einmal war, würde er auf ewig bleiben. Er war kein guter Mensch, würde es nie sein und er musste sich dem Monster stellen das er geworden war. Ob ihm ein normales Leben überhaupt zustand, dessen war sich Killian nach wie vor nicht sicher. Seiner Meinung nach stand es ihm nicht zu, aber Anisa hatte es verdient und um Anisa zu beschützen, würde er an ihrer Seite sein, ganz gleich ob er es nun verdient hatte oder nicht. Darum schlug er seiner Freundin also seine Heimat vor, vielleicht nicht unbedingt die Traumidee, zumal Killian nicht geglaubt hatte noch einmal dort hinzukommen, auch wenn er sich nie von diesem Land hatte los reißen können, sonst hätte er wohl kaum alte Kontakte gepflegt, aber es war ein Anfang. "Sie gehören keiner Mafia an oder so. Kleine Untergrundgruppen höchstens, im Vergleich zu dem hier fast niedlich. Straßengangs sind in Amerika normal und denen kann man nur schwer nicht über den Weg laufen, aber das ist schon in Ordnung und nichts worüber ich mir Sorgen mache. Wir könnten es tatsächlich versuchen...ich bin mir sicher das Lev uns neue Pässe und eine neue Identität besorgen kann.", erklärte er der Rothaarigen an seiner Seite. "Sollen wir es versuchen?"


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    • Unsicher wie sie vorgehen sollten, hatte Anisa sich bei Killian erkundigt. Wie genau sollte ihr neues Leben aussehen? Wohin sollten sie und konnten sie überhaupt untertauchen? Anisa wusste nicht, wie lange sie dieses Leben ertragen konnte, ohnehin war sie bereits so weit, das sie einen Psychiater aufgesucht hatte... Vielleicht wusste schon einer ihrer Feinde wo sie sich befanden und wartete nur auf den richtigen Moment. Umso früher sie wussten, wohin ihr weiterer Weg führen würde, umso genauer konnten sie auf Überraschungen reagieren. Anisa glaubte, frühzeitig das Krankenhaus verlassen zu müssen - vermutlich sogar noch unter Schmerzmittel.
      Keine Mafia. Die Rothaarige wollte davon weg und auch ihren Freund wollte sie nicht mehr in der Nähe eines Clans wissen.
      Noch immer streichelte sie den Handrücken ihres Freundes und nickte leicht. "Ja, lass es uns versuchen. Vielleicht schaffen wir es unterzutauchen. Ganz weit weg von allem, wo sie uns vermuten. Wir könnten gemeinsam leben, ohne uns verstecken zu müssen.", die Stimme der Rothaarigen bebte und sie stand den Tränen nah. "Ich bin so froh, das ich dich habe, Killian. Bitte verlass mich nicht, niemals. Ich wüsste doch gar nicht, was ich ohne dich tun sollte. Als ich gesehen habe wie Thiago... ich musste es tun... Ich musste dir doch helfen.", wirr setzte Anisa ihre Worte fort, unter Tränen und mit dem belastenden Gedanken, einen Menschen getötet zu haben. Sie hatte es tun müssen, sonst wäre Killian vermutlich nicht wieder aufgestanden... Ihr war doch keine andere Wahl geblieben.
    • Gerade als er versuchte irgendwelche aufmunternden Worte zu finden, bemerkte er die Tränen welche in diese wunderschönen Augen glitzernden. Anisa hatte in letzter Zeit viel zu viel geweint und Killian hoffte inständig, dass er ein Leben für sie beide schaffen konnte, in dem die wunderschöne Rosahaarige lächeln konnte. Sie war für ein so hartes Leben nicht geschaffen und je öfter er dieses Leid erkannte, in dem seine Geliebte versank, desto mehr fühlte er sich wie ein Versager. Er wollte Anisa beschützen, aber tat er das? Sie litt trotzdem und ganz gleich was er tat, es hörte einfach nicht auf. Natürlich wusste er, dass sie beide eigentlich ziemliches Glück hatten. Aus der Mafia kam man nicht so leicht heraus und sie lebten immer noch! Den meisten war solche in Glück nicht hold und trotzdem schmerzte dieser Anblick, den sonst so kalten Auftragsmörder. "Anisa ich werde immer dir gehören und niemanden sonst. Ich bleibe bei dir, ganz gleich was passiert. Ich würde alles für dich tun." zärtlich küsste er der zierlichen Frau in das flammenrote Haar und versuchte sie irgendwie näher an sich zu ziehen. "Du bist kein Mörder Anisa. Du hast so gehandelt, weil du mich beschützen hast. Ohne dich wäre ich vielleicht gar nicht mehr hier und ich danke dir. Danke, dass du mich beschützt hast." beruhigend strich er ihr zärtlich mit der Hand über die Wange, fing mit dem Daumen die glitzernden Tränen auf und hauchte ihr einen Kuss auf die Stirn. "Es wird alles gut Anisa." Natürlich konnte er ihren Schock verstehen, es war normal das sie so reagierte. So sollte man auch reagieren und es war wichtig, dass Anisa diese Empfindungen besaß. Sie sollte nicht so werden wie er. "Ruh dich etwas aus. Ich bleibe bei dir."


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    • So gern hätte Anisa sich weinend an die starke Brust ihres Freundes geschmiegt. Während der gesamten Zeit, die sie in Gefangenschaft lebte, hatte sie ihre Trauer zurück gehalten, vor ihren Feinden wollte sie keine Schwäche zeigen. Nur Abends, als sie im Dunkeln im Bett gelegen war, hatte sie die Decke über ihren Kopf gezogen und sich erlaubt, stumm Tränen zu vergießen. Sie hatte gewusst, das sie beobachtet wurde, selbst wenn man sie allein in ihrem Zimmer zurück ließ. Killian aber hatte sie gerettet, irgendwie hatten sie es geschafft aus dem Schloss zu fliehen, wenn auch nicht unbeschadet, aber sie lebten. Nun konnte sie endlich weinen, ihre Trauer hinaus lassen, jetzt, wo sie endlich wieder in Sicherheit war. Mit verschwommener Sicht konnte sie Killian wahrnehmen, wie er sich ihr näherte und ihr einen Kuss auf ihr volles Haar drückte. Behutsam versuchte er sie näher an sich zu ziehen, allerdings brachte es der Rothaarigen nichts weiter als Schmerz, jedoch ließ sie dies zu, sie wollte ihm näher sein, so nah sie konnte, egal ob es schmerzte oder nicht. Anisa erwähnte unter Tränen den Mord, den sie an Thiago begangen hatte, woraufhin Killian sofort reagierte und sich ihre Blicke kreuzten. Wie sehr sie seine Augen liebte. Sie wollte ihre Arme um ihn schließen, sich an ihn schmiegen und weinen, bis sie keine Tränen mehr produzieren konnte. An seinem warmen Körper einschlafen und in ihrem eigenen kleinen Häuschen, weit weg von Großstädten, aufwachen. Ein Haus mit einer Weide, weit und breit keine Menschenseele, nur sie allein... Könnten sie wirklich jemals in Frieden leben? "Danke.", flüsterte Anisa. "Für alles. Wir stehen auch das gemeinsam durch, nicht wahr?".
    • Nun das Zärtlichkeiten Schmerzen einbrachten, hatte Killian ja oft genug in seinem Leben erfahren müssen. Meistens empfand er die Zuneigung die man ihm schenkte ohnehin nicht als Zärtlichkeit, sondern viel mehr als Mittel zum Zweck. Wenn er allerdings Anisa nah sein konnte, war es etwas vollkommen anderes. Er fühlte sich behütet, geborgen und geliebt. Er, der gefürchtete Auftragsmörder, dem so etwas eigentlich nicht einmal zustehen dürfte. Wie gut hatte es das Schicksal mit ihm wohl gemeint, dass gerade Killian glücklich sein durfte. Alle fanden sein Leben schrecklich, hätten sich nachdem was Killian alles erleben und ertragen musste sicherlich schon irgendwo hinunter gestürzt, aber er liebte sein Leben. Er hatte einen Menschen an seiner Seite, der ihn bedingungslos liebte obwohl er es nicht verdiente. Wie konnte er da also nicht der glücklichste Mensch der Welt sein? Darum versuchte er auch seine Freundin irgendwie zu umarmen, ganz gleich welche Schmerzen es auch ihm bereitete. Er wusste das er Anisa nah sein musste. Sie brauchte diese Nähe zu dem Brünetten und ihm ging es da ehrlich gesagt auch nicht viel anders. Er konnte und wollte nicht mehr ohne diese Frau leben. Als sie sich also bei ihm bedankte, schüttelte er nur leicht den Kopf. "Wofür? Ich sollte eher dir danken.", flüsterte er ihr leise zu und schmiegte seinen Kopf leicht an ihren. "So schnell bekommt man uns nicht klein Anisa. Wir schaffen das schon, nachdem was alles schon passiert ist, wird der Rest ja praktisch ein Kinderspiel.", mit einem leichten Grinsen drehte er sich dann zu ihr, biss sich dabei auf die Lippen, weil es doch schmerzhafter war als gedacht und sah sie an. "Ich verspreche es."


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    • Etwas überrascht sah Anisa in die goldenen Augen, die sie so sehr liebte. Schon in Kindesalter hatte diese Farbe sie fasziniert. Er sollte ihr Danken? Anisa ließ dies unkommentiert. Sie hatten sich gegenseitig gerettet und nun gingen sie einen Weg, den beide gehen wollten und das gemeinsam. Was auch immer ihr Vater sich dabei gedacht hatte, ausgerechnet Killian zu ihrem Bodyguard zu machen, es war eine gute Entscheidung gewesen. Mit den Gedanken an ihre erste gemeinsame Zeit denkend, versiegten auch langsam ihre Tränen, auch wenn ihre Trauer noch immer groß war. Ein zartes Lächeln schlich sich auf ihre Lippen und auf seine Worte hin nickte sie. "Das mag sein, aber nimm es dennoch nicht auf die leichte Schulter.", mahnte sie ihn liebevoll und konnte ihren Blick von seinem schönen Gesicht nicht mehr abwenden. Wie gern sie nun gesund wäre, die Schmerzen nicht ertragen müsste und bereits friedlich mit ihm leben würde. Ein Gedanke, der vermutlich noch sehr weit entfernt war. Es würde viel Zeit vergehen, bis sie endlich untergetaucht waren, sich einen Unterschlupf gesucht und friedlich leben konnten, das wusste Anisa. Wer auch immer mit Thiago in Verbindung stand, würde nach ihnen suchen, vermutlich auch ihr Vater und was passieren würde, trafen sie aufeinander, konnte sie sich nicht ausmalen... Sie konnte ihn nicht einschätzen, nachdem, was er bereits getan hatte. Was er ihr angetan hatte, seiner eigenen Tochter. "Egal was passiert, wir können endlich zusammen sein. Wir müssen unsere Beziehung nicht weiter verstecken.".
    • Natürlich war ihre Situation alles andere als einfach oder ideal, aber sie hatten überlebt und das war im Augenblick das wichtigste. Solange sie lebten, konnten sie weitermachen und vielleicht das Ziel erreichen, welches vielleicht noch utopisch erschien, aber sicherlich nicht unmöglich war. Wenn Killian ehrlich war hatte er mehr Angst vor einem ´normalen´Leben als vor dem Leben, welches er jetzt führte. Würde er sich in einer normalen Gesellschaft überhaupt zurecht finden? Konnte er sich anpassen? Hatte ein Mörder überhaupt das Recht dazu sesshaft zu werden und zu tun, als wäre nie etwas passiert? An seinen Händen klebte mehr Blut als er Jahre zählen konnte! Er konnte sich nur schwer in einer Rolle als Angestellter vorstellen...
      Dennoch was er noch mehr fürchtete war Anisa zu verlieren und die Rothaarige sehnte sich noch einem normalen Leben. Einem Leben ohne Gefahr und Angst. Das wichtigste für Killian war mit dieser Frau zusammen zu sein und wenn das bedeutete in irgendeinem Laden zu stehen, dann würde er auch das für sie tun. Wie verkorkst musste Kill nur sein, dass er ein anständiges Leben fürchtete? All die Jahre war er nur zum Morden und für Sex ideal gewesen, konnte er überhaupt etwas anderes? Ein wenig in Gedanken schmiegte er sich an seine Freundin. Ihre Worte aber gaben ihm Zuversicht. "Du gehörst zu mir und das soll ruhig jeder sehen. Ich bin dieses Verstecken genauso Leid."


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    • Wie gern Anisa nun ihre Arme um Killian legen würde, als er sich so an sie schmiegte. Sie wollte durch sein weiches Haar streicheln, seinen Duft einatmen und ihm sagen, wie sehr sie ihn liebte. Niemals hätte Anisa sich erträumen lassen, das ausgerechnet Killian der Mann wäre, den sie an ihrer Seite haben wollte. Er war einen Schritt gegangen, von dem sie glaubte, das er schmerzhaft gewesen sein musste. Nach so vielen Jahren hatte Killian nur um die Aufmerksamkeit und das Ansehen ihres Vaters gekämpft und nun kehrte er diesem Mann den Rücken und brannte mit seiner Tochter durch. Schon immer hatte Anisa sich nichts anderes gewünscht als ein normales Leben, aber eines hatte ihr dieses Leben gute Beschert... Ohne diesem Leben, hätte sie niemals Killian gefunden. "Leider bleibt dir der Spaß nicht mehr vergönnt, auch Matteo davon zu erzählen. Der arme wäre am Boden zerstört.", meinte Anisa amüsiert. Matteo war ein guter Kerl, aber Anisa hatte sich einfach geschworen, niemals einem Mann in dieser Branche zu verfallen. Nun... Durch Killian hatte sie wohl ihr eigenes Gesetz gebrochen. Erschöpft schloss die schöne Rothaarige ihre Augen und versuchte sich auf die Stimme ihres Freundes zu konzentrieren. "Wir dürfen nicht länger als es nötig ist bleiben. Selbst wenn meine Wunde noch nicht geheilt ist, okay? Wer weiß, ob nicht schon jemand weiß, wo wir uns aufhalten.".
    • "Ich kann ihm ja einen Liebesbrief schreiben.", antwortete Killian amüsiert bezüglich der Sache mit Matteo. Die beiden hatten sich nie leiden können und das hatte sich nach Jahren einfach nicht ändern können. Vielleicht durfte ja der Kerl nun an seine Stelle bei John treten, wobei ihm dafür wohl der nötige ... Sexappeal fehlte. Kill bezweifelte stark, dass sich John mal eben Matteo ins Schlafzimmer stellte, wenn doch dann zweifelte Killian ein wenig an sich selbst. Nach allem was der Brünette durch gemacht hatte, war es doch ein Schritt welchen er nicht geglaubt hatte je zu tätigen. Die Mafia war sein Leben gewesen, sein einziger Lebensinhalt. Er war von Klein auf geformt worden und er kannte kein anderes Leben. Für Anisa warf er das zwar nun alles über Bord, aber er war sich sicher, dass er nicht in der Lage sein würde ein vollkommen normales und anständiges Leben zu führen. Diese Identität würde immer ein Teil von ihm bleiben, es hatte sich in seine Seele gebrannt und war nicht mehr weg zu denken. Aber er war nicht daran kaputt gegangen. Noch hatte er es geschafft alle Einzelteile beisammen zu halten. Den Kill wusste, würde er einmal zerbrechen würde niemand und auch nicht er selbst, sich jemals zusammen setzen können. Darum hatte er es sich nie erlaubt, irgendjemand sein Leid zu klagen. Würde er es tun, würde er daran kaputt gehen und jede einzelne Erinnerung wieder neu durchleben. So versteckte er es lieber hinter einem starken Grinsen und lebte tapfer sein Leben. Er lebte gern, ganz gleich wie sein Leben für andere aussehen mochte. "Es bringt aber nichts, wenn wir auf halben Wege drauf gehen Anisa. Wenn wir irgendwo sicher sind und uns auskurieren können, dann unter dem Schutz der Russen. Ich vertraue Lev und solange er nicht sagt, dass wir verschwinden müssen, werden wir uns hier ausruhen."


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    • "Der arme Kerl.", antwortete Anisa kichernd und öffnete wieder ihre Augen und blickte an die weiße Decke hinauf.
      "Warum traust du den Russen, so sehr? Nur weil Lev zu ihnen gehört? Wer weiß, ob nicht auch welche von ihnen nur auf den richtigen Moment warten.", meinte Anisa. Natürlich hatte sie Sorge und große Angst. Ihrem eigenen Vater hatte sie nicht trauen könne, dieser Mann hatte sie an die Polen ausgeliefert, als Braut für einen Mann, der in seinem Alter war. Und Anisa zweifelte nicht daran, das ihr Vater sogar wusste, was er alles mit ihr anstellen wollte... Er hatte es gewusst, da war sie sich sicher. Für einen kurzen Moment hatte sie sogar an Killian gezweifelt, ob er sie tatsächlich holte oder ob er überhaupt heraus fand, wo sie sich befand. Aber er hatte sie gefunden und gerettet... Für den kurzen Moment der Zweifel, schämte sie sich und wagte es nicht, diese Sorge auszusprechen. Auch Lev sollte sie danken, ebenso wie Jaden. Alle drei Männer hätten ihr Leben für sie geopfert, nur um sie aus den Fängen von Thiago zu befreien. Das Killian Lev so sehr vertraute, das war ihr bewusst, auch sie hatte viel vertrauen in dem Russen, aber was diese Mafia anging... Sie wollte verschwinden, an einen Ort, an dem sie niemand finden konnte und an dem sie ein friedliches Leben führen konnten, ohne Gewalt.
    • "Weil ich die Taten der Menschen sprechen lasse und nicht nur die Worte. Lev hat mich seit ich ihn kenne nicht ein einziges Mal im Stich gelassen. Er hat sich diese Freundschaft erarbeitet, egal wie oft ich ihn abgewiesen habe und wenn er für diese Frau und diese Gruppe bürgt, dann vertraue ich ihnen.", antwortete Killian so selbstsicher, dass Zweifel ausgeschlossen war. "Ich bin der letzte Mensch der jemandem leichtfertig vertraut Anisa, dass kannst du mir glauben. Aber wie oft hat uns Lev nun schon geholfen, obwohl er eigentlich unparteiisch sein sollte? Zweifel an ihm lasse ich nicht zu, auch nicht von dir." daraufhin seufzte er leicht und versuchte sich zu seiner Freundin zu drehen. "Ich weiß das du Angst hast, aber eine Flucht jetzt schon endet für uns beide tödlich. Ich werde dich beschützen, also vertraue wenigstens mir und ruh dich etwas aus. Wir werden nicht ewig hier bleiben das versichere ich dir, aber wenigstens so lange bis wir uns halbwegs bewegen und verteidigen können." Er hoffte das Anisa das einsah, sie hatten immerhin keine andere Wahl. "Lass uns etwas Schlafen. Ich bin fertig..." er schmiegte sich, wenn auch unter Schmerzen an die schöne Rothaarige und schloss die Augen. "Hab keine Angst, ich lasse dich nicht allein. Ich verspreche dir, dass ich dich immer finden werde, egal wo du bist."


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    • Ohne ihn zu unterbrechen hörte Anisa Killian aufmerksam zu. Es war schön zu hören, wie viel Lev ihm bedeutete, das er ihm all sein Vertrauen schenkte, aber Anisa konnte nicht anders. Sie kannte diese Frau nicht und in den letzten Wochen war viel zu viel geschehen, als das sie ihr vertrauen konnte. Dennoch hatte sie sie gerettet und dafür gesorgt, das scheinbar auch Killian einem Arzt zugeordnet wurde, wenigstens ihm sollte sie vertrauen, so wie er sagte. Es war nicht so, als das sie Lev nicht trauen würde, aber es ist einfach so viel passiert... Anisa wusste nicht, was sie glauben sollte, was sie denken sollte und was sie tun sollte. Was würde überhaupt geschehen, würden sie gehen müssen? Höchstwahrscheinlich wäre ihre Wunde noch nicht geheilt und so leicht diese Grenzen zu überqueren, würde es nicht werden. "Entschuldige.", gab Anisa seufzend von sich und versuchte wenigstens die Nähe zu Killian zu genießen. Sie müssten sich nicht weiter verstecken und mussten ihre Liebe zueinander nicht mehr verbergen. "Ich versuche es. Es ist schön, das du endlich wieder bei mir bist.", flüsterte Anisa und schloss erschöpft ihre Augen. Obwohl sie nun schon einige Zeit an das Bett gekettet und in der Zeit nicht aufgewacht war, fühlte sie sich erledigt. Die Wunde schmerzte, ebenso wie ihr gesamter Körper und auch ihr Herz war voller Schmerz gefüllt. Mit Killian Frieden zu finden, das wünschte sie sich mehr als alles andere. Wäre das nicht schön? Ein normales Leben mit dem Mann, den sie liebte... Es dauerte nicht lange, bis Anisa zum Schlaf gefunden hatte und bis zum nächsten Mittag schlief.
      Erst die bereits aufgegangene Sonne, die hoch am Himmel strahlte, weckte sie mit ihren hellen und warmen Sonnenstrahlen. Müde blinzelten ihre grünen Augen durch das weiße Zimmer und entdeckte die schlichte Uhr an der Wand, die bereits ein Uhr anzeigte.
    • Killian schwieg, er war müde und wollte jetzt eigentlich nur noch an Anisa gekuschelt das Reich der Träume aufsuchen. Darum drückte er ihr als Antwort lediglich einen sanften Kuss in das volle Haar und schloss die Augen. Es dauerte nicht einmal fünf Minuten da war er schon eingeschlafen. Aber auch wenn er schlief, blieb er immer mit einem Ohr wach. Berufskrankheit eben, das konnte er nach all den Jahren des Trainings nicht abschalten. Er hätte noch im Halbschlaf seine Waffe ziehen und arbeiten können. Es war traurig, dass er solch eine ´Kindheit´gelebt hatte. Vielleicht könnte er all diese Dinge nachholen, wenn er es schaffte mit Anisa dieses Leben zu leben, dass sie sich beide so sehr wünschten. Es war vielleicht ein wenig spät für all diese Erlebnisse, die man eigentlich als Kind erleben sollte. Aber besser spät als nie, nicht wahr?

      Ähnlich wie Anisa hatte auch Killian länger geschlafen als sonst, allerdings nicht ganz so lang wie seine Freundin. Da ihn das viele Liegen wahnsinnig machte, war er zwischenzeitlich aufgestanden, hatte die Rothaarige aber schlafen lassen und sich einen Kaffee geholt. Sein Fehler war es wohl den Krankenhaus Kiosk aufzusuchen, denn er wurde direkt von einer Krankenschwester erwischt, welche ihn fluchend zurück in sein Zimmer gescheucht hatte. Nun gut, er hatte das Zimmer der Rothaarigen aufgesucht, kaum hatte sie ihn polnisch sicherlich fluchend in sein Zimmer direkt ins Bett verfrachtet. Okay zugegeben, mit diesen Wunden sollte er nicht unbedingt spazieren laufen, aber er konnte nicht anders. Er war es einfach gewohnt, sich selbst unter solchen Umständen noch zu bewegen. Aber da er keinen Ärger mit den Krankenschwestern, einem überfürsorglichen Lev und einer echt unheimlich dreinschauenden Milana wollte, hatte er sich widerwillig gefügt. So saß er also wieder brav am Bett seiner Freundin und kaum hatte sie ihre Augen geöffnet, hob er ihr grinsend einen großen Plüschpandabären mit roter Schleife vor die Nase.


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    • Anisa war schrecklich müde gewesen. Während ihrer Zeit bei Thiago, hatte sie kaum geschlafen, nur ihr Körper hatte sich den Schlaf geholt, als sie Nachts die Augen einfach nicht mehr offen halten konnte. Ein erholsamer Schlaf war es jedoch nie gewesen. In den Wochen hatte sie immer wieder nur wenige Stunden geschlafen und ihre Augenringe wurden mit eine Menge Make up abgedeckt. Täglich wurde sie hergerichtet, in knappen Kleidern und in High Heels gesteckt und jetzt trug sie einen dieser Krankenhauskittel, die am Rücken nicht ganz verschlossen waren und blickte auf die Uhr, die bereits die Mittagszeit anzeigte. So lange hatte die Rothaarige lange nicht mehr geschlafen. Dennoch etwas müde, wanderte sie mit ihren Augen neben sich, denn die Wärme ihres Freundes spürte sie nicht mehr, allerdings erblickte sie etwas ganz anderes. Etwas flauschiges... Ein gigantisches Plüschtier? Eine große rote Schleife war um seinen Hals gebunden und hinter dem Pandabären erkannte sie Killian, der grinste. "Der ist für mich?", fragte Anisa amüsiert. Ihre Wunde ganz vergessen, wollte sie sich etwas vorbeugen, zuckte jedoch schnell wieder zurück und bis sich auf die Lippen und verzog schmerzvoll das Gesicht. Es tat schrecklich weh. Wie lange würde sie an dieses Bett gekettet sein? Sie war noch keinen ganzen Tag wach und es nervte sie schon jetzt, sich nicht bewegen zu können. "Verdammte Scheiße, kann man dieses dämliche Bett denn nicht einstellen?", genervt suchte ihre Hand nach einer kleinen Fernbedienung oder Knöpfen an der Seite des Bettes. Alleine aufrichten konnte sie sich nicht, ohne das es Schmerzte, so ein Bett musste man doch einstellen können. Fluchend fand Anisa die kleine Fernbedienung, die an der Bettkante angebracht war und drückte den kleinen Kopf, der den oberen Teil des Bettes aufrichtete. "Gib ihn mir.", meinte Anisa dann lächelnd und wollte das Plüschtier neben sich auf dem Bett platzieren.
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