[2er RPG] ☠ I need a Gangsta ☠

    • Es würden Killian tausend andere Möglichkeiten einfallen, jetzt ein wenig mehr im Geheimen mit Anisa zu flirten, aber er musste sich beherrschen. Er wusste das er vorsichtig sein musste und je mehr er sich zurück hielt, desto feuriger und aufregender wurde das Ganze. Diese Geheimnistuerei war zwar zum einen fürchterlich anstrengend, verlieh der Beziehung aber auch einen gewissen Kick. Gott, er war kaputt ehrlich. Sein ganzer Charakter und sein ganzes Wesen waren verdorben, anders konnte man es nicht beschreiben. Das sein Blick aufs Handy fallen musste war ihm selbst nicht ganz Recht, aber die Pflicht schrie quasi nach ihm. Das war etwas das er auch nicht abstellen konnte. Diese Arbeit war er, sie repräsentierte ihn und ohne diese kranke Art von Lebensinhalt, was war er dann noch? John hatte ihm ein Leben weg von der Straße ermöglicht. Vielleicht war es für viele ein grausames Leben, aber es war wenigstens ein Leben und er würde diesem Mann für den Rest davon dankbar sein. Er hatte ihm Loyalität geschworen und diese würde er auch weiterhin einhalten. "Sorry Kleines.", murmelte er, wartete bis Anisa mit ihrem Kuchen fertig war, während er den letzten Schluck seines inzwischen kalt gewordenen Kaffees nahm und bezahlte. Betty winkte den beiden noch zu, ehe sie schon in den schwarzen Wagen einstiegen und Killian seinen Weg zu John antrat. "Ich bin bald wieder bei dir.", hatte er der Rothaarigen noch versicherten, während die schweren Flügeltüren des Büros sich hinter ihm schlossen und John an seinem großen Eicheschreibtisch bereits auf ihn wartete. Das er selbst seine Assistentin, die blonde Schönheit hinaus schickte war eher selten und doch musste sie weichen, kaum hatte sie Killian zugenickt und war aus dem Büro gelaufen. John hatte darauf bestanden das Killian sich einer ärztlichen Untersuchung unterzog, allerdings nicht durch Anisa, sondern durch ihren Familienarzt, zuvor wollte John seinen Schützling allerdings selbst noch einmal zu Gesicht bekommen.


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    • Den restlichen Macchiato hatte Anisa mit einem Schmollen hinunter gespült. Wieso konnte man ihnen nicht etwas Zweisamkeit gönnen? Etwas mehr Zeit, was anderes wollte Anisa doch im Moment nicht. Nun, abgesehen das Killian diesem grässlichen Job entkommen könnte und sie nicht in Gefahr schwebten. Ganz ehrlich, es war anstrengend Anisa wünschte sich noch immer ein normales Leben, für Killian würde sie allerdings würde sie dieses Leben akzeptieren. Mit ihm an ihrer Seite wurde es erträglicher.
      Es dauerte nicht lange, bis Matteo ihr über den Weg gelaufen war, dieser Kerl bekam immer von irgendwem mit, ob Anisa bald wieder kommen würde. Und jedes Mal freute sich dieser Kerl wie ein kleines Kind und immer wieder versuchte er sein Glück erneut. Wieder lud er sie zum Essen ein, hatte sie mit offenem Mund angestarrt und ihr erklärt, das sie mehr als nur gut in diesem Outfit aussah und wenn Anisa den Mann genauer betrachtete, glaubte sie, ihn sabbern zu sehen. Dieser Kerl konnte wirklich nicht damit aufhören, ihr nachzusabbern. Während Anisa sich also mit Matteo herumschlagen musste und all die Einladungen ablehnte, sah sie Killian nach, wie er hinter den gigantischen Flügeltüren verschwand. Am liebsten würde sie mit hinein gehen und ihrem Vater erklären, das er sich mit seinen schrecklichen Aufträgen für den attraktiven Auftragskiller zügeln sollte, aber dies war alles andere als eine gute Idee und sie war sich sicher, das Killian dies niemals zulassen würde.
      John erwartete Killian bereits sehnsüchtig und nickte ihm mit einem leichten Grinsen bereits zu, als dieser sein Büro betrat und die Türen geschlossen wurden. Nur John und Killian befanden sich in seinem Büro, er wollte mit seinem Auftragskiller allein sprechen, bevor er sich der ärztlichen Untersuchung unterziehen würde. "Was ist geschehen, Kill? Dieses verdammte Gör ist aus Rom abgereist.".
    • Normalerweise würde man sich darüber Gedanken wenn ein fremder Mann seine Freundin anstarrte, allerdings war Killian in keinster weise beunruhigt. Im Gegenteil, es schmeichelte ihm viel mehr das er so eine attraktive Freundin besaß und er war selbstbewusst genug um sich diese fantastische Frau nicht wegnehmen zu lassen. Sollten sie doch alle schauen, Anisa gehörte ihm und anders herum war es genauso. Ganz gleich was er alles wegen seinem Job tun musste oder noch tun würde, all das war nicht von Bedeutung. Er gehörte allein ihr.So hatte er die Rothaarige also eher mitleidig angesehen, kaum war Matteo um die Ecke gestürmt, während Kill hinter der großen Flügeltür verschwand. John hatte den Dunkelhaarigen bereits mit durchdringenden Blick fixiert und der attraktive Auftragsmörder wusste nicht so recht wie er diesen Blick am besten deuten sollte. Allerdings hatte der Vater seiner Freundin so sehnsüchtig auf ihn gewartet, dass Killians kleines verletztes Herz einen freudigen Hüpfer machte. Er hatte sich gesorgt, auf seine Weise und auch wenn es für andere grausam erschien, zeigte ihm dieser Mann seine Sorge. Ganz gleich was andere sagten, Kill hatte diesem Mann die Treue geschworen und er würde sie nicht brechen. "Dieses elendige Miststück hat mich rein gelegt. Ich werde sie in Stücke reißen.", fluchte Killian als Antwort genervt und schritt auf das Oberhaupt das Astolfos zu. "Ich werde sie finden, sie kann mir nicht davon laufen und ich beende was ich angefangen habe. Ich werde nicht zu lassen das sie dieser Familie oder Anisa auch nur noch ein weiteres Mal zu nah kommt." selbstbewusst und ohne schwankenden Blick sah er John in die Augen. "Ja, vielleicht ging diese Runde an sie aber die zweite wird sie nicht überstehen, dafür werde ich Sorge getragen. Ich versichere es dir."


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    • Während Anisa ihr schönes Lächeln auf ihren sündigen Lippen trug, wippte sie innerlich unruhig hin und her. Was wenn ihr Vater Killian wieder nur gefährliche Aufträge übertrug? Was Matteo sprach, hörte Anisa kaum, eigentlich nickte und lächelte sie fast nur und wurde immer wieder aus ihren Gedanken gerissen. als sie seine Einladungen hörte und immer wieder ablehnte. Ihr Vater tat das gleiche, blieb ruhig, trug kaum Emotionen nach Außen, abgesehen von seinem Hass, den er gegenüber Isabella verspürte. Mit kühlen Augen fixierte John den Dunkelhaarigen, erklärte, wissen zu wollen, was in Rom passiert war und verschränkte seine Finger, auf seinem massiven Schreibtisch, ineinander. "Reingelegt.", wiederholte er verstimmt. Man hatte seinen besten Mann reingelegt? "Diese Giftmischerin hat dich reingelegt? Wen habe ich ausgebildet, Kill? Erkläre mir, wie schafft es eine Göre dich hinter Gitter zu bringen?". John sprach nur großes von Killian, hielt viel von seinem Auftragskiller und wurde nie enttäuscht. Aber diese Frau war schon das zweite Mal der Grund, weshalb nichts nach Plan lief. Erst sein geliebtes Juwel, das durch dieses Weib eine Entführung und Gewalt erleiden musste, dann Killian, der im Gefängnis gelandet war. Killian hatte John niemals enttäuscht, gab sein Bestes und leistete auch nur beste Arbeit, weshalb er ihm einiges durchgehen ließ. Nun gut, einiges hatte er auch seinem Aussehen zu verdanken, aber irgendwann war auch die Geduld des großen John Astolfo zuende. "Das ist bereits die zweite Runde, die sie gewinnt, Kill.", konterte John kalt und deutete auf die Entführung seiner Tochter an. "Die erste Chance hast du erhalten, nachdem zu mich bestohlen hast, die Zweite, als du es zugelassen hast, das meine Tochter entführt wurde und das ist deine Dritte, Kill. Enttäusche mich nicht.", nach diesen Worten deutete er dem Dunkelhaarigen an, wieder sein Büro zu verlassen. So sehr John Killian auch schätzte, er hatte seine Grenzen.
    • Killian konnte die Wut verstehen, welche sein Mafiaoberhaupt verspürte, es ging ihm immerhin ähnlich. Der Dunkelhaarige war ebenfalls wütend auf sich selbst, er hatte erneut versagt und Kill war jemand der nie versagte. Natürlich wusste jeder das Isabella über eine Intelligenz verfügte, die ein schwerer Verlust für diese Familie war und sie ihre Mittel und Wege hatte selbst den besten Mann des Astolfo-Clans herein zulegen und das war nun einmal Killian. Kill biss sich wütend auf die Lippen als er John zuhörte und keinerlei Einwände hatte. Er war selbst wütend auf sich, John hatte dazu jegliches Recht und der Dunkelhaarige war nicht dumm, es war nicht nur seine Leistung die ihm oft genug den Arsch gerettet hatte. Seine Hände ballten sich die Fäusten und er schmeckte das Blut, welches nach Eisen schmeckte in seinem Mund als er sich zu heftig auf die Lippen gebissen hatte. Diese waren ohnehin aufgeraut und verletzt seit seinem ´Besuch´ im Knast. Der attraktive Auftragskiller sprach keine Worte der Entschuldigung oder versuchte sich auch nur annähernd zu rechtfertigen, wozu auch? Der Alte hatte Recht und das mit jeder Silbe. "Egal welche Erklärung ich abliefere, es ändert nichts daran das ich versagt habe und das erneut. Es wird nicht wieder vorkommen. Ich akzeptiere jede Strafe, sollte ich dich erneut enttäuschen was nicht vorkommen wird." Killian wusste das er der einzige war der mit Abstand so viele Chancen bekam und das wirklich auch nur, weil er nun mal Johns Liebling war, dass lies sich nicht abstreiten. Er hatte mit diesen selbstsicheren Worten wie es das Oberhaupt befohlen hatte den Raum verlassen und war direkt zu ihrem Arzt des Vertrauens gelaufen, von dem John ebenfalls erwartete das Killian ihn aufsuchte. Anisa würde noch einen Moment ausharren müssen. Vielleicht würde aber auch ihr Vater sie sehen wollen, Killian wusste es nicht. Was er wusste war, dass er nicht erneut versagen durfte. Niemals wieder.


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    • Obwohl es nicht lange gedauert hatte, glaubte Anisa, das dieses Gespräch zwischen ihrem Vater und ihrem Geliebten Ewigkeiten anhielt. Als Killian also endlich das Bürö ihres Vaters verlassen hatte, glaubte sie, endlich wieder aus diesem Gebäude verschwinden zu können. Ungern befand Anisa sich in dieser Villa, auch wenn die Männer und Frauen, die für ihren Vater arbeiteten, unsagbar nett waren, aber mit diesem Geschäft wollte sie noch immer nichts zutun haben, auch wenn sie sich mitten drin befand und die Beziehung zwischen ihr und Killian nicht gerade bessernd dazu trug. Aber Killian schlug einen anderen Weg ein, als zu Anisa, die nur im Flur auf ihn sehnsüchtig wartete. Der Dunkelhaarige hatte noch etwas zu erledigen und in dieser Zeit sollte Anisa zu ihrem Vater. John sprach sorgenvoll mit seiner Tochter, erkundigte sich nach ihrem Studium und ihren Besuchen bei ihrer Therapeutin. Und dann kamen sie auf Isabella zu sprechen. Endlich erfuhr Anisa etwas über die Verrückte, allerdings war die Nachricht alles andere als erfreulich. Diese Frau lebte immer noch und Anisa wusste, das sie nicht ruhen würde, bis sie tot war. Diese Frau war verrückt und würde alles tun, was in ihrer Macht stand, um Anisa unter die Erde zu bringen. Die Angst die in ihr hochkroch war deutlich zu spüren, woraufhin der verärgerte John liebevoll seine Tochter in seine Arme zog. "Ich werde alles in Ordnung bringen, Schätzchen.", sagte John und fuhr durch das seidige, feuerrote Haar, während Anisa wie erstarrt in seiner Umarmung hing. Isabella lebte noch... Gestehen war die Rothaarige nun eingeschüchtert und wollte nun nichts lieber, als wieder in die sichere Wohnung ihres Freundes. "Ciao Papà", murmelte Anisa nur und verließ wieder das Büro, vor dem Matteo noch immer stand. Dieser Kerl gab auch niemals auf. Anisa versuchte dem Italiener zu erklären, das sie ihre Ruhe brauchte und würde nichtes weiter tun, als auf Killian zu warten, damit sie verschwinden konnten. "Glaub mir Anisa, ich wäre für diese Job viel besser geeignet.", meinte Matteo schon zum Vierten oder Fünften Mal seitdem Anisa die Villa betreten hatte.
    • Als Killian das Zimmer verlassen hatte, konnte er selbst ohne das er überhaupt aufgesehen hatte spüren wie Anisas schöne Augenpaare auf ihm lagen. Kaum hatte er aufgeblickt, trafen sich ihre Blicke sofort. Ein leichtes Grinsen zierte seine schönen Lippen, ehe er lautlos ein "warte noch einen Moment" flüsterte und statt eine andere Richtung einschlug, statt den Weg zu seiner Freundin zu wählen. Natürlich würde er jetzt lieber mit Anisa verschwinden, aber der Arztbesuch war wichtig und wenn er ehrlich war fürchtete er sich vor dieser Untersuchung mehr als vor all seinen Aufträgen bislang. Er konnte nicht wissen ob er sich irgendwelche Krankheiten eingefangen hatte oder weiß der Teufel mit seinem Körper geschehen war. Kill hatte nicht vergessen, was sie mit ihm angestellt hatten, wie könnte er auch ...
      Als Killian vor der dunklen Tür am Ende des Hausflures des westlichen Flügels der Prachtvilla der Astolfos stand, atmete er tief durch bevor er den Raum betrat. Inzwischen waren er und der Mafiaarzt praktisch alte Freunde. Der Herr mittleren Alters hatte ihn bereits so oft zusammen flicken müssen, wie Kill bereits nicht mehr zählen konnte. Es hatte den Mann Jahre gekostet sein Vertrauen zu gewinnen und die ein oder andere gebrochene Nase. Der attraktive Auftragskiller erinnerte sich noch gut daran, wie er den Alten für einen weiteren Perversen gehalten hatte, der ihm auch nur an die Wäsche wollte. Es war ein Kampf sich als Kind untersuchen zu lassen und Killian konnte einfach kein Vertrauen fassen, ungeachtet dessen das der Arzt Familie besaß. Mal ehrlich wie viele Ehemänner- und Frauen Killian bereits im Bett hatte, wollte er besser keinem verraten. Jedenfalls hatte es der Schwarzhaarige mit dem dunklen Drei-Tage-Bart, den fiesen Augenringen und dem ständigen Atmen nach Zigaretten geschafft Killian zu überzeugen. "Hey Daddy.", grinste Killian amüsiert, kaum hatte er den Raum betreten. Seufzend drehte sich Vincent zu ihm und kniff sich in den Nasenrücken. "Wie oft habe ich dir gesagt, du sollst mich nicht so nennen Kind?" Er winkte Kill zu sich, woraufhin er der Aufforderung ungewöhnlich folgsam nach kam. "Ich hab es schon gehört. Es tut mir Leid, Junge.", murmelte er und deutete auf Killians Klamotten. "Du weißt was du tun musst. Wir bringen es schnell hinter uns."
      Seufzend nickte Killian, entkleidete sich und lies die Untersuchung über sich ergehen.

      Glücklicherweise hatte Kill sich keine Krankheiten eingefangen oder anderes worüber er sich Sorgen machen musste. Zwar würden die Schmerzen noch ein Weilchen andauern, aber zumindest ging es ihm gut. Ein Umstand der Killian fast vor Erleichterung dazu brachte in Vincents Arme zu fallen, was er aber unterbinden konnte. Killian war noch nie der Umarmungstyp gewesen und das wollte er nun nicht anfangen. Deutlich erleichtert war er zu Anisa zurück gekehrt, die Matteo immer noch nicht abschütteln konnte. "Belästigst du meine Schutzbefohlene Matteo?", grinste Killian ihn amüsiert an, ehe er provokant einen Arm um die Schulter von Anisa legte.


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    • Matteo war hartnäckig, eindeutig. Er wollte Anisa noch immer zu einem schicken Restaurant ausführen und beweisen, das er nicht wie die anderen Männer war. Es war nicht so, als würde Anisa ihm nicht glauben, ganz im Gegenteil. Einmal war sie kurz davor gewesen, eine seiner Einaldungen anzunehmen, tat es dann jedoch nicht. Es war lange her gewesen und an diesem Tag hatte sie ihm erklärt, weshalb sie nicht wollte. Dieser Arbeit wollte sie nicht noch näher sein als ohnehin schon. Matteo hatte erklärt, er würde für sie damit aufhören, aber es war nicht so einfach, das wusste die Rothaarige. Was genau mit Matteo geschehen würde, würde er ihrem Vater erklären, er würde nicht mehr für ihn arbeiten wollen, wusste Anisa nicht, jedoch war es nichts gutes. Irgendwann hatte er seine Fragerei jedoch aufgegeben, wofür Anisa mehr als nur dankbar war. Nun allerdings hatte er damit begonnen, von seinen Hobbys zu erzählen. Er spielte in irgendeinem Verein, um welche Sportart es sich handelte, hatte sie bereits vergessen, dann hielt er sich mit Kickboxen fit und erklärte, ein guter Koch zu sein. Wenn Anisa ehrlich war, hatte sie von der halben Unterhaltung bereits alles wieder vergessen oder hatte nicht zugehört. Die Rothaarige war kein unmöglicher Mensch, allerdings ging es ihr nun nicht mehr aus dem Kopf, das Isabella noch immer lebte. Diese Frau war verrückt, sie würde alles tun um sie unter der Erde zu sehen! Sie hoffte nur, das Killian bald wieder zurück kommen würde, um sie zu erlösen und etwas ihrer Angst nehmen konnte.
      Für die attraktive Rothaarige verging eine weitere Ewigkeit, bis Killian wieder um die Ecke bog und in ihr Sichtfeld trat. Den Drang, erleichtert zu Seufzen, verdrängte die erfolgreich. Das er aber mit einem Grinsen auf sie beide zuging und ihr einen Arm um die Schultern legte, entlockte ihr ein Schmunzeln. Matteo hingegen rollte nur mit den Augen. "Ich belästige sie nicht. Im Gegensatz zu dir, kann ich eine freundliche Unterhaltung führen.", meinte er. Nun, vielleicht lag Matteo nicht ganz daneben, denn Killian mag nicht zu jedem höflich sein, zu Anisa jedoch war er es. Mehr als das, sie hatte eine Seite an ihm kennen gelernt, die womöglich niemand vor ihr kennen lernen durfte. Nur Elaine kam der Rothaarigen in den Sinn und vermutlich hatte er Isabella diese Seite von sich nicht einmal gezeigt. "Gehen wir?", fragte Anisa, worauf Matteo weniger erfreut über diese Worte wirkte.
    • "Oho eine freundliche Unterhaltung also.", antwortete Killian amüsiert, kaum war er an die Seite seines Schützlings und gleichzeitig Freundin getreten. Gespielt fasziniert blickte er zu Anisa, grinste wie immer frech vor sich hin. Ein attraktives Grinsen, vorlaut und doch spielerisch. "Ich bin schockiert,wir sollten ernsthaft eine freundliche Unterhaltung führen Kleines." neckte er Matteo in dem er Anisa näher an sich heran zog, als er den Arm um ihre Schultern gelegt hatte. Das Matteo älter war interessierte ihn dabei natürlich nicht die Bohne. Killian war der jüngste der Astolfo-Familie und Respekt hatte er noch nie gehabt. Es gab nur wenige Menschen denen er mit Höflichkeit begegnete und diese konnte man an einer Hand abzählen. Die meisten der Bodyguards von John nannten ihn heute noch Rotznase. Als die Rothaarige ihn fragte ob sie gehen sollte, nickte er. "Gehen wir." Er zwinkerte Matteo zu und schlenderte mit der hübschen Tochter seines Chefs aus der großen Prachtvilla. "Eins muss ich ihm ja lassen, er ist echt hartnäckig." meinte Killian dann an seine Freundin gewandt. "Und er hasst mich seit ich hier angefangen habe. Er bleibt seinen Prinzipien wahrlich treu." Amüsiert hatte er eine Zigarette aus der Jackentasche gefischt, nachdem er endlich wieder an eine frische Packung gekommen war und steckte sich diese vor der Haustür an. "Ich bin mir sicher dein Vater hat dir die Sache mit dem Miststück bereits berichtet. Mach dir keine Sorgen, ich versage nicht noch einmal. Ich werde sie vernichten und das endgültig, du hast mein Wort."


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    • Das Killian auftauchte, hieß nur, das sie die Villa schnell wieder verlassen konnten. Seit Anisa wusste, das Isabella noch immer lebte, hatte sich die Angst in ihr breit gemacht. Sie wollte einfach nur wieder an den Ort und zu der Person, bei der sie sich am sichersten fühlte. Nicht anders von Killian zu erwarten, zog er Matteo auf, provozierte ihn, indem er sich Anisa nähert und und antwortete belustigt auf die Aussage des Italieners. Die plötzlich schlechte Laune von Matteo war deutlich zu spüren, kaum hatte er Killian erblickt, waren seine Mundwinkel nach unten gewandert, ein amüsanter Anblick, würde Anisa nicht sogar Mitleid fühlen. Seit Jahren versucht dieser Mann schon sich irgendwir Anisa nähern zu können, leider nur hatte sie alle näheren Kontaktversuche abgelehnt. Eigentlich grenzte es schon an ein Wunder, das er bis heute noch versuchte, sie zum Essen einzuladen. Würde Matteo nur wissen, wir nah Anisa und Killian sich gekommen waren. Der pure Neid würde aus ihm sprechen, würde er wissen, das Anisa ausgerechnet mit Killian intim geworden war, aber würde er von der Beziehung Wind bekommen, nun... vermutlich wäre er am Boden zerstört und würde in Embryo Stellung in der dunkelsten Ecke der Villa sich selbst bemitleiden. Und davon abzusehen, das er versuchen würde, Killian eine gebrochene Nase zu verpassen, käme jede Menge fluchen hinzu. "Die arme würde sich langweilen, sprichst du denn nicht nur darüber, wie großartig du meinst, dich zu fühlen?", meinte Matteo, fast schon beleidigt als er hörte, das Anisa vorschlug zu gehen. Natürlich wollte er nicht, das die attraktive Rothaarige ging und dann noch mit diesem Idioten Namens Killian. Er konnte diesen Kerl einfach nicht ausstehen. "Ciao Matteo.", verabschiedete Anisa sich und schenkte dem, nun schmollenden Mann, eine Umarmung, bevor sie Killian hinaus folgte. "Du provozierst den armen Kerl aber auch in jeder Hinsicht. Wundert dich das noch?", sagte Anisa amüsiert und beobachtete den Dunkelhaarigen streng, als eine Zigarette zwischen seinen Fingern aufblitzte. Isabella schwebte der Rothaarigen noch immer in den Gedanken und als wüsste Killian Bescheid, hatte er die Brünette erwähnt. Sofort wandelte sich ihre Gesichtszüge in Sorge um, "Weshalb hast du mir denn nichts gesagt? Ist sie wieder hier? Diese Verrückte könnte überall sein.". Schwer seufzend rieb sie sich über die Augen und fuhr dann durch ihr Haar. "Was wenn sie uns schon die ganze Zeit beobachtet?".
    • Zugegeben ein gemeines Hobby, aber mal ehrlich es machte Spaß. Matteo war so einfach zu provozieren, dass es Killian förmlich in den Fingern juckte, kaum bekam er ihn zu Gesicht. Der Italiener hatte nie ein Geheimnis daraus gemacht, was für eine Abscheu er gegenüber Killian hegte und genau das machte ihn in den Augen des Dunkelhaarigen fast schon sympathisch. Er fand es gut, dass Matteo ihm offen und ehrlich sagte, dass er ihn nicht leiden konnte. Das bedeutete nur das sich Killian vor ihm nicht in Acht nehmen musste, so merkwürdig es auch klang. " Ich fühle mich nicht großartig, ich bin großartig." erwiderte Killian die Worte von Matteo neckend, legte mit einem frechen Grinsen einen Arm um Anisa und war mit ihr aus der großen Villa gelaufen. Die angenehme Außentemperatur empfing ihn und man merkte so langen wirklich, dass der Sommer seine Pracht entfaltete. Killian hatte keine Lieblingsjahreszeit, er mochte sie eigentlich alle. Ob es nun regnete oder schneite war ihm dabei herzlich auch, auch wenn er wie jeder andere die Sonne selbstverständlich bevorzugte. Immerhin konnte er bei schönem Wetter Motorrad fahren und da würde ihm wohl jeder Fahrer beipflichten. Als er und seine Freundin auf Matteo zu sprechen kamen, kicherte Killian bei ihrer Antwort unerwartet kindisch. Nun egal wie man es dreht und wendete Killian war noch sehr jung, er hatte nie eine Kindheit und ab und an brach diese Seite an ihm eben hervor. "Aber es macht einfach Spaß. Er schreit doch förmlich danach, dass ich ihn ärgere." Amüsiert steckte er sich eine Zigarette an und versuchte mehr oder weniger den strengen Blick von Anisa zu ignorieren. Gar nicht so einfach, er hatte das Gefühl sie brannte mit ihren Augen förmlich ein Loch in ihn - gefährlich. Killian hatte nicht weiter Zeit verloren und Anisa direkt mit ihrem heutigen Besuch konfrontiert. Es war nur eine Frage der Zeit bis die Rothaarige von Isabella erfuhr und sicherlich hatten Lev und der blonde Spinner eisern geschwiegen. Ein Fügung für die er sehr dankbar war, auch wenn er eher erstaunt darüber war, dass sein vermeintlicher Bruder geschafft hatte die Klappe zu halten. "Hätte es etwas geändert, wenn ich es dir gesagt hätte? Ich wollte genau diese Reaktion vermeiden. Mein Plan war es sie auszuschalten ohne das du dir einen Kopf machen musst. Das ist leider nach hinten los gegangen und ich verfluche mich selbst dafür.", antwortete er ihr und sah Anisa eine Weile lang an. "Es ist nicht auszuschließen das sie uns beobachtet, aber ich werde die Sache beenden."


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    • "Und das machst du so weit, bis er sich nicht mehr beherrscht und dir eine verpasst.", meinte Anisa amüsiert und zog einer ihrer gezupften Augenbrauen hinauf. Jedoch hieß das nicht, das Killian nach einer blutigen Nase auch aufhören würde. Vermutlich würde er genau nach so einer Prügelei, dem Italiener noch mehr auf die Nerven gehen, als ohnehin schon. Ob Killian und Matteo sich auch schon in die Haare gekriegt hatten, bevor Killian für die attraktive Rothaarige zuständig war, wusste die nicht, jedoch war es sehr stark anzunehmen. Immerhin musste diese Wut einen Ursprung haben. Das Kilian wieder, kaum waren sie aus der Villa getreten, eine Zigarette anzünden musste, kostete ihn einige lange Minuten strenge Blicke. Am liebsten hätte sie ihm die stinkende Zigarette aus der Hand geschlagen und am Boden zertreten, bei Killian half dieses Verhalten allerdings nichts. Bei dem Temperament der beiden, würde es nur einen Streit herauf beschwören. Das Thema Isabella lenkte Anisa sowieso ab. Diese Frau lebte noch und das bedeutet Gefahr. Killian antwortete Anisa und das Einzige was sie wollte, war, ihn sofort in seine Arme zu schließen. Es machte ihr angst, das er nach dieser Frau suchte. Das er sie jagte und davor, was passieren könnte. Was mit ihr und vor allen Dingen Killian passieren könnte. Aber diesem Drang durfte sie nicht nachgeben, niemand durfte wissen, was sie für diesen Mann empfand. "Du musst vorsichtig sein.", sagte sie kaum hörbar. Wenn Killian etwas zustoßen würde, wüsste Anisa nicht, wie sie es verkraften könnte. Sie brauchte ihn, mehr als irgendjemanden sonst. Bisher hatte sich ihre Angst durch die Therapie gebessert, würde aber Killian etwas passieren, hieße das für die Rothaarige ein enormer Rückschlag. Jetzt hieß es aber abzuwarten und sich vor ihrem größten Feind zu hüten. Keine Sekunde durfren sie unachtsam sein, Isabella würde jede ach so kleine Chance nutzen, Anisa zu töten, auch wenn es bedeutete, sich selbst in den Tod zu stürzen.
    • Nun war Killian derjenige welcher seine Freundin skeptisch ansah und sie mit seinen schönen und geheimnisvollen goldenen Augen fixierte. "Er mir? Sei nicht albern. Hast du etwa vergessen, wenn du hier vor dir hast?", hakte der Brünette amüsiert nach und konnte der Vorstellung das Matteo auch nur einen Schlag gegen ihn ausrichten konnte, absolut nicht abgewinnen. Er hatte schon einmal versucht und war daran kläglich gescheitert. Nun gut, Kill hatte ihm ein Bein gestellt und der arme Tropf war einmal quer über den Westflügel der Villa geflogen, ein äußerst interessanter Anblick. Er erinnerte sich noch gut daran wie sehr Isabella gelacht hatte, als sie zusammen mit dem attraktiven Auftragskiller in dem Moment über den Flur gelaufen war. Zu diesem Zeitpunkt hätte nicht einmal Killian erwartet, dass ihm die schöne Italienerin so in den Rücken fällt. Er wusste das sie anders war, er wusste das sie verrückt war und genau das hatte er an ihr gemocht. Hätte er doch nur dieses Ausmaß früher bemerkt, hätte Killian nur verstanden in welchen Sog der Besessenheit sie geraten war. Vielleicht wäre alles anders gekommen. Vielleicht hätte er etwas unternehmen können, bevor es soweit kommen musste. Kaum hatte er an Isabella gedacht, hatten sie das Thema auch bereits angeschnitten. Nun nachdem Anisa ihn praktisch mit den Blicken bezüglich der Zigarette erdolcht hatte. Er zog fast schon etwas provokativ an der Kippe, dass musste er zugeben und er konnte sich ein leichtes Grinsen bezüglich ihres wütenden Blickes nicht verkneifen. Den meisten machte Anisa mit diesem Blick Angst und ganz ehrlich, in diesen Augen steckte trotz des kühlen Farbtons ein Feuer, welches Killian zuvor noch nie an einem Menschen gesehen hatte. Er liebte es, er liebte sie und doch machte sie ihm mit bösen Blicken keinerlei Angst, im Gegenteil er fand es unfassbar süß. Es zeigte ihm, dass er ihr wichtig war und dieses Gefühl war für ihn ungemein kostbar. Eine etwas merkwürdige Logik, aber immerhin sprechen wir hier von einem kaputten Auftragsmörder. An ihm würde man so einiges nicht verstehen. Anisa hatte ihn gebeten vorsichtig zu sein und er nickte leicht. "Ich werde dich nicht alleine lassen, ganz gleich was passiert."


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    • Amüsiert schüttelte sie den Kopf. Irgendwann würde Matteo die Beherrschung verlieren und vielleicht war dann sogar Killian unvorbereitet und würde mit einem schmerzenden Gesicht nachhause gehen. Wer wusste das schon aber ihm würde es ganz Recht geschehen, immerhin hatte Killian schon immer eine große Klappe gehabt, bisher hatte er bei Matteo nur Glück gehabt. Jedenfalls kamen sie dann auf Isabella zu sprechen, wobei Anisa etwas unsicher nach links und rechts blickte. Egal wo diese Frau war, vermutlich hatte sie Anisa ganz genau im Auge und würde ihre Chance nutzen, sobald sich eine ergab. Wieso konnte dieses Versteck Spiel nicht ein Ende haben? Anisa wollte in Frieden leben, all die Jahre hatte es funktioniert und plötzlich hatte ihr friedliches Leben ein Ende. Sogar die Uni besuchte Anisa nicht, weil sie noch immer angst hatte. Diese Angst hatte sie zwar etwas unter Kontrolle, aber unwohl fühlte sie sich in der Öffentlichkeit noch immer. Hatte Killian denn keine Angst, auf offener Straße erschossen zu werden? Trotz dieser Gedanken beobachtete sie Killian streng und dachte darüber nach, wie die nächsten Schritte von Isabella wohl aussehen würde. Aber egal wie viel Anisa grübelte, sie kam auf keine Idee, sie kannte Isabella viel zu wenig, als das sie ihre Schritte voraus ahnen könnte. Killians Worte beruhigen sie nur wenig. Aber sie freute sich, das er nicht vor hatte, sie alleine zu lassen.
      "Lass uns gehen.", seufzte Anisa dann, als Killian seine Zigarette aufgeraucht hatte. Ob sie wohl noch Zeit mit ihm verbringen konnte? Oder würde er sofort losziehen müssen? "Haben wir noch Zeit?", fragte Anisa, mit einem leichten Grinsen.
    • "Du zweifelst an mir?", hakte Killian amüsiert nach, als die hübsche Rothaarige an seiner Seite nur lachend den Kopf schüttelte. Also wirklich, so wenig Vertrauen in ihren Bodyguard. Er war immerhin ein ausgebildetes Matteo-Ärgernis! Jahrelange Übung! Natürlich war es schon ein wenig gemein, aber Kill hatte mit keinem Wort erwähnt er wäre eine nette Person oder? Der Typ hatte es sich aber auch selbst zuzuschreiben. Mal ehrlich, er hatte Killian ja schon gehasst da war er keine 10 Jahre alt und was der Brünette ihm da getan hatte, dass wusste er bis heute nicht. Okay vielleicht hatte er ihm ja mehr als nur einmal den Mittelfinger gezeigt, aber er war schon immer allergisch gegen Belehrungen, aber war das ein Grund? Spielerisch legte Killian also den Kopf leicht schief und grinste Anisa gespielt unschuldig an. "Ich weiß gar nicht was er hat." Grinsend rauchte er dann aber seine Zigarette zu Ende, versuchte seine Freundin bezüglich Isabella zu beruhigen als sie das Thema angeschnitten hatten, bemerkte aber selbst das er daran kläglich gescheitert war. Egal was der Brünette auch sagen würde, es würde nicht ihrer Beruhigung dienen. Isabella war und ist gefährlich und da konnte man sich schön reden was man wollte, es änderte nichts an der Tatsache. Er seufzte leicht, legte einen Arm um ihre Schulter und sah die Rothaarige einen Moment lang an. "Anisa, das schaffen wir. Vertrau mir." Aufmunternd strich er ihr durch das lange Haar, bevor sie in den Wagen einstiegen und sich seine Freundin bereits erkundigte, ob sie noch etwas Zeit hatten. Er leichte leicht und lehnte sich an dem weichen Autositz zurück. "Ein wenig, ich werde später allerdings mit Lev reden müssen. Ich werde seine Hilfe brauchen."


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    • "Ich würde niemals an dir zweifeln, ich glaube an nichts mehr als wie an dich.", antwortete Anisa amüsiert, meinte ihre Worte allerdings ernst. Niemand traute die attraktive, junge Frau im Moment mehr, als Killian. Er beschützte sie mit seinem Leben, wenn sie dieser Gedanke beruhigte und gleichteitig auch beunruhigte. Wenn es darauf ankam und ihnen keine andere Wahl blieb, glaubte sie, das er mit seinem Leben bezahlen würde, nur, damit sie weiter leben konnte. Aber würde sie so ein Leben wollen? "Diese Frage kann ich mir auch nicht beantworten.", gab die mit einem Lächeln zurück und kaum hatten sie das Thema bezüglich Isabella angeschnitten, war ihr Lächeln erloschen. Killian hatte versucht sie zu beruhigen, im Moment waren diese Versuche leider vergeblich. Seufzend blickte sie in seine schönen Augen, als sie seinen Arm um ihre zierliche Schulter spürte. Sie hoffte wirklich, das sie das durchstehen würden. Sie beide.
      Kaum waren sie in den schwarzen Wagen gestiegen, erkundigte Anisa sich, ob sie noch etwas Zeit hatten. Und das sollte nicht heißen, das Aniss ihre Ruhe haben wollte, sie wollte die Zweisamkeit noch genießen, solange sie konnte. Immerhin befand sich Killian nun wieder in Venedig und das würde bedeuten, das er sich auch um anderen Dinge kümmern musste. Dinge wie Isabella oder schreckliche Dinge, die ihr Vater ihm wieder auftrug. "Okay.", murmelte sie nur und blickte aus dem Fenster, kaum setzte sich das Auto in Bewegung. Während der Fahrt sprach Anisa kaum ein Wort, beobachtete die vorbeiziehende Landschaft und schweifte mit ihren Gedanken zu Isabella. Diese Frau spukte ihr eindeutig zu oft in dem schönen Kopf herum.
      Kaum fuhr das Auto in eine ihr vertraute Gegend, blickte Anisa für einen kurzen Moment zu Killian und stieg dann aus dem Auto, als der Wagen vor dem Wohngebäude hielt, indem sich Killians Wohnung befand. Anisa wollte nun nichts anderes, als die letzten Stunden die ihr mit Killian blieben, genießen.
    • Anisa setzte ein so großes Vertrauen in ihn, dass er immer wieder davon erstaunt war. Sie liebte ihn wirklich... Killian hätte nicht geglaubt in solch einem Leben eine aufrichtige Liebe zu finden. Natürlich schrie alles in ihm nach wie vor danach, dass es eine schlechte Idee war sich auf diese Gefühle einzulassen. Es war egal wie glücklich ihn Anisa machte, wenn er sie dadurch in Gefahr brachte. Er war eine Gefahr, sein ganzes Leben glich einer Landmine und wollte er wirklich dafür verantwortlich sein, wenn sie beide dadurch eines Tages in die Luft flogen? Es war ein Spiel mit dem Feuer und doch machte es ihn süchtig. Er war abhängig von der Rothaarigen geworden, kaum hatte er diese Gefühle für sie zugelassen. Ganz gleich wie gerne er es rückgängig machen wollte, nur damit er sie beschützen konnte, er konnte es nicht mehr. Er brauchte diese Frau an seiner Seite und wenn es sie beide umbrachte, dann ... ja was dann? Gott, Kill war schon immer ein Egoist, aber er konnte nicht glauben wie egoistisch er eigentlich war. Die ganze Fahrt über hatte er geschwiegen, blickte die schöne Frau an seiner Seite lediglich an und stellte erneut fest, dass er die Besessenheit der vielen Menschen um ihn herum für die Rothaarige durchaus nachvollziehen konnte. Alles an ihr war so perfekt, dass es ihm fast Angst machte. Wie konnte sie sich zu jemanden dessen Lebensstil ein einziges Chaos war nur so hingezogen fühlen, wenn es nicht sein Aussehen war? Eine so große Schwäche für Bad Boys? Irgendwie eine amüsante Vorstellung.
      Kaum hatten sie den dunklen Wagen verlassen und waren in sein sicheres Zuhause zurück gekehrt, hatte er Anisa zu sich gezogen, drückte sie gegen die Wand und hauchte ihr einen Kuss auf die Lippen. "Hab keine Angst."


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    • Wie gern Anisa nun einfach wieder ihr normales Leben führen würde. Das Einzige was sie ändern würde, wäre der Mann, an ihrer Seite. Als junges Mädchen schon wurde Anisa verwöhnt, kein Wunsch wurde ihr verwehrt und es gab nichts, das sie nicht auf der Stelle bekam. Oftmals bekam sie schon ihre Wünsche, bevor sie sie überhaupt ausgesprochen hatte. Anisa war verwöhnt, allerdings konnte sie sich auch mit den wenigen Sachen auf der Welt wohl fühlen. Sie hatte nie nach diesem Luxus gebeten, niemals nach diesem Leben und niemals nach dieser Tonne voll Geld. Nur ihr Studium, eine moderne Wohnung und den Mann, von dem sie niemals erwartet hatte, das er ihr Herz gewinnen würde. Mal ehrlich, niemand auf dieser Welt hätte ausgerechnet Killian und Anisa als ein aufrichtig liebendes Paar eingeschätzt.
      Endlich hatten sie die sichere Wohnung des Dunkelhaarigen erreicht, wollte Anisa gerade ihre Schuhe ausziehen, als Killian sie aber schon an sich zog und gegen die Wand drückte. Ihr gesamter Körper kribbelte unter der plötzlichen Nähe von Killian und seine goldenen Augen zogen Anisa in ihren Bann. Wie sehr sie diese Augen liebte. Ihre zierlichen Hände strichen über seine Brust und erwiderte den hauchenden Kuss, den er ihr schenkte. "Wenn du an meiner Seite bist, hab ich keine Angst, mein Hübscher.", antwortete Anisa mit gesenkter Stimme und legte ihre vollen Lippen auf seine. Den gestrigen Abend wollte sie unbedingt nachholen und die restliche Zweisamkeit genießen.
    • Auch wenn Killian kein Italiener war, hatte das feurige Temperament ziemlich auf ihn abgefärbt. Er war schon immer sehr hitzig gewesen, konnte im gleichen Augenblick aber auch kalt wie Eis sein. Vielleicht machte es genau das aus, was ihn so kompliziert machte. Er war schwer einzuschätzen, eine Eigenschaft welche als Profikiller benötigt wurde, aber im realen Leben für ziemliche Komplikationen führte. Die Frauen fühlte sich zu dieser Art hingezogen und die Männer zu seinem Aussehen, unbedingt mit ihm umgehen hatte bislang nur Isabella können. Es war merkwürdig sie nun als seine Feindin zu sehen. Es war schade, denn Kill hatte sie irgendwie als seine Freundin erachtet. Nicht im romantischen Sinne, aber eine gewisse Freundschaft war zwischen ihnen gewesen, auch wenn er Isabella nicht das geben konnte, was sie wollte: Ihn. Der Dunkelhaarige war bislang der Überzeugung gewesen, dass er sich niemals solchen Gefühlen hingeben würde und nun kam ein rothaariger Wirbelwind und machte das ganze Konzept kaputt. War es das was Isabella hatte verrückt werden lassen?
      Kaum hatte Killian seine Wohnung betreten, hatte er Anisa gegen die Wand in seinem Apartment gedrückt. Ihre Arme hatte er über ihren Kopf gehoben, während er ihr verführerisch einen Kuss auf die Lippen hauchte und in ihr Ohr flüsterte. Auf ihre Worte hin nickte er zufrieden. "Braves Mädchen." Belohnend hatte er ihren Hals entlang geküsst.


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    • Anisa wusste, das sie mit dem Feuer spielte. Diese Beziehung war eine reine Gefahr und Isabella war der beste Beweis dafür. Ob sie wirklich wusste, was zwischen ihrem geliebten Killian und Anisa war? Oder waren es nur ihre kranken Gedanken, die Anisa nur nicht in der Nähe des Dunkelhaarigen sehen wollte? Vielleicht war auch sie die erste Person, die weit vor Killian oder Anisa von deren Gefühlen füreinander erfahren hatte. Womöglich hatte diese Frau ihre Gefühle schon vor ihnen beiden bemerkt und war deshalb diesen Schritt gegangen, um Anisa töten zu wollen. Das größere Problem würde vermutlich ihr Vater sein, würde er jemals erfahren, das sein geliebtes Juwel mit seinem liebsten Auftragskiller schlief. Nur schliefen sie nicht nur miteinander, sondern waren ein heimliches Paar. Sie hatten Gefühle füreinander, die sie vor jedem erdenklichen Menschen geheim hielten. Die einzige Person die wirklich von dieser Beziehung wusste, war Lev. Was Anisa nicht abstreiten konnte, war, das genau dieses Versteck Spiel diese Beziehung auf eine ganz andere Art noch anheizte. Es machte alles aufregender und konstant blieb ihre Lust auf diesen Mann aufrecht.
      Ihre Hände wanderten durch die Hände ihres Freundes von seiner Brust, über ihren Kopf und wurden ebenfalls an der Wand fixiert. Ihre Mundwinkel wanderten leicht hinauf. Dann aber hörte sie seine Worte und darauf wanderten seine Lippen zu ihrem Hals, woraufhin sie ein leisen, lustvollen Laut von sich gab. Bisher hatte es keinen Mann gegeben, bei dem Anisa sich so sehr nach seinen Berührungen gesehnt hatte. Killian wusste, wie und wo er sie berühren sollte und wann sie für etwas bereit war. Selbst konnte sie es kaum glauben, aber diesen Mann liebte sie wirklich, ihre Gefühle waren unendlich stark geworden. Durch den griff ihres Freundes blieb ihr nicht viel Spielraum, weshalb sie lediglich die Küsse genoss und mit ihrem Körper reagierte.
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