[2er RPG] ☠ I need a Gangsta ☠

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    • Killian hatte auf das erste Restaurant gezeigt, dass in seinen Blickfeld fiel und deutete mit seinem Zeigefinger an welcher auch noch ein schicker Ring steckte in die Richtung. Die Aussage von seinem Pseudobruder hatte er mit einem Augenrollen ignoriert und tat dem Blonden den Gefallen mit ihm Essen zu gehen. Was er noch weniger brauchen konnte als sein Gequatsche war sein Gejammer. Immerhin bestand die Chance das er mit vollem Mund die Klappe hielt. Mit dieser Hoffnung im Hinterkopf war der Brünette zum Restaurant gelaufen, welches sich 7 Seas nannte und offenbar für seine Meeresfrüchte beliebt war. Man konnte jedenfalls draußen sitzen, was Killian bei dem herrlichen sonnigen Wetter sehr begrüßte. Sie hatten beide unter einem der weißen Sonnenschirme Platz genommen, während vor ihnen auf dem Tisch bereits ein Schälchen mit Knabberstangen stand und interessant gefalteten Servietten dessen Form Killian weder beschreiben konnte noch wollte. Er schob sich den silbernen Aschenbecher zu sich und rauchte seine Zigarette zu Ende, während ihnen schon eine mit der Hüfte wackelnde Kellnerin entgegen stolzierte. Ihr braunes gewelltes Haar, die rehbraunen Augen und die ebenso braun gebrannte Haut, machte aus ihr eine klassische Südsee-Schönheit. Eins musste Killian diesem Land ja lassen, sie hatten verdammt attraktive Frauen. Sofia und ´Zane´schienen sich offenbar zu kennen und Kill verfolgte lediglich die Unterhaltung mit einer hochgezogenen Augenbraue, schwieg aber. Killian benutzte selbst oft genug Decknamen weswegen er sich über diese Vorgehensweise nicht wundern, aber erstaunt war das Jaden soviel Grips besaß um daran zu denken. Er hätte eher erwartet er würde sich quer durch das Lokal fressen und eine der Kellnerinnen abchecken, bevor ihm der Besitzer des Restaurants eine Waffe an den Kopf hielt. Nun es wäre sehr passend gewesen, aber dann müsste sich Killian irgendeine aktiongeladene Geschichte anhören, welche nur vor Übertreibungen triefte und darauf konnte er dann doch gut und gerne verzichten. Sie gaben der schönen Dame ihre Bestellung auf. Killian hatte sich passend für dieses Restaurant natürlich für einen Fisch entschieden. "Keine Ahnung, ich war noch nicht in Rom Essen. Ich werde es bald erfahren."


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    • "Sei doch mal etwas lockerer.". Was hatte sich Jaden da nur zur Mission gemacht? Killian war ein harter Brocken und es würde vermutlich Jahre dauern, bis man seine harte Schale auch nur Ansatzweise irgendwie knacken konnte. Gut, eigentlich hatte der Blonde sich auch nichts anderes gedacht, allerdings war es jetzt schon mühsam. Er hatte Killian feindselig kennen gelernt und er war es auch jetzt, obwohl das Juwel des großen John Astolfo, auf das er aufpassen musste, gar nicht anwesend war. Irgendwie hatte Jaden seine Bedenken gehabt. Was hätte er gemacht, wäre Killian nicht auf die Masche eingegangen, das er sich bei Anisa aufhalten würde, würde er Jaden bei seinem Auftrag nicht tolerieren. Und um ehrlich zu sein wollte er endlich wissen, was der Dunkelhaarige geplant hatte. Wie war er überhaupt so weit gekommen? Einiges wusste Jaden bereits. Nun, eigentlich wusste er alles, was man über Killian herausfinden konnte und auch das, was im Internet zu finden war. Es gab also vieles, wofür Jaden sich Vorwürfe machen konnte. Das er ausgerechnet seinen kleinen Bruder, den er nur hatte als Baby sehen dürfen, in dieser Arbeit wieder finden würde... Ihm und auch Elaine hatte er besseres gewünscht. Oft genug hatte er sich Gedanken gemacht, was wohl aus seinem kleinen Bruder geworden war. Bisher hatten seine Leute auch alles vor ihm geheim halten können, das aber ausgerechnet der Bodyguard von seinem Ziel Killian war... Da hatte wohl jemand schlechte Arbeit geleistet. Am liebsten würde Jaden sich ja vor eines der vorbeifahrenden Autos werfen. Dieser Beschützerinstinkt war so verdammt ungewohnt. Und wie Killian damit umging überforderte ihn wirklich! "Wo hält sie sich auf?", fragte Jaden dann. Irgendeinen Anhaltspunkt brauchte er doch wohl.

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    • "Ich bin im Gegensatz zu dir bei der fucking Arbeit und nicht auf einer Vergnügungsfahrt wie ich meinen Pseudobruder in den Wahnsinn treiben kann.", antwortete Killian genervt auf seine Aufforderung etwas lockerer zu sein. Er war locker verdammte scheiße! Aber wie sollte er das bitte nach außen hin tragen, wenn ihm der Kerl Rund um die Uhr auf den Zeiger ging? Wo war er bitte all die Jahre als er einen großen Bruder hätte brauchen können? Jetzt hatte Kill sein Leben selbst auf die Reihe bekommen, er war ein verdammter Auftragsmörder. DER Auftragsmörder schlecht hin! Er konnte sich wehren, war stark, mutig und scheiße man er war heiß! Er brauchte keinen Beschützer mehr der ihn in den Arm nahm, jemanden der ihn auffing als seine Schwester gestorben war und der einzige Mensch den er jemals liebte damit verschwand. Jetzt war er stark genug um damit allein umzugehen. Und(!) er hatte eine verdammt attraktive Freundin, einen fantastischen besten Freund, was brauchte er bitte sonst? Killian versuchte sich zu beruhigen und entschied sich während sie auf das Essen warteten eine zweite Zigarette anzuzünden bevor er zu emotional an die Sache heran ging. Emotionen stören ihn bei der Arbeit und er war was seinen Job anging verdammt professionell. Er erledigte seine Arbeit immer mit Bestleistung und ohne Zögern, er hatte nicht vor seine Perfektion nur wegen diesem blonden Idioten zu verlieren. Sich das Vertrauen von Killian zu erarbeitet war schwer und harte Arbeit. Bis lang hatte Jaden nichts getan um sein Vertrauen, geschweige den sich seine Bruderliebe zu verdienen also was erwartete Jaden eigentlich? Killian war nicht der Typ der jemanden vor Freude um den Hals fiel. Während seine Augen also wieder den kalten Glanz annahmen den er bei der Arbeit trug und seine Gesichtszüge kalt und entspannt wurden, hatte er sich mit dieser zweiten Zigarette beruhigt. Er musste auch ruhig bleiben. Auf Jadens Frage reagierte er also professionell. Er durfte sich jetzt nicht mehr ablenken lassen. "In einem Luxushotel am Rande der Stadt. Ich habe im Nachbarhotel eingecheckt unter falschem Namen und werde hier nur mit Bargeld bezahlen, damit man keine Spuren durch Kartenzahlung verfolgen kann. Du wirst weder ihren Namen erwähnen noch sonstige Auffälligkeiten an den Tag legen welche mich in meiner Arbeit behindern oder verraten können, hast du mich verstanden? Sie ist unfassbar intelligent und gefährlich. Diese Kombination macht sie tödlich."


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    • Jaden konnte auf Killians Worte gar nicht anders, als mit den Augen zu rollen. Streng genommen befand sich der Blonde ebenfalls auf der Arbeit. Vielleicht nicht am richtigen Ort und bei der richtigen Person, jedoch war ihm das sichtlich egal. Er sollte Anisa beschatten, ihr Vertrauen gewinnen und die schöne Frau nach Amerika entführen, damit sie die amerikanische Mafia als Druckmittel verwenden konnten. Aber diese attraktive Frau hatte eine so besondere Ausstrahlung, die ihn hatte zögern lassen und seine Entdeckung bezüglich Killian, hatte ihn ohnehin zurück geworfen. Alles was sich Jaden aufgebaut hatte, spielte er mit dieser einen Karte aus, in der Hoffnung, dieses Mal seinen Bruder vor etwas schützen zu können. Aber dies war kein guter Zeitpunkt, um das Killian zu offenbaren. Es wäre zu viel Emotion auf einmal und Jaden wusste gut genug, das sie dies in ihrer Arbeit unterdrücken mussten. Jaden hatte es schon immer seine wahren Gefühle mit seinem Humor und lockeren Art überspielt. Er grinste, lachte und setzte sein schönes Gesicht ein, obwohl er es gar nicht wollte. Es mag sein, das er nicht so weit ging wie Killian und ihm deshalb nicht so viele Möglichkeiten blieb, irgendjemanden abzumurksen, aber andere Möglichkeiten hatte es schon immer gegeben. "Falls du dich erinnerst, sollte ich gerade bei einer bestimmten Dame sitzen, um sie in ein anderes, schönes Land zu bringen. Ich riskiere also im Moment einiges, als nur Däumchen zu drehen.", war das Einzige, was Jaden zu Killians Worten anmerkte. Mehr wollte Jaden sich auch nicht erklären, sie brauchten keine emotionalen Gespräche, während sie planen sollten, jemanden zu töten, weshalb er auch das Thema umlenkte und sich nach dem Aufenthaltsort von Isabella erkundigte. "Ja ja, schon verstanden. Hör auf, mich für dämlich zu verkaufen.", brummte Jaden, als die brünette Kellnerin mit ihren Getränken an den Tisch geeilt kam und nach wenigen Minuten auch schon das Essen der Zwei brachte. Mit einem knappen Nicken und einem Lächeln bedankte sich Jaden bei Sofia und widmete sich dann seinem dampfenden Meeresfrüchte Risotto. "Sie kennt mich nicht, ich kann also von Nutzen sein.".
    • Killian versuchte nicht weiter auf seine provokanten Aussagen zu reagieren. Ihm war klar das Jaden konstant auf Anisa anspielte und es nervte ihn ungemein. Was interessierte es Kill das der Typ sich in sein Zielobjekt verlieben musste und nun seine Arbeit nicht mehr auf die Reihe bekam? Das einzige was Killian daran störte war das es seine verdammte Freundin war hinter der dieser sabbernde blonde Idiot her war. Allerdings durfte er dies nicht verraten, zum Schutz des Menschen den er so sehr liebte. Er würde Anisa beschützen, er würde für sie sowohl sterben als auch leben und wenn das bedeutete, dass er mit Jaden arbeiten musste, würde er es so schnell es ging hinter sich bringen und auch überstehen. Darum äußerte sich Killian nicht dazu, versuchte weiterhin seine Ruhe zu bewahren und zog schweigend an seiner Zigarette. Als ihm der Blonde allerdings antwortete, er solle ihn nicht für dämlich verkaufen, schrie alles in Kill darin ihm zu antworten, dass er aber dämlich war. Allerdings beherrschte sich der Brünette so gut er eben konnte. Zwar tippte er genervt mit seinen Fingern auf dem Tisch herum, während er seine Zigarette schneller aufrauchte als ihm lieb war aber wenigstens konnte er sich dadurch im Zaum halten. Man, da war er einmal in Rom und konnte den Zauber dieser wunderschönen Stadt nicht einmal geniesen weil er eine verrückte Psychopathin verfolgen musste, die ihn liebte und im Schlepptau auch noch einen Pseudobruder hatte, der ihm kaum verließ auch nur irgendeine Silbe seine Lippen am liebsten dafür abmurksen wollte. Das war doch echt nicht fair.
      "Das ist das erste Mal das du etwas intelligentes sagst.", antwortete Killian als Jaden meinte, dass Isabella ihn immerhin nicht kannte. Nachdenklich blickte der Dunkelhaarige ihn lange Zeit an, während man ihnen die Getränke und das Essen brachte. "Lev erzählte mir sie arbeitet an einer neuen Droge. Sie hat neue Partner, die einen Groll auf die Astolfos hegen. Lev schickte mir einige Bilder von einem der Partner der offenbar nicht ganz so vorsichtig war wie er sollte. Er ist Nachtclubbesitzer. Ich werde mich um ihn kümmern, du wirst an seiner Stelle zu unserer Freundin gehen und dich als Partner von dem Kerl ausgeben, sobald ich genug Informationen über ihn eingeholt habe." Killian konnte gar nicht glauben das er gerade tatsächlich Jaden in seinen Plan mit einbezog. "Ich frage dich das nur einmal, kriegst du das auf die Reihe oder wirst du mich verraten? Wenn du mich hintergehst werde ich dich finden und töten.", diese Worte kamen zwar nur leise von seinen Lippen aber der Blick seiner Augen hatte ein schweres Gewicht und duldete keine falsche Antwort.


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    • Konnte dieser Kerl nicht einfach Mal aufhören, so ernst zu sein? Was hatte man mit Killian angestellt, das er so geworden war? War er auch schon als Kind so gewesen? Jaden nahm alles auf die leichte Schulter, führte seine Aufträge dennoch mit Perfektion aus, ließ sich aber nicht ins Wort reden. Es war also das Erste Mal, das er sich so dämlich ansprechen ließ. Gut, an manchen Tagen konnte Jaden sein innerliches Kind nicht zurückhalten und selbst in seinem Alter brach es ab und an aus ihm heraus. Auch seine Kindheit war kein Zuckerschlecken gewesen, immerhin hatte er mit diesem Mann, der nicht sein leiblicher Vater war, so viel schreckliches durchleben müssen. Killian besaß nur die selbe Augenfarbe wie Elaine, aber bisher hatte er nichts an ihm erkannt, das ihn an seine geliebte, kleine Schwester erinnerte. Lieber unterhielt er sich nun um das Geschäftliche, dort kannte sich der Blonde immerhin aus, ohne an einem Dunkelhaarigen Auftragsmörder zu verzweifeln. Jaden empfand sich selbst als den schlechtesten großen Bruder, den es auf der gesamten Welt gab. Auf die provokanten Worte reagierte Jaden nicht, zog jedoch eine seiner Augenbrauen hinauf und wartete, bis Killian fortfuhr. Ein Trost war wenigstens das herrlich duftende Essen vor seiner Nase! Endlich könnte er wieder Klar denken und Killian könnte er mit vollem Magen auch besser ertragen. Gerade als Jaden nach seinem kalten Glas griff und einen Schluck seiner bitter, schmeckenden Limonade nahm, blickte er über den Glasrand zu Killian hinüber, der ihm verdeutlichte, ihn zu töten, würde er ihn verraten. Keine Miene verzog der Blonde, stellte ruhig das Glas ab und musterte Killian für einen kurzen Moment. "Ich mache keine Fehler.", antwortete er ihm ernst und griff nach seinem Besteck, um seinen leeren Magen endlich zu füllen. Nach dem Essen mussten sie sich ohnehin auf den Weg machen und ihrer Arbeit nachgehen. Dann galten keine Trödeleien mehr, ohnehin ließen sie sich einiges an Zeit.
    • "Ich nehme dich beim Wort.", antwortete Killian ruhig bezüglich der Worte er würde keine Fehler machen. Nun da war er aber mal gespannt. Killian war es nicht gewohnt mit jemanden in einem Team zu arbeiten, er agierte meistens allein. Lediglich zu seiner Anfangszeit wurde er mit erfahreneren Kollegen in ein Team gesteckt um zu Lernen. Als sich herausgestellt hatte was für ein Naturtalent er in dieser Arbeit war, lies man ihn allein und das war auch gut so. Killian konnte keine Ablenkung gebrauchen, außerdem war sein Vertrauen ohnehin viel zu schwer zu gewinnen und so erschüttert worden in der Vergangenheit, dass er nicht ruhig bleiben konnte, würde er darauf vertrauen müssen das ihm sein Partner nicht in den Rücken fiel. Der einzige mit dem er bislang arbeiten konnte war Lev, dieser aber war sein Informant und niemand der am Kampf teilnahm. Killian wusste das Lev zwar nicht für Mord ausgebildet wurde, aber gefährlicher war als jeder andere den man sich vorstellen konnte. Nicht einmal Killian würde sich mit dem Russen anlegen und darum tat es auch niemand. Als sie ihr Essen erhalten hatten, bemerkte der Dunkelhaarige erst wie hungrig er eigentlich war als er den ersten Bissen seines perfekt zubereiteten Lachsfilets zu sich nahm. Nun kein Wunder das er ständig vergaß zu essen, wenn er den Hunger erst bemerkte wenn er aß. Jedenfalls hatte Jaden leider Recht gehabt, das Restaurant war verdammt gut. Killian konnte es aber nicht über sich bringen ihm ein Lob auszusprechen, also hüllte er sich in Schweigen. Als sie gegessen und gezahlt hatten machten sie sich auf den Weg in das Hotel in welches Isabella einquartiert war beziehungsweise in das Gebäude daneben. Da Killian eher für seine bescheide Art bekannt war, hatte er entgegen dem was seine ehemalige Bettgefährtin erwarten würde ein extravagantes Hotel gewählt, welches dem von Isabella in Nichts nah stand. Die gläserne Eingangstür wurde von schicken Männern in Anzügen bewacht und man bekam die Flügeltür stets geöffnet. Es standen vergoldete marmorartige Säulen in dem großen Foyer, dessen Lichter an der Decke so eindrucksvoll waren das sich der riesige Kronleuchter auf den Bodenfliesen spiegelte. An der Rezeption befanden sich perfekt gekleidete Damen und Herren in schicken Anzügen oder Kleidern, während sie die Besucher mit perfekt gebleichten Zähnen anlächelten. Killian wurde bei all dem Prunk und Luxus schlecht. Er würde sich an das Leben in der Highsociety nie gewöhnen, soviel war sicher. Das Straßenkind in ihm wäre am liebsten schreiend heraus gerannt, aber das wusste Isabella und darum verhielt er sich ja komplett gegensätzlich. Isabella wusste das er für keinen Auftrag der Welt sich in so ein Hotel begeben würde, aber es ging hier um Anisa also schluckte er seinen Groll vor dieser prunkvollen Welt hinunter. Am Empfang wurde er direkt freundlich begrüßt und stellte sich den Leuten als Raphael Cortese vor, was sein Deckname für diese Mission war. Schön italienisch und elegant wirkend. "Wir freuen uns sie in unserem Hotel begrüßen zu können. Wir müssen ihrer Begleitung nur mitteilen, dass wir absolut ausgebucht sind...." Wenn er nicht wollte das Jaden seine Mission gefährdete, musste er ihn an seiner Seite behalten. Er konnte es also nicht riskieren das er jetzt wo er darin involviert war verschwand. Es widerstrebte ihm und gedanklich übergab er sich permanent bei dem Gedanken an das was er jetzt tat, aber was tat man nicht alls für die Arbeit und seine Freundin. Killian schlug einen perfekt geschauspielterten Ton an, für den er sicherlich einen Oscar verlangen würde!
      "Er ist mein Partner, wenn sie verstehen." daraufhin legte er einen Arm um die Hüfte des Blonden. "Wollen sie mir etwa sagen, ich kann ihn nicht bei mir unterbringen?", daraufhin schob er theatralisch seine Sonnenbrille ins Haar. "Ich denke dann werde ich die Fashion Week wo anders verbringen."
      "Aber mein Herr! Wenn er Ihr Freund ist, werden wir natürlich alle Vorbereitungen treffen. Sie bewohnen eine Suite, wir werden ihn also auf Ihren Namen mit eintragen. Bitte verzeihen Sie die Umstände.", mit einem nervösen Lachen hatten sie die nötigen Vorbereitungen getroffen und Killian konnte mit Jaden in den Aufzug steigen, damit sie in ihr Stockwerk fahren konnten, nachdem Killian höflich abgelehnt hatte das sie jemand dorthin begleitete. Genervt lehnte er sich an die Aufzugswand und funkelte Jaden böse an. "Sag kein Wort! Ein falsches Wort über dieses Ereignis das nie passiert ist und ich töte dich."


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    • Mit einem Nicken gab er Killian zu verstehen, das es hier kein Spaß war. Jaden meinte seine Worte vollkommen Ernst und er hatte noch nie einen Auftrag nicht erfolgreich ausgeführt. Es mag sein, das der Blonde nicht so bekannt wie Killian war, aber seine Arbeit führte er ebenso mit Perfektion aus. Auf diesen Mann konnte man sich verlassen und Jaden würde den Teufel tun und Killian verraten. Schon einmal hatte er seine Familie bei einem Tyrannen zurück gelassen und diesen Fehler würde er kein zweites Mal begehen. Jetzt aber genossen sie ihre Speisen und Jaden war immer wieder aufs neue überrascht, wie gut die Köche in dieser Küche des Restaurants Essen zubereiten konnten. Schon des öfteren hatte er dieses Gericht gegessen, aber nie war es so gut gewesen, wie in diesem Restaurant. Mal ehrlich, er hatte verdammt Glück, das Killian ausgerechnet gegenüber dieses Restaurants seine Kleidung neu beschaffen musste. Wie gut das Essen in diesem Restaurant war, das wusste Jaden nur zu gut und er konnte bereits ahnen, das es auch Killian gut schmecken musste, allerdings hatte er nicht erwartet, das er ihm unter die Nase reiben würde, das er Recht behielt. Die zwei Männer hatten sich stillschweigen an ihr Essen gewandt und Jaden war mit vollem Magen gewappnet. Nichts ging über etwas gutes zu essen. Nach dem Besuch im Restaurant war Jaden Killian zu seinem Hotel gefolgt und ging bereits den Plan durch, den Killian ihm nur in kleinen Teilen offenbart hatte. Zu seinem Überraschen war das Hotel eine ganz andere Klasse, wie es Jaden sich vorgestellt hatte. Ihnen wurden die Glastüren geöffnet und ein roter, ausgerollter Teppich führte sie zur Rezeption, die ebenso wie die Wände und die Dekorationen in gold und schwarztönen gehalten wurden. DAS war ein verdammt teures Hotel. Es war nicht so, als würde Jaden diese Welt nicht kennen, aber in einem waren sich die zwei Männer dann doch ähnlich. An diesen ganzen teuren Scheiß hatte auch er sich noch nicht gewöhnen können. Seine blauen Augen flogen durch den Raum und musterte die Menschen, die sich im Eingangsbereich aufhielten. Isabella befand sich nur ein Gebäude weiter, es war also durchaus möglich, das sich auch hier Verbündete der gefährlichen Brünetten befinden. Die Dame am Empfang empfing sie mit einem freundlich Lächeln und auch Killian nutzte dieses Mal einen Decknamen. Allerdings gab es scheinbar ein Problem... Es waren keine Zimmer mehr frei, so wie es die Rezeptionistin erklärte, was Killian jedoch sofort in eine Rolle schlüpfen ließ, wo Jaden sich deutlich schwer tat, nicht wieder dieses dämliche Grinsen aufzusetzen. Dann spürte er wie sich eine Hand an eine ungewohnte Stelle an seinen Körper legte, Jaden allerdings ebenfalls in diese Rolle schlüpfen ließ. Jaden stemmte seine Hand an seine Hüfte und seine Gesichtszüge entgleisten schockiert. Sofort reagierte die Dame auf Killians Worten und Jadens Gesicht erhellte im nächsten Moment. "Viel zu freundlich, haben Sie Dank!", antwortete er mit einem Lächeln und folgte Killian zu den Aufzügen, nachdem sie ihre Karte erhalten hatten, die als Schlüssel für ihre Zimmertür diente. Sein schönes Lächeln verwandelte sich zu einem breiten Grinsen, als sich die Aufzugstüren schlossen und er bereits die funkelten Augen auf sich spürte. Geschlagen ob er seine Hände und schüttelte amüsiert mit dem Kopf. "Nicht doch, mein Liebster.", gab er amüsiert von sich und verließ schnell den Aufzug, als sich die Türen im rechten Moment öffneten.
      Ihr Zimmer befand sich ziemlich weit oben, aber zu Jadens erstaunen war es riesig! Als sie die Suite betreten hatten, war Jaden der Überzeugung, das sie sich hier nicht erschlagen mussten, nur weil sie sich im selben Zimmer befanden. Ohnehin würden sie vermutlich keine Zeit haben, um sich im Hotel aufzuhalten. Nun, was alles auf Jaden zukommen würde, wusste er noch nicht, weshalb er sich sofort danach erkundigte, nachdem sie die Tür geschlossen hatten und Jaden seine Tasche endlich ablegen konnte. "Also, was ist dein genauer Plan?".
    • Gut, ich muss gestehen das ich an seiner Stelle ebenfalls nicht den Mund gehalten hätte. Nach so einem Schauspiel war es einfach nur zu verlockend einen blöden Spruch abzulassen und das war wohl die einzige Gemeinsamkeit die ich mit dem blonden Idioten teilte. Naja diese und unsere Zuneigung zu Alais, wobei mir das deutlich missfällt. Wenn ich schon nicht genug genug für die Rothaarige war, dann war er es erst recht nicht der alte Sack! Finster blickte ich Jaden an als dieser nach seiner Aussage fast schon fluchtartig aus dem Aufzug rannte. "Ich bringe dich um irgendwann und ich werde dabei lächeln, Honey.", brummte ich genervt und lief ihm zu unserer Suite hinterher. Zu meiner Suite! MEINER. Worauf hatte ich mich da nur eingelassen? Ich bereute es jetzt schon. Die Suite die sie betraten erschlug offensichtlich nicht nur Killian mit ihrer Pracht. Es war viel zu viel Luxus, Prunk und alles was nur glänzen konnte glänzte. Er fühlte sich fast wie ein Promi und um ehrlich zu sein gefiel ihm das ganz und gar nicht. Er war schon bekannt genug, da musste er sich nicht auch noch danach fühlen. Vielleicht war das auch der Grund warum seine eigene Bude eher bescheiden und schlicht war. Er bekam sein altes Ich einfach nicht aus sich heraus und darüber war der Dunkelhaarige sogar ein wenig froh. Dennoch konnte er eine kindliche Neugierde nicht verbergen, während er seine Reisetasche auf den Boden stellte und sich umsah. Von ihrem Balkon aus konnten sie fast komplett Rom überblicken! Wie gern er jetzt Alais ein Foto gemacht hätte. Vielleicht wenn all das vorbei war und es sicher war sein eigenes Handy zu benutzen. Ähnlich wie Venedig war Rom eine belebte Stadt. Das bunte Treiben hörte man auch bis zu ihrem Stockwerk hinauf. Gelächter und Musik ertönte in der Luft und man merkte eindeutig das Südseefeeling. Das war es auch was er an Italien so liebte. Die Leute aus dem Mittelmeerraum waren so temperamentvoll, so lebendig, feurig und voller Energie. Er liebte Italien. Erst als Jaden sich erneut nach dem Plan erkundigte und Killian damit beginnen wollte das Zimmer nach Wanzen abzusuchen, damit er mit dem Blonden frei sprechen konnte, weiteten sich seine Augen geschockt.
      Ein Bett.
      Eine komplette Suite aber nur ein Doppelbett?
      "Du schläfst auf dem Sofa!"


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    • Jaden kannte den ganzen Prunk bereits, allerdings wurden ihm solche teuren Suite dann doch nicht zugeteilt, wenn er sich mal auf Arbeit befand. Wenn er ehrlich war, dann hätte er sich auch niemals so ein riesiges Zimmer gebucht. In dieser Hinsicht sah er Killian deutlich ähnlich, er konnte mit dem ganzen Schnick Schnack nicht so viel anfangen. Er hatte schon immer in einfachen, wenn nicht sogar armen Verhältnissen gelebt und wusste Luxus zu schätzen. Aber das war dann doch etwas zu viel... Wer benötigte denn so viel Luxus, nur um einen einfachen Urlaub zu unternehmen? Es mag sein, das sich einige Männer für ihre Frau besonders ins Zeug legten, aber es gab nicht nur diese wenigen Männer, die ihre Frauen glücklich machen wollten, sondern Menschen, die diesen Luxus wirklich benötigten. Es war nicht so, als würde Jaden schlecht verdienen, er verdiente wirklich Unmengen an Geld und wusste nicht, wohin mit all den Scheinen. Er besaß bereits so viel auf seinem Konto, das er sich ein paar Dutzend Häuser kaufen konnte. Nicht mal seine Wohnung sah so elegant aus. Jaden hatte sich sofort daran gemacht, seine Augen durch die Suite schweifen zu lassen, die Räume zu begutachten und Killian nach seinem Plan erfragte. Sofort hatte Killian sich auf die Suche begeben, um die Suite nach Wanzen abzusuchen, allerdings hörte Jaden etwas im Nebenraum, das er nicht erwartet hätte. Einen Plan hatte er erwartet, aber nicht, das Killian ihn behelligte auf dem Sofa schlafen zu müssen. Jaden folgte der dunklen Stimme seines kleinen Bruders in das Schlafzimmer und erspähte das große Doppelbett. "So schnell scheitert unsere Ehe?", gab der Blonde amüsiert von sich und verließ das Schlafzimmer wieder, um seinen Schlafplatz zu studieren und ließ sich auf das Sofa fallen. Okay, das Sofa ist echt verdammt bequem. "Also? Raus mit der Sprache.".
    • Killian hatte gerade damit begonnen das Hotelzimmer zu inspizieren und jeden erdenklichen Winkel nach Wanzen, Kameras oder anderen Dingen die ihm gefährlich werden konnten abzusuchen, da blieb sein Blick voller Schock auf dem großen Doppelbett hängen. Wäre Anisa hier wäre das die ideale Spielwiese. Ein riesiges Bett mit eingebauter Heizung, Futon und sogar verstellbar. Würde ihn nicht wundern, würde das Ding auch noch vibrieren. Aber mit seinem vermeintlichen Bruder? Gott, Killian hätte am liebsten auf den überteuerten Teppich gekotzt und schüttelte sich. "Ich war noch nie Heiratsmaterial, ich muss dich enttäuschen.", antwortete Killian amüsierter als er geplant hatte. Er musste aber gestehen das die Aussage von Jaden hätte von ihm stammen können. Irgh, er war der Feind verdammt! Keine positiven Aspekte suchen Killian. Er schüttelte den Kopf um einen klaren Gedanken zu fassen und machte sich wieder auf die Suche nach weiteren Verkabelungen, während sich der Blonde auf das Sofa warf. Natürlich half er ihm nicht, was hatte er auch erwartet. Als Jaden erneut nachfragte rollte Killian lediglich mit den wunderschönen goldenen Augen. Er antwortete ihm nicht darauf, bis er nicht auch den letzten Raum abgesucht hatte und mit dem Ergebnis zufrieden war. Erst als er sich vollkommen sicher war, dass hier keine Gefahr bestand war der attraktive Auftragsmörder zu seiner großen Sporttasche gelaufen und hatte einen Laptop heraus geholt. Er war technisch nicht so bewandert wie sein russischer Freund, aber er konnte wenigstens soweit damit umgehen, dass er das Programm das Lev entwickelt hatte bedienen konnte. Er konnte damit seinen Informanten kontaktieren ohne Spuren zu hinterlassen, äußerst praktisch. "Ich kontaktiere meinen Informanten um Informationen über die Partner von Isabella zu erhalten. Wenn ich weiß mit wem ich es zu tun habe, ist es leichter für mich sie abzulenken.", erklärte Killian und setzte sich neben Jaden auf das Sofa während er den Laptop startete. Er hatte noch einen USB heraus gefischt und hielt diesen dem Blonden entgegen. Es widerstrebte Kill zu tiefst mit diesem Mann zusammen zu arbeiten, aber er würde Jaden nicht los werden, also sollte sich der Kerl wenigstens nützlich machen. Sollte er ihn verraten hatte er wenigstens Grund ihn zu töten, ohne das Anisa sauer auf ihn wäre. "Auf diesem USB befindet sich ein Programm, mit dem wir sämtliche Überwachungskameras des Hotels in dem sich Isabella befindet lahm legen können. Ich bin mir sicher das sie alle Geschütze aufgefahren hat und sich bewachen lässt. Dieser USB muss an irgendeinem Rechner in dem Hotel angebracht werden, damit Lev arbeiten kann.", er drückte Jaden den kleinen USB-Stick in die Hand. "Wenn du das vermasselst, bring ich dich um." kurz darauf öffnete sich ein Videomenü auf dem Laptop, dass ihn zu Lev durchstellte. Dieser trank gerade Kaffee aus einer weißen Keramiktasse. Der Hintergrund in dem sich Lev befand kam ihm bekannt vor. Das war Killians Wohnung! "Bist du bescheuert? Was wenn Anisa zuhört?", fauchte Kill zu Begrüßung. "Ich freue mich auch dich zu sehen. Entspann dich Anisa hat sich eine Badewanne eingelassen und wird die nächste Stunde nicht aus dem Bad kommen.", antwortete der Russe gelassen und blickte zu Jaden. "Du bist tatsächlich bei ihm. Ich bin erstaunt das dich Killchen nicht aus dem Flugzeug geworfen hat."
      "Ich war kurz davor.", antwortete Kill seinem besten Freund.


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    • "Zu Schade.", gab Jaden amüsiert zurück und steuerte zurück in das übergroße Wohnzimmer, das für viele schon eine fertige Wohnung gewesen wäre. Diese Suite ist wirklich verdammt groß... Ohne weiteres hatte sich Jaden auf das Sofa fallen lassen, dessen Bequemlichkeit überprüft und sich hingelegt. Eines musste man diesen überteuerten Möbelstücken aber lassen, sie waren verdammt bequem. Außer es handelte sich um ein Designer Möbelstück, dann sahen sie meist nur gut aus, aber man saß drauf, wie auf einem Holzbrett. Jaden hatte sich nicht die Mühe gemacht, Killian zu helfen, er hätte doch ohnehin genau die Orte erneut kontrolliert, die bereits der Blonde durchsucht hatte. Mal ehrlich, Killian traute Jaden nicht über den Weg. Der einzige Grund weshalb Killian dem attraktiven Blonden noch nicht den Schädel von den Schultern gepustet hatte war, weil er sicherstellen konnte, das Jaden sich nicht bei Anisa aufhalten würde. Und wenn er ehrlich zu sich selbst war, dann konnte Jaden wirklich noch von Nutzen sein. Immerhin kannte Isabella den Blonden nicht und so könnte er sich der Frau unbemerkt nähern. Erst als Killian wieder das Wohnzimmer betrat und aus seiner Tasche einen Laptop hervor holte, setzte Jaden sich wieder ordentlich hin und wandte seine Aufmerksamkeit wieder Killian zu, der sich neben ihm auf das Sofa setzte. Dann plötzlich hielt ihm Killian etwas entgegen, das wie ein USB-Stick zu identifizieren war. Dazu erklärte Killian, wozu der USB-Stick diente und das es wohl Jadens Aufgabe sein würde, diesen Stick im anderen Hotel anzubringen. Die schlaueste Möglichkeit wäre, in der Nacht in das Hotel einzuchecken, denn Nachts würde sich niemand in einem Eingangsbereich eines Hotels aufhalten, Ausnahme der Rezeptionistin, die er mit Erfolg ablenken würde, um den USB-Stick an einen der Computer anzubringen. Gerade als Jaden sich bereits überlegte, wie er am besten den USB-Stick an eines der Rechner anbringen könnte, drückte Killian ihm den Stick auf schon in die Hand und gab einen, für ihn üblichen Kommentar ab, woraufhin Jaden nur mit den Augen rollte. "Ist dir Klar, das dein Gerede, das du mich umbringen wirst, mir echt am Arsch vorbei geht?", gab er gelassen zurück, ehe ein Programm auf dem Laptop seine Aufmerksamkeit erregte. Es war der junge Russe, der plötzlich zu sehen war und sah deutlich gelassener aus als Killian. Gott, wieso konnte Killian nicht so eine angenehme Ruhe wahren, wie dieser Kerl? Als Lev den Mund öffnete und sein Akzent zu hören war, zuckten Jadens Mundwinkel hinauf und konnte gar nicht anders, als in die Kamera zu Grinsen. Scheinbar war auch Lev auf den Blonden aufmerksam geworden. "Er hätte mir fast die Nase gebrochen.", sagte er lachend und zeigte amüsiert auf Killian. "Wir zwei werden noch ziemlich viel Spaß haben. Außerdem bin ich deinem Killchen eine ziemlich große Hilfe, ob er es nun zugeben mag, oder nicht.".
    • Nachdem Killian auf dem Sofa neben seinem Lieblingsfeind Platz genommen hatte, erklärte er dem Blonden knapp die aktuelle Sachlage. Es war nicht so als würde Killian wirklich mit ihm arbeiten wollen, aber wo er ihn schon an der Backe hatte konnte er es auch ausnutzen, dass Isabella ihn tatsächlich nicht kannte. Außerdem wenn Jaden hier war, war er nicht bei Anisa und das war dann doch ein glücklicher Umstand. Nicht das Kill glaubte das Anisa sich für diesen blonden Pudel entscheiden würde. Mal ehrlich, er war kalt und Kill war verdammt heiß! Ende im Text! "Och, ich kann dir gerne nochmal die Nase gerade rücken.", antwortete Killian mit einem amüsieren Grinsen als Jaden ihm wegen seiner Drohung offenbar den Wind aus den Segel nehmen wollte. Irgendwann wenn keiner hinsah würde er ihn vom Balkon werfen so viel war schon mal sicher. Es war ein Unfall würde er seiner Freundin erklären. Ein unschuldiger Unfall ...
      Als Killian danach das Programm gestartet hatte mit dem er binnen weniger Sekunden mit seinem besten Freund verbunden wurde, konnte er gar nicht als leicht zu lachen kaum hatte er Lev gesehen. Es war schön seinen besten Freund wieder zusehen. Wie gerne hätte er nun viel lieber den Russen als seinen Partner hier. Mit Lev konnte er arbeiten. Gelassen nahm Lev einen Schluck aus der Tasse und verzog das Gesicht. Er fragte sich ohnehin wie Kill das Zeug in Litern trinken konnte, aber wenn er keine Wahl hatte dann musste er ebenfalls zum Kaffee greifen. Killian schlussfolgerte das der Schwarzhaarige wohl eine lange Nacht hinter sich hatte. Bei Lev gab es keine Mitte, entweder war er die Gelassenheit in Person oder er war wütend. Jetzt jedenfalls traf ersteres zu und er lauschte entspannt der Beschwerde des Blonden. "Nur die Nase? Da hat er sich aber schwer beherrscht.", scherzte Lev amüsiert, wobei auch ein Fünkchen Wahrheit dahinter steckte. Killian rollte lediglich genervt mit den schönen goldenen Augen. Bezüglich dem Killchen das nun Jaden äußerte hatte er sich direkt einen Schlag in die Seite mit dem Ellenbogen von Killian kassiert und während sich der Blonde krümmte, setzte Kill die Unterhaltung fort. "Lebt er noch?", hakte Lev nach. "So schnell stirbt der nicht." winkte der Dunkelhaarige gelassen ab. "Also hast du etwas heraus gefunden?" hakte nun genauer nach und wieder vollkommen im Arbeitsmodus. Nun wurde auch das Gesicht des Russen ernster. "Er ist Besitzer eines Nachtclubs und hat offenbar eine Schwäche für junge Schuljungs. Moj Bog ich hab das Gefühl alle werden sie schwul.", kommentierte Lev und sah Killian lange an. "Bist du dir sicher das du das durchziehen willst Killchen? Du weißt wie du auf solche Kerle wirkst und welche Ausstrahlung du hast." besorgt sah sein bester Freund ihn durch die Kamerafunktion an. "Genau darum mache ich das ja. Keine Angst Lev. Weiter?" Lev seufzte schwer. "Er ist Isabellas aktueller Verbündeter und er stellt ihren Schutz ab. Sprich alle Leute um Isabella gehören zu ihm. Lenkst du ihn ab, hat Blondchen genug Zeit den USB-Stick anzubringen ohne von den Leuten bemerkt zu werden. Danach kann ich die Kameras so manipulieren, dass sie lediglich ein Video von einem friedlichen Hotel sehen. Du musst von dem Kerl wegkommen, zu Jaden stoßen und dir dann Isabella schnappen."


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    • Sofort hatte sich Jaden den Kosenamen, den Lev üblich für Killian nutzte, selbst benutzt und erlangte dafür eine ordentliche Strafe, auf die er nicht vorbereitet war. Jaden hielt sich die schmerzende Seite und verschwand aus der Sicht der Kamera und krümmte sich vor Schmerz. Okay, der hat gesessen! "Das wäre echt nicht nötig gewesen!", zischte der Blonde und richtete sich langsam wieder auf. Das es mit Killian nicht einfach werden würde, hatte er sich bereits gedacht, das er aber so viele Schläge erhalten würde, war ihm dann doch nicht ganz so recht. Das hätte sich der Jüngere echt sparen können! Es tat echt verdammt weh! Jedoch wollte sich der Blonde nicht weiter beschweren und Killian diese Genugtuung gönnen, weshalb er sich wieder ins Bild setzte und dem Gespräch weiterhin Aufmerksamkeit schenkte. Eins musste Jaden den zwei Männern ja lassen, unorganisiert waren sie auf keinen Fall. Jaden folgte aufmerksam dem Plan und stellte sich die Szenen vor seinem inneren Auge vor. Komme was wolle, Jaden würde Killian helfen Isabella zu finden, damit er dieses Spiel, das sie spielte, beenden konnte. Damit Anisa wieder Sicher war und auch Killian, der von dieser Verrückten geliebt wurde. Diese Frau würde noch seinen tot bedeuten, wenn sie nicht bald aus dem Verkehr gezogen wird. Lev's Worte hatte Jaden allerdings nicht vergessen. Jaden hatte sich ausgiebig über Killian informiert und er wusste, wie der junge Mann einige seiner Ziele ermordet hatte. Das er seinen Körper einsetzen würde, wenn es nötig war oder einen deutlich Vorteil für ihn versprach. Etwas das Jaden sich niemals selbst antun konnte. "Auf mich könnt ihr zählen.", meinte Jaden ernst. "Wann geht es los?".
    • Amüsiert blickte Killian auf den gekrümmten Jaden, welcher leise auf dem Sofa hin und her rollte. Nun er hatte ordentlich getroffen, demnach war die Reaktion verständlich. Ehrlich gesagt gab es Kill eine gewisse Genugtuung, auch wenn er noch nicht genau verstand in welchem Zusammenhang. Es war nicht so als wäre er zwingend darauf bedacht dem Blonden weh zu tun, aber es war erschreckend einfach mit ihm. Er konnte ihn anschreien, schlagen und vor Wut toben, irgendwie wich ihm der Kerl einfach nicht von der Seite. Wollte er es ausreizen? Sehen wie weit Jaden gehen würde? Warum wollte der Blonde plötzlich an seiner Seite sein? Wenn diese Geschichte mit dem Brudergetue tatsächlich wahr war. Warum gerade jetzt? "Also irgendwie seid ihr ein verdammt schräges Paar.", murmelte Lev perplex. "Ihr kommt besser miteinander aus als ich vermutet hätte." Skeptisch hob Killian eine seiner dunklen Augenbrauen und blickte den Schwarzhaarigen ein wenig verstört an. "So sieht für dich miteinander auskommen aus? Ihr Russen habt eine seltsame Vorstellung von Zusammenarbeit." "Du hast es geschafft gerade eine ganze Nation zu beleidigen Killchen, Respekt." Natürlich meinten weder Lev noch Killian ihre Worte ernst oder böse. Sie alberten herum, verstanden sich blind und es gab Killian eine gewisse innerliche Ruhe seinen besten Freund gerade zu sehen. Er brauchte Lev an seiner Seite. Der junge Russe war hartnäckig gewesen und inzwischen war ihm Killian unglaublich dankbar dafür. Man sah in den dunklen Augen seines besten Freundes allerdings klar die Sorge spiegeln. Etwas das sonst niemand an Lev herauslesen konnte, aber immerhin betraf diese Sorge den jungen Auftragskiller. Es konnte ihm also praktisch nicht entgehen. "Schau nicht so. Ich kriege das hin." Danach wanderte sein Blick zu Jaden, der glücklicherweise alles weitere unkommentiert lies und davon sprach das man auf ihn zählen könnte. Nun wir werden sehen, nicht wahr? "Nun ich brauche ein paar Klamotten für einen perversen Nachtclubbesitzer.", antwortete Killian als wäre das eine absolute Selbstverständlichkeit. "Heute Abend geht es los. Ich gehe shoppen." daraufhin erhob er sich vom Sofa und sah daraufhin zu Lev. "beregi sebya". murmelte Lev leise, woraufhin Killian sanft lächelte und den Laptop schloss. Sein Blick wanderte daraufhin zu Jaden. "Du bist doch ein alter Mann, du kannst mich also beraten."


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    • Stumm hatte Jaden dem Gespräch zugehört und malte sich bereits aus, wie er vorgehen konnte, während Killian seinen Teil des Plans durchführen musste. Jaden durfte sich keinen Fehler erlauben, wenn er wollte, das der Plan aufging und sie schnell wieder verschwunden waren, bevor sie überhaupt jemand entdeckte und Isabella ausgeschaltet war. Es war riskant, aber Jaden war zuversichtlich. Bisher hatte er bei seiner Arbeit nie versagt und das würde auch heute nicht passieren, weshalb er ernst erklärte, auf ihn wäre Verlass. Sein Gehirn ratterte, überlegte sich unendliche Fluchtpläne, falls doch etwas schief gehen würde und beachtete das Gespräch der zwei Männer nicht weiter, außer es handelte sich wieder um den Auftrag. Es blieb ihm nicht mehr viel Zeit, sich bei Killian zu beweisen, jedoch würde er es sich nicht nehmen lassen, Anisa wieder zu sehen. Denn Anisa zu sehen, bedeutete auch, Killian wieder über den Weg zu laufen. Zwar hatte er ihm versprochen, ihn nach diesem Auftrag für immer in Ruhe zu lassen, aber er hatte in keinem Wort erwähnt, das er auch Anisa nicht mehr kontaktieren würde und auch Killian hatte nichts in dieser Hinsicht erwähnt. Erst als Killian erklärte, das er Klamotten für den deutlich perversen Nachtclubbesitzer bräuchte, erregte es wieder Jadens Aufmerksamkeit, der ihn dann verdutzt anblickte. Okay, Killian tat tatsächlich alles, um seinen Auftrag bestmöglich auszuführen. Jaden bevorzugte lieber die Defensive und zückte sein Scharfschützengewehr, mit dem er deutlich besser zurecht kam. Jedoch hatte er sein geliebtes Gewehr nicht hier... Eine Schande, wie Jaden empfand. Dann fragte der Blonde, wann es los gehen würde und Killian gab ihm eine klare Antwort. Es blieben also nur noch wenige Stunden, bis sie Isabella eliminieren würden. Mit einem Seufzen wollte er sich gerade zurücklehnen, als Killian plötzlich anmerkte, das er alt sei. "Ein alter Mann?!", sagte er empört und richtete sich sofort wieder auf. "Ich bin kein alter Mann, nur sehr erfahren.", sagte er grummelnd und erhob sich vom Sofa. "Dann lass uns shoppen, Junge.", seufzte er dann und machte sich daran, sich in die quälenden nächsten Stunden zu werfen. Gemeinsam mit Killian einkaufen? Lieber würde er sich nun aus dem Fenster werfen... Shoppen war etwas, das Jaden wirklich nicht leiden konnte, abgesehen es handelte sich um Damenunterwäsche. Das war immerhin etwas fürs Auge und meistens auch selbst zum fühlen.
    • Killian hatte offenbar ein sehr sensibles Thema angesprochen, denn um sich von dem besorgten Blick von Lev abzulenken und dem Gedanken das er Anisa weh tat mit dem was er hier tat, hatte er sich wieder damit beschäftigt Jaden zu ärgern. Das könnte ihm eindeutig Spaß machen. Jedenfalls hatte er absolut göttlich auf die Worte ´alt ´reagiert. Lev hatte ihm als er Informationen bezüglich der blonden Nervensäge in Erfahrung bringen wollte, mitgeteilt das der Kerl um die 28 Jahre alt war, also 7 Jahre älter als Killian. Nun im Vergleich zu dem Mafiaküken Killian war jeder alt, aber 7 Jahre waren schon ein ordentlicher Abstand. Nur merkte man im Verhalten den Altersunterschied nicht wirklich. Viel mehr hatte der Dunkelhaarige das Gefühl, dass er der Ältere war. "Erfahren? Wohl er am Zerfallen.", neckte Killian ihn weiter amüsiert und verdonnerte den ´alten´Mann mit ihm Einkaufen zu gehen. Zu irgendetwas musste der Kerl ja gut sein und wenn es darin bestand ihm die Tüten in die Hand zu drücken. Kill hatte keine Ahnung welche Art von Auftragskiller der Blondschopf eigentlich war. Über ihn gab es bei Weitem nicht so viele Informationen wie über ihn - der Glückliche. Killian war jemand er in die Offensive ging, sehr gut im Nahkampf ausgebildet wurde, aber auch ohne zu Verfehlen mit einer Pistole perfekt schießen konnte. John Astolfo hatte ihn ohne jegliche Gnaden in allem perfektionieren wollen. Schlussendlich war Kill dann beim Nahkampf und bei Kurzdistanz-Schusswaffen geblieben, auch wenn er sehr scharfe Augen besaß und mit diesen Waffen auch Ziele in der Entwerfnung trefen konnte. Defensive lag ihm jedenfalls nicht, genauso wenig wie versteckte Attentate. Er war zwar darin ebenso ausgebildet worden, hatte sich aber nie darauf spezialisiert, geschweige den sich damit anfreunden können. Vielleicht war deswegen sein Ruf auch deutlich weitläufiger, als der von Jaden? Vielleicht war der Blonde ein Fernkämpfer? Nun er wrüde es früh genug erfahren. So hatte sich Kill also kaum waren Sie angekommen mit dem seinem Hündchen wieder auf den Weg gemacht und ihn von einem Laden in den anderen geschleppt, bis er tatsächlich ein Geschäft mit Schuluniformen fand. Er wusste gar nicht das die Italiener ebenso versessen darauf waren wie die Amerikaner. Er war zwar eher der Typ für das Bad Boy Image und der des Draufgängers, aber ein unschuldiger Schuljunge sollte wohl machbar werden. Anisa hätte garantiert ihren Spaß, wenn man mal den Hintergrund für dieses ´Cosplay´absah. So schlüpfte er also wie gewohnt in ein weißes Hemd, mit schwarzer Jacke und goldenen Saum und strich sich in beim Spiegel in der Umkleide seine sonst eher lässig fallenden Haare glatt. Es dauerte länger als gedacht seine Mähne zu bändigen, die Schuluniform brav aussehen zu lassen, schön mit Krawatte, reinstopften Hemd etc. Aber was tat man nicht alles für die Arbeit. Als er dachte damit halbwegs zufrieden zu sehen, riss er den roten Vorhang zur Seite.
      "So Perverser, was sagst du?" Man ignoriere mal das sein Mundwerk absolut nicht zu seiner Erscheinung im Moment passte.

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    • Sich nun vom Balkon zu stürzen war wohl der einzige Gedanke, den Jaden nun besaß. Shoppen gehen... Echt mal, er dachte er würde Killian dabei helfen, jemanden ausfindig zu machen und zu töten! Ging der Dunkelhaarige etwa immer so vor, wenn ihm diese Möglichkeit offen stand? Sich den perversen Hunden zum Fraß vorzuwerfen? Freiwillig? Am liebsten hätte er ihm ja an den Ohren gezogen und ihm erzählt, das er das vergessen konnte. Prostitution war das! Jaden konnte gar nicht anders, als den Kopf zu schütteln und sich auf die Zunge zu beißen. Das hier war nicht sein Auftrag und nun mit Killian zu diskutieren brachte ihn nicht voran. Vermutlich würde er sich dann wirklich nur eine gebrochene Nase zulegen und seine Nase wollte er behalten, so wie sie war. Er hatte eine schöne Nase und sein Gesicht war ebenso bezaubernd, niemand sollte ihm also das attraktive Gesicht demolieren. "Am Zerfallen? Habt ihr Kinder immer so eine blühende Fantasie?", gab Jaden mühelos zurück. Wenn Killian ihn als alt bezeichnete, dann würde er sich bald auch so verhalten. Bei Jaden war es ähnlich wie bei Killian, er hatte niemals Kind sein dürfen, weshalb er seine humorvolle Seite und kindliche Seite jetzt noch auslebte. Was Andere sagten, war ihm völlig egal. "Na los.", seufzte er und begab sich in die Schlacht der Kleidungsgeschäfte.
      Es hatte eine gefühlte Ewigkeit gedauert, bis sie endlich ein Geschäft gefunden hatten, das Killians Wünschen entsprach. Er wollte seine Kleidung perfekt, also mussten sie auch in einige Läden, um das perfekte Outfit zu finden. Das sie aber dann in einem Laden endeten, das Größenteils Schuluniformen anbot, ließ dem Blonden alle Gesichtszüge entgleiten. Musste er sich ernsthaft in so einem Schuppen aufhalten!? Als Killian damit beschäftigt war, schlenderte Jaden durch den Laden und musterte die Kleidungsstücke, die ausgehängt waren und konnte nicht fassen, wie knapp doch manche geschnitten waren. Gut, er musste gestehen, das das ein oder andere Outfit doch ganz reizvoll aussah, erst recht als seine Gedanken zu Anisa wanderten, konnte er sich ein leichtes Grinsen nicht unterdrücken. Als aber Killian endlich fertig war und den Vorhang der Kabine zur Seite zog, konnte Jaden nicht glauben, was er da gerade sah. "Du ziehst dich sofort wieder um!", sagte er schockiert und drückte perplex den Dunkelhaarigen zurück in die Kabine und riss den Vorhang zu. Okay, jetzt hörte er sich wirklich an wie ein alter Mann. Oder wohl eher wie ein sorgenvoller Vater, dessen Tochter halbnackt das Haus verlassen wollte. Natürlich hatte Jaden das Gespräch mitbekommen, auch wenn er sich den Plan bildlich vorstellte. Wollte Killian tatsächlich diesen Leuten so vor die Augen treten? Der Russe hatte ihm doch erklärt, wie diese Leute ticken! Und er wirft sich ihnen zum Fraß vor! Jaden würde in die Offensive wechseln, eindeutig. Wenn etwas passieren würde, dann würde er jeden einzelnen tot prügeln.
    • Killian war ein Mensch welcher seine Aufträge von A bis Z durch plante. Natürlich war er talentiert im Kampf, aber er bevorzugte es die Menschen mit ihren eigenen Schwächen zu schlagen und sich den Weg zu wählen der am wenigsten Schaden anrichtete. Es gab genug Zivilisten um solche Kriminellen herum. Geiseln, Leute die gezwungen wurden für sie zu arbeiten etc. Klar könnte er alles und jeden über den Haufen schießen, aber trotz seines Jobs hatte Killian noch ein gewisses Gerechtigkeitsgefühl. Er hatte kein Problem damit Leute die es in seinen Augen verdient hatten zu erschießen, aber er wollte keine Unschuldigen dort mit hinein ziehen. Obwohl er mit seinem Gewissen so oft haderte, er gehörte er zu den besten Auftragsmördern ganz Italiens und er war absolut jedem ein Begriff. Kill war talentiert, schön und gefährlich und oft genug hatte man John Astolfo angeboten ihn abzuwerben. Der Alte hatte immer verneint und behauptet das Kill sein Goldstück sei. Etwas das dem Dunkelhaarigen ein gutes Gefühl gab. Ganz gleich was die Leute über seine Arbeit sagten, er wurde dazu nicht gezwungen, absolut nicht. Er wusste das er gut darin war, dass er gebraucht wurde und dieses Gefühl wollte er nicht verlieren.
      Darum war auch sein Auftrag jetzt von Anfang bis Ende durchdacht. Es war ihm dabei egal was Jaden darüber dachte. Auf die Meinung des Blonden legte er ohnehin keinen Wert und Anisa begrüßte es sicher, wenn Kill lieber geplant und vorsichtig an die Sache heran ging, als das er sich Hals über Kopf in einen Kampf stürzte und mal eben wieder spontan die Krankenschwestern besucht.
      So hatte der Dunkelhaarige also nach langem Suchen endlich einen Laden gefunden, welcher seiner Idee entsprach. Wenn sein Zielobjekt ein kranker Irrer war, warum sollte er das nicht ausnutzen? Er hatte nicht vor mit ihm zu schlafen, davor würde er ihm das Licht auspusten, aber das musste sein Ziel ja nicht wissen oder? Killian war schon immer jemand der wenn er sich für etwas entschied mit Körper und Seele dabei war. Sei es auf der Arbeit oder in der Liebe. Anisa bekam ihn auch im Komplettpaket. Er liebte sie mit allem was er hatte und so ging er auch seinen Job ab. Ein wenig verwirrte Blicke kassierten Jaden und er ja schon als sie den Laden betraten, aber da selbst Studenten Uniformen trugen war das Thema schnell abgehakt. Auch wenn sie beide alles andere als wie brave Schüler wirkten und sich mal eben Schuluniformen kauften. Mit einem prüfenden Blick war der attraktive Dunkelhaarige durch den Laden gelaufen, bis er eine Uniform fand die seinen hohen Anforderungen gerecht wurde. Nur mit der Reaktion als er den roten Vorhang der Umkleide zur Seite schob, welche er von seinem vermeintlichen Bruder erhielt hatte er bei all seiner Menschenkenntnis nun nicht erwartet. Als er auch noch zurück in die Kabine geschoben wurde, brach er in schallendem Gelächter aus. Er hätte niemals erwartet das ihn Jaden einmal zum lachen bringen würde ...
      Er streckte nur seinen Kopf aus dem Vorhang und lachte immer noch leicht. "Also wenn du schon so reagierst, dann ist der Aufzug perfekt."


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    • So sehr Jaden dieses Geschäft, das Schuluniformen verkaufte, verwirrte, konnte er den Gedanken von Anisa nicht vertreiben, die in einem der Kostüme stecken würde. Das aber Killian plötzlich aus der Kabine schritt und eines der Uniformen trug, konnte er gar nicht anders als ihn schockiert zurück in die Kabine zu schieben. DAS war eindeutig kein Outfit, in dem er seinen jüngeren Bruder sehen wollte. Er warf sich selbst den Hunden zum Fraß vor! Und wie zum Teufel schaffte es dieser Kerl, so verdammt unschuldig auszusehen, wenn er eigentlich das ganze Gegenteil von Unschuldig war! Am liebsten hätte Jaden nun sein Scharfschützengewehr und würde es Killian in die Hände drücken. Aus sicherer Entfernung würde ihm nichts passieren und so könnte er dennoch Isabella eliminieren. Und das auch noch ohne gesehen zu werden, es enthält also alles nur Vorteile! Überfordert fuhr sich der Blonde durch sein volles Haar und wandte seinen Blick zu Killian, der seinen Kopf aus der Kabine streckte. "Ziehst du dir immer so schreckliche Fummel an, wenn dir die Möglichkeit bleibt? Oder ist das doch eine geheime Vorliebe von dir, von der du noch nichts erzählt hast?", fügte er noch Kopfschüttelnd hinzu und wartete, bis Killian wieder aus der Kabine kam, damit sie aus diesem Laden endlich abhauen konnten. Ohnehin war Jaden froh genug, das er nicht auch in so einen Fummel gesteckt wurde. Zum Glück blieb er verschont!
      Umso glücklicher war der Blonde, als langsam der Abend anbrach und sie somit bald schon ihren Plan ausführen konnten. Er musste es nur schaffen, den USB-Stick an einen Rechner anzuschließen, damit sie die Überwachungskameras überlisten können, um unbemerkt an Isabella heranzukommen. Eigentlich ganz Einfach, oder? Jaden überprüfte das Magazin seiner Pistole, ehe er sie an seinem Rücken, seiner Hose versteckte. Schnell zog er sich noch seinen schwarzen Sakko über und schon war die Pistole nicht mehr zu sehen. "Bist du bereit?".
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