[2er RPG] ☠ I need a Gangsta ☠

    • Ehrlich gesagt wusste Killian nicht so genau was er darauf sagen sollte. Anisa hatte Recht, das konnte er nicht abstreiten, also schloss er sich dem schweren Seufzen einfach nur an und schmiegte seinen Kopf an ihren. Es war keine einfaches Leben und egal wie oft Kill es auch prophezeit hatte, er wollte Anisa eigentlich genau davor beschützen. Sein Plan ist schief gelaufen, als er seine Gefühle nicht mehr kontrollieren konnte und die Rothaarige vor Liebe dumme Dinge tat. Eigentlich waren sie beide nicht mehr ganz richtig im Kopf, vielleicht auch gerade deshalb füreinander wie geschaffen? Wer wusste das schon, aber so war es doch ganz in Ordnung. Sie beide würden keine perfekte Beziehung führen können, aber dafür eine echte. "Mehr als mit ihm reden können wir nicht.", murmelte Killian nachdenklich und drückte seiner Freundin einen Kuss in den vollen Haarschopf. Bezüglich Isabella konnte Anisa eindeutig Recht haben. Er würde es der brünetten Italienerin zutrauen, dass sie selbst vom Jenseits aus ihr Unwesen trieb. Zugegeben echt beeindruckend, gleichzeitig aber auch verdammt unheimlich. Killian konnte sich nur beim besten Willen nicht ausmalen, was genau Isabella noch im Schilde führen könnte, aber er bezweifelte die Aussage in keiner Weise. "Ich befürchte das du damit Recht hast.", antwortete er daher Anisa und drückte sie unbewusst näher an sich. "Wir müssen vorsichtig sein. Ich traue dem Frieden ebenfalls nicht."


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    • Was sich bei ihrem Bodyguard demnächst reinstellen würde, das war etwas, mit dem Anisa sich eigentlich gar nicht beschäftigen wollte. Würde ihr Vater ihnen beide diesen Wunsch verweigern, dann konnten sie nichts weiter ausrichten. Aber was würde dann passieren? Würde sie dann wieder in ihre eigene Wohnung zurück müssen? Seit dem aller ersten Vorfall, hatte Anisa keinen Fuß mehr in diese Wohnung gesetzt. Mario war dort gestorben... Unter keinen Umständen würde sie jemals wieder diese Wohnung betreten, ob man nun noch Spuren von einem Massaker erkannte oder nicht. Es brachte nur schlechte Erinnerungen hoch und außerdem hatte dort doch alles mit Killian begonnen. Anfangs hatte ihre kleine Flirterei keine tiefere Bedeutung gehabt, aber langsam hatte sich zwischen ihnen doch etwas entwickelt, unter keinen Umständen wollte Anisa das aufgeben. Würde Killian nicht mehr ihr Bodyguard sein und den Aufträgen ihres Vaters nachgehen, dann würden sie sich doch niemals wieder zu Gesicht bekommen. Vielleicht nur wenige Male in der Villa, das war aber nicht das, was sie wollte. Wenn sie schon in dieser Welt leben musste, dann nur an Killians Seite. "Das ist zum Kotzen.", sagte sie genervt, lächelte aber plötzlich sanft, als sie den Kuss in ihrem Haar spürte. Killian war wirklich liebevoll geworden, kam aber dann leider auch schnell wieder auf das Thema Isabella. Es würde Anisa nicht verwundern, hätte sie ihnen noch ein Abschiedsgeschenk hinterlassen. "Sie hatte schon lange, bevor sich etwas zwischen uns entwickelt hat, den Verstand verloren. Ich weiß nicht, ob ich mehr davor angst haben soll, das sie uns nichts hinterlassen hat oder das genau eben eine, wer weiß, vielleicht sogar mehrere Überraschungen auf uns warten.". Daraufhin vergrub Anisa ihren an seiner Brust. "Aber ich bin froh, das es endlich vorbei ist. Das sie nichts mehr aktiv anrichten kann.", murmelte sie.
    • "Es ist wirklich zum kotzen.", stimmte Killian zu, behielt aber eine für ihn doch untypisch sanfte Stimme bei. Kaum war er wieder bei der Rothaarigen zeigte er eine Seite, welche andere an ihm nicht sehen wollten, er aber besaß. Diese sanfte und unpassend unschuldige Seite. Die Seite welche sich danach sehnte seine Kindheit zurück zu bekommen, die Seite welche eigentlich niemals hatte so werden wollen. Die Seite welche Angst vor sich selbst hatte. In Gegenwart von Anisa lies er die kalte Hülle fallen, welche er besaß. Welche ihn zu einem perfekten Killer machte. In Anisas Nähe konnte er es nicht. Er hatte ihr liebevoll in das volle Haar geküsst und stimmte ihr bezüglich der nächsten Worte ebenfalls zu. Isabella war selbst im Jenseits noch eine echte Gefahr und sie würden früher oder später erfahren, ob sie ihnen nicht doch eine Überraschung hinterlassen hatte. "Ich hätte sie früher ernst nehmen sollen.", entgegnete Kill und seufzte leise. "Ich hatte diese fanatische Liebe nie als Gefahr im empfunden, eher als merkwürdig. Weil ich nicht genau wusste, was sie an mir so sehr geliebt hat. Vielleicht war es auch einfach das Ich, das Ich welches geschaffen wurde? Ich hab keine Ahnung und ich werde es wohl auch nie erfahren.", nachdenklich streichelte er seiner Freundin weiterhin durch das Haar. "Aktiv...ich weiß nicht ob sie passiv nicht genauso beunruhigend ist. Wir werden sehen, ich will nicht noch paranoider werden, als ich ohnehin schon bin."


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    • Eigentlich hatte Anisa sich geschworen, keinen weiteren Gedanken mehr an diese Verrückte zu verlieren, aber das ihr Vater noch nichts von der Beziehung zwischen ihr und seinem besten Auftragsmörder wusste, war dann doch etwas beunruhigend. Beruhigend und doch beunruhigend. Isabella hatte alles daran gesetzt, das Anisa nicht weiter an Killian heran kam, wollte sie töten und war sogar bereit, Killian zu opfern. Es war also fast schon ein nachvollziehbarer Gedanke, zu glauben, Isabella hätte dem Oberboss Astolfo über die Beziehung seiner geliebten Tochter und seinem Auftragskiller berichtet. Wie auch immer sie das geschafft hätte, diese Frau hatte die Mittel und kannte Wege. Anisa schüttelte den Kopf. "Niemand hätte es wissen können, Killian.", antwortete Anisa daraufhin und fuhr nun mit ihrer Hand zu seiner Wange hinauf und strich mit ihrem Daumen sanft über seine Wange. Eine Zärtlichkeit, die sie so vermisst hatte. "Es ist vorbei und es bleibt nur noch das übrig, was sie uns hinterlassen hat. Lass uns nicht weiter darüber nachdenken, ich habe mir lang genug den Kopf darüber zerbrochen, es ändert ohnehin nichts daran. Unser nächster Schritt wird erst Mal sein, mit meinem Vater zu sprechen und das muss ohnehin bis morgen warten. Es ist noch nicht spät und wir haben endlich etwas Ruhe und Zeit gemeinsam.".
    • Killian entschied der Aussage seiner Freundin zuzustimmen. Würde er sich jetzt weiter über alles um sie herum Gedanken machen, was sich bei einer solch paranoiden Seele wie der seinen kaum vermeiden lies, würde er endgültig überschnappen. Vielleicht war er das ja auch schon, wer weiß? Solang ihn aber Anisa auch mit seiner durchgeknallten Seele liebte war für ihn das in Ordnung. Für diese Frau würde er alles sein, von einem Mörder bis hin zu einem Bodyguard. Das hatte sich Killian jedenfalls geschworen. Ganz seiner Vergangenheit abdanken konnte er allerdings nicht. Natürlich verstand er die Rothaarige bezüglich ihrer Abneigung gegen ihren eigenen Vater. kill wusste, dass das Verhalten von John ihm gegenüber nicht wirklich normal war, aber es zog ihn dennoch immer wieder zu diesem Mann zurück. Emotionale Abhängigkeit? Weil John der erste Mensch in seinem Leben war, der ihm einen Grund zum Leben gab, ein Ziel, eine Existenz? Es war kein schönes Leben das Killian führte, aber es war ein Leben und dafür würde er diesem Mann auf ewig dankbar sein. Ohne John wäre er schon lange auf der Straße verrottet und auch wenn Anisa es nicht wahr haben wollte, es für krank hielt, was es natürlich auch war, zog es Killian genau deshalb immer wieder zu John zurück. Er sah in diesem Mann immer noch nach all der Zeit so etwas wie seinen Familienersatz. Jemand der ihn brauchte, ihm Dinge zutraute, ihn lobte und gut behandelte. Auch wenn das Training und die Missionen hart waren, hatte John jeden zur Hölle geschickt, der ihn bislang verletzt hatte. Selbst wenn es nur der Optik wegen war, weshalb Killian so viele Privilegien genoss. Dennoch ... er wurde wenigstens für etwas wertgeschätzt und das hatte Killian all die Zeit am Leben erhalten. Erst durch Anisa und Lev lernte er was aufrichtige und ehrliche Liebe und Freundschaft bedeutete. Das es auch Menschen gab, die ihn nicht ausnutzen wollten, sondern aufrichtig liebten. Nur war das etwas, dass der armen Seele nur langsam zu Gemüte geführt werden konnte. Einen Moment nahm sich Killian die Zeit, schloss die Augen und schmiegte sein Gesicht in die warme Umarmung seiner Freundin. Der schönste und angenehmste Ort der Welt.


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    • Wie gern Anisa von diesem Leben davon laufen würde, nur leider würde dieser Weg nicht von dieser Welt entfernen können, das wusste auch die Rothaarige. Egal wie sehr Anisa auch versuchen würde, davon zu laufen, einen Weg zu finden um, gemeinsam mit Killian, zu entkommen, sie würden nicht friedlich leben können. Solange Anisa noch ein Ziel für zig verschiedene Menschen war, konnte sie nicht fliehen. Und Killian? Ob er überhaupt fliehen wollte? Ober er mit ihr fliehen würde? Daran wollte Anisa gar nicht erst denken, schweifte mit ihren Gedanken wieder zu Killian und diesem Moment, in dem sie sich endlich wieder in die Arme nehmen konnten. Darüber konnte sie sich den Kopf zerbrechen, wenn sie ihre Gedanken in die Tat umsetzen wollte. Im Moment blieb der Rothaarigen aber nichts anderes übrig, als dieses Leben noch über sich ergehen zu lassen. Immerhin war nun Isabella aus dem Verkehr gezogen und konnte nichts weiter anrichten als das, was sie ihnen womöglich sogar hinterlassen hatte. Seufzend legte sie ihre Arme um den Dunkelhaarigen und lehnte sich an die weichen Kissen zurück. Selbst das Sofa war so gemütlich, das Anisa einfach die Augen schließen könnte, um sofort einzuschlafen. Die Sonne färbte den Himmel in die schönsten Lila- und Rottöne und durchflutete das Wohnzimmer mit ihren schönen Farben. Noch immer war die Rothaarige aufgekratzt, wollte nicht in das vermutlich weichste Bett fallen, in dem sie gelegen war. Die Zeit die sie mit Killian noch hatte, bevor sie wieder die Villa betreten mussten, wollte sie auch ausnutzen. "Sollen wir nachsehen, ob uns Lev etwas im Kühlschrank hinterlassen hat?".
    • Herrlich! Der schönste Ort dieser Welt war in den Armen von Anisa, sowohl war sicher. Erstens sind Frauen nun mal echt bequem, sicherlich biologisch so vorgesehen für die glückliche Männerwelt und zweitens war es bei der Rothaarigen einfach entspannend. Es war gefährlich das er in Anisas Nähe seine Verteidigung so sehr fallen lies. Auch wenn er selbst jetzt immer mit einem Ohr aufmerksam und mit einem Auge wach blieb, entspannte er sich für seine Verhältnisse zu sehr und das war verdammt fatal. Isabella hatte das gewusst und mehr als nur einen Sieg davon getragen. Killian wusste das er vorsichtiger sein musste, allein schon wegen seiner Freundin. Dennoch auch wenn es ihn selbst ärgerte, konnte er nicht verhindern sich in den Armen wie eine große Katze zu fühlen und die Streicheleinheiten zu genießen. Mal ehrlich, wenn er schnurren könnte, er hätte es getan. Als die Rothaarige vom Essen sprach, nuschelte Killian lediglich vor sich hin, was man aufgrund seiner Position in den Armen nicht verstehen oder auch nur annähernd zuordnen konnte. Egal, hier war es einfach der Himmel auf Erden. Dennoch hatte Anisa sicherlich Hunger, sonst würde sie nicht fragen und Killian gab sich einen Ruck um sich aufzuraffen. Er hatte keinen Hunger, aber er wusste das er damit nicht durchkommen würde. Durch Sie würde er vor allem zu Freude von Lev eindeutig ein wieder gesünderes Leben führen. "Na gut...", seufzte er sich geschlagen gebend. "Danach will ich aber da wieder hin.", murmelte er und deutete auf Anisa.


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    • Seitdem sie von Killian getrennt war, hatte sie kaum etwas an Nahrung zu sich genommen und nun, als der ganze Stress endlich sacken konnte, spürte Anisa den riesigen Hunger. Deshalb auch stellte die Rothaarige die Frage, ob sie denn einen Blick in den Kühlschrank werfen sollten. Killian hatte irgendetwas vor sich hin genuschelt und so sehr Anisa auch versuchte, seine Worte irgendwie zu enträtseln, hatte sie absolut keine Ahnung, was er da eigentlich von sich gegeben hatte. "Die letzten Tage hab ich nicht sonderlich viel gegessen, ich hab totalen Hunger und dir würde eine ordentliche Mahlzeit sicher auch gut tun. Lev hat mir erzählt, wie deine Ernährung die letzte Zeit gewesen ist.", erklärte sie und blickte zu den schönen, goldenen Augen hinunter, die sich an ihre Brust geschmiegt hatten. Ein sanftes Lächeln zierte ihre Lippen, als sich Killian dann aber doch dazu überwinden konnte, sich von ihr zu lösen, konnte aber nicht anders, als zu erklären, danach wieder in ihre Arme zu wollen. "Wenn du das noch immer möchtest, nachdem ich mich voll geschlagen hab, dann ja.", gab sie kichern von sich und drückte Killian einen Kuss auf die Lippen, ehe sie sich dann auch schon vom Sofa erhob und die Küche ansteuerte. Während ihre Hand zum Griff des Kühlschranks wanderte, betete sie, das irgendetwas leckeres auf sie wartete. Etwas bestellen wollte sie ungern, kochen ebenso wenig. Nach ihrem Geschmack würde das alles einfach zu lange dauern. "Lasagne!", rief Anisa begeistert, als sie den Kühlschrank geöffnet hatte. "Er wusste, das ich komme!", grinsend stellte Anisa die Auflaufform auf die heraus und schubste die Kühlschranktür mit dem Fuß wieder zu. Ohne Killian zu fragen, als wäre es selbstverständlich das er nun mit ihr aß, schnitt sie zwei große Stücke heraus und stellte die Teller in die Mikrowelle.
    • "Er ist immer noch eine alte Petze.", murmelte Killian erneut undeutlich in die Umarmung, während er weiterhin sein Gesicht an sie schmiegte und diesen weichen Ort am liebsten nie wieder verlassen wollte. Pff, wer braucht schon Essen oder irgendetwas anderes, wenn man so einen bequemen, warmen und geborgenen Ort hatte? Killian war nie der anhängliche Typ gewesen, hatte Umarmungen stehts als Einengung empfunden, jetzt sehnte er sich förmlich danach. Kill konnte es sich selbst nicht so genau erklären, aber er klammerte sich verzweifelt an jedes Stückchen Liebe das man ihm entgegen brachte. Vielleicht hing er deshalb irgendwie auch an Isabella und irgendwie auch an John, so krank es auch war. Er sehnte sich in seiner Existenz als Monster eigentlich nur nach Liebe, ganz gleich wie peinlich es ihm war konnte er diese Tatsache nicht abstreiten. Der Dunkelhaarige hoffte nur, dass niemand in diese zerbrechliche Seele von ihm blicken konnte. Eigentlich war er immer noch ein Kind, ein ängstliches und zerbrechliches Kind und er hasste es. Er wollte all seine Schwäche abschütteln und doch konnte er es einfach nicht. Als Killian sich dann widerwillig aus der Umarmung seiner Freundin gelöst hatte, nickte er nach der Aussage von Anisa. "Natürlich will ich das. Dein Magen kann mich ruhig hinterher anknurren, davon lass ich mich nicht stören.", antwortete er ihr frech und musste dabei selbst leicht lachen, ehe er der rothaarigen Schönheit zum Kühlschrank folgte. Lev hatte sich nicht lumpen lassen und ihnen beiden eine mehr als nur große Lasagne zubereitet. Auf Russisch-Italienische Art wie Lev es selbst betitelte. Tatsächlich schmeckte seine Lasagne ein wenig anders, aber Kill hatte sie lieben gelernt und wollte inzwischen keine andere Variante mehr als diese. "Ich sehe schon, mein größter Rivale wird auf ewig mein russischer Schatten sein.", scherzte Kill amüsiert, als er das begeisterte Gesicht von Anisa sah und wuschelte ihr leicht durch das Haar. "Na komm, essen wir."


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    • Wäre es nicht der Hunger, der Anisa auf die Beine trieb, dann wäre sie vermutlich gar nicht aufgestanden und einfach in dieser Position gemeinsam mit Killian geblieben. Aber nachdem sie die letzten Tage kaum etwas zu sich genommen hatte, glaubte sie, endlich wieder etwas hinunter zu bekommen. Zumindest belog sie ihr Gefühl nicht und kaum hatte sie die Lasagne erblickt, schrie ihr Magen nach Nahrung. Für Anisa waren die Minuten, die die Mikrowelle benötigte, um die Lasagne zu erwärmen, Stunden. "Red keinen Unsinn.", antwortete Anisa amüsiert und eilte zur Mikrowelle, die den erlösenden Ton zum dampfenden Essen ertönen ließ. Zu ihrem Glück war die Mikrowelle groß genug und besaß zwei Schienen, weshalb auch zwei Teller hinein passten und so eilte Anisa mit Lasagne und Besteck bewaffnet zum Sofa zurück und ließ sich dort nieder. Eigentlich aß sie nur ungern auf dem Sofa, denn als junges Mädchen hatte sie oft genug die Kissen ihrer Mutter mit irgendwelchen Flecken ruiniert. Jetzt aber wollte sie nichts anderes als die Beine hochzulegen und die endlich wieder einkehrende Ruhe genießen, genauso wie diese Lasagne. Dieser Abend könnte nur noch besser mit einem Glas Wein werden, einem heißen Bad, schönen Dessous die sie ihrem Freund präsentieren konnte, der darauffolgende leidenschaftlicher Sex, einer Massage und einem Killian, der sich nur noch wie eine übergroße Katze an sie schmiegte, um dann einzuschlafen. Gut, es mag sein das Anisa sich im Moment einiges mehr von diesem Abend ausmalte, als es vermutlich werden würde und so wie sie sich selbst kannte, würde sie ohnehin so viel Lasagne in sich hinein stopfen, bis sie es bereute und dann war's das, mit der Bewegung. Bisher hatte Anisa die Lasagne ihres russischen Freundes nur ein Mal gekostet. Die ersten Gabeln waren etwas gewöhnungsbedürftig gewesen, denn als Italienerin kannte man die italienische Lasagne doch etwas anders, aber dennoch schmeckte sie hervorragend. "So gut.", stellte sie mit vollem Mund fest und machte sich auch über ihren restlichen Teller Lasagne her.
    • Killian konnte nicht anders als seiner Freundin amüsiert hinterher zu sehen, als diese fröhlich mit ihrer Lasagne durch die Wohnung spazierte. "Unsinn? Liebe geht durch den Magen. Lev hat gute Karten ... mh, vielleicht schnappe ich ihn dir weg?", scherzte er belustigt, tat aber dann seiner Freundin und auch seinem besten Freund den Gefallen, von dem er sich selbst dann überwacht fühlte wenn er nicht einmal anwesend war und nahm den anderen Teller. Er hatte sich neben seine Freundin auf das Sofa gesellt und blickte Anisa perplex an, als diese selbst die kochend heiße Lasagne in sich hinein schaufeln konnte, ohne sich daran zu verbrennen. Ein paar Sekunden sah er sie einfach nur an, ehe er sich nach ihrer Bemerkung zur Seite drehte und anfing zu lachen. Okay sie war einfach nur fantastisch. "Du bist genial.", brachte er nur noch unter Lachen hervor, schmunzelte dann aber liebevoll und begann ebenfalls zu Essen. Sie hatte Recht, die Lasagne war wie immer absolut fantastisch. "Es gab einmal eine Zeit in der ich als Kind einfach nicht hinunter bekommen habe, Lev war der Einzige der mich zum Essen gebracht hat, weil ich seinen Piroschki einfach nicht widerstehen konnte.", erzählte Killian mit einem sanften Lächeln ein wenig von Früher. "Nur den Tee hat er mir auf ewig verdorben. Immer wenn ich krank war, hat er das literweise in mich hinein gestopft. Nicht Tassenweise, sondern Kannenweise. Irgendwann habe ich geglaubt nur noch aus Tee zu bestehen.", lachend nahm er noch einen Bissen von der köstlichen Lasagne.


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    • "Das würdest du nicht tun, immerhin hättest du dann keine Zeit mehr für mich.", antwortete Anisa amüsiert und stolzierte mit ihrem Teller zum Sofa, auf das sie sich bequemte. Jetzt, wo sie dieser köstlicher Geruch der Lasagne umhüllte und sich in ihrem Mund bereits das Wasser sammelte, konnte Anisa gar nicht mehr warten und schob sich, kaum hatte sie gesessen, ein dampfendes Stück in den Mund. Es schmeckte anders, es handelte sich nicht um den italienischen Geschmack den man sonst kannte, dennoch war diese russische Kreation ein wahrer Genuss. Das Anisa mit vollem Mund sprach, ließ sich deshalb gar nicht erst verhindern. Frisch gekocht oder erwärmtes Essen sofort zu verzehren, war für die Rothaarige kein sonderliches Problem mehr. Zumindest wenn sie hungrig ist. Eine hungrige Frau zu ärgern, war nichts was man wagen sollte. Eigentlich passten zu solchen Momenten diese Schilder wie 'Betreten auf eigene Gefahr', nur das sie etwas umgeformuliert werden müssten. Jedenfalls widmete sich die schöne Rothaarige ihrer Lasagne und grinste nur, als Killian die diesbezüglich kommentierte. Am liebsten hätte Anisa nun entspannt geseufzt. Endlich war sie Killian wieder nah und endlich hatten sie wieder eine Wohnung, in der sie sich sicherer fühlen konnten. Kauend und glücklich über ihre Mahlzeit, lauschte sie den Worten ihres Freundes. "Mit dir ist es doch noch immer genau das Gleiche. Selbst ich muss dir vorschreiben zu essen, damit du endlich etwas gesundes zu dir nimmst und besteht dein Heilmittel nicht mehr aus Tee sondern aus Kaffee.", Anisa seufzte, "Den du selbst zu einer Pizza trinkst.".

      Auch wenn Anisa wusste, das sie noch ein weiteres Stück dieser köstlich schmeckenden Lasagne essen konnte, stellte sie den leeren Teller lieber beiseite. Das letzte was sie wollte, war ein aufgeblähter Bauch, denn für Killian wollte sie perfekt sein. Er sollte sie, nachdem sie sich so lange nicht mehr gesehen hatten, in ihrem perfekt geformten Körper betrachten können und nicht in dem, bei dem sie sich nur noch den Bauch vollschlug. Bereits unzählige Male hatte sich die Rothaarige in die reizendsten Dessous geworfen und Killian gezeigt, welcher Körper nur ihm allein gehörte. Dessous... Wie von der Tarantel gestochen sprang Anisa auf und stürmte in das Schlafzimmer. Es dauerte nicht lange, bis sie nach einigen Sekunden dann auch schon mit einem langen Stöhnen wieder in das Wohnzimmer trat. Lev war so gütig und hatte ihnen einiges an Kleidung zurückgelassen, zu Anisas großer Enttäuschung allerdings waren Dessous nicht dabei. Wie gern sie die schönen, weichen, mit Spitze verzierten, Stoffe trug und Killian präsentierte. "Nichts schönes zum Anziehen für mich.", sagte sie schmollend und ließ sich auf das Sofa fallen.
    • Oh Gott diese Frau war einfach einmalig, anders konnte Killian seine Freundin nicht beschreiben. Mit ihr hatte er das Gefühl zu leben, lachen zu dürfen und einfach ein klein wenig diese raue Welt zu vergessen. In ihrer Nähe war sein Leben perfekt, er brauchte nicht viel solange er Anisa bei sich hatte. Naja und Lev, aber das war eine etwas andere Geschichte. Man könnte meinen das ihn sein Leben so sehr gezeichnet hatte, das er unglücklich war. Nein, er war es nicht. Er war im Augenblick wirklich glücklich. Den er hatte sie an seiner Seite. Mit einem Lächeln beobachtete er Anisa dabei wie sie alles andere als ladylike die Lasagne in sich hinein schaufelte und musste lachen. Genau darum vergötterte er sie ja so sehr. Er konnte mit ihr er selbst sein. "Oh Kaffee wäre jetzt auch eine gute Idee.", antwortete er dann nachdenklich während er auf seine Lasagne blickte. "Auch wenn ich nicht so ganz verstehe, was du gegen mein Kaffee-Pizza-Frühstück zum aussetzen hast."
      Er konnte gar nicht so wirklich zu Ende reden, da war Anisa schon wie der Wind aufgestanden, so dass er nur einem roten Sturm hinterher sehen konnte. Was war jetzt kaputt? Perplex sah er seiner Freundin nach, sich nicht so ganz sicher ob er ihr folgen sollte. Er lies es aus mehr als nur einem Grund lieber sein und wartete darauf das sie zu ihm zurückkehrte. Nicht unbedingt mit bester Laune wie es sich heraus stellte. "Uhm...muss ich das jetzt verstehen?", hakte er fragend nach, hatte sich inzwischen tatsächlich seinen Kaffee geholt, den er nebenher trank, während er sein Stück Lasagne endlich fertig gegessen hatte und den Teller abstellte.


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    • Etwas, das Anisa bis heute nicht verstand war, wie man Kaffee zu einer Pizza essen konnte. Das nicht jeder ein Fan von Softdrinks war und deshalb zu Wasser griffen, konnte sie nachvollziehen. Aber Kaffee zu einer Pizza? Mal ehrlich, das war doch so, als würde man Cola zu seinem Pfannkuchen Frühstück trinken. Es passte einfach nicht! Mit einem Lächeln auf ihren vollen Lippen rollte sie mit den Augen und sah zu Killian. "Kaffee und Pizza hat schon gereicht, möchtest du das der armen Lasagne jetzt auch noch antun?", fragte sie amüsiert und schob sich auch die letzten Gabeln ihres Essens in den Mund. Ein weiteres Stück ließ die Rothaarige lieber aus, es reichte schon, das Killian ihr bei diesem hinunter Schlingen zusehen konnte. Von Eleganz zeigte sie im Moment nichts, eher glich sie einem hungrigen Hund, der endlich sein wohlverdientes Fresschen bekam. Das ihre Gedanken aber dann zu ihren liebsten Dessous wanderte und sie daraufhin aufsprang und im Schlafzimmer verschwand, war Killian noch ein Rätsel. Gut, von ihren plötzlichen Gedanken konnte er nichts wissen, auch als wieder das Wohnzimmer betrat und sich auf das Sofa fallen ließ, verstand er ihr Problem noch nicht so recht. Für ihn war dieses Thema wohl alles andere als ein Problem, für Anisa, die diese Art von Unterwäsche liebte, ein Schreckliches. "Wir haben uns so lange nicht mehr gesehen, da muss ich doch etwas schönes anziehen.", meinte sie schmollend und breitete sich quer auf dem Sofa aus und legte ihren Kopf auf dem Schoß der attraktiven Brünetten ab und blickte zu ihm hinauf. "Ich hätte noch einige schöne Sachen, die ich dir gerne vorgeführt hätte.", fügte sie mit einem verführerischen Lächeln hinzu, schmollte aber schnell wieder. "Aber nichts davon habe ich hier.".
    • Es glich ein wenig einem Cartoon oder einem Sketch, wie er hier mit seinem Kaffee saß und seiner Freundin hinterher blickte, die eher einem roten Wirbelwind glich, während sie durch die Wohnung sauste. Killian wiederum saß einfach nur auf dem Sofa, nippte weiter an seinem Kaffee und verstand die Welt nicht mehr so ganz. Amüsant war es dennoch.
      Normalerweise ergründete der attraktive junge Mann seine Mitmenschen ziemlich schnell. Genaues Beobachten und eine geschickte Auffassungsgabe, waren seine Stärken. Aber Anisa in diesem Augenblick zu verstehen, nun das würde wohl niemand so genau. Naja außer vielleicht Lev, aber der wusste ohnehin alles. So wartete er also geduldig bis Anisa zu ihm zurückkehrte, stellte seine Tasse ab und lies die schöne Rothaarige ihren Kopf auf seinem Schoß betten. Mit einem sanften Lächeln sah er zu ihr hinunter, lauschte ihren Worten und beugte sich zu ihr hinunter. "Soll ich dir etwas verraten?", flüsterte er leise und drückte ihr einen kleinen Kuss auf die Stirn. "Im Augenblick bist du für mich genau so wie du bist am Schönsten. Ich brauch keine teuren Dessous oder schicke Kleidung an dir, auch wenn es mir gefällt. Ich brauche dein Lächeln und genau diesen Blick den du mir gerade schenkst. Sieh mich so an wie jetzt und ich gehöre auf ewig dir." Daraufhin legte er seine Lippen auf ihre und küsste sie liebevoll.
      Ganz gleich wie vorlaut und unhöflich er zu anderen war, mit Worten konnte er umgehen. Diese Seite an ihm gehörte ganz alleine ihr.


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    • Schmollend hatte Anisa zum Sofa zurückgefunden und auch ihren Kopf auf Killians Schoß abgelegt und sah nun zu ihm hinauf. Um seine Verwirrung zu legen, erklärte Anisa, welch ein plötzliches Problem aufgekommen war. Ausgerechnet ihre geliebten Dessous besaß sie an solch einem Abend nicht, jetzt wo sie Killian endlich wieder Nah war. Erst als Killian ihr einen sanften Kuss auf die Stirn schenkte und diese wundervollen Worte aussprach, verwandelte sich das Schmollen zu einem Lächeln. Niemand kannte diese Seite an Killian, abgesehen von Anisa. War es das, was Isabella gehasst hatte? Durch Anisas Anwesenheit war Killian tatsächlich wie ausgewechselt. Höflich, zuvorkommend, liebevoll und wie Anisa empfand einfach nur Zuckersüß. Nun, das hieß nicht das Killian seine freche Art ablegte, auch die Rothaarige konnte sich einige Sprüche anhören, allerdings waren diese niemals bösartig gemeint und Anisa würde den Teufel tun und von Killian verlangen, sich wie ein anderer Mensch zu benehmen. Sie liebte diesen Mann, so wie er nun Mal war. Ein warmes, angenehmes Gefühl durchflutete die Rothaarige, ihr gesamter Körper kribbelte und als er seine Lippen auf ihre legte, fühlte es sich an, als wäre es ihr Erster. Mit ihren schlanken Fingern fuhr sie zu seiner Wange und erwiderte den Kuss voller Leidenschaft. Niemals wieder wollte sie von diesem Mann getrennt sein, sie hatte sich noch nie so leer gefühlt, wie in dieser Zeit. Nun, abgesehen von der Zeit, als sich Killian noch im Krankenhaus befunden hat, das war allerdings ein anderes Thema. Es handelte sich um die Vergangenheit und daran wollte Anisa nicht weiter denken. "Ich habe dich so vermisst.", flüsterte sie dann, als sie den Kuss wieder lösten.
    • In ihrer Gegenwart wurde er zahm. Seine Krallen wurden gestutzt wie es Isabella genannt hatte. Er wusste das diese sanfte Seite sowohl Isabella als auch jeder andere abgesehen von Anisa und Lev nicht an ihm sehen wollte. Sicherlich würde auch John diesen Charakter an ihm hassen. Sie alle wollten ihn nur als wunderschönen Killer sehen. Jemand der ohne mit der Wimper zu zucken den Abzug betätigen konnte. Ein Naturtalent im Töten und jemand der alles tun würde um zu überleben. Jemand der nicht zerbrechen konnte und doch hatte Killian auch eine andere Seite an sich. Diese zärtliche Seite, jemand der kindisch sein konnte, der schmollte und weinte wenn ihm danach war. Jemand der sich so sehr nach Liebe sehnte, die er nie empfangen durfte. Anisa war seine Schwachstelle und würde das herauskommen, wäre es ein Leichtes ihn zu töten. Wäre Isabella nicht so sehr in ihn verliebt gewesen, hätte sie ihn einfach umbringen können, hätte sie es tatsächlich gewollt. Killian war sich sicher das diese Frau nicht alles gegeben hatte, sie konnte ihn nicht töten und darum lebte er auch noch. Sie hatte oft genug die Chance gehabt und sie wusste auch das er für Anisa sich selbst ohne darüber nachzudenken das eigene Leben nehmen würde. Würde das heraus kommen, wäre es ein leichtes den besten Auftragsmörder Italiens umzubringen. Killian war ein gesuchter Verbrecher und das nicht nur in diesem Land und er hatte eine große Achillesferse. Aber das war in Ordnung. Solange er Anisa beschützen konnte, war es ihm egal ob er für sie starb. Für diese Frau würde er es jeder Zeit auch mit dem Tod aufnehmen. Lächelnd strich er ihr eine der langen Haarsträhnen hinter das Ohr. "Ich dich auch."


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    • Lächelnd sah sie zu Killian hinauf und strich mit ihrem Daumen über seine Wange. Wie sehr sie ihn vermisst hatte... Anisa hatte unendlich viele Gedanken daran verloren, was sie an jenem Abend erfahren hatte. Isabella hatte ihr nicht nur verraten, was sich in Rom zugetragen hatte, sondern auch was Killian einsetzte, um in seinen Aufträgen das Ziel zu erreichen, nachdem er strebte. Er nutzte seinen Körper, um an diese Ziele zu gelangen, tötete Menschen während er mit ihnen das Bett teilte und auch über ihren Vater hatte sie etwas grausames erfahren. Sie hatte sich mit diesen Gedanken auseinander setzen müssen und eine lange Zeit benötigt, um das Erfahrene erst verdauen zu können. Bisher hatte sie diese Gedanken noch immer nicht ganz vergessen und ihrem Vater nicht verziehen. Das bedeutete nicht, das es ihr mit Killian einfacher erging, er hatte grausames getan und das er mit seinen Opfern schlief, nur um ihnen folglich eine Kugel in den Kopf zu jagen, machte die gesamte Situation nicht sonderlich besser. Aber ihre Gefühle waren zu groß, ihr Verlangen nach diesem Mann zu groß und umso länger sie von ihm getrennt war und über Lev erfahren musste was aus Killian wieder geworden war, wurde der Schmerz nur umso größer. Sie benötigte Killian an ihrer Seite und sie wollte ihn weiterhin auf den rechten Weg führen. Das sie ihren Kopf jemals so friedlich auf seinem Schoß betten würde, ihn so liebevoll ansah, ihn so zärtlich streichelte und ihm gestand, ihn vermisst zu haben, hätte sie sich niemals erträumen lassen. "Was passiert, wenn mein Vater uns nicht erlauben wird, das du mich weiterhin beschützt? Wir würden uns nicht mehr sehen können, Killian.". Anisa wollte diesen schönen Moment nicht zerstören, aber dieser Gedanke schwebte ihr schon die gesamte Zeit durch den Kopf.
    • Er konnte verstehen, warum so viele Leute ein Auge auf Anisa geworfen hatten. Mal ehrlich diese Frau war wunderschön, sie war fast schon zu perfekt. Alles an ihr glich einem Gemälde, als hätte man einfach die perfektesten Stücke zusammen gesetzt. Ihre Augen funkelten als sie zu ihm hinauf sah und da wunderte man sich wirklich noch, dass Kill dieser Frau verfallen war? Gegen Anisa konnte man nicht standhaft sein und wenn man es versuchte hatte sie fast schon krankhafte Wege sich ihren Willen zu holen. Mal ehrlich welcher normale Mensch stürzt sich bitte wegen einer nicht erwiderten Liebe von einem Dach? Diese Frau war ein Mysterium und genau weil sie so komplex war, vergötterte er sie. Sie war schwierig, wunderschön und auch ihre Liebe zu ihm sicherlich nicht ganz normal. Vielleicht zog er diese Art von Liebe einfach an? Aber das war in Ordnung. Auch wenn Anisas Liebe ebenso eine andere Dimension erreicht hatte, war sie aufrichtig. Er glaubte diesem Menschen tatsächlich, dass sie ihn bedingungslos liebte. Er hatte jemanden gefunden, der ihn akzeptiere wie er war und der ihn aufrichtig liebte. Er würde für Anisa alles tun, absolut alles.
      "Ich werde mich nicht von dir fernhalten.", antwortete er ihr auf ihre Frage und küsste sanft ihre Stirn. "Wir finden einen Weg. Wäre ja nicht das erste Mal, dass man es uns schwer macht oder?"


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    • Killian hatte absolut recht, es war nicht das erste Mal, das man ihnen einen Stein in den Weg legte. Mal ehrlich, diese Beziehung war ohnehin absolut Verboten, aber machte es das nicht noch aufregender? Es gab dieser Beziehung einen gewissen Reiz und Anisa war alles andere als nur ein gewöhnliches Mädchen, auch wenn sie, im Gegensatz zu den Menschen, die für ihren Vater arbeiteten, absolut normal war. Ihre Menschlichkeit blieb ihr erhalten, ihre Weste war noch immer rein und unbeschmutzt und ihre Arbeit hatte absolut nichts mit Morden zutun. Ganz im Gegenteil, Anisa hatte sich für ein medizinisches Studium entschieden und wollte Menschen helfen, sie heilen und sie wieder auf die Beine bringen. Das einzige Mal, als Anisa nach dem Tot verlangt hatte, war einzig und allein für sich selbst gewesen. Auf dem Krankenhausdach war sie bereit gewesen, sich in den Abgrund zu stürzen. Sie hatte sich für alles die Schuld gegeben, an den Tot so vieler Menschen und an die tödliche Schusswunde des Dunkelhaarigen. Das er zu dieser Zeit ihre Liebe nicht erwidert hatte, hatte ihr nur den Rest gegeben. Mit ihrer Kraft war sie am Ende und auch psychisch hatte sie nichts mehr verkraftet. Ihre Liebe zu diesem Mann konnte auch nicht ganz normal sein, allerdings war sie so ehrlich und aufrichtig, das es einen fast schon erschrecken konnte. Jedenfalls würde es anders verlaufen, würde ihr Vater ihm nicht erlauben, sie weiter beschützen zu dürfen. Anisa würde nicht alleine sein, jemand anderes würde sie 24 Stunden lang beaufsichtigen und auch ihr Wohnort würde sich wechseln. Killian würde wieder zu den schrecklichsten Aufträgen geschickt werden und sonderlich viel Zeit um sich auszuruhen, würde er ebenso wenig erhalten. "Wir hätten keine Zeit mehr allein.", meinte Anisa bedrückt, befand seinen Kuss allerdings als kleine Aufmunterung. "Ich würde nicht mehr aus den Augen gelassen werden, wir könnten uns zwar sehen, aber das auch nur als Freunde. Das er dich einfach so weiter an mich übergibt, kann ich mir einfach nicht vorstellen.".
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