[2er RPG] ☠ I need a Gangsta ☠

    • Nachdenklich blickte der Schwarzhaarige auf den Laptopbildschirm vor sich. Die Überwachung war wie zu erwarten hoch und sicherlich würden Sie Anisa hüten wie ihren Augapfel. Killian hatte zwar wenig Probleme damit, mit Gewalt dort hinein zu stürmen, aber das wäre alles andere als produktiv. Er musste sich in Geduld üben, so schwer es ihm in diesem Augenblick fiel. Würde es nicht um die Rothaarige gehen, hätte er sich alle Zeit der Welt für die Planung gelassen. Aber es ging hier um seine Freundin verdammt! Der Gedanke, sie würde weinen und leiden, machte ihn verrückt. Lev erklärte ihnen was er genau getan hatte und das sie trotz der hochwertigen Hackerfähigkeiten des Russen nur begrenzt Zeit haben würden. Der Vorschlag seines vermeintlichen Bruders war gar nicht schlecht, auch wenn Killian alles andere als weiter warten wollte. "Es werden sicherlich viel Gäste und Küchenpersonal tätig sein.", murmelte Killian nachdenklich. "Wir sollten uns unter das Personal mischen. Durch all den Trubel werden sie sicherlich unaufmerksam, wie du bereits sagtest. Die Leute aus der Küche werden uns mit den richtigen überzeugenden Mitteln nicht verpfeifen und Geld lockert praktisch jede Zunge.", fuhr der Brünette weiter fort und Lev nickte nachdenklich. "Das könnte funktionieren und es wäre besser als euch als Gäste auszugeben. Ihr würdet viel zu viel Aufsehen erregen, zumal ich sicher bin das sie eine Gästeliste führen. Ich könnte höchstens versuchen an diese heran zu kommen. Allerdings halte ich es für sinnvoll wie spannen das Personal ein. Diese haben ohnehin nicht gerade glücklich gewirkt oder als wären sie den Leuten freiwillig loyal ergeben", antwortete Lev. "Dann machen wir genau das zu unserem Vorteil.", entgegnete Kill.


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    • Anisa musste noch geduldig sein und vermutlich betete nicht nur der Blonde, sondern auch die anderen beiden, jungen Männer, das sie diese Hölle überstand. Zur Außenwelt hat die Rothaarige keinen Kontakt und nach jedem weiteren Tag der verstrich, schwand die Hoffnung immer mehr. Jaden wollte sie ebenso wie Lev und Killian endlich aus den Fängen dieses Perversen befreien und hoffte inständig, das er bisher seine Hände bei sich behalten hatte. Jaden erwähnte, das es schlauer wäre, bis zum Zeitpunkt der Hochzeit zu warten und Levs Idee bezüglich des Personals, könnte ihre einzige Möglichkeit sein, um Unentdeckt zu bleiben. "Wir müssen Anisa noch vor der Zeremonie abfangen, wenn wir es schaffen, vielleicht sogar in ihrem Zimmer. Vielleicht finden wir noch den genauen Ablauf heraus. Zwei Tage, dann beginnt die Feier.".
      Genauere Informationen bezüglich der Verfassung von Anisa, hatten sie bisher nicht herausfinden können. Bei der Rothaarigen handelte es sich um eine starke Frau, dieser gesamte Überfall und die Entführungen die sie alle überstanden hatte, saßen noch immer tief und nun von ihrem eigenen Vater betrogen worden zu sein... Der Schlag saß vermutlich tief. Das die drei Männer ihre Befreiung planten, konnte sie nicht wissen, sie konnte nur hoffen. Jaden erhob sich und fuhr sich angespannt durch das volle Haar. Er hoffte, das es der Rothaarigen gut ging. "Wohin werdet ihr gehen, wenn wir sie wieder haben?".
    • Ungeduldig tippte Killian mit seinen langen Fingern an der Tischplatte. Er war ohnehin nicht der geduldigste und jetzt darauf zu warten, seine Freundin zu retten, machte ihn fast wahnsinnig. Er wollte am liebsten direkt los stürmen, aber Killian wusste natürlich, dass das alles andere als eine gute Idee war. Er musste warten, so schwer es ihm auch fiel. Wie genau es der Rothaarigen ging, schien keiner von Ihnen zu wissen. Nicht einmal John hatte mit seiner eigenen Tochter Kontakt aufgenommen. Im Gegenteil hatte es sich der alte Sack im Urlaub richtig gut gehen lassen, es war zum Haare raufen. Die drei planten also wenn auch ziemlich unwissend über die weiteren Details ihre nächsten Schritte. Alles war eher wackelig und alles andere als perfekt, aber eine wirkliche Wahl hatten sie nicht. Es war gefährlich. Wäre Killian alleine auf einer seiner typischen waghalsigen Missionen wäre es deutlich einfacher. Aber das war er nicht. Diese Geschichte war heikel. Heikler, als er sich es hätte jemals vorstellen können. "Ich werde schauen was ich heraus finden kann.", murmelte Killian auf die Worte des Blonden hin. "Wie willst du das anstellen, Killchen?", hakte Lev nach, woraufhin ihn Kill lange ansah. "Och, ich bin ziemlich einfallsreich." Daraufhin blickte Killian nachdenklich aus dem Fenster. Hoffentlich ging es Anisa gut ...
      Erst die Frage von Jaden holte ihn zurück aus den Gedanken. "Nun es ist überall besser als hier. Vielleicht nehme ich das Angebot von Lev an und komme mit nach Moskau. Die russische Mafia kennt mich und gibt mir sicherlich Arbeit. Ich spreche fließend russisch und sie hassen John. Eigentlich eine gute Idee ... wir werden sehen."


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    • Natürlich hatte Killian es in Betracht gezogen, wenn er Lev tatsächlich nach Moskau folgen sollte, die russische Mafia nach Arbeit zu fragen. War es aber tatsächlich das Beste? Hinter Lev stand die russische Mafia und wenn Killian Darkbloom sich anbot, mit der Tochter des großen John Astolfo im Gepäck, dann würden sie höchstwahrscheinlich nicht Nein sagen. War es aber das Beste für Anisa? Wie lange könnte die junge Frau diesem ganzen Druck und dieser grausamen Welt standhalten? Natürlich wusste Jaden, das es schwierig war, aus jemandem den Mörder zu bekommen, zu dem man ausgebildet worden war, er wusste es verdammt gut. "Ich bin vermutlich der einer der Letzten, mit denen du über so ein Thema reden möchtest, aber denkst du, das es das Beste für Anisa ist, wenn du sie weiterhin in diesem Geschäft lässt? Es mag sein, das du sie beschützt, selbst wenn die russische Mafia hinter dir steht, aber glaubst du, sie wird das für immer durchhalten? Ich weiß, was sie von dieser Grausamkeit und dieser Gewalt hält, von der gesamten Branche... Nachdem was ihr alles passiert ist, wird sie dem nicht standhalten können. Zumindest nicht für die Ewigkeit. Ich weiß wie schwer es ist, dem Geschäft zu entkommen, aber nachdem was sich hier gerade abspielt, wird sie dich mehr als alles andere auf der Welt brauchen. Du könntest es auch für dich als einen Neustart sehen.". Jaden wollte Killian keineswegs belehren, auf die Situation und den Zustand der Rothaarigen hindeuten wohl eher.
    • "Mh, du hast Recht. Ich könnte mich prostituieren, was meinst du?", gespielt amüsiert strich er sich dabei durch das volle Haar und zwinkerte dem Blonden zu, ehe er seufzte und sich zurück lehnte. "Nein, Unsinn...", murmelte er und griff sich eine Zigarette aus seiner inzwischen fast leeren Packung. "Es ist nicht das Richtige für Sie, aber ... was bin ich sonst? Ich war bislang nichts anderes als ein Killer und wenn ich nicht gemordet habe, habe ich meinen Körper benutzt, um Missionen auszuführen, weil niemand etwas anderes in mir sonst gesehen hat. Das hier wird auf ewig ein Teil von mir sein und es wird mich auf ewig verfolgen." Man sah Killian an das er sich mit diesen Gedanken quälte. Warum sollte er es auch weiter verstecken? Lev war sein bester Freund und Jaden hatte ihn gezwungenermaßen direkt nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis in einem erbärmlichen Zustand gesehen. Was sollte er ihnen bitte vor machen? "Ich weiß das es für Anisa nicht gut ist, aber wenn ich nicht das bin was ich bin, kann ich sie nicht beschützen ... Können Leute wie wir einen Neustart machen?", daraufhin blickte er die beiden an. "Können Leute wie wir an dessen Händen so viel Blut klebt wirklich ein neues Leben anfangen? Haben wir das Recht dazu?" Daraufhin zog er an seiner Zigarette. "Killchen sei nicht so streng mit dir ...es ...", begann Lev, woraufhin ihn Killian unterbrach. "Lev, ich habe als Kind bereits getötet. Ich habe meinen eigenen Vater auf dem Gewissen, da war ich nicht mal 14. Ich habe ohne zu zögern abgedrückt. An mir haben sich Leute vergangen und ich habe dennoch meinen Körper genutzt um meine Missionen auszuführen um am Leben zu bleiben. Ich bin ein Monster, aber wenn ich das nicht bin, kann ich Anisa nicht beschützen. Ob Sie es will oder nicht, sie wird immer eine Astolfo sein. Es werden immer Leute hinter ihr her sein." Killian war in dem Moment selbst entsetzt, dass er diese Gedanken über sich Preis gab. Eigentlich wollte er nicht so tief blicken lassen ... was er über sich selbst dachte. Der selbstbewusste Killian Darkbloom, der genau wusste das er eigentlich nichts weiter war als ein Monster. Ein fucking Monster.


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    • Auf Killians erste Worte ging Jaden gar nicht ein, er sah lediglich zu ihm hinunter, verschränkte die Arme vor seiner Brust und lehnte gegen die Wand. Der Blonde hörte seinem jüngeren Bruder aufmerksam zu, erwiderte nichts, bis er dann, nach kurzem Überlegen doch antwortete. "Wenn Anisa dir vergeben kann, wieso kannst du dir nicht selbst vergeben? Wir haben alle schreckliche Dinge getan, dem Einen erging es schlimmer, dem Anderen weniger. Was möchtest du, Killian? Möchtest du selbst endlich an der Reihe sein, zu Leben und glücklich zu sein? Oder willst du lieber weiterhin irgendeinem Idioten untergeben sein und weiterhin das sein, was du selbst so verabscheust? Wenn mich Anisa eins gelehrt hat, dann ist es das zu sein, wer man sein möchte. Sie ist vermutlich der gutherzigste Mensch, dem ich jemals begegnet bin und sie hat dieses Leben in dieser grausamen Welt nicht verdient. Wie du schon sagtest, es wird auf Ewig ein Teil von dir sein, weshalb also solltest du nicht mehr in der Lage sein, sie zu beschützen, wenn du dich nicht mehr in dieser Branche bewegst? Für diese Frau würdest du alles aufgeben, du könntest mit ihr glücklich werden.", Jaden seufzte. "Wäre ich an deiner Stelle, würde ich sofort mit ihr verschwinden. Irgendwohin, wo uns niemand erwarten würde und dort einen Neustart beginnen. Es mag schwer sein und zu zweifelst daran, das es für Mörder, wie wir es sind, einen friedlichen Neustart gibt. Aber wie wirst du die Antwort finden, wenn du es nicht versuchst? Lebe dein Leben, solange du es noch hast, Killian.".
    • Killian hätte niemals geglaubt einen brüderlichen Ratschlag von jemanden wie Jaden zu erhalten. Er konnte es nicht einmal vermeiden, dass er zugegeben extrem erstaunt darüber war. Die Worte des Blonden machten sogar Sinn, was sogar noch erschreckender war. Im ersten Augenblick wusste der Brünette gar nicht was er dazu sagen sollte. Nachdenklich drehte er seine Zigarette zwischen den Fingern umher und beobachtete die Asche, wie diese immer höher wurde und drohte von der Spitze abzufallen. "Ich denke er hat Recht Killchen.", ermutigte ihn nun auch Lev, woraufhin Killian schwer seufzte. "Ich ... jetzt ist es erst einmal wichtig Anisa zu befreien.", antwortete Kill und klopfte die Asche von seiner Zigarette in den kleinen winzigen Aschenbecher vor ihnen. "Ich werde mit ihr reden. Erst muss ich wissen wie sie darüber denkt und wie sie gedenkt weiter zu machen." Das war im Moment das einzig sinnvolle wie Killian befand. Er wollte nicht über dem Kopf seiner geliebten Freundin entscheiden. Vielleicht hatte sie nach all dem Drama, endgültig die Nase voll von ihm? Gott, er wurde hier langsam noch verrückt.


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    • Auch wenn es jemand wie Killian von dem Blonden nicht erwartete, konnte er nicht nur dämlich vor sich hin Grinsen, irgendwelche Witze reißen oder alles viel zu locker sehen. Jaden war nicht auf den Kopf gefallen und so wie er Anisa kennen gelernt hatte, glaubte er zu wissen, was das Beste für die Rothaarige war. Nachdem was alles passiert war, konnte man es ihr da noch verübeln? Das sie den Abstand von dieser Welt benötigte und mit dem Mann glücklich sein wollte, den sie über alles liebte? Gestanden schmerzte es Jaden, das Anisa sich nicht für ihn entschieden hatte, aber es war Killian, bei dem sie sein wollte. Sein kleiner Bruder. Sie kannten sich noch nicht sonderlich gut, aber nachdem was Jaden alles über Killian erfahren hatte und sich selbst ein Bild von ihm machen konnte, war er überzeugt, Anisa wäre in guten Händen. Lev bestätigte die Worte des Blonden, stimmte ihm zu und ermutigte Killian auf diesen Rat. So wie man es von Killian erwarten konnte, flüchtete er von diesem Thema, allerdings hatte er Recht. Sie mussten Anisa endlich befreien und die Wartezeit damit überbrücken, um weitere wichtige Informationen zu erhalten. Sie durften keine Zeit vergeuden, auch wenn es ein wichtiges Thema war, zu entscheiden, was danach geschehen würde. Es war auch nur eine Frage der Zeit, bis John auf die Flucht von seiner Tochter und seinem besten Auftragskiller aufmerksam wurde. "Dann lasst uns weiter recherchieren, bald kommt die Zeit, um zuzugreifen.".
    • ++ 2 Tage später ++

      Die Zeit für ihre Mission ´Rette Anisa vor diesem Volltrottel´wie Killian sie liebevoll nannte, war angebrochen. Alle Vorbereitungen waren getroffen und sie drei bereits in den Startlöchern. Heute sollte ein großes Banket zu Ehren des baldigen Hochzeitspaares abgehalten werden und gefühlt halb Warschau war dazu eingeladen. Es hatte die drei Jungs unendliche Nerven gekostet die letzten zwei Tage die Beine still zu halten und sich nur auf die Vorbereitungen zu konzentrieren, aber diese waren notwendig gewesen. Jetzt konnten sie ihren Plan in die Tat umsetzen und Killian hatte schon verlauten lassen, dass es ein Scheitern nicht gab und wenn er den ganzen Saal abknallen musste. Er war zu allem bereit und er würde Anisa wieder an seiner Seite haben, ganz gleich was er dafür tun musste.
      Jetzt aber gaben Jaden und er sich als Catering-Personal aus und erneut fand sich Killian in einem schicken Anzug wieder. Die wurde er offenbar einfach nicht mehr los. Er trug eine schwarzhaarige Perücke und da er wusste, dass seine Augenfarbe viel zu auffällig war, hatte er mit hellblauen Linsen vorlieb genommen. Eigentlich sah der Brünette ... nun jetzt eher Schwarzhaarige in dem Stil gar nicht übel aus.
      Seufzend rückte er sich die schwarze Fliege zurecht. Er hasste die Dinger weit aus mehr als Krawatten.
      "Lasst uns los legen."

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    • Endlich, als der Tag gekommen war, Anisa zu befreien, merkte man wie unruhig Jaden war. Die drei jungen Männer wollten Anisa nicht weiter warten lassen, sie mussten ihren Plan in die Tat umsetzen und sie endlich von diesem 'Volltrottel' wie es Killian immer wieder sagte, befreien. Jaden fügte ja immer wieder 'perverser' Volltrottel hinzu. Die zwei Tage waren nur langsam vergangen, aber endlich konnten sie anfangen und Jaden befand sich, genauso wie Killian, in einem schwarzen Anzug wieder. Während Killian eine schwarze Perücke trug, trug Jaden ebenfalls eine, allerdings in hellbraun und zu einem Zopf gebunden. "Ich sehe lächerlich aus.", hatte er zu seinem Aufzug nur gesagt, als er die dunklen Kontaktlinsen einsetzte. Jaden hatte sich bisher niemals verkleiden müssen, immerhin arbeitete er aus einer sicheren Entfernung, mit seinem liebsten Scharfschützengewehr. Die erste Hürde hatten sie gemeistert, als sie unbemerkt in das Gebäude spazieren konnten. Mit ihren Anzügen und den verdeckten silbernen Serviertabletts und einem schwarzen Van mit einem weißen Logo, worauf geschnörkelt 'Gourmet Catering' und noch irgendetwas seitlich am Wagen stand, worauf Jaden nicht geachtet hatte, das Gebäude betraten. Sie mussten versuchen, sie noch vor der Zeremonie abzufangen, wenn ihnen das nicht gelang, dann mussten sie mit Plan B fortfahren. "Du! Wo willst du hin?", sprach ihn eine blonde Dame, hoch gewachsen und schlank an. Ihre hellblauen Augen fixierten Jaden und musterten ihn abfällig von oben bis unten. "Bringt mir neuen Wein, sofort.". Am liebsten hätte der Blonde ja seine Augen gerollt, ihr erzählt, wie aufgeblasen und was für eine dämliche Schnepfe sie doch war, aber dieses Bedürfnis musste er leider unterdrücken. "Aber natürlich.", gab er nur höflich von sich und verschwand im nächsten Flur, das in Richtung Küche führte, schlug aber dann sofort wieder eine andere Richtung an, als er außer Sichtweite war. "Diesem aufgedunsenen Weib wird schon jemand anderes Wein bringen.", grummelte der Blonde Killian zu, als sie niemand hörte.
    • Amüsiert hatte Killian seinen Bruder gemustert, wie dieser skeptisch sein Spiegelbild betrachtete und alles andere als begeistert von seinem Aufzug war. Man musste wohl kaum erwähnen, dass Lev ihren die Ausrüstung beschafft und seine helle Freude damit hatte. Nun diese Perücke mit dem schrägen Pony war wohl die Strafe für Jaden, dass er Lev in dem Kartenspiel ´Durak´geschlagen hatte. Der Russe war ein ziemlich schlechter Verlierer. Nun das wusste Killian, aber behielt es für sich, damit er genau das hier erleben konnte. "Eindeutig.", grinste Kill neckend. Irgendwann hatten Jaden und er angefangen ihre Neckereien fast auf liebevolle Art von sich zu geben und es war erschreckend. Killian hatte sich auch wenn es ihm Angst machte ein wenig an Jaden gewöhnt. Sie hatten in letzter Zeit mehr durchgestanden als ihm lieb war und auch wenn sich der Brünette mit Händen und Füßen dagegen wehrte, begann er langsam...aber wirklich nur langsam und mikroskopisch klein, den Blonden zu mögen.
      Sie hatten sich also gerichtet, mit einem ebenso organisierten Wagen von Lev unauffällig das Gelände erreicht und waren bald schon in der Nähe der Küchen und des restlichen Personals. Lev war mit ihnen mit versteckten Kopfhörern verbunden, navigierte sie und gab ihnen die Richtung und den Plan durch, während er die Kameras überwachte.
      Sie wurden allerdings in ihrem Vorhaben aufgehalten, als eine unhöfliche Blondine Jaden nach Wein fragte bzw. ihn befahl etwas zu organisieren.
      "Och, gekränkt das sie deinem Charme nicht erlegen ist?", grinste Kill neckend.


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    • Jaden hätte niemals geglaubt, das er in irgendeinem Aufzug jemals schrecklich aussehen könnte. Lev hatte alles übertroffen. Dieser schlechte Verlierer hatte ihm wohl die wirklich beschissenste Verkleidung rausgesucht, die er finden konnte. Wenn es nach Jaden ging, dann fehlte nur noch die dämliche runde Brille, die seine Augen um weiten vergrößerte, eine große Nase und dazu einen hässlichen Schnurrbart, der an der Brille befestigt war. Er fühlte sich genauso wie er aussah, unglaublich dämlich! Als ihn dann auch noch diese Frau anbellte, ihr weiteren Wein zu besorgen, hatte er sich schwer beherrschen müssen. Diese dämliche Gans... "Wie könnte sie auch, wenn ich so aussehe?", daraufhin deutete Jaden auf seine Perücke. Auch wenn es Jaden als deutlich entspannter empfand, das Killian nicht mehr versuchte ihm die Nase zu brechen und es ihm wirklich gefiel, das sie sich verstanden, durfte er sich nicht ablenken lassen. Sie mussten Anisa befreien und das ohne entdeckt zu werden. Mit Levs Anweisungen waren sie durch die Flure geeilt, ließen sich vor den Gästen, die sich in jedem Winkel des Gebäudes befanden nichts anmerken und eilten die Treppen hinauf. Glücklicherweise hielten sich die Gäste im obersten Stockwerk nicht auf und Anisas derzeitiger Aufenthaltsort befand sich dort. In einem Ankleidezimmer wurde sie für die Zeremonie vorbereitet, das sie allerdings beinah Thiago über den Weg liefen, war nicht geplant. Jaden presste sich gegen die Wand und lauschte den Schritten und der tiefen Stimme, die sich hoffentlich bald entfernte. Er schien bei Anisa gewesen zu sein. Unbemerkt linste er von der Wand hervor und beobachtete den Mann stumm, bis er sich von der Tür entfernte. "Heute Nacht vergnügen wir uns Zwei.", hatte Jaden hören können und musste sich schwer beherrschen, seine Waffe, die er unter seiner Weste versteckt hatte, nicht zu zücken und abzudrücken.
    • "Och wieso? Das wertet dich richtig auf.", ärgerte Killian ihn amüsiert und zupfte dabei an dem brünetten Pferdeschwanz. "Ich hätte es ankleben sollen." Am liebsten hätte Kill ihn ja weiter aufgezogen, denn es diente seiner allgemeinen Belustigung, denn nach den vergangenen Tagen lagen seine Nerven blank. Er würde sich allerdings nicht entspannen können solange Anisa in den Händen dieses Schweins war und darum blieb keine Zeit für Sticheleien. Zusammen mit Jaden huschte er also so unauffällig es eben möglich war durch die einzelnen Flure. "Die Hütte ist größer als die von dem Alten.", murmelte Kill nachdenklich. Wie viel Geld musste dieser Bastard erst haben? Er war bislang der Überzeugung protziger als John Astolfo konnte man nicht leben - er hatte sich geirrt. "Das war wohl auch der Grund weshalb John angesprungen ist.", hörte er Lev durch die Kopfhörer murmeln, ehe er sich weiter darum kümmerte das sie auch den richtigen Weg liefen. Das sie allerdings ihrem Feind praktisch in die Arme liefen, hatte nicht einmal jemand wie Lev ahnen können. Fast schon synchron hatte Kill sich mit Jaden an die nächste Wand gedrückt, damit sie nicht entdeckt wurden. Als er aber die Worte dieses Perversen vernahm, weiteten sich seine Augen. "Dieser Bastard, ich bringe ihm um!", knurrte Kill leise durch die Zähne. "Beruhig dich! Das wichtigste ist erst einmal das wir Sie da heil raus bekommen.", ermahnte Lev ihn, woraufhin der Brünette zwar grummelte aber nachgab. Erst würde er Anisa retten und den Kerl dann beseitigen.


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    • Mit genervten Gemurmel folgte Jaden weiterhin den Anweisungen des Russen, der die beiden Brüder durch das Gebäude lotzte. Lev hatte die Kameras im Blick und konnte sie somit fast schon unbemerkt durch die Flure leiten, bis sie im obersten Stockwerk angekommen sind. Das sie aber beinah dem polnischen 'König' wie ihn diese Menschen hier nannten, beinah in die Arme liefen, ließ Jaden, als auch Killian, sofort reagieren. Die Worte die sie aber hörten, war alles andere als beruhigend. "Halt die Klappe!", zischte Jaden seinem Bruder nur zu. Er verstand seine Wut, aber jetzt ihre Deckung aufzugeben, wegen eines Wutanfalls, konnte ihren gesamten Plan gefährden. Jaden liebte Anisa und diese Worte von diesem schmierigen Perversen zu hören, war auch für ihn nichts angenehmes, auch in ihm bahnte sich die Wut und der Drang, diesen Mann zu töten. Aber sie mussten Ruhe bewahren. Für Anisa. Gerade als Thiago sich von der Tür entfernte und sie geschlossen wurde, glaubte Jaden zu Anisa gelangen zu können, allerdings wurde der Mann von einem anderen aufgehalten. Was genau sie besprachen und um wen es sich bei diesem Mann handelte, wusste Jaden nicht. Seine Kleidung nach zu urteilen, musste er ebenso ein hohes Tier in dieser Branche sein, was ihn jedoch nicht interessierte. Viel mehr lag sein Interesse, zu Anisa zu gelangen und wenn dieser Kerl weiterhin im Flur stand, konnten sie sich der Tür nicht nähern, es wäre zu gefährlich, entdeckt zu werden. "Lass uns warten, bis er geht.", flüsterte er Killian zu. Dieser Kerl konnte doch wohl nicht für immer in diesem Flur verharren.
    • Killian musste dem inneren Drang widerstehen seinem Bruder erneut eins auf die Nase zu geben, weil er ihm den Mund verbot. Niemand verbat einem Killian Darkbloom den Mund! Dennoch versuchte der Brünette sich beherrschen, knurrte lediglich missmutig und behielt sich im Hinterkopf Jaden dafür später noch eins überzubraten, wenn sie hier fertig waren. Thiago schien ihnen die Sache allerdings nicht leicht zu machen, denn offenbar hatte er jemanden beauftragt die Tür zu bewachen und bei diesem jemand, ging Killian automatisch schon in Abwehrhaltung. "Das ist Mariusz. Sei vorsichtig, der Kerl ist gefährlich.", flüstere Kill dem Blonden zu. Wenn von jemandem wie Killian kam, dass jemand gefährlich war, dann nahm das niemand so einfach locker hin. Killian hatte bislang nie mit einem Gegner Probleme, abgesehen von Isabella, aber diese Frau war auf eine andere Art gefährlich. Mariusz hingegen ... er war kampferfahren und das sah man ihm in jedem seiner Schritte an. Seine Art sich zu bewegen glich der von Killian so stark, dass es den Brünetten automatisch schon alle Sinne verschärfen lies. Als Thiago dann endlich abdampfte, sah sich der Blonde direkt um, während er vor der Tür verharrte. Dieser Blick von ihm ... als wüsste er schon das sie hier waren...


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    • Das ausgerechnet dieser Perverse so ewig dort stehen bleiben musste, machte Jaden nur noch ungeduldiger. Anisa musste sich hinter dieser Tür befinden und jetzt stand auch noch ein blonder Affe vor der Tür und bewachte sie! Bei dem Gedanken runzelte Jaden die Stirn. Hatte Killian ihn nicht sogar mal so bezeichnet? Ein blonder Affe? Ehrlich gestanden hatte er bei seinen ganzen beleidigenden Kosenamen den Überblick verloren, Killian hatte ihm eine Menge gegeben. Jadens Blick wanderte bereits durch die Luft, von Tür zu Tür und suchte nach einer Lösung, auch Lev schien ihnen im Moment nichts anbieten zu können, denn er verlor kein Wort. Irgendwie mussten sie in dieses verdammte Zimmer und das unbemerkt. Killian erwähnte, dieser Mann sei gefährlich, jedoch waren sie für diesen Augenblick im Vorteil. Sie könnten ihn überwältigen, ihn erschießen und somit aus dem Weg räumen, allerdings würde das viel zu schnell auffallen und ihre Rettung vermutlich dahin. Sie würden viel schneller entdeckt werden, als sie Anisa aus diesem Gebäude schaffen könnten. Irgendetwas musste es doch geben... Jaden linste über seine Schulter, zu Killian und entdeckte hinter ihm eine Tür. "Ist die verschlossen?", flüsterte er dann fragend. Jaden hasste sich selbst für die Idee, die ihm gerade kam... Er hatte eindeutig zu viele Actionfilme gesehen. "Wir könnten aus dem Fenster und zu ihr klettern. Diese alten Gebäude haben doch so viel scheiß an Dekoration, irgendwo können wir uns sicherlich festhalten und somit zu ihrem Fenster gelangen.".
    • Man hörte Lev lediglich diverse russische Schimpfwörter grummeln, während er offenbar fieberhaft überlegte wie sie diesen Trottel von der Tür weg bekamen. Wäre die Situation nicht so ernst, hätte Killian darüber gemacht. Er liebte es wenn Lev fluchte, aber im Moment war ihm nicht nach Lachen zumute. Offenbar versuchte sich der Russe in das Headset von Mariusz zu hacken, aber es funktionierte nicht so recht wie er es wollte. Killian hatte Jaden darauf hingewiesen, dass der Kerl gefährlich war und das er aufpassen musste, ehe er überprüfte ob die Tür hinter ihnen verschlossen war. Sie war es nicht! Die Idee bezüglich des Fensters war gar nicht mal so schlecht. "Gar keine so dumme Idee, für jemanden wie dich.", neckte er seinen Bruder erneut, klang dabei aber lange nicht mehr so bissig wie bei ihren ersten Begegnungen. Dennoch konnte er sich nicht dazu durchringen zu nett zu diesem Mann zu sein, aber er vertraute ihm. So sehr es Killian auch selbst störte. "Ich werde das übernehmen. ich brauche dich hier vorne. Sollte er etwas mitbekommen, musst du reagieren und ihn aus dem Weg schaffen.", bat Killian den Blonden. "Seit vorsichtig.", hörte er Lev über die Kopfhörer. "Ich versuche irgendwie dafür zu sorgen, dass ihr nicht gesehen werdet.", fügte der Russe hinzu, woraufhin Killian schon nicken wollte, bis ihm bewusst wurde das Lev das ja gar nicht sehen konnte ... wobei Lev konnte alles. "Ich bin immer vorsichtig."
      "Und wir wissen alle, dass das nicht stimmt.", seufzte Lev. Killian rollte mit den Augen und blickte zu Jaden. "Ich kann mich auf dich verlassen oder? Der Kerl wird bei dem kleinsten Geräusch hellhörig werden und direkt in das Zimmer stürzen."


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    • Zu Jadens Erleichterung war die Tür tatsächlich nicht verschlossen und somit könnten sie seine spontane Idee in die Tat umsetzen. Sie mussten Anisa aus dieser Hölle befreien und das vor der Zeremonie. Auf Killians Worte nickte der Blonde nur und stellte sich gedanklich an Levs Seite, bei seinen Worten. Killian musste vorsichtig sein. Nicht nur, weil ihn jemand entdecken könnte, sondern auch weil sie sich in einer Höhe befanden, die Killian bei einem Sturz nicht überleben würde. Jedenfalls hatten sie lange genug gewartet, ihnen blieb nur dieser eine Tag, um Anisa zu befreien. Würden sie es nicht schaffen, dann gäbe es niemanden mehr, der lebendig war, um die schöne Rothaarige zu retten. Bei Killians Worten runzelte Jaden die Stirn und sah ihn gespielt schockiert an. "Du enttäuschst mich, glaubst du etwa, ich könnte es verbocken?". Natürlich würde Jaden alles daran setzen, Mariusz abzuhalten, das Zimmer zu betreten. Wenn er die Möglichkeit noch hatte, dann würde er seine Tarnung noch nicht fallen lassen, wenn dieser Kerl aber nicht anbiss, dann würde er ihn erschießen. Wenn das geschah, dann blieb ihnen allerdings nicht mehr viel Zeit, um zu verschwinden, bevor man Mariusz tot auffand und merkte, das die rothaarige Schönheit verschwunden war. "Sei vorsichtig.", flüsterte Jaden, bevor Killian hinter der Tür verschwinden konnte und behielt Mariusz aus sicherer Deckung im Auge. Dabei musste der Blonde auch Augen und Ohren offen halten, um seine Umgebung nicht zu vernachlässigen. Killian würde nicht stürzen und er würde Anisa unbemerkt erreichen, das wiederholte Jaden immer wieder gedanklich.
    • Er konnte sehen wie Jaden gedanklich seinem besten Freund zustimme! Ja, er konnte das sehen! Also wirklich. Als ihn der Blonde dann auch noch so gespielt vorwurfsvoll ansah, grinste Killian nur belustigt. "Ich soll dich mit den Haaren ernst nehmen?", antwortete er frech, woraufhin man Lev lachen hörte und er ein "Gern geschehen!" trällerte. Kill schüttelte nur belustigt den Kopf, wurde dann aber schnell wieder ernst. Als ihn dann auch Jaden darum bat vorsichtig zu sein, legte er nur schweigend eine Hand auf die Schulter seines Bruders, ehe er hinter der Tür verschwand. Der Raum in dem sich Killian wiederfand, war wohl eine Art Schlafzimmer, jedenfalls stand ein Bett darin und es wirkte im Vergleich zum Rest des Hauses sehr schlicht. Ein Bett, ein Schrank und ein Ölgemälde an einer komplett weißen Wand, das war´s. Merkwürdig. Wem wohl dieses Zimmer ohne jeglichen Charakter gehörte? Selbst das Bild zeigte eine dieser klischeehaften Obstschalen und sonst nichts worauf man irgendwie nach einem Besitzer schließen konnte. Ob das Zimmer wohl Mariusz gehörte? Aber dieser würde doch niemals die Tür offen lassen ...
      Kill versuchte sich nicht unnötig in Gedanken zu verstricken und bereits jetzt wieder alles zu analysieren, sondern steuerte das Fenster an. Seine Schuhe hörte man auf dem blanken grauen Laminatboden. Diese merkwürdigen Kellnerschuhe hatten einen leichten Absatz, was es nicht unbedingt zu einem geeigneten Kletterschuh machte. Kurzerhand hatte er also die Schuhe und Socken ausgezogen, damit er genug Griff auf der Außenwand hatte und stieg auf das Fensterbrett. Es war tatsächlich eine erschreckende Höhe. Ein Schritt und er würde das nicht einmal bei seiner Überlebenskunst überstehen. Killian atmete tief ein. "Ich wollte ja unbedingt eine Beziehung.", murmelte er im Scherz um sich etwas aufzulockern und machte sich daran an das Außengeländer zu kommen.


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    • Das Einzige an was Jaden wirklich nicht mehr gedacht hatte, war seine schreckliche Perücke. Gott, dieses hässliche Ding befand sich noch immer auf seinem Kopf! Jadens Gesicht zog sich gelangweilt und schüttelte nur den Kopf, als er Lev lachen hörte. Nichts weiter als ein schlechter Verlierer... Der Gedanke, das tatsächlich Männer so eine Frisur trugen, machte es nicht besser. Wenigstens wusste er jetzt, welche Frisur er sich niemals einbilden sollte... Gut, einen Pferdeschwanz hatte er auch nie haben wollen, aber wer wusste schon, was sich noch in der Zeit noch alles tun würde. Jedenfalls flüsterte er seinem jüngeren Bruder zu, er solle vorsichtig sein und kaum war er hinter der Tür verschwunden, fixierte er auch schon wieder Mariusz. Er durfte ihn nicht aus den Augen lassen, er durfte unter keinen Umständen in dieses Zimmer, wenn sich Killian darin befand. Gedanklich wiederholte der Blonde immer wieder, das alles gut gehen würde und das sie Anisa endlich befreien könnten. Er würde diesen Perversen Bastard töten und seinen dämlichen Laufhund ebenfalls.

      In der Zwischenzeit befand sich Anisa tatsächlich in dem Zimmer, das Mariusz bewachte und trug tatsächlich bereits das Hochzeitskleid. So schön es auch war, sie hasste es. Dieses diamanten besetzte Kleid, die Schleppe die glitzerte und der wunderschöne Haarschmuck, der ihre langen, flammenroten Haare zu einer schönen Frisur hochsteckte, brachte sie förmlich zum Kotzen. Ihre Heirat hatte sie sich deutlich anders vorgestellt und eigentlich mit einem Mann, den sie liebte. Sie fühlte sich dreckig und bekam dieses Gefühl, egal wie oft sie sich wusch und schrubbte, nicht mehr von sich. Thiago hatte sie gezwungen, sich, bis auf ihre reizvolle Unterwäsche, auszuziehen, hatte sie berührt und hatte ihr währenddessen immer wieder erzählt, was er mit ihr anstellen würde, wenn die Hochzeitsnacht angebrochen war. Mit ihren Kleid, das von einer Märchenhaften Prinzessin glich, saß sie stumm vor dem großen Schminkspiegel und starrte einfach nur auf den Tisch vor sich. Wie viele Tage oder Wochen bereits vergangen waren, wusste sie gar nicht mehr. Ob Killian wusste, wo sie sich befand und was man ihr antat, wusste sie ebenso wenig. Die Hoffnung, das er sie finden und befreien würde, hatte sie fast schon aufgegeben. Sie war hier gefangen, wurde angezogen wie eine Puppe und fühlte sich bereits nur noch wie eine leere Hülle.
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