[2er RPG] ☠ I need a Gangsta ☠

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    • Natürlich fauchte Killian die Krankenschwester an, was dachte sie denn wie er sich verhalten würde, wenn seine Freundin verletzt im Krankenhaus lag? Einfach im Bett liegen bleiben, abwarten und ein paar Tässchen Tee mit Lev genießen? Wo war der Russe überhaupt schon wieder? "Wo ist Lev?", fragte er seinen Bruder während dieser ihn stützte und nach seiner Auseinandersetzung mit der nun deutlich verängstigten Krankenschwester erklärt bekam, wie es um den Zustand der Rothaarigen stand. Auch wenn die Situation echt bescheiden war, hatte sie einen positiven Ausgang gehabt. Er konnte Anisa vor allen sein Mädchen nennen. All die Geheimhaltung war nicht mehr nötig, es war ihm gleichgültig wer es nun mitbekam und wer nicht. Ihn hatte all das Schweigen ohnehin angekotzt, aber es galt zum Schutz der Rothaarigen. Jetzt würde er es am liebsten in die Welt hinaus schreien. Er würde für diese Frau sein Leben aufgeben und er würde es schaffen mit ihr ein neues zu führen, wenn sie ihn noch wollte. Er würde den Mörder niemals aus sich heraus bekommen, aber er würde versuchen ein Leben zu leben, dass Anisa nicht ständig in Angst und Schrecken versetzte und er würde sie beschützen. Killian würde sie immer beschützen. Jaden stützte den Dunkelhaarigen während sie weiter zum Zimmer von Anisa liefen und Kill war froh, dass ihm der Andere nicht in die Quere kam. Er war zwar körperlich nicht in der Verfassung sich zu wehren, aber er wäre dennoch zu Anisa gelangt und wenn es ihn noch ein paar gebrochene Knochen kostete. Da der Blonde das wusste, hatte er wohl nachgeben müssen. Jaden erzählte ihm, dass er wieder zurück nach Italien musste, woraufhin Killian einen Moment stehen blieb, kurz bevor Jaden ihm das Zimmer von Anisa zeigte. "Es ist nicht nur Italien oder? Du bist von der Mafia aus Amerika ... sie werden es wohl kaum hinnehmen, dass du deine Mission nicht beendest.", meinte er dann und drückte Jaden leicht von sich, ehe er sich an der Wand anlehnte. "Was willst du dagegen tun?"


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    • Wo genau Lev sich befand, wusste Jaden nicht, nur, das er sich mit der Russin zusammen gesetzt hatte. Vielleicht besprachen sie über ihre nächsten Schritte, wie lange sie unbemerkt hier bleiben konnten und wie sie unbemerkt das Land verlassen konnten, vielleicht sprachen sie aber auch über etwas, das nur die russische Mafia betraf. Jaden hatte Killian geschildert, was genau gestern geschehen war und somit seine Erinnerungslücken gefüllt und auch berichtet, das er zurück nach Italien musste. Von dort aus konnte er auch John genauer unter die Lupe nehmen und welch Schritte er gehen würde, nachdem er die Nachricht erhalten würde, das Thiago erschossen wurde und das von seiner eigenen Tochter. Vermutlich würde er auch die Nachricht erhalten, das ausgerechnet sein bester Auftragskiller an ihrer Rettungsaktion mitmischte und er eine Liebesbeziehung mit ihr führte. Jaden seufzte, als Killian etwas ansprach, von dem er selbst noch nicht die Antwort kannte. "Ganz ehrlich? Ich weiß es nicht.", gab Jaden zu und drehte sich zu seinem jüngeren Bruder, der ihn leicht von sich drückte und an die Wand lehnte. Fast schon überfordert strich sich der Blonde durch sein volles Haar. "Erst muss ich mich um meine Arbeit kümmern, bevor sie verdacht schöpfen und das ich ausgerechnet dir und Anisa helfe, obwohl ich sie entführen soll... Es ist kompliziert. Durch die Entführung konnte ich mehr Zeit gewinnen und kann ihnen auch jetzt erzählen, das es schwer sei ihren momenanten Aufenthalsort zu finden und wer genau ihr geholfen hat. Es wird aber nicht lange dauern, bis sie Verdacht schöpfen. Ich weiß ja nicht einmal ob die wissen, das du mein Bruder bist. Solange ich kann werde ich ihnen erzählen, versuchen Anisas Aufenthaltsort ausfindig zu machen, wähernd ich weiter über John und seine nächsten Schritte recherchiere.
    • Offenbar war sein russischer Freund verschwunden, aber meistens blieb er nie lange von Killian entfernt, daher machte sich der Brünette keine allzu großen Sorgen. Er und Lev waren unzertrennlich und der Russe würde niemals verschwinden ohne ihm das mitzuteilen. Daher nickte er lediglich auf die Worte von Jaden hin, was die Unwissenheit über den Aufenthaltsort anbelangte. Ein anderes Thema aber war im Augenblick für Killian von größerem Interesse. Er wusste aus eigener Erfahrung, dass Versagen in einer Mission der Mafia nicht in Frage käme und er fragte sich wie lang der Blonde wohl noch aufschieben konnte, dass er eigentlich hätte schon längst wieder in Amerika sein sollen. Er saß in einer Zwickmühle und nach all dem was er bereits für Killian getan hatte, wusste der Brünette das er ihm helfen sollte. Es kotzte ihn aber, aber das war er Jaden schuldig. Darum also lauschte er eine Weile lang den Worten von seinem Bruder, ehe er ihn lange einfach nur ansah, bevor er seine nächsten Worte wählte. "Du meintest zu mir, dass ich nicht dieses Leben führen sollte, aber wenn du mich fragst bist du noch weniger für das Leben in der Mafia geeignet. Im Gegensatz zu mir bist du nicht kalt. Vielleicht während einer Mission, aber du bist zu menschlich. Du hast mir geraten aufzuhören, warum tust du es mir nicht gleich?", er trat einen Schritt auf seinen Bruder zu, versuchte dabei nicht umzufallen und sah ihm dabei in die Augen. "Es gibt einen Weg wie du aus dieser Sache heraus kommst." daraufhin formte er mit seinem Daumen und Zeigefinger symbolisch eine Pistole und richtete sie auf Jaden. "Ich töte dich." Daraufhin grinste er, da er davon ausging das Jaden verstand was er damit meinte. Man solle glauben Jaden hätte auf seiner Mission versagt und wäre von Killian getötet worden, was nicht unrealistisch war, wenn man den Ruf des Brünetten bedachte welcher auch nach Amerika reichte. Als Todgeglaubter lebte es sich bekanntlich länger.


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    • Was genau er tun sollte, wusste er tatsächlich nicht. Seitdem er Anisa näher gekommen war, gab es keine Nacht, in der er nicht darüber rätselte, wie lange er noch seine Lüge Geheim halten konnte. Die amerikanische Mafia verlangte Anisa, aber Jaden wollte sie ihnen nicht geben. Er saß in einer Zwickmühle, das wusste er, genauso wie Killian. Das aber ausgerechnet der Brünette davon sprach, aus der Mafia aus zusteigen... Würden sie sich nicht in so einer misslichen Lage befinden, hätte er wie immer breit gegrinst und Killian dafür aufgezogen, das er ihm gerade half. Konnte er einfach so aussteigen? Darüber hatte er sich ebenfalls schon oft genug den Kopf zerbrochen. Eine Mafia konnte man nicht einfach so verlassen, warst du einmal drin, kommst du dort nicht mehr raus. Selbst wenn man sich frei kauft, steht man noch immer mit einem Fuß drin. Was Killian aber als nächstes andeutete und aussprach, ließ den Blonden erstarren. Über so eine Möglichkeit hatte er niemals nachgedacht, immerhin arbeitete er lieber allein und hatte außerhalb der Mafia keine Verbündeten, jetzt aber hatte er sie und somit stand ihm diese Möglichkeit offen. Sein Körper entspannte sich wieder. "Das könnte funktionieren...", murmelte er nachdenklich. "Nachdem ich etwas über Johns Handeln heraus gefunden habe, können wir uns weitere Gedanken darum machen. Durch das Verschwinden von Anisa kann ich noch etwas Zeit herausschlagen.". Dann deutete Jaden mit seinem Kopf zur Tür. "Vielleicht ist sie schon wach.".
    • Offenbar hatte sein Bruder über die Möglichkeit seinen Tod vorzutäuschen noch nie nachgedacht, was den Brünetten fast schon mit den goldenen Augen rollen lies. Eigentlich war das fast schon ein alt bewährter Trick, nur musste man das gerade weil es ab und an aufgegriffen wurde, geschickt anstellen. Dazu hatte Jaden aber einen erfahren Auftragsmörder an der Seite und ein Genie namens Lev. Einen Moment hielt er inne und realisierte, dass er sich gerade wirklich für einen vermeintlichen Bruder den Kopf zerbrach. Wie war das noch mal mit dem nicht ausstehen können? Gott, das lag sicherlich einfach nur an der Gehirnerschütterung! Jaden war nach wie vor nervig as fuck! Um es mit seinem schönen Amislang auszudrücken. Einen Teil von ihm vermisste sein Heimatland tatsächlich, auch wenn er in diesem Land nur negatives erlebt hatte. Wie auch immer,Jaden war ätzend aber er war sein Bruder und ein kleiner (wirklich mikroskopisch klein!) Teil von ihm liebte ihn und hatte ihn als seinen Bruder akzeptiert. Er hatte nicht vergessen wie oft Jaden ihm bereits geholfen hatte, nun war wohl Kill an der Reihe. Auf die Worte des Blonden hin nickte er lediglich und wanderte mit dem Blick dann zur Tür, von der sein Bruder sprach. Killian beendete das Gespräch somit abrupt und steuere die Tür zum Zimmer seiner Freundin an. Natürlich alles andere als elegant, da er sich nach wie vor an der Wand fest heben musste, aber zielsicher. Er öffnete also so schnell es ihm möglich war die Zimmertür und blickte auf das Bett, auf welches seine Freundin lag. Natürlich mit Tropf, Beatmungsgerät und allem medizinischen Zeug, was sie für ihre Genesung benötigten. Aufgewacht war die Rothaarige noch nicht, aber sie war aus dem Schlimmsten heraus wie er von Jaden erfahren hatte. "Anisa..."


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    • Dadurch das Jaden stets allein gearbeitet hatte, hatte er die Option, seinen Tod vorzutäuschen, niemals in Betracht gezogen. Er besaß keine Verbündeten oder jemanden, dem er genug vertraute, nun aber hatte er es. Nun, erst musste er sich aber um den Drogendealer kümmern, dann bestattete er John, lieferte seinem Boss falsche Informationen und lockte ihn auf eine falsche Spur und konnte dann überlegen, wie sie ihre Idee fortsetzen konnten. Um keine weitere Zeit zu verlieren machte er Killian wieder auf Anisa aufmerksam, die sich nur wenige Meter hinter der nächsten Tür befand. Die Krankenschwester, mit der er geredet hatte, meinte, sie würde noch immer schlafen, dadurch das sie aber eine gefühlte Ewigkeit gebraucht hatten, um das Zimmer zu erreichen, hoffte Jaden sie wäre schon wach. Immerhin wollte er sie noch sehen, bevor er abreisen musste und das im Wachen zustand. Erneut stützte er seinen Bruder und betraten gemeinsam das Zimmer, indem Anisa sich befand. Ein Anblick, den er vermutlich nicht so schnell wieder vergessen könnte, es zerbrach ihm das Herz. Er hatte nicht gesehen, wie es geschehen war, Lev hatte ihm davon berichtet. Auch wenn sie für dieses Leben in der Mafia nicht gemacht war, war sie dennoch eine so unglaublich starke Frau. Das Einzige was ihn ebenso trauern ließ, war, das ihre Gefühle nicht für ihn bestimmt waren, sie liebte Killian und das musste er akzeptieren. Jaden war der festen Überzeugung, das sein jüngerer Bruder die wunderschöne Rothaarige verdient hatte. Sie machte aus ihm etwas besseres und holte ihn wieder zurück in die friedliche Welt, so gut wie es ihr nur möglich war. "Bleib bei ihr, schütze sie und informiere mich, wenn sie wach geworden ist und wie es ihr geht. Ich kann nicht warten, bis sie aufwacht.", sagte der Blonde mit bedrücktem Tonfall. Es war alles andere als leicht, Anisa in diesem Krankenbett sehen zu müssen.
    • Da es seiner Freundin nicht helfen würde, wäre er von diesem Anblick zu sehr schockiert, versuchte er auf für Anisa stark zu sein. Er wusste sie würde aufwachen und Killian wusste, sie würde das überstehen. Sein Mädchen war stark und er würde ihr ab sofort nicht mehr von der Seite weichen. Gerade als er versuchen wollte zu ihr zu laufen, oder wohl eher zu humpeln hatte ihn sein Bruder mit seinen nächsten Worten aufgehalten. "Ich beschütze Anisa mit meinem Leben.", antwortete er ihr direkt und ohne auch nur einen Zweifel in seinen Worten zuzulassen. "Ich weiß das du gehen musst, aber sie wäre sicher froh, wenn sie dich davor wenigstens noch sehen könnte.", meinte er an den Blonden gewandt und glaubte fast selbst nicht was er da sagte. Er hatte sich langsam echt an den Kerl gewöhnt. Da er aber wusste, dass es für Jaden schwierig werden würde, noch mehr Zeit hier zu verbringen, nickte er. Einen Moment sah er ihn schweigend an, boxte dann aber leicht gegen seinen Brustkorb. "Stirb mir nicht, kapiert? Du hast mir den Rücken gedeckt, also decke ich deinen. Auch wenn du immer noch fucking nervig bist.", die letzten Worte sagte er mit einem Grinsen, welches schon lange nicht mehr so gemein zu Jaden war, wie es am Anfang gewesen war. Danach machte er sich langsam auf den Weg zum Bett seiner Freundin, setzte sich auf den Stuhl welcher daneben postiert war und betrachtete das zierliche Mädchen in den schneeweißen Laken.


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    • Jaden nickte nur knapp auf Killians Worte, was anderes hatte der Blonde auch nicht erwartet. Natürlich beschützte er Anisa mit seinem Leben, Jaden tat es nicht anders. Seine nächsten Worte allerdings ließen Jaden den Brünetten für einen Moment verdutzt anstarren. Hatte er gerade richtig verstanden? Vermutlich waren das die nettesten Worte, die Killian jemals an Jaden verloren hatte und dazu waren sie auch noch ernst gemeint... Jaden antwortete nicht, war umso dankbarer, als Killian im leicht gegen die Brust boxte und wieder das Wort erhob. Vermutlich hätte Anisa sich tatsächlich gefreut, ihn zu sehen und so wie er sie kannte glaubte er, sie würde ihn dafür tadeln und bitten, nicht wieder zurück zu kehren, selbst ihr schlechter Zustand würde ihre Gutherzigkeit nicht aufhalten können. Aber er musste gehen, einfach von der Bildfläche zu verschwinden würde ihn noch früher das Leben kosten, als es ihm lieb war. "Das kann ich nur zurück geben.", meinte Jaden leicht grinsend. Es war nicht ganz das dämliche Grinsen, das er sonst hatte wenn er Killian wieder auf die Nerven ging, aber wie sollte er auch, wenn er Anisa dort so liegen sah? Jaden näherte sich Killian und sah Anisa einen kurzen Moment an. Auch so war sie noch immer wunderschön. "Richte Anisa von mir aus, das es mir leid tut, aber mir bleibt keine andere Wahl. Lass mich wissen, wenn sie wach ist und wie es ihr geht. Gönn auch du dir etwas Ruhe, Kleiner.", Jaden klopfte dem Brünetten behutsam auf die Schulter und verließ daraufhin das Krankenzimmer. Er musste herausfinden, was John Astolfo als nächstes plante, so einfach würde er seinen geliebten und besten Auftragskiller nicht gehen lassen.

      Wie lange genau Anisa sich bereits in diesem Bett befand, war ihr gar nicht bewusst, auch war sie erst verwirrt, als sie schwerfällig ihre Augen öffnete und ihre Sicht verschwommen durch das Zimmer wanderte. Alles weiß, überall irgendwelche Kabel, Drähte oder Schnüre waren an ihr befestigt, um was genau es sich handelte, realisierte sie noch nicht ganz. Am gleichen Tag, als Jaden das Krankenhaus verlassen und wieder zurück nach Italien geflogen war, entkam Anisa dem langen Schlaf. Die Sonne versteckte sich hinter den dunklen Wolken, die dicke Tropfen auf den Boden regnen ließen, und war bereits dabei, ihren Platz mit dem des Mondes zu wechseln. Blinzelnd versuchte Anisa den Schleier zu lösen, der ihr die klare Sicht raubt. Jedenfalls konnte sie spüren, wie etwas ihre zierliche Hand umschloss und bewegte vorsichtig ihre Finger.
    • Natürlich war Jaden erstaunt, war Killian ja selbst und es schüttelte ihn direkt das er so nett war. Brrr ~ hoffentlich gewöhnte sich da keiner der beiden daran! "Du weißt doch bereits, dass man mich so schnell nicht umbringt.", antwortete Kill mit einem Grinsen, ehe er seinen Bruder erneut in die Augen sah. Die Augen seines Bruders waren viel zu nett, eindeutig. Er hatte nicht diesen kalten Glanz in ihnen wie Killian diesen hatte. Selbst wenn der Ältere seine Waffe trug, verschwand dieses menschliche an ihm nicht. Wenn Killian ganz ehrlich zu sich selbst war, war er in diesem Punkt verdammt neidisch auf den Blonden. Er fragte sich wie sein Bruder es geschafft hatte, noch so menschlich trotz dieser Arbeit zu bleiben. Vielleicht würde er ihn eines Tages danach fragen können.
      Nachdem er Jaden aufgefordert hatte vorsichtig zu sein und bezüglich seiner Bitte nickte, war er in das Zimmer seiner Freundin verschwunden.
      Dort hatte sich der Dunkelhaarige an das Bett seines Mädchens gesetzt, griff vorsichtig nach ihrer Hand und wartete geduldig. Natürlich wusste Kill nicht ob Anisa schon aufwachen würde, aber er würde hier sein. Er würde warten, ganz gleich wie lange es dauerte. Auf dem Flur hörte er die Stimme seines besten Freundes und atmete daraufhin erleichtert aus. Lev war also in seiner Nähe. Offenbar unterhielt er sich mit Milana, ihm kam auch die weibliche Stimme bekannt vor.
      Erst als er plötzlich eine leichte Bewegung spürte, blickte er direkt zu Anisa. "Anisa..."


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    • Auch wenn Jaden gerne anders gewählt hatte, er musste gehen und das am Besten sofort. Den Anblick von Anisa konnte er vermutlich ohnehin keine Stundenlang ertragen. Er musste nach Italien, seinen Auftrag erledigen und seinen Boss mit falschen Informationen füttern, während er John beobachten konnte. So würde er Anisa und auch seinem jüngeren Bruder helfen können. Noch war er unentdeckt und solange er das war, musste er diese Chance ausnutzen. Killian würde ihn informieren, wie es Anisa ging und vermutlich auch, wie ihre nächsten Schritte waren oder auch Lev, je nachdem wen er gerade am Hörer hatte und auch seine Informationen mitteilen konnte. So verließ er also schweren Herzens das Krankenzimmer und auch das Krankenhaus, nachdem er Lev ebenfalls mitgeteilt hatte, nun abreisen zu müssen. Das seine Glieder schmerzten und auch sein Kopf noch immer dröhnte, musste er verdrängen, ausruhen durfte er nicht - keine weitere Zeit verlieren.

      Noch immer blinzelten die Augen der schönen Rothaarigen und wanderten durch den Raum, bis ihre Sicht langsam wieder zurückkam und jemanden neben ihrem Bett erspähte. Sie versuchte sich aufzusetzen, spürte aber einen höllischen Schmerz in ihrer Magengegend und sank sofort wieder zurück in ihr Kissen. Instinktiv fuhr ihre Hand zu ihrem Bauch, zum Ausgangspunkt des Schmerzes. Nur langsam kam die Erinnerung wieder. Das Bild, wie Thiago über Killian thronte und immer wieder nach ihm ausholte, sein Gesicht das blutete, die Pistole, das Messer... Sie hatte Thiago erschossen. Ermordet. Den Mann, der sie gegen ihren Willen berührte, sie zwang, aufreizende Kleider anzuziehen und sich vor ihm auszuziehen, wenn sie allein waren. Tränen stiegen ihr in die Augen, die sie nicht zurückhalten konnte. Sie wollte den Namen des Mannes aussprechen, den sie aus tiefsten Herzen liebte, den sie beschützen konnte, aber die Atemmaske störte, die sie sofort abnahm, wenn auch etwas kraftlos.
    • Als Anisa langsam die Augen öffnete, wäre Killian am liebsten aufgesprungen. Allerdings hielten ihn seine eigenen Schmerzen am Stuhl gefesselt und auch wenn er jemand war, der sich mit schlimmen Verletzungen bewegen konnte, zog er es doch vor nicht zu riskieren, dass er wieder ans Bett gefesselt war. Das würde nämlich bedeuten, dass er sich nicht um seine Freundin kümmern konnte und das kam absolut nicht in Frage. Als sich die Rothaarige aufrichten wollte, hielt Killian sie direkt auf. "Bleib liegen und ruh dich aus. Du bist in Sicherheit, es ist vorbei.", flüsterte er ihr sanft zu und griff vorsichtig wieder nach ihrer Hand. Natürlich war es nur zu verständlich nach allem was diese Frau durch machen musste, dass sich Tränen in ihren wunderschönen Augen sammelten. Kill lies sie gewähren. Jetzt hatte sie die Zeit ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen. Hier waren sie sicher und wenn Killian schon jemand anderem vertrauen musste, dann dem Schutz der russischen Mafia, zumal Lev hinter ihnen stand. Vorsichtig nahm er die Hand von Anisa in seine, küsste sanft ihren Handrücken, während seine Freundin sich die Atemmaske abnahm. Er wusste nicht ob das so eine gute Idee war, aber der Brünette war kein Arzt. Er würde sich auf jeden Fall weiter nach dem Gesundheitszustand von ihr erkundigen, sobald er einen Arzt, Milana oder Lev zu Gesicht bekam. Jetzt aber hatten sie wenigstens einen Moment für sich. Er würde warten bis Anisa sich beruhigt hatte, bevor er ihr erzählte was passiert war, dass Jaden gehen musste und das sie von einer ihm fremden Frau gerettet wurden.


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    • Es hatte etwas gedauert, bis Anisa realisiert hatte, wo genau sie sich befand. Das Einzige was sie beruhigte war Killian, der lebendig und im Ganzen neben ihrem Bett saß und ihre zierliche Hand hielt. Er hatte sie aufgehalten und auch ihr Schmerz, sich aufzurichten und erklärte ihr, das sie in Sicherheit sei. Ja, sie benötigte die Ruhe, aber sie wollte aufstehen und Killian um den Hals fallen. Sie wollte in seine Arme, seine Wärme spüren und ihn riechen, ihn Küssen und weinen. Die Atemmaske nahm sie ab, legte sie neben sich auf dem Bett ab und konnte ihre Tränen nicht weiter zurück halten. Die Erinnerungen die aufkamen waren zu viel. Was Thiago ihr angetan hatte und was ihr eigener Vater ihr angetan hatte, ihr eigener Vater... Wie hatte sie sich nur so in ihm täuschen können?
      Anisa benötigte Zeit, bis sie sich etwas beruhigen konnte, dann erzählte Killian auch schon, das Jaden gegangen war und weshalb. Gerne hätte sie ihn noch gesehen, mit ihm gesprochen und sich auch bei ihm bedankt, aber auch geschimpft, dafür, das er sich wieder in Gefahr begab. Killian erzählte ihr, was genau geschehen war und Anisa erzählte unter Tränen, was sie dort erlebt hatte. Wie ihr Tagesablauf gestaltet wurde und was Thiago von ihr verlangt hatte.
      "Du solltest dich doch auch ausruhen.", sagte sie dann mit gesenkter Stimme, nachdem ihre Tränen weniger wurden.
    • Wie viel mussten die beiden eigentlich noch durch machen, bis das Schicksal es gut sein lies? Mal ehrlich war es denn zu viel verlangt, sie beide einfach mal am Strand liegen zu sehen und den Rest der Welt mal bei Seite zu schieben? Offenbar war es das, denn irgendwie nahm das Drama der beiden kein Ende. Ob es sich nun um Killian handelte oder Anisa, sie zogen beide das Chaos praktisch an wie Magneten. Es war unfair, aber bisher hatten sie es überlebt oder nicht? Es würde sie beide nur noch stärker werden lassen, zumindest war das der Hoffnungsschimmer an den sich Kill seit seiner Kindheit klammerte und der ihn davor bewahrt hatte zu zerbrechen. Jetzt aber musste er nicht sein eigenes Seelenheil zusammen halten wie er es sonst tat, sondern das seiner Freundin. Immer wieder streichelte er ihr über das Haar, küsste ihren Handrücken und flüsterte ihr zu, dass es nun vorbei war. Es dauerte lang bis die Rothaarige sich so weit beruhigt hatte, dass sie sich normal unterhalten konnten. Der Brünette berichtete ihr was geschehen war, während Anisa ihm erzählte was sie durchgestanden hatte. Gerade weil Killian all das kannte was Anisa erlebt hatte, es selbst erlebt hatte und wusste wie schwer so etwas zu verdauen war, machte ihn nur noch wütender als ohnehin schon. Wäre der Kerl nicht schon hinüber, Killian hätte ihn eindeutig erneut in Stücke gerissen! So atmete der attraktive junge Mann nur ein paar Mal ein und aus um jetzt nicht auszurasten oder wie ein Irrer zu fluchen. Am Ende würden sie ihn noch ans Bett ketten und das konnte er echt nicht gebrauchen. "Er wird dir nie wieder weh tun können.", beruhigte er sowohl Anisa als auch sich selbst. Zärtlich küsste er ihr die Tränen weg, als er sich zu ihr gebeugt hatte, biss einen Moment aber auf seine Lippen da die Bewegung schmerzhafter war als gedacht, setzte sich aber ohne auch nur einen Ton von sich zu geben wieder auf seinen Stuhl am Bett seiner Freundin. "Es geht mir gut, mach dir keine Sorgen. Das Wichtigste ist jetzt erst Mal, dass du auf die Beine kommst und dann überlegen wir uns wie es nun weiter geht."


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    • Ja, Killian hatte recht. Thiago konnte ihr nicht mehr weh tun. Sie hatte ihn erschossen... Als sie ihn über ihren geliebten Killian thronen sah und wie er zuschlug... Das viele Blut in seinem Gesicht... Keinen Moment hatte sie gezögert. Bisher hatte Killian sie immer gerettet, in diesem Moment war es für sie Zeit gewesen, ihn zu retten. Killian hatte sie gebraucht und sie war gerannt. Die darauffolgenden Küsse und die zärtlichen Berührungen genoss die Rothaarige umso mehr. Am liebsten wollte sie aufstehen, ihm um den Hals fallen und sich nie wieder aus seiner Umarmung lösen, aber das konnte sie nicht, so sehr sie auch wollte. Die Schmerzen waren zu groß, als das sie sich mehr als nur einige Millimeter bewegen konnte. "Nachdem was passiert ist, musst du Schmerzen haben.", meinte Anisa besorgt. Natürlich wusste sie wovon sie sprach, immerhin studierte sie Medizin und es gab keinen Menschen auf dieser Welt, der keine Schmerzen haben würde. Auch wenn es schmerzte, versuchte Anisa so gut es ihr möglich war, etwas zur Seite zu rücken um darauf neben sich auf das Bett zu klopfen. "Kannst du dich zu mir legen?", fragte sie dann mit einem zarten Lächeln auf ihren vollen Lippen. Auf die Seite legen und sich an Killian kuscheln könnte sie nicht, aber so konnte er ihr so nah wie es im Moment möglich war, sein. Killian würde es ebenfalls gut tun, seinen Körper etwas zu schonen und so konnte er noch bei ihr bleiben. Immerhin kannte sie Killian gut genug, um zu wissen, das er ihr nun keine Sekunde mehr von der Seite weichen würde.
    • "Ist das dein berühmter Ärzteblick?", neckte Killian sie liebevoll, nachdem Anisa ihm zu verstehen gab das er ihr garantiert nicht verheimlichen konnte, wenn er Schmerzen hatte. Natürlich hatte er die. Nachdem was er für Schläge abbekommen hatte, war es ein Wunder das er überhaupt laufen konnte, aber Killian war einfach nicht der Typ der zugab wenn es ihm schlecht ging. Er hatte ja selbst alles irgendwie ertragen was in seiner Kindheit geschehen war,bis er nicht selbst stark genug war um es selbst zu regeln. Das war einfach immer seine Art gewesen, sich um die Dinge allein zu kümmern. Solche eine Angewohnheit wurde er nicht einfach los, ganz gleich wie albern solch ein Charakterzug war, wenn man eine Beziehung führte. Da er aber seiner Freundin nicht weiß machen konnte, dass es ihm nicht gut ging, wollte er ihrer Bitte Folge leisten. "Gute Idee.", antwortete er ihr also leise, küsste ihr kurz auf die Stirn und versuchte es sich neben ihr auf dem Bett bequem zu machen. In einem kleinen Krankenbett war das zwar alles andere als einfach, aber irgendwie hatte es die beiden geschafft. Sicherlich sah das von Weitem ziemlich bescheuert aus. Das bestätigte sch spätestens darin, als die Tür geöffnet wurde und Lev gefolgt von Milana den Raum betrat und die beiden perplex ansah. "Kaum seit ihr beide wach. Also wirklich.", neckte Lev sie grinsend, schritt auf die beiden zu und umarmte sie zusammen, in dem er dein einen Arm um Anisa und den anderen um seinen besten Freund legte.

      (ungefähr so)


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    • Mit besorgtem Blick sah sie Killian an. Den erschreckenden Anblick, mit diesem vielen Blut in seinem Gesicht und Thiago, der brutal auf ihn einschlug war grauenhaft, niemals könnte sie es vergessen. Deswegen wusste sie auch, das Killian Schmerzen haben musste, egal wie viele Schmerzmittel man ihm verabreichte, sie wurden nur etwas erträglicher, waren aber nicht fort. Jedenfalls ging der Brünette auf ihre Bitte ein und legte sich, wenn auch unter Schmerzen, neben Anisa, die versuchte etwas Platz auf dem schmalen Krankenbett zu machen. Durch ihre Schmerzen konnte sie sich nicht auf die Seite drehen, so wie sie es eigentlich gerne tun würde, um ihm noch näher zu sein. Sie hatten es überstanden und würden auch die kommenden Vorfälle überstehen, zumindest klammerte Anisa an dieser Hoffnung. Einen weiteren Menschen konnte sie nicht töten... Gott, sie hatte jemanden erschossen! Um das beginnende Zittern ihrer Hände unter Kontrolle zu bekommen, suchte ihre Hand nach seiner und verschränkte ihre Finger mit seinen. Nicht lange musste sie sich mit dem Gedanken quälen, einen Menschen erschossen zu haben, denn die Tür wurde geöffnet. Anisa drehte sie ihren Kopf wenige Zentimeter um zu sehen, wer ihr Besucher war. Ein schwaches Lächeln zierte ihre Lippen. Es war Lev, wer aber seine Begleitung war, wusste Anisa nicht. Ihr Gesicht kam ihr bekannt vor, konnte es aber niemandem zuordnen. Lev schien ihr zu vertrauen und Killian gab auch keine negative Reaktion von sich. "Lev.", sagte sie also mit gesenkter Stimme, sich nicht weiter um die Fremde kümmernd. "Wie geht es dir?", fragte sie, nachdem er sie umarmte, ohne sie beide zu fest zu berühren.
    • Killian war der Bitte nachgekommen, legte sich wenn auch unter Schmerzen neben seine Freundin auf das viel zu schmale Bett. Natürlich lies er sich nichts anmerken, biss sich ganz männlich auf die Lippen und hoffte das er weiterhin gut darin war, dass man ihm sein Leid nicht anmerkte. Er hatte Schmerzen, aber das war nichts im Vergleich dazu mit was sich seine Anisa gerade herumschlagen musste. Sie war ohnehin psychisch nicht gerade auf dem Dampfer und nun hatte sie ihren ersten Menschen umgebracht und hoffentlich auch den letzten. Nichts was ein normaler Mensch mal eben so einfach weg steckte. Dies machte ihm aber traurigerweise bewusst was für ein schrecklicher Mensch er selbst war. Er hatte dabei nichts gefühlt ... rein gar nichts. Genugtuung vielleicht, aber das war es auch schon. Kein Mitleid, keine Gnade... Nein, er durfte jetzt nicht wieder in dieses Denken verfallen! Er musste Anisa beistehen. Bevor sich Kill weiter mit dieser Art Gedanken herum schlagen musste, wurde die Tür zu ihrem Zimmer geöffnet und Lev kam zusammen mit der schönen Fremden an seiner Seite hinein. Lev hatte nicht viel Zeit verschwendet und seine beiden ihm teuersten Menschen umarmt. Schmunzelnd hatte auch Killian einen Arm um sich gelegt. Milana hielt sich derweil im Hintergrund und beobachtete die Szenerie schweigend. "Es geht mir gut, mach dir mal keine Sorgen.", antwortete Lev leise auf die Frage der Rothaarigen hin und strich ihr sanft durchs Haar. "Ich bin froh das du wach bist. So bleibt dieser Sturkopf wenigstens im Bett.", daraufhin blickte er mahnend zu Killian, während dieser grinsend die Hände hob. "Ich liege doch oder?"


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    • Auch wenn es Anisa schmerzen bereitete, sich auf diesem Bett zu bewegen und dann auch noch etwas zur Seite zu rücken, tat sie es. Sie wollte Killian so nah sein, wie es ihr nur möglich war und dar sie sich nicht ohne große Schmerzen aus dem Bett bewegen konnte, sollte er zu ihr. Außerdem kannte sie Killian zu gut, er würde nicht mehr von ihrer Seite weichen und auch ihn hatte es ordentlich erwischt, deshalb würde es ihm gut tun, seinen Körper schonen zu können, auch wenn das Bett doch etwas klein war. Jedenfalls hatte sie schwach lächelnd Lev begrüßt und sich sofort nach ihm erkundigt, auch ihm scheint es bis auf weiteres gut zu gehen. Im Gegensatz zu ihr und Killian, konnte er gerade auf beiden Beinen stehen, dieses unbekannte weibliche Gesicht allerdings behielt sie weiterhin im Auge. Sie kannte diese Frau nicht, auch wenn ihr dieses Gesicht ungeheuer bekannt vorkam... Hatte diese Frau ihnen geholfen? Wenn ja, weshalb? Gehörte sie der russischen Mafia an? Standen sie nun in ihrer Schuld? Ihr Schädel brummte und Anisa wollte gar nicht weiter über all das nachdenken. "Du solltest deinem Körper wirklich etwas Ruhe gönnen, Killian.", meinte Anisa und drehte ihren Kopf nur wenige Zentimeter zu ihm hinüber und suchte mit ihrer Hand wieder seine. Sie glaubte, umso länger sie wach war, umso intensiver wurden auch wieder die Schmerzen, die Schmerzmittel mussten wohl nachlassen. Dann wandte Anisa sich wieder zu Lev. "Wer ist denn deine Begleitung?", fragte sie.
    • Natürlich gab es weit aus bequemere Positionen oder Betten, in welchen man sich zu zweit hinlegen konnte, aber ein Krankenhausbett war nun auch nicht gerade für ihre Ideen ausgelegt. So konnte man also nicht dem Bett sondern viel mehr ihnen den Vorwurf machen. Allerdings war das schon in Ordnung so. Ganz gleich mit welchen Schmerzen sich Killian auch herum schlagen musste, es würde ihn nicht daran hindern an der Seite von Anisa zu sein. Vor allem jetzt! Ihre Bindung zueinander war kein Geheimnis mehr und Kill würde auch keines mehr daraus machen. Wozu auch? Der Mann, dem er so sehr vertraut hatte obwohl er wusste, dass er es nicht sollte hatte endlich sein wahres Gesicht gezeigt und auch wenn es den attraktiven Auftragskiller immer wieder zurück zog, würde er dieser Abhängigkeit nicht nachgeben. Er wusste das seine Bindung zu John krank war und er daran etwas ändern musste. Aber konnte man es dem Brünetten verübeln? Jahrelang hatte er all diese Empfindungen, diese Arbeit und diese Regeln in seinen hübschen Kopf gehämmert bekommen. Das zog niemals spurlos an einem vorbei. Jetzt aber galt es erst einmal seine Freundin wieder auf die Beine zu bekommen. Mit seinem eigenen persönlichen Dilemma, konnte er sich,wie er es schon immer tat, auch noch in Ruhe alleine befassen. Ihre Zweisamkeit wurde unterbrochen als sein bester Freund, gefolgt von der Weißhaarigen den Raum betrat. Lev erkundigte sich direkt nach den beiden, natürlich nicht ohne ihn nebenher zu tadeln. Das konnte der Russe meist in einem Atemzug, was teilweise beeindruckend aber größtenteils beunruhigend war. "Jaaaa ~.", säuselte Kill seiner Freundin fast wie ein Kind entgegen, dass er sich um sich kümmern sollte. Die Reaktion schien Lev erwartet zu haben und rollte daher nur mit den Augen. Anisa hatte sich allerdings auch schon direkt nach der Frau erkundigt, welche sich erst einmal bei der Wiedervereinigung zurück gehalten hatte. Sie wollte nicht stören und ihrer Meinung nach ging sie das Wiedersehen auch nichts an, daher wartete sie höflich ab. Lev drehte sich zu ihr. "Oh, sie? Sie hat uns geholfen ... ohne Sie wären wir jetzt nicht hier.", antwortete Lev, woraufhin Milana einen Schritt nach vorne machte. Ihre Stiefel hallten auf dem Krankenzimmerboden wieder, während ihre Augen die beiden Patienten auf dem Bett fixierte. "Mein Name ist Milana Sagitowa. Ich gehöre zur gleichen Organisation wie Lev Koljada."


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Wer auch immer diese Frau war, Lev schien ihr zu vertrauen und Killian tat auch nichts, was sie alarmierte, deshalb widmete Anisa sich erst ihren Liebsten, auch wenn sie diese Frau nicht aus den Augen behielt. Nicht einmal ihrem eigenen Vater konnte sie trauen, weshalb also dieser Frau? Was wenn sie sich auch nur freundlich gab? Wenn sie Lev schon Jahrelang hinters Licht führte und sie nur auf den perfekten Moment wartete? Anisa brummte der Schädel und der Schmerz in ihrer Magengegend wurde größer. Dennoch ließ Anisa sich nichts anmerken und erkundigte sich daher bei Lev, um wen es sich denn bei seiner Begleitung handelte. "Wie lange dürfen wir bleiben?", fragte Anisa dann. Das Sprechen forderte einiges an Kraft und Anisa spürte, wie schwer sich ihr Körper anfühlte, auch wenn sie nur ihre Hand hob oder ihre Finger bewegte, um Killian kleine Zärtlichkeiten zu schenken. Sie wollte aufstehen, das Krankenhaus verlassen und dieses beschissene Land verlassen. Mit Polen hatte sie nichts mehr gutes in Verbindung zu setzen und außerdem war es nur eine Frage der Zeit, bis man sie entdeckte. Jaden konnte auch nicht auf ewig seine Tarnung aufrecht erhalten und irgendwann müsste auch er aus Italien fliehen und vor seinem Clan... Würde er dies denn tatsächlich tun? Fliehen und so vieles auf sich nehmen, nur für sie und Killian? Ja, bei Killian handelte es sich um seinen jüngeren Bruder und sie wusste, welch Gefühle er ihr gegenüber hegte, aber das bedeutete, das er alles was er sich jemals auferbaut hatte, hinter sich lassen musste. Anisa merkte, wie ihre Stimme schwächer wurde, sie senkte sie und wartete auf die Antwort der weißhaarigen Frau. Sie gehörte also ebenfalls zu den Russen. "Stehen wir in ihrer Schuld?", fragte sie dann, wenn auch etwas beunruhigt.
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